Regionale Arbeitsmärkte in Deutschland
Unter den einheitlichen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland finden sich Regionen, die von einer tiefen Arbeitsmarktkrise betroffen sind, und andere, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Welches sind die Ursachen dieser regionalen Disparitäten? Wie werden sich der Arbeitskräftebedarf und das Erwerbspersonenpotenzial in den Regionen zukünftig entwickeln? Welche regionalen Beschäftigungsaussichten bestehen, für Jüngere und Ältere, in Wirtschaftszweigen, in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten? Dieser IABInfoPool erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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Literaturhinweis
Zweiter Fortschrittsbericht wirtschaftswissenschaftlicher Institute über die wirtschaftliche Entwicklung in Ostdeutschland: Kurzfassung (2003)
Zitatform
(2003): Zweiter Fortschrittsbericht wirtschaftswissenschaftlicher Institute über die wirtschaftliche Entwicklung in Ostdeutschland. Kurzfassung. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 9, H. 15, S. 437-467.
Abstract
Das Bundesministerium der Finanzen hat fünf wirtschaftswissenschaftliche Forschungsinstitute beauftragt, in jährlichen "Fortschrittsberichten Ostdeutschland" die wirtschaftliche Situation in den neuen Bundesländern zu begutachten. Der Beitrag ist eine gestraffte Fassung des zweiten gemeinsamen Berichts. Die Forschungsinstitute hatten diesmal den Auftrag, zwei Politikbereiche - nämlich die Förderung von Investitionen in Ostdeutschland und die Aktive Arbeitsmarktpoltik - einer näheren Analyse zu unterziehen und darauf aufbauend wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen abzuleiten. Einbezogen werden sollte auch die Innovationsförderung. Darüber hinaus wurden als weitere Schwerpunkte des Berichts eine regional differenzierende Analyse der Infrastrukturausstattung in den neuen Ländern, die Ermittlung der technologischen Leistungsfähigkeit der ostdeutschen Wirtschaft und eine Untersuchung der finanzpolitischen Situation der ostdeutschen Länder und Gemeinden vereinbart. Alles in allem kommen die Institute zu dem Schluss, dass die Möglihckeiten der Politik, den Aufbauprozess in Ostdeutschland zu beschleunigen, zunehmend geringer werden. In Bezug auf die Arbeitsmarktpolitik schlagen sie vor, diese in Zukunft stärker mit der Regionalpolitik zu verzahnen. "Dies gilt vor allem für die Akteure auf der lokalen Ebene, da dort eine gezielte Abstimmung von Wirtschaftsförderung und Beschäftigungspolitik von Synergieeffekten profitieren kann. Daher sollten die Arbeitsämter ihre Weiterbildungsmaßnahmen noch mehr auf den Qualifikationsbedarf der Unternehmen ausrichten, um einen punktuellen Fachkräftemangel zu vermeiden. Allerdings ist dabei darauf zu achten, dass betriebliche Weiterbildungsanstrengungen nicht durch Maßnahmen der Bundesanstalt für Arbeit ersetzt werden." (IAB2)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie die Langfassung des Zweiten Fortschrittsbericht. -
Literaturhinweis
Fachkräftebedarf und Weiterbildungsgeschehen: Problemlagen und Handlungsoptionen. Dokumentation des Werkstattgesprächs am 15. und 16. Mai 2003 in Berlin (2003)
Zitatform
(2003): Fachkräftebedarf und Weiterbildungsgeschehen. Problemlagen und Handlungsoptionen. Dokumentation des Werkstattgesprächs am 15. und 16. Mai 2003 in Berlin. (Arbeitsmarktpolitische Schriftenreihe der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen 59), Berlin: BBJ Consult, 104 S.
Abstract
Im Rahmen des Werkstattgesprächs wurden fünf Expertisen zu Hintergründen und verschiedenen Aspekten des Themas Fachkräftemangel vorgestellt und kontrovers diskutiert. Ein Schwerpunkt war der Fachkräftebedarf und die Weiterbildung in Berlin sowie in der IT-Branche.
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Literaturhinweis
Spatial structural change: evidence and prospects (2002)
Zitatform
Bade, Franz-Josef, Annekatrin Niebuhr & Matthias Schönert (2002): Spatial structural change. Evidence and prospects. In: L. Schätzl & J. Revilla Diez (Hrsg.) (2002): Technological change and regional development in Europe, S. 43-60.
Abstract
Auf der Basis der Einkommens- und der Beschäftigungsentwicklung werden regionale Wachstumsprozesse in Westdeutschland für den Zeitraum 1976 bis 1996 analysiert. Ferner wird in die Analyse das Humankapital als Indikator für regionales Wachstum einbezogen. Die in dem Aufsatz diskutierten empirischen Belege für Deutschland zeigen, dass der räumliche Dekonzentrationseffekt noch nicht beendet ist. Selbst durchgreifende Änderungen der Rahmenbedingungen (wie die Einführung des Gemeinsamen Marktes oder die EU-Erweiterung) ändern an diesem Trend wenig. Die positive Entwicklung von peripheren Regionen wird unter anderem darauf zurückgeführt, dass ländliche Regionen schneller auf strukturellen und technologischen Wandel reagieren können. In den Agglomerationszentren kann man eine generelle Abnahme der Beschäftigung beobachten, was allerdings nicht für hoch qualifizierte Beschäftigungen gelten muss. (IAB)
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Literaturhinweis
Überblick zur Beschäftigung und Arbeitslosigkeit von Frauen nach Berufen (2002)
Zitatform
Biersack, Wolfgang (2002): Überblick zur Beschäftigung und Arbeitslosigkeit von Frauen nach Berufen. In: G. Engelbrech (Hrsg.) (2002): Arbeitsmarktchancen für Frauen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 258), S. 127-144.
Abstract
"Obwohl es heute selbstverständlich ist, dass Frauen berufstätig sind, ist die Wahl des Berufs nach wie vor sehr stark vom Geschlecht geprägt. Der Beitrag soll daher einen Überblick vermitteln, in welchen Berufen Frauen beschäftigt sind bzw. eine Beschäftigung anstreben. Zu diesem Zweck wird die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, die registrierte Arbeitslosigkeit sowie die duale Ausbildung von Frauen im Jahr 2000 näher betrachtet. Daneben werden sowohl die Entwicklung seit 1993 als auch Unterschiede zwischen Ost und West untersucht. Zusammenfassend zeigt sich:
-Wie bei den Erwerbstätigen insgesamt waren auch bei den sozialversicherungsfplichtig Beschäftigten weniger Frauen von der Beschäftigungskrise der 90er Jahre betroffen als Männer.
-Ursache dafür ist die unterschiedliche Beschäftigungsentwicklung nach Berufen, insbesondere zwischen männerdominierten und frauendominierten Berufen.
-Dennoch gibt es auch gegenläufige Beschäftigungsentwicklungen bei Frauen zwischen Ost und West wie auch in einzelnen Berufen zwischen Männern und Frauen.
-Teilzeit-Anteile unterscheiden sich stark zwischen den Berufen. So ist Teilzeit nur in den frauendominierten Berufen in größerem Umfang anzutreffen.
-Die männerdominierten Berufe, insbesondere die produktionsorientierten Berufe weisen höhere Arbeitslosenquoten aus.
-In der dualen Ausbildung münden nach wie vor viele junge Frauen in typische 'Frauenberufe' ein. Dies bedeutet aber auch, dass für sie neue IT-Berufe eine geringe Rolle spielen als für junge Männer." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Modelling and simulation of migration, regional employment development and regional gross wage payment in Germany: the Bottom-up approach (2002)
Binder, J.; Haag, G.; Koller, Martin;Zitatform
Binder, J., G. Haag & Martin Koller (2002): Modelling and simulation of migration, regional employment development and regional gross wage payment in Germany. The Bottom-up approach. In: I. Johansson & R. Dahlberg (Hrsg.) (2002): Uddevalla Symposium 2001 : regional economies in transition. Papers presented at the Uddevalla Symposium 2001, 14-16 June, Vänersborg, Sweden (University of Trollhättan/Uddevalla. Research report, 02, 01), S. 119-141.
Abstract
"This article aims to bring together insights from regional economics, population dynamics and migration. In a bottom-up approach the economic development of the regional gross wage payment and the volume of employment are linked with the spatial redistribution processes due to migration and demographic changes. Explicit attention is given to the model based analysis and the simulation of the regional gross wage payment on the level of the 441 districts of Germany for the period 1994 to 1998. Simulations for different scenarios with the time horizon 2003 are also discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Regional development of employment in eastern Germany: an analysis with an econometric analogue to shift-share techniques (2002)
Zitatform
Blien, Uwe & Katja Wolf (2002): Regional development of employment in eastern Germany. An analysis with an econometric analogue to shift-share techniques. In: Papers in regional science, Jg. 81, H. 3, S. 391-414.
Abstract
"We extend in this analysis an approach introduced by Patterson and suggested by Möller and Tassinopoulos. Our approach uses a generalization of an econometric analogue of the common shift-share method, suggested here as a new 'workhorse' for regional analyses. The results obtained with this shift-share-regression, and with very differentiated data from the employment statistics of eastern Germany, show that processes of deconcentration play a role in explaining regional disparities, since inverse localization and positive urbanization effects are visible. The relevant processes can be understood by implementing approaches of 'new economic geographys', structural change and endogenous growth theory." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Beteiligte aus dem IAB
Wolf, Katja; -
Literaturhinweis
Ostdeutschland: Determinanten der regionalen Beschäftigungsentwicklung (2002)
Zitatform
Blien, Uwe, Erich Maierhofer, Dieter Vollkommer & Katja Wolf (2002): Ostdeutschland: Determinanten der regionalen Beschäftigungsentwicklung. (IAB-Kurzbericht 12/2002), Nürnberg, 6 S.
Abstract
Der Kurzbericht fasst Ergebnisse des ENDOR-Projekts (Entwicklung der ostdeutschen Regionen) des IAB zusammen. Darin wurden die Determinanten der Regionalentwicklung in den neuen Bundesländern mit Hilfe regional stark differenzierter Daten der Beschäftigten-, Arbeitsmarkt- und Maßnahmestatistik untersucht. Es zeigte sich, dass sich die regionalen Disparitäten innerhalb Ostdeutschlands - trotz ausgleichender Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik und der Investitionsförderung - in den letzten Jahren vertieft haben. Wesentlich für die regionale Entwicklung der Beschäftigung sind die Branchenstrukturen, die Stärke des "überregionalen" Sektors, der nicht für den lokalen Markt produziert, und die Qualifikation der Arbeitskräfte in einer Region. Besonders benachteiligt sind ländliche Gebiete. (IAB)
Beteiligte aus dem IAB
Wolf, Katja; -
Literaturhinweis
Ostdeutschland: Effekte der Arbeitsmarktpolitik auf die regionale Beschäftigung (2002)
Zitatform
Blien, Uwe, Erich Maierhofer, Dieter Vollkommer & Katja Wolf (2002): Ostdeutschland: Effekte der Arbeitsmarktpolitik auf die regionale Beschäftigung. (IAB-Kurzbericht 13/2002), Nürnberg, 5 S.
Abstract
Der Kurzbericht basiert auf Ergebnissen des ENDOR-Projekts (Entwicklung der ostdeutschen Regionen) des IAB. Darin wurden die Determinanten der Regionalentwicklung in den neuen Bundesländern mit Hilfe eines regionalen Entwicklungsmodells und stark differenzierter Daten der Beschäftigten- und Arbeitsmarktstatistik sowie weiterer Quellen untersucht. Es wird festgestellt, dass die Arbeitsmarktpolitik der Bundesanstalt für Arbeit von 1993 bis 1999 einen positiven Einfluss auf die regionale Beschäftigungsentwicklung in Ostdeutschland hatte. Dies gilt sowohl für Fortbildungsmaßnahmen als auch für Arbeitsbeschaffungs- und Strukturanpassungsmaßnahmen. Für verschiedene Instrumente der Investitionsförderung wurden ebenfalls positive Effekte auf die Beschäftigung Ostdeutschlands gefunden. (IAB)
Beteiligte aus dem IAB
Wolf, Katja;Weiterführende Informationen
Entlastungswirkung der Arbeitsmarktpolitik (Ostdeutschland, nach Kreisen) -
Literaturhinweis
Mehrebenenanalyse (2002)
Zitatform
Blien, Uwe & Michael Wiedenbeck (2002): Mehrebenenanalyse. In: G. Kleinhenz (Hrsg.) (2002): IAB-Kompendium Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 250), S. 309-324.
Abstract
"In methodischer Hinsicht wird als Mehrebenenanalyse eine Art der statistischen oder ökonometrischen Modellierung bezeichnet, bei der gleichzeitig Variablen der Mikroebene (z.B. zu individuellen Personen) und der Makroebene (z.B. Regionen) einbezogen werden. Einerseits ergeben sich dadurch zusätzliche analytische Möglichkeiten, andererseits sind spezielle methodische Vorkehrungen notwendig, um der Gefahr von Fehlschlüssen zu entgehen. Von den Methoden der Mehrebenenanalyse sind konzeptionelle Mehrebenenansätze zu unterscheiden. Mit diesem Begriff werden Erweiterungen oder Alternativpositionen zu üblichen Konstruktionsprinzipien des methodologischen Individualismus in der ökonomischen oder soziologischen Theorie bezeichnet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regional development of employment and deconcentration processes in Eastern Germany: an analysis with econometric analogue to shift-share techniques (2002)
Zitatform
Blien, Uwe & Katja Wolf (2002): Regional development of employment and deconcentration processes in Eastern Germany. An analysis with econometric analogue to shift-share techniques. In: I. Johansson & R. Dahlberg (Hrsg.) (2002): Uddevalla Symposium 2001 : regional economies in transition. Papers presented at the Uddevalla Symposium 2001, 14-16 June, Vänersborg, Sweden (University of Trollhättan/Uddevalla. Research report, 02, 01), S. 179-192.
Abstract
"The paper examines the development of regional employment in eastern Germany. An approach by Möller & Tassinopoulos is taken up for the analyses using very differentiated data from the employment statistics. This approach uses a generalisation o an econometric analogue of the common shift-share method, which is suggested here as a new 'workhorse' for regional analyses. The results show that deconcentration processes play a key role in explaining regional disparities. Inverse localisation and positive urbanisation effects are visible. On the one hand the development can be interpreted as a long-term consequence of the transformation,. since the regions of the GDR were virtually characterised by monostructures. On the other hand similar but weaker deconcentration processes are currently occurring in general in European and North American regions and have also been shown for western Germany by Möller & Tassinopoulos. Such processes can be understood with approaches of 'New Economic Geography' (based on Krugman et al.), whereas the general significance of industry specific effects, which is also becoming clear, can be explained using approaches of structural change, following amongst others Appelbaum & Schettkat. In addition, positive impulses of the qualification structure on regional development are detectable, which can be understood by endogenous growth theory." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Beteiligte aus dem IAB
Wolf, Katja; -
Literaturhinweis
Arbeitsplatzdynamik und befristete Verträge: Empirische Evidenz aus dem IAB-Betriebspanel für Baden-Württemberg (2002)
Zitatform
Boockmann, Bernhard & Tobias Hagen (2002): Arbeitsplatzdynamik und befristete Verträge: Empirische Evidenz aus dem IAB-Betriebspanel für Baden-Württemberg. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 35, H. 3, S. 385-396.
Abstract
"Der Beitrag beschreibt die Rolle befristeter Arbeitsverträge in der Arbeitsplatzdynamik baden-württembergischer Betriebe im Jahr 2001. Obwohl nur 4,4 Prozent der Arbeitnehmer einen befristeten Vertrag haben, erfolgen mehr als ein Viertel aller Einstellungen auf der Basis eines befristeten Vertrages. Mehr noch als expandierende Betriebe nutzen schrumpfende Betriebe befristete Verträge: Hier werden rund 44 Prozent der Einstellungen befristet vorgenommen, was auf die ungewisse Geschäftsentwicklung in diesen Betrieben zurückzuführen sein dürfte. Von den befristet Beschäftigten, deren Arbeitsvertrag im Jahr 2001 auslief, wechselten circa 51 Prozent in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis im gleichen Betrieb, während circa 49 Prozent aus dem Betrieb ausschieden. Die Übernahmequote ist in wachsenden Betrieben deutlich höher. Gerade hier wird befristete Beschäftigung offensichtlich nicht nur als kurzfristiges Anpassungsinstrument genutzt, sondern auch zur Erprobung neueingestellter Mitarbeiter. Weitere Ergebnisse der Datenanalyse betreffen den simultanen Zugang und Abgang von Arbeitnehmern in den bzw. aus dem Betrieb, der als Rotation oder Churning bezeichnet wird. Die Churning-Rate liegt bei der Gesamtbeschäftigung bei fast 65 Prozent, d.h. fast zwei Drittel des Umschlags dient nur zum Austausch der Arbeitnehmer, ohne dass damit Auf- oder Abbau von Beschäftigung verbunden ist. Die Ergebnisse zeigen ferner, dass die Betriebe den Arbeitnehmern bei der Neubesetzung von Stellen häufig befristete Verträge anbieten, obwohl die Stellen bislang unbefristet besetzt waren. Stellt man diesem Phänomen jedoch die Zahl der Umwandlungen befristeter in unbefristete Arbeitsverträge gegenüber, zeigt sich, dass per saldo keine Verdrängung regulärer Beschäftigung festzustellen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Overeducation, regional labour markets and spatial flexibility (2002)
Zitatform
Büchel, Felix & Maarten van Ham (2002): Overeducation, regional labour markets and spatial flexibility. (IZA discussion paper 424), Bonn, 13 S.
Abstract
"For most workers, access to suitable employment is severely restricted by the fact that they look for jobs in the regional labour market rather than the global one. In this paper we analyse how macro-level opportunities (regional labour market characteristics) and microlevel restrictions (the extent to which - job searchers are restricted to the regional labour market) can help to explain the phenomenon of overeducation. For the purposes of this project we obtained special permission to link regional data supplied by the German Federal Office for Building and Regional Planning to data provided by the respondents in the German Socio-Economic Panel (GSOEP), based on their region of residence. The use of multilevel models made it possible to combine both individual and regional characteristics in the same models. In addition, we used the Heckman two-step procedure to control for selective access to employment. The results show that the size of the labour market is an important factor in avoiding overeducation: looking for a job on a large labour market increases the probability of finding a suitable job. Access to a car for personal use and a longer commuting time reduce the risk of working in a job for which one is overeducated." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Beschäftigung und Arbeitslosigkeit von Männern und Frauen: von der Arbeitsmarktkrise der 90er Jahre ins neue Jahrtausend (2002)
Engelbrech, Gerhard;Zitatform
Engelbrech, Gerhard (2002): Beschäftigung und Arbeitslosigkeit von Männern und Frauen. Von der Arbeitsmarktkrise der 90er Jahre ins neue Jahrtausend. In: G. Engelbrech (Hrsg.) (2002): Arbeitsmarktchancen für Frauen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 258), S. 3-13.
Abstract
"Von Veränderungen der Tätigkeits- und Wirtschaftsstruktur sowie des Arbeitsumfangs waren Männer und Frauen in der Vergangenheit unterschiedlich betroffen. Sowohl beim Abbau alter als auch bei der Entstehung neuer Arbeitsplätze schnitten - zumindest quantitativ - Frauen besser ab. Dies ist auch in Zukunft zu erwarten. Vom unverminderten Trend zu mehr Dienstleistungstätigkeiten und weiter zunehmender Teilzeitbeschäftigung werden in Zukunft in erster Linie Frauen profitieren. In Ost- und Westdeutschland fallen mehr Vollzeitarbeitsplätze für Männer bei produktionsorientierten Tätigkeiten weg als neue Arbeitsplätze hinzukommen. Bei Frauen nimmt die Zahl der Teilzeitarbeitsplätze deutlich zu, sodass das Arbeitsvolumen weitgehend erhalten bleibt. Damit müssen sich aber Wirtschaft und Politik neuen Herausforderungen stellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
High skilled migration and the exertion of effort by the local population (2002)
Zitatform
Epstein, Gil S., Astrid Kunze & Melanie E. Ward (2002): High skilled migration and the exertion of effort by the local population. (IZA discussion paper 540), Bonn, 39 S.
Abstract
"The design of optimal immigration policy, particularly in the face of the spiralling demand for highly skilled workers, such as IT workers and engineers, is a topical issue in the policy debate as well as the economic literature. In this paper, we present empirical evidence from firm level data collected in 2000 on the demand in Europe for highly skilled workers in general and abroad and their determinants. Major findings are that the fraction of highly skilled recruited from the international labour market is very small, and it seems that foreign and domestic workers are very similar in terms of formal education, that is subject of specialisation, and job characteristics. We suggest an efficiency wage model that can explain why firms recruit foreign workers in small numbers and are willing to pay migrants the same wage as local workers and at the same time are willing to pay for moving costs, for example, that are specific to immigrating workers" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die Entwicklung von Arbeitsmarktmobilität und Beschäftigungsstabilität im Übergang von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft: eine deskriptive Analyse des westdeutschen Arbeitsmarktes zwischen 1976 und 1995 auf Basis der IAB-Beschäftigtenstichprobe (2002)
Zitatform
Erlinghagen, Marcel (2002): Die Entwicklung von Arbeitsmarktmobilität und Beschäftigungsstabilität im Übergang von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft. Eine deskriptive Analyse des westdeutschen Arbeitsmarktes zwischen 1976 und 1995 auf Basis der IAB-Beschäftigtenstichprobe. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 35, H. 1, S. 74-89.
Abstract
"Der Beitrag überprüft die These von einer zunehmenden Bedeutung der extern-numerischen Arbeitsmarktflexibilität mit Hilfe einfacher deskriptiver Verfahren auf Basis der Verlaufsdaten der IAB-Beschäftigtenstichprobe für den westdeutschen Arbeitsmarkt der Jahre 1976 bis 1995. Dabei zeigt sich, dass von einer generell zunehmenden beschleunigten Arbeitsmarktdynamik keine Rede sein kann, sondern die Arbeitsmarktmobilität seit den 70er Jahren stagniert, wenn nicht sogar leicht abgenommen hat; darüber hinaus nimmt die Stabilität von Beschäftigungsverhältnissen im Zeitverlauf nicht wie vielleicht zu erwarten war ab sondern zu; auch wird Arbeitslosigkeit nicht mehr und mehr zum 'Normalfall' in Erwerbsverläufen von Arbeitnehmern trotz absolut steigender Arbeitslosenzahlen. Letztendlich widerlegt der Beitrag nicht nur die These vom 'Turbo-Arbeitsmarkt'; auch scheint Skepsis gegenüber der gegensätzlichen These vom zunehmend sklerotischen Arbeitsmarkt angebracht. Denn eine Konzentration hauptsächlich auf die Entwicklung der extern-numerischen Flexibilität verstellt allzu leicht den Blick auf alternative betriebliche Flexibilisierungsstrategien. Die Verstetigung von Arbeitnehmer-Arbeitgeber-Beziehungen ist allein kein Indiz für einen anpassungsunfähigen Arbeitsmarkt. Vielmehr sind die in diesem Beitrag präsentierten Ergebnisse im Zusammenhang mit einer wachsenden internen Flexibilisierung der Betriebe in Deutschland zu interpretieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Employment status, endogenous regional mobility, and spatial dependencies in labor markets (2002)
Zitatform
Fahr, René & Uwe Sunde (2002): Employment status, endogenous regional mobility, and spatial dependencies in labor markets. (IZA discussion paper 521), Bonn, 26 S.
Abstract
"This paper investigates spatial correlation in the matching process of vacant jobs and job seekers. The importance of the interactions of regional labor markets in West Germany is highlighted in several dimensions. We test for spatial autocorrelation in regional hires, unemployment and vacancy levels, we examine the patterns of new matches in regions, identify clusters of regions of particularly intense interregional matching, and examine the effects of German re-unification. After setting-out a simple model of endogenous regional mobility and endogenous on-the-job search, we analyze the composition of new hires with respect to regional origin and previous employment status, the determinants of this composition, and the interaction of these characteristics. The results shed new light on the puzzle raised in the literature, which finds a large variation in unemployment rates, combined with little inter-regional migration. We find evidence in favour of labor market determined migration and against the ┐internal migration puzzle┐ found for other European countries and partly for the United States." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Estimations of occupational and regional matching efficiencies using stochastic production frontier models (2002)
Zitatform
Fahr, Rene & Uwe Sunde (2002): Estimations of occupational and regional matching efficiencies using stochastic production frontier models. (IZA discussion paper 552), Bonn, 23 S.
Abstract
Unter Verwendung stochastischer Methoden werden die Zusammenhänge zwischen freien und unbesetzten Stellen analysiert, wobei sich neue Details der Mechanismen zur Schaffung von Stellen zeigen. Für unterschiedliche Arbeitsmärkte in Bezug auf regionale Verteilung sowie Beschäftigung werden am Beispiel Deutschland als wichtige Determinanten Nachfrage- und Angebotsfaktoren isoliert. Aus den ermittelten Daten lassen sich differenzierte Maßnahmen für die Arbeitsmarktpolitik ableiten. (IAB)
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Literaturhinweis
Determinanten der Beschäftigungsentwicklung in Ost- und Westdeutschland von 1995 bis 2000 unter besonderer Berücksichtigung von Exportaktivitäten (2002)
Zitatform
Fischer, Gabriele (2002): Determinanten der Beschäftigungsentwicklung in Ost- und Westdeutschland von 1995 bis 2000 unter besonderer Berücksichtigung von Exportaktivitäten. In: L. Bellmann (Hrsg.) (2002): Die ostdeutschen Betriebe in der internationalen Arbeitsteilung (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 263), S. 65-83.
Abstract
"Die Internationalisierung der Wirtschaft kann für die einzelnen Betriebe Vor- und Nachteile haben: Auf der einen Seite vergrößern sich die Absatzmöglichkeiten durch die Erschließung neuer Märkte. Auf der anderen Seite bedeutet die Öffnung der Märkte auch einen größeren Konkurrenzdruck, dem die Betriebe ausgesetzt sind. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, welche Auswirkung die internationalen Aktivitäten von Betrieben auf die Beschäftigung haben. Dieser Frage wurde mit Hilfe einer Längsschnittanalyse mit Daten des IAB-Betriebspanels von 1996 bis 2000 nachgegangen. Es wurde untersucht, welche Betriebe eine positive bzw. negative Beschäftigungsentwicklung zu verzeichnen haben und welche Rolle dabei die Exportaktivität der Betriebe spielt, d. h. ob und - wenn ja - welchen Einfluss sie auf die Beschäftigungsentwicklung haben. Dabei stellte sich heraus, dass die Exportaktivitäten in den neuen Bundesländern in positivem Zusammenhang mit der Beschäftigung stehen, in den alten Bundesländern hingegen nicht. Es handelt sich bei dieser Analyse um eine erste Annäherung an das Thema. Der Beitrag will auf Möglichkeiten und Schwierigkeiten der Längsschnittanalyse mit den Daten das IAB-Betriebspaniels hinweisen. Da viele Fragen dabei nur angeschnitten werden konnten, ist diese Untersuchung in erster Linie als Diskussionsbeitrag und als Anregung zu weiterführenden Analysen zu verstehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Agglomeration und regionale Arbeitsmärkte: Ergebnisse eines internationalen Workshops des DIW Berlin vom 11. bis 13. April 2002 (2002)
Zitatform
Frank, Björn & Michael Pflüger (2002): Agglomeration und regionale Arbeitsmärkte. Ergebnisse eines internationalen Workshops des DIW Berlin vom 11. bis 13. April 2002. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 69, H. 19, S. 303-309.
Abstract
"Auf einem internationalen Workshop des DIW Berlin ist der aktuelle Stand des Zusammenwirkens der Arbeitsmarkt- und der Regionalökonomik, insbesondere der Neuen Ökonomischen Geographie, diskutiert worden. Neue theoretische Ideen und aussagekräftigere Mikrodatensätze, die den Wissenschaftlern heute zur Verfügung stehen, signalisieren eine weiter zunehmende Bedeutung dieses Forschungszweigs. Eine wichtige Erkenntnis dieses Workshops war, dass es den Arbeitsmarkt nicht gibt. Einzelne Arbeitsmärkte entwickeln sich ganz unterschiedlich. Von deren regionaler Konzentration hängen die Höhe der Löhne und die Beschäftigungschancen ab. So profitieren höher Qualifizierte - dies zeigen die empirischen Untersuchungen - in besonderem Maße von der Stärke der wirtschaftlichen Aktivität in der Region. Theoretische Arbeiten kommen zu dem Ergebnis, dass Investitionen in Humankapital gerade auf Märkten mit hoher Konzentration lohnend sind. Die Arbeitsmarktpolitik wäre falsch beraten, vorschnell wirtschaftspolitischen Empfehlungen zu folgen, die allein auf regional undifferenzierte Maßnahmen setzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mikroökonomische Analyse der Arbeitsnachfrage: eine Untersuchung von Beschäftigungsdynamik und Überstundennachfrage unter dem Einfluss von Anpassungskosten mit deutschen Betriebsdatensätzen (2002)
Gold, Michael;Zitatform
Gold, Michael (2002): Mikroökonomische Analyse der Arbeitsnachfrage. Eine Untersuchung von Beschäftigungsdynamik und Überstundennachfrage unter dem Einfluss von Anpassungskosten mit deutschen Betriebsdatensätzen. (Volkswirtschaftliche Forschungsergebnisse 81), Hamburg: Kovac, 262 S.
Abstract
"Ausgehend von der Diskussion zunehmender Arbeitslosigkeit und den damit verbundenen Anpassungshemmnissen wird in der vorliegenden Arbeit die Nachfrageseite des Arbeitsmarktes betrachtet. Basierend auf mikroökonomisch theoretischen Überlegungen wird ein empirischer Beitrag mit ökonometrischen Analysen unter Verwendung von Betriebsdatensätze geliefert. Im Mittelpunkt stehen die Wirkungen von Anpassungskosten auf die Beschäftigungsdynamik (Arbeitskräfte) und auf Überstunden (Arbeitszeit).
Vier zentrale Fragen werden behandelt: Wie wirken Anpassungskosten auf die optimale Beschäftigungshöhe und die Beschäftigungsdynamik? Welche institutionellen und betrieblichen Faktoren stehen im Zusammenhang mit Anpassungskosten und wie lassen sie sich abbilden? Welchen Stellenwert haben Anpassungskosten für die Beschäftigungsdynamik und welche Wirkungsrichtungen werden von einzelnen Faktoren erwartet? Wie wirken sich Anpassungskosten auf die Existenz von Überstunden und das realisierte Ausmaß der Überstunden aus?
Nach einer Einleitung folgt eine modelltheoretische Analyse (Kapitel 2) der optimalen Beschäftigungshöhe sowie der Wirkungen von Anpassungskosten auf die Beschäftigungsdynamik und auf Überstunden. Anschließend folgen die Beschreibung der Datensätze (Kapitel 3) und die empirischen Analysen der Anpassungskosten auf die Beschäftigungsdynamik (Kapitel 4) und die Überstunden (Kapitel 5). In der Schlussbetrachtung (Kapitel 6) werden die zentralen Ergebnisse zusammengefaßt und abschließend diskutiert." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Regionale Mobilität am Arbeitsmarkt: Wohin nach der Berufsausbildung?: die Ost/West-Mobilität von jungen Fachkräften (2002)
Haas, Anette;Zitatform
Haas, Anette (2002): Regionale Mobilität am Arbeitsmarkt: Wohin nach der Berufsausbildung? Die Ost/West-Mobilität von jungen Fachkräften. (IAB-Kurzbericht 07/2002), Nürnberg, 4 S.
Abstract
In dem Kurzbericht wird das Mobilitätsverhalten von jungen Fachkräften an der "zweiten Schwelle" auf der Basis von Sozialversicherungsdaten der Jahre 1992-1997 analysiert und beschrieben. Es wird festgestellt, dass 1997 rund 7 % der Absolventen einer dualen Ausbildung auf die angespannte Arbeitsmarktlage in Ostdeutschland mit einer Beschäftigungsaufnahme im Westen reagierten. 1992 hatte die Quote noch bei 10 % gelegen. Frauen sind mobiler als Männer. Bei der Differenzierung nach Berufsfeldern und Bundesländern zeigen sich ebenfalls erhebliche Unterschiede. So finden in Sachsen 94 % der dort Ausgebildeten auch Beschäftigung, in Brandenburg dagegen nur 88 %. Der Wechsel von Ausbildungsabsolventen von Ost nach West unterstützt die These, dass den neuen Bundesländern ein Verlust an Humankapital droht; denn die gegenläufige Bewegung von West nach Ost beträgt nur 1 %. (IAB)
Beteiligte aus dem IAB
Haas, Anette;Weiterführende Informationen
Ost/West-Mobilität von Ausbildungsabsolventen -
Literaturhinweis
Strategische und methodische Ansatzpunkte zur Ermittlung des regionalen Qualifikationsbedarfs (2002)
Zitatform
Hilbert, Christoph & Ralf Mytzek (2002): Strategische und methodische Ansatzpunkte zur Ermittlung des regionalen Qualifikationsbedarfs. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers FS 1 02-211), Berlin, 34 S.
Abstract
"Fasst man bisherige Evaluationsstudien von Qualifizierungsmaßnahmen zusammen, zeigt sich bei den Beschäftigungseffekten ein uneinheitliches Bild. Erfahrungen zeigen jedoch, dass mit einer systematischen Beobachtung des Qualifikationsbedarfs auf regionaler Ebene die Ergebnisse verbessert werden können. Hier setzt der Bericht an: Es wird die Frage gestellt, inwiefern regionale Analysen des Qualifikationsbedarfs zu mehr Effizienz in der Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik einerseits, zu einem besseren Matching am Arbeitsmarkt andererseits beitragen können. Es wird ein Vorschlag entwickelt, wie systematische Analysen, auch unter der Berücksichtigung von Kosteneffizienzaspekten, gestaltet werden sollten. Im Zentrum der Betrachtung stehen dabei sowohl methodische als auch institutionelle Aspekte zur Schaffung einer regionalisierten Informationsbasis. Vorgeschlagen wird eine Kombination aus quantitativen Prognosen und qualitativen Partialanalysen, die auf vorhandene regionale Netzwerke aufbaut und die Basis für eine zielgerichtete, integrierte regionale Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Strukturpolitik darstellt. Das Diskussionspapier basiert auf einer Arbeit zur Kommission 'Moderne Dienstleistungen und Arbeitsmarkt' (Hartz-Kommission) im Rahmen des Teilprojekts 'Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen und Arbeitsmarktforschung'." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
New technologies and the demand for medium qualified labour in Germany (2002)
Zitatform
Jacobebbinghaus, Peter & Thomas Zwick (2002): New technologies and the demand for medium qualified labour in Germany. In: Schmollers Jahrbuch, Jg. 122, H. 2, S. 179-206.
Abstract
"Die Literatur zum Einfluss des technologischen Fortschritts auf die Qualifikationsnachfrage konzentriert sich bisher auf die hochqualifizierten Beschäftigten und die Beschäftigten ohne Berufsabschluss. Es ist deshalb unklar, ob die Beschäftigungsmöglichkeiten der Mehrheit der Arbeitskräfte in Deutschland - Beschäftigte mit einer Dualen Ausbildung - positiv oder negativ durch neue Technologien beeinflusst werden. Der vorliegende Beitrag beantwortet diese Frage. Er behandelt außerdem eine Reihe von Schätz- und Datenproblemen auf der Basis eines aktuellen und umfangreichen Datensatzes. Er zeigt, dass Innovationsausgaben und Investitionen in Informations- und Kommunikationstechnologien in den Betrieben fast aller westdeutschen Dienstleistungssektoren zu niedrigeren Beschäftigungsanteilen von Fachkräften mit Dualer Ausbildung führen. Andere Investitionen erhöhen hingegen häufig den Anteil der Fachkräfte an der Gesamtbeschäftigung. Eine deutliche Abweichung von diesem Muster ergibt sich für den Sektor Banken und Versicherungen, in dem Unternehmen, die Informations- und Kommunikationstechnologien stark nutzen, höhere Fachkräfteanteile haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Entwicklungsprobleme und -perspektiven der ehemaligen innerdeutschen Grenzregionen: Analysen - Handlungsnotwendigkeiten - Wirtschaftspolitische Konsequenzen. NIW-Workshop 2001 (2002)
Krüsemann, Markus; Maier, Jörg; Kawka, Rupert; Tetsch, Friedemann; Jung, Hans-Ulrich; Jarosch, Detlef; Wolf, Katja; Rosenfeld, Martin T.W.;Abstract
"Auch eine gute Dekade nach der deutschen Einigung ist die unterschiedliche wirtschaftliche Entwicklung in den alten und den neuen Bundesländern offensichtlich, und sie ist Gegenstand sowohl volkswirtschaftlicher Analysen als auch Mittelpunkt wirtschaftspolitischer Kontroversen. In den Kreisen und Städten zu beiden Seiten der ehemaligen Grenze, die heute erfreulicher Weise nur noch Bundesländer trennt, scheint es allerdings auch gegenläufige Entwicklungen zu geben. So hört man aus den alten Bundesländern die Klage, dass nach Fortfall der ehemaligen Randsituation neue ökonomische Nachteile durch den Sogeffekt des Fördergefälles entstehen und dass die Belastung des Arbeitsmarktes durch Zuzüge und Einpendler wächst. Auf der anderen Seite wird von den aus Sicht der westdeutschen Nachbarschaft 'bevorzugten' Regionen in Ostdeutschland auf Entwicklungsrückstände gegenüber pros-perierenden Teilgebieten in den neuen Bundesländern verwiesen, die ihrerseits wiederum von gleichen Förderpräferenzen profitieren, obwohl sie dank ihrer Ausstattungsvorteile (Technologie, Infrastruktur) eine Eigendynamik entwickelt haben. Vor diesem Hintergrund war es Zielsetzung des Workshops, zunächst empirische Befunde zur tatsächlichen Entwicklung und ihrer Unterschiede vorzulegen sowie wirtschaftspolitische Implikationen zu diskutieren. Gleichzeitig bot es sich vor diesem Hintergrund an, die Philosophie der Regionalpolitik im Allgemeinen zu thematisieren: Sie sucht zwischen den Polen 'Ausgleichsorientierung' und selektive 'Wachstumsförderung' mit erhofften Nach-zieheffekten ihren Standort. Gerade vor der Perspektive einer Erweiterung der EU nach Osten sowie finanziell und sachlich eingeengter nationaler Handlungsspielräume dürften Regionen mit Entwicklungsnachteilen sowohl an (überregionaler) Wahrnehmung und zugleich an Fördermöglichkeiten einbüßen. Hierauf sollte man sich bereits jetzt einstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Wolf, Katja; -
Literaturhinweis
Regionale Arbeitslosigkeit, Risikoausgleich und staatliche Transfersysteme: theoretische Überlegungen und empirische Evidenz (2002)
Kurz, Claudia;Zitatform
Kurz, Claudia (2002): Regionale Arbeitslosigkeit, Risikoausgleich und staatliche Transfersysteme. Theoretische Überlegungen und empirische Evidenz. (Berichte aus der Volkswirtschaft), Aachen: Shaker, 167 S.
Abstract
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Transferleistungen an Arbeitslose aus regionaler Sicht, wobei der Vergleich zentraler und dezentraler Systeme im Mittelpunkt steht. Am Beispiel der Bundesrepublik Deutschland werden die Arbeitslosenversicherung und die Sozialhilfe in den westdeutschen Ländern untersucht. Zunächst werden wirtschaftliche Schocks und ihre Bedeutung für die Entwicklung der regionalen Arbeitslosigkeit analysiert. Es folgt eine Beschreibung der regionalen Zahlungen durch die Arbeitslosenversicherung und ihren Potenzialen zur Stabilisierung regionaler Schocks. Anhand theoretischer Überlegungen wird die Struktur eines nationalen und eines regionalen Versicherungsbudgets miteinander verglichen. Am Beispiel eines alternativen Transfersystem wird die Belastung der Sozialhilfe durch Arbeitslosigkeit untersucht. Die theoretischen Überlegungen lassen vermuten, dass die stabile langfristige Verteilung der Arbeitslosenquoten in Westdeutschland zu dauerhaften regionalen Transfers zwischen den Landesarbeitsamtsbezirken führt. Die Schätzungen für die Hilfe zum Lebensunterhalt bestätigen, dass Arbeitslosigkeit vor allem langfristig einen signifikanten positiven Einfluss auf die Ausgaben für Sozialhilfe hat. Es zeigt sich, das Arbeitslosigkeit langfristig nicht das Versicherungssystem, sondern dezentral finanzierte Systeme wie die Sozialhilfe belastet. Das bestehende System der Sozialhilfe hat Auswirkungen auf das regionale Wachstum, und eine starke Belastung wirtschaftlich schwacher Gemeinden mit hohen Sozialausgaben wirkt sich ungünstig auf die weiter Entwicklung der Region aus. Die Arbeitslosenversicherung impliziert signifikante Stabilisierungseffekte, aber keine Umverteilung. (IAB)
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Literaturhinweis
Forecasting regional labour markets in Germany: an evaluation of the performance of neural network analysis (2002)
Zitatform
Longhi, Simonetta, Peter Nijkamp, Aura Reggiani & Uwe Blien (2002): Forecasting regional labour markets in Germany. An evaluation of the performance of neural network analysis. In: European Regional Science Association (Hrsg.) (2002): From industry to advanced services : perspectives of European metropolitan regions, S. 1-35.
Abstract
"The aim of the present paper is to forecast regional employment developments in the 327 West-German districts. Using a Neural Networks (NNs) methodology we try to identify the existence of underlying structural relationships between the input variables - data on regional and sectoral employment and wages - and the future development of employment at a district level. In order to offer reliable forecasts for the years 2000 and 2001, a variety of NN models has been developed and compared. The emerging results confirm the ability of NNs in capturing the complex data structures - in the training and test phases - and hence in 'extrapolating' useful information in a multi-regional context. Concerning the forecasting phases, our analysis highlights the necessity of carrying out further research experiments - by introducing additional economic background variables - in order to get more insight into the mechanism and structure of spatio-temporal employment data." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Internal migration in regions of Germany: a panel data analysis (2002)
Parikh, Ashok; Leuvensteijn, Michiel van;Zitatform
Parikh, Ashok & Michiel van Leuvensteijn (2002): Internal migration in regions of Germany. A panel data analysis. (ENEPRI working paper 12), Brüssel, 25 S.
Abstract
"The objectives of this paper are to examine the traditional determinants of interregional migration between regions of Germany after reunification in 1989. The period considered is 1993-95 as the high average migratory flows of the earlier period, 1989-92, had settled down to a level of about 12000 to 15000 per month by 1993. Wage convergence has taken place much more rapidly than the convergence in unemployment rates between regions of East and West Germany. Due to wage convergence we find that the relationship between regional wage differences and migration is non-linear. For white-collar workers the relationship is U-shaped while for the blue-collar workers, the relationship is inverted U-shape. The explanation for such a relationship lies in the 'option theory of waiting' and attitudes towards risk under wage convergence. While housing and infrastructure variables do play an important role at the margin, wage convergence can prevent the loss of human capital from East German regions to West Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Residential location and youth unemployment: the economic geography of school-to-work transitions (2002)
Zitatform
Riphahn, Regina T. (2002): Residential location and youth unemployment. The economic geography of school-to-work transitions. In: Journal of population economics, Jg. 15, H. 1, S. 115-135.
Abstract
In dem Beitrag wird mit Hilfe von Daten der ersten 14 Wellen des Sozio-ökonomischen Panels der Berufseinmündungsprozess von Schulabgängern des Sekundarbereichs untersucht. Als mögliche Einflussfaktoren werden Charakteristiken der Jugendlichen, ihres Haushaltes, der Eltern, des Wohnorts und des lokalen Arbeitsmarkts betrachtet. (IAB)
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Literaturhinweis
Projektion bis 2015: Gute Chancen für moderaten Aufbau der Beschäftigung: Berechnungen mit dem IAB/INFORGE-Modell (2002)
Zitatform
Schnur, Peter & Gerd Zika (2002): Projektion bis 2015: Gute Chancen für moderaten Aufbau der Beschäftigung. Berechnungen mit dem IAB/INFORGE-Modell. (IAB-Kurzbericht 10/2002), Nürnberg, 6 S.
Abstract
Der Beitrag enthält eine Langfristprognose zur Entwicklung des Arbeitskräftebedarfs in Deutschland, die auf Modellrechnungen unter "Status-Quo-Bedingungen" basiert. Bis 2005 wird demnach die Zahl der Erwerbstätigen wieder den Stand von 2000 erreichen und bis 2015 um etwa 1 Million zunehmen. Dieser moderate Anstieg dürfte sich aber auf Westdeutschland konzentrieren - es sei denn, die gemeinsamen Anstrengungen der Arbeitsmarktakteure führen zu einer strategisch angelegten Wachstums- und Beschäftigungspolitik, die auch in Ostdeutschland die Bedingungen verbessert. In sektoraler Hinsicht dürfte sich der Trend zur Tertiarisierung fortsetzen. (IAB)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Beschäftigung, Dienstleistungen und Industriebasis: zwei nordrhein-westfälische Regionen im Vergleich (2002)
Siebe, Thomas;Zitatform
Siebe, Thomas (2002): Beschäftigung, Dienstleistungen und Industriebasis. Zwei nordrhein-westfälische Regionen im Vergleich. In: RWI-Mitteilungen, Jg. 53, H. 1-4, S. 223-234.
Abstract
"Die vereinfachende Vorstellung, dass Arbeitsplätze nur im Dienstleistungsgewerbe entstehen, während sie in der Industrie wegfallen, erscheint auf den ersten Blick plausibel. Für eher industriell geprägte Regionen gilt sie allerdings nur bedingt: Die Emscher-Lippe-Region als altindustrieller Standort ist durch unterdurchschnittliche Beschäftigungserfolge im Dienstleistungsgewerbe gekennzeichnet. Das Münsterland weist Beschäftigungszuwächse in der Industrie und noch stärker im Dienstleistungsgewerbe auf. Beides deutet eher auf komplementäre Beziehungen. Vor diesem Hintergrund analysiert die Arbeit langfristige Strukturänderungen beider Regionen. Die Substitutionsthese vernachlässigt die sich ändernde Arbeitsteilung zwischen den Wirtschaftszweigen. Um ihre Rolle zu untersuchen, muss die Vorleistungsverflechtung zwischen den Wirtschaftszweigen einbezogen werden. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine wettbewerbsfähige Industriebasis in beiden Regionen nach wie vor eine Voraussetzung für Beschäftigungserfolge im Dienstleistungsgewerbe ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsplatzdynamik in der baden-württembergischen Industrie: eine Analyse mit amtlichen Betriebspaneldaten (2002)
Zitatform
Strotmann, Harald (2002): Arbeitsplatzdynamik in der baden-württembergischen Industrie. Eine Analyse mit amtlichen Betriebspaneldaten. (Hohenheimer volkswirtschaftliche Schriften 39), Frankfurt am Main u.a.: Lang, 343 S. DOI:10.3726/b13917
Abstract
"Die Betrachtung aggregierter Beschäftigungsentwicklungen greift zu kurz, wenn man sich für die Dynamik und die Unterschiedlichkeit betriebsindividueller Beschäftigungsveränderungen interessiert. Für diese Arbeit wurden daher erstmals für die baden-württembergische Industrie und die Jahre 1980 bis 1999 amtliche Betriebsdaten zu einem Betriebspaneldatensatz verknüpft. Ausgehend von einer fundierten Analyse der betrieblichen Arbeitsplatzdynamik werden mögliche betriebsindividuelle, branchenspezifische, aber auch regionale Einflussfaktoren des betrieblichen Beschäftigungswachstums einer empirischen Überprüfung unterzogen. Eine ökonometrische Analyse möglicher Determinanten des Auftretens und insbesondere des Überlebens von neu gegründeten Industriebetrieben rundet die Arbeit ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zur langfristigen Entwicklung des weiblichen Erwerbspersonenpotenzials (2002)
Zitatform
Thon, Manfred & Johann Fuchs (2002): Zur langfristigen Entwicklung des weiblichen Erwerbspersonenpotenzials. In: G. Engelbrech (Hrsg.) (2002): Arbeitsmarktchancen für Frauen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 258), S. 35-45.
Abstract
"Aus demographischen Gründen werden auch bei steigender Erwerbsbeteiligung im Westen und gleichzeitig kaum sinkender Frauenerwerbsbeteiligung im Osten sowohl das gesamte Erwerbspersonenpotenzial als auf die Teilgruppe des weiblichen Erwerbspersonenpotenzials auch lange Frist abnehmen. Selbst stark steigende Erwerbsquoten werden diese Entwicklung kaum bremsen können. Auch ist das weibliche Erwerbspersonenpotenzial genauso wie das Erwerbspersonenpotenzial insgesamt von der demographischen Alterung betroffen. Dabei dürften die der Projektion zugrunde gelegten hohen Potenzialerwerbsquoten der Frauen kaum mehr steigerungsfähig sein. Außerdem sind insbesondere die in der oberen Erwerbsquoten-Variante vorausgeschätzten hohen Potenzialerwerbsquoten nur unter bestimmten Voraussetzungen zu verwirklichen. Zum einen wird eine weitere Steigerung der Erwerbswünsche von Frauen vorausgesetzt. Zum anderen muss eine realistische Möglichkeit zur Berufstätigkeit gegeben sein. Damit die Erwerbswünsche realisiert werden können, bedarf es somit weiterer Anstrengungen, die Rahmenbedingungen der Erwerbsarbeit von Frauen zu verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Pendlerbewegungen für Ost-Bundesländer und Arbeitsamtsbezirke Sachsens (2002)
Winkelvoss, Ekkehard;Zitatform
Winkelvoss, Ekkehard (2002): Pendlerbewegungen für Ost-Bundesländer und Arbeitsamtsbezirke Sachsens. In: Informationen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung H. 4, S. 1-21.
Abstract
Das Material gibt einen Überblick über die Pendlerbewegungen in Sachsen und über die Landesgrenze hinaus. (IAB)
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Literaturhinweis
Wirtschafts- und Arbeitsmarktentwicklung in den ostdeutschen Regionen an der ehemaligen innerdeutschen Grenze (2002)
Wolf, Katja;Zitatform
Wolf, Katja (2002): Wirtschafts- und Arbeitsmarktentwicklung in den ostdeutschen Regionen an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. In: Niedersächsisches Institut für Wirtschaftsforschung (Hrsg.) (2002): Entwicklungsprobleme und -perspektiven der ehemaligen innerdeutschen Grenzregionen : Analysen - Handlungsnotwendigkeiten - Wirtschaftspolitische Konsequenzen. NIW-Workshop 2001, S. 29-48.
Abstract
Die Autorin berichtet über ein Projekt von IAB und IAW zur Erforschung der Einflussfaktoren für die erfolgreiche Entwicklung ostdeutscher Regionen. Aufbauend auf dieser Untersuchung werden insgesamt 16 ehemalige innerdeutsche Grenzregionen betrachtet, welche eine im Vergleich zu den restlichen Regionen Ostdeutschlands positive Beschäftigungsentwicklung aufweisen. "Mit Hilfe eines regressionsanalytischen Shift-Share-Ansatzes wird gezeigt, dass nur ein kleiner Teil dieser Entwicklung auf eine besonders gute Ausgangslage bei der Branchenstruktur zurückzuführen ist." Diese erwies sich aufgrund des vorherrschenden Verarbeitenden Gewerbes und der Landwirtschaft eher als nachteilig. Als Hauptgrund für die trotzdem positive Beschäftigungsentwicklung wird die Betriebsgrößenstruktur, die vor allem von Klein- und Mittelbetrieben geprägt ist, angesehen. Hinzu kam vor allem in Thüringen das hohe Qualifikationsniveau der Beschäftigten. Außerdem "waren die verausgabten Mittel an Investitionsförderung und Arbeitsmarktförderung überdurchschnittlich hoch." (IAB2)
Beteiligte aus dem IAB
Wolf, Katja; -
Literaturhinweis
Deutsch-belgische Grenzgänger - Praxis und Probleme: die Situation in der Euregio Maas-Rhein - ein Fallbeispiel für die Freizügigkeit und die berufliche Mobilität in der Europäischen Union (2002)
Abstract
Auf der Basis von Literaturrecherchen, der Analyse signifikanter Einzelfälle und Gesprächen mit Personen, die für die Probleme von Grenzgängern bzw. Grenzpendlern zuständig sind, wurde diese nicht repäsentative, qualitative Studie erarbeitet. Die Arbeit konzentriert sich auf das Gebiet der Euregio Maas-Rhein, wo sich in einem Korridor von 30 Kilometern beiderseits der Grenzlinie zwischen Deutschland und Belgien ein starkes Aufkommen von Grenzpendlern zeigt. Über die Hälfte der Pendler ist deutscher Staatsangehörigkeit, was darauf hindeutet, dass diese die günstigeren Wohnbedingungen in Belgien nutzen, gleichzeitig aber ihren Arbeitsplatz in Deutschland behalten. Für belgische Pendler liegt der Hauptgrund in den höheren Löhnen. Die Mobilitätshemmnisse zwischen den beiden Staaten werden zusammengestellt und Lösungswege zu deren Abbau diskutiert. (IAB)
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Literaturhinweis
From industry to advanced services: perspectives of European metropolitan regions (2002)
Abstract
Die CD-ROM versammelt 410 Abstracts und 320 Papiere als Volltexte, die auf der ERSA-Konferenz 2002 vorgestellt wurden. Die Papiere präsentieren neue Ergebnisse und Ansätze der Regionalwissenschaft und Regionalforschung sowie innovative Analysen, Methoden und Instrumente der Stadt- und Regionalentwicklung. Ein breites Spektrum von Themen wird behandelt: Regionale Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und neue Technologien, Wirtschaftsstrukturwandel und neue Märkte, Standortanalysen, Arbeitsmärkte, Migration und Demographie, Umwelt und Nachhaltigkeit, Transport, Städte und ländlicher Raum, Regional- und Stadtplanung, Regionalpolitik, Europäische Integration, sowie Methoden der räumlichen Analyse. Ein Schwerpunkt der Konferenz lag auf dem Erfahrungsaustausch von Nachwuchswissenschaftlern. (IAB)
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Literaturhinweis
Pendlerpotential in den Grenzregionen an der EU-Außengrenze: Methoden, Ergebnisse und Prognosen (2001)
Alecke, Björn; Untiedt, Gerhard;Zitatform
Alecke, Björn & Gerhard Untiedt (2001): Pendlerpotential in den Grenzregionen an der EU-Außengrenze. Methoden, Ergebnisse und Prognosen. (Strukturpolitik und Raumplanung in den Regionen an der mitteleuropäischen EU-Aussengrenze zur Vorbereitung auf die EU-Osterweiterung. Untersuchung zu Deutschland. Teilprojekt D-7), Münster, 40 S.
Abstract
"Der Teilbericht gliedert sich wie folgt: Zunächst werden die gegenwärtigen rechtlichen Regelungen zu den sogenannten Grenzarbeitnehmern und die Größenordnung des bisherigen Pendleraufkommens aus Polen und Tschechien dargestellt. Anschließend wird die ost-westdeutsche Pendelwanderung seit der Wiedervereinigung beschrieben, die die Grundlage für das empirische Prognosemodell liefert. Im vierten Abschnitt werden einige methodische Überlegungen zum Gravitationsmodell vorgestellt, das als Ansatz zur Erklärung des grenzüberschreitenden Berufspendelns verwendet wird. Der fünfte Abschnitt enthält die regressionsanalytischen Ergebnisse für die Ost-West-Pendler. Eine Abschätzung des Pendlerpotentials in die deutschen Grenzregionen aus Polen und Tschechien wird im sechsten Abschnitt vorgenommen. Der letzte Abschnitt fasst die Ergebnisse zusammen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktentwicklung an der früheren innerdeutschen Grenze: was folgt daraus für die Regionen an den EU-Ostgrenzen? (2001)
Zitatform
Barjak, Franz (2001): Arbeitsmarktentwicklung an der früheren innerdeutschen Grenze. Was folgt daraus für die Regionen an den EU-Ostgrenzen? In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 7, H. 4, S. 75-81.
Abstract
"Der Beitrag beschreibt ausgewählte Entwicklungen auf den Arbeitsmärkten beiderseits der früheren innerdeutschen Grenze. Sie können als exemplarisch hinsichtlich der Konsequenzen einer Grenzöffnung für die regionalen Arbeitsmärkte entlang der derzeitigen EU-Ostgrenze angesehen werden. Es wird gezeigt, dass sich die ehemalige ostdeutsche Grenzregion günstiger, ihre Nachbarregion im Westen dagegen eher ungünstiger entwickelt hat, als die Bundesländer, denen die Regionen zugehören. Dies spiegeln sowohl die Arbeitslosigkeits- und Beschäftigungsdaten als auch die Lohn- und Gehaltsdaten in der Industrie wider. In der Folge dieser Entwicklung auf den Arbeitsmärkten haben auch die Pendlerbewegungen zwischen den ost- und den westdeutschen Grenzregionen weniger zugenommen als zwischen den Bundesländern. Eine mögliche Ursache für die eher ungünstige Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt im westdeutschen Grenzraum könnten ungünstige Standortbedingungen sein, die dazu beigetragen haben, dass Unternehmen nach dem Wegfall der Zonenrandförderung den Raum als Investitionsstandort in geringerem Maße angenommen haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regionale Arbeitsmarktforschung im IAB (2001)
Blien, Uwe ; Hirschenauer, Franziska ; Maierhofer, Erich; Wolf, Katja; Haas, Anette; Tassinopoulos, Alexandros; Vollkommer, Dieter;Zitatform
Blien, Uwe, Anette Haas, Franziska Hirschenauer, Erich Maierhofer, Alexandros Tassinopoulos, Dieter Vollkommer & Katja Wolf (2001): Regionale Arbeitsmarktforschung im IAB. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 34, H. 1, S. 45-73.
Abstract
"Institutionalisiert in einer eigenen Arbeitsgruppe betreibt das IAB Regionalforschung, um Erkenntnisse über die Ausbildung regionaler Disparitäten und die Funktionsweise regionaler Arbeitsmärkte zu erzielen. Diese Forschung dient außerdem der Analyse und Beratung regionaler Arbeitsmarktpolitik und trägt schließlich zur Gewinnung von allgemeinen Erkenntnissen in der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung bei. Die Forschungsarbeit erfolgt theorieorientiert, anwendungsbezogen und interdisziplinär. Die zugrunde gelegten Theorieansätze orientieren sich an neueren Arbeiten der Ökonomie, u.a. der 'Neuen Regionalökonomie' und an parallelen Ansätzen anderer Sozialwissenschaften. Wichtig sind regionale Umsetzungen von Arbeiten zum Strukturwandel und zur Verknüpfung von Arbeitslosigkeits- und Lohnniveau. Methodisch werden u.a. multivariate Techniken der Panel-, der Mehrebenenanalyse und der Entropieoptimierung sowie qualitative Verfahren verwendet. Die Datenbasis stützt sich stark auf die Massendaten des IAB, z.B. aus der Beschäftigten- und Arbeitsmarktstatistik. Sie wird organisiert in einem speziellen Modul des neuen Arbeitsmarktinformationssystems des Instituts, in ABIS-Reg. In dem Aufsatz wird ein Überblick über die Konzeption der Regionalforschung des IAB im Hinblick auf die verwendeten Theorien und Methoden gegeben. Im Anschluss daran erfolgt eine Kurzdarstellung von Perspektiven und wichtigen Ergebnissen von Projekten der IAB-Regionalforschung, z.B. zur Arbeitsmarktentwicklung in den neuen Bundesländern, zur regionalen Erwerbsbeteiligung und Mobilität, zu regionalen Eingliederungsbilanzen und zu den Effekten regionaler Arbeitslosigkeit auf den Lohn." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regionale Disparitäten auf ostdeutschen Arbeitsmärkten (2001)
Zitatform
Blien, Uwe & Katja Wolf (2001): Regionale Disparitäten auf ostdeutschen Arbeitsmärkten. In: Informationen zur Raumentwicklung H. 1, S. 49-57.
Abstract
"Die Autoren beschäftigen sich mit der internen Differenzierung der Arbeitsmärkte in Ostdeutschland und versuchen, diese anhand kausaler Faktoren empirisch zu erklären. Vor dem Hintergrund neuerer Ansätze der regionalen Entwicklungstheorie berücksichtigen sie als relevante Faktoren die Verteilung der Beschäftigten nach Wirtschaftszweigen, die Höhe des regionalen Lohns sowie das Qualifikationsniveau der Beschäftigten. Ihre Ergebnisse legen die wirtschaftspolitische Konsequenz nahe, dass eine Verbesserung der Situation Ostdeutschlands die Ansiedlung innovativer Industrien erfordert, für die einerseits ein schneller technischer Fortschritt und andererseits ein aufnahmefähiger Markt maßgeblich sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Wolf, Katja; -
Literaturhinweis
Arbeitslosigkeit und Entlohnung auf regionalen Arbeitsmärkten: theoretische Analyse, ökonometrische Methode, empirische Evidenz und wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen für die Bundesrepublik Deutschland (2001)
Zitatform
Blien, Uwe (2001): Arbeitslosigkeit und Entlohnung auf regionalen Arbeitsmärkten. Theoretische Analyse, ökonometrische Methode, empirische Evidenz und wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen für die Bundesrepublik Deutschland. (Wirtschaftswissenschaftliche Beiträge 182), Heidelberg: Physica-Verl., 344 S.
Abstract
"Das Buch untersucht die fundamentale Beziehung, die zwischen Arbeitslosigkeit und Entlohnung auf regionaler Ebene besteht. Dazu wird ein theoretisches Modell entwickelt, das weitere Einflüsse, insbesondere zu Innovation und Strukturwandel, integriert. Vorgestellt werden theoretische Analysen zur Indentifikation von Kausalbeziehungen zwischen den Variablen sowie empirische Ergebnisse vor allem zum Effekt der Arbeitslosigkeit auf den Lohn. Für die Bundesrepublik Deutschland ergibt sich eine "Lohnkurve", die allerdings flacher verläuft als in anderen Ländern. Die bei den Untersuchungen verwendeten ökonometrischen Methoden werden eingehend diskutiert. Wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen zur Bedeutung der Lohneffekte und zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit beschließen die Darstellung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Jugendarbeitslosigkeit in Niedersachsen-Bremen (2001)
Brück-Klingberg, Andrea; Harten, Uwe;Zitatform
Brück-Klingberg, Andrea & Uwe Harten (2001): Jugendarbeitslosigkeit in Niedersachsen-Bremen. Hannover, 4 S., Anhang.
Abstract
Der Beitrag untersucht, welche Besonderheiten den Arbeitsmarkt für Jugendliche in Niedersachsen und Bremen kennzeichnen und wie diese beiden Länder im Vergleich mit den anderen westlichen Bundesländern positioniert sind. Dazu wurden für diese Bestandsaufnahme eine Vielzahl von Indikatoren auf der Angebotsseite (u.a. die Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit in den Jahren 1998-2000, die Arbeitslosenquote Jugendlicher und aller Arbeitslosen im Vergleich, der Anteil der jugendlichen Arbeitslosen an allen Arbeitslosen, der Anteil der jugendlichen und aller Arbeitslosen an der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter, der Anteil der 15-25-Jährigen an der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter) und auf der Nachfrageseite (u.a. die Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in den Zeiträumen 1996-1999 und 1992-1999 sowie der Anteil der Jugendlichen und aller Beschäftigten an der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter) zugrundegelegt. Als Fazit der Analyse werden drei Ergebnisse herausgearbeitet: 1.) Die ungünstige Arbeitsmarktsituation in Niedersachsen und insbesondere in Bremen trifft auch die Jugendlichen. Dabei nimmt Bremen bei vielen Indikatoren die Rolle des 'negativen' Spitzenreiters ein. 2.) Die positive Beschäftigungsentwicklung in Niedersachsen ist nicht in der Lage, den hohen Potentialdruck aus demographischer Entwicklung, Zuwanderung und Einpendlern zu kompensieren. 3.) Das 'Potentialproblem' bietet mittel- und langfristig Chancen für die Region, stellt den Arbeitsmarkt bis zur 'demographischen Wetterscheide' jedoch noch vor Probleme. (IAB)
Beteiligte aus dem IAB
Harten, Uwe; -
Literaturhinweis
Dynamic models in space and time (2001)
Zitatform
Elhorst, J. Paul (2001): Dynamic models in space and time. In: Geographical Analysis. An International Journal of Theoretical Geography, Jg. 33, H. 2, S. 119-140.
Abstract
"This paper presents a first-order autoregressive distributed lag model in both space and time. It is shown that this model encompasses a wide series of simpler models frequently used in the analysis of space-time data as well as models that better fit the data and have never been used before. A framework is developed to determine which model is the most likely candidate to study space-time data. As an application, the relationship between the laborforce participation rate and the unemployment rate is estimated using regional data of Germany, France, and the United Kingdom derived from Eurostat, 1983-1993." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Frauenarbeit in Transformation: staatliche Regulation - regionale Arbeitsmärkte - geschlechtsbezogene Deutungen (2001)
Fischer, Ute Luise;Zitatform
Fischer, Ute Luise (2001): Frauenarbeit in Transformation. Staatliche Regulation - regionale Arbeitsmärkte - geschlechtsbezogene Deutungen. (Forschung Soziologie 142), Opladen: Leske und Budrich, 279 S., Anhang.
Abstract
"Anhand der Entwicklung der Frauenarbeit in Sachsen wird ein Analysemodell für eine Frauenarbeitsmarktforschung entwickelt, das Brüche und Kontinuitäten sowohl auf staatlicher, regionaler und Akteursebene gleichermaßen in das Blickfeld rückt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Qualifizierungstrends und regionale Disparitäten: eine Untersuchung auf Grundlage der IAB-Regionalstichprobe aus der Beschäftigtenstatistik (2001)
Haas, Anette; Möller, Joachim;Zitatform
Haas, Anette & Joachim Möller (2001): Qualifizierungstrends und regionale Disparitäten. Eine Untersuchung auf Grundlage der IAB-Regionalstichprobe aus der Beschäftigtenstatistik. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 34, H. 2, S. 139-151.
Abstract
"Vor dem Hintergrund des generellen Trends zur Höherqualifizierung stellt sich die Frage, wie sich die regionalen Unterschiede im durchschnittlichen Qualifikationsniveau der Beschäftigten im Zeitablauf entwickeln. Im Hinblick auf räumliche Disparitäten ist von großer Bedeutung, ob der Qualifizierungstrend zu einem interregionalen Ausgleich oder einer zunehmenden Divergenz des Qualifikationsniveaus der Beschäftigten führt. Neue Industrien und Dienstleistungszweige in meist auffälligen regionalen Clustern sprechen für eine dynamische Entwicklung. Dennoch ist davon auszugehen, dass sowohl die Ausbildungsmöglichkeiten als auch die Anforderungen an das Ausbildungssystem start von regionalen Gegebenheiten geprägt sind und sich nur träge verändern. Ausgangspunkt bildet eine deskriptive Analyse mit der IAB-Regionalstichprobe für den Zeitraum 1980-1997 nach Qualifikationsgruppen, Bundesland und Regionstyp. Des Weiteren wird ein Panelmodell mit verzögerten Endogenen geschätzt, um den Anpassungsprozess der Veränderungen im Qualifikationsniveau der Beschäftigten zu modellieren. Die Ergebnisse zeigen ein scheinbares Paradox: Einerseits steigt die Qualifikationsintensität in der Produktion in den Kernstädten im Verhältnis zum Durchschnitt aller Regionen an, obwohl andererseits die räumliche Konzentration der Hochqualifizierten abnimmt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erwerbsverhalten von Frauen: Trotz Annäherung immer noch deutliche Unterschiede zwischen Ost und West (2001)
Zitatform
Holst, Elke & Jürgen Schupp (2001): Erwerbsverhalten von Frauen: Trotz Annäherung immer noch deutliche Unterschiede zwischen Ost und West. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 68, H. 42, S. 648-658.
Abstract
In dem Beitrag wird die Frauenerwerbsarbeit mit Hilfe der Ergebnisse des Sozio-oekonomischen Panels der Jahre 1991 bis 2000 für Ost- und Westdeutschland analysiert. "Trotz anhaltend schwieriger Arbeitsmarktlage bleibt die Erwerbsorientierung von Frauen in Ostdeutschland hoch; in Westdeutschland hat sie merklich zugenommen. In Ostdeutschland allerdings sind die Frauen häufiger unfreiwillig teilzeitbeschäftigt. Beim Arbeitszeitumfang zeichnet sich in ganz Deutschland ein Trend zu mehr Teilzeitarbeit ab. Der Wunsch nach Vollzeitbeschäftigung nimmt wieder zu. Dies steht im Zusammenhang mit der Pluralisierung der Lebensformen, die eine eigenständige Existenzsicherung insbesondere der Frauen immer wichtiger werden lässt." (IAB2)
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Literaturhinweis
Regional adjustment dynamics (2001)
Möller, Joachim;Zitatform
Möller, Joachim (2001): Regional adjustment dynamics. (HWWA discussion paper 146), Hamburg, 37 S., Anhang.
Abstract
"The aim of the paper is to develop a theoretical framework for analyzing regional adjustment processes after idiosyncratic shocks. The model builds on the macroeconomic approach with monopolistic competition on goods and labor markets. It is shown how interregional factor mobility affects wage-setting behavior and labor supply. The dynamics of this extended model are explicitly taken into account. For a special case we can derive the characteristics of the adjustment process analytically. Under certain conditions the model exhibits hysteresis, i.e. temporary shocks on the price level or the unemployment rate can have a permanent effect on production and potential labor supply. It is argued that a suitable method for investigating regional adjustment processes empirically would be a panel VAR approach with integrated and co-integrated variables." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Beteiligte aus dem IAB
Möller, Joachim; -
Literaturhinweis
Regionalisierung der Arbeitsmarktpolitik: Evaluierung der Strategien in drei ostdeutschen Bundesländern (2001)
Terbach, Markus;Zitatform
Terbach, Markus (2001): Regionalisierung der Arbeitsmarktpolitik. Evaluierung der Strategien in drei ostdeutschen Bundesländern. (Universität Bochum, Fakultät für Sozialwissenschaft. Diskussionspapier 01-04), Bochum, 51 S.
Abstract
"Die deutsche Einheit sorgte vor allem im Bereich der Wirtschaft und der Arbeitsmärkte für einen Transformationsschock in den neuen Bundesländern. Es kam kurzfristig zu einer erheblichen Freisetzung von Arbeitskräften und einer umfassenden Verschiebung der Beschäftigungs- und Wirtschaftsstrukturen. Arbeitsmarktund Wirtschaftspolitik wurden binnen kurzer Zeit zu den wichtigsten Politikbereichen. Dieser ökonomische Umbruch sorgte sehr rasch für die Herausbildung einer Beschäftigungslücke, welche nicht nur die Bundesregierung, sondern auch die Landesregierungen in den neuen Bundesländern unter einen extremen Handlungsdruck stellte. Neben den arbeitsmarktpolitischen Instrumenten der Bundesanstalt für Arbeit und über den Europäischen Strukturfond (ESF) finanzierten Projekten wurden auch Landesprogramme aufgelegt. Trotz der identischen Konstellation kam es von Beginn an zu divergierenden Strategien in Bezug auf die Lösung der sozio-ökonomischen Probleme, wobei eine regionale Einbettung und eine sowohl wirtschafts- als auch bevölkerungsnahe Ausgestaltung im Mittelpunkt standen. (Koschatzky u.a. 1999; Benz 1998). Im Falle der für diese Untersuchung ausgewählten ostdeutschen Bundesländer beinhalten die arbeitsmarktpolitischen Landesprogramme Elemente der Regionalisierung. Sie gehen über eine bloße administrative Grenzziehung hinaus, entsprechen der Initiierung regionaler/lokaler Netzwerke. Akteure aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung sind einbezogen. Die vorliegende Studie setzt sich mit der Arbeitsmarktpolitik in drei Bundesländern auseinander, um Differenzen in der Ausgestaltung aufzuzeigen und eine Evaluation der Arbeitsmarktpolitik vorzunehmen. Sie beruht auf Recherchen für die vom InWis- Institut in Zusammenarbeit mit der Uni Tübingen für das Thüringische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Infrastruktur durchgeführten Untersuchung 'Evaluierung der Regionalisierung der Arbeitsmarktpolitik im Freistaat Thüringen'" (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Strukturelle Veränderungen auf dem hessischen Arbeits- und Ausbildungsmarkt 1990 bis 1999 (2001)
Tischler, Lothar C.;Zitatform
Tischler, Lothar C. (2001): Strukturelle Veränderungen auf dem hessischen Arbeits- und Ausbildungsmarkt 1990 bis 1999. (FEH-Report 624), Wiesbaden, 289 S.
Abstract
"Die Studie stellt die unterschiedliche Entwicklung der Beschäftigung in den Bundesländern, in Hessen und den hessischen Teilräumen dar. Untersucht werden die Beschäftigungsveränderungen nach Wirtschaftszweigen, berufsstrukturelle Veränderungen sowie Veränderungen in der beruflichen Ausbidlungssituation. Schwerpunkt der Untersuchung bildet die Entwicklung des Ausbildungsmarktes. Hierbei werden die Entwicklung in den neuen Ausbildungsberufen, die Veränderungen im Ausbildungsabbruch sowie der erfolgreiche Abschluss der Berufsausbildung (Prüfungsteilnahme) betrachtet. Zudem wird der Verbleib der Schulabgänger mit Abitur und Fachhochschulreife, d.h. der Übergang auf die Hochschule bzw. in die Duale Ausbildung analysiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Weniger Sachsen werden immer älter: Altersstruktur, Wanderungen und Pendlerströme (2001)
Winkelvoss, Ekkehard;Zitatform
Winkelvoss, Ekkehard (2001): Weniger Sachsen werden immer älter. Altersstruktur, Wanderungen und Pendlerströme. In: Informationen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung H. 3, S. 1-43.
Abstract
Der Autor analysiert die Bevölkerungsentwicklung des Freistaates Sachsen nach Altersgruppe und Geschlecht, und untersucht die Wanderungen sowie die Pendlerströme über die Landesgrenze des Freistaates. (IAB)
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Literaturhinweis
Perspektiven der Berufslandschaft Mecklenburg-Vorpommern 2010: Tendenzen und Größenordnungen voraussichtlicher Veränderungen in der Nachfrage nach Arbeitskräften. Ergebnisbericht (2001)
Zitatform
(2001): Perspektiven der Berufslandschaft Mecklenburg-Vorpommern 2010. Tendenzen und Größenordnungen voraussichtlicher Veränderungen in der Nachfrage nach Arbeitskräften. Ergebnisbericht. (Forschungsberichte zur Arbeitsmarktpolitik des Landes Mecklenburg-Vorpommern 16), Schwerin, 99 S.
Abstract
"1. In Mecklenburg-Vorpommern entwickelt sich im Zeitraum 1998 bis 2010 eine beachtliche neue Nachfrage nach Arbeitskräften. Dieser Neubedarf wird voraussichtlich eine Größenordnung von 130.000 Personen (entspricht annähernd einem Fünftel des gegenwärtigen Erwerbstätigenbestandes) erreichen. Der Neubedarf zeichnet sich ab, obwohl für das Land ein Rückgang des Bestandes an Erwerbstätigen (um ca. 12.000 bzw. zwei Prozent der Erwerbspersonen) prognostiziert wird. Die Nachfragetendenzen ergeben sich vor allem aus zwei Bedarfskomponenten: - Ein Fünftel des Neubedarfs ist auf Bestandserweiterungen an Arbeitsplätzen (wirtschaftsstrukturell bedingter Bedarf) zurückzuführen. - Vier Fünftel des Neubedarfs resultieren aus dem Ersatzbedarf für altersbedingt ausscheidende Erwerbstätige (altersbedingter Ersatzbedarf). Diese Nachfrage ist über ein relativ breites Spektrum beruflicher Tätigkeiten verteilt und schließt die weit überwiegende Mehrheit der 83 Berufsgruppen ein. Sie betrifft sowohl 'traditionelle' Berufe, die durch eine große Anzahl Erwerbstätiger ausgeübt werden (z.B. Büroberufe), als auch Berufe, die sich neu etablieren (z.B. IT-Berufe). 2. Zugleich hat der Abbau der Beschäftigung in mehreren Wirtschaftszweige zur Folge, dass der Bestand an Erwerbstätigen in einigen beruflichen Tätigkeiten zurückgeht. Es gibt Berufsgruppen, in denen der Rückgang weitgehend der Größenordnung der altersbedingten Abgänge Erwerbstätiger entspricht. In anderen Berufsgruppen fällt der Bestandsrückgang so stark aus, dass zusätzlich zu den altersbedingten Abgängen insgesamt weitere 18.000-20.000 Erwerbstätige aus ihrer bisherigen beruflichen Tätigkeit ausscheiden müssen. 3. Die wirtschaftsstrukturell bedingten Entwicklungen des Erwerbstätigenbestandes der einzelnen Berufsgruppen werden die Berufslandschaft Mecklenburg-Vorpommerns nicht grundsätzlich verändern. Die hohe Konzentration der Erwerbstätigen in relativ wenigen Berufsgruppen bleibt erhalten. Fünf Berufsgruppen, denen ein Drittel aller Erwerbstätigen im Land angehört, stehen im Prognosezeitraum weiterhin an der Spitze: Bürofach-, Bürohilfskräfte; Warenkaufleute; Übrige Gesundheitsdienstberufe; Lehrer; Berufe des Landverkehrs. Die nächstfolgenden Berufsgruppen werden sein: Sozialpflegerische Berufe; Unternehmer, Wirtschaftsprüfer; Reinigungsberufe; Schlosser sowie trotz hoher Beschäftigungsreduzierung Maurer, Betonbauer. 4. Die sich für den Landesmaßstab abzeichnenden perspektivischen Tendenzen der Entwicklung in der Berufslandschaft vollziehen sich im Grundsatz auch auf der regionalen Ebene der Arbeitsamtsbezirke. Insbesondere bei den größeren Berufsgruppen stimmen die generellen Verlaufstrends auf Regional- und auf Landesebene überein. Regionale Differenzierungen in der Dimension des zu erwartenden Neubedarfs an Arbeitskräften resultieren aus gewachsenen Unterschieden in den gegenwärtig vorzufindenden anteiligen Bestandsgrößen bzw. in den Altersstrukturen. Bei den geringer besetzten Berufsgruppen können diese Schwankungen größer ausfallen; bei ihnen wirkt sich unterschiedliche regionale Präsens weitaus stärker aus. Diese Besonderheiten und Differenzierungen machen das spezifische regionale Profil der Arbeitsamtsbezirke aus. 5. Der prognostizierte Neubedarf an Erwerbstätigen kann in einigen Berufsgruppen bei Beibehaltung der gegenwärtigen Strukturen des Angebotspotenzials nur unzureichend gedeckt werden. Trotz hoher Arbeitslosigkeit und trotz hoher Ausbildungsleistungen signalisieren bereits erste Schwierigkeiten bei der Akquisition von geeigneten Fachkräften Diskrepanzen in der Entwicklung von Nachfrage und Angebot an Arbeitskräften. Die Ressource der Arbeitslosen reicht in einer Reihe von beruflichen Tätigkeiten - selbst bei anhaltend hoher Arbeitslosigkeit - weder hinsichtlich der beruflichen Qualifikationen noch in Bezug auf ihre Altersstruktur und - bei mehreren Berufsgruppen - bezogen auf ihre Anzahl aus, um die bis 2010 prognostizierten Neubedarfe zu kompensieren. Ausgehend von den gegenwärtigen Strukturen in der beruflichen Erstausbildung ist ebenfalls abzuschätzen, dass die voraussichtliche Nachfrage bei einer Reihe von Berufen nicht vollständig befriedigt werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mobilitätszuwachs ohne Ende? Pendlerbewegungen und regionale Arbeitsmärkte in Brandenburg (2000)
Schuldt, Karsten;Zitatform
Schuldt, Karsten (2000): Mobilitätszuwachs ohne Ende? Pendlerbewegungen und regionale Arbeitsmärkte in Brandenburg. (LASA-Studie 35), Potsdam, 82 S.
Abstract
"Im Jahr 1993 wurde für das Land Brandenburg erstmals für eines der neuen Bundesländer eine repräsentative Situationsanalyse zur Arbeitspendelwanderung durchgeführt. Diese Analyse wurde in den Jahren 1995 und 1996 aktualisiert sowie inhaltlich - insbesondere um Fragen der Pendelverflechtungen im engeren Verflechtungsraum von Berlin mit dem brandenburgischen Umland sowie um Angaben zu kleinräumigen Verflechtungen innerhalb Brandenburgs - erweitert. Anknüpfend an diese Untersuchungen verfolgte das hier dokumentierte Forschungsvorhaben zur Pendlerproblematik im Land Brandenburg das Ziel, das Pendlerverhalten und die räumlichen sowie arbeitsmarktlichen Effekte dieses Verhaltens zu analysieren, kleinräumige Pendelverflechtungen - insbesondere für die Ebene der Landkreise - auszuweisen sowie die künftige Entwicklung der Pendlerströme im engeren Verflechtungsraum - auf der Basis von Trendentwicklungen und unter Berücksichtigung eines interregionalen Vergleichs - abzuschätzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Differenzen in der Arbeitsnachfrage zwischen den neuen Bundesländern: regionale Disparitäten auf dem Arbeitsmarkt (1999)
Zitatform
Kölling, Arnd & Katja Wolf (1999): Differenzen in der Arbeitsnachfrage zwischen den neuen Bundesländern. Regionale Disparitäten auf dem Arbeitsmarkt. In: U. Schasse & J. Wagner (Hrsg.) (1999): Entwicklung von Arbeitsplätzen, Exporten und Produktivität im interregionalen Vergleich : empirische Untersuchungen mit Betriebspaneldaten. Beiträge zum Workshop FiDASt '99, Hannover, 7.-8. Oktober (NIW-Vortragsreihe, 13), S. 69-98.
Abstract
Der Beitrag untersucht, ob es in den neuen Bundesländern Unterschiede in der Nachfrage nach Arbeit gibt und ob sie beobachtete regionale Verschiedenheiten in der Beschäftigungssituation erklären können. Datenbasis sind die Beschäftigtenstatistik der Bundesanstalt für Arbeit und Daten des IAB-Betriebspanels der Jahre 1996-1998. Mittels deskriptiver und multivariater Analysen werden zunächst regionale Unterschiede bestimmt und danach den Gründen für die Unterschiede nachgegangen. Die gewählte regionale Ebene ist das Bundesland, 'da hier ein besonderes öffentliches Interesse vorliegt und bestimmende politische Entscheidungen getroffen werden.' Mittels eines aufgrund theoretischer Überlegungen abgeleiteten dynamischen Arbeitsnachfragemodells wird simultan die Nachfrage nach qualifizierten und unqualifizierten Arbeitskräften bestimmt. Sowohl die deskriptive Analyse als auch die mit Hilfe des multivariaten Ansatzes auf der Grundlage des theoretisch hergeleiteten Modells mittels der dreistufigen kleinsten Quadrate-Methode (3SLS) ermittelten Schätzungen zeigen, dass die Qualifikationsstruktur der Beschäftigten in den einzelnen Bundesländern Ostdeutschlands variiert und unterschiedliche Entwicklungen der qualifikatorischen Arbeitsnachfrage zwischen Ost- und Westdeutschland zu beobachten sind. (IAB)
Beteiligte aus dem IAB
Wolf, Katja; -
Literaturhinweis
Die aktive Arbeitsmarktpolitik der Bundesländer im Vergleich: Programme, Konzepte, Strategien (1998)
Blancke, Susanne; Schmid, Josef;Zitatform
Blancke, Susanne & Josef Schmid (1998): Die aktive Arbeitsmarktpolitik der Bundesländer im Vergleich. Programme, Konzepte, Strategien. (Europäisches Zentrum für Föderalismus-Forschung. Occasional papers 18), Tübingen, 72 S.
Abstract
"Gegenstand des vorliegenden Arbeitspapiers ist die bislang kaum untersuchte aktive Arbeitsmarktpolitik der deutschen Bundesländer. Angesichts der drängenden Probleme auf dem Arbeitsmarkt und aufgrund der Kompetenz- und Mittelzuweisung durch die Europäische Union entwickeln die Länder seit Ende der 80er Jahre zunehmend Aktivitäten im Bereich der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Dabei weichen ihre Politiken z.T. von den herkömmlichen Strategien der Bundesanstalt für Arbeit (BA) ab. Ziel der vorliegenden Untersuchung ist es, die Innovationsbereitschaft der Länder im Verhältnis zur herkömmlichen Politik der BA vergleichend zu untersuchen. Hierfür wird ein Katalog mit verschiedenen Indikatoren, die auf eine innovative Politik hindeuten, entwickelt. Datengrundlage bilden die arbeitsmarktpolitischen Rahmenprogramme und Richtlinien der sechzehn Bundesländer. Auf dieser Basis werden darüber hinaus Typologien arbeitsmarktpolitischer Strategien und deren Kontexten auf Länderebene entwickelt. Insgesamt, so zeigt sich, besitzen die Länder im Vergleich zur Politik der Bundesanstalt (bzw. der Bundesregierung) eine deutliche Innovationsbereitschaft; dabei orientieren sie sich an den allgemeinen Forderungen der Arbeitsmarktforschung. Die Analyse kann außerdem zeigen, daß die Länder höchst unterschiedlich auf die arbeitsmarktpolitischen Herausforderungen reagieren - sowohl was ihre Innovationsbereitschaft anbelangt als auch was ihre allgemeinen arbeitsmarktpolitischen bzw. wirtschaftspolitischen Strategien betrifft. Die Ursache für die Differenzen, so kann angenommen werden, sind in erster Linie in den arbeitsmarktpolitischen und ökonomischen Problemlagen und in den finanziellen Kapazitäten der Länder zu suchen; eine weitere Bedeutung scheinen politische Interessen und Grundhaltungen der Regierungen zu haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Prognose der kurzfristigen regionalen Beschäftigungsentwicklung unter Anwendung von Transferfunktionsmodellen (1997)
Jäger, Ulrike;Zitatform
Jäger, Ulrike (1997): Prognose der kurzfristigen regionalen Beschäftigungsentwicklung unter Anwendung von Transferfunktionsmodellen. In: Allgemeines statistisches Archiv, Jg. 81, H. 2, S. 176-192.
Abstract
"Diese Arbeit untersucht, ob die zeitreihenanalytische Methode der Transferfunktionsmodellierung zur kurzfristigen Prognose der Beschäftigungsentwicklung in kleinen Regionen (Kreisen und kreisfreien Städten) geeignet ist. Aufgrund der für die Kreisebene zum Teil lückenhaft zur Verfügung stehenden Datenbasis werden Methoden aus der Zeitreihenanalyse zunehmend attraktiv. Die Ergebnisse zeigen, daß die Transfermodelle mit makroökonomischen Inputvariablen zu besseren Prognoseergebnissen führen als die univariaten Zeitreihenmodelle. Schließlich verdeutlichen die Resultate der Transfermodelle, daß diese Prognosemethode insbesondere für den Fall kleiner Regionen eine gute Alternative zu traditionellen ökonometrischen Modellen darstellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regional labour market research on participation rates (1996)
Zitatform
Elhorst, J. Paul (1996): Regional labour market research on participation rates. In: Tijdschrift voor economische en sociale geografie. Journal of Economic and Social Geography, Jg. 87, H. 3, S. 209-221.
Abstract
Der Autor diskutiert anhand von empirischen Studien aus dem angelsächsischen und niederländischen Bereich methodische Aspekte der Schätzung von regionalen Erwerbsquoten. (IAB)
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Literaturhinweis
Regionale Beschäftigungsprognose: eine empirische Anwendung von Transferfunktionen zur Prognose der kurzfristigen Beschäftigungsentwicklung in Nordrhein-Westfalen auf Kreisebene (1996)
Jäger, Ulrike;Zitatform
Jäger, Ulrike (1996): Regionale Beschäftigungsprognose. Eine empirische Anwendung von Transferfunktionen zur Prognose der kurzfristigen Beschäftigungsentwicklung in Nordrhein-Westfalen auf Kreisebene. (Quantitative Ökonomie 68), Bergisch Gladbach u.a.: Eul, 233 S.
Abstract
"Die zukünftige Beschäftigungsentwicklung auf regionaler Ebene ist nicht nur im Rahmen der regionalen Arbeitsmarktpolitik von großem Interesse. Auch für viele andere wirtschafts- und sozialpolitische Zwecke besteht ein Bedarf an Analysen und Prognosen der Beschäftigtenzahl für Teilräume. In der Arbeit werden Methoden aus der Zeitreihenanalyse für eine kurzfristige Prognose der Beschäftigten auf Kreisebene eingesetzt. Bei den angewandten Methoden handelt es sich um die von Box und Jenkins entwickelte ARIMA-Modellierung zur Analyse univariater Zeitreihen und die Transferfunktionsmodellierung. Während bei der ARIMA-Modellierung die beobachteten Reihen aus sich selbst heraus 'erklärt' werden, erfolgt bei den Transfermodellen eine Aufnahme weiterer erklärender Variablen (sogenannte Inputvariablen), die einen Teil der Variationen der abhängigen Variablen erklären. Als Inputvariablen werden überwiegend makroökonomische Reihen verwendet. Die Ergebnisse einer einfachen Trendanalyse und der ARIMA-Modellierung werden denen der bivariaten und multivariaten Transferfunktionsmodellierung gegenübergestellt. Ein Vergleich der Resultate macht die Überlegenheit der Transferfunktionsmodelle, insbesondere mit zunehmendem Prognosehorizont, deutlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
A review of regional labour supply and demand forecasting in the European Union (1996)
Laan, L. van der;Zitatform
Laan, L. van der (1996): A review of regional labour supply and demand forecasting in the European Union. In: Environment and Planning. A, International Journal of Urban and Regional Research, Jg. 28, H. 12, S. 2105-2123.
Abstract
Der Autor gibt einen Überblick über existierende Modelle regionaler Arbeitskräfteangebots- und Nachfrageprognosen in der Europäischen Union. (IAB)
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Literaturhinweis
Eine regionale Beschäftigungsprognose: Ergebnisse für Arbeitsmarktregionen auf dem Gebiet der alten Bundesländer (1996)
Tassinopoulos, Alexandros;Zitatform
Tassinopoulos, Alexandros (1996): Eine regionale Beschäftigungsprognose. Ergebnisse für Arbeitsmarktregionen auf dem Gebiet der alten Bundesländer. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 29, H. 3, S. 363-377.
Abstract
"Der vorliegende Entwurf des Arbeitsförderungs-Reformgesetzes (AFRG) sieht die Dezentralisierung von Entscheidungskompetenzen auf die Ebene der Landesarbeitsämter und Arbeitsämter vor. Nicht nur deshalb entsteht bei der Gestaltung der Mittelallokation im Rahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik ein weiter erhöhter Bedarf an regionalisierter Information. Ein wichtiges Element der Entscheidungsbasis ist die Prognose von Entwicklungen auf kleinräumiger Ebene. Der Aufsatz beschreibt die Ergebnisse, Vorgehensweise und Probleme der regionalen Beschäftigungsprognose, die für die Arbeitsmarktregionen der Alten Bundesländer erstellt wurde. Die Prognose ist Bestandteil des IAB-Projekts 'Regionales Arbeitsmarkt-Informationssystem' REGARIS, das aus verschiedenen weiteren Informations- und Analysemodulen besteht. Als Grundlage für die Vorgehensweise diente der Ansatz der Shift-share-Methode. Sie wurde mit den amtlichen Beschäftigtenzahlen (30.06.) für 328 West-Kreise auf jährlicher Basis dynamisch von 1987 bis 1995 mit einer Differenzierung nach 11 Wirtschaftsabteilungen durchgeführt. Die Analyse-Ergebnisse wurden in den weiteren Prognoseschritten mit Szenarien über das zukünftige Sektorwachstum ergänzt. Nach umfangreichen Plausibilitätskontrollen - die verschiedene Sonderlösungen zur Folge hatten - wurden die Kreiswerte zu ihren jeweiligen Arbeitsmarktregionen zusammengefaßt. Es entstanden damit 166 Zeitreihen für ein jeweils optimistisches und pessimistisches Szenario." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regionale Arbeitsmarktprognose: Methodik und Anwendung (1994)
Eltges, Markus; Wigger, Richard;Zitatform
(1994): Regionale Arbeitsmarktprognose. Methodik und Anwendung. (Bundesforschungsanstalt für Landeskunde und Raumordnung. Arbeitspapiere 04/1994), Bonn, 42 S., Anhang.
Abstract
"Die Ausführungen gliedern sich in drei Teilbereiche. Der erste Abschnitt enthält Ausführungen über den Sinn und die Notwendigkeit von Arbeitsmarktprognosen. Anschließend werden einige Überlegungen zur Methodik von Arbeitsmarktprognose der Bundesregierung vorgestellt. Der zweite Teil beinhaltet ein regionales Fallbeispiel. Dieses Beispiel einer Arbeitsmarktprognose belegt, daß aufwendige Analyse- und Prognosearbeiten auch innerhalb einer Kommunalverwaltung vorgenommen werden können, wenn entsprechende Personal-, Ausbildungs- und EDV-Kapazitäten vorhanden sind. Die Arbeiten an dieser Prognose erstreckten sich über ein Jahr. Die Nettoarbeitszeit betrug rund 3 Monate. Zwei Mitarbeiter der Kreisverwaltung Borken/Westfalen waren damit beschäftigt. Nicht zuletzt die stetige Einbindung aller Akteure der regionalen Arbeitsmarktpolitik hat dazu geführt, daß die ermittelten Ergebnisse nachvollziehbar und plausibel sind und vor allem eine breite Akzeptanz erfahren haben. Diese Akzeptanz ist Bedingung für die Umsetzung von Handlungsstrategien. Der dritte Teil umfaßt empirische Eckdaten der regionalen Arbeitsmärkte auf der Ebene der Bundesraumordnungsregionen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regionale Arbeitsmarktforschung (1994)
Koller, Martin;Zitatform
Koller, Martin (1994): Regionale Arbeitsmarktforschung. In: F. Buttler (1994): Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (Aufgaben und Praxis der Bundesanstalt für Arbeit, 04), S. 74-84.
Abstract
Im Rahmen einer Bestandsaufnahme der Forschungs- und Arbeitsfelder des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) führt der Beitrag in die Ansätze der Regionalforschung ein. Hauptziel der Forschungen ist es, Entscheidungshilfen für eine Arbeitsmarkt- und regionale Strukturpolitik zu gewinnen, die den unterschiedlichen Entwicklungsrisiken und den Entwicklungspotenzialen in den Regionen Rechnung trägt. (IAB2)
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Literaturhinweis
Local labour markets identification: a unified point of view (1992)
Bellacicco, Antonio;Zitatform
Bellacicco, Antonio (1992): Local labour markets identification. A unified point of view. In: Labour, Jg. 6, H. 3, S. 127-149.
Abstract
Der Aufsatz behandelt methodische Ansätze zur Identifizierung regionaler Arbeitsmärkte, er bezieht sich dabei vor allem auf italienische Arbeiten. Zwei prinzipielle Ansätze werden unterschieden: 1. Funktionale Regionalisierung und 2. Homogene räumliche Cluster-Bildung. (IAB2)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarkt Bremen: Arbeit in der Grauzone: Zwischen Arbeitslosigkeit und Normalarbeitsverhältnis (1987)
Zitatform
(1987): Arbeitsmarkt Bremen. Arbeit in der Grauzone: Zwischen Arbeitslosigkeit und Normalarbeitsverhältnis. (Mitteilungen der zentralen wissenschaftlichen Einrichtung Arbeit und Betrieb 17), Bremen, 90 S.
Abstract
"In den letzten Jahren zeichnen sich erhebliche Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt ab: zunehmend finden Beschäftigungsformen Verbreitung, die den bisher geltenden Standards - unbefristete Ganztagsbeschäftigung auf der Basis tarifvertraglicher Regelungen nicht mehr entsprechen. So wurde seit Mitte der 70er Jahre nicht nur die Teilzeitarbeit an sich ausgeweitet, sondern vor allem auch jene Formen von Teilzeitbeschäftigung, die unterhalb der Arbeitslosen- und Sozialversicherungsgrenze liegen. Erheblich zugenommen haben auch die Befristungen von Arbeitsverhältnissen. Auch werden Arbeitnehmer immer häufiger in der Form von Leiharbeit - ob in ihren legalen oder illegalen Formen - und von Scheinselbständigkeit beschäftigt. Offenbar nutzen die Unternehmen die Situation der Massenarbeitslosigkeit, um den Einsatz von Arbeitskräften zu verbilligen und flexibler zu gestalten. Sie umgehen damit vielfach rechtliche und tarifliche Regelungen, die auf die Absicherung der Arbeitnehmer ausgerichtet sind. Gleichzeitig werden die geltenden normativen Standards für Beschäftigungsverhältnisse selbst immer weiter eingeschränkt, wie etwa durch das Beschäftigungsförderungsgesetz. Zu den "abweichenden" Beschäftigungsformen zählen auch die befristeten Ausbildungs- und Beschäftigungsverhältnisse, die von öffentlichen Institutionen eingerichtet und finanziert werden, um die Arbeitsmarktchancen von Arbeitslosen zu steigern. Auch gewinnen Arbeitsverhältnisse im Sektor der Alternativökonomie immer mehr an Bedeutung. Auf diese Weise bildet sich auf dem Arbeitsmarkt immer stärker eine Dreiteilung heraus: zwischen den Dauerbeschäftigten und den Arbeitslosen weitet sich eine "Grauzone des Arbeitsmarkts" immer mehr aus, in der die Arbeitsverhältnisse der Arbeitnehmer minderen Rechts sind und ihre Reproduktionsbedingungen und Lebensperspektiven erheblich von denen anderer Arbeitnehmer abweichen; auch werden ihre Belange vielfach von der kollektiven Interessenvertretung nicht angemessen wahrgenommen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
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Literaturhinweis
Räumliche Auswirkungen des demographischen Wandels (2003/04)
Gans, Paul;Zitatform
Gans, Paul (2003/04): Räumliche Auswirkungen des demographischen Wandels. In: RWI-Mitteilungen, Jg. 54/55, H. 3/4, S. 389-403.
Abstract
"Der Autor präsentiert eine empirisch fundierte Prognose der räumlichen Auswirkungen des demographischen Wandels in Deutschland. Auf dieser Basis vertritt er die These, dass sich der Wettbewerb der Regionen um junge, gut ausgebildete Menschen nicht nur in Deutschland, sondern in Europa insgesamt intensivieren wird. Bei internationalen Migrationen sowie Binnenwanderungen dürften dabei strukturstarke Regionen mit günstigen Beschäftigungschancen bevorzugt werden. Daraus folgt, dass sich der demographische Wandel keineswegs deutschlandweit auf die gleiche Weise vollziehen wird. Vielmehr ist mit einer ausgeprägten räumlichen Differenzierung zu rechnen. Bereits heute gibt es Gewinner- und Verliererregionen. Der Autor identifiziert auf der Basis der vorliegenden Daten fünf verschiedene Regionstypen des demographischen Wandels. Da jeder dieser Typen eigene Herausforderungen und Probleme birgt, denen man wohl nur mit einer regional differenzierten Politik angemessen begegnen kann. Der Autor skizziert auf der Basis seiner Typologie solche spezifischen Strategien zur Regionsentwicklung und liefert konkrete Handlungsempfehlungen. Einen besonderen Schwerpunkt legt er hierbei auf ländliche Regionen, in denen bereits jetzt stark rückläufige Einwohnerzahlen und eine beschleunigte Alterung der Bevölkerung zu verzeichnen sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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