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Dossier

Arbeitszeit: Verlängern? Verkürzen? Flexibilisieren?

Verkürzung, Verlängerung oder Flexibilisierung der Arbeitszeit stehen immer wieder im Zentrum der Debatten. Was wünschen sich Unternehmen und Beschäftigte? Wie kann Arbeitszeitpolitik die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Sicherung vorhandener Arbeitsplätze unterstützen?
Dieses Themendossier bietet Publikationen zur Entwicklung der Arbeitszeiten in Deutschland auch im internationalen Vergleich, zur betrieblichen Gestaltung der Arbeitszeit und zu den Arbeitszeitwünschen der Beschäftigten.
Publikationen zur kontroversen Debatte um die Einführung der Vier-Tage-Woche finden Sie in unserem Themendossier Vier-Tage-Woche – Arbeitszeitmodell der Zukunft?
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im Aspekt "Arbeitszeitgestaltung"
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    Altersübergangs-Monitor (01.01.2003)

    Institut Arbeit und Technik
    Brussig, Martin, Dr.

    Beschreibung

    Unter dem Arbeitstitel "Altersübergangs-Monitor" wird ein Berichtssystem entwickelt, das ein möglichst zeitnahes und repräsentatives Bild des Altersübergangs-Geschehens und der mittelfristig zu erwartenden Entwicklung vermittelt.>> Wie verändern sich die Altersstrukturen unter den Beschäftigten im Vergleich zu denen der Bevölkerung im Erwerbsalter? Mit welchen Maßnahmen reagieren die Betriebe auf den demografischen Wandel? Gibt es Anzeichen für eine Umkehr des Trends zum immer früheren Erwerbsausstieg und Renteneintritt? Wie verändern sich die Muster der Überbrückung zwischen Arbeit und Rente unter veränderten sozialrechtlichen Rahmenbedingungen? Wie schlägt sich das nieder in der Inanspruchnahme von Lohnersatzleistungen der Bundesanstalt für Arbeit oder Sozialhilfe, von Altersteilzeit oder von Instrumenten der aktiven Arbeitsförderung? Wie verändern sich die Optionen der Betriebe und die Lebensplanung der Beschäftigten bezüglich der Altersarbeit und des Altersübergangs? Methoden: Die Aufgabe besteht in der Entwicklung einer aktuellen, für Praktiker und Praktikerinnen ansprechenden und zugleich wissenschaftlichen Anforderungen genügenden Berichtsform. Dieser als elektronischer Newsletter verbreitete "Altersübergangs-Monitor" wird sich ausschließlich auf die Sekundäranalyse vorhandener Daten stützen: Statistiken der Bundesanstalt für Arbeit, Mikrozensus, Rentenzugangsstatistik des Verbandes deutscher Rentenversicherungsträger, deutscher Alters-Survey und IAB-Betriebspanel. Im Hinblick auf die Weiterentwicklung des Monitors werden die Nutzung weiterer Datenquellen sowie Möglichkeiten der direkten Verknüpfung von Datensätzen geprüft und konzeptionell vorbereitet. Das Projekt hat Pilotcharakter zur Entwicklung eines neuen Aspektes kontinuierlicher Sozialberichterstattung. Erhebungstechniken und Auswertungsverfahren: Sekundäranalyse von Individualdaten Veröffentlichungen: Knuth, Matthias ; Büttner, Renate ; Brussig, Martin, 2006: Ein längeres Arbeitsleben für a

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    Neue Lernzeiten und flexible Arbeitszeitmodelle. Lernzeiten als Perspektive zur Realisierung des Lebenslangen Lernens in der Kooperation zwischen Betrieben und externen Weiterbildungseinrichtungen (01.01.2003)

    Universität Duisburg-Essen, Campus Duisburg, Fachgebiet Wirtschaftspädagogik, Betriebliche Aus- und Weiterbildung
    Dobischat, Rolf, Prof.Dr.
    Quelle: Projektinformation der Uni Duisburg-Essen

    Beschreibung

    Die fortwährende bildungspolitische Debatte über die Bedeutung lebenslangen Lernens hat gezeigt, dass die konkreten Rahmenbedingungen für die Realisierung dieses gesellschaftlichen Zukunftsprojekts nach wie vor nicht systematisch aufgearbeitet sind. Dynamische Veränderungsprozesse im Beschäftigungssystem finden ihren Ausdruck in der zunehmenden Erosion des Normalarbeitsverhältnisses in Richtung eines veränderten Berufskonzepts. Das Konzept des einmal erworbenen "Lebensberufs" trägt heute nicht mehr. Vielmehr gilt es, ein System lebensbegleitenden Lernens zu organisieren, um eine individuelle Beschäftigungsfähigkeit ("employability") zu entwickeln und zu erhalten. Hiermit verknüpft sind auch veränderte Zeit- und Organisationsmuster betrieblichen Lernens, die die Bereitstellung neuer Zeitressourcen einfordern. Die zunehmende Verbreitung flexibler Arbeitszeiten bietet auch für die Organisation der betrieblichen Weiterbildung in kleinen und mittelständischen Betrieben (KMU) neue Perspektiv en. Arbeitszeitkonten eröffnen neue Möglichkeiten, Arbeitszeit, Zeitguthaben, Freistellungsansprüche und Freizeit so zu kombinieren, dass neue Zeitressourcen für Weiterbildung erschlossen werden können. Zentrales Problem betrieblicher Weiterbildung in KMU sind zumeist die fehlenden Zeit- und Personalressourcen, um die eigenen Mitarbeiter zu qualifizieren und so auf die wechselnden Anforderungen des Marktes reagieren zu können. Um diesem Anspruch und der Forderung nach lebenslangem Lernen entsprechen zu können, müssen neue Zeitfenster für das Lernen geschaffen werden. Gelingen kann die Etablierung von Lernzeiten durch die Verbindung von flexiblen Arbeitszeiten mit Weiterbildung. Link: http://www.arbeitszeiten.nrw.de (unter Arbeitszeitgestaltung/ Projekte und Modelle). Methoden: In diesem Entwicklungs- und Erprobungsprojekt werden Betriebe dabei unterstützt, Lernzeitmodelle zu entwickeln und in Kooperation mit Beschäftigten und Betriebsräten umzusetzen. Dabei wird der Abschluss ei

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    Sprungbrett - Wege zur Integration und Vereinbarkeit von Familie und Beruf (01.05.2002)

    Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung
    Dann, Sabine
    Quelle: Projektinformation des IAW

    Beschreibung

    In Kooperation mit dem Freiburger Weiterbildungszentrum (FWZ) Frau und Technik e.V.; Diakonieverein beim Diakonischen Werk Freiburg i.Br.; FH Esslingen - Hochschule für Sozialwesen; Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO), Stuttgart>> Dieses Projekt wurde zusammen mit fünf Partnern entwickelt und im November 2001 beim EU-Förderprogramm EQUAL, Themenbereich Chancengleichheit, beantragt. Es zielt darauf ab, neue Wege zur Erhaltung und Wiedergewinnung von Beschäftigungsfähigkeit für Eltern, allein Erziehende und SozialhilfeempfängerInnen zu entwickeln.>> Die Projektziele im Einzelnen sind:>> 1. Beschäftigungsfähigkeit erhalten, Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern>> 2. Einstieg in den Sozialhilfebezug vermeiden (Prävention)>> 3. Dauer des Sozialhilfebezugs verringern und den Ausstieg aus der Sozialhilfe erleichtern (Unterbrechung von Sozialhilfekarrieren)>> 4. Strukturelle Veränderungen (in der Beratung und Sachbearbeitung auf Behörden und bei Arbeitgebern des ersten Arbeitsmarktes)>> Mit dem Projekt soll für die Mitglieder der Zielgruppe ein integriertes Angebot aus Beratung, Information, Weiterbildung und innovativen Arbeits(zeit-)Modellen geschaffen werden, das dazu beiträgt, den Sozialhilfebezug zu verkürzen oder ganz zu vermeiden. Das IAW übernimmt die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation des Projektes. Es wird die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen systematisch dokumentieren, die Teilprojekte evaluieren, die Transferierbarkeit prüfen und den Transfer aktiv unterstützen. Bezugszeitraum: A 2002 |99|; E 2005 |99|; Methoden: Aufgabe des IAW: wissenschaftliche Begleitforschung, Maßnahmenevaluation qualitativ und quantitativ. Erhebungstechniken und Auswertungsverfahren: Befragungen, Interviews, Expertengespräche, Beobachtung, Sekundäranalyse etc. Veröffentlichungen: EP Sprungbrett (Hrsg.): Kompendium "Wege zur Integration und Vereinbarkeit von Familie und Beruf". 2005, http://www.sprungbrett.info/pdf/k

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    Investive Arbeitszeitpolitik - Ansätze für eine Verbindung von Arbeitszeitpolitik und beruflicher Weiterbildung (01.02.2002)

    Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut in der Hans-Böckler-Stiftung
    Seifert, Hartmut, Dr.
    Quelle: Projektinformation des WSI

    Beschreibung

    Obwohl ein breiter gesellschaftlicher Konsens hinsichtlich der Notwendigkeit besteht, das lebenslange Lernen weit stärker im Bewußtsein von Arbeitnehmern und Betrieben zu verankern, genießt die zeitliche Dimension des Lernens wenig Aufmerksamkeit. Wenn das gesellschaftliche Zeitvolumen für berufliche Weiterbildung ausgedehnt und möglichst für sämtliche Beschäftigte zu einem selbstverständlichen Bestandteil des gesamten Erwerbslebens werden soll, ist zu klären, wie und von wem die zusätzlichen Lernzeiten aufzubringen sind. Investive Arbeitszeitpolitik wird in diesem Sinne als eine zielgerichtete Gestaltung von Arbeitszeit/ Freizeit zugunsten von Weiterbildung verstanden, um die zeitorganisatorischen Grundlagen für lebenslanges Lernen zu schaffen. Zeitliche Verteilungsfragen sind folglich wesentliche Aspekte des Projektes. Ziel des Projektes ist es, die Stärken und Schwächen bisheriger investiver Arbeitszeitpolitik zu analysieren und Beispiele gelungener investiver Arbeitszeitpolitik zu ermitteln, die als "good practice" bezeichnet werden können. Auf dem Prüfstand steht ferner die Frage, ob Defizite in der beruflichen Weiterbildung vor allem bei un- und angelernten sowie älteren ArbeitnehmerInnen durch eine gesteuerte Umwidmung von Arbeitszeit und/ oder Freizeit in "Lernzeit" verringert werden können.>> Unsere Leitfragen hierfür sind:>> - Welche Bedeutung haben Arbeitszeitkonten und andere Arbeitszeitmodelle für die berufliche Weiterbildung?>> - Wie kann die Bereitschaft zur Weiterbildung von Betrieben und von Beschäftigten gefördert werden?>> - Wie können Konzepte lebensbegleitenden Lernens aussehen, die Chancen der Arbeitszeitgestaltung für die berufliche Weiterbildung nutzen?

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    Innovative Arbeitsgestaltung. Internetbasierte Wissensbasis und Diskussionsforum für Rechtsfragen im Zusammenhang mit der Implementierung innovativer Formen von Arbeitsverhältnissen (01.01.2002)

    Universität Köln, Forschungsinstitut für Deutsches und Europäisches Sozialrecht
    Preis, Ulrich, Prof. Dr.
    Quelle: AuS-Portal

    Beschreibung

    Das Projekt "AuS-innovativ" ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Drittmittelprojekt im Rahmen der Förderinitiative Innovative Arbeitsgestaltung. In Kooperation mit der Verlag Dr. Otto Schmidt KG bietet das Projekt eine kostenfreie Internet-Wissensbasis mit Informationen zu Rechtsfragen innovativer Arbeitsgestaltung. Dargestellt werden die arbeits- und sozialrechtlichen Fragestellungen bei der Implementierung innovativer Formen von Arbeitsverhältnissen. Im Rahmen der Innovationsfelder Arbeitszeit, Arbeitsentgelt und Arbeitsorganisation finden sich umfangreiche Hinweise zu zahlreichen Themen, darunter Aktienoptionen, Arbeitszeitkonten, Entgeltumwandlung, Freie Mitarbeit, Gruppenarbeit, Vertrauensarbeitszeit, Zielvereinbarungen u.v.m.>> Neben der Behandlung der Einzelthemen umfasst das Angebot drei weitere Rubriken: Die Rubrik "Aktuelles" bündelt ausgewählte Meldungen aus Rechtsprechung, Gesetzgebung und Politik für den Bereich der innovativen Arbeitsgestaltung. In der Rubrik "Datenbanken" werden eine Sammlung einschlägiger Urteile, ausgesuchter Statistiken sowie Musterklauseln und Praxisbeispiele zum kostenlosen download zur Verfügung gestellt. Abgerundet wird das Angebot schließlich in der Rubrik "Links" durch eine umfassende und kommentierte Linksammlung.>> Insgesamt ergibt sich eine Internet-Wissensbasis, die nahezu alle erforderlichen Informationen und Materialien zu den angesprochenen Themen kostenfrei bereithält. Wissenschaftler und Praktiker unterschiedlicher Fachrichtungen, so vor allem der Rechts- und Arbeitswissenschaften, mögen hierauf bei der Erforschung und Umsetzung innovativer Arbeitsformen zurückgreifen. Veröffentlichungen: Ulrich Preis (Hrsg.): Innovative Arbeitsformen. Flexibilisierung von Arbeitszeit, Arbeitsentgelt, Arbeitsorganisation, Verlag Dr. Otto Schmidt KG Köln, 2005, 1154 S.

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    Arbeitszeiten und Arbeitsformen in High-Tech-Unternehmen der "New Economy" (01.01.2002)

    Institut Arbeit und Wirtschaft an der Universität Bremen
    Spitzley, Helmut, Prof. Dr.

    Beschreibung

    Die meist jungen Unternehmen der New Economy bilden einen besonders innovativen und dynamischen Bereich der Wirtschaft, der sich durch den Einsatz neuer Technologien, eine starke Dienstleistungsorientierung und einen hohen Anteil an Wissensarbeit auszeichnet. Die Unternehmen dieses Wirtschaftsbereiches nutzen nur selten traditionelle Formen der Arbeitsregulierung und gelten als Trendsetter für neue Organisations- und Regulierungsformen von Arbeit. Im Rahmen dieses empirisch angelegten Forschungsprojektes wird am Beispiel von High-Tech-Unternehmen der IT- und Biotechnologiebranche der Wandel betrieblicher Arbeitsbeziehungen und die Herausbildung neuer Formen der Regulierung von Arbeit untersucht. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht ein für die betrieblichen und gesellschaftlichen Veränderungen zentraler Regelungsinhalt: die Arbeitszeit. Gefragt wird insbesondere nach dem Verhältnis von Arbeitszeitanforderungen der Unternehmen einerseits und Arbeitszeitwünschen von MitarbeiterInnen andererseits. Ziel der empirischen Untersuchung ist es, herauszufinden ob und wie unterschiedliche Erwartungen und Interessen der beiden Seiten zu neuen Regulierungsmustern zusammengefügt werden (können). Die empirische Basis bilden problemzentrierte Interviews in fünf mittelständischen und drei Großunternehmen mit Beschäftigten und Vertretern von Management und Betriebsrat.>> Die vorliegenden Zwischenergebnisse zeigen, dass sich auch in den relativ jungen Unternehmen Regulierungspraktiken herausbilden, die ergänzend zu informellen Mustern formale Regelungen und Institutionen aufweisen. Die Bildung eines Betriebsrats wird dabei von vielen Beschäftigten als eine bedenkenswerte Option betrachtet. Der institutionalisierten Interessenvertretung kann die Aufgabe übertragen werden, auftretende Risse in der Vertrauenskultur der Unternehmen zu bearbeiten und diese zu überbrücken. Die Regulierung der Arbeitszeit wird in den Unternehmen unseres Samples zwar bislang nicht als das zentrale Kon

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    A comparative study of operating hours, working time and employment in France, Germany, the Netherlands, Portugal, Spain and the United Kingdom (01.10.2001)

    Institut Arbeit und Technik
    Bauer, Frank, Dr.

    Beschreibung

    Ziel des Projekts ist die Erhebung und Analyse vergleichbarer und repräsentativer Daten über die Beziehungen zwischen Betriebszeiten und betrieblicher Arbeitszeitorganisation sowie deren Relevanz für die Beschäftigungsentwicklung. Einbezogen in die Untersuchung sind - neben Deutschland - Frankreich, die Niederlande, Portugal, Spanien und Großbritannien. Betriebszeiten und betriebliche Arbeitszeitorganisation sind wesentliche Einflussgrößen für die Wettbewerbsfähigkeit einzelner Unternehmen und die Leistungsfähigkeit von Volkswirtschaften. Sie sind eng verknüpft mit der Entstehung und der Sicherheit von Arbeitsplätzen. Da Betriebszeiten auf dem Weg der Entkoppelung von den individuellen Arbeitszeiten verlängert werden können, wirkt die Arbeitszeitorganisation sich darüber hinaus auch auf die gesellschaftlichen Zeitstrukturen aus. Trotz der Bedeutung des Themas liegen bisher keine repräsentativen und vergleichbaren Betriebszeitdaten auf gesamtwirtschaftlicher Ebene im EU-Vergleich vor. D as IAT knüpft bei seiner Mitarbeit in diesem Projekt an einer Reihe früherer Untersuchungen zur Entwicklung der Betriebszeiten an (vgl. Veröffentlichungen). Die Erhebung wird im Auftrag der EU-Kommission (DG Forschung) durchgeführt und vom ISO Institut zur Erforschung Sozialer Chancen geleitet. Methoden: In einer standardisierten Unternehmensbefragung werden Daten aus allen Sektoren und allen Betriebsgrößenklassen erhoben. Die Erhebung wird als ein Prototyp für mögliche Folgeerhebungen in der Zukunft konzipiert. Konzipierung, Auswertung und Analyse geschehen in enger Kooperation aller sechs Partner. Erhebungstechniken und Auswertungsverfahren: Standardisierte Befragung, schriftlich. Feldarbeit durch Mitarbeiter/-innen des Projekts. Veröffentlichungen: Lehndorff, Steffen: Fabriken mit langem Atem : der Wandel der betrieblichen Arbeitszeitorganisation in der europäischen Automobilindustrie. in: WSI Mitteilungen : Monatszeitschrift des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen In

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    EUCOWE - Eine international vergleichende Untersuchung von Betriebszeiten, Arbeitszeiten und Beschäftigung in Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Portugal, Spanien und Großbritannien (01.10.2001)

    Institut zur Erforschung sozialer Chancen
    Bauer, Frank, Dr.

    Beschreibung

    Das EUCOWE-Projekt ist eine anspruchsvolle und umfassende Betriebsbefragung, die an den Kriterien der Repräsentativität und internationalen Vergleichbarkeit orientiert ist. Zentrales Untersuchungsziel ist die Erhebung und Analyse von Daten zum Zusammenhang von Betriebszeit- und Arbeitszeitmanagement und Beschäftigung in den o.g. Untersuchungsländern. Auf der Grundlage von Sekundäranalysen werden noch Schweden und die Vereinigten Staaten von Amerika in diesen Vergleich einbezogen, sofern die entsprechenden Daten vorliegen und zugänglich sind.>> Das Betriebs- und Arbeitszeitmanagement gilt als eine wichtige Stellgröße für die Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit von Unternehmen; demnach steht dieses in einem engen Zusammenhang mit der Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen und damit auch mit der gesellschaftlichen Wohlfahrt. Mit Hilfe einer standardisierten Betriebsbefragung sollen Daten zum Zusammenhang von Betriebszeiten, Arbeitszeiten und Beschäftigung für alle Wirtschaftszweige und Betriebsgrößenklassen erhoben werden. Solche Daten fehlen bis heute. Dieses Defizit betrifft alle o.g. Untersuchungsländer, wie in der Analyse des Forschungsstandes herausgearbeitet wurde.>> Um das zentrale Untersuchungsziel zu realisieren, müssen eine Reihe von Voraussetzungen geklärt und eingelöst werden. Am Beginn des Projekts galt es zunächst, konzeptionelle Klarheit und methodologische Zuverlässigkeit herzustellen. Dazu gehörte unter konzeptionellen Aspekten zwingend, sich auf ein gemeinsames Verständnis von Kapitalnutzungszeiten, Ansprechzeiten und Öffnungszeiten zu verständigen und zwischen der Dauer und der Flexibilität von Betriebszeiten zu unterscheiden. Unter methodologischen Gesichtspunkten ist es erforderlich, einen bedeutungsidentischen (standardisierten) Fragebogen für alle Untersuchungsländer zu entwickeln, das aktuellste und umfassendste Adressverzeichnis von Betrieben zugrunde zu legen, und eine Samplekonstruktion zu wählen, die eine ausreichende Fallzahl f

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    Neuartige Formen kollektivvertraglicher Regulierung der Arbeitszeit in ausgewählten Industrie- und Dienstleistungstätigkeiten (01.10.2001)

    Institut Arbeit und Technik
    Lehndorff, Steffen, Dr.
    Quelle: Projektinformation beim IAQ

    Beschreibung

    Stimmen über das "Arbeiten ohne Ende" in bestimmten Beschäftigungsbereichen werden immer lauter. Viel spricht dafür, dass sich das Problem langer Arbeitszeiten in Bereichen hochqualifizierter Beschäftigung mit posttayloristischen Organisationsformen konzentriert. Diese Organisationsformen zeichnen sich durch ein Zusammenspiel von Gestaltungsautonomie und Ergebnisorientierung aus. Die Beschäftigten bestimmen in hohem Maße selber über ihre Arbeit und ihre Arbeitszeiten, sind dabei aber an ausgehandelte oder vorgegebene Ziele gebunden. Unter Bedingungen knapper Ressourcen bei wachsendem Marktdruck führt diese Konstellation zu langen Arbeitszeiten. Lassen sich diese Arbeitszeiten wieder einfangen? Das Projekt hat Beispiele neuartiger Formen kollektivvertraglicher Arbeitszeitregulierung untersucht, die auf die Eindämmung überlanger Arbeitszeiten abzielen. Es wurde gefragt, inwieweit es diesen Regulierungen gelingt, die tatsächlichen Arbeitszeiten zu begrenzen und zugleich die Gestaltungsautonomie der Beschäftigten zu wahren oder gar zu stärken. Sind die neuartigen Arbeitszeitregulierungen in diesem Sinne praktisch wirksam?>> Die Ergebnisse des Projekts lassen sich in sechs Kernaussagen zusammenfassen:>> 1. Die größte praktische Wirksamkeit entfalten neuartige Arbeitszeitregulierungen bei den guten alten Gleitzeitkonten. Die Gleitzeitkonten unterliegen aber der Gefahr einer Überforderung durch strukturelle Mehrarbeit, die sich aus den Konsequenzen neuer, marktorientierter Formen der Unternehmenssteuerung und damit verbundener knapper Personalressourcen ergeben.>> 2. Überschüssige betriebliche Zeitbedarfe werden vor allem durch die klassische bezahlte Mehrarbeit abgedeckt.>> 3. Daneben existiert aber auch der umfangreiche Verfall von Arbeitszeit in einem Unternehmen, das die neuen Steuerungsformen am konsequentesten umgesetzt hat. Dort wird weder durch die Arbeitszeitregulierung noch durch die industriellen Beziehungen ein wirksames Gegengewicht zum betrieblic

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    Balance zwischen Arbeit und Leben. Arbeitszeitflexibilisierung, individuelle Lebensführung und neue Zeitarrangements (01.08.2001)

    Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
    Hildebrandt, Eckart, Prof. Dr.
    Quelle: Projektinformation

    Beschreibung

    Die Ergebnisse aus der neueren Arbeitszeitforschung zeigen, dass die maßgeblich in den 90er Jahren einsetzende Dynamik der Arbeitszeitflexibilisierung anders als zuvor oft behauptet nicht die Freizeit, sondern die Arbeit immer mehr in den Mittelpunkt der Lebensführung der Menschen rückt, indem sie den Synchronisationsaufwand zwischen Arbeit und Leben erhöht. Zeit und der Umgang mit ihr erhalten dadurch einen immer größeren Stellenwert. Dabei werden traditionelle Zeitinstitutionen wie das Wochenende oder der Urlaub in Frage gestellt, neue gruppen- und branchenspezifische sowie geschlechtsspezifische und an den individuellen Arrangements von Lebensführung orientierte Zeitverwendungsmuster kristallisieren sich heraus. Während die Erosion alter Zeitstrukturen kontinuierlich vorangeht, sind hinter der zunehmenden Flexibilisierung und Ausdifferenzierung die Konturen neuer gesellschaftlicher Zeitstrukturen bisher kaum deutlich erkennbar. Allerdings haben die Ergebnisse der arbeitspolitischen Zeitforschung aufgezeigt, dass die zeitliche Dimension der Arbeit - und somit auch alle Varianten arbeitszeitpolitischer Maßnahmen - für die Entwicklung von Lebensqualität und damit für die Akzeptanz von Modellen zur gesellschaftlichen Umverteilung von Arbeit überaus bedeutend ist. Im Mittelpunkt des Forschungsprojekts steht der Zusammenhang von Arbeitszeitflexibilisierung, kollektiven Zeitrhythmen, individuellen Zeitwünschen und neuen Zeitverwendungsmustern der abhängig Beschäftigten. Zentral ist dabei die Frage, in welcher Weise ArbeitnehmerInnen traditionelle Zeitinstitutionen wie das freie Wochenende und den Jahresurlaub mit neu entstehenden Freizeiten, den Blockfreizeiten oder freien Tagen, zu neuen individuellen Zeitarrangements verknüpfen. Die Balance zwischen Arbeit und Leben wird in abnehmendem Ausmaß durch Gesetze, Kollektivvereinbarungen und gesellschaftskulturelle Normen hergestellt, die klare und kollektive Grenzen setzen und zunehmend durch einzelbetriebliche oder in

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    Arbeitszeiten - Kinderzeiten - Familienzeiten. Bessere Vereinbarkeit durch Sabbaticals und Blockfreizeiten? (01.08.2000)

    Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut in der Hans-Böckler-Stiftung
    Klenner, Christina, Dr.
    Quelle: Projektinformation beim WSI

    Beschreibung

    Untersucht werden neue Muster der Arbeitszeitverteilung, in denen Arbeitszeit infolge der Arbeitszeitflexibilisierung diskontinuierlich verteilt wird. Besonderes Augenmerk gilt Blockfreizeiten und Sabbaticals. Unterschiedliche Verteilungsmuster von Arbeitszeit werden in ihren sozialen Auswirkungen auf die Beschäftigten untersucht. Von Interesse ist besonders die Passfähigkeit der Arbeitszeiten mit sozialen Zeitstrukturen; wie sie sich außerberuflichen Verpflichtungen (wie Kinderbetreuung, Erziehung und Pflege) ergeben. Methoden: -Qualitative Interviews mit abhängig Beschäftigten>>-Qualitative Interviews mit Kindern von abhängig Beschäftigten>>-ExpertInneninterviews>>-Quantitative Erhebung zur Vorbereitung von Sabbaticals in deutschen Betrieben>>. Erhebungstechniken und Auswertungsverfahren: Mündliche Befragung - Einzelinterviews mit Beschäftigten und Betriebsvertreter/innen in Betrieben; Expertengespräche mit für diesen Bereich zuständigen Gewerkschaftssekretär/innen, Arbeitszeitberater/innen, Vertreter/innen von IHK's aus NRW sowie mit Wissenschaftler/innen anderer Disziplinen; Veröffentlichungen: Pfahl, Svenja ; Reuyß, Stefan: Arbeitszeiten und Familienzeiten - Zur Vereinbarkeit verschiedener Zeitrhythmen, in: WSI-Mitteilungen 10/2001, S. 646-648 ; Pfahl, Svenja ; Reuyß, Stefan: Blockfreizeiten und Sabbaticals - mehr Zeit für die Familie? In: WSI-Mitteilungen 08/2002, S. 459-465 ; Projektbericht als pdf-Datei herunterladbar: www.arbeitszeiten.nrw.de/pdf/SABBATIZ.PDF ; Klenner, Christina ; Pfahl, Svenja ; Reuyß, Stefan: Flexible Arbeitszeiten aus Sicht von Eltern und Kindern, erscheint in: ZSE Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, Heft 3.

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    Industriebeschäftigte in hochflexiblen Arbeitszeitarrangements (01.04.2000)

    Universität Erlangen-Nürnberg, Institut für Soziologie
    Promberger, Markus, Dr.
    Quelle: Projektinformation der Hans-Böckler-Stiftung

    Beschreibung

    Das Projekt beschäftigt sich mit dem Wechselspiel von Fertigungsstrukturen, Arbeitsorganisation und Arbeitszeiten in der Produktion. Die Leitfrage richtet sich auf Bedingungen, Vorhandensein und tatsächliche Nutzung individueller zeitlicher Gestaltungsspielräume von Beschäftigten. Freiheitsgrade in den Arbeitsstrukturen und wenig restriktive, Umgangskulturen auf Abteilungs- und Gruppenebene stellen sich als wichtige positive Bedingungen heraus, überraschend ist die extensive Nutzung der Spielräume durch gewerbliche Beschäftigte, wobei sich verschiedene Muster identifizieren lassen. Methoden: Offene leitfadengestützte Interviews im Rahmen von Fallstudien; Experteninterviews (Betriebsrat, Management); Beschäftigteninterviews Erhebungstechniken und Auswertungsverfahren: Mündliche Befragung - Einzelinterviews (je 12 in 5 Betrieben); Expertengespräche (5 mit Betriebsräten und 5 mit Vertretern des Managements) Veröffentlichungen: Promberger, Markus (2001): Industriebeschäftigte in hochflexiblen Arbeitszeitarrangements. Nutzbarkeit und Nutzung zeitlicher Gestaltungsspielräume. In: WSI-Mitteilungen - Schwerpunktheft Arbeit:Leben:Zeit, 54.Jg., H. 10, S. 626-631 ; Promberger, Markus ; Böhm, Sabine ; Pamer, Susanne ; Heyder, Thilo ; Strauß, Katharina (2002): Hochflexible Arbeitszeiten in der Industrie - Chancen, Risiken und Grenzen für Beschäftigte, Berlin (edition sigma), 186 S.

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    Auswirkungen flexibler Arbeitszeitmodelle auf den Personaleinsatz und die Belastung des Personals (FAZEM) (01.04.2000)

    Universität Karlsruhe, Institut für Arbeitswissenschaft und Betriebsorganisation
    Zülch, Gert, Prof. Dr.
    Quelle: Projekthomepage

    Beschreibung

    Ziel des Forschungsprojektes ist die Ermittlung und Analyse der subjektiven und objektiven Belastungssituation für das Personal im Einzelhandel aufgrund der durch die Einführung flexibler Arbeitszeitmodelle veränderten Arbeitsorganisationsformen. Dazu werden einerseits umfangreiche Personalbefragungen in kooperierenden Einzelhandelsunternehmen durchgeführt (subjektive Belastungssituation), andererseits eine personalorientierte Simulationsstudie zur Untersuchung der Variation der Arbeitszeiten und Arbeitsorganisation konzipiert und realisiert (objektive Belastungssituation). Aus den Ergebnissen dieser Untersuchungen sollen Gestaltungsempfehlungen und Handlungsanleitungen für die Einführung von Arbeitszeitmodelle abgeleitet werden, die einerseits ein möglichst geringes Belastungsniveau gewährleisten und andererseits als betriebliches Dispositionskriterium zur Erfüllung der Anforderungen durch Kunde und Lieferanten bereitstehen. Methoden: Zur Ermittlung der subjektiven und objektiven Belastungssituation wurden einerseits sowohl subjektive als auch objektive Arbeitsanalysen in den kooperierenden Einzelhandelsunternehmen durchgeführt. Als Hauptinstrument der subjektiven Arbeitsanalyse wurde der Fragebogen SALSA (Salutogenetische Subjektive Arbeitsanalyse) bei 141 Mitarbeitern eingesetzt, da dieser sich bereits im Dienstleistungsbereich bewährt hat und ein breites Spektrum von Anforderungen und Belastungen sowie die sozialen und organisationalen Ressourcen, welche den Anforderungen und Belastungen entgegenwirken, um die Gesundheit aufrechtzuerhalten oder wiederherzustellen, erhebt. Um Kausalbeziehungen zwischen Arbeitszeitmodellen und Belastungen bzw. Beanspruchungen ableiten zu können, wurde der Fragebogen SALSA um spezielle Fragen zum praktizierten Arbeitszeitmodell ergänzt. Zu Kontrollzwecken wurden die Freiburger Beschwerdeliste zur Messung der körperlichen Beschwerden sowie der Arbeitsbeschreibungsbogen zur Messung der Zufriedenheit bei jeweils 42 Personen eing

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    Vertrauensarbeitszeit: Ein neues Arbeitszeitmodell aus der Perspektive von Beschäftigten, Betriebsräten, Gewerkschaften und Unternehmen (01.01.2000)

    Technische Universität München, Lehrstuhl für Soziologie
    Trinczek, Rainer, Prof. Dr.

    Beschreibung

    Das Forschungsdesign sieht offene themenzentrierte Interviews mit Vertretern des Betriebsrats und des Managements sowie mit Beschäftigten vor, in denen wesentlich drei Themenkomplexe untersucht werden sollen:>> - In einem ersten Schritt werden die betrieblichen Aushandlungs- und Implementationsprozesse von Vertrauensarbeitszeit rekonstruiert. Dabei geht es vor allem darum, die Interessen, Intentionen und Strategien der beteiligten Akteursgruppen zu analysieren und herauszuarbeiten, inwieweit diese den innerbetrieblichen Politikprozess während der Aushandlungs- und Umsetzungsphase strukturiert haben.>> - Im Mittelpunkt des Forschungsinteresses steht die aktuelle Praxis der Vertrauensarbeitszeit in ausgewählten Betrieben. Gefragt wird nach der Reichweite sowie den Auswirkungen dieses Arbeitszeitarrangements. Thematische Schwerpunkte bilden betriebliche Reorganisationsprozesse im Kontext von Vertrauensarbeitszeit, die Arbeits- und Lebenssituation der Beschäftigten und die innerbetrieblichen Aushandlungsstrukturen.>> - Schließlich wird der Versuch unternommen, das Ausmaß des tariflichen und betrieblichen Regulierungsbedarfes aus der Sicht der beteiligten Akteure zu sondieren und auf dieser Grundlage Vorschläge zu einer möglichen Regulierung zu unterbreiten.>> Ergänzende Informationen werden durch Interviews mit Vertretern von Arbeitszeitberatungsunternehmen, die sich für die betriebliche Verbreitung dieses Arbeitszeitmodells einsetzen, und mit Experten aus den Gewerkschaften gewonnen. Veröffentlichungen: Böhm, Sabine, Herrmann, Christa, Trinczek, Rainer (2004b): Vertrauensarbeitszeit - Die Zeit des Arbeitskraftunternehmers? In: Pongratz, H.J., Voß, Günter G. (Hg.): Typisch Arbeitskraftunternehmer? Befunde der empirischen Arbeitsforschung, Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung Nr. 56, Berlin, S. 139-162 ; Böhm, Sabine, Herrmann, Christa, Trinczek, Rainer (2004a): Herausforderung Vertrauensarbeitszeit. Zur Kultur und Praxis eines neuen Arbeitszeitmodells

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    Sabbaticals - Optionen der Lebensgestaltung jenseits des Berufsalltags (01.01.1999)

    Institut Arbeit und Wirtschaft an der Universität Bremen
    Spitzley, Helmut, Prof. Dr.
    Quelle: Projektinformation beim IAW Bremen

    Beschreibung

    Unter sich verändernden Arbeitsbedingungen fällt es vielen Berufstätigen immer schwerer im Alltag, aber auch im individuellen Lebenslauf eine befriedigende "Balance" zwischen Arbeit und Leben zu finden. Auf der Suche nach neuen Arrangements wird daher die Möglichkeit eines zeitweiligen Ausstiegs aus der Erwerbstätigkeit durch ein Sabbatical eine attraktive Option, mit der auf unterschiedliche Problemlagen reagiert werden kann. Im Mittelpunkt dieses Forschungsprojektes stehen die Erfahrungen von Beschäftigten bei der Nutzung von betrieblichen Sabbaticalangeboten. Dabei lassen sich Sabbaticals als eine Möglichkeit der langfristigen persönlichen Gestaltung von Lebensarbeitszeit verstehen, die den Individuen einen - zeitlich befristeten - Prioritätenwechsel bei ihrer Zeitnutzung erlaubt. Das Sample der Untersuchung umfasst Frauen und Männer in verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Altersgruppen. Die Ergebnisse der empirischen Forschung belegen eine große Spannweite bei den Motiven und Ausgestaltungen.>> Anders als in Medienberichten häufig unterstellt zeigt unsere Empirie, dass Sabbaticals nur selten ein einfacher Türöffner ins "Reich der Freiheit" sind. Vielmehr steht die praktische Nutzung meist im Spannungsfeld zwischen einem Zugewinn an individuellen Freiheiten und fortbestehenden beruflichen und institutionellen Zwängen. Die auf qualitative Interviews gestützte empirische Untersuchung identifiziert fünf unterschiedliche Motiv- und Nutzungstypen von Sabbaticals mit unterschiedlichen Freiheitsgraden: Werden Sabbaticals zur Kinderbetreuung, Weiterbildung, gesundheitlichen Regeneration oder persönlichen Neuorientierung genutzt, sind sie nicht ausschließlich "freiwillig". Sie dienen vielmehr der Bewältigung von individuellen Notlagen, die ohne zeitweiligen "Ausstieg" aus der Berufstätigkeit nicht zu meis-tern sind. Lediglich die quantitativ eher gering besetzte Gruppe der "Eigenprojektler" verbringt ihr Sabbatical weit gehend "ohne Not" und relativ unabhängig vo

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    Sozialverträgliche Arbeitszeitgestaltung (01.01.1992)

    Technische Universität München, Lehrstuhl für Psychologie
    Büssing, André, Prof. Dr.
    Quelle: Projektinformation der TU München

    Beschreibung

    Im Rahmen des Projekts wurde das Konzept der "Sozialverträglichen Arbeitszeitgestaltung" operationalisiert und empirisch untersucht. Im Mittelpunkt standen folgende Aspekte:>> Arbeitszeitwirklichkeit und Arbeitszeitwünsche; >> Untersuchungen zur Funktion von Flexibilität und Autonomie zur Arbeitszeitgestaltung mit Blick auf die Qualität des Arbeitslebens (z.B. Wohlbefinden, Stresserleben, Psychosomatische Beschwerden); >> Vereinbarkeit von Arbeitszeit, außerberuflichen Verpflichtungen, Familie und Freizeit; >> Teilzeitarbeit; >> Nichtstandardarbeitszeiten (Schicht,- Nacht-, Wochenendarbeit) und ihre Auswirkungen auf die Qualität des Arbeitslebens. Methoden: Feldstudie Erhebungstechniken und Auswertungsverfahren: Fragebogenstudie Veröffentlichungen: Büssing, A. (1993): Sozialverträglichkeit von Arbeitszeitstrukturen. Untersuchungen eines neuen Konzeptes in der Krankenpflege. WSI-Mitteilungen, 46, 154-163 ; Büssing, A. (1993): Sozialverträglichkeit von Arbeitszeitstrukturen. Untersuchungen eines neuen Konzeptes in der Krankenpflege. In W. Fastenmeier, P. Stadler, G. Strobel (Hrsg.), Neue Wege der präventiven Gesundheitsarbeit im Betrieb (S. 58-70). Bremerhaven: Wirtschaftsverlag NW ; Büssing, A. (1994): Sozialverträglichkeit von Arbeitszeitstrukturen. Untersuchungen eines neuen Konzepts im Krankenhausbereich. In Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (Hrsg.), Arbeits- und Betriebszeiten (S. 30-35). Düsseldorf: MAGS ; Büssing, A. (1995): Autonomie und Flexibilität in der Arbeitszeitgestaltung. In A. Büssing, H. Seifert (Hrsg.), Sozialverträgliche Arbeitszeitgestaltung (S. 81-102). München: Hampp ; Büssing, A. (1995): Autonomie und Selbstorganisation in der Arbeitszeitgestaltung: Alternativen zu Arbeitsunzufriedenheit und Burnout in Krankenpflege? In Senatsverwaltung für Arbeit und Frauen (Hrsg.), Arbeitszeitpolitik 2000. Arbeitszeitflexibilisierung und -verkürzung sowie Teilzeitförderung als Wege zu mehr

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    Wer kümmert sich um Oma? Eine empirische Erprobung des Respondent-Driven Sampling am Beispiel der (informellen) Beschäftigung in der häuslichen Pflege

    Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
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    Zusammenhang von Regulierung, Arbeitszeitmanagement und gesellschaftlicher Verantwortung

    Hans-Böckler-Stiftung
    Groß, Hermann, Dr.

    Beschreibung

    Durch eine Sekundäranalyse der Daten einer repräsentativen Betriebsbefragung zu Arbeits- und Betriebszeiten, betrieblichen Altersstrukturen und gesellschaftlicher Verantwortung wurde das Arbeits- und Betriebszeitmanagement von Betrieben mit und ohne Tarifbindung und Interessenvertretung untersucht.>> Kontext / Problemlage: Die Austauschbeziehungen zwischen Kapital und Arbeit werden als reguliert angesehen, wenn (1) die Betriebe tarifgebunden sind und für sie daher die zwischen Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden ausgehandelten Regelungen bindend sind; wenn (2) in den Betrieben ein Betriebsrat existiert, der über die betriebsverfassungsrechtlichen Mitbestimmungsmöglichkeiten auf die betriebliche Arbeitspolitik einwirken kann; wenn (3) die Betriebe ein über die gesetzlichen Bestimmungen hinausgehendes gesellschaftliches/beschäftigungspolitisches Engagement übernommen haben. Die vielfach vertretene These, dass regulierte Austauschbeziehungen die Betriebe bei der flexiblen Anpassung des Arbeitskräfteeinsatzes an den Arbeitsanfall hindern und damit die Wettbewerbsfähigkeit von Betrieben einschränken, ist empirisch fragwürdig. Anhand des Arbeits- und Betriebszeitmanagements in regulierten und nicht regulierten Betrieben soll daher die Geltung dieser These überprüft werden.>> Folgende Fragen leiten die Untersuchung:>> 1. Sind regulierte Austauschbeziehungen für den wirtschaftlichen Erfolg der Betriebe, die Beschäftigtenentwicklung, die Betriebszeitausweitung und die Flexibilisierung der Arbeitszeiten vorteilhaft oder nachteilig?>> 2. Sind regulierte Austauschbeziehungen für die Ausweitung und Flexibilisierung von Betriebszeiten förderlich oder hinderlich?>> 3. Haben regulierte Austauschbeziehungen positive oder negative Auswirkungen auf die Arbeitszeitgestaltung der Beschäftigten?>> 4. In welchem Verhältnis stehen die Regulierungsformen "Tarifbindung", "Betriebsrat" und "gesellschaftliche Verantwortung" (Ausschließungs-, Konkurrenz- oder Ergänzungsverh

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    Selbstbestimmte Optionszeiten im Erwerbsverlauf

    Universität Bremen
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    Insolvenzschutz von Wertgutachten - Sozialrechtlicher Teil

    Universität Bielefeld, Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Arbeits- und Sozialrecht, Privatversicherungsrecht
    Rolfs, Christian, Prof. Dr.
    Quelle: Projektinformation der Hans-Böckler-Stiftung

    Beschreibung

    Flexible Arbeitszeitmodelle können zur Folge haben, dass ArbeitnehmerInnen in erheblichem Umfang Wertguthaben ansparen. Derzeit besteht keine gesetzliche Verpflichtung für die Arbeitgeber, diese Guthaben gegen das Insolvenzrisiko zu versichern. Die Untersuchung zeigt die Mängel der derzeitigen Situation auf und unterbreitet Abhilfevorschläge.>> 1. Kontext / Problemlage:>> Seit einigen Jahren fördert der Gesetzgeber flexible Arbeitszeitmodelle (insb. Altersteilzeit) durch verschiedene Maßnahmen. Er hat jedoch darauf verzichtet, eine Insolvenzsicherung der aus der Vorleistung der Arbeitnehmer resultierenden Wertguthaben zur Pflicht zu machen. Auch in Tarifverträgen wird oftmals auf entsprechende Regelungen verzichtet. Angesichts von fast 40.000 Unternehmensinsolvenzen jährlich erweist sich dieser fehlende Schutz zunehmend als Mangel. Presseberichten zufolge sind allein bei der Insolvenz der Babcock-Borsig AG mehr als 150 Beschäftigte mit Beträgen von teilweise über 100.000 Euro ausgefallen.>> 2. Fragestellung:>> Ziel des Projekts, das in engem Zusammenhang mit der von Prof. Dr. Peter Hanau durchgeführten Untersuchung über die arbeits- und insolvenzrechtlichen Rahmenbedingungen einer legislativen Neukonzeption des Wertguthabenschutzes steht, war es, die sozialversicherungsrechtlichen Aspekte einer Insolvenzsicherung zu erarbeiten. Dem Gesetzgeber sollte ein Vorschlag unterbreitet werden, der sich in die beitrags- und leistungsrechtlichen Zusammenhänge aller Zweige der Sozialversicherung einfügt. Methoden: Ausgehend von der seit 1998 im Vierten Buch Sozialgesetzbuch verankerten gesetzlichen Regelung über die Wertguthaben und ihre sozialversicherungsrechtliche Behandlung in sog. "Störfällen" (wie der Insolvenz des Arbeitgebers) war zunächst der gegenwärtige Stand der Diskussion darzustellen und die bislang zu Tage getretenen Mängel zu erarbeiten. Im Anschluss daran waren Alternativen, die den berechtigten Interessen der Arbeitnehmer, der Sozialversicherungs

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