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Dossier

Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland

Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen seit der Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Zur Unterstützung von Beschäftigten und Unternehmen hatte der Bundestag im Eilverfahren u.a. einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld beschlossen. Dieses Themendossier stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.
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im Aspekt "Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Grundsicherung nach SGB II"
  • Literaturhinweis

    Covid-19 and the youth-to-adult unemployment gap: Is the youth labor market bearing the brunt of the pandemic? (2023)

    Pastore, Francesco ;

    Zitatform

    Pastore, Francesco (2023): Covid-19 and the youth-to-adult unemployment gap. Is the youth labor market bearing the brunt of the pandemic? (IZA world of labor 500), Bonn, 13 S. DOI:10.15185/izawol.500

    Abstract

    "Die Pandemie hat fast überall dramatische Folgen in Form von Arbeitsplatzverlusten und Firmenschließungen hervorgerufen. Empirische Belege deuten darauf hin, dass junge Menschen davon weit stärker betroffen waren, mit nur geringen systematischen Unterschieden zwischen den Geschlechtern. Der Hauptgrund dafür ist, dass junge Menschen in den am stärksten von der Pandemie betroffenen Sektoren hauptsächlich über Zeitverträge beschäftigt sind. Politisch ist deshalb die Schaffung eines nachhaltigen und stabilen Wirtschaftswachstums wichtig, damit die Märkte die pandemiebedingt hohe Jugendarbeitslosigkeit wieder auffangen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Hier finden Sie die deutsche Kurzfassung.
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  • Literaturhinweis

    Erwerbs- und Lebenslagen von Über-60-Jährigen: Mit Pandemiebeginn arbeiteten auch Ältere mehr im Homeoffice als davor (2023)

    Trahms, Annette; Vicari, Basha ; Westermeier, Christian ;

    Zitatform

    Trahms, Annette, Basha Vicari & Christian Westermeier (2023): Erwerbs- und Lebenslagen von Über-60-Jährigen: Mit Pandemiebeginn arbeiteten auch Ältere mehr im Homeoffice als davor. (IAB-Kurzbericht 7/2023), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2307

    Abstract

    "Von der Covid-19-Pandemie waren Über-60-Jährige mehrfach betroffen. Einerseits wegen des höheren Risikos für einen schweren Infektionsverlauf. Andererseits wirkte sich der Rückgang der betrieblichen Arbeitskräftenachfrage infolge von Kontaktbeschränkungen insbesondere auf die atypische Beschäftigung aus: Dazu zählen auch Minijobs, die gerade für ältere Beschäftigte und Rentenbeziehende eine häufige Erwerbsform darstellen. Mit Daten des IAB untersuchen die Autorinnen pandemiebedingte Veränderungen in verschiedenen Erwerbs- und Lebenslagen von 60- bis 70-jährigen Beschäftigten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Trahms, Annette; Vicari, Basha ;
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  • Literaturhinweis

    Long COVID im Arbeitsleben: Ergebnisse der REHADAT-Befragung von Menschen mit Long COVID zu ihrer beruflichen Situation (2023)

    Zitatform

    (2023): Long COVID im Arbeitsleben. Ergebnisse der REHADAT-Befragung von Menschen mit Long COVID zu ihrer beruflichen Situation. (REHADAT Umfragen), Köln, 9 S.

    Abstract

    "Long COVID betrifft Menschen, die nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nicht vollständig genesen sind. Viele von ihnen sind im erwerbsfähigen Alter. Die Auswirkungen von Long COVID im Arbeitsleben können vielfältig sein, doch die berufliche Situation von Menschen mit Long COVID ist bisher kaum erforscht. REHADAT führte daher eine Online-Befragung zum Thema durch. Die Ergebnisse zeigen neben einem hohen Informations- und Handlungsbedarf auch Ansätze zur Verbesserung der Arbeitssituation der Menschen mit Long COVID." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Firing discrimination: Selective labor market responses of firms during the COVID-19 economic crisis (2022)

    Auer, Daniel ;

    Zitatform

    Auer, Daniel (2022): Firing discrimination: Selective labor market responses of firms during the COVID-19 economic crisis. In: PLoS ONE, Jg. 17, H. 1. DOI:10.1371/journal.pone.0262337

    Abstract

    "The speed of the economic downturn in the wake of the COVID-19 pandemic has been exceptional, causing mass layoffs—in Germany up to 30% of the workforce in some industries. Economic rationale suggests that the decision on which workers are fired should depend on productivity-related individual factors. However, from hiring situations we know that discrimination—i.e., decisions driven by characteristics unrelated to productivity—is widespread in Western labor markets. Drawing on representative survey data on forced layoffs and short-time work collected in Germany between April and December 2020, this study highlights that discrimination against immigrants is also present in firing situations. The analysis shows that employees with a migration background are significantly more likely to lose their job than native workers when otherwise healthy firms are unexpectedly forced to let go of part of their workforce, while firms make more efforts to substitute firing with short-time working schemes for their native workers. Adjusting for detailed job-related characteristics shows that the findings are unlikely to be driven by systematic differences in productivity between migrants and natives. Moreover, using industry-specific variation in the extent of the economic downturn, I demonstrate that layoff probabilities hardly differ across the less affected industries, but that the gap between migrants and natives increases with the magnitude of the shock. In the hardest-hit industries, job loss probability among migrants is three times higher than among natives. This confirms the hypothesis that firing discrimination puts additional pressure on the immigrant workforce in times of crisis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitszeiten in der Corona-Krise: Länger, kürzer oder flexibler? (2022)

    Backhaus, Nils;

    Zitatform

    Backhaus, Nils (2022): Arbeitszeiten in der Corona-Krise: Länger, kürzer oder flexibler? In: L. Bellmann & W. Matiaske (Hrsg.) (2022): Sozio-Ökonomik der Corona-Krise, S. 193-225.

    Abstract

    "Im Spiegel des Infektionsgeschehens und der wirtschaftlichen Situation hat die SARS-CoV-2-Pandemie die Arbeitszeiten vieler Erwerbstätiger stark verändert. Daten zu diesen Veränderungen und mögliche Auswirkungen auf Sicherheit und Gesundheit stehen im Fokus des Beitrags. Im Rahmen von Kurzarbeit oder besonders hoher Arbeitsbelastung mussten viele Arbeitszeiten verkürzt oder verlängert werden. Viele verlagerten ihre Arbeitszeiten erstmalig oder deutlich häufiger auf untypische Arbeitszeiten, z.B. auf das Wochenende oder in die Abendstunden, um die Anwesenheit im Betrieb zu entzerren oder um Betreuungsaufgaben nachzukommen. Zeitliche Entgrenzung ist insbesondere bei der Arbeit von zuhause ein viel beobachtetes Phänomen. Abschließend werden mögliche Entwicklungen und sich daraus ergebende zukünftige Herausforderungen für die Arbeitszeitgestaltung diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Import von Zwischenprodukten ist zu Beginn der Covid-19-Pandemie stark eingebrochen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2022)

    Bellmann, Lutz ; Schierholz, Malte ; Stegmaier, Jens ; Gleiser, Patrick ; Kagerl, Christian ; Kleifgen, Eva ; Umkehrer, Matthias; Roth, Duncan ; Hensgen, Sophie ; Moritz, Michael ; Stepanok, Ignat ; Leber, Ute;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Patrick Gleiser, Sophie Hensgen, Christian Kagerl, Eva Kleifgen, Ute Leber, Michael Moritz, Duncan Roth, Malte Schierholz, Jens Stegmaier, Ignat Stepanok & Matthias Umkehrer (2022): Der Import von Zwischenprodukten ist zu Beginn der Covid-19-Pandemie stark eingebrochen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 21.02.2022 Nürnberg, 2022-02-11. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220221.01

    Abstract

    "Gesamtwirtschaftlich sind die Einfuhren zu Beginn der Covid-19-Pandemie stark eingebrochen. Das gilt insbesondere für Zwischenprodukte. Fast ein Drittel der importierenden Betriebe verzeichnete einen Rückgang der Einfuhr von Vorleistungen und Zwischenprodukten. Als Ursache werden seitens der Betriebe vor allem logistische Probleme und ein geringerer betrieblicher Bedarf genannt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Unemployment due to the SARS-CoV-2-pandemic among people with and without severe disabilities: a difference-in-differences analysis (2022)

    Booke, Frederike ; Fauser, David ; Reims, Nancy ; Bethge, Matthias ;

    Zitatform

    Booke, Frederike, David Fauser, Nancy Reims & Matthias Bethge (2022): Unemployment due to the SARS-CoV-2-pandemic among people with and without severe disabilities: a difference-in-differences analysis. In: Occupational & Environmental Medicine, Jg. 79, H. 7, S. 494., 2022-04-18. DOI:10.1136/oemed-2021-108125

    Abstract

    "Unemployment reduces health and impairs participation in important areas of life, especially for people with severe disabilities, who tend to have a longer duration of unemployment and are less likely to find new employment than their counterparts without such constraints. Our analysis examines the increase in unemployment due to the SARS-CoV-2 pandemic among people with and without severe disabilities in Germany. Monthly cross-sectional data on unemployment for 2019 and 2020 were provided by the Federal Employment Agency. We used a difference-in-differences model to estimate the increase in unemployment attributable to the pandemic. The months April to December 2020 represented the months of exposure to the pandemic. Incidence rate ratios (IRRs) are reported. The increase in unemployment among people with severe disabilities due to the pandemic is 11.2% (IRR 1.112; 95%CI 1.107 to 1.117). People with severe disabilities receiving unemployment benefits due to unemployment lasting less than a year (Social Code III: short-term unemployment) and women have been most affected. Among people without severe disabilities, unemployment has increased by 24.8% due to the pandemic (IRR 1.248; 95%CI 1.246 to 1.249), while people receiving unemployment benefits according to social code III and men have been most affected. Both groups show a varying increase in unemployment depending on the region of residency. The findings show a particularly significant increase in unemployment among people without severe disabilities. People with severe disabilities might be less impacted due to the special legal protection against their dismissal. The clear regional differences in the increase in unemployment suggest a strong influence of regional economics." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Reims, Nancy ;
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  • Literaturhinweis

    Regionale Arbeitsmarktdisparitäten in der ersten Corona-Welle (2022)

    Buch, Tanja; Seibert, Holger; Kropp, Per; Eigenhüller, Lutz; Otto, Anne ; Hamann, Silke ; Roth, Duncan ;

    Zitatform

    Buch, Tanja, Lutz Eigenhüller, Silke Hamann, Per Kropp, Anne Otto, Duncan Roth & Holger Seibert (2022): Regionale Arbeitsmarktdisparitäten in der ersten Corona-Welle. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 75, H. 2, S. 96-106., 2021-09-29. DOI:10.5771/0342-300X-2022-2-96

    Abstract

    "Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie haben im Frühjahr 2020 zu einem erheblichen Anstieg der Arbeitslosenzahlen geführt. Da der Arbeitsmarkt in Deutschland u. a. im Hinblick auf das Niveau der Arbeitslosigkeit durch ausgeprägte und persistente regionale Disparitäten gekennzeichnet ist, stellt sich die Frage, ob sich auch bei der coronabedingten Arbeitslosigkeit regionale Muster erkennen lassen und sich die vorab vorhandenen Disparitäten durch die Krise gegebenenfalls noch verschärfen. Um die Dynamik der Krise sowie regionsspezifische Erholungstendenzen zu berücksichtigen, analysiert der Beitrag die unterschiedlichen Krisenverläufe auf Kreisebene und zeigt, mit welchen strukturellen Merkmalen diese Verläufe jeweils zusammenhängen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Coronabedingte Ungleichheit und Armut in Deutschland: Überschätzt oder unterschätzt? (2022)

    Dauderstädt, Michael;

    Zitatform

    Dauderstädt, Michael (2022): Coronabedingte Ungleichheit und Armut in Deutschland: Überschätzt oder unterschätzt? In: Wirtschaftsdienst, Jg. 102, H. 1, S. 64-66. DOI:10.1007/s10273-022-3096-5

    Abstract

    "Anfang November 2021 veröffentlichten sowohl das europäische statistische Amt Eurostat als auch das deutsche Destatis die Ergebnisse der Haushaltsbefragung 2020 zu Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC: Survey of Income and Living Conditions). Die Ergebnisse für Deutschland waren auf den ersten Blick schockierend: Die Ungleichheit, gemessen mit der Quintilsquote (S80/ S20-Quote), also das Verhältnis des Einkommens des reichsten Fünftels der Bevölkerung zu dem des ärmsten Fünftels, stieg von 4,89 auf 6,47. Die Armutsrisikoquote, die den Anteil der Bevölkerung mit einem Einkommen von weniger als 60 % des mittleren Einkommens angibt, kletterte von 17,4 % auf 24,0 %. Das wären über 5 Mio. zusätzlich von Armut(srisiken) betroffene Menschen in Deutschland. Tatsächlich dürfte die Entwicklung weit weniger dramatisch sein; denn Destatis hat 2020 sein Erhebungsverfahren verändert, weswegen die Werte für 2020 mit den Vorjahren nicht vergleichbar sind. Das lässt aber die Fragen offen, wie sich die Einkommensverteilung in Deutschland tatsächlich verändert hat und ob das alte oder das neue Erhebungsverfahren ein realistischeres Bild der deutschen Verhältnisse liefert. Wenden wir uns zuerst der Veränderung in der Pandemie zu." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    European Network of Public Employment Services: PES support to recovery (2022)

    Davern, Eamonn;

    Zitatform

    Davern, Eamonn (2022): European Network of Public Employment Services: PES support to recovery. (Thematic Paper / European Network of Public Employment Services), Luxembourg: Publications Office of the European Union, 22 S. DOI:10.2767/847911

    Abstract

    "This paper provides an overview of the key questions and issues for Public Employment Services in determining how best to assist labour market recovery from the COVID-19 pandemic. It draws upon existing promising practices and academic research, as well as the discussions held in a Thematic Review Workshop in the Network on 9-10 November 2021. Member States have introduced a wide range of measures to mitigate the negative impact of COVID-19 on employment. Despite these initiatives the longer-term challenges from structural labor market changes remain. The report highlights that to further succeed, PES need to learn from emergency measures applied during the crisis, identifying those which could be adopted for permanent use, consistently reviewing their institutional strength and corporate resilience. This will require agility with rapid responses to emerging trends, sufficient capacity, appropriate tools, and required competencies to support unemployed people through profound labour market changes. Liaison with partners will become increasingly important and need to be regularly reviewed to identify where new partnerships are needed. PES will need to support improved labor market function through promoting employment in growing sectors of the economy, particularly digital and green jobs, facilitating occupational and geographical mobility, including through training and upskilling, and supporting the agenda for longer working lives." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The Role of Employment Protection Legislation Regimes in Shaping the Impact of Job Disruption on Older Workers' Mental Health in Times of COVID-19 (2022)

    Di Novi, Cinzia; Verzillo, Stefano; Paruolo, Paolo ;

    Zitatform

    Di Novi, Cinzia, Paolo Paruolo & Stefano Verzillo (2022): The Role of Employment Protection Legislation Regimes in Shaping the Impact of Job Disruption on Older Workers' Mental Health in Times of COVID-19. (JRC working papers in economics and finance 2022,02), Brüssel, 32 S.

    Abstract

    "This study exploits individual data from the 8th wave of the Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE) and the SHARE Corona Survey to investigate the mental health consequences of COVID-19 job disruption across different European countries. It focuses on older workers (aged 50 and over) who were exposed to a higher risk of infection from COVID-19 and were also more vulnerable to the risk of long-term unemployment and permanent labour market exits during economic downturns. The relationship between job disruption in times of COVID-19 and older workers' mental health is investigated using differences in country-level employment legislation regimes in the EU. European countries are clustered into three macro-regions with high, intermediate and low employment regulatory protection regulations, using the Employment Protection Legislation (EPL) aggregate score proposed by the OECD. Results reveal a clear EPL gradient: job disruption has a positive and significant impact on older workers' psychological distress especially in those countries where EPL is more binding. The present findings suggest possible mitigating measures for older unemployed in the EU countries with higher Employment Protection legislation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Occupations in the European Labour Market During the COVID-19 Pandemic (2022)

    Flisi, Sara ; Santangelo, Giulia ;

    Zitatform

    Flisi, Sara & Giulia Santangelo (2022): Occupations in the European Labour Market During the COVID-19 Pandemic. In: Intereconomics, Jg. 57, H. 2, S. 120-126. DOI:10.1007/s10272-022-1040-y

    Abstract

    "In order to capture the consequences of the COVID-19 pandemic on the labour market, several aspects need to be taken into account. First, containment measures put in place in member states at different times and with different levels of severity determined the interruption of several economic activities that were considered non-essential. Second, different occupations require varying degrees of physical proximity and social interaction to be carried out; this implies that they can be considered more or less teleworkable, and affected by different levels of epidemiological risk of contagion. This paper shows the labour market impact of the pandemic on different categories of workers in the EU. Occupations are distinguished by three main characteristics: whether they are critical or non-critical, their level of technical teleworkability and the level of social interaction required in the job. We show that the impact of the COVID-19 pandemic on the labour market has been heterogeneous across occupations and that all three dimensions are relevant to determine whether and to what extent the occupations were affected by the pandemic." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Effects of the Covid Crisis on Labour Supply in Germany (2022)

    Fuchs, Johann ; Weber, Enzo ; Weber, Brigitte;

    Zitatform

    Fuchs, Johann, Brigitte Weber & Enzo Weber (2022): Effects of the Covid Crisis on Labour Supply in Germany. In: The empirical economics letters, Jg. 21, H. 10, S. 59-65., 2022-07-16.

    Abstract

    "We establish novel substantial negative effects of the COVIDcrisis on labour supply in a continental European country. In Germany, despite the demographic ageing trend, the supply of labour has been growing for many years. Since the beginning of the Covid-19 pandemic, this labour supply has been decreasing. First, because immigration has virtually come to a standstill since March 2020. Second, because individuals withdrew from the labour market in the period from March to September 2020. Applying a decomposition model, which allows disentangling demographic ageing, migration and behavioural trends on the change of labour supply, the negative effect of withdrawals is estimated to be almost one percent of the labour force." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Should We Insure Workers or Jobs during Recessions? (2022)

    Giupponi, Giulia ; Lapeyre, Alice; Landais, Camille ;

    Zitatform

    Giupponi, Giulia, Camille Landais & Alice Lapeyre (2022): Should We Insure Workers or Jobs during Recessions? In: The Journal of Economic Perspectives, Jg. 36, H. 2, S. 29-54. DOI:10.1257/jep.36.2.29

    Abstract

    "What is the most efficient way to respond to recessions in the labor market? To this question, policymakers on the two sides of the pond gave diametrically opposed answers during the COVID-19 crisis. In the United States, the focus was on insuring workers by increasing the generosity of unemployment insurance. In Europe, instead, policies were concentrated on saving jobs, with the expansion of short-time work programs to subsidize labor hoarding. Who got it right? In this article, we show that far from being substitutes, unemployment insurance and short-time work exhibit strong complementarities. They provide insurance to different types of workers and against different types of shocks. Short-time work can be effective at reducing socially costly layoffs against large temporary shocks, but it is less effective against more persistent shocks that require reallocation across firms and sectors. We conclude that short-time work is an important addition to the labor market policy-toolkit during recessions, to be used alongside unemployment insurance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Aufteilung der Sorge- und Erwerbsarbeit zwischen Frauen und Männern: In der Pandemie ändern sich Geschlechterrollen kaum (2022)

    Globisch, Claudia; Volkert, Marieke ; Abendroth, Anja; Anger, Silke ; Dummert, Sandra ; Danneck, Viktoria; Christoph, Bernhard ; Fuchs, Michaela ; Boll, Christina ; Schüller, Simone ; Müller, Dana ; Knize, Veronika ; Jacob, Marita ; Kreyenfeld, Michaela ; Lott, Yvonne ; Tobler, Lina ; Hipp, Lena ; Sauermann, Armin; Carstensen, Tanja; Naujoks, Tabea ; Fervers, Lukas ;

    Zitatform

    Globisch, Claudia, Dana Müller, Michaela Fuchs, Bernhard Christoph, Viktoria Danneck, Sandra Dummert, Marieke Volkert, Anja Abendroth, Silke Anger, Christina Boll, Tanja Carstensen, Lukas Fervers, Lena Hipp, Marita Jacob, Veronika Knize, Michaela Kreyenfeld, Yvonne Lott, Tabea Naujoks, Armin Sauermann, Simone Schüller & Lina Tobler (2022): Aufteilung der Sorge- und Erwerbsarbeit zwischen Frauen und Männern: In der Pandemie ändern sich Geschlechterrollen kaum. (IAB-Kurzbericht 05/2022), Nürnberg, 12 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2205

    Abstract

    "Die Folgen der Covid-19-Pandemie verschärfen bereits existierende Ungleichheiten in vielen gesellschaftlichen Bereichen sowie in Wirtschaft und Arbeitsmarkt. Ob und in welchem Ausmaß dies auch in Bezug auf die Gleichstellung von Frauen und Männern zutrifft, wird anhand einer Online-Panelbefragung des IAB untersucht. Im Fokus stehen die Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern hinsichtlich des Umfangs der Arbeitszeiten in der Erwerbs- und Sorgearbeit sowie der Homeoffice-Nutzung. Außerdem gehen die Autorinnen und Autoren der Frage nach, ob sich die Sorgearbeit weiter hin zu den Müttern verlagert hat oder ob Väter einen höheren Anteil daran übernommen haben als vor der Krise." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeiten vor und während der Pandemie (2022)

    Grunau, Philipp ; Walz, Hannes ; Wolter, Stefanie ;

    Zitatform

    Grunau, Philipp, Hannes Walz & Stefanie Wolter (2022): Arbeiten vor und während der Pandemie. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 604), Berlin, 66 S.

    Abstract

    "Die Art wie wir arbeiten unterlag schon immer einem gewissen Wandel, von der Industrialisierung über die Entstehung und Konsolidierung des Sozialstaats bis hin zu Digitalisierung und Flexibilisierung der heutigen Zeit („Arbeiten 4.0“). Dennoch scheint sich dieser Wandel in den letzten Jahren beschleunigt zu haben, insbesondere im Zuge der von der Corona-Pandemie geprägten vergangenen zwei Jahre. Dieser Bericht stellt daher die Veränderungen „erlebter Arbeit“ zwischen 2013 und 2021 dar, betrachtet somit also sowohl die Zeit vor als auch während der Pandemie. Dabei stehen die Beschäftigtenperspektive und somit subjektive Dimensionen im Fokus. Die Ergebnisse zeigen eine hohe Arbeitsdichte, mit hohem Termindruck bis 2017 und einer verstärkten Erreichbarkeit in der Freizeit. Gleichzeitig sinkt aber auch der Anteil der Beschäftigten, die Vereinbarkeits-Konflikte in Form von Störungen des Privatlebens durch Berufliches erleben. Die Arbeitszufriedenheit ist hoch, die Bindung an den Betrieb nimmt jedoch über die Zeit etwas ab, ein Trend, der während der Pandemie 2021 gebrochen wurde – ob nun temporär oder langfristig, müssen die kommenden Jahre und Befragungswellen zeigen. Während der Pandemie zeigen die Regressionsergebnisse, dass viele Unterschiede in der Wahrnehmung zwischen verschiedenen Beschäftigtengruppen kleiner werden. Für befristete Beschäftigte hingegen finden wir Anzeichen, dass die Arbeitsqualität 2021 wahrscheinlich aufgrund der wirtschaftlichen Lage schlechter geworden ist. Unvermindert stabil sind hingegen die Kollegialität und Hilfsbereitschaft unter KollegInnen. Bei der Analyse von Veränderungen der Arbeit basierend auf Berichten von Beschäftigten besteht natürlich potenziell der Nachteil, dass öffentliche Diskussionen über Themen der Arbeitsqualität möglicherweise Beschäftigte vor der Befragung dazu gebracht haben, ihre Arbeit neu zu bewerten, ohne dass sich für den Einzelnen/die Einzelne zwangsläufig objektive Änderung ergeben hätten. Nichtsdestotrotz bietet eine Betrachtung der Arbeitsqualität seitens von Beschäftigten unschätzbare Vorteile, nicht zuletzt da diese – subjektiven – Einschätzungen letztendlich deren Verhalten bestimmen, was insbesondere in Zeiten von Fachkräfteengpässen von Bedeutung ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Grunau, Philipp ; Wolter, Stefanie ;
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  • Literaturhinweis

    Arbeiten vor und während der Pandemie (2022)

    Grunau, Philipp ; Walz, Hannes ; Wolter, Stefanie ;

    Zitatform

    Grunau, Philipp, Hannes Walz & Stefanie Wolter (2022): Arbeiten vor und während der Pandemie. (Forschungsbericht / Bundesministerium für Arbeit und Soziales 604), Berlin, 66 S.

    Abstract

    "Dieser Bericht befasst sich mit dem Wandel der Arbeit zwischen 2013 und 2021, also der Zeit vor und während der Corona-Pandemie. Dabei liegt der Fokus auf der Beschäftigtenperspektive und es präsentiert sich ein gemischtes Bild. Zwar zeigt sich eine Verdichtung von Arbeit und ein leichter Rückgang von Commitment, Engagement und Arbeitszufriedenheit. Dennoch liegen diese Maße der Arbeitsqualität noch immer auf hohem Niveau, haben Vereinbarkeits-Konflikte durch Störungen des Privatlebens durch Berufliches trotz der Verdichtung abgenommen und ist die Wechselabsicht unverändert niedrig." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Grunau, Philipp ; Wolter, Stefanie ;
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  • Literaturhinweis

    Wirtschaftliche Auswirkungen der Corona-Pandemie in Deutschland: Eine ökonomische Bilanz nach zwei Jahren (2022)

    Grömling, Michael; Schäfer, Holger; Hentze, Tobias;

    Zitatform

    Grömling, Michael, Tobias Hentze & Holger Schäfer (2022): Wirtschaftliche Auswirkungen der Corona-Pandemie in Deutschland: Eine ökonomische Bilanz nach zwei Jahren. In: IW-Trends, Jg. 49, H. 1, S. 41-72. DOI:10.2373/1864-810X.22-01-03

    Abstract

    "Die Corona-Pandemie bestimmt zwei Jahre nach ihrem erstmaligen Auftreten in Deutschland nach wie vor das gesellschaftliche und ökonomische Leben. Selbst wenn im Jahresverlauf 2022 die gesamtwirtschaftliche Leistung wieder das Vorkrisenniveau erreicht, entstehen weiterhin Einbußen im Vergleich zu einem Zustand ohne die Pandemie. Eine erste ökonomische Bilanz der Corona-Pandemie verbucht eine robuste Arbeitsmarktentwicklung. Über das Jahr 2021 war größtenteils ein Aufbau an Beschäftigung und ein Abbau an Arbeitslosigkeit zu beobachten und die aktuellen Niveaus liegen nahe am Vorkrisenstand. Einzig der Blick auf die Langzeitarbeitslosen trübt die Arbeitsmarktbilanz. Aufgrund der Arbeitsmarkterholung gab es zuletzt bei den Arbeitsentgelten sowie bei den Unternehmens- und Vermögenseinkommen keine Defizite gegenüber dem Vorkrisenniveau, allerdings gegenüber einer kontrafaktischen Entwicklung ohne die Pandemie. In den vergangenen beiden Jahren können die realen Wertschöpfungsausfälle in Deutschland auf knapp 340 Milliarden Euro veranschlagt werden. Dabei kam es zu Konsumeinbußen von rund 300 Milliarden Euro. Hätte es die Pandemie nicht gegeben, dann wären die Investitionen um gut 60 Milliarden Euro höher ausgefallen. Pandemiebedingte Staatsausgaben und der Außenhandel dämpften im zweiten Corona-Jahr die Nachfrageausfälle merklich ab. Die Pandemie hat die Konsolidierung des deutschen Staatshaushalts abrupt unterbrochen. Das Haushaltsdefizit stieg infolge einbrechender Steuereinnahmen und gleichzeitig ansteigender Staatsausgaben stark an. Im Vergleich zur globalen Finanzmarktkrise mit einer Schuldenstandsquote von 82 Prozent fällt die aktuelle Staatsverschuldung mit knapp 70 Prozent des nominalen Bruttoinlandsprodukts deutlich geringer aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Germany and the United States in coronavirus distress: internal versus external labour market flexibility (2022)

    Herzog-Stein, Alexander ; Stein, Ulrike; Nüß, Patrick ; Peede, Lennert;

    Zitatform

    Herzog-Stein, Alexander, Patrick Nüß, Lennert Peede & Ulrike Stein (2022): Germany and the United States in coronavirus distress: internal versus external labour market flexibility. In: Journal for labour market research, Jg. 56, 2022-07-11. DOI:10.1186/s12651-022-00316-5

    Abstract

    "Germany and the United States pursued different economic strategies to minimise the impact of the Coronavirus Crisis on the labour market. Germany focused on safeguarding existing jobs through the use of internal flexibility measures, especially short-time work (STW). The United States relied on a mix of external flexibility and income protection. On this basis, we use macroeconomic time series to examine the German strategy of securing employment through internal flexibility by contrasting it with the chosen strategy in the United States. In Germany, temporary cyclical reductions in working hours are mainly driven via STW. US unemployment rose at an unprecedented rate, but unlike in previous recessions, it was mostly driven by temporary layoffs. However, a closer look at the blind spots of the chosen strategies in both countries showed that despite the different approaches, people in weaker labour market positions were less well protected by the chosen strategies." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Peede, Lennert;
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  • Literaturhinweis

    Basic income support (BIS) recipients in Germany: Unemployment dynamics during the COVID-19 pandemic (2022)

    Hohmeyer, Katrin ; Knize, Veronika ; Dengler, Katharina; Pongratz, Tamara ;

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    Hohmeyer, Katrin, Katharina Dengler, Veronika Knize & Tamara Pongratz (2022): Basic income support (BIS) recipients in Germany: Unemployment dynamics during the COVID-19 pandemic. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 68, H. 1, S. 28-57., 2022-02-14. DOI:10.1515/zsr-2022-0003

    Abstract

    "The COVID-19 pandemic constitutes a challenge for social security systems such as the German basic income support (BIS) system of ‘Unemployment Benefit II'. The article analyses BIS entries and exits of unemployed people, differentiating by individual characteristics and economic sectors as well as BIS recipients’ participation in active labour market programmes during the first phase of the coronavirus crisis. Using aggregate administrative data, we find that lower exit rates from unemployment drive the coronavirus-related change in unemployment levels for BIS recipients more strongly than for the average unemployed. Those most strongly affected in their employment opportunities are BIS recipients without a vocational degree, thus underlining the importance of education. Furthermore, the sectors accommodation and food service activities and temporary agency employment, which normally provide employment opportunities for BIS recipients, are most affected by the Covid-19 crisis." (Author's abstract, IAB-Doku, © De Gruyter) ((en))

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