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Dossier

Schulabbruch und Ausbildungslosigkeit

Je niedriger die Qualifikation von Erwerbspersonen, desto schwächer ist deren Wettbewerbsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt. Personen ohne Schul- oder Berufsabschluss haben deutlich geringere Chancen auf eine dauerhafte Integration ins Arbeitsleben.
Dieses Themendossier führt Forschungsbefunde zu Ursachen und Folgen von Schulmüdigkeit und Ausbildungslosigkeit zusammen und zeigt Präventionsstrategien und Lösungsansätze auf.
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  • Literaturhinweis

    Den Schulausstieg verhindern: gute Beispiele einer frühen Prävention (2005)

    Michel, Andrea;

    Zitatform

    (2005): Den Schulausstieg verhindern. Gute Beispiele einer frühen Prävention. (Deutsches Jugendinstitut. Dokumentation 2005,03), München u.a., 141 S.

    Abstract

    "Im Rahmen des 'Netzwerks Prävention von Schulmüdigkeit und Schulverweigerung' werden Förderansätze aus der bundesweiten Praxis beschrieben. Der vorliegende Band zur 'Prävention von Schulmüdigkeit' stellt Antworten von Expertinnen und Experten vor, die mittels jahrelanger Erfahrungen an Lösungsmöglichkeiten, Kriterien und Ansatzpunkten früher Prävention gearbeitet haben. Es besteht ein breiter Konsens darüber, dass ein schülerorientiertes Schulkonzept zur Identifikation der Kinder mit Schule beiträgt. Welche Möglichkeiten Regelschule hat und wie sie diese zur Motivation von Schülerinnen und Schülern (und auch Lehrkräften) einsetzen kann, wird anhand der Arbeit von drei Hauptschulen und einer Förderschule vorgestellt. Durch Kooperation von Schule mit sozialpädagogischen Fachkräften der Jugendhilfe kann ein verbessertes Schulklima die Ausgrenzung einzelner Kinder verhindern und die Lernmotivation aller fördern. Die Schulpädagogen erhalten Unterstützung durch Mitarbeiter/innen freier Träger der Jugendhilfe und arbeiten zusammen an einer lebensweltlich orientierten Schule. Neun Beschreibungen von Projekten zeigen, wie mit unterschiedlichen Konzepten und Methoden das Problem Schulmüdigkeit bewältigt werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Den Übergang bewältigen: Gute Beispiele der Förderung an der Ersten Schwelle von der Schule zur Berufsausbildung (2005)

    Richter, Ulrike;

    Zitatform

    (2005): Den Übergang bewältigen: Gute Beispiele der Förderung an der Ersten Schwelle von der Schule zur Berufsausbildung. (Deutsches Jugendinstitut. Dokumentation 2005,04), München u.a., 177 S.

    Abstract

    Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) organisiert und moderiert seit November 2002 ein Netzwerk von Projekten, die in Kooperation von Jugendsozialarbeit und Schulen gemeinsame Anstrengungen zur Prävention von Schulmüdigkeit und Schulverweigerung unternehmen. Hierzu werden ausgewählte innovative Praxisprojekte als 'Beispiele guter Praxis' identifiziert, von denen Impulse für die Arbeit mit schulmüden und schulverweigernden Kindern und Jugendlichen ausgehen. Ein kritischer Punkt ist die Bewältigung der 'Ersten Schwelle', also der Übergang von der Schule in eine Berufsausbildung am Ende der Pflichtschulzeit. In dem Band werden verschiedene gelungene Ansätze vorgestellt, die abschlussgefährdete Schülerinnen und Schüler darin unterstützen, den Übergang in Berufsvorbereitung, Ausbildung oder Beschäftigung zu bewältigen. Da der Hauptschulabschluss die Mindestvoraussetzung für die Aufnahme einer Ausbildung darstellt, ist das erste Ziel der vorgestellten Projekte, die Ermöglichung des Hauptschulabschlusses. Da schulische Förderung jedoch nicht in jedem Falle ausreicht, integrieren die Projekte vielfältige berufsorientierende, werkpraktische und in Ausbildung vermittelnde Angebote. Die meisten Ansätze verbinden diese beiden Strategien - jedoch mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung. In Zusammenarbeit von Schule, Jugendsozialarbeit und Betrieben werden gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern realistische Zukunftsperspektiven entwickelt. Zunächst werden neun Ansätze vorgestellt, die ein ausgeprägt berufsorientierendes Konzept vertreten, indem Werkstattarbeit, Praktika und Ausbildungsplatzakquise integriert sind. Im zweiten Teil werden sechs Projekte beschrieben, deren Schwerpunkt vorwiegend auf der schulischen Förderung liegt, mit dem Ziel des Erwerbs von Schulabschlüssen bzw. der (Re-)Integration in die Schule. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Nicht beschulbar?: gute Beispiele für den Wiedereinstieg in systematisches Lernen (2005)

    Schreiber, Elke;

    Zitatform

    (2005): Nicht beschulbar? Gute Beispiele für den Wiedereinstieg in systematisches Lernen. (Deutsches Jugendinstitut. Dokumentation 2005,05), München u.a., 210 S.

    Abstract

    "Im Rahmen des Netzwerks 'Prävention von Schulmüdigkeit und Schulverweigerung' am DJI-Forschungsschwerpunkt 'Übergänge in Arbeit' engagieren sich Schulen und Praxisprojekte der Jugendsozialarbeit, die Methoden und Strategien zur Prävention von Schulmüdigkeit und Schulverweigerung entwickeln und umsetzen. In der vorliegenden Publikation werden gute Praxisbeispiele vorgestellt, deren Förderangebote Jugendliche erreichen, die die Schule dauerhaft schwänzen und sich von der Schule weit gehend 'verabschiedet' haben (Schulverweigerer). Sie haben über einen längeren Zeitraum einen Prozess der Abkehr von der Schule vollzogen, so dass sie als 'schulfern' und zum Teil auch als 'nicht beschulbar' charakterisiert werden. Da sie von der Schule nicht mehr erreicht werden (können), findet die Förderung außerhalb von Schulen statt, jedoch in Kooperation mit den allgemein bildenden Schulen. In der außerschulischen 'Beschulung' von schulabgewandten Kindern und Jugendlichen stehen die Aufarbeitung von schulischen und sozialen Defiziten, die Vorbereitung auf den Erwerb des Hauptschulabschlusses sowie die Erfüllung der Schulpflichtzeit im Mittelpunkt. Werkstätten werden in diesen Förderangeboten zu wichtigen Lernorten. Die Praxisbeispiele zeigen, wie durch die Herstellung stabiler Beziehungen zwischen pädagogischen Fachkräften und durch eine Kombination von schul-, sozial- und arbeitspädagogischen Ansätzen Jugendliche wieder für systematisches Lernen gewonnen werden können, die sich bereits definitiv von der Schule verabschiedet hatten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ohne Abschluss in die Bildungsgesellschaft: Die Erwerbschancen gering qualifizierter Personen aus soziologischer und ökonomischer Perspektive (2005)

    Solga, Heike ;

    Zitatform

    Solga, Heike (2005): Ohne Abschluss in die Bildungsgesellschaft: Die Erwerbschancen gering qualifizierter Personen aus soziologischer und ökonomischer Perspektive. Opladen: Budrich, 354 S.

    Abstract

    "Das Buch beschäftigt sich mit den Arbeitsmarktchancen gering qualifizierter Personen und deren Veränderungen im Verlauf der letzten 50 Jahre. In der ökonomischen wie soziologischen Arbeitsmarktliteratur findet man für die zunehmende Benachteiligung gering qualifizierter Personen das gleiche dominante Erklärungsmuster: den so genannten Verdrängungsmechanismus. Mit diesem mikroökonomischen Argument eines wachsenden Arbeitsmarktwettbewerbs und einer daraus resultierenden Verdrängung gering Qualifizierter vom Arbeitsmarkt werden für diese Verschlechterung allein die Auswahlentscheidungen der Personalverantwortlichen und Beschäftiger verantwortlich gemacht. Im Unterschied dazu berücksichtigen die theoretischen Überlegungen und empirischen Analysen des Buches auch Veränderungen im Bewerbungsverhalten gering qualifizierter Personen, da durch diese vorgelagerten Bewerbungsentscheidungen die Bewerberpools erst konstituiert werden. Dazu werden Bildung und Bildungsprozesse in ihrer Mehrdimensionalität betrachtet, das heißt als formale Kompetenzausweisung, formale Kompetenzzuschreibungen, als informelle Einbindung in Gruppennetzwerke und Beziehungsstrukturen sowie als identitätsstiftendes Zeichen für in Interaktionen hergestellten Selbst- und Fremdtypisierungsprozesse. Aus dieser Mehrdimensionalität werden neben dem Verdrängungsargument auch Prozesse einer zunehmenden Diskreditierung, sozialen Verarmung und Stigmatisierung in Rechnung gestellt. Das Ergebnis ist eine dynamische Fassung von Bildung als Sozialstrukturkategorie sowie eine (Re-)Soziologisierung der Erklärung sozial abgestufter Arbeitsmarktchancen in modernen Gesellschaften." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Young people with "no qualifications": a heterogenous group taking diverse transition-to-work routes (2004)

    Gasquet, Céline;

    Zitatform

    Gasquet, Céline (2004): Young people with "no qualifications". A heterogenous group taking diverse transition-to-work routes. (Training & Employment 58), S. 1-4.

    Abstract

    Auf der Basis von Daten des Bildungssystems in Frankreich für das Jahr 1998 werden die verschiedenen Wege des Berufseinstiegs in Abhängigkeit vom Schulabschluss analysiert. Der Kurzbericht gibt einen Überblick über die Situation von Jugendlichen in Frankreich, wo jährlich etwa 60.000 Jugendliche die Schule ohne Abschluss verlassen. Trotz eher schlechter Voraussetzungen, auf dem Arbeitsmarkt eine geeignete Arbeit zu finden, ist diese Gruppe keineswegs homogen. Vor allem ein einjähriger Kurs in beruflicher Bildung verbessert die Chancen eindeutig. So sind 65 Prozent dieser Gruppe drei Jahre nach Schulabbruch in einer Beschäftigung, während die Gruppe ohne dieses Zusatztraining nur zu 54 Prozent in einer Stellung ist. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Geringqualifizierte: Modernisierungsverlierer oder Bildungsreserve? (2004)

    Reinberg, Alexander;

    Zitatform

    Reinberg, Alexander (2004): Geringqualifizierte. Modernisierungsverlierer oder Bildungsreserve? In: H. Loebe & E. Severing (Hrsg.) (2004): Zukunft der einfachen Arbeit : von der Hilfstätigkeit zur Prozessdienstleistung (Wirtschaft und Weiterbildung, 31), S. 61-75.

    Abstract

    Seit den 1990er Jahren klafft die Schere der Beschäftigungschancen zwischen den unteren und oberen Qualifikationsebenen immer stärker auseinander. Auch in Zukunft wird die Nachfrage nach Personen ohne Berufsausbildung stetig sinken und die Zahl an Arbeitsplätzen mit mittlerem und hohem Anforderungsniveau steigen. Gleichzeitig besitzt ein Drittel der westdeutschen Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter keinen Berufsabschluss. Dabei ist der Anteil junger Ungelernte deutlich höher als der von Ungelernten im mittleren und höheren Alter. Vor dem Hintergrund eines drohenden Fachkräftemangels ist die Qualifizierung von Personen ohne Berufsabschluss von zentraler Bedeutung. Wegen der heterogenen Struktur Geringqualifizierter ist ein ineinander greifenden Bündel bildungs- und lohnpolitischer Maßnahmen notwendig, das je nach Altersgruppe und Vorbildung passgenaue Angebote zur Verfügung stellt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Vernachlässigte Potenziale? Zur Situation von Jugendlichen ohne Bildungs- und Ausbildungsabschluss (2003)

    Allmendinger, Jutta; Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Allmendinger, Jutta & Hans Dietrich (2003): Vernachlässigte Potenziale? Zur Situation von Jugendlichen ohne Bildungs- und Ausbildungsabschluss. In: Berliner Journal für Soziologie, Jg. 13, H. 4, S. 465-476.

    Abstract

    "Ausgehend von vorliegenden Befunden zur Bildungsarmut in Deutschland werden zunächst einzelne Aspekte des 'deutschen Bildungsnotstands' vertieft und aktualisiert. Dazu gehören die sich bereits jetzt abzeichnenden Entwicklungen im Bereich der Bildungsarmut in den kommenden Jahren, die Bildungschancen von Immigranten, die Chancen von Niedrigqualifizierten auf dem Arbeitsmarkt, die Zugangschancen zur Teilnahme an Maßnahmen und der Maßnahmenerfolg. In einem zweiten Teil stellen wir eine zusammenfassende Typologie vor, mit welcher das mismatch von Personen und Positionen auf dem Arbeitsmarkt übergreifend behandelt werden könnte. Der Beitrag schließt mit einem Ausblick, in dem dringliche Handlungsfelder thematisiert und diskutiert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    Vorzeitige Lösung von Lehrverträgen und Ausbildungsabbruch: Problemaufriss und Untersuchung der methodisch-statistischen Grundlagen (2003)

    Althoff, Heinrich; Ulrich, Joachim Gerd; Werner, Rudolf; Brosi, Walter; Troltsch, Klaus;

    Zitatform

    Althoff, Heinrich, Walter Brosi, Klaus Troltsch, Joachim Gerd Ulrich & Rudolf Werner (2003): Vorzeitige Lösung von Lehrverträgen und Ausbildungsabbruch. Problemaufriss und Untersuchung der methodisch-statistischen Grundlagen. (Bundesinstitut für Berufsbildung. Forschung spezial 04), Bielefeld: Bertelsmann, 85 S.

    Abstract

    "Die Autoren erörtern die grundlegenden methodischen Fragen zur Berechnung der Quote der Vertragslösungen. Mit Hilfe von Simulationen und Daten aus empirischen Studien wird untersucht, welche Stärken und Schwächen einzelne Modelle haben. Nach Abwägung aller Aspekte schlagen die Autoren ein Verfahren vor, das einerseits die vorhandene Datenlage berücksichtigt, andererseits aber auch eine möglichst hohe Aussagekraft erzielt. Die bildungspolitische Diskussion über diese Problematik, die angesichts steigender Abbrecherquoten immer wichtiger wird, soll damit auf eine solide, statistische Grundlage gestellt werden. Auch die Projekte und Modellvorhaben, die das Ziel haben, die Quote der Abbrecher zu verringern, werden zusammengefasst dargestellt" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Abbruchneigung erkennen - Ausbildungsabbrüche verhindern (2003)

    Deuer, Ernst ;

    Zitatform

    Deuer, Ernst (2003): Abbruchneigung erkennen - Ausbildungsabbrüche verhindern. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesagentur für Arbeit H. 25, S. 20-26.

    Abstract

    "Der Autor stellt in seinem Beitrag die Möglichkeiten der Früherkennung und Prävention von Ausbildungsabbrüchen in den Vordergrund und geht insbesondere der Frage nach, an welchen Ansprechpartner sich die Jugendlichen bei Schwierigkeiten und Problemen in der Ausbildung wenden würden. Hierbei zeigte sich, dass der Ausbilder in der Wahrnehmung der Jugendlichen gerade dann an Bedeutung verliert, wenn verstärkt Probleme in der Ausbildung auftauchen, ist es in diesen Situationen zunehmend der Berufsschullehrer, an den sich die Jugendlichen wenden würden. Er genießt offenbar immer mehr Vertrauen und wird von den meisten abbruchgefährdeten Jugendlichen als Ansprechpartner beim Vorliegen von Abbruchgedanken in Erwägung gezogen. In geringerem Umfang gilt dies auch für die Berufsberatung des Arbeitsamtes." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Jugendliche ohne Berufsabschluss: eine Studie im Auftrag des DGB Bundesvorstandes (2003)

    Hovestadt, Gertrud;

    Zitatform

    Hovestadt, Gertrud (2003): Jugendliche ohne Berufsabschluss. Eine Studie im Auftrag des DGB Bundesvorstandes. Rheine, 64 S.

    Abstract

    Die berufliche Ausbildung in Deutschland ist bezüglich der Zugangschancen, der Abschlüsse und der dadurch vermittelten Chancen hoch selektiv. Im Jahre 2001 schafften zehn Prozent aller Schülerinnen und Schüler keinen Schulabschluss; rund 14 Prozent der Jugendlichen zwischen 15 und 25 Jahren sind ohne Ausbildung. Sie werden zu sehr großem Anteil auch auf dem Arbeitsmarkt erfolglos sein. Von den Jugendlichen, die die Schule ohne Abschluss verlassen, werden mehr als zwei Drittel keinen Berufsabschluss erreichen. Dies hat gravierende Auswirkungen auf die Eingliederung in die Gesellschaft. Jugendliche, denen das Berufsbildungssystem keinen Erfolg versprechenden Platz anbieten kann, werden kurzerhand als 'lernbeeinträchtigt' und 'sozial benachteiligt' definiert. Zu diesen Ergebnissen kommt die vom DGB Bundesvorstand in Auftrag gegebene Studie auf der Basis einer statistischen Analyse der Jugendlichen ohne Berufsabschluss, sowie der Darstellungen des Zusammenhang zwischen Schulabschluss und Berufsabschluss sowie der Übergänge in die berufliche Bildung und Erwerbsarbeit. Sie entwickelt Vorschläge für Maßnahmen zur Verwirklichung des Ziels, allen Jugendlichen einen Schulabschluss zu ermöglichen und möglichst allen eine Ausbildung anzubieten. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Möglichkeiten und Grenzen der Berufsbildung für Jugendliche mit schlechteren Startchancen (2003)

    Kupka, Peter ;

    Zitatform

    Kupka, Peter (2003): Möglichkeiten und Grenzen der Berufsbildung für Jugendliche mit schlechteren Startchancen. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 12, S. 1505-1509.

    Abstract

    "Ein großer Teil der Probleme gering qualifizierter Jugendlicher, welche die Klientel für die 'einfachen Tätigkeiten' darstellen, ist im allgemeinen Bildungssystem und in sozialen Entwicklungen zu verorten. Diese Probleme kann das Berufsbildungssystem nicht ändern, aber es kann und muss damit umgehen. Damit dies besser als bisher gelingt, müsste das Ausbildungs- und Fördersystem nach SGB III überarbeitet werden, um Maßnahmekarrieren und Übergänge von Maßnahmen in Arbeitslosigkeit nach Möglichkeit zu vermeiden. Die im oberen Bereich vorhandene Flexibilität im dualen System sollte auch im unteren Bereich ausgebaut werden. Letztlich wird sich das duale System vermutlich in Richtung einer bewussten Niveaudifferenzierung entwickeln müssen, da sich das Postulat des einheitlichen Leistungsniveaus nicht mehr halten lässt. Zu überprüfen ist außerdem, ob die Tendenz zur Aufladung der Berufsbilder mit kognitiven Anforderungen gestoppt oder in Teilbereichen auch zurückgenommen werden kann, um die 'Schere' zwischen Anforderungen und Voraussetzungen nicht noch größer werden zu lassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Do dropouts drop out too soon?: international evidence from changes in school-leaving laws (2003)

    Oreopoulos, Philip;

    Zitatform

    Oreopoulos, Philip (2003): Do dropouts drop out too soon? International evidence from changes in school-leaving laws. (NBER working paper 10155), Cambridge, Mass., 28 S., Anhang. DOI:10.3386/w10155

    Abstract

    "This paper studies high school dropout behavior by estimating the long-run consequences to leaving school early. I measure these consequences using changes in minimum school leaving ages often introduced to prevent dropping out and compare results across the United States, Canada, and the United Kingdom. Students compelled to stay in school experience substantial gains to lifetime wealth, health, and other labor market activities for all three countries, and these results hold up against a wide array of specification checks. I estimate dropping out one year later increases present value income by more than 10 times forgone earnings and more than 2 times the maximum lifetime annual wage. The one-year cost to attending high school would have to be extremely large to offset these gains under a model that views education as an investment. Other, sub-optimal, explanations for why dropouts forgo these benefits are cons" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Lösung von Ausbildungsverträgen - schon Ausbildungsabbruch?: Ergebnisse einer Befragung des Bundesinstituts für Berufsbildung (2003)

    Schöngen, Klaus;

    Zitatform

    Schöngen, Klaus (2003): Lösung von Ausbildungsverträgen - schon Ausbildungsabbruch? Ergebnisse einer Befragung des Bundesinstituts für Berufsbildung. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesagentur für Arbeit H. 25, S. 5-19.

    Abstract

    "Der Beitrag referiert die Ergebnisse einer aktuellen Abbrecherstudie des Bundesinstituts für Berufsbildung. Hierbei zeigte sich, fast zwei Drittel der Befragten Ausbildungsabbrecher befanden sich nach der Vertragslösung weiter im Bildungssystem, davon die Hälfte wieder in einer betrieblichen Berufsausbildung. Dies bedeutet, dass etwa 28% 'echte' Abbrecher waren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Das Paradox der integrierten Ausgrenzung von gering qualifizierten Jugendlichen (2003)

    Solga, Heike ;

    Zitatform

    Solga, Heike (2003): Das Paradox der integrierten Ausgrenzung von gering qualifizierten Jugendlichen. In: Aus Politik und Zeitgeschichte H. B 21/22, S. 19-25.

    Abstract

    "Im Beitrag werden die historischen Veränderungen in den Übergangsbiografien von Jugendlichen ohne Schulabschluss untersucht. Die Gliederung des Beitrags folgt der Grobstruktur der Bildungs-, Ausbildungs- und Berufseinstiegsbiografien dieser Jugendlichen, die sich in den letzten 50 Jahren stark verändert hat. Obgleich heutige gering qualifizierte Jugendliche deutlich länger die Schule besuchen und am beruflichen Bildungssystem teilnehmen, haben sie im Vergleich zu früher ein höheres Risiko diskontinuierlicher Erwerbskarrieren, bestehend aus einfacher Beschäftigung und sich wiederholender Arbeitslosigkeit, oder einer generellen Ausgrenzung aus dem Arbeitsmarkt. Die Analysen zeigen, dass ihre zunehmende Integration in das berufliche Bildungssystem in scheinbar widersprüchlicher Weise zu einer erhöhten Ausgrenzungsgefahr geführt hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Vorzeitige Lösung von Ausbildungsverträgen im Jahr 2002 in Sachsen-Anhalt und Thüringen (2003)

    Wernicke-Wahl, Barbara; Fritzsche, Birgit; Dietrich, Ingrid;

    Zitatform

    Wernicke-Wahl, Barbara, Ingrid Dietrich & Birgit Fritzsche (2003): Vorzeitige Lösung von Ausbildungsverträgen im Jahr 2002 in Sachsen-Anhalt und Thüringen. In: Informationen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung H. 14, S. 1-15. Anhang.

    Beteiligte aus dem IAB

    Fritzsche, Birgit;
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  • Literaturhinweis

    Berufsausbildung für Jugendliche mit schlechteren Startchancen - Zukunftsperspektiven im Dualen System: Ergebnisse der BA-Fachtagung (2003)

    Zitatform

    (2003): Berufsausbildung für Jugendliche mit schlechteren Startchancen - Zukunftsperspektiven im Dualen System. Ergebnisse der BA-Fachtagung. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 12, S. 1469-1669.

    Abstract

    "Die Ausbildung von Jugendlichen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe von großer Bedeutung. Ein zu hoher Prozentsatz ausbildungswilliger und ausbildungsfähiger Jugendlicher scheitert an der ersten Schwelle. Besonders für Jugendliche mit Hauptschulabschluss und ohne Schulabschluss haben sich die Aussichten auf eine Ausbildungsstelle verschlechtert. Die Gründe liegen häufig in den fehlenden Leistungs- und Verhaltensvoraussetzungen und den permanent steigenden Anforderungen in den Ausbildungsordnungen. Sie bedürfen deshalb der Unterstützung. Diese Aufgabe kann die Bundesanstalt für Arbeit nicht allein bewältigen. Die Unternehmen, das schulische Bildungssystem, die Elternhäuser, Träger ausbildungsvorbereitender Maßnahmen und die Politik tragen die gemeinsame Verantwortung für die Ausbildung Jugendlicher. Eine Modernisierung und zeitgemäße Gestaltung des Dualen Systems muss auf mehr Differenzierung und Flexibilisierung bezogen sein sowie auf unterschiedliche Begabungen und Entwicklungsstufen der Jugendlichen zielen. Dieses kann erreicht werden durch:
    - Die Ausarbeitung von Qualifizierungsbausteinen, wie sie im Zweiten Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt geregelt sind. Sie gestalten Berufs vorbereitung effektiver, indem sie gezielt auf eine anschließende Berufsausbildung vorbereiten und in Teilen auf die Ausbildungsdauer angerechnet werden können.
    - Die Neugestaltung und Neuordnung von Ausbildungsberufen durch Absenken der Anforderungen und Erhöhen der Durchlässigkeit. Damit kann Jugendlichen mit schlechteren Startchancen der Einstieg in Ausbildung ermöglicht werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsabbruch: Einblick in eine vermeintliche Randerscheinung des deutschen Bildungssystems (2002)

    Bohlinger, Sandra ;

    Zitatform

    Bohlinger, Sandra (2002): Ausbildungsabbruch. Einblick in eine vermeintliche Randerscheinung des deutschen Bildungssystems. (Berichte aus der Sozialwissenschaft), Aachen: Shaker, 165 S.

    Abstract

    Das Buch gibt einen Überblick über das Ausmaß und die Ursachen von Ausbildungsabbrüchen in Deutschland. Die Autorin stellt dar, das diese 'keineswegs eine Randerscheinung des dualen Ausbildungssystems sind, die sich mit Hilfe von ständig neuen statistischen Verfahren, Schuldzuweisungen über eine angeblich immer dümmer werdende Jugend und einigen wenigen Maßnahmen und Projekten beheben lassen. Vielmehr wird sich zeigen, dass es sich um eine in manchen Ausbildungen notwendige Schutzmaßnahme handelt, mit der Auszubildende bzw. Ausbilder einen für sie nicht anders lösbaren Konflikt austragen, in dem sie alle Konsequenzen ziehen und den Ausbildungsvertrag lösen.' Neben der Darstellung von verschiedenen Berechnungsmethoden und -modellen zur Ermittlung der 'Vertragslösungsquote' geht es um unterschiedliche Ursachen des Ausbildungsabbruchs und Möglichkeiten zu dessen Vermeidung. Weiterhin werden Ergebnisse des Projektes 'Ziellauf- eine Initiative zur Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen' vorgestellt. In diesem Projekt wurden sogenannte 'Ausbildungsstellencoaches' erfolgreich zur Lösung von Ausbildungskonflikten eingesetzt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsabbrecher - Verlierer der Wissensgesellschaft?: Konzepte, Risiken und Chancen aktueller Handlungsansätze aus der Berufsbildungsforschung und -praxis (2002)

    Bohlinger, Sandra ; Jenewein, Klaus;

    Zitatform

    Bohlinger, Sandra & Klaus Jenewein (2002): Ausbildungsabbrecher - Verlierer der Wissensgesellschaft? Konzepte, Risiken und Chancen aktueller Handlungsansätze aus der Berufsbildungsforschung und -praxis. (Berufsbildung in der Wissensgesellschaft 22), Bielefeld: Bertelsmann, 108 S.

    Abstract

    "Vorzeitige Ausbildungsvertragslösungen sind seit Jahrzehnten hinsichtlich ihres quantitativen und qualitativen Ausmaßes umstritten. Bildete bislang die Berechung der Vertragslösungsquote den Schwerpunkt bildungspolitischer Diskussionen, so stehen hier aktuelle erfahrungsorientierte Handlungsansätze zur Vermeidung von und zum Umgang mit Ausbildungsabbrüchen im Vordergrund. Diese Ansätze aus der Berufsbildungsforschung und -praxis zeigen zum einen, dass von Ausbildungsabbrüchen nicht ausschließlich Jugendliche, sondern auch Ausbilder und Berufsschullehrer betroffen sind, und zum anderen, dass ein Ausbildungsabbruch nicht immer negative Konsequenzen nach sich ziehen muss, sondern für alle Beteiligten auch als Chance aufgefasst werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Literaturauswertung zu Ausbildungsabbruch im Handwerk (2002)

    Bohlinger, Sandra ;

    Zitatform

    Bohlinger, Sandra (2002): Literaturauswertung zu Ausbildungsabbruch im Handwerk. Karlsruhe, 29 S.

    Abstract

    Der Literaturbericht liefert eine Bestandsaufnahme der wissenschaftlichen Studien, die sich mit Ausbildungsabbrechern und dem Ausbildungsabbruch im Handwerk beschäftigen. Unter Ausbildungsabbrechern werden dabei in den untersuchten Studien Personen verstanden, die einen Ausbildungsvertrag nach der Vertragsunterzeichnung lösen, ohne den mit dem Vertrag angestrebten Abschluss erreicht zu haben. Ein Ausbildungsabbruch entspricht juristisch einer Vertragslösung nach Paragraph 15 BBiG im Sinne einer Kündigung einer der beiden Vertragsparteien oder der Kündigung in beiderseitigem Einvernehmen. Der Bericht gibt einen Überblick über die Zielsetzungen der Studien, die untersuchten Personengruppen und die zentralen Ergebnisse und Aussagen der Studien. Diese sind aufgegliedert nach: Zeitpunkt des Ausbildungsabbruchs, Gründe für den Ausbildungsabbruch, Arbeitsbelastungen, Korrelationen, Charakteristika und Indikatoren eines Ausbildungsabbruchs, Folgen des Ausbildungsabbruchs sowie Maßnahmen zur Vermeidung von Abbrüchen. Abschließend werden noch offene Forschungsfragen formuliert und Vorschläge für Maßnahmen zusammengestellt, mit denen die Berufsausbildung so verbessert werden soll, dass Ausbildungsabbrüche vermieden werden können. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Fördern und Fordern: Wege zu einer verbesserten Förderung von Jugendlichen in Projekten der Arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit (2002)

    Braun, Frank;

    Zitatform

    Braun, Frank (2002): Fördern und Fordern: Wege zu einer verbesserten Förderung von Jugendlichen in Projekten der Arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 17, S. 1415-1422.

    Abstract

    "Das Modellprogramm 'Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit 1998-2001' des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat in drei Handlungsfeldern strategische Aspekte der sozialen und beruflichen Integration von benachteiligten Jugendlichen aufgegriffen: Mit der Zielgruppe Schulverweigerer wurde die Integration einer Gruppe von Jugendlichen angegangen, die in besonderer Weise von dauerhafter beruflicher und daran anschließender sozialer Ausgrenzung bedroht sind. Durch die Umgestaltung maßnahmeförmiger Qualifizierungs- und Beschäftigungsangebote in betriebsförmige oder betriebsähnliche Jugendhilfebetriebe wurden im zweiten Schwerpunkt des Programms neue Tätigkeitsfelder für benachteiligte junge Arbeitskräfte erschlossen und die Förderung wurde unter Bedingungen gestaltet, die denen des ersten Arbeitsmarktes vergleichbar sind. Schließlich wurden im dritten Schwerpunkt Betriebe des ersten Arbeitsmarktes als Lernorte für die berufliche Erstausbildung von benachteiligten Jugendlichen wiedergewonnen, mit dem Ziel, diese Jugendlichen zu anerkannten und marktfähigen Ausbildungsabschlüssen zu führen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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