Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung
Wer einen Ausbildungsplatz sucht, braucht einen möglichst guten Schulabschluss. Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist wiederum ein entscheidender Faktor für die dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft. Viele Jugendliche scheitern jedoch an den beiden Hürden Schulabschluss und Ausbildungsplatzsuche. Neben leistungsschwächeren Jugendlichen sind vor allem sozial Benachteiligte betroffen. Dieses Themendossier präsentiert mit Hinweisen auf Forschungsprojekte sowie weiteren relevanten Internetquellen wissenschaftliche Befunde und Diskussionen zur Übergangsproblematik an der 1. und 2. Schwelle sowie politischen Förderstrategien zur Verbesserung der Einmündung in Ausbildung und Beschäftigung.
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Themendossier Schul- und Ausbildungsabbruch.
Themendossier Ausbildungsstellenmarkt.
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Literaturhinweis
"Ich muss ja was machen ... Ich will ja keine Hausfrau werden" Begleitprozesse an dem Übergang Schule - Ausbildung am Beispiel des Modellprojektes 'Netzwerk Bildung- Begleitung- Beruf" (2010)
Bestmann, Stefan; Häseler, Sarah;Zitatform
Bestmann, Stefan & Sarah Häseler (2010): "Ich muss ja was machen ... Ich will ja keine Hausfrau werden" Begleitprozesse an dem Übergang Schule - Ausbildung am Beispiel des Modellprojektes 'Netzwerk Bildung- Begleitung- Beruf". In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. 18.
Abstract
"Das Berliner Modellprojekt 'Netzwerk Bildung- Begleitung- Beruf' begleitet Jugendliche bei dem Übergang von einem Oberstufenzentrum in die Berufsausbildung durch Beratungs- und Bildungsangebote sowie Bildungsbegleiter/innen. Im Rahmen einer im Jahr 2009/2010 durchgeführten qualitativen Evaluation des Modellprojektes wurden Interviews mit Jugendlichen vor und nach den Beratungsgesprächen sowie mit Jugendlichen, welche mit einem/r Bildungsbegleiter/in zusammen arbeiten, geführt. Anhand dieser Daten werden im folgenden Beitrag die von den Jugendlichen bei der Übergangsgestaltung von einem Oberstufenzentrum in die Ausbildung als unterstützend erlebten Faktoren herausgearbeitet und entsprechende Ableitungen für zukünftige Projektrealisierungen diskutierbar." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Stärkenorientierte Beratung in der beruflichen Bildung: Anforderungen an Lehrkräfte im Übergangssystem (2010)
Beutner, Marc; Gockel, Christof;Zitatform
Beutner, Marc & Christof Gockel (2010): Stärkenorientierte Beratung in der beruflichen Bildung. Anforderungen an Lehrkräfte im Übergangssystem. In: Kölner Zeitschrift für Wirtschaft und Pädagogik, Jg. 25, H. 49, S. 3-98.
Abstract
Nach einer begrifflichen Klärung von Beratung, Mentoring und Coaching wird die Notwendigkeit der Beratung benachteiligter Jugendlicher im Übergangssystem herausgearbeitet und die stärkenorientiere Beratung wird von der problemorientierten Beratung abgegrenzt. Bei der stärkenorientierten Beratung stehen die Kompetenzen, Möglichkeiten und Interessen der Jugendlichen im Zentrum; sie zielt auf die Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen und die Stärkung ihres Selbstwertgefühls und ihrer Entscheidungsfähigkeit bei der Berufsfindung. Für die Lehrkräfte im Übergangssystem stellt diese Beratungsform eine komplexe Aufgabe dar, die spezifische Beratungskompetenzen voraussetzt. Der Beitrag stellt beratungstheoretische Grundlagen dar und skizziert elementare Anforderungsbereiche an die Lehrkräfte. Im Mittelpunkt steht dabei die Beziehungsebene, die im Beratungsprozess eine zentrale Rolle spielt. (IAB)
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Literaturhinweis
Perspektiven für benachteiligte Jugendliche: Es gibt viel zu tun, packen wir's an (2010)
Demmer, Christine;Zitatform
Demmer, Christine (2010): Perspektiven für benachteiligte Jugendliche: Es gibt viel zu tun, packen wir's an. In: Personalwirtschaft, Jg. 37, H. 1, S. 22-25.
Abstract
"Jugendliche mit schlechten Schulabschlüssen und insbesondere Migrantenkinder haben es schwer, in der Arbeitswelt Fuß zu fassen. Nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund des künftigen Fachkräftemangels gehen Unternehmen nun verstärkt auch auf Hauptschulen zu, um benachteiligte Jugendliche zu unterstützen." Die Autorin gibt einen Überblick über die Initiativen der Wirtschaft für benachteiligte Jugendliche sowie über die Fördermöglichkeiten in der Berufsbildung für diesen Personenkreis. (IAB)
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Literaturhinweis
Eckpunkte der Initiative "Übergänge mit System": Eckpunkte aus den beteiligten Ländern: Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen (2010)
Zitatform
Euler, Dieter, Eckart Severing & Clemens Wieland (2010): Eckpunkte der Initiative "Übergänge mit System". Eckpunkte aus den beteiligten Ländern: Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen. Gütersloh, 10 S.
Abstract
"Im Rahmen der Initiative 'Übergänge mit System' hat die Bertelsmann Stiftung gemeinsam mit neun Partnerministerien aus fünf Bundesländern Eckpunkte für die Reform des Übergangssystems zwischen Schule und Berufsausbildung verabschiedet. Die Eckpunkte beinhalten Aussagen darüber, wie künftig die Berufsorientierung in der Schule, Maßnahmen zur Herstellung von Ausbildungsreife und subsidiäre, betriebsnahe Formen der Berufsausbildung ausgestaltet werden sollen. In Zukunft soll es für Ausbildungsbewerber nur noch zwei Wege geben: Noch nicht ausbildungsreife Jugendliche sollen in Maßnahmen individuell schnellstmöglich zur Ausbildungsreife geführt werden. Bereits ausbildungsreife Jugendliche sollen nicht in Maßnahmen einmünden, sondern ein Ausbildungsangebot erhalten. Oberste Priorität hat dabei die Einmündung in die duale, betriebliche Ausbildung. Stehen nicht genügend duale Ausbildungsplätze zur Verfügung, so sollen die Jugendlichen vollzeitschulisch oder außerbetrieblich ausgebildet werden.
Die Eckpunkte stellen die Grundlage für ein Rahmenkonzept dar, das im nächsten Schritt gemeinsam mit den Partnerministerien und im Dialog mit der Bundesagentur für Arbeit erarbeitet und im Frühjahr der Öffentlichkeit präsentiert werden soll." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
The role of chance events in the school-to-work transition: The influence of demographic, personality and career development variables (2010)
Zitatform
Hirschi, Andreas (2010): The role of chance events in the school-to-work transition: The influence of demographic, personality and career development variables. In: Journal of vocational behavior, Jg. 77, H. 1, S. 39-49. DOI:10.1016/j.jvb.2010.02.002
Abstract
"Chance events are considered important in career development, yet little empirical research is available on their predictors and consequences. The present study investigated socio-demographic (gender, nationality, school-type), personality (openness, locus of control) and career development variables (career decidedness, career planning) in relation to perceived chance events with a retrospective (N = 229, eleventh grade), and 1-year longitudinal prospective study (N = 245, eighth/ninth grade) among Swiss adolescents. The results showed that the majority of both groups reported a significant influence of chance events on their transition from compulsory school to vocational education or high school. Importance of chance events related to socio-demographics and personality but not career preparation. Career preparation and chance events predicted subjective career success in terms of wish correspondence and overall satisfaction with transition outcome among the younger cohort. Implications include the necessity to integrate both thorough career preparation and chance events in theory and counseling practice." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Jugend: Von der Schule in die Arbeitswelt: Bildungsmanagement als kommunale Aufgabe (2010)
Kruse, Wilhelm; Kohlmeyer, Klaus; Kühnlein, Gertrud; Bylinski, Ursula; Weigele, Melanie; Paul-Kohlhoff, Angela; Wende, Lutz;Zitatform
Kruse, Wilhelm, Klaus Kohlmeyer, Angela Paul-Kohlhoff, Gertrud Kühnlein, Melanie Weigele & Lutz Wende (2010): Jugend: Von der Schule in die Arbeitswelt. Bildungsmanagement als kommunale Aufgabe. Stuttgart: Kohlhammer, 178 S.
Abstract
"Für viele Jugendliche ist der Übergang von der Schule in die Arbeitswelt in den letzten Jahren schwieriger geworden, immer mehr scheitern schon beim ersten Schritt ins Berufsleben. Die Ausgrenzung dieser Jugendlichen aus Bildung, Ausbildung und Erwerbstätigkeit zu verhindern und die beruflichen Lebensperspektiven aller Jugendlichen vor Ort zu befördern, ist neuerdings als wichtige Aufgabe kommunaler Politik erkannt worden. Im Mittelpunkt des Buches steht die Frage, wie die Kommunen im Hinblick auf eine Optimierung der Einstiegswege in Ausbildung und Arbeit verstärkt (Bildungs-)Verantwortung übernehmen können. Das Buch stellt dafür die unterschiedlichen Programme und Handlungsstrategien auf regionaler und kommunaler Ebene vor. Besondere Bedeutung haben in diesem Zusammenhang die Ansätze der 'Kommunalen Koordinierung' und der 'Lokalen Verantwortungsgemeinschaft'." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Übergänge von der Schule in Ausbildung, Studium und Beruf: Voraussetzungen und Hilfestellungen (2010)
Köck, Michael; Lödermann, Anne-Marie; Rodarius, Danielle; Stein, Margit; Scharrer, Katharina; Backmann, Astrid; Stummbaum, Marin; Heller, Walter; Thomas, Joachim ; Sailer, Maximilian ; Zoelch, Christof; Birgmeier, Bernd R.;Zitatform
Köck, Michael & Margit Stein (Hrsg.) (2010): Übergänge von der Schule in Ausbildung, Studium und Beruf. Voraussetzungen und Hilfestellungen. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, 296 S.
Abstract
"Die Entwicklungen im Beschäftigungssystem, die sich im Berufswandel, in neuen Beschäftigungsformen oder auch Veränderungen im Erwerbsverhalten zeigen, zwingen den diesem System vorgelagerten Bildungsbereich dazu, die eigene Anschlussfähigkeit zu verbessern. Vordringlichstes Ziel muss es sein, Schülerinnen und Schülern einen raschen Übergang in aussichtsreiche Bildungsverläufe zu ermöglichen und Zeiten, die sie in Schnupperlehren, Praktika, berufsvorbereitenden und berufsschulischen Bildungsgängen sowie Maßnahmen der Arbeitsagenturen verbringen, möglichst zu minimieren. Berufsorientierung hat dabei die Aufgabe, Schülerinnen und Schüler auf eine reflektierte und eigenverantwortlich durchgeführte Ausbildungs- oder Studienwahl vorzubereiten. Ziel des Buches ist es - ausgehend von einer Darstellung der Ziele, Aufgaben und grundsätzlichen Ansatzpunkte schulischer Berufs- und Studienorientierung - einen umfassenden Einblick in die strukturellen und individuellen Voraussetzungen, Bestimmungs- und Einflussgrößen der Übergangsprozesse von der Schule in Ausbildung, Studium und Beruf zu geben. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Darstellung von Konzepten und erprobten best practice-Ansätzen zur Vorbereitung auf Ausbildung, Studium und Beruf." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kommunales Übergangsmanagement: Handlungsbedarf, Reichweite und Grenzen (2010)
Kühnlein, Gertrud; Klein, Birgit;Zitatform
Kühnlein, Gertrud & Birgit Klein (2010): Kommunales Übergangsmanagement. Handlungsbedarf, Reichweite und Grenzen. In: Informationen zur Raumentwicklung H. 2/3, S. 155-162.
Abstract
"Vor dem Hintergrund des anhaltend hohen Anteils von Jugendlichen, denen der Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf nicht oder nur nach langwierigen (Um-) Wegen gelingt, hat die Forderung nach einer verlässlichen, lokalen Koordinierung des Übergangsgeschehens an Bedeutung gewonnen. Immer mehr Kreise und Städte haben in den letzten Jahren Bildung als ihr Handlungsfeld entdeckt und sich auf den Weg gemacht, dieses Feld selbst zu strukturieren und politisch zu gestalten, soweit ihnen dies im Rahmen der föderalen Strukturen möglich ist. Die Kommunalisierung des Übergangsgeschehens stellt allerdings keinen 'Königsweg' für die Lösung der Übergangsproblematik dar. Solange es an einem ausreichenden, das heißt auswahlfähigen Angebot an Ausbildungsplätzen und stabilen Beschäftigungsmöglichkeiten für junge Frauen und Männer mangelt, können alle Integrationsanstrengungen auf kommunaler Ebene auch nur begrenzte Wirkung entfalten. Die erwartbaren positiven Effekte beziehen sich insbesondere auf eine Verbesserung der individuellen Begleitung der Berufseinmündung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Jugendliche in Warteschleifen und Übergängen: Verlagerung der Berufsvorbereitung in die Schule als Lösung? (2010)
Lerch, Sebastian;Zitatform
Lerch, Sebastian (2010): Jugendliche in Warteschleifen und Übergängen. Verlagerung der Berufsvorbereitung in die Schule als Lösung? In: Wirtschaft und Berufserziehung, Jg. 62, H. 4, S. 38-42.
Abstract
Praktisch ausgelegte Orientierungsangebote in der Schule müssen verstärkt werden. Die in der Schule erworbenen Kompetenzen müssen an der betrieblichen Praxis ausgerichtet werden. Schulunterricht soll mehr praktische Elemente beinhalten, eine intensivere Kooperation von Schule und Betrieben ist wünschenswert. Da die Vorstellungen der Jugendlichen von einem Beruf mit den tatsächlichen Anforderungen divergieren, müssen Berufsorientierung und Berufsvorbereitung bereits in der Schule verstärkt werden. Diese Perspektiverweiterung auf Berufsvorbereitung in der Schule stößt aber auf Widerstände, weil häufig eine dichotome Sicht auf Schule und Wirtschaft vorherrscht. Mögliche Lösungen können die Verlagerung von Unterrichtsteilen in eine praktische Umgebung, die Durchführung von Girls/Boys Days, Bewerbungstraining in Firmen, Exkursionen in Betrieben, die Erstellung einer Datenbank mit Erfahrungen aus Betriebspraktika und fächerübergreifende berufliche Ringvorlesungen sein. (IAB)
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Literaturhinweis
Selektivität und Dysfunktionalität der vorberuflichen Bildung: Anmerkungen zum Zusammenhang zwischen dem "Übergangssystem" und der amerikanischen NBA (2010)
Münk, Dieter;Zitatform
Münk, Dieter (2010): Selektivität und Dysfunktionalität der vorberuflichen Bildung. Anmerkungen zum Zusammenhang zwischen dem "Übergangssystem" und der amerikanischen NBA. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 39, H. 5, S. 40-44.
Abstract
"Der Wunsch, nach Abschluss der Schule eine berufliche Ausbildung zu beginnen, führt rund ein Drittel der Jugendlichen in das sogenannte Übergangssystem, das mittlerweile zu einem festen Bestandteil des bundesdeutschen Berufsbildungssystems geworden ist. Doch statt Übergänge in berufliche Bildungsgänge und damit mittelfristig Voraussetzungen für die gesellschaftliche und soziale Integration junger Menschen zu schaffen, wird im Übergangssystem teilweise das fortgeführt, was in den sozial selektiv wirkenden vorgelagerten Bildungsbereichen begründet wurde. Eine Ursache dieser 'Creaming out'-Effekte ist unter anderem im stark am Berufsprinzip orientierten dualen Ausbildungssystem zu sehen. Der Positionsbeitrag setzt sich auf der Grundlage aktueller Befunde und Zahlen kritisch mit den strukturellen Hintergründen und Zusammenhängen dieser Entwicklung auseinander und beleuchtet mögliche Flexibilisierungsansätze im Kontext europäischer Entwicklungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Schulübergang und Selektion: Forschungsbefunde - Praxisbeispiele - Umsetzungsperspektiven (2010)
Neuenschwander, Markus P. ; Häfeli, Kurt; Weingardt, Martin; Hirschi, Andreas ; Becker, Rolf ; Krüsken, Jan; Gomolla, Mechtild; Kuhnke, Ralf; Grunder, Hans-Ulrich; Schellenberg, Claudia; Grunder, Hand-Ulrich; Signer, Hans Georg; Ditton, Hartmut; Skrobanek, Jan ;Zitatform
(2010): Schulübergang und Selektion. Forschungsbefunde - Praxisbeispiele - Umsetzungsperspektiven. Zürich: Rüegger, 178 S.
Abstract
Der Band dokumentiert die internationale Tagung "Schulalltag und Selektion", die am 23. Oktober 2009 an der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz in Solothurn stattfand. Am Anfang stehen die vier Hauptreferate zu den Themen Selektionsprozesse beim Übergang in die Sekundarstufe I und II, Effekte sozialer Herkunft auf die Schulformwahl, schulische Selektion und institutionelle Diskriminierung sowie soziale Ungleichheit im Schweizer Bildungssystem. Auszüge aus den Workshops schließen sich an. Eine Zusammenfassung der Podiumdiskussion sowie zwei Kapitel mit Schlussfolgerungen aus der Perspektive der Forschung und der Bildungsverwaltung schließen den Band ab. (IAB)
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Literaturhinweis
Die Integration Jugendlicher in Ausbildung und Beschäftigung: Probleme, Programme und Reformpotenziale (2010)
Zitatform
Neumann, Michael, Jörg Schmidt & Dirk Werner (2010): Die Integration Jugendlicher in Ausbildung und Beschäftigung. Probleme, Programme und Reformpotenziale. (IW-Analysen 58), Köln, 106 S.
Abstract
"Der Schritt von der Schule in die Arbeitswelt ist für viele - zu viele - Jugendliche heute kein Selbstläufer mehr. Zahlreiche Schulabsolventen benötigen eine zusätzliche Anschubhilfe, um überhaupt erst Chancen auf den ersehnten Ausbildungsvertrag zu haben. Die IW-Analyse geht den Ursachen und den Folgen dieses gesellschaftlichen Problems auf den Grund. Die Autoren beschreiben zunächst die Programme, mit denen die öffentliche Hand die Jugendlichen fördert, und legen die Kosten dieser Maßnahmen offen. Die Probleme junger Leute, sich in der Berufswelt zu etablieren, ziehen jedoch eine ganze Reihe weiterer Kosten nach sich: Gäbe es weniger Geringqualifizierte, ließen sich zum einen die Ausgaben für Arbeitslosengeld sowie soziale Grundsicherung reduzieren, und zum anderen würde die Wirtschaft insgesamt profitieren. Mehr und höherwertige Berufsabschlüsse - das nutzt gleich doppelt: Es steigert das Einkommen des einzelnen ebenso wie das Bruttoinlandsprodukt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Förderung lernschwacher Auszubildender: Effekte des berufsbezogenen Strategietrainings (BEST) auf die Entwicklung der bautechnischen Fachkompetenz (2010)
Norwig, Kerstin; Petsch, Cordula; Nickolaus, Reinhold;Zitatform
Norwig, Kerstin, Cordula Petsch & Reinhold Nickolaus (2010): Förderung lernschwacher Auszubildender. Effekte des berufsbezogenen Strategietrainings (BEST) auf die Entwicklung der bautechnischen Fachkompetenz. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 106, H. 2, S. 220-239.
Abstract
"Bedingt durch Leistungsdefizite, unzulänglich ausgebildete strategische Fähigkeiten und Motivationsprobleme haben viele Jugendliche in der einjährigen Berufsfachschule Bautechnik große Schwierigkeiten, die Ausbildungsanforderungen zu erfüllen und die berufliche Grundbildung erfolgreich abzuschließen. Das berufsbezogene Strategietraining BEST ist darauf ausgerichtet, die negativen Entwicklungsverläufe und Lernerfahrungen dieser Jugendlichen aufzubrechen und über die ausbildungsbegleitende Förderung in Kleingruppen die fachliche Leistungs- und Motivationsentwicklung der Schüler zu stärken. Die Ergebnisse aus der Interventionsstudie zeigen, dass lernschwache Schüler (Maurer, Stuckateure, Fliesenleger) mit Hilfe des fachgebundenen BEST-Trainings deutlich in ihrer Fachkompetenzentwicklung gefördert werden können und im interventionsnäheren Teil des Fachtests sogar das Leistungsniveau der lernstarken Auszubildenden (Zimmerer/Bauzeichner) erreichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Junge Frauen und Männer im Übergang von der Schule in den Beruf (2010)
Pimminger, Irene;Zitatform
Pimminger, Irene (2010): Junge Frauen und Männer im Übergang von der Schule in den Beruf. Berlin, 30 S.
Abstract
"Ziel der vorliegenden Expertise ist es, den Akteurinnen und Akteuren, die mit der Umsetzung von ESF-geförderten Programmen im Bereich Übergang Schule-Beruf befasst sind, einen Einblick in die Gender-Aspekte zu vermitteln, die in diesem Gebiet relevant sind und bei der Umsetzung von Gender Mainstreaming berücksichtigt werden müssen. Da in den ESF Programmen wie bspw. Jobstarter insbesondere die duale Berufsausbildung im Vordergrund steht, wird dieser Bereich hier ausführlicher behandelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
Der Übergang Schule - Beruf: Beratung als pädagogische Intervention (2010)
Sauer-Schiffer, Ursula; Brüggemann, Tim;Zitatform
Sauer-Schiffer, Ursula & Tim Brüggemann (Hrsg.) (2010): Der Übergang Schule - Beruf. Beratung als pädagogische Intervention. (Beiträge zur Beratung in der Erwachsenenbildung und außerschulischen Jugendbildung 3), Münster: Waxmann, 326 S.
Abstract
"Dieser Band soll einen Beitrag dazu leisten, die beraterischen Interventionen am Übergang von der Schule in die Berufsausbildung oder das Studium zu systematisieren. Die Publikation gibt Einblicke in aktuelle theoretische Aspekte der Beratung am Übergang und präsentiert ausgesuchte konkrete Konzepte, Modelle und Instrumente aus der Praxis. Durch die Skizzierung des relevanten wissenschaftlichen wie praktischen Status quo sollen konkrete Handlungsimpulse für die weitere Professionalisierung dieses Beratungsfeldes geliefert werden. Autoren aus Wissenschaft, Politik und Praxis beschreiben ihr Verständnis von qualitativ hochwertigem Übergangsmanagement und stellen aktuelle Projekte und Initiativen zur beruflichen Beratung vor." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebliche Berufsausbildung zur Förderung benachteiligter Jugendlicher: eine qualitativ empirische Studie unter besonderer Berücksichtigung von zwei Förderprojekten in Baden-Württemberg (2010)
Schröter, Diana;Zitatform
Schröter, Diana (2010): Betriebliche Berufsausbildung zur Förderung benachteiligter Jugendlicher. Eine qualitativ empirische Studie unter besonderer Berücksichtigung von zwei Förderprojekten in Baden-Württemberg. Göttingen: Cuvillier, 273 S.
Abstract
"'Die Studie untersucht zwei betriebliche Förderprojekte in Baden-Württemberg, deren Ziel es ist, benachteiligten Jugendlichen einen Berufsabschluss zu ermöglichen. Zum einen werden die Ausbildungsbeteiligung der Betriebe und die Zugangskriterien zu Ausbildung, zum anderen auch die Anstrengungen und Einstellungen der Jugendlichen bei der Bewerbung kritisch beleuchtet. Dargestellt werden weiterhin die Anforderungen der Ausbildung und wie diese Ansprüche von den Jugendlichen bewältigt werden; hinterfragt werden die eingesetzten Fördermaßnahmen sowie auch die realistische Möglichkeit eines Einsatzes einer zweijährigen Berufsausbildung in den Förderkonzepten. Zusätzlich setzt sich diese Arbeit mit der Benachteiligtenförderung insgesamt auseinander, die vor allem die Strategie 'Entwicklung der Ausbildungsreife' verfolgt. Um ein neues Verständnis für die Schwierigkeiten bildungspolitischer Interventionen zu gewinnen, werden am Ende gewohnte Denkpfade verlassen und die Benachteiligtenförderung aus systemtheoretischer Perspektive erörtert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Übergänge mit System - der neue Hamburger Weg in die berufliche Ausbildung (2010)
Schulz, Rainer; Horsmannn, Katja;Zitatform
Schulz, Rainer & Katja Horsmannn (2010): Übergänge mit System - der neue Hamburger Weg in die berufliche Ausbildung. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 39, H. 5, S. 17-20.
Abstract
"In Hamburg findet derzeit eine Reform des Übergangssystems von der Schule in den Beruf statt, deren vorrangiges Ziel es ist, möglichst viele Jugendliche möglichst direkt, ohne unproduktive Warteschleifen, in die duale Ausbildung und letztlich in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. Der Beitrag stellt Kernelemente dieser Umgestaltung des Übergangssystems Schule - Beruf vor. Dazu zählen eine neu gestaltete, praxisnahe und frühzeitigere Berufs- und Studienorientierung in Stadtteilschulen und Gymnasien, nachhaltige Bildungsangebote in der Ausbildungsvorbereitung sowie neue Formen der beruflichen Ausbildung für marktbenachteiligte Jugendliche ('Hamburger Ausbildungsmodell')." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Jugendliche im Übergang von der Schule in den Beruf: Expertenbefragung zu Sozialraumorientierung, Netzwerksteuerung und Resilienzaspekten mit Handlungsempfehlungen für die Praxis Sozialer Arbeit (2010)
Schönig, Werner; Knabe, Judith;Zitatform
Schönig, Werner & Judith Knabe (2010): Jugendliche im Übergang von der Schule in den Beruf. Expertenbefragung zu Sozialraumorientierung, Netzwerksteuerung und Resilienzaspekten mit Handlungsempfehlungen für die Praxis Sozialer Arbeit. Opladen: Budrich, 182 S.
Abstract
"Die Studie analysiert die Beschäftigungssituation und das Hilfenetzwerk für Jugendliche unter 25 Jahren im Sozialraum Köln-Chorweiler vor allem auf Grundlage einer Expertenbefragung lokaler Netzwerkakteure. Hauptergebnisse sind zum einen Typologien von Netzwerkakteuren sowie erfolgreichen und gescheiterten Jugendlichen, die einen näheren Einblick in Resilienzaspekte des Übergangs von der Schule in den Beruf geben. Darüber hinaus konnten detailliert die Beziehungen der Netzwerkakteure untereinander ermittelt und konkrete Folgerungen für die zielgruppenorientierte Konzeptentwicklung vor Ort abgeleitet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bildung in Deutschland 2010: ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zu Perspektiven des Bildungswesens im demografischen Wandel (2010)
Abstract
Vorgelegt wird ein Bildungsbericht, der aktuelle Entwicklungen und Konstellationen im deutschen Bildungswesen betrachtet und Überlegungen zu den Perspektiven des Bildungswesens im demografischen Wandel anstellt. Vier Fragestellungen leiten die Analyse: (1) Veränderungen in den Rahmenbedingungen für Bildung wie Bevölkerung, wirtschaftliche Entwicklung und familiäre Bedingungen des Aufwachsens von Kindern und Jugendliche; (2) Entwicklung der für Bildung zur Verfügung gestellten Ressourcen (Bildungsausgaben, Bildungsbeteiligung, Bildungsangebote, Bildungseinrichtungen, Personal); (3) Entwicklungen auf der Prozessebene von Bildung (Übergänge, Qualitätssicherung, Bildungszeit); (4) Entwicklung von Bildungsabschlüssen, Kompetenzen und Bildungserträgen. Zudem werden Herausforderungen und Chancen des Bildungswesens im demografischen Wandel herausgearbeitet. (IAB)
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Literaturhinweis
Bericht der Bundesregierung 2010 über die Auswirkungen des Ausbildungsbonus auf den Ausbildungsmarkt und die öffentlichen Haushalte: Unterrichtung der Bundesregierung (2010)
Zitatform
(2010): Bericht der Bundesregierung 2010 über die Auswirkungen des Ausbildungsbonus auf den Ausbildungsmarkt und die öffentlichen Haushalte. Unterrichtung der Bundesregierung. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/2690 (23.07.2010)), 100 S.
Abstract
"Der vorliegende 1. Zwischenbericht ist Bestandteil des gesetzlichen Auftrags über die Begleitforschung zu den 'Auswirkungen des Ausbildungsbonus auf den Ausbildungsmarkt und die öffentlichen Haushalte'. Ziel der Begleitforschung ist die umfassende Untersuchung der Umsetzung und der Auswirkungen des im Jahr 2008 eingeführte Ausbildungsbonus gemäß § 421r SGB III. Hierbei geht es um die Frage, ob der Ausbildungsbonus jungen Menschen mit Förderungsbedarf den Zugang zur betrieblichen Ausbildung erleichtert und bei der dauerhaften Integration in den Arbeitsmarkt behilflich ist. Der 1. Zwischenbericht wertet die ersten Befragungen und die erste Welle der Implementationsanalyse aus. Hieraus ergibt sich, dass die vorgestellten Ergebnisse vor allem beschreibenden Charakter haben und noch keine kausalen Wirkungsanalysen enthalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
