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Dossier

Evaluation der Arbeitsmarktpolitik

Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.

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im Aspekt "Grundlagenbeiträge"
  • Literaturhinweis

    Das "ESF-BA-Programm 2000-2006" und seine Umsetzung im ersten Jahr (2002)

    Deeke, Axel; Schuler, Werner; Kruppe, Thomas ; Müller, Petra;

    Zitatform

    Deeke, Axel, Thomas Kruppe, Petra Müller & Werner Schuler (2002): Das "ESF-BA-Programm 2000-2006" und seine Umsetzung im ersten Jahr. (IAB-Werkstattbericht 05/2002), Nürnberg, 39 S.

    Abstract

    Das "ESF-BA-Programm 2000-2006" kombiniert Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) mit der individuellen Arbeitsförderung nach dem Sozialgesetzbuch III durch die Bundesanstalt für Arbeit (BA). Der Werkstattbericht analysiert das Programm selbst und gibt einen Überblick über seine Einführung und Umsetzung im ersten Jahr der Programmlaufzeit. Im ersten Teil werden zunächst die Aufgaben der IAB-Begleitforschung und der gewählte Untersuchungsansatz kurz skizziert. Im zweiten Teil werden die förderrechtlichen Grundlagen der Umsetzung und die insitutionellen und strukturellen Rahmenbedingungen des Programms beschrieben. Der dritte Teil widmet sich der Programmeinführung und -umsetzung im Jahr 2000. Hier werden die Besonderheiten der Einführungsphase und ihre Konsequenzen für die weitere Umsetzung diskutiert. Außerdem wird der finanzielle und materielle Verlauf des Programms im Jahr 2000 untersucht, und es werden erste Ergebnisse sowohl zur Zielgruppenerreichung als auch zur Umsetzung der Maßnahmen und Instrumente vorgestellt. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Evaluierung aktiver Arbeitsmarktpolitik und Datengrundlagen: Bericht von einem Workshop in der Bundesanstalt für Arbeit am 9. November 2001 (2002)

    Deeke, Axel; Wiedemann, Eberhard;

    Zitatform

    Deeke, Axel & Eberhard Wiedemann (2002): Evaluierung aktiver Arbeitsmarktpolitik und Datengrundlagen. Bericht von einem Workshop in der Bundesanstalt für Arbeit am 9. November 2001. (IAB-Werkstattbericht 02/2002), Nürnberg, 22 S., Anhang.

    Abstract

    Der Workshop-Bericht enthält die Zusammenfassung der Referate und der Diskussion zu drei Themenblöcken. Im ersten ging es um die Darstellung der laufenden Grundlagenarbeiten zur Erschließung von Daten in der Bundesanstalt für Arbeit, die den unterschiedlichen gesetzlichen Verwendungszwecken wie Statistik, Controlling, Arbeitsmarkt- und Berufsforschung einschließlich Wirkungsforschung Rechnung zu tragen haben. Im zweiten Themenblock wurden Pilotprojekte vorgestellt. Diese betreffen unmittelbar den Datenzugang für externe Forscher, sei es über scientific use-files, sei es durch Übermittlung von Sozialdaten für Forschung, die im öffentlichen Interesse durchgeführt wird, sei es durch infrastrukturelle Vorkehrungen. Im letzten Themenblock wurden die neuen gesetzlichen Vorgaben für Wirkungsforschung im Bereich der Arbeitsförderung angesprochen und skizziert, welche Vorkehrungen zum Aufbau einer Forschungsdatenstelle zurzeit im IAB getroffen werden. Im Anhang finden sich die Langfassungen der Referate. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Stand und Perspektiven der Evaluation der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland (2002)

    Fitzenberger, Bernd ; Hujer, Reinhard;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd & Reinhard Hujer (2002): Stand und Perspektiven der Evaluation der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland. (ZEW discussion paper 2002-13), Mannheim, 20 S.

    Abstract

    "Diese Arbeit gibt einen Überblick der Konzeption und der Evaluation der Aktiven Arbeitsmarktpolitik (AAMP) in Deutschland. Die rechtliche Grundlage der AAMP stellte von 1969 bis 1997 das Arbeitsförderungsgesetz (AFG) dar. 1998 wurde dieses durch das Sozialgesetzbuch (SGB) III abgelöst. Während das AFG noch unter Bedingungen der Vollbeschäftigung eingeführt wurde und auch eine generelle Verbesserung der Funktionsweise des Arbeitsmarktes vorsah, erfolgte im Zeitablauf eine stärkere Ausrichtung der AAMP auf die Wiedereingliederung von Problemgruppen in den Arbeitsmarkt. Das SGB III in Ansätzen eine Erfolgskontrolle der AAMP vorsieht und trotz der hohen fiskalischen Kosten (43 Mrd DM im Jahr 2001) fehlt bisher eine umfassende Evaluation der Wirkungen der AAMP unter Berücksichtigung der Kosten. Die Arbeit stellt die grundlegenden methodischen Probleme einer aussagekräftigen Evaluation dar. Die mikroökonomische Evaluation untersucht, ob die Teilnahme an einem arbeitsmarktpolitischen Programm zu einem Erfolg im Hinblick auf individuelle Zielgrößen wie Beschäftigung oder Verdienst führt. Um den durchschnittlichen Erfolg zu bestimmen, muss geschätzt werden, wie die individuelle Zielerreichung ausgefallen wäre, hätte die Person nicht an dem Programm teilgenommen. Eine solche Schätzung erfolgt typischerweise auf Basis der Informationen der Nichtteilnehmer, wobei dem möglichen Problem der Nichtvergleichbarkeit von Teilnehmern und Nichtteilnehmern (Selektionsverzerrung) Rechnung zu tragen ist. Die Selektionsverzerrung kann auf beobachteten und nicht beobachteten Variablen beruhen. Die Arbeit skizziert die wichtigsten methodischen Ansätze, einen adäquaten Vergleichsmaßstab zur Erfolgsmessung zu schätzen. Zur umfassenden mikroökonomischen Erfolgsmessung ist der geschätzte individuelle Erfolg den Kosten der Maßnahme gegenüberzustellen. Eine makroökonomische Evaluation muss auch die Rückwirkungen der AAMP auf die Nichtteilnehmer und die Funktionsweise des Arbeitsmarktes mit einbeziehen. Außerdem ist zu berücksichtigen, dass AAMP meist gerade dann ausgeweitet wird, wenn die Arbeitsmarktprobleme zunehmen (Endogenität der AAMP). Im weiteren Teil der Arbeit wird die Ausgestaltung und Umfang der AAMP in Deutschland nach dem AFG und dem SGB III beschrieben. Die wichtigsten Maßnahmen sind die verschiedenen Formen der Förderung der beruflichen Weiterbildung und der öffentlich geförderten Beschäftigung. Weiterhin werden neuere arbeitsmarktpolitische Ansätze und die damit einhergehenden Anstrengungen zur Evaluation ihrer Wirkungen dargestellt. Es zeigt sich, dass auf der politischen Seite in der Vergangenheit offenbar kein großes Interesse an einer wissenschaftlichen Evaluation der gelegentlich erratischen AAMP bestand. Dementsprechend wurden der Wissenschaft keine angemessenen Datensätze für eine wissenschaftliche Evaluation der mikroökonomischen Wirkungen der AAMP zur Verfügung gestellt. Die bisher von wissenschaftlicher Seite vorgelegten Evaluationsstudien zeichnen ein eher negatives Bild der Wirkungen der AAMP. Allerdings beruhen diese Studien auf Umfragedaten, die wegen geringer Fallzahlen und zu geringer Detailinformationen kein verlässlichen Schlussfolgerungen ermöglichen. In der jüngeren Vergangenheit wächst auf politischer Seite das Interesse an einer aussagekräftigen Evaluation der AAMP (siehe Job-Aqtiv-Gesetz). Allerdings besteht das Risiko, dass sich einige in jüngster Zeit von der politischen Seite unternommenen Anstrengungen zur Förderung der Evaluation als kontraproduktiv erweisen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
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  • Literaturhinweis

    Stand und Perspektiven der Evaluation der Aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland (2002)

    Fitzenberger, Bernd ; Hujer, Reinhard;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd & Reinhard Hujer (2002): Stand und Perspektiven der Evaluation der Aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland. In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Jg. 3, H. 2, S. 139-158. DOI:10.1111/1468-2516.00083

    Abstract

    Überblick über Maßnahmen der aktiven Arbeitspolitik in Deutschland und Ansätze und Probleme der Evaluation. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
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  • Literaturhinweis

    Neue Impulse in der Arbeitsmarktforschung (2002)

    Heyer, Gerd; Hammer, Roswitha;

    Zitatform

    Heyer, Gerd & Roswitha Hammer (2002): Neue Impulse in der Arbeitsmarktforschung. In: Arbeit und Sozialpolitik, Jg. 56, H. 5/6, S. 34-39.

    Abstract

    "Selten waren aktive Arbeitsmarktpolitik und Arbeitsmarktforschung in der öffentlichen Diskussion und den Medien so präsent wie zur Zeit. Vor dem Hintergrund eines tiefgreifenden strukturellen Wandels und einer hohen Sockelarbeitslosigkeit wird aus den unterschiedlichen gesellschaftlichen Lagern eine Intensivierung der Politikberatung und Erfolgskontrolle durch Wissenschaft und Forschung angemahnt. Hoher Beitragssatz und Mittelaufwand für die aktive Arbeitsmarktpolitik werfen Fragen nach Effizienz und Effektivität des Einsatzes der arbeitsmarktpolitischen Instrumente auf und sind Gegenstand kontroverser Diskussionen. Die angebotenen Empfehlungen und Lösungsvorschläge sind nicht immer ausreichend fundiert und signalisieren, dass die Wirkungsforschung neuer Impulse bedarf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Macroeconometric evaluation of active labour market policies in Germany: a dynamic panel approach using regional data (2002)

    Hujer, Reinhard; Zeiss, Christopher; Caliendo, Marco ; Blien, Uwe ;

    Zitatform

    Hujer, Reinhard, Uwe Blien, Marco Caliendo & Christopher Zeiss (2002): Macroeconometric evaluation of active labour market policies in Germany. A dynamic panel approach using regional data. In: European Regional Science Association (Hrsg.) (2002): From industry to advanced services : perspectives of European metropolitan regions, S. 1-41.

    Abstract

    Die meisten Evaluationsstudien aktiver Arbeitsmarktpolitik bedienen sich eines mikroökonomischen Ansatzes, der sich auf individuelle Daten der Teilnehmer stützt, Nichtteilnehmer jedoch unberücksichtigt lässt. Die Autoren betrachten mikroökonomische Analysen als ersten Schritt im Rahmen einer umfassenden Wirkungsforschung, der durch makroökonomische Analysen ergänzt werden sollte. In dem Beitrag werden die Auswirkungen aktiver Arbeitsmarktpolitik zunächst arbeitsmarkttheoretisch diskutiert. Empirisch untersucht werden die Beschäftigungseffekte aktiver Arbeitsmarktpolitik in Deutschland im Zeitraum von 1999 bis 2001 auf der Basis regionaler Daten aus 175 Arbeitsamtsbezirken. Aufgrund der starken Persistenz deutscher Arbeitsmarktdaten ist die Anwendung eines dynamischen Modells entscheidend. Weiterhin wird bei der Analyse auch das Problem der Simultaneität aktiver Arbeitsmarktpolitik berücksichtigt. Für Westdeutschland werden positive Beschäftigungseffekte von Berufsbildungs- und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen ermittelt, während die Ergebnisse für Ostdeutschland nicht eindeutig sind. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Macroeconometric evaluation of active labour market policies in Germany: a dynamic panel approach using regional data (2002)

    Hujer, Reinhard; Zeiss, Christopher; Caliendo, Marco ; Blien, Uwe ;

    Zitatform

    Hujer, Reinhard, Uwe Blien, Marco Caliendo & Christopher Zeiss (2002): Macroeconometric evaluation of active labour market policies in Germany. A dynamic panel approach using regional data. (IZA discussion paper 616), Bonn, 40 S.

    Abstract

    Die meisten Evaluationsstudien aktiver Arbeitsmarktpolitik bedienen sich eines mikroökonomischen Ansatzes, der sich auf individuelle Daten der Teilnehmer stützt, Nichtteilnehmer jedoch unberücksichtigt lässt. Die Autoren betrachten mikroökonomische Analysen als ersten Schritt im Rahmen einer umfassenden Wirkungsforschung, der durch makroökonomische Analysen ergänzt werden sollte. In dem Beitrag werden die Auswirkungen aktiver Arbeitsmarktpolitik zunächst arbeitsmarkttheoretisch diskutiert. Empirisch untersucht werden die Beschäftigungseffekte aktiver Arbeitsmarktpolitik in Deutschland im Zeitraum von 1999 bis 2001 auf der Basis regionaler Daten aus 175 Arbeitsamtsbezirken. Aufgrund der starken Persistenz deutscher Arbeitsmarktdaten ist die Anwendung eines dynamischen Modells entscheidend. Weiterhin wird bei der Analyse auch das Problem der Simultaneität aktiver Arbeitsmarktpolitik berücksichtigt. Für Westdeutschland werden positive Beschäftigungseffekte von Berufsbildungs- und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen ermittelt, während die Ergebnisse für Ostdeutschland nicht eindeutig sind. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Labor market programs, the discouraged-worker effect, and labor force participation (2002)

    Johansson, Kerstin;

    Zitatform

    Johansson, Kerstin (2002): Labor market programs, the discouraged-worker effect, and labor force participation. (Institute for Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2002,09), Uppsala, 53 S.

    Abstract

    "This paper estimates the macroeconomic effect of labor market programs on labor force participation. Labor market programs could counteract business-cycle variation in the participation rate that is due to the discouraged-worker effect, and they could prevent labor force outflow. An equation that determines the participation rate is estimated with GMM, using panel data (1986-1998) for Sweden's municipalities. The results indicate that labor market programs have relatively large and positive effects on labor force participation. If the number of participants in labor market programs increases temporarily by 100, the labor force increases immediately by around 63 persons. The effect is temporary so the number of participants in the labor force returns to the old level in the next period. If the number of participants in programs is permanently increased, the labor force increases by about 70 persons in the long run. Programs are reducing the business-cycle variation in labor force participation because the effect is positive and programs are counter-cyclical and they counteract the discouraged-worker effect in the long run. The results indicate that programs could prevent labor force outflow; participants who would have left labor force in the absence of programs are may now be participating because of the programs. Wages and vacancies have positive long- and short-run effects on participation rate. Open unemployment, the job destruction rate, and proportions of persons between ages 18-24 and 55-65 have negative long run effects on the participation rate." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Aktivierende Arbeitsmarktpolitik: IAB-Colloquium "Praxis trifft Wissenschaft" am 21. März 2002 in Mannheim - eine Tagungsdokumentation (2002)

    Krupp, Hans-Jürgen; Blien, Uwe ; Walwei, Ulrich ; Rudolph, Helmut; Dietrich, Hans ; Brinkmann, Christian; Schmid, Günther; Egle, Franz;

    Zitatform

    Krupp, Hans-Jürgen, Ulrich Walwei, Uwe Blien, Hans Dietrich, Helmut Rudolph, Günther Schmid, Franz Egle & Christian Brinkmann (2002): Aktivierende Arbeitsmarktpolitik. IAB-Colloquium "Praxis trifft Wissenschaft" am 21. März 2002 in Mannheim - eine Tagungsdokumentation. (IAB-Werkstattbericht 09/2002), Nürnberg, 50 S.

    Abstract

    Der Werkstattbericht enthält die Beiträge einer Tagung, bei der über 70 Vertreter aus Wissenschaft und Praxis zusammengekommen waren, um Befunde und Empfehlungen für eine Reform der Arbeitsvermittlung zu diskutieren. Der Hauptaugenmerk galt der Frage, welche Erwartungen man angesichts ungünstiger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen mit einer Strategie der Aktivierung von Arbeitslosen berechtigterweise verbinden könne.

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ; Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktpolitik - Quadratur des Kreises?: die bundesdeutsche Arbeitsförderung als Spiegelbild breit gefächerter Zielstellungen und Erwartungen. Eine Literaturstudie (2002)

    Kühl, Alexander; Schiemann, Frank;

    Zitatform

    Kühl, Alexander & Frank Schiemann (2002): Arbeitsmarktpolitik - Quadratur des Kreises? Die bundesdeutsche Arbeitsförderung als Spiegelbild breit gefächerter Zielstellungen und Erwartungen. Eine Literaturstudie. (LASA-Studie 38), Potsdam, 147 S.

    Abstract

    "Anhand in jüngster Zeit veröffentlichter Positionspapiere maßgeblicher arbeitsmarktpolitischer Akteure wurden wesentliche Argumentationsstränge zu einer Reform der Arbeitsförderung nachgezeichnet. Die Aufgabenstellung war methodisch so angelegt, anhand einzelner Akteurspositionen zu hinterfragen, ob und in wie weit in deren Wahrnehmung ein Bewusstsein für ein einheitliches, in sich konsistentes Zielsystem der Arbeitsmarktpolitik besteht. Die Beantwortung der Frage nach der Effektivität und Effizienz arbeitsmarktpolitischer Interventionen lässt sich jedoch nur vor dem Hintergrund bestimmter formulierter Ziele, die mit dem Einsatz der Interventionen erreicht werden sollen, leisten. Neben einer Darstellung wichtiger Akteurspositionen zur Reform der Arbeitsförderung wurde eine Übersicht wesentlicher Veröffentlichungen zur Evaluierung arbeitsmarktpolitischer Instrumente erarbeitet. Diese Ergebnisse sind zugleich in das breite Zielspektrum der Arbeitsförderung eingeordnet worden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Internationales Beschäftigungs-Ranking 2002 (2002)

    Suntum, Ulrich van; Dorenkamp, Christian; Schlotböller, Dirk; Kröger, Martin; Wans, Sandra; Hütte, Andre; Saß, Uta;

    Zitatform

    Suntum, Ulrich van & Dirk Schlotböller (2002): Internationales Beschäftigungs-Ranking 2002. Gütersloh: Verlag Bertelsmann Stiftung, 56 S.

    Abstract

    "Wie wird Arbeitslosigkeit erfolgreich bekämpft? Welche wirtschaftspolitischen Kurskorrekturen sind nötig? Was können wir von anderen Ländern lernen? Das internationale Beschäftigungs-Ranking vergleicht die Fortschritte im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit in den 21 wichtigsten Industrienationen:_-Positionierung der Länder in einer Rangliste auf Basis eines ökonometrischen Modells_-Identifikation erfolgreicher Instrumente_-Analysen vorbildlicher Strategien auf Basis neuester OECD-Daten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsförderung in einer wettbewerblich organisierten Wirtschaft: Begründungs- und Wirkungszusammenhänge (2002)

    Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Walwei, Ulrich (2002): Arbeitsförderung in einer wettbewerblich organisierten Wirtschaft. Begründungs- und Wirkungszusammenhänge. In: G. Kleinhenz (Hrsg.) (2002): IAB-Kompendium Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 250), S. 159-169.

    Abstract

    "Die aktive Arbeitsmarktpolitik löst seit geraumer zeit heftige Kontroversen aus. Diskutiert wird, ob sie die von ihr angestrebten Ziele erreicht. Zum einen ist zu fragen, ob der beträchtliche Mitteleinsatz zu rechtfertigen ist. Zum anderen ist zu klären, ob die gegebenen Ressourcen passgenau eingesetzt werden. Ausgehend von der Arbeitsmarkttheorie und der Methodik gängiger Wirkungsanalysen entwickelt der Beitrag Kriterien für die Beurteilung des Erfolgs aktiver Maßnahmen in einer wettbewerblich organisierten Wirtschaft. Dabei zeigt sich, dass die von der aktiven Arbeitsmarktpolitik ausgehenden Effekte in der Regel wohl weniger in einer nachhaltigen Senkung der Arbeitslosigkeitsniveaus bestehen als vielmehr in einer Umverteilung der Arbeitslosigkeitsrisiken zugunsten der Problemgruppen des Arbeitsmarktes - möglicherweise zu Lasten nicht-geförderter Arbeitsuchender." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Wirkungsbewertung nationaler Politiken im Zusammenhang mit der Europäischen Beschäftigungsstrategie: Endbericht (2002)

    Abstract

    "Der Untersuchungsauftrag zu einer Wirkungsbewertung nationaler Politiken im Zusammenhang mit der Europäischen Beschäftigungsstrategie beinhaltet zwei vorrangige Ziele: 1. Bewertung des Umfanges, in dem die Beschäftigungspolitischen Leitlinien die politische Entscheidungsfindung beeinflusst und zu Reformen geführt haben. 2. Feststellung, in welchem Umfang diese Politiken und Reformen zur Erreichung der Ziele der Beschäftigungsstrategie beigetragen haben. Diese beiden Kernfragen werden jeweils für sieben Schwerpunktthemen untersucht, und zwar:
    - Strategien zur Prävention und Aktivierung bei Arbeitslosigkeit,
    - Beschäftigungsfreundliches Steuer-Transfer-System,
    - Soziale Integration,
    - Vereinfachung des Verwaltungsaufwands und Selbständigkeit,
    - Schaffung von Arbeitsplätzen im Dienstleistungssektor auf lokaler Ebene und im Sozialsektor,
    - Modernisierung der Arbeitsorganisation,
    - Chancengleichheit.
    Das Untersuchungskonzept beinhaltet die Bearbeitung dieser sieben Themen in jeweils drei Schritten: Analyseschritt 1 basiert vor allem auf einer Auswertung von seit Ende 1997 vorgenommenen Gesetzesänderungen, Durchführungsbestimmungen aber auch tarifvertraglicher Regelungen und der Bewertung von Sonderprogrammen. Analyseschritt 2 bewertet diese Aktivitäten vor dem Hintergrund der Ziele der Europäischen Beschäftigungsstrategie. Dabei werden insbesondere quantitative Veränderungen der zentralen statistischen Messgrößen, wie z.B. Arbeitslosenzahlen, Übergang in Langzeitarbeitslosigkeit, Entlastung des Faktors Arbeit durch Änderungen im Steuer-Transfersystem, Veränderungen im Bereich der berufsbezogenen Weiterbildung untersucht. Analyseschritt 3 beinhaltet eine kausale Betrachtung. D.h., die im Schritt 2 ermittelten Veränderungen werden daraufhin untersucht, ob diese im Zusammenhang mit den Anstößen der Europäischen Beschäftigungsstrategie und den daraus resultierenden Veränderungen der nationalen Politiken stehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Benchmarking Deutschland: Arbeitsmarkt und Beschäftigung. Bericht der Arbeitsgruppe Benchmarking und der Bertelsmann Stiftung (2001)

    Eichhorst, Werner; Thode, Eric; Profit, Stefan;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner, Stefan Profit & Eric Thode (2001): Benchmarking Deutschland. Arbeitsmarkt und Beschäftigung. Bericht der Arbeitsgruppe Benchmarking und der Bertelsmann Stiftung. Berlin u.a.: Springer London, 440 S.

    Abstract

    "Der Bericht Benchmarking Deutschland beurteilt den Wirtschafts- und Sozialstandort Deutschland im internationalen Vergleich. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung des Arbeitsmarktes und der Politikbereiche, die im Wesentlichen auf die Beschäftigungsdynamik einwirken. Ziel dieses Berichts ist die Erkennung von Stärken und Schwächen, um damit die Voraussetzungen für die Suche nach praktisch umsetzbaren Reformansätzen zu schaffen. Benchmarking Deutschland ist in enger Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Benchmarking des Bündnisses für Arbeit entstanden. Es gründet sich auf einen umfassenden Bestand an international vergleichbaren Daten sowie die führende einschlägige Literatur, um den wirtschaftspolitischen Akteuren ein kompaktes und leicht zugängliches Kompendium zur aktuellen Datenlage in Deutschland an die Hand geben zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Forschungspraktische Probleme der Evaluation von Programmen im Bereich der Rehabilitation (2001)

    Faßmann, Hendrik;

    Zitatform

    Faßmann, Hendrik (2001): Forschungspraktische Probleme der Evaluation von Programmen im Bereich der Rehabilitation. In: Sozialwissenschaften und Berufspraxis, Jg. 24, H. 2, S. 133-149.

    Abstract

    "Auch wenn über Konflikte zwischen den Kooperationspartnern im Rahmen von Evaluationsprojekten selten offen geredet wird, kommen sie in der Praxis doch des öfteren vor. Um seine Aufgaben bewältigen zu können, muss sich das Evaluationsteam diesen Problemen stellen und in der Lage sein, mit Konflikten im Akutfall umzugehen. Dies geschieht mit Strategien, die auch in anderen Bereichen zur Deeskalation und Lösung solcher Streitigkeiten gängig sind. Besonders wichtig sind allerdings Präventionsmaßnahmen, die schon im Stadium von Projektplanung und Evaluationsdesignentwicklung sowie in der Anfangsphase einer Begleitforschung ergriffen werden und in der Folge sehr wirksam sein können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Weniger Arbeitslose keine Utopie (2001)

    Gerhardt, Michael;

    Zitatform

    Gerhardt, Michael (2001): Weniger Arbeitslose keine Utopie. In: Soziale Sicherheit, Jg. 50, H. 5, S. 170-174.

    Abstract

    "Die bisherigen Instrumente der Arbeitsmarktpolitik zeigen sich wenig erfolgreich. Insbesondere die Langzeitarbeitslosigkeit verharrt auf hohem Niveau und nimmt noch zu. Notwendig sind daher die Entwicklung von Instrumenten, die zielgenauer die Ursachen der jeweils individuellen Arbeitsmarktproblematik angehen, eine effektive Erfolgskontrolle sowie neue Anreize, die vorhandenen finanziellen Mittel tatsächlich sinnvoll zu nutzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Evaluating welfare reform in an era of transition: panel on data and methods for measuring the effects of changes in social welfare programs (2001)

    Moffitt, Robert A. ; Ploeg, Michele ver;

    Zitatform

    Moffitt, Robert A. & Michele ver Ploeg (Hrsg.) (2001): Evaluating welfare reform in an era of transition. Panel on data and methods for measuring the effects of changes in social welfare programs. Washington: National Academy Press, 253 S.

    Abstract

    "With the passing of the Personal Responsibility and Work Opportunity Reconciliation Act (PRWORA) of 1996, the United States embarked on a major social experiment with its social welfare and safety net programs for the poor. The most far-reaching reform of the cash welfare system for single mothers since 1935, PRWORA replaced the federal entitlement program for low-income families and children (Aid to Families with Dependent Children, AFDC) with a stateadministered block grant program, the Temporary Assistance for Needy Families (TANF). Determining the consequences of this experiment is of great importance. Has welfare reform 'worked?' What were the effects of the reforms on families and individuals? What reforms worked for whom and why? In looking toward the development of new policies to aid low-income families, which elements of the new welfare system need to be changed and which left as is? For these fundamental questions to be answered adequately, two issues need to be addressed. First, how should one go about answering these questions what methods should be used and what types of studies should be conducted in order to determine the effects of welfare reform? Second, what types of data are needed to measure the effects of welfare reform? Are federal and state data sources currently available sufficient to carry out needed evaluations, and, if not, what investments in that infrastructure are needed? These two issues are the subject of this report." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Methoden und Probleme der Evaluation aktiver Arbeitsmarktpolitik (2001)

    Schönig, Werner;

    Zitatform

    Schönig, Werner (2001): Methoden und Probleme der Evaluation aktiver Arbeitsmarktpolitik. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 54, H. 9, S. 562-565.

    Abstract

    "Die Attraktivität aktiver Arbeitsmarktpolitik liegt in der Hoffnung auf eine gleichzeitige Erfüllung von Effizienz- und Gerechtigkeitszielen. Allerdings weisen die neueren Ergebnisse der ökonometrischen Arbeitsmarktforschung nur einen geringen Eingliederungserfolg der meisten Maßnahmen aus. Es ist jedoch zu betonen, dass eine rein ökonometrische Evaluation das Bewertungsproblem aktiver Arbeitsmarktpolitik nicht abschließend lösen wird und dass auch methodisch weniger anspruchsvolle Ansätze (wie z.B. die Eingliederungsbilanzen der BA) in der Rangfolge einer Bewertung der Maßnahmen zu ganz ähnlichen Ergebnissen kommen. Die Offenheit für die besonderen Ziele einzelner Maßnahmen sowie für Prozessevaluation und Qualitätssicherung sind insofern wichtige Elemente in einem methodischen Pluralismus bei der Evaluation aktiver Arbeitsmarktpolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entwurf eines Gesetzes zur Reform der arbeitsmarktpolitischen Instrumente (Job-AQTIV-Gesetz) (2001)

    Zitatform

    (2001): Entwurf eines Gesetzes zur Reform der arbeitsmarktpolitischen Instrumente (Job-AQTIV-Gesetz). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 14/6944 (24.09.2001)), 56 S.

    Abstract

    "Mit dem Gesetzentwurf zur Reform der arbeitsmarktpolitischen Instrumente wird das Arbeitsförderungsrecht durchgreifend reformiert. Die vorwiegend reaktive Ausrichtung wird unter Berücksichtigung der Beschäftigungspolitischen Leitlinien der Europäischen Union durch präventive Ansätze der Maßnahmen ersetzt und es wird eine verbesserte Abstimmung mit anderen Politikbereichen sowie ein höherer Beitrag zur Erreichung gesamtwirtschaftlicher Ziele ermöglicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Evaluierung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen und Programme (2001)

    Zitatform

    (2001): Evaluierung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen und Programme. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 14/5535 (12.03.2001)), 13 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung nimmt Stellung zu einer Anfrage der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zur Kritik an der Evaluation der Arbeitsmarktpolitik in Deutschland. (IAB)

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