Regionale Arbeitsmärkte in Deutschland
Unter den einheitlichen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland finden sich Regionen, die von einer tiefen Arbeitsmarktkrise betroffen sind, und andere, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Welches sind die Ursachen dieser regionalen Disparitäten? Wie werden sich der Arbeitskräftebedarf und das Erwerbspersonenpotenzial in den Regionen zukünftig entwickeln? Welche regionalen Beschäftigungsaussichten bestehen, für Jüngere und Ältere, in Wirtschaftszweigen, in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten? Dieser IABInfoPool erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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Literaturhinweis
Auswirkungen der EU-Osterweiterung auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Sachsen: Gutachten (2004)
Gerstenberger, Wolfgang; Werding, Martin ; Pohl, Carsten; Hofmann, Herbert; Schmalholz, Heinz; Grundig, Beate; Vögtle, Carola; Votteler, Michaela;Zitatform
Grundig, Beate, Herbert Hofmann, Carsten Pohl, Heinz Schmalholz, Carola Vögtle, Michaela Votteler & Martin Werding (2004): Auswirkungen der EU-Osterweiterung auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Sachsen. Gutachten. (Ifo-Dresden-Studien 35), München u.a., 294 S.
Abstract
Sachsen grenzt an zwei Beitrittsländer der EU - Polen und die Tschechische Republik - und ist damit von der EU-Osterweiterung besonders betroffen. In der empirischen Untersuchung, die im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft erstellt wurde, werden die Stärken und Schwächen des Standortes Sachsen herausgearbeitet, die Wettbewerbsfähigkeit der sächsischen Wirtschaft im Verhältnis zu den Beitrittsländern analysiert und Antwortstrategien der sächsischen Wirtschaftspolitik und der sächsischen Unternehmen abgeleitet. Die Analyse amtlicher Statistiken wird durch zwei schriftliche Unternehmensbefragungen überprüft. Die eine fragt in ausgewählten Branchen Sachsens, Polens und Tschechiens, wie diese die Auswirkungen der EU-Osterweiterung einschätzen und betrieblich darauf reagieren wollen. Die andere fragt in deutschen und ausländischen Unternehmen, die sich in Sachsen und seinen Nachbarländern engagieren bzw. engagieren wollen nach den Stärken und Schwächen alternativer Standorte in Zentraleuropa. Auf Grund der Ergebnisse dieser Querschnittsanalyse werden einige besonders relevante Wirtschaftszweige wie Bauhandwerk, Tourismus u.a. gesondert analysiert. Insgesamt zeigt sich, dass Sachsen die noch beschränkte Freizügigkeit für tschechische und polnische Arbeitskräfte nutzen muss, um seinen Arbeitsmarkt flexibler zu gestalten und die Finanzierungsspielräume für Unternehmen auszuweiten. (IAB)
Beteiligte aus dem IAB
Votteler, Michaela; -
Literaturhinweis
Die Auswirkungen des demographischen Wandels auf den Arbeitsmarkt in Sachsen: Analyse und Gegenstrategien (2004)
Grundig, Beate; Pohl, Carsten;Zitatform
Grundig, Beate & Carsten Pohl (2004): Die Auswirkungen des demographischen Wandels auf den Arbeitsmarkt in Sachsen. Analyse und Gegenstrategien. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 57, H. 14, S. 5-14.
Abstract
"Die Auswirkungen des demographischen Wandels werden in den kommenden Jahren auch den Freistaat Sachsen erfassen. Die Bevölkerung wird zwischen den Jahren 2000 und 2020 um über 15% zurückgehen. Gleichzeitig steigt das Durchschnittsalter der Bevölkerung um 6 Jahre auf 49 Jahre an. Die Ursachen hierfür sind in den hohen Abwanderungszahlen von jungen Menschen, in den niedrigen Geburtenraten Anfang der neunziger Jahre und in der steigenden Lebenserwartung zu sehen. In diesem Beitrag wird untersucht, welche Auswirkungen diese Entwicklungen auf den Arbeitsmarkt in Sachsen haben und inwieweit die Politik den bevorstehenden Herausforderungen begegnen kann.1 Im ersten Teil des Beitrags werden die Auswirkungen des Bevölkerungsrückgangs auf den Arbeitsmarkt in einer Status-quo-Prognose untersucht und quantifiziert. Da schon heute das Ausbildungsniveau einen wesentlichen Erfolgsfaktor auf dem Arbeitsmarkt darstellt, wird bei der Beschäftigungsentwicklung zwischen qualifikationsspezifischen Teilarbeitsmärkten unterschieden. Für hoch qualifizierte Erwerbspersonen könnte bereits in naher Zukunft eine Arbeitskräfteknappheit eintreten, während die Arbeitslosigkeit bei den Geringqualifizierten dauerhaft auf hohem Niveau verbleibt. Im zweiten Teil wird die künftige Beschäftigtenlücke unter den Hochqualifizierten als Ausgangspunkt genommen, um verschiedene Anpassungsmaßnahmen, welche dem Verlust an Humankapital entgegenwirken, aufzuzeigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Auswirkungen des demographischen Wandels auf den Arbeitsmarkt in Sachsen: Analyse und Gegenstrategien (2004)
Grundig, Beate; Pohl, Carsten;Zitatform
Grundig, Beate & Carsten Pohl (2004): Auswirkungen des demographischen Wandels auf den Arbeitsmarkt in Sachsen. Analyse und Gegenstrategien. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 11, H. 3, S. 5-17.
Abstract
"Mittels einer Status-Quo-Prognose werden die Auswirkungen des demographischen Wandels auf den Arbeitsmarkt in Sachsen untersucht. Danach könnte bei den hoch qualifizierten Erwerbspersonen bereits in naher Zukunft eine Arbeitskräfteknappheit eintreten. Selektive Zuwanderung, die Verlängerung der Lebensarbeitszeit sowie die Erhöhung der Erwerbsbeteiligung unter hoch qualifizierten Frauen (mit Kindern) könnten dazu beitragen, den Mangel zu verringern. Langfristig muss jedoch verstärkt die Bildung von hoch qualifiziertem Humankapital im Freistaat gefördert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Akademiker auf dem Arbeitsmarkt immer noch am besten aufgestellt (2004)
Grundig, Beate; Lenecke, Philip;Zitatform
Grundig, Beate & Philip Lenecke (2004): Akademiker auf dem Arbeitsmarkt immer noch am besten aufgestellt. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 11, H. 4, S. 36-40.
Abstract
"Der Beitrag soll einen Überblick über die Entwicklung der qualifikationsspezifischen Arbeitslosenquoten in Sachsen im Zeitraum von 1999 bis 2003 und eine genauere Analyse der Verteilung auf die Altersgruppen ermöglichen. Um die sächsischen Ergebnisse einzuordnen, wird außerdem ein Vergleich mit Gesamtdeutschland angestellt. Trotz Rückgangs der erwerbstätigen Akademiker und steigender Arbeitslosenzahlen heben sich die qualifikationsspezifischen Arbeitslosenquoten der Akademiker immer noch deutlich positiv von den anderen Gruppen ab. Personen ohne Berufsabschluss sind weiterhin die größte Problemgruppe am Arbeitsmarkt: Auf einen Erwerbstätigen dieser Gruppe kommt in Sachsen mehr als ein registrierter Arbeitsloser." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zwischenbetrieblicher Arbeitsmarkt zwischen Instabilität und mühsamer Neustrukturierung: Arbeits- und Ergebnisbericht Teilprojekt B1 (2004)
Grünert, Holle; Wiekert, Ingo; Buchheim, Silvio; Decdeli-Holzwarth, Hale; Kohte, Wolfgard; Pick, Daniela; Spangenberg, Constanze; Ketzmerick, Thomas; Lutz, Burkart; Nörenberg, Liane;Zitatform
(2004): Zwischenbetrieblicher Arbeitsmarkt zwischen Instabilität und mühsamer Neustrukturierung. Arbeits- und Ergebnisbericht Teilprojekt B1. Jena u.a., 35 S.
Abstract
"Viele ostdeutsche Beschäftiger - vor allem kleinere Betriebe mit qualifikationsintensiven Produktions- bzw. Leistungskonzepten - werden in den kommenden Jahren durch die Altersstruktur ihrer Belegschaften dazu gezwungen, die bisher meist ausgeprägte Binnenorientierung ihrer Personalwirtschaft aufzugeben und sich weit stärker zum externen, zwischenbetrieblichen Arbeitsmarkt zu öffnen, um hier die benötigten Fachkräfte zu rekrutieren. Das Teilprojekt nimmt an, dass hiermit erhebliche qualitative und quantitative Ungleichgewichte ('mismatch') auf den entsprechenden Teilarbeitsmärkten, neuartige Herausforderungen für die individuellen und kollektiven Arbeitsmarktakteure und tiefgreifende Veränderungen in Struktur und Funktionsweise zwischenbetrieblicher Arbeitsmärkte für Fach- und Führungskräfte verbunden sein werden.
Zentrale Absicht des Teilprojektes ist es, die heute bereits zu beobachtenden oder für die kommenden Jahre zu erwartenden Veränderungen in den Funktionsvoraussetzungen und der Funktionsweise zwischenbetrieblicher Arbeitsmärkte für wichtige Gruppen von Fachkräften mittlerer und höherer Qualifikation möglichst zeitnah, verlässlich und detailliert zu beschreiben und zu analysieren. Gleichzeitig will das Teilprojekt in enger Verbindung mit den empirisch-statistischen Erhebungen und Analysen die bereits begonnene konzeptuelle Klärung von wichtigen Konstituanten externer Arbeitsmärkte für Fachkräfte mittlerer und höherer Qualifikation fortsetzen.
Um sowohl der Komplexität des Gegenstandes wie der Dynamik seiner Entwicklung Rechnung zu tragen, scheint ein Zwei-Ebenen-Ansatz angebracht:
Auf der Makroebene des Beschäftigungssystems in Ostdeutschland oder in einzelnen ostdeutschen Bundesländern soll die Beobachtung wichtiger Entwicklungsdimensionen - institutionell-normative Regulierung, Aus- und Weiterbildung sowie Beschäftigungsstruktur und Mobilität - fortgeführt werden. Die empirische Grundlage soll vor allem geliefert werden durch eine Kombination der Auswertung amtlicher Datenbestände und bereits vorliegender, einschlägiger Untersuchungen mit eigenen Erhebungen (Weiterführung eines Expertenpanels und eine größere Betriebsbefragung zu Ausbildungs- und Rekrutierungsverhalten)." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Females' willingness to work and the discouragement effect of poor local childcare provision (2004)
Zitatform
Ham, Maarten van & Felix Büchel (2004): Females' willingness to work and the discouragement effect of poor local childcare provision. In: Applied economics quarterly, Jg. 50, H. 4, S. 363-377.
Abstract
Untersucht werden die Auswirkungen regionaler Strukturen sowohl auf die Bereitschaft von Frauen, eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen als auch auf die Wahrscheinlichkeit, dass nichterwerbstätige aber arbeitsbereite Frauen tatsächlich Arbeit suchen. Hierzu wurden regionale Daten mit personenbezogenen Daten aus dem Sozioökonomischen Panel verknüpft. Die Ergebnisse eines bivariaten Probitmodells zeigen, dass hohe Arbeitslosigkeit auf dem regionalen Arbeitsmarkt Frauen entmutigt, sich eine Stelle zu suchen. Weiterhin wird gezeigt, dass Mütter mit kleinen Kindern zwar bereit sind zu arbeiten, gleichzeitig ist aber die Wahrscheinlichkeit, dass sie eine Stelle suchen, gering, wenn sie gleichzeitig mit den lokalen Kinderbetreuungsmöglichkeiten unzufrieden sind. Diese Ergebnisse belegen, dass es die hohen institutionellen und räumlichen Barrieren sind, die Mütter von einer Erwerbstätigkeit abhalten. (IAB)
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Literaturhinweis
Females' willingness to work and the discouragement effect of a poor local childcare provision (2004)
Zitatform
Ham, Maarten van & Felix Büchel (2004): Females' willingness to work and the discouragement effect of a poor local childcare provision. (IZA discussion paper 1220), Bonn, 24 S.
Abstract
"We analyze the effects of regional structures on females' willingness to work as well as on the probability that non-employed women who are willing to work actually will engage in job search. Special permission was granted to link regional data to individual respondents in the German Socio-Economic Panel (SOEP). Results of a bivariate probit model correcting for sample selection show that high regional unemployment discourages women from entering the labor market. Further, findings indicate that women with young children are willing to work, but that women with young children and mothers who are unhappy with the regional childcare provision are the least likely to look for a job. These findings indicate that high institutional and spatial barriers discourage mothers from entering employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die IAB-Regionalstichprobe 1975-2001: IABS-RO1 (2004)
Zitatform
Hamann, Silke, Gerhard Krug, Markus Köhler, Wolfgang Ludwig-Mayerhofer & Anne Hacket (2004): Die IAB-Regionalstichprobe 1975-2001. IABS-RO1. In: ZA-Information H. 55, S. 34-59.
Abstract
"Die Arbeit stellt die neue regionalisierte Stichprobe aus der Beschäftigten- und Leistungshistorik des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung vor. Ausgehend von der Datengrundlage und den Arbeiten der Datenaufbereitung und Anonymisierung werden vor allem die Neuerungen gegenüber früheren Regionalstichproben vorgestellt, so der größere Stichprobenumfang; die Möglichkeit, die Stichprobe zukünftig wesentlich schneller und einfacher zu aktualisieren, oder die Einbeziehung geringfügiger Beschäftigungsverhältnisse ab dem Jahr 1999. Auch ein Online-Informationsangebot für die Arbeit mit der Stichprobe steht zur Verfügung. Ein kurzes Beispiel verdeutlicht abschließend das Analysepotenzial der Daten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Lokale Beschäftigung und Ökonomie: Herausforderung für die "Soziale Stadt" (2004)
Hanesch, Walter; Schnetger, Meike; Kronauer, Martin; Kazepov, Yuri ; Walther, Jens-Uwe; Idik, Ercan; Schulz, Andreas ; Häußermann, Hartmut; Bode, Ingo ; Krüger-Conrad, Kirsten; Rehfeld, Dieter; Mühlich, Eberhard; Hanesch, Walter; Wohlfahrt, Norbert; Güntner, Simon ; Özcan, Veysel; Evers, Adalbert ; Walter, Gerd; Dangschat, Jens S. ; Läpple, Dieter; Buestrich, Michael;Zitatform
Hanesch, Walter & Kirsten Krüger-Conrad (Hrsg.) (2004): Lokale Beschäftigung und Ökonomie. Herausforderung für die "Soziale Stadt". Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 373 S.
Abstract
"Dem Wandel der Wirtschaftslandschaft und der Strukturkrise des Arbeitsmarkts steht eine zunehmende Regionalisierung und Kommunalisierung der wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Steuerung gegenüber. Zugleich werden wachsende sozialökonomische Polarisierungsprozesse durch den Umbau der bundesweiten Sicherungssysteme und Integrationsprogramme immer weniger kompensiert. Daher stellt sich die Frage, welche Rolle und Aufgabe die Kommunen künftig im Kontext des 'aktivierenden' Sozialstaats übernehmen können. Der Band unternimmt den Versuch, die Problem- und Handlungsdimensionen der 'Lokalen Beschäftigung und Ökonomie' im Kontext der 'Sozialen Stadt' auszuloten und die Thematik aus dem Kontext der verschiedenen fachwissenschaftlichen Diskurse zusammenzuführen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Diversifikation und regionale Wirtschafts- und Beschäftigungsentwicklung: eine empirische Analyse für ausgewählte deutsche Gebiete (2004)
Haug, Peter;Zitatform
Haug, Peter (2004): Diversifikation und regionale Wirtschafts- und Beschäftigungsentwicklung. Eine empirische Analyse für ausgewählte deutsche Gebiete. In: Review of regional research, Jg. 24, H. 2, S. 177-195.
Abstract
"Der Beitrag untersucht die Auswirkungen einer heterogenen Wirtschaftsstruktur auf die Beschäftigungssituation einer Kommune. Es wird anhand eines einfachen mikroökonomischen Modells unter Unsicherheit illustriert, dass sowohl für private Haushalte als auch für Unternehmen die Ansiedlung in wirtschaftlich diversifizierten Gemeinden aufgrund der damit verbundenen Versicherungsfunktion (Verringerung des Einkommensrisikos sowie der Einstellungskosten im weitesten Sinne) für Arbeitgeber und Arbeitnehmer vorteilhaft sein kann. Die ökonometrischen Schätzergebnisse für niedersächsische Kommunen deuten auf einen positiven Zusammenhang zwischen Diversifikation der lokalen Wirtschaft und der Beschäftigungssituation hin, und zwar sowohl auf der Ebene der aggregierten Arbeitskräftenachfrage einer Gemeinde als auch für die Beschäftigung der meisten Wirtschaftszweige." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Geboren 1964 und 1971: Neuere Untersuchungen zu Ausbildungs- und Berufschancen in Westdeutschland (2004)
Zitatform
Hillmert, Steffen & Karl Ulrich Mayer (Hrsg.) (2004): Geboren 1964 und 1971: Neuere Untersuchungen zu Ausbildungs- und Berufschancen in Westdeutschland. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 252 S.
Abstract
"Die 1980er und 1990er Jahre gelten als Jahrzehnte der Krise, geprägt durch Turbulenzen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt, aber auch die historischen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Wiedervereinigung. Wie gelang es unter diesen erschwerten Bedingungen jungen Menschen, Schule und Ausbildung zu absolvieren und im Erwerbssystem Fuß zu fassen? Welche Erfolge, aber auch welche Hürden und Muster von Ungleichheiten gab es? Dieser Band fasst die wesentlichen Ergebnisse aus dem jüngsten Teilprojekt der Westdeutschen Lebensverlaufsstudie am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung zusammen. Ausgewählt und ausführlich analysiert wurden hier knapp 3.000 Lebensverläufe der Geburtsjahrgänge 1964 und 1971. Zu den bearbeiteten Themen zählen: die Situation Jugendlicher ohne Schulabschluss, junge Ausländer beim Berufseinstieg, Mehrfachausbildungen, ausbildungsadäquate Beschäftigung, Befristung von Erwerbsverhältnissen, Geschlechterungleichheiten und Ost-West-Unterschiede bei Ausbildung und Erwerbstätigkeit. In ihrer Gesamtheit zeichnen die Beiträge ein überraschendes Bild der Bildungs- und Arbeitsmarktsituation junger Erwachsener in den 80er und 90er Jahren. Es zeigen sich vielfach schwierige und langwierige Übergänge, die aber nur selten zu dauerhaften Beeinträchtigungen der Lebensverläufe dieser Kohorten führen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
EU-Osterweiterung und Zuwanderung nach Sachsen (2004)
Zitatform
Hofmann, Herbert, Carsten Pohl & Martin Werding (2004): EU-Osterweiterung und Zuwanderung nach Sachsen. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 11, H. 2, S. 16-26.
Abstract
"Für Sachsen wurde erstmalig explizit das Migrations- und Pendlerpotenzial aus den acht mittel- und osteuropäischen Beitrittsländern der nächsten EU-Erweiterungsrunde geschätzt. Bei sofortiger Herstellung der Arbeitnehmerfreizügigkeit ergäbe sich für den Freistaat ein Potenzial von 65.000 bis 85.000 Zuwanderern, zuzüglich etwa 30.000 Pendlern. Aufgrund des bevorstehenden Rückgangs der erwerbsfähigen Bevölkerung und dem sich abzeichnenden Mangel an qualifiziertem Nachwuchs, sollten die Grenzen für die Hochqualifizierten frühzeitig geöffnet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gestiegene berufliche Mobilität geprägt von Frauen und Jüngeren: erfolgreiche Arbeitssuche durch private Initiative (2004)
Zitatform
Holst, Elke & Jürgen Schupp (2004): Gestiegene berufliche Mobilität geprägt von Frauen und Jüngeren. Erfolgreiche Arbeitssuche durch private Initiative. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 71, H. 21, S. 303-310.
Abstract
"In Deutschland hat die Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt in den vergangenen zehn Jahren deutlich zugenommen. Nach Berechnungen des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) stieg von 1992 bis 2002 die Zahl jener, die innerhalb eines Jahres eine Arbeitsstelle neu angetreten haben, um mehr als 30 % auf knapp 6,3 Mill. Personen. Bei einer insgesamt sinkenden Erwerbstätigenzahl geht diese Dynamik vor allem auf Frauen und Jüngere zurück. Während die Erwerbsorientierung von Frauen stieg, zogen sich Männer vielfach vorzeitig vom Arbeitsmarkt zurück und nahmen dabei arbeitsmarktpolitische Maßnahmen in Anspruch, die zur Reduzierung des Arbeitsangebots dienen. In Ostdeutschland ist die Erwerbsorientierung der Frauen nach wie vor deutlich höher als in Westdeutschland. Zugleich sinkt deren Bedeutung auf dem Arbeitsmarkt vor allem aufgrund der Abwanderung jüngerer Frauen. Für eine erfolgreiche Stellensuche spielte die Vermittlung über das Arbeitsamt eine vergleichsweise geringe Rolle. Von der Stelle erfahren hatten die Bewerberinnen und Bewerber vor allem von Freunden und Verwandten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Qualifizierte Frauen und der Wirtschaftsstandort Hessen (2004)
Imelli, Birgit; Möhrle, Wilfried;Zitatform
Imelli, Birgit & Wilfried Möhrle (2004): Qualifizierte Frauen und der Wirtschaftsstandort Hessen. (Hessen Agentur, Wirtschaft- und Regionalforschung. Report 673), Wiesbaden, 92 S.
Abstract
Die Auswertung der statistischen Daten über die Erwerbssituation von Frauen in Hessen zeigt, das in Bezug auf die im Vergleich zu Männern geringere Erwerbsbeteiligung, auf die im Durchschnitt geringeren Einkommen, die geringere Repräsentanz bei der Führung von Unternehmen sowie die wesentlich höhere Teilzeitbeschäftigung dieses Bundesland nicht wesentlich vom Bundestrend abweicht. Für die besonders untersuchte Gruppe der hoch qualifizierten Frauen bestehen allerdings Unterschiede insofern, als in Hessen Frauen dieser Gruppe in höherem Maße erwerbstätig sind und in überdurchschnittlichem Umfang als Selbständige tätig sind. Eine Befragung ausgewählter Arbeitgeber ergab, dass das Engagement zur Verbesserung der Chancengleichheit, Familienförderung und Frauenförderung in vielen Unternehmen zum Standard gehört. Insgesamt wird festgehalten, dass Hessen Erwerbsbedingungen bietet, die hoch qualifizierten Frauen entgegenkommen, wenn auch noch Reserven bestehen. (IAB)
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Literaturhinweis
Thresholds for employment and unemployment: a spatial analysis of German regional labour markets 1992-2000 (2004)
Zitatform
Kosfeld, Reinhold & Christian Dreger (2004): Thresholds for employment and unemployment. A spatial analysis of German regional labour markets 1992-2000. (Universität Kassel, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften. Volkswirtschaftliche Diskussionsbeiträge 52/04), Kassel, 18 S.
Abstract
"Changes in production, employment and unemployment are closely related over the course of the business cycle. However, as exemplified by the laws of Verdoorn (1949, 1993) and Okun (1962, 1970), thresholds seem to be present in the relationship. Due to capacity reserves of the firms, output growth must exceed certain levels for the creation of new jobs or a fall in the unemployment rate. In order to get efficient estimates of these bounds, we take a wide range of information into account. In particular, thresholds for employment and unemployment are determined on the grounds of 180 German regional labour markets. To capture cross section dependencies, a spatial SUR model is built up utilizing the eigenfunction decomposition approach suggested by Griffith (1996, 2000). The results indicate, that minimum output growth sufficient for a rise in employment is below the level which is needed for a simultaneous drop in the unemployment rate. Especially, the thresholds turn out to be about 1.2 and 2.2 percent, respectively. The ordering is related both to demographic changes and institutional settings on the labour market, such as the working of the unemployment benefit system. If spatial effects are not controlled for, the thresholds seem to be overrated." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
City of talents? Berlin's regional economy, socio-spatial fabric and 'worst practice' urban governance (2004)
Krätke, Stefan;Zitatform
Krätke, Stefan (2004): City of talents? Berlin's regional economy, socio-spatial fabric and 'worst practice' urban governance. In: International journal of urban and regional research, Jg. 28, H. 3, S. 511-529.
Abstract
"Berlin's reinstatement as the capital of Germany has raised great expectations of its transformation into a major economic centre of the European urban system. However, the city has not been able to fulfil these expectations. Today, Berlin is being hit by a financial crisis with dramatic consequences for the city's future development prospects. This article outlines the main outcomes of Berlin's socio-economic restructuring in the 1990s: a tremendous loss of jobs in traditional industries has contributed to rising unemployment and the spread of urban poverty. The city has been a prime playground for speculative real estate investment, which has left behind a huge amount of unoccupied office space. On the other hand, new islands of economic growth have been developing in Berlin, particularly in knowledge-intensive economic activities and the media industry. This development is related to the city's functioning as a highly attractive living place for the 'creative class' in Germany. At the same time, the city is an outstanding example of 'worst practice' urban governance, which has led to a financial crisis with truly catastrophic effects. The current financial consolidation policy may damage the prospects of Berlin's few growth sectors in the field of knowledge-intensive economic activities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Determinanten des Strukturwandels im Handwerk: Zusammenfassung der Ergebnisse eines Forschungsprojekts (2004)
Zitatform
Lageman, Bernhard, Wolfgang Dürig, Michael Rothgang, Lutz Trettin & Friederike Welter (2004): Determinanten des Strukturwandels im Handwerk. Zusammenfassung der Ergebnisse eines Forschungsprojekts. (RWI-Materialien 14), Essen, 34 S.
Abstract
Aufgabe der Studie ist es, Determinanten des Strukturwandels im deutschen Handwerk zu untersuchen. Berücksichtigt werden dabei u.a. technologische, demographische, produktionsorganisatorische und institutionelle Faktoren. Der Strukturwandel im Handwerk wird auf volkswirtschaftlicher, sektoraler und betrieblicher Ebene analysiert. Der zur Anwendung gelangende Methodenmix umfasste insbesondere die Analyse von Primärstatistiken, rd. 60 Expertenbefragungen, eine schriftliche Befragung von Handwerks- und einer Kontrollgruppe nicht handwerklicher Unternehmen sowie eine Befragung von Bauunternehmen im Umland von Leipzig. Bei der retrospektiven Analyse wurde auf die Handwerksdatenbank des RWI zurückgegriffen. Es wird gezeigt, dass das Handwerk seit Mitte der neunziger Jahre sehr starke Einbußen bei Beschäftigung und Umsatz hinnehmen musste. Dieses anhaltende Schrumpfen ist durch das Zusammenwirken eines Bündels ungünstiger struktureller und konjunktureller Faktoren zu erklären, die sich teilweise gegenseitig verstärken. Stärker als in der Vergangenheit wird derzeit sichtbar, das sich das Handwerk überwiegend auf Märkten bewegt, deren Expansionschancen begrenzt sind, während es - schon per institutioneller Definition - in den dynamischen Bereichen der 'wissensbasierten Ökonomie' nahezu nicht präsent ist. Konjunkturell wirkte sich vor allem die zögerliche Zunahme der Binnennachfrage ungünstig aus. Im Hinblick auf das Handwerksrecht wird ein Modernisierungsdefizit konstatiert, welches zu der ungünstigen Entwicklung in jüngster Zeit beigetragen hat. Ein Schlüssel zur Beendigung der Krise des Handwerks liegt in der Verbesserung des wirtschaftspolitischen Umfelds für unternehmerische Betätigung. (IAB)
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Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel Bremen 2003: Beschäftigungsformen, Personalfluktuation und Personalsuche (2004)
Landsberg, Helma; Wehling, Walter;Zitatform
Landsberg, Helma & Walter Wehling (2004): IAB-Betriebspanel Bremen 2003. Beschäftigungsformen, Personalfluktuation und Personalsuche. (IAB-Betriebspanel Bremen / Freie Hansestadt Bremen, Senatorin für Wirtschaft ...), Bremen, 49 S.
Abstract
"lm Zuge der Flexibilisierung gewinnen neue Formen der Erwerbstätigkeit, die zum Teil erst durch Veränderung gesetzlicher Rahmenbedingungen ermöglicht wurden, wie Teilzeit, geringfügige Beschäftigung, befristete Arbeitsverhältnisse und Leiharbeit an Bedeutung. Aber nicht nur die Formen der abhängigen Beschäftigung, sondern auch die Möglichkeiten der Selbständigkeit wandeln sich, so z.B. durch Verbreitung von Franchising und Einführung der Ich-AG.
Einleitend wird auf Basis der Daten der amtlichen Statistik ein Überblick über die Erwerbstätigenstruktur gegeben und um Informationen zu befristeten Einstellungen aus dem IAB-Betriebspanel ergänzt.
Entsprechend dem Schwerpunkt des IAB-Betriebspanel-Fragebogens 2003 wird in der Auswertung ein besonderes Augenmerk auf den Einsatz von Leiharbeitern gelegt. Leiharbeit stellt für Betriebe eine besonders flexible Form der Personalwirtschaft dar. Personal wird nicht mehr selbst vorgehalten, sondern bei Bedarf entliehen. Für die größere Flexibilität werden vom Entleiher Abstriche hinsichtlich Betriebskenntnissen und -treue in Kauf genommen.
Im Zusammenhang mit der Diskussion um die Höhe der Lohnnebenkosten sowie die Förderung geringfügiger Beschäftigung und die Vermeidung von Schwarzarbeit wurden die Soziallasten für Mini- und Midi-Jobs neu geregelt. Seit April 2003 gelten für die sogenannten Midi-Jobs (Verdienst zwischen 400 und 800 EURO) niedrigere Steuersätze, um den Übergang von geringfügiger in Vollzeitbeschäftigung zu erleichtern. Das Ausmaß der Beschäftigung von Arbeitnehmern in diesem unteren Einkommensbereich wurde mit der IAB-Betriebspanel-Befragung 2003 erfasst.
Flexible Arbeitsgestaltung ermöglicht es, auf Schwankungen in der Produktion bzw. Geschäftstätigkeit einzugehen. Anhand einer Sonderfrage wird untersucht, welche Maßnahmen vorrangig eingesetzt werden, um Produktionsschwankungen auszugleichen.
Die Flexibilisierung des Arbeitsmarktes zeigt sich nicht nur in der Ausgestaltung der Arbeitsverträge, sondern auch in der Personalfluktuation. Nach dem Aufzeigen der Dynamik der Bewegungen auf dem Arbeitsmarkt werden die Gründe für Personalabgänge analysiert. Auch die Möglichkeiten der Personalrekrutierung haben sich verändert. Die Diskussion um die Arbeitsvermittlungsleistungen der Arbeitsämter hat zur Einrichtung von privaten Arbeitsvermittlungen und von Personal-Service-Agenturen geführt. Im abschließenden Kapitel wird mittels einer Sonderfrage des Panels 2003 betrachtet, welche Möglichkeiten der Personalsuche Unternehmen bevorzugen und speziell welche Bedeutung den Vermittlungsleistungen der Arbeitsämter aus Sicht der Betriebe zu kommt. Erkenntnisse über die Verhaltensweise der Betriebe bei der Personalsuche geben für die Wiedereingliederung von Arbeitslosen wichtige Hinweise." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Chancen und Risiken in neuen Arbeitsfeldern der Informationsgesellschaft: das Beispiel der Multimedia-Branche. Schlussbericht (2004)
Läpple, Dieter; Wixforth, Jürgen; Thiel, Joachim;Zitatform
Läpple, Dieter, Joachim Thiel & Jürgen Wixforth (2004): Chancen und Risiken in neuen Arbeitsfeldern der Informationsgesellschaft. Das Beispiel der Multimedia-Branche. Schlussbericht. Hamburg, 53 S.
Abstract
"Ziel des Projektes 'Chancen und Risiken in neuen Arbeitsfeldern der Informationsgesellschaft: das Beispiel der Multimedia-Branche' war es, auf der einen Seite Strukturen und Funktionsweisen der Branche und des Beschäftigungssystems der neuen Medien beispielhaft an einem zum einen typischen und zum anderen durch die Ausgeprägtheit von Boom und Krise besonders hervorstechenden Arbeitsfeld der Informations- und Wissensgesellschaft zu untersuchen und auf der anderen Seite sowohl die Fragestellungen und Annahmen als auch die Ergebnisse dieser Untersuchung in das Nachdenken und den Dialog der Sozialpartner und der sonstigen Akteure der Arbeitsmarktpolitik einzuspeisen. Damit hatte das Projekt zwei unterschiedliche Ausrichtungen: 1. als akademisches Projekt eine empirisch-analytische Dimension zur Generierung von Wissen über Strukturen und Dynamiken in einem neuen Arbeitsfeld sowie 2. als Wissenschafts-Praxis-Transfer eine dialogorientierte Ausrichtung zur Verbreitung dieses Wissens unter den Praxisakteuren in diesem Arbeitsfeld bzw. zur mittelfristigen Veränderung ihrer Praxis. Inhaltlicher Schwerpunkt des Projektes sind dabei die Ungleichheitsmuster im Arbeitsmarkt der neuen Medien, die neben dem Thema der Ungleichverteilung von Chancen und Risiken auch in ihrer Rolle als Mobilitäts- und Mobilisierungsbarrieren auf dem Arbeitsmarkt und somit als Einschränkung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen betrachtet und diskutiert werden. Die handlungsorientierte Zielsetzung ist somit der Abbau dieser Ungleichheitsmuster als Voraussetzung zur Erreichung des Doppelziels von Wettbewerbsfähigkeit und Kohäsion, das in der Lissabon-Strategie des Europäischen Rates vom März 2000 festgelegt wurde." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Hamburger Arbeitsmarkt im globalen Kontext (2004)
Läpple, Dieter;Zitatform
Läpple, Dieter (2004): Hamburger Arbeitsmarkt im globalen Kontext. In: E. Hönekopp, R. Jungnickel & T. Straubhaar (Hrsg.) (2004): Internationalisierung der Arbeitsmärkte (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 282), S. 147-181.
Abstract
"Der Beitrag geht von der These aus, dass die gegenwärtigen Formen der Globalisierung auf städtischer Ebene zu einer Intensivierung eines 'global-local-interplay' - also einer zunehmenden Durchdringung globaler und lokaler Entwicklungsdynamiken - geführt haben. Am Beispiel der Metropolregion Hamburg werden die gegenwärtigen Umbrüche und Problemlagen auf dem städtischen Arbeitsmarkt analysiert. Dazu wird ein neues Analysekonzept zur Strukturierung der Beschäftigungsdaten eingeführt, das Konzept sog. Tätigkeitscluster. Durch den wirtschaftlichen Strukturwandel und neue Formen der internationalen Arbeitsteilung haben die Städte zwar ihre Rolle als Zentren der industriellen Produktion verloren, es gibt jedoch signifikante Gründe für die Annahme, dass sich Stadtmetropolen gerade in Zeiten von Globalisierung und Digitalisierung zu einem privilegierten Innovationsfeld der Wissens- und Kulturproduktion entwickeln. Die Bedeutung der Arbeit als Produktionsfaktor wird sich mit dem Übergang zu einer Wissensökonomie erhöhen, wodurch Arbeitsmärkte für Hochqualifizierte zum zentralen Standortfaktor städtischer Ökonomien werden. Angesichts der sehr unterschiedlichen Problemlagen des städtischen Arbeitsmarktes sowie der begrenzten politischen Handlungsmöglichkeiten greift eine einseitige Weltmarktausrichtung städtischer Entwicklungs- und Arbeitsmarktpolitik eindeutig zu kurz. Gefordert sind ein Strategie-Mix und offene, dialogorientierte Handlungskonzepte. Im Mittelpunkt einer zukunftsorientierten Stadtpolitik muss die Anpassung der Erziehungs- und Ausbildungseinrichtungen an die Erfordernisse einer multiethnischen Stadtgesellschaft und an die Herausforderungen einer Wissensgesellschaft stehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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