Auswirkungen des Krieges gegen die Ukraine auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Fluchtmigration in Deutschland
Die Folgen des russischen Angriffs auf die Ukraine sind auch Gegenstand der Arbeitsmarktforschung. Diskutiert werden mögliche konjunkturelle Effekte und Risiken für die Betriebe sowie die Auswirkungen der Fluchtmigration nach Deutschland. Dieses Themendossier bietet Einschätzungen und Empirie zu den Konsequenzen für Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Betriebe sowie für die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten aus der Ukraine.
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Adaptation models of Ukrainian refugees in Germany (2025)
Zitatform
Chargaziia, Lasha & Tetyana Panchenko (2025): Adaptation models of Ukrainian refugees in Germany. In: Innovation: The European Journal of Social Science Research, Jg. 38, H. 1, S. 193-219. DOI:10.1080/13511610.2025.2467220
Abstract
"The integration of Ukrainians refugees into European states is one of the most pressing challenges of current host country policies. Ukraine, on the other hand, is looking forward to their return and their participation in the reconstruction of the country. What are the plans of Ukrainians themselves? How ready are they to integrate into European societies and labor markets? What adaptation models are employed by displaced people from Ukraine? These questions were investigated by the authors using the grounded theory approach and k-modes clustering based on qualitative interviews conducted with Ukrainian refugees in Germany in the first months of the war. Based on the results of our analysis five adaptation models of refugees from Ukraine were identified: ‘Passive expectation of return’, ‘Active expectation of return’, ‘Uncertain and open-minded’, ‘Frustrated with Ukraine and moving on’, and ‘Conscious migration’. The necessity of targeted policies for different clustersof Ukrainian refugees was justified." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Empathy During Crises: Investigating Attitudes, Tolerance, and Ingroup–Outgroup Dynamics in Response to Refugee Movements (2025)
Demel, Ronja ; Masch, Lena ; Specht, Jule ; Hutter, Swen ; Schieferdecker, David ; Schwander, Hanna ;Zitatform
Demel, Ronja, Lena Masch, David Schieferdecker, Hanna Schwander, Swen Hutter & Jule Specht (2025): Empathy During Crises: Investigating Attitudes, Tolerance, and Ingroup–Outgroup Dynamics in Response to Refugee Movements. In: Journal of personality, Jg. 93, H. 6, S. 1351-1366. DOI:10.1111/jopy.13012
Abstract
"Objective: In times of societal crises, it is pivotal to understand and share others' feelings. Yet, the role of empathy in fostering prosocial responses during societal crises has not gained enough attention. Our study uses the onset of Russia's war on Ukraine to examine three key questions: (1) Is empathy related to attitudes toward pro-refugee policies? (2) Does empathy correlate with a higher tolerance for diverse opinions on refugee policies? (3) Is empathy linked to perceived interpersonal closeness toward social in- and outgroups, including refugees? Methods and Results: Using observational data from online surveys conducted with a largely representative quota sample from Germany (N = 1199–1631) during the initial months of the war, we found that empathy was associated with significantly higher support of pro-refugee policies, driven primarily by empathic concern. Additionally, more empathetic individuals exhibited greater opinion diversity and showed smaller distinctions in perceived interpersonal closeness between in- and outgroups. Conclusions: These findings underscore the critical role of empathy in fostering solidarity and social cohesion during societal crises." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Der Beschäftigtenanteil ukrainischer Geflüchteter hat sich binnen zwei Jahren verdreifacht (2025)
Dietz, Martin; Kubis, Alexander;Zitatform
Dietz, Martin & Alexander Kubis (2025): Der Beschäftigtenanteil ukrainischer Geflüchteter hat sich binnen zwei Jahren verdreifacht. In: IAB-Forum H. 15.10.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251015.01
Abstract
"Laut IAB-Stellenerhebung stellen immer mehr Betriebe ukrainische Geflüchtete ein. Der Beschäftigungsanstieg konzentriert sich stark auf kleine und mittlere Betriebe. Der Anteil des sogenannten Job-Turbos an der positiven Entwicklung lässt sich dabei nur schwer beziffern, zumal dieser nur 9 Prozent aller Betriebe bekannt ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Berufsintegration geflüchteter Frauen aus der Ukraine (2025)
Zitatform
Efionayi-Mäder, Denise, Didier Ruedin, Sacha Mandelbaum, Jana Bobokova & Gianni D'Amato (2025): Berufsintegration geflüchteter Frauen aus der Ukraine. (Grundlagen für die Wirtschaftspolitik / Staatssekretariat für Wirtschaft SECO 56), Bern, 114 S.
Abstract
"Die Arbeitsintegration von Geflüchteten mit Schutzstatus S geht langsamer voran als erwartet. Diese Studie untersucht, welche Voraussetzungen die Arbeitsmarktintegration der Ukrainerinnen in der Schweiz erleichtern. Methodisch stützt sie sich auf einen multiperspektivischen Zugang, welcher die Erfahrungen von 33 Fachpersonen aus Integrationsförderung, Sozialhilfe, öffentlicher Arbeitsvermittlung (öAV), Zivilgesellschaft und Arbeitgeberschaft sowie von 34 geflüchteten Personen einholt. Vier Kantone wurden als Fallbeispiele analysiert (Aargau, Basel-Stadt, St.Gallen, Waadt). Viele ukrainische Frauen mit tertiärer Bildung verfügen über eine Ausbildung oder Arbeitserfahrung in Berufen, die in der Schweiz teilweise reglementiert oder anders strukturiert sind als in der Ukraine, insbesondere im Bildungs-, Sozial- oder Gesundheitswesen. Eine Anerkennung von Diplomen erweist sich als schwierig. Zudem haben Ukrainerinnen vielfach ungewohnte berufliche Werdegänge, etwa wenn die Berufserfahrung nicht dem Studienfach entspricht. Für qualifizierte Arbeitskräfte ist es anspruchsvoll, geeignete Einstiegstätigkeiten in verwandten Berufen zu finden. Ferner sind die Vorkenntnisse der Landessprachen eher gering. Obwohl inzwischen die meisten Ukrainerinnen Sprachkurse besuchen, reicht das erlangte Sprachniveau vielfach nicht aus. Die Befragungen in dieser wie auch anderen Studien legen nahe, dass die Arbeitsmotivation bei Geflüchteten aus der Ukraine hoch ist, jedoch durch die Rückkehrorientierung des Status S gedämpft wird. Belastend ist die grosse Unsicherheit über die Zukunft, die es vielen erschwert, berufliche Weichen zu stellen. Frauen sehen sich durch die soziale Verantwortung für ihre Kinder belastet, insbesondere durch die Doppelbeschulung. Auf diese wird oft grossen Wert gelegt, aus Angst, dass die Kinder bei der Rückkehr in die Ukraine den Anschluss verlieren. Zugang und Finanzierung für Förderangebote erweisen sich in der Praxis als schwierig: Fachpersonen sehen hier grosses Potenzial für Verbesserungen bei der Information und Koordination. Für eine rasche Integration ist eine Zusammenarbeit zwischen der spezifischen Integrationsförderung und der öAV unumgänglich, was wiederum eine gewisse institutionelle Öffnung erfordert. Die kantonalen Förderkontexte verdeutlichen, wie unterschiedlich die Vorgaben bei der beruflichen Integrationsförderung der Ukrainerinnen bisher umgesetzt wurden, wobei offenbar weniger spezifische Bedarfe der Schutzsuchenden als bestehende institutionelle Vorkehrungen massgeblich waren. Deshalb ist kaum ein für alle Kontexte ideales Dispositiv zu bestimmen. Indes zeichnen sich neue vielversprechende Praktiken ab, deren Wirkungen auf die Erwerbstätigenquoten noch abzuwarten sind. Von Bedeutung sind neben zivilgesellschaftlichen Akteuren, deren zentrale Rolle für die Integration mehrfach betont wurde, auch Unternehmen, die sich um die Anstellung von Geflüchteten aus der Ukraine bemühen. Hingegen führt der Dual-Intent-Ansatz auf beiden Seiten eher zu Unsicherheit, anstatt die Integration in der Schweiz zu fördern. Als vorteilhaft erwiesen haben sich die gezielte Öffnung des Arbeitsmarktes sowie das Engagement der Geflüchteten und der Bevölkerung, trotz der Herausforderungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Schutzsuchende aus der Ukraine in Deutschland (2025)
Zitatform
Ette, Andreas, Karelis Olivo Rumpf & C. Katharina Spieß (2025): Schutzsuchende aus der Ukraine in Deutschland. (BIB.Bevölkerungs.Studien 1/2025), Wiesbaden: Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung, 94 S. DOI:10.12765/bro-2025-04
Abstract
"Mehr als drei Jahre nach der Ankunft vieler Schutzsuchender liefert die Studie umfangreiche quantitative Informationen zu Lebenslagen und Perspektiven sowie differenzierte Einblicke in zeitliche Entwicklungen und Veränderungen mit zunehmender Aufenthaltsdauer. Im Fokus der Analyse stehen Entwicklungen und Veränderungen in der Sozialstruktur, Familienentwicklung, Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, Arbeitsmarktpartizipation, soziale Teilhabe sowie weiteres Wanderungsverhalten Erwachsener." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Die Kosten des Austritts aus der Grundsicherung: Ukrainische Geflüchtete im Übergang (2025)
Zitatform
Falkenhain, Mariella & Maya Kim (2025): Die Kosten des Austritts aus der Grundsicherung: Ukrainische Geflüchtete im Übergang. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 105, H. 12, S. 1-19., 2025-10-22. DOI:10.2478/wd-2025-0230
Abstract
"Die Frage, wie das komplexe deutsche Transfersystem verändert werden könnte, um Erwerbsanreize zu stärken, ist seit längerem Gegenstand wirtschaftspolitischer Debatten. Dieser Beitrag schlägt eine Perspektiverweiterung vor, die über formale Ansprüche hinausgeht und gelebte Erfahrung einbezieht. Er untersucht aus einer soziologischen Perspektive und basierend auf Ergebnissen von Tiefeninterviews, wie ukrainische Geflüchtete, deren Arbeitsmarktintegration politisch besonders dringlich gefordert wird, den Übergang aus der Grundsicherung in Arbeit erleben. Das abrupte Ende von Transferzahlungen, unerwartete Rück- oder Nachzahlungen und Unsicherheit über die Höhe von aufstockenden Leistungen stellen besondere Belastungen dar, die sich langfristig negativ auswirken können. Neben unbürokratischer, finanzieller Anschubhilfe sollte die Beratung durch Jobcenter im Sinne eines sensiblen Übergangsmanagements gestärkt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Arbeitsmarktintegration von geflüchteten Frauen – großes Potenzial und viele Herausforderungen (2025)
Zitatform
Fendel, Tanja, Kseniia Gatskova & Laura Goßner (2025): Arbeitsmarktintegration von geflüchteten Frauen – großes Potenzial und viele Herausforderungen. In: IAB-Forum H. 25.06.2025, 2025-06-24. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250625.01
Abstract
"Die Erwerbstätigenquoten geflüchteter Frauen sind im Durchschnitt deutlich geringer als die geflüchteter Männer. Studien zu Geflüchteten, die in den letzten Jahren nach Deutschland gekommen sind, belegen, dass Sorgepflichten, fehlende Deutschkenntnisse und die Anerkennung ausländischer Abschüsse die zentralen geschlechtsbedingten Hürden darstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Flucht, Ankommen und sozialer Wandel: Perspektiven für Geflüchtete in der deutschen Aufnahmegesellschaft (2025)
Zitatform
Glorius, Birgit (2025): Flucht, Ankommen und sozialer Wandel. Perspektiven für Geflüchtete in der deutschen Aufnahmegesellschaft. (Kultur und soziale Praxis), Bielefeld: transcript, 391 S. DOI:10.14361/9783839410264
Abstract
"Auch zehn Jahre nach dem »Langen Sommer der Migration« gehören Flucht und die Aufnahme von Geflüchteten zu den politischen Dauerthemen in Deutschland. Basierend auf Interviews mit Geflüchteten und Mitgliedern der Aufnahmegesellschaft zeichnet Birgit Glorius den Prozess des Ankommens und den Start in ein neues Leben in Deutschland nach. Dabei fokussiert sie besonders auf die regionalen Unterschiede von Städten und Regionen Deutschlands hinsichtlich der Offenheit, Neugier, Anteilnahme oder Abwehr in Bezug auf Geflüchtete. Die Ergebnisse bieten Erklärungsansätze für unterschiedliche Integrationsverläufe und zeigen, wie Migration und Integration zur Transformation lokaler Gesellschaften beitragen." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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OECD Economic Surveys: European Union and Euro Area 2025 (2025)
Gréus, Christian; Giovannelli, Federico; Stráský, Jan; Gréus, Christian; Borowiecki, Martin; Zona Mattioli, Alessandro;Zitatform
Giovannelli, Federico, Jan Stráský, Christian Gréus, Martin Borowiecki & Alessandro Zona Mattioli (sonst. bet. Pers.) (2025): OECD Economic Surveys: European Union and Euro Area 2025. (OECD economic surveys. European Union and Euro Area 19), Paris, 132 S. DOI:10.1787/5ec8dcc2-en
Abstract
"Russia’s war of aggression against Ukraine and rising trade tensions continue to slow down the European economy. Despite strong policy responses to external shocks, the near-term outlook is clouded by elevated uncertainty. Disinflation is progressing, but monetary policy should remain vigilant. Fiscal policy needs to make space for new spending needs, such as defence, but to ensure medium-term sustainability, fiscal prudence must continue. The new EU budget will need to involve both increasing budgetary resources and re-prioritizing existing spending in areas such as cohesion and agricultural policy. A more integrated electricity market can help lower electricity costs and boost competitiveness through expanded cross-border interconnections, reduced electricity taxation, and stronger competition. Furthermore, enhancing productivity requires a more integrated Single Market with fewer regulatory barriers for firms to scale, compete, and innovate. Deeper capital markets will also be important for innovation and productivity. A strong state aid framework is vital to maintain a level playing field for productive firms to grow and drive structural change. Improving labor mobility will further support productivity. SPECIAL FEATURE: STRENGTHENING PRODUCTIVITY AND THE SINGLE MARKET" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Refugee Labor Market Integration at Scale: Evidence from Germany's Fast-Track Employment Program (2025)
Zitatform
Hainmueller, Jens, Moritz Marbach, Dominik Hangartner, Niklas Harder & Ehsan Vallizadeh (2025): Refugee Labor Market Integration at Scale: Evidence from Germany's Fast-Track Employment Program. (SocArXiv papers), 19 S., App. DOI:10.31219/osf.io/px9ew_v2
Abstract
"Governments continue to face challenges integrating refugees into the local labor market, and many past interventions have shown limited impact. This study examines the Job-Turbo program, a large-scale initiative launched by the German government in 2023 to accelerate employment among refugees—primarily individuals from Ukraine and eight other major countries of origin. Using monthly administrative panel data from Germany's network of public employment service offices and a difference-in-differences design, we find that the program significantly increased both caseworker–refugee contact and job placements over a 23-month follow-up period. Among Ukrainian refugees, the exit-to-job rate nearly doubled. Effects were broad-based—spanning demographic subgroups, unemployment durations, skill levels, regions, and local labor-market conditions—and concentrated in regular, unsubsidized employment. The program also raised both the rate and share of sustained job placements, consistent with improved match quality. Other refugee groups saw meaningful gains as well, but increases in job placements were concentrated among males and in low-skilled jobs, with only limited effects for females. We detect no negative spillovers for German or other immigrant job seekers, finding no signs of either resource reallocation or displacement. The results offer insights for governments responding to displacement crises. They indicate that intensified job-search assistance---embedded within the early stage of integration and implemented at scale through public employment infrastructure---can meaningfully improve refugees' labor-market outcomes, even amid significant arrivals." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Staying, Leaving, or Returning? Conflict Resolution Preferences and Migration Among Ukrainian Women (2025)
Zitatform
Kogan, Irena, Yuliya Kosyakova & Frank van Tubergen (2025): Staying, Leaving, or Returning? Conflict Resolution Preferences and Migration Among Ukrainian Women. In: Studies of transition states and societies, Jg. 17, S. 117-145., 2025-06-16. DOI:10.58036/stss.v17i0.1336
Abstract
"Little is known in the literature about non-economic factors that might shape migrant selectivity. This study examines how preferences for resolving the Russian-Ukrainian conflict relate to the migration patterns and intentions of Ukrainians following the Russian full-scale aggression. Drawing on the concepts of place utility and migration decision-making models, we analyze data from the OneUA survey, which was collected around six months after Russia’s full-scale invasion among almost 25,000 Ukrainian women residing in Ukraine and abroad. Our results, based on a series of logistic regressions, suggest that Ukrainian women favoring a military solution to the conflict are more likely to remain in their pre-war residence in Ukraine rather than being internally displaced (i.e., IDP) or moving abroad (i.e., refugees). Moreover, among women forced to leave the country as refugees, those who favor a military solution exhibit a stronger intention to return. Conversely, among women still in Ukraine, those who favour a military solution less are more likely to consider international migration. Our study advances research on self-selection into migration based on non-economic factors, emphasising the role of political perceptions in displacement and resettlement patterns in conflict-affected regions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Lebenssituation und Teilhabe ukrainischer Geflüchteter in Deutschland: Ergebnisse der IAB-BAMF-SOEP-Befragung (2025)
Kosyakova, Yuliya ; Bartig, Susanne; Gatskova, Kseniia ; Koch, Theresa; Rother, Nina ; Kosyakova, Yuliya ; Biddle, Louise ; Zinn, Sabine ; Cardozo Silva, Adriana; Rother, Nina ; Eckhard, Jan ; Tanis, Kerstin ; Zinn, Sabine ; Süttmann, Felix; Cumming, Philippa; Sommer, Elena; Büsche, Matteo Jacques; Siegert, Manuel ; Marchitto, Andrea; Schwanhäuser, Silvia ;Zitatform
Kosyakova, Yuliya, Nina Rother & Sabine Zinn (Hrsg.); Bartig, Susanne, Louise Biddle, Matteo Jacques Büsche, Adriana Cardozo Silva, Philippa Cumming, Jan Eckhard, Kseniia Gatskova, Theresa Koch, Yuliya Kosyakova, Andrea Marchitto, Silvia Schwanhäuser, Manuel Siegert, Elena Sommer, Felix Süttmann, Kerstin Tanis, Nina Rother & Sabine Zinn (2025): Lebenssituation und Teilhabe ukrainischer Geflüchteter in Deutschland: Ergebnisse der IAB-BAMF-SOEP-Befragung. (Forschungsbericht / Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 51), Nürnberg, 106 S. DOI:10.48570/bamf.fz.fb.51.d.2025.ukrgefl.1.0
Abstract
"Der gemeinsame Forschungsbericht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), des Forschungszentrums des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ) und des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) am DIW Berlin gibt einen Überblick über die Lebenssituation und Teilhabe von ukrainischen Geflüchteten in Deutschland. Im Fokus der Studie stehen die familiäre Situation der Geflüchteten, ihre Wohnsituation, ihre Bleibeabsichten, die Entwicklung ihrer Sprachkenntnisse und ihre Arbeitsmarktintegration. Die Analysen basieren auf den Daten der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten in der zweiten Hälfte des Jahres 2023, an der auch rund 3.400 ukrainische Geflüchtete, teilgenommen haben. Im Bericht wird zwischen zwei Zuzugskohorten differenziert: Die erste Kohorte bilden ukrainische Geflüchtete, die kurz nach Kriegsbeginn bis Ende Mai 2022 nach Deutschland eingereist sind, die zweite jene, die ab Juni 2022 angekommen sind. Damit ermöglicht der Bericht eine vergleichende Analyse der Lebensrealitäten derjenigen, die vor, und derjenigen die nach dem Rechtskreiswechsel der ukrainischen Geflüchteten in das SGB II und SGB XII nach Deutschland eingereist sind. Durch Gewichtung liefert die Studie repräsentative Erkenntnisse für alle ukrainischen Geflüchteten in Deutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Kosyakova, Yuliya ; Gatskova, Kseniia ; Koch, Theresa; Kosyakova, Yuliya ; Schwanhäuser, Silvia ;Ähnliche Treffer
auch erschienen als: IAB-Forschungsbericht, 05/2025 -
Literaturhinweis
Lebenssituation und Teilhabe ukrainischer Geflüchteter in Deutschland: Ergebnisse der IAB-BAMF-SOEP-Befragung (2025)
Kosyakova, Yuliya ; Biddle, Louise ; Gatskova, Kseniia ; Siegert, Manuel ; Sommer, Elena; Rother, Nina ; Bartig, Susanne; Koch, Theresa; Büsche, Matteo Jacques; Kosyakova, Yuliya ; Cumming, Philippa; Marchitto, Andrea; Zinn, Sabine ; Zinn, Sabine ; Cardozo Silva, Adriana; Rother, Nina ; Schwanhäuser, Silvia ; Tanis, Kerstin ; Eckhard, Jan ; Süttmann, Felix;Zitatform
Kosyakova, Yuliya, Nina Rother & Sabine Zinn (Hrsg.); Bartig, Susanne, Louise Biddle, Matteo Jacques Büsche, Adriana Cardozo Silva, Philippa Cumming, Jan Eckhard, Kseniia Gatskova, Theresa Koch, Yuliya Kosyakova, Andrea Marchitto, Silvia Schwanhäuser, Manuel Siegert, Elena Sommer, Felix Süttmann, Kerstin Tanis, Nina Rother & Sabine Zinn (2025): Lebenssituation und Teilhabe ukrainischer Geflüchteter in Deutschland: Ergebnisse der IAB-BAMF-SOEP-Befragung. (IAB-Forschungsbericht 05/2025 (de)), Nürnberg, 127 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2505
Abstract
"Hintergrund der Studie und Datengrundlage: - Die russische Invasion der Ukraine hat seit dem 24. Februar 2022 eine massive Fluchtbewegung ausgelöst, bei der überwiegend Frauen und Kinder in europäische Länder, einschließlich Deutschland, geflüchtet sind. Rund eine Million Menschen aus der Ukraine leben inzwischen in Deutschland. - Um die Lebenssituation dieser Menschen differenziert und fundiert erfassen zu können, ist eine robuste Datenbasis unerlässlich. Hochwertige, belastbare Daten, die auf einem sorgfältig entwickelten Erhebungsdesign beruhen, sind entscheidend, um die Herausforderungen und Bedarfe der geflüchteten Menschen adäquat zu analysieren und evidenzbasierte Maßnahmen ableiten zu können. - Die IAB-BAMF-SOEP-Befragung erfüllt diese hohen Anforderungen. Als jährliche Panel-Haushaltsbefragung umfasst sie seit 2023 auch ukrainische Geflüchtete und schafft damit die Grundlage für eine empirisch fundierte Analyse ihrer Lebensrealitäten. Die Betrachtung zweier Zuzugskohorten (Zuzug von Februar bis Ende Mai 2022 und Zuzug ab Juni 2022) erlaubt zudem die Analyse von Veränderungen in der Zusammensetzung der Gruppe ukrainischer Geflüchteter. - Die Befragung, die zwischen Juli 2023 und Anfang Januar 2024 stattfand, erfolgte primär durch persönlich-mündliche Interviews (77,2 Prozent der Interviews), ergänzt durch rechnergestützte Selbstinterviews (computer assisted self interview, 15,4 Prozent) und Online-Befragungen (computer assisted web interview, 7,4 Prozent). Insgesamt wurden 3.403 Personen aus 2.219 Haushalten befragt. - Die Daten umfassen sowohl die Haushalts- als auch Personenebene mit Inhalten zu Lebenssituation, Sprache, Erwerbssituation, Integration und Bleibeabsichten. Erstbefragte beantworteten zusätzlich einen Lebenslauffragebogen. - Stichproben- und Gewichtungsverfahren auf der Grundlage des Ausländerzentralregisters (AZR) stellen die Repräsentativität der Daten für ukrainische Geflüchtete im Erhebungszeitraum sicher. - Die IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten ist ein gemeinsames Projekt des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB), des Forschungszentrums des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ) und des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) am DIW Berlin." (Textauszug, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Kosyakova, Yuliya ; Gatskova, Kseniia ; Koch, Theresa; Kosyakova, Yuliya ; Schwanhäuser, Silvia ;Ähnliche Treffer
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktintegration ukrainischer Geflüchteter (2025)
Zitatform
Kosyakova, Yuliya, Herbert Brücker & Maria Theresa Koch (2025): Arbeitsmarktintegration ukrainischer Geflüchteter. Berlin.
Abstract
"Mehr als eine Million ukrainische Staatsangehörige sind vor dem russischen Angriffskrieg nach Deutschland geflohen. Was ist über ihre Arbeitsmarktintegration bekannt?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Multidimensional effects of conflict-induced violence on wartime migration decisions: evidence from Ukraine (2025)
Zitatform
Kosyakova, Yuliya, Irena Kogan & Frank van Tubergen (2025): Multidimensional effects of conflict-induced violence on wartime migration decisions: evidence from Ukraine. In: Journal of peace research, Jg. 62, H. 6, S. 2088-2106., 2025-01-20. DOI:10.1177/00223433251317838
Abstract
"This study makes three key contributions to the literature on the effect of conflict-induced violence on wartime migration. First, while conflict-induced violence is often treated as a monolithic factor, we consider conflict-induced violence as multidimensional, varying in intensity, type and proximity. Second, by including both movers and stayers, we address the mobility bias prevalent in the literature and examine both mobility and immobility in the context of conflict. Third, we contribute to debates on destination choices by empirically testing the likelihood of internal displacement versus seeking refuge abroad. Using dynamic models and unique comparative data from the OneUA project, which surveyed 24,000 Ukrainian women in Ukraine and eight other European countries, we examine the migration behaviors of those who stayed in their pre-war residence, relocated internally (internally displaced persons), or fled abroad during the first 6 months of Russia’s full-scale invasion of Ukraine. Our findings reveal a curvilinear relationship between conflict-induced violence and migration propensity: violence initially increases migration but diminishes beyond a threshold. We also find that forewarnings and indirect threats have a stronger influence on migration than direct threats. Violence catalyzes migration among vulnerable groups, narrowing demographic disparities in migration propensity. However, resourceful individuals retain an advantage in early migration, perpetuating inequalities in escape opportunities. Additionally, we observe distinct patterns of internal versus international migration in response to stronger conflict-induced violence, providing theoretical and empirical insights into the dynamics of wartime migration." (Author's abstract, IAB-Doku, © Sage) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktintegration ukrainischer Geflüchteter in Deutschland und Europa: Expertise im Auftrag des Sachverständigenrats für Integration und Migration für das SVR-Jahresgutachten 2025 (2025)
Zitatform
Kosyakova, Yuliya (2025): Arbeitsmarktintegration ukrainischer Geflüchteter in Deutschland und Europa. Expertise im Auftrag des Sachverständigenrats für Integration und Migration für das SVR-Jahresgutachten 2025. In: Sachverständigenrat für Integration und Migration (SVR) gGmbH (Hrsg.) (2025): Reformen, die wirken? Die Umsetzung von aktuellen Migrations- und Integrationsgesetzen: SVR-Jahresgutachten 2024, Berlin, S. 1-72, 2024-10-15.
Abstract
"Die Fluchtmigration nach Deutschland steht seit Jahren im Zentrum gesellschaftlicher und politischer Diskussionen. Der Angriff Russlands auf die Ukraine im Jahr 2022 hat zur größten Fluchtbewegung in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg geführt. Deutschland, das seit der Flüchtlingskrise 2015 verstärkt Herausforderungen in der Aufnahme, Integration und Asylpolitik bewältigt, sieht sich trotz signifikanter Fortschritte in der Arbeitsmarktintegration weiterhin mit verschiedenen Hürden konfrontiert. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ist die erfolgreiche Arbeitsmarktintegration Geflüchteter jedoch ein wichtiges gesellschaftliches Ziel. Anhand eines umfassenden Literaturüberblicks beleuchtet dieser Bericht zunächst aktuelle Entwicklungen, Integrationserfolge sowie fortbestehende Herausforderungen für geflüchtete Frauen und Männer in Deutschland und Europa sowie deren Determinanten. Überdies wird untersucht, wie sich die besondere soziodemografische Struktur der ukrainischen Geflüchteten auf deren Teilhabe- und Integrationschancen sowie deren Erwerbsituation und Erwerbsabsichten auswirken. Auch werden Ergebnisse einer Simulationsstudie vorgestellt, die potentielle Szenarien aufzeigt, wie sich die Arbeitsmarktintegration weiter entwickeln könnte. Die Beschäftigungsquoten ukrainischer Geflüchteter werden anschließend in den internationalen Kontext gesetzt und die möglichen Gründe für bestehende Unterschiede erörtert. Abschließend werden Handlungsempfehlungen für Politik und Wirtschaft formuliert, die die Arbeitsmarktintegration von ukrainischen Geflüchteten weiterhin fördern und verbessern sollen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Living Conditions and Participation of Ukrainian Refugees in Germany: Findings from the IAB-BAMF-SOEP Survey of Refugees (2025)
Kosyakova, Yuliya ; Rother, Nina ; Gatskova, Kseniia ; Koch, Theresa; Zinn, Sabine ; Kosyakova, Yuliya ; Biddle, Louise ; Marchitto, Andrea; Cardozo Silva, Adriana; Schwanhäuser, Silvia ; Eckhard, Jan ; Siegert, Manuel ; Bartig, Susanne; Sommer, Elena; Cumming, Philippa; Süttmann, Felix; Büsche, Matteo Jacques; Tanis, Kerstin ; Rother, Nina ; Zinn, Sabine ;Zitatform
Kosyakova, Yuliya, Nina Rother & Sabine Zinn (Hrsg.); Bartig, Susanne, Louise Biddle, Matteo Jacques Büsche, Adriana Cardozo Silva, Philippa Cumming, Jan Eckhard, Kseniia Gatskova, Theresa Koch, Yuliya Kosyakova, Andrea Marchitto, Silvia Schwanhäuser, Manuel Siegert, Elena Sommer, Felix Süttmann, Kerstin Tanis, Nina Rother & Sabine Zinn (2025): Living Conditions and Participation of Ukrainian Refugees in Germany: Findings from the IAB-BAMF-SOEP Survey of Refugees. (IAB-Forschungsbericht 05/2025 (en)), Nürnberg, 119 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2505en
Abstract
"Hintergrund der Studie und Datengrundlage: - Die russische Invasion der Ukraine hat seit dem 24. Februar 2022 eine massive Fluchtbewegung ausgelöst, bei der überwiegend Frauen und Kinder in europäische Länder, einschließlich Deutschland, geflüchtet sind. Rund eine Million Menschen aus der Ukraine leben inzwischen in Deutschland. - Um die Lebenssituation dieser Menschen differenziert und fundiert erfassen zu können, ist eine robuste Datenbasis unerlässlich. Hochwertige, belastbare Daten, die auf einem sorgfältig entwickelten Erhebungsdesign beruhen, sind entscheidend, um die Herausforderungen und Bedarfe der geflüchteten Menschen adäquat zu analysieren und evidenzbasierte Maßnahmen ableiten zu können. - Die IAB-BAMF-SOEP-Befragung erfüllt diese hohen Anforderungen. Als jährliche Panel-Haushaltsbefragung umfasst sie seit 2023 auch ukrainische Geflüchtete und schafft damit die Grundlage für eine empirisch fundierte Analyse ihrer Lebensrealitäten. Die Betrachtung zweier Zuzugskohorten (Zuzug von Februar bis Ende Mai 2022 und Zuzug ab Juni 2022) erlaubt zudem die Analyse von Veränderungen in der Zusammensetzung der Gruppe ukrainischer Geflüchteter. - Die Befragung, die zwischen Juli 2023 und Anfang Januar 2024 stattfand, erfolgte primär durch persönlich-mündliche Interviews (77,2 Prozent der Interviews), ergänzt durch rechnergestützte Selbstinterviews (computer assisted self interview, 15,4 Prozent) und Online-Befragungen (computer assisted web interview, 7,4 Prozent). Insgesamt wurden 3.403 Personen aus 2.219 Haushalten befragt. - Die Daten umfassen sowohl die Haushalts- als auch Personenebene mit Inhalten zu Lebenssituation, Sprache, Erwerbssituation, Integration und Bleibeabsichten. Erstbefragte beantworteten zusätzlich einen Lebenslauffragebogen. - Stichproben- und Gewichtungsverfahren auf der Grundlage des Ausländerzentralregisters (AZR) stellen die Repräsentativität der Daten für ukrainische Geflüchtete im Erhebungszeitraum sicher. - Die IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten ist ein gemeinsames Projekt des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB), des Forschungszentrums des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ) und des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) am DIW Berlin." (Textauszug, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Kosyakova, Yuliya ; Gatskova, Kseniia ; Koch, Theresa; Kosyakova, Yuliya ; Schwanhäuser, Silvia ;Ähnliche Treffer
Auch in Deutsch erschienen -
Literaturhinweis
Just Like Us? “Sameing” Ukrainian Refugee Migration (2025)
Zitatform
Panagiotidis, Jannis (2025): Just Like Us? “Sameing” Ukrainian Refugee Migration. In: Journal of International Migration and Integration, S. 1-21. DOI:10.1007/s12134-025-01325-2
Abstract
"Since the beginning of the Russian full-scale invasion of Ukraine in February 2022, critics have denounced the alleged preferential treatment of Ukrainians over non-European refugees as “just like us.” Against the backdrop of a long history of “ambiguous racialization” of Eastern Europeans, this article contends that the treatment ofUkrainian refugees as “equal” was not self-evident and required active “sameing”—a notion this article introduces as an antonym to the concept of “othering.” Examining the reporting of select German media outlets during the first 2 months of the full-scale invasion, the article argues that sameness was produced through the ascription of a middle-class identity to Ukrainian refugees (countering narratives of East European “poverty migration”) and the invocation of shared experiences of (historical) victimhood. It identifies strategies and tropes producing sameness: a framing of the refugee crisis as manageable; the representation of refugees as individuals with a name and a face; a focus on relatable everyday objects, especially their pets; special attention to their agency and self-reliance; and the identification of German and Ukrainian experiences in history and present, with the Russian enemy as a common denominator. Applying the concept of “racial triangulation, ” the article also shows that the sameing of Ukrainians could be achieved through the othering of refugees from the 2015 cohort, while on other occasions the latter were included in the community of likeness against the Russian “other.” Finally, the article argues that the discursive equality of Ukrainians remains precarious, as competing narratives of East European “poverty migration” remain available." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Exploring the Circumstances of Ukrainians in Germany: Before Versus After the Russian Invasion of Ukraine (2025)
Poppens, Jack;Zitatform
Poppens, Jack (2025): Exploring the Circumstances of Ukrainians in Germany: Before Versus After the Russian Invasion of Ukraine. (SocArXiv papers), 37 S. DOI:10.31219/osf.io/ga8bv_v1
Abstract
"This study examines the evolving circumstances of Ukrainian nationals residing in Germany, contrasting the periods before and after the Russian invasion of Ukraine in February 2022. The research uses a mixed-methods and narrative interview approach to analyze demographic shifts, integration challenges, and policy responses affecting this population. Findings indicate that integration into German society has been difficult compared to Ukrainians who may have arrived before the Russian invasion. Challenges persist in language acquisition, employment, educational opportunities, and access to social programs. The study underscores the importance of targeted policy measures to facilitate the integration of Ukrainian refugees in Germany and highlights the need for ongoing support to address their unique circumstances." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Begleitevaluation der arbeitsmarktpolitischen Integrationsmaßnahmen für Geflüchtete: Langfristige Effekte (2025)
Rinne, Ulf ; Krause-Pilatus, Annabelle; Rossen, Anja ; Kugler, Philipp ; Bredtmann, Julia ; Müller, Max; Demir, Gökay ; Rammert, Timo; Boockmann, Bernhard; Wapler, Rüdiger; Wolf, Katja;Zitatform
Rinne, Ulf, Bernhard Boockmann, Julia Bredtmann, Gökay Demir, Annabelle Krause-Pilatus, Philipp Kugler, Max Müller, Timo Rammert, Anja Rossen, Rüdiger Wapler & Katja Wolf (2025): Begleitevaluation der arbeitsmarktpolitischen Integrationsmaßnahmen für Geflüchtete: Langfristige Effekte. (Forschungsbericht / Bundesministerium für Arbeit und Soziales 659), 156 S.
Abstract
"In diesem Bericht werden wissenschaftliche Erkenntnisse über die langfristigen Effekte von fünf zentralen Maßnahmen der Arbeitsförderung in den Rechtskreisen SGB II und SGB III für Geflüchtete präsentiert. Diese Analysen wiederholen die in einem früheren Bericht (Bonin et al. 2021) durchgeführten quantitativen Analysen auf Basis eines um zwei Jahre verlängerten Beobachtungszeitraums. Mit den nun bis zum Jahresende 2022 zur Verfügung stehenden administrativen Daten können die kausalanalytisch angelegten Wirkungsanalysen und die darauf basierenden Wirtschaftlichkeitsanalysen auf einen Zeitraum von etwa fünf Jahren nach Eintritt in fünf hier betrachteten Maßnahmentypen ausgedehnt werden. Aus diesen neuen empirischen Erkenntnissen werden erneut Handlungsempfehlungen abgeleitet, um die Organisation, Prozesse und Rahmenbedingungen der arbeitsmarktpolitischen Integrationsmaßnahmen für Geflüchtete weiter zu verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
