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Dossier

Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland

Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen seit der Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Zur Unterstützung von Beschäftigten und Unternehmen hatte der Bundestag im Eilverfahren u.a. einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld beschlossen. Dieses Themendossier stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.
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im Aspekt "Auswirkungen auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Soziales in Deutschland"
  • IAB-Projekt

    The interaction between short-time work, home schooling, and children s literacy and math skills in disadvantaged families (16.03.2021 - 31.12.9999)

    Sandner, Malte;

    Projektbeschreibung

    Das Projekt untersucht die Interaktion zwischen dem Bezug von Kurzarbeitergeld, Home schooling und Schulkompetenzen in den Fächern Deutsch und Mathematik in einer Stichprobe von benachteiligten Familien.

    Beteiligte aus dem IAB

    Sandner, Malte;
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  • IAB-Projekt

    Gesundheitliche Konsequenzen der Covid-19-Pandemie für Personen mit und ohne Migrations- und Fluchthintergrund (01.03.2021 - 31.12.2022)

    Jaschke, Philipp; Kosyakova, Yuliya;

    Projektbeschreibung

    Die COVID-19-Pandemie stellt eine weltweite Bedrohung für die Gesundheit der Bevölkerung dar. Die Erfahrung einer globalen Pandemie und die Einschränkungen, die zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus getroffen wurden, können jedoch auch weitreichende kollaterale Auswirkungen auf die individuelle psychische Gesundheit und das Wohlbefinden haben. Bestimmte Gruppen, wie z. B. Ältere, ImmigrantInnen, Menschen in prekären Beschäftigungsverhältnissen und mit körperlichen und psychischer Vorbelastungen, sind einem besonderen Gesundheitsrisiko ausgesetzt. Ihr Zustand kann sich während und nach der Pandemie noch verschlechtern. Dieses Projekt betrachtet insbesondere heterogene Auswirkungen der COVID-19-Pandemie in Abhängigkeit möglicher Vulnerabilitätsfaktoren: Geschlecht, Alter, Kinderbetreuungspflichten, Beschäftigungsstatus, wirtschaftliche Sorgen, Wohnverhältnisse, Migrationsstatus und psychische Gesundheitsrisiken vor der Pandemie. Empirisch stützen wir uns auf repräsentative Längsschnittdaten, die seit Beginn der Pandemie von mehr als 8.000 Personen in Deutschland erhoben wurden.

    Beteiligte aus dem IAB

    Jaschke, Philipp; Kosyakova, Yuliya;
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  • IAB-Projekt

    Exporte und die Covid-19-Pandemie (08.02.2021 - 08.02.2022)

    Roth, Duncan; Kleifgen, Eva; Stepanok, Ignat;

    Projektbeschreibung

    Wir nutzen die Daten einer seit dem Sommer 2020 vom IAB regelmäßig durchgeführten Betriebsbefragung und untersuchen, ob als Folge des Einbruchs der Ausfuhren exportierende Betriebe in Deutschland stärker von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie betroffen sind als nicht-exportierende Betriebe. Die Ergebnisse zeigen, dass exportierende Betriebe im Vergleich zu nicht-exportierenden Betrieben insgesamt nicht stärker negativ betroffen sind. Allerdings berichten Betriebe, die in Länder außerhalb der EU und des Vereinigten Königreichs exportieren, zumindest zu Pandemiebeginn häufiger von negativen Auswirkungen als andere exportierende Betriebe. Gleichzeitig weisen diese Betriebe öfter eine günstigere Liquiditätsausstattung aus und haben zuletzt häufiger Personal eingestellt. Allerdings haben Exporteure nach außerhalb der EU und des Vereinigten Königreichs häufiger Novemberhilfen beantragt, während EU-Exporteure etwas häufiger Kurzarbeit nutzten.

    Beteiligte aus dem IAB

    Roth, Duncan; Kleifgen, Eva; Stepanok, Ignat;
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  • IAB-Projekt

    BeCovid-Studie: Teilprojekt 12. Welle (Arbeitsorganisation) (01.02.2021 - 31.12.2021)

    Koch, Maria Theresa; Bellmann, Lutz;

    Projektbeschreibung

    Die Corona-Krise ist für die Betriebe und ihre Beschäftigten mit vielfältigen Herausforderungen verbunden. Die deutschen Betriebe sind nicht nur durch Lieferausfälle und Schließungen sehr unterschiedlich betroffen, sondern auch durch die schrittweise Einschränkung, wie auch aktuell die Aufhebung der Beschränkungen der Geschäftstätigkeit im Zuge der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Betriebe, die ihre Produktion zunächst vorsichtig wiederaufnehmen und Geschäfte, die nach der Lockerung des Shutdowns wieder öffnen dürfen, müssen ihre Arbeitsabläufe massiv ändern, um den Anforderungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes Rechnung zu tragen. Die pandemische Lage zeigt sich aber auch als sehr dynamisch und erneute Ausbrüche sowie begleitende Maßnahmen bezüglich der Wirtschaftstätigkeit können jederzeit wieder zu stärkeren Einschränkungen führen. Daher soll mit der "BeCovid-Studie" eine Datenbasis aufgebaut werden, welche in einem zeitlich engen Takt alle Phasen der weiteren Entwicklung aus Sicht der Betriebe beobachten kann. In der Erhebung sollen ca. 2.000 Betriebe in mehreren Wirtschaftszweigen und jeder Betriebsgröße über einen Zeitraum von etwa einem Jahr zu mehreren Zeitpunkten befragt werden.
     

    In diesem Teilprojekt der Exit-Studie soll das Thema  "Arbeitsorganisation"  in einer gemeinsamen Kooperation mit Moritz Kuhn (Universität Bonn) untersucht werden.
     

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  • IAB-Projekt

    Interdisziplinäre Seminarreihe zu Ungleichheit & Corona (01.02.2021 - 15.12.2021)

    Stegmaier, Jens; Achatz, Juliane; Trappmann, Mark; Bruckmeier, Kerstin; Lietzmann, Torsten; Dietz, Martin;

    Projektbeschreibung

    Ist Corona der große Gleichmacher? Egal, ob reich oder arm, jeder kann am Virus erkranken und die Maßnahmen zur Bewältigung der Pandemie betreffen alle gleichermaßen. Gleichzeitig brechen neue wie alte, soziale Gräben auf dem Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft auf. Nach mehr als einem Jahr Forschung ist aber auch klar, dass die beobachteten Auswirkungen der Krise nicht immer einheitlich sind, sondern sich je nach den untersuchten Dimensionen der Ungleichheit, je nach Land und auch zwischen verschiedenen Personengruppen deutlich unterscheiden können. Darüber hinaus dürften auch Aspekte der Datenerhebung bzw. -messung und die daraus resultierenden Analysemöglichkeiten eine Rolle spielen. Das Kompetenzfeld "Erwerbsbeteiligung, Armut und Sozialpolitik" hat vor diesem Hintergrund eine virtuelle Seminarreihe ins Leben gerufen, in dem Forschende empirisch fundierte Beiträge aus den Bereichen Soziologie, Ökonomie und verwandten Gebieten zu Fragen der Sozialpolitik, der sozialen und ökonomischen Ungleichheit nach der Corona-Krise vorstellen und diskutieren.

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  • IAB-Projekt

    Die Corona-Krise und das Interesse an Weiterbildung (01.02.2021 - 30.06.2025)

    Lang, Julia; Dauth, Christine;

    Projektbeschreibung

    Damit Beschäftigte und Arbeitslose trotz des strukturellen Wandels auch zukünftig ihre Beschäftigungsfähigkeit erhalten können, müssen sie kontinuierlich in ihr Humankapital investieren. Aufgrund dessen wirbt die Politik seit Jahren verstärkt für die Idee des lebenslangen Lernens. Inmitten der aktuellen Covid-19 Pandemie ist es ungewiss, wie die staatlichen Einschränkungen des öffentlichen Lebens zur Pandemieeindämmung das Weiterbildungsinteresse beeinflussen, wie sie es zukünftig beeinflussen werden und folglich, wie sie auch die tatsächliche Weiterbildungsaktivitäten beeinflussen werden.  Anhand von Google Trends Daten zu Suchen nach weiterbildungsbezogenen Begriffen untersuchen wir anhand eines Event-Study-Ansatzes die Entwicklung des Interesses an Weiterbildung, insbesondere an Online Weiterbildung. Zugrundeliegend ist die Idee, dass diese Begriffe das individuelle Weiterbildungsinteresse reflektieren und mit tatsächlichen Weiterbildungsteilnahmen korreliert sind. Da diese Daten vor und während der verschiedenen Phasen der Pandemie verfügbar sind, können wir die Entwicklung wochengenau dokumentieren.

    Beteiligte aus dem IAB

    Lang, Julia; Dauth, Christine;
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  • IAB-Projekt

    Auswirkungen externer Schocks auf die Tourismuswirtschaft das Beispiel Covid-19 Pandemie (01.01.2021 - 01.07.2024)

    Brixy, Udo;

    Projektbeschreibung

    Der Tourismussektor ist auch in Deutschland eine sehr wichtige Branche. Mit einem Anteil von 3,9% an der Bruttowertschöpfung befindet er sich auf Augenhöhe mit anderen großen Branchen. Noch größer ist seine Bedeutung für die Beschäftigung: 6,8% der Gesamtbeschäftigung entfallen auf den Tourismussektor (alle Zahlen von 2015: „Wirtschaftsfaktor Tourismus in Deutschland“, BMWI 2017). Von der Covid-19 Pandemie war der Tourismussektor in besonderem Maße betroffen. Viele touristische Unternehmen wurden durch den Lockdown zur vorübergehenden Schließung gezwungen. Schon bei der Wiedereröffnung der Unternehmen im Sommer 2021 zeigte sich dann, dass es einen zum Teil dramatischen Mangel an Arbeitskräften gab, der für nicht wenige Unternehmen existenzgefährdend ist. Im Zuge dieses Projekts wird untersucht, welche Betriebe und Regionen besonders betroffen sind. Aus einer Analyse des Verbleibs der ehemals in touristischen Sektor beschäftigten Arbeitskräfte sollen Empfehlungen abgeleitet werden, wie neue Arbeitskräfte rekrutiert werden können. Die Arbeiten erfolgen in Kooperation mit dem Bayrischen Zentrum für Tourismusforschung (BZT) Prof. Dr. Jürgen Schmude.

    Beteiligte aus dem IAB

    Brixy, Udo;
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  • IAB-Projekt

    Zugänge in arbeitsmarktpolitische Maßnahmen im Zuge der Covid-19-Pandemie (01.01.2021 - 31.12.2022)

    Knize, Veronika; Pongratz, Tamara;

    Projektbeschreibung

    Die Teilnahme an Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik kann – bei passgenauer Zuweisung – SGB-II-Leistungsberechtigte effektiv dabei unterstützen, (erneut) Zugang zum Arbeitsmarkt zu erhalten und sie an Beschäftigung und/oder Ausbildung heranzuführen. Im Zuge der Covid-19-Pandemie kam es jedoch aufgrund von Kontaktbeschränkungen und den sogenannten Lockdowns ebenfalls zur Schließung der Jobcenter für den Kundenverkehr. Somit konnten SGB-II-Leistungsberechtigte nicht mehr vor Ort betreut und entsprechend nicht bzw. kaum in Maßnahmen vermittelt werden. Zudem waren private Dienstleister diverser Maßnahmen, wie private Arbeitsvermittlungen oder Bildungsträger, ebenso von den Beschränkungen aufgrund der Covid-19-Pandemie betroffen. Das vorliegende Projekt untersucht daher, inwieweit sich die Zugänge in Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik in der Pandemie entwickelt haben. Dabei wird angestrebt, zwischen unterschiedlichen Förderungen sowie verschiedenen Personengruppen zu differenzieren. Ebenso wird die Entwicklung der Förderzugänge seit Ausbruch der Covid-19-Pandemie bis August 2020 mit der Entwicklung vor 2020 verglichen. Hierfür nutzt das Projekt Daten der Statistik der Bundesagentur für Arbeit und beleuchtet die Dynamik der Förderzugänge deskriptiv.

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolff, Joachim; Knize, Veronika; Pongratz, Tamara;
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  • IAB-Projekt

    Die Arbeitsmarkteffekte der Ausgestaltung von Kurzarbeitsregeln (01.01.2021 - 31.12.2026)

    Weber, Enzo; Gehrke, Britta; Hutter, Christian;

    Projektbeschreibung

    Es gibt einen breiten Konsens darüber, dass Kurzarbeit in Rezessionen wie zuletzt der Corona-Krise einen wichtigen Beitrag zur Beschäftigungssicherung leistet. Wie sich die Ausgestaltung der Kurzarbeitsregeln auswirkt, ist aber kaum erforscht. Daher sollen im Projekt die Arbeitsmarkteffekte von Regeln wie Zugangsvoraussetzungen, Höhe des Lohnersatzes und maximale Dauer untersucht werden. Dafür wird eine Datenbasis von internationalen Kurzarbeitsregeln im Zeitverlauf aufgebaut.

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo; Gehrke, Britta; Hutter, Christian;
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  • IAB-Projekt

    Mindestlohnbetroffenheit und betriebliche Anpassungsprozesse in der COVID-19 Rezession (01.01.2021 - 30.06.2021)

    Bossler, Mario;

    Projektbeschreibung

    Haben vom Mindestlohn betroffene Betriebe ihre Arbeitsnachfrage in der Covid-Krise anders angepasst als andere Betriebe?

    Beteiligte aus dem IAB

    Bossler, Mario;
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  • IAB-Projekt

    Tracking Youth Joblessness Through the Covid19 Crisis (05.11.2020 - 30.10.2022)

    Dietrich, Hans;

    Projektbeschreibung

    Ein länger anhaltender wirtschaftlicher Abschwung als Folge der aktuellen Gesundheitskrise könnte negative Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt für Jugendliche haben. Junge Erwachsene sind eine auf dem Arbeitsmarkt besonders verwundbare Gruppe. Bei Ihnen wirken sich Arbeitslosigkeit und Beschäftigungsunsicherheit oft  negativ auf die langfristige Einkommenssicherheit, die mentale Gesundheit und das geistige Wohlbefinden aus. Arbeitslosigkeitsspells am Beginn der Karriere können zudem langfristige, negative Auswirkungen auf die Arbeitsmarktchancen der Betroffenen haben. Diese negativen Folgen der Beschäftigungssicherheit ergeben sich zunächst auf individueller Ebene, aber durch die räumliche Konzentration der zugrundeliegenden Risikofaktoren auch auf Gemeindeebene. Ziel des Projektes ist es daher, die Dynamik der Beschäftigungslosigkeit unter Jugendlichen sowie Ihre Gründe im Vereinigten Königreich sowie in Deutschland zu untersuchen und auf dieser Basis Vorschläge für politische Maßnahmen zu erarbeiten und zu bewerten.

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  • IAB-Projekt

    Welfare benefit recipients in Germany: Unemployment dynamics during the Covid-19 pandemic (01.10.2020 - 30.06.2022)

    Knize, Veronika; Pongratz, Tamara; Hohmeyer, Katrin; Grienberger, Katharina;

    Projektbeschreibung

    The Covid-19 pandemic has been challenging social security systems such as the German welfare benefit system ‘Unemployment Benefit II (UBII)’, which might have changed its scope as a consequence. The article analyses the UBII entries and exits of unemployed people by individual characteristics and economic sectors as well as their participation in active labour market programmes during the Corona crisis. Using aggregate administrative data, we find that lower exit rates from unemployment drive the Corona-related change in unemployment for UBII recipients more strongly than for the average unemployed. Those most strongly affected in their employment opportunities are UBII recipients without a vocational degree underlining the importance of education. Furthermore, the sectors ac-commodation & food service and temporary work agencies that normally provide employ-ment opportunities for welfare recipients are the most affected by the Corona crisis.

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  • IAB-Projekt

    2.Welle IAB-ZEW-IZA-Arbeitswelt 4.0-Betriebsbefragung (01.10.2020 - 14.02.2029)

    Lehmer, Florian; Matthes, Britta;

    Projektbeschreibung

    Die IAB-ZEW-Arbeitswelt 4.0-Befragung wurde das erste Mal 2016 durchgeführt und soll 2021 wiederholt werden. Im Fokus sollen dabei nach wie vor Fragen stehen, welche Betriebe in digitale Technologien investieren und welche Folgen das für Beschäftigungs- und Lohnentwicklung hat. Hinzu soll jedoch ein Modul kommen, das Fragen zu den Folgen der Corona-Krise nachgeht. Konnten stärker digitalisierte Betriebe die Corona-Krise besser bewältigen? Welche Betriebe verstärken ihre Investitionen in digitale Technologien angesichts der Herausforderungen der Corona-Krise?

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  • IAB-Projekt

    Quantifizierung von Mitnahmeeffekten im Umgang mit Kurzarbeit (01.10.2020 - 30.09.2023)

    Bossler, Mario; Trappmann, Mark; Osiander, Christopher; Schmidtke, Julia;

    Projektbeschreibung

    Im Rahmen des Projekts sollen Mitnahmeeffekte im Umgang mit Kurzarbeit in der Covid-Krise befragt werden. Da es sich um sensitive Fragen handelt, bei denen man keine ehrliche Antwort der Befragten Personen/Betriebe erwarten kann, kommt die Crosswise-Methode zum Einsatz. Ziel des Projekts ist es Erkenntnisse zur Quantifizierung von Mitnahmeeffekten im Umgang mit Kurzarbeit zu gewinnen, aber auch Erkenntnisse über die Befragung sensitiver Sachverhalte mit der Crosswise-Methode.

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  • IAB-Projekt

    Weiterbildung in Zeiten der Covid-19-Pandemie (30.09.2020 - 31.07.2021)

    Janssen, Simon;

    Projektbeschreibung

    Durch die Corona-Krise wurden die Optionen für berufliche Weiterbildung stark eingeschränkt. Die Möglichkeit, während Kontaktbeschränkungen vermehrt auf digitale Lernangebote auszuweichen, hat bis zum Sommer 2020 größere Einbrüche in der Weiterbildungsbeteiligung abgefedert. Es finden sich aber Unterschiede in der Weiterbildungsbeteiligung nach Branchen und Qualifikationsniveau sowie zwischen Vätern und Müttern mit mehr als einem Kind.

    Beteiligte aus dem IAB

    Janssen, Simon;
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  • IAB-Projekt

    Die Auswirkungen der Covid-19 Krise auf junge Unternehmen (03.08.2020 - 31.12.2021)

    Brixy, Udo; Kohaut, Susanne;

    Projektbeschreibung

    Eine Krise wie die Covid-19 Krise hat die Wirtschaft bislang noch nicht erlebt. Nie zuvor wurden große Teile der Unternehmen durch den Gesetzgeber gezwungen ihre Produktion einzustellen. Besonders betroffenen sind junge Unternehmen, die häufig noch nicht in der Lage waren, Rückstellungen zu bilden, die es ihnen erlauben würden, eine längere Zeit ohne Geschäftstätigkeit zu überbrücken. Die erzwungene Auszeit stellt für diese Unternehmen häufig eine existenzielle Bedrohung dar. Deshalb ist es Gegenstand des Forschungsprojekts sich mit Unternehmen zu befassen, die vergleichsweise erfolgreich durch die Krise gekommen sind. Hier interessiert uns, welche Strategien angewendet wurden, wie beispielsweise Geschäftsziele angepasst wurden und welchen Einfluss regionale Unterschiede etwa in der institutionellen Ausstattung, einen Einfluss ausüben. Als Datenbasis dienen zwei Sonderbefragungen des IAB-ZEW Gründungspanels, die 2020 die übliche Panelwelle ersetzen.

    Beteiligte aus dem IAB

    Brixy, Udo; Kohaut, Susanne;
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  • IAB-Projekt

    Betriebliche Perspektiven zur Westbalkanregelung während der Covid-19-Krise: eine qualitative Exploration (01.07.2020 - 31.12.2020)

    Falkenhain, Mariella;

    Projektbeschreibung

    Vor der Covid-19 Pandemie wurde die Westbalkanregelung (§ 26 Abs. 2 der Beschäftigungsverordnung) von Betrieben in einigen Branchen stark nachgefragt, um den Bedarf an Arbeitskräften zu decken. Doch wie ergeht es diesen Betrieben in der jetzigen Krise? Bleibt die Westbalkanregelung für sie wichtig? Das explorative Projekt geht diesen Fragen nach.

    Beteiligte aus dem IAB

    Falkenhain, Mariella;
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  • IAB-Projekt

    Vergleichende Analysen der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf MigrantInnen und Geflüchtete (22.06.2020 - 31.12.2021)

    Brücker, Herbert;

    Projektbeschreibung

    Neben der erheblichen Bedrohung für die öffentliche Gesundheit, bestehen durch die Covid-19-Pandemie noch nicht abschätzbare Risiken für die Wirtschafts- und Beschäftigungssituation in Deutschland. MigrantInnen und Geflüchteten können hiervon besonders betroffen sein. Das liegt, erstens, an institutionellen Zugangshürden und unterschiedlicher Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen und, zweitens, an der Beschäftigungsstruktur. So sind etwa Geflüchtete überdurchschnittlich häufig im Dienstleistungssektor – insbesondere im Gastgewerbe – beschäftigt, der in der derzeitigen Krise durch die Kontaktbeschränkungen stärker in Mitleidenschaft gezogen wird als in der Weltwirtschaftskrise von 2008/2009.
    Vor diesem Hintergrund untersucht dieses Projekt die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf MigrantInnen im Allgemeinen und speziell Geflüchtete im Vergleich zur allgemeinen Bevölkerung in Deutschland entlang der Dimensionen Gesundheit und Erwerbstätigkeit, insbesondere Kurzarbeit. Darüber hinaus wird sich ein Teil des Projekts mit dem im Zuge der Corona-Krise verringerten Bildungs- und Sprachkursangebot und den Implikationen für die Integration der Geflüchteten beschäftigen.

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  • IAB-Projekt

    Auswirkungen der Corona-Krise auf die Durchführung und die Arbeitsmarkteffekte geförderter Weiterbildung (01.06.2020 - 31.12.2028)

    Lang, Julia; Kruppe, Thomas; Artmann, Elisabeth;

    Projektbeschreibung

    Online-Formate bei geförderter Weiterbildung haben seit der Covid-19-Pandemie an Bedeutung gewonnen. In diesem Projekt untersuchen wir die relative Wirksamkeit von Online- gegenüber Präsenzunterricht. Dazu nutzen wir die exogene und unvorhergesehene Umstellung auf Online-Unterricht, die durch die verhängten Lockdown-Maßnahmen während der Covid19-Pandemie verursacht wurde. Dies ermöglicht es uns, Probleme im Zusammenhang mit der Selektion in ein bestimmtes Kursformat durch Weiterbildungsanbieter und Teilnehmende zu vermeiden. Es werden die Auswirkungen von Online-Unterricht im Vergleich zu Präsenzunterricht während des ersten Lockdowns auf die Arbeitsmarktergebnisse arbeitsloser Kursteilnehmender untersucht. Die Analyse beschränkt sich auf Kurse in Berufen mit einem hohen Homeoffice-Potenzial.

    Beteiligte aus dem IAB

    Lang, Julia; Artmann, Elisabeth;
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  • IAB-Projekt

    Homeofficeberufe (01.06.2020 - 31.12.2022)

    Matthes, Britta; Stops, Michael;

    Projektbeschreibung

    Der Lockdown während der COVID-19-Pandemie trifft nicht alle Beschäftigten gleichermaßen. Vor allem die Möglichkeit, die Arbeitsleistung auch von zu Hause zu erbringen (Homeoffice), hat weitreichende Konsequenzen u.a. für das Überleben der Betriebe, aber auch für den Verbleib in Beschäftigung bzw. für die Vermeidung von Kurzarbeit. Aufgrund der besonderen Ausnahmesituation werden dabei auch Tätigkeiten von zu Hause erledigt, von denen man bisher ausgegangen ist, dass sie nur schwer im Homeoffice erledigt werden können. Daraus folgt, dass bisherige Einschätzungen (Befragungen, aber auch Experteneinschätzungen), ob (und in welchem Ausmaß) ein Beruf im Homeoffice erledigt werden kann, nicht (mehr) zutreffend sind. Vor diesem Hintergrund sollen in diesem Projekt Daten aus dem BERUFENET über Arbeitsbedingungen, die typischerweise in einem Beruf vorzufinden sind, benutzt werden, um ein berufsspezifisches Maß zu entwickeln, das Aussagen darüber zulässt, wie hoch der Anteil der zu erledigenden Aufgaben ist, der von zu Hause aus erledigt werden kann (Homeofficepotenzial).
     

    Beteiligte aus dem IAB

    Matthes, Britta; Stops, Michael;
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