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Dossier

Existenzgründungen aus Arbeitslosigkeit

Existenzgründungen beeinflussen den Arbeitsmarkt positiv: Gründerinnen und Gründer leisten mit ihrem Schritt in die Selbstständigkeit einen unmittelbaren Beitrag zur Senkung der Arbeitslosigkeit und entlasten damit zugleich die Arbeitslosenversicherung. Darüber hinaus können von den neugegründeten Betrieben zusätzliche Beschäftigungsimpulse ausgehen. Die Infoplattform bietet Informationen zur Struktur und den Wirkungen BA-geförderter als auch nicht-geförderter Gründungen aus Arbeitslosigkeit sowie zu den Wirkungen der freiwilligen Arbeitslosenversicherung für Selbstständige.

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im Aspekt "freiwillige Arbeitslosenversicherung für Selbstständige"
  • Literaturhinweis

    The UK social security system for self-employed people (2005)

    Boden, Rebecca ;

    Zitatform

    Boden, Rebecca (2005): The UK social security system for self-employed people. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2005-104), Berlin, 39 S.

    Abstract

    "Das britische System der Sozialversicherung hat sich in den vergangenen sechzig Jahren sowohl in Reaktion auf Änderungen in der Regierungspolitik als auch auf den sozialen Wandel entwickelt. Das gegenwärtige System hat sich dadurch von den ursprünglichen Wohlfahrtsstaatsprinzipen entfernt. Es zielt darauf ab, nach dem Prinzip, dass sich 'Arbeit lohnen' soll ('make work pay') Menschen in Beschäftigung zu bringen, es ist in hohem Maße nichtuniversalistisch, es betont persönlich geleistete Beiträge (besonders in Bereichen wie der Altersvorsorge) und es basiert auf Bedürftigkeitsprüfungen. Selbstständige stellen einen bedeutenden Teil der Erwerbstätigen im Vereinigten Königreich dar. Dies ist möglicherweise auch Folge einer Beschäftigungspolitik, welche die Restrukturierung des Arbeitsmarktes in dieser Weise gefördert hat. Selbstständige sind eine sehr heterogene Gruppe und sie weisen im Vergleich zu den abhängig Beschäftigten deutliche Unterschiede auf. So sind Selbstständige finanziell eher schlechter gestellt und älter als abhängig Beschäftigte. Prinzipiell haben Selbstständige sehr ähnliche oder fast gleiche Ansprüche auf soziale Leistungen wie abhängig Beschäftigte. Eine Hauptschwierigkeit besteht in der richtigen Berechnung des Einkommens von Selbstständigen, etwa, wenn es darum geht, ihre Bedürftigkeit festzustellen. Außerdem machen die Unterschiede, die in der Natur der selbstständigen Arbeit begründet sind und die im Vergleich zu abhängig Beschäftigten ungleichen demographischen Merkmale Selbstständiger es wahrscheinlich, dass sich die Ansprüche aus der Sozialversicherung deutlich unterscheiden. Die Konzipierung der Sozialversicherung für Selbstständige sollte daher vorrangig an den Leistungen und weniger an den inputs orientiert sein" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The Swedish social insurance system for the self-employed (2005)

    Lindskog, Magnus;

    Zitatform

    Lindskog, Magnus (2005): The Swedish social insurance system for the self-employed. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2005-103), Berlin, 49 S.

    Abstract

    "Die steigende Anzahl kleinerer und oft relativ kurz bestehender Betriebe sowie die wachsende Grauzone zwischen abhängiger Beschäftigung und Selbstständigkeit stellen das System der sozialen Sicherung vor bestimmte Herausforderungen. Die Sozialversicherung in Schweden wird vom Staat kontrolliert, sie ist innerhalb des Landes einheitlich geregelt und besteht sowohl aus einem beschäftigungsabhängigen System als auch aus einem auf dem Prinzip der Einwohnerschaft basierenden System. Generell besteht zwischen diesen beiden Systemen der Sozialversicherung kein Zusammenhang. Das erste System bietet Sozialleistungen im Verhältnis zum Einkommen, das zweite sorgt für einen grundlegenden sozialen Schutz der Individuen, die über kein oder nur ein geringes Einkommen verfügen. Der Schwerpunkt dieser Studie liegt auf dem einkommensabhängigen System für Selbstständige im Vergleich zu abhängig Beschäftigten. Es wird argumentiert, dass Universalismus ein zentraler Bestandteil des schwedischen Systems der Sozialen Sicherung ist, welches schrittweise erweitert wurde, um Selbstständige zu weitgehend gleichen Bedingungen wie abhängig Beschäftigte zu erfassen. Nichtsdestotrotz bestehen zwischen den beiden Beschäftigungsgruppen leichte Unterschiede bezüglich der Bedingungen unter denen soziale Leistungen gezahlt werden und bei der Berechnung der Höhe der täglichen Ansprüche. So ist es für Selbstständige wichtig, einen Teil der Einkünfte als 'Gehalt' zu deklarieren, da betriebliche (Re-)Investitionen nicht in die Berechnung der täglichen Ansprüche eingehen. Die vorliegende Studie verdeutlicht die Schwierigkeiten, ein faires System zu entwickeln, welches Selbstständige als schutzbedürftige Erwerbstätige betrachtet, ihre Rolle in einem wettbewerbsgeprägten Markt nicht außer Acht lässt und außerdem berücksichtigt, dass sie in der Regel ein höheres Maß an Kontrolle über ihre Arbeitssituation haben als abhängig Beschäftigte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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