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Dossier

Evaluation der Arbeitsmarktpolitik

Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.

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im Aspekt "Arbeitbeschaffungsmaßnahme"
  • Literaturhinweis

    Aktive Arbeitsmarktpolitik in Deutschland und ihre Wirkungen (2008)

    Bernhard, Sarah ; Stephan, Gesine ; Hohmeyer, Katrin ; Kruppe, Thomas ; Jozwiak, Eva; Wolff, Joachim; Koch, Susanne ;

    Zitatform

    Bernhard, Sarah, Katrin Hohmeyer, Eva Jozwiak, Susanne Koch, Thomas Kruppe, Gesine Stephan & Joachim Wolff (2008): Aktive Arbeitsmarktpolitik in Deutschland und ihre Wirkungen. (IAB-Forschungsbericht 02/2008), Nürnberg, 61 S.

    Abstract

    "Die Integration von arbeitsuchenden Personen in den Arbeitsmarkt gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Arbeitsmarktpolitik. Aktive Arbeitsmarktpolitik wie z. B. die Fort- und Weiterbildung von Arbeitsuchenden soll dabei helfen. Aber erst in diesem Jahrtausend wurde die Analyse der Wirkungen dieser Politik zu einem zentralen Thema der Arbeitsmarktforschung in Deutschland. Denn angesichts einer hohen und anhaltenden Arbeitslosigkeit waren grundlegende Reformen notwendig. Um diese bewerten und weiter entwickeln zu können, braucht die Politik detailliertes Wissen zur Effektivität und Effizienz der Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Beträchtliche Fortschritte bei den Datengrundlagen und Methoden zur Untersuchung der Wirkungen der Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik haben mit dazu beigetragen, dass die Evaluation der aktiven Arbeitsmarktpolitik zu einem zentralen Forschungsgegenstand geworden ist.
    In diesem Beitrag stellen wir systematisch die wissenschaftlichen Erkenntnisse dar, die zur Wirkung der einzelnen Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland in den letzten Jahren gewonnen wurden. Wir befassen uns dabei mit einer breiten Palette von Maßnahmen und gehen auf die Wirkungen für den einzelnen Teilnehmer ebenso wie auf gesamtwirtschaftliche Arbeitsmarktwirkungen ein. Die wesentlichen Befunde sind in Kürze:
    1. Betriebsnahe Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik, die auf die direkte Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt setzen, wie Lohnkostenzuschüsse, Gründungsförderung oder betriebliche Trainingsmaßnahmen, gehören zu den Maßnahmen, die die Chancen der Teilnehmer auf eine Integration in Erwerbsarbeit auch nach Ablauf der Förderung erhöhen - und das teilweise beträchtlich.
    2. Die Förderung der beruflichen Weiterbildung und auch nicht-betriebliche Trainingsmaßnahmen - ein sehr heterogenes Instrument, das beispielsweise ein Bewerbungstraining ebenso wie einen kurze Softwareschulung umfassen kann - leisten auch einen Beitrag zur Eingliederung der Geförderten in den Arbeitsmarkt, wenn auch in geringerem Maße als die erstgenannten Instrumente.
    3. Quasi-marktlich organisierte Vermittlungsdienstleistungen verbessern die Chancen der Geförderten auf eine Integration in den Arbeitsmarkt nicht generell, sondern instrumentspezifisch nur für bestimmte Gruppen von Arbeitsuchenden.
    4. Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, die zumindest derzeit nicht primär auf die Integration in den ersten Arbeitsmarkt zielen, schaden der Tendenz nach eher den Integrationschancen der Geförderten. Es gibt nur ganz wenige Teilnehmergruppen, auf die dies nicht zutrifft. Für die neuen, im Jahre 2005 eingeführten Arbeitsgelegenheiten in der Mehraufwandsvariante ('Ein-Euro-Jobs') hingegen sind die Evaluationsergebnisse etwas weniger pessimistisch. Allerdings ist es noch zu früh, um hier von einem robusten Ergebnis zu sprechen.
    5. Zu den gesamtwirtschaftlichen Arbeitsmarktwirkungen der Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik liegen bislang deutlich weniger Forschungserkenntnisse vor. Wissenschaftliche Studien haben sich vergleichsweise häufig mit der Wirkung von Arbeitbeschaffungsmaßnahmen, Strukturanpassungsmaßnahmen und der Förderung der beruflichen Weiterbildung beschäftigt. Dabei hat sich oft gezeigt, dass eine intensivere Förderung durch Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen dazu führt, dass offene Stellen langsamer besetzt werden und sich die Arbeitsuchendenquote erhöht. Für Strukturanpassungsmaßnahmen und die Förderung der beruflichen Weiterbildungen ist mitunter auch das Gegenteil der Fall; allerdings wurden in den vorliegenden Studien häufig keine statistisch gesicherten gesamtwirtschaftlichen Arbeitsmarktwirkungen dieser beiden Instrumente nachgewiesen.
    6. Die gesamtwirtschaftlichen Arbeitsmarktwirkungen weiterer Instrumente wurden nur in wenigen Studien untersucht, so dass die bereits gewonnen Erkenntnisse zu ihren Wirkungen kaum als robust gelten können.
    7. Auch wenn zahlreiche Untersuchungen zur Wirkung verschiedener Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik vorliegen, sind die Befunde vielfach unvollständig: Beispielsweise werden oft nur wenige Erkenntnisse über die Ursache der Wirkung einzelner Instrumente erzielt. Zudem liegen über die Effekte auf das Verhalten wichtiger Akteure am Arbeitsmarkt wie auf das Arbeitsnachfrageverhalten von Arbeitgebern kaum Erkenntnisse vor. Ob bzw. wie sich allein die Möglichkeit oder die Ankündigung einer baldigen Teilnahme an einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme auf das Arbeitsuchverhalten arbeitsloser Personen auswirkt, wurde bislang nur sehr punktuell untersucht. Ferner werden wichtige Zielindikatoren nicht oder nur unzureichend gemessen, wie beispielsweise die Beschäftigungsfähigkeit, die durch die Teilnahme u.a. an Arbeitsgelegenheiten verbessert werden soll. Schließlich sind eine Reihe neuer Instrumente wie die gerade genannten Arbeitsgelegenheiten oder das Einstiegsgeld entstanden, über deren Wirkung bisher wenig bekannt ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The impact of active labour market programmes on the duration of unemployment in Switzerland (2008)

    Lalive, Rafael ; Ours, Jan C. van ; Zweimüller, Josef;

    Zitatform

    Lalive, Rafael, Jan C. van Ours & Josef Zweimüller (2008): The impact of active labour market programmes on the duration of unemployment in Switzerland. In: The economic journal, Jg. 118, H. 525, S. 235-257. DOI:10.1111/j.1468-0297.2007.02111.x

    Abstract

    "This article evaluates the effects of Swiss active labour market programmes on the job chances of unemployed workers. The main innovation is a comparison of two important dynamic evaluation estimators: the 'matching' estimator and the 'timing-of-events' estimator. We find that both estimators generate different treatment effects. According to the matching estimator temporary subsidised jobs shorten unemployment duration whereas training programmes and employment programmes do not. In contrast, the timing-of-events estimator suggests that none of the Swiss active labour market programmes shortens unemployment duration." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    A pairwise comparison of the effectiveness of selected active labour market programmes in Germany (2008)

    Stephan, Gesine ; Pahnke, André ;

    Zitatform

    Stephan, Gesine & André Pahnke (2008): A pairwise comparison of the effectiveness of selected active labour market programmes in Germany. (IAB-Discussion Paper 29/2008), Nürnberg, 32 S.

    Abstract

    "Wir untersuchen die Wirkung im März 2003 begonnener Weiterbildungs-, Trainings- und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen auf die Arbeitsmarktchancen der Geförderten. Hierzu werden die jeweiligen Teilnehmer sowohl mit einer ähnlichen Gruppe nicht geförderter Personen als auch mit ähnlichen Teilnehmern an anderen Maßnahmen verglichen. Der Beobachtungszeitraum umfasst 3,5 Jahre nach Förderbeginn; Ergebnisvariablen sind die kumulierten Tage in ungeförderter Beschäftigung in diesem Zeitraum sowie der Anteil in ungeförderter Beschäftigung am Ende des Zeitraums. Die Befunde weisen zunächst darauf hin, dass die Teilnahme an Weiterbildungs- und Trainingsmaßnahmen - nicht aber an Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen - positive Effekte auf die Beschäftigungschancen der Geförderten hat. Der Programmvergleich zeigt: Wird der Effekt auf die kumulierten Tage in Beschäftigung untersucht, schneiden kürzere Programme im Vergleich zu längeren Maßnahmen besser ab - dies folgt vor allem aus den geringeren Einbindungseffekten. Allerdings haben mehrjährige Umschulungsmaßnahmen am Ende des Beobachtungszeitraums eine besonders positive Wirkung auf den Anteil in ungeförderter Beschäftigung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Stephan, Gesine ;
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  • Literaturhinweis

    The effects of active labor market programs in Germany: an investigation using different definitions of non-treatment (2008)

    Stephan, Gesine ;

    Zitatform

    Stephan, Gesine (2008): The effects of active labor market programs in Germany. An investigation using different definitions of non-treatment. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 228, H. 5/6, S. 586-611. DOI:10.1515/jbnst-2008-5-611

    Abstract

    Der Beitrag schätzt die Wirkung verschiedener arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen auf die Beschäftigungschancen von Geförderten, die im März 2003 eine solche Maßnahme aufnahmen. Dies geschieht mit Hilfe statistischer Matching-Methoden. Der Fokus des Beitrags liegt auf dem Vergleich der Ergebnisse bei unterschiedlichen Definitionen von Teilnehmer- und Vergleichsgruppe. In einem ersten Ansatz sind alle Personen potenzielle Vergleichspersonen, die nicht im März 2003 - möglicherweise aber später - in eine Maßnahme eingetreten sind. Dieser Ansatz ("joining versus waiting") hat sich in der europäischen Literatur zunehmend durchgesetzt. Denn hierdurch wird vermieden, bei der Schätzung der Förderwirkung bereits auf deren erwartetes Ergebnis zu konditionieren - wenn eine Person ex post nie in eine Maßnahme eingetreten ist, liegt dies möglicherweise daran, dass sie bereits einen ungeförderten Arbeitsplatz gefunden hatte, bevor ihr ein Programm angeboten wurde. Ein zweiter Ansatz zieht nur solche Personen als potenzielle Vergleichspersonen heran, die im gesamten Beobachtungszeitraum von 3,5 Jahren an keiner Maßnahme der aktiven Arbeitsmarktpolitik teilgenommen haben ("joining versus never in any program"). Ein dritter Ansatz beschränkt sich zudem auf Teilnehmer, die im Beobachtungszeitraum an keiner weiteren Maßnahme partizipiert haben ("joining once versus never in any program"). Die Ergebnisse der drei Ansätze differieren beträchtlich: Die geschätzte Förderwirkung fällt tatsächlich deutlich geringer aus, wenn der zweite Ansatz gewählt wird. Weiterhin zeigt der Beitrag, dass "Maßnahmekarrieren" vergleichsweise häufig zu beobachten sind und in der Literatur mehr Beachtung finden sollten. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Stephan, Gesine ;
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  • Literaturhinweis

    The relative effectiveness of selected active labour market programmes and the common support problem (2008)

    Stephan, Gesine ; Pahnke, André ;

    Zitatform

    Stephan, Gesine & André Pahnke (2008): The relative effectiveness of selected active labour market programmes and the common support problem. (IZA discussion paper 3767), Bonn, 35 S.

    Abstract

    "In der Arbeit werden die Beschäftigungseffekte verschiedener Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland analysiert. Im Gegensatz zu vielen anderen Evaluationsstudien liegt der Schwerpunkt der Untersuchung dabei auf einem Vergleich der Wirksamkeit einzelner Arbeitsmarktprogramme. Mit Blick auf die verwendeten Methoden zeigen die Ergebnisse, dass alternative Matching-Verfahren zu unterschiedlich stark ausgeprägten Problemen beim 'common support' führen. Als Ergebnis sind zunächst die positiven Wirkungen der betrachteten Weiterbildungs- und Trainingsmaßnahmen auf die Beschäftigungschancen der Geförderten festzuhalten - entsprechend positive Effekte finden sich bei Teilnehmern an Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen nicht. Weiterhin sind offenbar Teilnehmer in Maßnahmen mit einer kürzeren Programmdauer vergleichsweise weniger stark von Einschränkungen in ihrer Suche nach einem neuen Arbeitsplatz ('lock-in Effekte') betroffen, als dies bei längerfristigen Maßnahmen der Fall ist. Am Ende des Betrachtungszeitraums fällt der Effekt auf den Anteil der Geförderten in Beschäftigung jedoch bei langfristig angelegten 'Gruppenmaßnahmen mit Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf' besonders hoch aus. Die Gegenüberstellung einzelner Maßnahmen legt schließlich den Schluss nahe, dass sich Teilnehmer von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen zu stark von Teilnehmern anderer Programme unterscheiden, um verlässliche Vergleiche durchführen zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Stephan, Gesine ;
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  • Literaturhinweis

    Instrumente aktiver Arbeitsmarktpolitik und die Arbeitsmarktchancen der Geförderten (2008)

    Stephan, Gesine ; Schewe, Torben; Rässler, Susanne;

    Zitatform

    Stephan, Gesine, Susanne Rässler & Torben Schewe (2008): Instrumente aktiver Arbeitsmarktpolitik und die Arbeitsmarktchancen der Geförderten. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 57, H. 3, S. 59-66. DOI:10.3790/sfo.57.3.59

    Abstract

    "Der Beitrag befasst sich mit der Effektivität arbeitsmarktpolitischer Instrumente auf der Mikroebene. Zunächst werden die einzelnen Maßnahmen sowie ausgewählte Aspekte der Wirkungsanalyse erläutert. Vorgestellt wird dann das TrEffeRProjekt (Treatment Effects and Prediction) der Bundesagentur für Arbeit, welches umfassende Auswertungen für die einzelnen Arbeitsagenturen durchführt. Auf Basis des neuen TrEffeRDatensatzes wird beispielhaft die Wirkung ausgewählter Maßnahmen auf die Vermeidung von Arbeitslosigkeit bei den Geförderten geschätzt. Die Ergebnisse bestätigen die positiven Effekte beschäftigungsbegleitender Maßnahmen auf den Verbleib der Geförderten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Stephan, Gesine ;
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  • Literaturhinweis

    The effects of job creation schemes on the unemployment duration in Eastern Germany (2007)

    Hujer, Reinhard; Zeiss, Christopher;

    Zitatform

    Hujer, Reinhard & Christopher Zeiss (2007): The effects of job creation schemes on the unemployment duration in Eastern Germany. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 40, H. 4, S. 383-398.

    Abstract

    "Bis vor wenigen Jahren gehörten Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) zu den wichtigsten Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland. Eine Vielzahl von Studien haben die Wirkungen von ABM analysiert und kamen dabei überwiegend zu enttäuschenden Ergebnissen. Die bisherigen Ergebnisse deuten darauf hin, dass ABM nicht in der Lage sind, die Beschäftigungsfähigkeit der zumeist langzeitarbeitslosen Teilnehmer wiederherzustellen, bzw. zu erhöhen und daher die Chancen hinsichtlich einer Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt nicht verbessern können.
    Die Studie hat das Ziel, eine ökonometrische Evaluation von ABM mit Hilfe des Timing-of-Events Ansatzes durchzuführen. Sie analysiert die Wirkungen einer Teilnahme in einer ABM auf die individuelle Arbeitslosigkeitsdauer mit Hilfe eines multivariaten gemischten proportionalen Hazardratenmodells. Neben der zusätzlichen Berücksichtigung der Information, wann ein Individuum in eine ABM eingetreten ist, erlaubt das verwendete Modell die Berücksichtigung von unbeobachtbaren Charakteristika. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass eine Teilnahme in einer ABM die Arbeitslosigkeitsdauer der Teilnehmer verlängert. Hierbei spielt neben einem starken locking-in Effekt auch eine deutliche negative Wirkung im Anschluss an die Maßnahmenzeit eine wichtige Rolle. Die Ergebnisse stützen die bisherigen empirischen Befunde bezüglich der Wirksamkeit von ABM für Ostdeutschland. Das abeitsmarktpolitische Instrument der ABM ist nicht in der Lage, die Beschäftigungschancen für die Teilnehmer zu erhöhen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    When does cooperation improve public policy implementation? (2007)

    Lundin, Martin ;

    Zitatform

    Lundin, Martin (2007): When does cooperation improve public policy implementation? In: Policy Studies Journal, Jg. 35, H. 4, S. 629-652. DOI:10.1111/j.1541-0072.2007.00240.x

    Abstract

    "Interorganizational cooperation is often considered valuable in the public sector. However, in this article it is suggested that the impact of cooperation on public policy implementation is dependent on the type of policy being carried out. It is argued that complex policies are more effectively put into practice if agencies cooperate a lot, whereas less difficult tasks are handled just as well without interorganizational cooperation. Thus, two policies within the Swedish active labor market policy are examined. The empirical test focuses on the cooperation between Public Employment Service offices and municipal labor market administrations. In agreement with the hypothesis, the findings suggest that policy matters. The implementation of one of the policies - the complex policy - is enhanced if cooperation between agencies increase. On the other hand, cooperation does not improve implementation of the less complex task. The study is based on quantitative data." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Evaluating the employment effects of job creation schemes in Germany (2007)

    Thomsen, Stephan L. ;

    Zitatform

    Thomsen, Stephan L. (2007): Evaluating the employment effects of job creation schemes in Germany. (ZEW economic studies 36), Heidelberg u.a.: Physica-Verl., 234 S.

    Abstract

    "This book analyses the employment effects of job creation schemes for the participating individuals in Germany. Programmes provide subsidised jobs that are additional in nature and of value for society to hard-to-place individuals. International evidence on the effectiveness suggests that programmes should be targeted to the needs of the unemployed and should be offered early in the unemployment spell. Both questions are studied for job creation schemes in Germany. In the empirical analysis, propensity score matching methods extended to the dynamic setting are applied to administrative data of the Federal Employment Agency." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Aktive Arbeitsmarktpolitik in Deutschland und der Schweiz: eine Gegenüberstellung (2006)

    Behncke, Stefanie ; Frölich, Markus; Lechner, Michael ;

    Zitatform

    Behncke, Stefanie, Markus Frölich & Michael Lechner (2006): Aktive Arbeitsmarktpolitik in Deutschland und der Schweiz. Eine Gegenüberstellung. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 75, H. 3, S. 118-154.

    Abstract

    "Aktive Arbeitsmarktpolitik in der Schweiz wird der deutschen gegenübergestellt. Beide Länder haben viele Gemeinsamkeiten bezüglich Zielsetzung, Instrumenten und institutionellen Reformen von aktiver Arbeitsmarktpolitik. In der Schweiz stand jedoch bereits schon früher eine informative administrative Datenbasis zur Verfügung, so dass arbeitsmarktpolitische Maßnahmen dort früher evaluiert werden konnten. Positive Effekte können in der Schweiz insbesondere für den Zwischenverdienst gefunden werden. Dieses Instrument schafft, vergleichbar zum Kombilohn, Anreize zur Aufnahme von Beschäftigung mit geringerer Bezahlung. Ferner wird erörtert, wie durch eine effizientere Allokation von Maßnahmen eine höhere Beschäftigung hätte erreicht werden können. In einer Pilotstudie in der Schweiz ist ein statistisches Hilfsmittel zur Maßnahmenauswahl erprobt worden. In Deutschland wird ein ähnliches System gegenwärtig entwickelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Aktive Arbeitsmarktpolitik in Deutschland und der Schweiz: eine Gegenüberstellung (2006)

    Behncke, Stefanie ; Frölich, Markus; Lechner, Michael ;

    Zitatform

    Behncke, Stefanie, Markus Frölich & Michael Lechner (2006): Aktive Arbeitsmarktpolitik in Deutschland und der Schweiz. Eine Gegenüberstellung. (Universität Sankt Gallen, Volkswirtschaftliche Abteilung. Discussion paper 2006-13), Sankt Gallen, 63 S.

    Abstract

    "Aktive Arbeitsmarktpolitik in der Schweiz wird der deutschen gegenübergestellt. Beide Länder haben viele Gemeinsamkeiten bezüglich Zielsetzung, Instrumenten und institutionellen Reformen von aktiver Arbeitsmarktpolitik. In der Schweiz stand jedoch bereits schon früher eine informative administrative Datenbasis zur Evaluation zur Verfügung, so dass arbeitsmarktliche Maßnahmen dort früher evaluiert werden konnten. Die gefundenen Wirkungen der schweizerischen Instrumente werden zusammengefasst. Positive Effekte können insbesondere für den Zwischenverdienst gefunden werden, ein Instrument welches, vergleichbar zum Kombilohn, Anreize zur Aufnahme von Beschäftigung mit geringerer Bezahlung schafft. Außerdem wird erörtert, wie durch eine effizientere Allokation von Maßnahmen eine höhere Beschäftigung hätte erreicht werden können. In einer Pilotstudie in der Schweiz ist ein statistisches Hilfsmittel zur Maßnahmenauswahl erprobt worden. In Deutschland wird ein ähnliches System gegenwärtig entwickelt. Für die Evaluation aktiver Arbeitsmarktpolitik und die Prognosen ihrer Wirkungen ist eine informative Datenbasis notwendig. Die schweizerischen und die deutschen Datensätze werden hierzu beschrieben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zielgruppenspezifische Evaluation von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen - Gewinner und Verlierer (2006)

    Brinkmann, Christian; Caliendo, Marco ; Hujer, Reinhard; Thomsen, Stephan L. ;

    Zitatform

    Brinkmann, Christian, Marco Caliendo, Reinhard Hujer & Stephan L. Thomsen (2006): Zielgruppenspezifische Evaluation von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen - Gewinner und Verlierer. In: C. Brinkmann, S. Koch & H. G. Mendius (Hrsg.) (2006): Wirkungsforschung und Politikberatung - eine Gratwanderung? (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 300), S. 161-185.

    Abstract

    "Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) waren lange Zeit ein wichtiges Instrument aktiver Arbeitsmarktpolitik (AAMP) in Deutschland. Im Zeitraum 2000 bis 2004 nahmen insgesamt knapp 1 Mio. Personen - teils mehrfach - an diesen Maßnahmen teil und es wurden fast 12 Mrd. Euro dafür ausgegeben. Eine umfassende Wirkungsanalyse mit Berücksichtigung von Effektheterogenitäten war bis zur Aufbereitung der prozessproduzierten Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA) für wissenschaftliche Untersuchungen aufgrund der unzureichenden Datenlage nicht möglich. Die Verwendung der umfangreichen Kundendaten der BA ermöglicht die wissenschaftliche Evaluation der Wirkungen der Programme der aktiven Arbeitsmarktpolitik; ABM sind das erste Instrument, dessen Wirkungen mit Berücksichtigung zielgruppenspezifischer Unterschiede in den Effekten untersucht werden konnten. In der vorliegenden Studie werden die wichtigsten Ergebnisse der Analysen der ABM-Programme zusammengefasst. Dabei werden die Implikationen für die Arbeitsmarktpolitik auch vor dem Hintergrund der kürzlich in Kraft getretenen Hartz-Reformen und den damit verbundenen institutionellen Neuerungen diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zielgruppenspezifische Evaluation von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen: Gewinner und Verlierer (2006)

    Brinkmann, Christian; Thomsen, Stephan L. ; Caliendo, Marco ; Hujer, Reinhard;

    Zitatform

    Brinkmann, Christian, Marco Caliendo, Reinhard Hujer & Stephan L. Thomsen (2006): Zielgruppenspezifische Evaluation von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. Gewinner und Verlierer. (IAB-Forschungsbericht 05/2006), Nürnberg, 37 S.

    Abstract

    "Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) waren lange Zeit ein wichtiges Instrument aktiver Arbeitsmarktpolitik (AAMP) in Deutschland. Im Zeitraum 2000 bis 2004 nahmen insgesamt knapp 1 Mio. Personen - teils mehrfach - an diesen Maßnahmen teil und es wurden fast 12 Mrd. Euro dafür ausgegeben. Eine umfassende Wirkungsanalyse mit Berücksichtigung von Effektheterogenitäten war bis zur Aufbereitung der prozessproduzierten Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA) für wissenschaftliche Untersuchungen aufgrund der unzureichenden Datenlage nicht möglich. Die Verwendung der umfangreichen Kundendaten der BA ermöglicht die wissenschaftliche Evaluation der Wirkungen der Programme der aktiven Arbeitsmarktpolitik; ABM sind das erste Instrument, dessen Wirkungen mit Berücksichtigung zielgruppenspezifischer Unterschiede in den Effekten untersucht werden konnten. In der Studie werden die wichtigsten Ergebnisse der Analysen der ABM-Programme zusammengefasst. Dabei werden die Implikationen für die Arbeitsmarktpolitik auch vor dem Hintergrund der Hartz-Reformen und den damit verbundenen institutionellen Neuerungen diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Sectoral heterogeneity in the employment effects of job creation schemes in Germany (2006)

    Caliendo, Marco ; Huyer, Reinhard; Thomsen, Stephan L. ;

    Zitatform

    Caliendo, Marco, Reinhard Huyer & Stephan L. Thomsen (2006): Sectoral heterogeneity in the employment effects of job creation schemes in Germany. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 226, H. 2, S. 139-179. DOI:10.1515/jbnst-2006-0203

    Abstract

    "Job creation schemes (JCS) have been one important programme of active labour market policy (ALMP) in Germany for a long time. They aim at the re-integration of hard-to-place unemployed individuals into regular employment. A thorough microeconometric evaluation of these programmes was hindered by the fact, that available survey datasets have been too small to account for a possible occurrence of effect heterogeneity. However, identifying effect heterogeneity can help to improve the design and implementation of future programmes. Hence, we use administrative data of the Federal Employment Agency, containing over 11,000 participants to analyse the employment effects of JCS on an individual level. We focus explicitly on effect heterogeneity caused by differences in the implementation of programmes, whereas we analysed these effects with respect to group-specific and regional heterogeneity in a previous paper. At first, we evaluate the effects with respect to the economic sector in which the JCS are accomplished. Second, we analyse if different types of support lead to different effects. Finally, we examine if there are varying effects which can be attributed to different implementing institutions. The results are rather discouraging and show that JCS are in general not able to improve the re-integration chances of participants into regular employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Microeconometric evaluation of labour market policies (2006)

    Caliendo, Marco ;

    Zitatform

    Caliendo, Marco (2006): Microeconometric evaluation of labour market policies. (Lecture notes in economics and mathematical systems 568), Berlin u.a.: Springer London, 258 S.

    Abstract

    Die Evaluation arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen ist in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Im Zeitalter angespannter öffentlicher Haushalte ist eine gründliche Analyse derartiger Maßnahmen unabdingbar. Die Arbeit liefert einen zusammenfassenden Überblick und eine Beurteilung der wichtigsten mikroökonometrischen Evaluationsmethoden. Dabei konzentriert sie sich auf die am häufigsten angewandte Propensity-Score-Matching-Methode und gibt eine gründliche Einführung in ihre Implementierung. Im zweiten Teil der Arbeit findet diese Methode Anwendung zur Analyse der Beschäftigungseffekte von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in der Bundesrepublik Deutschland. Als Datenbasis dienten Daten der Bundesagentur für Arbeit von über 11.000 Teilnehmern an solchen Maßnahmen. Die Untersuchungen kommen zu einem insgesamt enttäuschenden Ergebnis: Die Teilnahme an Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen erhöht für die Mehrzahl der Teilnehmer nicht ihre Chancen auf eine Beschäftigung im regulären Arbeitsmarkt, im Gegenteil, diese Chancen verschlechtern sich für bestimmte Zielgruppen. Es wird empfohlen, die Maßnahmen stärker auf die Bedürfnisse spezifischer Zielgruppen zuzuschneiden, um ihre Effektivität zu erhöhen. Dies gilt besonders für die neuen Bundesländer, wo Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen im Gegensatz zu Westdeutschland nicht zielgerichtet auf bestimmte Problemgruppen ausgerichtet sind, sondern immer noch als ein Instrument zur Verbesserung der allgemeinen Arbeitsmarktlage eingesetzt werden. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Active labor market policy in Germany: is there a successful policy strategy? (2006)

    Fertig, Michael ; Schmidt, Christoph M.; Schneider, Hilmar;

    Zitatform

    Fertig, Michael, Christoph M. Schmidt & Hilmar Schneider (2006): Active labor market policy in Germany. Is there a successful policy strategy? In: Regional science and urban economics, Jg. 36, H. 3, S. 399-430. DOI:10.1016/j.regsciurbeco.2006.01.001

    Abstract

    "Each year, Germany and many other developed economies spend tens of billions of euros on active measures of employment promotion with the explicit aim of contributing to the reduction of unemployment. Yet, high unemployment has universally been a persistent problem throughout the last two decades, raising the question as to the actual effect of the measures of employment promotion. This paper contributes to the received literature by investigating whether a specific strategy of active labor market policy measures can contribute to a significant reduction of unemployment on the (semi-)aggregate level of the local labor offices in Germany. To this end, we analyze ALMP in Germany in a spatially augmented regression framework. Our results suggest that a policy strategy focusing on monetary incentive schemes rather than on public employment programs is more successful." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wirksamkeit von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in Deutschland: empirische Befunde mikroökonometrischer Analysen (2006)

    Hujer, Reinhard; Thomsen, Stephan L. ;

    Zitatform

    Hujer, Reinhard & Stephan L. Thomsen (2006): Wirksamkeit von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in Deutschland. Empirische Befunde mikroökonometrischer Analysen. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 39, H. 3/4, S. 329-345.

    Abstract

    "In einer Reihe empirischer Studien sind die Wirkungen von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) für Teilnehmer in Deutschland nach unterschiedlichen Gesichtspunkten mikroökonometrisch evaluiert worden. Auf der Grundlage der vorliegenden Ergebnisse soll die Wirksamkeit der Maßnahmen in Hinblick auf die gesetzlich formulierten Ziele beurteilt werden. Hierzu werden die empirischen Resultate der verschiedenen Studien zusammengefasst und kritisch diskutiert. Besonders detailliert werden zwei aktuelle Studien präsentiert, in denen die Wirkungen von ABM unter Verwendung eines in Umfang und Informationsgehalt bisher einmaligen Datensatzes analysiert werden. In der Beurteilung wird zum einen deutlich, dass sich die Studien an der Eingliederungszielsetzung von ABM orientieren. Zum anderen ist klar feststellbar, dass ABM nicht pauschal, sondern differenziert bewertet werden müssen. So sind die Maßnahmen für einige explizite Zielgruppen nützlich, während sie die Chancen der Mehrzahl der teilnehmenden Personen am Arbeitsmarkt reduzieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    How do employment effects of job creation schemes differ with respect to the foregoing unemployment duration? (2006)

    Hujer, Reinhard; Thomsen, Stephan L. ;

    Zitatform

    Hujer, Reinhard & Stephan L. Thomsen (2006): How do employment effects of job creation schemes differ with respect to the foregoing unemployment duration? (ZEW discussion paper 2006-047), Mannheim, 80 S.

    Abstract

    "Based on new administrative data for Germany covering entrances into job creation schemes between July 2000 and May 2001, we evaluate the effects of this active labour market policy programme on the employability of the participating individuals. The programme effects are estimated considering the timing of treatment in the individual unemployment spell. Applying propensity score matching in a dynamic setting where the time until treatment in the unemployment spell is stratified into quarters, regional (East and West Germany) as well as gender differences are considered in the estimation. As matching is concerned with selection on observables only, we test the robustness of the estimates against possible unobserved influences. The results in terms of employment present a mixed picture. For West Germany, most of the estimates are insignificant at the end of the observation period, but positive exceptions are found for persons starting in the fifth or ninth quarter of the unemployment spell. For East Germany, none of the groups experiences an improvement of the labour market situation. Instead, the majority of the estimates establish negative employment effects until the end of the observation period (30 months after start of programmes). Hence, job creation schemes decrease the employment chances of the participating individuals." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wirksamkeit von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in Deutschland: empirische Befunde mikroökonometrischer Analysen (2006)

    Hujer, Reinhard; Thomsen, Stephan L. ;

    Zitatform

    Hujer, Reinhard & Stephan L. Thomsen (2006): Wirksamkeit von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in Deutschland. Empirische Befunde mikroökonometrischer Analysen. (ZEW discussion paper 2006-054), Mannheim, 26 S.

    Abstract

    "In einer Reihe empirischer Studien sind die Wirkungen von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) für Teilnehmer in Deutschland nach unterschiedlichen Gesichtspunkten mikroökonometrisch evaluiert worden. Auf der Grundlage der vorliegenden Ergebnisse soll die Wirksamkeit der Maßnahmen in Hinblick auf die gesetzlich formulierten Ziele beurteilt werden. Hierzu werden die empirische Resultate der verschiedenen Studien zusammengefasst und kritisch diskutiert. Besonders detailliert werden zwei aktuelle Studien präsentiert, in denen die Wirkungen von ABM unter Verwendung eines in Umfang und Informationsgehalt bisher einmaligen Datensatzes analysiert werden. In der Beurteilung wird zum einen deutlich, dass sich die Studien an der Hauptzielsetzung von ABM orientieren und sekundäre Ziele weitgehend nicht betrachtet werden. Zum anderen ist klar feststellbar, dass ABM nicht pauschal, sondern differenziert bewertet werden müssen. So sind die Maßnahmen für einige explizite Zielgruppen nützlich, während sie die Chancen der Mehrzahl der teilnehmenden Personen am Arbeitsmarkt reduzieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktpolitik: innovative Evaluierungs- und Steuerungsansätze mit TrEffeR (2006)

    Kaltenborn, Bruno; Göggel, Kathrin;

    Zitatform

    Kaltenborn, Bruno & Kathrin Göggel (2006): Arbeitsmarktpolitik. Innovative Evaluierungs- und Steuerungsansätze mit TrEffeR. (Blickpunkt Arbeit und Wirtschaft 2006/10), Berlin, 5 S.

    Abstract

    Im Auftrag der Bundesregierung wird die Umsetzung des Ersten, Zweiten und Dritten Gesetzes für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt (sog. Hartz- Reformen) eingehend evaluiert. Parallel dazu wird derzeit in der Bundesagentur für Arbeit ein System quantitativer Wirkungsanalysen arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen unter der Bezeichnung "Treatment Effects and Prediction" (TrEffeR) aufgebaut. In beiden Projekten werden zahlreiche arbeitsmarktpolitische Maßnahmen hinsichtlich ihrer Arbeitsmarktwirkungen untersucht. Nunmehr liegen aus beiden Projekten erste Befunde vor. Vor dem Hintergrund der zentralen Zwischenergebnisse der Hartz-Evaluierung wird über Vorhaben und erste retrospektive Evaluierungsergebnisse des TrEffeR-Projekts berichtet, teilweise im Vergleich zur Hartz-Evaluierung. (IAB2)

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