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Dossier

Auswirkungen des Krieges gegen die Ukraine auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Fluchtmigration in Deutschland

Die Folgen des russischen Angriffs auf die Ukraine sind auch Gegenstand der Arbeitsmarktforschung. Diskutiert werden mögliche konjunkturelle Effekte und Risiken für die Betriebe sowie die Auswirkungen der Fluchtmigration nach Deutschland. Dieses Themendossier bietet Einschätzungen und Empirie zu den Konsequenzen für Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Betriebe sowie für die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten aus der Ukraine.
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im Aspekt "Energiepolitische Aspekte"
  • Literaturhinweis

    Stromversorgung auch ohne russische Energielieferungen und trotz Atomausstiegs sicher – Kohleausstieg 2030 bleibt machbar (2022)

    Hauenstein, Christian; Herpich, Philipp; Hirschhausen, Christian von; Rieve, Catharina; Holz, Franziska; Oei, Pao-Yu; Kemfert, Claudia ; Hainsch, Karlo; Kendziorski, Mario;

    Zitatform

    Hauenstein, Christian, Karlo Hainsch, Philipp Herpich, Christian von Hirschhausen, Franziska Holz, Claudia Kemfert, Mario Kendziorski, Pao-Yu Oei & Catharina Rieve (2022): Stromversorgung auch ohne russische Energielieferungen und trotz Atomausstiegs sicher – Kohleausstieg 2030 bleibt machbar. (DIW aktuell 84), Berlin, 9 S.

    Abstract

    "Mit einem Kohle-Embargo erhöht die Europäische Union den Druck auf Russland. Nach einer Übergangsfrist soll im August keine russische Kohle mehr importiert werden. Jüngere Studien zeigen, dass Deutschland die Einfuhren aus Russland bis zum Sommer durch Importe aus anderen Ländern ersetzen kann. Da aber auch ein Aus für die russischen Erdgaslieferungen droht, müssen Pläne zur Versorgungssicherheit entwickelt werden. Das DIW Berlin hat in Szenariorechnungen analysiert, wie das deutsche Stromsystem auf einen Stopp russischer Energielieferungen (insbesondere Kohle und Erdgas) reagieren kann, ohne den beschleunigten Kohleausstieg beziehungsweise den Atomausstieg 2022 in Frage zu stellen. Es zeigt sich, dass im kommenden Jahr 2023 auch ohne russische Energielieferungen eine sichere Stromversorgung möglich ist; die Abschaltung der letzten drei Kernkraftwerke kann und sollte wie geplant im Dezember 2022 erfolgen. Kurzfristig müssen Kohle-kraftwerke aus der Netzreserve genutzt und die Sicherheitsbereitschaft einiger Kraftwerke verlängert werden. Mittelfristig ist bei dem von der Bundesregierung im Osterpaket angestrebten beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien ein rückläufiger Bedarf an Erdgas- und Kohleverstromung bis 2030 zu beobachten. Somit bleibt das im Koalitionsvertrag angestrebte Ziel eines auf 2030 vorgezogenen Kohleausstiegs erreichbar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Effekte einer durch einen Lieferstopp für russisches Gas ausgelösten Rezession in Deutschland (2022)

    Holtemöller, Oliver ; Lindner, Axel ; Schult, Christoph;

    Zitatform

    Holtemöller, Oliver, Axel Lindner & Christoph Schult (2022): Regionale Effekte einer durch einen Lieferstopp für russisches Gas ausgelösten Rezession in Deutschland. (IWH policy notes 2022,01), Halle (Saale), 19 S.

    Abstract

    "Ein Stopp der russischen Gaslieferungen würde zu einer Rezession der deutschen Wirtschaft führen. Nicht alle Regionen wären davon gleich betroffen: Vor allem wäre dort, wo das Verarbeitende Gewerbe ein großes Gewicht hat, mit einem deutlich stärkeren Einbruch der Wirtschaftsleistung zu rechnen als andernorts. Deshalb wäre Westdeutschland und dort insbesondere der Süden stärker betroffen als der Osten Deutschlands. Dagegen spielt für die Frage, wie viele Arbeitsplätze durch einen bestimmten Rückgang der Wertschöpfung gefährdet sind, die Höhe der Arbeitsproduktivität eine ausschlaggebende Rolle." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gemeinschaftsdiagnose: Energiekrise, Inflation, Rezession und Wohlstandsverlust (2022)

    Holtemöller, Oliver ; Kooths, Stefan; Wollmershäuser, Timo; Schmidt, Torsten ;

    Zitatform

    Holtemöller, Oliver, Stefan Kooths, Torsten Schmidt & Timo Wollmershäuser (2022): Gemeinschaftsdiagnose: Energiekrise, Inflation, Rezession und Wohlstandsverlust. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 102, H. 10, S. 761-765. DOI:10.1007/s10273-022-3291-4

    Abstract

    "Die deutsche Wirtschaft wird von der krisenhaften Zuspitzung auf den Gasmärkten schwer belastet. Die hochgeschnellten Gaspreise erhöhen die Energiekosten drastisch und gehen mit einem massiven gesamtwirtschaftlichen Kaufkraftentzug einher. Dies dämpft nicht nur die noch unvollständige Erholung von der Coronakrise, sondern drückt die deutsche Wirtschaft in die Rezession. Dabei kommen die Institute für den kommenden Winter zu dem Ergebnis, dass bei normalen Witterungsbedingungen keine Gasmangellage eintritt. Dennoch bleibt die Versorgungslage äußerst angespannt. Vor diesem Hintergrund dürfte die Wirtschaftsleistung im dritten Quartal bereits leicht gesunken sein. Im Winterhalbjahr ist aufgrund der steigenden Kosten für Energie, der nachlassenden Konsumnachfrage und der schwächelnden Weltwirtschaft mit einem deutlichen Rückgang zu rechnen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Europa kann die Abhängigkeit von Russlands Gaslieferungen durch Diversifikation und Energiesparen senken (2022)

    Holz, Franziska; Kemfert, Claudia ; Sogalla, Robin; Engerer, Hella;

    Zitatform

    Holz, Franziska, Claudia Kemfert, Hella Engerer & Robin Sogalla (2022): Europa kann die Abhängigkeit von Russlands Gaslieferungen durch Diversifikation und Energiesparen senken. (DIW aktuell 81), Berlin, 8 S.

    Abstract

    "Die Erdgasversorgung der Europäischen Union stützte sich bisher zu einem großen Teil auf Lieferungen aus Russland. In Deutschland, Italien, Österreich und den meisten Ländern Ost- und Mitteleuropas war diese Abhängigkeit besonders hoch. Allerdings spielt Erdgas nicht in allen diesen Volkswirtschaften eine gleich große Rolle. Mit dem völkerrechtswidrigen Krieg Russlands in der Ukraine stellen sich die dringlichen Fragen, wie diese Abhängigkeit reduziert werden kann und was im Fall einer Lieferunterbrechung von russischen Erdgasexporten passieren würde. Dieser Bericht skizziert die Ausgangslage und diskutiert kurzfristige Anpassungsreaktionen. Modellrechnungen zeigen, dass die Europäische Union bei einem Komplettausfall russischer Erdgaslieferungen einen Großteil kompensieren kann. Kurzfristig stehen die effiziente Bewirtschaftung bestehender Infrastruktur, die Diversifizierung der Bezugsverträge sowie Maßnahmen zur Nachfrageanpassung im Mittelpunkt. Mittelfristig sollte der Ausbau erneuerbarer Energien im Kontext des EU Green Deal beschleunigt werden, inklusive eines zeitnahen Ausstiegs aus der Nutzung fossilen Erdgases, der die europäische Energiesicherheit weiter stärken würde." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Energy Supply Security in Germany Can Be Guaranteed even without Natural Gas from Russia (2022)

    Holz, Franziska; Sogalla, Robin; Hirschhausen, Christian von; Kemfert, Claudia ;

    Zitatform

    Holz, Franziska, Robin Sogalla, Christian von Hirschhausen & Claudia Kemfert (2022): Energy Supply Security in Germany Can Be Guaranteed even without Natural Gas from Russia. (DIW focus 7), Berlin, 9 S.

    Abstract

    "The Russian war on Ukraine and Germany's dependence on Russian gas require a rethink of German energy supplies. While there is a heated debate about an immediate energy embargo, Russia could also stop its supplies at any time. To date, Germany has purchased around 55 percent of its natural gas from Russia. DIW Berlin has developed scenarios for how the German energy system could become independent of these imports as quickly as possible in the European context: On the supply side, deliveries from other natural gas exporting countries could compensate for some of the Russian exports. Security of supply would be significantly strengthened if the pipeline and storage infrastructure were used more efficiently. On the demand side, there is a short-term savings potential of 19 to 26 percent of current natural gas demand. In the medium term, a push towards renewable heat supply and higher energy efficiency is particularly necessary. If the energy-saving potential is exploited to the maximum and supplies from other natural gas supplier countries are expanded as far as technically possible at the same time, Germany's supply of natural gas will be secure in 2022 and in the coming winter 2022/2023, even without Russian imports." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Russia-Ukraine War: Short-run Production and Labour Market Effects of the Energy Crisis (2022)

    Hutter, Christian ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Hutter, Christian & Enzo Weber (2022): Russia-Ukraine War: Short-run Production and Labour Market Effects of the Energy Crisis. (IAB-Discussion Paper 10/2022), Nürnberg, 18 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2210

    Abstract

    "Mit dem russischen Krieg gegen die Ukraine änderten sich schlagartig die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Wir liefern erste kausale Evidenz für Effekte der Energiekrise in Deutschland als wichtigster Volkswirtschaft Europas. Durch die Kombination von Kostenstrukturdaten, Daten der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen und administrativen Arbeitsmarktdaten identifizieren wir Effekte in einem Branchen-Panel. Die Ergebnisse zeigen, dass über den Kanal der Energieintensität die Produktion mit Kriegsbeginn um rund 1 Prozent zurückging, der Umsatz jedoch stieg, was Lagerabbau widerspiegelt. Unternehmen sichern Beschäftigung durch Kurzarbeit mit 10 Prozent zusätzlichen Anzeigen. Die Schaffung neuer Stellen wurde bereits im Vorfeld des Krieges um 8 Prozent reduziert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hutter, Christian ; Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Energiekrise und Lieferstopp für Gas: Auswirkungen auf die Betriebe in Deutschland (2022)

    Kagerl, Christian ; Weber, Enzo ; Roth, Duncan ; Stegmaier, Jens ; Moritz, Michael ; Stepanok, Ignat ;

    Zitatform

    Kagerl, Christian, Michael Moritz, Duncan Roth, Jens Stegmaier, Ignat Stepanok & Enzo Weber (2022): Energiekrise und Lieferstopp für Gas: Auswirkungen auf die Betriebe in Deutschland. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 102, H. 6, S. 486-491., 2022-06-14. DOI:10.1007/s10273-022-3211-7

    Abstract

    "Seit 2021 steigen die Energiepreise kräftig an. Mit Beginn des russischen Kriegs gegen die Ukraine sind sie noch einmal in die Höhe geschnellt. Neben Lieferkettenstörungen und Exportrückgängen dämpft das die wirtschaftliche Entwicklung, Konjunkturprognosen wurden deutlich nach unten revidiert. Darüber hinaus stellt ein mögliches komplettes Ausbleiben aller Lieferungen von Energieträgern aus Russland ein erhebliches Risiko dar. Über die zu erwartenden Folgen ist viel diskutiert worden. Wenn es um die Auswirkungen eines Lieferstopps von Gas geht, kommen bisherige Berechnungen auf Basis ökonomischer Modelle zu uneindeutigen Ergebnissen mit einer Spannbreite von einem verkraftbaren Schock (Bachmann et al., 2022) bis hin zu massiven und dauerhaften wirtschaftlichen Schäden (Krebs, 2022)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entlastungspakete für Energiepreisanstiege: Auswirkungen und Nachbesserungsbedarf (2022)

    Kellner, Maximilian; Kalkuhl, Matthias ; Bergmann, Tobias; Amberg, Maximilian; Roolfs, Christina;

    Zitatform

    Kellner, Maximilian, Maximilian Amberg, Tobias Bergmann, Christina Roolfs & Matthias Kalkuhl (2022): Entlastungspakete für Energiepreisanstiege. Auswirkungen und Nachbesserungsbedarf. (Zenodo), Berlin, 23 S. DOI:10.5281/zenodo.6617130

    Abstract

    "Mit den Entlastungspaketen I und II hat die Bundesregierung Entlastungsmaßnahmen beschlossen, um den stark gestiegenen Energiepreisen entgegenzuwirken. Die Entlastung für private Haushalte erfolgt überwiegend durch Maßnahmen, die auf eine Erhöhung des Einkommens abzielen (wie z.B. Anhebung Steuerfreibeträge, Energiepreispauschale). Etwa ein Drittel der Entlastungswirkung für Haushalte erfolgt aus Maßnahmen, die über (indirekte) Subventionen Preise von Energie oder energieintensiven Dienstleistungen verringern (z.B. Tankrabatt, Absenkung EEG-Umlage, 9-Euro-Ticket). Die Mehrzahl der Maßnahmen ist auf eine Entlastung einkommensschwacher Haushalte und der Mittelschicht ausgelegt. Die Entlastung für die unterste Einkommensgruppen beträgt etwa 3,5 % der gesamten privaten Konsumausgaben. Allerdings profitiert auch die reichste Einkommensgruppe von einer Entlastung in Höhe von 1,4 % der Konsumausgaben. Die größte Entlastung für Haushalte mit geringem und mittlerem Einkommen wird durch die Energiepreispauschale und die Absenkung der EEG-Umlage erzielt. Dennoch bleibt die Belastung in den unteren und mittleren Einkommensschichten auch nach den Entlastungsmaßnahmen hoch. Die Entlastungspakete kompensieren das hohe Energiepreisniveau nur teilweise, sodass Haushalte in den unteren und mittleren Einkommensgruppen mit mehr als 2,5% ihres Einkommens belastet werden. Die beschlossenen Entlastungsmaßnahmen sind nicht eng am Energiebedarf der Haushalte ausgerichtet. Somit bleibt die Belastung von Haushalten mit hohem Energiebedarf (z.B. aufgrund schlechter Wärmeisolierung oder Gasheizung) weiterhin hoch, während einige Haushalte mit hoher Energieeffizienz netto entlastet werden. Ein auf dem Vorjahresverbrauch (oder der Haushaltsgröße) basierendes Energiegeld abhängig vom Heizungstyp könnte zur gezielten Entlastung verwendet werden, ohne Energiesparanreize auszuhebeln. Die Maßnahmen sind nicht an die Entwicklung der Energiepreise gekoppelt. Steigen die Preise, insbesondere für Gas und Strom, mittelfristig über das Niveau von April 2022, reichen die bereitgestellten Mittel nicht mehr aus, um die Haushalte umfassend zu entlasten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gesamtwirtschaftliche Effekte eines höheren Gaspreises (2022)

    Kolev, Galina V.; Obst, Thomas;

    Zitatform

    Kolev, Galina V. & Thomas Obst (2022): Gesamtwirtschaftliche Effekte eines höheren Gaspreises. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2022,14), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Die geopolitischen Spannungen rund um den UkraineKonflikt können eine erhebliche Auswirkung auf die Gaspreisentwicklung in den kommenden Jahren entfalten. Die gesamtwirtschaftlichen Effekte sind beträchtlich, zumal die Entwicklung der Rohstoffpreise einen der Hauptfaktoren für die aktuell hohen Inflationsraten in vielen Industrieländern darstellt. Die Verbraucherpreisinflation könnte in den nächsten zwei Jahren um bis zu 3 Prozentpunkte höher ausfallen, sollte ein Gaspreissprung von 50 Prozent gegenüber dem Preis aus dem vierten Quartal 2021 verzeichnet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Russlands Relevanz für die Lieferketten der deutschen Wirtschaft (2022)

    Kolev, Galina;

    Zitatform

    Kolev, Galina (2022): Russlands Relevanz für die Lieferketten der deutschen Wirtschaft. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2022,23), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Deutschland ist stark von Energieimporten aus Russland abhängig. Zwar kommen nur 2,7 Prozent der gesamten deutschen Warenimporte aus Russland. Doch die Abhängigkeit der deutschen Wirtschaft von Lieferungen aus Russland ist wesentlich stärker als die reinen Zahlen suggerieren, da Deutschland von dort vornehmlich Rohstoffe importiert, die am Anfang der Wertschöpfungskette stehen. Lieferausfälle können somit mehrere Produktionsstufen hintereinander stilllegen. Besonders betroffen wären energie- und rohstoffintensive Branchen wie die Chemische Industrie, die Metallherstellung, aber auch die Automobilindustrie und der Maschinenbau. Insgesamt entfällt im Durchschnitt pro 100 Euro Endnachfrage in Deutschland 1 Euro auf russische Wertschöpfung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Economic Consequences of a Sudden Stop of Energy Imports: The Case of Natural Gas in Germany (2022)

    Krebs, Tom ;

    Zitatform

    Krebs, Tom (2022): Economic Consequences of a Sudden Stop of Energy Imports: The Case of Natural Gas in Germany. (ZEW discussion paper 22-021), Mannheim, 32 S.

    Abstract

    "This policy report studies the effects of a sudden stop of natural gas imports from Russia on the German economy. The analysis focuses on the supply-side effects that arise when a gas shortage affects production in the gas-intensive manufacturing sectors, with a corresponding production disruption that propagates along the value chain and through the entire economy. In a baseline scenario, a hypothetical gas embargo implemented in May 2022 leads to a short-run decline in aggregate output between 3.2 percent and 8 percent of GDP. In an alternative scenario, in which Germany can easily replace Russian gas imports by alternative imports, the short-run decline in aggregate output following the embargo is between 1.2 percent and 3 percent of GDP. In addition to the supply-side effects, an embargo causes a reduction in output via the demand-side channel. According to recent simulation studies, the demand-side effects of an energy embargo (coal, oil, natural gas) reduce GDP between 2 percent and 4 percent in the short run. These results underscore the high degree of uncertainty regarding the economic consequences of a sudden stop of Russian gas imports in the short run. Finally, an immediate gas embargo also causes permanent economic damage and has significant social implications. In policy terms, the results show the need for the German government to act as swiftly as possible to ensure independence from Russian energy imports. In addition, Germany’s future energy system needs to be more resilient to macroeconomic and geopolitical shocks." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen eines Erdgasembargos auf die gesamtwirtschaftliche Produktion in Deutschland (2022)

    Krebs, Tom ;

    Zitatform

    Krebs, Tom (2022): Auswirkungen eines Erdgasembargos auf die gesamtwirtschaftliche Produktion in Deutschland. (IMK study 79), Düsseldorf, 29 S.

    Abstract

    "Die vorliegende Studie untersucht die Auswirkungen eines sofortigen Lieferstopps russischen Erdgases auf die gesamtwirtschaftliche Produktion in Deutschland. Dieser Lieferstopp kann entweder die Folge eines Importembargos der Europäischen Union oder einer Entscheidung Russlands (Exportembargo) sein. Der Fokus der Analyse liegt auf den angebotsseitigen Effekten, die aufgrund einer Verknappung des Erdgasangebots im industriellen Sektor entstehen und entlang der Wertschöpfungsketten auf die Gesamtwirtschaft ausstrahlen. In einem Basisszenario führt ein sofortiges Gasembargo zu einem kurzfristigen Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Produktion um 3,2 Prozent bis 8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Sollte sich die Erdgasverfügbarkeit nach dem Embargo sehr günstig entwickeln (alternatives Szenario), dann wäre mit einem kurzfristigen Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Produktion zwischen 1,2 Prozent und 3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu rechnen. Neben den angebotsseitigen Effekten sind die nachfrageseitigen Effekte eines Embargos zu berücksichtigen; gemäß aktueller Studien verringern die nachfrageseitigen Effekte eines Energieembargos (Kohle, Erdöl, Erdgas) das Bruttoinlandsprodukt kurzfristig zwischen 2 Prozent und 4 Prozent. Schließlich würde ein sofortiges Erdgasembargo auch dauerhafte wirtschaftliche Schäden verursachen, weil es Produktionspotenziale reduziert und Wachstumskräfte schwächt. Die Berechnungen der wirtschaftlichen Folgen eines Erdgasembargos sind mit großer Unsicherheit verbunden, die über das normale Maß an Unsicherheit ökonomischer Studien hinausgeht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The Costs of Natural Gas Dependency: Price Shocks, Inequality, and Public Policy (2022)

    Kröger, Mats; Schütze, Franziska; Longmuir, Maximilian; Neuhoff, Karsten;

    Zitatform

    Kröger, Mats, Maximilian Longmuir, Karsten Neuhoff & Franziska Schütze (2022): The Costs of Natural Gas Dependency: Price Shocks, Inequality, and Public Policy. (DIW-Diskussionspapiere 2010), Berlin, 29 S.

    Abstract

    "Natural gas prices in Germany saw a strong increase at the end of 2021, subsequently worsening with the start of the war in Ukraine in February 2022, raising concerns about the distributional consequences. Our study shows that low-income households are affected the most by the natural gas price increase. Low-income households pay at the median 11.70 percent of their equivalent income on gas bills, compared to 6.21 percent in 2020. Contrarily, high-income households pay at the median 2.41 percent, compared to 1.52 in 2020. Natural gas expenditures are higher for tenants in detached houses and in houses with no double glassing or thermal insulation. Our policy analysis builds on an exploration of new energy expenditure data in 2020 provided by the German Socio-Economic Panel, and shows that a well-targeted subsidy scheme can be more effective for reducing inequality and less costly than a subsidy for all households. Additionally, the introduction of a minimum energy-efficiency standard for buildings can help reduce inequality in the medium-term." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Kriegsbedingter Ölpreisanstieg erhöht Verbraucherpreise in Deutschland merklich und anhaltend (2022)

    Menkhoff, Lukas ; Rieth, Malte;

    Zitatform

    Menkhoff, Lukas & Malte Rieth (2022): Kriegsbedingter Ölpreisanstieg erhöht Verbraucherpreise in Deutschland merklich und anhaltend. (DIW aktuell 82), Berlin, 7 S.

    Abstract

    "Der Krieg in der Ukraine hat den seit Mitte des vergangenen Jahres zu beobachtenden Anstieg der Ölpreise verstärkt und schlägt sich für die VerbraucherInnen in Deutschland merklich in zahlreichen Preissteigerungen, wie bei den Kraftstoffpreisen und Heizkosten, nieder. Auch wenn der russische Angriff auf die Ukraine eine ganz neue Erfahrung im Nachkriegseuropa darstellt, sind solche Schocks auf den Ölmärkten vielfach beobachtet worden. Deshalb kann man recht verlässlich auf ein etabliertes Modell zurückgreifen, das die Wirkungen eines Ölpreisschocks auf die Wirtschaftsaktivität und die Verbraucherpreise über einen Zeitraum von gut zwei Jahren quantifiziert. Demnach erhöht der aktuelle Ölpreisschock die Verbraucherpreise in Deutschland um bis zu 1,5 Prozent und über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren – selbst wenn der Ölpreis schon wieder auf sein Vorkriegsniveau gefallen ist. Der Verbraucherpreisanstieg wird auch im gesamten Euroraum anhaltend sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Gaskrise 2022: Wo stehen wir, und was können wir tun? (2022)

    Pittel, Karen; Lippelt, Jana; Pfeiffer, Johannes; Zimmer, Markus; Schulenburg, Leopold von der;

    Zitatform

    Pittel, Karen, Markus Zimmer, Jana Lippelt, Johannes Pfeiffer & Leopold von der Schulenburg (2022): Gaskrise 2022: Wo stehen wir, und was können wir tun? In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 75, H. 9, S. 8-19.

    Abstract

    "Die Konsequenzen eines möglichen Ausbleibens russischer Gaslieferungen sind seit Beginn des Ukraine-Krieges Gegenstand einer Vielzahl von Diskussionen. Besonders die Entwicklung der Gaspreise und der Versorgungssicherheit stehen dabei im Hinblick auf den nächsten Winter, aber auch die kommenden Monate und Jahre im Vordergrund. Der vorliegende Artikel gibt einen Überblick über den gegenwärtigen Stand verschiedener Untersuchungen bezüglich möglicher Lieferengpässe und Preisentwicklungen bei Erdgas, mögliche Einspar- und Substitutionspotenziale bei Industrie und Haushalten sowie über die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen von Gaslieferstopps hinsichtlich kurz,- mittel- und langfristiger Folgen. Darüber hinaus werden mögliche politische Handlungsoptionen auf deutscher und europäischer Ebene diskutiert. Neben der Senkung des Gasverbrauchs sind hierbei besonders langfristige Maßnahmen zur Bewältigung der Krise gefordert, um die Resilienz der Energieversorgung zu stärken, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern und die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie zu sichern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Am Ende der „Freundschaft”: Warum die bestehende Infrastruktur den Ersatz russischen Öls erschwert (2022)

    Puls, Thomas;

    Zitatform

    Puls, Thomas (2022): Am Ende der „Freundschaft”: Warum die bestehende Infrastruktur den Ersatz russischen Öls erschwert. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2022,35), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Russland ist Deutschlands wichtigster Rohöllieferant. Zwei Drittel der Ölimporte aus Russland werden über die „Družba-Pipeline“ abgewickelt. Die Versorgung der beiden ostdeutschen Raffinerien basiert auf dieser Pipeline." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Russlands Bedeutung als Kraftstofflieferant (2022)

    Puls, Thomas;

    Zitatform

    Puls, Thomas (2022): Russlands Bedeutung als Kraftstofflieferant. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2022,21), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Russland liefert neben Erdgas und Rohöl auch große Mengen Dieselkraftstoff nach Europa. Diese Importe entsprechen fast 11 Prozent des Dieselverbrauchs im Straßenverkehr der EU27. Aber die nationalen Unterschiede sind groß. In einigen Ländern beträgt der Anteil russischen Diesels weit über 20 Prozent." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Energiewende und Kohleausstieg (2022)

    Ragnitz, Joachim;

    Zitatform

    Ragnitz, Joachim (2022): Energiewende und Kohleausstieg. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 75, H. 5, S. 6-10.

    Abstract

    "Nach Ansicht von Joachim Ragnitz, ifo Niederlassung Dresden, ist die vom Gesetzgeber beschlossene diskretionäre Festlegung von Abschaltterminen für Kohlekraftwerke nicht das allerbeste Mittel, die Treibhausgasemissionen Deutschlands bis 2045 auf null zu bringen. Sie können sogar die Sicherheit der Elektrizitätsversorgung gefährden. Sinnvoller wäre es, auf marktliche Anreize im Rahmen des europaweiten Handelssystems für CO2-Zertifikate zu setzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gas demand in times of crisis: The response of German households and industry to the 2021/22 energy crisis (2022)

    Ruhnau, Oliver; Hirth, Lion; Muessel, Jarusch; Stiewe, Clemens;

    Zitatform

    Ruhnau, Oliver, Clemens Stiewe, Jarusch Muessel & Lion Hirth (2022): Gas demand in times of crisis. The response of German households and industry to the 2021/22 energy crisis. (EconStor Preprints), Kiel, 8 S.

    Abstract

    "Europe is in the midst of the most severe energy crisis in a generation, at the core of which is the continuously plummeting supply of Russian natural gas. With alternative supply options being limited, natural gas prices have surged. This paper empirically estimates the response of natural gas demand to the price increase, using data from Germany—the so far largest consumer of Russian natural gas. We identify the crisis response of small and large consumers separately, controlling for temperature, gas-fired power generation, and economic activity. For small consumers, including mostly households, we find a substantial demand reduction of 6% from March onwards—most likely due to political and ethical considerations after the start of Russia's invasion of Ukraine. For industrial consumers, demand reductions started much earlier in August 2021, when wholesale prices for natural gas started to surge, with an average reduction of 11%. We conclude that voluntary industrial demand response has played a significant role in coping with the energy crisis so far." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die wirtschaftliche Entwicklung im Inland: Gestiegene Energiepreise belasten die Erholung (2022)

    Schmidt, Torsten ; Schacht, Philip; Benner, Niklas; Jessen, Robin ; Dirks, Maximilian; Steuernagel, Anne; Isaak, Niklas; Barabas, György;

    Zitatform

    Schmidt, Torsten, György Barabas, Niklas Benner, Maximilian Dirks, Niklas Isaak, Robin Jessen, Philip Schacht & Anne Steuernagel (2022): Die wirtschaftliche Entwicklung im Inland: Gestiegene Energiepreise belasten die Erholung. In: Konjunkturberichte / Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung, Jg. 73, H. 1, S. 39-78.

    Abstract

    "Die Aussichten für die wirtschaftliche Erholung in Deutschland haben sich durch den Krieg in der Ukraine und die daraufhin verhängten Sanktionen gegen Russland deutlich verschlechtert. Bereits zum Ende des vergangenen Jahres kam es durch die steigende Zahl der Neuinfektionen und die damit verbundenen Infektionsschutzmaßnahmen sowie durch anhaltende Lieferengpässe zu einem Rückgang der Wirtschaftsleistung. Damit rückt die deutsche Wirtschaft an den Rand einer Rezession. Vor allem die seit Dezember kräftig gestiegenen Öl- und Gaspreise belasten Unternehmen und Haushalte in hohem Maße. Da es derzeit vor allem beim Gas nur in begrenztem Umfang Alternativen zu den Lieferungen aus Russland gibt, ist zu erwarten, dass die Preise noch längere Zeit hoch bleiben. Von den steigenden Energiekosten sind alle Verbraucher und Unternehmen betroffen, insbesondere aber energieintensive Branchen des Verarbeitenden Gewerbes. Gestützt wird der private Konsum dagegen durch die bereits im Februar vorgenommenen Lockerungen bei den Infektionsschutzmaßnahmen. Alles in allem dürfte die wirtschaftliche Expansion in diesem Jahr deutlich geringer ausfallen als noch in unserer Dezemberprognose unterstellt wurde. Der Hauptgrund dafür sind die stark gestiegenen Preise für Öl und Gas. Dennoch ist zu erwarten, dass die Aufhebung der meisten Infektionsschutzmaßnahmen und die nachlassenden Lieferengpässe im Sommerhalbjahr zu einer recht deutlichen Ausweitung der Produktion führen werden. Im Jahresdurchschnitt erwarten wir für dieses Jahr eine Ausweitung des BIP um 2,5%. Im kommenden Jahr dürfte die Expansion 3,6% betragen. Der deutsche Arbeitsmarkt zeigt sich weiter robust. Zuletzt war besonders bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung ein starker Zuwachs zu verzeichnen. Diese Tendenz dürfte sich fortsetzen. Die Zahl der geringfügig Beschäftigten dürfte wieder steigen, wobei die Anhebung des Mindestlohns diese Beschäftigungsform unattraktiver macht, aber zugleich die Anhebung der Minijobgrenze die geringfügige Beschäftigung begünstigt. Die Arbeitslosenquote dürfte im Jahresdurchschnitt 2022 noch bei 5,0% und im Jahr 2023 bei 4,9% liegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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