Arbeitsmarkt Kinderbetreuung
Seit dem 1. August 2013 haben Eltern einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder zwischen einem und drei Jahren. Qualitativ hochwertige und ausreichende Kinderbetreuungsmöglichkeiten werden von Eltern verstärkt eingefordert. Was bedeutet das für die Beschäftigten in den Betreuungseinrichtungen? Wie ist ihre Arbeitssituation und wie gestaltet sich die Diskussion um die Professionalisierung der Fachkräfte? Dieses Themendossier stellt Literatur- und Projektnachweise und weiterführende Links zu den Qualifikationsanforderungen und dem Fachkräftebedarf an qualifiziertem Personal in der Kinderbetreuung zusammen. Im Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.
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Literaturhinweis
Neue Herausforderungen für die Kindertagesstätten: Professionalisierung des Personals in der Frühpädagogik (2012)
Blossfeld, Hans-Peter; Roßbach, Hans-Günther;Zitatform
Blossfeld, Hans-Peter & Hans-Günther Roßbach (2012): Neue Herausforderungen für die Kindertagesstätten. Professionalisierung des Personals in der Frühpädagogik. In: Zeitschrift für Familienforschung, Jg. 24, H. 2, S. 199-225.
Abstract
"Die meisten Experten sind sich heute weitgehend einig, dass das entscheidende Fundament für spätere erfolgreiche Bildungs- und Berufskarrieren im Lebenslauf bereits in der frühkindlichen Entwicklung gelegt wird. Qualitativ hochwertige Bildungsangebote in den Kindertagesstätten sind deswegen auch ein wichtiges Ziel. Allen Kindern muss dort ein Zugang zu vielfältigen Bildungsangeboten und Lerninhalten eröffnet werden. Eine Schlüsselrolle kommt in diesem Zusammenhang der Qualität des frühpädagogischen Personals zu. Der vorliegende Beitrag fasst die Ergebnisse des Gutachtens des Aktionsrats Bildung aus dem Frühjahr 2012 zur Professionalisierung des pädagogischen Personals in der frühkindlichen Bildung zusammen. Er skizziert zunächst die gestiegenen gesellschaftlichen Erwartungen und Anforderungen an die frühpädagogischen Einrichtungen als Bildungseinrichtungen. Dann diskutiert er die Rolle der Qualität frühpädagogischer Einrichtungen. Dabei zeigt sich, dass dort die entscheidenden Qualitätsmerkmale das Ausbildungsniveau und die Kompetenzen des frühpädagogischen Personals sind. Der Beitrag fragt auch, wer auf welcher Ebene ausgebildet wird und welche Ausbildungskapazitäten dem Personalbedarf gegenüberstehen. Dabei stellt sich heraus, dass das frühpädagogische Personal noch auf längere Zeit sowohl auf Fachschul- als auch auf Hochschulebene ausgebildet werden muss. Auf beiden Ebenen werden im vorliegenden Beitrag Handlungsbedarfe für die Politik identifiziert, wobei auch die Fort- und Weiterbildung mit einbezogen wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Länderreport Frühkindliche Bildungssysteme 2011: Transparenz schaffen - Governance stärken (2012)
Bock-Famulla, Kathrin; Lange, Jens;Zitatform
Bock-Famulla, Kathrin & Jens Lange (2012): Länderreport Frühkindliche Bildungssysteme 2011. Transparenz schaffen - Governance stärken. (Länderreport Frühkindliche Bildungssysteme), Bielefeld: Bertelsmann Stiftung, 334 S.
Abstract
"Der 'Länderreport Frühkindliche Bildungssysteme 2011' hat das Schwerpunktthema 'pädagogisches Personal'. Er gibt Auskunft darüber, wie viele Kinder von einer Erzieherin betreut werden, wie das pädagogische Personal qualifiziert ist und was die Bundesländer gegen den drohenden Fachkräftemangel unternehmen. Die aktuellen Daten der dritten Ausgabe stammen aus der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik und einer Befragung aller Länderministerien. 16 Länderprofile mit übersichtlichen Grafiken und Tabellen informieren über Angebote, Rahmenbedingungen und Entwicklungstrends." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Männer in Kitas (2012)
Cremers, Michael; Trautvetter, Mariele; Gerner Wohlgemuth, Ulla; Hocke, Norbert; Krabel, Jens; Icken, Angela; Aigner, Josef Christian; Koch, Bernhard; Andrä, Markus; Melcher, Marc; Brandes, Holger; Mösinger-Strubreither, Barbara; Diaz, Miguel; Nelson, Bryan G.; Farquhar, Sarah-Eve; Neubauer, Gunter; Rohrmann, Tim ; Poscheschnik, Gerald; Aster, Reiner; Puhlmann, Angelika; Emilsen, Kari; Röseler, Wenke; Amann, Ulrike; Schauer, Gabriele; Höyng, Stephan; Schiltz, Alexandra; Cameron, Claire; Schulte, Sandra;Zitatform
Cremers, Michael, Stephan Höyng, Jens Krabel & Tim Rohrmann (Hrsg.) (2012): Männer in Kitas. Opladen: Budrich, 418 S.
Abstract
"Der Band gibt einen breiten Überblick über den aktuellen Stand der Forschung zum Thema 'Männer in Kitas' sowie über politische und pädagogische Strategien zur Gewinnung von mehr männlichen Fachkräften für das Arbeitsfeld Kindertageseinrichtungen. Dies umfasst die Bereiche Berufsorientierung, Ausbildung/Qualifizierung und Praxis, gesellschaftspolitische Fragen sowie politische Strategien, insbesondere das ESF-Modellprogramm 'MEHR Männer in Kitas'. Neben einer Darstellung der Situation in Deutschland stellen Beiträge von führenden internationalen ExpertInnen Forschungsergebnisse, Diskussionen, Strategien und Erfolge in anderen Ländern vor." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Quereinstiege in den Erzieherinnenberuf: Strategien zur Gewinnung zusätzlicher Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen (2012)
Dudeck, Joanna; Gebrande, Johanna;Zitatform
Dudeck, Joanna & Johanna Gebrande (2012): Quereinstiege in den Erzieherinnenberuf. Strategien zur Gewinnung zusätzlicher Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen. (WiFF-Studien 19), München, 74 S.
Abstract
"Quereinstiege in die Ausbildung und in das Berufsfeld von Erzieherinnen und Erziehern haben aufgrund des erhöhten Fachkräftebedarfs eine zunehmende Bedeutung. Die vorliegende Expertise stellt die Möglichkeiten der Zugänge und Qualifizierung für Quereinsteigende dar. Der Fokus liegt dabei auf der sogenannten Externenprüfung - einer Prüfung, die das Nachholen des Berufsabschlusses der Erzieherin / des Erziehers ermöglicht - und auf der Teilzeitausbildung. Weitere Möglichkeiten für einen Quereinstieg in das Berufsfeld werden exemplarisch anhand von fünf länderspezifischen Maßnahmen aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mehr als Qualifizierung: was bedeutet Professionalisierung in der Kindertagespflege? Eine empirische Konkretisierung (2012)
Heitkötter, Martina; Wiemert, Heike; Heeg, Stefan;Zitatform
Heitkötter, Martina, Stefan Heeg & Heike Wiemert (2012): Mehr als Qualifizierung. Was bedeutet Professionalisierung in der Kindertagespflege? Eine empirische Konkretisierung. In: DJI-Impulse H. 2, S. 19-22.
Abstract
"Die aktuelle Professionalisierungsforschung im Bereich der Pädagogik der Kindheit weist drei Verengungen auf: Sie nimmt erstens fast ausschließlich den institutionellen Bereich der Kinderbetreuung in Kitas und Krippen in den Blick, während die andere Säule des Betreuungssystems, die Kindertagespflege, bislang unberücksichtigt bleibt. Sie konzentriert sich zweitens weitgehend auf die Berufsgruppe der Erzieherinnen und Erzieher und fokussiert dabei drittens stark auf den Bereich der Qualifizierung. Dieser Beitrag richtet dagegen den Blick auf Ansätze der Professionalisierung für die Kindertagespflege auf Basis des abgeschlossenen empirischen Forschungsprojekts 'Professionalisierung der Kindertagespflege als Dienstleistung' von der Universität Bielefeld in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Jugendinstitut (Wiemert/Heeg 2012). Dabei wurden im Rahmen von drei Regionalstudien Hemmnisse und Ansätze der Professionalisierung der Kindertagespflege untersucht." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Professionalisierung im Elementarbereich: Personalentwicklung im Spannungsfeld von Anspruch und Wirklichkeit (2012)
Hogrebe, Nina; Böttcher, Wolfgang; Schulz, Sabrina;Zitatform
Hogrebe, Nina, Sabrina Schulz & Wolfgang Böttcher (2012): Professionalisierung im Elementarbereich. Personalentwicklung im Spannungsfeld von Anspruch und Wirklichkeit. In: Soziale Passagen, Jg. 4, H. 2, S. 247-261. DOI:10.1007/s12592-012-0110-6
Abstract
"Im Kontext von erweiterten Anforderungen an Erzieherinnen werden Strategien zum Ausbau und zur Weiterentwicklung der Qualität frühkindlicher Institutionen und Angebote in vielen Ländern mit einem Diskurs zur Professionalität verknüpft. Während Überlegungen zu einer Rekrutierung von geeignetem qualifiziertem Personal vor allem mit einer Diskussion um eine akademische Ausbildung von Frühpädagoginnen einhergehen, fokussiert der vorliegende Beitrag das Feld der Personalentwicklung in Bezug auf das bereits im Feld agierende Fachpersonal. Dabei wird im Sinne eines umfassenden Personalmanagements vor allem das Verhältnis zwischen der geforderten Erweiterung von Qualifikationen der pädagogischen Kräfte und ihren Arbeitsbedingungen überprüft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Frauen und Männer in der Frühpädagogik: genderbezogene Bestandsaufnahme (2012)
Keil, Johannes; Thielemann, Nurdin; Pasternack, Peer;Zitatform
Keil, Johannes, Peer Pasternack & Nurdin Thielemann (2012): Frauen und Männer in der Frühpädagogik. Genderbezogene Bestandsaufnahme. (HoF-Arbeitsberichte 2012/02), 50 S.
Abstract
"In der Frühpädagogik vollzieht sich ein dynamischer Professionalisierungsprozess. Dieser ist dadurch gekennzeichnet, dass die Mehrstufigkeit der anzutreffenden Qualifikationen verstärkt wird: Die Ausbildungswege und -abschlüsse reichen nunmehr von der Berufsfachschule bis zum universitären Master. Mittel- und ggf. langfristig ist dabei von einer Teilakademisierung des Berufsfeldes auszugehen. Neben der Qualitätssteigerung der frühpädagogischen Arbeit ist deren zentrales Motiv, Höherwertigkeit des Erzieher/innen-Berufs zu erzeugen. Damit soll einerseits das Berufsfeld für Männer attraktiver werden. Andererseits soll die Professionalisierung den in diesem Feld quantitativ überwiegend tätigen Frauen Karrierechancen eröffnen. Hier ergibt sich ein Zielkonflikt: Höherwertige Ausbildungen, gesteigertes Sozialprestige und die damit entstehenden beruflichen Chancen werden tendenziell eher von Männern als von Frauen in die Wahrnehmung von Karriereoptionen umgemünzt. Ohne aktive Gegensteuerung ist zu erwarten, dass die gestufte Teilakademisierung zu einer geschlechtsspezifisch gestuften Professionalisierung in der Frühpädagogik führt. Die attraktiveren Berufspositionen würden dann eher von Männern besetzt, während Frauen auf den weniger attraktiven Stellen dominierten. Dabei entsteht eine spannungsreiche Herausforderung: Aus pädagogischen wie gleichstellungspolitischen Gründen sind ebenso Männer für das Berufsfeld unterhalb der Leitungsebenen zu gewinnen, wie dies nicht zu Lasten der Aufstiegschancen für Frauen gehen darf. Der vorliegende Report liefert im Sinne einer geschlechtsspezifischen Eröffnungsbilanz erstmals einen Gesamtüberblick zur Präsenz von Frauen und Männern in den verschiedenen - u.a. hinsichtlich ihrer Attraktivität differenzierten - Berufspositionen des frühpädagogischen Feldes." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Warum wir mehr und bessere Kitas brauchen: zum Zusammenhang von frühkindlicher Betreuung und Fachkräftepotenzialen (2012)
Kettner, Anja;Zitatform
Kettner, Anja (2012): Warum wir mehr und bessere Kitas brauchen. Zum Zusammenhang von frühkindlicher Betreuung und Fachkräftepotenzialen. (IAB-Bibliothek 338), Bielefeld: Bertelsmann, 117 S. DOI:10.3278/300786w
Abstract
"Die Arbeit beschäftigt sich mit der besonderen Bedeutung außerfamiliärer Betreuungs- und Bildungsangebote in Kindertageseinrichtungen (einschl. Kinderkrippen) für die kurz- und langfristige Stärkung des Fachkräfteangebots. Anhand zahlreicher Forschungsergebnisse aus der Hirnforschung, der Psychologie, der Erziehungswissenschaft, der Soziologie und der Ökonomie wird belegt, dass staatliche Investitionen in außerfamiliäre Betreuung besonders hohe individuelle und volkswirtschaftliche Renditen erbringen und - bei hoher Angebotsqualität - gleichzeitig drei Funktionen erfüllen können: a) sorgen sie für eine langfristige Verbesserung des Qualifikationsstandes der Bevölkerung, weil sie Bildungschancen verbessern und die individuelle Lernfähigkeit und Lernbereitschaft nachhaltig fördern, b) stärken sie das Arbeitsangebot langfristig über höhere Geburtenraten und c) stärken sie das Angebot bereits kurzfristig durch eine mögliche Ausweitung des Erwerbsumfangs von Müttern und Vätern. Die Arbeit zeigt anschließend mit umfänglichem Zahlenmaterial, dass der aktuelle Stand des Ausbaus in Deutschland bislang unzureichend ist, sowohl hinsichtlich der angebotenen Zahl von Betreuungsplätzen als auch hinsichtlich ihrer Qualität. Insbesondere gibt es derzeit weder verbindliche Qualitätskriterien noch wird die Qualität von Betreuung evaluiert. In diesem Kontext wird auch diskutiert, dass Angebote in der öffentlich geförderten Kindertagespflege im Durchschnitt eine vergleichsweise geringe Betreuungsqualität haben und deshalb kein Ersatz für professionelle Angebote in Kindertageseinrichtungen sein können. Bislang wird aufgrund der unzureichenden Investitionen in diesen Bildungsbereich beträchtliches Wachstumspotential verschenkt, auf das Deutschland angesichts der zunehmenden relativen Verknappung qualifizierter Arbeitskräfte aber keinesfalls verzichten kann, wenn wirtschaftlicher Erfolg und die Finanzierung der Solidarsysteme auch für die Zukunft gesichert sein sollen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Kettner, Anja;Weiterführende Informationen
E-Book Open Access -
Literaturhinweis
Von der Hochschule an die Kita: berufliche Erfahrungen von Absolventinnen und Absolventen kindheitspädagogischer Bachelorstudiengänge (2012)
Kirstein, Nicole; Fröhlich-Gildhoff, Klaus; Haderlein, Ralf;Zitatform
Kirstein, Nicole, Klaus Fröhlich-Gildhoff & Ralf Haderlein (2012): Von der Hochschule an die Kita. Berufliche Erfahrungen von Absolventinnen und Absolventen kindheitspädagogischer Bachelorstudiengänge. (WiFF-Expertisen 27), München, 44 S.
Abstract
"Welche Erfahrungen machen die Absolventinnen und Absolventen kindheitspädagogischer Studiengänge auf dem Arbeitsmarkt? Die Autorin und die Autoren haben die Ergebnisse von sechs Absolventenstudien zusammengefasst und analysiert. Sie zeigen das Beschäftigungsprofil der ersten graduierten Kindheitspädagoginnen und -pädagogen und informieren über die aktuelle Arbeitsmarktlage." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Struktur und Organisation der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern: eine bundesweite Befragung von Fachschul- und Abteilungsleitungen (2012)
Leygraf, Jan;Zitatform
Leygraf, Jan (2012): Struktur und Organisation der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern. Eine bundesweite Befragung von Fachschul- und Abteilungsleitungen. (WiFF-Studien 16), Halle, 52 S.
Abstract
"Der Großteil der pädagogischen Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen sind Erzieherinnen und Erzieher. In einer bundesweiten Befragung von Schul- bzw. Abteilungsleitungen an Fachschulen und Fachakademien hat die Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF) Daten zur Ausbildung dieser Berufsgruppe erhoben: Wie ist die Ausbildung strukturiert und organisiert? Wie werden die angehenden Erzieherinnen und Erzieher finanziell gefördert? Welche Funktion haben die Fachschulen bei der Weiterbildung und in welchem Umfang werden Leistungen auf ein Hochschulstudium angerechnet?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Fort- und Weiterbildung frühpädagogischer Fachkräfte im europäischen Vergleich (2012)
Zitatform
Oberhuemer, Pamela (2012): Fort- und Weiterbildung frühpädagogischer Fachkräfte im europäischen Vergleich. (WiFF-Studien 17), München, 101 S.
Abstract
"Die Fort- und Weiterbildungslandschaft für frühpädagogische Fachkräfte ist im internationalen Vergleich sehr heterogen. Die Autorin gibt einen systematischen Überblick über die frühpädagogische Weiterbildung in sechs europäischen Ländern - Dänemark, England, Italien, Schweden, Slowenien und Ungarn. Anhand von Länderprofilen stellt sie Unterschiede, Gemeinsamkeiten und Besonderheiten im Vergleich zu Deutschland heraus." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zukunftsfeld Dienstleistungsarbeit: Professionalisierung - Wertschätzung - Interaktion (2012)
Reichwald, Ralf; Pößl, Angelika; Kalkowski, Peter; Munz, Claudia; Isfort, Michael; Niethammer, Manuela; Hoffmann, Anna; Müller, Olaf; Hinding, Barbara; Rottländer, Ruth; Hilger, Stefan; Schlick, Christopher M.; Herms, Isabel; Spitzner, Alexander; Hemmann-Kuhne, Erdmuthe; Thallmaier, Stefan; Hellweg, Susanne; Unger, Tim; Heinen, Simon; Wappenschmidt-Krommus, Ellen; Heeg, Stefan; Zühlke-Robinet, Klaus; Hartmann, Elisa; Möslein, Kathrin; Habicht, Hagen; Marrs, Kira; Götte, Silke Dorethe; Lichtenthaler, Philipp W.; Fuchs-Frohnhofen, Paul; Leyendecker, Markus; Fischer, Evelyne; Kratzer, Nick; Fischbach, Andrea; Kocyba, Hermann; Esch, Karin; Krämer, Tobias; Klatt, Rüdiger; Kinne, Ivonne; Schipanski, Agnes; Kastner, Michael; Dunkel, Wolfgang; Neuhaus, Andrea; Duisburg, Malte; Rhein, Miriam; Duell, Werner; Spanowski, Marion; Djaloeis, Raymond; Tremel, Volker; Diart, Martin; Weihrich, Margit; Decker, Catharina; Möllenhoff, Nikolaus; Ciesinger, Kurt-Georg; Hermann, Sibylle ; Brauckmann, Arno; Frenz, Martin ; Bootz, Ingeborg; Kämpf, Tobias; Boes, Andreas ; Schieferdecker, Richard; Blass, Kerstin; Wagner, Jost; Birken, Thomas; Marfels, Klaus; Beutler, Kai; Keiser, Sarina; Bessin, Claudia; Stock, Gereon; Baukrowitz, Andrea; Krüger, Tim; Baethge, Martin; Müller, Klaus ; Albrecht, Brigitte; Paul, Gerd; Akca, Selda;Zitatform
Reichwald, Ralf, Martin Frenz, Sibylle Hermann & Agnes Schipanski (Hrsg.) (2012): Zukunftsfeld Dienstleistungsarbeit. Professionalisierung - Wertschätzung - Interaktion. Wiesbaden: Gabler, 649 S. DOI:10.1007/978-3-8349-3852-7
Abstract
"Dienstleistungen tragen in Deutschland erheblich zur Wertschöpfung und Schaffung von Arbeitsplätzen bei. Die Generierung von innovativen Dienstleistungen bildet somit eine wesentliche Aufgabe für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Gefragt sind Konzepte für die Professionalisierung von Dienstleistungen und die Zukunft der Dienstleistungsarbeit, die hier von renommierten Autoren aus Wissenschaft und Praxis vorgestellt werden. Das Buch basiert in weiten Teilen auf empirischen Befunden des Förderschwerpunkts 'Dienstleistungsqualität durch professionelle Arbeit', der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wurde." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das Berufsbild der Erzieherinnen und Erzieher im Wandel - Zukunftsperspektiven zur Ausbildung aus Sicht der Fachschulleitungen: eine Studie der Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF) (2012)
Rudolph, Brigitte;Zitatform
Rudolph, Brigitte (2012): Das Berufsbild der Erzieherinnen und Erzieher im Wandel - Zukunftsperspektiven zur Ausbildung aus Sicht der Fachschulleitungen. Eine Studie der Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF). (WiFF-Studien 14), München, 49 S.
Abstract
"Die Einschätzungen von Schulleiterinnen und Schulleitern über Veränderungen im Berufsbild Frühpädagogischer Fachkräften, veränderte Ausbildungswege und die Öffnung der Kindertageseinrichtungen für andere Berufsgruppen sind Themen dieser Studie. Es geht um die Einstellungen und Sichtweisen der Ausbildungsverantwortlichen, die eine zentrale Bedeutung für die Qualifizierung der Fachkräfte haben und deren Meinungen in der fachöffentlichen Diskussion wenig bekannt sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Personalbedarfsberechnung für den Bereich Kindertagesbetreuung für den Zeitraum von März 2011 bis August 2013 (2012)
Schilling, Matthias;Zitatform
Schilling, Matthias (2012): Personalbedarfsberechnung für den Bereich Kindertagesbetreuung für den Zeitraum von März 2011 bis August 2013. Dortmund, 34 S.
Abstract
"Anfang 2010 wurde von Rauschenbach/Schilling eine Untersuchung zum Fachkräftebedarf aufgrund des Ausbaus U3 mit sehr differenzierten Länderanalysen vorgelegt. Die Bedarfsberechnungen basierten seinerzeit auf den Ergebnissen der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik zum Stichtag 1.3.2009 sowie der Zielperspektive, im Jahre 2013 für 32% der unter 3-Jährigen in Westdeutschland und für 50% der unter 3-Jährigen in Ostdeutschland (einschl. Berlin) Kinderbetreuungsangebote zu schaffen. Inzwischen sind fast zwei Jahre vergangen, in denen die Angebote ausgeweitet, in umfangreichem Maße Personal eingestellt und die Zielperspektive auf 37% West und 51% Ost neu bestimmt wurde.
Deshalb ist es an der Zeit, die seinerzeit durchgeführten Berechnungen zu aktualisieren und den neuen Rahmenbedingungen anzupassen. Im Folgenden wird diese Aktualisierung vorgenommen. Die Ergebnisse der einzelnen Länder werden in dieser Fassung nicht in eigenen Länderprofilen, sondern in Übersichtstabellen im Abschnitt 6 'Wie groß ist der Fehlbedarf in den Personalbedarfsszenarien?' dargestellt." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Zu wenig Fachkräfte für unter Dreijährige (2012)
Schilling, Matthias; Rauschenbach, Thomas;Zitatform
Schilling, Matthias & Thomas Rauschenbach (2012): Zu wenig Fachkräfte für unter Dreijährige. In: DJI-Impulse H. 2, S. 8-11.
Abstract
"Der Ausbau der frühkindlichen Betreuung, der im Jahr 2008 von der Politik beschlossen wurde, führt unweigerlich zu einem steigenden Personalbedarf. Rund ein Jahr vor Beginn des Rechtsanspruchs auf Betreuung für ein- und zweijährige Kinder im August 2013 ist es mehr denn je notwendig, den künftigen Fachkräftebedarf abzuschätzen. Ansonsten könnten am Ende ausreichend Plätze vorhanden sein, aber nicht genug Personal. Eine modellhafte Rechnung des Forschungsverbunds DJI/TU Dortmund (Schilling 2012) zeigt, dass im August 2013 zwischen 12.000 und 20.000 Fachkräfte fehlen werden - je nachdem, wie stark die Kindertagespflege in Westdeutschland ausgebaut wird. Derzeit arbeiten 300.000 Erzieherinnen und Erzieher in der Kindertagesbetreuung. Ausgehend vom empirisch ermittelten Betreuungsbedarf der Eltern muss zunächst geklärt werden, wie viele Betreuungsplätze im August 2013 rechnerisch notwendig sind. Auf dieser Grundlage wird der Platzbedarf in Tageseinrichtungen sowie in der Tagespflege kalkuliert, aus dem sich dann wiederum der Personalbedarf errechnen lässt." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Fachkräftebedarf in Kindertageseinrichtungen bis zum Jahr 2020: Expertise zum Gutachten "Professionalisierung in der Frühpädagogik". Im Auftrag des Aktionsrats Bildung erstellt von Matthias Schilling (2012)
Schilling, Matthias;Zitatform
Schilling, Matthias (2012): Fachkräftebedarf in Kindertageseinrichtungen bis zum Jahr 2020. Expertise zum Gutachten "Professionalisierung in der Frühpädagogik". Im Auftrag des Aktionsrats Bildung erstellt von Matthias Schilling. München, 27 S.
Abstract
"Für den 14. Kinder- und Jugendhilfetag hat die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe den Personalbedarf für die gesamte Kinder- und Jugendhilfe bis zum Jahr 2025 berechnen lassen. Auf dieser Grundlage wird im Folgenden der Personalbedarf bis zum Jahr 2020 für den Bereich der Kindertagesbetreuung ermittelt und dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Möglichkeiten und Grenzen der Ergebnisse der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik für die Bildungsberichterstattung zur frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung für die der EKD-angeschlossenen Träger sowie der Diakonie (2012)
Schilling, Matthias;Zitatform
Schilling, Matthias (2012): Möglichkeiten und Grenzen der Ergebnisse der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik für die Bildungsberichterstattung zur frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung für die der EKD-angeschlossenen Träger sowie der Diakonie. Dortmund, 138 S.
Abstract
Die vorliegenden Analysen sind im Rahmen eines Forschungsprojektes der Dortmunder Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik zur Erforschung der Möglichkeiten der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik für bereichsspezifische Bildungs- und Sozialberichte entstanden. Die hier weiterentwickelten Indikatoren für eine Bildungsberichterstattung der EKD/Diakonie zur frühkindlichen Bildung orientieren sich an dem Indikatorenkonzept, dass vom Konsortium zur Erstellung des nationalen Bildungsberichts entwickelt wurde. Im einzelnen thematisiert werden Strukturfragen der Einrichtungen und Gruppen, die Bildungsbeteiligung der Kinder (Altersstruktur, Geschlecht, Förderbedarf, Betreuungszeit), der Personalbestand und Qualitätsaspekte. Ein Tabellenanhang enthält statistische Daten zu allen Indikatoren (Entwicklung von 2006 bis 2010, regionaler Vergleich der Bundesländer). (IAB)
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Literaturhinweis
Haushaltsnahe Dienstleistungen (2012)
Sojka, Ewa;Zitatform
Sojka, Ewa (2012): Haushaltsnahe Dienstleistungen. In: P. Bartelheimer (Red.), S. Fromm (Red.) & J. Kädtler (Red.) (2012): Berichterstattung zur sozioökonomischen Entwicklung in Deutschland : Teilhabe im Umbruch. Zweiter Bericht, S. 633-658. DOI:10.1007/978-3-531-94197-4_21
Abstract
"Die Zahl der Ein- und Zweipersonenhaushalte in Deutschland nimmt zu, das Ein-Ernährer- Modell ist in Erosion begriffen. Damit wächst der Bedarf an Dienstleistungen für den Haushalt, und diese können vielfach nicht mehr von den Haushaltsmitgliedern selbst erbracht werden. Die sich verändernde Lebensweise begründet daher einen Trend zur Transformation der 'haushaltsnahen Dienstleistungen' in Erwerbsarbeit. Von Teilen der Politik und auch der Forschung wird hier ein bedeutendes zukünftiges Beschäftigungsfeld gesehen (vgl. Aglietta 2000)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Weiterbildung von Erzieherinnen und Erziehern im ländlichen Raum: Professionalisierungserfordernisse und Mobilitätshindernisse (2012)
Sparschuh, Vera; Rackow, Katja;Zitatform
Sparschuh, Vera & Katja Rackow (2012): Weiterbildung von Erzieherinnen und Erziehern im ländlichen Raum. Professionalisierungserfordernisse und Mobilitätshindernisse. In: Land-Berichte. Sozialwissenschaftliches Journal, Jg. 15, H. 1, S. 9-31.
Abstract
"Im Jahr 2009 wurde im Rahmen eines Lehr-Lern-Forschungsprojektes eine Erhebung zu Weiterbildungsaspirationen von Erzieherinnen in Mecklenburg-Vorpommern vorgenommen. In dem Beitrag werden auf der Basis von mehr als tausend beantworteten Fragebögen Weiterbildungswünsche und Hindernisse diskutiert. Dabei wird insbesondere untersucht, ob die ländlichen Lebensbedingungen die Einstellungen und Berufsperspektiven von Erzieherinnen beeinflussen. Das kann vor allem in Bezug auf die Entfernungen bestätigt werden. Hier haben es Erzieherinnen im ländlichen Raum schwerer, sich an Weiterbildungen, besonders an langfristigen akademischen Weiterbildungen zu beteiligen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mangelware Fachkraft: Fachkräftebedarf in der Freien Wohlfahrtspflege im Land Brandenburg (2012)
Thuns, Manfred;Zitatform
Thuns, Manfred (2012): Mangelware Fachkraft. Fachkräftebedarf in der Freien Wohlfahrtspflege im Land Brandenburg. In: Soziale Arbeit, Jg. 61, H. 6, S. 215-223.
Abstract
"Das Land Brandenburg ist in einem hohen Maße vom Mangel an Fachkräften betroffen. Allerdings darf der Fokus nicht auf gewerbliche Unternehmen eingeschränkt werden, sondern muss sich auch auf die Dienste und Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege mit ihren sozialen und pflegerischen Dienstleistungen berichten. Neben der Pflege sind zunehmend auch die Sektoren der Erziehung und der Sozialberatung betroffen. Die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege haben dazu unter ihren Trägern und Einrichtungen eine Bedarfserhebung vorgenommen, um die Fachkräftesituation in ihren Arbeitsfeldern empirisch festzustellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
