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Dossier

Evaluation der Arbeitsmarktpolitik

Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.

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  • Literaturhinweis

    Chancen auf Integration in den Arbeitsmarkt eröffnen (2000)

    Adamy, Wilhelm;

    Zitatform

    Adamy, Wilhelm (2000): Chancen auf Integration in den Arbeitsmarkt eröffnen. In: Soziale Sicherheit, Jg. 49, H. 8/9, S. 270-275.

    Abstract

    "Nach den Jahren der Leistungskürzungen in Arbeitsförderung und Arbeitslosenversicherung rückt die Eingliederung von Sozialhilfeempfängern nunmehr verstärkt ins öffentliche und politische Interesse. Intensiv wird diskutiert, wie die Bruchstellen zwischen Sozial- und Arbeitsämtern besser überbrückt werden können. Die dabei verfolgten Konzepte unterscheiden sich grundsätzlich danach, ob längerfristig ausschließlich die Kommunen für die Langzeitarbeitslosen zuständig sein sollen und damit die Arbeitslosenhilfe nach unten an die Sozialhilfe 'angepasst' wird oder ob die arbeitsmarktpolitischen Instrumente weitgehend für alle Erwerbslosen bei den Arbeitsämtern zusammengeführt und ausgebaut werden sollen. Überraschenderweise gibt es aber kaum aussagefähige Untersuchungen zu Umfang, Effektivität und Effizienz der Eingliederungsinstrumente sowohl der Arbeits- als auch der Sozialämter für Sozialhilfeempfänger. Im Beitrag werden Quantität und Qualität der jeweiligen Eingliederungsbemühungen und Kriterien für eine auf verbesserte berufliche Eingliederung orientierte Reform aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Aus der Erfahrung für die Zukunft: Junge behinderte Menschen an der zweiten Schwelle (2000)

    Albrecht, Hans-Joachim;

    Zitatform

    Albrecht, Hans-Joachim (2000): Aus der Erfahrung für die Zukunft: Junge behinderte Menschen an der zweiten Schwelle. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 14, H. 3, S. 152-161.

    Abstract

    "Seit 1983 führt die Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke Nachbefragungen durch. Sie hat in einem kontinuierlichen Prozess ein Instrument entwickelt, das heute ein lückenloses Datenmaterial über die angebotenen und besetzten Ausbildungsplätze sowie über den Verbleib der Rehabilitanden ein Jahr nach Berufsausbildungsabschluss im Berufsbildugnswerk anbietet. In dem Beitrag werden vor allen Dingen Entwicklungen, Probleme und Vergleiche aufgezeigt, wie sie sich für junge Behinderte, die in den Berufbildungswerken ausgebildet wurden, beim Übergang in das Berufsleben (2. Schwelle) zeigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Eingliederungsbilanz als Controllinginstrument in der aktiven Arbeitsförderung (2000)

    Bach, Heinz Willi;

    Zitatform

    Bach, Heinz Willi (2000): Die Eingliederungsbilanz als Controllinginstrument in der aktiven Arbeitsförderung. In: Arbeit und Beruf, Jg. 51, H. 1, S. 1-10.

    Abstract

    "Im Rahmen des Projektes "Arbeitsamt 2000" wird die Bundesanstalt für Arbeit Controlling einführen, ein in der öffentlichen Verwaltung neuartiges Steuerungsprinzip. Interessant erscheint die Frage, ob und inwiefern die neuen Einrichtungen
    -Eingliederungsbilanz und
    -Controlling kongruent und kompatibel gestaltet oder zu gestalten sind, einander fördern und ergänzen können und somit Synergieeffekte erzeugen. Intention dieses Beitrags ist es, den Nutzen, die Bedeutung der Eingliederungsbilanz für Zwecke des Controlling in der Bundesanstalt für Arbeit zu prüfen. Die Untersuchung betrachtet die Eingliederungsbilanz - verbunden hiermit den Eingliederungstitel (oder Eingliederungshaushalt) - ,den Begriff der aktiven Arbeitsförderung, das Instrument des Controlling in der freien, gewerblichen Wirtschaft und in der Bundesanstalt für Arbeit, die Möglichkeit des Einsatzes der Eingliederungsbilanz beim übergreifenden Controlling in der BA, ihre Bedeutung beim Geschäftsfeldcontrolling in der BA, kurz werden auch das Finanzcontrolling und das Controlling interner Dienstleistungen behandelt. Mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und einem Fazit schließt der Beitrag ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Effizienz von Qualifizierungs- und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in Ostdeutschland (2000)

    Bergemann, Annette; Schultz, Birgit;

    Zitatform

    Bergemann, Annette & Birgit Schultz (2000): Effizienz von Qualifizierungs- und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in Ostdeutschland. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 6, H. 9, S. 243-253.

    Abstract

    "Arbeitsbeschaffungs- sowie Fortbildungs- und Umschulungsmaßnahmen sollen die individuellen Beschäftigungschancen der Arbeitslosen verbessern und somit eine Brückenfunktion in den ersten Arbeitsmarkt wahrnehmen. Mit dieser Vorstellung wurden Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik zu Beginn der 90er Jahre in Ostdeutschland extensiv ausgeweitet. Von einem besonderen Erfolg der Maßnahmen kann jedoch nicht gesprochen werden. Bereits im Vorfeld einer Maßnahme sinkt die Beschäftigungsquote von künftigen Teilnehmern ab. Unmittelbar nach Abschluss einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme oder Fortbildungs- und Umschulungsmaßnahme ist die Beschäftigungsquote deutlich geringer als sie im Fall der Nicht-Teilnahme gewesen wäre. Zwar kommt es zu einer stetigen Verbesserung der Beschäftigungsquote im Zeitverlauf, jedoch nur im Falle von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen kann nach etwa 11/2 Jahren eine deutliche Verbesserung der Beschäftigungschancen im Vergleich zur Nicht-Teilnahme beobachtet werden. Allerdings ist offen, ob dies nach einer solchen Frist noch der Maßnahmeteilnahme zugeschrieben werden kann. Um die Effizienz von Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik zu steigern, sind verschiedene Möglichkeiten denkbar. So erscheint im Falle von Fortbildungs- und Umschulungsmaßnahmen eine Stärkung der Eigeninitiative der Teilnehmer sinnvoll. Im Falle von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen könnte über eine Erhöhung der Anreizwirkung zur Aufnahme einer Beschäftigung die Wirksamkeit verbessert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Evaluation im Spannungsfeld zwischen Politik und Wissenschaft (2000)

    Beywl, Wolfgang; Meyer, Wolfgang; Kuhlmann, Stefan; Toulemonde, Jacques; Mann, Stefan ; Tissen, Günter; Martinuzzi, Andre; Heimer, Thomas; Taut, Sandy; Toepel, Kathleen; Schmidt, Christoph M.; Kugler, Ulrike; Schneider, Johann; Bührer, Susanne; Stockmann, Reinhard;

    Zitatform

    Beywl, Wolfgang, Wolfgang Meyer, Stefan Kuhlmann, Jacques Toulemonde, Stefan Mann, Günter Tissen, Andre Martinuzzi, Thomas Heimer, Sandy Taut, Kathleen Toepel, Christoph M. Schmidt, Ulrike Kugler, Johann Schneider, Susanne Bührer & Reinhard Stockmann (sonst. bet. Pers.) (2000): Evaluation im Spannungsfeld zwischen Politik und Wissenschaft. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 69, H. 3, S. 347-480.

    Abstract

    "Ziel des Vierteljahrsheftes ist es, einen Überblick über Gemeinsamkeiten und Unterschiede sowie Entwicklungstendenzen von Evaluationen in den einzelnen Politikbereichen zu vermitteln. Die Beiträge vertreten dabei die Evaluation im Bereich der Arbeitsmarktpolitik, der Forschungs- und Innovationspolitik, der Regionalpolitik, der Entwicklungspolitik und der Umweltpolitik sowie die Evaluation im Hochschulwesen. Aus der Sicht des jeweiligen Gebiets stehen vor allem die Tendenzen von Angebot und Nachfrage nach Evaluationen, Trends in den Evaluierungsmethoden sowie die Unabhängigkeit des Evaluators und seine Professionalisierung im Vordergrund."

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  • Literaturhinweis

    Möglichkeiten und Grenzen des Erkenntnisgewinns durch Evaluation aktiver Arbeitsmarktpolitik (2000)

    Blaschke, Dieter; Plath, Hans-Eberhard;

    Zitatform

    Blaschke, Dieter & Hans-Eberhard Plath (2000): Möglichkeiten und Grenzen des Erkenntnisgewinns durch Evaluation aktiver Arbeitsmarktpolitik. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 33, H. 3, S. 462-482.

    Abstract

    "Am Beispiel der beruflichen Qualifizierung Arbeitsloser werden Probleme der Evaluation diskutiert. Sie bestehen vor allem darin, dass die Einsichten in die Dynamik und die Wirkmechanismen der Vorgänge am Arbeitsmarkt und der arbeitsmarktpolitischen Eingriffsmöglichkeiten noch unzureichend sind. Das erforderliche Wissen dazu ist nicht kurzfristig beizubringen und kann auch nicht aus den vorhandenen Daten extrahiert werden. Die These ist, dass Evaluationen und Evaluationsforschung diesen Zustand nicht bessern werden. Dies liegt hauptsächlich daran, dass die Diskussion durch die Ökonomie dominiert wird und im Wesentlichen unter ökonometrischen und statistisch-technischen Aspekten geführt wird. Sie setzt immer erst an, wenn die vorgängigen Probleme schon gelöst sein müssten. Obwohl das nachweislich nicht der Fall ist, findet das keine Aufmerksamkeit. Die Konsequenz muss sein, die 'empirische Forschung' in diesem Bereich wieder zu stärken, nachdem die Faszination, die von den vorhandenen Daten ausging, mehr als zwei Jahrzehnte lang diese Notwendigkeit weitgehend hat übersehen oder ignorieren lassen. Die empirische Forschung wird sich vor allem auf zwei Themen konzentrieren müssen, auf die Bedingungen praxisgerechter beruflicher Weiterbildung und auf die Bedingungen, unter denen zusätzliche Beschäftigung entsteht, die dann zur Grundlage des erhofften Eingliederungserfolgs werden könnte. Bei aller Kritik an den Möglichkeiten und Versprechungen, die mit den diskutierten Analysen 'vorhandener Daten' verbunden sind, wird hier jedoch dafür plädiert, auch externen Wissenschaftlern den Datenzugang zu ermöglichen, sie in ihren Analysen zu unterstützen und so diese Evaluationen zu forcieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wege aus der Arbeitslosigkeit: Evaluierung des Unternehmensgründungsprogrammes des Arbeitsmarktservice Österreich für den Zeitraum 1995 bis 1997 (2000)

    Blumberger, Walter;

    Zitatform

    Blumberger, Walter (2000): Wege aus der Arbeitslosigkeit. Evaluierung des Unternehmensgründungsprogrammes des Arbeitsmarktservice Österreich für den Zeitraum 1995 bis 1997. (AMS report 16), Wien: Hofstätter, 31 S.

    Abstract

    "In diesem Report werden die Ergebnisse der vom Institut für Berufs- und Erwachsenenbildungsforschung durchgeführten Evaluierung des Unternehmensgründungsprogrammes des AMS für arbeitslose Personen von 1995 bis 1997 vorgestellt. Eingangs steht eine nähere Erläuterung des Unternehmensgründungsprogrammes, und danach wird das Thema 'Unternehmensgründung' im Kontext der Mitgliedstaaten der Europäischen Union skizziert, wobei die verschiedenen Unterstützungsmaßnahmen für arbeitslose (gründungswillige/gründungsfähige) Personen besonders berücksichtigt werden. Im darauf folgenden Kapitel wird das Evaluierungskonzept beschrieben. Der fünfte Teil dieses Berichts hat die Beratungspraxis zum Gegenstand, und im sechsten bzw. siebenten Teil werden die Ergebnisse der UnternehmensgründerInnenbefragung und verschiedene Einflußfaktoren präsentiert. Eine kurze Darstellung der Beschäftigungseffekte sowie eine fiskalische Kosten- und Nutzenrechnung schließen den Bericht ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wege aus der Arbeitslosigkeit: Evaluierung des Unternehmensgründungsprogrammes des AMS (2000)

    Blumberger, Walter;

    Zitatform

    Blumberger, Walter (2000): Wege aus der Arbeitslosigkeit. Evaluierung des Unternehmensgründungsprogrammes des AMS. (AMS-Info 31), S. 1-4.

    Abstract

    Ziel des Unternehmensgründungsprogramms des AMS ist es, die Gründung von Unternehmen durch arbeitslose Personen zu unterstützen. Von den drei mit der Durchführung beauftragten Beratungsfirmen wurden im Beobachtungszeitraum 7.162 Beratungsanfragen bearbeitet und 1.851 Unternehmensgründungen unterstützt. Unter der praxisnahen Annahme einer Überlebensquote von jährlich knapp 94% der Unternehmen des jeweiligen Vorjahres, errechnet sich in einem realistischen Szenario bereits im ersten Jahr nach Projektbeginn ein "Gewinn" für die öffentlichen Haushalte. Obwohl das UGP bloß für eine absolute Minderheit der arbeitslos gemeldeten Personen geeignet ist (ca. 1,7% stellen Beratungsanfragen), kann mit dieser Evaluierung gezeigt werden, daß es außerordentlich erfolgreich ist, sowohl in fiskalischer Hinsicht als auch was die Gründungserfolge selbst betrifft. Im Rahmen des Programmes sind Personen förderbar, die Anspruch auf Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung haben, unmittelbar vor Eintritt in das Programm mindestens zwei Monate arbeitslos vorgemerkt hsind und beabsichtigen, sich selbständig zu machen. Bei den zu gründenden Unternehmen muß es sich um Unternehmensgründungen handeln. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Zur Evaluation der aktiven Arbeitsförderung nach dem SGB III: Monitoring und Wirkungsforschung im Umbruch (2000)

    Brinkmann, Christian;

    Zitatform

    Brinkmann, Christian (2000): Zur Evaluation der aktiven Arbeitsförderung nach dem SGB III. Monitoring und Wirkungsforschung im Umbruch. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 33, H. 3, S. 483-499.

    Abstract

    "Angesichts des nach wie vor gravierenden Arbeitsmarktungleichgewichts werdem im Rahmen des Eingliederungstitels der BA Jahr für Jahr Fördermittel in einer Größenordnung von über 25 Mrd. DM aufgewandt, um Arbeitslosen die berufliche Eingliederung zu erleichtern. Hinzu kommen weitere Ausgaben für die aktive Arbeitsmarktpolitik auf Bundesebene wie auch seitens der EU, der Bundesländer und der Kommunen. Die namentlich im Zuge der deutschen Wiedervereinigung stark angestiegenen Ausgaben, aber auch weitere Entwicklungen wie Tendenzen zur Dezentralisierung innerhalb der Arbeitsverwaltung und ein generell deutlich angestiegenes Evaluationsbewusstsein haben neue Impulse zur verstärkten Evaluation von aktiver Arbeitsmarktpolitik gegeben. In dem Beitrag wird auf die Hintergründe der Entwicklung und wesentliche Aspekte des sich in der BA neu strukturierenden Evaluationssystems eingegangen. Ausgebreitet wird ein konzeptioneller Rahmen für Monitoring und Wirkungsforschung in ihren wechselseitigen Bezügen und im Gesamtzusammenhang der sich innerhalb der BA verstärkenden Controlling-Aktivitäten. Näher eingegangen wird auf den Stand der Evaluationsforschung im IAB und außerhalb, nicht aber auf inhaltliche Befunde zu Einzelinstrumenten. Hingewiesen wird allerdings auf einschlägige IAB-Projekte, auch um das weite Spektrum methodisch sehr unterschiedlich angelegter notwendiger Forschungsaktivitäten zu verdeutlichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungseffekte und fiskalische Kosten von Lohnsubventionen im Niedriglohnbereich (2000)

    Buslei, Hermann; Steiner, Viktor;

    Zitatform

    Buslei, Hermann & Viktor Steiner (2000): Beschäftigungseffekte und fiskalische Kosten von Lohnsubventionen im Niedriglohnbereich. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 33, H. 1, S. 54-67.

    Abstract

    "In dem Beitrag werden die grundlegenden Erscheinungsformen und Effekte von Lohnsubventionen skizziert und die wahrscheinlichen Beschäftigungseffekte der bestehenden Subventionen aufgezeigt. Darüber hinaus wird analysiert, welche Beschäftigungseffekte und fiskalischen Kosten aus vorgeschlagenen Veränderungen der bestehenden Subventionsformen resultieren würden. Es werden sowohl Lohnsubventionen an Unternehmen als auch lohnbezogene Transfers an Arbeitnehmer in Form verbesserter Hinzuverdienstmöglichkeiten in der Sozial- und Arbeitslosenhilfe betrachtet. Lohnsubventionen an Unternehmen durch Bezuschussung der Sozialversicherungsbeiträge oder eine degressiv gestaffelte Stundenlohnsubvention im gesamten Niedriglohnbereich erscheinen angesichts des erheblichen Finanzierungsbedarfs je zusätzlich Beschäftigten allein mit dem Ziel der Erhöhung der Beschäftigung nicht gründbar. Von verbesserten Hinzuverdienstmöglichkeiten in der Sozial- und Arbeitslosenhilfe sind ebenfalls keine größeren Beschäftigungszuwächse zu erwarten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Was bewirkt berufliche Weiterbildung?: Effekte bei zwei extrem unterschiedlichen Teilnehmergruppen (2000)

    Böhmer, Sabrina; Schreiber, Norbert;

    Zitatform

    Böhmer, Sabrina & Norbert Schreiber (2000): Was bewirkt berufliche Weiterbildung? Effekte bei zwei extrem unterschiedlichen Teilnehmergruppen. In: Sozialwissenschaften und Berufspraxis, Jg. 23, H. 2, S. 127-143.

    Abstract

    "Zwei neuere Studien bieten die Möglichkeit, die Effekte beruflicher Weiterbildung bei zwei sehr unterschiedlichen Gruppen von Maßnahmeteilnehmern zu prüfen. Bei beiden Untersuchungen unterscheiden sich sowohl die Rahmenbedingungen der Weiterqualifizierung als auch der Teilnehmerkreis und außerdem das Umfeld, in das die neuer erworbenen Fähigkeiten eingebracht werden können. Die beiden Untersuchungsgruppen können als "Extremfälle" angesehen werden. Dabei stehen auf der einen Seite Arbeitslose aus den neuen Bundesländern im Blickfeld, die an Fortbildungs- und Umschulungsmaßnahmen der Bundesanstalt für Arbeit teilgenommen haben (Gruppe A). Auf der anderen Seite ist über die Effekte der Weiterbildungsmaßnahmen von Stipendiaten der "Begabtenförderung berufliche Bildung" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zu berichten (Gruppe B). Diese jungen Facharbeiter und Fachangestellten haben ihre Lehre mit sehr guten Noten abgeschlossen und hatten drei Jahre lang die Möglichkeit, ihr Stipendium für selbst gewählte Weiterbildungsmaßnahmen zu nutzen." Fazit: Den jungen Stipendiaten nutzen die Maßnahmen in vielfacher Hinsicht; für die Arbeitslose sind die Weiterbildungen durch die Arbeitsämter zumeist Sackgassen. Die Autoren kritisieren, dass dies keine arbeitnehmerorientierte Bildungsarbeit sei." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    La formation tout au long de la vie: progression professionnelle ou adaptation aux contraintes (2000)

    Correia, Mario; Pottier, Francois;

    Zitatform

    Correia, Mario & Francois Pottier (2000): La formation tout au long de la vie. Progression professionnelle ou adaptation aux contraintes. In: Formation Emploi H. 71, S. 65-82.

    Abstract

    "Die Wirksamkeit beruflicher Weiterbildungsmassnahmen kann nur dann geprüft werden, wenn die Evaluierung auf die Teilnehmer ausgerichtet ist. Vier Aspekte bestimmten den Bildungsgang : Zielsetzungen, einschlägige Berufserfahrung, Dauer der Weiterbildungsmassnahme sowie der erworbene Abschluss. Einige Verbindungen dieser Aspekte erweisen sich als durchaus vorteilhaft für die Teilnehmer. So erreichen Teilnehmer an langen beruflichsozialen Aufstiegsförderungsmassnahmen leichter Verbesserungen ihres Beschäftigungsniveaus. Lediglich diejenigen, die bereits zu Beginn des Ausbildungsganges, einschlägige Erfahrungen vorweisen konnten, können auch mit Hilfe von kürzeren Bildungsmassnahmen Veränderungen ihrer beruflichen Tätigkeit erreichen. Für Teilnehmer, die ihre berufliche Laufbahn eher kurzfristig planen (rationale Planung), sind einschlägige Erfahrungen notwendig, damit die Bildungsmassnahmen Wirkung zeigen können. Die wenigen, die einen langen Ausbildungsgang einschlagen, können einen Mangel an Grunderfahrung durch die Aus-/Weiterbildung wettmachen und somit auch andere Beschäftigungsniveau erreichen. Für die eine Hälfte der Teilnehmer, deren Arbeitsplatz gefährdet ist (Planung unter Zwang), bewirkt die Einschreibung in einen Weiterbildungsgang eine Dynamisierung, die ihnen zur Verbesserung ihrer Situation verhilft. Für die andere Hälfte der Teilnehmer bleibt die Weiterbildungsmassnahme wirkungslos oder trägt sogar noch zur Verschlechterung ihrer beruflichen Position bei." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktpolitik in Rheinland-Pfalz 1990-1999: Darstellung und Evaluation zentraler Entwicklungen, Ergebnisse und Perspektiven (2000)

    Dick, Oliver; Wolter, Otto;

    Zitatform

    Dick, Oliver & Otto Wolter (2000): Arbeitsmarktpolitik in Rheinland-Pfalz 1990-1999. Darstellung und Evaluation zentraler Entwicklungen, Ergebnisse und Perspektiven. Mainz, 84 S.

    Abstract

    "Für seine aktive Arbeitsmarktpolitik hat das Land Rheinland-Pfalz die finanziellen Mittel inklusive des Europäischen Sozialfonds (ESF) von 9,4 Millionen Mark im Jahre 1990 auf heute rund 100 Millionen Mark jährlich kontinuierlich erhöht. Mit diesem Geld konnten in den vergangenen zehn Jahren 100.000 Menschen in Rheinland-Pfalz, die von Arbeitslosigkeit betroffen oder bedroht waren, qualifiziert, beraten oder vorübergehend beschäftigt werden. Weit unterhalb der immensen, wenn nicht unlösbaren theoretischen und methodischen Probleme, die bei dem Versuch entstehen könnten, die Komplexität solchen Fördergeschehens einer sowohl umfassenden, wie den Einzelfall ausreichend typisierenden Bewertung nach Aufwand, Ertrag und Effizienz zu unterziehen, soll in der Studie versucht werden, in einer ersten Gesamtschau die Entwicklung in Rheinland-Pfalz in den neunziger Jahren nachzuzeichnen.
    -Kapitel 2 gibt eine Übersicht über wesentliche Merkmale des rheinland-pfälzischen Arbeitsmarktes.
    -Im 3. Kapitel wird die inhaltliche und organisatorische Ausdifferenzierung der Förderstrategien und es Förderspektrums skizziert.
    -Kapitel 4 gibt einen Überblick über die Entwicklung des materiellen Gesamtaufwandes, die Bedeutung einzelner Programmschwerpunkte und Umfang und Struktur der damit erreichten bzw. geförderten Personen.
    -Im 5. Kapitel wird versucht, die Effekte und Wirkungen der arbeitsmarktpolitischen Anstrengungen für die geförderten Personen und in Bezug auf die Arbeitsmarkt- bzw. sozialpolitische Lage zu analysieren.
    -Das abschließende 6. Kapitel dient einer resümierenden Bewertung und versucht, daraus Hinweise für die weitere Ausgestaltung rheinland-pfälzischer Arbeitsmarktpolitik abzuleiten." (Autorenreferat, IAB-doku)

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  • Literaturhinweis

    Aktuelle Ergebnisse aus der Begleitforschung zum Sofortprogramm zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit (2000)

    Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans (2000): Aktuelle Ergebnisse aus der Begleitforschung zum Sofortprogramm zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 20, S. 2095-2100.

    Abstract

    In dem Beitrag werden vorläufige Befunde aus der IAB-Begleitforschung zum Sofortprogramm zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit präsentiert. Die Ergebnisse beruhen insbesondere auf einer Mehrfachbefragung von Maßnahmeteilnehmern. Untersucht wurden die Teilnehmerstruktur und der Verbleib der Maßnahmeteilnehmer, wobei nach Maßnahmeart differenziert wurde. Darüber hinaus liegen auch erste Ergebnisse einer weiteren Teilstudie zu den Abläufen bei der Planung und Durchführung von Maßnahmen vor. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    Telefonkampagne der Arbeitsämter im Herbst 1999: ausgewählte Ergebnisse zur Akquisition und zur betrieblichen Einschätzung der Beschäftigungsentwicklung bis April 2000 (2000)

    Dincher, Roland;

    Zitatform

    Dincher, Roland (2000): Telefonkampagne der Arbeitsämter im Herbst 1999. Ausgewählte Ergebnisse zur Akquisition und zur betrieblichen Einschätzung der Beschäftigungsentwicklung bis April 2000. (IAB-Werkstattbericht 08/2000), Nürnberg, 20 S.

    Abstract

    Vom 4. bis 22. Oktober 1999 führten die Fach- und Führungskräfte der Arbeitsämter bundesweit eine telefonische Akquisitionskampagne bei Betrieben ihrer Bezirke durch. Ziel war es, die zahlreichen Betriebskontakte der Arbeitsverwaltung für die systematische Gewinnung von offenen Stellen und von Arbeitsmarktinformationen zur Erhöhung der Transparenz am Arbeitsmarkt nutzbar zu machen. Die Ergebnisse belegen eine hohe Effektivität der telefonischen Stellenakquisition: Bei der Telefonkampagne wurden bundesweit 36.059 Stellen akquiriert. Im Durchschnitt wurden pro akquirierte Stelle 1,4 Anrufe benötigt. Die Fragen nach dem kurzfristigen Personalbedarf der Betriebe ergaben, dass bis April 2000 mit einer spürbaren Zunahme der Beschäftigung zu rechnen ist. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Jugendarbeitslosigkeit, staatliche Qualifizierungsmaßnahmen und der "New Deal" in Großbritannien (2000)

    Dolton, Peter ; Balfour, Yvonne;

    Zitatform

    Dolton, Peter & Yvonne Balfour (2000): Jugendarbeitslosigkeit, staatliche Qualifizierungsmaßnahmen und der "New Deal" in Großbritannien. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 33, H. 3, S. 371-384.

    Abstract

    "Dieser Beitrag gibt einen kurzen Überblick über verschiedene Qualifizierungsmaßnahmen der britischen Regierung für Jugendliche in den letzten 35 Jahren. Das 1998 eingeführte "New Deal"-Programm wird beschrieben und seine Entwicklung bis Ende 1999 nachgezeichnet. Eine Evaluation des "New Deals", basierend auf Daten aus 144 lokalen Arbeitsmarktbezirken, wird präsentiert. Die Ergebnisse zeigen, dass die Maßnahme einen stark beschränkten Einfluss auf das lokale Niveau von geschaffenen, ungeförderten Stellen ausübte und dass die Maßnahmeneffektivität durch Nachfragebedingungen eingeschränkt wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Aktuelle Zahlen zur jährlichen Statistik der BAG BBW und ihre Interpretation (2000)

    Eichhorn, Wilhelm;

    Zitatform

    Eichhorn, Wilhelm (2000): Aktuelle Zahlen zur jährlichen Statistik der BAG BBW und ihre Interpretation. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 14, H. 3, S. 162-171.

    Abstract

    "Die Statistik der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke ist die zahlenmäßige Darstellung der Leistungen der beruflichen Rehabilitation, hier bezogen auf die Integration der Rehabilitanden in den vom Wettbewerb bestimmten ersten Arbeitsmarkt und die Strukturdaten der Berufsbildungswerke. Die Reflexion der aktuellen Zahlen zur Statistik zeigt positive Aspekte auf, wie die wieder steigende Vermittlung von jungen Menschen mit Behinderungen in die Arbeitswelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Discretionary measures of active labor market policy: the German employment promotion reform in perspective (2000)

    Fertig, Michael ; Schmidt, Christoph M.;

    Zitatform

    Fertig, Michael & Christoph M. Schmidt (2000): Discretionary measures of active labor market policy. The German employment promotion reform in perspective. (IZA discussion paper 182), Bonn, 27 S.

    Abstract

    "Dieses Papier bietet eine erste Bestandsaufnahme der jüngsten Reform im Arbeitsförderungsrecht der Bundesrepublik Deutschland. Das Arbeitsförderungsreformgesetz von 1998 erkennt erstmals in der Geschichte des deutschen Arbeitsförderungsrechts die Notwendigkeit der Evaluation solcher Maßnahmen explizit an. Während dies zu einem wichtigen ersten Schritt hin zu einer wissenschaftlichen Evaluierung geführt hat, nämlich der systematischen Erhebung von Datenmaterial, wurde die Notwendigkeit zur Evaluierung selbst als ein rein buchhalterisches Unterfangen der Arbeitsämter missverstanden. Darüber hinaus existieren in der wissenschaftlichen Literatur einige Studien, die die Effektivität von Maßnahmen aktiver Arbeitsförderung in der Bundesrepublik Deutschland auf die individielle Arbeitsmarktsituation der Maßnahmeteilnehmer analysieren, es existiert jedoch keine vergleichbare Studie auf aggregierter Ebene. In diesem Papier wird dieses Problem aus der Perspektive der modernen Evaluierungsliteratur mit dem Ziel diskutiert, einen einheitlichen Rahmen für die Evaluierung von Maßnahmen der Arbeitsförderung in der Bundesrepublik Deutschland auf aggregierter Ebene zu entwickeln." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Discretionary measures of active labor market policy: the German employment promotion reform in perspective (2000)

    Fertig, Michael ; Schmidt, Christoph M.;

    Zitatform

    Fertig, Michael & Christoph M. Schmidt (2000): Discretionary measures of active labor market policy. The German employment promotion reform in perspective. In: Schmollers Jahrbuch, Jg. 120, H. 4, S. 537-565.

    Abstract

    "Dieses Papier bietet eine erste Bestandsaufnahme der jüngsten Reform im Arbeitsförderungsrecht der Bundesrepublik Deutschland. Das Arbeitsförderungsreformgesetz von 1998 erkennt erstmals in der Geschichte des deutschen Arbeitsförderungsrechts die Notwendigkeit der Evaluierung solcher Maßnahmen explizit an. Während dies zu einem wichtigen ersten Schritt hin zu einer wissenschaftlichen Evaluierung geführt hat, nämlich der systematischen Erhebung von Datenmaterial, wurde die Notwendigkeit zur Evaluierung selbst als ein rein buchhalterisches Unterfangen der Arbeitsämter missverstanden. Darüber hinaus existieren in der wissenschaftlichen Literatur einige Studien, die die Effektivität von Maßnahmen aktiver Arbeitsförderung in der Bundesrepublik Deutschland auf die individuelle Arbeitsmarktsituation der Maßnahmeteilnehmer analysieren, es existiert jedoch keine vergleichbare Studie auf aggregierter Ebene. In diesem Papier wird dieses Problem aus der Perspektive der modernen Evaluierungsliteratur mit dem Ziel diskutiert, einen einheitlichen Rahmen für die Evaluierung von Maßnahmen der Arbeitsförderung in der Bundesrepublik Deutschland auf aggregierter Ebene zu entwickeln." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zur wissenschaftlichen Evaluation der Aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland: ein Überblick (2000)

    Fitzenberger, Bernd ; Speckesser, Stefan ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd & Stefan Speckesser (2000): Zur wissenschaftlichen Evaluation der Aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland. Ein Überblick. (ZEW discussion paper 2000-06), Mannheim, 24 S., Anhang.

    Abstract

    "Der Beitrag gibt einen Überblick der neueren wissenschaftlichen Literatur zur Evaluation der Aktiven Arbeitsmarktpolitik (AAMP) in Deutschland. Das Grundproblem mikroökonomischer Evaluation besteht darin, den Vergleichsmaßstab bei Nichtteilnahme zu schätzen, sei es auf Basis einer vergleichbaren Kontrollgruppe von Nichtteilnehmern oder auf Basis der Situation vor Teilnahme. Entscheidend ist hierbei, den potentiellen Selektionsproblemen Rechnung zu tragen. Evaluationsstudien auf der Makroebene müssen zusätzlich auch die indirekten Effekte der AAMP auf den gesamten Arbeitsmarkt berücksichtigen und der möglichen Endogenität der AAMP Rechnung tragen. Die meisten Evaluationsstudien für Deutschland zeigen keine signifikant positiven Effekte der AAMP, sind jedoch mit großer statistischer Unsicherheit behaftet. Die Autoren führen letzteres im wesentlichen darauf zurück, daß wegen zu geringen Datenumfangs meist äußerst heterogene Maßnahmen gepoolt werden und daß über Teilnehmer und Nichtteilnehmer zu wenige Hintergrundinformationen verfügbar sind. Aufgrund dieser Datenrestriktionen verbietet sich daher aus Sicht der Autoren ein vorschnelles Verdikt über die ökonomischen Wirkungen der AAMP, obwohl mögliche positive Effekte nicht sehr stark sein können, da sie sonst vermutlich trotz unterschiedlicher Methoden und unzureichender Daten empirisch hätten identifiziert werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
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