Arbeitszeit: Verlängern? Verkürzen? Flexibilisieren?
Verkürzung, Verlängerung oder Flexibilisierung der Arbeitszeit stehen immer wieder im Zentrum der Debatten. Was wünschen sich Unternehmen und Beschäftigte? Wie kann Arbeitszeitpolitik die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Sicherung vorhandener Arbeitsplätze unterstützen?
Dieses Themendossier bietet Publikationen zur Entwicklung der Arbeitszeiten in Deutschland auch im internationalen Vergleich, zur betrieblichen Gestaltung der Arbeitszeit und zu den Arbeitszeitwünschen der Beschäftigten.
Publikationen zur kontroversen Debatte um die Einführung der Vier-Tage-Woche finden Sie in unserem Themendossier Vier-Tage-Woche – Arbeitszeitmodell der Zukunft?
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Literaturhinweis
Overtime work and overtime compensation in Germany (1999)
Zitatform
Bauer, Thomas K. & Klaus F. Zimmermann (1999): Overtime work and overtime compensation in Germany. In: Scottish Journal of Political Economy, Jg. 46, H. 4, S. 419-436. DOI:10.1111/1467-9485.00141
Abstract
"Sharing the available stock of work more fairly is a popular concern in the public policy debate. One policy proposal is to reduce overtime work in order to allow the employment of more people. This paper suggests that such a concept faces major problems. Using Germany as a case study, it is shown that the group of workers with the highest risks of becoming unemployed, namely the unskilled, also exhibit low levels of overtime work. Those who work overtime, namely the skilled, face excess demand on the labour market. Since skilled and unskilled workers are largely complements in production, a general reduction in overtime will lead to less production and hence also to a decline in the level of unskilled employment. The paper provides empirical support for this line of argument. It is also shown that paid overtime work has lost relative importance over time." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Overtime working in an unregulated labour market (1999)
Zitatform
Bell, David N.F. & Robert A. Hart (1999): Overtime working in an unregulated labour market. (IZA discussion paper 44), Bonn, 27 S.
Abstract
Unter Verwendung von Daten einer britischen Verdiensterhebung werden Überstunden und Überstundenzuschläge männlicher Arbeitnehmer geschätzt. Die Verhältnisse auf dem unregulierten britischen Arbeitsmarkt werden mit denen in den USA verglichen, wo Überstunden vorgeschrieben sind. (IAB)
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Literaturhinweis
New paths in working time policy (1999)
Boulin, Jean-Yves; Hoffmann, Reiner; Liceras, Dolores; Nätti, Jouko ; Burg, Jeke van den; Passchier, Catelene; Fagan, Colette ; Reissert, Bernd; Hutsebaut, Martin; Schmid, Herman; Delsen, Lei ; Schuller, Tom; Boulin, Jean-Yves; Hoffmann, Reiner;Zitatform
Boulin, Jean-Yves & Reiner Hoffmann (Hrsg.) (1999): New paths in working time policy. Brüssel: ETUI, 211 S.
Abstract
In den Beiträgen des Bandes wird nach neuen Wegen in der Arbeitszeitpolitik gesucht. Es werden Konzepte der Lebensarbeitszeit beschrieben, die Teilzeitarbeit in Europa verglichen, Arbeitszeitverkürzungs- und Berufsaustrittsmodelle vorgestellt und Programme für einen flexiblen Ruhestand behandelt. (IAB)
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Literaturhinweis
Generelle Verkürzung der Wochenarbeitszeit verdrängt ungelernte Arbeitnehmer (1999)
Zitatform
Dreger, Christian & Jürgen Kolb (1999): Generelle Verkürzung der Wochenarbeitszeit verdrängt ungelernte Arbeitnehmer. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 5, H. 12, S. 3-6.
Abstract
"In der öffentlichen Diskussion spielt die generelle Verkürzung der Wochenarbeitszeit eine prominente Rolle. Dabei stehen die Wirkungen dieses Instruments auf die Gesamtbeschäftigung im Vordergrund. Darüber hinaus sind jedoch auch strukturelle Effekte zu beachten. Diese können sich insbesondere in einer Veränderung der Arbeitsnachfrage der Unternehmen nach einzelnen Qualifikationen der Arbeitnehmer zeigen. So führt eine Arbeitszeitverkürzung tendenziell zu steigenden Kosten und vergrößert damit für Unternehmen den Anreiz, Arbeit durch Kapital zu ersetzen. Eine solche Substitution dürfte sich vor allem im Bereich einfacher Arbeit niederschlagen. Andererseits scheint die Idee, das Arbeitsvolumen durch Arbeitszeitverkürzungen auf mehr Köpfe zu verteilen am ehesten im Bereich niedriger Qualifikation realisierbar zu sein. In diesem Segment sind Arbeitsplätze organisatorisch und qualifikatorisch am leichtesten teilbar. Die Nettowirkung der Arbeitszeitverkürzung wird mit einer empirischen Analyse für Branchen des Produzierenden Gewerbe Westdeutschlands im Zeitraum von 1975 bis 1990 ermittelt. Danach ist die tarifliche Arbeitszeit eine der Determinanten der Nachfrage nach bestimmten Qualifikationsgruppen. Empirisch zeigen sich Beschäftigungsgewinne bei Facharbeitern, während für Hochschulabsolventen keine spürbaren Effekte auftreten. Dagegen ist im Segment der Ungelernten eine Ausdünnung der Arbeitsnachfrage zu beobachten. Eine weitere generelle Verkürzung der tariflichen Wochenarbeitszeit dürfte daher in einen zusätzlichen Abbau von gering qualifizierten Arbeitsplätzen münden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitszeitstrukturen in der Bundesrepublik Deutschland: empirische Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel 1993-1997 (1999)
Düll, Herbert; Ellguth, Peter;Zitatform
Düll, Herbert & Peter Ellguth (1999): Arbeitszeitstrukturen in der Bundesrepublik Deutschland. Empirische Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel 1993-1997. (Schriftenreihe der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Forschung 871), Bremerhaven: Wirtschaftsverlag NW, Verlag für neue Wissenschaft, 150 S.
Abstract
"Der Bericht enthält eine statistischen Beschreibung solcher Arbeitszeitformen, die zur Entkoppelung von individuellen Arbeitszeiten und Betriebszeiten beitragen, und i.d.R. mit ungünstigen Arbeitszeitlagen und besonderen Belastungsmomenten für die Beschäftigten einher gehen. Im besonderen geht es um die betriebliche Verbreitung von Schicht- und Wochenendarbeit und deren Nutzungsintensitäten, gemessen an den Anteilen der jeweils betroffenen Beschäftigten. Die Datengrundlage stellen Befragungsergebnisse aus den Jahren 1993, 1996 und 1997 dar, die im IAB-Betriebspanel gewonnen wurden. Diese Repräsentativbefragung enthält neben anderen Themenschwerpunkten auch Grundinformationen über das Arbeitszeit- und Betriebszeitmanagement aus Sicht betrieblicher Entscheidungsträger. Aufgrund des Paneldesigns ist es möglich, bei einer Betrachtung der gleichen Betriebe im Zeitverlauf die betrieblichen Verhaltensänderungen von Ab- und Zuwanderungsbewegungen abzugrenzen. Somit wird neben einer Bestandsaufnahme der genannten Arbeitszeitformen im zeitlichen Vergleich den Bedeutungsverschiebungen und betrieblichen Entwicklungslinien des Arbeitszeitmanagements nachgegangen. Empirisch relevante Konstellationen in der Nutzung der Arbeitszeitformen und - lagen werden identifiziert. Ein Ergebnis der Längsschnittanalysen ist, daß sich hinter nur graduellen Veränderungen im zeitlichen Vergleich der Bestandsgrößen doch eine große Dynamik verbirgt: Auf Betriebsebene zeigt sich bei allen betrachteten Arbeitszeitformen eine erhebliche Austauschbewegung von in die Nutzung ein- bzw. aussteigenden Betrieben ('Drehtüreffekt'). Ein deutlicher Trend ist dabei nur bei der Wochenendarbeit auszumachen. In der Beschäftigtenperspektive ist in den meisten Betrieben, welche die eine oder andere Arbeitszeitform nutzen, eine erhebliche Veränderung der jeweils einbezogenen Belegschaftsanteile im Zeitverlauf festzustellen. Auch hier kann insgesamt nicht von einer durchgängigen Aufwärtsbewegung gesprochen werden, da zwar viele Betriebe ihre Nutzungsintensitäten steigern, andere aber diese auch wieder z.T. beträchtlich verringern ('Fahrstuhleffekt')." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Female labour supply, flexibility of working hours, and job mobility in the Netherlands (1999)
Zitatform
Euwals, Rob (1999): Female labour supply, flexibility of working hours, and job mobility in the Netherlands. (IZA discussion paper 83), Bonn, 21 S.
Abstract
"In the empirical literature on labour supply, several static models are developed to incorporate constraints on working hours. These models do not address to what extent working hours are constrained within jobs, and to what extent working hours can be adjusted by means of changing employer. The aim of this paper is to measure the flexibility of working hours within and between jobs by utilizing subjective information on individual preferences to adjustments in working hours. The potential endogeneity of both the subjective information and job mobility will be taken into account. Furthermore, the author argues that the Netherlands is an interesting country for the study of working hour flexibility, as part-time employment is fairly common. Empirical analysis based on a sample of employed women in the Dutch Socio-Economic Panel (1987-1989) shows, however, that the flexibility of working hours within jobs is low. Job mobility is a means of adjustment in working hours mainly for women who want to work more hours." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Flexible Arbeitszeiten in der Praxis (1999)
Hamm, Ingo;Zitatform
Hamm, Ingo (1999): Flexible Arbeitszeiten in der Praxis. (Handbücher für die Unternehmenspraxis), Frankfurt am Main: Bund-Verl., 440 S.
Abstract
"Flexibilisierung ist ein Schlagwort, mit dem vor allem Entwicklungen bei der Gestaltung der Arbeitszeit erfaßt sind. Damit verbinden sich auf der einen Seite der Wunsch nach mehr individueller Gestaltungsfreiheit im Arbeitsverhältnis, auf der anderen vor allem nach Kosteneinsparungen. Daneben treten aus der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung geborene Notwendigkeiten, die es erforderlich machen. Arbeitszeit anders als früher zu organisieren und zu verteilen. Die Umsetzung stößt allerdings schnell auf juristische und praktische Probleme: Fast unüberschaubar ist der Katalog an Vorschriften, die die Gestaltung der Arbeitszeit beeinflussen. Mindestens ebenso vielfältige Beschreibungen existieren von betrieblichen Modellen, mit denen eine Flexibilisierung versucht wurde. Allerdings meist ohne Tranzparenz derjenigen Faktoren, die für Erfolg oder Mißerfolg verantwortlich sind. In dieser Situation will das Handbuch vor allem betrieblichen Praktikern eine Hilfestellung sein. Es erläutert die Möglichkeiten und juristischen Voraussetzungen, die in den neuen Arbeitszeitmodellen stecken und gibt Hinweise, wie diese betrieblich umgesetzt werden können. Die Darstellung mündet in einem Baukasten mit Vorschlägen, wie die angestrebten Regelungen in einer Betriebsvereinbarung umzusetzen sind. Gestaltung der Arbeitszeit ist praktizierter - oder mißachteter - Arbeitsschutz. Daher werden auch die arbeitswissenschaftlichen Erkenntnisse zum Thema 'Arbeitszeit' vorgestellt und erläutert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Forcierte Arbeitszeitflexibilisierung: die 35-Stunden-Woche in der betrieblichen und gewerkschaftlichen Praxis (1999)
Herrmann, C.; Promberger, Markus; Singer, Susanne; Trinczek, Rainer;Zitatform
Herrmann, C., Markus Promberger, Susanne Singer & Rainer Trinczek (1999): Forcierte Arbeitszeitflexibilisierung. Die 35-Stunden-Woche in der betrieblichen und gewerkschaftlichen Praxis. (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung 16), Berlin: Edition Sigma, 220 S.
Abstract
"Auf die gewerkschaftliche Forderung nach einer Arbeitszeitverkürzung haben die Arbeitgeber mit einer nachdrücklich verfolgten Strategie der Flexibilisierung betrieblicher Arbeitszeiten geantwortet. Nachdem 1995 in der westdeutschen Metallindustrie die 35-Stunden-Woche eingeführt worden war, setzten die Unternehmen forciert darauf, vom bis dahin relativ 'intakten' Normalarbeitszeitstandard auch in den Kernbereichen dieser Branche wegzukommen. Dies wirft die Frage nach der praktischen Handhabung neuer Zeitmodelle und nach den Folgen für die betriebliche Arbeitszeitpolitik auf. Die Autor/inn/en untersuchen auf breiter empirischer Basis, in welchen Arbeitszeitformen die 35-Stunden-Woche umgesetzt wurde, welche Chancen, aber auch welche Probleme für die Beschäftigten damit einhergehen und wie sich die zunehmende Verschiebung der Regulierungskompetenzen von der Tarif- auf die Betriebsebene auswirkt. Die umfassende Situationsanalyse zeigt die möglichen Grenzen einer forcierten Arbeitszeitflexibilisierung auf. Die von den Gewerkschaften angestrebten Ziele - insbesondere ein spürbarer Beschäftigungseffekt und mehr Zeitwohlstand für die Beschäftigten - lassen sich im Ergebnis dieser Untersuchung nur durch eine stärkere tarifvertragliche Regulierung erreichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Promberger, Markus; -
Literaturhinweis
Mehr Beschäftigung durch Überstundenabbau und flexible Arbeitszeitmodelle?: Workshop am 6.10.1998 in Duisburg (1999)
Klenner, Christina;Zitatform
Klenner, Christina (Hrsg.) (1999): Mehr Beschäftigung durch Überstundenabbau und flexible Arbeitszeitmodelle? Workshop am 6.10.1998 in Duisburg. (Edition der Hans-Böckler-Stiftung 15), Düsseldorf, 62 S.
Abstract
"Mit dem Abbau von Überstunden verknüpfen sich seit langem Hoffnungen auf mehr Beschäftigung. Zwar kann nicht jede Überstunde vermieden werden: Doch überall da, wo regelmäßig in großem Umfang Mehrarbeit geleistet wird, könnten statt dessen zusätzliche Beschäftigte eingestellt werden. Überstundenabbau ist aber auch im Spannungsfeld verschiedener Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu sehen: Weniger Mehrarbeit heißt weniger (zusätzliches) Einkommen, dafür aber mehr freie Zeit. Mit der Flexibilisierung der Arbeitszeit ist in vielen Betrieben der Umfang der Überstunden deutlich zurückgegangen. Doch kann Überstundenabbau in dieser Form überhaupt beschäftigungswirksam werden? Werden durch flexible Arbeitszeitmodelle nicht nur die Zuschläge für Mehrarbeit 'kassiert' und Berge von Zeitguthaben aufgetürmt? Mit welchen Schwierigkeiten es verbunden ist, Überstunden beschäftigungswirksam abzubauen und wie es trotzdem gelingen kann, haben Betriebs- und Personalräte, Gewerkschafter und Wissenschaftler auf einem Workshop diskutiert. Vorgestellt wurden Betriebe, in denen Überstundenabbau zu Neueinstellungen geführt hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Überstunden und Mehrarbeitszuschläge: Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel und den Gehalts- und Lohnstrukturerhebungen (1999)
Zitatform
Kölling, Arnd & Gesine Stephan (1999): Überstunden und Mehrarbeitszuschläge. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel und den Gehalts- und Lohnstrukturerhebungen. In: Statistische Monatshefte Niedersachsen H. 8, S. 484-490.
Abstract
"Ziel des Beitrages ist es, einige Informationen zu den betrieblichen Gründen für die Nutzung von Überstunden und über die Verteilung der bezahlten Überstunden zu geben. Es wird auf Basis der Wellen 1996-1998 des IAB-Betriebspanels untersucht, wieviel Betriebe Mehrarbeit einsetzen und welche Gründe sie hierfür angeben. Im Anschluß wird auf Grundlage der Niedersächsischen Gehalts- und Lohnsturkturerhebung 1990 und 1995 ausgewertet, inwieweit niedersächsische Arbeitnehmer in beiden Jahren bezahlte Überstunden geleistet haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bedingungen für beschäftigungswirksamen Überstundenabbau: einige betriebliche Erfahrungen (1999)
Lehndorff, Steffen; Mansel, Bernd;Zitatform
Lehndorff, Steffen & Bernd Mansel (1999): Bedingungen für beschäftigungswirksamen Überstundenabbau. Einige betriebliche Erfahrungen. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 52, H. 8, S. 513-522.
Abstract
"Gestützt auf betriebliche Fallstudien werden Erfahrungen mit dem Abbau von Überstunden vorgestellt. In welchem Umfang Überstunden beschäftigungswirksam umverteilt werden können, ist nicht im vorhinein mit dem Taschenrechner zu ermitteln, sondern nur in der Verwirklichung einer neuen Arbeitszeitorganisation praktisch auszutesten. Auch stellen sich die Beschäftigungseffekte nicht im Selbstlauf ein. Der Beitrag zeigt Voraussetzungen einer möglichst hohen Beschäftigungswirksamkeit neuer Arbeitszeitmodelle auf, die an die Stelle der bisherigen Überstundenpraxis treten. Beim Thema Überstundenabbau sollte, so die Quintessenz, nicht mehr vorrangig über das Ob, sondern verstärkt über das Wie diskutiert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
New working time systems, work organisation and re-distribution of work: final report for the European Commission in the SOE1-CT97 (DG XII) and SOC 96 102557 (DG V) projects (October 1998). Aus der Arbeitszeitforschung des IAT (1999)
Lehndorff, Steffen;Zitatform
(1999): New working time systems, work organisation and re-distribution of work. Final report for the European Commission in the SOE1-CT97 (DG XII) and SOC 96 102557 (DG V) projects (October 1998). Aus der Arbeitszeitforschung des IAT. (Graue Reihe des Instituts Arbeit und Technik 1999-03), Gelsenkirchen, 115 S.
Abstract
"In dem Forschungsbericht, der sich auf über 50 Betriebsfallstudien aus neun Ländern stützt, werden neue Formen der betrieblichen Arbeitszeitorganisation untersucht, die vom herkömmlichen Standard-Arbeitstag deutlich abweichen. Im Zentrum des Berichts steht die Frage, ob und wie die Unternehmensinteressen an längeren und flexibleren Betriebs- und Arbeitszeiten mit den Interessen der Beschäftigten an größerer individueller Arbeitszeitkontrolle sowie mit dem gesellschaftlichen Interesse an der Sicherung, Stabilisierung und Förderung von Beschäftigung verbunden werden können. Zunächst wird anhand zahlreicher Beispiele eine Typologie neuer Arbeitszeitsysteme vorgestellt. Anschließend werden die Zusammenhänge zwischen Arbeitszeit und Arbeitsorganisation analysiert. Neotayloristische Herangehensweisen werden von Versuchen unterschieden, die strategischen Potentiale neuer Arbeitszeitsysteme zu nutzen. Die Befunde deuten darauf hin, daß der soziale Inhalt der gegenwärtigen Arbeitszeitveränderungen noch offen ist. Dies betrifft sowohl die Auswirkungen auf die Stellung der Beschäftigten im Arbeitsprozeß als auch die Beschäftigungseffekte neuer Arbeitszeitsysteme. Anhand einzelner Beispiele werden Möglichkeiten gezeigt, durch 'verhandelte Flexibilität' zu längerfristig tragfähigen neuen Arbeitszeitarrangements zu gelangen. Eine große Bedeutung kann auch staatlichen Initiativen zukommen, die die Verkürzung der Arbeitszeiten erleichtern und damit zugleich eine starke Dynamik der betrieblichen Arbeitszeitmodernisierung auslösen können. Im Anschluß an den zusammenfassenden Forschungsbericht werden Kurzfassungen einzelner Betriebsfallstudien vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Reussir le passage aux 35 heures (1999)
Niel, Sylvain;Zitatform
Niel, Sylvain (1999): Reussir le passage aux 35 heures. Paris: Lamy, 123 S.
Abstract
Der Autor entwickelt Vorschläge und Anregungen zur Umsetzung der Arbeitszeitverkürzung in Frankreich im Hinblick auf Überdenken der Arbeitsorganisation, Flexibilität, Leistung, Anpassung der Zeitpläne, Änderung der Arbeitsverträge, Anwendung auf verschiedene Gruppen von Arbeitnehmern, Verhandlungen mit Gewerkschaften und Verbänden. (IAB)
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Literaturhinweis
Kaum Beschäftigungseffekte durch Abbau von Überstunden (1999)
Pannenberg, Markus; Wagner, Gert;Zitatform
Pannenberg, Markus & Gert Wagner (1999): Kaum Beschäftigungseffekte durch Abbau von Überstunden. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 66, H. 31, S. 573-578.
Abstract
"Ein zentraler Streitpunkt in den derzeitigen Verhandlungen im Rahmen des Bündnisses für Arbeit ist der Abbau von Überstunden und dessen potentielle Beschäftigungswirkungen. Während die Gewerkschaften hier eine Möglichkeit sehen, die Beschäftigung zu erhöhen, stehen die Arbeitgeber diesem Vorhaben skeptisch gegenüber, weil sie eine Beschränkung ihrer Flexibilität beim Einsatz des Faktors Arbeit befürchten. Überstunden werden in Deutschland vor allem von höher qualifizierten Arbeitnehmern geleisstet. Sowohl in West- als auch in Ostdeutschland ist der Anteil bezahlter Überstunden im Zeitverlauf drastisch gesunken. Berücksichtigt man diesen Trend hin zu unbezahlter Mehrarbeit, so ergeben sich selbst unter optimistischen Annahmen wesentlich geringere Effekte als in der öffentlichen Debatte vielfach angenommen: Für Gesamtdeutschland sind bestenfalls knapp 200 000 neue Arbeitsplätze zu erwarten. Geht man davon aus, daß das Angebot an hochqualifizierten Arbeitskräften relativ eng begrenzt ist, kann eine Beschäftigungsausweitung im wesentlichen nur bei gering qualifizierten Arbeitern erzielt werden. Dann jedoch reduziert sich die Zahl der zu erwartenden zusätzlichen Arbeitsplätze auf maximal 20000. Bei einem Überstundenabbau müßten in Westdeutschland vor allem Facharbeiter und qualifizierte Angestellte finanzielle Einbußen hinnehmen. Für Ostdeutschland lassen sich keine nennenswerten Verschiebungen der personellen Einkommensverteilung ausmachen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
TeilZEIT: Lebensqualität trotz Beschäftigungskrise (1999)
Pfeuffer, Andreas; Ganßmann, Heiner; Geissler, Birgit; Steffen, Johannes ; Heisig, Ulrich; Bauer, Frank; Holland, Jürgen; Ebener, Jost; Jacoby-Ebener, Irmgard; Fulton, Lionel; Kongshoj Madsen, Per; Pfau-Effinger, Birgit ; Möhlmann, Dieter; Endl, Hans-L.; Nadai, Eva ; Christiansen, Jens; Paridon, Kees van; Volz, Joachim; Peinelt-Jordan, Klaus;Abstract
Die Beiträge des Bandes behandeln die beschäftigungspolitischen Aspekte neuer Arbeitszeitmodelle, die mit vermehrter Teilzeitarbeit einhergehenden kulturellen, betrieblichen, individuellen und geschlechtsspezifischen Fragen und blicken auf die Arbeitszeitpolitik der Nachbarländer. Die Titel lauten:
1. Heisig: Ende des Normalarbeitsverhältnisses? Neue Formen der Arbeits(zeit)gestaltung
2. Ganßmann: Mehr Beschäftiung in Deutschland. Ein dritter Weg zwischen Markt und Staat?
3. Möhlmann: Arbeitszeitverkürzungen in "Flexiblen Arbeitszeitmodellen"
4. Steffen: Altersteilzeit. Zwischenbilanz der Möglichkeiten und Hindernisse
5. Geissler/Pfau-Effinger: Wandel der Erwerbsbiographie und der Lebensplanung junger Frauen
6. Bauer: Teilzeit ist nicht gleich Teilzeit. Besonderheiten der Teilzeitbeschäftigung von Männern
7. Peinelt-Jordan: Personalpolitik für aktive Väter
8. Holland: Optionale Arbeitszeit für alle. Die Förderung qualifizierter Teilzeitarbeit als Aufgaben der Tarif- und Betriebspolitik
9. Jacoby-Ebener/Ebener: Teilzeitarbeit im Erziehungsurlaub. Gesetzliche Verbesserungen und Klarstellungen erforderlich!
10. Christiansen: Vollbeschäftigung durch Deregulierung? Das US-amerikanische Modell
11. Volz: Entschärfung der Arbeitsmarktkrise durch beschäftigungspolitische Doppelstrategie? Wirtschaftspolitik in Frankreich mit neuen Akzenten
12. Pfeuffer: Staatliche Intervention und soziale Bewegung. Der französische Weg
13. Madsen: Arbeitszeitpolitik und Vereinbarungen über bezahlte Freistellung. Die dänischen Erfahrungen in den 90er Jahren
14. Nadai: Weniger ist mehr. Die Schweiz: Die doppelte 25-Stunden-Woche als Modell zur Umverteilung von Arbeit
15. Fulton: Der britische Arbeitsmarkt und die Politik von New Labour
16. van Paridon: Modell Holland? Der niederländische Arbeitsmarkt seit 1980. (IAB2)Beteiligte aus dem IAB
Bauer, Frank; -
Literaturhinweis
Im Wandel der Zeit: Arbeitszeiten und Arbeitszeitwünsche von Angestellten (1999)
Stueck, Heiner;Zitatform
Stueck, Heiner (1999): Im Wandel der Zeit: Arbeitszeiten und Arbeitszeitwünsche von Angestellten. Hamburg: VSA-Verlag, 261 S.
Abstract
"Sie galten als die Pioniere der flexiblen Gesellschaft: die Angestellten in Projektteams, Singles oder Double-income-no-kids-Lebensgemeinschaften. Zeitsouveränität wurde ihnen ans Revers geheftet. Die Realität sieht anders aus. Nicht nur Zeitnot strukturiert den Alltag. Traditionelle Formen geschlechtlicher Arbeitsteilung erweisen sich als extrem resistent, in ihnen reproduzieren sich die ungleiche Verteilung von Erwerbschancen, Berufsbiographien, Familienarbeit usw. Die Arbeitszeit ist das Scharnier zwischen Arbeits- und Lebenswelt. Das vieldiskutierte Modell Holland zeigt, daß nur über institutionelle Änderungen an der Schnittstelle von Familie und Arbeitsmarkt sich haushaltliche Erwerbsmuster entwickeln können, die dem Wunsch nach einer gleichmäßigen Teilhabe entsprechen. In dem Buch werden drei empirische Untersuchungen in einer Längsschnittanalyse ausgewertet. Es bietet einen weiten Überblick über den Wandel der Zeitpräferenzen weiblicher und männlicher Angestellter in unterschiedlichen Lebensabschnitten, Erwerbs- und Familienbiographien." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitszeiten im Wandel: welche Rolle spielt die Veränderung der Wirtschaftsstruktur? (1999)
Zitatform
Wolf, Elke (1999): Arbeitszeiten im Wandel. Welche Rolle spielt die Veränderung der Wirtschaftsstruktur? (ZEW-Dokumentation 1999-02), Mannheim, 28 S.
Abstract
"Seit einigen Jahren steht die Arbeitszeit im Mittelpunkt vieler wirtschaftspolitischer Diskussionen um die Reduzierung der Arbeitslosigkeit. Nachdem die Wochenarbeitszeit seit Mitte der achtziger Jahre in mehreren Schritten bereits stark reduziert wurde, wird derzeit eher auf die Flexibilisierung der Arbeitszeit gesetzt. Neuere Erhebungen zeigen, daß die Arbeitszeiten zunehmend aus dem Muster der traditionellen Vollzeiterwerbstätigkeit, die in der Regel mit 35 bis 40 Wochenarbeitsstunden und fünf Arbeitstagen definiert ist, herausfallen. Diese Entwicklung kann im Prinzip auf drei verschiedene Ursachen zurückgeführt werden. Zum einen werden die individuellen Erwerbsverläufe, insbesondere die der Frauen, immer vielfältiger. Dadurch steigt die Bedeutung der individuellen Zeitsouveränität, die es den Individuen ermöglicht, ihre Arbeitszeit in Abhängigkeit der aktuellen Lebenslage zu bestimmen. Zum zweiten beeinflussen strukturelle Ändrungen der Wirtschaft und somit auch der Arbeitsnachfrage die Verbreitung spezifischer Arbeitszeitformen. Drittens werden die Arbeitszeiten auch durch tarifliche und arbeitsrechtliche Regulierungen bzw. die Aufhebung von bestehenden Arbeitszeitregulierungen bestimmt. Die Bedeutung der aufgeführten Faktoren für die Dynamik der Arbeitszeitstruktur ist jedoch nicht genau bekannt. Ziel der Studie ist es daher zunächst, die zunehmende Arbeitszeitflexibilisierung in der Bundesrepublik nachzuzeichnen und ferner zu untersuchen, inwieweit diese auf die Veränderung der Wirtschaftsstruktur zurückzuführen ist. Dabei beschränken wir uns auf die Entwicklung der Teilzeitarbeit, der geringfügigen Beschäftigung, der Überstunden und der Wochenendarbeit, da diese zu den wichtigsten Formen der Arbeitszeitflexibilisierung gehören. Auf Basis der Mikrozensen aus den Jahren 1991, 1993 und 1995 zeigt sich, daß die Bedeutung dieser Arbeitszeitformen tendenziell zugenommen hat. Allerdings bestehen große Unterschiede zwischen den alten und neuen Bundesländern, den Geschlechtern sowie den verschiedenen Qualifikationsniveaus. Den Ergebnissen einer Shift-share Analyse zufolge hat der Strukturwandel nur einen geringfügigen Einfluß auf die Zunahme der Arbeitszeitflexibilisierung. Der überwiegende Teil der Ausweitung der Teilzeitarbeit und der Wochenendarbeit in den neuen Bundesländern resultiert aus dem Wandel der Produktionsprozesse, der Deregulierung der Arbeitszeiten und den Präferenzänderungen der Individuen. Betrachtet man den Zusammenhang zwischen dem Strukturwandel und der Entwicklung der Überstunden in Ostdeutschland so zeigt sich, daß die Veränderung der Wirtschaftsstruktur alleine betrachtet sogar zu einer Reduktion der Mehrarbeit geführt hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Destandardisierung der Lebensarbeitszeit: eine Chance für die alternde Erwerbsgesellschaft? (1998)
Barkholdt, Corinna;Zitatform
Barkholdt, Corinna (1998): Destandardisierung der Lebensarbeitszeit. Eine Chance für die alternde Erwerbsgesellschaft? Opladen u.a.: Westdeutscher Verlag, 194 S.
Abstract
"Mit dem demographischen Wandel wird die Integration einer wachsenden Zahl Alterserwerbstätiger zur zentralen Aufgabe einer zukunftsfähigen Politik. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Frage, ob eine Destandardisierung die Lebensarbeitszeit durch eine Ausrichtung an lebenszyklisch unterschiedliche Zeitbedürfnisse und -präferenzen fördern und sicherstellen kann. Die Bedingungen, die notwendigerweise zu erfüllen wären, um bis in das höhere Alter im Erwerbsprozeß verbleiben zu können, werden dazu aus einem differenzierten Vergleich des Zeitverwendungsverhaltens innerhalb und zwischen einzelner Lebensphasen und nach soziodemographischen Merkmalen ausgewählter Beschäftigtengruppen abgeleitet. Diese werden zu ersten konkreten Vorschlägen gebündelt, wie ein Gesamtkonzept zur Destandardisierung der Lebensarbeitszeit beschaffen sein müßte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Working hours and wishes concerning working hours among women in Western and Eastern Germany: results of an empirical study from 1995 (1998)
Beckmann, Petra;Zitatform
Beckmann, Petra (1998): Working hours and wishes concerning working hours among women in Western and Eastern Germany. Results of an empirical study from 1995. In: IAB Labour Market Research Topics H. 27, S. 1-32.
Abstract
Es werden die Ergebnisse einer Befragung aus dem Jahre 1995 wiedergegeben, in der die gewünschte Arbeitszeit von Frauen ermittelt wurde, differenziert nach Ost- und Westdeutschland. Dabei wurden auch Aspekte der Arbeitszeitflexibilität und Einstellungen zu Überstunden und Wochenarbeitszeit berücksichtigt. Die Arbeitszeitwünsche werden vor dem Hintergrund der aktuellen Beschäftigungssituation von Frauen dargestellt. (IAB)
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Literaturhinweis
Beschäftigung durch innovative Arbeitszeitmodelle: Schlußbericht (1998)
Blum, Adrian; Zaugg, Robert J.;Zitatform
Blum, Adrian & Robert J. Zaugg (1998): Beschäftigung durch innovative Arbeitszeitmodelle. Schlußbericht. (Beiträge zur Arbeitsmarktpolitik 12), Bern, 184 S.; 13 S. Kurzfassung.
Abstract
"Der Bericht geht auf ausgewählte Aspekte der betrieblichen Arbeitszeitgestaltung ein. Die Verfasser konzentrieren sich einerseits auf die Analyse der Beschäftigungsproblematik und andererseits auf die Entwicklung und Einführung fortschrittlicher Arbeitszeitmodelle, die einen Beitrag zur Dämpfung der Erwerbslosigkeit leisten können. Neben grundlegenden konzeptionellen Ausführungen zu den wichtigsten Begriffen und Rahmenbedingungen der Arbeitszeitgestaltung, stellt der Bericht auch spezifische beschäftigungswirksame Arbeitszeitmodelle vor. Die Umsetzung solcher Modelle in der Unternehmung bedarf einer genauen Analyse, da bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein sollten und die betrieblichen Entscheidungsträger die Modelle auf die jeweiligen Gegebenheiten der Unternehmung anpassen müssen. Aus diesem Grund entwickeln die Verfasser ein System von arbeitswissenschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Kriterien, die dem Praktiker auf einfache Weise eine klare Beschreibung und Beurteilung beschäftigungswirksamer Arbeitszeitmodelle erlauben. Dabei wird sowohl die Perspektive der Unternehmung als auch diejenige der Beschäftigten berücksichtigt. Die Praxisrelevanz der Ausführungen ist ein primäres Ziel des Berichts. Die Verfasser tragen diesem Ziel durch Ergebnisse aus drei empirischen Studien bei Schweizer Unternehmungen Rechnung: Dabei handelt es sich zum einen um zwei schriftliche Breitenbefragungen bei insgesamt über 2500 Unternehmungen und zum anderen um Expertengespräche (Fallstudien) mit verschiedenen betrieblichen Entscheidungsträgern. Der Praktiker gewinnt durch diese Daten einen Überblick über die Arbeitszeitgestaltung in der betrieblichen Praxis und kann die Daten seiner eigenen Firma mit denjenigen anderer Unternehmungen vergleichen. Die vielfältigen Ergebnisse zeigen, dass beschäftigungswirksame Arbeitszeitmodelle realisierbar sind und auch einen Beitrag zur Reduzierung der Beschäftigungsproblematik leisten können, sofern bestimmte Voraussetzungen in den Unternehmungen erfüllt sind (z.B. Erfüllung bestimmter Kostenrestriktionen, Akzeptanz der Betroffenen)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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