Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland
Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen seit der Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Zur Unterstützung von Beschäftigten und Unternehmen hatte der Bundestag im Eilverfahren u.a. einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld beschlossen. Dieses Themendossier stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.
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Auswirkungen auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Soziales in Deutschland
- Wirtschaftliche Entwicklung und Maßnahmen
- Exit-Strategien zur Beendigung des Lockdowns
- Kurzarbeit - Regelungen und Inanspruchnahme während der Pandemie
- Homeoffice/mobiles Arbeiten
- Auswirkungen auf Betriebe
- Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Grundsicherung nach SGB II
- Einkommenseffekte
- Einzelne Berufe und Branchen
- Berufsausbildung/Lehrstellenmarkt
- Zukunftsszenarien: Wird die Wirtschaft nach Corona nachhaltiger?
- Soziale und gesundheitliche Aspekte
- Corona und Care
- Weiterbildung
- Konjunkturpaket zur Förderung der Wirtschaft
- Personengruppen
- Regionale Aspekte
- Internationale Arbeitsmärkte / Auswirkungen der Globalisierung
- Bundesländer
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Literaturhinweis
Umsetzung des Maßnahmenpakets zur Unterstützung von Start-ups und kleinen Mittelständlern: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/23374) (2020)
Zitatform
(2020): Umsetzung des Maßnahmenpakets zur Unterstützung von Start-ups und kleinen Mittelständlern. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/23374). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/23979 (04.11.2020)), 9 S.
Abstract
"Fast jedes zweite Start-up sieht sich durch die Corona-Krise in der eigenen Existenz bedroht (https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Corona-Krise-trifft-Startups-mit-voller-Wucht). Start-ups fallen zudem regelmäßig durch die Raster der Corona-Hilfen in Form von Krediten für etablierte Unternehmen, weil sie in der Aufbauphase erwartungsgemäß defizitär arbeiten. Anfang April 2020 hat die Bundesregierung 2 Mrd. Euro als Unterstützung für Start-ups ankündigt (https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/S-T/start-up-schutzschild.pdf?__blob=publicationFile&v=4). Doch Monate später warten viele Gründerinnen und Gründer laut Medienberichten immer noch auf die versprochenen Hilfen (https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/folgen-des-lockdowns-start-ups-haben-das-nachsehen-bei-corona-hilfen/26177710.html?ticket=ST-744404-EYVmzbtvYXJBd5ZKWYD5-ap3)." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Fachkräftereport für November 2020 – Corona Spezial (2020)
Zitatform
(2020): Fachkräftereport für November 2020 – Corona Spezial. (KOFA kompakt / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung), Köln, 5 S.
Abstract
"Der Fachkräftereport analysiert kurzfristige Arbeitsmarkttrends auf der Ebene von Berufsbereichen und Berufen. So können Handlungsfelder identifiziert werden, die durch die Corona-Krise im Bereich der Fachkräftesicherung für Unternehmen entstehen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
SME policy responses (2020)
Zitatform
(2020): SME policy responses. (Tackling coronavirus (COVID-19): Contributing to a global effort), Paris, 103 S.
Abstract
"SMEs are at the centre of the economic crisis brought on by the COVID-19 pandemic and containment measures, more so than during the 2008 financial crisis. The current crisis has affected SMEs disproportionately, and has revealed their vulnerability to the supply and demand shock (in particular with regard to their liquidity) with a serious risk that over 50% of SMEs will not survive the next few months. A widespread collapse of SMEs (60-70% of OECD employment) could have a strong impact on national economies and global growth prospects, on perceptions and expectations, and even on the financial sector, which may already be under strain by non-performing portfolios. In some countries, a deterioration of the financial situation of SMEs could have systemic effects on the banking sector as a whole. In their response to the crisis, governments have been quick to acknowledge the specific circumstances of SMEs, and have put in place policies to support them. Across countries, the policy response frequently followed this sequence of measures: Health measures, and information for SMEs on how to adhere to them; Measures to address liquidity by deferring payments; Measures to supply extra and more easily available credit to strengthen SME resilience; Measures to avoid, or mitigate the consequences of, unorganised lay-offs by extending possibilities for temporary redundancies and wage subsidies, and; Structural policies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zukunftsstudie Münchner Kreis: Sonderstudie zur Corona-Epidemie: Ergebnis-Chartsatz, Juli 2020 (2020)
Abstract
"Die vorliegende Sonderstudie zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Arbeitswelt in Deutschland ist eine Begleitstudie zu der im Juni 2020 zusammen mit dem MÜNCHNER KREIS e.V. veröffentlichten Zukunftsstudie Leben, Arbeit, Bildung 2035. 211 der bereits im Rahmen der Hauptstudie befragten ExpertInnen für Digitalisierung, Technologie und Künstliche Intelligenz nahmen an der durchgeführten Sondererhebung teil. Inmitten des landesweiten Shutdowns wurden sie gebeten, gesondert auf die durch die Pandemie zu erwartenden mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf die Arbeitswelt einzugehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
OECD-Wirtschaftsausblick 2020, Ausgabe 1 (Kurzfassung) (2020)
Zitatform
(2020): OECD-Wirtschaftsausblick 2020, Ausgabe 1 (Kurzfassung). In: OECD-Wirtschaftsausblick H. 107, S. 1-222. DOI:10.1787/e0331726-de
Abstract
"In ihrem Wirtschaftsausblick analysiert die OECD zweimal jährlich die wichtigsten wirtschaftlichen Trends und die Aussichten für die kommenden zwei Jahre. Der Wirtschaftsausblick liefert einen in sich stimmigen Satz von Projektionen zu gesamtwirtschaftlicher Produktion, Beschäftigung, Preisentwicklung, Haushaltssalden und Leistungsbilanzen. Die Analysen und Projektionen erstrecken sich auf alle OECD-Mitgliedsländer sowie ausgewählte Nichtmitgliedsländer. Diese deutschsprachige Ausgabe enthält eine Gesamtbeurteilung der Wirtschaftslage, eine Reihe von Themenpapieren zu makroökonomischen und strukturpolitischen Fragen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie sowie ein Kapitel, in dem die Entwicklungen und Projektionen für 15 ausgewählte OECD-Mitgliedsländer und Nichtmitgliedsländer zusammengefasst sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wirtschaft stellt sich auf Leben mit dem Virus ein (2020)
Zitatform
(2020): Wirtschaft stellt sich auf Leben mit dem Virus ein. In: Konjunktur aktuell, Jg. 8, H. 2, S. 26-62.
Abstract
"Die Weltwirtschaft befindet sich aufgrund der Corona-Pandemie in einer tiefen Rezession. Der Produktionseinbruch dürfte weltweit im ersten Halbjahr 2020 deutlich tiefer sein als infolge der Finanzkrise im Winterhalbjahr 2008/2009. Auch die deutsche Wirtschaft wurde von der Pandemie schwer getroffen. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte im Jahr 2020 um 5,1% sinken und im kommenden Jahr um 3,2% zulegen. In Ostdeutschland dürfte der Einbruch der Wirtschaft infolge der Corona-Pandemie mit 3,2% im Jahr 2020 schwächer ausfallen als in Gesamtdeutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku, © De Gruyter)
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Literaturhinweis
Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 16. November 2020 um 14:30 Uhr zum a) Gesetzentwurf der Bundesregierung: Entwurf eines Gesetzes zur Beschäftigungssicherung infolge der COVID-19-Pandemie (Beschäftigungssicherungsgesetz – BeschSiG) (BT-Drucksache 19/23480) b) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE: Neben der Sonderregelung für Kurzarbeit auch Sonderregelung für Arbeitslosengeld I verlängern und ein Weiterbildungsgeld einführen (BT-Drucksache 19/23169): Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen (2020)
Zitatform
(2020): Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 16. November 2020 um 14:30 Uhr zum a) Gesetzentwurf der Bundesregierung: Entwurf eines Gesetzes zur Beschäftigungssicherung infolge der COVID-19-Pandemie (Beschäftigungssicherungsgesetz – BeschSiG) (BT-Drucksache 19/23480) b) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE: Neben der Sonderregelung für Kurzarbeit auch Sonderregelung für Arbeitslosengeld I verlängern und ein Weiterbildungsgeld einführen (BT-Drucksache 19/23169). Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen. (Deutscher Bundestag, Ausschuss für Arbeit und Soziales. Ausschussdrucksache 19(11)864 v. 25.11.2020), 59 S.
Abstract
Stellungnahmen zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 16. November 2020 zum Entwurf eines Gesetzes zur Beschäftigungssicherung infolge der COVID-19-Pandemie (Beschäftigungssicherungsgesetz – BeschSiG) und weiterer Anträge. Liste der Sachverständigen: Verbände: Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände; Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V.; Deutscher Gewerkschaftsbund; Bundesagentur für Arbeit; Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit; Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.; Einzelsachverständige: Inga Dransfeld-Haase, Bochum; Prof. Dr. Peter Bofinger, Würzburg; Prof. Dr. Stefan Sell, Remagen
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Literaturhinweis
Erleichterter Zugang zu Hartz-IV-Leistungen - Erfahrungen und Schlussfolgerungen: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/21224) (2020)
Zitatform
(2020): Erleichterter Zugang zu Hartz-IV-Leistungen - Erfahrungen und Schlussfolgerungen. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/21224). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/21528 (07.08.2020)), 4 S.
Abstract
"Im Gesetz für den erleichterten Zugang zu sozialer Sicherung und zum Einsatz und zur Absicherung sozialer Dienstleister aufgrund des Coronavirus SARS-CoV-2 (Sozialschutz-Paket) wurden u. a. folgende Maßnahmen mit Bezug auf Hartz IV (Zweites Buch Sozialgesetzbuch, SGB II) und andere sogenannte existenzsichernde Leistungen im Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII) beschlossen: eine befristete Beschränkung der Berücksichtigung von Vermögen, eine befristete Anerkennung der tatsächlichen Aufwendungen für Unterkunft und Heizung als angemessen, bei kurzfristigen Einkommensänderungen eine feste Frist von sechs Monaten für vorläufige Bewilligungen sowie ein weitgehender Verzicht auf abschließende Prüfungen. Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion DIE LINKE zu Erfahrungen und Schlussfolgerungen beim erleichterten Zugang zu Hartz-IV-Leistungen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Fachkräftereport für Juni 2020 - Corona-Spezial (2020)
Zitatform
(2020): Fachkräftereport für Juni 2020 - Corona-Spezial. (KOFA kompakt / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung), Köln, 4 S.
Abstract
"Der Fachkräftereport Juni 2020 analysiert kurzfristige Arbeitsmarkttrends auf der Ebene von Berufsbereichen und Berufen. So können Handlungsfelder identifiziert werden, die durch die Corona-Krise im Bereich der Fachkräftesicherung für Unternehmen entstehen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
ILO Monitor 1st edition: COVID-19 and the world of work: Impact and policy responses (2020)
Abstract
"The world of work is being profoundly affected by the global virus pandemic. In addition to the threat to public health, the economic and social disruption threatens the long-term livelihoods and wellbeing of millions. The ILO and its constituents – Governments, workers and employers – will play a crucial role in combating the outbreak, ensuring the safety of individuals and the sustainability of businesses and jobs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
World Economic Outlook, April 2020: Chapter 1: The Great Lockdown (2020)
Zitatform
(2020): World Economic Outlook, April 2020. Chapter 1: The Great Lockdown. (World economic outlook), Washington, DC, IX, 25 S.
Abstract
"The COVID-19 pandemic is inflicting high and rising human costs worldwide, and the necessary protection measures are severely impacting economic activity. As a result of the pandemic, the global economy is projected to contract sharply by -3 percent in 2020, much worse than during the 2008-09 financial crisis. In a baseline scenario--which assumes that the pandemic fades in the second half of 2020 and containment efforts can be gradually unwound--the global economy is projected to grow by 5.8 percent in 2021 as economic activity normalizes, helped by policy support. The risks for even more severe outcomes, however, are substantial. Effective policies are essential to forestall the possibility of worse outcomes, and the necessary measures to reduce contagion and protect lives are an important investment in long-term human and economic health. Because the economic fallout is acute in specific sectors, policymakers will need to implement substantial targeted fiscal, monetary, and financial market measures to support affected households and businesses domestically. And internationally, strong multilateral cooperation is essential to overcome the effects of the pandemic, including to help financially constrained countries facing twin health and funding shocks, and for channeling aid to countries with weak health care systems." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Einführung einer Kurzarbeiterquote (2020)
Zitatform
(2020): Einführung einer Kurzarbeiterquote. (Grundlagen: Methodenbericht / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 15 S.
Abstract
"Die Zahlung von Kurzarbeitergeld bei vorübergehend schwierigen Wirtschaftsbedingungen ermöglicht den Betrieben, ihre eingearbeiteten Mitarbeiter und den Arbeitnehmern ihre Arbeitsplätze zu erhalten. Für die Beurteilung von Lage und Entwicklung des Arbeitsmarktes sind Angaben zu Niveau und Veränderung der Zahl der Personen in Kurzarbeit wichtige Indikatoren. Für viele Fragen sind aber absolute Zahlen allein nicht ausreichend, weil mit ihnen Unterschiede in der zeitlichen Entwicklung und zwischen Regionen oder Wirtschaftszweigen nicht angemessen dargestellt werden können. Für die Beantwortung solcher Fragen sind Anteilswerte erforderlich, die den Bestand an Personen in Kurzarbeit in Beziehung zur Grundgesamtheit der möglichen Personen in Kurzarbeit setzen. Mit diesem Methodenbericht wird eine solche Kurzarbeiterquote in die Standardberichterstattung der Statistik der Bundesagentur für Arbeit über Kurzarbeit eingeführt. Dabei wird die Zahl der Personen in Kurzarbeit auf die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten bezogen, weil nur Arbeitnehmer in einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung Anspruch auf Kurzarbeitergeld haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Link zur aktuellen Version, ältere Fassungen online nicht mehr verfügbar. -
Literaturhinweis
Die Auswirkungen von COVID-19 auf den Tourismussektor (2020)
Zitatform
(2020): Die Auswirkungen von COVID-19 auf den Tourismussektor. (Sektor-Kurzdossier der IAO), Genf, 12 S.
Abstract
"Der Ausbruch von COVID-19 hat verheerende Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und die Beschäftigung. Die Tourismusindustrie wurde von den zur Eindämmung der Pandemie erforderlichen Maßnahmen hart getroffen und dürfte in absehbarer Zeit wohl kaum zur Normalität zurückkehren. Auch nach der schrittweisen Aufhebung der Eindämmungsmaßnahmen werden die überlebenden Unternehmen weiterhin vor den Herausforderungen stehen, die mit einer wohl eher langsamen Erholung verbunden sind. Nach Schätzungen der IAO könnten aufgrund der Pandemie 305 Millionen Arbeitsplätze (Vollzeitäquivalente) verloren gehen, viele davon in der Tourismusbranche. Aufgrund der Pandemie und der weltweiten Bemühungen zu ihrer Eindämmung könnte die internationale Tourismuswirtschaft um 45 bis 70 Prozent schrumpfen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsbedingungen und Epidemiebetroffenheit in der Fleischwirtschaft: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP(Drucksache 19/19983) (2020)
Zitatform
(2020): Arbeitsbedingungen und Epidemiebetroffenheit in der Fleischwirtschaft. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP(Drucksache 19/19983). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/21182 (21.07.2020)), 14 S.
Abstract
"Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der FDP-Fraktion zu Arbeitsbedingungen und Epidemiebetroffenheit in der Fleischwirtschaft u.a. mit Erläuterungen zu den am 20. Mai 2020 beschlossenen Eckpunkten eines Arbeitsschutzprogramms für die Fleischwirtschaft. (IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Entwurf eines Gesetzes für den erleichterten Zugang zu sozialer Sicherung und zum Einsatz und zur Absicherung sozialer Dienstleister aufgrund des Coronavirus SARS-CoV-2 (Sozialschutz-Paket): Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD (2020)
Zitatform
(2020): Entwurf eines Gesetzes für den erleichterten Zugang zu sozialer Sicherung und zum Einsatz und zur Absicherung sozialer Dienstleister aufgrund des Coronavirus SARS-CoV-2 (Sozialschutz-Paket). Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/18107 (24.03.2020)), 36 S.
Abstract
"Unbürokratischer Zugang zu Leistungen der sozialen Grundsicherung in einem vereinfachten Verfahren zur Unterstützung der Arbeitsfähigkeit der Jobcenter, Übernahme der Regelungen für Berechtigte im Recht der Sozialen Entschädigung, Berücksichtigung durch die Corona-Krise bedingter Lebenslagen von Familien beim Zugang zum Kinderzuschlag, Schaffung der Möglichkeit zum Erlass von Ausnahmen vom Arbeitszeitgesetz in außergewöhnlichen Notfällen mit bundesweiten Auswirkungen (Epidemien) durch Rechtsverordnung, unter Voraussetzung der Erklärung zur Ausschöpfung aller nach Umständen zumutbaren und rechtlich zulässigen Möglichkeiten zur Bewältigung der Pandemie durch die sozialen Dienstleister: Regelung eines subsidiär greifenden Sicherstellungsauftrags der Leistungsträger, Erweiterung der Möglichkeit der Selbstverwaltungsorgane der Sozialversicherungsträger zur schriftlichen Abstimmung, Erleichterung der Weiterarbeit oder Wiederaufnahme einer Beschäftigung nach Renteneintritt durch Anhebung kalenderjährlicher Hinzuverdienstgrenze von 6.300 auf 44.590 Euro befristet zum 31. Dezember 2020, befristete Aussetzung der Anrechnung des Entgelts von neu aufgenommenen Beschäftigungen in systemrelevanten Branchen und Berufen auf das Kurzarbeitergeld, Ausweitung des zeitlichen Rahmens für kurzfristige sozialversicherungsfreie Beschäftigung, insb. mit Blick auf Saisonkräfte in der Landwirtschaft; Gesetz über den Einsatz der Einrichtungen und sozialen Dienste zur Bekämpfung der Coronavirus SARS-CoV-2 Krise in Verbindung mit einem Sicherstellungsauftrag (Sozialdienstleister-Einsatzgesetz – SodEG) als Art. 10 der Vorlage, Änderung und Einfügung versch. §§ von 9 Gesetzen; Verordnungsermächtigungen" (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)
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Literaturhinweis
Faktenpapier Kurzarbeit und Aufstockung (2020)
Zitatform
(2020): Faktenpapier Kurzarbeit und Aufstockung. (BDA Faktenpapier April 2020), Berlin, 3 S.
Abstract
Faktenpapier der Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände zum Thema Aufstockung des Kurzarbeitergeldes. (IAB)
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Literaturhinweis
Randstad-ifo-Personalleiterbefragung : Ergebnisse: 2. Quartal 2020 (2020)
Abstract
"Insgesamt lässt sich ein positiver Einfluss der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Kontaktbeschränkungen auf den digitalen Wandel feststellen. Die Unternehmen sahen sich gezwungen, die Homeoffice Nutzung hochzufahren – auch wenn sie befürchteten, dass die Produktivität der Mitarbeiter aufgrund dessen niedriger ausfallen wird. Dennoch ist bei dem Telearbeitsangebot noch Steigerungspotential vorhanden, denn die theoretischen Homeoffice Anteile der Belegschaft werden noch nicht erreicht. Für die Zeit nach Corona plant allerdings bereits ein großer Teil der Firmen, das Homeoffice Angebot zu erhöhen – dies auch bei negativer Produktivitätseinschätzung.(Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Corona-Pandemie trübt Erwartungen für 2020 - Mittelstand vor der Krise auf solidem Fundament (2020)
Zitatform
(2020): Corona-Pandemie trübt Erwartungen für 2020 - Mittelstand vor der Krise auf solidem Fundament. (KfW-Mittelstandspanel 2020), Frankfurt am Main, 31 S.
Abstract
"Die Corona-Krise hinterlässt im Mittelstand tiefe Spuren. Die Betroffenheit ist noch immer hoch und die Erwartungen für das Gesamtjahr 2020 historisch schlecht – dies zeigt das KfW-Mittelstandspanel 2020. Die Umsätze der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) dürften stärker einbrechen als in der Finanzkrise 2009. In der Folge befürchten viele Unternehmen einen weiteren erheblichen Druck auf die Beschäftigung. Auch die Eigenkapitalquoten leiden. Allerdings verfügt der Mittelstand in der Breite über ein solides Fundament. Dazu beigetragen hat auch die erneut gute Performance der KMU im Jahr 2019. Beschäftigung, Umsätze und Investitionen legten im vergangenen Jahr abermals zu. Der Mittelstand konnte seine Profitabilität steigern und sein finanzielles Polster noch einmal ausbauen. Die Ausgangslage der KMU war somit sehr gut. Aber der Weg aus der Krise dürfte lang und steinig werden und die Folgen noch lange nachwirken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Widerstandsfähigkeit der deutschen Wirtschaft in der Corona-Pandemie: Jahresmonitor der Stiftung Familienunternehmen (2020)
Zitatform
(2020): Die Widerstandsfähigkeit der deutschen Wirtschaft in der Corona-Pandemie. Jahresmonitor der Stiftung Familienunternehmen. (Jahresmonitor der Stiftung Familienunternehmen 4), München, VIII, 110 S.
Abstract
"Die vierte Ausgabe des „Jahresmonitors der Stiftung Familienunternehmen“ widmet sich vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie dem Thema Krisenmanagement in Politik und Wirtschaft. Nicht zuletzt haben die letzten Jahrzehnte gezeigt, dass sich wirtschaftliche Krisen gleich welchen Ursprungs häufig nicht absehen und vor allem nicht vermeiden lassen. Auf eine Pandemie war die Welt ebenso wenig vorbereitet wie auf die Finanz- und Staatsschuldenkrise in den Jahren nach 2008. Unternehmen und Volkswirtschaften müssen daher der Frage nach ihrer Krisenresilienz eine ganz neue Aufmerksamkeit schenken. Familienunternehmen kommt bei der Sicherung der Krisenresilienz der deutschen Volkswirtschaft eine zentrale Rolle zu. Mit einem Anteil von etwa 90 Prozent repräsentieren sie einen Großteil der Unternehmen des privatwirtschaftlichen Sektors und sind zudem Arbeitgeber für fast 60 Prozent der in Deutschland Beschäftigten (Stiftung Familienunternehmen 2019). Ihre Bedeutung ist vor allem in ländlichen Regionen hoch (Stiftung Familienunternehmen 2020). Der vorliegende „Jahresmonitor“ analysiert auf Basis einer repräsentativen Befragung unter 2.452 deutschen Unternehmen sowie einer qualitativen Auswertung von Beiträgen aus 40 großen Familienunternehmen auf der Internetseite der Stiftung Familienunternehmen, wie es um die Krisenerfahrungen und -strategien im Kontext der Corona-Pandemie bestellt ist. Für die Studie haben erstmals in dieser Reihe das ifo Institut und das ZEW Mannheim zusammengearbeitet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digital gap during COVID-19 for VET learners at risk in Europe: Synthesis report on seven countries based on preliminary information provided by Cedefop’s Network of Ambassadors tackling early leaving from VET (2020)
Abstract
"Cedefop’s ambassadors for tackling early leaving from education and training call for further support to address the needs of learners at risk and ensure their equal access to quality distance learning. The coronavirus pandemic disrupted the education and training of an entire generation of vocational education and training (VET) learners. Those already at risk – from disadvantaged socioeconomic backgrounds, migrants and from ethnic minorities, learners with disabilities and special education needs – often find themselves out of school. With schools being closed, they risk falling further behind, while further disruption to their learning is imminent if distance learning is not ensured. At the same time, they are at increased risk of violence, abuse and neglect, as families and households are locked down. Examples of initiatives from seven European countries in Cedefop’s new report show the efforts made to ensure that learning continues for all VET learners, as well as to support VET teachers and trainers who had to convert physical classrooms and working places into digital learning environments overnight. According to the report, VET teachers and trainers face challenges such as no access to equipment and internet connection required to offer distance learning; lack of digital skills and competences to make efficient use of the platforms; poor experience in creating digital teaching content; no experience in e-learning and other distance learning pedagogies in VET, especially for teaching practical components; concerns over privacy issues, copyright and data protection. The report also points out that learners at risk, not participating in distance education, disconnect for a longer period and may eventually drop out of their VET programme. Prior to the pandemic, European countries had made significant progress in lowering the rates of early leaving from education and training, results which should be sustained in the post-coronavirus era. Cedefop’s VET toolkit for tackling early leaving has never been more important in supporting policy-makers and VET practitioners to prevent early leaving." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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