Evaluation der Arbeitsmarktpolitik
Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.
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- Methoden und Datensatzbeschreibungen
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Typologie der Maßnahmen
- Institutionen der Arbeitsförderung
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Vermittlung und Beratung
- Prozessoptimierung
- Profiling und Case Management, Eingliederungsvereinbarung
- Unterstützung bei der Arbeitsuche
- Vermittlung durch Dritte
- Vermittlung von Beziehern von Bürgergeld, Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II
- Zusammenarbeit von Arbeits- und Sozialverwaltung
- Job-Center
- Personal-Service-Agentur
- Zeitarbeit
- (gemeinnützige) Arbeitnehmerüberlassung
- Vermittlungsgutscheine
- Berufsberatung
- Aus- und Weiterbildung
- Subventionierung von Beschäftigung
- Öffentlich geförderte Beschäftigung
- Transfer- und Mobilitätsmaßnahmen
- berufliche Rehabilitation
- Lohnersatzleistungen / Einkommensunterstützung
- Altersteilzeit und Vorruhestand
- Sonstiges
- Typologie der Arbeitslosen
- besondere Personengruppen
- Geschlecht
- Geografischer Bezug
- Alter
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Literaturhinweis
Entwicklungspfade und Evaluation arbeitspolitischer Maßnahmen zur Fachkräftesicherung (2019)
Gusenleitner, Nina; Zierler, Clemens; Siedl, Sandra;Zitatform
Gusenleitner, Nina, Sandra Siedl & Clemens Zierler (2019): Entwicklungspfade und Evaluation arbeitspolitischer Maßnahmen zur Fachkräftesicherung. In: Wirtschaftspolitische Blätter, Jg. 66, H. 1, S. 109-123.
Abstract
"Angesichts der in Österreich häufig artikulierten Herausforderung des Fachkräftemangels befasst sich dieser Beitrag mit arbeitspolitischen Maßnahmen zur Fachkräftesicherung. Ausgehend von einer möglichen Darstellung unterschiedlicher Kategorien von Maßnahmen wird ein Lebenszyklusmodell zum Entwicklungsverlauf solcher Maßnahmen inklusive zugehöriger Erfolgsfaktoren in den jeweiligen Phasen beschrieben. Im Anschluss wird auf die Rahmenbedingungen einer erfolgreichen Wirkungsevaluation der Maßnahmen eingegangen und festgestellt, warum besonderes Augenmerk auf unintendierte Effekte aller arbeitspolitischen Maßnahmen zur Fachkräftesicherung gelegt werden sollte." (Autorenreferat, © MANZ Verlag, Wien)
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Literaturhinweis
Labour market regulations and high quality employment in EU-15 countries (2018)
Bilbao-Ubillos, Javier; Intxaurburu, Gurutze; Alsasua, Jesús-Luis; Ullibarri-Arce, Miren;Zitatform
Bilbao-Ubillos, Javier, Jesús-Luis Alsasua, Gurutze Intxaurburu & Miren Ullibarri-Arce (2018): Labour market regulations and high quality employment in EU-15 countries. In: Innovation: The European Journal of Social Science Research, Jg. 31, H. 3, S. 207-226. DOI:10.1080/13511610.2017.1384366
Abstract
"The elements that we usually include under the concept of 'labour market institutions' exert a clear influence on the workings of the labour market. However, the assessment of labour market policies and institutions remains mostly focused on their impact on the quantity of jobs, while people's well-being depends crucially on how good their jobs are. This paper is a modest attempt to contribute some evidence and insight to the debate on the effects that particular institutional configurations have on the generation of high-quality employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Beschäftigtentransfer stärken!: Lehren aus einem internationalen Vergleich (2018)
Reissert, Bernd;Zitatform
Reissert, Bernd (2018): Beschäftigtentransfer stärken! Lehren aus einem internationalen Vergleich. (WISO Diskurs 2018,11), Bonn, 20 S.
Abstract
"Transfergesellschaften sind das wichtigste Instrument des Beschäftigtentransfers in Deutschland. Dennoch erreichen sie nur etwa ein bis zwei Prozent aller Arbeitnehmer_innen, die ihren Arbeitsplatz durch Stellenabbau oder Betriebsschließung verlieren. Der Beschäftigtentransfer, der den Betroffenen dazu verhelfen soll, ohne größere Unterbrechung eine dauerhafte Anschlussbeschäftigung zu finden, spielt in der deutschen Arbeitsmarktpolitik bislang nur eine untergeordnete Rolle. Für einen sich verschärfenden Strukturwandel erscheint Deutschland damit nur schwach gerüstet. Das vorliegende Papier legt zunächst die schwierigen Rahmenbedingungen dar, denen Transfergesellschaften in Deutschland unterliegen. Das Instrument der Transfergesellschaft verbindet Elemente des kollektiven Arbeitsrechts mit Elementen der öffentlichen Arbeitsförderung. Diese Konstruktion führt in der Praxis zu einer Vielzahl von Hindernissen, die die Nutzung des Instruments - trotz seiner nachweisbaren Erfolge und Vorteile - erheblich erschweren. In den anschließenden Kapiteln wendet sich das Papier den drei ausgewählten internationalen Beispielen zu und erläutert die Hintergründe der auf tarifvertraglicher Grundlage errichteten Arbeitssicherungsstiftungen (Job Security Councils) in Schweden, der in Kooperation von Gewerkschaften und Arbeitsverwaltung betriebenen Cellules de Reconversion in der belgischen Wallonie und der verschiedenen Varianten der Arbeitsstiftungen in Österreich. Der Vergleich mit den drei genannten Ländern kommt zu dem Ergebnis, dass das System des Beschäftigtentransfers in Deutschland vor allem drei Schwächen aufweist. Erstens erreicht der Beschäftigtentransfer in Deutschland nur einen sehr viel kleineren Anteil der Beschäftigten als in Belgien und Österreich und vor allem in Schweden. Zweitens ist der Zugang für Arbeitnehmer_innen aus kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), aus kleineren Restrukturierungsfällen und aus Betrieben ohne Betriebsrat zum Beschäftigtentransfer in Deutschland wesentlich schwieriger als in Schweden und Belgien (und teilweise auch in Österreich). Und drittens hat die Qualifizierung für einen dauerhaften neuen Arbeitsplatz im deutschen Beschäftigtentransfer eine geringere Bedeutung als in Schweden und Österreich. Die im Abschlusskapitel formulierten Reformvorschläge für Deutschland zielen damit sowohl auf breitere Zugänge in den Beschäftigtentransfer (vor allem aus KMU) als auch auf die Stärkung der Qualifizierung in Transfergesellschaften ab. Diese Reformschritte sollten angepackt werden, damit der Beschäftigtentransfer einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung eines beschleunigten Strukturwandels leisten kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Auswirkungen einer verbesserten Betreuungsrelation für Arbeitslose in der Arbeitsvermittlung des AMS: Ergebnisse eines kontrollierten Experiments des AMS Österreich in der Servicezone der RGS Linz. Vorläufiger Endbericht (2017)
Zitatform
Böheim, René, Rainer Eppel & Helmut Mahringer (2017): Die Auswirkungen einer verbesserten Betreuungsrelation für Arbeitslose in der Arbeitsvermittlung des AMS. Ergebnisse eines kontrollierten Experiments des AMS Österreich in der Servicezone der RGS Linz. Vorläufiger Endbericht. (AMS-Arbeitsmarktstrukturbericht), Wien, 96 S.
Abstract
"Obwohl es sich um einen zentralen Parameter der Arbeitsmarktpolitik handeln könnte, ist bisher kaum systematisch erforscht worden, ob und wie sich die Betreuungsrelation in der öffentlichen Arbeitsvermittlung auf die Vermittlungschancen von Arbeitslosen auswirkt. Nur in wenigen Ländern wurden bisher rigorose Evaluierungen durchgeführt. Für Österreich gibt es bisher gar keine empirische Wirkungsevidenz. Vor diesem Hintergrund hat das Arbeitsmarktservice Österreich (AMS) ein kontrollierte Zufallsexperiment umgesetzt: In zwei regionalen Geschäftsstellen - zum einen der Beratungszone der RGS Wien/Esteplatz und zum anderen der Servicezone der RGS Linz - wurde vorübergehend das Personal aufgestockt und damit die Betreuungsrelation als Verhältnis zwischen der Zahl der AMS-BeraterInnen und der Zahl der zu betreuenden Kundinnen und Kunden verringert. Dieses Pilotprojekt bietet die Gelegenheit, die Effekte eines (exogen) verbesserten Betreuungsschlüssels auf die Wiedereingliederung von Arbeitslosen zu evaluieren. Der vorliegende Bericht bezieht sich auf die Personalaufstockung in der Servicezone Linz, die in der Zeit von 1.5.2015 bis 30.4.2016 erfolgte. Für die Personalausweitung in Wien (von 1.1.2015 bis 31.12.2015) liegt eine separate Evaluierungsstudie vor (siehe Böheim - Eppel - Mahringer, 2017)." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Konzepte und Reformen zur Bedarfsorientierten Mindestsicherung: Einsparungsvarianten und Anreizmodelle zur Diskussion (2017)
Stelzer-Orthofer, Christine; Woltran, Iris;Zitatform
Stelzer-Orthofer, Christine & Iris Woltran (2017): Konzepte und Reformen zur Bedarfsorientierten Mindestsicherung. Einsparungsvarianten und Anreizmodelle zur Diskussion. In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 40, H. 1, S. 31-44.
Abstract
"Die Debatte um Verlängerung der Vereinbarung zur Bedarfsorientierten Mindestsicherung wurde im Laufe des letzten Jahres medial recht präsent geführt. Die verhärteten Standpunkte der Regierungsparteien SPÖ und ÖVP zu dem Thema sowie einige Alleingänge mancher Bundesländer haben die Verlängerung der Vereinbarung in Richtung Harmonisierung unmöglich gemacht. Dieser Beitrag zeichnet ein aktuelles Bild der unterschiedlichen Regelungen zur Mindestsicherung und diskutiert verschiedene Anreizmodelle und Einsparungsvarianten." (Autorenreferat, © ISW-Linz)
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Literaturhinweis
Aktive Arbeitsmarktpolitik in Österreich 2016: Dokumentation (2016)
Bösch, Valerie; Nagl, Ingrid; Schweighofer, Johannes; Röhrich, Sigrid; Jandl-Gartner, Tanja; Jellasitz, Robert;Zitatform
Bösch, Valerie, Ingrid Nagl, Tanja Jandl-Gartner, Robert Jellasitz, Sigrid Röhrich & Johannes Schweighofer (2016): Aktive Arbeitsmarktpolitik in Österreich 2016. Dokumentation. Wien, 174 S.
Abstract
"In der Dokumentation 'Aktive Arbeitsmarktpolitik in Österreich 2016 ' werden Maßnahmen und Programme der aktiven Arbeitsmarktpolitik sowie deren Reformen und Evaluierungen seit 2013 dargestellt. Auch befindet sich darin ein Monitoring jeder Maßnahme für das Jahr 2015. Diese Dokumentation schließt direkt an die 'Dokumentation Aktive Arbeitsmarktpolitik 1994-2013' an." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Do regions benefit from active labour market policies?: a macroeconometric evaluation using spatial panel methods (2016)
Zitatform
Dauth, Wolfgang, Reinhard Hujer & Katja Wolf (2016): Do regions benefit from active labour market policies? A macroeconometric evaluation using spatial panel methods. In: Regional Studies. Journal of the Regional Studies Association, Jg. 50, H. 4, S. 692-708., 2014-04-22. DOI:10.1080/00343404.2014.931571
Abstract
"Wir untersuchen die Auswirkung von aktiven Arbeitsmarktpolitiken auf sämtliche Arbeitssuchenden einer Region anhand der Schwankungen bei der Beteiligung an diesen Programmen in verschiedenen Regionen im Laufe der Zeit. Ausgangspunkt ist eine verstärkte regionale Abgleichsfunktion, die durch Berücksichtigung eines Parameters der heterogenen Suchwirksamkeit bei den derzeitigen Teilnehmern sowie bei Arbeitssuchenden, die vor Kurzem eine Maßnahme beendet haben, erweitert wird. Anhand einer Quasi-ML-Schätzmethode wird ein räumlich dynamisches Paneldatenmodell abgeschätzt. Es zeigt sich, dass Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen im gemeinnützigen Sektor, Eingliederungsbeihilfen und eine Förderung von Lehrstellen die Anzahl der regionalen Vermittlungen signifikant erhöhen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
"Magisches Vieleck" der Arbeitsmarktpolitik. Ein Vorschlag für eine humane und ökonomisch vernünftige Perspektive (2016)
Figerl, Jürgen; Moser, Rudolf; Tamesberger, Dennis;Zitatform
Figerl, Jürgen, Rudolf Moser & Dennis Tamesberger (2016): "Magisches Vieleck" der Arbeitsmarktpolitik. Ein Vorschlag für eine humane und ökonomisch vernünftige Perspektive. In: SWS-Rundschau, Jg. 56, H. 4, S. 468-488.
Abstract
"Aktive Arbeitsmarktpolitik als ein bedeutendes sozial- und wirtschaftspolitisches Handlungsfeld hat mehrere Ziele und Interessengruppen zu vereinen. In der alltäglichen Debatte sowie auch offiziell im Arbeitsmarktservicegesetz werden meist die Wiedereingliederung von Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt und die Senkung von Arbeitslosigkeit als Ziele angegeben. Der Artikel schlägt einen erweiterten Zielkanon im Sinne eines magischen Vieleckes für aktive Arbeitsmarktpolitik vor. Hierbei charakterisiert sich eine humane und ökonomisch vernünftige Arbeitsmarktpolitik durch eine ausgewogene Berücksichtigung der Interessen von ArbeitnehmerInnen und ArbeitgeberInnen. Vor diesem Hintergrund werden zentrale Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Österreich (Eingliederungsbeihilfe, Qualifizierungsmaßnahmen, sozialökonomische Betriebe und gemeinnützige Beschäftigungsprojekte, Beratungs- und Betreuungseinrichtungen) auf Mikro- und auf Makroebene evaluiert. Es wird gezeigt, dass Qualifizierungsmaßnahmen in der Lage sind, die meisten Ziele zu vereinen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Aktive Arbeitsmarktpolitik in Österreich 2015: Dokumentation (2015)
Bösch, Valerie; Nagl, Ingrid; Schweighofer, Johannes; Röhrich, Sigrid; Jandl-Gartner, Tanja; Titelbach, Robert;Zitatform
Bösch, Valerie, Ingrid Nagl, Tanja Jandl-Gartner, Robert Titelbach, Sigrid Röhrich & Johannes Schweighofer (2015): Aktive Arbeitsmarktpolitik in Österreich 2015. Dokumentation. Wien, 172 S.
Abstract
"In der Dokumentation 'Aktive Arbeitsmarktpolitik in Österreich 2015 ' werden Maßnahmen und Programme der aktiven Arbeitsmarktpolitik sowie deren Reformen und Evaluierungen seit 2013 dargestellt. Auch befindet sich darin ein Monitoring jeder Maßnahme für das Jahr 2014. Diese Dokumentation schließt direkt an die 'Dokumentation Aktive Arbeitsmarktpolitik 1994-2013' an." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Meta-Analyse zu rezenten Studien im Bereich "AMP-Maßnahmen für Jugendliche": Betrachtungen mit dem Schwerpunkt "Berufsausbildung" (2015)
Litschel, Veronika; Löffler, Roland;Zitatform
Litschel, Veronika & Roland Löffler (2015): Meta-Analyse zu rezenten Studien im Bereich "AMP-Maßnahmen für Jugendliche". Betrachtungen mit dem Schwerpunkt "Berufsausbildung". (AMS report 109), Wien, 85 S.
Abstract
"Jugendliche stellen seit Jahren eine wesentliche Zielgruppe der österreichischen Arbeitsmarktpolitik dar. Denn die Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit und die Verhinderung des Ausstieges aus dem Ausbildungs- bzw. Beschäftigungssystem helfen dabei, nachhaltige individuelle und volkswirtschaftliche Folgekosten zu vermeiden. Auch im Regierungsprogramm 2013 bis 2018 sind ausdrücklich die Aufwertung der Lehrausbildung und die Implementation einer Ausbildungspflicht für Jugendliche bis 18 Jahre festgehalten. Vor diesem Hintergrund hat das AMS Österreich, Abteilung Arbeitsmarkt- und Berufsinformation (ABI), das Österreichische Institut für Berufsbildungsforschung mit der Durchführung einer Analyse der aktiven Arbeitsmarktpolitik für Jugendliche auf der Grundlage von rezenten Studien beauftragt. Die Ergebnisse dieser im Jahr 2014 realisierten Studie liegen nunmehr in Form des AMS report 109 vor." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Kurzfassung -
Literaturhinweis
The effects of a job creation scheme: evidence from regional variation in programme capacities (2014)
Zitatform
Eppel, Rainer (2014): The effects of a job creation scheme. Evidence from regional variation in programme capacities. (WIFO working papers 489), Wien, 30 S.
Abstract
"In direct job creation schemes, unemployed individuals at risk of permanent labour market exclusion are offered temporary subsidised employment in public or non-profit sector firms in combination with skills training and socio-pedagogical support. The main aim is to stabilise and qualify them for later reintegration into the regular labour market. Exploiting exogenous regional variation in population-group-specific programme capacities, I find evidence that such a job creation scheme is, on average, effective in providing a bridge to a regular job. The achieved integration is, however, often not stable. Successful participants face a high risk of once again becoming unemployed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Aktive Arbeitsmarktpolitik in Österreich 1994-2013 (2013)
Bösch, Valerie; Jandl-Gartner, Tanja; Schweighofer, Johannes; Röhrich, Sigrid; Jellasitz, Robert; Nagl, Ingrid;Zitatform
Bösch, Valerie, Tanja Jandl-Gartner, Robert Jellasitz, Ingrid Nagl, Sigrid Röhrich & Johannes Schweighofer (2013): Aktive Arbeitsmarktpolitik in Österreich 1994-2013. Wien, 495 S.
Abstract
"Die Dokumentation 'Aktive Arbeitsmarktpolitik in Österreich' hat sich zum Ziel gesetzt, die Instrumente, Maßnahmen und Politiken der österreichischen Arbeitsmarktpolitik einem breiteren Publikum näher zu bringen. Es werden alle Maßnahmen und Programme der aktiven Arbeitsmarktpolitik, Reformen und Evaluierungen der ersten 20 Jahre nach der Ausgliederung des AMS beschrieben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Langzeitwirkung von Qualifikationsmaßnahmen des Arbeitsmarktservice (2013)
Holl, Jürgen; Kernbeiß, Günter; Wagner-Pinter, Michael; Städtner, Karin;Zitatform
Holl, Jürgen, Günter Kernbeiß, Karin Städtner & Michael Wagner-Pinter (2013): Die Langzeitwirkung von Qualifikationsmaßnahmen des Arbeitsmarktservice. (Sozialpolitische Studienreihe 14), Wien, 126 S.
Abstract
"Die verschiedenen Schulungsmaßnahmen des Arbeitsmarktservice Österreich stehen nicht zuletzt wegen der Frage nach ihrer nachhaltigen Wirkung zur Arbeitsmarktintegration im besonderen öffentlichen Interesse. Gesichtspunkte wie die Struktur der verschiedenen Maßnahmen, ihre Wirkung hinsichtlich Aufnahme einer neuen Beschäftigung, Arbeitsplatzqualität oder Einkommen sind sowohl für die Kundinnen und Kunden wie auch ihre BeraterInnen des Arbeitsmarktservice sowie ihre potenziellen zukünftigen ArbeitgeberInnen von zentralem Interesse. Die Arbeitsmarktpolitik muss sich permanent der Herausforderung stellen, in welchem Umfang die investierten Mittel die geplante Zielerreichung sichern und dabei ein positives Verhältnis zwischen Schulungsaufwand und -ertrag gewährleisten. Diesen Fragestellungen ist die Firma Synthesis-Forschung hinsichtlich der Wirkungen länger dauernder Schulungsmaßnahmen nachgegangen. Ihre Forschungsergebnisse werden im aktuellen Band 14 der Sozialpolitischen Studienreihe einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Sie untermauern einmal mehr empirisch die in der arbeitsmarktpolitischen Zielsetzung verfolgte Ausrichtung, via spezifische Qualifizierungsmaßnahmen die nachhaltige Arbeitsmarktintegration zu fördern. Sie zeigen darüber hinaus, dass sich der Aufwand - den in den Folgejahren erzielten Erträgen gegenübergestellt - für die relevanten öffentlichen Haushalte mehr als rechnet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Zusammenfassung -
Literaturhinweis
Begleitende Evaluationsstudie des Wiener Pilotprojektes Step 2 Job: berufliches Unterstützungsmanagement für BezieherInnen der bedarfsorientierten Mindestsicherung. Endbericht (2012)
Hausegger, Trude; Reidl, Christine; Reiter, Andrea; Hager, Isa;Zitatform
Hausegger, Trude, Christine Reidl, Andrea Reiter & Isa Hager (2012): Begleitende Evaluationsstudie des Wiener Pilotprojektes Step 2 Job. Berufliches Unterstützungsmanagement für BezieherInnen der bedarfsorientierten Mindestsicherung. Endbericht. Wien, 141 S.
Abstract
"Anlass für die Durchführung des Pilotprojektes Step 2 Job war die geplante Einführung der Bedarfsorientierten Mindestsicherung. Ein erklärtes sozialpolitisches Ziel der Bedarfsorientierten Mindestsicherung war es, arbeitsfähigen Sozialhilfe-BezieherInnen einen gangbaren Weg zurück in den Arbeitsmarkt anzubieten und die Betroffenen in der Bewältigung des Arbeitsmarktzugangs zu unterstützen. Aus diesem Grund wurde den arbeitsmarktpolitischen Angeboten des Arbeitsmarktservice bei der Umsetzung der Bedarfsorientieren Mindestsicherung ein zentraler Stellenwert zugewiesen und Step 2 Job als erste gezielte zielgruppenspezifische und arbeitsmarktorientierte Maßnahme entwickelt. Personengruppen, die Sozialhilfe bzw. später Leistungen aus der Bedarfsorientierten Mindestsicherung bezogen, sollten in ihrer (Re-)Integration in den Arbeitsmarkt unterstützt werden und die Fördermöglichkeiten und Weiterbildungsangebote des AMS nutzen können." (Textauszug, IAB-Doku)
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Kurzfassung -
Literaturhinweis
Arbeitsmarktbezogene Diagnostik und Wirkungsorientierung (2012)
Hausegger, Trude;Zitatform
Hausegger, Trude (Hrsg.) (2012): Arbeitsmarktbezogene Diagnostik und Wirkungsorientierung. (Böhlau Studienbücher), Wien: Böhlau, 199 S.
Abstract
"Die Folgen von langdauernder Erwerbslosigkeit sind ebenso wie deren Hintergründe individuell verschieden. Sie reichen von gesundheitlichen Problemen über Verschuldungen bis zu mangelnden Deutschkenntnissen. Die Reintegrationschancen sinken mit jeder zusätzlichen Integrationsbarriere. Dieses Buch begründet mit Blick auf eine aktivierende Arbeitsmarktpolitik unter Bedingungen des New Public Managements die Notwendigkeit einer arbeitsmarktorientierten Diagnostik. Es werden Diagnoseinstrumente vorgestellt, die eine starke Individualisierung arbeitsmarktpolitischer Hilfestellungen und aussagekräftige Wirkungsanalysen unterstützen. Weiter wird ein Blick auf die Relevanz persönlicher Ressourcen geworfen. Mit diesem neuen Instrumentarium kann einer weiteren Marginalisierung 'arbeitsmarktferner' Menschen entgegengewirkt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Inhaltsverzeichnis -
Literaturhinweis
The effects of marginal employment on subsequent labour market outcomes (2011)
Zitatform
Böheim, René & Andrea Weber (2011): The effects of marginal employment on subsequent labour market outcomes. In: German economic review, Jg. 12, H. 2, S. 165-181. DOI:10.1111/j.1468-0475.2010.00514.x
Abstract
"Unemployed workers in Austria do not lose their unemployment benefits (UI) if they work in a job where their earnings are below a certain threshold ('marginal employment (ME)'). ME might improve their labour market status by signalling effort, or worsen it through reduced job-search effort. Those who work in ME while claiming UI have less employment and lower earnings afterwards than those who do not. The penalty lessens over time but is still present after three years." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Evaluierung der Eingliederungsbeihilfe: im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (2011)
Zitatform
Eppel, Rainer, Helmut Mahringer, Andrea Weber & Christine Zulehner (2011): Evaluierung der Eingliederungsbeihilfe. Im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz. Wien, 173 S.
Abstract
"Gegenstand der Studie ist eine Evaluierung der Eingliederungsbeihilfe - eines zeitlich befristeten, staatlichen Zuschusses zu den Lohn- und Lohnnebenkosten für die Einstellung von älteren Arbeitslosen, Langzeitarbeitslosen und Langzeitbeschäftigungslosen bzw. von Langzeitarbeitslosigkeit bedrohten Personen. Analysiert wird die Wirkung dieses arbeitsmarktpolitischen Instruments auf die Beschäftigungsintegration der geförderten Personen, gemessen anhand der Zeiten in ungeförderter unselbständiger Beschäftigung, in unselbständiger Beschäftigung insgesamt und in Arbeitslosigkeit sowie anhand des erzielten Erwerbseinkommens. Grundlage für diese Evaluierung bilden deskriptive Auswertungen zur Struktur der Förderepisoden, der geförderten Personen und der geförderten Betriebe." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Qualifizierungsbonus - eine Evaluation: Endbericht (2011)
Hofstätter, Maria; Schmid, Kurt; Tamler, Petra; Löffler, Roland;Zitatform
(2011): Qualifizierungsbonus - eine Evaluation. Endbericht. Wien, 107 S.
Abstract
"Im Juni 2010 wurden das ibw (Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft) und das öibf (Österreichisches Institut für Berufsbildungsforschung) vom Arbeitsmarktservice Österreich mit der Durchführung der Studie 'Qualifizierungsbonus. Eine Evaluation' beauftragt. Ziel der Studie ist es:
- Basisinformationen zu Förderbezug und Struktur der FördernehmerInnen bereit zu stellen,
- Analysen zu Attraktivität des Förderinstruments, der Qualifizierungsleistungen, des bürokratischem Prozedere, der Förderwirkung und von Mitnahmeeffekten des Förderinstruments auf Basis der Primärerhebungen bei AMS-internen ExpertInnen und BeraterInnen sowie bei FördernehmerInnen eines Qualifizierungsbonus durchzuführen und
- allfällige Verbesserungsmöglichkeiten abzuleiten.
Der vorliegende Endbericht dokumentiert die Analysen zu den Auswertungen, die auf der Basis der Individualdatensätze zu den Qualifizierungsbonus-Förderfällen des Zeitraumes Juli 2008 bis Juni 2010 durchgeführt wurden, präsentiert die Ergebnisse der Primärerhebungen bei AMS-internen BeraterInnen und ExpertInnen sowie FördernehmerInnen eines Qualifizierungsbonus und fasst diese Analysen und die sich daraus ableitbaren Entwicklungsmöglichkeiten zusammen." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Kids or courses?: gender differences in the effects of active labor market policies (2011)
Zitatform
Lechner, Michael & Stephan Wiehler (2011): Kids or courses? Gender differences in the effects of active labor market policies. In: Journal of population economics, Jg. 24, H. 3, S. 783-812. DOI:10.1007/s00148-009-0267-2
Abstract
"We investigate active labor market programs in Austria. We find only small effects, if any, for most of the programs. However, the programs may have unintended consequences for women. In particular for younger women, a key effect of the programs and one reason for the male-female effect differential that is observed in the literature is to reduce or postpone pregnancies and to increase their attachment to the labor force. Furthermore, the variables capturing pregnancies and times of parental leave play a key role in removing selection bias." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeitserprobung und Arbeitstraining: eine Evaluation. Endbericht (2011)
Tamler, Petra; Dornmayr, Helmut; Lachmayr, Norbert;Zitatform
Tamler, Petra, Norbert Lachmayr & Helmut Dornmayr (2011): Arbeitserprobung und Arbeitstraining. Eine Evaluation. Endbericht. Wien, 155 S.
Abstract
"Die aktuelle Regelung der Arbeitserprobung (AE) und des Arbeitstrainings (AT) ist zeitlich befristet, der Eintritt in diese arbeitsmarktpolitischen Instrumente ist vorerst bis 31. Mai 2011 möglich. Eine Entscheidungshilfe über eine Fortführung stellt diese Evaluierung dar.
Die Endergebnisse zeigen ein deutlich positives Gesamtbild bei ehemaligen TeilnehmerInnen, Betrieben mit Förderfällen und betroffenen RGSen auf, und deuten gleichzeitig auch entsprechende Optimierungsmöglichkeiten an. Zudem zeigen die Befragungsergebnisse bei 104 Betrieben ohne (bisherige) Förderfälle, dass das Potenzial für den betrieblichen Einsatz der Instrumente AE und AT keineswegs ausgeschöpft ist und die betriebliche Implementierung von AE/AT noch weiter forciert werden könnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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