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Dossier

Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland

Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen seit der Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Zur Unterstützung von Beschäftigten und Unternehmen hatte der Bundestag im Eilverfahren u.a. einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld beschlossen. Dieses Themendossier stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.
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im Aspekt "Konjunkturpaket zur Förderung der Wirtschaft"
  • Literaturhinweis

    Betrugsverdachtsfälle bei der Corona-Soforthilfe: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/25966) (2021)

    Zitatform

    (2021): Betrugsverdachtsfälle bei der Corona-Soforthilfe. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/25966). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/26320 (01.02.2021)), 6 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion DIE LINKE zu Betrugsverdachtsfällen bei der Corona-Soforthilfe u.a. mit Zahlen zu Anträgen auf Corona-Soforthilfen, der Anzahl an bewilligten Soforthilfen sowie an gemeldeten Verdachtsfällen auf Soforthilfebetrug und den daraus abgeleiteten bekannten Strafanzeigen und Ermittlungsverfahren. (IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wirtschaftshilfen in der COVID-19-Pandemie: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/30863) (2021)

    Zitatform

    (2021): Wirtschaftshilfen in der COVID-19-Pandemie. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/30863). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/31419 (02.07.2021)), 4 S.

    Abstract

    Am 30. Juni 2021 entfällt die sogenannte Bundesnotbremse des Infektionsschutzgesetzes. Eine Entscheidung der Bundesregierung, ob es zu einer Verlängerung der Regelung kommt, die ab einem 7-Tage-Inzidenzwert von 100 greift, steht aus. Zugleich endet am 30. Juni 2021 auch die Überbrückungshilfe III für die deutsche Wirtschaft. Trotz bereits laufender Lockerungen der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des COVID-19-Virus - bei zeitgleichem Sinken des 7-Tage-Inzidenzwertes - ist eine komplette Rückkehr aller wirtschaftlichen, schulischen oder kulturellen Aktivitäten ohne coronabedingte Einschränkungen derzeit nicht absehbar. Fragen/Antworten betreffen die Fortsetzung der Überbrückungshilfe III mit einem eigenen Programm (Überbrückungshilfe III Plus) bis September 2021, Abschlagszahlungen und die Bearbeitungszeiten, Betrugsfälle bezüglich der coronabedingten Wirtschaftshilfen, die Auszahlungen der Überbrückungshilfe III und der November- sowie der Dezemberhilfen in Prozent des Antragsvolumens seit Beginn der Antragstellung in den einzelnen Monaten. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Ausgestaltung der Corona-Hilfen: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/25475) (2021)

    Zitatform

    (2021): Ausgestaltung der Corona-Hilfen. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/25475). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/26486 (05.02.2021)), 25 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Ausgestaltung der Corona-Hilfen u.a. mit Statistiken zum Betrag an ausgezahlten Überbrückungshilfen II getrennt nach Bundesländern. (IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Corona-Hilfen und Corona-Maßnahmen des Bundes für Mitteldeutschland: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/25393) (2021)

    Zitatform

    (2021): Corona-Hilfen und Corona-Maßnahmen des Bundes für Mitteldeutschland. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/25393). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/26110 (25.01.2021)), 29 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion der FDP zu Corona-Hilfen und Corona-Maßnahmen des Bundes für Mitteldeutschland u.a. mit Tabellen zu Anträgen auf Soforthilfen, Corona-Überbrückungshilfen I und Corona-Überbrückungshilfen II in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen von April bis November 2020. (IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Umsetzungsstand der Digitalisierung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/26448) (2021)

    Zitatform

    (2021): Umsetzungsstand der Digitalisierung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/26448). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19(26741) (16.02.2021)), 9 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der FDP-Fraktion zum Umsetzungsstand der Digitalisierung u.a, mit dem Digitalisierungsgrad bei den Novemberhilfen. (IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Corona-Hilfen: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/30290) (2021)

    Zitatform

    (2021): Corona-Hilfen. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/30290). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/31220 (28.06.2021)), 23 S.

    Abstract

    Anlass der Anfrage sind Zweifel an der Zielgerichtetheit der Corona-Hilfen: Überbrückungshilfen I, II und III, die November- und Dezemberhilfen sowie die Neustart-Hilfe. Dabei werden vor allem Fehler in der Kalkulation hinsichtlich des Kosten-Nutzen-Verhältnisses, bürokratische Hemmnisse und Missbrauchsmöglichkeiten gesehen. Den Antworten liefern Daten zu den Umfängen von Antragstellungen und Auszahlungen, zu den Nettokosten für Selbstständige ohne Angestellte für die Beantragung der Überbrückungshilfe I, zur Anzahl der Strafverfahren wegen Subventionsbetrugs und zur Schadenshöhe, zu den Kosten für Werbekampagnen für die Corona-Hilfsprogramme. Themen sind auch die (Nicht-)Verwendung von Mitteln aus dem EU-Recovery-Fund für die betroffenen Unternehmen und Solo-Selbstständigen, Fragen der Wirkung des steuerlichen Verlustrücktrags als Instrument zur kurzfristigen Liquiditätssicherung von durch die Krise betroffenen Unternehmen, zum Wirtschaftsstabilisierungsfonds, der für Unternehmen, für die die Zuschüsse aus der Überbrückungshilfe III oder anderen Corona-Hilfsprogrammen nicht ausreichen, in Betracht kommt, und der sich insbesondere an größere Unternehmen der Realwirtschaft richtet, deren Bestandsgefährdung erhebliche Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort oder den Arbeitsmarkt in Deutschland hat. Schließlich geht es auch um die Zeitpunkte, bis zu denen die von der Bundesregierung beschlossenen Sonderregelungen für das Kurzarbeitergeld und die Corona-Hilfen für Selbstständige gelten. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Wirtschaftliche Folgen des dritten Lockdowns: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/26617) (2021)

    Zitatform

    (2021): Wirtschaftliche Folgen des dritten Lockdowns. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/26617). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19(27074) (25.02.2021)), 8 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der FDP-Fraktion zu den wirtschaftliche Folgen des dritten Lockdowns u.a. mit Statistiken zu den gestellten Anträgen auf November- und Dezemberhilfen sowie der Anzahl und der Summe der bereits ausgezahlten Anträge. (IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Aktueller Stand gemeldeter Insolvenzen und Maßnahmen der Bundesregierung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/26765) (2021)

    Zitatform

    (2021): Aktueller Stand gemeldeter Insolvenzen und Maßnahmen der Bundesregierung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/26765). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19(27225) (03.03.2021)), 7 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der FDP-Fraktion zum aktuellen Stand gemeldeter Insolvenzen und Maßnahmen der Bundesregierung u.a. mit der Anzahl an gemeldeten Unternehmensinsolvenzen sowie davon betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Zeitraum von Januar bis November 2020 sowie mit einer Auflistung von Maßnahmen, wie den Überbrückungshilfen I und II sowie dem erleichterten Zugang zu Kurzarbeitergeld, zur Abwendung von Insolvenzen. (IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Befunde der IAB-Forschung zur Corona-Krise - Zwischenbilanz und Ausblick (2020)

    Anger, Silke ; Weber, Brigitte; Leschnig, Lisa; Leber, Ute ; Westermeier, Christian ; Lang, Julia ; Wanger, Susanne ; Bauer, Anja ; Kubis, Alexander; Vom Berge, Philipp ; Küfner, Benjamin ; Trahms, Annette; Kruppe, Thomas ; Stephan, Gesine ; Kosyakova, Yuliya ; Stegmaier, Jens ; Bruckmeier, Kerstin ; Schneemann, Christian ; Jaschke, Philipp ; Reims, Nancy ; Hutter, Christian ; Osiander, Christopher ; Hausner, Karl Heinz; Müller, Dana ; Hauptmann, Andreas ; Zika, Gerd ; Hartl, Tobias ; Walwei, Ulrich ; Haas, Anette; Stobbe, Holk; Gürtzgen, Nicole ; Sandner, Malte ; Gundacker, Lidwina ; Oberfichtner, Michael ; Grunau, Philipp ; Weber, Enzo ; Gehrke, Britta ; Bossler, Mario ; Fuchs, Johann ; Müller, Anne; Dummert, Sandra ; Rauch, Angela ; Dietz, Martin ; Vallizadeh, Ehsan ; Brücker, Herbert ;

    Zitatform

    Anger, Silke, Anja Bauer, Mario Bossler, Kerstin Bruckmeier, Herbert Brücker, Martin Dietz, Sandra Dummert, Johann Fuchs, Britta Gehrke, Philipp Grunau, Lidwina Gundacker, Nicole Gürtzgen, Anette Haas, Tobias Hartl, Andreas Hauptmann, Karl Heinz Hausner, Christian Hutter, Philipp Jaschke, Yuliya Kosyakova, Thomas Kruppe, Benjamin Küfner, Alexander Kubis, Julia Lang, Ute Leber, Lisa Leschnig, Brigitte Weber, Christian Westermeier, Susanne Wanger, Philipp Vom Berge, Annette Trahms, Gesine Stephan, Jens Stegmaier, Christian Schneemann, Nancy Reims, Christopher Osiander, Dana Müller, Gerd Zika, Ulrich Walwei, Holk Stobbe, Malte Sandner, Michael Oberfichtner, Enzo Weber, Anne Müller, Angela Rauch & Ehsan Vallizadeh (2020): Befunde der IAB-Forschung zur Corona-Krise - Zwischenbilanz und Ausblick. Nürnberg, 18 S.

    Abstract

    "Die Covid-19-Pandemie hat die stärkste Weltwirtschaftskrise seit dem zweiten Weltkrieg ausgelöst. Mit den massiven wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie sind weitreichende Folgen für den Arbeitsmarkt verbunden. Die bestehenden Regelungen und Mechanismen zur sozialen Sicherung als auch zur Stützung der hiesigen Volkswirtschaft sind einem nie dagewesenen Stresstest ausgesetzt und die Politik reagiert in großer Geschwindigkeit mit zusätzlichen Sicherungs- und Stabilisierungsmaßnahmen. Das IAB hat aufgrund der Tragweite der Entwicklung ein neues Fokusthema mit dem Titel „Folgen der Covid-19-Pandemie“ etabliert und das laufende Forschungs- und Arbeitsprogramm für das Jahr 2020 ergänzt. Auch im Forschungs- und Arbeitsprogramm 2021 wird das Thema eine zentrale Rolle spielen. Laufend werden zudem aktuelle Forschungsergebnisse in der Serie „Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt“ im IAB-Forum sowie in anderen Publikationsformaten des IAB veröffentlicht. Das vorliegende Dokument liefert einen Überblick über die Forschung zur Covid-19-Pandemie am IAB. Sie fasst die wesentlichen bereits vorliegenden Befunde aus dem Institut zusammen und gibt einen Ausblick auf Forschungsprojekte, die in Zukunft Informationen bereitstellen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Unerwünschte Nebenwirkung der Corona-Maßnahmen: Zombies? (2020)

    Arth, Lukas; Ruthardt, Fabian; Gründler, Klaus; Potrafke, Niklas ; Sielmann, Jannik;

    Zitatform

    Arth, Lukas, Klaus Gründler, Niklas Potrafke, Fabian Ruthardt & Jannik Sielmann (2020): Unerwünschte Nebenwirkung der Corona-Maßnahmen: Zombies? In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 73, H. 11, S. 50-52.

    Abstract

    "Deutsche Volkswirte befürchten, dass in der Coronakrise die Zahl der Zombieunternehmen zunimmt. Im aktuellen ifo-FAZ-Ökonomenpanel schätzen 86% der teilnehmenden Ökonom*innen, dass die Zahl der Zombieunternehmen in Deutschland seit März 2020 „eher gestiegen“ oder „stark gestiegen“ ist. Die vorübergehende Aussetzung der Insolvenzantragspflicht und das Kurzarbeitergeld bergen ihrer Ansicht nach das größte Risiko für die Entstehung von Zombieunternehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wie effektiv sind Mehrwertsteuersenkung und Kinderbonus im Konjunkturpaket?: Erste Erkenntnisse aus der HBS-Erwerbstätigenbefragung (2020)

    Behringer, Jan; Dullien, Sebastian ;

    Zitatform

    Behringer, Jan & Sebastian Dullien (2020): Wie effektiv sind Mehrwertsteuersenkung und Kinderbonus im Konjunkturpaket? Erste Erkenntnisse aus der HBS-Erwerbstätigenbefragung. (IMK policy brief 97), Düsseldorf, 15 S.

    Abstract

    "Angesichts des dramatischen Einbruchs der Wirtschaftsleistung im Frühjahr 2020 im Zuge der Covid-19-Krise hat der Bundestag im Juni 2020 ein massives Konjunkturpaket mit einem Volumen von mehr als 130 Mrd. Euro verabschiedet. Eine zentrale Säule des Konjunkturpakets waren dabei Maßnahmen, die den inländischen Konsum ankurbeln sollen, unter anderem die vorübergehende Absenkung der Mehrwertsteuer und die Auszahlung eines Kinderbonus. Dieser Policy Brief verwendet die HBS-Erwerbstätigenbefragung von Juni 2020, um erste Indizien zur Wirksamkeit der Maßnahmen zu präsentieren. Dabei kommt heraus, dass etwa drei Viertel der befragten Personen angesichts der temporären Mehrwertsteuersenkung keine vermehrten Käufe im zweiten Halbjahr 2020 plant. Von dem ausgezahlten Kinderbonus dürfte dagegen rund die Hälfte in zusätzlichen Konsum fließen. Es werden auch Ergebnisse präsentiert, welche Haushalte in der Corona-Krise im Frühjahr 2020 ihre Ausgaben zurückgefahren, und welche Haushalte ihre Ausgaben ausgeweitet haben: Haushalte mit Kindern haben dabei überdurchschnittlich stark Konsumausgaben ausgeweitet, Haushalte, die von Kurzarbeit betroffen waren, die Konsumausgaben überdurchschnittlich stark zurückgefahren." (Autorenreferat, IAB-Doku, © 2020 Elsevier)

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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung – der Corona-Impfstoff für die Wirtschaft (2020)

    Bertschek, Irene ;

    Zitatform

    Bertschek, Irene (2020): Digitalisierung – der Corona-Impfstoff für die Wirtschaft. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 100, H. 9, S. 653-656. DOI:10.1007/s10273-020-2732-1

    Abstract

    "Es hat sich gezeigt, dass folgende drei Faktoren für Unternehmen entscheidend waren, um sich während des Lockdowns über Wasser zu halten: erstens, die Fähigkeit flexibel auf den Nachfragerückgang nach Produkten und Diensten oder auf Lieferengpässe zu reagieren und gegebenenfalls auf das Angebot anderer Produkte und Dienste umzustellen; zweitens, die Möglichkeit Distanz zu wahren, z. B. durch den Einsatz von Robotern in der Produktion und Logistik oder durch die Einführung oder Ausweitung von Homeoffice und Videokommunikation, und drittens, die Option für (potenzielle) Kunden und Kooperationspartner sichtbar zu bleiben." (Textauszug, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Wirkung und Zielgenauigkeit der staatlichen Hilfen für Unternehmen in der Krise: German Business Panel : Executive Summary (2020)

    Bischof, Jannis; Gharbi, Sarah; Rostam-Afschar, Davud ; Simons, Dirk; Buhlmann, Florian; Dörrenberg, Philipp; Eble, Fabian; Akari, Phares; Voget, Johannes; Arnemann, Laura;

    Zitatform

    Bischof, Jannis, Dirk Simons, Johannes Voget, Philipp Dörrenberg, Davud Rostam-Afschar, Florian Buhlmann, Phares Akari, Laura Arnemann, Fabian Eble & Sarah Gharbi (2020): Wirkung und Zielgenauigkeit der staatlichen Hilfen für Unternehmen in der Krise. German Business Panel : Executive Summary. Paderborn ; Berlin ; Mannheim, 15 S.

    Abstract

    "Eine erste Umfrage des German Business Panels (GBP) unter deutschen Unternehmen zeigt, dass zwei Drittel der Firmen im Zuge der Corona-Krise staatliche Hilfe in Anspruch genommen haben. Jedes zweite dieser Unternehmen hätte die Krise ohne Hilfe vom Staat sogar nicht überstanden. An der repräsentativen Studie der Universität Mannheim nahmen bundesweit über 9.500 Unternehmen aller Größenordnungen und aus unterschiedlichen Branchen teil. Zu den drei meistgenutzten Maßnahmen zählen laut Umfrage die Corona-Soforthilfe (49 Prozent), Kurzarbeit und Kurzarbeitergeld (26 Prozent) und die Stundung von Steuerzahlungen (26 Prozent). Dabei nehmen Branchen, deren Gewinn stärker durch die Krise betroffen ist, die Staatshilfen eher in Anspruch. Dazu zählen etwa Reisebüros, Gastronomen und Getränkehersteller, Künstler, Kreative, die Unterhaltungs- und Erholungsbranche." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Emergency Aid for Self-Employed in the COVID-19 Pandemic: A Flash in the Pan? (2020)

    Block, Joern ; Kritikos, Alexander S. ; Stiel, Caroline ; Priem, Maximilian;

    Zitatform

    Block, Joern, Alexander S. Kritikos, Maximilian Priem & Caroline Stiel (2020): Emergency Aid for Self-Employed in the COVID-19 Pandemic. A Flash in the Pan? (DIW-Diskussionspapiere 1924), Berlin, 34 S.

    Abstract

    "The self-employed are among those facing the highest probability of strong income losses during the COVID-19 pandemic. Governments in many countries introduced support programs to support the self-employed, including the German federal government, which approved a €50bn emergency aid program at the end of March 2020 offering one-off lump-sum payments of up to €15,000 to those facing substantial revenue declines. In this contribution, we investigate the impact of this program using a real-time online-survey data with a total of more than 20,000 observations. We employ propensity score matching, making use of a rich set of variables that influence selection into the treatment and the outcome variable, the subjective survival probability. We observe that the emergency aid program had significant effects, with the subjective survival probability of self-employment being moderately increased. We further reveal important effect heterogeneities with respect to education, risk tolerance, and industries. We also observe positive effects only among those whose application was processed within a few days. Lastly, the positive effect on the survival probability is fading out already two weeks after the emergency aid was granted. Our findings have important policy implications for the design of such support programs in the course of this crisis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Covid-19 and the self-employed: Six months into the crisis (2020)

    Blundell, Jack; Machin, Stephen; Ventura, Maria;

    Zitatform

    Blundell, Jack, Stephen Machin & Maria Ventura (2020): Covid-19 and the self-employed. Six months into the crisis. (Covid-19 analysis series / Centre for Economic Performance 012), London, 12 S.

    Abstract

    "Six months after Covid-19 first hit, it is clear that it is the greatest economic crisis of the modern age. The economy has contracted far more rapidly than in previous crises, with GDP dropping by a record 19.5 per cent in April, and despite four subsequent consecutive monthly increases since then, remaining 9.2 per cent below the February 2020 level in August. Early indicators suggest at best a slow recovery that is stalling as the country faces a new wave of cases and harsher and localised restrictions on economic activity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The Green New Consensus: Studie zeigt breiten Konsens zu grünen Konjunkturprogrammen und strukturellen Reformen (2020)

    Burger, Andreas; Golde, Michael; Kristof, Kora; Matthey, Astrid; Lünenbürger, Benjamin; Brettschneider, Wolfgang; Seider, Silke; Eckermann, Frauke; Osiek, Dirk; Bünger, Björn;

    Zitatform

    Burger, Andreas, Kora Kristof & Astrid Matthey (2020): The Green New Consensus. Studie zeigt breiten Konsens zu grünen Konjunkturprogrammen und strukturellen Reformen. (Hintergrund / Umweltbundesamt), Dessau-Roßlau, 51 S.

    Abstract

    "Das Papier analysiert 130 Studien zu grünen Konjunkturprogrammen. Es besteht Konsens, dass die Covid-19-Maßnahmen auch die Klima- und Biodiversitätskrise bekämpfen sollten und sich grüne Fördermaßnahmen sehr gut zur Konjunkturbelebung eignen. Einigkeit besteht zudem über die anzulegenden Eignungskriterien und besonders geeignete Förderbereiche. Viele Studien fordern, grüne Konjunkturprogramme mit strukturellen Reformen zu verknüpfen, um langfristig positive Wirkungen zu erzielen. Dies umfasst u.a. einen ambitionierten CO2-Preis und den Abbau umweltschädlicher Subventionen. Ferner sollten alle Maßnahmen einem Nachhaltigkeitscheck unterzogen und laufend evaluiert werden, um bei Zielverfehlungen nachsteuern zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Was die bisherigen Corona-Programme gebracht haben (2020)

    Clemens, Marius ; Gehrke, Britta ; Junker, Simon; Michelsen, Claus ; Dany-Knedlik, Geraldine;

    Zitatform

    Clemens, Marius, Geraldine Dany-Knedlik, Britta Gehrke, Simon Junker & Claus Michelsen (2020): Was die bisherigen Corona-Programme gebracht haben. In: Makronom H. 04.11.2020, o. Sz., 2020-11-03.

    Abstract

    "Die stark steigenden Infektionszahlen im Herbst zeigen, dass die Corona-Krise noch lange nicht vorüber ist. Aufgrund der neuerlichen Infektionswelle dürfte aktuellen Berechnungen des DIW Berlin zufolge das Bruttoinlandsprodukt im 4. Quartal des Jahre 2020 um 19 Milliarden Euro bzw. 2,5 Prozentpunkte geringer ausfallen, als noch im Oktober erwartet. Deutschlands Wirtschaft dürfte im Schlussquartal erneut deutlich schrumpfen. Kann die Pandemie nicht eingedämmt werden, dürfte der wirtschaftliche Schaden deutlich größer ausfallen. Die Wirtschaftspolitik steht deshalb weiterhin vor enormen Herausforderungen, die nicht nur in den kommenden Monaten, sondern auch darüber hinaus außergewöhnliche Schritte zur Krisenbewältigung erfordern. In diesem Beitrag geht es primär darum, die bereits im Frühjahr beschlossenen Soforthilfemaßnahmen und das im Juni 2020 verabschiedete Konjunkturprogramm zu analysieren. Beide waren in ihrem Umfang und in ihrer Struktur einzigartig." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Gehrke, Britta ;
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  • Literaturhinweis

    After the Great Economic Collapse: Germany's Stimulus Package to Recover the Economy in Times of Covid-19 (2020)

    Dorn, Florian; Fuest, Clemens; Neumeier, Florian;

    Zitatform

    Dorn, Florian, Clemens Fuest & Florian Neumeier (2020): After the Great Economic Collapse: Germany's Stimulus Package to Recover the Economy in Times of Covid-19. In: CESifo forum, Jg. 21, H. 3, S. 38-46.

    Abstract

    "At the beginning of June 2020, the German government launched a comprehensive economic stimulus package to promote economic recovery. With a volume of EUR 130 billion, this program far outstrips programs launched in the wake of the financial and economic crisis of 2008/09. We present the fiscal policy measures adopted, show how companies assess various policies and finally discuss the most important elements of the economic stimulus package. The temporary reduction in VAT is one of the less convincing elements. On the other hand, those policy measures which promote medium- to long-term investments in future technologies, infrastructure, and climate protection are to be evaluated positively. Policies to stimulate demand cannot solve the problem of limited productivity due to protective restrictions or the collapse of international value-added chains in times of Covid-19. In this respect, one should not expect great impact on economic growth. Nevertheless, it makes sense to use fiscal policy measures to support the economy in these critical times." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Kieler Modell für betriebliche Stabilisierungshilfen: Funktionsweise und Einsatz in der Corona-Krise (2020)

    Felbermayr, Gabriel ; Kooths, Stefan;

    Zitatform

    Felbermayr, Gabriel & Stefan Kooths (2020): Kieler Modell für betriebliche Stabilisierungshilfen: Funktionsweise und Einsatz in der Corona-Krise. (Kiel policy brief 148), Kiel, 20 S.

    Abstract

    "Katastrophenbedingte Einbrüche der gesamtwirtschaftlichen Aktivität erfordern neben dem Kurzarbeitergeld einen Stabilisierungsmechanismus zum Schutz marktfähiger Produktionsstrukturen. In makroökonomischen Notlagen gehen Stabilitätsaspekte und faire Lastenverteilung Hand in Hand. Für beides sind die Betriebsergebnisse und nicht Umsätze oder Fixkosten die relevante Maßgröße. Vor diesem Hintergrund schlagen die Autoren ein Kieler Modell für betriebliche Stabilisierungshilfen (BSH) vor, um die krisenbedingten Rückgänge der Betriebsergebnisse weitgehend zu kompensieren. Krisenbetroffenheit bestimmt sich über (regionalisierte) Branchendurchschnitte, während idiosynkratische Erfolgsfaktoren und produktive Anreize erhalten bleiben. Die BSH-Leistungen werden nach einheitlichen Kriterien über alle Branchen, Betriebsgrößen und Rechtsformen hinweg gewährt. Sie stabilisieren das Eigenkapital der Unternehmen und erhöhen deren Krisenresilienz unabhängig von ihrer Finanzierungsstruktur. Weder wird das allgemeine unternehmerische Risiko sozialisiert noch der Strukturwandel unterbunden. Der BSH-gestützte Stabilisierungsmechanismus wird durch Parlamentsbeschluss für maximal zwei Jahre aktiviert. Das Kieler Modell ist den bislang in der Corona-Krise eingesetzten Unternehmenshilfen überlegen, da es zielgenau wirkt, selbstdosierend ist und schnell aktiviert werden kann. Die Autoren empfehlen, dass sich die Stabilitätspolitik mit dem BSH-Mechanismus auch für zukünftige makroökonomische Notfälle wappnen sollte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    What helps the "ka-boom"? Five elements of a sound economic stimulus programme for Germany (Series "COVID-19 Crisis: Consequences for the Labour Market") (2020)

    Fitzenberger, Bernd ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd (2020): What helps the "ka-boom"? Five elements of a sound economic stimulus programme for Germany (Series "COVID-19 Crisis: Consequences for the Labour Market"). In: IAB-Forum H. 09.07.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-07-08.

    Abstract

    "Political plans aimed at kick-starting national economies have been introduced in many countries worldwide. The German Bundestag and Bundesrat passed a Coronavirus Tax Relief Act on 29 June 2020 that involves the first key elements of a large scale recovery programme. It is designed to get the German economy out of the crisis "with a ka-boom" as Germany's Finance Minister Olaf Scholz put it. Some thoughts on the Governments' programme by IAB Director Bernd Fitzenberger." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
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