Niedriglohnarbeitsmarkt
Der Ausbau des Niedriglohnsektors sollte Ende der 1990er Jahre die hohe Arbeitslosigkeit reduzieren. Als Niedriglohn gilt ein Arbeitsentgelt, das trotz Vollzeitbeschäftigung keine angemessene Existenzsicherung gewährleistet – die OECD definiert den ihn als einen Bruttolohn, der unterhalb von zwei Dritteln des nationalen Medianbruttolohns aller Vollzeitbeschäftigten liegt. Betroffen von Niedriglöhnen sind überdurchschnittlich häufig Personen ohne beruflichen Abschluss, jüngere Erwerbstätige und Frauen.
Bietet der Niedriglohnsektor eine Chance zum Einstieg in den Arbeitsmarkt oder ist er eine Sackgasse? Das IAB-Themendossier erschließt Informationen zum Forschungsstand.
Mit dem Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.
- Theorie
- Politik und Maßnahmen
- Arbeitsmarkt- und Lohnentwicklung
- Arbeitswelt, Personalpolitik
- Personengruppen
- Wirtschaftszweige
- Geschlecht
- geografischer Bezug
- Alter
-
Literaturhinweis
Low skill manufacturing work: from skill biased change to technological regression (2011)
Zitatform
Wickham, James (2011): Low skill manufacturing work. From skill biased change to technological regression. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 20, H. 3, S. 224-238. DOI:10.1515/arbeit-2011-0307
Abstract
"Die Theorie der wissensbasierten Gesellschaft postuliert sowohl einen Rückgang der Beschäftigung in der produzierenden Industrie als auch generell bei niedrig qualifizierter Arbeit. Im Beitrag wird die Logik dieser Argumentation untersucht und mögliche kritische Einwände diskutiert. Es wird argumentiert, dass erstens die 'Computerisierung' nicht den Bedarf an unqualifizierter, aber nichtroutinisierter Arbeit in der Industrie beseitigt. Zweitens wird dargelegt, dass es zu technologischer Stagnation oder gar Regression und damit zur Verstetigung von unqualifizierter Arbeit führen kann, wenn Arbeitgeber auf nur wenig kontrollierte Arbeitskräfte (wie neue Immigranten) zugreifen können. Ein dritter, wenn auch extremer Fall wird ebenfalls diskutiert: Immigration kann es sogar ermöglichen, dass neue Formen von niedrig qualifizierter Industriearbeit sich ausbreiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Field perspectives on the causes of low employment among less skilled black men (2011)
Wozniak, Abigail;Zitatform
Wozniak, Abigail (2011): Field perspectives on the causes of low employment among less skilled black men. In: The American Journal of Economics and Sociology, Jg. 70, H. 3, S. 811-844. DOI:10.1111/j.1536-7150.2011.00791.x
Abstract
"This article presents findings from a unique survey that assessed explanations for low black male employment by questioning participants in a low skill labor market. Black men identified barriers to hiring - including felony convictions, drug testing, low skill levels, and bias - as major reasons for their non-employment. Employers believed black male applicants were less likely to have the desired interpersonal skills and work ethic, and that they were less likely to pass pre-employment drug tests." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Jüngere Menschen ohne Berufsabschluss (2011)
Abstract
"Jüngere Menschen ohne berufsqualifizierenden Abschluss sind häufiger arbeitslos, seltener in Vollzeit beschäftigt und geringer entlohnt als Fachkräfte. Von den in Deutschland lebenden Jüngeren hat gut jeder Fünfte keinen Berufsabschluss - aber nur jeder neunte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Fast zwei Drittel der jüngeren sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ohne Berufsabschluss sind Männer. Zugleich weisen Beschäftigte ohne Berufsabschluss eine hohe Teilzeitquote auf. Ihre Beschäftigungsverhältnisse unterliegen einer deutlich höheren Fluktuation als die von Fachkräften. Das mittlere Bruttogehalt jüngerer Menschen ohne Berufsabschluss liegt erheblich unter dem mittleren Gehalt von Fachkräften. Für jüngere Menschen ohne Berufsabschluss bleibt das Verarbeitende Gewerbe der zahlenmäßig bedeutsamste Wirtschaftsabschnitt. Allerdings gewinnen die Zeitarbeit und der Bereich hochwertiger Dienstleistungen an Bedeutung. Der Anteil von jüngeren Menschen ohne abgeschlossene Berufsausbildung an den Arbeitslosen liegt doppelt so hoch wie ihr Anteil an der Bevölkerung dieser Altersgruppe. Während die Zahl der jüngeren arbeitslosen Fachkräfte in den vergangenen zehn Jahren erheblich zurückgegangen ist, stieg die Zahl der jüngeren Arbeitslosen ohne Berufsausbildung deutlich an. Arbeitslose Jüngere ohne berufsqualifizierenden Abschluss sind häufiger männlich, Ausländer, im Rechtskreis SGB II und langzeitarbeitslos als arbeitslose jüngere Fachkräfte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
BA-Forschungs- und Entwicklungsprojekt "Optimierung der Qualifizierungsangebote für gering qualifizierte Arbeitslose": Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse (2011)
Abstract
"Angesichts der wirtschaftlichen Bedarfslage und der anhaltend schwierigen Situation Geringqualifizierter war es Ziel der BA, die berufliche Weiterbildungsförderung mit Hilfe von Teilqualifikationen passgenau auf den Bedarf der Wirtschaft abzustimmen und die Beschäftigungsfähigkeit Geringqualifizierter zu verbessern. Neu entwickelte Maßnahmen, die unterhalb des Facharbeiterbriefs zu standardisierten Zertifikaten führen, sollten in der Wirtschaft breite Anerkennung finden. Mit dem Projekt sollte ein Ansatz erprobt werden, der Geringqualifizierte Schritt für Schritt zum Berufsabschluss führen kann, zugleich aber auch den zwischenzeitlichen Übergang in berufliche Beschäftigung optimiert. Die Teilqualifikationen sollten durch die Standardisierung der Inhalte von Qualifizierungsmaßnahmen mit geregelten Ausbildungsberufen als Referenzrahmen, die Standardisierung von Lernergebnis-sen und der über sie ausgestellten Zertifikate sowie die bundesweite Etablierung eines BA-Markenprodukts mit hohem Wiedererkennungswert und breiter Akzeptanz durch Arbeitgeber gekennzeichnet sein." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Betriebliche Weiterbildung für Geringqualifizierte: ein Akquise-Leitfaden für Personalentwickler (2010)
Zitatform
Abraham, Ellen (2010): Betriebliche Weiterbildung für Geringqualifizierte. Ein Akquise-Leitfaden für Personalentwickler. Bielefeld: Bertelsmann, 142 S.
Abstract
"Demographische Entwicklung, Globalisierung und veränderte Anforderungen an Einfacharbeitsplätze, erfordern zunehmend auch die Weiterbildung geringqualifizierter Arbeitnehmer. Dieser Leitfaden basiert auf den Erfahrungen des Hamburger GRAWiRA-Projektes. Er stellt externen wie internen Personalentwicklern, Unternehmensberatern und Bildungsanbietern die erarbeiteten, erprobten und evaluierten innovativen Ansätze und Produkte zur Verfügung, mit denen Unternehmen für das Thema sensibilisiert und bildungsferne Mitarbeiter für die Teilnahme an Grundbildungsangeboten gewonnen wurden. Es wird deutlich, dass Arbeitnehmer und Arbeitgeber von der Einbindung der Zielgruppe in das Konzept des Lebensbegleitenden Lernens profitieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Disadvantaged groups in the labour market (2010)
Barrett, Ruth;Zitatform
Barrett, Ruth (2010): Disadvantaged groups in the labour market. In: Economic and Labour Market Review, Jg. 4, H. 6, S. 18-24. DOI:10.1057/elmr.2010.78
Abstract
"Employment rates vary among different groups of the population, affected by factors such as age, sex, region, ethnic origin, disability status and level of qualification. Some groups face particular barriers to entering, remaining in and progressing within employment. This article considers the economic activity of groups that are considered to face such barriers and be disadvantaged with respect to opportunities for employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Subsidizing low-skilled jobs in a dual labor market (2010)
Zitatform
Belan, Pascal, Martine Carré & Stéphane Gregoir (2010): Subsidizing low-skilled jobs in a dual labor market. In: Labour economics, Jg. 17, H. 5, S. 776-788. DOI:10.1016/j.labeco.2010.04.003
Abstract
"We introduce a matching model that allows for classical and frictional unemployment. The labor market is dual featuring low-skilled and high-skilled workers and simple and complex jobs. Simple jobs pay a minimum wage, while wages in the complex jobs are determined by Nash bargaining. Opportunities for lowskilled workers are limited to simple jobs; while high-skilled unemployed can apply for both types of jobs, and thereby can accept to be downgraded. We analyze the outcomes of simple job subsidy policies assuming that government budget is balanced through taxes on occupied workers. We first give conditions for the existence and uniqueness of a steady-state equilibrium and we then analyze the effects of different fiscal instruments. We show that in this set-up, increasing simple job subsidies does not necessarily reduce lowskilled unemployment or unemployment spells. By introducing heterogeneous skills and possible downgrading of the high-skilled workers, we show that the effectiveness of such policies in reducing the classical unemployment is decreasing. In fact, any additional classical unemployed re-entering the job market is accompanied by an increasing number of high-skilled workers downgrading to low-skilled jobs. We calibrate the model on French labor market data. It is found that for five low-skilled workers leaving classical unemployment, two high-skilled workers are downgraded." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Falling at the bottom: Unskilled jobs at entry in the labor market in Spain over time and in a comparative perspective (2010)
Zitatform
Bernardi, Fabrizio & Juan-Ignacio Martínez-Pastor (2010): Falling at the bottom: Unskilled jobs at entry in the labor market in Spain over time and in a comparative perspective. In: International Journal of Comparative Sociology, Jg. 51, H. 4, S. 289-307. DOI:10.1177/0020715210368841
Abstract
"This article analyses the risk of occupying an unskilled job for young people in Spain over the last 30 years. In order to study change over time, all of the quarters of the Spanish Labor Force Survey have been used, from the third quarter of 1976 to the third quarter of 2007. The results show that the likelihood of having an unskilled job has decreased slightly. The logit regressions highlight: 1) the continuing importance of education in helping avoidance of the worst jobs; 2) greater equality of the sexes; and 3) nationality as a new and significant structuring factor of inequality. We have complemented the in-depth analysis for Spain with a comparative analysis for 24 countries using data from the European Labor Force Survey of 2005. Our findings demonstrate that there are more unskilled jobs in Spain in comparison with the other 23 countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Statistical discrimination and employers' recruitment practices for low-skilled workers (2010)
Zitatform
Bonoli, Giuliano & Karl Hinrichs (2010): Statistical discrimination and employers' recruitment practices for low-skilled workers. (Working Papers on the Reconciliation of Work and Welfare in Europe. REC-WP 10/2010), Edinburgh, 26 S.
Abstract
"This paper deals with the recruitment strategies of employers in the low-skilled segment of the labour market. We focus on low-skilled workers because they are overrepresented among jobless people and constitute the bulk of the clientele included in various activation and labour market programmes. A better understanding of the constraints and opportunities of interventions in this labour market segment may help improve their quality and effectiveness. On the basis of qualitative interviews with 41 employers in six European countries, we find that the traditional signals known to be used as statistical discrimination devices (old age, immigrant status and unemployment) play a somewhat reduced role, since these profiles are overrepresented among applicants for low skill positions. On the other hand, we find that other signals, mostly considered to be indicators of motivation, have a bigger impact in the selection process. These tend to concern the channel through which the contact with a prospective candidate is made. Unsolicited applications and recommendations from already employed workers emit a positive signal, whereas the fact of being referred by the public employment office is associated with the likelihood of lower motivation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Lokalisiertes Lernen oder funktionale Spezialisierung - wie nachhaltig gelingt die Integration von gering Qualifizierten in den regionalen Arbeitsmarkt?: Antworten aus Niedersachsen (2010)
Brandt, Oliver;Zitatform
Brandt, Oliver (2010): Lokalisiertes Lernen oder funktionale Spezialisierung - wie nachhaltig gelingt die Integration von gering Qualifizierten in den regionalen Arbeitsmarkt? Antworten aus Niedersachsen. Hannover, 412 S., Anhang.
Abstract
"Die Erklärung der regionalen Dimension des qualifikatorischen Strukturwandels steht in theoretischer und empirischer Hinsicht noch am Anfang. Wirtschaftsgeographische Theorien der räumlichen Arbeitsteilung (funktionale Spezialisierung) und des wissensbasierten regionalen Wachstums (lokalisiertes Lernen) werden genutzt, um die Disparitäten der regionalen Beschäftigungsentwicklung gering Qualifizierter am Beispiel der Untersuchungsregionen Goslar (Arbeitsplatzeinbruch) und Vechta (Wachstum) zu ergründen. Um eine dauerhafte Integration in den regionalen Arbeitsmarkt sicherzustellen, so die Grundannahme, müssen diese Faktoren zusätzlich mit intensiven betrieblichen Qualifizierungsanstrengungen einher gehen. In der empirischen Umsetzung wird ein Methodenmix aus Betriebsbefragung (n=217), Expertengesprächen (n=48) und Analyse von Sekundärstatistiken verwendet, wobei letztere die Verknüpfung zur regionalen Beschäftigungsentwicklung in Westdeutschland in den Jahren 2000 bis 2006 liefert. Die Betriebsbefragung hat ihren Schwerpunkt in Kernbranchen des Verarbeitenden Gewerbes beider Landkreise, weil die Theorien hauptsächlich auf Entwicklungen in diesem Sektor basieren. Zur Ableitung von Handlungsempfehlungen werden im Rahmen der Expertengespräche insbesondere Akteure aus dem Bildungsbereich eingebunden. Es zeigt sich, dass der erfolgreiche Landkreis Vechta auf Grund seiner funktionalen Spezialisierung auf Fertigungsberufe Beschäftigung im Segment einfacher Qualifikationen halten und sogar aufbauen kann. Dabei ist die Spezialisierung durch Familienbetriebe geprägt und endogen gewachsen. Zudem profitiert besonders das Ernährungsgewerbe Vechtas von einer ausgeprägten Kooperation der Unternehmen bei Innovationsprojekten und von Synergien regionaler Wertschöpfungskettenverflechtung. Im Gegensatz zu Goslar arbeiten in Vechta Wettbewerber bei der Produktentwicklung zusammen, und auch die problemorientierte Kooperation von Wirtschaft und Politik spricht für das Vorhandensein regionalen Sozialkapitals. Die un- und angelernten Mitarbeiter in Vechta profitieren jedoch nicht durch zusätzliche Qualifizierungsmaßnahmen. Entgegen der Erwartung zeigen sich die Betriebe in Goslar nicht nur weiterbildungsaktiver, sie kooperieren in diesem Bereich auch stärker regional als in Vechta. Insgesamt erweist sich die betriebliche Weiterbildung in dieser Mitarbeitergruppe überraschend nicht förderlich zur Erhöhung der Beschäftigung. Die Lerneffekte, die durch eine regelmäßige Zusammenarbeit mit Fachkräften am Arbeitsplatz entstehen, sichern dagegen Beschäftigung bei gering Qualifizierten. Da eine funktionale Spezialisierung innerbetriebliche Lerneffekte reduziert und die Unternehmer trotz umfangreicher Förderprogramme vielfach keinen Qualifizierungsbedarf sehen, ist eine stärkere Ausrichtung präventiver Arbeitsmarktpolitik an den weiterbildungsschwachen Mitarbeitern nötig. Darüber hinaus wird deutlich, dass regionale Bildungsstrategien ein wichtiges Instrument für die Herausforderungen des qualifikatorischen Strukturwandels darstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Erwerbstätigkeit junger Erwachsener ohne abgeschlossene Berufsausbildung (2010)
Zitatform
Braun, Uta, Felix Bremser, Klaus Schöngen & Sabrina Inez Weller (2010): Erwerbstätigkeit junger Erwachsener ohne abgeschlossene Berufsausbildung. In: M. Friedrich (Red.) (2010): Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2010 : Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung.
Abstract
"Ungelernte Erwerbstätige stellen nach den bisherigen Ergebnissen des Mikrozensus keine homogene Gruppe dar. Sie lassen sich damit auch nicht in ihrer Gesamtheit als eine Gruppe definieren, in der einheitliche Problemlagen angetroffen werden. Eine Unterscheidung nach Schulabschlüssen zeigt erhebliche Differenzen in der beruflichen Einmündung: Bei jungen Erwachsenen ohne Schulabschluss überwiegen Tätigkeiten in Hilfsarbeiterberufen und in geringfügiger Beschäftigung - Letzteres v. a. bei jungen Frauen. Bei Ungelernten mit Studienberechtigung hingegen reicht das Erwerbsspektrum nicht selten bis in Selbstständigkeit sowie in qualifizierte kaufmännische und IT-Berufe hinein. Bei Ungelernten ohne schulischen Abschluss finden sich letztere Erwerbsmöglichkeiten so gut wie gar nicht. Bei Ungelernten ergibt sich damit angesichts steigender Anforderungen in der Erwerbsarbeit und des damit einhergehenden Abbaus von Arbeitsplätzen, auf denen sie beschäftigt werden könnten, eine sehr labile Erwerbssituation. Diese hat sich in den vergangenen Jahren noch weiter zugespitzt, weil ihnen die Teilnahme an Qualifizierung durch betriebliche Weiterbildung versagt blieb bzw. weil sie diese nicht wahrnahmen." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Impacts of hiring subsidies targeted at the long-term unemployed on the low-skilled labor market: the French experience (2010)
Bucher, Anne;Zitatform
Bucher, Anne (2010): Impacts of hiring subsidies targeted at the long-term unemployed on the low-skilled labor market. The French experience. In: Economic Modelling, Jg. 27, H. 2, S. 553-565. DOI:10.1016/j.econmod.2009.11.010
Abstract
"This paper proposes a theoretical matching framework to analyze firms' and workers' response to a targeted hiring subsidy program when taking into account interactions between segments of the low-skilled labor market. By developing a general equilibrium model, the paper provides a useful tool to evaluate the aggregate effects induced on the low-skilled labor market. Then, the model is computed above French data to estimate the employment and welfare effects of a measure introduced in France in 1995, the 'Initiative-for-Employment Contract'. Finally, as the framework is well-suited to investigate design issues, I analyze the efficiency of the French program as well as targeting issues." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt der Zukunft: Trends und Perspektiven (2010)
Zitatform
Dietz, Martin & Ulrich Walwei (2010): Der Arbeitsmarkt der Zukunft. Trends und Perspektiven. In: Vorgänge. Zeitschrift für Bürgerrechte und Gesellschaftspolitik, Jg. 49, H. 3, S. 4-17.
Abstract
"Die Diskussion um die Entwicklung des deutschen Arbeitsmarktes pendelt in den letzten Jahren zwischen Extremen. Während nach dem starken Anstieg der Arbeitslosigkeit auf über fünf Millionen Menschen im Jahr 2005 und auch im Verlauf der mittlerweile wieder ausklingenden Wirtschaftkrise Massenarbeitslosigkeit und die Abkopplung ganzer Bevölkerungsschichten vom Erwerbsleben befürchtet wurden, rückten im vergangenen Aufschwung die Schlagwörter Vollbeschäftigung und Fachkräftemangel in den Vordergrund. Wenn die wirtschaftliche Erholung weiter voranschreitet und sich die Erwartungen für den Arbeitsmarkt erfüllen, wird sich die Diskussion in den nächsten Jahren voraussichtlich wieder verstärkt in diese Richtung verlagern. Was ist für die Zukunft des deutschen Arbeitsmarktes zu erwarten? Um sich dieser Frage zu nähern, ist es sinnvoll, einen Schritt zurückzutreten und sich die langfristigen Entwicklungen auf der Angebots- und der Nachfrageseite des Arbeitsmarktes zu vergegenwärtigen. Aus dem Grad der Passung beider Marktseiten lassen sich die Zukunftsperspektiven des deutschen Arbeitsmarktes ablesen. Dabei wird deutlich, dass sich Deutschland auf einem Pfad zu einem zweigeteilten Arbeitsmarkt bewegt. Beide Seiten, der eines relativ stabilen Kernarbeitsmarktes und der eines relativ flexiblen Randarbeitsmarktes, sollen näher beleuchtet werden: zunächst die Herausforderungen, die sich aus einem absehbaren Fachkräftemangel ergeben, dann die Probleme wettbewerbsschwächerer Arbeitnehmer mit der Gefahr (dauerhafter) Arbeitslosigkeit und der zunehmenden Unsicherheit atypischer Erwerbsformen oder niedrig bezahlter Beschäftigungsverhältnisse." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Stimulating the innovation potential of 'routine' workers through workplace learning (2010)
Zitatform
Evans, Karen & Edmund Waite (2010): Stimulating the innovation potential of 'routine' workers through workplace learning. In: Transfer, Jg. 16, H. 2, S. 243-258. DOI:10.1177/1024258910364313
Abstract
"Weltweit sind Regierungen bestrebt, die 'Grundkompetenzen' von Arbeitnehmern mit schwachen Lese-, Schreib- und Rechenfähigkeiten zu verbessern, um ihre Produktivität und ihre Teilnahme am betrieblichen Geschehen zu erhöhen. In Großbritannien wurde zur Untersuchung von Maßnahmen in diesem Bereich eine Längsschnittstudie durchgeführt, die sich mit den Auswirkungen der Teilnahme an betrieblichen Programmen zum Erwerb von Grundkompetenzen auf Mitarbeiter und Organisationen befasste. Durch Nachfragen bei Beschäftigten in ausgewählten Organisationskontexten konnte herausgestellt werden, wie das Zusammenwirken von formalem und informellem Lernen am Arbeitsplatz ein Umfeld schaffen kann, das Beschäftigten in geringer qualifizierten Tätigkeiten ermöglicht, ihre Kompetenzen zu verbessern. Dieser Lernprozess am Arbeitsplatz ist eine Bedingung, ein Anreiz und ein wichtiger Bestandteil für die Teilnahme an mitarbeitergestützter Innovation, da Arbeitnehmer mit anderen kooperieren, um Arbeitspraktiken zu variieren und letztendlich zu verändern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Sozialversicherungspflichtige Bruttoarbeitsentgelte (2010)
Frank, Thomas; Grimm, Christopher;Zitatform
Frank, Thomas & Christopher Grimm (2010): Sozialversicherungspflichtige Bruttoarbeitsentgelte. (Bericht der Statistik der BA), Nürnberg, 65 S.
Abstract
"Mit diesem Bericht nimmt die Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Statistik der BA) die regelmäßige statistische Berichterstattung über die sozialversicherungspflichtigen Bruttoarbeitsentgelte von Beschäftigten auf. Diese neue statistische Information ist Bestandteil der von der Statistik der BA erstellten Beschäftigungsstatistik und basiert auf den Angaben aus dem Meldeverfahren zur Sozialversicherung. Damit werden andere Quellen zu Verdiensten und Einkommen wie z.B. die Verdienststrukturerhebung, der Mikrozensus oder das Soziooekonomische Panel (SOEP) um eine wichtige neue Quelle ergänzt. Die neue Entgeltstatistik der Bundesagentur für Arbeit zeichnet sich dadurch aus, dass sie als Vollerhebung regional tief differenzierte Ergebnisse nach Arbeitsort und Wohnort vorlegen kann, die mit anderen Merkmalen aus der Beschäftigungsstatistik kombiniert werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie ergänzende Informationen. -
Literaturhinweis
Marginal employment and the demand for heterogeneous labour: elasticity estimates from a multi-factor labour demand model for Germany (2010)
Zitatform
Freier, Ronny & Viktor Steiner (2010): Marginal employment and the demand for heterogeneous labour. Elasticity estimates from a multi-factor labour demand model for Germany. In: Applied Economics Letters, Jg. 17, H. 12, S. 1177-1182. DOI:10.1080/00036840902862140
Abstract
"We develop a structural multi-factor labour demand model which distinguishes between eight labour categories including marginal employment, i.e. low-paying jobs with only a few working hours and partially exempted from employee's social security contributions. Using a new panel data set for Germany, the model is estimated both for the number of workers and total working hours. For unskilled and skilled workers in full-time employment, we find labour demand elasticities similar to previous estimates. Our new estimates of own-wage elasticities for marginal employment range between -0.13 (number of male workers in West Germany) to -1 (working hours for women)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
The NAIRU and the extent of the low-pay sector (2010)
Zitatform
Garz, Marcel (2010): The NAIRU and the extent of the low-pay sector. (IMK working paper 2010,12), Düsseldorf, 36 S.
Abstract
"Die Schaffung zusätzlicher Jobs im Niedriglohnbereich gilt als Instrument zur Senkung von Arbeitslosigkeit, insbesondere in Hinsicht auf gering qualifizierte Arbeitnehmer. Die Ausweitung des Niedriglohnsektors der vergangenen 15 Jahre ist mittlerweile empirisch bestätigt, was auf eine erfolgreiche Umsetzung entsprechender Empfehlungen von Arbeitsmarktexperten hindeutet. Um die Beschäftigungseffekte eines wachsenden Niedriglohnsektors zu analysieren, wird in dieser Arbeit auf das Konzept der inflationsstabilen Arbeitslosenrate (NAIRU) zurückgegriffen. In einem ersten Schritt wird die unbeobachtbare NAIRU für Deutschland per Zustandsraummodell geschätzt. In einem zweiten Schritt werden Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) verwendet, um eine Zeitreihe mit dem Ausmaß des Niedriglohnsektors zu berechnen. Schließlich wird der Einfluss der Größe des Niedriglohnbereichs auf die NAIRU mittels Fehlerkorrekturmodell geschätzt. Nach den Befürwortern der Niedriglohnexpansion sollte zwischen beiden Variablen ein negativer Zusammenhang bestehen. Diese Hypothese kann empirisch nicht bestätigt werden. Stattdessen weisen die Daten für die Zeit nach der Deutschen Wiedervereinigung auf einen kointegrierten, leicht positiven Zusammenhang hin." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Career paths, unemployment, and the efficiency of the labor market: should youth employment be subsidized? (2010)
Zitatform
Gavrel, Frédéric, Isabelle Lebon & Therese Rebiere (2010): Career paths, unemployment, and the efficiency of the labor market. Should youth employment be subsidized? In: Journal of Public Economic Theory, Jg. 12, H. 3, S. 533-560. DOI:10.1111/j.1467-9779.2010.01463.x
Abstract
"This paper studies the implications of learning-by-doing on youth unemployment and market efficiency when workers benefiting from this kind of training experience search (while on the job) for a higher skill job. Firms with low-skill jobs suffer from a poaching behavior by firms with high-skill jobs, causing a shortage of low-skill jobs and excessive youth unemployment. An optimal policy, consisting of taxing the output of high-skill jobs and subsidizing the output of low-skill jobs, restores market efficiency and reduces youth unemployment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Höheres Risiko für Geringqualifizierte: Wie sich die berufliche Mobilität in Deutschland verändert hat (2010)
Zitatform
Giesecke, Johannes & Jan Paul Heisig (2010): Höheres Risiko für Geringqualifizierte: Wie sich die berufliche Mobilität in Deutschland verändert hat. (WZBrief Arbeit 07), Berlin, 6 S.
Abstract
"Eine Untersuchung zur Arbeitsplatzmobilität in Westdeutschland von 1984 bis 2008 zeigt: Die Erwerbsverläufe sind für die meisten Beschäftigten nicht instabiler geworden. Für geringqualifizierte Beschäftigte hat sich das Risiko eines Arbeitgeberwechsels oder des Arbeitsplatzverlusts deutlich verschärft. Der innerbetriebliche Aufstieg ist für männliche Beschäftigte in großen Betrieben und mit geringer Arbeitsmarkterfahrung begrenzter geworden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Understanding the wage patterns of Canadian less skilled workers: the role of implicit contracts (2010)
Zitatform
Green, David A. & James Townsend (2010): Understanding the wage patterns of Canadian less skilled workers: the role of implicit contracts. In: Canadian Journal of Economics, Jg. 43, H. 1, S. 373-403. DOI:10.1111/j.1540-5982.2009.01576.x
Abstract
"We examine the wage patterns of Canadian less skilled male workers over the last quarter-century by organizing workers into job entry cohorts. We find entry wages for successive cohorts declined until 1997 and then began to recover. Wage profiles steepened for cohorts entering after 1997, but not for cohorts entering in the 1980s - a period when start wages were relatively high. We argue that these patterns are consistent with a model of implicit contracts with recontracting in which a worker's current wage is determined by the best labour market conditions experienced during the current job spell." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Aspekt auswählen:
Aspekt zurücksetzen
- Theorie
- Politik und Maßnahmen
- Arbeitsmarkt- und Lohnentwicklung
- Arbeitswelt, Personalpolitik
- Personengruppen
- Wirtschaftszweige
- Geschlecht
- geografischer Bezug
- Alter
