Menschen mit Behinderungen in Ausbildung und Beruf
Mit dem Bundesteilhabegesetz und dem Nationalen Aktionsplan 2.0 wurden 2016 zwei wichtige behindertenpolitische Vorhaben angestoßen und in den Folgejahren umgesetzt und weiterentwickelt. Damit soll im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention die Inklusion in Deutschland weiter vorangetrieben werden, indem die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gestärkt werden. Mit dem schrittweisen Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes erfuhren das Recht der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und die Eingliederungshilfe (SGB IX) weitreichende Änderungen. Wie stellt sich die Situation von behinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt dar? Wie lassen sich behindertengerechte Berufsleben und inklusive Arbeitswelten gestalten?
Die Infoplattform stellt zentrale Dokumente und relevante Quellenhinweise zusammen, inhaltlich strukturiert nach den Aspekten der Politik für behinderte Menschen und den diskutierten bzw. realisierten Reformanstrengungen.
- Ergebnisse und Projekte aus dem IAB
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Ausbildung, Rehabilitationsmaßnahmen
- Politik und Rechtsprechung für behinderte Menschen
- Rehabilitationseinrichtungen
- Berufsvorbereitung, Berufsberatung, Berufswahl
- Studium
- Berufsausbildung, Berufseinmündung
- Fortbildung und Umschulung
- betriebliche Rehabilitation
- Maßnahmen zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit
- Erfolgskontrolle, Kosten-Nutzen-Aspekte
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Arbeitsmarktsituation behinderter Menschen
- Arbeitsmarktpolitik, Inklusion, Persönliches Budget
- Beschäftigungsentwicklung
- Arbeitslosigkeit
- Beschäftigung in Werkstätten für behinderte Menschen
- Beschäftigung in alternativen Einrichtungen, Selbsthilfefirmen
- Berufliche Selbständigkeit
- Hochqualifizierte behinderte Menschen auf dem Arbeitsmarkt
- Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt
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Berufsleben und Arbeitswelt behinderter Menschen
- Personalpolitik, Arbeitgebereinstellungen, finanzielle Einstellungsanreize
- Eingliederungshilfe, BEM, Arbeitsassistenz, Unterstützte Beschäftigung, Arbeitsplatzsicherung
- Arbeitsbedingungen, Arbeitsplatzgestaltung, technische Arbeitshilfen, Arbeitszeit
- Berufsverlauf, Berufserfolg
- Berufsstruktur, Einzelberufe
- Arbeitszufriedenheit
- Lohn, Einkommen
- Behinderungsart
- Alter
- Geografischer Bezug
- Geschlecht
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Literaturhinweis
Berufliche Rehabilitation im Spannungsfeld von Politik, Praxis und Wissenschaft (2006)
Brand, Willi; Lüdtke, Jürgen; Maaßen, Joachim; Laumann, Karl Josef; Sand, Werner van de; Aretz, Henry; Schulz, Rainer; Eggerer, Reiner; Niehaus, Mathilde ; Fiedler, Georg; Otte, Werner; Kipp, Martin; Reetz, Lothar; Brand, Willi; Riedel, Hans-Peter; Fink, Armin; Schulze, Hartmut; Ellger-Rüttgardt, Sieglind; Thrun, Manfred; Seyd, Wolfgang; Tramm, Tade;Zitatform
(2006): Berufliche Rehabilitation im Spannungsfeld von Politik, Praxis und Wissenschaft. (Arbeit - Bildung - Gesellschaft 14), Hamburg: Feldhaus Verlag, 199 S.
Abstract
"Das Spannungsfeld beruflicher Rehabilitation in Politik, Praxis und Wissenschaft kennzeichnet einerseits die Ebenen auf denen sich die berufliche Rehabilitation Jugendlicher und Erwachsener seit dem Aktionsprogramm der sozial-liberalen Koalition von 1969 entwickeln und behaupten musste; andererseits beschreibt es die Bereiche in denen Wolfgang Seyd in nunmehr mehr als 30 Jahren große Verdienste um die berufliche Rehabilitation und das Wohl behinderter und von Behinderung bedrohter Menschen erworben hat.
Mit Blick auf die Inhalte seiner jahrzehntelangen Arbeit in Wissenschaft und Praxis entstand der Titel dieser Festschrift für Wolfgang Seyd. Die Spanne der Beiträge reicht von der sozialpolitischen Perspektive der Eingliederung von Menschen mit Behinderung über Aspekte der Organisationsentwicklung in Einrichtungen beruflicher Rehabilitation bis hin zu Fragen der Kompetenzentwicklung behinderter Jugendlicher im Spannungsfeld von Bildungsvoraussetzungen und Arbeitsmarktanforderungen. Insofern gibt dieses Buch Einblicke in die aktuelle Diskussion der beruflichen Rehabilitation in Deutschland und zeigt Perspektiven ihrer zukünftigen Ausgestaltung auf." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Junge Menschen mit Behinderung in der Berufsausbildungsvorbereitung (2006)
Bölke, Claus; Werning, Rolf; Scholdei-Klie, Monika; Gronewold, Albert; Ziegler, Mechthild; Eser, Karl-Heinz; Meyer-Lenz, Rolf-Jürgen; Seyd, Wolfgang; Körner-Schmidt, Petra;Zitatform
Bölke, Claus, Karl-Heinz Eser, Albert Gronewold, Rolf-Jürgen Meyer-Lenz, Petra Körner-Schmidt, Monika Scholdei-Klie, Wolfgang Seyd, Rolf Werning & Mechthild Ziegler (2006): Junge Menschen mit Behinderung in der Berufsausbildungsvorbereitung. (Institut für Berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Berichte und Materialien 16), Offenbach am Main, 122 S.
Abstract
"Das Fachkonzept zur Berufausbildungsvorbereitung der Bundesagentur für Arbeit wird seit 2004 flächendeckend umgesetzt. Seit der Einführung gelten die konzeptionellen und formalen Vorgaben des Fachkonzepts für junge Menschen mit und ohne Behinderung. Damit soll der Anspruch umgesetzt werden, diesen Personenkreis so normal wie möglich und so speziell wie nötig zu fördern. In den 2001 begonnenen Modellversuchen der 'Entwicklungsinitiative: Neue Förderstruktur für Jugendliche mit besonderem Förderbedarf' war diese Zielgruppe zunächst nicht explizit einbezogen. Deshalb betraten die Beteiligten mit dem Einbezug junger Menschen mit Behinderungen in allgemeine Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen weitgehend Neuland.
Diese Veröffentlichung bietet Beiträge aus Arbeitskreisen, Workshops und Fachtagungen, die sich mit der Frage der Förderung und Qualifizierung junger Menschen mit Behinderung in Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen beschäftigen." (Textauszug, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
Das neue Fachkonzept der Bundesagentur für Arbeit und seine Auswirkungen auf die berufliche Eingliederung von jungen Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen (2006)
Cechura, Suitbert;Zitatform
Cechura, Suitbert (2006): Das neue Fachkonzept der Bundesagentur für Arbeit und seine Auswirkungen auf die berufliche Eingliederung von jungen Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 20, H. 1, S. 27-43.
Abstract
"Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass das neue Fachkonzept darauf zielt, die Aufwendungen für die Eingliederung von Menschen mit Behinderungen zu reduzieren. Trotz verkürzter Förderungsdauer wird die Ausbildungseignung durch intensiven Einsatz der Mitarbeiter vielfach erreicht. Der Rechtsanspruch auf Teilhabe am beruflichen Leben wird anschließend zwar nicht formal bestritten, aber ausgehöhlt, indem die Teilnehmenden z. B. nicht zur Ausbildung angemeldet oder auf einen späteren Zeitpunkt vertröstet werden. Es wird dabei in Kauf genommen, dass die Förderergebnisse erneut in Frage gestellt und die Betroffenen destabilisiert und entmotiviert werden. Dass dies nicht der Willkür einzelner Mitarbeiter der Agentur für Arbeit geschuldet ist, sondern offizielle Politik, kann man an weiteren Indikatoren sehen: Gefordert sind von den Agenturen Eingliederungsbilanzen, und Aufwendungen für eine geglückte Eingliederung werden statistisch erfasst. Wer also mit seinen Mitteln wirtschaften muss, wird die Erfolgsaussichten einer Eingliederung abschätzen und Ausgaben nur dort tätigen, wo eine schnelle und unkomplizierte Eingliederung erreichbar ist. In der Konsequenz heißt das letztlich, dass Menschen, die am dringendsten auf Leistung zur Teilhabe angewiesen sind, Gefahr laufen, diese nicht zu erhalten, weil der Aufwand relativ hoch und Erfolgsaussichten auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht immer garantiert sind. Auch so kann man Menschen mit Behinderung entgegen der Ziele und Absichten des SGB IX still und leise ins Abseits stellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zielgruppenerreichung und Teilnehmerstruktur des Jugendsofortprogramms JUMP (2006)
Zitatform
Dornette, Johanna & Marita Jacob (2006): Zielgruppenerreichung und Teilnehmerstruktur des Jugendsofortprogramms JUMP. (IAB-Forschungsbericht 16/2006), Nürnberg, 54 S.
Abstract
"Im Jahr 1999 wurde das Jugendsofortprogramm der damaligen rot-grünen Bundesregierung zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit initiiert und mehrere Jahre fortgeführt. Im Rahmen des Sofortprogramms 'Jugend mit Perspektive' wurden bis zum Jahr 2003 zahlreiche Maßnahmen angeboten, die danach zum Teil in den Katalog der Regelförderung übernommen wurden. Der Bericht präsentiert Ergebnisse aus der JUMP-Begleitforschung zu dem Umfang unterschiedlicher Förderangebote während der fünfjährigen Programmlaufzeit sowie deren regionalen und maßnahmebezogenen Schwerpunkten und der Struktur der Teilnehmer. Darüber hinaus diskutieren wir die Ergebnisse zahlreicher Analysen zu Zuweisungsmustern und deren Veränderungen zwischen 1999 und 2003 sowie zur Erreichung der Zielgruppen des Programms. Die meisten Eintritte in das Jugendsofortprogramm konnten 1999 im ersten Jahr der Laufzeit beobachtet werden. Sowohl der quantitative Umfang als auch der Einsatz unterschiedlicher Maßnahmen veränderten sich im Förderzeitraum: Während 1999 relativ häufiger ausbildungs- und qualifizierungsbezogene Maßnahmen eingesetzt wurden, stand seit 2000 die Förderung arbeitsloser Jugendlicher mit Lohnkostenzuschüssen und Qualifizierungs-ABM im Vordergrund. Etwa 40 Prozent aller JUMP-Maßnahmen wurden in Ostdeutschland durchgeführt. Hier beobachten wir vergleichsweise viele beschäftigungsschaffende Maßnahmen, während in Westdeutschland berufliche Fort- und Weiterbildung sowie Berufsvorbereitung und Erstausbildung Schwerpunkte bildeten. Die Zuweisung von Jugendlichen zu den Maßnahmen des Jugendsofortprogramms erfolgte i. d. R. gemäß den Vorgaben durch die Richtlinien zum Jugendsofortprogramm und mit einer Ausnahme wurden die in den Richtlinien definierten Zielgruppen entsprechend ihren Anteilen an allen arbeitslosen Jugendlichen erreicht. Jugendliche mit Migrationshintergrund wurden in geringerem Umfang als beabsichtigt gefördert. Es traten auch über die Zeit relativ konstante Zuweisungsmuster zu den JUMP-Maßnahmen auf. Behinderte nahmen im gesamten Förderzeitraum mit hoher Wahrscheinlichkeit an AQJ-Maßnahmen und Qualifizierungs-ABM teil; Benachteiligte wiesen ebenfalls eine erhöhte Förderwahrscheinlichkeit in Qualifizierungs-ABM auf. Migranten nahmen mit hoher Wahrscheinlichkeit an beschäftigungsbegleitenden Hilfen teil, in deren Rahmen auch Sprachunterricht angeboten wurde und sie wurden häufig sozialpädagogisch betreut." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das neue Fachkonzept der Berufsvorbereitung und sein Einfluss auf die Übergangswege jugendlicher Ausbildungssuchender (2006)
Dressel, Kathrin; Plicht, Hannelore;Zitatform
Dressel, Kathrin & Hannelore Plicht (2006): Das neue Fachkonzept der Berufsvorbereitung und sein Einfluss auf die Übergangswege jugendlicher Ausbildungssuchender. In: Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik Friedrich-Ebert-Stiftung (Hrsg.) (2006): Übergänge zwischen Schule und Beruf und darauf bezogene Hilfesysteme in Deutschland, S. 48-65.
Abstract
Der für die Bundesrepublik idealtypische Ablauf an der Schwelle zwischen allgemeinbildender Schule und Erwerbstätigkeit über eine betriebliche Berufsausbildung hat in den vergangenen Jahren stark an Gewicht verloren. Vor allem Jugendliche, die das allgemeinbildende Schulsystem unzureichend qualifiziert verlassen, haben erhebliche Schwierigkeiten bei der Lehrstellensuche. Daher wurde in den vergangenen Dekaden ein 'Chancenverbesserungssystem' etabliert und zur Ausdifferenzierung der Ausbildungsmuster in der school-to-work-transition geführt. Hierbei spielt die Bundesagentur für Arbeit (BA) eine weitreichende Rolle, da sie einen hohen Prozentsatz aller berufsvorbereitenden Maßnahmen sowie die außerbetriebliche Berufsausbildung (BaE) für sozial benachteiligte und/oder lernbeeinträchtigte Jugendliche fördert, und da die Berufsberatung der BA entscheidet, welche Jugendlichen die Maßnahmen in Anspruch nehmen dürfen. In dem Beitrag wird das Konzept der Berufsvorbereitung der BA, das sich im September 2004 grundlegend geändert hat, vorgestellt. Die unterschiedlichen Programme dieses Systems wie Berufsvorbereitungsmaßnahmen (Berufsvorbereitungsjahr, Berufsgrundbildungsjahr, einjährige Berufsfachschulen) sowie die Förderung außerbetrieblicher Berufsausbildungsgänge bzw. Gewährung ausbildungsbegleitender Hilfen werden dargestellt, ebenso die Leistungen der Berufsberatung der BA in Hinblick auf die Feststellung der Ausbildungsreife, die Beurteilung der Berufseignung und die Zuweisung ausbildungsreifer und noch nicht ausbildungsreifer Jugendlicher. Die Vorteile und Nachteile der Neuorganisation der Berufsvorbereitung der BA werden herausgearbeitet. Kritisiert wird unter anderem die Begrenzung der Förderdauer, die vor allem für die Berufsbildung behinderter und benachteiligter Jugendlicher als problematisch eingeschätzt wird. Fazit: 'Das neue Fachkonzept der Berufsvorbereitung der BA setzt sich ehrgeizige Ziele. Die Förderung der Jugendlichen soll deutlich verbessert und gleichzeitig gestrafft werden. Einmündungen in Ausbildung oder Arbeit sollen dadurch in weit größerem Umfang erreicht werden als bisher. Gleichzeitig steht es in der Kritik, dass die einzelnen Zielstellungen möglicherweise einander behindern. Dies zu prüfen, sollte Gegenstand einer weiterführenden Untersuchung sein.' (IAB2)
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Literaturhinweis
Damit fertig werden, das Beste herausholen und es irgendwie schaffen: Beiträge zur Fachtagung "Physisch und psychisch beeinträchtigte Personen am Arbeitsmarkt" vom 15. März 2005 in Wien (2006)
Egger-Subotitsch, Andrea; Steiner, Karin; Sturm, René; Reiterer, Barbara; Kreiml, Thomas; Weber, Maria E.; Meng, Karin;Zitatform
Egger-Subotitsch, Andrea & René Sturm (Hrsg.) (2006): Damit fertig werden, das Beste herausholen und es irgendwie schaffen. Beiträge zur Fachtagung "Physisch und psychisch beeinträchtigte Personen am Arbeitsmarkt" vom 15. März 2005 in Wien. (AMS report 49), Wien: Communicatio Kommunikations- und PublikationsgmbH, 75 S.
Abstract
"Der AMS report 49 beinhaltet Beiträge anläßlich einer von der Abteilung Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation des AMS Österreich gemeinsam mit der Caritas Österreich veranstalteten Fachtagung. Den Veranstaltern war es ein Anliegen, durch die Tagung einen kritischen Austausch von VertreterInnen aus REHA-Forschung und REHA-Praxis über die Situation von RehabilitandInnen am Arbeitsmarkt zu fördern." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
RE(H)A-litäten - Wohin führt der Weg der Teilhabe am Arbeitsleben für junge Menschen mit Behinderung? (2006)
Fink, Armin;Zitatform
Fink, Armin (2006): RE(H)A-litäten - Wohin führt der Weg der Teilhabe am Arbeitsleben für junge Menschen mit Behinderung? In: W. Brand & R. Schulz (Hrsg.) (2006): Berufliche Rehabilitation im Spannungsfeld von Politik, Praxis und Wissenschaft (Arbeit - Bildung - Gesellschaft, 14), S. 103-118.
Abstract
"Um berufliche Rehabilitation auch künftig erfolgreich, wirtschaftlich und effizient anbieten zu können, werden Berufsbildungswerke (BBW) noch stärker nachfrageorientierte Angebote im dargestellten Sinne entwickeln und bei Bedarf auch neue arbeitsmarktpolitische Instrumente für behinderte Menschen umsetzen. Dennoch fügen sich die Leistungen der BBW nur als ein Mosaiksteinchen in das Gesamtbild eines modernen, leistungsfähigen und zukunftsorientierten Sozialstaates ein. Sie sind in ihren Zielen - Teilhabe am Arbeitsleben - von vielen anderen Faktoren abhängig. So muss die Politik die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für mehr Arbeitsplätze schaffen. Wo es keine Arbeitsplätze gibt bzw. wo Neueinstellungen aufgrund der wirtschaftlichen Lage längst zur Ausnahme geworden sind, da sind behinderte Menschen bei der Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt und bei der Arbeitsplatzsuche noch mehr als ohnehin schon benachteiligt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zukunftsperspektiven der Berufsausbildung in den neuen Ländern und die Rolle der Bildungsträger (2006)
Grünert, Holle; Lutz, Burkart; Wiekert, Ingo;Zitatform
Grünert, Holle, Burkart Lutz & Ingo Wiekert (2006): Zukunftsperspektiven der Berufsausbildung in den neuen Ländern und die Rolle der Bildungsträger. (Forschungsberichte aus dem zsh *2004-02 2006-05), Halle, 156 S.
Abstract
"Im Jahre 2004 beauftragte das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Zentrum für Sozialforschung Halle e.V. an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, eine Befragung zu Zukunftsperspektiven der beruflichen Erstausbildung und der Rolle der Bildungsträger in den neuen Bundesländern durchzuführen. Ziel der Untersuchung war es, einen möglichst aktuellen, detaillierten und zuverlässigen (das heißt vor allem auch repräsentativen) Überblick über das Engagement von Bildungsträgern in der beruflichen Erstausbildung zu gewinnen. Damit sollte - so der Wunsch der Auftraggeber - eine bessere Grundlage für zukünftige berufsbildungs- und förderpolitische Entscheidungen geschaffen werden. Die rechnergestützte Telefonbefragung fand im Frühjahr 2004 statt; insgesamt wurden 1.466 in der beruflichen Aus- und Weiterbildung tätige Institutionen (aus einer 'Bruttostichprobe' von etwa 3.800 Adressen) befragt. Mit einigen ausgewählten Trägern aus allen fünf neuen Ländern und Berlin wurden im Frühjahr 2006 vertiefende face-to-face-Interviews geführt. In dem Forschungsbericht werden die wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung vorgestellt. Kapitel I gibt in knapper Form einen zusammenfassenden Überblick. Kapitel II rekurriert noch einmal auf die Problemlage und die Zielstellung des Projektes, während Kapitel III eine Übersicht über die Datenlage und den Methodenbericht enthält. Im Zentrum der beiden folgenden Kapitel stehen die gegenwärtige Struktur der Bildungsträgerlandschaft in den neuen Ländern und Berlin (Kapitel IV) sowie die Zukunftserwartungen der Träger und ihre Aussagen über die von ihnen ins Auge gefassten Zukunftsstrategien (Kapitel V). Der Anhang zum Bericht enthält unter anderem den Fragebogen für die telefonische Befragung, Ergebnisinformationen an die befragten Träger wie auch den Leitfaden für die vertiefenden Interviews." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Schnittstellen zwischen Jugendhilfe (SGB VIII), Grundsicherung (SGB II) und Arbeitsförderung (SGB III) (2006)
Kunkel, Peter-Christian;Zitatform
Kunkel, Peter-Christian (2006): Schnittstellen zwischen Jugendhilfe (SGB VIII), Grundsicherung (SGB II) und Arbeitsförderung (SGB III). In: ZFSH/SGB. Sozialrecht in Deutschland und Europa, Jg. 45, H. 2, S. 76-85.
Abstract
Das SGB VIII wurde mit dem Kinder- und Jugendhilfeweiterentwicklungsgesetz (KICK) zum 1.10.2005 geändert. Trotz dieser Änderungen bleibt das Verhältnis der Jugendhilfe zu den Leistungen nach SGB II und SGB III weitgehend ungeklärt. Der Beitrag versucht, zu einer Klärung der Rechtslage beizutragen, indem er die Schnittstellen zwischen Jugendhilfe, Grundsicherung (SGB II) und Arbeitsförderung (SGB III) analysiert. Diese Schnittstellen ergeben sich vor allem bei den Leistungen (Verfahren zur beruflichen Eingliederung sind z.B. sowohl im SGB VIII als auch im SGB II geregelt) als auch im Verfahren der Leistungsträger und bei einigen sonstigen Regelungen. Die Schnittstellen werden im Einzelnen erläutert und in drei Schaubildern in Form einer tabellarischen Auflistung der einschlägigen unterschiedlichen und z.T. konkurrierenden gesetzlichen Bestimmungen präsentiert. Auf diese Art und Weise werden drei Schnittstellen dargestellt: 1) Schnittstellen zwischen Jugendhilfe (SGB VIII) und Grundsicherung (SGB II), 2) Leistungen der Jugendberufshilfe im Überschneidungsbereich zwischen Jugendhilfe (SGB VIII) und Arbeitsförderung und 3) Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben für wesentlich seelisch behinderte Kinder/Jugendliche und junge Volljährige. (IAB)
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Literaturhinweis
Jugendliche aus Förderschulen - ausbildungsreif und kompetent? (2006)
Zitatform
Niehaus, Mathilde (2006): Jugendliche aus Förderschulen - ausbildungsreif und kompetent? In: W. Brand & R. Schulz (Hrsg.) (2006): Berufliche Rehabilitation im Spannungsfeld von Politik, Praxis und Wissenschaft (Arbeit - Bildung - Gesellschaft, 14), S. 83-92.
Abstract
"Eine große Gruppe Jugendlicher mit Lernbeeinträchtigungen und sozialen Benachteiligungen nimmt keine qualifizierte Berufsausbildung auf oder schließt eine begonnene Ausbildung nicht erfolgreich ab und ist damit von sozialer Ausgrenzung bedroht. Hier wird insbesondere die mangelnde Reife vieler Schulabgängerinnen und -abgänger aus Sicht der Unternehmen angeführt. Im Ausbildungspakt 2005 wird deshalb das Thema Ausbildungsreife zum Schwerpunktthema erhoben. Darüber hinaus wird im Berufsbildungsbericht 2005 gefordert, dass die häufig beklagten fehlenden Kompetenzen Jugendlicher verstärkt zum Thema von Forschung gemacht werden sollten. Der Einsatz von Praktikerinnen und Praktikern aus Handwerk- und Dienstleistungsbereichen in Schulen kann ein Schritt zur Lösung der Übergangsproblematik von Schule ins Erwerbsleben sein. Möglicherweise kann dadurch die seitens der Wirtschaft beklagte mangelnde Ausbildungsreife positiv gewendet werden. Erste Ergebnisse weisen zumindest darauf hin, dass die arbeitsrelevanten Kompetenzen der Jugendlichen des Modellprojekts Hand-Werk-Lernen gegenüber den Jugendlichen aus Schulen ohne Modellprojekt von den betrieblichen Akteuren positiver eingeschätzt werden. Es bleibt abzuwarten, ob sich die Ergebnisse nach Untersuchung der größeren Stichprobe über zwei Entlassjahrgänge ebenfalls zeigen. Möglicherweise aber ist der gesamte Ansatz verengt und die Frage nach den Kompetenzen der Jugendlichen kann gar nicht mehr an die Schule gestellt werden, sondern muss darüber hinausgehen. Wenn Bildung in wachsendem Maß durch Vorgänge informellen Lernens bestimmt wird und Aspekte von Selbststeuerung und Selbstorganisation Bedeutung haben, dann ist der Jugendliche selbst in den Mittelpunkt zu stellen. Vieles deutet auf diese Entwicklung in der Forschung hin." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Lernort Betrieb - berufliche Qualifizierung von benachteiligten Jugendlichen: methodische Ansätze für Ausbilder und Ausbilderinnen. Eine Expertise der Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gGmbH bfz Bildungsforschung für das Good Practice Center zur Förderung von Benachteiligten in der Beruflichen Bildung (GPC) (2006)
Oberth, Christa; Zeller, Beate; Krings, Ursula;Zitatform
Oberth, Christa, Beate Zeller & Ursula Krings (2006): Lernort Betrieb - berufliche Qualifizierung von benachteiligten Jugendlichen. Methodische Ansätze für Ausbilder und Ausbilderinnen. Eine Expertise der Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gGmbH bfz Bildungsforschung für das Good Practice Center zur Förderung von Benachteiligten in der Beruflichen Bildung (GPC). Bonn, 77 S.
Abstract
"Die Expertise stellt verschiedene Verfahrensweisen und Methoden vor, die für die Qualifizierung Jugendlicher mit besonderem Förderbedarf am Lernort Betrieb geeignet sind. Die Expertise beruht auf der Untersuchung zahlreicher Projekte, in denen auf unterschiedliche Weise Formen der Erschließung und Nutzung des Lernorts Betrieb für die Zielgruppe entwickelt und erprobt wurden. Ziel der Expertise ist, geeignete Vorgehensweisen zu identifizieren, Praxiserfahrungen aus den untersuchten Projekten auszuwerten und Handlungsempfehlungen für die Einbeziehung und verstärkte Nutzung des Lernorts Betrieb für Qualifizierungsprozesse benachteiligter Jugendlicher zu entwickeln." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Jugendliche mit besonderem Förderbedarf: eine Aufgabe der Berufsbildung (2006)
Schier, Friedl;Zitatform
Schier, Friedl (2006): Jugendliche mit besonderem Förderbedarf. Eine Aufgabe der Berufsbildung. In: Jugend, Beruf, Gesellschaft, Jg. 57, H. 1, S. 23-28.
Abstract
"Der Beitrag versucht einen Überblick über einen Teilbereich der beruflichen Bildung zu geben: die Benachteiligtenförderung, die von manchen auch als 'Förderdschungel' bezeichnet wird. Die Herausforderung wird deutlich, wenn man bedenkt, dass über 1 Million junge Menschen zur Zielgruppe mit besonderem Förderbedarf gezählt werden können!" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Vom Modellversuch Integrative Ausbildung für Büroberufe (IntAB) zur Individualisierung des Lernes in der dualen Berufsausbildung (2006)
Schulze, Hartmut;Zitatform
Schulze, Hartmut (2006): Vom Modellversuch Integrative Ausbildung für Büroberufe (IntAB) zur Individualisierung des Lernes in der dualen Berufsausbildung. In: W. Brand & R. Schulz (Hrsg.) (2006): Berufliche Rehabilitation im Spannungsfeld von Politik, Praxis und Wissenschaft (Arbeit - Bildung - Gesellschaft, 14), S. 119-128.
Abstract
Im Modellversuch Integrative Ausbildung für Büroberufe (IntAB) wurde in den Jahren 2000 bis 2003 eine Berufsausbildung für lern- und körperbehinderte Auszubildende in Büroberufen entwickelt. Ziele des Modellversuchs waren die Entwicklung selbständigen Lernens, die Institutionalisierung von Lernortkooperation, die Differenzierung des Prüfungswesens sowie die Integration in Arbeit und Beschäftigung. In dem Beitrag werden die bezüglich dieser Aspekte gesammelten Erfahrungen zusammengefasst. Ein Schwerpunkt liegt auf den Erfahrungen mit dem Einsatz des Lernpasses. Mit dem Lernpass erhalten die Auszubildenden einen Überblick über die Lerninhalte und Bildungsziele, eine Dokumentation der individuellen Lernerfolge mit einer Selbst- und Fremdeinschätzung sowie eine individuelle Förderplanung. Der Lernpass dient zur Selbststeuerung des Lernens durch die Auszubildenden und ermöglicht die Individualisierung des Lernens. Der Lernpass kommt auch im Projekt 'Büroberufe' zur Anwendung, in dem seit 2006 eine individualisierte Ausbildung von Bürokaufleuten, Kaufleuten im Gesundheitswesen und Steuerfachangestellen stattfindet. (IAB)
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Literaturhinweis
Konzept eines betrieblichen Berufsbildungsbereiches: integrative berufliche Eingliederungsmaßnahme für junge Erwachsene mit Behinderung im Übergang von der Schule in den Beruf (2006)
Zitatform
(2006): Konzept eines betrieblichen Berufsbildungsbereiches. Integrative berufliche Eingliederungsmaßnahme für junge Erwachsene mit Behinderung im Übergang von der Schule in den Beruf. In: Impulse H. 38, S. 32-35.
Abstract
"Die Redaktion der Zeitschrift Impulse stellt ein Konzept einer integrativen beruflichen Eingliederungsmaßnahme für junge Erwachsene mit Behinderung im Übergang von der Schule in den Beruf vor." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufsbildungswerke: Einrichtungen zur beruflichen Rehabilitation junger Menschen mit Behinderung (2006)
Abstract
"Das Verzeichnis gibt einen Überblick über alle Einrichtungen zur erstmaligen beruflichen Eingliederung behinderter Menschen. Die Broschüre ist Wegweiser und Orientierungshilfe für den Bereich der beruflichen Rehabilitation Jugendlicher." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie die Ausgabe von 2008 -
Literaturhinweis
Benachteiligte Jugendliche in der Ausbildung: Anforderungen an ein integratives berufspädagogisches Förderkonzept (2005)
Allespach, Martin; Deuschle, Siegfried; Rohr, Erwin; Bremer, Rainer; Novak, Hermann; Weiser, Manfred; Kornmann, Reimer;Zitatform
Allespach, Martin, Rainer Bremer, Siegfried Deuschle, Reimer Kornmann, Hermann Novak, Erwin Rohr & Manfred Weiser (2005): Benachteiligte Jugendliche in der Ausbildung. Anforderungen an ein integratives berufspädagogisches Förderkonzept. Marburg: Schüren, 168 S.
Abstract
"Im Mittelpunkt des Buches steht die Ausbildung von Jugendlichen, die pauschal und undifferenziert als benachteiligte Jugendliche bezeichnet werden. Sie sind häufig die Verlierer, wenn es um eine qualifizierte, zukunftsorientierte Berufsausbildung geht. Was für sie geeignet ist, scheint klar zu sein: Sondermassnahmen, Warteschleifen in Form von Berufspraktika und Qualifizierungsmassnahmen in Berufen mit wenig Aussichten. Aus unterschiedlicher Perspektive wird das Problem der sogenannten Benachteiligtenförderung diskutiert und der Rahmen für einen integrativen Ansatz, dem berufspädagogischen Förderkonzept, abgesteckt. Dabei wird in dem Buch die Bedeutung des Themas unter den Gesichtspunkten Gesellschaft, Jugend, Berufsbildung und Arbeitsmarkt betrachtet; die berufspädagogische, integrationspädagogische förderpädagogische Herausforderung herausgearbeitet; auf die Rahmenbedingungen für eine Ausbildung von zu fördernden Jugendlichen i.S. von Ausbildungs- und Schulentwicklung eingegangen und die jeweiligen Anforderungen für Schüler und Lehrer formuliert. Die Autoren, aus der Bildungspraxis und der Bildungsforschung kommend, sind sich einig in der Zielsetzung, allen Jugendlichen eine qualifizierte Berufsausbildung zu ermöglichen und ihnen damit den Erwerb einer umfassenden berufliche Handlungskompetenz sicher zu stellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Vorwort von Rainer Bliesener und Jörg Hofmann;
Fördern statt Ausgrenzen: Allen Jugendlichen eine Ausbildung mit Perspektiven ermöglichen (7-8);
Martin Allespach und Hermann Novak: Abbau von Benachteiligung als berufspädagogischer Auftrag und berufspädagogische Herausforderung (9-52);
Siegfried Deuschle: 'Benachteiligte Jugendliche' Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten der betrieblichen Interessenvertretungen (53-65);
Erwin Ruhr: Gleichheiten, Ungleichheiten. Zu einigen Problemen der sogenannten Benachteiligungen (67-85);
Raineer Bremer: Fördern statt ausgrenzen - Die Bedeutung des Themas unter den Gesichtspunkten Gesellschaft, Jugend, Berufsbildung und Arbeitsmarkt (87-116);
Reimer Kornmann; Förderdiagnostik bei berufspädagogischen Fragestellungen (117-132);
Manfred Weiser und Reimer Kornmann: Integrationspädagogik: Herausforderungen und Anforderungen (133-152);
Manfred Weiser: Beteiligung und Verantwortung - Aspekte der Schulentwicklung an einer Förderschule (153-168);
Dieter Bögenhold: Einleitung (9);
Arbeit in und von kleinen und mittleren Unternehmen;
Josef Mugler: Bestimmungsfaktoren der Attraktivität der Arbeit in Klein- und Mittelbetrieben (15-32);
Martin Abraham: die Rolle des (Ehe-)Partners für kleine und mittlere Unternehmen (33-50);
Hellmuth Lange und Andre Städler: Problemfeld Innovation - Zum Wandel von Ingenieurarbeit in KMU unter den Bedingungen betrieblicher Reorganisationsprozesse (51-76);
Dieter Bögenhold: Die Entwicklung zu Dienstleistungen - Ein wirtschaftshistorisches Erklärungsmuster für Veränderungen in der Unternehmensorganisationen und für das Entstehen neuer KMU (77-100);
Selbständige und Unternehmensgründungen: Wirtschafts- und Sozialpolitische Gesichtspunkte;
Manfred Lueger, Hermann Frank und Christian Korunka: Zur Heterogenität des Gründens - Eine komparative Analyse österreichischer Unternehmensgründungen (101-122);
Uschi Backes-Gellner, Gülden Demirer und Petra Moog: Hochschulinduzierte Bründungen im Kontext der Gründungsforschung: Grenzen und Lösungsmöglichkeiten einer empirischen Analyse (123-144);
Uwe Fachinger und Angelika Oelschläger. Selbständige und ihre Altersvorsorge: Sozialpolitischer Handlungsbedarf (145-174);
Entrepreneurship und Industrie- und Strukturpolitik;
Klaus Semlinger: Deutsche und japanische Kleinbetriebe im Vergleich - Entwicklungsperspektiven im Internationalisierungsprozess der Wirtschaft (175-192); Gunther Tichy: Die Globalisierung als Bedrohung der europäischen (Klein-)Unternehmen? - Ein Plädoyer für eine europäische Wirtschafts- und Unternehmenspolitik (193-228); David Foden: Entrepreurship - Eine Betrachung aus gewerkschaftlicher Sicht (229-242). -
Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt der Zukunft: Qualifikationsanforderungen und Integrationschancen behinderter Menschen (2005)
Zitatform
Allmendinger, Jutta & Angela Rauch (2005): Der Arbeitsmarkt der Zukunft. Qualifikationsanforderungen und Integrationschancen behinderter Menschen. In: Fachverband Sucht (Hrsg.) (2005): Perspektiven für Suchtkranke : Teilhabe fördern, fordern, sichern (Schriftenreihe des Fachverbandes Sucht, 28), S. 14-24.
Abstract
"In dem Beitrag geht es um die Chancen, die behinderte Menschen für eine Teilhabe am Erwerbsarbeit haben, nicht um die gesellschaftlichen Integrationschancen im Allgemeinen. Teilhabe am Arbeitsleben ist gerade für Menschen mit Behinderungen eine wichtige Voraussetzung dafür, in einem gleichberechtigten Miteinander in der Gesellschaft leben zu können. Deshalb setzt das SGB IX hier einen Schwerpunkt. Ziel ist es, die Erwerbsfähigkeit Behinderter oder von Behinderung bedrohter Menschen (wieder)herzustellen, jeweils soweit ihre Leistungsfähigkeit das zulässt. Dabei soll ihre Teilhabe am Arbeitsleben möglichst auf Dauer gesichert werden. In dem Beitrag geben wir zunächst einen Überblick über die wenigen vorhandenen Rahmendaten zur Sozialstruktur behinderter Menschen und vergleichen deren Lage mit der Situation formal Nichtbehinderter. Vertiefend, und notgedrungen auf eine andere Datengrundlage zurückgreifend, betrachten wir dann die Arbeitslosigkeit von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen, also einen Personenkreis, der nicht deckungsgleich mit den Behinderten ist. Wir schließen mit einer Skizze der Erwerbsarbeit von morgen und fragen, welche Zukunft die Behinderten haben und welche Voraussetzungen dafür zu schaffen sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Chancen zweijähriger Ausbildungsberufe (2005)
Althoff, Heinrich;Zitatform
Althoff, Heinrich (2005): Die Chancen zweijähriger Ausbildungsberufe. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 101, H. 2, S. 281-287.
Abstract
Von den zweijährigen, theoriegeminderten Ausbildungsberufen wird erwartet, dass sie einen Teil der Jugendlichen aufnehmen, die aufgrund mangelnder Berufsreife oder fehlender schulischer Abschlüsse keinen geeigneten Ausbildungsplatz finden. Anhand der Entwicklung der Ausbildungsdauer von Berufen für behinderte Jugendliche wird gezeigt, dass von Berufen mit kurzer Ausbildungszeit kein nennenswerter Beitrag zur Lösung der gegenwärtigen Probleme am Ausbildungsstellenmarkt zu erwarten ist. Hierzu werden Erfahrungen zur Ausbildungsdauer, insbesondere zur Ausbildungsdauer behinderter Jugendlicher, quantitativ analysiert. Dabei zeigt sich, dass die zuständigen Stellen der Wirtschaft (Kammern) seit den 70er Jahren die Ausbildungsdauer der Berufe für Behinderte deutlich angehoben haben. Auch Einrichtungen und Betriebe entscheiden sich zunehmend für längere Ausbildungszeiten. Trotz des proklamierten Ziels der Spitzenverbände der Wirtschaft, weniger qualifizierten Jugendlichen theoriegeminderte zweijährige Berufe anzubieten, ist nicht erwarten, dass die ausbildende Wirtschaft die neuen zweijährigen Berufe akzeptieren wird. (IAB)
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Literaturhinweis
Modelle der Berufsbildung von behinderten Jugendlichen: die Suche nach dem optimalen Weg (2005)
Baranauskiene, Ingrida; Gerulaitiene, Zivile;Zitatform
Baranauskiene, Ingrida & Zivile Gerulaitiene (2005): Modelle der Berufsbildung von behinderten Jugendlichen. Die Suche nach dem optimalen Weg. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 19, H. 5, S. 189-199.
Abstract
"In dem Beitrag werden die Besonderheiten der Modelle beruflicher Bildung von Personen mit leichtem Behinderungsgrad nach WHO, z. B. junger Menschen mit Lernbehinderung, anhand der Beispiele von 15 europäischen Berufsbildungsinstitutionen betrachtet. In Verallgemeinerung der Forschungsergebnisse kann man behaupten, dass die Auswahl eines bestimmten Modells kein wesentliches Kriterium der erfolgreichen Berufsbildung von Personen mit leichtem Behinderungsgrad und ihrer Berufsanpassung ist. Es ist klar, dass jedes Modell seine eigenen Vorteile und Nachteile hat. Darum gibt es auch genug Reserven, um jedes Modell zu perfektionieren. Dem 'idealen' Modell der Berufsbildung von Jugendlichen mit leichtem Behinderungsgrad kommt das 'Modell der beruflichen Konkurrenzfähigkeit' oder sogenanntes ' Duales Modell' am nächsten. In einer Kombination der Konkurrenzfähigkeitsidee mit einer beruflichen Unterstützung am Arbeitsplatz hätten wir einen Weg, nach dem die Anhänger des sozialen Paradigma beruflicher Bildung von Menschen mit leichtem Behinderungsgrad streben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Teilhabe am Arbeitsleben: Wege der beruflichen Integration von Menschen mit Behinderung (2005)
Bieker, Rudolf; Bieker, Rudolf; Rauch, Angela ; Schäfers, Markus ; Blesinger, Berit; Schartmann, Dieter; Dings, Wolfgang; Schier, Friedel; Frehe, Horst; Schmal, Andreas; Haerlin, Christiane; Schüller, Simone ; Hinz, Andreas; Schwendy, Arnd; Lelgemann, Reinhard; Senner, Anton; Biermann, Horst; Theunissen, Georg; Faßmann, Hendrik; Wansing, Gudrun; Haines, Hartmut; Weiand, Elisabeth-Charlotte; Niehaus, Mathilde ; Wendt, Sabine; Frühauf, Theo; Ziegler, Mechthild; Boban, Ines; Krohn, Jochen;Zitatform
Bieker, Rudolf (Hrsg.) (2005): Teilhabe am Arbeitsleben. Wege der beruflichen Integration von Menschen mit Behinderung. Stuttgart: Kohlhammer, 367 S.
Abstract
"Die Teilhabe am Arbeitsleben ist für Menschen mit körperlichen, geistigen oder seelischen Beeinträchtigungen ein zentraler Baustein für persönliche Autonomie und soziale Integration. Das Buch behandelt die vielfältigen Möglichkeiten, Instrumentarien und Handlungsansätze, mit denen das sozialpolitische Ziel der gleichberechtigten Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben verwirklicht werden soll. Eng am Prozess der beruflichen Integration orientiert und unter Berücksichtigung aktueller Entwicklungen in Gesetzgebung und Praxis wird das schwer überschaubare Feld der beruflichen Förderung für Studierende und Fachkräfte transparent gemacht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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