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Dossier

Evaluation der Arbeitsmarktpolitik

Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.

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im Aspekt "Typologie der Maßnahmen"
  • IAB-Projekt

    Evaluation von Teilqualifizierungen (01.05.2018 - 30.06.2024)

    Osiander, Christopher; Kruppe, Thomas; Lang, Julia;

    Projektbeschreibung

    Das Projekt befasst sich mit der Evaluation von sog. Teilqualifizierungen. Das Projekt will einen Überblick über die Einsatzhäufigkeit, die Dauer und die Reihung von Teilqualifizierungen geben sowie deren Wirkung auf Arbeitsmarktergebnisse der Teilnehmenden analysieren. Datengrundlage sind Informationen zu Beschäftigungs-, Arbeitslosigkeits- und Maßnahmeepisoden aus den Integrierten Erwerbsbiografien (IEB). Es werden Teilnehmende an Teilqualifizierungen mit statistisch ähnlichen Nichtteilnehmenden verglichen (propensity score matching), um Maßnahmeeffekte zu identifizieren.

    Beteiligte aus dem IAB

    Osiander, Christopher; Lang, Julia;
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  • IAB-Projekt

    Aktivitäten in Job-to-Job-Phase / Aktionszeit (01.01.2018 - 31.12.2025)

    Homrighausen, Pia; Oberfichtner, Michael; Oberfichtner, Michael;

    Projektbeschreibung

    Als Teil der frühzeitigen Vermittlungsbemühungen ist ein Erstgespräch mit der Vermittlungsfachkraft während der Job-to-Job-Phase vorgesehen, also bereits vor Beginn der Arbeitslosigkeit. Durch einen frühzeitigen Kontakt mit der Vermittlungsfachkraft soll Arbeitslosigkeit vermieden bzw. die Dauer in Arbeitslosigkeit verkürzt werden. Oftmals befürchten Arbeitsuchende allerdings, dass ein solcher Gesprächstermin und der damit verbundene Arbeitsausfall ihre Weiterbeschäftigungschancen bei ihrem bisherigen Arbeitgeber reduziere und so zu Arbeitslosigkeit führe. Der Termin für ein Erstgespräch wird daher im Rahmen der Terminabstimmung mit dem Arbeitsuchendem oftmals erst zum voraussichtlichen Ende der Beschäftigung festgelegt; oder ein Termin, der noch in der Job-to-Job-Phase stattfinden sollte, wird nachträglich wieder von den Arbeitsuchenden abgesagt. Bislang ist unklar, ob und wie sich ein Erstgespräch während der Job-to-Job-Phase auf den Vermittlungserfolg auswirkt, und ob es dabei Unterschiede zwischen Personengruppen gibt. Dies soll in einem Feldexperiment mit Zufallsauswahl ermittelt werden. Hierfür werden in ausgewählten Agenturen für Arbeit Personen, die sich mindestens einen Monat vor Ende ihres Beschäftigungsverhältnisses online oder telefonisch arbeitsuchend melden, vor der Terminvergabe zufällig in zwei Gruppen unterteilt. Dies erfolgt mit dem Elektronischen Münzwurf (EMU). Der Teilnehmergruppe des Feldexperiments wird aktiv angeboten, das Erstgespräch mit der Vermittlungsfachkraft frühzeitig während der Job-to-Job-Phase wahrzunehmen. Personen aus der Kontrollgruppe wird bei der Terminvergabe hingegen angeboten, das Erstgespräch nahe zum ersten Tag der voraussichtlichen Arbeitslosigkeit zu terminieren. Wünscht die Kundin oder der Kunde einen von der Gruppenzuweisung abweichenden Termin, wird jedoch dem Kundenwunsch entsprochen. Ein Vergleich zwischen Teilnehmer- und Kontrollgruppe soll im Anschluss zeigen, ob Arbeitsuchende durch ein angebotenes und/oder durchgeführtes frühzeitiges Vermittlungsgespräch in der Job-to-Job-Phase seltener in Arbeitslosigkeit übergehen bzw. eine kürzere Arbeitslosigkeitsdauer haben.

    Beteiligte aus dem IAB

    Oberfichtner, Michael; Oberfichtner, Michael;
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  • IAB-Projekt

    Langzeitevaluation der Arbeitsmarktpolitik in Deutschland (01.05.2017 - 31.12.2027)

    Kruppe, Thomas; Lang, Julia;

    Projektbeschreibung

    Es existiert eine Vielzahl an Studien, welche die Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland evaluieren. Allerdings gibt es kein wirklich einheitliches Bild: Verschiedene Studien kommen zum Teil zu recht unterschiedlichen Ergebnissen. Bislang kann jedoch nur spekuliert werden, wie es zu diesen Unterschieden kommt. Beispielsweise unterscheiden sich die einzelnen Studien relativ stark hinsichtlich der untersuchten Zeitperiode, der verwendeten Stichprobe, der Gruppierung einzelner Programme und der verwendeten Methodik. Deshalb gestaltet es sich zum Teil schwierig, daraus konkrete Empfehlungen für die arbeitsmarktpolitische Praxis abzuleiten. Hier soll durch dieses Projekt Abhilfe geschaffen werden, indem in einem einheitlichen Analyserahmen für einen Zeitraum von mindestens 10 Jahren untersucht werden soll, wie eine Vielzahl relevanter Faktoren die geschätzte Maßnahmeeffektivität beeinflusst. Berücksichtigt werden dabei die Art, Dauer und Ausgestaltung der Maßnahmen, die Art der Teilnehmerzuweisung, institutionelle und ökonomische Rahmenbedingungen, die Zusammensetzung der Teilnehmenden sowie verschiedene methodische Aspekte.  

    Beteiligte aus dem IAB

    Lang, Julia;
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  • IAB-Projekt

    Die Wirkung geförderter Weiterbildungen in der Altenpflege für Arbeitslose (01.11.2015 - 31.12.2018)

    Dauth, Christine; Lang, Julia;

    Projektbeschreibung

    Der demografische Wandel wirkt sich in doppelter Weise auf den Bedarf an Pflegepersonal aus. Während die Zahl der pflegebedürftigen Personen immer weiter ansteigt, sinkt das Erwerbspersonenpotenzial. Eine Möglichkeit, einem Fachkräftemangel in der Altenpflege entgegenzuwirken, ist die Qualifizierung Arbeitsloser in diesem Berufsfeld. In dieser Studie untersuchen wir die Effekte geförderter Weiterbildung in der Altenpflege für Arbeitslose in Deutschland über einen Zeitraum von 12 Jahren. Unsere Ergebnisse zeigen, dass geförderte Weiterbildung in der Altenpflege die Beschäftigungschancen von Arbeitslosen langfristig deutlich verbessert. Zugleich verbleibt ein hoher konstanter Anteil dieser wiederbeschäftigten Arbeitslosen langfristig im Pflegebereich. Auf ein Defizit bei der Arbeitsqualität deuten jedoch ein hoher Teilzeitanteil und nur partielle positive Lohneffekte für bestimmte Umschulungsteilnehmer hin. Generell scheinen Weiterbildungsmaßnahmen in der Altenpflege aber ein geeignetes Mittel um Arbeitslose langfristig in der Altenpflege zu beschäftigen, was einem drohenden Fachkräfteengpass in diesem Bereich entgegenwirken könnte.

    Beteiligte aus dem IAB

    Dauth, Christine; Lang, Julia;
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  • IAB-Projekt

    Untersuchung und Vergleich der Wirkungen des Gründungszuschusses vor und nach der Reform 2011 ( GZ alt nach vormals § 57 SGB III und GZ neu nach § 93f. SGB III) (01.03.2015 - 28.02.2020)

    Bellmann, Lutz;

    Projektbeschreibung

    Zum 1. August 2006 wurde der Gründungszuschuss (damals § 57 SGB III) eingeführt, der die bis dahin bestehenden Instrumente der Existenzgründungsförderung für Arbeitslose (Überbrückungsgeld und Existenzgründungszuschuss) in der aktiven Arbeitsmarktpolitik er-setzte. Zum 28. Dezember 2011 wurde der Gründungszuschuss in wesentlichen Punkten reformiert (§§ 93, 94 SGB III), insbesondere handelt es sich nun vollständig um eine Ermessensleistung. Ziel des vorliegenden Projekts ist eine Analyse und ein umfassender Vergleich des Gründungszuschusses in der „alten“ und der reformierten, „neuen“ Version bezüglich seiner Wirkungen in mehreren Dimensionen, u.a. Teilnehmer/innenstruktur, Verbleib in Selbstständigkeit und Einkommenssituation in der kurzen und langen Frist, Unternehmensdynamiken und Innovationen.

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz;
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  • IAB-Projekt

    Berufliche Weiterbildung und selbstregulative Verhaltensweisen (01.09.2014 - 31.03.2022)

    Kruppe, Thomas;

    Projektbeschreibung

    Das Projekt "Berufliche Weiterbildung und selbstregulatives Verhalten" schließt unmittelbar an ein internationales, von der Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), der Niederländische Wissenschaftlichen Organisation (NWO) und der  US-amerikanische National Science Foundation (NSF) geförderten WORKOUT-Projekt - Self-Regulation When Out Of Work - der Justus-Liebig Universität Gießen, der Universiteit van Amsterdam und der University of Minneapolis an. Innerhalb der Kooperation soll insbesondere der Frage nachgegangen werden, unter welchen Umständen und wie das Angebot einer Weiterbildung im Rahmen der Versicherungsleistung die Jobsuche und das psychische Wohlbefinden über die Zeit sowie die Wiederbeschäftigungsqualität beeinflussen.

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  • IAB-Projekt

    Mittelfristige Integration ehemaliger BvB-Teilnehmer in Ausbildung und Beschäftigung (04.11.2013 - 31.03.2016)

    Projektbeschreibung

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  • IAB-Projekt

    Qualitative Evaluation des Modellprojekts Eingliederungsvereinbarungen und Aktionspläne (01.05.2013 - 30.06.2015)

    Ramos Lobato, Philipp; Dietz, Martin;

    Projektbeschreibung

    Derzeit wird in fünf ausgewählten Agenturen für Arbeit der Einsatz sogenannter Aktionspläne im Betreuungs- und Vermittlungsprozess erprobt. Bei dem Aktionsplan handelt es sich um ein Formular, das den Arbeitsuchenden im Vorfeld des Erstgesprächs in der Agentur ausgehändigt wird und das ihnen als Ausgangspunkt und Anregung zur Entwicklung eigener Integrations- und Handlungsstrategien dienen soll. Das Modellprojekt der Bundesagentur für Arbeit (BA) wird vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Kooperation mit der Universität Mannheim umfassend evaluiert. Im Kern besteht die Evaluation aus zwei Teilprojekten: der quantitativen Analyse der kausalen Wirkung von Aktionsplänen im Zusammenspiel mit unterschiedlichen Einsatzzeitpunkten der Eingliederungsvereinbarung (Leitung: Prof. Dr. Gesine Stephan, IAB-Forschungsbereich C1) sowie der qualitativ ausgerichteten Implementationsstudie.

    Die qualitative Implementationsstudie wird in zwei der fünf Agenturen durchgeführt und soll Aufschluss über die Umsetzung des Modellprojektes geben. Im Vordergund steht dabei die Frage nach der praktischen Relevanz des Aktionsplans für die Beratungssituation. Die Studie interessiert sich also für die Bedeutung, die diesem Instrument innerhalb des Beratungs- und Vermittlungsprozesses zukommt bzw. ihm von den beteiligten Akteuren – den Fachkräften wie den Arbeitsuchenden – zugemessen wird. Um diese Frage zu beantworten, werden a.) die Erfahrungen und Einschätzungen der beteiligten Vermittlungsfachkräfte wie der Arbeitsuchenden mittels qualitativer Interviews erhoben; b.) der konkrete Einsatz von Aktionsplänen in ausgewählten Beratungsgesprächen beobachtet sowie c.) die Inhalte der Aktionspläne inhaltsanalytisch erschlossen.

    Beteiligte aus dem IAB

    Ramos Lobato, Philipp; Dietz, Martin;
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  • IAB-Projekt

    Evaluation des neuen Gründungszuschusses (GZ neu) nach § 93f. SGB III (01.07.2012 - 31.12.2015)

    Wießner, Frank; Schleinkofer, Michael; Bellmann, Lutz;

    Projektbeschreibung

    Zum 28. Dezember 2011 wurde der Gründungszuschuss (vormals § 57 SGB III) novelliert und voll-ständig in eine Ermessensleistung (§§ 93, 94 SGB III) umgewandelt. Eine erneute Evaluation wird erforderlich, um die Realisierung der mit der Reform verbundenen Ziele – insbesondere Ausgabenreduzierung und Verringerung von Mitnahmeeffekten – zu überprüfen. Des Weiteren ist zu untersuchen, inwieweit die veränderten Förderkonditionen und Zugangskriterien zu veränderten Teilnehmerstrukturen führen.

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz;
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  • IAB-Projekt

    Der Gründungszuschuss nach der Reform (18.06.2012 - 31.12.2016)

    Bernhard, Stefan;

    Projektbeschreibung

    Das Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt gestaltet den Gründungszuschuss (bisher §57 und §58 SGB III) in wichtigen Punkten neu. In diesem Projekt sollen die Wirkungen dieser Reform a) auf die Vergabepraxis in den Agenturen sowie b) auf die (potenziell) geförderten GründerInnen über ein qualitatives Forschungsdesign untersucht werden. Dabei werden vier zentrale Erkenntnisinteressen verfolgt: 1) der Umgang mit den konkurrierenden Erwartungshorizonten von Einzelfallorientierung, Standardisierung und adäquater Gründungsberatung bei der Vergabe des Gründungszuschusses in den Agenturen; 2) die Motivlagen der KundInnen und deren Veränderung im Vergleich zur Zeit vor der Reform; 3) Dynamiken der Selbst- und Fremdselektion im Prozess der Fördermittelvergabe und 4) die Relevanz der Förderung für die jeweiligen Gründungsprojekte aus Sicht der KundInnen. In der Studie wird ein multiperspektivischer Ansatz verfolgt und verschiedene Methoden aus dem Repertoire der qualitativen Sozialforschung trianguliert.

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  • IAB-Projekt

    Gleichstellungspolitischer Auftrag der BA im SGB III (20.01.2012 - 31.12.2017)

    Dauth, Christine;

    Projektbeschreibung

    Zu den Arbeitsmarktchancen (Arbeitslosendauer, Wiederbeschäftigungsdauer, Arbeitsmarktrückzug) von Arbeitslosen mit Fokus auf Geschlechterunterschieden gibt es in der wissenschaftlichen Literatur noch wenige Erkenntnisse. Theoretisch wichtiger Bestimmungsfaktor des Wiederbeschäftigungserfolgs von Arbeitslosen sind institutionelle Faktoren, wie zum Beispiel die Vermittlungsprozesse in den Arbeitsagenturen. Das geplante Projekt „Gleichstellungspolitischer Auftrag der BA im SGB III“ soll Befunde dazu bereitstellen, ob es für die BA Ansatzpunkte gibt, die potenzielle Diskriminierung von Männern und Frauen auf dem Arbeitsmarkt zu verringern.

    Beteiligte aus dem IAB

    Dauth, Christine; Dauth, Christine;
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  • IAB-Projekt

    Evaluation von Arbeitsgelegenheiten in der Mehraufwandsvariante in München (01.07.2011 - 30.09.2011)

    Koch, Susanne;

    Projektbeschreibung

    Das Projekt evaluiert auf Basis der Prozessdaten die Wirkungen von Arbeitsgelegenheiten in der Mehraufwandsvariante in der Stadt München hinsichtlich der Integrationschancen der Geförderten und der Überwindung von Hilfebedürftigkeit.

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  • IAB-Projekt

    Quantitative Wirkungsanalyse des Programms der Bundesagentur für Arbeit zur Förderung der Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter Älterer in Unternehmen (01.02.2011 - 31.12.2017)

    Dauth, Christine;

    Projektbeschreibung

    Ältere und Geringqualifizierte sind am Arbeitsmarkt mit besonderen Beschäftigungsrisiken konfrontiert. Diese Risiken könnten durch gezielte Weiterbildungsaktivitäten vermindert werden. Beschäftigte ältere und geringqualifizierte Personen sehen selbst jedoch häufig wenig Weiterbildungsbedarf, zudem ergreifen nur wenige Betriebe gezielte Weiterbildungsmaßnahmen für diese Gruppen. Hier setzt das Sonderprogramm "Förderung der Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter Älterer in Unternehmen" (WeGebAU) der Bundesagentur für Arbeit an, das seit 2006 Mittel für betriebliche Weiterbildung zur Aufwertung des Humankapitals geringqualifizerter und älterer Beschäftigter bereitstellt. Das geplante Forschungsprojekt soll erste Befunde dazu bereitstellen, wie sich die Förderung im Rahmen von WeGebAU in den Jahren 2007 und 2008 auf die Beschäftigungsstabilität, den Verbleib und die Entlohnung geförderter Personen ausgewirkt hat. Die Ergebnisse dürften für eine Neubewertung der Förderung von hohem Interesse sein.

    Beteiligte aus dem IAB

    Dauth, Christine;
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  • IAB-Projekt

    Evaluation der Beschäftigung schaffenden Maßnahmen nach §16d und §16e SGB II in Hamburg (01.09.2010 - 31.05.2011)

    Koch, Susanne;

    Projektbeschreibung

    Im Auftrag der Freien und Hansestadt Hamburg (Behörde für Wirtschaft und Arbeit) werden in diesem Projekt die Wirkungen von Beschäftigung schaffenden Maßnahmen im SGB II in Hamburg evaluiert. Im Fokus stehen dabei nicht nur die Wirkungen hinsichtlich einer Verbesserung der Integrationschancen, sondern auch die Wirkungen auf Beschäftigungsfähigkeit, soziale Teilhabe und kommunale Infrastruktur.

    Beteiligte aus dem IAB

    Osiander, Christopher; Wolff, Joachim;
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  • IAB-Projekt

    Regionale Vergabeintensität, Wirkung und Reformeffekt von Bildungsgutscheinen in der Arbeitsförderung (01.06.2010 - 31.12.2017)

    Kruppe, Thomas; Stephan, Gesine; Kruppe, Thomas; Kruppe, Thomas;

    Projektbeschreibung

    Seit dem Jahr 2003 erfolgt die Förderung beruflicher Weiterbildung durch die Bundesagentur für Arbeit über die Vergabe von Bildungsgutscheinen. Das Projekt soll die Inanspruchnahme des Bildungsgutscheins durch Arbeitslose und die Wirkungen der Inanspruchnahme untersuchen. Dabei soll die regionale Vergabeintensität der Bildungsgutscheine als Instrument für die Teilnahmewahrscheinlichkeit genutzt werden. Auf dieser Basis kann empirisch untersucht werden, wie sich die regionale Zugangswahrscheinlichkeit auf den Maßnahmenerfolg von (zusätzlichen) Teilnehmern auswirkt. Darüber hinaus sollen der Maßnahmeeffekt und der Reformeffekt selbst – ab 2003 – mit einem Regression Discontinuity-Design geschätzt werden. Für die Analysen sollen Prozessdaten der Bundesagentur für Arbeit und Forschungsdaten aus dem IAB genutzt werden. Entsprechende spezifische Evaluationsergebnisse zu den Wirkungen von Bildungsgutscheinen liegen für Deutschland bisher noch nicht vor.

    Beteiligte aus dem IAB

    Stephan, Gesine;
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  • IAB-Projekt

    Politikänderungen, Effektheterogenität und die längerfristigen Beschäftigungswirkungen von Fortbildung und Umschulung (15.04.2010 - 15.04.2013)

    Bender, Stefan;

    Projektbeschreibung

    In dem Projekt "Politikänderungen, Effektheterogenität und die längerfristigen Beschäftigungswirkungen von Fortbildung und Umschulung" sollen die Wirkungen von Reformen für traditionelle Fortbildungen und Umschulungen außerhalb von Firmen, die Wirkungen von Maßnahmekombinationen sowie die Wirkungen der Beschäftigungseffekte von Einarbeitungszuschüssen untersucht werden. Ein Schwerpunkt soll auf die Evaluation von regionalen Effekten gelegt werden, da regionale Arbeitsmarktbedingungen für die Beschäftigungschancen von Arbeitslosen sehr wichtig sind und die Arbeitsmarktpolitik in der jeweiligen Region stark von der politischen Ausrichtung in dieser Region abhängt.

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  • IAB-Projekt

    Evaluation des Gründungszuschusses (§ 57 SGB III). Eine empirische Untersuchung zu Wirkungen und Wirksamkeit des Gründungszuschusses unter Berücksichtigung von Befunden aus der Hartz-Evaluation (01.09.2009 - 31.12.2012)

    Wießner, Frank;

    Projektbeschreibung

    [coming soon]
     

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  • IAB-Projekt

    Evaluation der Initiative zur Flankierung des Strukturwandels (IFlaS) (17.08.2009 - 30.06.2017)

    Koch, Susanne; Kleinert, Corinna; Kruppe, Thomas; Dietz, Martin; Osiander, Christopher;

    Projektbeschreibung

    Die Bundesagentur für Arbeit hat die "Initiative zur Flankierung des Strukturwandels" (IFlaS, zuvor: "Initiative zur Deckung des Fachkräftebedarfs durch Qualifizierung gering qualifizierter Arbeitsloser") aufgelegt. Damit verfolgt sie zwei Ziele: Zum einen soll – vor dem Hintergrund des demografischen Wandels – ein Beitrag zur Vermeidung zukünftig drohender Fachkräfteengpässe geleistet werden. Zum anderen soll Arbeitslosen ohne formalen Ausbildungsabschluss mittels Förderung durch die BA eine "zweite Chance" eröffnet werden. Das IAB evaluiert die Initiative in Kooperation mit der Lawaetz-Stiftung und dem Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik (ISG) Köln. Zu diesem Zweck wurde eine Implementationsstudie durchgeführt, die die konkrete Umsetzung in den Agenturen vor Ort analysiert. Zusätzlich wurde eine Befragung in drei Wellen unter Teilnehmenden realisiert, die deren Perspektive aufgreift. Durch einen Vergleich von Teilnehmenden und einer Kontrollgruppe ähnlicher Arbeitsloser sollen zudem Nettowirkungen der Maßnahmen untersucht werden.

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietz, Martin; Osiander, Christopher;
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  • IAB-Projekt

    Begleitforschung zur 1.Förderperiode des ESF-Programms "Perspektive Wiedereinstieg" (01.08.2009 - 31.12.2012)

    Stephan, Gesine; Schreyer, Franziska;

    Projektbeschreibung

    Unter Federführung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit (BA) wird von März 2009 bis Februar 2012 in verschiedenen bundesdeutschen Regionen das ESF-Modellprogramm „Perspektive Wiedereinstieg“ durchgeführt. Ziel des Projektes ist es, den Wiedereinstieg ins Berufsleben nach einer mehr als dreijährigen familienbedingten Erwerbsunterbrechung zu unterstützen. Umgesetzt wird das Programm von 17 Projektträgern bzw. -verbünden mit teils unterschiedlichen Konzepten. Allen gemeinsam ist, dass sie den Wiedereinstieg als längeren Prozess betrachten und dass sie in ihre Arbeit nicht nur die Wiedereinsteigerinnen, sondern auch deren soziales Umfeld und die Unternehmen einbeziehen. Im Herbst 2011 wurde beschlossen, das Modellprogramm modifiziert bis Ende 2013 zu verlängern.

    Die Begleitforschung durch das IAB umfasst im Kern eine quantitative Evaluation sowie eine qualitative Implementationsstudie. Untersucht werden der Prozess des Wiedereinstiegs und seine hemmenden wie fördernden Determinanten, die konkrete Umsetzung des Programms durch die einzelnen Träger sowie dessen Erfolg im Vergleich zur Betreuung von Berufsrückkehrerinnen ausschließlich durch die BA oder die SGB II-Träger.

     

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  • IAB-Projekt

    Eingliederungszuschüsse: Eine Implementationsstudie (01.06.2009 - 31.05.2011)

    Stephan, Gesine;

    Projektbeschreibung

    Untersuchungsgegenstand der durch das IAQ durchgeführten Studie sind die Einsatzbedingungen der unterschiedlichen Varianten des Eingliederungszuschusses und die Handlungsrationalitäten der beteiligten Akteure. Der Fokus liegt dabei einerseits auf den Grundsatzentscheidungen der Leitungsebenen von Agenturen und ARGen, andererseits auf den Handlungen und Handlungsproblemen von Vermittlern bzw. Fallmanagern, Betrieben und Arbeitslosen. Die Ergebnisse geben weiteren Aufschluss über die Logik des Vermittlungs-prozesses und legen darüber hinaus Potential zur Verbesserung des Einsatzes von Eingliederungszuschüssen offen.
     

    Beteiligte aus dem IAB

    Stephan, Gesine;
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