Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland
Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen seit der Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Zur Unterstützung von Beschäftigten und Unternehmen hatte der Bundestag im Eilverfahren u.a. einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld beschlossen. Dieses Themendossier stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.
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Auswirkungen auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Soziales in Deutschland
- Wirtschaftliche Entwicklung und Maßnahmen
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- Kurzarbeit - Regelungen und Inanspruchnahme während der Pandemie
- Homeoffice/mobiles Arbeiten
- Auswirkungen auf Betriebe
- Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Grundsicherung nach SGB II
- Einkommenseffekte
- Einzelne Berufe und Branchen
- Berufsausbildung/Lehrstellenmarkt
- Zukunftsszenarien: Wird die Wirtschaft nach Corona nachhaltiger?
- Soziale und gesundheitliche Aspekte
- Corona und Care
- Weiterbildung
- Konjunkturpaket zur Förderung der Wirtschaft
- Personengruppen
- Regionale Aspekte
- Internationale Arbeitsmärkte / Auswirkungen der Globalisierung
- Bundesländer
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Literaturhinweis
Mit Investitionen und Innovationen aus der Corona-Krise (2020)
Belitz, Heike; Fratzscher, Marcel ; Rieth, Malte; Neuhoff, Karsten; Gornig, Martin ; Michelsen, Claus ; Clemens, Marius ; Kritikos, Alexander S. ; Spieß, C. Katharina ; Kemfert, Claudia ;Zitatform
Belitz, Heike, Marius Clemens, Marcel Fratzscher, Martin Gornig, Claudia Kemfert, Alexander S. Kritikos, Claus Michelsen, Karsten Neuhoff, Malte Rieth & C. Katharina Spieß (2020): Mit Investitionen und Innovationen aus der Corona-Krise. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 87, H. 24, S. 442-451. DOI:10.18723/diw_wb:2020-24-5
Abstract
"Die Corona-Krise trifft die deutsche Wirtschaft mit voller Wucht. Tiefe und Breite der Rezession lassen erwarten, dass die Erholung sehr schleppend verläuft. Für einen Neustart der Wirtschaft ist ein Konjunkturprogramm notwendig. Die Bundesregierung hat ein Paket im Umfang von alles in allem zusätzlich 130 Milliarden Euro vorgestellt. Dieses Programm ist grundsätzlich zu begrüßen und enthält viele wichtige Elemente, die auch das DIW Berlin in den vergangenen Wochen gefordert hat. Das DIW Berlin sieht aber im Bereich der Zukunftsinvestitionen ergänzend und teilweise anstelle des Regierungsprogramms zusätzlichen Bedarf, um strukturellen Wandel zu begleiten und das Wachstumspotenzial zu stärken. Die Vorschläge orientieren sich an zusätzlichen Investitionsbedarfen für einen digitalen, ressourcen- und klimaschonenden Umbau der Industrienation Deutschland. Besonderer Fokus liegt auf Investitionen in Schlüsseltechnologien, innovative Gründungen, effektive Bildungssysteme, umweltschonende Infrastrukturen und kommunale Daseinsvorsorge. Das Programm würde das Wachstum in den kommenden zehn Jahren um durchschnittlich 0,5 Prozentpunkte steigern und über 800000 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen. Dieses Investitionspaket in Höhe von rund 190 Milliarden Euro wird nur über eine temporär starke Verschuldung finanziert werden können. Das hier angeregte Investitionsprogramm hat allerdings den Vorteil, dass die Ausgaben unmittelbar positiv auf das Produktionspotenzial und wichtige Ziele der nachhaltigen Entwicklung wirken. Damit profitieren auch kommende Generationen von den heute getroffenen Entscheidungen und können daher auch mit einer Finanzierung über Schulden an den Kosten beteiligt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Lehren aus Corona: Impulse aus der Wirtschafts- und Unternehmensethik (2020)
Zitatform
Brink, Alexander, Bettina Hollstein, Christian Neuhäuser & Marc C. Hübscher (Hrsg.) (2020): Lehren aus Corona. Impulse aus der Wirtschafts- und Unternehmensethik. (Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik. Sonderband), Baden-Baden: Nomos, 299 S. DOI:10.5771/9783748909460
Abstract
"Krisen wie die COVID-19-Pandemie sind für die Politik stets Anlass gewesen, festgefahrene Strukturen aufzubrechen und weitreichende Reformen umzusetzen. Pfadabhängigkeiten können in Krisenzeiten unterbrochen werden. Der vorliegende Band beleuchtet die gesellschaftlichen Auswirkungen der Pandemie sowie die langfristigen Herausforderungen und Potenziale, die mit ihr einhergehen, aus wirtschafts- und unternehmensethischer Perspektive. Wie verändert die COVID-19-Krise das Kräfteverhältnis zwischen Staat, Markt und Unternehmen? Welche Pflichten kommen auf Unternehmen während einer Pandemie zu? Inwieweit sind die Bekämpfung der Corona- und der Klima-Krise vereinbar? Welche Rolle kann und soll Wirtschaftsethik in Zeiten der Krise spielen?" (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The Green New Consensus: Studie zeigt breiten Konsens zu grünen Konjunkturprogrammen und strukturellen Reformen (2020)
Burger, Andreas; Golde, Michael; Kristof, Kora; Matthey, Astrid; Lünenbürger, Benjamin; Brettschneider, Wolfgang; Seider, Silke; Eckermann, Frauke; Osiek, Dirk; Bünger, Björn;Zitatform
Burger, Andreas, Kora Kristof & Astrid Matthey (2020): The Green New Consensus. Studie zeigt breiten Konsens zu grünen Konjunkturprogrammen und strukturellen Reformen. (Hintergrund / Umweltbundesamt), Dessau-Roßlau, 51 S.
Abstract
"Das Papier analysiert 130 Studien zu grünen Konjunkturprogrammen. Es besteht Konsens, dass die Covid-19-Maßnahmen auch die Klima- und Biodiversitätskrise bekämpfen sollten und sich grüne Fördermaßnahmen sehr gut zur Konjunkturbelebung eignen. Einigkeit besteht zudem über die anzulegenden Eignungskriterien und besonders geeignete Förderbereiche. Viele Studien fordern, grüne Konjunkturprogramme mit strukturellen Reformen zu verknüpfen, um langfristig positive Wirkungen zu erzielen. Dies umfasst u.a. einen ambitionierten CO2-Preis und den Abbau umweltschädlicher Subventionen. Ferner sollten alle Maßnahmen einem Nachhaltigkeitscheck unterzogen und laufend evaluiert werden, um bei Zielverfehlungen nachsteuern zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
ZEITENWENDE. Für ein Post-Corona-Zukunftsprogramm (2020)
Dohnanyi, Klaus von; Vöpel, Henning;Zitatform
Dohnanyi, Klaus von & Henning Vöpel (2020): ZEITENWENDE. Für ein Post-Corona-Zukunftsprogramm. (HWWI policy paper 122), Hamburg, 18 S.
Abstract
"Die Coronakrise kann eine schwere globale Depression nach sich ziehen. Historische Beispiele zeigen, wie gefährlich ökonomische und politische Verwerfungen dann sein könnten. Bereits jetzt ist erkennbar, dass die derzeitigen Instrumente zur Bekämpfung der Krise zeitlich begrenzt sein müssen, die Wirtschaft aber eine umfassendere Zukunftsperspektive brauchen wird. Ein Wiederaufbauprogramm müsste auch deswegen weit über ein konventionelles Konjunkturprogramm hinaus gehen, weil große Herausforderung wie Klima, Umwelt, Digitalisierung ja fortbestehen. Es geht also um ein Programm, welches die Innovationskraft von Wirtschaft und Politik auch für den bevorstehenden Strukturwandel mobilisiert und die Zuversicht der Menschen auf zukunftssichere Arbeit sowie die institutionelle Ordnung Europas stärkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
After the Great Economic Collapse: Germany's Stimulus Package to Recover the Economy in Times of Covid-19 (2020)
Dorn, Florian; Fuest, Clemens; Neumeier, Florian;Zitatform
Dorn, Florian, Clemens Fuest & Florian Neumeier (2020): After the Great Economic Collapse: Germany's Stimulus Package to Recover the Economy in Times of Covid-19. In: CESifo forum, Jg. 21, H. 3, S. 38-46.
Abstract
"At the beginning of June 2020, the German government launched a comprehensive economic stimulus package to promote economic recovery. With a volume of EUR 130 billion, this program far outstrips programs launched in the wake of the financial and economic crisis of 2008/09. We present the fiscal policy measures adopted, show how companies assess various policies and finally discuss the most important elements of the economic stimulus package. The temporary reduction in VAT is one of the less convincing elements. On the other hand, those policy measures which promote medium- to long-term investments in future technologies, infrastructure, and climate protection are to be evaluated positively. Policies to stimulate demand cannot solve the problem of limited productivity due to protective restrictions or the collapse of international value-added chains in times of Covid-19. In this respect, one should not expect great impact on economic growth. Nevertheless, it makes sense to use fiscal policy measures to support the economy in these critical times." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Wege aus der Wirtschaftskrise: Der Spagat zwischen Wachstumsstabilisierung und sozial-ökologischer Transformation (2020)
Zitatform
Dullien, Sebastian, Silke Tober & Achim Truger (2020): Wege aus der Wirtschaftskrise: Der Spagat zwischen Wachstumsstabilisierung und sozial-ökologischer Transformation. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 73, H. 6, S. 403-410. DOI:10.5771/0342-300X-2020-6-403
Abstract
"Der Beitrag analysiert das im Juni 2020 von der deutschen Bundesregierung vorgestellte Paket zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie hinsichtlich der Frage, inwieweit die beschlossenen Maßnahmen in der Lage sind, einerseits die Konjunktur zu stützen, anderseits die sozial-ökologische Transformation der deutschen Wirtschaft voranzutreiben. Es zeigt sich, dass die Maßnahmen zur Wachstumsstützung aufgrund ihres starken Fokus auf eine vorübergehend niedrigere Umsatzsteuer nicht optimal sind. Mit anderen Instrumenten, wie einer Ausweitung von Transfers, hätten größere konsumstimulierende Impulse gesetzt werden können. Auch leisten die Zukunftsausgaben aufgrund ihres relativ geringen Volumens nur einen begrenzten Beitrag zur Klimawende. Dennoch dürfte das Paket in der Summe zu einem relevanten Konjunkturimpuls führen und zugleich wichtige Signale zur sozial-ökologischen Transformation setzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Folgen der Corona-Krise und Klimaschutz - Langfristige Zukunftsgestaltung im Blick behalten: Wirtschaftliche Hilfen geschickt lenken und Synergiepotenziale für dringend notwendige Zukunftsinvestitionen ausschöpfen (2020)
Zitatform
Fischedick, Manfred & Uwe Schneidewind (2020): Folgen der Corona-Krise und Klimaschutz - Langfristige Zukunftsgestaltung im Blick behalten. Wirtschaftliche Hilfen geschickt lenken und Synergiepotenziale für dringend notwendige Zukunftsinvestitionen ausschöpfen. (Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie. Diskussionspapier), Wuppertal, 11 S.
Abstract
"Autowerke stellen ihre Produktion ein, die Börse stürzt ab, überall sieht man leere Straßen und Cafés und plötzlich ist Homeoffice für einen Großteil der arbeitenden Bevölkerung in Deutschland die Empfehlung oder gar eine Vorgabe. Die Corona-Pandemie bestimmt unseren derzeitigen Alltag und trifft Deutschland, Europa und die Welt zu einer Zeit, in der es ohnehin eine Vielzahl an gewaltigen Herausforderungen zu lösen gilt. Wirtschaftliche Hilfen sind während und im Nachgang einer solchen Krise unerlässlich, primär gilt aber die Konzentration auf die Verhinderung der ungebremsten Ausbreitung der Pandemie und auf die Begrenzung der gesundheitlichen Folgen. Zur Überwindung der langfristigen wirtschaftlichen Folgen derart disruptiver Entwicklungen sind Konjunkturprogramme und strukturelle Hilfen ein probates Mittel. Sie dürfen aber nicht nach dem "Gießkannenprinzip" verteilt werden, finanzielle Unterstützung muss zukunftsgerichtet für dringend notwendige Investitionen erfolgen. Ziel muss sein, damit erforderliche nachhaltige Transformationsprozesse innerhalb unserer Wirtschaft und Gesellschaft wie den Klimaschutz voranzutreiben. Die Vorbereitungen dazu müssten jetzt schon getroffen werden, sagen die wissenschaftlichen Geschäftsführer des Wuppertal Instituts, Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick und Prof. Dr. Uwe Schneidewind. Welche Kriterien und Maßnahmen es dafür braucht, zeigt ihr aktuelles Diskussionspapier." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Konjunkturprogramm unter der Klimaschutzlupe: Viele gute Impulse, aber Nachbesserungen für nachhaltige Wirkung erforderlich?! Eine erste Bewertung des Konjunkturprogramms der Bundesregierung unter besonderer Berücksichtigung des Klimaschutzes (2020)
Fischedick, Manfred; Schüwer, Dietmar; Kiyar, Dagmar; Speck, Melanie ; Hermwille, Lukas; Schostok, Dorothea; Baedeker, Carolin; Wehnert, Timon; Rehm, Annika; Geibler, Justus von; Kobiela, Georg; Wagner, Oliver; Koska, Thorsten; Bienge, Katrin ; Liedtke, Christa; Samadi, Sascha; März, Steven; Thomas, Stefan ; Wilts, Henning;Zitatform
Fischedick, Manfred, Carolin Baedeker, Katrin Bienge, Justus von Geibler, Lukas Hermwille, Dagmar Kiyar, Georg Kobiela, Thorsten Koska, Christa Liedtke, Steven März, Annika Rehm, Sascha Samadi, Dorothea Schostok, Dietmar Schüwer, Melanie Speck, Stefan Thomas, Oliver Wagner, Timon Wehnert & Henning Wilts (2020): Konjunkturprogramm unter der Klimaschutzlupe. Viele gute Impulse, aber Nachbesserungen für nachhaltige Wirkung erforderlich?! Eine erste Bewertung des Konjunkturprogramms der Bundesregierung unter besonderer Berücksichtigung des Klimaschutzes. (Zukunftsimpuls / Wuppertal Institut 13), Wuppertal, 89 S.
Abstract
"Die Wirtschaftsleistung von Deutschland ist durch die Corona-Pandemie stark beeinträchtigt. Um die Wirtschaft zu beleben, einigten sich die Regierungsparteien am 3. Juni 2020 in ihrem Koalitionsausschuss auf ein "Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket" sowie ein "Zukunftspaket" in Höhe von insgesamt 130 Milliarden Euro. Für 2020 und 2021 sind fast 60 Maßnahmen vorgesehen, die von steuerlichen Vergünstigungen bei der Mehrwertsteuer bis hin zu konkreten Investitionen in Zukunftstechnologien reichen. Mit Blick auf den Klimaschutz beinhaltet das Maßnahmenpaket der Großen Koalition zwar gute Ansätze und viele wichtige Impulse, die allerdings zu verpuffen drohen, wenn sie nicht durch eine konsequente und nachhaltig ausgerichtete Klimapolitik flankiert werden. Zudem fehlen für den Klimaschutz wichtige Bereiche, wie Investitionen in die Kreislaufwirtschaft. Außerdem werden Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz nur unzureichend berücksichtigt. Gerade in diesen Bereichen hätten sich konjunkturbelebende Effekte und Klimaschutz in idealer Form ergänzen können, kritisiert das Wuppertal Institut. Dieses Diskussionspapier reagiert auf die vorliegenden Vorschläge und fasst zusammen, welche Maßnahmen im Rahmen der jetzt anstehenden Umsetzungsphase nachgebessert werden sollten und wo Ergänzungen notwendig sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Staatsprogramme gegen die Corona-Krise - eine Option für den Klimaschutz? (2020)
Zitatform
Gawel, Erik & Paul Lehmann (2020): Staatsprogramme gegen die Corona-Krise - eine Option für den Klimaschutz? In: Wirtschaftsdienst, Jg. 100, H. 7, S. 510-515. DOI:10.1007/s10273-020-2697-0
Abstract
"Die Corona-Pandemie, insbesondere aber auch die Maßnahmen zu ihrer Eindämmung, führen aktuell zu einer schweren volkswirtschaftlichen Krise. Um diese zu bewältigen, wird von vielen Seiten staatliche Hilfe und Unterstützung erwartet. Zahlreiche Rettungs- und Ausgabenprogramme wurden beschlossen oder sind auf dem Weg. Eine wichtige Frage lautet dabei, in welcher Form Klima- und Umweltschutz bei der Ausgestaltung dieser Programme mitzudenken sind." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
Maschinenbau – Strategische Herausforderungen prae, propter et post Corona (2020)
Gernandt, Johannes; Steinwachs, Thomas; Wiechers, Ralph;Zitatform
Gernandt, Johannes, Thomas Steinwachs & Ralph Wiechers (2020): Maschinenbau – Strategische Herausforderungen prae, propter et post Corona. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 100, H. 9, S. 666-670. DOI:10.1007/s10273-020-2735-y
Abstract
"Aktuell mehren sich zwar die Signale, dass sich die Wirtschaft nach ihrem tiefen Einbruch im weiteren Jahresverlauf 2020 – wenngleich mühsam – stabilisiert, hier und da sogar belebt, um 2021 auf einen Erholungspfad einzuschwenken. Jedoch zeigt das Wiederaufflammen von Infektionen mit der Folge lokaler Verschärfungen von Gesundheitsauflagen, dass Unternehmen, Wirtschaft und Politik gut beraten sind, sich mit dem Phänomen instabiler Lieferketten nachhaltig zu beschäftigen. Zudem wird das Wiederhochfahren der Wirtschaft nur in dem Maße gelingen, wie angemessene Antworten auf Prä-Corona-Herausforderungen gefunden werden. Dazu zählen die Bewältigung des Strukturwandels in wichtigen Industriesparten, der forcierte Umbau zu mehr ökologischer Nachhaltigkeit sowie die fortgesetzte Digitalisierung von Geschäftsprozessen. Hierauf soll im Folgenden detaillierter eingegangen werden." (Textauszug, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
Nachhaltige Wege aus der Wirtschaftskrise: Umwelt und Klima schützen, Beschäftigung sichern, sozialverträgliche Transformation einleiten (2020)
Gibis, Claudia; Matthey, Astrid; Schubert, Tim; Wehnemann, Kai; Kosmol, Jan;Zitatform
Gibis, Claudia, Jan Kosmol, Astrid Matthey, Tim Schubert & Kai Wehnemann (2020): Nachhaltige Wege aus der Wirtschaftskrise. Umwelt und Klima schützen, Beschäftigung sichern, sozialverträgliche Transformation einleiten. (Position / Umweltbundesamt), Dessau-Roßlau, 25 S.
Abstract
"Die Covid-19-Pandemie verursacht weltweit erhebliche Verwerfungen in Gesellschaft und Wirtschaft. Kurz- und mittelfristigen Finanzhilfen zur Abmilderung der akuten Folgen von Corona müssen so ausgerichtet werden, dass sie gleichzeitig den langfristig nötigen Wandel hin zu einer nachhaltigen und klimaneutralen Gesellschaft befördern. Das UBA-Positionspapier schlägt einen Aktionsplan für Deutschland vor, der sowohl die Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Wirtschaftsweise als auch konkrete Maßnahmen in den Bereichen Energie, Mobilität und Gebäude in den Blick nimmt. Als zentrales Dach dieser Maßnahmen gilt, auf europäischer Ebene den European Green Deal ambitioniert umzusetzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Covid-19-Pandemie und Klimawandel als Beschleuniger des Strukturwandels: Fachkräftesicherung in Zeiten von Digitalisierung und Defossilisierung: Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 8. Oktober 2020 (2020)
Grunau, Philipp ; Matthes, Britta ; Stops, Michael ; Lehmer, Florian ; Janser, Markus ; Vicari, Basha ; Laible, Marie-Christine ;Zitatform
Grunau, Philipp, Markus Janser, Marie-Christine Laible, Florian Lehmer, Britta Matthes, Michael Stops & Basha Vicari (2020): Covid-19-Pandemie und Klimawandel als Beschleuniger des Strukturwandels: Fachkräftesicherung in Zeiten von Digitalisierung und Defossilisierung. Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 8. Oktober 2020. (IAB-Stellungnahme 11/2020), Nürnberg, 10 S.
Abstract
"Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2020/2021 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Einschätzung der Bedeutung von Automatisierung und Digitalisierung in Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie sowie des Handlungsbedarfs, ein ausreichendes Fachkräfteangebot auch für die Energiewende und Defossilisierung sicherzustellen, gebeten. Die Erkenntnisse, die das IAB im Herbst 2020 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Grunau, Philipp ; Matthes, Britta ; Stops, Michael ; Lehmer, Florian ; Janser, Markus ; Vicari, Basha ; -
Literaturhinweis
Kurz zum Klima: Die Coronakrise und ihre Auswirkungen auf Umwelt, Klima und Energiepreise (2020)
Gschnaller, Sandra; Lippelt, Jana; Pittel, Karen;Zitatform
Gschnaller, Sandra, Jana Lippelt & Karen Pittel (2020): Kurz zum Klima: Die Coronakrise und ihre Auswirkungen auf Umwelt, Klima und Energiepreise. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 73, H. 5, S. 71-75.
Abstract
"Der Artikel beleuchtet die aktuellen Auswirkungen der Corona-Krise auf verschiedene Umweltaspekte und Energiepreise. Durch die Einschränkungen der wirtschaftlichen Aktivität und der damit einhergehenden Nachfrage nach Energie zeigt sich eine deutliche Reduktion der Schadstoffbelastung wie Feinstaub und Stickstoffdioxid und damit eine deutliche Verbesserung der Luftqualität. Zudem wird mit einem Rückgang der weltweiten CO2-Emissionen um 5,5% gerechnet. Dies ist jedoch nicht ausreichend, um die weltweiten Klimaziele langfristig einzuhalten. Auch die Rohölpreise und die CO2-Zertifikatepreise reagierten stark auf die getroffenen Maßnahmen. So sank der Ölpreis bereits im Februar um 12%. Nichtsdestotrotz wird befürchtet, dass die Emissionen nach einer Lockerung der Maßnahmen deutlicher ansteigen, als dies vor der Krise der Fall war. Zudem ist noch unklar, welche Auswirkungen die Krise auf bereits beschlossene Vereinbarungen, wie den EU Green Deal, und weitere Abkommen haben könnte. Es wird von Bedeutung sein, den Fokus auf eine langfristig emissionsfreie Wirtschaft zu lenken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The Environmental Impacts of the Coronavirus (2020)
Helm, Dieter;Zitatform
Helm, Dieter (2020): The Environmental Impacts of the Coronavirus. In: Environmental and Resource Economics, Jg. 76, H. 1, S. 21-38. DOI:10.1007/s10640-020-00426-z
Abstract
"The Covid-19 coronavirus pandemic has resulted in global lockdowns, sharply curtailing economic activity. It is a unique experiment with substantial impacts that will form the agenda for research. There are five sets of questions: the short-term impacts on emissions, the natural environment and environmental policy, including regulations and COP26; longer-term consequences from the deployment of macroeconomic monetary and fiscal stimuli, and investment in green deals; possible further deglobalisation and its impact on climate change and nature; intergenerational environmental impacts including debt and pollution burdens on future generations; and possible behavioural changes to the environment, both positive and negative." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Sozialstaatliche Arbeitsmarktpolitik jetzt!: Aus Corona lernen heißt: Weichenstellung für soziale Gerechtigkeit und Aufstiegsmobilität in Zeiten des Umbruchs : 13 Reformansätze als Ergänzung zum Konjunkturpaket (2020)
Klaus-Schelletter, Sabrina; Kuhn, Renate; Jakob, Johannes; Empen, Ruxandra; Hentschel, Livia; Künkler, Martin;Zitatform
Klaus-Schelletter, Sabrina, Ruxandra Empen, Renate Kuhn, Martin Künkler, Livia Hentschel & Johannes Jakob (2020): Sozialstaatliche Arbeitsmarktpolitik jetzt! Aus Corona lernen heißt: Weichenstellung für soziale Gerechtigkeit und Aufstiegsmobilität in Zeiten des Umbruchs : 13 Reformansätze als Ergänzung zum Konjunkturpaket. Berlin, 25 S.
Abstract
"Die Corona-Pandemie hat vieles offengelegt, was in Gesellschaft und Arbeitswelt nicht stimmt – wie etwa die skandalösen Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie. Sie hat aber auch gezeigt, welche Arbeitsmarkt-Instrumente in der Krise gut funktionieren – wie die Kurzarbeit. Der DGB zeigt 13 Reformansätze, die echte Lehren aus der Krise sind." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Green New Deal nach Corona: Was wir aus der Finanzkrise lernen können (2020)
Kröger, Mats; May, Nils; Xi, Sun; Chiappinelli, Olga; Neuhoff, Karsten; Clemens, Marius ; Richstein, Jörn;Zitatform
Kröger, Mats, Sun Xi, Olga Chiappinelli, Marius Clemens, Nils May, Karsten Neuhoff & Jörn Richstein (2020): Green New Deal nach Corona: Was wir aus der Finanzkrise lernen können. (DIW aktuell 39), Berlin, 8 S.
Abstract
"Bereits während der Finanzkrise in den Jahren 2008/2009 wurde diskutiert, ob klimapolitische Maßnahmen kurzfristig die Produktion und Nachfrage stimulieren und so auch Teil von Konjunkturpaketen sein können. Obwohl politische Entscheidungsträger in einer Krise dazu tendieren, auf bewährte Mittel zu setzen, wurden damals weltweit klimafreundliche Komponenten in die nationalen Konjunkturpakete integriert. Die Erfahrungen der vergangenen Krise zeigen, dass eine solche klimaorientierte Konjunkturpolitik nicht nur kurzfristig zu Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätzen führt, sondern auch die Grundlage für langfristige Innovationen und eine klimafreundliche wirtschaftliche Entwicklung schafft. Etwa durch die Einführung von Differenzverträgen für CO2-arme Industrieprozesse und für erneuerbare Energien und Green Public Procurement können Regierungen sicherstellen, dass ihre klimapolitischen Impulse eine transformative Wirkung entfalten. Auch in der Corona-Krise können „grüne Stimuli“ einen wichtigen Beitrag zur Erholung der Wirtschaft leisten" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Homeoffice in der Corona-Krise - eine nachhaltige Transformation der Arbeitswelt? (2020)
Zitatform
Kunze, Florian, Kilian Hampel & Sophia Zimmermann (2020): Homeoffice in der Corona-Krise - eine nachhaltige Transformation der Arbeitswelt? (Policy paper / Universität Konstanz, Cluster of Excellence "The Politics of Inequality" 02 (DE)), Konstanz, 9 S.
Abstract
"Die Corona-Krise hat für viele Beschäftigte zu einer schnellen und tiefgreifenden Veränderung ihres Arbeitsalltags geführt. Zur Einhaltung sozialer Distanzierung haben private und öffentliche Organisationen ihre Belegschaft ganz oder teilweise ins Homeoffice geschickt. Die vorliegende Studie vermisst diese neue Arbeitswelt auf einer einzigartigen Datengrundlage: Einer Umfrage unter rund 700 Beschäftigten im Homeoffice über neun Erhebungszeitpunkte hinweg. Die Ergebnisse zeigen, dass die empfundene Produktivität und das Engagement der Beschäftigten durch die Arbeit im Homeoffice gefördert werden und sich eine große Mehrheit wünscht, zumindest teilweise weiterhin mobil zu arbeiten. Jedoch wird auch eine Tendenz zu Mehrarbeit und damit einhergehender Erschöpfung deutlich. Das erhöht den Handlungsdruck für die Politik und die Vertretungen von Betrieben und Beschäftigten. Die Studie schließt mit Empfehlungen, wie die Rahmenbedingungen für das Arbeiten im Homeoffice verbessert werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wege zu einer nachhaltigen Arbeitswelt: Abschlussbericht der Arbeitsgruppe „Zukunft der Arbeit“ (2020)
Lessenich, Stephan; Walli-Schiek, Meike; Weissenberger-Eibl, Marion A.; Schmidt, Falk; Holtmann, Thomas; Mutafoglu, Konar; Barth, Thomas ; Lindemann, Kai;Zitatform
Lessenich, Stephan, Marion A. Weissenberger-Eibl, Thomas Holtmann, Kai Lindemann, Thomas Barth, Konar Mutafoglu, Falk Schmidt & Meike Walli-Schiek (2020): Wege zu einer nachhaltigen Arbeitswelt. Abschlussbericht der Arbeitsgruppe „Zukunft der Arbeit“. Potsdam, 19 S. DOI:10.2312/iass.2020.045
Abstract
"In Anknüpfung an die bestehenden politischen Strukturen und Prozesse der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie (DNS) und der Agenda 2030 hat die wpn2030-Arbeitsgruppe „Zukunft der Arbeit“ (AG „Zukunft der Arbeit“), geleitet von Marion A. Weissenberger-Eibl (Fraunhofer ISI und KIT) und Stephan Lessenich (LMU München), sich mit der Frage befasst: Welche Wege führen zu einer nachhaltigen Arbeitswelt? Ziel waren wissenschaftlich fundierte Impulse für politische Akteure, die mit diesem Papier vorliegen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeit ist das halbe Leben?! Über ein neues Statussymbol: die Zeit und was wir damit anfangen: Gestaltung der „Post-Corona“-Zeit (2020)
Liedtke, Christa; Caplan, Anne;Zitatform
Liedtke, Christa & Anne Caplan (2020): Arbeit ist das halbe Leben?! Über ein neues Statussymbol: die Zeit und was wir damit anfangen. Gestaltung der „Post-Corona“-Zeit. (Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie. Diskussionspapier), Wuppertal, 18 S.
Abstract
"Dieser Beitrag kann zwar die Situation und auch die Entwicklung vor, während und nach der Pandemie nicht in der notwendigen Tiefe aufnehmen und reflektieren – das ist auch nicht sein Anspruch. Er setzt aber an einem schon vor der Pandemie hochrelevanten Punkt an: wie wollen wir im Heute für das Morgen unser Leben und Wirtschaften resilient und nachhaltig gestalten? Wie wollen wir leben und arbeiten in einer digitalen Welt, die auch ohne die Pandemie zu einer Umwälzung aller vertrauten Dinge geführt hätte? – nun ist beides parallel zu gestalten. Und für beides gilt die Frage: entwerfen wir die Welt oder werden wir unterworfen? Gerade deshalb spricht von Borries von politischem Design – denn jedes in die Welt geworfene Objekt im Virtuellen wie im Realen wirkt auf diese und verändert sie. Dies gilt für Arbeit und Leben gleichermaßen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wo ist die Chance in der Krise? Das Corona-Virus und der wirtschaftliche Strukturwandel: (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Promberger, Markus;Zitatform
Promberger, Markus (2020): Wo ist die Chance in der Krise? Das Corona-Virus und der wirtschaftliche Strukturwandel. (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 04.05.2020, o.Sz., 2020-04-28.
Abstract
"In der aktuellen Corona-Krise gilt es nicht nur, das kurzfristig Notwendige zu tun, sondern auch Lehren für die Zukunft zu ziehen. So muss das Verhältnis von Staat und Markt neu austariert werden - insbesondere dort, wo es um unsere Daseinssicherung geht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Promberger, Markus;
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