Pendlerinnen und Pendler am Arbeitsmarkt
Der Anteil der Pendlerinnen und Pendler an den sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten ist seit Jahren hoch. Rund 60 Prozent - das sind über 20 Mio. Beschäftigte - arbeiteten 2023 in einer anderen Gemeinde als der, in der sie wohnten. Die Beschäftigten legten dabei durchschnittlich gut 17 Kilometer auf ihrem Weg zur Arbeit zurück. Durch die Zunahme mobilen Arbeitens und Home Office nahm die Pendelhäufigkeit allerdings ab.
Das IAB-Dossier bietet Informationen zur räumlichen Mobilität der Beschäftigten in Deutschland.
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Literaturhinweis
Ost-West-Wanderung im wiedervereinten Deutschland: Erfahrungen und Perspektiven (2010)
Wolff, Sascha;Zitatform
Wolff, Sascha (2010): Ost-West-Wanderung im wiedervereinten Deutschland. Erfahrungen und Perspektiven. (Dissertationsreihe VWL 01), Göttingen: Optimus, 389 S.
Abstract
Der Verfasser setzt sich zunächst auf theoretischer Ebene mit den Grundlagen der ökonomischen Migrationstheorie auseinander, um vor diesem Hintergrund einen sekundäranalytisch fundierten Überblick über die Ost-West-Migration und deren Determinanten in Deutschland nach dem Fall der Mauer zu geben. Es schließen sich Ergebnisse einer empirischen Analyse an, die auf einem makroökonomischen Paneldatenmodell auf Bundesländerebene für die Jahre 1991 bis 2007 basiert. Die ermittelten Determinanten der Migrationsbewegungen zwischen den beiden deutschen Landesteilen werden im Folgenden als Grundlage für eine weiterführende Prognose verwendet. Abschließend werden wirtschaftspolitische Implikationen hinsichtlich des sich aus den vergangenen und zukünftigen Ost-West-Wanderungen ergebenden ökonomischen Konsequenzen für Ostdeutschland abgeleitet. (IAB)
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Literaturhinweis
Die Arbeitsmarktsituation für Frauen in Berlin-Brandenburg (2009)
Bogai, Dieter; Partmann, Michael; Wiethölter, Doris;Zitatform
Bogai, Dieter, Doris Wiethölter & Michael Partmann (2009): Die Arbeitsmarktsituation für Frauen in Berlin-Brandenburg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 01/2009), Nürnberg, 73 S.
Abstract
"In diesem Bericht wird die Arbeitsmarktsituation der Frauen in Berlin und Brandenburg untersucht. Zunächst zeigt sich, dass die Erwerbsbeteiligung der Frauen in Brandenburg höher als in den neuen Bundesländern ist, in Berlin hingegen fast so niedrig wie in Westdeutschland. Gute infrastrukturelle Voraussetzungen wie ganztägige Kinderbetreuung begünstigen grundsätzlich die Beschäftigung von Frauen in beiden Ländern. In Brandenburg spielt neben der traditionell hohen Erwerbsorientierung von Frauen das Arbeitsplatzangebot für Pendlerinnen in der Hauptstadt eine Rolle. In Berlin scheint neben einer höheren Bildungsbeteiligung die anhaltend ungünstige Beschäftigungssituation die Erwerbsneigung der Frauen zu beeinträchtigen. Die Erwerbstätigkeit von Frauen hat sich zwischen 2000 und 2007 in Berlin und Brandenburg erhöht. Es sind aber weniger die sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze, sondern andere Beschäftigungsformen, die - wie die Selbständigkeit von Frauen in Berlin - diesen Zuwachs ermöglichten. An Bedeutung gewonnen haben zudem sozialversicherungspflichtige Teilzeitbeschäftigung vor allem in Brandenburg und geringfügige Beschäftigung. Bezieht man die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf die Erwerbsbevölkerung, zeigt sich, dass Frauen in beiden Bundesländern höhere Anteile aufweisen als die Männer. Ausnahme bilden die Randregionen Brandenburgs. In der Dienstleistungsmetropole Berlin stellen Frauen zwar die Mehrheit der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, bei den Vollzeitbeschäftigten bzw. den geleisteten Arbeitsstunden liegt der Frauenanteil jedoch nur bei 45,6 bzw. 43,3 Prozent. Die Arbeitslosenquote unterscheidet sich zwischen Männern und Frauen in Berlin und in Brandenburg auf Ebene des Bundeslandes nur unwesentlich. Regionale Disparitäten innerhalb Brandenburgs gehen zulasten hoher Arbeitslosigkeit der Frauen im äußeren Entwicklungsraum. Wirksame Instrumente zur Erwerbsintegration von Frauen sind insbesondere Eingliederungszuschüsse. Auch die Existenzgründung verbessert die Eingliederungschancen nach den vorliegenden Evaluationsstudien. Ebenfalls positiv wirken betriebliche Trainingsmaßnahmen. Im Hinblick auf die Bildungsbeteiligung der Jugendlichen ist festzustellen, dass die Frauen auch in Berlin und Brandenburg zunehmend über höhere Abschlüsse verfügen als Männer. Allerdings schlägt sich dieser Vorsprung nur teilweise in einer besseren Position am Arbeitsmarkt nieder. Ausbildungs- und Beschäftigungsschwerpunkte der Frauen bilden eher Berufe mit geringeren Verdienst- und Karrierechancen. Die künftige Bevölkerungsentwicklung wird die regionalen Disparitäten in Berlin-Brandenburg noch weiter erhöhen. Während die Regionen nahe Berlin wachsen, wird die Bevölkerung in den Randregionen stark abnehmen. Die weibliche Bevölkerung wird dort und in den Kreisstädten mit Ausnahme von Potsdam überdurchschnittlich sinken. Die künftigen Entwicklungschancen dieser Regionen werden durch die geringere Zahl von Familien weiter geschmälert. In Brandenburg und zeitverzögert auch in Berlin zeichnet sich ein Fachkräftemangel ab. Als eine Maßnahme zur besseren Ausschöpfung des heimischen Arbeitskräftepotentials wird eine Erhöhung der Frauenerwerbsbeteiligung angesehen. Dabei dürften vor allem in Berlin noch signifikante Steigerungsmöglichkeiten bestehen. Hierbei ist auch an eine Erhöhung der Arbeitszeit zu denken. Die Beschäftigungschancen der Frauen dürften angesichts ihres Bildungsstandes und des Trends zur wissensbasierten Dienstleistungswirtschaft positiv sein. Sie könnten gleichwohl durch bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und eine weniger geschlechtsspezifische Berufswahl erhöht werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Wiethölter, Doris; -
Literaturhinweis
Cross-border commuting in the Danish-German border region: integration, institutions and cross-border interaction (2009)
Zitatform
Buch, Tanja, Torben Dall Schmidt & Annekatrin Niebuhr (2009): Cross-border commuting in the Danish-German border region. Integration, institutions and cross-border interaction. In: Journal of Borderlands Studies, Jg. 24, H. 2, S. 38-54.
Abstract
Obwohl der Prozess der europäischen Integration die Arbeitskräftemobilität in der EU in erheblichem Maße erleichtert hat, spielt sich das grenzüberschreitende Pendeln immer noch auf niedrigem Niveau ab. Die Studie liefert Erkenntnisse über die Arbeitskräftemobilität in der dänisch-deutschen Grenzregion. Dabei wird die jüngsten Entwicklung des grenzüberschreitenden Pendelns daraufhin untersucht, ob sie zunehmende Arbeitsmarktintegration widerspiegelt. Die Analyse erfolgt vor dem Hintergrund verschiedener theoretischer Ansätze zur grenzüberschreitenden Arbeitskräftemobilität. Die Ergebnisse legen nahe, dass ein wesentlicher Teil der Zuwachses beim grenzüberschreitenden Pendeln auf Arbeitsmarktdisparitäten und eine fortschreitende Integration der Arbeitsmärkte auf beiden Seiten der Grenze beruht. Eine Analyse der strukturellen Merkmale der Pendler und ihrer Arbeitsplätzen zeigt jedoch, dass der grenzüberschreitende Arbeitsmarkt immer noch durch Besonderheiten gekennzeichnet ist. Es gibt signifikante Unterschiede zwischen Pendlern auf beiden Seiten der Grenze, was die Einkommens- und Branchenstruktur betrifft. Die Analyse weist auf eine ausgeprägte sektorale Konzentration beim grenzüberschreitenden Pendeln hin. Aufgrund dieser 'Spezialisierung' zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen der sektoralen Verteilung der grenzüberschreitenden Pendler und der entsprechenden Struktur der Gesamtbeschäftigung in der Region. (IAB)
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Literaturhinweis
Pendelmuster in Sachsen (2009)
Döll, Sebastian;Zitatform
Döll, Sebastian (2009): Pendelmuster in Sachsen. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 16, H. 1, S. 41-45.
Abstract
"Arbeiten und Wohnen fallen zunehmend räumlich auseinander. Der Beitrag untersucht diesbezüglich das Pendlerverhalten in Sachsen im Zeitraum 1997-2007. Dabei wird gezeigt, dass sowohl ein größerer Anteil der Beschäftigten den Wohnort zum Arbeiten verlässt als auch die Entfernungen zunehmen. Ebenso wird die Bedeutung von Arbeitsmarktzentren wie Dresden und Leipzig für das Umland deutlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The determinants of joint residential and job location choices: a mixed logit approach (2009)
Ebertz, Alexander;Zitatform
Ebertz, Alexander (2009): The determinants of joint residential and job location choices. A mixed logit approach. (Ifo working paper 82), München, 40 S.
Abstract
"This paper empirically investigates the household's decision to reside and work either in the central metropolitan area, or in the surrounding nonmetropolitan area, or to commute between the two regions. As economic theory suggests the location decision amounts to trading off wages, housing costs, and commuting time. A mixed logit model is employed to quantify the interaction effects of these economic factors in the joint residential and job location choice. The empirical approach does not rely on the restrictive IIA assumption and allows for arbitrary correlation patterns between coefficients. Using data from a recent survey of more than half a million German households, the elasticities of individual location choice with respect to wages, housing costs, and commuting time are estimated. The results show that individual valuations of these factors are of the expected signs but vary substantially in the population. Shifts in consumer surplus and in the spatial distribution of households that are associated with changes in the determinants of location choice are calculated based on the empirical estimates." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeitskräftemobilität in Deutschland: qualifikationsspezifische Befunde regionaler Wanderungs- und Pendlerströme (2009)
Zitatform
Granato, Nadia, Anette Haas, Silke Hamann & Annekatrin Niebuhr (2009): Arbeitskräftemobilität in Deutschland. Qualifikationsspezifische Befunde regionaler Wanderungs- und Pendlerströme. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 67, H. 1, S. 21-33.
Abstract
"Die Untersuchung beschreibt die interregionale Mobilität von Arbeitskräften in Deutschland, wobei sowohl Wandern und Pendeln als auch das Qualifikationsniveau der Beschäftigten berücksichtigt werden. Die Ergebnisse zeigen, dass die Arbeitskräftemobilität in Deutschland wesentlich durch die unterschiedlichen Arbeitsmarktbedingungen in Ost- und Westdeutschland beeinflusst wird. Ostdeutschland ist durch die Abwanderung von Arbeitskräften und einen Auspendlerüberschuss gegenüber dem Westen gekennzeichnet. Bemerkenswert ist, dass diese Verluste bei den geringqualifizierten Arbeitskräften vergleichsweise stark ausfallen. Hingegen sind die Humankapitalverluste der ostdeutschen Regionen im Bereich der Hochqualifizierten gemessen an der Bedeutung dieses Qualifikationssegments eher niedrig." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Grenzpendler in Deutschland: Wer sie sind, woher sie kommen, wohin sie gehen (2009)
Heining, Jörg; Möller, Sabrina;Zitatform
Heining, Jörg & Sabrina Möller (2009): Grenzpendler in Deutschland: Wer sie sind, woher sie kommen, wohin sie gehen. (IAB-Kurzbericht 27/2009), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Regionale Mobilität von Arbeitnehmern in Form von Wanderungs- und Pendelbewegungen ist seit jeher ein wichtiges Charakteristikum des deutschen Arbeitsmarkts. Aufgrund der Arbeitnehmerfreizügigkeit in der Europäischen Union treten Pendelbewegungen nicht nur im Inland, sondern auch grenzüberschreitend auf. Im Jahr 2005 waren rund 72.500 Personen in Deutschland sozialversicherungspflichtig beschäftigt, die in einem der deutschen Nachbarländer wohnten. Im Vergleich zum Jahr 2000 hat sich die Anzahl dieser Grenzpendler fast verdoppelt. Diese Gruppe der Grenzpendler aus den Nachbarländern Deutschlands steht im Fokus dieses Kurzberichts." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Heining, Jörg; -
Literaturhinweis
Regional effects of labour mobility (2009)
Zitatform
Huber, Peter & Klaus Nowotny (2009): Regional effects of labour mobility. Nürnberg u.a., 137 S.
Abstract
"This deliverable analyses the regional impact and distribution of migration and crossborder commuting in the EU 27 using European Labour Force data. Furthermore a case study of migration and commuting potentials in one of the border regions, which can be deemed to be most affected from these flows (the border region of the new member states to Austria) is conducted by using the first two waves of the LAMO household survey conducted in the CENTROPE region in 2004-2005 and 2006-2007. With respect to the regional structure of migration in the EU we find the largest local clusters of migrants in the EU 15 in the Ile de France as well as Inner and Outer London and a markedly different settlement structure of migrants relative to natives: 23.9% of all migrants would have to change their region of residence in order to achieve a uniform distribution of migrants across EU-15 NUTS 2 regions. Migrants from the NMS-8 show a lower degree of concentration than those from Bulgaria and Romania or the candidate countries, while they are more regionally concentrated than migrants from other countries. The biggest local clusters of NMS migrants can be observed in the London areas and Vienna. Looking at individual sending countries, Polish migrants show the lowest tendency to cluster regionally among migrants from the NMS. Furthermore, low skilled migrants with primary education are much more spatially concentrated than migrants with secondary or tertiary education, which confirms earlier findings. The concentration of migrants did not differ substantially between migration cohorts: those who moved during the last 10 years are about as concentrated as those who migrated earlier. However, the target regions of more recent migration waves are considerably different from those of earlier cohorts. Although the geographical concentration increased for more recent cohorts of migrants from the NMS-8, the correlation of local concentrations across time is rather low and even insignificant for some CEE countries. However, a regression analysis shows that-even after controlling for geographic and economic characteristics of the regions-ethnic networks do play a significant role in explaining the location choice of migrants. Cross-border commuting in the EU 27 in general is limited to individual border regions and has a relatively low magnitude when considering the overall European labour market. In the two years observed cross-border commuters accounted for only 0.5% of total employment in the EU. Cross-border commuting is of relevance in a small number of border regions, only. These are mostly located at the German-French and French-Belgian borders, on the Austro-German border, at the Czech-Slovak border, in the Baltic countries and in Western Hungary as well as the German-Polish border and potentially southern Sweden." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die Abgrenzung der Arbeitsmarktregion Bremen: Auszüge aus dem Ergebnisbericht zum Projekt "Abgrenzung, Dynamik und Aufnahmefähigkeit des regionalen Arbeitsmarktes Bremen" im Auftrag der Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales des Landes Bremen (2009)
Kropp, Per;Zitatform
Kropp, Per (2009): Die Abgrenzung der Arbeitsmarktregion Bremen. Auszüge aus dem Ergebnisbericht zum Projekt "Abgrenzung, Dynamik und Aufnahmefähigkeit des regionalen Arbeitsmarktes Bremen" im Auftrag der Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales des Landes Bremen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Niedersachsen-Bremen 03/2009), Nürnberg, 37 S.
Abstract
"Das Ziel der Studie ist die Abgrenzung der Arbeitsmarktregion Bremen/Bremerhaven. Zunächst werden mit einem hierarchischen Clusterverfahren mögliche Abgrenzungen bestimmt, aus denen dann diejenige Abgrenzung gewählt wird, die die regionalen Pendlerverflechtungen deutschlandweit am besten in Arbeitsmarktregionen 'einfängt'. Für diese Auswahl wird der ursprünglich für die Netzwerkforschung entwickelte Modularitätsansatz von Newman genutzt. Sein Modularitätsmaß Q gibt mit Werten zwischen Null und Eins an, wie gut sich netzwerkartige Strukturen (z.B. Pendlerverflechtungen zwischen Regionen) in wenig miteinander verbundene Gruppierungen oder Module (z.B. Arbeitsmarktregionen) teilen lassen. Dies erlaubt es, sowohl die Ergebnisse unterschiedlicher Verfahren miteinander zu vergleichen, als auch unter den verschiedenen Varianten eines Verfahrens dasjenige mit dem besten Ergebnis zu wählen.
Die gewählte Abgrenzung ist mit deutschlandweit 55 Regionen deutlich weniger stark differenziert als andere Abgrenzungen. Der Verlauf der Modularitätswerte legt nahe, dass auch differenziertere Abgrenzungen mit über 100 Regionen oder etwas weniger stark differenzierte Abgrenzungen mit ca. 45 Regionen nicht viel schlechter als die gewählte Abgrenzung sind. Die Bremer Region ist davon nur in Hinblick auf Bremerhaven und Cuxhaven betroffen. Würde man eine Abgrenzung mit doppelt so vielen Regionen wählen, wären Bremerhaven und Cuxhaven noch eigenständige Arbeitsmarktregionen. Diese Tatsache sowie seine Größe rechtfertigen sicherlich, Bremerhaven als einen relativ eigenständigen Sub-Arbeitsmarkt zu charakterisieren. Die Arbeitsmarktregion Bremen ist von den Arbeitsmarktregionen Hamburg, Hannover, Bielefeld, Osnabrück und Oldenburg umgeben. Die stärkste Verflechtungsbeziehung weist Oldenburg mit Bremen auf. Fast 8 Prozent aller in der Arbeitsmarktregion Oldenburg wohnenden Beschäftigten arbeiten in der Arbeitsmarktregion Bremen. Umgekehrt ist die Bedeutung allerdings deutlich geringer - nur knapp 2 Prozent der Bremer arbeiten in Oldenburg, deutlich weniger als in Hamburg (3,3 Prozent).
Die hier entwickelte Abgrenzung der Arbeitsmarktregion Bremen stimmt mit vielen grundsätzlichen Eigenschaften anderer funktionaler Abgrenzungen überein. Unterschiede zeigen sich vor allem durch die gemeindescharfe Abgrenzung. Hier erweist sich, dass für einige Kreise im Grunde genommen keine eindeutige Zuordnung zu nur einer Arbeitsmarktregion sinnvoll ist. Dies wird insbesondere beim Landkreis Oldenburg deutlich, aber auch bei Cux-haven und Rotenburg (Wümme)." (Autorenreferat, IAB-Doku)Beteiligte aus dem IAB
Kropp, Per; -
Literaturhinweis
Does labour mobility reduce disparities between regional labour markets in Germany? (2009)
Zitatform
Niebuhr, Annekatrin, Nadia Granato, Anette Haas & Silke Hamann (2009): Does labour mobility reduce disparities between regional labour markets in Germany? (IAB-Discussion Paper 15/2009), Nürnberg, 28 S.
Abstract
"Unterschiede in den regionalen Arbeitsmarktbedingungen prägen Deutschland seit längerem, besonders zwischen dem östlichen und dem westlichen Landesteil. Üblicherweise postulieren neoklassische Modelle, dass die Mobilität der Arbeitskräfte zur Angleichung regionaler Bedingungen führt. Im Gegensatz folgt aus erweiterten Modellen unter Berücksichtigung externer Effekte oder der Annahme selektiver Wanderung, dass sich regionale Disparitäten sogar durch Arbeitskräftemobilität verstärken können. Wir untersuchen den Einfluss der Arbeitskräftemobilität auf regionale Unterschiede in Deutschland zwischen 1995 und 2005. Geschätzt werden sowohl die Effekte von Wandern als auch von Pendeln auf regionale Löhne und Arbeitslosigkeit. Die Ergebnisse zeigen, dass Arbeitskräftemobilität tendenziell Disparitäten abbaut; jedoch finden wir nur signifikante Effekte für die Unterschiede in den regionalen Arbeitslosenquoten und nicht für die Löhne." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufspendlermobilität in der Bundesrepublik Deutschland: eine empirische Analyse des Einflusses der Raumstruktur und individueller Merkmale auf das Pendelverhalten von Berufspendlern (2009)
Papanikolaou, Georgios;Zitatform
Papanikolaou, Georgios (2009): Berufspendlermobilität in der Bundesrepublik Deutschland. Eine empirische Analyse des Einflusses der Raumstruktur und individueller Merkmale auf das Pendelverhalten von Berufspendlern. Berlin: Wissenschaftlicher Verlag, 221 S.
Abstract
In dieser Arbeit wird die Bedeutung der Raumstruktur, unter Berücksichtigung individueller Merkmale, für die Berufspendlermobilität untersucht. Für die Abbildung der Berufspendlermobilität wird die Pendelzeit gewählt. Sie wird zwischen den Wohn- und Arbeitsgemeinden der Beschäftigten auf der Grundlage des Straßennetzes in Deutschland und der Beschäftigtenstatistik berechnet. Auf raumstruktureller Ebene werden der Einfluss der Nähe des Wohnorts zum Arbeitsmarkt sowie der Bedeutung des Arbeitsmarktes in der Wohnregion untersucht. Auf individueller Ebene wird der Einfluss ausgewählter individueller Faktoren, wie z.B. Lebensalter, Geschlecht und Qualifikation, dargestellt. Die Ergebnisse der Untersuchung verdeutlichen, dass raumstrukturelle Faktoren eine erhebliche Einflussgröße der Berufspendlermobilität darstellen. Im Vergleich dazu fällt der Erklärungsbeitrag der individuellen Merkmale schwächer aus. Bei gemeinsamer Betrachtung von raumstrukturellen und individuellen Variablen steigt die Bedeutung individueller Merkmale, während die Bedeutung raumstruktureller Variablen sinkt.
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Literaturhinweis
Raum-zeitliche Muster und Bedingungen beruflich motivierter multilokaler Haushaltsstrukturen (2009)
Zitatform
Reuschke, Darja (2009): Raum-zeitliche Muster und Bedingungen beruflich motivierter multilokaler Haushaltsstrukturen. In: Informationen zur Raumentwicklung H. 1/2, S. 31-42.
Abstract
"Mit dem sozialen und wirtschaftlichen Wandel hat berufsbezogenes Pendeln zwischen einem Haupt- und Nebenwohnort (Shutteln) in unserer spätmodernen Gesellschaft an Bedeutung gewonnen. Die distanzintensive Lebensform wirft eine Vielzahl raumwissenschaftlicher Fragestellungen auf, die in bisherigen empirischen Untersuchungen vernachlässigt wurden. Die raum-zeitlichen Strukturen des Shuttelns und deren Determinanten stehen deshalb im Mittelpunkt des Beitrags. Die Ergebnisse der standardisierten Primärerhebung zeigen, dass Shutteln nur für Frauen ein eher großstädtisches Phänomen ist, Männer dagegen häufiger aus Kleinstädten und Landgemeinden in Arbeitsplatzzentren pendeln. Die raum-zeitliche Organisation der Haushalte steht mit externen Faktoren einer flexibilisierten Berufswelt in Zusammenhang. Auf das Distanz- und Periodizitätsverhalten wirken sich auf individueller Ebene die Lebensphase, das Geschlecht und der Haushaltskontext aus. Die Verteilung von Shuttles an ihrem Wohnsitz am Arbeitsort auf unterschiedliche städtische Wohnlagen erklärt sich über Eigenschaften des Wohnumfelds und die Erreichbarkeit der Arbeitsstätte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Jeder fünfte Erwerbstätige ist aus beruflichen Gründen mobil (2009)
Ruppenthal, Silvia; Lück, Detlev;Zitatform
Ruppenthal, Silvia & Detlev Lück (2009): Jeder fünfte Erwerbstätige ist aus beruflichen Gründen mobil. In: Informationsdienst Soziale Indikatoren H. 42, S. 1-5.
Abstract
"Der Arbeitsmarkt verlangt den Erwerbstätigen heute nicht nur Flexibilität, sondern auch häufig räumliche Mobilität ab - mit steigender Tendenz. Dabei gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, mobil zu werden, vom täglichen Fernpendeln bis zum Fernumzug. Der Wunsch, soziale Kontakte sowie das gewohnte Umfeld zu behalten, lässt die Mehrzahl der Mobilen eine Form von Pendelmobilität wählen. Diese Art der Mobilität hat jedoch auch Konsequenzen für das private Leben und ist zum Beispiel mit Elternschaft schwer zu vereinbaren. Für das Berufsleben hat Mobilität eine ambivalente Bedeutung. Auf der einen Seite kann sie sich positiv auf Beruf und Karriere auswirken, auf der anderen Seite dient sie oft nur dazu, sozialen Abstieg zu verhindern oder Arbeitslosigkeit zu vermeiden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mobilitätserfordernisse von Akademikerinnen in Fernbeziehungen: eine Studie zu den Auswirkungen auf die Lebensführung akademisch gebildeter Frauen unter Einbeziehung narrativer Interviews (2009)
Scheunemann, Jana;Zitatform
Scheunemann, Jana (2009): Mobilitätserfordernisse von Akademikerinnen in Fernbeziehungen. Eine Studie zu den Auswirkungen auf die Lebensführung akademisch gebildeter Frauen unter Einbeziehung narrativer Interviews. (Schriften zur Sozialisationsforschung 05), Hamburg: Kovac, 199 S.
Abstract
"Im Mittelpunkt der Untersuchung steht nicht die Fernbeziehung an sich, sondern die Akademikerinnen, die in Fernbeziehungen leben. Die Autorin fragt, wie Frauen aus dem akademischen Milieu mit der Situation einer Fernbeziehung umgehen, wie sie diese kommunizieren und reflektieren, und welche Auswirkungen gesellschaftliche Mobilitätserfordernisse auf ihre Lebensführung haben. Ausgehend von der These, dass Mobilitätserfordernisse in den letzten Jahren zugenommen bzw. sich verändert und insbesondere für Frauen mit akademischer Bildung gravierende Auswirkungen haben, wird in dieser Studie erweiternd die historische Entwicklung der Situation von Akademikerinnen und die historische Entwicklung von Mobilität in Deutschland beleuchtet. Hierbei werden eine Reihe von Grundfragen diskutiert: höhere Bildung, Akademisierung und Beruf, Partnerschaft und Karriere, Familienplanung, Alltags- und Zeitstrukturen, Kommunikation, Individualisierung und Pluralisierung der Lebensformen sowie Identität und Selbstthematisierung. Zudem wird hinterfragt, ob es sich bei der Fernbeziehung um eine dauerhafte alternative Lebensform oder um eine zeitlich begrenzte Phase, die in die individuelle Lebensführung eingebettet wird, handelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mobile living across Europe II: causes and consequences of job-related spatial mobility in cross-national comparison (2009)
Schneider, Norbert F.; Lück, Detlev; Limmer, Ruth; Widmer, Eric D.; Collet, Beate; Bonnet, Estelle; Mahia, Ramon; Giza-Poleszczuk, Anna; Meil, Gerardo ; Hubert, Michel; Montulet, Bertrand; Kaufmann, Vincent ; Orain, Renaud; Ayuso, Luis; Pierart, Julien; Hofmeister, Heather; Rüger, Heiko ; Komendant, Agata; Ruppenthal, Silvia; Huynen, Phlippe; Stec, Magdalena; Dauber, Andrea; Viry, Gil ;Zitatform
Schneider, Norbert F. & Beate Collet (Hrsg.) (2009): Mobile living across Europe II. Causes and consequences of job-related spatial mobility in cross-national comparison. (Mobile living across Europe), Opladen: Budrich, 357 S.
Abstract
"Berufsbedingte räumliche Mobilität gewinnt in Europa mehr und mehr an Bedeutung. Doch wie mobil sind EuropäerInnen wirklich? Und welche Auswirkungen hat berufliche Mobilität auf Lebensqualität, das Familienleben und soziale Beziehungen? Erstmalig werden diese Fragen auf der Basis einer großangelegten Untersuchung in Europa beantwortet. Band 1 befasst sich mit der Diversität und dem Aufkommen von Mobilität in sechs europäischen Ländern (Deutschland, Spanien, Frankreich, Polen, Schweiz und Belgien). Band 2 (2009) untersucht die Gründe und Rahmenbedingungen beruflicher Mobilität und die Auswirkungen im transnationalen Vergleich." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufsbedingte räumliche Mobilität in Deutschland: Formen, Verbreitung und Folgen für Gesundheit, Wohlbefinden und Familienleben (2009)
Schneider, Norbert F.; Rüger, H.; Münster, E.;Zitatform
Schneider, Norbert F., H. Rüger & E. Münster (2009): Berufsbedingte räumliche Mobilität in Deutschland. Formen, Verbreitung und Folgen für Gesundheit, Wohlbefinden und Familienleben. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 44, H. 7, S. 400-409.
Abstract
"Während berufliche Mobilitätserfordernisse zunehmen und eine wachsende Zahl von Erwerbstätigen berufsbedingt räumlich mobil ist, ist über das genaue Ausmaß beruflicher Mobilität sowie über ihre Folgen für das subjektive körperliche und psychische Wohlbefinden und die Auswirkungen auf das Familienleben bisher wenig bekannt. Im Jahr 2007 wurden in sechs europäischen Ländern (Deutschland, Frankreich, Spanien, Polen, Belgien und der Schweiz) insgesamt 7220 Personen im Alter zwischen 25 und 54 Jahren, darunter 2432 berufsbedingt mobile und 4788 nicht mobile, in einer standardisierten Querschnittsuntersuchung befragt. Die Studie ist für diese Länder repräsentativ. In Deutschland konnten 1663 Probanden befragt werden (Responserate 18 %), darunter 415 mobile Personen. Die Daten wurden per Gewichtung an die Randverteilung der Grundgesamtheit hinsichtlich zentraler soziodemografischer Merkmale angepasst. Die Befunde verweisen auf vielfältige mobilitätsinduzierte Belastungen. Art, Ausmaß und Dauer der Belastung variieren stark in Abhängigkeit von der Mobilitätsform. Umzug scheint mit einer hohen, aber kurzzeitigen Belastungsspitze einherzugehen, Fernoder Wochenendpendeln sind dagegen oft dauerhaft Stress induzierend. Die Befunde geben zudem Hinweise auf die Bedeutung eines 'healthy mobile' Selektionseffekts. Die Arbeit verdeutlicht die Notwendigkeit von Präventionsmaßnahmen zur Verminderung mobilitätsinduzierter Belastungen und sie zeigt Ansatzpunkte über die Möglichkeiten solcher Maßnahmen. Erkennbar wird auch, zu welchen Fragen weiterer Forschungsbedarf besteht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Einige Beobachtungen zum Pendlerverhalten in Deutschland (2009)
Schulze, Sven;Zitatform
Schulze, Sven (2009): Einige Beobachtungen zum Pendlerverhalten in Deutschland. (HWWI policy paper 01-19), Hamburg, 24 S.
Abstract
"Pendeln ist zur Überwindung der räumlichen Distanz zwischen Wohn- und Arbeitsort notwendig. Eine Reihe von individuellen Wahlentscheidungen beeinflusst das Ausmaß des Pendelns. Diese Entscheidungen werden wiederum von einer Vielzahl von Faktoren determiniert. Gleichzeitig gehen mit dem Pendeln Effekte im Verkehrs-, Arbeitsmarkt- und Umweltbereich einher. Dieser Beitrag liefert einen kurzen Überblick über die wichtigsten Bestimmungsfaktoren des Pendelverhaltens sowie dessen Auswirkungen und leitet daraus einige wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Dynamik des regionalen Arbeitsmarktes Bremen: Auszüge aus dem Ergebnisbericht zum Projekt "Abgrenzung, Dynamik und Aufnahmefähigkeit des regionalen Arbeitsmarktes Bremen" im Auftrag der Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales des Landes Bremen (2009)
Smets, Florian;Zitatform
Smets, Florian (2009): Dynamik des regionalen Arbeitsmarktes Bremen. Auszüge aus dem Ergebnisbericht zum Projekt "Abgrenzung, Dynamik und Aufnahmefähigkeit des regionalen Arbeitsmarktes Bremen" im Auftrag der Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales des Landes Bremen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Niedersachsen-Bremen 02/2009), Nürnberg, 45 S.
Abstract
"Gegenstand dieses Berichts ist eine detaillierte Analyse des beschäftigungsseitigen Arbeitsmarktgeschehens in der Arbeitsmarktregion Bremen. Hierzu wird für die Jahre 2001 bis 2007 der Gesamtumfang aller Einstellungen und Entlassungen sozialversicherungspflichtig Beschäftigter nach Branchen und Betriebsgrößen analysiert. Die Auswertung zeigt, dass etwa jeder zehnte Arbeitsplatz im Laufe eines Jahres erneuert wird. Dabei finden zeitgleich gegenläufige Bewegungen statt: Den jährlich rund 43.500 neu geschaffenen Arbeitsplätzen stehen etwa 49.200 Stellen gegenüber, die abgebaut werden Besonders dynamisch sind dabei die kleinen Betriebe, mittelständische Unternehmen federn den Arbeitsplatzabbau des regionalen Arbeitsmarktes Bremen ab. Die Betriebe der Arbeitsmarktregion Bremen nehmen jedes Jahr rund 166.000 Einstellungen vor - dies bedeutet auch für Arbeitslose eine Vielzahl von Integrationschancen. Als Branchen mit besonders vielen Personalbewegungen konnten neben der Zeitarbeit auch der Logistikbereich, die Gastronomie, Wach- und Sicherheitsdienste, das Reinigungsgewerbe sowie Call-Center identifiziert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Multilokale Haushaltstypen: Bericht aus dem DFG-Projekt "Neue multilokale Haushaltstypen" (2006-2008) (2009)
Zitatform
Weiske, Christine, Knut Petzold & Diana Zierold (2009): Multilokale Haushaltstypen: Bericht aus dem DFG-Projekt "Neue multilokale Haushaltstypen" (2006-2008). In: Informationen zur Raumentwicklung H. 1/2, S. 67-75.
Abstract
"Multilokale Haushalte organisieren als Wirtschafts- und Lebensgemeinschaften ihr Alltagsleben an mehreren Orten gleichzeitig. Eine Form von Mobilität jenseits des täglichen Pendelns (Zirkulation) und der Verlegung des Wohnorts (Migration) entsteht. Ist die Multilokalität berufsbedingt, sichern die Akteure damit ihre Teilhabe an der Erwerbsarbeit, deren Standorte häufiger wechseln. Inzwischen ist diese mobile Lebensweise sozial verbreitet und nicht etwa auf bestimmte Berufsgruppen begrenzt. Multilokale Haushalte generieren zudem neue räumliche Zusammenhänge, die das Siedlungssystem insgesamt beeinflussen. Im Ergebnis einer empirischen Untersuchung können unterschiedliche Typen multilokaler Haushalte präsentiert werden. Eine Typologie zeigt die Zusammenhänge zwischen den Typen und die möglichen Entwicklungsverläufe multilokaler Arrangements." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Pendlerbericht Berlin-Brandenburg 2008 (2009)
Wiethölter, Doris; Bogai, Dieter; Zeidler, Susanne;Zitatform
Wiethölter, Doris, Dieter Bogai & Susanne Zeidler (2009): Pendlerbericht Berlin-Brandenburg 2008. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 05/2009), Nürnberg, 66 S.
Abstract
"Der Arbeitsort Berlin gewinnt weiter an Attraktivität. Vor allem die Pendlerverflechtungen zwischen Berlin und Brandenburg haben sich in den letzten Jahren weiter intensiviert. Der Grund liegt vor allem in den hauptstädtischen Suburbanisierungsprozessen von Bevölkerung und Betrieben. Aber auch die überregionale Anziehungskraft Berlins hat zugenommen. Aufgrund dieser Entwicklungen werden in diesem Bericht schwerpunktmäßig die Pendlerströme zwischen den beiden Bundesländern untersucht. Unter anderem werden die Pendlerstrukturen nach spezifischen Merkmalen, wie Geschlecht, Alter, Qualifikation und dem Wirtschaftszweig, in dem sie tätig sind, betrachtet. Ein weiterer Aspekt sind die überregionalen Pendlerverflechtungen Berlins und Brandenburgs. Abschließend wird die Pendlersituation des Berliner Raums mit der anderer ausgewählter Großstädte verglichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Wiethölter, Doris;
