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Dossier

Evaluation der Arbeitsmarktpolitik

Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.

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  • Literaturhinweis

    Labour market training in Norway: effect on earnings (2002)

    Raaum, Oddbjørn; Torp, Hege;

    Zitatform

    Raaum, Oddbjørn & Hege Torp (2002): Labour market training in Norway. Effect on earnings. In: Labour economics, Jg. 9, H. 2, S. 207-247. DOI:10.1016/S0927-5371(02)00041-6

    Abstract

    "By means of a 6-year panel of annual earnings data, we estimate the impact of a labour market training programme (LMT) targeted at unemployed adults. Unlike most nonexperimental studies, we use an internal comparison group of rejected applicants to measure the counterfactual outcome of trainees. For a subsample of applicants, rejections were randomised on a course-by-course basis. Following Heckman and Hotz we test alternative estimators. All models report positive effects of being offered training, though the effects are not always significantly different from zero. The linear control estimator reports significantly positive effects of training. Analysing courses with ordinary assignment, the pre-training test indicates a positive selection bias. Turning to applicants for courses with random assignment, the linear control model is not rejected by the pre-training test. The fixed effect, random growth models are rejected by the model restriction test; this is the case for courses with ordinary assignment as well as random assignment. We illustrate the value of an internal comparison group in estimating the counterfactual outcome of participants, by comparing the post-training outcomes of rejected applicants and unemployed nonapplicants. Rejected applicants have significantly higher posttraining earnings than eligible nonapplicants, which indicates that sell selection into the programme is influenced by unobservables. In general, the results clearly support the view that reliable studies of training effects should be based on internal comparison groups. Moreover the assumptions motivating nonexperimental estimators should be explicitly tested." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Bürgernah fördern und fordern: Konzepte für eine effiziente Arbeitsvermittlung und Grundsicherung. Beiträge zu einer gemeinsamen Tagung der Stiftung Marktwirtschaft und der Hessischen Landesregierung (2002)

    Raddatz, Guido; Niebel, Dirk; Berthold, Norbert; Pipa, Erich; Feist, Holger; Rieble, Volker; Huber, Bernd; Spermann, Alexander; Kleinhenz, Gerhard; Wienand, Manfred; Lautenschläger, Silke; Wildgrube, Bernd; Eekhoff, Johann; Lichtblau, Karl; Berchem, Sascha von; Henneke, Hans-Günter; Koch, Roland; Klebeck, Ulf;

    Zitatform

    Raddatz, Guido (Hrsg.) (2002): Bürgernah fördern und fordern. Konzepte für eine effiziente Arbeitsvermittlung und Grundsicherung. Beiträge zu einer gemeinsamen Tagung der Stiftung Marktwirtschaft und der Hessischen Landesregierung. Berlin, 168 S.

    Abstract

    "Wie könnte eine Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe konkret aussehen, um den Betroffenen optimale Wiedereingliederungschancen in ein reguläres Beschäftigungsverhältnis zu ermöglichen? Wie lassen sich die finanziellen Lasten so aufteilen, daß die Effizienzgewinne allen föderalen Ebenen zugute kommen? Wer soll für die effiziente Vermittlung von Langzeitarbeitslosen verantwortlich sein? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt der Tagung 'Bürgernah fördern und fordern - Konzepte für eine effiziente Arbeitsvermittlung und Grundsicherung', die von der Stiftung Marktwirtschaft (Frankfurter Institut) gemeinsam mit der Hessischen Landesregierung im Mai 2002 in Wiesbaden veranstaltet wurde. Die Beiträge aus Wissenschaft, Potitik und Praxis sind in dem Band zusammengefaßt."

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  • Literaturhinweis

    Sofortprogramm der Bundesregierung zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit - Ausbildung, Qualifizierung und Beschäftigung Jugendlicher: Ergebnisse aus der Begleitforschung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB) (2002)

    Raskopp, Kornelia; Friedrich, Michael ;

    Zitatform

    Raskopp, Kornelia & Michael Friedrich (2002): Sofortprogramm der Bundesregierung zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit - Ausbildung, Qualifizierung und Beschäftigung Jugendlicher. Ergebnisse aus der Begleitforschung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB). In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 5, S. 323-489.

    Abstract

    Das Schwerpunktheft zum Sofortprogramm zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit enthält Ergebnisse aus der Begleitforschung zu zwei Themenbereichen: Lokale und regionale Projekte zur Ausschöpfung und Erhöhung des betrieblichen Lehrstellenangebots (Artikel 2) und Soziale Betreuung zur Hinführung an Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen (Artikel 11). Im Anhang sind einzelne Projekte aufgelistet. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Job-Center in Niedersachsen: Unterstützung der Arbeitsaufnahme als Förderansatz (2002)

    Rebenstorf, Jan;

    Zitatform

    Rebenstorf, Jan (2002): Job-Center in Niedersachsen. Unterstützung der Arbeitsaufnahme als Förderansatz. In: C. Brinkmann & F. Wießner (Hrsg.) (2002): Innovationen in der Arbeitsmarktpolitik durch Freie Förderung : Begleitforschung zu Modellversuchen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 260), S. 59-94.

    Abstract

    "Ein niedersächsisches Arbeitsamt fördert seit 1998 an drei Standorten Job-Center zur Beratung und Unterstützung Arbeitsloser bei Bewerbungen, Arbeitsuche und Arbeitsaufnahme. Die Einrichtungen akquirieren ferner zusätzliche offene Stellen in der Region und unterstützen die Betriebe bei deren Besetzung. Sie sollen so die Beratungs- und Vermittlungstätigkeit des Arbeitsamtes fortsetzen, intensivieren und unterstützen. Die Evaluation der Job-Center verfolgte das Ziel, die Effektivität und den Erfolg dieses Ansatzes mit Hilfe von Interviews, teilnehmenden Beobachtungen und schriftlichen Befragungen der Kunden und der Betriebe festzustellen. Die Job-Center haben die gesetzten Zielmarken von 30 Neukunden, 5 zusätzlichen Stellen und 10 erfolgreichen Arbeitsaufnahmen monatlich deutlich übertroffen. Problematisch ist jedoch, dass die Job-Center nur wenige ihrer Kunden auf selbst akquirierte Stellen vermitteln. So werden die Informationen, die die Job-Center über ihre Kunden und die akquirierten Stellen sammeln, nicht optimal für die Stellenbesetzung genutzt. Eine fiskalische Analyse des Projektes zeigte indessen das Refinanzierungspotenzial der Maßnahme: Die erfolgreich in Beschäftigung eingemündeten Kunden müssen je nach Standort nur zwischen einem und zweieinhalb Monaten ihre Arbeit behalten, damit sich die Kosten der Job-Center tragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Lohnkostenzuschuss und individuelle Qualifizierung: eine vergleichende Evaluation zweier Modelle (2002)

    Rebenstorf, Jan;

    Zitatform

    Rebenstorf, Jan (2002): Lohnkostenzuschuss und individuelle Qualifizierung. Eine vergleichende Evaluation zweier Modelle. In: C. Brinkmann & F. Wießner (Hrsg.) (2002): Innovationen in der Arbeitsmarktpolitik durch Freie Förderung : Begleitforschung zu Modellversuchen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 260), S. 133-171.

    Abstract

    "Seit Mitte 1998 werden im Arbeitsamt einer Großstadt in der Bundesrepublik Deutschland, zwei Lohnkostenzuschussprogramme mit unterschiedlichen Schwerpunkten umgesetzt. Gemeinsam ist beiden die Möglichkeit, zusätzlich zu den Lohnkosten auch individuell auf den geförderten Arbeitsplatz zugeschnittene Qualifizierungen fördern zu lassen. Ein Programm fördert dabei ausschließlich Frauen. Die Vorlage eines Qualifizierungskonzeptes durch den Arbeitgeber und die Inanspruchnahme einer Beratung zur Umsetzung der Qualifizierungsförderung ist verpflichtend. Die Arbeitsverhältnisse werden in vielen Fällen durch das Arbeitsamt oder einen kooperierenden Bildungsträger vermittelt. Das andere Programm sieht die Ausgabe von Eingliederungsschecks vor, mit denen sich Arbeitslose selbst bei Firmen eigener Wahl bewerben. Die Inanspruchnahme der Qualifizierungsförderung und die Durchführung von Qualifizierungen ist freiwillig. Beide Programme haben hohe Brutto-Eingliederungsquoten erzielt (zwischen 60 und 70 %), sind aber auch kostspielig. Das Programm mit dem Scheck-System ist dennoch fiskalisch effizient, das Frauenförderprogramm birgt das Potenzial für eine Refinanzierung, wenn Änderungen in der Förderstruktur (Bemessungsgrenze und Förderzeiträume) umgesetzt werden. Die Möglichkeit der Förderung individuell zugeschnittener Qualifizierung scheint für die hohen Eingliederungserfolge zu einem hohen Grade verantwortlich zu sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    A nonexperimental evaluation of training programs for the unemployment in Sweden (2002)

    Regner, Hakan;

    Zitatform

    Regner, Hakan (2002): A nonexperimental evaluation of training programs for the unemployment in Sweden. In: Labour economics, Jg. 9, H. 2, S. 187-206. DOI:10.1016/S0927-5371(02)00013-1

    Abstract

    "This study uses a unique administrative database to evaluate employment training program effects on three samples of Swedish adult males. Alternative nonexperimental models suggest both positive and negative relationship between training and annual earnings. Model specification tests decisively reject the fixed-effect model, but not the random-growth model, which shows that specification tests can reject misspecified models. The chosen model predicts no effects or significantly negative earnings effects of the training program. One explanation for this result is that some participants may have enrolled in the program not for the purpose of making a human capital investment, but for the purpose of collecting unemployment insurance benefits." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The effect of vocational employment training on the individual transition rate from unemployment to work (2002)

    Richardson, Katarina; Berg, Gerard J. van den ;

    Zitatform

    Richardson, Katarina & Gerard J. van den Berg (2002): The effect of vocational employment training on the individual transition rate from unemployment to work. (Institute for Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2002,08), Uppsala, 49 S.

    Abstract

    "Amongst the active labor market policy programs for the unemployed in Sweden, the vocational employment training program is the most ambitious and expensive. We analyze its effect on the individual transition rate from unemployment to employment using a unique set of administrative data and a novel empirical approach that exploits variation in the timing of training and exit to work. The approach involves the estimation of duration models, and it allows us to quantify the individual effect of training in the presence of selectivity on unobservables. The data contain the full population of unemployed in the period 1993-2000 and include multiple unemployment spells for many individuals. The results indicate a significantly positive effect on exit to work after exiting the program. Its magnitude is very large shortly after leaving the course but diminishes afterwards. If we also take account of the time spent in the program then the net effect of participation in the program on the mean unemployment duration is close to zero." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Aktive Arbeitsmarktpolitik im Brennpunkt VII: Evaluierung von Kursen im EDV- und kaufmännischen Bereich (2002)

    Riesenfelder, Andreas;

    Zitatform

    Riesenfelder, Andreas (2002): Aktive Arbeitsmarktpolitik im Brennpunkt VII. Evaluierung von Kursen im EDV- und kaufmännischen Bereich. (AMS report 30), Wien, 74 S.

    Abstract

    "Im Bundesland Burgenland förderte der Arbeitsmarktservice in den Jahren 1997 und 1998 17 Kurse im EDV- und kaufmännischen Bereich. Das Gesamtfördervolumen belief sich auf 294 Maßnahmen (d.h. Maßnahmeteilnahmen) für 274 Personen. Zur wissenschaftlichen Beurteilung der Kurse wurden von L&R Sozialforschung in Wien längerfristige Karriereanalysen auf der Basis von Tageskalenderdaten des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger durchgeführt. Des weiteren fanden fernmündliche Befragungen von 200 der 274 Geförderten sowie Gruppendiskussionen mit dem Arbeitsmarktservice und den Kursträgern statt. Der AMS-report stellt die Ergebnisse dieser Evaluierung vor." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Jobrotation: Begrenzte Varianz im Mehrebenensystem der EU: eine Untersuchung von vier europäischen Ländern (2002)

    Roth, Christian; Resch, Alexandra; Maier, Dirk;

    Zitatform

    Roth, Christian, Dirk Maier & Alexandra Resch (2002): Jobrotation: Begrenzte Varianz im Mehrebenensystem der EU. Eine Untersuchung von vier europäischen Ländern. (Institut für Politikwissenschaft Tübingen. Occasional papers 16), Tübingen, 69 S.

    Abstract

    "In dem Arbeitspapier wird die Implementation von Jobrotation als neue arbeitsmarktpolitische Strategie im Rahmen der europäischen Strukturfondsförderung und der EU-Gemeinschaftsinitiative ADAPT in Deutschland, Österreich, Großbritannien und den Niederlanden untersucht . Die ausgewählten Maßnahmen repräsentieren dabei unterschiedliche Konfigurationen von Implementationsnetzwerken in den Untersuchungsländern, vor dem Hintergrund divergierender politisch-administrativer Rahmenbedingungen, variierender Interessenvermittlungsstrukturen und einer unterschiedlichen Organisation des Arbeitsmarktes. Im ersten Kapitel wird zunächst der Entstehungs-, Problem- und Verwendungskontext von Jobrotation untersucht. Neben einer Definition sowie die Vorstellung von Konzeption und unterschiedlichen Varianten von Jobrotation, wird schließlich auf erste Umsetzungsversuche in der Europäischen Union und in Dänemark eingegangen. Kapitel 2 beschäftigt sich mit Stellenwert und Funktion von Jobrotation in den Untersuchungsländern Deutschland, Österreich, Großbritannien und den Niederlanden. In einem ersten Schritt wird die Relevanz von Jobrotation für die nationale Arbeitsmarktpolitik bestimmt, des weiteren eine Beschreibung und Klassifikation ausgewählter Einzelprojekte vorgenommen und untersucht, welche arbeitsmarktpolitischen Zielsetzungen die Länder bei der Umsetzung von Jobrotationsmaßnahmen verfolgen. Im dritten Kapitel werden die Implementationsstrukturen in den Untersuchungsländern dahingehend untersucht, ob sie eine eher arbeitsmarktpolitische oder strukturpolitische Ausrichtung von Jobrotation begünstigen und welche Faktoren dafür verantwortlich sind. Inhalt von Kapitel 4 sind die Ursachen der materiellen Varianz von Jobrotation in den Untersuchungsländern, die daraus resultierenden steuerungspolitischen Implikationen im europäischen Mehrebenensystem sowie die Erfolgsbedingungen des Konzeptes." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    An evaluation of the Swedish trainee replacement schemes (2002)

    Sacklen, Hans;

    Zitatform

    Sacklen, Hans (2002): An evaluation of the Swedish trainee replacement schemes. (Institute for Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2002,07), Uppsala, 35 S.

    Abstract

    "This paper estimates the employment effects of the Swedish trainee replacement schemes (an active labour market program that was in operation during the 1990s). The empirical analysis exploits a large and rich administrative data set, and we control for observed and unobserved selection bias by using a multiple equation model and the maximum likelihood estimation method. The estimation results point at a selection of participants having a high ex ante probability of employment. In addition, the results suggest that participation in replacement schemes increased the re-employment probability by 5 to 10 percentage points." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Aktive Klienten - Aktive Politik?: (wie) läßt sich dauerhaft Unabhängigkeit von Sozialhilfe erreichen? Ein Literaturbericht (2002)

    Schmid, Achim; Buhr, Petra;

    Zitatform

    Schmid, Achim & Petra Buhr (2002): Aktive Klienten - Aktive Politik? (wie) läßt sich dauerhaft Unabhängigkeit von Sozialhilfe erreichen? Ein Literaturbericht. (ZeS-Arbeitspapier 2002/08), Bremen, 55 S.

    Abstract

    "Durch die steigende Zahl der Sozialhilfebeziehenden und die damit verbundene Belastung der kommunalen Haushalte ist die Frage in den Mittelpunkt gerückt, wie Sozialhilfebezug vermieden werden kann und Personen schneller wieder von Sozialhilfe unabhängig werden können. Neben der Frage der Arbeitsfähigkeit spielt dabei immer auch die Frage nach der Arbeitswilligkeit eine Rolle. Dabei wird auch befürchtet, dass die Ausgestaltung der Sozialhilfe (z.B. die Vorschriften über die Anrechnung von Einkommen) den Arbeitsanreiz untergrabe. In der kommunalen Praxis ist hiermit ein Perspektivenwandel von einer eher passiven, auf die Zahlung von Geldleistungen ausgerichteten, zu einer aktivierenden Sozialhilfepolitik verbunden. In diesem Rahmen sind in den letzten Jahren die kommunale Beschäftigungspolitik ausgebaut und Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen - z.B. im Rahmen der Hilfe zur Arbeit - verstärkt worden. Zugleich wurden neue Konzepte entwickelt und Modellprojekte initiiert. In diesem Arbeitspapier soll auf der Grundlage der vorliegenden Forschungsergebnisse der Frage nachgegangen werden, wie aktiv die Sozialhilfebeziehenden selbst, aber auch die Sozial- und Arbeitsverwaltung in Hinblick auf das Ziel sind, den Sozialhilfebezug zu überwinden. Dazu wird zunächst der bisherige Erkenntnisstand über die Dauer und Dynamik von Sozialhilfebezug zusammengefasst. Im Anschluss daran werden die vorliegenden Ergebnisse zur Wirksamkeit institutioneller Hilfemaßnahmen zum Ausstieg aus der Sozialhilfe dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gemeinnützige Arbeitnehmerüberlassung: ein zeitgemäßes Modell der bfz gGmbH zur Wiedereingliederung in das Erwerbsleben (2002)

    Schropp, Jürgen; Ufholz, Bernhard;

    Zitatform

    Schropp, Jürgen & Bernhard Ufholz (2002): Gemeinnützige Arbeitnehmerüberlassung. Ein zeitgemäßes Modell der bfz gGmbH zur Wiedereingliederung in das Erwerbsleben. (Wirtschaft und Bildung 28), Bielefeld: Bertelsmann, 113 S.

    Abstract

    "Ziel der gemeinnützigen Arbeitnehmerüberlassung (gAü) ist die Wiedereingliederung von Arbeitslosen und Sozialhilfeempfängern in feste Arbeitsverhältnisse. Der Band bilanziert die bisherigen Erfahrungen in einer wissenschaftlichen Begleitstudie. Zum Erfolg der gAü führt die Kombination aus Arbeitskräfteverleih und Qualifizierung. Arbeitssuchende erhalten einen befristeten Vertrag und werden an Betriebe verliehen. So lernen die Firmen einen potenziellen Mitarbeiter kennen und können die Möglichkeiten einer dauerhaften Anstellung prüfen. In verleihfreien Zeiten bilden sich die Teilnehmer weiter. Die gAü bietet auch Schwervermittelbaren gute Perspektiven: Häufige Vorurteile gegenüber Arbeitslosen kann am überzeugendsten widerlegen, wer die Gelegenheit erhält, seine Leistungsfähigkeit zu beweisen. Die Bilanz der gAü ist sehr gut: Rund 60 % aller Teilnehmer wurden dauerhaft angestellt. Die Integrationsquote von Langzeitarbeitslosen und Schwervermittelbaren lag bei über 50 %." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fiskalische Kosten von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen: ein Fallbeispiel (2002)

    Schultz, Birgit;

    Zitatform

    Schultz, Birgit (2002): Fiskalische Kosten von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. Ein Fallbeispiel. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 8, H. 1, S. 17-23.

    Abstract

    "Die Teilnahme an einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) verschlechtert bekanntermaßen die Beschäftigungschancen im regulären Arbeitsmarkt im Vergleich zur Nichtteilnahme. Dadurch kommt es nicht nur während der Durchführung der Maßnahme zu höheren fiskalischen Kosten im Vergleich zur Arbeitslosigkeit, sondern auch im Anschluss daran sind mehr öffentliche Mittel notwendig, um die im Durchschnitt verländerte Arbeitslosigkeit zu finanzieren. In diesem Kontext konnten für ein Fallbeispiel Mehrkosten in Höhe von etwa 26 500 Euro ermittelt werden. Davon sind allein mehr als 60 % Nachfolgekosten der Maßnahmenteilnahme. Sollte hingegen eine Maßnahme aus fiskalischer Sicht kostenneutral sein, so müsste sie die Arbeitslosigkeit im Fallbeispiel um 9,2 Monate verkürzen. Dies dürfte jedoch schwer zu erreichen sein, da während der ABM-Teilnahme kaum Übergänge in eine reguläre Beschäftigung zu beobachten sind, jedoch im Referenzszenario der Nichtteilnahme die Abgänge aus Arbeitslosigkeit in Beschäftigung in diesem Zeitraum relativ hoch sind. Eine strengere Ausrichtung auf Zielgruppen könnte hierbei möglicherweise Abhilfe schaffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Institutionelle Perspektiven der Bundesanstalt für Arbeit: maßgeschneiderte Betreuung durch das neue Steuerungsmodell? (2002)

    Schönig, Werner;

    Zitatform

    Schönig, Werner (2002): Institutionelle Perspektiven der Bundesanstalt für Arbeit. Maßgeschneiderte Betreuung durch das neue Steuerungsmodell? In: Sozialer Fortschritt, Jg. 51, H. 1, S. 9-12.

    Abstract

    "Der Beitrag stellt die institutionellen Reformen innerhalb der BA in den Vordergrund, die im Kern auf eine höhere Effektivität und Effizienz aktiver Arbeitsmarktpolitik abstellen....Die neuere Diskussion um die Bewertung aktiver Arbeitsmarktpolitik zeigt ein ambivalentes und zunehmend kritischeres Bild. Zur Steigerung ihrer Effektivität und Effizienz der Arbeitsverwaltung kann die Modernisierung der Verwaltungspraxis einen wesentlichen Beitrag liefern. Zentrale Stichworte sind hier das Neue Steuerungsmodell, die freie Förderung, die Screening-Methodik sowie die Kooperation mit den Trägern der Kommunalen Wirtschafts- und Sozialpolitik. Die Zukunft der aktiven Arbeitsmarktpolitik wird davon abhängen, dass diese instrumentellen und institutionellen Chancen konsequent umgesetzt werden. Jedoch wird man - abgesehen von einer BA internen Umschichtung von Ressourcen - nicht erwarten können, dass eine intensivere Betreuung der Arbeitslosen langfristig mit einem Sparkurs bei den Personalmitteln der Arbeitsämter einhergehen kann." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Differential effects of Swedish active labour market progrmmes for unemployment adults during the 1990s (2002)

    Sianesi, Barbara ;

    Zitatform

    Sianesi, Barbara (2002): Differential effects of Swedish active labour market progrmmes for unemployment adults during the 1990s. (Institute for Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2002,05), Uppsala, 52 S.

    Abstract

    "The paper evaluates the differential performance of the six main types of Swedish programmes that were available to adult unemployed workers entitled to unemployment benefits in the 1990s: labour market training, workplace introduction, work experience placement, relief work, trainee replacement and employment subsidies. On the basis of a large and particularly rich administrative dataset, propensity score multiple-treatment matching methods are applied to investigate the differential performance of the programmes both relative to one another and vis-à-vis more intense job search in open unemployment. Outcomes being assessed are short- and long-term employment rates as well as the probability of collecting unemployment benefits over time. Compared to waiting longer in open unemployment, all the programmes initially reduce their participants' employment probability in the short term (lock-in effect). Positive findings on more long term employment prospects are confined to job subsidies alone. Participation in trainee replacement makes no difference to deputies' subsequent labour market outcomes. Individuals joining any of the remaining programmes later display either the same (workplace introduction) or lower employment rates coupled with a higher benefit collection probability than if they had searched further as openly unemployed. A likely factor behind these disappointing results is the use of such types of programmes simply as a way to re-qualify for unemployment benefits. As to the pair-wise comparison of the six programmes, the central finding is again that the more similar a programme is to a regular job, the higher the programme's benefits to its participants, with employment subsidies by far the best performer, followed by trainee replacement. Several macroeconomic studies have however documented large and negative displacement and dead-weight effects for exactly these types of programme, which highlights the difficult trade-off faced by labour market policy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Was kann die Aktive Arbeitsmarktpolitik in Deutschland aus der Evaluationsforschung in anderen europäischen Ländern lernen? (2002)

    Steiner, Viktor; Hagen, Tobias ;

    Zitatform

    Steiner, Viktor & Tobias Hagen (2002): Was kann die Aktive Arbeitsmarktpolitik in Deutschland aus der Evaluationsforschung in anderen europäischen Ländern lernen? In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Jg. 3, H. 2, S. 189-206. DOI:10.1111/1468-2516.00086

    Abstract

    "Die neuere empirische Evaluationsforschung gibt Anlass zu einer pessimistischen Einschätzung der Effektivität der Aktiven Arbeitsmarktpolitik (AAMP) in Deutschland. Während die Ergebnisse der meisten Evaluationsstudien darauf hinweisen, dass durch die AAMP im Durchschnitt oft keine signifikanten oder sogar negative Beschäftigungseffekte resultieren, sind die Ursachen dafür bisher kaum erforscht. Angesichts dieser Ausgangslage erscheint eine vergleichende Betrachtung der Erfahrung anderer europäischer Länder mit Maßnahmen der AAMP nützlich, um die Ergebnisse deutscher Evaluationsstudien besser interpretieren zu können und Implikationen für die praktische Arbeitsmarktpolitik in Deutschland abzuleiten. In diesem Beitrag beschränken wir uns auf staatlich geförderte Maßnahmen der beruflichen Qualifizierung und temporär subventionierte Beschäftigung, insbesondere Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, da sich die meisten der für Deutschland vorliegenden Evaluationsstudien auf diese Programme beziehen. Unser Vergleich berücksichtigt nur europäische Studien; die umfangreiche Evaluationsforschung in den USA bleibt hier unberücksichtigt, da die Ausgestaltung der Maßnahmen und die Funktionsweise der Arbeitsmärkte in europäischen Ländern eher miteinander vergleichbar sind. Es sollen exemplarisch Ergebnisse herangezogen werden, die für die deutsche Diskussion interessant sein könnten und insbesondere Aufschluss über die Auswirkungen bestimmter Gestaltungsmerkmale auf den Erfolg der AAMP geben können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Internationales Beschäftigungs-Ranking 2002 (2002)

    Suntum, Ulrich van; Dorenkamp, Christian; Schlotböller, Dirk; Kröger, Martin; Wans, Sandra; Hütte, Andre; Saß, Uta;

    Zitatform

    Suntum, Ulrich van & Dirk Schlotböller (2002): Internationales Beschäftigungs-Ranking 2002. Gütersloh: Verlag Bertelsmann Stiftung, 56 S.

    Abstract

    "Wie wird Arbeitslosigkeit erfolgreich bekämpft? Welche wirtschaftspolitischen Kurskorrekturen sind nötig? Was können wir von anderen Ländern lernen? Das internationale Beschäftigungs-Ranking vergleicht die Fortschritte im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit in den 21 wichtigsten Industrienationen:_-Positionierung der Länder in einer Rangliste auf Basis eines ökonometrischen Modells_-Identifikation erfolgreicher Instrumente_-Analysen vorbildlicher Strategien auf Basis neuester OECD-Daten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Arbeitsamt-TV: Präsentation von Arbeitslosen in einem regionalen Kabelkanal und im Internet (2002)

    Sörgel, Werner;

    Zitatform

    Sörgel, Werner (2002): Arbeitsamt-TV. Präsentation von Arbeitslosen in einem regionalen Kabelkanal und im Internet. In: C. Brinkmann & F. Wießner (Hrsg.) (2002): Innovationen in der Arbeitsmarktpolitik durch Freie Förderung : Begleitforschung zu Modellversuchen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 260), S. 173-195.

    Abstract

    "Zentrale Fragestellungen der Begleitforschung von SINUS in diesem Projekt waren:_-Wie wurde Arbeitsamt-TV im Kabelkanal und (später auch) im Internet praktisch/organisatorisch realisiert?_-Welche (arbeitslosen) Bewerber erhielten eine Chance, sich im Arbeitsamt-TV zu präsentieren?_-Welche Firmen ließen ein Interesse an Arbeitsamt-TV und den darin vorgestellten Bewerbern erkennen?_-Wie urteilen Arbeitgeber und Stellenbewerber über Arbeitsamt-TV?_-Mit welchen Kosten war die Präsentation von Bewerbern im Arbeitsamt-TV verbunden?_-Bietet Arbeitsamt-TV gegenüber der Präsentation von Stellenbewerbern im AIS Vorteile?_-Welche arbeitsmarktlichen Wirkungen von Arbeitsamt-TV im Internet lassen sich statistisch nachweisen?_-Die Befunde der Begleitforschung von SINUS führten zu der Empfehlung, das Projekt Arbeitsamt-TV nicht weiter zu fördern. Die vom Projektträger ursprünglich in Aussicht gestellten positiven Wirkungen für Arbeitsuchende ließen sich in keiner Hinsicht feststellen. Die mit dem Projekt verbundenen Kosten bewegten sich in einer Höhe, die eine Ausweitung des Modellversuchs auf weitere Arbeitsamtsbezirke nicht rechtfertigen konnten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Domspitzen: ein Personalservicemagazin zur Verbesserung der Vermittlungschancen von Arbeitslosen? (2002)

    Sörgel, Werner;

    Zitatform

    Sörgel, Werner (2002): Domspitzen. Ein Personalservicemagazin zur Verbesserung der Vermittlungschancen von Arbeitslosen? In: C. Brinkmann & F. Wießner (Hrsg.) (2002): Innovationen in der Arbeitsmarktpolitik durch Freie Förderung : Begleitforschung zu Modellversuchen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 260), S. 197-218.

    Abstract

    "Die Begleitforschung von SINUS in diesem Projekt konzentrierte sich auf die Fragen:_-Welche (arbeitslosen) Bewerber erhalten eine Chance im Rahmen der "Domspitzen-Maßnahmen" besonders gefördert zu werden?_-Welche Maßnahmenkosten sind damit verbunden?_-Führen die Betreuungsmaßnahmen zur Verbesserung der Vermittlungschancen der Bewerber?_-Wer sind die Bezieher des Personalservicemagazins "Domspitzen"?_-Wie professionell sind die Domspitzen gestaltet?_-Wie aktuell ist das Bewerberangebot in den Domspitzen, wenn das Magazin seine Adressaten (Arbeitgeber/Firmen) erreicht?_-Die Befunde der Begleitforschung legen es aus der Sicht von SINUS nahe, das Projekt seitens des Arbeitsamtes grundlegend neu zu durchdenken und zwar mit Blick auf_-die Auswahl der Teilnehmer (Arbeitslose)_-die Auswahl der Adressaten (Firmen)_-die Kontrolle der Maßnahmeträger._-Die in den Untersuchungen von SINUS festgestellten Formen der Projektrealisierung zeigen, dass die Domspitzen in der bisherigen Form weder zu einer nennenswerten Verbesserung der Vermittlungschancen von Arbeitslosen führen noch dass sie als ein informatives aktuelles Servicemagazin für Arbeitsgeber in der Region angesehen werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigung von Arbeitslosen statt bezahlter Überstunden: zwei Ansätze im Rahmen der freien Förderung durch die Bundesanstalt für Arbeit: Das Neuwied- und das Bayern-Modell (2002)

    Teriet, Bernhard;

    Zitatform

    Teriet, Bernhard (2002): Beschäftigung von Arbeitslosen statt bezahlter Überstunden. Zwei Ansätze im Rahmen der freien Förderung durch die Bundesanstalt für Arbeit: Das Neuwied- und das Bayern-Modell. (IAB-Werkstattbericht 14/2002), Nürnberg, 22 S.

    Abstract

    Mit dem Modell "Befristete Arbeitsstellen finden und fördern (BAFF)" entwickelte das Arbeitsamt Neuwied ein Förderkonzept, das darauf zielt, Überstunden abzubauen oder zu vermeiden und dabei gleichzeitig die Beschäftigtenzahl zu steigern, indem Arbeitslose eingestellt werden. Die ehemals Arbeitslosen sollen somit an einer Verkürzung der individuellen Arbeitszeit der Beschäftigten beteiligt werden. Im Rahmen der Wirkungsforschung des IAB zu dem Modell wurden in 40 Unternehmen, die von Mitte 1997 bis Anfang 1999 an dem Versuch teilgenommen haben, Befragungen durchgeführt. Der Beitrag analysiert deren Ergebnisse. Außerdem werden Erfahrungen, Aspekte und Überlegungen zu ähnlichen Ansätzen in anderen Regionen zusammengetragen. Vor allem das seit August 1999 in den Arbeitsamtsbezirken Augsburg und Nürnberg durchgeführte Bayern-Modell, zu dem eine Erhebung des Landesarbeitsamt Bayern vom Mai 2000 Informationen liefert, wird näher betrachtet. Es wird festgestellt, dass sich die Teilnehmerstrukturen zwar unterscheiden, dass in beiden Modellen aber ein beträchtlicher "Klebeeffekt" erzielt und damit dem Eingliederungsziel in hohem Maße Rechnung getragen wird. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    BeQuEr - Beratungs-Qualitäts-Erfassung: Endbericht über die Pilotstudie zur Entwicklung eines Instrumentariums zur Qualitätssicherung in der Berufsberatung der Arbeitsverwaltung (2002)

    Trube, Achim; Heimann, Thorsten ;

    Zitatform

    Trube, Achim & Thorsten Heimann (2002): BeQuEr - Beratungs-Qualitäts-Erfassung. Endbericht über die Pilotstudie zur Entwicklung eines Instrumentariums zur Qualitätssicherung in der Berufsberatung der Arbeitsverwaltung. (ZPE-Schriftenreihe 11), Siegen, 122 S.

    Abstract

    Um die Qualität Beruflicher Beratung für Schulabgänger der Sekundarstufe 1 durch die Arbeitsämter zu erfassen, muss zunächst ein Instrumentarium zur Selbst- und Fremdevaluation entwickelt werden. Ziel der Vorstudie des Forschungsprojektes 'BeQuEr' - Beratungs-Qualitätserfassung' war es, ein solches Instrumentarium zu entwickeln. Der Endbericht über die Pilotstudie enthält erste empirische Ergebnisse in Hinblick auf die Qualitätsvorstellungen von Beratern, Ratsuchenden und Beobachtern und leitet daraus Hypothesen zur Beratungsqualität ab, die in die Entwicklung eines Rating-Assessment-Instrumentariums einfließen. Fazit: 'Es existieren in der Beruflichen Beratung der Bundesanstalt für Arbeit intersubjektiv wahrnehmbare und messbare Qualitätsstandards für Beratungsgespräche, die nach Auffassung der jeweiligen Akteure Einfluss auf die Güte von Beratungen haben.' Es werden Qualitätsindikatoren für Beratungsgespräche identifiziert, die sich auf die Strukturqualität, auf die Prozessqualiät, auf die Wirkungsqualität sowie auf die Ergebnisqualität des Beratungsgesprächs beziehen. (IAB)

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    Experimente in der Arbeitsmarktpolitik?: über die Implementation, Durchführung und Evaluation eines Modellprojekts im Experimental-Kontrollgruppen-Design (2002)

    Trube, Achim; Luschei, Frank;

    Zitatform

    Trube, Achim & Frank Luschei (2002): Experimente in der Arbeitsmarktpolitik? Über die Implementation, Durchführung und Evaluation eines Modellprojekts im Experimental-Kontrollgruppen-Design. In: C. Brinkmann & F. Wießner (Hrsg.) (2002): Innovationen in der Arbeitsmarktpolitik durch Freie Förderung : Begleitforschung zu Modellversuchen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 260), S. 21-57.

    Abstract

    "Im ersten Teil geht es um das Verhältnis von Evaluation und Qualitätsmanagement in der Arbeitsmarktpolitik. Die Überlegungen zu diesem Punkt, beziehen sich im Wesentlichen darauf, dass eindimensionale Evaluationsansätze, die sich allein auf die Ergebnisse von Eingliederungsaspekten stützen, sowohl wissenschaftlich als auch sozialpolitisch und vor allem erkenntnispraktisch problematisch sind. Der zweite Teil bezieht die Eingangsüberlegungen auf die Praxis. Hier wird ein Modellprojekt (gem. § 10 SGB HI) vorgestellt, mit dem Arbeits- und Sozialverwaltung für Dauerarbeitslose mit ergänzendem Sozialhilfebezug individuell passgenaue Wege zur Entwicklungs- und Vermittlungs-Assistenz (EVA) ausprobierten, um auch bei diesem Personenkreis neue Perspektiven zu eröffnen. Die Evaluationsergebnisse für das Modellprojekt, das unter Verwendung eines Experimental- und Kontrollgruppendesigns nach dem polyvalenten Ansatz ausgewertet wurde, zeigen: Die Teilnehmerauswahl gemäss des Konzeptes entsprach dem Benachteiligten-Ansatz. Die Kooperation zwischen den Partnern wurde als konstruktiv bewertet. Die psycho-sozialen Stabilisierungseffekte blieben hinter der Erwartungen zurück. Der Einsatz neu entwickelter Instrumentarien zur Umsetzung des Konzeptes war verbesserungswürdig. Die Arbeitsmarkteinmündungen in der Gruppe der Teilnehmer lag erst nach einem halben Jahr nach dem Maßnahmeende über der Einmündungsquote einer Vergleichsgruppe ohne Intervention. Die Sozialverwaltung konnte beträchtliche Einsparungen durch die Teilnahme am Modellprojekt erzielen. Ein wesentlicher Ertrag des Forschungsprojektes liegt darin, dass neue Erkenntnisse über polyvalente Evaluationen unter Verwendung eines Experimental-/Kontrollgruppen-Designs für die aktive Arbeitsmarktpolitik gewonnen wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Arbeitsförderung in einer wettbewerblich organisierten Wirtschaft: Begründungs- und Wirkungszusammenhänge (2002)

    Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Walwei, Ulrich (2002): Arbeitsförderung in einer wettbewerblich organisierten Wirtschaft. Begründungs- und Wirkungszusammenhänge. In: G. Kleinhenz (Hrsg.) (2002): IAB-Kompendium Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 250), S. 159-169.

    Abstract

    "Die aktive Arbeitsmarktpolitik löst seit geraumer zeit heftige Kontroversen aus. Diskutiert wird, ob sie die von ihr angestrebten Ziele erreicht. Zum einen ist zu fragen, ob der beträchtliche Mitteleinsatz zu rechtfertigen ist. Zum anderen ist zu klären, ob die gegebenen Ressourcen passgenau eingesetzt werden. Ausgehend von der Arbeitsmarkttheorie und der Methodik gängiger Wirkungsanalysen entwickelt der Beitrag Kriterien für die Beurteilung des Erfolgs aktiver Maßnahmen in einer wettbewerblich organisierten Wirtschaft. Dabei zeigt sich, dass die von der aktiven Arbeitsmarktpolitik ausgehenden Effekte in der Regel wohl weniger in einer nachhaltigen Senkung der Arbeitslosigkeitsniveaus bestehen als vielmehr in einer Umverteilung der Arbeitslosigkeitsrisiken zugunsten der Problemgruppen des Arbeitsmarktes - möglicherweise zu Lasten nicht-geförderter Arbeitsuchender." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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    Der Misserfolg des Mainzer Modells (2002)

    Ziegler, Frank;

    Zitatform

    Ziegler, Frank (2002): Der Misserfolg des Mainzer Modells. In: ZFSH/SGB. Sozialrecht in Deutschland und Europa, Jg. 41, H. 9, S. 527-532.

    Abstract

    Der Autor untersucht die Ursachen des geringen Erfolgs, der sich beim 'Mainzer Modell' der finanziellen Förderung der Arbeitsaufnahme im Niedriglohnbereich abzeichnet. Am Misserfolg dieses Versuchs und anderer Bezuschussungsmodelle erweise sich die Fragwürdigkeit der zugrundeliegenden Prämissen: mangelnder Lohnabstand zwischen Transfereinkommen und Niedriglöhnen ('Sozialstaatsfalle'), hohes Arbeitsplatzpotenzial im Niedriglohnsektor, mangelnde Motivation von Arbeitslosen zur Arbeitsaufnahme. (IAB)

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    Zur Abschottung der Teilnehmer in Maßnahmen geförderter beruflicher Weiterbildung: eine exemplarische Untersuchung zur Durchlässigkeit von Bildungsmaßnahmen gegenüber dem Beschäftigungssystem (2002)

    Zängle, Michael;

    Zitatform

    Zängle, Michael (2002): Zur Abschottung der Teilnehmer in Maßnahmen geförderter beruflicher Weiterbildung. Eine exemplarische Untersuchung zur Durchlässigkeit von Bildungsmaßnahmen gegenüber dem Beschäftigungssystem. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 35, H. 3, S. 352-370.

    Abstract

    "Auf der Basis eines Datensatzes des hausinternen Monitoring-Systems der Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gemeinnützige GmbH bestehend aus etwa 34.000 eingegliederten Austritten des Zeitraums 1992 bis 2001, wird über logistische Regressionsmodelle zur individuellen Ausschöpfung der Maßnahmedauer und über die Analyse von Verweilzeiten (Cox-Proportionales-Hazardratenmodell) die Durchlässigkeit von FbW-Anpassungsmaßnahmen gegenüber dem Beschäftigungssystem dargestellt. Die Untersuchung hat exemplarischen und explorativen Charakter. Schlüsse auf eine Grundgesamtheit sind nicht möglich. Im untersuchten Datensatz ist der Umfang vorzeitiger Eingliederungen erheblich. Etwa zwei Drittel der in Beschäftigung Einmündenden sind vorzeitig eingegliedert, wobei es insbesondere für Männer einen Trend zunehmender Durchlässigkeit im Untersuchungszeitraum (1992 bis 2001) zu geben scheint. Die Chance eines Teilnehmers, die Maßnahme vor Abgang in Beschäftigung auszuschöpfen, ist besonders niedrig für junge ausländische Männer mit geringer schulischer und beruflicher Bildung und geringer Dauer der Arbeitslosigkeit vor Maßnahmeeintritt. Das gilt noch mehr, wenn die Eingliederung außerhalb des Praktikumsbetriebs erfolgt. Hier wirkt das Weiterbildungsangebot anscheinend in erster Linie als Aufforderung, in reguläre Beschäftigung überzugehen. Umgekehrt ist die Chance einer Ausschöpfung des Bildungsangebots vor der Einmündung in Beschäftigung besonders hoch für ältere deutsche Frauen mit hoher schulischer und beruflicher Qualifikation und längerer Arbeitslosigkeitserfahrung vor Maßnahmeeintritt, besonders wenn sie im Praktikumsbetrieb eingegliedert werden. Die Maßnahmedauer als bestimmende Größe der Suchintensität verliert bei zunehmender Durchlässigkeit der Weiterbildungsmaßnahmen an Gewicht. In seinem Gewicht zu nimmt dagegen das Risiko von Fehlinvestitionen in Qualifizierungsmaßnahmen, wenn nicht durch ausreichende Dauer der Qualifizierung dafür Sorge getragen wird, dass Qualifikationen vermittelt werden, die nachhaltig die Matching-Effizienz verbessern, den Wettbewerbsdruck auf Insider erhöhen und die Produktivität steigern. Die schnellstmögliche Eingliederung kann diesen Zielen durchaus entgegenstehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Wirkungsbewertung nationaler Politiken im Zusammenhang mit der Europäischen Beschäftigungsstrategie: Endbericht (2002)

    Abstract

    "Der Untersuchungsauftrag zu einer Wirkungsbewertung nationaler Politiken im Zusammenhang mit der Europäischen Beschäftigungsstrategie beinhaltet zwei vorrangige Ziele: 1. Bewertung des Umfanges, in dem die Beschäftigungspolitischen Leitlinien die politische Entscheidungsfindung beeinflusst und zu Reformen geführt haben. 2. Feststellung, in welchem Umfang diese Politiken und Reformen zur Erreichung der Ziele der Beschäftigungsstrategie beigetragen haben. Diese beiden Kernfragen werden jeweils für sieben Schwerpunktthemen untersucht, und zwar:
    - Strategien zur Prävention und Aktivierung bei Arbeitslosigkeit,
    - Beschäftigungsfreundliches Steuer-Transfer-System,
    - Soziale Integration,
    - Vereinfachung des Verwaltungsaufwands und Selbständigkeit,
    - Schaffung von Arbeitsplätzen im Dienstleistungssektor auf lokaler Ebene und im Sozialsektor,
    - Modernisierung der Arbeitsorganisation,
    - Chancengleichheit.
    Das Untersuchungskonzept beinhaltet die Bearbeitung dieser sieben Themen in jeweils drei Schritten: Analyseschritt 1 basiert vor allem auf einer Auswertung von seit Ende 1997 vorgenommenen Gesetzesänderungen, Durchführungsbestimmungen aber auch tarifvertraglicher Regelungen und der Bewertung von Sonderprogrammen. Analyseschritt 2 bewertet diese Aktivitäten vor dem Hintergrund der Ziele der Europäischen Beschäftigungsstrategie. Dabei werden insbesondere quantitative Veränderungen der zentralen statistischen Messgrößen, wie z.B. Arbeitslosenzahlen, Übergang in Langzeitarbeitslosigkeit, Entlastung des Faktors Arbeit durch Änderungen im Steuer-Transfersystem, Veränderungen im Bereich der berufsbezogenen Weiterbildung untersucht. Analyseschritt 3 beinhaltet eine kausale Betrachtung. D.h., die im Schritt 2 ermittelten Veränderungen werden daraufhin untersucht, ob diese im Zusammenhang mit den Anstößen der Europäischen Beschäftigungsstrategie und den daraus resultierenden Veränderungen der nationalen Politiken stehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Wirkungen des Gesetzes zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion der PDS - Drucksache 14/7878 (2002)

    Zitatform

    (2002): Wirkungen des Gesetzes zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion der PDS - Drucksache 14/7878. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 14/8441 (05.03.2002)), 50 S.

    Abstract

    Seit dem 1. Oktober 2000 ist das Gesetz zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter in Kraft. Es führte eine Reihe von Instrumenten ein, die eine Reduzierung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter um mindestens 25 Prozent bis zum Oktober 2002 ermöglichen sollen. In der Drucksache wird eine Zwischenbilanz zum Erfolg der Maßnahmen gezogen. (IAB2)

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    Micro-finance in industrialized countries: helping the unemployment to start a business (2002)

    Abstract

    "This overview adds to the body of knowledge on self-employment programmes by looking specifically at whether and how micro-finance can help bridge the credit gap. It presents results of 45 surveys and studies carried out in 1999 and 2000 as well as the outcome of an international conference in 2000 in Bonn. The report identifies the factors that make good self-employment promotion." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Die Personal-Service-Agentur (PSA): Konzeption und Diskussion eines neuen arbeitsmarktpolitischen Instruments (2002)

    Abstract

    Die Einrichtung von Personal-Service-Agenturen (PSA) gilt als Herzstück der Arbeit der Kommission "Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt". Mit Hilfe dieser Agenturen sollen Unternehmen neue Mitarbeiter finden und entleihen können. Arbeitsuchende erhalten auf diese Weise die Möglichkeit, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und damit ihre Chancen auf einen Dauerarbeitsplatz zu verbessern. Die Broschüre untersucht, was es bei der Einführung von PSA zu bedenken gilt: Das Spektrum von ordnungspolitischen Rahmenbedingungen und Zielgruppen über mögliche Aufgaben und Implementierungsvoraussetzungen bis hin zur Umsetzungsplanung wird dargestellt und kritisch diskutiert. Eine Expertise über die fiskalischen Konsequenzen von PSA ergänzt die Ausführungen. (IAB2)

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    The evaluation of community-based interventions: a Monte Carlo study (2001)

    Augurzky, Boris; Schmidt, Christoph M.;

    Zitatform

    Augurzky, Boris & Christoph M. Schmidt (2001): The evaluation of community-based interventions. A Monte Carlo study. (IZA discussion paper 270), Bonn, 27 S.

    Abstract

    In dem Papier werden Möglichkeiten und Grenzen experimenteller und nicht- experimenteller Ansätze der Wirkungsforschung untersucht, insbesondere der Einsatz instrumenteller Variablen in einer numerischen Simulationsstudie über kommunale Interventionsprogramme. (IAB2)

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    Langfristige Wiedereingliederung nach der beruflichen Rehabilitation: Ergebnisse einer Langzeituntersuchung der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Berufsförderungswerke (2001)

    Beiderwieden, Kay;

    Zitatform

    Beiderwieden, Kay (2001): Langfristige Wiedereingliederung nach der beruflichen Rehabilitation. Ergebnisse einer Langzeituntersuchung der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Berufsförderungswerke. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 34, H. 2, S. 182-206.

    Abstract

    "In Deutschland hat sich ein differenziertes System der Rehabilitation herausgebildet, in dem den Berufsförderungswerken die berufliche Rehabilitation der 'schweren Fälle' zugewiesen ist. Zur Überprüfung der Frage, inwieweit die Rehabilitanden nach Beendigung der Qualifizierungsmaßnahme eine Erwerbstätigkeit finden, führen die Berufsförderungswerke seit Mitte der 60er Jahre sogenannte 'Nachbefragungen' durch. Neben kurz- und mittelfristigen Nachbefragungen (ein halbes und ein Jahr nach Reha-Ende) wurde es infolge der allgemeinen Verschlechterung auf dem Arbeitsmarkt und der damit verbundenen Verlängerung des Wiedereingliederungs-Prozesses notwendig, auch langfristig Nachbefragungen (drei und mehr Jahre nach Reha-Ende) zu organisieren. Anhand der Langzeituntersuchung 1998 wird aufgezeigt, dass langfristige Nachbefragungen das letztendliche Wiedereingliederungs-Ergebnis richtiger wiedergeben. Mithilfe logistischer Regressionen werden die wesentlichen Einflussvariablen auf das Wiedereingliederungs-Ergebnis herausgearbeitet und weitere Aufgaben für die Forschung diskutiert. Neben der Wiedereingliederung i.e.S. wird auch auf die Stabilität und Qualität der Wiedereingliederung (Beschäftigungsdauer, Behinderungs- und Ausbildungsadäquatheit der Beschäftigung etc.) eingegangen. Zum Schluss werden Möglichkeiten der Evaluation der beruflichen Rehabilitation in Berufsförderungswerken erörtert und ein 3. Weg jenseits des experimentellen und nichtexperimentellen Ansatzes aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Counseling and monitoring of unemployed workers: theory and evidence from a controlled social experiment (2001)

    Berg, Gerard J. van den ; Klaauw, Bas van der ;

    Zitatform

    Berg, Gerard J. van den & Bas van der Klaauw (2001): Counseling and monitoring of unemployed workers. Theory and evidence from a controlled social experiment. (IZA discussion paper 374), Bonn, 53 S.

    Abstract

    "We investigate the effect of counseling and monitoring on the individual transition rate to employment. We theoretically analyse these policies in a job search model with two search channels and endogenous search effort. In the empirical analysis we use unique administrative and survey data concerning a social experiment with full randomization and compliance. The results show that counseling and monitoring do not affect the exit rate to work. Monitoring causes a shift from informal to formal job search. We combine our empirical results to the results from our theoretical analysis and the existing empirical literature, to establish a comprehensive analysis of the effectiveness of these policies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ein Jahr Erfahrungen mit dem arbeitsmarktpolitischen Sonderprogramm CAST: erster Zwischenbericht des Forschungsverbundes aus IAB/IAT/Dr. Kaltenborn zur Evaluierung von CAST im Auftrag des Bundesmininisteriums für Arbeit und Sozialordnung (2001)

    Bittner, Susanne; Hollederer, Alfons ; Kaltenborn, Bruno; Weinkopf, Claudia ; Rudolph, Helmut; Vanselow, Achim;

    Zitatform

    Bittner, Susanne, Alfons Hollederer, Bruno Kaltenborn, Helmut Rudolph, Achim Vanselow & Claudia Weinkopf (2001): Ein Jahr Erfahrungen mit dem arbeitsmarktpolitischen Sonderprogramm CAST. Erster Zwischenbericht des Forschungsverbundes aus IAB/IAT/Dr. Kaltenborn zur Evaluierung von CAST im Auftrag des Bundesmininisteriums für Arbeit und Sozialordnung. (Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung. Forschungsbericht Arbeitsmarkt 290), Bonn, 95 S.

    Abstract

    Im Rahmen des arbeitsmarktpolitischen Sonderprogramms "Chancen und Anreize zur Aufnahme sozialversicherungspflichtiger Tätigkeiten" (CAST) der Bundesregierung werden in der Zeit vom 1. Juli 2000 bis zum 31. Dezember 2002 neu eingegangene sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse in ausgewählten Regionen in je einem west- und ostdeutschen Bundesland mit zwei unterschiedlichen Instrumenten alternativ zu anderen bestehenden Fördermaßnahmen gefördert. Beide Förderkonzepte bezwecken, die Eingliederung gering qualifizierter Arbeitnehmer, Langzeitarbeitsloser sowie gering verdienender Arbeitnehmer - insbesondere mit Kindern - in den ersten Arbeitsmarkt zu erleichtern und Anreize für die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze zu setzen. Der Zwischenbericht zeigt, das beide Modelle nur zögerlich in Anspruch genommen wurden. Nach einem Jahr Laufzeit gab es nur 592 Förderfälle in 476 Betrieben. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Ein Jahr Erfahrungen mit dem arbeitsmarktpolitischen Sonderprogramm CAST: erster Zwischenbericht (2001)

    Bittner, Susanne; Kaltenborn, Bruno; Weinkopf, Claudia ; Rudolph, Helmut; Hollederer, Alfons ; Vanselow, Achim;

    Zitatform

    Bittner, Susanne, Alfons Hollederer, Bruno Kaltenborn, Helmut Rudolph, Achim Vanselow & Claudia Weinkopf (2001): Ein Jahr Erfahrungen mit dem arbeitsmarktpolitischen Sonderprogramm CAST. Erster Zwischenbericht. Nürnberg u.a., 95 S.

    Abstract

    Im Rahmen des arbeitsmarktpolitischen Sonderprogramms "Chancen und Anreize zur Aufnahme sozialversicherungspflichtiger Tätigkeiten" (CAST) der Bundesregierung werden in der Zeit vom 1. Juli 2000 bis zum 31. Dezember 2002 neu eingegangene sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse in ausgewählten Regionen in je einem west- und ostdeutschen Bundesland mit zwei unterschiedlichen Instrumenten alternativ zu anderen bestehenden Fördermaßnahmen gefördert. Beide Förderkonzepte bezwecken, die Eingliederung gering qualifizierter Arbeitnehmer, Langzeitarbeitsloser sowie gering verdienender Arbeitnehmer - insbesondere mit Kindern - in den ersten Arbeitsmarkt zu erleichtern und Anreize für die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze zu setzen. Der Zwischenbericht zeigt, dass beide Modelle nur zögerlich in Anspruch genommen wurden. Nach einem Jahr Laufzeit gab es nur 592 Förderfälle in 476 Betrieben. (IAB2)

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    Who returns to work and why?: a six-country study on work incapacity and reintegration (2001)

    Bloch, Frank S.; Prins, Rienk;

    Zitatform

    Bloch, Frank S. & Rienk Prins (Hrsg.) (2001): Who returns to work and why? A six-country study on work incapacity and reintegration. (International social security series 05), New Brunswick u.a.: Transaction Publ., 306 S.

    Abstract

    "The book examines a wide range of interventions directed at work incapacity and reintegration that are used by social security institutions, health care providers and employers. Drawing on data compiled in six longitudinal studies of day-to-day practices and experiences in Denmark, Germany, Israel, the Netherlands, Sweden, and the United States through the International Social Security Association's Project on work incapacity and reintegration (WIR project), this volume addresses two key questions: do the various interventions (by social security and health care systems) found in different countries make a difference as to work resumption patterns: and if so, what are the best interventions?" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Social capital and the uncertainty reduction of self-employment (2001)

    Blumberg, Boris F.; Pfann, Gerard A. ;

    Zitatform

    Blumberg, Boris F. & Gerard A. Pfann (2001): Social capital and the uncertainty reduction of self-employment. (IZA discussion paper 303), Bonn, 25 S., Anhang.

    Abstract

    "We study the self-employed decision and its relation to human and social capital. Human capital is necessary to acquire skills. Social capital dampens the effects of uncertainty about future income. Our data set consists of 1339 respondents from the same age group, who were interviewed three times in life in 1957, 1983 and 1993. The self-employment probability equals 155 and peaks between ages 24 and 26. Duration analysis shows that social capital is the most important resource for self-employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Measuring rehabilitation outcomes (2001)

    Bolton, Brian;

    Zitatform

    Bolton, Brian (2001): Measuring rehabilitation outcomes. In: Rehabilitation Counseling Bulletin, Jg. 44, H. 2, S. 33-43.

    Abstract

    In dem Beitrag werden Möglichkeiten, den Erfolg von beruflichen Rehabilitationsmaßnahmen zu messen, betrachtet. Es werden 22 Bewertungsinstrumente vorgestellt. (IAB)

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    Arbeitsförderung nach dem Sozialgesetzbuch III: Neuansätze und Evaluation (2001)

    Brinkmann, Christian;

    Zitatform

    Brinkmann, Christian (2001): Arbeitsförderung nach dem Sozialgesetzbuch III. Neuansätze und Evaluation. In: J. Zempel, J. Bacher & K. Moser (Hrsg.) (2001): Erwerbslosigkeit : Ursachen, Auswirkungen und Interventionen (Psychologie sozialer Ungleichheit, 12), S. 345-364.

    Abstract

    Nach einer Einführung in die Hintergründe der Reform der Arbeitsförderung im Rahmen des Sozialgesetzbuches III geht der Autor auf die sich daraus ableitenden Evaluationserfordernisse ein. Dabei hat neben der Wirkungsforschung das sich entwickelnde Monitoring-System der Bundesanstalt für Arbeit einen besonderen Stellenwert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Kommunale Beschäftigungsförderung der Stadt Pforzheim (März 2000 - März 2001) (2001)

    Bröker, Andreas H.;

    Zitatform

    Bröker, Andreas H. (2001): Kommunale Beschäftigungsförderung der Stadt Pforzheim (März 2000 - März 2001). Pforzheim, 57 S., Anhang.

    Abstract

    "Seit März 2000 ist die Stadt Pforzheim in die Kommunale Beschäftigungsförderung eingestiegen. Damit engagiert sich die Kommune über ihr erfolgreiches Projekt 'Arbeit statt Sozialhilfe' hinaus auch für die Förderung der Beschäftigung von Langzeitarbeitslosen, die im vollen Bezug von Lohnersatzleistungen des Arbeitsamtes stehen. Im Rahmen einer regionalen 'Allianz für Beschäftigung' soll die Arbeitslosigkeit gemeinsam weiter abgebaut werden. Mit dem Konzept der Kommunalen Beschäftigungsförderung kann dafür auf der regional-dezentralen Ebene ein Brückenschlag zwischen Bundessozialhilfegesetz (BSHG) und Sozialgesetzbuch (SGB) III gelingen, wie er seit Jahren und nun wieder aktuell vom Gesetzgeber gefordert wird. Doppelstrukturen und Zugangsbarrieren sollen abgebaut, die Ausgrenzung von Teilnehmerkreisen und Adressatengruppen nach Durchführungsbestimmungen und Gesetzestexten soll damit aufgeweicht werden. Nach einem Jahr kommunaler Beschäftigungsförderung sind die notwendigen Basis-Strukturen im Hinblick auf Konzepte, Gremien und Informationsstränge gelegt. Hinzu kommen bereits einige Projekte und konkrete sichtbare Erfolge. Trotz der üblichen Anlauf- und Umstellungsprobleme ist die Umsetzung der Maßnahmeformen schon ansehnlich fortgeschritten, was z.B. durch den Rückgriff auf die vorhandenen Ressourcen der GBE mbH Pforzheim sicherlich erleichtert wurde. Etwa 65 neue Beschäftigungsmöglichkeiten wurden geschaffen: gut 30 für erwachsene Langzeitarbeitslose, etwa 25 für arbeitslose Jugendliche sowie etwa knapp 10 für SozialhilfeempfängerInnen über ein zweites gefördertes Beschäftigungsjahr hinaus. In jedem Einzelfall war und ist es wohl besser, gemeinsam Beschäftigung aktiv zu fördern als Arbeitslosigkeit oder Sozialhilfebezug nur zu finanzieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Taxation, welfare and the crisis of unemployment in Europe (2001)

    Buti, Marco; Sestito, Paolo; Fernandez Bayon, Ricardo; Wijkander, Hans; Graafland, Johan; Blundell, Richard ; Martinez Mongay, Carlos; Bovenberg, Lans; Mooij, Ruud de; Eklöf, Matias; Roeger, Werner; Bourguignon, Francois; Salomäki, Aino; Blomquist, Sören ; Ca'Zorzi, Michele;

    Zitatform

    Buti, Marco, Paolo Sestito & Hans Wijkander (Hrsg.) (2001): Taxation, welfare and the crisis of unemployment in Europe. Cheltenham u.a.: Elgar, 300 S.

    Abstract

    Die Beiträge des Buches analysieren die Auswirkungen der europäischen Steuer- und Wohlfahrtssysteme auf den Anreiz, Arbeitsplätze zu schaffen und Arbeit aufzunehmen.
    Inhalt:
    Bourguignon: Redistribution and labour-supply incentives;
    Martínez Mongay/ Fernández Bayón: Effective taxation, spending and employement performance;
    Salomäki: Net replacement rates of the unemployed : comparison of various approaches;
    Sestito/ Ca'Zorzi: The retreat of welfare system : myths and reality. A broad comparison of trends of social protection expenditure across EU countries;
    Blundell: Evaluating the labour supply responses to 'in-work' benefit reforms for low income workers;
    Blomquist/ Eklöf: Tax reform and labour supply in Sweden : were low and high skill individuals affected differently?;
    Bovenberg/ Graafland/ de Mooij: The Dutch employment miracle and fiscal challenges of the twenty-first century;
    Wijkander/ Roeger:Skill-biased technical change, sectoral heterogeneity and wage setting: unemployment or wage inequality (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Begleitende Evaluierung der ESF-Interventionen im Rahmen des operationellen Ziel 3-Programms der Phase 1994-1999 in Nordrhein-Westfalen: Abschlußbericht und Materialband zum Abschlußbericht (2001)

    Büttner, Renate; Schweer, Oliver; Schumann, Diana; Knuth, Matthias ; Muth, Josef; Beer, Doris ;

    Zitatform

    Büttner, Renate, Matthias Knuth, Josef Muth, Doris Beer & Diana Schumann (2001): Begleitende Evaluierung der ESF-Interventionen im Rahmen des operationellen Ziel 3-Programms der Phase 1994-1999 in Nordrhein-Westfalen. Abschlußbericht und Materialband zum Abschlußbericht. Gelsenkirchen, 231 S.; 110 S.

    Abstract

    Im Rahmen des Operationellen Programms für das Ziel 3 der europäischen Sozialfonds (ESF) führte das Land Nordrhein-Westfalen in der Förderperiode 1994 bis 1999 drei arbeitsmarktpolitische Programme - "Arbeit und Qualifizierung", "Zielgruppenorientierte Qualifizierung" und "Wiedereingliederungsprogramm für Berufrückkehrerinnen" - durch, die mit Beteiligung des ESF finanziert wurden. Der Abschlussbericht der Begleitforschung umfasst zehn Kapitel, die zur Bewertung der Programmumsetzung und des Regionalisierungsansatzes in der nordrhein-westfälischen Arbeitsmarktpolitik eine Analyse des materiellen Programmvollzugs, der Kontext- und Problemsituation, der Programmziele und der regionalisierten Implementations- und Umsetzungsstrukturen sowie quantitative und qualitative Analysen auf der Ebene von Maßnahmen, Trägern und TeilnehmerInnen beinhalten. Der Materialband ergänzt den Abschlussbericht um zehn Träger- und Maßnahmefallstudien. (IAB)

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    Public or private job matching for immigrant workers: an outline of a Swedish social experiment (2001)

    Carling, Kenneth; Bennmarker, Helge; Forslund, Anders ;

    Zitatform

    Carling, Kenneth, Helge Bennmarker & Anders Forslund (2001): Public or private job matching for immigrant workers. An outline of a Swedish social experiment. (Office of Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2001/10), Uppsala, 15 S.

    Abstract

    "Evaluations of labour market programs and other related measures typically make use of observational data. This paper presents an outline for producing experimental data in the interest of testing a proposed measure targeted to unemployed immigrant workers. The idea is to offer them placement services provided by a private recruitment company as well as by public employment offices. The assignment of unemployed immigrants to the two providers will be random and the operating conditions kept as similar as possible." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    The relative efficiency of labor market programs: Swedish experience from the 1990's (2001)

    Carling, Kenneth; Richardson, Katarina;

    Zitatform

    Carling, Kenneth & Katarina Richardson (2001): The relative efficiency of labor market programs. Swedish experience from the 1990's. (Office of Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2001/02), Uppsala, 37 S.

    Abstract

    "This paper estimates the relative efficiency of eight Swedish labor market programs in reducing the employment duration for participants. The analyses uses a hazard regression model and a uniquely large and rich administrative data set that contains all adult workers who became unemployed during 1995-1997. We find that programs in which the participants obtain subsidized work experience and training provided by firms, have better outcome than classroom vocational training. The relative efficiency is similar across demographic and skill groups and independent of the timing of the placement. A careful examination of the assignment process to programs reveals no self-selection, but substantial administrative-selection. However, the administrative-selection appears to be unrelated to the outcome and, thus, should not bias the results." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Begleitforschung zum "ESF-BA-Programm 2000-2006": erster Zwischenbericht (2001)

    Deeke, Axel; Kruppe, Thomas ; Schuler, Werner; Müller, Petra;

    Zitatform

    Deeke, Axel, Thomas Kruppe, Petra Müller & Werner Schuler (2001): Begleitforschung zum "ESF-BA-Programm 2000-2006". Erster Zwischenbericht. (IAB-Projektbericht), Nürnberg, 56 S.

    Abstract

    "Bei dem ersten IAB-Projektbericht zur Begleitforschung des ESF-BA-Programms handelt es sich um einen Arbeitsbericht zum ersten Jahr der Begleitforschung. Im ersten Teil (B) findet sich eine Beschreibung der Aufgaben der Begleitforschung und des gewählten Untersuchungsansatzes. Anschließend wird auf dessen Operationalisierung in Form von Teilprojekten und auf den geplanten Projektablauf eingegangen. Im zweiten Teil (C) werden erste Analysen der förderrechtlichen Grundlagen, der institutionellen und strukturellen Rahmenbedingungen des ESF-BA-Programms dargestellt, so wie seine Einbettung in das ESF-Zielsystem und seine Bindung an das SGB III. Auch wird Fragen zur Mittelausstattung, den Umsetzungsstrukturen und des Monitorings nach gegangen. Ein weiterer Teil (D) widmet sich zuerst der Analyse der Programmeinführung im Jahr 2000. Neben einer Darstellung der Besonderheiten dieser Phase werden auch die daraus resultierenden Konsequenzen für die weitere Umsetzung diskutiert. Im weiteren werden der finanzielle und materielle Verlauf des Programms im Jahr 2000 untersucht und erste Ergebnisse sowohl zur Zielgruppenerreichung als auch zu Maßnahmen/Instrumenten vorgestellt. Der letzte Teil (E) stellt eine Zusammenfassung der vorangegangenen Teile dar und geht dabei auch auf die weiteren Perspektiven des Projekts und die nächsten Arbeitsschritte der Begleitforschung ein. Zusätzlich wird in Anhang 1 auf das Monitoring des ESF-BA-Programms, die ESF-Geschäftsstatistik, den Stand der Einzeldatenerschließung und der Vorbereitung des Aufbaus einer ESF-BA-Individualdatenbank für die Begleitforschung eingegangen. Anhang 2 geht auf die ESF-Förderung von Existenzgründungen in Ergänzung zum SGB III-Überbrückungsgeld ein und beschäftigt sich darüber hinaus mit dem Stand der Erschließung der hierfür relevanten Datengrundlage. Anhang 3 dokumentiert einen im Rahmen dieses Projekts entstandenen und bereits Ende 2000 veröffentlichten Beitrag zu einem mit dem Land Brandenburg durchgeführten Workshop. Hieran wird beispielhaft deutlich, dass es das Projekt auch als seine Aufgabe ansieht, die wissenschaftliche Diskussion zu Fragen des Monitoring und der Evaluation des ESF zu befördern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Bekanntheitsgrad und Bewertung des Sofortprogramms zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit (2001)

    Dietrich, Hans ; Rothe, Thomas ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans & Thomas Rothe (2001): Bekanntheitsgrad und Bewertung des Sofortprogramms zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit. (IAB-Werkstattbericht 13/2001), Nürnberg, 15 S.

    Abstract

    Das Sofortprogramm der Bundesregierung zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit trat am 1. Januar 1999 zunächst für ein Jahr in Kraft und wurde dann bis Ende 2003 verlängert. Im Rahmen der IAB-Begleitforschung wurde der Bekanntheitsgrad sowie die Akzeptanz und Bewertung des Programms vor allem bei der Zielgruppe, den ausbildungs- bzw. erwerbslosen Jugendlichen, ermittelt. Hierzu wurden zwischen April 1999 und Juni 2001 vier Erhebungen bei einer repräsentativen Auswahl aus der bundesdeutschen Wohnbevölkerung im Alter ab 14 Jahren durchgeführt. Außerdem wurde die Präsenz des Jugendsofortprogramms in den Medien untersucht. Es wird festgestellt, dass das Programm zu Beginn der Förderung in der Bevölkerung einen hohen Bekanntheitsgrad und eine breite Akzeptanz erfahren hat. Danach ging der Bekanntheitsgrad deutlich zurück, die Akzeptanz blieb aber hoch. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    Wege aus der Jugendarbeitslosigkeit: von der Arbeitslosigkeit in die Maßnahme? (2001)

    Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans (2001): Wege aus der Jugendarbeitslosigkeit. Von der Arbeitslosigkeit in die Maßnahme? In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 34, H. 4, S. 419-439.

    Abstract

    "Arbeitsmarktpolitisch finanzierte Maßnahmen der Ausbildung, Qualifizierung und Beschäftigung gewinnen im Übergangsprozess Jugendlicher von der allgemeinbildenden Schulphase in die Erwerbstätigkeit quantitativ an Bedeutung. Dazu hat nicht zuletzt das Sofortprogramm der Bundesregierung zum Abbau der Arbeitslosigkeit beigetragen, das 1999 in Kraft trat. Welche Jugendlichen beenden ihre Arbeitslosigkeit durch Übergang in eine subventionierte Ausbildungs-, Qualifizierungs- und Beschäftigungsmaßnahme? Eine Befragung von 2000 arbeitslosen Jugendlichen, die bei der Bundesanstalt für Arbeit zwischen 1998 und 1999 länger als drei Monate registriert waren, zeigt, dass der Übergangsprozess komplexen Mustern folgt. Jugendliche erfahren Arbeitslosigkeit auf dem Weg in die Erwerbstätigkeit an unterschiedlichen Stellen. Diese Übergangsmuster prägen wiederum die Wahrscheinlichkeit, im weiteren Erwerbsverlauf in Ausbildung oder Erwerbstätigkeit zu gelangen bzw. an einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme teilzunehmen. Nach Ergebnissen einer multivariaten Logitanalyse kommen dabei individuelle, biografische, herkunftsspezifische sowie regionale Merkmale zur Wirkung. Mit Hilfe eines Cox Modells wird die Zeitabhängigkeit des Übergangsgeschehens aufgezeigt, die gleichermaßen mit individuellen, herkunftsspezifischen und regionalen Merkmalen variiert und Opportunitäten für den weiteren Lebenslauf definiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    JUMP - deutliche Beschäftigungseffekte (2001)

    Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans (2001): JUMP - deutliche Beschäftigungseffekte. In: Bundesarbeitsblatt H. 5, S. 5-13.

    Abstract

    "In den Jahren 1999 und 2000 wurden bislang 268 000 Jugendliche durch Mittel aus dem Sofortprogramm der Bundesregierung zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit (JUMP) gefördert, die dabei 308 000 Maßnahmeeintritte zu verzeichnen haben. In dem Beitrag werden Ergebnisse aus der IAB-Begleitforschung zum Sofortprogramm vorgestellt, die sich mit den Übergängen Jugendlicher aus Maßnahmen des Sofortprogramms in Erwerbstätigkeit, Ausbildung, weitere Maßnahmen oder Arbeitslosigkeit beschäftigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    JUMP, das Jugendsofortprogramm: Unterschiede in den Förderjahren 1999 und 2000 und Verbleib der Teilnehmer nach Maßnahmeende (2001)

    Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans (2001): JUMP, das Jugendsofortprogramm. Unterschiede in den Förderjahren 1999 und 2000 und Verbleib der Teilnehmer nach Maßnahmeende. (IAB-Werkstattbericht 03/2001), Nürnberg, 28 S.

    Abstract

    Das Sofortprogramm der Bundesregierung zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit wird seit Ende 1998 durchgeführt. In den Jahren 1999 und 2000 wurden insgesamt 268.205 Jugendliche unter 25 Jahren gefördert. In dem Beitrag werden auf der Grundlage von prozessproduzierten Daten der Arbeitsämter und einer telefonischen Umfrage bei knapp 5000 Maßnahmeteilnehmern die Eintritte in das Jugendsofortprogramm der ersten beiden Förderjahre vergleichend dargestellt und Übergangsmuster aus den Maßnahmen des Programms analysiert. Es wird festgestellt, dass im zweiten Förderjahr beschäftigungsbezogene Maßnahmen im Verhältnis zu qualifizierungsbezogenen Maßnahmen an Gewicht gewonnen haben. Knapp ein Drittel der Teilnehmer haben anschließend sofort einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz auf dem regulären Arbeit gefunden. Sechs Prozent haben eine schulische Ausbildung begonnen, gut jeder fünfte eine weitere, vom Arbeitsamt geförderte Maßnahme. Zunächst arbeitslos war ein Drittel der Teilnehmer, sechs Monate nach Maßnahmeende war es nur noch ein Viertel. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    Benchmarking Deutschland: Arbeitsmarkt und Beschäftigung. Bericht der Arbeitsgruppe Benchmarking und der Bertelsmann Stiftung (2001)

    Eichhorst, Werner; Thode, Eric; Profit, Stefan;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner, Stefan Profit & Eric Thode (2001): Benchmarking Deutschland. Arbeitsmarkt und Beschäftigung. Bericht der Arbeitsgruppe Benchmarking und der Bertelsmann Stiftung. Berlin u.a.: Springer London, 440 S.

    Abstract

    "Der Bericht Benchmarking Deutschland beurteilt den Wirtschafts- und Sozialstandort Deutschland im internationalen Vergleich. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung des Arbeitsmarktes und der Politikbereiche, die im Wesentlichen auf die Beschäftigungsdynamik einwirken. Ziel dieses Berichts ist die Erkennung von Stärken und Schwächen, um damit die Voraussetzungen für die Suche nach praktisch umsetzbaren Reformansätzen zu schaffen. Benchmarking Deutschland ist in enger Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Benchmarking des Bündnisses für Arbeit entstanden. Es gründet sich auf einen umfassenden Bestand an international vergleichbaren Daten sowie die führende einschlägige Literatur, um den wirtschaftspolitischen Akteuren ein kompaktes und leicht zugängliches Kompendium zur aktuellen Datenlage in Deutschland an die Hand geben zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ergebnisse der beruflichen Rehabilitation und ihre wissenschaftliche Evaluation: ein methodischer Überblick (2001)

    Eser, Karl-Heinz;

    Zitatform

    Eser, Karl-Heinz (2001): Ergebnisse der beruflichen Rehabilitation und ihre wissenschaftliche Evaluation. Ein methodischer Überblick. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 15, H. 4, S. 347-360.

    Abstract

    "Ausgehend von zentralen Begriffen der wissenschaftlichen Evaluation und ihren Beziehungen werden nicht-experimentelle Methoden der Erfolgsbeobachtung sowie Veränderungsmaße skizziert. Ihre Bewertung kommt zu der Empfehlung, dass die bisherige Nachbefragung der BBW-Absolventen um eine Zufriedenheitserhebung zu ergänzen wäre, wie es auch die 'Grundsätze zur Qualitätssicherung und Leistungsbeschreibung in Berufsbildungswerken' vorgeben. Beide Verfahren erfüllen die Kriterien der Nützlichkeit, Verständlichkeit, Messbarkeit, Veränderbarkeit und Machbarkeit. Weitergehende Fragestellungen obliegen der Bearbeitung in wissenschaftlichen Studien, zu deren Realisierung die Zusammenarbeit mit Hochschul- und Forschungsinstituten verstärkt gesucht werden sollte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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