Gender und Arbeitsmarkt
Das Themendossier "Gender und Arbeitsmarkt" bietet wissenschaftliche und politiknahe Veröffentlichungen zu den Themen Erwerbsbeteiligung von Frauen und Männern, Müttern und Vätern, Berufsrückkehrenden, Betreuung/Pflege und Arbeitsteilung in der Familie, Work-Life-Management, Determinanten der Erwerbsbeteiligung, geschlechtsspezifische Lohnunterschiede, familien- und steuerpolitische Regelungen sowie Arbeitsmarktpolitik für Frauen und Männer.
Mit dem Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.
- Erwerbsbeteiligung von Frauen
- Erwerbsbeteiligung von Männern
- Kinderbetreuung und Pflege
- Berufliche Geschlechtersegregation
- Berufsrückkehr – Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt
- Dual-Career-Couples
- Work-Life
- Geschlechtsspezifische Lohnunterschiede
- Familienpolitische Rahmenbedingungen
- Aktive/aktivierende Arbeitsmarktpolitik
- Arbeitslosigkeit und passive Arbeitsmarktpolitik
- geografischer Bezug
-
Literaturhinweis
Modes of entrance by gender and wage differential in the French labour market (2006)
Moulin, Stephane;Zitatform
Moulin, Stephane (2006): Modes of entrance by gender and wage differential in the French labour market. In: Labour, Jg. 20, H. 4, S. 581-599. DOI:10.1111/j.1467-9914.2006.00354.x
Abstract
"This paper explores the gender wage differential after the exit from school in France. Using survey longitudinal data on young men and women leaving the French school system in 1998, we show that the residual entrance-level wage differential by gender may be explained by the expected gender differential of access to job opportunities. A hierarchical classification is used to estimate the probability to obtain easy access to non-subsidized jobs. After control for hours worked and hierarchical levels, and for the predicted values of this previous estimation, we find no significant impact of gender on entrance-level wages." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Making work pay in Continental Europe: the example of the French tax credit (2005)
Cazenave, Marie-Cecile;Zitatform
Cazenave, Marie-Cecile (2005): Making work pay in Continental Europe. The example of the French tax credit. (TLM.NET working paper 2005-22), Amsterdam, 22 S.
Abstract
Im Jahre 2001 hat Frankreich ein neues System von negativer Einkommensteuer, das sog. 'Prime pour l'emploi' (PPE) eingeführt. PPE soll den Weg aus der Arbeitslosigkeit und der Inaktivität heraus in ein Arbeitsverhältnis unterstützen, indem es zur Erhöhung der Einkommen im Niedriglohnsektor beiträgt. Damit wurde erstmals in Frankreich ein Instrument, das sich an die Angebotsseite des Arbeitsmarktes und nicht an die Arbeitgeber richtet, angewendet. Die Implementierung dieses Systems ist im europäischen Kontext des von der OECD entwickelten Mottos 'Making work pay' zu sehen, das eine Strategie beschreibt, nach der es attraktiver ist zu arbeiten, als arbeitslos oder inaktiv zu sein. Derartige Strategien sind bisher in den angelsächsischen Ländern und in Europa vor allem in Großbritannien angewendet worden und der Beitrag untersucht, ob sich PPE auf dem französischen Arbeitsmarkt bewährt hat und ob die Strategie des 'Making work pay' noch ausgebaut werden sollte. Im Vergleich mit steuerlichen Maßnahmen, die charakteristisch für das angelsächsische System sind, wird gezeigt, dass PPE durchaus in den Bezugsrahmen Strategie des 'Making work pay' passt. Abschließend wird die Frage behandelt, ob angesichts der Erfahrungen, die andere kontinentale bzw. korporatistische europäische Länder mit ähnlichen politischen Instrumenten gemacht haben, die Strategie des 'Making work pay' für Frankreich das beste Instrument zur Lösung der sozialen Probleme und der Probleme auf dem Arbeitsmarkt darstellt. Insgesamt wird die arbeitsmarktpolitische Strategie für Frankreich unter anderem aufgrund der institutionellen Rahmenbedingungen als wenig erfolgreich eingeschätzt. (IAB)
-
Literaturhinweis
Collective female labour supply: theory and application (2005)
Zitatform
Donni, Olivier (2005): Collective female labour supply. Theory and application. (IZA discussion paper 1506), Bonn, 38 S.
Abstract
"In this paper, we deal with female labour supply in the collective framework. We study married couples and start from the empirical observation that the husband's labour supply is generally fixed at full-time. We then show that, in this case, structural elements of the decision process, such as individual preferences or the rule that determines the intra-household distribution of welfare, can be identified if household demand for at least one commodity, together with the wife's labour supply, is observed. These theoretical considerations are followed by an empirical application using French data." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Employment dynamics of married women in Europe (2005)
Zitatform
Michaud, Pierre-Carl & Konstantinos Tatsiramos (2005): Employment dynamics of married women in Europe. (IZA discussion paper 1706), Bonn, 35 S.
Abstract
"We use eight waves from the European Community Household Panel (1994-2001) to analyze the intertemporal labor supply behavior of married women in six European countries (Netherlands, France, Spain, Italy, Germany and United Kingdom) using dynamic binary choice models with different initial condition solutions and non parametric distributions of unobserved heterogeneity. Results are used to relate cross-country differences in the employment rate to the estimated dynamic regimes. We find that cross-country differences in the employment rate and the persistence of employment transitions of married women are mostly due to composition effects related to education and unobserved characteristics rather than state-dependence effects or the dynamic effect of fertility." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Reconciliation of work and private life: a comparative review of thirty European countries (2005)
Zitatform
Plantenga, Janneke & Chantal Remery (2005): Reconciliation of work and private life. A comparative review of thirty European countries. Brüssel, 96 S.
Abstract
Der Bericht gibt einen Überblick über die verschiedenen politischen Ansätze zur Vereinbarkeit von Arbeit und Familie in 30 europäischen Ländern. Er informiert über die aktuelle Politik bezüglich Kinderbetreuung, Urlaubsregelungen, flexible Arbeitsarrangements und andere auf die Vereinbarkeit abzielende Ansätze, wie etwa die finanzielle Unterstützung berufstätiger Eltern. Nationale, öffentliche Strategien werden ebenso betrachtet wie Regelungen auf Branchen- oder Firmenebene. Neben den 25 EU-Mitgliedstaaten werden drei EWR-Länder (Island, Norwegen und Liechtenstein) sowie zwei Beitrittskandidaten (Bulgarien und Rumänien) in den internationalen Vergleich einbezogen. Es zeigt sich, dass es innerhalb Europas erhebliche Unterschiede zwischen Art und Umfang der politischen Maßnahmen zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie gibt. Jedes Land hat seine eigene, einzigartige Kombination aus Kinderbetreuung, Urlaubsregelungen, flexiblen Arbeitszeiten und finanzieller Förderung. Insbesondere bei der Kinderbetreuung für die jüngsten Kinder scheint es Engpässe zu geben, wobei dieser Bedarf jedoch hier und da durch Elternurlaub bzw. informelle Arrangements gedeckt wird. Elternurlaub wirkt sich jedoch nicht immer zugunsten der Geschlechtergleichstellung aus. Zur Förderung der gleichmäßigeren Inanspruchnahme der Urlaubsansprüche oder anderer flexible Arbeitszeitregelungen spielt die Gestaltung dieser Regelungen eine zenrale Rolle. Diesbezüglich wird es als wichtig betrachtet, eine Segmentierung der Arbeitsmärkte zu vermeiden, indem auch bei Teilzeitarbeitsverhältnissen oder flexibler Beschäftigung für volle soziale Absicherung, Training und Beförderung gesorgt wird. Es wird für ein stärkeres Engagement der Arbeitgeber in Sachen Geschlechtergleichstellung plädiert. Die optimale Aufteilung der Zuständigkeiten zwischen Staat, Arbeitnehmer und Arbeitgeber ist jedoch schwierig, da die tatsächlichen Kosten der zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie getroffenen Maßnahmen unter Umständen - durch Lohnkürzungen und/oder geringere Beschäftigungsmöglichkeiten - auf die Arbeitnehmer abgewälzt werden können. Wahrscheinlich werden die negativen Auswirkungen auf die Arbeitnehmer minimal gehalten, wenn die Arbeitgeber nur eine geringe Rolle spielen und die meisten Kosten kollektiv getragen werden. (IAB)
-
Literaturhinweis
Interactions between care-giving and paid work hours among European midlife women, 1994 to 1996 (2003)
Spiess, Katharina; Schneider, A. Ulrike;Zitatform
Spiess, Katharina & A. Ulrike Schneider (2003): Interactions between care-giving and paid work hours among European midlife women, 1994 to 1996. In: Ageing and society, Jg. 23, H. 1, S. 41-68. DOI:10.1017/S0144686X02001010
Abstract
"This paper uses data from the European Community Household Panel surveys of 1994 and 1996 to study the association between changes in care-giving and changes in weekly work hours. Our sample comprises women aged 45 - 59 years who participated in the labour force in at least one of the two years studied. Controlling for country variation, we find significant relationships between starting or increasing informal care-giving and changes in weekly work hours. No such association is found however among women terminating a care-giving commitment or reducing their care hours. Starting care-giving significantly reduces work hours for women in northern European countries (except Ireland). By contrast, women in southern Europe and Ireland respond to an increase in care-giving hours by a smaller increase or a higher decrease in work hours than non care-givers. In summary, our results show that the impact of care-giving on adjustments of weekly work hours is asymmetrical and that it differs in southern and northern Europe." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Gender and the labour market: econometric evidence of obstacles to achieving gender equality (2000)
Gustafsson, Siv S.; Jepsen, Maria; Joshi, Heather ; Meulders, Daniele E.; Joy, Lois; Battu, Harminder ; Killingsworth, Mark; Cifre, Concha Salvador; Lilja, Reija; Dale-Olsen, Harald ; Maruani, Margaret; Dekker, Ronals; Meulders, Daniele E.; Freeman, Richard B. ; Muffels, Ruud ; Gustafsson, Silv S.; Oaxaca, Ronald L. ; Barth, Erling ; Peronaci, Romana; Clement, David; Seaman, Paul T.; Fernandez, Amadeo Fuenmayor; Sloane, Peter J.; Witzels, Cecile; Smith, Nina ; Davies, Hugh; Sofer, Catherine; Büchel, Felix; Stancanelli, Elena ; Gupta, Nabanita Datta ; Terraz, Isabelle ;Zitatform
Gustafsson, Siv S. & Daniele E. Meulders (Hrsg.) (2000): Gender and the labour market. Econometric evidence of obstacles to achieving gender equality. (Applied econometrics association), Basingstoke: Macmillan, 336 S.
Abstract
"The purpose of Gender and the Labour Market is to analyze the remaining obstacles in achieving gender equality. The first chapters present different aspects of the gender earnings gap. Different counteries are studied and special emphasis is made on particular sectors and occupations. The next chapters deal with the postponement of first birth by educated women, the non-cooperative behavior in time use, gender differences in job and working mobility, transitions between employment status, discriminations contained in tax systems and poverty rates of single parent households." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Aspekt auswählen:
Aspekt zurücksetzen
- Erwerbsbeteiligung von Frauen
- Erwerbsbeteiligung von Männern
- Kinderbetreuung und Pflege
- Berufliche Geschlechtersegregation
- Berufsrückkehr – Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt
- Dual-Career-Couples
- Work-Life
- Geschlechtsspezifische Lohnunterschiede
- Familienpolitische Rahmenbedingungen
- Aktive/aktivierende Arbeitsmarktpolitik
- Arbeitslosigkeit und passive Arbeitsmarktpolitik
- geografischer Bezug
