Arbeitszeit: Verlängern? Verkürzen? Flexibilisieren?
Verkürzung, Verlängerung oder Flexibilisierung der Arbeitszeit stehen immer wieder im Zentrum der Debatten. Was wünschen sich Unternehmen und Beschäftigte? Wie kann Arbeitszeitpolitik die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Sicherung vorhandener Arbeitsplätze unterstützen?
Dieses Themendossier bietet Publikationen zur Entwicklung der Arbeitszeiten in Deutschland auch im internationalen Vergleich, zur betrieblichen Gestaltung der Arbeitszeit und zu den Arbeitszeitwünschen der Beschäftigten.
Publikationen zur kontroversen Debatte um die Einführung der Vier-Tage-Woche finden Sie in unserem Themendossier Vier-Tage-Woche – Arbeitszeitmodell der Zukunft?
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Literaturhinweis
Flexible Arbeitszeiten fördern Beschäftigung: der jüngste Tarifabschluss bei VW zur Auto 5000 GmbH belegt die Aktualität eines alten Themas (2001)
Zitatform
Koch, Susanne (2001): Flexible Arbeitszeiten fördern Beschäftigung. Der jüngste Tarifabschluss bei VW zur Auto 5000 GmbH belegt die Aktualität eines alten Themas. (IAB-Kurzbericht 17/2001), Nürnberg, 5 S.
Abstract
Der Tarifabschluss bei VW zur Auto 5000 GmbH umfasst - neben der Einstellung von zunächst 3500 Arbeitslosen zur Produktion eines neuen Fahrzeugtyps in einem neuen Werk - ein aufeinander abgestimmtes Gesamtpaket von Arbeitszeitflexibilisierung, Arbeitsorganisation, Qualifizierungsmaßnahmen und Entgeltregelungen für dieses Werk. Die Autorin stellt zunächst die wesentlichen Komponenten des Tarifabschlusses vor. Dann untersucht sie die Übertragbarkeit des Modells auf andere Betriebe, wobei der Schwerpunkt der Analyse auf den flexiblen Arbeitszeitregelungen liegt. Hierzu werden Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Flexibilisierung genannt und ihre ökonomischen Vorteile belegt. Dabei schält sich die Kombination von flexiblen Arbeitszeiten mit dezentraler Organisation und gezielter Qualifizierung als besonders günstig heraus. Ob dadurch allerdings gesamtwirtschaftlich ein Mehr an Beschäftigung wird, entscheidet letztlich die Nachfrage auf den Gütermärkten. (IAB)
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Literaturhinweis
Arbeitszeitkonten stabilisieren die Beschäftigung (Arbeitszeit und Arbeitsvolumen, Teil 2) (2001)
Zitatform
Koch, Susanne (2001): Arbeitszeitkonten stabilisieren die Beschäftigung (Arbeitszeit und Arbeitsvolumen, Teil 2). (IAB-Kurzbericht 04/2001), Nürnberg, 5 S.
Abstract
"Bereits mehr als ein Drittel aller Beschäftigten in Deutschland verfügt über ein Arbeitszeitkonto und der Anteil ist steigend. Die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen auf Arbeitszeit, Produktivität und Beschäftigung sind spürbar: Nach der Aufnahme der Arbeitszeitkonteneffekte in die Arbeitszeitrechnung zeigt sich, dass die gesamtwirtschaftliche Arbeitszeit stärker auf Änderungen der gesamtwirtschaftlichen Produktion reagiert als bisher angenommen. Damit können Arbeitszeitkonten beschäftigungsstabilisierend wirken, da Beschäftigungs- und Produktionsschwankungen zunehmend entkoppelt werden. Außerdem werden durch die Nutzung von Arbeitszeitkonten oft bezahlte Überstunden ersetzt. Insgesamt kann dies zu höherer Wettbewerbsfähigkeit und zu positiven Beschäftigungseffekten führen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitszeit und Beschäftigung im gesamtwirtschaftlichen Zusammenhang: Arbeitszeitfragen und ihre Behandlung in ökonomischen Modellen: Literaturüberblick und Forschungsperspektiven (2001)
Zitatform
Koch, Susanne (2001): Arbeitszeit und Beschäftigung im gesamtwirtschaftlichen Zusammenhang. Arbeitszeitfragen und ihre Behandlung in ökonomischen Modellen: Literaturüberblick und Forschungsperspektiven. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 34, H. 1, S. 28-44.
Abstract
"Die Vorschläge und Überlegungen dazu, wie Beschäftigung durch eine geeignete Arbeitszeitpolitik gesichert oder gefördert werden kann, sind heute sehr vielfältig. Der Ruf nach einer generellen Absenkung der Regelarbeitszeit ist leiser geworden. Dafür wird viel darüber nachgedacht, individuelle Arbeitszeitwünsche stärker zu berücksichtigen, die Arbeitszeit den gestiegenen Flexibilitätsbedürfnissen von Unternehmen anzupassen oder die Kosten der Überstundenarbeit durch andere Abgeltungsformen zu senken. Ausgehend von einer Darstellung der unterschiedlichen Arbeitszeitformen und -politiken wird untersucht, welchen Beitrag modelltheoretische und ökonometrische Untersuchungen auf Mikro- und Makroebene bisher dazu geleistet haben, Arbeitszeitentscheidungen zu erklären sowie Kosten und Nutzen verschiedener Arbeitszeitpolitiken abzuschätzen. Im Ergebnis wird festgehalten, dass das überwiegende Forschungsthema die Regelarbeitszeit und deren Verkürzung ist. Dies gilt für die theoretische als auch die empirische Literatur bei Betrachtung der einzel- oder gesamtwirtschaftlichen Ebene. So wurden z. B. einige Bedingungen für positive Beschäftigungswirkungen einer Arbeitszeitverkürzung theoretisch untersucht und empirisch überprüft. Weit größerer Forschungsbedarf besteht bei den anderen Arbeitszeitkomponenten und -politiken. Insbesondere müssen die modernen, flexiblen Arbeitszeitkomponenten wie etwa in Freizeit ausgeglichene Überstunden oder die Nutzung von Arbeitszeitkonten im gesamtwirtschaftlichen Zusammenhang theoretisch modelliert und empirisch untersucht werden. Hier wird im IAB mit einem eigenen Forschungsprojekt angesetzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebliche Alters- und Kompetenzstruktur als Herausforderung für Innovationen und Personalpolitik: ältere Arbeitnehmer im Spannungsverhältnis zwischen Beschäftigungsfähigkeit und Ausgrenzungsmechanismen (2001)
Kröll, Martin;Zitatform
Kröll, Martin (2001): Betriebliche Alters- und Kompetenzstruktur als Herausforderung für Innovationen und Personalpolitik. Ältere Arbeitnehmer im Spannungsverhältnis zwischen Beschäftigungsfähigkeit und Ausgrenzungsmechanismen. In: L. Bellmann, H. Minssen & P. Wagner (Hrsg.) (2001): Personalwirtschaft und Organisationskonzepte moderner Betriebe : IAB-Kontaktseminar vom 11. bis 15.12.2000 am Institut für Arbeitswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 252), S. 239-269.
Abstract
"Im Zentrum dieses Aufsatzes steht eine Schwachstellenanalyse der bisherigen Gestaltungsoptionen, die das Ziel haben, die Weiterbeschäftigung von älteren Arbeitnehmern zu ermöglichen. Ausgangspunkt für diese Analyse ist die Aufarbeitung der Problematik von älteren Erwerbspersonen auf dem internen und externen Arbeitsmarkt. Im Rahmen der Problemanalyse wird herausgearbeitet, dass die Kompetenzen bzw. die "lebenslange" Kompetenzentwicklung das Schlüsselproblem darstellen, um die Voraussetzungen für die Weiterbeschäftigung von älteren arbeitnehmern zu schaffen. Aber die Datenlage im Rahmen der Problemanalyse ist unzureichend, weil außer den Formalqualifikationen keine oder kaum Informationen über die Kompetenzen der Erwerbstätigen vorliegen. Insbesondere bezogen auf die über 45-jährigen "stochert man im Dunkeln". Beim Vergleich zwischen den verschiedenen Gestaltungsoptionen (z.B. Altersteilzeit, Gruppenarbeit, vorausschauende Personalplanung usw.) fällt der Kompetenzentwicklung eine entscheidende Rolle zu. Ein Management der Kompetenzentwicklung im technikratischem Sinne erweist sich jedoch als ungeeignet, um die Voraussetzungen für die Weiterbeschäftigung von älteren Arbeitnehmern zu schaffen. Stattdessen ist die Organisation der Kompetenzentwicklung ausgehend von den jeweiligen Selbstregulationsprozessen und -mechanismen zu konzeptualisieren und gleichzeitig in die Personal- und Organisationsentwicklung der Unternehmen zu integrieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Fabriken mit langem Atem: der Wandel der betrieblichen Arbeitszeitorganisation in der europäischen Automobilindustrie (2001)
Lehndorff, Steffen;Zitatform
Lehndorff, Steffen (2001): Fabriken mit langem Atem. Der Wandel der betrieblichen Arbeitszeitorganisation in der europäischen Automobilindustrie. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 54, H. 6, S. 373-383.
Abstract
"In dem Bericht wrden die Ergebnisse einer Erhebung zur betrieblichen Arbeitszeitorganisation in der europäischen Automobilindustrie vorgestellt. Auf der Basis von Angaben aus 39 Automobilfabriken in elf Ländern werden die Dauer der Arbeits- und Betriebszeiten sowie die Organisation der Schichtsysteme im Stichjahr 1998 verglichen sowie Veränderungen gegenüber dem Beginn der 90er Jahre analysiert. Die wichtigsten Veränderungen sind der Trend zum Dreischichtbetrieb in der Automobilproduktion sowie darüber hinaus zur regelmäßigen Einbeziehung des Wochenendes vor allem in den automatisierten Bereichen der Komponentenfertigung. Die Flexibilisierung der Schichtsysteme ist in Deutschland, dem Land mit den kürzesten Arbeitszeiten in der europäischen Autobomilindustrie, am weitesten vorangeschritten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Women's employment in a comparative perspective (2001)
Zitatform
Lippe, Tanja van der & Liset van Dijk (Hrsg.) (2001): Women's employment in a comparative perspective. (Sociology and economics), New York: Aldine de Gruyter, 281 S.
Abstract
"Labor market patterns in Western Europe and the United States in the latter twentieth century, and particularly in the past twenty-five years, have shown a striking resemblance in the overall increase in women's employment. Despite this fact, there are also large differences in women's position among those countries. Moreover, East European countries differ considerably from Western countries. A cross-national comparison over time - one that compares women's employment in different institutional settings - is still lacking. That is the issue taken up in this volume, which contains comparative studies written by authors from the United States, Hungary, Germany, and the Netherlands. Three different perspectives are used. The first is the macro approach, which provides a thorough, focused understanding of the influence of the institutional context on women's work. The second perspective, the micro approach, gives insight into the employment behaviour of individual women within a certain context. Finally, the combined macro-micro approach makes clear the extent to which differences in women's work can be ascribed to differences in their institutional context or to their individual characteristics. Implicitly, the book also addresses the methodological question, which of these approaches is best suited for comparative studies of this kind?" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Betriebliche Bestimmungsgründe von Arbeitszeitkonten (2001)
Zitatform
Ludewig, Oliver (2001): Betriebliche Bestimmungsgründe von Arbeitszeitkonten. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 34, H. 3, S. 302-313.
Abstract
"Arbeitszeitkonten werden in den aktuellen Diskussionen um die Flexibilisierung der Arbeitswelt sowie den beschäftigungswirksamen Überstundenabbau häufig als ein Instrument angeführt, das beide Ziele miteinander verknüpfen kann. Zwar hat dieses Instrument mittlerweile einen beachtenswerten Verbreitungsgrad, der aller Voraussicht nach noch steigen wird, aber Arbeitszeitkonten werden längst nicht in allen Betrieben verwandt. Bisher gibt es wenige empirische oder theoretische Erkenntnisse über die Bestimmungsgründe oder Folgen von Arbeitszeitkonten. Um diese Lücke teilweise zu schließen, wird in dem Beitrag versucht, die betrieblichen Bestimmungsgründe von Arbeitszeitkonten zu ermitteln. Hierzu werden nach einer knappen Einführung kurz theoretische Überlegungen dazu angestellt, wann für ein Kosten minimierendes Unternehmen Arbeitszeitkonten vorteilhaft sein könnten. Diese theoretischen Überlegungen werden dann mit Hilfe des IAB-Betriebspanels empirisch überprüft. Es zeigt sich, dass die Wahrscheinlichkeit der Verwendung von Arbeitszeitkonten in humankapitalintensiven Großbetrieben mit Einbindung in das System der industriellen Beziehungen besonders hoch ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebliche Beschäftigungs- und Wettbewerbsbündnisse: Strategie für Krisenbetriebe oder neue regelungspolitische Normalität? (2001)
Mauer, Andreas; Seifert, Hartmut;Zitatform
Mauer, Andreas & Hartmut Seifert (2001): Betriebliche Beschäftigungs- und Wettbewerbsbündnisse. Strategie für Krisenbetriebe oder neue regelungspolitische Normalität? In: WSI-Mitteilungen, Jg. 54, H. 8, S. 490-500.
Abstract
"Betriebliche Bündnisse für Beschäftigung und Wettbewerbsstärkung (BBW) haben in den letzten Jahren weit über den Kreis existenzbedrohter Betriebe hinaus Vorbereitung gefunden. Sie erfüllen die doppelte Funktion von Wettbewerbskoalitionen einerseits und Beschäftigungsbündnissen andererseits. Je nach wirtschaftlicher Lage akzentuieren die vereinbarten Inhalte mehr die eine oder mehr die andere Zielsetzung. BBWs beschränken in der großen Mehrheit über Beschäftigungszusagen externe Flexibilität und erweitern stattdessen das Handlungspotenzial für interne Flexibilität. Arbeitszeitverkürzungen oder Kostensenkungen durch reduzierte Einkommensbestandteile finden eher in Betrieben mit wirtschaftlich schlechter Lage Anwendung, Verlängerungen der Arbeits- oder Betriebszeiten werden dagegen vergleichsweise häufig in prosperierenden Betrieben vereinbart. In dem Maße, in dem BBWs regelungspolitische "Normalität" annehmen, drohen tarifliche Standards zu bloßen Orientierungswerten zu werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Altersteilzeit - problematisch ist weniger das Gesetz, sondern die Art und Weise, wie Unternehmen es nutzen (2001)
Menges, Ulrich;Zitatform
Menges, Ulrich (2001): Altersteilzeit - problematisch ist weniger das Gesetz, sondern die Art und Weise, wie Unternehmen es nutzen. In: Personal : Zeitschrift für Human Resource Management, Jg. 53, H. 10, S. 558-562.
Abstract
"Die Nachfrage und das Angebot von Altersteilzeit steigen. Das steigende Angebot ist nicht zuletzt dadurch zu erklären, dass viele Unternehmen nach dem Auslaufen anderer Verrentungsmöglichkeiten nun die Altersteilzeit instrumentalisieren, um sich von älteren Mitarbeitern zu trennen. Es wird aufgezeigt, dass viele in der Praxis umgesetzte Altersteilzeitregelungen - unter streng betriebswirtschaftlichen Aspekten betrachtet - zu kurz greifen und die in sie gesetzten Erwartungen gar nicht erfüllen können. Der Autor plädiert daher für eine integrative, nicht altersselektive Personalpolitik als Grundlage einer hinreichend durchdachten und ausreichend differenzierten Ausgestaltung und Handhabung von Altersteilzeitmodellen. Denn nur so lassen sich die personellen Erfolgspotenziale älterer Mitarbeiter nutzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The effects of working time reductions on wages, actual hours and equilibrium unemployment (2001)
Zitatform
Nordström Skans, Oskar (2001): The effects of working time reductions on wages, actual hours and equilibrium unemployment. (Office of Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2001/08), Uppsala, 42 S.
Abstract
"This paper extends a general equilibrium model of unemployment and working hours and evaluates the model on a 5 percent working time reduction for shift workers in Sweden. Panel data from firms' payroll records are used to examine the relationship between standard hours, actual hours and hourly wages. The main results are: i) Actual hours only decreased by 40 percent of the reduction in standard hours. ii) Hourly wages for shift workers rose relative to wages for daytime workers. iii) The wage increase was more pronounced for workers who received a larger reduction of actual hours. The conclusion is that working time reductions that allow for discretion on lower levels of bargaining do not necessarily reduce actual hours. Furthermore, working time reductions may re-sult in an increase in wage pressure, causing unemployment to rise." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) Published in Labour Economics, 2004, pages 647-665
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Literaturhinweis
Vom Normalarbeitsverhältnis zum Arbeitskraftunternehmer: Telearbeit im Kontext sich wandelnder Arbeitsformen (2001)
Nökel, Friederike;Zitatform
Nökel, Friederike (2001): Vom Normalarbeitsverhältnis zum Arbeitskraftunternehmer. Telearbeit im Kontext sich wandelnder Arbeitsformen. Freiburg, 277 S.
Abstract
"Was unterscheidet die Erwerbsarbeit des 20. Jahrhunderts von der Erwerbsarbeit des 21. Jahrhunderts und welche Rolle wird die Telearbeit dabei spielen? Um dieser Frage nachzugehen, wird Arbeit im 2. Kapitel aus historischer, wirtschaftlicher und sozialer Perspektive dargestellt. Das 3. Kapitel stellt die Prototypen für den Einsatz von Arbeitskraft dar. Die beiden Pole bilden hier der verberuflichte Arbeitnehmer und der Arbeitskraftunternehmer. Die These ist, dass der verberuflichte Arbeitnehmer an Bedeutung verliert, während die Bedeutung des Arbeitskraftunternehmers zunimmt. Im 4. Kapitel werden das Normalarbeitsverhältnis, die Normalarbeitszeit und die Normalbiografie, die das Leben des verberuflichten Arbeitnehmers kennzeichnen, ausführlich dargestellt. Dabei werden verschiedene Definitionen des Normalarbeitsverhältnisses verglichen. Als Ergebnis wird eine eigene Definition kondensiert, die als Basis für die weitere Diskussion des Normalarbeitsverhältnisses in dieser Arbeit dient. Das 5. Kapitel geht den Gründen für die Erosion des Normalarbeitsverhältnisses nach, wobei die Gründe in Veränderungen der Arbeitswelt sowie Veränderungen in den Werthaltungen der Individuen unterschieden werden. Diese Unterscheidung stellt allerdings lediglich eine grobe Unterteilung dar, da die Veränderungen der Arbeitswelt und die Veränderungen in den Werthaltungen der Individuen eng zusammenhängen und Veränderungen nicht in jedem Fall eindeutig einer der beiden Gruppen zugeordnet werden können. Das 6. Kapitel beschreibt zunächst ausführlich die vom Normalarbeitsverhältnis abweichenden Arbeitsformen. In einem zweiten Schritt werden dann die Form und das Ausmaß der Abweichungen dieser Arbeitsformen vom Normalarbeitsverhältnis dargestellt. Auch eine kurze Beschreibung der internationalen Bedeutung der vom Normalarbeitsverhältnis abweichenden Arbeitsformen ist Bestandteil des 6. Kapitels. Die Konsequenzen der Erosion des Normalarbeitsverhältnisses für die Lebensführung und Lebensorganisation der Beschäftigten sind Gegenstand des 7. Kapitels. Im 8. Kapitel geht es um die Bedeutung von Dienstleistungen für die Arbeitsgesellschaft. Dabei werden verschiedenen Formen von Dienstleistungen unterschieden und Perspektiven für die Beschäftigung im Dienstleistungssektor aufgezeigt. Das 9. Kapitel befasst sich ausführlich mit der Telearbeit und ihren verschiedenen Ausprägungen. Im 10. Kapitel wird die Telearbeit mit den zuvor erarbeiteten Kriterien des Normalarbeitsverhältnisses kontrastiert, während das 11. Kapitel nach der Relevanz vom Normalarbeitsverhältnis abweichender Arbeitsformen für Telearbeit fragt. Das 12. Kapitel widmet sich den Dimensionen von Telearbeit aus der Perspektive verschiedener Gruppen, um zu klären, wo Risiken und Chancen dieser neuen Arbeitsform liegen. Im 13. Kapitel schließlich werden die Ergebnisse zusammengefasst und ein Ausblick auf die zukünftige Entwicklung von Arbeit in der Informations- und Wissensgesellschaft gewagt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Umfang und Kompensation von Überstunden: eine vergleichende Analyse für Westdeutschland und Großbritannien (2001)
Zitatform
Pannenberg, Markus & Gert G. Wagner (2001): Umfang und Kompensation von Überstunden. Eine vergleichende Analyse für Westdeutschland und Großbritannien. In: L. Bellmann, K. Gerlach, O. Hübler & W. Meyer (Hrsg.) (2001): Beschäftigungseffekte betrieblicher Arbeitszeitgestaltung (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 251), S. 73-94.
Abstract
"Der westdeutsche und der britische Arbeitsmarkt weisen mit Hinblick auf Umfang und Kompensation von geleisteten Überstunden im Zeitraum 1991 bis 1998 bemerkenswerte Unterschiede auf. Ist die Inzidenz von Überstunden noch durchaus vergleichbar, so arbeiten britische Arbeitnehmer im Mittel doppelt so viel Überstunden wie vergleichbare westdeutsche Arbeitnehmer. Hinsichtlich der Kompensation von Überstunden zeigt sich, dass in Westdeutschland ein starker Rückgang des Anteils der bezahlten Überstunden an allen geleisteten Überstunden im Zeitablauf zu beobachten ist, während in Großbritannien in den 90er Jahren die Abgeltungsmuster von Überstunden weitgehend stabil waren. In Westdeutschland ist nur ein sehr schwacher negtiver Zusammenhang von tariflich vereinbarten Arbeitszeit und geleistetem Überstundenvolumen zu beobachten, während in Großbritannien eine signifikant negative Beziehung zwischen vereinbarter Wochenarbeitszeit und geleisteten Überstundenvolumen besteht. Dieses Ergebnis legt nahe, dass gesetzliche oder tarifvertragliche Maßnahmen zur Reduktion der vereinbarten wöchentlichen Arbeitszeit in beiden Ländern wohl kaum nennenswerte positive Beschäftigungseffekte zeitigen würde. Eine Simulation der Verteilungseffekte eines vollständigen Abbaus aller bezahlten Überstunden für das Jahr 1998 zeigt, dass in Westdeutschland hochqualifizierte Arbeiter und qualifizierte Angestellte Einkommenseinbußen hinnehmen müssten, während dies in Großbritannien keine nennenswerten Effekte hätte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Überstunden und Weiterbildung in Deutschland: eine Chance für investive Arbeitszeitpolitik? (2001)
Pannenberg, Markus;Zitatform
Pannenberg, Markus (2001): Überstunden und Weiterbildung in Deutschland. Eine Chance für investive Arbeitszeitpolitik? In: DIW-Wochenbericht, Jg. 68, H. 31, S. 482-487.
Abstract
"Eine flexible Arbeitzeitpolitik, die Arbeitszeitkorridore, Jahresarbeitszeiten oder Lebensarbeitszeitkonten umfasst, gilt allen Partnern im Bündnis für Arbeit als ein wichtiges Instrument der kurzfristigen Beschäftigungssicherung wie auch des langfristigen Beschäftigungsaufbaus. Neuerdings wird diese Politik flexibler Arbeitszeiten auch mit der Idee verknüpft, Guthaben auf Arbeitszeitkonten investiv für die Weiterbildung der Beschäftigten zu nutzen. Dies soll zum einen beschäftigten Arbeitnehmern ermöglichen, sich an wandelnde Qualifikationsanforderungen anzupassen. Zum anderen kann dies im Rahmen staatlich geförderter Job-Rotation - bei längeren Weiterbildungsmaßnahmen - zu einer befristeten Einstellung von Arbeitslosen als 'Stellvertretern' führen. Der Anteil 'abgefeierter' Überstunden an allen geleisteten Überstunden und somit das Potential für eine investive Arbeitszeitpolitik in Deutschland nehmen ständig zu. Im Jahre 2000 wurden in Deutschland weit über 40% aller Überstunden über einen Freizeitausgleich abgegolten. Das zusätzliche Beschäftigungspotential einer investiven Arbeitszeitpolitik kombiniert mit Job-Rotations-Modellen ist dennoch derzeit begrenzt. Denn es waren vor allem höher qualifizierte Arbeitnehmer, die Überstunden leisteten und auch an Weiterbildungsmaßnahmen teilnahmen. Zudem waren die meisten Maßnahmen von so kurzer Dauer, dass wenig Spielraum für die Einstellung von Arbeitslosen bestand. 75% der absolvierten Maßnahmen in Deutschland im Zeitraum 1997 bis 2000 waren kürzer als 7,5 Tage. Eine erfolgsversprechende Politik muss niedrig qualifizierten Arbeitnehmern verstärkt Zugang zu (längerfristigen) Weiterbildungsmaßnahmen ermöglichen. Die Ansätze im Bündnis für Arbeit, das anvisierte Job-AQTIV-Gesetz (AQTIV = Aktivieren, Qualifizieren, Trainieren, Investieren, Vermitteln) und der kürzlich vereinbarte Tarifvertrag 'Qualifizierung' in der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg zielen in eben diese Richtung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Overtime work, overtime compensation and the distribution of economic well-being: evidence for West Germany and Great Britain (2001)
Zitatform
Pannenberg, Markus & Gert G. Wagner (2001): Overtime work, overtime compensation and the distribution of economic well-being. Evidence for West Germany and Great Britain. (IZA discussion paper 318), Bonn, 24 S., Anhang.
Abstract
Mit Hilfe von Paneldaten der 90er Jahre zeigen die Autoren, dass es zwischen Westdeutschland und Großbritannien große Unterschiede in der Entwicklung und Kompensation von Überstunden gibt. (IAB)
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Literaturhinweis
Are we retiring too early? (2001)
Zitatform
Pestieau, Pierre (2001): Are we retiring too early? In: Ifo-Studien, Jg. 47, H. 3, S. 263-281.
Abstract
"The European population is living longer but retiring earlier. More and more individuals are spending an increasing fraction of their lifetime relying on retirement benefits. At the same time, social security programs face mounting financial difficulties. The purpose of this paper is to explain why people are retiring so young and why it is so difficult to reverse a trend that could turn out to be fatal to social security systems that have worked so well up to now. To define the second-best retirement age as well as to explain why reasonable reforms are difficult, if not impossible, the author uses the tools of optimal income tax theory and of political economy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeiten ohne Ende: neue Arbeitsverhältnisse und gewerkschaftliche Arbeitspolitik (2001)
Pickshaus, Klaus; Urban, Hans-Jürgen; Kuhn, Karl; Lenhardt, Uwe; Schmitthenner, Horst; Stutz, Peter; Ehlscheid, Christoph; Färber, Christiane; Oppolzer, Alfred; Geray, Max; Reusch, Jürgen; Haake, Gunter; Richter, Gabriele; Fergen, Andrea; Römer, Bert; Ertel, Michael; Satzer, Rolf; Glißmann, Wilfried; Schmidt, Angela;Zitatform
Pickshaus, Klaus, Horst Schmitthenner & Hans-Jürgen Urban (Hrsg.) (2001): Arbeiten ohne Ende. Neue Arbeitsverhältnisse und gewerkschaftliche Arbeitspolitik. Hamburg: VSA-Verlag, 253 S., CD-ROM.
Abstract
"'Arbeiten ohne Ende' - was junge, ungebundene Belegschaften noch als besonderen 'Kick' erfahren können, führt schon für Mittdreißiger zu physisch-psychischen Belastungen und zu steigenden Gesundheitsrisiken. Arbeit ohne Stopp- und Stechuhr, ohne direkte Kontrolle durch Vorgesetzte - noch vor wenigen Jahren klang das nach Utopia. Heute ist das Realität - für eine wachsende Zahl von Beschäftigten in Industrie und Dienstleistungen. Der Hintergrund: 'Der Markt' steuert nicht mehr nur die Konkurrenz zwischen den Unternehmen, sondern auch die Abläufe in den Betrieben zwischen Abteilungen und Teams. Die Folge: Die Entgrenzung von Arbeitszeit und Leistungsbedingungen schreitet voran. Längere Arbeitszeiten, zunehmender Arbeits- und Leistungsdruck, Stress und Burn-out-Syndrome kennzeichnen die Situation. Soziologen, Arbeitspsychologen und Gewerkschafter analysieren die entgrenzten, flexibilisierten Arbeitsverhältnisse und zeigen Instrumente auf, wie die neuen Risiken im Betrieb 'bearbeitet' werden können. Gewerkschaftliche Aktionserfahrungen der IG Metall - 'Tatort Betrieb: Terror für die Seele' - und die Arbeitszeitinitiative 'Meine Zeit ist mein Leben' werden präsentiert. Schlussfolgerungen für die gewerkschaftliche Strategie sowie für Sozial- und Arbeitspolitik runden den Band ab."
Der Band beinhaltet folgende Aufsätze:
Das Phänomen des "Arbeitens ohne Ende". Arbeitsverhältnisse im "flexiblen Kapitalismus" und gewerkschaftliche Arbeitspolitik (Klaus Pickshaus);
"Mich regiert blanke Angst". Die Realität extremer Gefühle in neuen Formen der Arbeitsorganisation (Angela Schmidt);
Ökonomik der Maßlosigkeit und die Frage der Gesundheit (Wilfried Glißmann);
Neue Arbeitsformen zwischen Gesundheitsrisiken und -ressourcen. Herausforderungen für eine gesundheitsförderliche Arbeitspolitik (Uwe Lenhardt);
Mehr Arbeitsintensität, mehr Zeit- und Leistungsdruck. Forschungsergebnisse zum Belastungswandel (Jürgen Reusch);
Was sind psychische Belastungen? Auswirkungen und Gestaltungserfordernisse (Alfred Oppolzer);
Burnout in modernen Arbeitsverhältnissen (Christiane Färber)
Belastungen und Gesundheitsrisiken von Freelancern - der Arbeitstypus der Zukunft? (Michael Ertel, Gunter Haake);
"Die Zeiten werden härter". Leistungspolitik im flexiblen Kapitalismus (Christoph Ehlscheid);
Arbeitszeit und Gesundheit (Andrea Fergen, Klaus Pickshaus);
Instrumente zur Erfassung psychischer Belastungen im Arbeitsleben (Gabriele Richter);
Checklisten zur Erfassung von Fehlbeanspruchungsfolgen;
Arbeitshilfen für den Abbau psychischer Belastungen im Betrieb (Bert Römer);
Belegschaftsbefragungen zu Arbeitsbelastungen und Gesundheit (Rolf Satzer);
Terror für die Seele. Tatort Betrieb, Aktion der IG Metall (Max Geray);
Mehr Fragen als Antworten. Erfahrungen der Arbeitszeitinitiative "Meine Zeit ist mein Leben" aus Bremen (Peter Stutz);
Gemeinsam gegen Stress. Eine Initiative für eine neue Qualität der Arbeit (Karl Kuhn);
Der Arbeit wieder ein gesundes Maß geben. Neue Chancen für den Arbeits- und Gesundheitsschutz nutzen (Horst Schmitthenner);
Sozialpolitik für "Arbeitskraftunternehmer"?! (Hans-Jürgen Urban) (IAB2) -
Literaturhinweis
Innovative Arbeitszeitmodelle (2001)
Plank, Oliver;Zitatform
Plank, Oliver (2001): Innovative Arbeitszeitmodelle. In: Personal : Zeitschrift für Human Resource Management, Jg. 53, H. 11, S. 644-649.
Abstract
"In den letzten Jahren hat sich auf dem Gebiet der Arbeitszeitmodelle eine wahre Vielfalt entwickelt, die zentrale Frage nach dem Nutzen solcher Maßnahmen ist eher unverändert geblieben. Die großen Erwartungen, die an eine Flexibilisierung der Arbeitszeit gestellt werden, können aber nur unter bestimmten Bedingungen erfüllt werden, zu denen u.a. eine gut durchdachte und alle Beteiligten berücksichtigende Einführungsphase gehört. Die Modelle selbst reichen von Arbeitszeitkonten, Ampelmodell, Jahres- und Lebensarbeitszeitmodellen bis hin zu Baukastenmodell und Vertrauensarbeitszeit. Außen vor bleiben häufig Kostencontrolling und Change Management, ebenso wie die Berücksichtigung des Umfeldes." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitszeit: Wettbewerbsvorteile durch Flexibilität (2001)
Plank, Oliver; Aichele, Matthias;Zitatform
Plank, Oliver & Matthias Aichele (2001): Arbeitszeit: Wettbewerbsvorteile durch Flexibilität. In: Personalwirtschaft, Jg. 28, H. 6, S. 28-36.
Abstract
Arbeitszeitmodelle können Unternehmen Marktvorteile schaffen, wenn sie strategisch eingesetzt, innovativ und individuell auf das Unternehmen ausgerichtet sind. Der Beitrag untersucht die Kosten- und Nutzenwirkungen der Arbeitszeitmodelle 16 deutscher Großunternehmen. Es wird festgestellt, dass in deutschen Unternehmen bisher kaum Kostencontrolling stattfindet und dass ein Vertrauensarbeitszeitmodell den geringsten Nutzwert aller untersuchten Modelle hat. (IAB2)
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Literaturhinweis
Industriebeschäftigte in hochflexiblen Arbeitszeitarrangements: Nutzbarkeit und Nutzung zeitlicher Gestaltungsspielräume (2001)
Zitatform
Promberger, Markus (2001): Industriebeschäftigte in hochflexiblen Arbeitszeitarrangements. Nutzbarkeit und Nutzung zeitlicher Gestaltungsspielräume. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 54, H. 10, S. 626-631.
Abstract
"Der Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, ob die in vielen hochflexiblen Arbeitszeitregelungen vorgesehenen Gestaltungsspielräume gerade auch für Produktionsbeschäftigte im betrieblichen Alltag überhaupt nutzbar sind und ob sie genutzt werden. Als wesentliche Bedingungen lassen sich konjunkturelle Faktoren, aber auch Arbeitsorganisation, technische Strukturen des Produktionsprozesses, sowie abteilungs- und gruppenspezifische Nutzungskulturen ausmachen. Trotz teilweise vorfindlicher starker Restriktionen nutzen erstaunlich viele Beschäftigte diese Möglichkeiten, die ihnen nicht nur einen Zugewinn an persönlicher Freiheit bringen, sondern auch die bessere Abstimmung familialer und beruflicher Zeitanforderungen gestatten können. In der Begrenzung des unternehmerischen Zugriffs auf die persönlichen Arbeitszeiten liegt eine wesentliche Gestaltungsaufgabe für Betriebsräte in hochflexiblen Arbeitszeitarrangements." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Flexible employment practices in Europe: country versus culture (2001)
Zitatform
Raghuram, Sumita, Manuel London & Henrik Holt Larsen (2001): Flexible employment practices in Europe. Country versus culture. In: The international journal of human resource management, Jg. 12, H. 5, S. 738-753.
Abstract
Die Autoren vergleichen die Personalpraxis von Unternehmen aus 14 Ländern zu flexibler Beschäftigung. (IAB)
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