Evaluation der Arbeitsmarktpolitik
Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.
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Literaturhinweis
Mikroökonomische Beschäftigungseffekte des Hamburger Modells zur Beschäftigungsförderung (2006)
Zitatform
Jirjahn, Uwe, Christian Pfeifer & Georgi Tsertsvadze (2006): Mikroökonomische Beschäftigungseffekte des Hamburger Modells zur Beschäftigungsförderung. (IAB-Discussion Paper 25/2006), Nürnberg, 49 S.
Abstract
"Das Hamburger Modell zur Beschäftigungsförderung zielt darauf ab, Arbeitslose mit geringen Verdienstmöglichkeiten und schlechten Arbeitsmarktchancen durch zeitlich befristete Zuschüsse, die sowohl den Teilnehmern an der Maßnahme als auch den Arbeitgebern gewährt werden, in den regulären Arbeitsmarkt zu integrieren. Der Beitrag vergleicht auf der Basis eines Propensity Score Matching den Arbeitsmarkterfolg von Arbeitslosen, die eine Förderung erhalten haben, mit dem Arbeitsmarkterfolg derjenigen, die keine Förderung erhalten haben. Die Ergebnisse sprechen für einen über den Förderungszeitraum anhaltenden Beschäftigungseffekt des Hamburger Kombilohnmodells. Eine mögliche Erklärung für diesen längerfristigen positiven Arbeitsmarkteffekt der temporären Zuschüsse könnte darin bestehen, dass die Teilnehmer während der Maßnahme zusätzliche Erfahrungen sammeln und ihre Produktivität steigt. Eine zweite Erklärung besteht darin, dass durch die Zuschüsse die auf der Arbeitnehmer- und auf der Arbeitgeberseite anfallenden Fixkosten, die mit dem Beschäftigungsverhältnis verbunden sind, effektiv gesenkt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Förderung mit dem Einstiegsgeld nach § 29 SGB II: erste Befunde zur Implementation und Deskription (2006)
Zitatform
Noll, Susanne, Joachim Wolff & Anton Nivorozhkin (2006): Förderung mit dem Einstiegsgeld nach § 29 SGB II. Erste Befunde zur Implementation und Deskription. (IAB-Forschungsbericht 23/2006), Nürnberg, 39 S.
Abstract
"Mit der Einführung des Sozialgesetzbuches (SGB) II wurde das Einstiegsgeld (§ 29 SGB II) geschaffen. Durch dieses Instrument können arbeitslose erwerbsfähige Hilfebedürftige bei der Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung oder selbständigen Tätigkeit zum Vollerwerb finanziell unterstützt werden. Der Bericht befasst sich mit der institutionellen Ausgestaltung und Umsetzung der Förderung sowie den Teilnehmerstrukturen. Durch Einstiegsgeld werden im Vergleich zu anderen aktiven arbeitsmarktpolitischen Instrumenten bislang nur wenige bedürftige Personen gefördert (rund 20.000 Eintritte in 2005). In Westdeutschland überwiegt dabei die Gründungsförderung. In Ostdeutschland spielt auch die 'Kombilohnvariante' eine Rolle. Es gibt viele mögliche Erklärungen für die geringe Zahl der Förderfälle: Arbeitslosengeld II-Empfänger müssen womöglich zum Teil erst durch andere Maßnahmen an den Arbeitsmarkt herangeführt werden, bevor eine Einstiegsgeldförderung effektiv wäre. Die Förderbeträge könnten zu niedrig sein, damit sie das Risiko eines Start-Ups wagen. Ein geringes Angebot an Vollzeitstellen im Niedriglohnbereich mag die niedrige Anzahl der Kombilohnförderungen (weniger als 15 Prozent der Eintritte in 2005) erklären. Viele weitere Ursachen sind denkbar. Die Teilnehmerstrukturen zeigen, dass einige Gruppen mit besonderen Vermittlungshemmnissen (wie Ältere ab 50 Jahre und Geringqualifizierte) in beiden Fördervarianten unterproportional vertreten sind. Dies mag für die Gründungsförderung daran liegen, dass Gründungsvorhaben bei arbeitsmarktnahen Personen mehr Aussicht auf Erfolg haben. Dennoch hat beispielsweise die Hartz-Evaluation gezeigt, dass einige arbeitsmarktferne Gruppen durch die Gründungsförderung des SGB III ihre Arbeitsmarktchancen stärker verbessern als arbeitsmarktnahe Personen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Evaluierung der arbeitsmarktpolitischen Sonderprogramme CAST und Mainzer Modell (2005)
Zitatform
Kaltenborn, Bruno, Gerhard Krug, Helmut Rudolph, Claudia Weinkopf & Eberhard Wiedemann (2005): Evaluierung der arbeitsmarktpolitischen Sonderprogramme CAST und Mainzer Modell. (Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit. Forschungsbericht 552), Berlin, 80 S.
Abstract
Im Rahmen des arbeitsmarktpolitischen Sonderprogramms CAST (Chancen und Anreize zur Aufnahme sozialversicherungspflichtiger Tätigkeiten) wurden seit Mitte des Jahres 2000 auf Initiative des nationalen Bündnisses für Arbeit, Ausbildung und Wettbewerbsfähigkeit zwei unterschiedliche Fördermodelle erprobt, die darauf abzielten, die Beschäftigung im Niedriglohnbereich auszuweiten und die Integrationschancen insbesondere von gering Qualifizierten und Langzeitarbeitslosen zu verbessern. Letztlich ist die Inanspruchnahme beider Förderkonzepte trotz zahlreicher Veränderungen der Konditionen, die darauf abzielten, die Nutzung der Förderung attraktiver zu gestalten, deutlich hinter den ursprünglichen Erwartungen zurück geblieben. Dies gilt insbesondere für das SGI-Modell, dessen Erprobung im Saarland und Teilen Sachsens aufgrund der geringen Inanspruchnahme sogar vorzeitig eingestellt wurde. Die Inanspruchnahme des Mainzer Modells war während der regional begrenzten Erprobung in ausgewählten Arbeitsamtsbezirken in Rheinland-Pfalz und Brandenburg ausgeprägter. Dessen Erprobung wurde im März 2002 auf das gesamte Bundesgebiet ausgeweitet. Hierdurch stieg zwar die Zahl der Bewilligungen auf über 15.000 Förderfälle bundesweit, blieb aber insgesamt so zurückhaltend, dass das Mainzer Modell im Zuge der Einführung der Mini- und Midijobs im April 2003 ebenfalls vorzeitig eingestellt wurde. Immerhin wurde beim Mainzer Modell das sozialpolitische Ziel durchaus erreicht. In der Praxis haben vor allem allein erziehende Frauen in besonderer Weise von den Zuschüssen nach dem Mainzer Modell profitiert. (IAB)
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Literaturhinweis
Evaluierung des Projektes Kasseler Modell Kombilohn (KaMoKo) (2005)
Möhrle, Wilfried; Werner, Bernd;Zitatform
Möhrle, Wilfried & Bernd Werner (2005): Evaluierung des Projektes Kasseler Modell Kombilohn (KaMoKo). (HA Hessen-Agentur. Report 681), Wiesbaden, 131 S.
Abstract
Zentrales Ziel des vorgestellten 'Kasseler Modells Kombilohn' ist die Verbesserung der Eingliederung von Sozialhilfeempfängern durch die aktive Erschließung neuer Arbeitsplätze im Bereich geringer Qualifikationserfordernisse und Entlohnung. Dies tritt im Modellversuch neben die herkömmliche Förderung der Eingliederung der Zielgruppe (Lohnkostenzuschüsse, Qualifizierungsmaßnahmen usw.). Die begleitende Evaluierung fand im Zeitraum von Oktober 2002 bis Oktober 2004 statt und basiert auf sechs Bausteinen: 1. Arbeitsmarktanalyse des regionalen Arbeitsmarkts Kassel; 2. Auswertung der Anträge, Sach- und Durchführungsberichte der Zuwendungsempfänger; 3. mehrmalige Befragung der geförderten Teilnehmer; 4. mehrmalige Befragung der Arbeitgeber; 5. regelmäßiger Kontakt mit den im Projekt aktiven Berater; 6. Ergebnistransfer. Ergebnisse: Im Modellversuch wurden 109 Sozialhilfeempfängerinnen und -empfänger in Teil- oder Vollzeitarbeitsverhältnisse des allgemeinen Arbeitmarktes vermittelt. Darüber hinaus erfolgten - ohne den Einsatz von Fördermitteln - weitere 9 Vermittlungen in Mini-Jobs. Die Erwartung, neue und dauerhafte Arbeitsstellen im Niedriglohnsektor, besonders bei Privatpersonen zu schaffen, hat sich nicht erfüllt. (IAB)
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Literaturhinweis
Drei Jahre Mainzer Modell: eine Zwischenbilanz. 3. Zwischenbericht (2004)
Brinkmann, Christian; Hollederer, Alfons ; Weinkopf, Claudia ; Hartmann, Josef; Vanselow, Achim; Wiedemann, Eberhard; Rudolph, Helmut; Kalina, Thorsten; Kaltenborn, Bruno;Zitatform
Brinkmann, Christian, Josef Hartmann, Alfons Hollederer, Thorsten Kalina, Bruno Kaltenborn, Helmut Rudolph, Achim Vanselow, Claudia Weinkopf & Eberhard Wiedemann (2004): Drei Jahre Mainzer Modell. Eine Zwischenbilanz. 3. Zwischenbericht. (BMWA-Dokumentation 528), Berlin, 247 S.
Abstract
"Das inzwischen seit drei Jahren im Rahmen eines Sonderprogramms der Bundesregierung erprobte 'Mainzer Modell' geht auf eine Initiative des damaligen nationalen Bündnisses für Arbeit, Ausbildung und Wettbewerbsfähigkeit zurück. Es bezweckt, die Beschäftigungsmöglichkeiten insbesondere von gering Qualifizierten und Langzeitarbeitslosen zu verbessern. Zunächst werden in Kapitel I.1 die vielfältigen Aktivitäten der Arbeitsämter, teilweise auch unterstützt durch die Sozialämter, bei der Umsetzung (Implementation) des Mainzer Modells von Beginn an analysiert. Anschließend wird in Kapitel I.2 auf die bundesweite Inanspruchnahme und im Regionalvergleich eingegangen. Dabei wird auch analysiert, inwieweit die regional unterschiedliche Inanspruchnahme mit der regionalen Arbeitsmarktsituation und der Wirtschaftsstruktur verbunden ist. Wie eingangs erwähnt, wurden mit dem Mainzer Modell zumindest zwei verschiedene Zielsetzungen verfolgt. Damit korrespondieren auch zwei unterschiedliche Zielgruppen. Inwieweit sie erreicht wurden, wird in den Kapiteln I.3 und I.4 untersucht. Kapitel I.3 ist zunächst den gering Qualifizierten und Langzeitarbeitslosen gewidmet, Kapitel I.4 den Kleinverdienerfamilien. Kapitel I.5 zeigt auf, welche Arbeitsplätze gefördert wurden. Kapitel I.6 geht auf Dauer und Beendigungen der Förderungen ein. Kapitel I.7 geht der Frage nach, welche Erwerbstätigkeiten vor der Förderung ausgeübt wurden. Kapitel I.8 zeigt die Förderhöhe und die Erfahrungen mit der Förderung anhand der Befragungen der Geförderten auf. Ein kurzes Fazit wird schließlich in Kapitel I.9 gezogen. In Teil II wird auf die Ergebnisse der einzelnen Untersuchungsteile der Begleitforschung näher eingegangen. Hierzu gehören die Analyse der Implementation, der Inanspruchnahme im Regionalvergleich, der Förderstruktur und der Individualbefragungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das Mainzer Modell aus Sicht der Arbeitnehmer und Betriebe: Befunde aus der Begleitforschung (2004)
Zitatform
Gewiese, Tilo, Josef Hartmann, Gerhard Krug & Helmut Rudolph (2004): Das Mainzer Modell aus Sicht der Arbeitnehmer und Betriebe. Befunde aus der Begleitforschung. Berlin, 337 S.
Abstract
Der Projektbericht enthält fünf Teilberichte. Der erste Teilbericht befasst sich mit den Förderstrukturen im Mainzer Modell, so wie sie aus den Prozessdaten der Bundesagentur für Arbeit (CAST-Förderdatei) abzulesen sind. Teilbericht zwei präsentiert Ergebnisse der Befragung von Geförderten und einer Vergleichsgruppe. Wie sich herausgestellt hat, gibt es einige deutliche Abweichungen der Vergleichsgruppe von der Teilnehmergruppe, auch hinsichtlich solcher Merkmale, welche die Erreichung der Förderziele des Mainzer Modells beeinflussen können. Die Identifikation solcher Merkmale macht es jedoch möglich, ihren Einfluss auf die Bewertung zu kontrollieren. Der vierte Teilbericht dient der Beantwortung der Frage, inwieweit die Teilnahme am Mainzer Modell zu dauerhaft stabiler Beschäftigung führte und wie sich die Erwerbsbiographie der Geförderten entwickelte, nachdem sie nicht mehr der geförderten Beschäftigung nachging. Im fünften und letzten Teilbericht werden die Ergebnisse von Betriebsbefragungen vorgestellt, mit deren Hilfe Informationen über die Einsatzorte von nach dem Mainzer Modell geförderten Personen erhoben wurden. Für Zwecke der Evaluierung bzw. der Beurteilung der Zielerreichung des Mainzer Modells ist in diesem Zusammenhang besonders interessant, ob sich auf der Betriebsebene ein vom Mainzer Modell hervorgerufener positiver Beschäftigungseffekt ermitteln lässt. (IAB2)
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Literaturhinweis
Evaluierung des arbeitsmarktpolitischen Sonderprogramms CAST: Endbericht (2004)
Zitatform
Kaltenborn, Bruno, Gerhard Krug, Helmut Rudolph, Claudia Weinkopf & Eberhard Wiedemann (2004): Evaluierung des arbeitsmarktpolitischen Sonderprogramms CAST. Endbericht. Berlin, 78 S.
Abstract
"Nach einer intensiven öffentlichen Debatte um die Förderung des Niedriglohnsektors im Jahr 1999 hat die Bundesregierung das Sonderprogramm 'CAST' (Chancen und Anreize zur Aufnahme sozialversicherungspflichtiger Tätigkeiten) aufgelegt. Im Rahmen von CAST wurden ab Mitte 2000 zwei Förderkonzepte erprobt. Mit dem Modell der Saar- Gemeinschaftsinitiative des Saarlandes (SGI-Modell) konnten zusätzliche Neueinstellungen von Langzeitarbeitslosen und gering qualifizierten Arbeitslosen insbesondere durch degressive Lohnkostenzuschüsse an Betriebe gefördert werden. Demgegenüber erhielten nach dem so genannten Mainzer Modell Arbeitnehmer/innen, die eine neue sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufnahmen, bedürftigkeitsgeprüfte, ebenfalls degressive Zuschüsse zu den Sozialversicherungsbeiträgen und ggf. einen Kindergeldzuschlag. Während zunächst beide Förderkonzepte in jeweils einer Arbeitsmarktregion West- und Ostdeutschlands erprobt wurden, wurde das SGI-Modell mit der bundesweiten Ausdehnung des Mainzer Modells ab März 2002 zehn Monate früher als ursprünglich geplant eingestellt. Die Laufzeit des Mainzer Modells hingegen wurde mit der bundesweiten Ausdehnung zunächst um ein Jahr bis Ende 2003 verlängert, dann allerdings ebenfalls vorzeitig Ende März 2003 anlässlich der Einführung der so genannten 'Midi-Jobs' (Gleitzone) beendet. Die Intention des Mainzer Modells, den Ausstieg aus der Abhängigkeit von Sozialhilfe zu erleichtern, wurde durch die Midi-Job-Regelung sozialversicherungsrechtlich fortentwickelt. Bei der Zusammenlegung von Sozial- und Arbeitslosenhilfe im SGB II werden ab 2005 mit dem Einstiegsgeld (§ 29 SGB II) und der großzügigeren Freistellung von Erwerbseinkommen (§ 30 SGB II) gegenüber dem Mainzer Modell modifizierte Elemente zur Förderung niedriger Erwerbseinkommen eingeführt. Ebenfalls knüpft der Kinderzuschlag nach § 6a BKKG an die Zuschläge des Mainzer Modells an.
Dieser Abschlussbericht umfasst die Evaluierungsergebnisse zu beiden Fördermodellen. In Kapitel 2 steht das Mainzer Modell im Mittelpunkt, in Kapitel 3 das SGI-Modell. In Kapitel 4 wird ein Fazit gezogen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Modellversuch "Hessischer Kombilohn": wissenschaftliche Begleitforschung des hessischen Modellversuchs (2003)
Zitatform
Dann, Sabine, Andrea Kirchmann, Alexander Spermann & Jürgen Volkert (2003): Modellversuch "Hessischer Kombilohn". Wissenschaftliche Begleitforschung des hessischen Modellversuchs. In: IAW-Report, Jg. 31, H. 1, S. 103-128.
Abstract
"Im Jahr 1999 beschloss die Hessische Landesregierung, die Erprobung und Umsetzung von Kombilohnmodellen zu initiieren. Das Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) inTübingen wurde vom Hessischen Sozialministerium mit der wissenschaftlichen Begleitung und Beratung des Modellversuchs 'Hessischer Kombilohn' beauftragt. Der Auftrag gliederte sich in zwei Untersuchungsphasen: (1) Planungs- und Implementationsphase sowie (2) Einführung und Evaluation. Der Modellversuch endete am 31. Dezember 2001. Der Beitrag fasst die Hauptergebnisse des Modellversuchs 'Hessischer Kombilohn' zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie eine Kurzfassung des Projekt-Schlussberichts. -
Literaturhinweis
Die bundesweite Umsetzung des Mainzer Modells im Jahr 2002 (2003)
Zitatform
Hollederer, Alfons & Helmut Rudolph (2003): Die bundesweite Umsetzung des Mainzer Modells im Jahr 2002. (Forschungsverbund Evaluierung Mainzer Modell. Projektbrief 07), Bonn, 21 S.
Abstract
"Im Mainzer Modell können Beschäftigte einen Zuschuss zu den Sozialversicherungsbeiträgen und/oder einen Kindergeldzuschlag für maximal 36 Monate erhalten. Mit der bundesweiten Einführung zum 1. März 2002 wurden die Förderkonditionen geändert. Dieser Projektbrief informiert über die bundesweite Inanspruchnahme des Mainzer Modells und die Förderstrukturen. Der Berichtszeitraum dieses Projektbriefs erstreckt sich von März bis Dezember 2002. Er geht damit über die erste bundesweite Implementierungsphase hinaus, in der die Beurteilung der Förderstrukturen durch mögliche Sondereffekte besonders erschwert wird. Insgesamt haben sich in den ersten zehn Monaten seit der bundesweiten Ausdehnung zum 1. März 2002 gegenüber der vorherigen regional begrenzten Erprobung des Mainzer Modells keine bedeutsamen Änderungen ergeben. Der 'typische' Förderfall ist nach wie vor eine Frau im mittleren Alter mit mindestens einem minderjährigen Kind, die nach vorheriger Arbeitslosigkeit in Teilzeit arbeitet. Branchenschwerpunkte sind hingegen weiterhin kaum erkennbar. Überraschend ist allerdings der mit fast einem Drittel hohe Anteil Ostdeutschlands an allen Förderungen. Die Inanspruchnahme ist auch nach der bundesweiten Ausdehnung und nach der ersten Implementationsphase weiterhin sehr gering." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kombilöhne: Stand und Perspektiven (2003)
Kaltenborn, Bruno;Zitatform
Kaltenborn, Bruno (2003): Kombilöhne: Stand und Perspektiven. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 72, H. 1, S. 124-132.
Abstract
"Mit verschiedenen regionalen und nationalen Zuschüssen an Arbeitnehmer (Kombilöhne) sollen in den letzten Jahren verstärkt Personen mit geringem Verdienstpotenzial zur Aufnahme oder Ausübung einer Beschäftigung motiviert werden. Zu den Zielgruppen gehören je nach Förderkonzept insbesondere Langzeitarbeitslose, Sozialhilfeempfänger und/oder gering Qualifizierte. Tatsächlich werden Kombilöhne oftmals von allein Erziehenden in Anspruch genommen. Insgesamt ist die Inanspruchnahme gemessen an den arbeitsmarktpolitischen Problemen bisher gering. Über Mitnahmeeffekte liegen noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Ein empirischer Beleg, dass ein Kombilohn in Deutschland zu einem nennenswerten Aufbau von Beschäftigung führt, konnte noch nicht erbracht werden. Die intensive Nutzung bestehender regionaler Spielräume für die Erprobung von Kombilöhnen möglichst unterschiedlicher Ausgestaltung erscheint nach wie vor zweckmäßig." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ergebnisse und Lehren aus Modellversuchen mit Kontrollgruppen: Einstiegsgeld in Baden-Württemberg und Hessischer Kombilohn (2003)
Spermann, Alexander;Zitatform
Spermann, Alexander (2003): Ergebnisse und Lehren aus Modellversuchen mit Kontrollgruppen. Einstiegsgeld in Baden-Württemberg und Hessischer Kombilohn. In: E. Jahn & E. Wiedemann (Hrsg.) (2003): Beschäftigungsförderung im Niedriglohnsektor (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 272), S. 91-99.
Abstract
Der Autor gibt zunächst einen kurzen Überblick über die 1992 begonnene Kombilohndiskussion und stellt dann die Kombilohnmodelle für Sozialhilfeempfänger in Hessen und Baden-Württemberg vor. Zur Prüfung der Beschäftigungseffekte wurde erstmals ein Evaluationsdesign mit Kontrollgruppenbildung angewandt. Wesentliche Ergebnisse der Wirkungsforschung werden kurz vorgestellt. (IAB)
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Literaturhinweis
Kombi-Einkommen: ein Weg aus der Sozialhilfe? (2002)
Dann, Sabine; Klös, Hans-Peter; Kaltenborn, Bruno; Weinkopf, Claudia ; Kirchmann, Andrea; Volkert, Jürgen ; Ochel, Wolfgang; Hollederer, Alfons ; Rudolph, Helmut; Czommer, Lars; Schelke, Waltraud; Spermann, Alexander; Schneider, Hilmar;Zitatform
Dann, Sabine, Andrea Kirchmann, Alexander Spermann & Jürgen Volkert (Hrsg.) (2002): Kombi-Einkommen. Ein Weg aus der Sozialhilfe? Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, 175 S.
Abstract
"Zur Überwindung von Sozialhilfefallen und Langzeitarbeitslosigkeit werden Kombi-Einkommen vorgeschlagen. Mit Kombilöhnen soll zum Ausbau des Niedriglohnsektors in Deutschland beigetragen werden. Doch welcher Beitrag ist von solchen Anreizinstrumenten für eine bessere Arbeitsmarktintegration tatsächlich zu erwarten? Der Band enthält die Beiträge einer Tagung, die vom Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung Tübingen (IAW) im Herbst 2001 durchgeführt wurde. Für die Veranstaltung und den Tagungsband konnten Wissenschaftler gewonnen werden, die mit der Begleitforschung aller wesentlichen in Deutschland laufenden Modellversuche zu Kombi-Einkommen beauftragt sind. Im Einzelnen werden in den Beiträgen die Wirkungen des gesetzlichen Lohnabstandsgebotes, Berechnungen zu Beschäftigungs- und fiskalischen Effekten unterschiedlicher Kombi-Einkommen sowie die ersten Erfahrungen mit den verschiedenen deutschen Modellversuchen erörtert. Weitere Themenschwerpunkte sind die Aufstiegschancen aus subventionierten Beschäftigungsverhältnissen, die Bedeutung von Kombi-Einkommen für Alleinerziehende und die internationalen Erfahrungen mit vergleichbaren Ansätzen." Inhalt: Jürgen Volkert: Lohnabstandsgebot, Verpflichtung zur Arbeit und Sozialhilfefallen; Hilmar Schneider: Kombi-Einkommen. Arbeitsangebotseffekte mit und ohne Zielgruppenbegrenzung; Alfons Hollederer, Helmut Rudolph: Arbeitsanreize und Niedriglöhne. Konzeption und erste Erfahrungen des Mainzer Modells und des SGI-Modells; Sabine Dann, Andrea Kirchmann, Alexander Spermann, Jürgen Volkert: Das Einstiegsgeld - eine zielgruppenorientierte negative Einkommenssteuer. Konzeption, Umsetzung und erste Zwischenbilanz nach 15 Monaten in Baden-Württemberg; Lars Czommer, Claudia Weinkopf: Modellprojekte zur Erprobung des § 18 Absatz 5 BSHG; Waltraud Schelke: "Making Work Pay". Ziele und Wirkungen finanzieller Arbeitsanreize in den USA; Wolfgang Ochel: Finanzielle Arbeitsanreize - Konzeptionen und Ergebnisse in Großbritannien, Irland und Kanada; Bruno Kaltenborn, Hans-Peter Klös: Niedriglöhne und Kombi-Einkommen - Sackgasse oder Ausgangspunkt einer Karriere? Eine Mobilitätsuntersuchung für Westdeutschland 1984/96; Sabine Dann, Andrea Kirchmann, Alexander Spermann: Kombi-Einkommen - ein Königsweg für allein Erziehende? (IAB2)
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Literaturhinweis
Arbeitsanreize und Niedriglöhne: Konzeptionen und erste Erfahrungen des Mainzer Modells und des SGI-Modells (2002)
Zitatform
Hollederer, Alfons & Helmut Rudolph (2002): Arbeitsanreize und Niedriglöhne. Konzeptionen und erste Erfahrungen des Mainzer Modells und des SGI-Modells. In: S. Dann, A. Kirchmann, A. Spermann & J. Volkert (Hrsg.) (2002): Kombi-Einkommen : ein Weg aus der Sozialhilfe?, S. 53-66.
Abstract
Im Rahmen der Diskussionen um die Beschäftigungsförderung im Niedriglohnsektor erläutern die Autoren die Konzeptionen und ersten Erfahrungen mit den beiden Modellprojekten des arbeitsmarktpolitischen Sonderprogramms CAST, die allgemeine Zuschüsse zu den Sozialversicherungsbeiträgen der Arbeitnehmer ('Mainzer Modell') bzw. der Arbeitgeber (Saar-Gemeinschaftsinitiative, SGI) vorsehen. (IAB)
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Literaturhinweis
Vom arbeitsmarktpolitischen Sonderprogramm CAST zur bundesweiten Erprobung des Mainzer Modells: 2. Zwischenbericht (2002)
Hollederer, Alfons ; Rudolph, Helmut; Vanselow, Achim; Hartmann, Josef; Kaltenborn, Bruno; Wiedemann, Eberhard; Weinkopf, Claudia ;Zitatform
Hollederer, Alfons, Bruno Kaltenborn, Helmut Rudolph, Achim Vanselow, Claudia Weinkopf & Eberhard Wiedemann (2002): Vom arbeitsmarktpolitischen Sonderprogramm CAST zur bundesweiten Erprobung des Mainzer Modells. 2. Zwischenbericht. (Forschungsverbund CAST, 2. Zwischenbericht), Nürnberg, 201 S.
Abstract
"Das Mainzer Modell und das SGI-Modell sehen die Förderung neuer sozialversicherungspflichtiger Beschäftigungsverhältnisse vor. Schwerpunkt des vorliegenden Berichts sind die Erfahrungen mit dem "Mainzer Modell" und dem "SGI-Modell" der Saar-Gemeinschaftsinitiative in den ursprünglichen Förderregionen. Über Inanspruchnahme und Förderstrukturen auch seit der bundesweiten Ausdehnung des Mainzer Modells wird anhand der CAST-Förderdatei berichtet. Ergänzend liegen inzwischen aus einer Aktenrecherche des IAB Angaben zu Förderbeträgen, Löhnen und Einkommen der Förderzugänge bis zum Jahresende 2001 vor. Darüber hinaus werden vertiefende Angaben zu den Förderstrukturen anhand erster Ergebnisse der Befragungen von Geförderten vorgestellt. Befragt wurde auch eine ungeförderte Vergleichsgruppe. Der Vergleich zwischen Geförderten und Vergleichsgruppe gibt Hinweise auf die Zielgruppenerreichung. Die begleitende Implementationsforschung gibt Aufschluss über die konkrete Umsetzung in den Förderregionen und insbesondere anhand von Erfahrungsberichten der regionalen Akteure auch über aufgetretene Probleme. Für das Verständnis der bisherigen Entwicklung sind neben der Ausgestaltung der Förderkonzepte auch die Ausgangslage auf den regionalen Arbeitsmärkten in den Förderregionen bedeutsam.
Teil I befasst sich mit dem Mainzer Modell, Teil II mit dem SGI-Modell, wobei die Berichtsstruktur jeweils ähnlich gegliedert ist. In Kapitel 1 wird jeweils das Förderkonzept vorgestellt, in Kapitel 2 wird auf die Arbeitsmarktlage in den ursprünglichen Förderregionen eingegangen. Kapitel 3 zeigt die Umsetzungsaktivitäten in den bisherigen Förderregionen auf. Das zentrale Kapitel 4 befasst sich mit der bisherigen Resonanz auf die Förderkonzepte in den ursprünglichen Förderregionen. Ergänzend gibt das Kapitel 5 beim Mainzer Modell einen Überblick über die bisherige bundesweite Resonanz. Geschlossen wird jeweils mit einer Zusammenfassung. Das abschließende Resümee geht wieder auf beide Förderkonzepte ein." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Bisher erreichte Zielgruppen in den CAST-Modellarbeitsämtern (2002)
Zitatform
Hollederer, Alfons & Helmut Rudolph (2002): Bisher erreichte Zielgruppen in den CAST-Modellarbeitsämtern. (Forschungsverbund CAST. Projektbrief 06), Bonn, 28 S.
Abstract
"Das Mainzer Modell steht nun nach dem regional begrenzten Einsatz in Teilen der Bundesländer Brandenburg und Rheinland-Pfalz im arbeitsmarktpolitischen Sonderprogramm CAST (Chancen und Anreize zur Aufnahme sozialversicherungspflichtiger Tätigkeiten) seit dem 1. März 2002 bundesweit zur Verfügung. Durch die Gewährung eines Zuschusses zu den Sozialversicherungsbeiträgen und/oder eines Kindergeldzuschlages an Arbeitnehmer/innen soll ein zusätzlicher finanzieller Anreiz zur Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung geschaffen werden. Mit dem Projektbericht wird über die erreichten Zielgruppen der beiden Modellprojekte informiert. Neben den Informationen aus der Förderstatistik werden erstmals Ergebnisse zur Verteilung der Höhe der monatlich bewilligten Zuschüsse aus einer Aktenrecherche vorgestellt (Kapitel 2 und 3). Ebenso liegen erstmalig auch Ergebnisse eines Datenvergleichs von Förderteilnehmer/innen mit ungeförderten Abgänger/innen aus Arbeitslosigkeit in den Modellarbeitsämtern vor (vgl. Kapitel 4). In Kapitel 5 wird abschließend ein kurzes Fazit gezogen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Unemployment vouchers versus low-wage subsidies (2002)
Orszag, J. Michael; Snower, Dennis J.;Zitatform
Orszag, J. Michael & Dennis J. Snower (2002): Unemployment vouchers versus low-wage subsidies. (IZA discussion paper 537), Bonn, 43 S.
Abstract
"The paper examines the relative effectiveness of two policy proposals in reducing unemployment and working poverty: unemployment vouchers and low-wage subsidies. The unemployment vouchers are targeted exclusively at the unemployed (especially the longterm unemployed) and are provided only for a limited period of time. The low-wage subsidies, on the other hand, are granted to all low-wage earners regardless of their employment history and are of limitless duration. Our analysis indicates that the relative effectiveness of the two policies depends on workers' prospective wage growth. The more upwardly mobile workers are (i.e. the more their wages rise with employment duration), the more effective will unemployment vouchers be relative to low-wage subsidies. Conversely, the greater the danger that workers come to be trapped in dead-end jobs with flat wage profiles, the more effective will low-wage subsidies be relative to unemployment vouchers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Der Misserfolg des Mainzer Modells (2002)
Ziegler, Frank;Zitatform
Ziegler, Frank (2002): Der Misserfolg des Mainzer Modells. In: ZFSH/SGB. Sozialrecht in Deutschland und Europa, Jg. 41, H. 9, S. 527-532.
Abstract
Der Autor untersucht die Ursachen des geringen Erfolgs, der sich beim 'Mainzer Modell' der finanziellen Förderung der Arbeitsaufnahme im Niedriglohnbereich abzeichnet. Am Misserfolg dieses Versuchs und anderer Bezuschussungsmodelle erweise sich die Fragwürdigkeit der zugrundeliegenden Prämissen: mangelnder Lohnabstand zwischen Transfereinkommen und Niedriglöhnen ('Sozialstaatsfalle'), hohes Arbeitsplatzpotenzial im Niedriglohnsektor, mangelnde Motivation von Arbeitslosen zur Arbeitsaufnahme. (IAB)
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Literaturhinweis
Ein Jahr Erfahrungen mit dem arbeitsmarktpolitischen Sonderprogramm CAST: erster Zwischenbericht des Forschungsverbundes aus IAB/IAT/Dr. Kaltenborn zur Evaluierung von CAST im Auftrag des Bundesmininisteriums für Arbeit und Sozialordnung (2001)
Bittner, Susanne; Hollederer, Alfons ; Kaltenborn, Bruno; Weinkopf, Claudia ; Rudolph, Helmut; Vanselow, Achim;Zitatform
Bittner, Susanne, Alfons Hollederer, Bruno Kaltenborn, Helmut Rudolph, Achim Vanselow & Claudia Weinkopf (2001): Ein Jahr Erfahrungen mit dem arbeitsmarktpolitischen Sonderprogramm CAST. Erster Zwischenbericht des Forschungsverbundes aus IAB/IAT/Dr. Kaltenborn zur Evaluierung von CAST im Auftrag des Bundesmininisteriums für Arbeit und Sozialordnung. (Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung. Forschungsbericht Arbeitsmarkt 290), Bonn, 95 S.
Abstract
Im Rahmen des arbeitsmarktpolitischen Sonderprogramms "Chancen und Anreize zur Aufnahme sozialversicherungspflichtiger Tätigkeiten" (CAST) der Bundesregierung werden in der Zeit vom 1. Juli 2000 bis zum 31. Dezember 2002 neu eingegangene sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse in ausgewählten Regionen in je einem west- und ostdeutschen Bundesland mit zwei unterschiedlichen Instrumenten alternativ zu anderen bestehenden Fördermaßnahmen gefördert. Beide Förderkonzepte bezwecken, die Eingliederung gering qualifizierter Arbeitnehmer, Langzeitarbeitsloser sowie gering verdienender Arbeitnehmer - insbesondere mit Kindern - in den ersten Arbeitsmarkt zu erleichtern und Anreize für die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze zu setzen. Der Zwischenbericht zeigt, das beide Modelle nur zögerlich in Anspruch genommen wurden. Nach einem Jahr Laufzeit gab es nur 592 Förderfälle in 476 Betrieben. (IAB2)
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Literaturhinweis
Das arbeitsmarktpolitische Sonderprogramm CAST vor und nach der Richtlinienänderung (2001)
Zitatform
Hollederer, Alfons, Helmut Rudolph & Bruno Kaltenborn (2001): Das arbeitsmarktpolitische Sonderprogramm CAST vor und nach der Richtlinienänderung. (Forschungsverbund CAST. Projektbrief 04), Nürnberg, 23 S.
Abstract
"Das Sonderprogramm CAST wurde von dem Bündnis für Arbeit, Ausbildung und Wettbewerbsfähigkeit initiiert und wird seit dem 1. Juli 2000 auf Grundlage von Richtlinien des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung umgesetzt. Im Rahmen von CAST ('Chancen und Anreize zur Aufnahme sozialversicherungspflichtiger Tätigkeiten') werden das 'Mainzer Modell für Beschäftigung und Familienförderung' im Norden von Rheinland-Pfalz und Teilen Brandenburgs und das von der Saar-Gemeinschaftsinitiative entwickelte SGI-Modell im Saarland und Teilen Sachsens erprobt; ab 1. Januar 2002 wird das Mainzer Modell in Rheinland-Pfalz landesweit ausgedehnt.
Mit dem Projektbrief Nr. 4 gibt der Forschungsverbund CAST erste Einschätzungen zu den Auswirkungen der geänderten Förderbedingungen mit Stand Ende November 2001. Zunächst wird in Kapitel 2 auf das Mainzer Modell und anschließend in Kapitel 3 auf das SGI-Modell eingegangen. Nach einer kurzen Darstellung der modellspezifischen Änderungen der Förderkriterien werden Inanspruchnahme, Förderstrukturen und Förderdauer vor und nach der Richtlinienänderung miteinander verglichen. Kapitel 4 schließt mit einem kurzen Resümee. Der Anhang stellt wichtige Merkmale der geförderten Personen nach Zugängen, Beständen und Abgängen in Tabellenform zusammen und gibt Hinweise auf weitere Informationsquellen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Erste Ergebnisse zur Teilnehmerstruktur des arbeitsmarktpolitischen Sonderprogramms CAST (2001)
Zitatform
Hollederer, Alfons, Helmut Rudolph & Bruno Kaltenborn (2001): Erste Ergebnisse zur Teilnehmerstruktur des arbeitsmarktpolitischen Sonderprogramms CAST. (Forschungsverbund CAST. Projektbrief 03), Nürnberg, 19 S.
Abstract
"Dieser Projektbrief informiert über die Förderungen im Rahmen des Sonderprogramms CAST (Chancen und Anreize zur Aufnahme sozialversicherungspflichtiger Tätigkeiten) seit dessen Start am 1.7.2000. Der vorliegende Projektbrief Nr. 3 hat die ersten Auswertungen der Förderstatistik mit Stand Ende Juli 2001 zum Inhalt. Die Kapitel 2 und 3 geben einen Überblick über die Teilnehmerstrukturen des CAST-Förderprogramms nach dem Mainzer Modell und dem Modell der Saar-Gemeinschaftsinitiative. Daran schließt sich Kapitel 4 mit einem kurzen Vergleich der beiden Modellansätze an. Der Anhang stellt wichtige Merkmale nach Zugängen, Beständen und Abgängen in Tabellenform zusammen und informiert über den Hintergrund der Förderstatistik." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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- Grundlagenbeiträge
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Typologie der Maßnahmen
- Institutionen der Arbeitsförderung
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Vermittlung und Beratung
- Prozessoptimierung
- Profiling und Case Management, Eingliederungsvereinbarung
- Unterstützung bei der Arbeitsuche
- Vermittlung durch Dritte
- Vermittlung von Beziehern von Bürgergeld, Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II
- Zusammenarbeit von Arbeits- und Sozialverwaltung
- Job-Center
- Personal-Service-Agentur
- Zeitarbeit
- (gemeinnützige) Arbeitnehmerüberlassung
- Vermittlungsgutscheine
- Berufsberatung
- Aus- und Weiterbildung
- Subventionierung von Beschäftigung
- Öffentlich geförderte Beschäftigung
- Transfer- und Mobilitätsmaßnahmen
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- Geografischer Bezug
- Alter
