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Dossier

Atypische Beschäftigung

Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.

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im Aspekt "geographischer Bezug"
  • Literaturhinweis

    Von Sprungbrettern und Rutschbahnen: prekäre Frauenbeschäftigung in der Bundesrepublik Deutschland (1973-1998) als Prüfstein für die Arbeitsmarktstrategien der Neuen Sozialdemokratie (2001)

    Mayer-Ahuja, Nicole;

    Zitatform

    Mayer-Ahuja, Nicole (2001): Von Sprungbrettern und Rutschbahnen. Prekäre Frauenbeschäftigung in der Bundesrepublik Deutschland (1973-1998) als Prüfstein für die Arbeitsmarktstrategien der Neuen Sozialdemokratie. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 47, H. 1, S. 27-54.

    Abstract

    In dem Beitrag sollen die Strategien der Befürworter arbeitsmarktpolitischer Flexibilisierung "in der Sozialdemokratie umrissen und der Praxis flexibilisierter Arbeitsverhältnisse gegenübergestellt werden, wie sie sich etwa im Reinigungsgewerbe als Teil des besonders früh und besonders umfassend flexibilisierten gering qualifizierten Niedriglohnsektors seit Beginn der 1970er Jahre herausgebildet hat. Dabei wird die These vertreten, dass eine gezielte Förderung "einfacher" Dienstleistungen, wie sie die "Neue Sozialdemokratie" anstrebt, mit einer weiteren Zunahme prekärer Beschäftigung verbunden wäre, die im Untersuchungszeitraum vor allem drei Dimensionen aufwies: Den Ausschluss aus dem Kreis regulär Beschäftigter durch die Unterschreitung materieller und rechtlicher Standards sowie die zunehmende Isolierung vom Kreis der KollegInnen, die sich aufgrund langer Betriebszugehörigkeit als Gemeinschaft empfanden. Es wird zu zeigen sein, dass Niedriglohnstrategien neben der quantitativen Senkung des Lohnniveaus drastische Statusverluste für die betroffenen Beschäftigten beinhalten." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Existenzgründung 2: Erfolgsfaktoren und Rahmenbedingungen (2001)

    Merz, Joachim;

    Zitatform

    Merz, Joachim (Hrsg.) (2001): Existenzgründung 2. Erfolgsfaktoren und Rahmenbedingungen. (Schriften des Forschungsinstituts Freie Berufe 12), Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, 232 S.

    Abstract

    "Der Band konzentriert sich auf die Erfolgsfaktoren, die sich aus der Praxis mit empirischen Studien als besonders wichtig herausgestellt haben, sowie die politischen Rahmenbedingungen und Förderungen zur Existenzgründung. Die Themen sind: neue freiberufliche Dienstleistungen, die Bedeutung der Kommunikation für Existenzgründung und Selbständigkeit, das Image der Selbständigkeit, Wertorientierungen und Gründerpotential. Empirisch fundierte Studien befassen sich mit schnell wachsenden Unternehmen, der Frage nach den Erfolgsfaktoren frühzeitiger Internationalisierung von High-Tech-Unternehmensgründungen, Unternehmensgründungen im Landkreis Lüneburg, den Bedingungen erfolgreicher Existenzgründungen auf der Basis einer Längsschnittuntersuchung, der Scheinselbständigkeit als neue "Unternehmensform" und der Existenzgründung verbunden mit der beruflichen Weiterbildung. Die auf eine Existenzgründung ausgerichtete Mittelstandspolitik am Beispiel Niedersachsens wird eingebettet in die wirtschaftliche Weiterentwicklung Norddeutschlands. Schließlich wird die Unternehmensgründung unter dem Blickpunkt der empirischen Bedeutung, der politischen Gestaltung und der Förderung behandelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der souveräne Arbeitsgestalter in der zivilen Arbeitsgesellschaft (2001)

    Mutz, Gerd;

    Zitatform

    Mutz, Gerd (2001): Der souveräne Arbeitsgestalter in der zivilen Arbeitsgesellschaft. In: Aus Politik und Zeitgeschichte H. B 21, S. 14-23.

    Abstract

    "Die Arbeitswelt befindet sich in einem dramatischen Wandel: Es entwickeln sich neue Typen von Arbeits- und Beschäftigungsformen, und die Grenzen zwischen Erwerbsarbeit und anderen Lebensbereichen werden durchlässiger. Es entsteht ein neuer Typus von Erwerbstätigen: Erwerbspersonen werden zunehmend zu Arbeitsgestaltern, die ihr Arbeitsleben - in Grenzen und auf eigenes Risiko - selbst bestimmen können und müssen. Die Arbeitsgesellschaft kann eine auf Bürgersinn gegründete, zivile Arbeitsgesellschaft sein, wenn sie Möglichkeiten der Partizipation durch lebensbegleitendes Lernen und Bürgerengagement bietet. Alle gesellschaftlichen Gruppen können zu einer nachhaltigen Bildung von Humanressourcen beitrage, auch die Unternehmen - etwa mit Konzepten des unternehmerischen bürgerschaftlichen Engagements." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Vom Normalarbeitsverhältnis zum Arbeitskraftunternehmer: Telearbeit im Kontext sich wandelnder Arbeitsformen (2001)

    Nökel, Friederike;

    Zitatform

    Nökel, Friederike (2001): Vom Normalarbeitsverhältnis zum Arbeitskraftunternehmer. Telearbeit im Kontext sich wandelnder Arbeitsformen. Freiburg, 277 S.

    Abstract

    "Was unterscheidet die Erwerbsarbeit des 20. Jahrhunderts von der Erwerbsarbeit des 21. Jahrhunderts und welche Rolle wird die Telearbeit dabei spielen? Um dieser Frage nachzugehen, wird Arbeit im 2. Kapitel aus historischer, wirtschaftlicher und sozialer Perspektive dargestellt. Das 3. Kapitel stellt die Prototypen für den Einsatz von Arbeitskraft dar. Die beiden Pole bilden hier der verberuflichte Arbeitnehmer und der Arbeitskraftunternehmer. Die These ist, dass der verberuflichte Arbeitnehmer an Bedeutung verliert, während die Bedeutung des Arbeitskraftunternehmers zunimmt. Im 4. Kapitel werden das Normalarbeitsverhältnis, die Normalarbeitszeit und die Normalbiografie, die das Leben des verberuflichten Arbeitnehmers kennzeichnen, ausführlich dargestellt. Dabei werden verschiedene Definitionen des Normalarbeitsverhältnisses verglichen. Als Ergebnis wird eine eigene Definition kondensiert, die als Basis für die weitere Diskussion des Normalarbeitsverhältnisses in dieser Arbeit dient. Das 5. Kapitel geht den Gründen für die Erosion des Normalarbeitsverhältnisses nach, wobei die Gründe in Veränderungen der Arbeitswelt sowie Veränderungen in den Werthaltungen der Individuen unterschieden werden. Diese Unterscheidung stellt allerdings lediglich eine grobe Unterteilung dar, da die Veränderungen der Arbeitswelt und die Veränderungen in den Werthaltungen der Individuen eng zusammenhängen und Veränderungen nicht in jedem Fall eindeutig einer der beiden Gruppen zugeordnet werden können. Das 6. Kapitel beschreibt zunächst ausführlich die vom Normalarbeitsverhältnis abweichenden Arbeitsformen. In einem zweiten Schritt werden dann die Form und das Ausmaß der Abweichungen dieser Arbeitsformen vom Normalarbeitsverhältnis dargestellt. Auch eine kurze Beschreibung der internationalen Bedeutung der vom Normalarbeitsverhältnis abweichenden Arbeitsformen ist Bestandteil des 6. Kapitels. Die Konsequenzen der Erosion des Normalarbeitsverhältnisses für die Lebensführung und Lebensorganisation der Beschäftigten sind Gegenstand des 7. Kapitels. Im 8. Kapitel geht es um die Bedeutung von Dienstleistungen für die Arbeitsgesellschaft. Dabei werden verschiedenen Formen von Dienstleistungen unterschieden und Perspektiven für die Beschäftigung im Dienstleistungssektor aufgezeigt. Das 9. Kapitel befasst sich ausführlich mit der Telearbeit und ihren verschiedenen Ausprägungen. Im 10. Kapitel wird die Telearbeit mit den zuvor erarbeiteten Kriterien des Normalarbeitsverhältnisses kontrastiert, während das 11. Kapitel nach der Relevanz vom Normalarbeitsverhältnis abweichender Arbeitsformen für Telearbeit fragt. Das 12. Kapitel widmet sich den Dimensionen von Telearbeit aus der Perspektive verschiedener Gruppen, um zu klären, wo Risiken und Chancen dieser neuen Arbeitsform liegen. Im 13. Kapitel schließlich werden die Ergebnisse zusammengefasst und ein Ausblick auf die zukünftige Entwicklung von Arbeit in der Informations- und Wissensgesellschaft gewagt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeit und Geschlechterverhältnisse im Umbruch: (Des)Integration der Lebenssphären? (2001)

    Peinl, Iris; Völker, Susanne ;

    Zitatform

    Peinl, Iris & Susanne Völker (2001): Arbeit und Geschlechterverhältnisse im Umbruch. (Des)Integration der Lebenssphären? In: Berliner Journal für Soziologie, Jg. 11, H. 1, S. 63-76.

    Abstract

    "Ausgehend von dem Umbruch der Erwerbsarbeit in Richtung einer flexibilisierten, markteffizienten Tertiarisierung fragen wir nach Chancen für Frauenerwerbsarbeit. Dabei richten wir den Blick insbesondere auf das Verhältnis zwischen Erwerbssphäre und außerbetrieblichem Leben. Die Ausgangsphase lautet: Dem Umbruch der Arbeit sind "Entgeschlechtlichungstendenzen" inhärent. Diese werden jedoch sowohl von überdauernden Geschlechterungleichheiten, als auch durch die Veränderung gesellschaftlicher Reproduktionsnotwendigkeiten in das "Private" als (neu konfigurierte) "Vergeschlechtlichungsprozesse" konterkariert. Als Ergebnis zeigen sich zwiespältige Intergrations- aber auch zunehmend Desintegrationseffekte für "weibliche" Erwerbsarbeit. Diese These wird mit Befunden einer empirischen Untersuchung bei der Deutschen Bahn AG erhärtet, deren rigoroser Umbau hin zu börsenfähiger Wirtschaftseffizienz u.E. paradigmatisch für Unternehmensreorganisationen gelten kann. Das Fazit lautet: Nur über eine konsensuale Arbeitspolitik, die die Symmetrierung der außer- und innerbetrieblichen Lebensbereiche beinhaltet, ist eine nachhaltige Chancenerweiterung für Frauenerwerbsarbeit möglich. Sie ist - mittelfristig - auch die Voraussetzung für eine "geschlechtsneutrale" Bestenauslese der Unternehmen und damit ihrer Wirtschaftseffizienz." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wirtschaftsbürger oder Marktopfer?: neue Beschäftigungsverhältnisse - ein Risiko für Gesellschaft, Recht und Ethik? (2001)

    Reichold, Hermann; Müller, Winfried; Hengsbach, Friedhelm; Würgler, Hans; Löhr, Albert; Löhr, Albert; Walwei, Ulrich ; Deiseroth, Dieter; Ott, Ursula; Hanau, Peter; Rüthers, Bernd; Blickle, Gerhard ; Stindt, Heinrich Meinhard; Wollert, Artur; Thurn, Valentin; Dostal, Werner; Voß, G. Günter;

    Zitatform

    Reichold, Hermann, Albert Löhr & Gerhard Blickle (Hrsg.) (2001): Wirtschaftsbürger oder Marktopfer? Neue Beschäftigungsverhältnisse - ein Risiko für Gesellschaft, Recht und Ethik? (DNWE-Schriftenreihe 08), München u.a.: Hampp, 242 S.

    Abstract

    In einer interdisziplinären Bestandsaufnahme werden praktische Erfahrungen und wissenschaftliche Reflexionen aus unterschiedlichen Disziplinen zusammengeführt, um ein wenig Licht in das mystische Dunkel um die neuen Beschäftigungsverhältnisse zu bringen. Dabei sollten vor allem konkrete Handlungsperspektiven deutlich werden. Inwiefern muß die Wissenschaft, insbesondere das Arbeitsrecht, überkommene Begriffssysteme transformieren? Welche Lösungsansätze für das neue Beschäftigungsproblem gibt es in der Praxis bereits? Wie sind diese Bemühungen ethisch zu bewerten? In den Beiträgen wird das Problemfeld aus arbeitsrechtlicher, sozial- und wirtschaftsethischer, arbeitssoziologischer und managementtheoretischer Sicht debattiert. Der Band hat drei Themenbereiche der Transformation arbeitsrechtlicher Strukturen herausgegriffen: (1) Wie sind die neuen Selbständigen ("Arbeitskraftunternehmer") zu bewerten? (2) Was bedeutet die neue Zivilcourage am Arbeitsplatz ("Whistleblowing")? (3) Wie geht die Gesellschaft mit den Verlierern ("wettbewerbsschwachen Arbeitnehmern") um? (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitszeit und Reproduktionsarbeit: Zusammenhänge und Wechselwirkungen am Beispiel der Teilzeitarbeit (2001)

    Rüling, Anneli;

    Zitatform

    Rüling, Anneli (2001): Arbeitszeit und Reproduktionsarbeit. Zusammenhänge und Wechselwirkungen am Beispiel der Teilzeitarbeit. (Veröffentlichungsreihe der Querschnittsgruppe Arbeit & Ökologie beim Präsidenten des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung 01-505), Berlin, 81 S.

    Abstract

    "In diesem Diskussionspapier wird untersucht, ob sich durch die Flexibilisierung der Arbeitszeit Potentiale für mehr Geschlechtergerechtigkeit ergeben. Als normatives Konzept werden Prinzipien der Geschlechtergerechtigkeit von Nancy Fraser herangezogen, die eine Umverteilung von Reproduktionsarbeit zwischen den Geschlechtern fordert. Ausgehend von Frasers Ansatz werden Kriterien für geschlechtergerechte Arbeitszeiten entwickelt. Teilzeitarbeit wird häufig als eine flexible Arbeitszeitform diskutiert, die eine Kombination von Erwerbs- und Reproduktionsarbeit ermöglicht und daher Potentiale für mehr Geschlechtergerechtigkeit eröffnen könnte. Um dies zu überprüfen wird anhand der Kriterien der Geschlechtergerechtigkeit die aktuelle Entwicklung der Teilzeitarbeit in Deutschland analysiert. In der Regel führt Teilzeitarbeit nicht zu einer Umverteilung von Reproduktionsarbeit zwischen den Geschlechtern. Sie wird hauptsächlich von Frauen "in der Kinderphase" ausgeübt und bestätigt somit die Verantwortlichkeit der Frauen für die Reproduktionsarbeit. Darüber hinaus sind die Auswirkungen auf die weibliche Erwerbsbiographie ambivalent; häufig führt Teilzeitarbeit zu beruflichem Abstieg und mangelnder sozialer Sicherung. Die wenigen Männer, die Teilzeit arbeiten, tun dies meist nicht aus familiären Gründen, sondern zu Beginn und Ende der Berufsbiographie. Schließlich werden Vorschläge für eine politische Regulierung der Teilzeitarbeit und für eine umfassende Zeitpolitik gemacht, die zu mehr Geschlechtergerechtigkeit führen könnten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Unsichere Beschäftigung und berufliche Qualifikation: ein Blick auf Erwerbsarbeit jenseits des Normalarbeitsverhältnisses (2001)

    Schreyer, Franziska;

    Zitatform

    Schreyer, Franziska (2001): Unsichere Beschäftigung und berufliche Qualifikation. Ein Blick auf Erwerbsarbeit jenseits des Normalarbeitsverhältnisses. In: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg (Hrsg.) (2001): Wandel der Erwerbsarbeit : Qualifikationsverwertung in sich verändernden Arbeitsstrukturen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 246), S. 147-172.

    Abstract

    Der Beitrag beschäftigt sich "mit Erwerbsformen jenseits des Normalarbeitsverhältnisses. Dabei interessiert vor allem die Verbreitung 'unsicherer' Beschäftigung bei den einzelnen beruflichen Qualifikationsgruppen. Als 'unsicher' werden befristete Beschäftigung, Leiharbeit, geringfügige Beschäftigung sowie freie Mitarbeit eingegrenzt. Demnach sind in erster Linie Personen ohne formalen Berufsabschluss betroffen, die, weil gleichzeitig auch am häufigsten arbeitslos, die aktuellen und künftigen Verlierer der Arbeitsmarktentwicklung sind. 'Unsichere' Beschäftigung zeigt allerdings - im Gegensatz zu Arbeitslosigkeit - vor allem in Westdeutschland ein eher polarisierendes Muster: Die am zweithäufigsten betroffene Gruppe sind hier Absolventinnen und Absolventen einer Universitätsausbildung. Bei fast allen Qualifikationsgruppen sind es insbesondere Frauen und Jüngere, die in 'unsicheren' Erwerbsformen arbeiten." Die Studie basiert auf der 4. BIBB/IAB-Erhebung, bei der 34.314 Erwerbspersonen zu ihrer Erwerbstätigkeit und Bildungsbiographie befragt wurden. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schreyer, Franziska;
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  • Literaturhinweis

    Keine dramatischen Effekte nach der Reform der geringfügigen Beschäftigung (2001)

    Schwarze, Johannes; Heineck, Guido ;

    Zitatform

    Schwarze, Johannes & Guido Heineck (2001): Keine dramatischen Effekte nach der Reform der geringfügigen Beschäftigung. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 68, H. 21, S. 319-325.

    Abstract

    "Mit der Einführung der Sozialversicherungspflicht für geringfügige Beschäftigungsverhältnisse im April 1999 wurde vom Gesetzgeber ein vorläufiger Schlusspunkt unter eine jahrelange Diskussion gesetzt. Ziel der Reform war, die Einkommen aus geringfügiger Beschäftigung zur Finanzierung der Sozialversicherungssysteme mit heranzuziehen und den Beschäftigten die Möglichkeit zum Erwerb von eigenen Ansprüchen zu geben. Die Reform, die geringfügig Hauptbeschäftigte und Nebenerwerbstätige auf sehr unterschiedliche Weise trifft, stieß auf große Skepsis; es wurde befürchtet, dass die geringfügige Beschäftigung sowohl für die Unternehmen als auch für die Beschäftigten wegen der neuen Abgabenbelastung an Attraktivität verlieren würde." In dem Beitrag werden die konkreten Auswirkungen der Reform mit Daten des Sozio-oekonomischen Panels für die Zeiträume 1994 bis 1996 und 1998 bis 2000 analysiert. Es zeigt sich, dass die Zahl der geringfügigen Nebenerwerbstätigen deutlich zurückgegangen ist. Dies wurde aber durch die Zunahme der geringfügigen Alleinbeschäftigung teilweise kompensiert. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Ende des Normalarbeitsverhältnisses?: zu Theorie und Empirie der atypischen Beschäftigung in Deutschland (2001)

    Schäfer, Holger;

    Zitatform

    Schäfer, Holger (2001): Ende des Normalarbeitsverhältnisses? Zu Theorie und Empirie der atypischen Beschäftigung in Deutschland. (Beiträge zur Wirtschafts- und Sozialpolitik 262), Köln, S. 48.

    Abstract

    "Das Argument, dass atypische Beschäftigungsverhältnisse zunehmend die so genannten Normalarbeitsverhältnisse verdrängen, kann empirisch nicht verifiziert werden. Zwar ist richtig, dass der Anteil der atypischen Beschäftigung tendenziell ansteigt, doch dies ist darauf zurückzuführen, dass neu geschaffene Arbeitsplätze überproportional atypischer Natur sind. Keinesfalls findet eine Umwandlung von Normalarbeitsverhältnissen in atypische Beschäftigungsverhältnisse statt, das Gegenteil ist der Fall: Per saldo findet eine Umwandlung von atypischen Beschäftigungsverhältnissen in Normalarbeitsverhältnisse statt. Eine singuläre Erklärung für die Expansion atypischer Beschäftigung gibt es nicht. Erklärungen, die allein auf Veränderungen der Einstellungspolitik der Unternehmen und deren angeblich gewachsene Marktmacht abzielen, lassen sich nicht immer mit den empirischen Erkenntnissen vereinbaren. Berücksichtigt werden müssen Struktureffekte aus der Veränderung der demographischen Zusammensetzung des Arbeitsangebots, aber auch Veränderungen, die auf dem Wandel der Arbeitswelt durch technischen Fortschritt basieren. Letztlich kann nicht ausgeschlossen werden, dass ein Wandel der Arbeitnehmerpräferenzen stattgefunden hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Entwicklung der Personaldienstleistungsbranche in den USA: eine explorative Studie (2001)

    Vosberg, Dana;

    Zitatform

    Vosberg, Dana (2001): Die Entwicklung der Personaldienstleistungsbranche in den USA. Eine explorative Studie. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 221, H. 2, S. 202-225. DOI:10.1515/jbnst-2001-0206

    Abstract

    "Die dynamische Entwicklung der US-amerikanischen Wirtschaft in den letzten Jahren wird begleitet von niedriger Arbeitslosigkeit und geringen Inflationsraten. Ein Erklärungsansatz für diese von der lehrbuchüblichen Modellierung abweichende Konstellation besteht in der zunehmenden Verbreitung von Personaldienstleistungsunternehmen, die auf betrieblicher Ebene zu einer kostengünstigeren Herbeiführung und Absicherung der Arbeitsbeziehung beitragen und dadurch gesamtwirtschaftlich die Effizienz des Arbeitsmarktes erhöhen. Um diese Vermutung zu überprüfen, werden Arbeitshypothesen zur Entstehung und zum Marktauftritt der Personaldienstleister in einer eigenen empirischen Untersuchung getestet. Die Ergebnisse dieser explorativen Studie bilden einen Ansatz für die Prognose der Entwicklung der amerikanischen Personaldienstleistungsbranche sowie ihrer zukünftigen arbeitsmarktlichen Bedeutung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Arbeitskraftunternehmer und sein Beruf (2001)

    Voß, Gerd Günter;

    Zitatform

    Voß, Gerd Günter (2001): Der Arbeitskraftunternehmer und sein Beruf. In: W. Dostal & P. Kupka (Hrsg.) (2001): Globalisierung, veränderte Arbeitsorganisation und Berufswandel : IAB-Kontaktseminar vom 8.-12.11.1999 am Soziologischen Forschungsinstitut (SOFI) an der Georg-August-Universität Göttingen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 240), S. 155-172.

    Abstract

    "Thema des Beitrag ist ein spezifischer, aber höchst folgenreicher Aspekt des aktuellen Strukturwandels gesellschaftlicher Arbeit. Es wird argumentiert, dass sich derzeit eine grundlegende Veränderung der für unsere Gesellschaft typischen Verfassung von Arbeitskraft vollzieht. Leitende Annahme ist, dass bisher eine Form von Arbeitskraft vorherrschte (man kann sie den "verberuflichten Arbeitnehmer" nennen), die nun nach und nach durch einen grundsätzlich neuen Typus ergänzt, vielleicht sogar als leitende Form abgelöst werden könnte: den "Arbeitskraftunternehmer". Der Beitrag geht in vier Schritten vor, zuerst Hinweise zur 'Entgrenzung' von Arbeit als Hintergrund der diskutierten Entwicklung, als zweites Thesen zur näheren Charakterisierung der neuen Form von Arbeitskraft, danach Überlegungen zu den Qualifikationsanforderungen an Arbeitskraftunternehmer und zum Thema 'Beruf' und schließlich ein Vorschlag zur möglichen sozialpolitischen Flankierung des neuen Typus von Arbeitskraft." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entgrenzung der Arbeit und der Arbeitszeit? (2001)

    Wagner, Alexandra;

    Zitatform

    Wagner, Alexandra (2001): Entgrenzung der Arbeit und der Arbeitszeit? In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 10, H. 4, S. 365-378. DOI:10.1515/arbeit-2001-0408

    Abstract

    "Der Beitrag behandelt die Frage, ob sich in Bezug auf den Wandel der Beschäftigungsformen und der Arbeitszeiten Tendenzen der 'Entgrenzung' von Normalarbeit beobachten lassen. Die Autorin zeigt anhand empirischer Fakten, dass sich Veränderungen derzeit eher am oberen und unteren Rand des Beschäftigungssystems ausmachen lassen, während der Kernbereich der Normalarbeit zumindest bisher von diesem Wandel bestenfalls tangiert wird. Eine Analyse der Triebkräfte des Wandels legt eine Intepretation als Nebeneinander von Be- und Entgrenzungen bzw. einer Polarisierung von Beschäftigungsstrukturen nahe. Anhand internationaler Vergleiche wird gezeigt, dass Politik und Regulierung einen starken Einfluss auf den Wandel der Beschäftigungsstrukturen haben. Die Autorin begründet ihre Auffassung, wonach der Begriff der Entgrenzung am treffendsten dort anzuwenden ist, wo sich derzeit eine Veränderung des Arbeitsvertrags vollzieht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit optimal gestalten: spezifische psychische Belastungen bei Leiharbeit (2001)

    Wieland, Rainer; Grüne, Petra; Roth, Karsten; Schmitz, Ursula;

    Zitatform

    Wieland, Rainer, Petra Grüne, Ursula Schmitz & Karsten Roth (2001): Zeitarbeit optimal gestalten. Spezifische psychische Belastungen bei Leiharbeit. (Schriftenreihe der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Forschung 912), Bremerhaven: Wirtschaftsverlag NW, Verlag für neue Wissenschaft, 167 S.

    Abstract

    "Zeit/Leiharbeit ist eine Arbeitsform, deren Bedeutung sowohl gesellschafts- und beschäftigungspolitisch als auch im Rahmen individueller Berufsbiographien stetig zunimmt. Im Gegensatz zu traditionellen Arbeitsformen weist Zeitarbeit besondere Anforderungs- und Belastungsstrukturen auf. Diese sind u.a. gekennzeichnet durch den häufigen Wechsel von Arbeitsort, Arbeitsteilzeit, Arbeitsweg, Arbeitsbedingungen, Arbeitsaufgaben und den Wechsel der sozialen Situation. Welche spezifischen psychischen Beanspruchungen aus diesen zusätzliche Belastungsfaktoren resultieren und welche Konsequenzen sich daraus für die Auswahl und Qualifizierung von Zeitarbeitskräften sowie die Gestaltung ihrer Arbeitsbedingungen ergeben, darüber liegen bisher nur wenig Erkenntnisse vor. Dieses Forschungsprojekt hat deshalb die spezifischen Bedingungen von Zeitarbeit analysiert, bewertet und darauf gestützte Empfehlungen zur beanspruchungsoptimalen Gestaltung und zur Sicherung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes von Zeitarbeit entwickelt. Teil I gibt einen Überblick über die Geschichte und die gegenwärtige Bedeutung von Zeitarbeit sowie die bisher vorliegende Forschung. Teil II beschreibt die arbeitspsychologischen Konzepte und Instrumente zur Analyse und Bewertung psychischer Belastung und Beanspruchung und die spezifischen Rahmenbedingungen, die dabei zu berücksichtigen sind. Aufbauend auf die in Teil III wiedergegebenen empirischen Befunde der Untersuchung, befasst sich Teil IV mit der praktischen Anwendung der Daten. Vorgestellt werden Leitlinien und Checklisten zur Beurteilung und Optimierung von Zeitarbeit. Die Checklisten 'Psychische Anforderungen/Belastungen', 'Arbeits- und Gesundheitsschutz', 'Organisation' und 'Qualifikationserfordernisse' wurden zur Unterstützung der Disponentinnen bei der täglichen Arbeit entwickelt, um Schwachstellen leichter erkennen und vermeiden zu können und eine humane Arbeitsgestaltung sowie einen wirtschaftlichen Erfolg zu sichern. Ziel des Berichts ist es, Empfehlungen und Anregungen zu geben, Zeitarbeit für alle Beteiligten sicher, gesundheitsförderlich und effizient zu gestalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Flexibilisierung der Arbeit in den Niederlanden: die Entwicklung atypischer Beschäftigung unter Berücksichtigung der Frauenerwerbstätigkeit (2001)

    Wilkens, Ingrid;

    Zitatform

    Wilkens, Ingrid (2001): Flexibilisierung der Arbeit in den Niederlanden. Die Entwicklung atypischer Beschäftigung unter Berücksichtigung der Frauenerwerbstätigkeit. (Zentrum für Globalisierung und Europäisierung der Wirtschaft. Discussion paper 10), Göttingen, 14 S.

    Abstract

    "Die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit in Deutschland bewirkte in letzter Zeit eine intensive Diskussion der Strategien der als beschäftigungspolitisch erfolgreicher angesehenen Länder. Im Brennpunkt des Interesses stehen dabei neben den USA, Dänemark und Großbritannien auch die Niederlande, wo die Arbeitslosenquote mittlerweile auf 4% (1999) gesenkt werden konnte. Ein wesentliches Element der niederländischen Beschäftigungspolitik ist die Flexibilisierung der Arbeit, die zur Behebung der Arbeitsmarktkrise in den 80er Jahren eingeleitet wurde. Flexibilisierung ist in der arbeitspolitischen Debatte mit vielfältigen Befürchtungen bezüglich der Abnahme der Beschäftigungsqualität bzw. des Verlustes der sozialen Sicherungsstandards verbunden. In diesem Beitrag soll zum einen anhand der vom Statistischen Zentralamt (Centraal Bureau voor de Statistiek, CBS) verwendeten Daten gezeigt werden, wie sich die Arbeitsverhältnisse in Folge der umfassenden Flexibilisierung entwickelt haben und welche Beschäftigungsqualität mit dieser Entwicklung verbunden ist. Die zweite Frage lautet, inwieweit die Frauen, die in vielen europäischen Ländern am Arbeitsmarkt benachteiligt sind, von der Beschäftigungsentwicklung in den Niederlanden profitieren konnten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Leiharbeit in Österreich: Übergangslösung oder Sackgasse? (2001)

    Wroblewski, Angela ;

    Zitatform

    Wroblewski, Angela (2001): Leiharbeit in Österreich: Übergangslösung oder Sackgasse? (Institut für Höhere Studien. Reihe Soziologie 48), Wien, 45 S.

    Abstract

    "Der Personalleasingmarkt bzw. Arbeitskräfteüberlassung beschäftigt derzeit etwas mehr als 1 Prozent der unselbständig Beschäftigten in Österreich. Bei Leiharbeit, arbeitsrechtlich korrekt als Arbeitskräfteüberlassung bezeichnet, handelt es sich um eine Arbeitsform, die den Flexibilitätsbedürfnissen der Wirtschaft optimal entgegenzukommen scheint und in zunehmendem Maß als strategisches Element der Personalpolitik eingesetzt wird. Zugleich handelt es sich bei Arbeitskräfteüberlassung um ein atypisches Beschäftigungsverhältnis, mit dem sowohl Chancen wie auch Risiken für Arbeitnehmerinnen verbunden werden. Je nach Sichtweise wird Arbeitskräfteüberlassung entweder als zeitgemäße und flexible Arbeitsform, die zum 'Lifestyle' gehört, oder aber als 'moderne Form der Sklaverei' gesehen. In diesem Beitrag wird die Situation der Arbeitskräfteüberlassung in Österreich beschrieben. In einem ersten Schritt wird die Diskussion rund um Leiharbeit seit den 70er Jahren in groben Zügen nachgezeichnet. Danach werden die relevanten arbeitsrechtlichen Regelungen vorgestellt sowie anhand des verfügbaren Datenmaterials das Ausmaß und die Entwicklung der Leiharbeit aufgezeigt. Dabei wird auch auf die Aussagekraft der Datengrundlage kritisch eingegangen. Diese formal-quantitative Darstellung wird durch Ergebnisse von qualitativen Untersuchungen, die sich mit dem 'Alltag der Leiharbeit' auseinandersetzen, sowie durch Einschätzungen von Expertinnen ergänzt." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The effects of non-standard employment on mental health in Britain (2000)

    Bardasi, Elena; Francesconi, Marco ;

    Zitatform

    Bardasi, Elena & Marco Francesconi (2000): The effects of non-standard employment on mental health in Britain. (IZA discussion paper 232), Bonn, 40 S., Anhang.

    Abstract

    "This paper explores the relationship between non-standard types of employment and mental health. The analysis uses data on workers from the first seven waves of the British Household Panel Study, 1991-97. Four different types of non-standard employment (non-standard contracts, places, times, and weekly hours of work) are analysed and the General Health Questionnaire (GHQ) index is used as the measure of mental health. The authors find evidence of only a modest effect of all types of flexible employment on the GHQ scores of men and women. Although the workers' non-standard employment behaviour does not significantly vary with their endowments and unobserved inputs, population health heterogeneity may still have a critical effect on the observed changes in labour market behaviour. Finally, the authors find some significant effect of non-standard employment on mental health when the sample is stratified by age and education." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Soziale Absicherung neuer Selbständiger (2000)

    Bieback, Karl-Jürgen;

    Zitatform

    Bieback, Karl-Jürgen (2000): Soziale Absicherung neuer Selbständiger. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 53, H. 12, S. 810-817.

    Abstract

    "Der Unterschied zwischen geschützter abhängiger Arbeit einerseits und ungeschützter selbständiger Tätigkeit andererseits ist so stark, dass der Anreiz, abhängige Beschäftigung in "neue Selbständigkeit" umzuwandeln, groß ist. Deshalb und um der sozialen Schutzbedürftigkeit vieler "neuer Selbständiger" Rechnung zu tragen, muss diese Gefälle im sozialen Schutz beseitigt und müssen die "neuen Selbständigen" in die Schutzsysteme einbezogen werden. Im Zivil- und Arbeitsrecht bietet sich hier eine Ausdehnung des Status der "arbeitnehmerähnlichen Person" und eine Stärkung des sozialen Schutzes abhängiger Selbständiger an. Im Sozialrecht muss dies dazu führen, für die "neuen Selbständigen" eigene Sicherungsformen im allgemeinen Sozialversicherungssystem zu entwickeln." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Sozialversicherungspflichtige Teilzeitbeschäftigung in den Erwerbsbiographien der zukünftigen Rentnerinnen und ihre Auswirkungen auf die Altersvorsorge: eine Kohortenbetrachtung auf Basis der Untersuchung Altersvorsorge in Deutschland 1996 (AVID '96) (2000)

    Bieber, Ulrich; Stegmann, Michael;

    Zitatform

    Bieber, Ulrich & Michael Stegmann (2000): Sozialversicherungspflichtige Teilzeitbeschäftigung in den Erwerbsbiographien der zukünftigen Rentnerinnen und ihre Auswirkungen auf die Altersvorsorge. Eine Kohortenbetrachtung auf Basis der Untersuchung Altersvorsorge in Deutschland 1996 (AVID '96). In: Deutsche Rentenversicherung H. 6, S. 364-383.

    Abstract

    "Der Beitrag setzt sich mit der sozialversicherungspflichtigen Teilzeitbeschäftigung von Frauen und deren Wirkung auf die Anwartschaften aus der gesetzlichen Rentenversicherung auseinander. Auf Basis der Erhebung 'Altersvorsorge in Deutschland 1996 (AVID '96)', die es erstmals ermöglicht, rentenversicherungsrelevante Sachverhalte und Teilzeitbeschäftigung auch im Detail aufeinander zu beziehen, wird die Struktur der Teilzeitbeschäftigung nach Verbreitung, Dauer, Lage und der Zusammenhang mit sozialversicherungspflichtiger Vollzeitbeschäftigung dargestellt. Ein Vergleich der projizierten Anwartschaften von Frauen mit und ohne Teilzeitbeschäftigungsphasen zeigt schließlich, dass diesen Phasen eine wichtige Scharnierfunktion zwischen Familienarbeit und Vollzeitbeschäftigung zukommt, was letztlich auch zu höheren selbsterworbenen Anwartschaften führt. Eine Unterstützung von Teilzeitbeschäftigung im Sinne einer Höherbewertung niedriger Entgelte während der Kinderberücksichtigungszeit im Rahmen der Rentenberechnung würde insoweit die eigenständige soziale Sicherung der Frauen verbessern helfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Temporary jobs: stepping stones or dead ends? (2000)

    Booth, Alison L. ; Francesconi, Marco ; Frank, Jeff ;

    Zitatform

    Booth, Alison L., Marco Francesconi & Jeff Frank (2000): Temporary jobs. Stepping stones or dead ends? (IZA discussion paper 205), Bonn, 33 S.

    Abstract

    Die Autoren befassen sich mit der Zeitarbeit (Gelegenheits- und Saisonarbeit, befristete Beschäftigungsverhältnisse) in Großbritannien. Untersucht wurden die Arbeitszufriedenheit, die Weiterbildungsteilnahme und das Einkommen von ZeitarbeiterInnen sowie die Chancen über Zeitarbeit dauerhaft in den Arbeitsmarkt integriert zu werden. (IAB)

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