Evaluation der Arbeitsmarktpolitik
Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.
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- Methoden und Datensatzbeschreibungen
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Typologie der Maßnahmen
- Institutionen der Arbeitsförderung
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Vermittlung und Beratung
- Prozessoptimierung
- Profiling und Case Management, Eingliederungsvereinbarung
- Unterstützung bei der Arbeitsuche
- Vermittlung durch Dritte
- Vermittlung von Beziehern von Bürgergeld, Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II
- Zusammenarbeit von Arbeits- und Sozialverwaltung
- Job-Center
- Personal-Service-Agentur
- Zeitarbeit
- (gemeinnützige) Arbeitnehmerüberlassung
- Vermittlungsgutscheine
- Berufsberatung
- Aus- und Weiterbildung
- Subventionierung von Beschäftigung
- Öffentlich geförderte Beschäftigung
- Transfer- und Mobilitätsmaßnahmen
- berufliche Rehabilitation
- Lohnersatzleistungen / Einkommensunterstützung
- Altersteilzeit und Vorruhestand
- Sonstiges
- Typologie der Arbeitslosen
- besondere Personengruppen
- Geschlecht
- Geografischer Bezug
- Alter
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen und ihre Evaluierung: eine Bestandsaufnahme (2000)
Schmidt, Christoph M.;Zitatform
Schmidt, Christoph M. (2000): Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen und ihre Evaluierung. Eine Bestandsaufnahme. (IZA discussion paper 207), Bonn, 25 S.
Abstract
"Trotz des beachtlichen personellen und finanziellen Aufwands, der in der Bundesrepublik für die Durchführung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen betrieben wird, ist ihr Erfolg in keiner Weise gesichert. Im Gegenteil, die bisherige Evaluierungspraxis verletzt nahezu durchgängig eine der Minimalanforderungen an zielgerichtetes und erfolgsorientiertes Handeln, die Erfordernis, eine Vergleichssituation zu konstruieren, die hinreichend genau beschreibt, was sich ohne den in Frage gestellten Eingriff ergeben hätte. Vor dem Hintergrund eines internationalen Vergleichs der Evaluierungspraxis diskutiert dieser Beitrag die methodischen Probleme bei der Evaluierung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen, wobei unterschiedliche empirische Strategien zur Lösung dieser Probleme vorgestellt werden. Darüber hinaus wird ein kurzer Abriß der verfügbaren wissenschaftlichen Evidenz zu ökonomischen Auswirkungen von Arbeitsmarktprogrammen angeboten, aus denen eine Reihe zentraler Schlußfolgerungen für zukünftige Vorschläge solcher Maßnahmen und ihre Evaluierung gezogen wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen und ihre Evaluierung: eine Bestandsaufnahme (2000)
Schmidt, Christoph M.;Zitatform
Schmidt, Christoph M. (2000): Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen und ihre Evaluierung. Eine Bestandsaufnahme. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 69, H. 3, S. 425-437. DOI:10.3790/vjh.69.3.425
Abstract
"In der Bundesrepublik Deutschland wird die Durchführung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen mit erheblichem personellen wie finanziellen Aufwand betrieben. Dennoch ist ein Erfolg dieser Maßnahmen keineswegs gesichert, und Ausmaß bzw. Existenz des tatsächlichen Effektes verbleiben in hohem Maße fraglich. Dies begründet sich auch darin, dass es die bisherige Evaluierungspraxis fast vollständig versäumt hat, eine Vergleichssituation zu konstruieren, die hinreichend genau beschreibt, welcher Zustand sich ohne den zu evaluierenden Eingriff eingestellt hätte. Damit wird eine der Minimalanforderungen an eine zielgerichtete wissenschaftliche Evaluierung verletzt. Vor dem Hintergrund eines internationalen Vergleichs der Evaluierungspraxis diskutiert der Beitrag die methodischen Probleme bei der Evaluierung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen, wobei unterschiedliche empirische Strategien zur Lösung dieser Probleme vorgestellt werden. Ergänzt wird dies durch einen Abriss der verfügbaren wissenschaftlichen Evidenz zu ökonomischen Auswirkungen von Arbeitsmarktprogrammen, verbunden mit einer Reihe von Schlussfolgerungen für die Durchführung zukünftiger Maßnahmen sowie die mit ihnen notwendig einhergehende Evaluierung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Evaluation aktiver Arbeitsmarktpolitik: Erfahrungen aus Nordamerika (2000)
Zitatform
Smith, Jeffrey (2000): Evaluation aktiver Arbeitsmarktpolitik. Erfahrungen aus Nordamerika. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 33, H. 3, S. 345-356.
Abstract
Der Beitrag untersucht die Lehren, die aus der Evalutionsforschung in den USA für die Wirkungsforschung der deutschen Arbeitsmarktpolitik gezogen werden können. Der Autor betrachtet zunächst die institutionellen Rahmenbedingungen, innerhalb derer Evaluation stattfindet: Welche Individuen, Unternehmen oder Organisationen führen Evaluationen durch, wer sind die Auftraggeber und wer evaluiert - explizit oder implizit - die Evaluatoren. Es wird argumentiert, dass diese institutionellen Rahmenbedingungen eine entscheidende Rolle dabei spielen, ob Evaluationen objektiv durchgeführt werden und somit der Poliltik und öffentlichen Meinung von Nutzen sein können. Die zweite Fragestellung betrifft die Wahl zwischen verschiedenen ökonometrischen Evaluationsmethoden. Der Autor argumentiert, dass bei der Methodenwahl und der Interpretation der Ergebnisse berücksichtigt werden muss, dass der Einfluss eines Programms zwischen den Individuen variieren kann. Anschließend werden Kosten und Nutzen von sozialen Experimenten und die Einsatzmöglichkeiten der jüngeren Propensity Score Matching Methoden angesprochen. Zum Abschluss wird auf die Bedeutung von allgemeinen Gleichgewichtseffekten in der Evaluationsforschung eingegangen. (IAB2)
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Literaturhinweis
The Community Programme revisited: lessons for the New Deal era? (1999)
Gray, Anne;Zitatform
Gray, Anne (1999): The Community Programme revisited. Lessons for the New Deal era? In: Local Economy, Jg. 14, H. 1, S. 96-109.
Abstract
"This paper examines the lessons for the New Deal era of some older strands in UK and European labour market measures the Community Programme of the 1980s and the experience of enterprises d'insertion in France, Spain and the Netherlands. It considers whether the institutional infrastructure of the New Deal is appropriate for the realisation of 'intermediate labour markets'. This raises some further questions; whether ILMs are about creating employment or merely redistributing it, and whether it would be preferable to use the 'benefit transfer principle' to produce social wealth without regard for commercial viability." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Welfare bureaus as moral tutors: what do clients learn from paternalistic welfare reforms? (1999)
Wilson, Laura A.; Stoker, Robert P.; McGrath, Dennis;Zitatform
Wilson, Laura A., Robert P. Stoker & Dennis McGrath (1999): Welfare bureaus as moral tutors. What do clients learn from paternalistic welfare reforms? In: Social Science Quarterly, Jg. 80, H. 3, S. 473-486.
Abstract
"This research tests the premise of paternalistic welfare reform that clients will alter their behavior in accordance to the application of sanctions or incentives to their welfare case. Over two hundred welfare clients were surveyed about their knowledge of program requirements and sanctions. The survey results were then compared to their actual records of sanction kept by the welfare agency. Chi-square and logit analyses were then conducted to ascertain whether the sanctioning process improved client knowledge of program requirements and the status of their personal case. Most clients do not learn program requirements, even when they experience sanctions. Rather, clients seem to learn to respond to the episodic demands of caseworkers for returning verification information. These findings suggest that welfare agencies confront limitations in their role as moral tutors. Our findings indicate that welfare reforms do not change clients' orientations as much as organize clients' lives to respond to administrative demands." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The national evaluation of the food stamp employment and training program (1994)
Puma, Michael J.; Burstein, Nancy R.;Zitatform
Puma, Michael J. & Nancy R. Burstein (1994): The national evaluation of the food stamp employment and training program. In: Journal of Policy Analysis and Management, Jg. 13, H. 2, S. 311-330. DOI:10.2307/3325016
Abstract
"This article reports the results of the national evaluation of the Food Stamp Employment and Training (E&T) Program, based on an experimental study involving over 13,000 program participants in 53 separate local food stamp agencies. The story told by these findings begins with the types of individuals who participated in the E&T Program in FY 1988. Nearly 70 percent did not have children (removing this barrier to finding employment), and about half were single, highly mobile adults living alone. Most received no public assistance other than food stamps. For the most part, then, these were individuals who needed to work - food stamp benefits are not intended to meet total subsistence needs. It would, therefore, be expected that most of the E&T participants would be looking for work (whether or not they were successful) in the absence of E&T requirements. Next, it is apparent that large numbers of E&T participants did not engage in employment or training services in FY 1988. As currently structured, beyond imposing the obligation to meet the requirements of E&T, the program failed to provide any actual services to about half of those deemed eligible to participate. For the most part, the services received by E&T participants consisted primarily of referral to individual job search. In the absence of E&T, many of the individuals currently targeted by the program were able to obtain similar referrals on their own. Consequently, it is not surprising, that E&T was found to have no effect on participants' employment and earnings, and only a relatively small effect on average food stamp benefits." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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