Evaluation der Arbeitsmarktpolitik
Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.
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Literaturhinweis
Decentralisation of active labour market policy: the case of Swedish local employment service committees (2000)
Zitatform
Lundin, Martin & Per Skedinger (2000): Decentralisation of active labour market policy. The case of Swedish local employment service committees. (Office of Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2000/06), Uppsala, 41 S.
Abstract
"Decentralisation of decision-making in active labour market policy makes it possible to use local information to the fullest, but may also impinge on the fulfilment of national objectives, as suggested by principal-agent theory. The purpose of this study is to examine the effects of a Swedish pilot programme in 1996, which strengthened the role of the local authorities in labour market policy in parts of the country. Survey evidence suggests a non-negligible divergence between the objectives of the municipality representatives and the central government's goals. Regarding programme effects, our econometric findings do not indicate any increase in geographical lock-in of the unemployed, but decentralisation seems to spur local initiatives in the form of labour market programmes organised by the municipalities. In addition, targeting on outsiders is to some extent more common in municipal projects than in others." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Evaluation und Qualitätsmanagement in der Arbeitsmarktpolitik: einige systematische Vorüberlegungen und praktische Ansätze zur lokalen Umsetzung (2000)
Luschei, Frank; Trube, Achim;Zitatform
Luschei, Frank & Achim Trube (2000): Evaluation und Qualitätsmanagement in der Arbeitsmarktpolitik. Einige systematische Vorüberlegungen und praktische Ansätze zur lokalen Umsetzung. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 33, H. 3, S. 533-549.
Abstract
Der Beitrag befasst sich zunächst grundsätzlich mit dem Verhältnis von Evaluation und Qualitätsmanagement in der Arbeitsmarktpolitik. Die Autoren zeigen hier, dass eindimensionale Evaluationsansätze, die sich allein auf die Ergebnisse von Eingliederungsbilanzen stützen, sowohl wissenschaftlich als auch sozialpolitisch und vor allem erkenntnistheoretisch problematisch sind. Der zweite Teil bezieht die Eingangsüberlegungen dann auf die Praxis. Es wird ein Modellprojekt vorgestellt, wo Arbeits- und Sozialverwaltung für Dauerarbeitslose mit ergänzendem Sozialhilfebezug individuell passgenaue Wege zur Entwicklungs- und Vermittlungsassistenz (EVA) ausprobierten. Aus der Fülle der verschiedenen Evaluationsergebnisse für das Modellprojekt, das unter Verwendung eines Experimental- und Kontrollgruppendesigns nach dem polyvalenten Ansatz ausgewertet wurde, werden zwei ausgewählt: Zum einen wird (konventionell) auf die Produktqualität geschaut, d.h. auf die Eingliederungsbilanz. Die von der ursprünglichen Untersuchungshypothese abweichenden Erhebungsresultate - d.h. die relativ schlechten Einmündungsergebnisse bei dem Modellprojekt - sind dann Anlass, einer zusätzlichen Vermutung nachzugehen, nämlich der, dass der vergleichsweise geringe Arbeitsmarkterfolg in einer suboptimalen Procederequalität begründet sein könnte. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass in der Methodik der Arbeit mit schwervermittelbaren Dauerarbeitslosen noch ganz erhebliche Optimierungsmöglichkeiten stecken. (IAB2)
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Literaturhinweis
Aktive Arbeitsmarktpolitik zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit (2000)
Mahringer, Helmut;Zitatform
Mahringer, Helmut (2000): Aktive Arbeitsmarktpolitik zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit. In: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung. Monatsberichte, Jg. 73, H. 6, S. 377-390.
Abstract
"Im Rhamen des Nationalen Aktionsplans für Beschäftigung (NAP) erfuhr die aktive Arbeitsmarktpolitik in Österreich eine deutliche Aufwertung. Die Ausgaben für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen stiegen 1999 kräftig, die günstige Konjunkturlage und die Initiativen des NAP trugen zu einer Verbesserung der Arbeitsmarktsituation bei: Die Arbeitslosigkeit sank 1999 erheblich, die Beschäftigungsaufnahmen aus Arbeitslosigkeit nahmen stark zu. Die erfreulichen Daten sind jedoch in Bezug auf die Situation Langzeitarbeitsloser mit Vorsicht zu intepretieren. Gemäß Indikatoren zur Messung längerfristiger Ausgrenzung aus dem Erwerbsleben dürfte die Verbesserung wesentlich schwächer ausgefallen sein: Der Bestand an Notstandshilfeempfängern sank etwa im selben Ausmaß wie der Arbeitslosenbestand insgesamt, die Zahl der Arbeitsaufnahmen aus Langzeitarbeitslosigkeit hat sich sogar verringert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ergebnisse der Begleitforschung zur Umsetzung der Artikel 7 und 9 des Sofortprogramms der Bundesregierung zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit 1999: Abschlussbericht (2000)
Marchl, Gabriele;Zitatform
Marchl, Gabriele (2000): Ergebnisse der Begleitforschung zur Umsetzung der Artikel 7 und 9 des Sofortprogramms der Bundesregierung zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit 1999. Abschlussbericht. Bonn, 46 S.
Abstract
"Der Abschlussbericht fasst Ergebnisse und Schlussfolgerungen aus der qualitativen Begleitforschung zur Umsetzung der Artikel 7 (Nach- und Zusatzqualifizierung) und 9 (Qualifizierungs-ABM) des JuSoPro im Jahr 1999 zusammen. Im Rahmen eines handlungsorientierten Evaluationsansatzes wurde das Handlungsspektrum von 60 ausgewählten Arbeitsämtern bei der Umsetzung der Richtlinien des Programms stufenweise evaluiert. Im Zentrum standen regionale Rahmenbedingungen, Schwerpunktsetzungen bei den arbeitsmarkt- und bildungspolitischen Zielsetzungen, die angebotenen Maßnahmen und die Gestaltungsbeiträge der maßgeblich an der regionalen Umsetzung beteiligten Akteure (Arbeitsämter, Maßnahmeträger, Kooperationspartner, Netzwerke). Anhand von drei Beispielen, die das Spektrum der Fördermöglichkeiten von Artikel 7 exemplarisch verdeutlichen, werden bewährte und innovative Maßnahmekonzepte zur Nach- und Zusatzqualifizierung vorgestellt und Besonderheiten, Erfahrungen und Ergebnisse bei der Realisierung der Maßnahmen aufgezeigt. Ein zusammenfassendes Resümee der unter Artikel 9 hauptsächlich für die Zielgruppe "Benachteiligte" durchgeführten Maßnahmen stellt vor dem Hintergrund der Erfahrungen der Arbeitsämter, Träger und Teilnehmer die wichtigsten Erfolgsfaktoren heraus. Abschließend werden Empfehlungen für die weitere Durchführung dieses oder ähnlichen Programme im komplexen Handlungsfeld von Arbeitsmarkt, Beschäftigungsförderung und beruflicher Bildung gegeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
What works among active labour market policies: evidence from OECD countries' experiences (2000)
Martin, John P.;Zitatform
Martin, John P. (2000): What works among active labour market policies. Evidence from OECD countries' experiences. In: OECD economic studies H. 30, S. 79-113.
Abstract
Überblick über neuere Trends der aktiven Arbeitsmarktpolitik in der OECD und Zusammenhänge zwischen aktiver und passiver Politik, sowie über einschlägige Evaluationsstudien. (IAB)
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Literaturhinweis
Berufliche Neuorientierung im Vorfeld von Entlassungen: Projekt-Abschlußbericht (2000)
Zitatform
Muth, Josef (2000): Berufliche Neuorientierung im Vorfeld von Entlassungen. Projekt-Abschlußbericht. (Graue Reihe des Instituts Arbeit und Technik 2000-04), Gelsenkirchen, 149 S.
Abstract
"Im Zeitraum von 1995 bis 1998 wurden die rechtlichen Rahmenbedingungen für den klassischen Abfindungssozialplan durch Änderungen im Renten- und Arbeitsförderungsrecht gravierend beschnitten. Vor diesem Hintergrund wird die Suche nach neuen Modellen des Personalabbaus dringlich, die sowohl zwischen den betrieblichen Sozialpartnern konsensfähig als auch arbeitsmarktpolitisch sinnvoll erscheinen. Ziel dieser Ansätze ist es, Arbeitslosigkeit im Zuge von Entlassungen möglichst erst gar nicht entstehen zu lassen, sondern die Betroffenen bereits im Vorfeld in neue Beschäftigung auf dem externen Arbeitsmarkt zu bringen. Die vorliegende Studie zeigt exemplarisch anhand von drei Fallstudien, wie 'proaktive' und betriebsnahe Maßnahmen zur Förderung der beruflichen Neuorientierung und Mobilität ausgestaltet werden können und welche Faktoren den Erfolg der Maßnahmen maßgeblich beeinflussen. Die hier untersuchten Aktivitäten sind Beispiele für eine Verzahnung von betrieblicher Personalpolitik und öffentlicher Arbeitsmarktpolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Do active labor market policies help unemployed workers to find and keep regular jobs? (2000)
Ours, Jan C. van;Zitatform
Ours, Jan C. van (2000): Do active labor market policies help unemployed workers to find and keep regular jobs? (IZA discussion paper 121), Bonn, 34 S.
Abstract
Auf der Grundlage prozeßproduzierter Daten wurden die Wirkungen aktiver Arbeitsmarktpolitik in der Slowakischen Republik untersucht. Dabei zeigt sich, daß kurzzeitig subventionierte Arbeitsverhältnisse den besten Erfolg in bezug auf eine Einmündung in Beschäftigung - einschließlich Beschäftigungsdauer - haben. (IAB)
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Literaturhinweis
Business start-ups by the unemployed: an econometric analysis based on firm data (2000)
Zitatform
Pfeiffer, Friedhelm & Frank Reize (2000): Business start-ups by the unemployed. An econometric analysis based on firm data. In: Labour economics, Jg. 7, H. 5, S. 629-663. DOI:10.1016/S0927-5371(00)00016-6
Abstract
Die Autoren untersuchen mit Daten des ZEW-Gründungspanels die Beschäftigungsentwicklung und Überlebenswahrscheinlichkeit von Unternehmensgründungen durch Arbeitslose und Nicht-Arbeitslose für einen Zeitraum von ca. einem Jahr. (IAB)
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Literaturhinweis
Erfolgsbeobachtung von Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation aus der Sicht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (2000)
Plath, Hans-Eberhard;Zitatform
Plath, Hans-Eberhard (2000): Erfolgsbeobachtung von Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation aus der Sicht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. In: Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (Hrsg.) (2000): Rehabilitation im Wandel : Kongreßbericht. 3. Bundeskongress für Rehabilitation, 21.-23. April 1999, Congress Centrum Suhl, S. 255-262.
Abstract
Der Autor betrachtet zunächst die Erfolgsfeststellung als theoretisches und methodisches Problem und anschließend die Ebenen der Erfolgsbestimmung in Evaluationsprojekten zur beruflichen Rehabilitation. Angesprochen werden dabei orientierende Überblicksanalysen, differenzierende Überblicksanalysen, vertiefte inhaltliche Analysen und fallbezogenen Analysen. Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die Weiterentwicklung von theoretischen Konzepten, Untersuchungsansätzen und Methoden mit hoher rehabilitationswissenschaftlicher Sachspezifik erfolgen muss, wobei nicht klar ist, ob die Evaluation im Rahmen des zuvor vorgestellten Stufenkonzepts möglich ist. (IAB)
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Literaturhinweis
Wirkungen aktiver Arbeitsmarktpolitik: Evaluationsergebnisse für Deutschland, Schweden, Dänemark und die Niederlande (2000)
Rabe, Brigitta;Zitatform
Rabe, Brigitta (2000): Wirkungen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Evaluationsergebnisse für Deutschland, Schweden, Dänemark und die Niederlande. (Discussion papers / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung WZB, Abteilung Arbeitsmarktpolitik und Beschäftigung 00-208), Berlin, 71 S.
Abstract
"Hohe Teilnehmerzahlen sowie ein beträchtlicher Mitteleinsatz für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen haben in den letzten Jahren zu einem gesteigerten Interesse an den Wirkungen aktiver Arbeitsmarktpolitik geführt. In dieser Literaturstudie wird daher danach gefragt, was sich nach dem aktuellen Stand der Evaluierungsforschung über die bisherige Wirksamkeit aktiver Arbeitsmarktpolitik in Deutschland sagen lässt. Welche Instrumente funktionieren für welche Personengruppen und welche Maßnahmengestaltung ist zu bevorzugen? Welche makroökonomischen Effekte hat die aktive Arbeitsmarktpolitik? Welche Erkenntnisse sind gesichert und welche Fragen lassen sich noch nicht beantworten? Auch die Erfahrungen in Schweden, Dänemark und den Niederlanden werden hinzugezogen, um gegebenenfalls nachahmenswerte Modelle beim Einsatz aktiver Arbeitsmarktpolitik zu identifizieren. Bei ebenfalls hohen Ausgaben für aktive Arbeitsmarktpolitik waren zumindest Dänemark und die Niederlande in den vergangenen Jahren beschäftigungspolitisch weit erfolgreicher als Deutschland. Allerdings war dafür neben der aktiven Arbeitsmarktpolitik eine jeweils spezifische Kombination u.a. aus arbeitsrechtlicher Regulierung, Tarifpolitik sowie ökonomischer Rahmenbedingungen verantwortlich, so dass sich ein Erfolgsmodell nicht ohne weiteres kopieren lässt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Handlungsoptionen des Landes NRW im Bereich der (aktiven) Arbeitsmarktpolitik unter besonderer Berücksichtigung des Vergleichs mit Programmen der anderen Bundesländer (2000)
Schmid, Josef; Blancke, Susanne;Zitatform
Schmid, Josef & Susanne Blancke (2000): Handlungsoptionen des Landes NRW im Bereich der (aktiven) Arbeitsmarktpolitik unter besonderer Berücksichtigung des Vergleichs mit Programmen der anderen Bundesländer. In: Enquete-Kommission Zukunft der Erwerbsarbeit (Hrsg.) (2000): Strategien zur Belebung des Arbeitsmarktes : Materialband zu Teil 2 - Handlungsempfehlungen, S. 599-624.
Abstract
Das Gutachten wurde für die am 7. Juli 1995 vom Landtag von Nordrhein-Westfalen eingesetzte Enquete-Kommission "Zukunft der Erwerbsarbeit" erstellt. Im Rahmen der Studie werden verschiedene Indikatoren (Marktnähe, Prävention, Verknüpfung mit anderen Politiken und Instrumenten, Zielgruppenorientierung und institutionelle Flankierung) herangezogen, um die arbeitsmarktpolitischen Programme der Länder systematisch darzustellen und zu bewerten. Dabei werden eine Reihe von Gemeinsamkeiten, aber auch einige Unterschiede sichtbar. Ergänzend zu diesem systematischen Vorgehen werden ausgewählte Einzelbeispiele und Projekte der Bundesländer und einiger westeuropäischer Länder genauer dargestellt. Abschließend werden dann Schlussfolgerungen für Nordrhein-Westfalen gezogen. (IAB2)
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Literaturhinweis
Wie kann man von anderen Ländern lernen?: neuere Ansätze in der vergleichenden Arbeitsmarktpolitikforschung (2000)
Schmid, Josef;Zitatform
Schmid, Josef (2000): Wie kann man von anderen Ländern lernen? Neuere Ansätze in der vergleichenden Arbeitsmarktpolitikforschung. In: IAW-Mitteilungen, Jg. 28, H. 3, S. 4-12.
Abstract
"Aus politiologischer Sicht analysiert der Autor den 'Polit-Tourismus' von erfolgreichen und weniger erfolgreichen Politikmaßnahmen zwischen Bundesländern wie auch international. Anhand von Beispielen zeigt er, dass oftmals ein Programm aus einer anderen Region nur sehr oberflächlich kopiert oder gar nur als globales Argument in der Diskussion verwendet wird. Mittels einer Systematisierung versucht er, Möglichkeiten und Grenzen der Übertragbarkeit einer erfolgreichen Politik zu beschreiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen und ihre Evaluierung: eine Bestandsaufnahme (2000)
Schmidt, Christoph M.;Zitatform
Schmidt, Christoph M. (2000): Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen und ihre Evaluierung. Eine Bestandsaufnahme. (IZA discussion paper 207), Bonn, 25 S.
Abstract
"Trotz des beachtlichen personellen und finanziellen Aufwands, der in der Bundesrepublik für die Durchführung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen betrieben wird, ist ihr Erfolg in keiner Weise gesichert. Im Gegenteil, die bisherige Evaluierungspraxis verletzt nahezu durchgängig eine der Minimalanforderungen an zielgerichtetes und erfolgsorientiertes Handeln, die Erfordernis, eine Vergleichssituation zu konstruieren, die hinreichend genau beschreibt, was sich ohne den in Frage gestellten Eingriff ergeben hätte. Vor dem Hintergrund eines internationalen Vergleichs der Evaluierungspraxis diskutiert dieser Beitrag die methodischen Probleme bei der Evaluierung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen, wobei unterschiedliche empirische Strategien zur Lösung dieser Probleme vorgestellt werden. Darüber hinaus wird ein kurzer Abriß der verfügbaren wissenschaftlichen Evidenz zu ökonomischen Auswirkungen von Arbeitsmarktprogrammen angeboten, aus denen eine Reihe zentraler Schlußfolgerungen für zukünftige Vorschläge solcher Maßnahmen und ihre Evaluierung gezogen wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen und ihre Evaluierung: eine Bestandsaufnahme (2000)
Schmidt, Christoph M.;Zitatform
Schmidt, Christoph M. (2000): Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen und ihre Evaluierung. Eine Bestandsaufnahme. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 69, H. 3, S. 425-437. DOI:10.3790/vjh.69.3.425
Abstract
"In der Bundesrepublik Deutschland wird die Durchführung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen mit erheblichem personellen wie finanziellen Aufwand betrieben. Dennoch ist ein Erfolg dieser Maßnahmen keineswegs gesichert, und Ausmaß bzw. Existenz des tatsächlichen Effektes verbleiben in hohem Maße fraglich. Dies begründet sich auch darin, dass es die bisherige Evaluierungspraxis fast vollständig versäumt hat, eine Vergleichssituation zu konstruieren, die hinreichend genau beschreibt, welcher Zustand sich ohne den zu evaluierenden Eingriff eingestellt hätte. Damit wird eine der Minimalanforderungen an eine zielgerichtete wissenschaftliche Evaluierung verletzt. Vor dem Hintergrund eines internationalen Vergleichs der Evaluierungspraxis diskutiert der Beitrag die methodischen Probleme bei der Evaluierung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen, wobei unterschiedliche empirische Strategien zur Lösung dieser Probleme vorgestellt werden. Ergänzt wird dies durch einen Abriss der verfügbaren wissenschaftlichen Evidenz zu ökonomischen Auswirkungen von Arbeitsmarktprogrammen, verbunden mit einer Reihe von Schlussfolgerungen für die Durchführung zukünftiger Maßnahmen sowie die mit ihnen notwendig einhergehende Evaluierung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Effizienz der Arbeitsmarktpolitik in den neuen Bundesländern: eine Bilanz der Vergangenheit und Ansätze für künftige Reformen. Gutachten (2000)
Schneider, Hilmar; Trabert, Lioba; Bergemann, Annette; Schultz, Birgit; Fuchs, Olaf; Kolb, Jürgen; Rosenfeld, Martin; Kempe, Wolfram;Zitatform
Bergemann, Annette, Olaf Fuchs, Wolfram Kempe, Jürgen Kolb, Martin Rosenfeld, Birgit Schultz & Lioba Trabert (2000): Die Effizienz der Arbeitsmarktpolitik in den neuen Bundesländern. Eine Bilanz der Vergangenheit und Ansätze für künftige Reformen. Gutachten. (Institut für Wirtschaftsforschung Halle. Sonderheft 2000,03), Halle, 188 S.
Abstract
"Allein in Ostdeutschland sind seit 1990 fast 150 Mrd. DM für Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik verausgabt worden. Angesichts dieses finanziellen Aufwands mag es verwundern, dass die Evaluation von entsprechenden Förderprogrammen in Deutschland noch immer in den Kinderschuhen steckt. Mit dem Sonderheft greift das IWH dieses Manko auf und liefert erstmals eine breit angelegte und empirisch fundierte Effizienzanalyse der bisherigen Fördermaßnahmen. Darüber hinaus widmet sich der Beitrag den Anreizwirkungen der passiven Arbeitsmarktpolitik. Im letzten Teil werden verschiedene Ansätze zur Integration von gering Qualifizierten in den Arbeitsmarkt im Hinblick auf ihr Wirkungspotential in Ostdeutschland untersucht. Zur Analyse bedienen sich die Autoren moderner Methoden der Evaluationsforschung und mikroökonometrischer Verhaltensmodelle.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Reichweite der Arbeitsmarktpolitik engen Grenzen ausgesetzt ist, was ihre Tauglichkeit als Instrument zur Bekämpfung der Massenarbeitslosigkeit anbelangt. Dies schmälert nicht ihre Daseinsberechtigung im Rahmen sorgfältig konzipierter und gezielter Einzelmaßnahmen. Beim Einsatz als Masseninstrument gehen diese positiven Effekte jedoch offenbar verloren. Zum einen reichen die vorhandenen Ressourcen für einen großflächigen Einsatz nicht aus und zum anderen gehen von einem massenhaften Einsatz negative Rückwirkungen auf den ersten Arbeitsmarkt aus. Maßnahmenelemente, die der Stärkung der Eigenverantwortung der Teilnehmer dienen, können in dieser Situation einen Beitrag zur Steigerung der Effizienz bilden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Evaluation aktiver Arbeitsmarktpolitik: Erfahrungen aus Nordamerika (2000)
Zitatform
Smith, Jeffrey (2000): Evaluation aktiver Arbeitsmarktpolitik. Erfahrungen aus Nordamerika. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 33, H. 3, S. 345-356.
Abstract
Der Beitrag untersucht die Lehren, die aus der Evalutionsforschung in den USA für die Wirkungsforschung der deutschen Arbeitsmarktpolitik gezogen werden können. Der Autor betrachtet zunächst die institutionellen Rahmenbedingungen, innerhalb derer Evaluation stattfindet: Welche Individuen, Unternehmen oder Organisationen führen Evaluationen durch, wer sind die Auftraggeber und wer evaluiert - explizit oder implizit - die Evaluatoren. Es wird argumentiert, dass diese institutionellen Rahmenbedingungen eine entscheidende Rolle dabei spielen, ob Evaluationen objektiv durchgeführt werden und somit der Poliltik und öffentlichen Meinung von Nutzen sein können. Die zweite Fragestellung betrifft die Wahl zwischen verschiedenen ökonometrischen Evaluationsmethoden. Der Autor argumentiert, dass bei der Methodenwahl und der Interpretation der Ergebnisse berücksichtigt werden muss, dass der Einfluss eines Programms zwischen den Individuen variieren kann. Anschließend werden Kosten und Nutzen von sozialen Experimenten und die Einsatzmöglichkeiten der jüngeren Propensity Score Matching Methoden angesprochen. Zum Abschluss wird auf die Bedeutung von allgemeinen Gleichgewichtseffekten in der Evaluationsforschung eingegangen. (IAB2)
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Literaturhinweis
A critical survey of empirical methods for evaluating active labor market policies (2000)
Zitatform
Smith, Jeffrey (2000): A critical survey of empirical methods for evaluating active labor market policies. In: Schweizerische Zeitschrift für Volkswirtschaft und Statistik, Jg. 136, H. 3, S. 247-268.
Abstract
"Dieser Aufsatz betrachtet verschiedene Methoden, um das Evaluationsproblem zu lösen. Zunächst wird die Rolle der Heterogenität in den Programmauswirkungen hervorgehoben, um die interessierenden Evaluationsparameter zu definieren und um die geschätzten Programmauswirkungen zu interpretieren. In der Folge diskutiert der Autor die Stärken und Schwächen von sozialen Experimenten und kommt zum Schluss, dass sie einer vorsichtigen Anwendung und Intepretation bedürfen. Zwei gängige nicht-experimentelle Evaluationsverfahren, difference-indifferences und propensity score matching, werden geprüft und kritisiert. Dabei stellt der Autor fest, dass ersteres auf Annahmen basiert, die nicht mit den empirischen Daten übereinstimmen und dass letzteres keine überzeugende Lösung für alle Evaluationsprobleme darstellt. Schliesslich wird erörtert, wie wichtig es ist, die Datenqualität und generelle Gleichgewichtseffekte zu beachten." (Auotrenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Volkswirtschaftliche Kosten der Arbeitslosigkeit und gesamtfiskalische Budgeteffekte arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen (2000)
Spitznagel, Eugen; Bach, Hans-Uwe;Zitatform
Spitznagel, Eugen & Hans-Uwe Bach (2000): Volkswirtschaftliche Kosten der Arbeitslosigkeit und gesamtfiskalische Budgeteffekte arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 33, H. 3, S. 500-517.
Abstract
Vor dem Hintergrund der gesamtfiskalischen Kosten der registrierten Arbeitslosigkeit von 150 Mrd. DM im Jahr 1999 befasst sich der Beitrag mit der Entlastungsfunktion der aktiven Arbeitsförderung nach dem SGB III. Es wird untersucht, in welchem Umfang die Arbeitsmarktpolitik gesamtwirtschaftlich die Beschäftigung stützt und die Arbeitslosigkeit entlastet und wie einzelne Maßnahmen unter ökonomischen Aspekten zu beurteilen sind. Hierbei sind die Nettokosten der Arbeitsmarktpolitik entscheidend (Bruttokosten der Maßnahmen minus Minderausgaben und Mehreinnahmen infolge vermiedener Arbeitslosigkeit). Die Ergebnisse zeigen, dass die gesamtfiskalischen Selbstfinanzierungsquoten von ABM 1999 zwischen 66 % und 89 % lagen, je nach dem, ob man indirekte Entlastungseffekte ausklammert oder einbezieht, und die der Weiterbildungsförderung bei etwa 60 %. Ein guter Teil davon entlastet den BA-Haushalt, aber auch der Bund spart durch Minderausgaben für Arbeitslosenhilfe bzw. erhält Steuermehreinnahmen. (IAB2)
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Literaturhinweis
Substitution von Überstunden durch Beschäftigte: das BAFF-Modell im Arbeitsamtsbezirk Neuwied (2000)
Spitznagel, Eugen; Teriet, Bernhard;Zitatform
Spitznagel, Eugen & Bernhard Teriet (2000): Substitution von Überstunden durch Beschäftigte. Das BAFF-Modell im Arbeitsamtsbezirk Neuwied. (IAB-Werkstattbericht 02/2000), Nürnberg, 13 S.
Abstract
Mit dem Modell "Befristete Arbeitsstellen finden und fördern (BAFF)" entwickelte das Arbeitsamt Neuwied ein Förderkonzept, das darauf zielt, Überstunden abzubauen oder zu vermeiden und dabei gleichzeitig die Beschäftigtenzahl zu steigern, indem Arbeitslose eingestellt weden. Die eingestellten Arbeitslosen sollen somit an einer Verkürzung der individuellen Arbeitszeit der Beschäftigten beteiligt werden. Im Rahmen der Wirkungsforschung des IAB zu dem Modell, wurden in 40 Unternehmen, die von Mitte 1997 bis Anfang 1999 an dem Versuch teilgenommen haben, Befragungen durchgeführt. Der Beitrag stellt erste Ergebnisse vor. Als vorläufiges Zwischenfazit wird festgehalten, dass das BAFF-Modell während seiner Laufzeit durch die Substitution von Überstunden zu Einstellungen geführt und positive Beschäftigungseffekte erzielt hat. Eine über den konjunkturbedingten Abbau hinausgehende Absenkung der Überstundenintensität nach Auslaufen der Förderung dürfte aber nur teilweise erreicht worden sein. (IAB)
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Literaturhinweis
Können durch einkommensbezogene Transfers an Arbeitnehmer die Arbeitsanreize gestärkt werden? (2000)
Steiner, Viktor;Zitatform
Steiner, Viktor (2000): Können durch einkommensbezogene Transfers an Arbeitnehmer die Arbeitsanreize gestärkt werden? In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 33, H. 3, S. 385-395.
Abstract
"In diesem Beitrag werden die potenziellen Arbeitsangebotseffekte von Reformoptionen bei der Sozial- und Arbeitslosenhilfe auf der Basis eines ökonometrischen Modells und eines detaillierten Steuer-Transfer-Simulationsmodells für Deutschland abgeschätzt. Die Simulationsergebnisse zeigen, dass von realistischen Änderungen des bestehenden Systems d.h. von mäßig reduzierten Transferentzugsraten, keine nennenswerte Zunahme der Beschäftigung von Erwerbspersonen mit geringen Marktlöhnen zu erwarten ist. Dies gilt sowohl für Deutschland insgesamt als auch für das frühere Bundesgebiet und die neuen Bundesländer. Je nach Ausgestaltung der geänderten Anrechnung von Erwerbseinkommen im Haushaltszusammenhang kann der Nettoarbeitsangebotseffekt auch negativ sein. Dies hängt wesentlich von der Verteilung des Arbeitsangebots bei Mehrpersonenhaushalten in der Ausgangssituation ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Typisierung hessischer Arbeitsmarktregionen zum Vergleich arbeitsmarktpolitischer Erfolgsquoten (2000)
Trabert, Lioba;Zitatform
Trabert, Lioba (2000): Typisierung hessischer Arbeitsmarktregionen zum Vergleich arbeitsmarktpolitischer Erfolgsquoten. (HLT-Report 602), Wiesbaden, 14 S.
Abstract
Für die Beurteilung arbeitsmarktpolitischer Erfolgsindikatoren im Bundesland Hessen nimmt die Autorin eine Klassifikation von räumlichen Einheiten auf der Ebene der Arbeitsamtsnebenstellen (Dienststellenbezirke) vor. Dazu werden zunächst die ausgewählten Typisierungsmerkmale beschrieben. Daran schließt sich ein kursiv methodischer Abriss an und abschließend werden die Ergebnisse vorgestellt. (IAB2)
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Literaturhinweis
Regionalisierung der Arbeitsmarktpolitik: Verbleibsquoten von ABM-Teilnehmern in Eingliederungsbilanzen (2000)
Vollkommer, Dieter;Zitatform
Vollkommer, Dieter (2000): Regionalisierung der Arbeitsmarktpolitik: Verbleibsquoten von ABM-Teilnehmern in Eingliederungsbilanzen. (IAB-Werkstattbericht 05/2000), Nürnberg, 26 S.
Abstract
"Im ersten Teil des Berichts wird dargelegt, wie durch die Einführung des Dritten Buches Sozialgesetzbuch (SGB III) Entscheidungskompetenzen der Arbeitsmarktpolitik vor Ort gestärkt werden können. Dezentralisierung und Regionalisierung sollen danach zu verbesserter Effektivität der Maßnahmen beitragen. Gleichzeitig wurde den Arbeitsämtern mit der Eingliederungsbilanz ein Instrument an die Hand gegeben, mit dem sie in einheitlicher Form darlegen müssen, wie die Mittel für aktive Arbeitsmarktpolitik ausgegeben und welche (Brutto-)Ergebnisse erzielt wurden. Als Erfolgsindikator dient die Verbleibsquote, anhand der gemessen wird, welcher Anteil der Maßnahmeabgänger sich innerhalb von sechs Monaten nicht wieder arbeitslos gemeldet hat. Um die unterschiedlichen Ergebnisse vergleichbar zu machen, wird zunächst der Einfluss der Rahmenbedingungen regionaler Arbeitsmärkte und der Teilnehmerkomposition auf die Wiedereingliederung 'herausgerechnet'. Empirische Basis des regressionsanalytischen Modells ist der Verbleib von rund 132.000 ABM-Teilnehmern, die in der Zeit von Oktober 1998 bis März 1999 ihre Maßnahme beendeten. Im Ergebnisteil wurde für die gesamte Bundesrepublik ein zufriedenstellendes Bestimmtheitsmaß von 0,459 ermittelt. Dies besagt, dass rund 46 % der Variation der Verbleibsquoten durch das Modell erklärt werden. Die Chance, im Anschluss an ABM nicht arbeitslos zu sein, ist in städtischen Regionen geringer als in ländlichen und eine fortgeschrittene Tertiarisierung beeinträchtigt die Wiedereingliederung der Teilnehmer." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ansprüche an Forschung zur Förderung der Eingliederung junger Menschen mit Behinderungen in Arbeit und Beruf: Plädoyer für ein Forschungsnetzwerk (2000)
Walter, Jochen;Zitatform
Walter, Jochen (2000): Ansprüche an Forschung zur Förderung der Eingliederung junger Menschen mit Behinderungen in Arbeit und Beruf. Plädoyer für ein Forschungsnetzwerk. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 14, H. 4, S. 264-274.
Abstract
"Der Erfolg beruflicher Rehabilitation junger Menschen wird immer stärker an der Ergebnisqualität gemessen. Hier wiederum steht - unter bildungstheoretischen, arbeitsmarktpolitischen und volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten - die Frage im Mittelpunkt, wieviele der Absolventen von Maßnahmen zur beruflichen Rehabilitation entsprechend ihrer Qualitikation in Arbeit und Beruf eingegliedert werden können. Immer mehr Unternehmen, Institutionen und Träger der beruflichen Rehabilitation konzentrieren sich auf den Eingliederungserfolg als entscheidende Messlatte für den (gesellschaftlichen) Nutzen ihrer Dienstleistungen. Universitäre und außeruniversitäre Forschung kann hierzu einen wesentlichen Beitrag leisten, wobei vor allem folgende fünf Schwerpunkte - der Arbeitsmarkt, das System der beruflichen Bildung, die Arbeitsverwaltung, die Gestaltung beruflicher Rehabilitation sowie Integrations-/Beschäftigungsfirmen bzw. -projekte - in den Blick zu nehmen sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erfolgsfaktoren von Existenzgründungen aus der Arbeitsmarktpolitik: eine multivariate Betrachtung vormals arbeitsloser Existenzgründer, die vom Arbeitsamt mit dem Überbrückungsgeld (§ 57 SGB III) gefördert werden (2000)
Wießner, Frank;Zitatform
Wießner, Frank (2000): Erfolgsfaktoren von Existenzgründungen aus der Arbeitsmarktpolitik. Eine multivariate Betrachtung vormals arbeitsloser Existenzgründer, die vom Arbeitsamt mit dem Überbrückungsgeld (§ 57 SGB III) gefördert werden. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 33, H. 3, S. 518-532.
Abstract
Seit fast anderthalb Jahrzehnten werden Arbeitslose, die sich selbständig machen wollen, vom Arbeitsamt mit dem Überbrückungsgeld unterstützt. Was anfangs mit Skepsis betrachtet und durchaus kontrovers diskutiert wurde, ist heute ein bedeutsames Instrument der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Aus 5.576 Geförderten des Jahres 1986 wurden 98.114 im Jahre 1999. Entsprechend wuchs auch das Finanzvolumen des Förderprogramms. Zugleich hat die Förderung des Arbeitsamtes erhebliche Bedeutung für das Gründungsgeschehen in der Bundesrepublik erlangt. So wurde in den letzten beiden Jahren fast jede fünfte Unternehmensgründung mit Hilfe des Arbeitsamtes realisiert. In dem Beitrag werden Wirkung und Erfolg des Überbrückungsgeldes einer kritischen Würdigung unterzogen. Hierzu werden die Ergebnisse einer seit 1995 durchgeführten IAB-Untersuchung vorgestellt. Vorrangiges Ziel der Untersuchung war neben der Gewinnung von Strukturinformationen über die Geförderten eine Analyse verschiedener Erfolgsindikatoren, sowohl auf der Individualebene als auch auf der arbeitsmarktlichen Makroebene. Daneben lag ein weiterer Fokus des Projektes auf der kausalanalytischen Betrachtung möglicher Erfolgsfaktoren. Als wesentliche Determinanten erwiesen sich dabei insbesondere das Startkapital und das unternehmensspezifische Humankapital. (IAB2)
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Literaturhinweis
Evaluation AFG-finanzierter Weiterbildung: Arbeitslosigkeit und Qualifizierung in Ostdeutschland (2000)
Wingens, Matthias; Sackmann, Reinhold;Zitatform
Wingens, Matthias & Reinhold Sackmann (2000): Evaluation AFG-finanzierter Weiterbildung. Arbeitslosigkeit und Qualifizierung in Ostdeutschland. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 33, H. 1, S. 39-53.
Abstract
"Die Effizienz öffentlich finanzierter Weiterbildung wird kontrovers diskutiert. Einschlägige Evaluationsstudien liefern divergierende Befunde, was nicht zuletzt auf eine unzureichende Datenlage zurückzuführen ist. Dieser Artikel untersucht die Effektivität AFG-finanzierter Weiterbildung für Arbeitslose in den neuen Bundesländern für die Jahre 1990-1997. Dazu wird eine multivariate Ereignisanalyse mit dem Längsschnittdatensatz der 'Berufsverlaufsstudie Ostdeutschland' durchgeführt. Analytisch wird dabei zwischen einem 'Bildungseffekt' und einem 'Institutionseffekt' von Weiterbildung unterschieden. Diese beiden Effekte wirken gegenläufig, wobei in Zeiten eines schnellen Strukturwandels des Arbeitsmarktes der blockierende Institutionseffekt den humankapitaltheoretischen Bildungseffekt überlagert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufliche Qualifizierung für Arbeitslose: Zur Effektivität AFG-finanzierter Weiterbildung im Transformationsprozess (2000)
Wingens, Matthias; Sackmann, Reinhold; Grotheer, Michael;Zitatform
Wingens, Matthias, Reinhold Sackmann & Michael Grotheer (2000): Berufliche Qualifizierung für Arbeitslose: Zur Effektivität AFG-finanzierter Weiterbildung im Transformationsprozess. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 21, H. 1, S. 60-80.
Abstract
"Die Effizienz der öffentlich finanzierten Weiterbildung ist umstritten. Divergierende Befunde einschlägiger Evaluationsstudien sind nicht zuletzt auf eine unzureichende Datenlage zurückzuführen. Der Aufsatz untersucht die Effektivität der durch das Arbeitsförderungsgesetz (AFG) finanzierten Weiterbildung. Dabei werden der Institutions- und der Bildungseffekt unterschieden; diese beiden Effekte werden in multivariaten Ereignisanalysen zur Weiterbildungsevaluation näher untersucht. Die Effekte wirken gegenläufig: Der "Institutionseffekt" bewirkt eine verzögerte Wiedereingliederung der Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt durch die Weiterbildungsmaßnahme, während der "Bildungseffekt" humankapitaltheoretisch erwünschte verbesserte Arbeitsmarktchancen herbeiführt. In Zeiten eines schnellen Strukturwandels des Arbeitsmarktes überlagert der blockierende Institutionseffekt den Bildungseffekt, so daß sich die AFG-finanzierte Weiterbildung im Transformationsprozess nicht als effektives arbeitsmarktpolitisches Instrument zur Reintegration Arbeitsloser in erneute Erwerbstätigkeit erwiesen hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erfahrungen mit dem arbeitsmarktpolitischen Instrumentarium in NRW (2000)
Wink, Rüdiger;Zitatform
Wink, Rüdiger (2000): Erfahrungen mit dem arbeitsmarktpolitischen Instrumentarium in NRW. In: Enquete-Kommission Zukunft der Erwerbsarbeit (Hrsg.) (2000): Strategien zur Belebung des Arbeitsmarktes : Materialband zu Teil 2 - Handlungsempfehlungen, S. 599-624.
Abstract
Das Gutachten wurde für die am 7. Juli 1995 vom Landtag von Nordrhein-Westfalen eingesetzte Enquete-Kommission "Zukunft der Erwerbsarbeit" erstellt. Es setzt sich mit folgenden Aspekten auseinander:
- den Anforderungen an den Einsatz arbeitsmarktpolitischer Instrumente in Nordrhein-Westfalen aus ökonomischer Sicht,
- dem verfügbaren arbeitsmarktpolitsichen Instrumentarium und ihrem Einsatz,
- der Wirkungsweise dieses Instrumentariums sowie
- einer Beurteilung der nordrhein-westfälischen Vorgehensweise auf der Basis der Erfahrungen mit dem arbeitsmarktpolitischen Instrumentarium und vor dem Hintergrund der Anforderungen, die sich aus den Entwicklungen auf den Arbeitsmärkten ergeben.
Am Ende stehen Bemerkungen zur Fortentwicklung der nordrhein-westfälischen Arbeitsmarktpolitik. (IAB2) -
Literaturhinweis
Arbeitnehmerüberlassung als arbeitsmarktpolitisches Instrument für Schwerbehinderte (2000)
Winkler, Albrecht;Zitatform
Winkler, Albrecht (2000): Arbeitnehmerüberlassung als arbeitsmarktpolitisches Instrument für Schwerbehinderte. Idstein: Schulz-Kirchner, 56 S.
Abstract
"Die Eingliederung behinderter Menschen in das Arbeitsleben ist seit Jahren ein wichtiges Anliegen der Sozialpolitik. Die Umsetzung allerdings gestaltet sich besonders schwierig in Zeiten allgemein hoher Arbeitslosigkeit. In dieser Situation kommt es darauf an, das vorhandene Instrumentarium der Behindertenpolitik um innovative Ansätze zu ergänzen. Dazu zählt die vermittlungsorientierte Arbeitnehmerüberlassung. Von ihr erwartet man sich zum einen eine verbesserte Vorbereitung tendenziell benachteiligter Gruppen auf das Arbeitsleben und zum anderen eine Verringerung der Unsicherheit von Arbeitgebern bei der Einstellung von Angehörigen dieser Gruppen. In der Studie werden die Erscheinungsformen der vermittlungsorientierten Arbeitnehmerüberlassung dargestellt und die bisher mit diesem Instrument gemachten Erfahrungen bewertet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wissenschaftliche Begleitforschung 1998/1999 und Würdigung der Gründungs-Offensive Nordrhein-Westfalen "Go!" NRW: Gutachten (2000)
Zitatform
(2000): Wissenschaftliche Begleitforschung 1998/1999 und Würdigung der Gründungs-Offensive Nordrhein-Westfalen "Go!" NRW. Gutachten. (IfM-Materialien 142), Bonn, 148 S., Anhang.
Abstract
"Ziel der im Dezember 1995 ins Leben gerufenen Gründungs-Offensive Nordrhein-Westfalen 'GO' NRW ist es, das Gründungsklima positiv zu verändern, bestehende Gründungspotentiale zu mobilisieren, mehr Gründungsvorhaben auf den Weg zu bringen, die Stabilität und Überlebensfähigkeit der neu in den Markt eingetretenen Unternehmen zu erhöhen und die Kontinuität des Unternehmensbestands im Nachfolgefall zu sichern. Seit 1996 wird die Gründungs-Offensive Nordrhein-Westfalen 'GO' NRW zusätzlich einer wissenschaftlichen Begleitforschung unterzogen. Die Befunde aus den ersten beiden Phasen der Begleitforschung machten deutlich, dass die 'GO' NRW zu einer stetigen Erhöhung des Gründungsinteresses in NRW geführt hat, was in einer erheblichen Auswertung der Teilnahme an überregionalen Publikumsveranstaltungen, der Nachfrage nach Erstinformationen und der Inanspruchnahme von Spezialberatung zum Ausdruck kommt. Die dokumentierte Dreijahres-Bilanz der 'GO' NRW fasst die Entwicklung, die das Gründungsgeschehen und die Gründungsunterstützung im Lande im betrachteten Zeitraum genommen haben, zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Öffentliche Beschäftigungsförderung in den neuen Bundesländern: Wege in die Zukunft? (2000)
Zitatform
(2000): Öffentliche Beschäftigungsförderung in den neuen Bundesländern. Wege in die Zukunft? (BBJ-Consult. Info 04/2000), Berlin: BBJ Verlag, 74 S.
Abstract
Ziel einer aus dem Anlass "Zehn Jahre Wende" durchgeführten Tagung (Dresden, 1999) war, die bisherige öffentliche Beschäftigungsförderung in den neuen Bundesländern auf den Prüfstand zu stellen. Darüber hinaus sollten die Ansprüche an eine gesamtwirtschaftlich, sozial und ökologisch orientierte Beschäftigungspolitik formuliert und Alternativen der öffentlichen Beschäftigungsförderung diskutiert werden. (IAB2)
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Literaturhinweis
Effizienz von Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen (2000)
Zitatform
(2000): Effizienz von Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 14/2531), 24 S.
Abstract
Die Bundestagsdrucksache informiert über die verschiedenen Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen auf der Ebene von Bund, Ländern und Gemeinden. Behandelt werden auch die Finanzierung und die Effektivität der Maßnahmen (Zielgruppenorientierung, jährliche Kosten pro Arbeitsplatz. Verweildauer und Abbruchquote). (IAB)
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Literaturhinweis
Daten zu den Eingliederungsbilanzen 1999 (2000)
Zitatform
(2000): Daten zu den Eingliederungsbilanzen 1999. In: Amtliche Nachrichten der Bundesanstalt für Arbeit, Jg. 48, H. Sonderheft Arbeitsmarkt, S. 1-137.
Abstract
Nach § 11 SGB III hat jedes Arbeitsamt über seine Ermessensleistungen der aktiven Arbeitsmarktförderung nach Abschluss eines Haushaltsjahres eine Eingliederungsbilanz zu erstellen. In dem Heft werden zunächst die Rahmenbedingungen skizziert. Hierzu gehört eine Darstellung des Ausbildungs- und Arbeitsmarktes einschließlich des finanziellen Fördervolumens. Danach werden die wesentlichen arbeitsmarktpolitischen Instrumente vorgestellt. Die Bilanz geht dann auf die Vermittlungsquote ein und behandelt die Entlastungswirkungen des Instrumenteneinsatzes. Anschließend folgen Diagramme, Grafiken, Übersichten und Tabellen mit den Daten zur Eingliederungsbilanz 1999 und Hinweise zur Einteilung der Arbeitsamtsbezirke in Gruppen. (IAB)
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Literaturhinweis
Nutzenanalyse der Selbstinformationsangebote der Arbeitsvermittlung: Abschlußbericht (2000)
Abstract
Abschlussbericht einer durch die Bundesanstalt für Arbeit in Auftrag gegebenen Untersuchung ihrer im Internet und den Arbeitsämtern angebotenen Selbstinformationsangebote "AIS" (Arbeitgeber-Informations-Service), "SIS" (Stellen-Informations-Service), "Künstlerdienste" und ZBF" (Zentrale Bühnen-, Fernseh- und Filmvermittlung), zu denen knapp 5000 nutzende Arbeitsuchende und Arbeitgeber befragt wurden. Im Mittelpunkt der Befragung standen Nutzungsverhalten und -zufriedenheit der verschiedenen Nutzergruppen. (IAB)
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Literaturhinweis
Evaluation und Potentiale zur Weiterentwicklung der "Freien Förderung" nach § 10 SGB III (1999)
Brinkmann, Christian; Schmitt, Walter;Zitatform
Brinkmann, Christian & Walter Schmitt (1999): Evaluation und Potentiale zur Weiterentwicklung der "Freien Förderung" nach § 10 SGB III. In: M. Bayer, R. Dobischat & R. Kohsiek (Hrsg.) (1999): Das Sozialgesetzbuch III : Praxis und Reformbedarf in der Arbeitsförderung und Qualifizierung (Berufliche Bildung und Weiterbildung, 07), S. 119-131.
Abstract
Seit Beginn 1998 kann in den Arbeitsämtern die "freie Förderung" nach § 10 SGB III als Experimentiertopf innovativ genutzt werden. Die Autoren stellen die Frage nach den Förderinhalten, nach den inhaltlichen Potenzialen und nach den systematischen Lernprozessen, die mit den innovativen Ansätzen verbunden werden sollten/könnten. (IAB)
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Literaturhinweis
The Community Programme revisited: lessons for the New Deal era? (1999)
Gray, Anne;Zitatform
Gray, Anne (1999): The Community Programme revisited. Lessons for the New Deal era? In: Local Economy, Jg. 14, H. 1, S. 96-109.
Abstract
"This paper examines the lessons for the New Deal era of some older strands in UK and European labour market measures the Community Programme of the 1980s and the experience of enterprises d'insertion in France, Spain and the Netherlands. It considers whether the institutional infrastructure of the New Deal is appropriate for the realisation of 'intermediate labour markets'. This raises some further questions; whether ILMs are about creating employment or merely redistributing it, and whether it would be preferable to use the 'benefit transfer principle' to produce social wealth without regard for commercial viability." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Active Labor Market Policies in Poland: Human Capital Enhancement, Stigmatization, or Benefit Churning? (1999)
Zitatform
Kluve, Jochen, Hartmut Lehmann & Christoph M. Schmidt (1999): Active Labor Market Policies in Poland: Human Capital Enhancement, Stigmatization, or Benefit Churning? In: Journal of Comparative Economics, Jg. 27, H. 1, S. 61-89. DOI:10.1006/jcec.1998.1573
Abstract
"This paper provides microeconometric evidence on the effectiveness of active labor market policies in Poland. We sketch the theoretical framework of matching estimators as a substitute for randomization in labor market programs. Using retrospective data from the 18th wave of the Polish Labor Force Survey, we implement a conditional difference-in-differences matching estimator of treatment effects. Considering as the outcome a multinomial variable of labor market status, our first important finding suggests that training of men and women has a positive effect on the employment probability. For men, public works and intervention works have negative treatment effects, while participation in intervention works does not affect women's employment probabilities. We attribute the negative treatment effects for men to benefit churning rather than to stigmatization of intervention and public works participants." (Author's abstract, IAB-Doku, © 1999 Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
Welfare bureaus as moral tutors: what do clients learn from paternalistic welfare reforms? (1999)
Wilson, Laura A.; Stoker, Robert P.; McGrath, Dennis;Zitatform
Wilson, Laura A., Robert P. Stoker & Dennis McGrath (1999): Welfare bureaus as moral tutors. What do clients learn from paternalistic welfare reforms? In: Social Science Quarterly, Jg. 80, H. 3, S. 473-486.
Abstract
"This research tests the premise of paternalistic welfare reform that clients will alter their behavior in accordance to the application of sanctions or incentives to their welfare case. Over two hundred welfare clients were surveyed about their knowledge of program requirements and sanctions. The survey results were then compared to their actual records of sanction kept by the welfare agency. Chi-square and logit analyses were then conducted to ascertain whether the sanctioning process improved client knowledge of program requirements and the status of their personal case. Most clients do not learn program requirements, even when they experience sanctions. Rather, clients seem to learn to respond to the episodic demands of caseworkers for returning verification information. These findings suggest that welfare agencies confront limitations in their role as moral tutors. Our findings indicate that welfare reforms do not change clients' orientations as much as organize clients' lives to respond to administrative demands." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Maßnahmen zur Erfolgskontrolle im Bereich der Sozialhilfegesetzgebung: Band 1: Zusammenfassung des Abschlussberichts, Band 2: Ergebnisse der Fachkonferenzen, Band 3: Anlagen, Teil 1 und 2 von 4, Band 4: Anlagen, Teil 3 und 4 von 4 (1999)
Zitatform
(1999): Maßnahmen zur Erfolgskontrolle im Bereich der Sozialhilfegesetzgebung. Band 1: Zusammenfassung des Abschlussberichts, Band 2: Ergebnisse der Fachkonferenzen, Band 3: Anlagen, Teil 1 und 2 von 4, Band 4: Anlagen, Teil 3 und 4 von 4. (Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung. Forschungsbericht Sozialforschung 284/1-4), Bonn, Getr. Sz.
Abstract
Das vorgestellte Projekt 'Maßnahmen zur Erfolgskontrolle im Bereich der Sozialgesetzgebung' in vier Bänden ist ein umfassendes Bundesmodellprogramm, das in drei Phasen von 1996 bis 1999 durchgeführt wurde. Eine Unternehmensberatung als Projektmanager, ein Forschungsinstitut für die Evaluierung des Projektverlaufs und der Ergebnisse sowie eine Gruppe von Organisations- und Personalentwicklern für die Fortbildung haben gemeinsam mit 24 Sozialämtern aus der Bundesrepublik die Aufgabe gehabt, bestehende gesetzliche Rahmenbedingungen möglichst optimal in die Praxis umzusetzen und die Wirkungen zu überprüfen. Der Stellenwert des Sozialamtes hat sich in der Kommunalverwaltung in vielen Modellstandorten merklich geändert. Ersten konnte vielerorts ein Bewusstsein für die Gestaltbarkeit der Organisation Sozialamt geschaffen werden und zweitens konnte gezeigt werden, dass Umfang und Ausmaß von Hilfeabhängigen auch kommunalen Gestaltungsmöglichkeiten unterliegt. Drittens hat sich gezeigt, dass Investitionen in Fortbildung eine hohe Wirksamkeit besitzen, wenn die Fortbildungsinhalte unmittelbar in die Praxis umgesetzt werden können. Das Wissen wird angewandt und entfaltet somit auch fiskalische Wirkung. Viertens hat sich das Image des Sozialamtes in den Kommunen verbessert. Ein gut geführtes Amt bietet attraktive Arbeitsplätze, wenn der Besucherverkehr vernünftig gesteuert wird und die Arbeitsinhalte verstärkt auf die Vermeidung und Überwindung von Hilfeabhängigen ausgerichtet werden. Wird der Erfolg der Arbeit zudem nachvollziehbar durch ein Controlling ermittelt, können alle Beteiligten die Ergebnisse nach innen und außen darstellen. Erst der messbare Erfolg bietet die Möglichkeit, auf seine geleistete Arbeit stolz zu sein oder auch zu erkennen, dass Veränderungen notwendig sind. (IAB)
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Literaturhinweis
Sozialhilfe und Erwerbstätigkeit : gibt es eine Arbeitslosigkeitsfalle in der Sozialhilfe? (1998)
Adamy, Wilhelm;Zitatform
Adamy, Wilhelm (1998): Sozialhilfe und Erwerbstätigkeit : gibt es eine Arbeitslosigkeitsfalle in der Sozialhilfe? In: Soziale Sicherheit, Jg. 47, H. 1, S. 29-36.
Abstract
Der Anreiz für Sozialhilfeempfänger zur Jobsuche wird in der öffentlichen Diskussion häufig als zu gering angesehen. Nach Meinung des Arbeitgeberpräsidenten z. B. sind viele Arbeitsplätze zu unattraktiv, weil deren Entlohnung häufig unter dem Sozialhilfesatz liegt. Der Leistungsempfänger von heute habe nur die Wahl zwischen zwei Möglichkeiten: Leistungsbezug, ohne dafür regulär zu arbeiten, oder Arbeit bei kaum höherem Gesamteinkommen. Das Arbeitgeberkonzept eines Kombi-Einkommens will den schrittweisen Übergang aus der Sozialhilfe in das Beschäftigungssystem auch bei niedrigerem Arbeitseinkommen erleichtern. Im Beitrag wird geprüft, welche tatsächliche Relevanz diese These und welche Auswirkungen das Arbeitgeberkonzept auf die Sozialhilfebedürftigkeit von Erwerbstätigen hat. Hierzu wird die bisherige Praxis nach den Aspekten (a) Anzahl der Sozialhilfe beziehenden Erwerbstätigen, (b) Abstand zwischen Sozialhilfe und niedriger Entlohnung und (c) Höhe der Freibeträge den Auswirkungen des Arbeitgebermodells gegenübergestellt und um Aussagen zur Ent- oder Belastung der Sozialämter, den Rückwirkungen auf die Sozial- und Tarifpolitik und um Vorschläge und politische Handlungsansätze ergänzt. (IAB)
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Literaturhinweis
What's worked for the long-term unemployed?: learning the lessons (1998)
Crighton, Matthew;Zitatform
Crighton, Matthew (1998): What's worked for the long-term unemployed? Learning the lessons. In: Local Economy, Jg. 12, H. 4, S. 296-308.
Abstract
"As the Labour government's New Deal gets under way, many are wondering whether it will succeed where other programmes have not. This is of course not the first UK government which has tried to deal with unemployment through ambitious supply-side programmes for the unemployed. Employment Training was launched with almost as much fanfare and the expectations of it have been made all the more conspicuous in retrospect by its failure to fulfil them. The evolution of Employment Training (ET) and then Training for Work (TfW) has followed the path of increasing effectiveness in superficial terms by limiting programmes to Chose most employable within the client group. This is a questionable objective and abandons the hardest but most essential part of any programme for die unemployed: helping the very long-term unemployed, empowering disadvantaged groups, removing barriers and dealing with social exclusion. It remains to he seen whether the New Deal will be more effective. This article looks at two relevant studies - the ERGO programme, and Models of Integration, which was partfunded by ERGO. It compares their conclusions with other sources and concludes by discussing their implications and some issues for this type of study." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The national evaluation of the food stamp employment and training program (1994)
Puma, Michael J.; Burstein, Nancy R.;Zitatform
Puma, Michael J. & Nancy R. Burstein (1994): The national evaluation of the food stamp employment and training program. In: Journal of Policy Analysis and Management, Jg. 13, H. 2, S. 311-330. DOI:10.2307/3325016
Abstract
"This article reports the results of the national evaluation of the Food Stamp Employment and Training (E&T) Program, based on an experimental study involving over 13,000 program participants in 53 separate local food stamp agencies. The story told by these findings begins with the types of individuals who participated in the E&T Program in FY 1988. Nearly 70 percent did not have children (removing this barrier to finding employment), and about half were single, highly mobile adults living alone. Most received no public assistance other than food stamps. For the most part, then, these were individuals who needed to work - food stamp benefits are not intended to meet total subsistence needs. It would, therefore, be expected that most of the E&T participants would be looking for work (whether or not they were successful) in the absence of E&T requirements. Next, it is apparent that large numbers of E&T participants did not engage in employment or training services in FY 1988. As currently structured, beyond imposing the obligation to meet the requirements of E&T, the program failed to provide any actual services to about half of those deemed eligible to participate. For the most part, the services received by E&T participants consisted primarily of referral to individual job search. In the absence of E&T, many of the individuals currently targeted by the program were able to obtain similar referrals on their own. Consequently, it is not surprising, that E&T was found to have no effect on participants' employment and earnings, and only a relatively small effect on average food stamp benefits." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
How does the benefit effect vary as unemployment spells lengthen? (1993)
Narendranathan, W.; Stewart, M. B.;Zitatform
Narendranathan, W. & M. B. Stewart (1993): How does the benefit effect vary as unemployment spells lengthen? In: Journal of Applied Econometrics, Jg. 8, H. 3, S. 361-381.
Abstract
"This paper investigates how the effect of income while unemployed on the probability of an individual leaving unemployment varies with the length of time that the individual has been unemployed. We examine this question in the context of a variety of alternative econometric models. We extend the proportional Hazards model with unrestricted baseline hazard to one in which there are unrestricted effects of a subset of the explanatory variables and also consider models that can be estimated as series of binary response models. The proportional hazard restrictions are recited for the same of British unemployed man analysed and in the binary sequence framework Logit and Probit models based on symmetric distributions dominate (n likelihood terms) the extreme Value form model implied by extension of the Proportional Hazards formulation. Logit models with a flexible form for the duration dependence which also incorporate unobserved heterogeneity in a flexible way are estimated. The results for all formulations indicate a rapidly declining effect of unemployment income as a spell lengthens, with no significant effect for die long-term unemployed. The preferred specifications which allow for omitted heterogeneity indicate no significant effect after about 5 months, and this result is robust to the inclusion or exclusion of previous labour-market experience variables and to the choice of mixing distribution." (author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
20 Jahre AFG (1989)
Lutz, Walter; Wanka, Richard; Pfuhlmann, Herbert; Herbst, Reimer; Buttler, Friedrich; Blüm, Norbert; Meisel, Harry; Vetter, Georg; Engelen-Kefer, Ursula; Koppe, Karsten; Franke, Heinrich; Kulozik, Ehrenfried; Köhn, Ruth; Leve, Manfred; Himmelreich, Fritz-Heinz; Eckardt, Hans-Henning;Zitatform
(1989): 20 Jahre AFG. (Arbeit und Beruf Jg. 40,7), Nürnberg: Verlag Arbeit und Beruf, [48 S.].
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