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Dossier

Evaluation der Arbeitsmarktpolitik

Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.

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  • Literaturhinweis

    Gut betreut in den Arbeitsmarkt?: eine mikroökonometrische Evaluation der Mannheimer Arbeitsvermittlungsagentur (2001)

    Jerger, Jürgen ; Pohnke, Christian; Spermann, Alexander;

    Zitatform

    Jerger, Jürgen, Christian Pohnke & Alexander Spermann (2001): Gut betreut in den Arbeitsmarkt? Eine mikroökonometrische Evaluation der Mannheimer Arbeitsvermittlungsagentur. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 34, H. 4, S. 567-576.

    Abstract

    "In dem Beitrag wird ein vom Bundesministerium für Arbeit bezuschusstes Modellprojekt - die Mannheimer Arbeitsvermittlungsagentur (MAVA) - mit Hilfe von Matching-Methoden untersucht. In der MAVA arbeiten Mitarbeiter des Sozial- und Arbeitsamts eng bei der Vermittlung arbeitsfähiger Sozialhilfeempfänger zusammen. Wesentliches Kennzeichen ist ein relativ zum Sozial- bzw. Arbeitsamt günstigerer Personalschlüssel zwischen Sachbearbeitern und Hilfeempfängern. Der Vergleich der MAVA-Gruppe mit einer nachträglich gebildeten Kontrollgruppe, die mit einem ungünstigeren Personalschlüssel innerhalb des gleichen lokalen Arbeitsmarktes konfrontiert war, führt zu zwei Erkenntnissen: Erstens lässt sich zeigen, dass sich die Vermittlungswahrscheinlichkeit arbeitsfähiger Hilfeempfänger drastisch erhöht. Zweitens konnte eine deutlich größere Nachhaltigkeit eines einmal vermittelten Beschäftigungsverhältnisses nicht festgestellt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    On the efficiency of placement service and programme placement at the public employment offices in Sweden (2001)

    Johannesson, Jan;

    Zitatform

    Johannesson, Jan (2001): On the efficiency of placement service and programme placement at the public employment offices in Sweden. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers FS 1 01-208), Berlin, 21 S.

    Abstract

    "Der Bericht ist eine Zusammenfassung von drei Studien zur Effizienz der Arbeitsvermittlung und Programmteilnahme in schwedischen Arbeitsämtern. Durch die Untersuchungsmethode 'Paarweiser Vergleich von Arbeitsämtern mit gleichen äußeren Verhältnissen' wird ein Versuch gemacht, gute Verwaltungspraxis der Arbeitsämter zu charakterisieren. In dem Bericht werden Untersuchungsmethode und Ergebnisse beschrieben und erörtert. Es zeigt sich, dass eine gute Verwaltungspraxis in hohem Maße von einer guten Infrastruktur zur Selbstbedienung für Arbeitssuchende und individualisierten Diensten für Arbeitgeber charakterisiert wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Aktive Arbeitsmarktpolitik im Brennpunkt IV: Evaluierung der Lehrstellenförderung in Wien (2001)

    Kaufmann, Peter; Wollner, Eveline;

    Zitatform

    Kaufmann, Peter & Eveline Wollner (2001): Aktive Arbeitsmarktpolitik im Brennpunkt IV. Evaluierung der Lehrstellenförderung in Wien. (AMS report 23), Wien: Hofstätter, 62 S.

    Abstract

    "Der Bericht dokumentiert die Evaluierung der Lehrstellenförderung in Wien im Zeitraum März bis August 2000. Das übergeordnete Ziel dieser Evaluierung bestand in der Erarbeitung von Entscheidungsgrundlagen für die zukünftige Ausgestaltung der Lehrstellenförderung in Wien. In Kapitel 2 erfolgt eine kompakte Beschreibung der Rahmenbedingungen der Lehrstellenförderung. Hierbei stehen die Erläuterung der gesetzlichen Basis, Zielgruppen- und Programmbeschreibungen inkl. Anpassungen sowie das Prozedere des Förderungsverfahrens im Mittelpunkt. Das Evaluierungsdesign, d.h. die Vorgangsweise sowie die eingesetzten Methoden, wird in Kapitel 3 beschrieben. In Kapitel 4 werden die zur Verfügung gestellten Monitoringdaten der geförderten Unternehmen analysiert. Mit Kapitel 5 beginnt die Auswertung der empirisch erhobenen Daten der Wiener Betriebe mit Lehrstellenförderung im Lehrjahr 1998/1999. Dabei werden die Einstellungen der Unternehmen hinsichtlich positiver und negativer Aspekte der Lehrausbildung, die eventuell unterschiedliche Behandlung von geförderten und nicht-geförderten Jugendlichen, die Praxis der Lehrausbildung sowie der Mitteleinsatz untersucht. Darauf aufbauend erfolgt in Kapitel 6 eine zusammenfassende Analyse der Programmwirkungen, um die Effektivität der Maßnahmen, d.h. im besonderen Additionalität und Substitutionseffekte, einschätzen zu können. Das abschließende Kapitel 7 beinhaltet die von den EvaluatorInnen in Abstimmung mit dem Regionalbeirat Jugendliche entwickelten Empfehlungen zur Optimierung der Programmgestaltung." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Neuorientierung bei Arbeitsplatzverlust: ein deutsch-französischer Vergleich (2001)

    Kirsch, Johannes; Knuth, Matthias ;

    Zitatform

    Kirsch, Johannes & Matthias Knuth (2001): Berufliche Neuorientierung bei Arbeitsplatzverlust. Ein deutsch-französischer Vergleich. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 54, H. 1, S. 36-41.

    Abstract

    "Eine der Innovationen des seit 1998 geltenden Sozialgesetzbuches III sind die Zuschüsse für Sozialplanmaßnahmen zur Neuorientierung und Weiterbildung von Arbeitnehmern, die durch eine Betriebsänderung von Arbeitslosigkeit bedroht sind. Ermutigende Wiederbeschäftigungsraten von Teilnehmern dieser Maßnahmen stehen im Widerspruch zu ihrer marginalen Inanspruchnahme durch Personal abbauende Betriebe. In Frankreich dagegen werden die "conventions de conversion" -ein Instrument mit ähnlicher Zielsetzung - bei weitem zahlreicher genutzt. Dies ist auf eine gesetzliche Verpflichtung der Arbeitgeber sowie hohe Anreize für die betroffenen Arbeitnehmer zurückzuführen. Da die Maßnahmen in Regie der Arbeitsämter durchgeführt werden, ist ihr Zustandekommen unabhängig von Existenz und Qualität der Arbeitnehmervertretung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zuschüsse zu Sozialplanmaßnahmen: langsame Fortschritte bei der Gestaltung betrieblicher und beruflicher Umbrüche (2001)

    Kirsch, Johannes; Knuth, Matthias ; Krone, Sirikit; Mühge, Gernot; Müller, Angelika;

    Zitatform

    Kirsch, Johannes, Matthias Knuth, Sirikit Krone, Gernot Mühge & Angelika Müller (2001): Zuschüsse zu Sozialplanmaßnahmen. Langsame Fortschritte bei der Gestaltung betrieblicher und beruflicher Umbrüche. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 242), Nürnberg, 147 S.

    Abstract

    "Eines der wenigen vollständig neuen Instrumente des SGB III sind die Zuschüsse zu Sozialplanmaßnahmen. Mit diesem Instrument der 'proaktiven' Arbeitsförderung sollen sich Beschäftigte, die infolge einer Betriebsänderung von Arbeitslosigkeit bedroht sind, schon während der Kündigungsfrist auf eine neue berufliche Perspektive vorbereiten. Finanziert wird diese Chance aus dem Sozialplan und aus Mitteln der Bundesanstalt. Das Institut Arbeit und Technik, Gelsenkirchen, hat die Startphase des neuen Instrumentes von 1998 bis 2000 im Auftrage des IAB wissenschaftlich begleitet. Der Abschlussbericht beschreibt die im Untersuchungszeitraum durch die Bundesanstalt geförderten Fälle hinsichtlich der Merkmale der Betriebe, der von Betriebsänderungen Betroffenen, des betrieblichen Verhandlungsprozesses, der Inhalte der Sozialpläne und der durchgeführten Maßnahmen. Die unerwartet geringe Inanspruchnahme des Instrumentes durch die Betriebe sowie der geringe zeitliche Umfang der Maßnahmen stehen im Kontrast zu den positiven Erfahrungen der Beteiligten mit der flexiblen Handhabbarkeit und den ermutigenden Wiedereingliederungserfolgen der Teilnehmer. Die Analyse konzentriert sich deshalb auf die Frage, warum die Möglichkeiten des Instrumentes so wenig ausgeschöpft werden. Die Antwort wird in den - im Vergleich zu alternativen Instrumenten - geringen materiellen Anreizen für Betriebe und Beschäftigte und in den betrieblichen Handlungs- und Verhandlungssituationen bei Personalabbau gesehen. Hieraus wird der Vorschlag abgeleitet, die Sozialplanmaßnahmen auf der Basis einer eigenständigen Lohnersatzleistung ('Transfergeld') weiterzuentwickeln zu 'Transfermaßnahmen', die unabhängig von der Existenz und dem Inhalt eines Sozialplans eingesetzt werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Sozialplanzuschüsse in der betrieblichen Praxis und im internationalen Vergleich von Instrumenten des Beschäftigungstransfers: ergänzender Bericht der Begleitforschung zu den Zuschüssen zu Sozialplanmaßnahmen nach §§ 254ff. SGB III (2001)

    Knuth, Matthias ; Kirsch, Johannes; Muth, Josef; Schroth, Jochen; Knuth, Matthias ; Müller, Angelika; Krone, Sirikit; Czommer, Lars; Mühge, Gernot;

    Zitatform

    Czommer, Lars, Johannes Kirsch, Matthias Knuth, Sirikit Krone, Gernot Mühge, Angelika Müller, Josef Muth & Jochen Schroth (2001): Sozialplanzuschüsse in der betrieblichen Praxis und im internationalen Vergleich von Instrumenten des Beschäftigungstransfers. Ergänzender Bericht der Begleitforschung zu den Zuschüssen zu Sozialplanmaßnahmen nach §§ 254ff. SGB III. (IAB-Projektbericht), Gelsenkirchen, 187 S.

    Abstract

    Seit dem 1. Januar 1998 kann die Bundesanstalt für Arbeit Wiedereingliederungsmaßnahmen fördern, die in einem Sozialplan für vor dem Verlust ihres Arbeitsplatzes stehende Arbeitnehmer vorgesehen sind. Von September 1998 bis August 2000 hat das Institut Arbeit und Technik im Auftrag des IAB eine Begleitforschung zur Implementation der Maßnahmen durchgeführt. Hauptzweck der Veröffentlichung ist es, die Fallstudien, aus denen im Endbericht Schlussfolgerungen gezogen werden, dem interessierten Leser in ausführlicherer Form zugänglich zu machen. Außerdem wird ein Blick sowohl über die Landesgrenzen als auch über die Grenzen des Begleitforschungsauftrages geworfen. Um die Diskussion darüber zu befruchten, wie man berufliche Übergänge bei strukturellem Wandel des Beschäftigungssystems noch wirksamer unterstützen könnte, werden Erfahrungen mit den österreichischen "Arbeitsstiftungen" sowie mit den französischen Transfervereinbarungen (conventions de conversion) vorgestellt. Im Anschluss daran werden im Schlusskapitel Anregungen zur Weiterentwicklung der proaktiven Arbeitsförderung in Deutschland gegeben. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Labour market policy and unemployment: impact and process evaluations in selected European countries (2001)

    Koning, Jaap de; Mosley, Hugh;

    Zitatform

    (2001): Labour market policy and unemployment. Impact and process evaluations in selected European countries. (Labour markets and employment policy), Cheltenham u.a.: Elgar, 317 S.

    Abstract

    "This book examines the effectiveness of active labour market policies and their contribution to the prevention of long-term unemployment and social exclusion. The evalution studies reported in this volume focus on two aspects of active labour market policies that have been relatively neglected in previous research and merit special attention. The first part of the book deals with aggregate impact analysis. Using examples from France, Germany, The Netherlands and Spain, the contributors attempt to estimate the impact of active labour market policies on the transition from unemployment to employment using aggregate data at the regional level. Although quantitative in nature, these contributions take into account qualitative aspects such as the socio-economic context of the countries concerned and the structure of active labour market policies. The book then focuses on implementation issues and includes implementation studies carried out in Germany, The Netherlands and Sweden. The qualitative element plays a far more important role in these contributions which rely on case studies and surveys in addition to statistical data." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Econometric evaluation of labour market policies (2001)

    Lechner, Michael ; Gavosto, Andrea; Heckman, James J. ; Fougere, Denis; Spengler, Hannes; Almus, Matthias; Pfeiffer, Friedhelm ; Berger, Mark C.; Heshmati, Almas ; Brodaty, Thomas; Imbens, Guido W. ; Engström, Lars-Gunnar; Lechner, Michael ; Battistin, Erich ; Ours, Jan C. van; Crépon, Bruno ; Pfeiffer, Friedhelm ; Black, Dan; Rettore, Enrico ; Vytlacil, Edward J.; Smith, Jeffrey A. ;

    Zitatform

    Lechner, Michael & Friedhelm Pfeiffer (Hrsg.) (2001): Econometric evaluation of labour market policies. (ZEW economic studies 13), Heidelberg u.a.: Physica-Verl., 242 S.

    Abstract

    Der Band enthält die folgenden Beiträge zur Evaluation der Arbeitsmarktpolitik:
    1. Instrumental variables, selection models, and tight bounds on the average treatment effect (James J. Heckman, Edward J. Vytlacil)
    2. Some remarks on instrumental variables (Guido W. Imbens)
    3. Identification and estimation of causal effects of multiple treatments under the conditional independence assumption (Michael Lechner)
    4. Evaluating profiling as a means of allocating government service (Mark C. Berger, Dan Black, Jeffrey A. Smith)
    5. Using matching estimators to evaluate alternative youth employme programs: Evidence from France, 1986-1988 (Thomas Brodaty, Bruno Crepon, Denis Fougere)
    6. Do active labor market policies help unemployed workers to find keep regular jobs? (Jan C. van Ours)
    7. Why do subsidised firms survive longer? An evaluation of a program promoting youth entrepreneurship in Italy (Erich Battistin, Andrea Gavosto, Enrico Rettore)
    8. Estimating the effect of vocational rehabilitation programs in Sweden (Almas Heshmati, Lars-Gunnar Engström)
    9. The impact of non-profit temping agencies on individual labour market success (Michael Lechner, Friedhelm Pfeiffer, Hannes Spengler, Matthias Almus). (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    A potential outcome approach to dynamic programme evaluation: nonparametric identification (2001)

    Lechner, Michael ; Miquel, Ruth;

    Zitatform

    Lechner, Michael & Ruth Miquel (2001): A potential outcome approach to dynamic programme evaluation. Nonparametric identification. (Universität Sankt Gallen, Volkswirtschaftliche Abteilung. Discussion paper 2001-07), Sankt Gallen, 75 S.

    Abstract

    "This paper approaches the problem of an econometric evaluation of dynamic programme sequences from an potential outcome perspective. The identifying power of several different assumptions about the connection between the dynamic selection process and the potential outcomes of different programme sequences is discussed. The assumptions invoke different types of randomisation compatible with different selection regimes. Parametric forms are not involved. When participation in the sequences is decided every period depending on the success in the past, the resulting endogeneity problem destroys nonparametric identification for many parameters of interest, so that several dynamic versions of the average treatment effects on the treated parameter are not identified. However, some interesting dynamic forms of the average treatment effect are still identified. We also present a bounds analysis to learn from the data as much as possible, even when parts of the identifying assumptions are violated." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Berufsvorbereitung, Berufsausbildung und Verbleib geförderter lernbeeinträchtigter und sozial benachteiligter Jugendlicher: eine soziologische Untersuchung im Arbeitsamtsbereich Rostock (2001)

    Malchow, Hannelore; Wenner, Horst-Reinhard; Schumann, Manfred; Engler, Detlef; Hosa, Elise; Romeike, Ekkehard; Scherf, Sonja; Ratzow, Hans-Jürgen; Autrum, Manfred;

    Zitatform

    (2001): Berufsvorbereitung, Berufsausbildung und Verbleib geförderter lernbeeinträchtigter und sozial benachteiligter Jugendlicher. Eine soziologische Untersuchung im Arbeitsamtsbereich Rostock. Rostock, 100 S., Anlagen.

    Abstract

    In der Studie wird die Wirksamkeit des Angebots an Maßnahmen für benachteiligte Jugendliche untersucht. Zielgruppe waren 5747 Jugendliche, die 1997 im Arbeitsamtsbereich Rostock eine geförderte Maßnahme (ausbildungsbegleitende Hilfe, berufvorbereitender Lehrgang der Berufsberatung, überbetriebliche Berufsausbildung) in Anspruch genommen haben. 2186 von ihnen beteiligten sich an der 1999/2000 durchgeführten Erhebung. Ferner wurden Bildungsträger und Lehrkräfte befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Maßnahmen für die soziale und berufliche Entwicklung der Jugendlichen von größter Bedeutung war. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    What works and for whom: a review of OECD countries' experiences with active labour market policies (2001)

    Martin, John P.; Grubb, David;

    Zitatform

    Martin, John P. & David Grubb (2001): What works and for whom. A review of OECD countries' experiences with active labour market policies. (Office of Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2001/14), Uppsala, 53 S.

    Abstract

    Die Autoren analysieren Finanzierung, Struktur und Erfolge aktiver Arbeitsmarktpolitik in OECD-Ländern in den Jahren 1985 bis 2000. Ihre Untersuchung basiert sowohl auf aktuellen Veröffentlichungen zur Effizienz aktiver Arbeitsmarktpolitik, als auch auf Länderstudien und OECD-Studien zur Wechselwirkung zwischen aktiver und passiver Arbeitsmarktpolitik und der Rolle staatlicher Arbeitsvermittlung. Sie kommen zu dem Schluss, dass trotz entmutigender Bilanzen einige Erfolge erzielt werden konnten. Ein Schwerpunkt liegt auf aktivierender Arbeitsmarktpolitik: Aktivierende Strategien in Kombination mit individueller Hilfestellung bei der Stellensuche bei gleichzeitigem Druck auf Arbeitslose, Stellenangebote anzunehmen, zeigen Erfolg in Hinblick auf die Dauer der Arbeitslosigkeit, auch wenn dies oft mit Lohneinbußen einhergeht. Außerdem werden mögliche Verdrängungseffekte aktiver Arbeitsmarktpolitik diskutiert. Der Rückgang struktureller Arbeitslosigkeit in vielen OECD-Ländern zeigt, dass diese Effekte mittelfristig keine Rolle spielen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Evaluating welfare reform in an era of transition: panel on data and methods for measuring the effects of changes in social welfare programs (2001)

    Moffitt, Robert A. ; Ploeg, Michele ver;

    Zitatform

    Moffitt, Robert A. & Michele ver Ploeg (Hrsg.) (2001): Evaluating welfare reform in an era of transition. Panel on data and methods for measuring the effects of changes in social welfare programs. Washington: National Academy Press, 253 S.

    Abstract

    "With the passing of the Personal Responsibility and Work Opportunity Reconciliation Act (PRWORA) of 1996, the United States embarked on a major social experiment with its social welfare and safety net programs for the poor. The most far-reaching reform of the cash welfare system for single mothers since 1935, PRWORA replaced the federal entitlement program for low-income families and children (Aid to Families with Dependent Children, AFDC) with a stateadministered block grant program, the Temporary Assistance for Needy Families (TANF). Determining the consequences of this experiment is of great importance. Has welfare reform 'worked?' What were the effects of the reforms on families and individuals? What reforms worked for whom and why? In looking toward the development of new policies to aid low-income families, which elements of the new welfare system need to be changed and which left as is? For these fundamental questions to be answered adequately, two issues need to be addressed. First, how should one go about answering these questions what methods should be used and what types of studies should be conducted in order to determine the effects of welfare reform? Second, what types of data are needed to measure the effects of welfare reform? Are federal and state data sources currently available sufficient to carry out needed evaluations, and, if not, what investments in that infrastructure are needed? These two issues are the subject of this report." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Disparities in job placement outcomes among deaf, late-deafened, and hard-of-hearing consumers (2001)

    Moore, Coray L.;

    Zitatform

    Moore, Coray L. (2001): Disparities in job placement outcomes among deaf, late-deafened, and hard-of-hearing consumers. In: Rehabilitation Counseling Bulletin, Jg. 44, H. 3, S. 144-150.

    Abstract

    In dem Beitrag werden anhand eines US-amerikanischen Datensatzes des Jahres 1997 Unterschiede in der Berufseinmündung von gehörlosen, spätertaubten und schwerhoerigen Absolventen von beruflichen Rehabilitationsmaßnahmen identifiziert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Synopse der Evaluationsergebnisse zum Modellprojekt "Wohnortnahe berufliche Rehabilitation von Frauen": Bewertungen der Teilnehmerinnen, Reha-Berater, Berufsschulen, Bildungstäger, Betriebe. Wissenschaftliche Begleitforschung des Modellprojektes "Wohnortnahe berufliche Rehabilitation von Frauen" (2001)

    Niehaus, Mathilde ; Kurth-Laatsch, Sylvia;

    Zitatform

    Niehaus, Mathilde & Sylvia Kurth-Laatsch (2001): Synopse der Evaluationsergebnisse zum Modellprojekt "Wohnortnahe berufliche Rehabilitation von Frauen". Bewertungen der Teilnehmerinnen, Reha-Berater, Berufsschulen, Bildungstäger, Betriebe. Wissenschaftliche Begleitforschung des Modellprojektes "Wohnortnahe berufliche Rehabilitation von Frauen". Frankfurt am Main, 47 S.

    Abstract

    Das Heft berichtet über ein zwischen 1996 und 1999 durchgeführtes Modellvorhaben, dessen Ziel es war, der Unterrepräsentation von behinderten Frauen an beruflichen Rehabilitationsmaßnahmen entgegen zu wirken. Die Konzeption sieht vor, dass die Umschulung örtlich nicht mehr an ein Berufsförderungswerk gebunden und somit keine internatsmäßige Unterbringung nötig ist. Die berufspraktische Umschulung findet in wohnortnahen Betrieben und die berufstheoretische Ausbildung in den regionalen Berufsschulen statt. Im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung der einzelnen Umsetzungsschritte der Modellmaßnahme wurde im Sinne einer Prozessevaluation die Sicht der beteiligten Akteure über Experteninterviews und schriftliche Befragungen nachgezeichnet. Aus den Ergebnissen werden Empfehlungen abgeleitet. (IAB)

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    Welfare that works: beyond the new deal (2001)

    Pinto-Duschinsky, David;

    Zitatform

    Pinto-Duschinsky, David (2001): Welfare that works. Beyond the new deal. (Arguments 28), London: Demos, 83 S.

    Abstract

    "The Government's welfare to work programmes should be restructured to put employers at their heart and make a significant contribution to full employment. This report sets out a radical vision of what the welfare-to-work system could look like 10 years from now. The New Deal has been a considerable success, having substantially reduced long-term unemployment among young people. But, in order to further improve the performance of welfare to work, employers now need to become far more involved in the design and implementation of programmes. This report is the result of a year long study of 40 welfare to work programmes, mostly in the USA. Its key finding is that those programmes which are most successful in placing unemployed people into better paid jobs with career prospects are designed to meet the needs of specific employers or sectors. Existing programmes should be turned 'back to front', so that they start with employers and their recruitment needs and train jobseekers for those positions, rather than training jobseekers and then hoping to find employers who want them." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Evaluation eines Trainingsprogrammes zur beruflichen Rehabilitation von Menschen mit psychischer Erkrankung (2001)

    Plößl, Irmgard;

    Zitatform

    Plößl, Irmgard (2001): Evaluation eines Trainingsprogrammes zur beruflichen Rehabilitation von Menschen mit psychischer Erkrankung. Tübingen, 125 S.

    Abstract

    "Die Evaluation eines Gruppentrainingsprogrammes zur Unterstützung der beruflichen Rehabilitation schizophrener Patienten (ZERA) wird vorgestellt. In einer Kontrollgruppenstudie mit insgesamt 26 Probanden und randomsierter Zuteilung zu Experimental- und Kontrollgruppe erhielten beide Untersuchungsgruppen die Standardversorgung in einer Werkstatt für psychisch Behinderte, die Experimentalgruppe (EG) erhielt zusätzlich das ZERA-Schulungsprogramm. Die EG wies nach der ZERA-Schulung einen signifikanten Zuwachs an Wissen über die psychische Erkrankung und über das relevante Arbeits- und Unterstützungssystem auf, in der Kontrollgruppe (KG) kam es zu keinem signifikanten Wissenszuwachs. Im Bereich der Stressverarbeitungsstrategien zeigte sich ein insgesamt leicht erhöhtes Bedürfnis nach sozialer Unterstützung, in der EG kam es zu einem signifikanten Anstieg von Ablenkung und Ersatzbefriedigung bietenden Strategien, in der KG nahmen dagegen passiv-depressive Strategien zu. Die Analyse der Einzelfälle weist auf eine prognostisch wichtige Bedeutung der Verfügbarkeit aktiver, stressreduzierender Strategien hin. Ein Zusammenhang der in der EG signifikant gestiegenen fatalistischen Externalität mit den vermittelten psychoedukativen Inhalten sowie der Verfügbarkeit günstiger Stressverarbeitungsstrategien wird diskutiert. Verbesserungen im Bereich der Arbeitsgrundfertigkeiten konnten bei konkret umschriebenen Einzelproblemen erzielt werden. Die Ausnutzung der Rehabilitationsmaßnahme als Indikator für die Motivation verbesserte sich in einigen Bereichen signifikant. Die Zufriedenheit der Teilnehmer mit der angebotenen Schulung war hoch, die Schulung wurde als wichtige Strukturierungs- und Orientierungshilfe erlebt. In der Ein-Jahres-Katamnese waren in der EG Abbrüche der Maßnahme ohne Perspektive signifikant seltener." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Wirkungs- und Kosten-Nutzen Analysen: eine Untersuchung von Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik am Beispiel kommunaler Beschäftigungsprogramme (2001)

    Pohnke, Christian;

    Zitatform

    Pohnke, Christian (2001): Wirkungs- und Kosten-Nutzen Analysen. Eine Untersuchung von Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik am Beispiel kommunaler Beschäftigungsprogramme. (Europäische Hochschulschriften. Reihe 5, Volks- und Betriebswirtschaft 2790), Frankfurt am Main u.a.: Lang, 231 S.

    Abstract

    "Die Finanzlage zahlreicher deutscher Kommunen ist seit Jahren stark angespannt. Ein Weg der Entlastung stellt die Vermittlung arbeitsfähiger Sozialhilfeempfänger in Beschäftigung oder spezielle Maßnahmen der Beschäftigungsförderung dar. Die Nachhaltigkeit dieser Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik wird jedoch vielfach angezweifelt. Die Arbeit stellt die Methoden vor, mit welchen die Wirksamkeit dieser Vermittlungsbemühungen gemessen und bewertet werden kann. Eine theoretische Abhandlung der in diesem Bereich verwendeten Verfahren bildet den Einstieg in die Thematik. Anhand zweier Fallstudien wird der Erfolg von unterschiedlichen Konzepten der Arbeitsvermittlung dargestellt und untersucht.
    Inhalt: Einführung - Allgemeines Umfeld kommunaler Sozialhilfe- und Beschäftigungspolitik: Entwicklung Sozialhilfequoten und -ausgaben, rechtliche Rahmenbedingungen, Kooperation Arbeitsamt und Sozialamt - Theoretische Grundlagen: mikroökonometrische Evaluationsstudien, monetäre Kosten-Nutzen Analysen - Fallstudien: Mannheimer Arbeitsvermittlungsagentur MAVA, Kommunale Leitstelle für Arbeit KOLA, Freiburg i. Br. - Zusammenfassung und Ausblick." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Hamburger Arbeitsplatz Initiative (HAPI) und Frauentransferprogramm: Schlussbericht. Evaluierung von Modellprojekten nach §10 SGB III (2001)

    Rebenstorf, Jan;

    Zitatform

    Rebenstorf, Jan (2001): Hamburger Arbeitsplatz Initiative (HAPI) und Frauentransferprogramm. Schlussbericht. Evaluierung von Modellprojekten nach §10 SGB III. Nürnberg, 130 S.

    Abstract

    Seit Mitte 1998 werden im Arbeitsamtsbezirk Hamburg zwei Programme zur Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen, Arbeitslosen mit mehreren vermittlungshemmenden Merkmalen und Sozialhilfeempfängern umgesetzt. Beide Programme sehen Lohnkostenzuschüsse an Arbeitgeber vor, die Personen aus den genannten Zielgruppen einstellen, und werden im Rahmen der Freien Förderung nach dem SGB III finanziert. Um herauszufinden, ob und wie effektiv das Ziel der beruflichen Reintegration von Problemgruppen des Arbeitsmarkts erreicht wird, wurden seit März 1999 Fragebogenaktionen, Interviews sowie Daten- und Aktenauswertungen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass durch die individuellen, auf einen konkreten Arbeitsplatz bezogenen Qualifizierungsmöglichkeiten beider Programme die Schaffung dauerhafter Beschäftigungsverhältnisse im Anschluss an die Förderung wahrscheinlicher und die Beschäftigungsverhältnisse selbst nachhaltiger und sicherer wurden. Nicht nur das auf Frauen beschränkte Frauentransferprogramm, sondern auch HAPI hat sich als eine Instrument zur wirksamen Förderung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt erwiesen. Bei beiden Programmen zeigten sich die Arbeitgeber mit der Einfachheit des Antragsverfahrens und der unbürokratischen Abwicklung zufrieden. (IAB)

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    Regionale Einflussfaktoren auf die Implementation und Wirkung des Sofortprogramms zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit (2001)

    Rothe, Thomas ;

    Zitatform

    Rothe, Thomas (2001): Regionale Einflussfaktoren auf die Implementation und Wirkung des Sofortprogramms zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 34, H. 4, S. 440-460.

    Abstract

    In dem Beitrag werden die unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen der Arbeitsämter bei der Implementation des Sofortprogramm hinterfragt sowie die strukturellen Rahmenbedingungen und wirtschaftlichen Disparitäten zwischen den Arbeitsamtsbezirken als Einflussfaktoren auf die Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit untersucht. Die Zusammenarbeit der Arbeitsämter mit anderen Arbeitsmarktpartnern wurde in zehn ausgewählten Arbeitsamtsbezirken evaluiert. Es zeigte sich ein positiver Effekt des Sofortprogramms auf die Kooperationsintensität zwischen Arbeitsamt und Jugend- und Sozialamt, die sich senkend auf die Jugendarbeitslosigkeit auswirken kann. Die Wirkung regionaler Disparitäten und verschiedener Implementationsstrategien des Sofortprogramm auf die Entwicklung der (langanhaltenden) Arbeitslosigkeit Jugendlicher zwischen 1998 und 2000 wurde mittels multivariater Regressionsmodelle analysiert. Dabei zeigte sich der starke Einfluss der allgemeinen Beschäftigungsentwicklung auf die regionale Senkung der Jugendarbeitslosigkeit. Unter Kontrolle regionaler und struktureller Rahmenbedingungen wurde darüber hinaus deutlich, dass der Einsatz des Sofortprogramms die Unterschiede der regionalen Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit nur in geringem Ausmaß erklärt. Besonders hervorgehoben werden positive Effekte des Jugendsofortprogramms auf die Reduzierung der Langzeitarbeitslosigkeit unter Jugendlichen. In Arbeitsamtsbezirken, die verstärkt Lohnkostenzuschüsse und Qualifizierungs-Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für Jugendliche einsetzten, sank der Anteil der langzeitarbeitslosen Jugendlichen stärker als in anderen Gebieten. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Modellprojekt "Profiling": frühzeitige Erkennung des Risikos längerfristiger Arbeitslosigkeit (Profiling) und Entwicklung neuartiger Verfahren zur Verringerung dieses Risikos durch systematisches Fall-Management unter Beteiligung von Dritten. Endbericht (2001)

    Rudolph, Helmut; Müntnich, Michael;

    Zitatform

    Rudolph, Helmut & Michael Müntnich (2001): Modellprojekt "Profiling". Frühzeitige Erkennung des Risikos längerfristiger Arbeitslosigkeit (Profiling) und Entwicklung neuartiger Verfahren zur Verringerung dieses Risikos durch systematisches Fall-Management unter Beteiligung von Dritten. Endbericht. Nürnberg, 74 S.

    Abstract

    "Der Endbericht beschreibt das Modellprojekt "Frühzeitige Erkennung des Risikos, längerfristiger Arbeitslosigkeit (Profiling) und Entwicklung neuartiger Verfahren zur Verringerung dieses Risikos durch systematisches Fall-Management unter Beteiligung von Dritten", das vom 1.12.1999 bis 30.6.2001 in den Arbeitsämtern Oldenburg Bochum und Karlsruhe mit finanzieller Förderung der EU-Kommission durchgeführt wurde. Im Projekt wurden zwei gleichrangige Ziele verfolgt: die Entwicklung und Erprobung eines Profiling-Instruments zur frühzeitigen Identifizierung von Arbeitslosen mit erhöhtem Risiko von Langzeitarbeitslosigkeit, sowie die Erprobung einer möglichen Prävention von Langzeitarbeitslosigkeit durch frühzeitiges Case-Management." Das entwickelte Profiling-Instrument besteht aus einer Liste statistischer Merkmale der neu registrierten Arbeitslosen und einer Checkliste für eine Vermittlereinstufung zu Eingliederungsschwierigkeiten in Bezug auf Qualifikation, Mobilitätsbereitschaft, Motivation und Verhalten sowie personen- oder arbeitsmarktbedingten Sondereinflüssen. Zusätzlich gaben die Vermittler eine Einschätzung in Bezug auf das Risiko möglicher Langzeitarbeitslosigkeit ab. Die Profilbögen wurden im IAB mit einem statistischen Modell bewertet, um Personen mit erhöhtem Risiko von Langzeitarbeitslosigkeit zu identifizieren. Einem Teil von ihnen wurde in den Arbeitsämtern das Angebot einer freiwilligen Teilnahme an einem Case-Management gemacht, um sie bei der Arbeitsuche zu unterstützen....Das Projekt war so angelegt, dass durch eine Vergleichsgruppenbildung die Treffsicherheit des Profiling-Instruments und die Wirkung des Case-Managements evaluiert werden konnten. Die mit dem Profiling-Instrument gebildenten Gruppen von Arbeitslosen ohne erkennbares Risiko und mit erhöhtem Risiko von Langzeitarbeitslosigkeit unterscheiden sich deutlich nach der durchschnittlichen Dauer der Arbeitslosigkeit, der Übertrittsrate in Langzeitarbeitslosigkeit und der Einmündungshäufigkeit in Arbeit. Die Gruppen unterscheiden sich auch in der angestrebten Weise durch die Merkmale für erhöhtes Risiko, die in die Entscheidungsregel integriert wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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