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Dossier

Evaluation der Arbeitsmarktpolitik

Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.

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  • Literaturhinweis

    Ergebnisse der beruflichen Rehabilitation und ihre wissenschaftliche Evaluation: ein methodischer Überblick (2001)

    Eser, Karl-Heinz;

    Zitatform

    Eser, Karl-Heinz (2001): Ergebnisse der beruflichen Rehabilitation und ihre wissenschaftliche Evaluation. Ein methodischer Überblick. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 15, H. 4, S. 347-360.

    Abstract

    "Ausgehend von zentralen Begriffen der wissenschaftlichen Evaluation und ihren Beziehungen werden nicht-experimentelle Methoden der Erfolgsbeobachtung sowie Veränderungsmaße skizziert. Ihre Bewertung kommt zu der Empfehlung, dass die bisherige Nachbefragung der BBW-Absolventen um eine Zufriedenheitserhebung zu ergänzen wäre, wie es auch die 'Grundsätze zur Qualitätssicherung und Leistungsbeschreibung in Berufsbildungswerken' vorgeben. Beide Verfahren erfüllen die Kriterien der Nützlichkeit, Verständlichkeit, Messbarkeit, Veränderbarkeit und Machbarkeit. Weitergehende Fragestellungen obliegen der Bearbeitung in wissenschaftlichen Studien, zu deren Realisierung die Zusammenarbeit mit Hochschul- und Forschungsinstituten verstärkt gesucht werden sollte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Forschungspraktische Probleme der Evaluation von Programmen im Bereich der Rehabilitation (2001)

    Faßmann, Hendrik;

    Zitatform

    Faßmann, Hendrik (2001): Forschungspraktische Probleme der Evaluation von Programmen im Bereich der Rehabilitation. In: Sozialwissenschaften und Berufspraxis, Jg. 24, H. 2, S. 133-149.

    Abstract

    "Auch wenn über Konflikte zwischen den Kooperationspartnern im Rahmen von Evaluationsprojekten selten offen geredet wird, kommen sie in der Praxis doch des öfteren vor. Um seine Aufgaben bewältigen zu können, muss sich das Evaluationsteam diesen Problemen stellen und in der Lage sein, mit Konflikten im Akutfall umzugehen. Dies geschieht mit Strategien, die auch in anderen Bereichen zur Deeskalation und Lösung solcher Streitigkeiten gängig sind. Besonders wichtig sind allerdings Präventionsmaßnahmen, die schon im Stadium von Projektplanung und Evaluationsdesignentwicklung sowie in der Anfangsphase einer Begleitforschung ergriffen werden und in der Folge sehr wirksam sein können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Chomage pluriel: une decennie d'enregistrements de donnees et l'ouverture de nouvelles perspectives d'analyses (2001)

    Fontaine, Pierre; Zürder, Boris;

    Zitatform

    Fontaine, Pierre & Boris Zürder (2001): Chomage pluriel: une decennie d'enregistrements de donnees et l'ouverture de nouvelles perspectives d'analyses. In: Schweizerische Zeitschrift für Volkswirtschaft und Statistik, Jg. 137, H. 3, S. 363-382.

    Abstract

    "Die sprunghafte Zunahme der bei den regionalen Arbeitsvermittlungszentren registrierten Stellensuchenden zu Beginn der neunziger Jahre hat den Gesetzgeber veranlasst, verschiedene arbeitsmarktliche Massnahmen einzuführen, welche die Wiedereingliederung dieser Stellensuchenden erleichtern sollten. In dem Aufsatz wird die Dynamik der einzelnen Zustände innerhalb der Arbeitslosigkeit durch eine absorbierende Markov-Kette modelliert. Aufgrund der Eigenschaften der Übergangsmatrizen können Indikatoren zur mittleren Dauer der Massnahmen, der Teilnahmewahrscheinlichkeit sowie der Rückfallwahrscheinlichkeiten in den Zustand der Arbeitslosigkeit nach Absolvieren einer Massnahme geschätzt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Auf ABM ist nicht zu verzichten (2001)

    Franck, Michael;

    Zitatform

    Franck, Michael (2001): Auf ABM ist nicht zu verzichten. In: Soziale Sicherheit, Jg. 50, H. 12, S. 402-407.

    Abstract

    Der Autor diskutiert die Wirksamkeit der Arbeitsbeschaffungsmaßnahme (ABM) als Mittel der aktiven Beschäftigungspolitik. Nach einer Darstellung der theoretischen Hintergründe des Instruments werden die Entlastungswirkung der ABM für den Gesamtarbeitsmarkt sowie die Eignung der Maßnahmen für eine erfolgreiche Reintegration von Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt behandelt. Im Ergebnis werden ABM auch bei vorsichtiger Einschätzung ihrer Eignung als individuelles Förderungsinstrument und ihrer gesamtwirtschaftlichen Beschäftigungs- und Entlastungseffekte gegen die prinzipielle Kritik aus dem Arbeitgeberlager verteidigt, da es sich um ein bewährtes und zielgenau einzusetzendes Mittel der Arbeitsmarktpolitik handelt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Weniger Arbeitslose keine Utopie (2001)

    Gerhardt, Michael;

    Zitatform

    Gerhardt, Michael (2001): Weniger Arbeitslose keine Utopie. In: Soziale Sicherheit, Jg. 50, H. 5, S. 170-174.

    Abstract

    "Die bisherigen Instrumente der Arbeitsmarktpolitik zeigen sich wenig erfolgreich. Insbesondere die Langzeitarbeitslosigkeit verharrt auf hohem Niveau und nimmt noch zu. Notwendig sind daher die Entwicklung von Instrumenten, die zielgenauer die Ursachen der jeweils individuellen Arbeitsmarktproblematik angehen, eine effektive Erfolgskontrolle sowie neue Anreize, die vorhandenen finanziellen Mittel tatsächlich sinnvoll zu nutzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit: Auswertung praktischer Erfahrungen von Einrichtungen außerhalb der öffentlichen Arbeitsvermittlung (2001)

    Helbig, Christine M.;

    Zitatform

    Helbig, Christine M. (2001): Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit. Auswertung praktischer Erfahrungen von Einrichtungen außerhalb der öffentlichen Arbeitsvermittlung. (Studien zur Wirtschaftspolitik 69), Frankfurt am Main u.a.: Lang, 308 S.

    Abstract

    "Seit Mitte der 70er Jahre ist in Deutschland eine zunehmende Sockelarbeitslosigkeit in Verbindung mit einer starken Erhöhung des Anteils der Langzeitarbeitslosen festzustellen. Als Reaktion auf diese Entwicklung entstanden Einrichtungen außerhalb der öffentlichen Arbeitsvermittlung, die gezielt oder zumindest indirekt zur Vermittlung von Problemarbeitslosen beitragen. In dieser Studie werden die bedeutendsten Formen dieser Einrichtungen untersucht. Aufbauend auf einer Erläuterung der unterschiedlichen Ansätze und der Darstellung von ausgewählten Einrichtungen erfolgt eine vergleichende Analyse der verschiedenen Vorgehensweisen und Wiedereingliederungserfolge, die auf den Ergebnissen einer eigenen Befragung basiert. Anschließend werden wirtschaftspolitische Handlungsempfehlungen abgeleitet, die auf eine verbesserte Zielerreichung der Reintegrationsbemühungen abzielen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Eingliederungsbilanzen: die Förderung von Arbeitslosen unter der Lupe. Die Verbleibsquoten von Teilnehmern an beruflichen Weiterbildungs- und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen - Ausmaß und Ursachen der regionalen Unterschiede (2001)

    Hirschenauer, Franziska ;

    Zitatform

    Hirschenauer, Franziska (2001): Regionale Eingliederungsbilanzen. Die Förderung von Arbeitslosen unter der Lupe. Die Verbleibsquoten von Teilnehmern an beruflichen Weiterbildungs- und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen - Ausmaß und Ursachen der regionalen Unterschiede. In: IAB-Materialien H. 1, S. 3-6.

    Abstract

    Ab Mitte 1999 hat jedes Arbeitsamt einmal pro Jahr eine Eingliederungsbilanz nach § 11 SGB III zu erstellen und damit den Einsatz und die Wirksamkeit von Ermessensleistungen der Arbeitsförderung transparent zu machen. Wesentliches Element dieser Eingliederungsbilanzen sind sogenannte Verbleibsquoten, die Auskunft darüber geben, wieviele Maßnahmeabsolventen eines Kalenderjahres sechs Monate nach Beendigung einer Maßnahme nicht mehr arbeitslos gemeldet sind. "Die Ergebnisse zu den Verbleibsquoten der Teilnehmer an Weiterbildungs- und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen lassen zum einen ausgeprägte Ost-West-Unterschiede erkennen. Zum anderen werden kleinräumige Disparitäten sichtbar, die speziell in Westdeutschland ein beachtliches Ausmaß erreichen. Mit Hilfe regressionsanalytischer Verfahren wurde versucht, den Ursachen für diese regionalen Unterschiede in den Verbleibsquoten auf die Spur zu kommen." (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hirschenauer, Franziska ;
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  • Literaturhinweis

    Bisher geringe Nachfrage im Niedriglohnsektor: ein Jahr Erfahrungen mit dem Sonderprogramm CAST (2001)

    Hollederer, Alfons ; Rudolph, Helmut;

    Zitatform

    Hollederer, Alfons & Helmut Rudolph (2001): Bisher geringe Nachfrage im Niedriglohnsektor. Ein Jahr Erfahrungen mit dem Sonderprogramm CAST. In: IAB-Materialien H. 3, S. 14-15.

    Abstract

    Im Rahmen des arbeitsmarktpolitischen Sonderprogramms "Chancen und Anreize zur Aufnahme sozialversicherungspflichtiger Tätigkeiten" (CAST) werden seit Juni 2000 zwei Modellprojekte gefördert. Die Saar-Gemeinschaftsinitiative (SGI-Modell) offeriert Arbeitgebern einen Zuschuss zu den Sozialversicherungsbeiträgen, wenn sie neue Stellen im Niedriglohnbereich anbieten. Im Mainzer Modell werden dagegen an die Arbeitskräfte Zuschüsse zu den Sozialversicherungsbeiträgen gezahlt, um das Nettoeinkommen zu erhöhen. Die Ergebnisse der Begleitforschung des ersten Programmjahres zeigen, dass die Bewilligungen weit hinter den Erwartungen zurück geblieben sind. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Das arbeitsmarktpolitische Sonderprogramm CAST vor und nach der Richtlinienänderung (2001)

    Hollederer, Alfons ; Rudolph, Helmut; Kaltenborn, Bruno;

    Zitatform

    Hollederer, Alfons, Helmut Rudolph & Bruno Kaltenborn (2001): Das arbeitsmarktpolitische Sonderprogramm CAST vor und nach der Richtlinienänderung. (Forschungsverbund CAST. Projektbrief 04), Nürnberg, 23 S.

    Abstract

    "Das Sonderprogramm CAST wurde von dem Bündnis für Arbeit, Ausbildung und Wettbewerbsfähigkeit initiiert und wird seit dem 1. Juli 2000 auf Grundlage von Richtlinien des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung umgesetzt. Im Rahmen von CAST ('Chancen und Anreize zur Aufnahme sozialversicherungspflichtiger Tätigkeiten') werden das 'Mainzer Modell für Beschäftigung und Familienförderung' im Norden von Rheinland-Pfalz und Teilen Brandenburgs und das von der Saar-Gemeinschaftsinitiative entwickelte SGI-Modell im Saarland und Teilen Sachsens erprobt; ab 1. Januar 2002 wird das Mainzer Modell in Rheinland-Pfalz landesweit ausgedehnt.
    Mit dem Projektbrief Nr. 4 gibt der Forschungsverbund CAST erste Einschätzungen zu den Auswirkungen der geänderten Förderbedingungen mit Stand Ende November 2001. Zunächst wird in Kapitel 2 auf das Mainzer Modell und anschließend in Kapitel 3 auf das SGI-Modell eingegangen. Nach einer kurzen Darstellung der modellspezifischen Änderungen der Förderkriterien werden Inanspruchnahme, Förderstrukturen und Förderdauer vor und nach der Richtlinienänderung miteinander verglichen. Kapitel 4 schließt mit einem kurzen Resümee. Der Anhang stellt wichtige Merkmale der geförderten Personen nach Zugängen, Beständen und Abgängen in Tabellenform zusammen und gibt Hinweise auf weitere Informationsquellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Erste Ergebnisse zur Teilnehmerstruktur des arbeitsmarktpolitischen Sonderprogramms CAST (2001)

    Hollederer, Alfons ; Kaltenborn, Bruno; Rudolph, Helmut;

    Zitatform

    Hollederer, Alfons, Helmut Rudolph & Bruno Kaltenborn (2001): Erste Ergebnisse zur Teilnehmerstruktur des arbeitsmarktpolitischen Sonderprogramms CAST. (Forschungsverbund CAST. Projektbrief 03), Nürnberg, 19 S.

    Abstract

    "Dieser Projektbrief informiert über die Förderungen im Rahmen des Sonderprogramms CAST (Chancen und Anreize zur Aufnahme sozialversicherungspflichtiger Tätigkeiten) seit dessen Start am 1.7.2000. Der vorliegende Projektbrief Nr. 3 hat die ersten Auswertungen der Förderstatistik mit Stand Ende Juli 2001 zum Inhalt. Die Kapitel 2 und 3 geben einen Überblick über die Teilnehmerstrukturen des CAST-Förderprogramms nach dem Mainzer Modell und dem Modell der Saar-Gemeinschaftsinitiative. Daran schließt sich Kapitel 4 mit einem kurzen Vergleich der beiden Modellansätze an. Der Anhang stellt wichtige Merkmale nach Zugängen, Beständen und Abgängen in Tabellenform zusammen und informiert über den Hintergrund der Förderstatistik." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Estimating the effects of wage subsidies on the labour demand in West Germany using the IAB establishment panel (2001)

    Hujer, Reinhard; Radic, Dubravko; Caliendo, Marco ;

    Zitatform

    Hujer, Reinhard, Marco Caliendo & Dubravko Radic (2001): Estimating the effects of wage subsidies on the labour demand in West Germany using the IAB establishment panel. In: Ifo-Studien, Jg. 47, H. 2, S. 163-197.

    Abstract

    In dem Beitrag wird mit Hilfe der Daten des IAB-Betriebspanels von 1995-1999 untersucht, welche Wirkung Lohnsubventionen auf die Arbeitskräftenachfrage in Westdeutschland hatten. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Benefit levels, tax progression and employment (2001)

    Hutton, John P.; Ruocco, Anna;

    Zitatform

    Hutton, John P. & Anna Ruocco (2001): Benefit levels, tax progression and employment. In: Finanzarchiv, Jg. 58, H. 2, S. 121-139.

    Abstract

    "This paper shows that increases in direct tax progression tend to reduce wages and increase welfare and employment, even in a model allowing for labour supply effects. The employment effect is reversed when benefit levels are low, however. The model shows the different impacts on full- and part-time workers, and on men and women. An a.g.e. (applied general equlibrium) model for the UK is also simulated, with an efficiency wage sector with training costs generating unemployment effects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Landesinitiative zur Verbesserung der Umwelt in landwirtschaftlichen Unternehmen: Entwicklungen und Ergebnisse eines Kooperationsmodells zum Einsatz der Arbeitsförderung (1995 bis 2000) (2001)

    Jacobs, Uta;

    Zitatform

    (2001): Landesinitiative zur Verbesserung der Umwelt in landwirtschaftlichen Unternehmen. Entwicklungen und Ergebnisse eines Kooperationsmodells zum Einsatz der Arbeitsförderung (1995 bis 2000). (LASA-Dokumentation 11), Potsdam, 39 S.

    Abstract

    "In der Projektdokumentation wird eine Initiative vorgestellt, die ihren Anfang in der Uckermark fand und letztendlich in allen Landkreisen des Landes Brandenburg durch verschiedene Projekte im Rahmen der Arbeitsförderung umgesetzt wurde. Das Besondere dieser Initiative ist es, drei wesentliche Zielstellungen für die Entwicklung ländlicher Räume miteinander zu verknüpfen und zu unterstützen:
    -Verbesserung des Dorfbildes/Verbesserung der Umwelt,
    -die Unterstützung landwirtschaftlicher Unternehmen und
    -die Initiierung von Beschäftigung. Viele unterschiedliche Akteure, wie z.B. das Brandenburger Arbeitsministerium sowie das Landwirtschaftsministerium, die regionalen Arbeitsämter, die Landwirtschaftsämter der Landkreise, Projektmanager, Hunderte von landwirtschaftlichen Unternehmen und nicht zuletzt die Arbeitsfördervereine als Träger der einzelnen Projekte, und über 2.000 TeilnehmerInnen haben zum Erfolg der Initiative beigetragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gut betreut in den Arbeitsmarkt?: eine mikroökonometrische Evaluation der Mannheimer Arbeitsvermittlungsagentur (2001)

    Jerger, Jürgen ; Pohnke, Christian; Spermann, Alexander;

    Zitatform

    Jerger, Jürgen, Christian Pohnke & Alexander Spermann (2001): Gut betreut in den Arbeitsmarkt? Eine mikroökonometrische Evaluation der Mannheimer Arbeitsvermittlungsagentur. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 34, H. 4, S. 567-576.

    Abstract

    "In dem Beitrag wird ein vom Bundesministerium für Arbeit bezuschusstes Modellprojekt - die Mannheimer Arbeitsvermittlungsagentur (MAVA) - mit Hilfe von Matching-Methoden untersucht. In der MAVA arbeiten Mitarbeiter des Sozial- und Arbeitsamts eng bei der Vermittlung arbeitsfähiger Sozialhilfeempfänger zusammen. Wesentliches Kennzeichen ist ein relativ zum Sozial- bzw. Arbeitsamt günstigerer Personalschlüssel zwischen Sachbearbeitern und Hilfeempfängern. Der Vergleich der MAVA-Gruppe mit einer nachträglich gebildeten Kontrollgruppe, die mit einem ungünstigeren Personalschlüssel innerhalb des gleichen lokalen Arbeitsmarktes konfrontiert war, führt zu zwei Erkenntnissen: Erstens lässt sich zeigen, dass sich die Vermittlungswahrscheinlichkeit arbeitsfähiger Hilfeempfänger drastisch erhöht. Zweitens konnte eine deutlich größere Nachhaltigkeit eines einmal vermittelten Beschäftigungsverhältnisses nicht festgestellt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gut betreut in den Arbeitsmarkt?: eine mikroökonometrische Evaluation der Mannheimer Arbeitsvermittlungsagentur (2001)

    Jerger, Jürgen ; Spermann, Alexander; Pohnke, Christian;

    Zitatform

    Jerger, Jürgen, Christian Pohnke & Alexander Spermann (2001): Gut betreut in den Arbeitsmarkt? Eine mikroökonometrische Evaluation der Mannheimer Arbeitsvermittlungsagentur. (IZA discussion paper 285), Bonn, 27 S.

    Abstract

    "In dem Beitrag wird ein vom Bundesministerium für Arbeit bezuschusstes Modellprojekt - die Mannheimer Arbeitsvermittlungsagentur (MAVA) - mit Hilfe von Matching-Methoden untersucht. In der MAVA arbeiten Mitarbeiter des Sozial- und Arbeitsamts eng bei der Vermittlung arbeitsfähiger Sozialhilfeempfänger zusammen. Wesentliches Kennzeichen ist ein relativ zum Sozial- bzw. Arbeitsamt günstigerer Personalschlüssel zwischen Sachbearbeitern und Hilfeempfängern. Der Vergleich der MAVA-Gruppe mit einer nachträglich gebildeten Kontrollgruppe, die mit einem ungünstigeren Personalschlüssel innerhalb des gleichen lokalen Arbeitsmarktes konfrontiert war, führt zu zwei Erkenntnissen: Erstens lässt sich zeigen, dass sich die Vermittlungswahrscheinlichkeit arbeitsfähiger Hilfeempfänger drastisch erhöht. Zweitens konnte eine deutlich größere Nachhaltigkeit eines einmal vermittelten Beschäftigungsverhältnisses nicht festgestellt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    On the efficiency of placement service and programme placement at the public employment offices in Sweden (2001)

    Johannesson, Jan;

    Zitatform

    Johannesson, Jan (2001): On the efficiency of placement service and programme placement at the public employment offices in Sweden. (Discussion papers / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung WZB, Abteilung Arbeitsmarktpolitik und Beschäftigung 01-208), Berlin, 21 S.

    Abstract

    "Der Bericht ist eine Zusammenfassung von drei Studien zur Effizienz der Arbeitsvermittlung und Programmteilnahme in schwedischen Arbeitsämtern. Durch die Untersuchungsmethode 'Paarweiser Vergleich von Arbeitsämtern mit gleichen äußeren Verhältnissen' wird ein Versuch gemacht, gute Verwaltungspraxis der Arbeitsämter zu charakterisieren. In dem Bericht werden Untersuchungsmethode und Ergebnisse beschrieben und erörtert. Es zeigt sich, dass eine gute Verwaltungspraxis in hohem Maße von einer guten Infrastruktur zur Selbstbedienung für Arbeitssuchende und individualisierten Diensten für Arbeitgeber charakterisiert wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Aktive Arbeitsmarktpolitik im Brennpunkt IV: Evaluierung der Lehrstellenförderung in Wien (2001)

    Kaufmann, Peter; Wollner, Eveline;

    Zitatform

    Kaufmann, Peter & Eveline Wollner (2001): Aktive Arbeitsmarktpolitik im Brennpunkt IV. Evaluierung der Lehrstellenförderung in Wien. (AMS report 23), Wien: Hofstätter, 62 S.

    Abstract

    "Der Bericht dokumentiert die Evaluierung der Lehrstellenförderung in Wien im Zeitraum März bis August 2000. Das übergeordnete Ziel dieser Evaluierung bestand in der Erarbeitung von Entscheidungsgrundlagen für die zukünftige Ausgestaltung der Lehrstellenförderung in Wien. In Kapitel 2 erfolgt eine kompakte Beschreibung der Rahmenbedingungen der Lehrstellenförderung. Hierbei stehen die Erläuterung der gesetzlichen Basis, Zielgruppen- und Programmbeschreibungen inkl. Anpassungen sowie das Prozedere des Förderungsverfahrens im Mittelpunkt. Das Evaluierungsdesign, d.h. die Vorgangsweise sowie die eingesetzten Methoden, wird in Kapitel 3 beschrieben. In Kapitel 4 werden die zur Verfügung gestellten Monitoringdaten der geförderten Unternehmen analysiert. Mit Kapitel 5 beginnt die Auswertung der empirisch erhobenen Daten der Wiener Betriebe mit Lehrstellenförderung im Lehrjahr 1998/1999. Dabei werden die Einstellungen der Unternehmen hinsichtlich positiver und negativer Aspekte der Lehrausbildung, die eventuell unterschiedliche Behandlung von geförderten und nicht-geförderten Jugendlichen, die Praxis der Lehrausbildung sowie der Mitteleinsatz untersucht. Darauf aufbauend erfolgt in Kapitel 6 eine zusammenfassende Analyse der Programmwirkungen, um die Effektivität der Maßnahmen, d.h. im besonderen Additionalität und Substitutionseffekte, einschätzen zu können. Das abschließende Kapitel 7 beinhaltet die von den EvaluatorInnen in Abstimmung mit dem Regionalbeirat Jugendliche entwickelten Empfehlungen zur Optimierung der Programmgestaltung." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Berufliche Neuorientierung bei Arbeitsplatzverlust: ein deutsch-französischer Vergleich (2001)

    Kirsch, Johannes; Knuth, Matthias ;

    Zitatform

    Kirsch, Johannes & Matthias Knuth (2001): Berufliche Neuorientierung bei Arbeitsplatzverlust. Ein deutsch-französischer Vergleich. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 54, H. 1, S. 36-41.

    Abstract

    "Eine der Innovationen des seit 1998 geltenden Sozialgesetzbuches III sind die Zuschüsse für Sozialplanmaßnahmen zur Neuorientierung und Weiterbildung von Arbeitnehmern, die durch eine Betriebsänderung von Arbeitslosigkeit bedroht sind. Ermutigende Wiederbeschäftigungsraten von Teilnehmern dieser Maßnahmen stehen im Widerspruch zu ihrer marginalen Inanspruchnahme durch Personal abbauende Betriebe. In Frankreich dagegen werden die "conventions de conversion" -ein Instrument mit ähnlicher Zielsetzung - bei weitem zahlreicher genutzt. Dies ist auf eine gesetzliche Verpflichtung der Arbeitgeber sowie hohe Anreize für die betroffenen Arbeitnehmer zurückzuführen. Da die Maßnahmen in Regie der Arbeitsämter durchgeführt werden, ist ihr Zustandekommen unabhängig von Existenz und Qualität der Arbeitnehmervertretung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zuschüsse zu Sozialplanmaßnahmen: langsame Fortschritte bei der Gestaltung betrieblicher und beruflicher Umbrüche (2001)

    Kirsch, Johannes; Knuth, Matthias ; Krone, Sirikit; Mühge, Gernot; Müller, Angelika;

    Zitatform

    Kirsch, Johannes, Matthias Knuth, Sirikit Krone, Gernot Mühge & Angelika Müller (2001): Zuschüsse zu Sozialplanmaßnahmen. Langsame Fortschritte bei der Gestaltung betrieblicher und beruflicher Umbrüche. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 242), Nürnberg, 147 S.

    Abstract

    "Eines der wenigen vollständig neuen Instrumente des SGB III sind die Zuschüsse zu Sozialplanmaßnahmen. Mit diesem Instrument der 'proaktiven' Arbeitsförderung sollen sich Beschäftigte, die infolge einer Betriebsänderung von Arbeitslosigkeit bedroht sind, schon während der Kündigungsfrist auf eine neue berufliche Perspektive vorbereiten. Finanziert wird diese Chance aus dem Sozialplan und aus Mitteln der Bundesanstalt. Das Institut Arbeit und Technik, Gelsenkirchen, hat die Startphase des neuen Instrumentes von 1998 bis 2000 im Auftrage des IAB wissenschaftlich begleitet. Der Abschlussbericht beschreibt die im Untersuchungszeitraum durch die Bundesanstalt geförderten Fälle hinsichtlich der Merkmale der Betriebe, der von Betriebsänderungen Betroffenen, des betrieblichen Verhandlungsprozesses, der Inhalte der Sozialpläne und der durchgeführten Maßnahmen. Die unerwartet geringe Inanspruchnahme des Instrumentes durch die Betriebe sowie der geringe zeitliche Umfang der Maßnahmen stehen im Kontrast zu den positiven Erfahrungen der Beteiligten mit der flexiblen Handhabbarkeit und den ermutigenden Wiedereingliederungserfolgen der Teilnehmer. Die Analyse konzentriert sich deshalb auf die Frage, warum die Möglichkeiten des Instrumentes so wenig ausgeschöpft werden. Die Antwort wird in den - im Vergleich zu alternativen Instrumenten - geringen materiellen Anreizen für Betriebe und Beschäftigte und in den betrieblichen Handlungs- und Verhandlungssituationen bei Personalabbau gesehen. Hieraus wird der Vorschlag abgeleitet, die Sozialplanmaßnahmen auf der Basis einer eigenständigen Lohnersatzleistung ('Transfergeld') weiterzuentwickeln zu 'Transfermaßnahmen', die unabhängig von der Existenz und dem Inhalt eines Sozialplans eingesetzt werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Sozialplanzuschüsse in der betrieblichen Praxis und im internationalen Vergleich von Instrumenten des Beschäftigungstransfers: ergänzender Bericht der Begleitforschung zu den Zuschüssen zu Sozialplanmaßnahmen nach §§ 254ff. SGB III (2001)

    Knuth, Matthias ; Kirsch, Johannes; Muth, Josef; Schroth, Jochen; Knuth, Matthias ; Müller, Angelika; Krone, Sirikit; Czommer, Lars; Mühge, Gernot;

    Zitatform

    Czommer, Lars, Johannes Kirsch, Matthias Knuth, Sirikit Krone, Gernot Mühge, Angelika Müller, Josef Muth & Jochen Schroth (2001): Sozialplanzuschüsse in der betrieblichen Praxis und im internationalen Vergleich von Instrumenten des Beschäftigungstransfers. Ergänzender Bericht der Begleitforschung zu den Zuschüssen zu Sozialplanmaßnahmen nach §§ 254ff. SGB III. (IAB-Projektbericht), Gelsenkirchen, 187 S.

    Abstract

    Seit dem 1. Januar 1998 kann die Bundesanstalt für Arbeit Wiedereingliederungsmaßnahmen fördern, die in einem Sozialplan für vor dem Verlust ihres Arbeitsplatzes stehende Arbeitnehmer vorgesehen sind. Von September 1998 bis August 2000 hat das Institut Arbeit und Technik im Auftrag des IAB eine Begleitforschung zur Implementation der Maßnahmen durchgeführt. Hauptzweck der Veröffentlichung ist es, die Fallstudien, aus denen im Endbericht Schlussfolgerungen gezogen werden, dem interessierten Leser in ausführlicherer Form zugänglich zu machen. Außerdem wird ein Blick sowohl über die Landesgrenzen als auch über die Grenzen des Begleitforschungsauftrages geworfen. Um die Diskussion darüber zu befruchten, wie man berufliche Übergänge bei strukturellem Wandel des Beschäftigungssystems noch wirksamer unterstützen könnte, werden Erfahrungen mit den österreichischen "Arbeitsstiftungen" sowie mit den französischen Transfervereinbarungen (conventions de conversion) vorgestellt. Im Anschluss daran werden im Schlusskapitel Anregungen zur Weiterentwicklung der proaktiven Arbeitsförderung in Deutschland gegeben. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Labour market policy and unemployment: impact and process evaluations in selected European countries (2001)

    Koning, Jaap de; Mosley, Hugh;

    Zitatform

    (2001): Labour market policy and unemployment. Impact and process evaluations in selected European countries. (Labour markets and employment policy), Cheltenham u.a.: Elgar, 317 S.

    Abstract

    "This book examines the effectiveness of active labour market policies and their contribution to the prevention of long-term unemployment and social exclusion. The evalution studies reported in this volume focus on two aspects of active labour market policies that have been relatively neglected in previous research and merit special attention. The first part of the book deals with aggregate impact analysis. Using examples from France, Germany, The Netherlands and Spain, the contributors attempt to estimate the impact of active labour market policies on the transition from unemployment to employment using aggregate data at the regional level. Although quantitative in nature, these contributions take into account qualitative aspects such as the socio-economic context of the countries concerned and the structure of active labour market policies. The book then focuses on implementation issues and includes implementation studies carried out in Germany, The Netherlands and Sweden. The qualitative element plays a far more important role in these contributions which rely on case studies and surveys in addition to statistical data." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Econometric evaluation of labour market policies (2001)

    Lechner, Michael ; Gavosto, Andrea; Heckman, James J. ; Fougere, Denis; Spengler, Hannes; Almus, Matthias; Pfeiffer, Friedhelm ; Berger, Mark C.; Heshmati, Almas ; Brodaty, Thomas; Imbens, Guido W. ; Engström, Lars-Gunnar; Lechner, Michael ; Battistin, Erich ; Ours, Jan C. van; Crépon, Bruno ; Pfeiffer, Friedhelm ; Black, Dan; Rettore, Enrico ; Vytlacil, Edward J.; Smith, Jeffrey A. ;

    Zitatform

    Lechner, Michael & Friedhelm Pfeiffer (Hrsg.) (2001): Econometric evaluation of labour market policies. (ZEW economic studies 13), Heidelberg u.a.: Physica-Verl., 242 S.

    Abstract

    Der Band enthält die folgenden Beiträge zur Evaluation der Arbeitsmarktpolitik:
    1. Instrumental variables, selection models, and tight bounds on the average treatment effect (James J. Heckman, Edward J. Vytlacil)
    2. Some remarks on instrumental variables (Guido W. Imbens)
    3. Identification and estimation of causal effects of multiple treatments under the conditional independence assumption (Michael Lechner)
    4. Evaluating profiling as a means of allocating government service (Mark C. Berger, Dan Black, Jeffrey A. Smith)
    5. Using matching estimators to evaluate alternative youth employme programs: Evidence from France, 1986-1988 (Thomas Brodaty, Bruno Crepon, Denis Fougere)
    6. Do active labor market policies help unemployed workers to find keep regular jobs? (Jan C. van Ours)
    7. Why do subsidised firms survive longer? An evaluation of a program promoting youth entrepreneurship in Italy (Erich Battistin, Andrea Gavosto, Enrico Rettore)
    8. Estimating the effect of vocational rehabilitation programs in Sweden (Almas Heshmati, Lars-Gunnar Engström)
    9. The impact of non-profit temping agencies on individual labour market success (Michael Lechner, Friedhelm Pfeiffer, Hannes Spengler, Matthias Almus). (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    A potential outcome approach to dynamic programme evaluation: nonparametric identification (2001)

    Lechner, Michael ; Miquel, Ruth;

    Zitatform

    Lechner, Michael & Ruth Miquel (2001): A potential outcome approach to dynamic programme evaluation. Nonparametric identification. (Universität Sankt Gallen, Volkswirtschaftliche Abteilung. Discussion paper 2001-07), Sankt Gallen, 75 S.

    Abstract

    "This paper approaches the problem of an econometric evaluation of dynamic programme sequences from an potential outcome perspective. The identifying power of several different assumptions about the connection between the dynamic selection process and the potential outcomes of different programme sequences is discussed. The assumptions invoke different types of randomisation compatible with different selection regimes. Parametric forms are not involved. When participation in the sequences is decided every period depending on the success in the past, the resulting endogeneity problem destroys nonparametric identification for many parameters of interest, so that several dynamic versions of the average treatment effects on the treated parameter are not identified. However, some interesting dynamic forms of the average treatment effect are still identified. We also present a bounds analysis to learn from the data as much as possible, even when parts of the identifying assumptions are violated." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Berufsvorbereitung, Berufsausbildung und Verbleib geförderter lernbeeinträchtigter und sozial benachteiligter Jugendlicher: eine soziologische Untersuchung im Arbeitsamtsbereich Rostock (2001)

    Malchow, Hannelore; Wenner, Horst-Reinhard; Schumann, Manfred; Engler, Detlef; Hosa, Elise; Romeike, Ekkehard; Scherf, Sonja; Ratzow, Hans-Jürgen; Autrum, Manfred;

    Zitatform

    (2001): Berufsvorbereitung, Berufsausbildung und Verbleib geförderter lernbeeinträchtigter und sozial benachteiligter Jugendlicher. Eine soziologische Untersuchung im Arbeitsamtsbereich Rostock. Rostock, 100 S., Anlagen.

    Abstract

    In der Studie wird die Wirksamkeit des Angebots an Maßnahmen für benachteiligte Jugendliche untersucht. Zielgruppe waren 5747 Jugendliche, die 1997 im Arbeitsamtsbereich Rostock eine geförderte Maßnahme (ausbildungsbegleitende Hilfe, berufvorbereitender Lehrgang der Berufsberatung, überbetriebliche Berufsausbildung) in Anspruch genommen haben. 2186 von ihnen beteiligten sich an der 1999/2000 durchgeführten Erhebung. Ferner wurden Bildungsträger und Lehrkräfte befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Maßnahmen für die soziale und berufliche Entwicklung der Jugendlichen von größter Bedeutung war. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    What works and for whom: a review of OECD countries' experiences with active labour market policies (2001)

    Martin, John P.; Grubb, David;

    Zitatform

    Martin, John P. & David Grubb (2001): What works and for whom. A review of OECD countries' experiences with active labour market policies. (Office of Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2001/14), Uppsala, 53 S.

    Abstract

    Die Autoren analysieren Finanzierung, Struktur und Erfolge aktiver Arbeitsmarktpolitik in OECD-Ländern in den Jahren 1985 bis 2000. Ihre Untersuchung basiert sowohl auf aktuellen Veröffentlichungen zur Effizienz aktiver Arbeitsmarktpolitik, als auch auf Länderstudien und OECD-Studien zur Wechselwirkung zwischen aktiver und passiver Arbeitsmarktpolitik und der Rolle staatlicher Arbeitsvermittlung. Sie kommen zu dem Schluss, dass trotz entmutigender Bilanzen einige Erfolge erzielt werden konnten. Ein Schwerpunkt liegt auf aktivierender Arbeitsmarktpolitik: Aktivierende Strategien in Kombination mit individueller Hilfestellung bei der Stellensuche bei gleichzeitigem Druck auf Arbeitslose, Stellenangebote anzunehmen, zeigen Erfolg in Hinblick auf die Dauer der Arbeitslosigkeit, auch wenn dies oft mit Lohneinbußen einhergeht. Außerdem werden mögliche Verdrängungseffekte aktiver Arbeitsmarktpolitik diskutiert. Der Rückgang struktureller Arbeitslosigkeit in vielen OECD-Ländern zeigt, dass diese Effekte mittelfristig keine Rolle spielen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Evaluating welfare reform in an era of transition: panel on data and methods for measuring the effects of changes in social welfare programs (2001)

    Moffitt, Robert A. ; Ploeg, Michele ver;

    Zitatform

    Moffitt, Robert A. & Michele ver Ploeg (Hrsg.) (2001): Evaluating welfare reform in an era of transition. Panel on data and methods for measuring the effects of changes in social welfare programs. Washington: National Academy Press, 253 S.

    Abstract

    "With the passing of the Personal Responsibility and Work Opportunity Reconciliation Act (PRWORA) of 1996, the United States embarked on a major social experiment with its social welfare and safety net programs for the poor. The most far-reaching reform of the cash welfare system for single mothers since 1935, PRWORA replaced the federal entitlement program for low-income families and children (Aid to Families with Dependent Children, AFDC) with a stateadministered block grant program, the Temporary Assistance for Needy Families (TANF). Determining the consequences of this experiment is of great importance. Has welfare reform 'worked?' What were the effects of the reforms on families and individuals? What reforms worked for whom and why? In looking toward the development of new policies to aid low-income families, which elements of the new welfare system need to be changed and which left as is? For these fundamental questions to be answered adequately, two issues need to be addressed. First, how should one go about answering these questions what methods should be used and what types of studies should be conducted in order to determine the effects of welfare reform? Second, what types of data are needed to measure the effects of welfare reform? Are federal and state data sources currently available sufficient to carry out needed evaluations, and, if not, what investments in that infrastructure are needed? These two issues are the subject of this report." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Disparities in job placement outcomes among deaf, late-deafened, and hard-of-hearing consumers (2001)

    Moore, Coray L.;

    Zitatform

    Moore, Coray L. (2001): Disparities in job placement outcomes among deaf, late-deafened, and hard-of-hearing consumers. In: Rehabilitation Counseling Bulletin, Jg. 44, H. 3, S. 144-150.

    Abstract

    In dem Beitrag werden anhand eines US-amerikanischen Datensatzes des Jahres 1997 Unterschiede in der Berufseinmündung von gehörlosen, spätertaubten und schwerhoerigen Absolventen von beruflichen Rehabilitationsmaßnahmen identifiziert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Synopse der Evaluationsergebnisse zum Modellprojekt "Wohnortnahe berufliche Rehabilitation von Frauen": Bewertungen der Teilnehmerinnen, Reha-Berater, Berufsschulen, Bildungstäger, Betriebe. Wissenschaftliche Begleitforschung des Modellprojektes "Wohnortnahe berufliche Rehabilitation von Frauen" (2001)

    Niehaus, Mathilde ; Kurth-Laatsch, Sylvia;

    Zitatform

    Niehaus, Mathilde & Sylvia Kurth-Laatsch (2001): Synopse der Evaluationsergebnisse zum Modellprojekt "Wohnortnahe berufliche Rehabilitation von Frauen". Bewertungen der Teilnehmerinnen, Reha-Berater, Berufsschulen, Bildungstäger, Betriebe. Wissenschaftliche Begleitforschung des Modellprojektes "Wohnortnahe berufliche Rehabilitation von Frauen". Frankfurt am Main, 47 S.

    Abstract

    Das Heft berichtet über ein zwischen 1996 und 1999 durchgeführtes Modellvorhaben, dessen Ziel es war, der Unterrepräsentation von behinderten Frauen an beruflichen Rehabilitationsmaßnahmen entgegen zu wirken. Die Konzeption sieht vor, dass die Umschulung örtlich nicht mehr an ein Berufsförderungswerk gebunden und somit keine internatsmäßige Unterbringung nötig ist. Die berufspraktische Umschulung findet in wohnortnahen Betrieben und die berufstheoretische Ausbildung in den regionalen Berufsschulen statt. Im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung der einzelnen Umsetzungsschritte der Modellmaßnahme wurde im Sinne einer Prozessevaluation die Sicht der beteiligten Akteure über Experteninterviews und schriftliche Befragungen nachgezeichnet. Aus den Ergebnissen werden Empfehlungen abgeleitet. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Welfare that works: beyond the new deal (2001)

    Pinto-Duschinsky, David;

    Zitatform

    Pinto-Duschinsky, David (2001): Welfare that works. Beyond the new deal. (Arguments 28), London: Demos, 83 S.

    Abstract

    "The Government's welfare to work programmes should be restructured to put employers at their heart and make a significant contribution to full employment. This report sets out a radical vision of what the welfare-to-work system could look like 10 years from now. The New Deal has been a considerable success, having substantially reduced long-term unemployment among young people. But, in order to further improve the performance of welfare to work, employers now need to become far more involved in the design and implementation of programmes. This report is the result of a year long study of 40 welfare to work programmes, mostly in the USA. Its key finding is that those programmes which are most successful in placing unemployed people into better paid jobs with career prospects are designed to meet the needs of specific employers or sectors. Existing programmes should be turned 'back to front', so that they start with employers and their recruitment needs and train jobseekers for those positions, rather than training jobseekers and then hoping to find employers who want them." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Evaluation eines Trainingsprogrammes zur beruflichen Rehabilitation von Menschen mit psychischer Erkrankung (2001)

    Plößl, Irmgard;

    Zitatform

    Plößl, Irmgard (2001): Evaluation eines Trainingsprogrammes zur beruflichen Rehabilitation von Menschen mit psychischer Erkrankung. Tübingen, 125 S.

    Abstract

    "Die Evaluation eines Gruppentrainingsprogrammes zur Unterstützung der beruflichen Rehabilitation schizophrener Patienten (ZERA) wird vorgestellt. In einer Kontrollgruppenstudie mit insgesamt 26 Probanden und randomsierter Zuteilung zu Experimental- und Kontrollgruppe erhielten beide Untersuchungsgruppen die Standardversorgung in einer Werkstatt für psychisch Behinderte, die Experimentalgruppe (EG) erhielt zusätzlich das ZERA-Schulungsprogramm. Die EG wies nach der ZERA-Schulung einen signifikanten Zuwachs an Wissen über die psychische Erkrankung und über das relevante Arbeits- und Unterstützungssystem auf, in der Kontrollgruppe (KG) kam es zu keinem signifikanten Wissenszuwachs. Im Bereich der Stressverarbeitungsstrategien zeigte sich ein insgesamt leicht erhöhtes Bedürfnis nach sozialer Unterstützung, in der EG kam es zu einem signifikanten Anstieg von Ablenkung und Ersatzbefriedigung bietenden Strategien, in der KG nahmen dagegen passiv-depressive Strategien zu. Die Analyse der Einzelfälle weist auf eine prognostisch wichtige Bedeutung der Verfügbarkeit aktiver, stressreduzierender Strategien hin. Ein Zusammenhang der in der EG signifikant gestiegenen fatalistischen Externalität mit den vermittelten psychoedukativen Inhalten sowie der Verfügbarkeit günstiger Stressverarbeitungsstrategien wird diskutiert. Verbesserungen im Bereich der Arbeitsgrundfertigkeiten konnten bei konkret umschriebenen Einzelproblemen erzielt werden. Die Ausnutzung der Rehabilitationsmaßnahme als Indikator für die Motivation verbesserte sich in einigen Bereichen signifikant. Die Zufriedenheit der Teilnehmer mit der angebotenen Schulung war hoch, die Schulung wurde als wichtige Strukturierungs- und Orientierungshilfe erlebt. In der Ein-Jahres-Katamnese waren in der EG Abbrüche der Maßnahme ohne Perspektive signifikant seltener." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wirkungs- und Kosten-Nutzen Analysen: eine Untersuchung von Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik am Beispiel kommunaler Beschäftigungsprogramme (2001)

    Pohnke, Christian;

    Zitatform

    Pohnke, Christian (2001): Wirkungs- und Kosten-Nutzen Analysen. Eine Untersuchung von Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik am Beispiel kommunaler Beschäftigungsprogramme. (Europäische Hochschulschriften. Reihe 5, Volks- und Betriebswirtschaft 2790), Frankfurt am Main u.a.: Lang, 231 S.

    Abstract

    "Die Finanzlage zahlreicher deutscher Kommunen ist seit Jahren stark angespannt. Ein Weg der Entlastung stellt die Vermittlung arbeitsfähiger Sozialhilfeempfänger in Beschäftigung oder spezielle Maßnahmen der Beschäftigungsförderung dar. Die Nachhaltigkeit dieser Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik wird jedoch vielfach angezweifelt. Die Arbeit stellt die Methoden vor, mit welchen die Wirksamkeit dieser Vermittlungsbemühungen gemessen und bewertet werden kann. Eine theoretische Abhandlung der in diesem Bereich verwendeten Verfahren bildet den Einstieg in die Thematik. Anhand zweier Fallstudien wird der Erfolg von unterschiedlichen Konzepten der Arbeitsvermittlung dargestellt und untersucht.
    Inhalt: Einführung - Allgemeines Umfeld kommunaler Sozialhilfe- und Beschäftigungspolitik: Entwicklung Sozialhilfequoten und -ausgaben, rechtliche Rahmenbedingungen, Kooperation Arbeitsamt und Sozialamt - Theoretische Grundlagen: mikroökonometrische Evaluationsstudien, monetäre Kosten-Nutzen Analysen - Fallstudien: Mannheimer Arbeitsvermittlungsagentur MAVA, Kommunale Leitstelle für Arbeit KOLA, Freiburg i. Br. - Zusammenfassung und Ausblick." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Hamburger Arbeitsplatz Initiative (HAPI) und Frauentransferprogramm: Schlussbericht. Evaluierung von Modellprojekten nach §10 SGB III (2001)

    Rebenstorf, Jan;

    Zitatform

    Rebenstorf, Jan (2001): Hamburger Arbeitsplatz Initiative (HAPI) und Frauentransferprogramm. Schlussbericht. Evaluierung von Modellprojekten nach §10 SGB III. Nürnberg, 130 S.

    Abstract

    Seit Mitte 1998 werden im Arbeitsamtsbezirk Hamburg zwei Programme zur Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen, Arbeitslosen mit mehreren vermittlungshemmenden Merkmalen und Sozialhilfeempfängern umgesetzt. Beide Programme sehen Lohnkostenzuschüsse an Arbeitgeber vor, die Personen aus den genannten Zielgruppen einstellen, und werden im Rahmen der Freien Förderung nach dem SGB III finanziert. Um herauszufinden, ob und wie effektiv das Ziel der beruflichen Reintegration von Problemgruppen des Arbeitsmarkts erreicht wird, wurden seit März 1999 Fragebogenaktionen, Interviews sowie Daten- und Aktenauswertungen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass durch die individuellen, auf einen konkreten Arbeitsplatz bezogenen Qualifizierungsmöglichkeiten beider Programme die Schaffung dauerhafter Beschäftigungsverhältnisse im Anschluss an die Förderung wahrscheinlicher und die Beschäftigungsverhältnisse selbst nachhaltiger und sicherer wurden. Nicht nur das auf Frauen beschränkte Frauentransferprogramm, sondern auch HAPI hat sich als eine Instrument zur wirksamen Förderung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt erwiesen. Bei beiden Programmen zeigten sich die Arbeitgeber mit der Einfachheit des Antragsverfahrens und der unbürokratischen Abwicklung zufrieden. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Einflussfaktoren auf die Implementation und Wirkung des Sofortprogramms zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit (2001)

    Rothe, Thomas ;

    Zitatform

    Rothe, Thomas (2001): Regionale Einflussfaktoren auf die Implementation und Wirkung des Sofortprogramms zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 34, H. 4, S. 440-460.

    Abstract

    In dem Beitrag werden die unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen der Arbeitsämter bei der Implementation des Sofortprogramm hinterfragt sowie die strukturellen Rahmenbedingungen und wirtschaftlichen Disparitäten zwischen den Arbeitsamtsbezirken als Einflussfaktoren auf die Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit untersucht. Die Zusammenarbeit der Arbeitsämter mit anderen Arbeitsmarktpartnern wurde in zehn ausgewählten Arbeitsamtsbezirken evaluiert. Es zeigte sich ein positiver Effekt des Sofortprogramms auf die Kooperationsintensität zwischen Arbeitsamt und Jugend- und Sozialamt, die sich senkend auf die Jugendarbeitslosigkeit auswirken kann. Die Wirkung regionaler Disparitäten und verschiedener Implementationsstrategien des Sofortprogramm auf die Entwicklung der (langanhaltenden) Arbeitslosigkeit Jugendlicher zwischen 1998 und 2000 wurde mittels multivariater Regressionsmodelle analysiert. Dabei zeigte sich der starke Einfluss der allgemeinen Beschäftigungsentwicklung auf die regionale Senkung der Jugendarbeitslosigkeit. Unter Kontrolle regionaler und struktureller Rahmenbedingungen wurde darüber hinaus deutlich, dass der Einsatz des Sofortprogramms die Unterschiede der regionalen Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit nur in geringem Ausmaß erklärt. Besonders hervorgehoben werden positive Effekte des Jugendsofortprogramms auf die Reduzierung der Langzeitarbeitslosigkeit unter Jugendlichen. In Arbeitsamtsbezirken, die verstärkt Lohnkostenzuschüsse und Qualifizierungs-Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für Jugendliche einsetzten, sank der Anteil der langzeitarbeitslosen Jugendlichen stärker als in anderen Gebieten. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Modellprojekt "Profiling": frühzeitige Erkennung des Risikos längerfristiger Arbeitslosigkeit (Profiling) und Entwicklung neuartiger Verfahren zur Verringerung dieses Risikos durch systematisches Fall-Management unter Beteiligung von Dritten. Endbericht (2001)

    Rudolph, Helmut; Müntnich, Michael;

    Zitatform

    Rudolph, Helmut & Michael Müntnich (2001): Modellprojekt "Profiling". Frühzeitige Erkennung des Risikos längerfristiger Arbeitslosigkeit (Profiling) und Entwicklung neuartiger Verfahren zur Verringerung dieses Risikos durch systematisches Fall-Management unter Beteiligung von Dritten. Endbericht. Nürnberg, 74 S.

    Abstract

    "Der Endbericht beschreibt das Modellprojekt "Frühzeitige Erkennung des Risikos, längerfristiger Arbeitslosigkeit (Profiling) und Entwicklung neuartiger Verfahren zur Verringerung dieses Risikos durch systematisches Fall-Management unter Beteiligung von Dritten", das vom 1.12.1999 bis 30.6.2001 in den Arbeitsämtern Oldenburg Bochum und Karlsruhe mit finanzieller Förderung der EU-Kommission durchgeführt wurde. Im Projekt wurden zwei gleichrangige Ziele verfolgt: die Entwicklung und Erprobung eines Profiling-Instruments zur frühzeitigen Identifizierung von Arbeitslosen mit erhöhtem Risiko von Langzeitarbeitslosigkeit, sowie die Erprobung einer möglichen Prävention von Langzeitarbeitslosigkeit durch frühzeitiges Case-Management." Das entwickelte Profiling-Instrument besteht aus einer Liste statistischer Merkmale der neu registrierten Arbeitslosen und einer Checkliste für eine Vermittlereinstufung zu Eingliederungsschwierigkeiten in Bezug auf Qualifikation, Mobilitätsbereitschaft, Motivation und Verhalten sowie personen- oder arbeitsmarktbedingten Sondereinflüssen. Zusätzlich gaben die Vermittler eine Einschätzung in Bezug auf das Risiko möglicher Langzeitarbeitslosigkeit ab. Die Profilbögen wurden im IAB mit einem statistischen Modell bewertet, um Personen mit erhöhtem Risiko von Langzeitarbeitslosigkeit zu identifizieren. Einem Teil von ihnen wurde in den Arbeitsämtern das Angebot einer freiwilligen Teilnahme an einem Case-Management gemacht, um sie bei der Arbeitsuche zu unterstützen....Das Projekt war so angelegt, dass durch eine Vergleichsgruppenbildung die Treffsicherheit des Profiling-Instruments und die Wirkung des Case-Managements evaluiert werden konnten. Die mit dem Profiling-Instrument gebildenten Gruppen von Arbeitslosen ohne erkennbares Risiko und mit erhöhtem Risiko von Langzeitarbeitslosigkeit unterscheiden sich deutlich nach der durchschnittlichen Dauer der Arbeitslosigkeit, der Übertrittsrate in Langzeitarbeitslosigkeit und der Einmündungshäufigkeit in Arbeit. Die Gruppen unterscheiden sich auch in der angestrebten Weise durch die Merkmale für erhöhtes Risiko, die in die Entscheidungsregel integriert wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beträchtlicher Forschungsbedarf bei der Evaluierung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen: das Beispiel der Mitnahmeeffekte bei Strukturanpassungsmaßnahmen für ostdeutsche Wirtschaftsunternehmen (2001)

    Schneider, Hilmar; Schultz, Birgit;

    Zitatform

    Schneider, Hilmar & Birgit Schultz (2001): Beträchtlicher Forschungsbedarf bei der Evaluierung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen. Das Beispiel der Mitnahmeeffekte bei Strukturanpassungsmaßnahmen für ostdeutsche Wirtschaftsunternehmen. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 7, H. 1, S. 14-18.

    Abstract

    "Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen sollen die Eintrittschancen in den ersten Arbeitsmarkt verbessern. Allerdings führt die Teilnahme an ABM oder SAM nicht immer zum gewünschten Ergebnis. So kann eine Maßnahme durchaus auch wirkungslos sein oder sogar die Beschäftigungsaussichten der Maßnahmeteilnehmer auf dem ersten Arbeitssmarkt verschlechtern. Diese Effekte lassen sich jedoch nocht über einfache Vergleiche zwischen Teilnehmern und Nicht-Teilnehmern abschätzen und bewerten. Um Aussagen über die Effizienz der arbeitsmarktpolitischen Instrumente zu treffen, wäre es vielmehr notwendig, die Situation bei Durchführung einer Maßnahme mit der hypothetischen ohne Maßnahme zu vergleichen. Da dieses praktisch unmöglich ist, bedarf es geeigneter Methoden und Daten, um ein Vergleichsmaß zu konstruieren, das die hypothetische Situation möglichst gut widerspiegelt. Dieser Aufgabe widmet sich die Evaluationsforschung. Allerdings steckt die Evaluierung von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen in Deutschland immer noch in den Anfängen und konnte bisher nur tendenzielle Aussagen zur Effizienz einzelner Instrumente geben. Diese Schwäche resultiert nicht nur aus methodischen Gesichtspunkten. Viel gravierender ist die Unzugänglichkeit zu geeigneten Daten. Ein besonderes prägnantes Beispiel dafür ist das Instrument der sogenannten Strukturanpassungsmaßnahmen Ost für Wirtschaftsunternehmen (SAM OfW). Bereits seit Einführung dieses Instruments 1997 gab es relativ starke Bedenken bezüglich der Gefahr von Mitnahmeeffekten. Eine Evaluierung wurde bislang jedoch nicht durchgeführt. Die Studie ist als erster Schritt zu verstehen, um das mögliche Ausmaß von Mitnahmeeffekten zu quantifizieren und die damit verbundenen Probleme zu illustrieren. Die Ergebnisse können nur als vorläufig betrachtet werden. Weitere Forschungsarbeit ist unumgänglich, um belastbare Ergebnisse zu liefern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Methoden und Probleme der Evaluation aktiver Arbeitsmarktpolitik (2001)

    Schönig, Werner;

    Zitatform

    Schönig, Werner (2001): Methoden und Probleme der Evaluation aktiver Arbeitsmarktpolitik. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 54, H. 9, S. 562-565.

    Abstract

    "Die Attraktivität aktiver Arbeitsmarktpolitik liegt in der Hoffnung auf eine gleichzeitige Erfüllung von Effizienz- und Gerechtigkeitszielen. Allerdings weisen die neueren Ergebnisse der ökonometrischen Arbeitsmarktforschung nur einen geringen Eingliederungserfolg der meisten Maßnahmen aus. Es ist jedoch zu betonen, dass eine rein ökonometrische Evaluation das Bewertungsproblem aktiver Arbeitsmarktpolitik nicht abschließend lösen wird und dass auch methodisch weniger anspruchsvolle Ansätze (wie z.B. die Eingliederungsbilanzen der BA) in der Rangfolge einer Bewertung der Maßnahmen zu ganz ähnlichen Ergebnissen kommen. Die Offenheit für die besonderen Ziele einzelner Maßnahmen sowie für Prozessevaluation und Qualitätssicherung sind insofern wichtige Elemente in einem methodischen Pluralismus bei der Evaluation aktiver Arbeitsmarktpolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    An evaluation of the active labour market programmes in Sweden (2001)

    Sianesi, Barbara ;

    Zitatform

    Sianesi, Barbara (2001): An evaluation of the active labour market programmes in Sweden. (Office of Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2001/05), Uppsala, 98 S.

    Abstract

    "The low unemployment rates traditionally enjoyed by Sweden have often been attributed to the country's extensive system of active labour market programmes, which have thus often been regarded as a model for other countries to emulate. The paper investigates the presence of short- and long-term treatment effects on a number of outcomes, including employment and unemployment benefit collection. Special attention is devoted to subsequent outcomes experienced by former participants, in particular to their job attachment and their performance should they fall back into unemployment. Finally, the distinctive feature of the Swedish labour market policy, whereby participation in programmes renews eligibility to generous unemployment compensation, is investigated in relation to the incentives it is likely to create to keep cycling between compensated unemployment spells and programme participation. The approach used is propensity score matching, with some additional analyses trying to account for a partially unobserved outcome variable due to misclassification problems in the data. Joining a programme as opposed to waiting longer in open unemployment appears on average to have a positive dynamic effect on participants' employment rates. The overall findings indicate however that the human capital-enhancing component of the programmes may not always be strong enough to outcompete the work disincentives provided by the system. Furthermore, even when cycling has been ruled out by focusing on individuals observed to exit their unemployment spell, programmes are found to have no effect on any of the outcomes considered." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Mismatch am Arbeitsmarkt - Was leistet die Arbeitsmarktpolitik?: ein Werkstattbericht zur Evaluation der Arbeitsmarktpolitik (2001)

    Steiner, Viktor; Schmid, Günther; Buttler, Friedrich; Entorf, Horst; Schwartz, Wolfgang; Steiner, Viktor; Wolff, Heimfrid; Rosenberg, Peter; Klös, Hans-Peter; Schupp, Jürgen ; Hagen, Tobias ;

    Zitatform

    Steiner, Viktor & Heimfrid Wolff (Hrsg.) Schmid, Günther, Friedrich Buttler, Horst Entorf, Wolfgang Schwartz, Viktor Steiner, Peter Rosenberg, Hans-Peter Klös, Jürgen Schupp & Tobias Hagen (sonst. bet. Pers.) (2001): Mismatch am Arbeitsmarkt - Was leistet die Arbeitsmarktpolitik? Ein Werkstattbericht zur Evaluation der Arbeitsmarktpolitik. (Schnittpunkte von Forschung und Politik 02), Münster u.a.: Waxmann, 229 S.

    Abstract

    Seit der Diskussion um die Einführung einer Greencard für Computerfachleute ist in den Blick der Öffentlichkeit gerückt, dass hohe Arbeitslosigkeit mit einem Mangel an qualifizierten Arbeitskräften einhergehen und sogar zu Wachstumseinbußen führen kann. Die Gesellschaft für Programmforschung griff dieses wissenschaftlich wie politisch brisante Thema in einem Workshop auf. Die Beiträge und Diskussionen zwischen Wissenschaftlern und politischen Praktikern machten die Vielschichtigkeit der heutigen Situation am Arbeitsmarkt, aber auch die Erfahrungen und Handlungsmöglichkeiten der Politik in einem sich ändernden Umfeld deutlich.

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  • Literaturhinweis

    Bildungskarenz - ein innovatives arbeitsmarktpolitisches Instrument zur Erhöhung der Lebens- und Arbeitszufriedenheit? (2001)

    Stelzer-Orthofer, Christine; Fichtner, Marietta;

    Zitatform

    Stelzer-Orthofer, Christine & Marietta Fichtner (2001): Bildungskarenz - ein innovatives arbeitsmarktpolitisches Instrument zur Erhöhung der Lebens- und Arbeitszufriedenheit? In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 24, H. 2, S. 23-43.

    Abstract

    "Mit der Novellierung des Arbeitslosenversicherungsrechts sowie den notwendigen Adaptierungen im Arbeitsvertragsrechts-Anpassungsgesetz mit 1. Jänner 1998 wurden auch in Österreich Möglichkeiten für einen individuellen, temporären Verzicht von Erwerbsarbeit geschaffen: das Solidaritätsprämienmodell, die Freistellung gegen Entfall des Arbeitsgelts sowie die Bildungskarenz. Während die Inanspruchnahme der beiden erstgenannten Varianten hinter den Erwartungen zurückbleibt, wird die Bildungskarenzierung, die eine betriebliche Auszeit zwischen drei und zwölf Monaten für den Besuch von Weiterbildungsmaßnahmen ermöglicht, mittlerweile vergleichsweise rege genutzt. Im Jahr 2000 haben österreichweit mehr als 8500 Personen Bildungskarenz in Anspruch genommen. Ungeachtet dessen, dass Bildungskarenz mehr zeitliche Souveränität hinsichtlich persönlicher und beruflicher Qualifikationsziele ermöglicht, wird von KritikerInnen befürchtet, dass eine längere betriebliche Absenz auch zu Dequalifikation, allenfalls zum Verlust des Arbeitsplatzes führen kann. Im Rahmen einer postalischen Befragung wurde daher erhoben, ob die individuellen Ziele durch die Bildungskarenz erreicht werden konnten sowie ob und wie sich die Lebens- und Arbeitssituation nach der Inanspruchnahme von Bildungskarenz verändert hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regionalisierung der Arbeitsmarktpolitik: Evaluierung der Strategien in drei ostdeutschen Bundesländern (2001)

    Terbach, Markus;

    Zitatform

    Terbach, Markus (2001): Regionalisierung der Arbeitsmarktpolitik. Evaluierung der Strategien in drei ostdeutschen Bundesländern. (Universität Bochum, Fakultät für Sozialwissenschaft. Diskussionspapier 01-04), Bochum, 51 S.

    Abstract

    "Die deutsche Einheit sorgte vor allem im Bereich der Wirtschaft und der Arbeitsmärkte für einen Transformationsschock in den neuen Bundesländern. Es kam kurzfristig zu einer erheblichen Freisetzung von Arbeitskräften und einer umfassenden Verschiebung der Beschäftigungs- und Wirtschaftsstrukturen. Arbeitsmarktund Wirtschaftspolitik wurden binnen kurzer Zeit zu den wichtigsten Politikbereichen. Dieser ökonomische Umbruch sorgte sehr rasch für die Herausbildung einer Beschäftigungslücke, welche nicht nur die Bundesregierung, sondern auch die Landesregierungen in den neuen Bundesländern unter einen extremen Handlungsdruck stellte. Neben den arbeitsmarktpolitischen Instrumenten der Bundesanstalt für Arbeit und über den Europäischen Strukturfond (ESF) finanzierten Projekten wurden auch Landesprogramme aufgelegt. Trotz der identischen Konstellation kam es von Beginn an zu divergierenden Strategien in Bezug auf die Lösung der sozio-ökonomischen Probleme, wobei eine regionale Einbettung und eine sowohl wirtschafts- als auch bevölkerungsnahe Ausgestaltung im Mittelpunkt standen. (Koschatzky u.a. 1999; Benz 1998). Im Falle der für diese Untersuchung ausgewählten ostdeutschen Bundesländer beinhalten die arbeitsmarktpolitischen Landesprogramme Elemente der Regionalisierung. Sie gehen über eine bloße administrative Grenzziehung hinaus, entsprechen der Initiierung regionaler/lokaler Netzwerke. Akteure aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung sind einbezogen. Die vorliegende Studie setzt sich mit der Arbeitsmarktpolitik in drei Bundesländern auseinander, um Differenzen in der Ausgestaltung aufzuzeigen und eine Evaluation der Arbeitsmarktpolitik vorzunehmen. Sie beruht auf Recherchen für die vom InWis- Institut in Zusammenarbeit mit der Uni Tübingen für das Thüringische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Infrastruktur durchgeführten Untersuchung 'Evaluierung der Regionalisierung der Arbeitsmarktpolitik im Freistaat Thüringen'" (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Programm zur Beseitigung oder landschaftsgerechter Einpassung kommunaler Altablagerungen: erste Ergebnisse und Erfahrungen unter Einbindung der Arbeitsförderung im Zeitraum 1998 bis 2000 (2001)

    Vogel, Matthias ;

    Zitatform

    (2001): Programm zur Beseitigung oder landschaftsgerechter Einpassung kommunaler Altablagerungen. Erste Ergebnisse und Erfahrungen unter Einbindung der Arbeitsförderung im Zeitraum 1998 bis 2000. (LASA-Dokumentation 10), Potsdam, 78 S.

    Abstract

    "Mit der Verknüpfung von Arbeitsförderung und Förderung durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umweltschutz und Raumordnung (MLUR) zeichnete sich 1998 die Möglichkeit ab, im Land Brandenburg sämtliche bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht gesicherten und rekultivierten Standorte der Kategorie A (kostenneutral bzw. mit geringem Eigenanteil) in einem überschaubaren Zeitraum von drei bis vier Jahren zu sichern. Die Rekultivierung dieser Standorte ist bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen, da die Beseitigung der kommunalen Altablagerungen für nahezu alle betroffenen Körperschaften ein derzeit nicht zu lösendes Finanzierungsproblem darstellt. Mit Beseitigung oder landschaftsgerechten Einpassung kommunaler Altablagerungen soll ein Beitrag zur Unterstützung der Rekultivierung von Deponien und kleinerer Altablagerungen geleistet werden. Weiterhin wurden unter Einbindung der Arbeitsförderung zeitlich begrenzte Beschäftigungspotenziale für arbeitslose BrandenburgerInnen erschlossen. Hierbei ist eine zentrale arbeitsmarktliche Zielstellung, die Einbindung arbeitsloser Jugendlicher und älterer BürgerInnen über 55 Jahre, zu realisieren. Das voraussichtlich bis 2002 andauernde Vorhaben bietet insbesondere auch kleineren und mittelständischen Unternehmen eine Chance zu partizipieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Eingliederungstitel: Neue Freiheiten gut genutzt: die Arbeitsämter reagieren mit ihrer Arbeitsmarktpolitik auf unterschiedliche regionale Arbeitsmarktlagen (2001)

    Vollkommer, Dieter;

    Zitatform

    Vollkommer, Dieter (2001): Eingliederungstitel: Neue Freiheiten gut genutzt. Die Arbeitsämter reagieren mit ihrer Arbeitsmarktpolitik auf unterschiedliche regionale Arbeitsmarktlagen. (IAB-Kurzbericht 14/2001), Nürnberg, 5 S.

    Abstract

    Seit der Einführung des Sozialgesetzbuchs III im Jahre 1998 haben die Arbeitsämter mit dem sogenannten Eingliederungstitel erweiterte Möglichkeiten, selbst über die Verwendung von Mitteln für die aktive Arbeitsmarktpolitik zu entscheiden. Durch diese Dezentralisierung soll der Mitteleinsatz besser an unterschiedliche regionale Problemlagen angepasst und somit effektiviert werden. Der Kurzbericht analysiert die Ausgaben der Arbeitsämter für Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in West- und Ostdeutschland im Jahre 2000 und überpreuft mit einer multivariaten Analyse, inwieweit die Ausgaben als Reaktion auf die regionalen Arbeitsmarktlagen im Vorjahr gewertet werden können. In Ost wie West zeigt sich ein besonders starker Zusammenhang zwischen dem Anteil der Mittel für Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und der regionalen Unterbeschäftigungsquote. Im Westen spielt außerdem die durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit eine bedeutende Rolle. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Employment problems and active labor market policies in industrialized countries (2001)

    Walwei, Ulrich ; Werner, Heinz;

    Zitatform

    Walwei, Ulrich & Heinz Werner (2001): Employment problems and active labor market policies in industrialized countries. In: D. D. Hoskins, D. Dobbernack & C. Kuptsch (Hrsg.) (2001): Social security at the dawn of the 21st century : topical issues and new approaches (International social security series, 02), S. 133-170.

    Abstract

    "The authors concentrate primarily on an analysis of the situation in selected countries in which unemployment has fallen from a relatively high level in past years to a low level in recent years and in which at the same time employment has risen. Four countries - Denmark, the Netherlands, the United Kingdom and the United States - offer the most striking examples. They shall begin with a survey of the development and structure of unemployment in Western industrialized countries. This will be followed by conclusions to be drawn from the experience of the countries with successful employment policies. In this context the role that active labour market policy measures can play in the reduction of unemployment will be discussed. Finally, there will be a concluding summary and an indication of conflicts of objectives which can arise in the formulation of labour market policies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Kosten-Nutzen-Analyse: berufliche Rehabilitation zwischen Effizienz und Sozialverträglichkeit (2001)

    Wegner, Eva;

    Zitatform

    Wegner, Eva (2001): Sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Kosten-Nutzen-Analyse. Berufliche Rehabilitation zwischen Effizienz und Sozialverträglichkeit. In: Die Rehabilitation, Jg. 40, H. 3, S. 131-137.

    Abstract

    "Bei der Planung staatlicher Maßnahmen stellt sich grundsätzlich die Frage, welche Vor- und Nachteile mit ihrer Durchführung verbunden sind. Öffentliche Projekte beanspruchen einen Großteil gesellschaftlicher Ressourcen, die vor dem Hintergrund knapper Haushaltskassen nicht mehr für andere Verwendungszwecke zur Verfügung stehen. Eine Entscheidung zugunsten eines Projektes bedeutet zugleich auch immer eine Entscheidung gegen andere Vorhaben. Ein 'klassisches' Instrumentarium zur Bewertung öffentlicher Maßnahmen ist die Kosten-Nutzen-Analyse, deren bisheriges 'Schattendasein' nicht zuletzt auf die mit ihrer Anwendung verbundenen Identifikations- und Quantifizierungsprobleme zurückzuführen ist. Am Beispiel eines Berufsbildungswerkes soll der Versuch unternommen werden, das Vorgehen bei einer Kosten-Nutzen-Analyse praxisnah zu konkretisieren. Besonderer Wert wird hierbei darauf gelegt, die Betrachtung haushaltswirksamer Ausgaben, Einnahmen und Einsparungen um die Auswirkungen auf sozialer, psychischer und gesundheitlicher Seite zu ergänzen. Idealerweise mündet dieses umfassende Problembewusstsein darin, dass neben einer monetären 'Ökonomie-Bilanz' zu einem bestimmten Vorhaben auch eine eigene 'Sozial-Bilanz' erstellt wird, die die nicht unmittelbar in Geldeinheiten messbaren Vor- und Nachteile abbildet. Die hierdurch gewonnenen Erkenntnisse bilden eine Entscheidungsgrundlage, die gleichermaßen 'beide Seiten der Medaille' berücksichtigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitslose werden Unternehmer: eine Evaluation der Förderung von Existenzgründungen vormals Arbeitsloser mit Überbrückungsgeld nach § 57 SGB III (vormals § 55a AFG) (2001)

    Wießner, Frank;

    Zitatform

    Wießner, Frank (2001): Arbeitslose werden Unternehmer. Eine Evaluation der Förderung von Existenzgründungen vormals Arbeitsloser mit Überbrückungsgeld nach § 57 SGB III (vormals § 55a AFG). (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 241), Nürnberg, 303 S.

    Abstract

    "Seit 1986 werden in der Bundesrepublik Arbeitslose, die sich selbständig machen wollen, mit dem Überbrückungsgeld (§ 57 SGB III, vormals § 55a AFG) unterstützt. Für den Arbeitsmarkt sollen daraus in zweierlei Hinsicht positive Effekte resultieren: Einerseits leisten die Gründer mit ihrem Schritt in die Selbständigkeit einen unmittelbaren Beitrag zur Senkung der Arbeitslosigkeit und entlasten damit zugleich die Arbeitslosenversicherung. Andererseits können von den neugegründeten Unernehmen - eine günstige Entwicklung vorausgesetzt - zusätzliche Beschäftigungsimpulse ausgehen, die ihrerseits dem Arbeitsmarkt und der Wirtschaft dienlich sind. Was anfangs mit Skepsis diskutiert wurde, ist heute ein wichtiges Instrument der aktiven Arbeitsmarktpolitik mit tragender Bedeutung für das Gründungsgeschehen. So wurde beispielsweise in den vergangenen Jahren jeweils fast jede fünfte Unternehmensgründung in der Bundesrepublik mit Hilfe des Arbeitsamtes realisiert. Diese zentrale Rolle des Überbrückungsgeldes und nicht zuletzt auch das mittlerweile beträchtliche Finanzvolumen des Förderinstruments sind der Anlass, das Programm einer kritischen Würdigung zu unterziehen. Neben der Bereitstellung von Strukturinformationen über die Geförderten wird deshalb eine Reihe von Erfolgsindikatoren sowohl auf der individuellen als auch auf der arbeitsmarktlichen Makroebene betrachtet. Die Evaluation wird ergänzt durch Einschätzungen zu Emergenzeffekten wie der Verdrängung oder der Mitnahme, sowie durch Überlegungen zur Kosten-Nutzen-Relation der Förderung. Effektive und effiziente Ressourcenallokation der Versicherungsmittel wie auch die Weiterentwicklung des förderpolitischen Instrumentariums und letztlich auch die Ableitung von Handlungsempfehlungen für die Politikverantwortlichen setzen die Kenntnis von Wirkungsmechanismen und Determinanten voraus. Potenzielle Erfolgsfaktoren werden auf der Grundlage multivariater Kausalanalysen diskutiert. Abschließend wird erörtert, inwieweit die Adaption und Modifikation amerikanischer Ansätze zur Effizienzsteigerung der Gründungsförderung beitragen kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Existenzgründungen: Das Geheimnis des Erfolges (2001)

    Wießner, Frank;

    Zitatform

    Wießner, Frank (2001): Existenzgründungen: Das Geheimnis des Erfolges. (IAB-Kurzbericht 05/2001), Nürnberg, 5 S.

    Abstract

    Der Kurzbericht wertet Befragungen von vormals Arbeitslosen aus, die sich mit Unterstützung des Arbeitsamtes (Überbrückungsgeld nach § 57 SGB III) beruflich selbständig gemacht hatten, und führt mit statistischem Material zu diesem Personenkreis eine multivariate Analyse durch. Die Ergebnisse zeigen, dass Existenzgründungen von verheirateten Männern mittleren Alters mit Berufserfahrung und viel Startkapital, die ein hohes Überbrückungsgeld beziehen und nicht im Dienstleistungsbereich tätig werden, die besten Aussichten haben. Die finanzielle Förderung erweist sich als notwendige, allein aber nicht hinreichende Erfolgsbedingung. Für das Scheitern von Gründungen sind nach Einschätzung der Befragten vor allem ökonomische Faktoren wie Auftragsmangel oder Finanzierungsengpässe, weniger aber berufsfachliche Mängel verantwortlich. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Arbeit statt Sozialhilfe 1999: Ergebnisse einer Umfrage des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit Rheinland-Pfalz bei den Städten und Kreisen des Landes (2001)

    Zitatform

    (2001): Arbeit statt Sozialhilfe 1999. Ergebnisse einer Umfrage des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit Rheinland-Pfalz bei den Städten und Kreisen des Landes. (Berichte aus der Arbeitsmarktforschung 11), Mainz, 16 S.

    Abstract

    Ein Schwerpunkt der kommunalen Arbeitsmarktpolitik des Bundeslandes Rheinland-Pfalz ist die Offensive "Arbeit statt Sozialhilfe", die seit 1992 mit Mitteln des Landes und der Europäischen Sozialfonds unterstützt wird. Die geförderten Maßnahmen reichen dabei von Beratung und Qualifizierung über Orientierungsmaßnahmen bis zur Vermittlung in reguläre Beschäftigungsverhältnisse. Sie werden ergänzt durch begleitende Forschungen, zu denen auch Umfragen bei den Kommunen gehören. Der Bericht dokumentiert die Ergebnisse des Jahres 1999, teilweise im Vergleich mit den Vorjahren. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Entwurf eines Gesetzes zur Reform der arbeitsmarktpolitischen Instrumente (Job-AQTIV-Gesetz) (2001)

    Zitatform

    (2001): Entwurf eines Gesetzes zur Reform der arbeitsmarktpolitischen Instrumente (Job-AQTIV-Gesetz). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 14/6944 (24.09.2001)), 56 S.

    Abstract

    "Mit dem Gesetzentwurf zur Reform der arbeitsmarktpolitischen Instrumente wird das Arbeitsförderungsrecht durchgreifend reformiert. Die vorwiegend reaktive Ausrichtung wird unter Berücksichtigung der Beschäftigungspolitischen Leitlinien der Europäischen Union durch präventive Ansätze der Maßnahmen ersetzt und es wird eine verbesserte Abstimmung mit anderen Politikbereichen sowie ein höherer Beitrag zur Erreichung gesamtwirtschaftlicher Ziele ermöglicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Evaluierung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen und Programme (2001)

    Zitatform

    (2001): Evaluierung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen und Programme. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 14/5535 (12.03.2001)), 13 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung nimmt Stellung zu einer Anfrage der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zur Kritik an der Evaluation der Arbeitsmarktpolitik in Deutschland. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Die Domspitzen - ein Instrument zur Verbesserung der Vermittlungschancen von Arbeitslosen im Raum Köln?: Schlußbericht Teilprojekt 2. Evaluierung von Modellprojekten nach §10 SGB III (2001)

    Abstract

    Das Paper informiert über Ergebnisse der Begleitforschung zum Projekt "Domspitzen", einem Modellprojekt nach § 10 SGB III. "Die Zeitschrift Domspitzen firmiert seit ihrer ersten Ausgabe als 'Das Personalservicemagazin für das Wirtschaftszentrum Köln' und im Untertitel als 'Ein Service im Auftrag des Arbeitsamtes Köln'. Im Untersuchungszeitraum - Januar 1999 bis März 2000 - verzeichnete die Statistik des Arbeitsamtes Köln Zugänge von insgesamt rund 110.000 Arbeitslosen. In den gleichen 15 Monaten wurden in Fördermaßnahmen von vier Projektträgern - Tertia, Contact, BeA und Startbahn - rund 10.000 Arbeitsuchende 'aufgenommen'. Das bedeutet, knapp 10% aller Neuzugänge von Arbeitslosen hatten die Chance, eine 'besondere Förderung' zu bekommen. Von diesen 10.000 Maßnahmeteilnehmern wurden im gleichen Zeitraum 1.950 - also etwa jeder Fünfte - in den Domspitzen mit einer Stellenbewerbung vorgestellt und von diesen 'Domspitzenbewerbern' trafen 475 oder 24% auf das Interesse von (in der Regel einer) Firma, die zum Adressatenkreis der Domspitzen gehört." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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