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Dossier

Niedriglohnarbeitsmarkt

Der Ausbau des Niedriglohnsektors sollte Ende der 1990er Jahre die hohe Arbeitslosigkeit reduzieren. Als Niedriglohn gilt ein Arbeitsentgelt, das trotz Vollzeitbeschäftigung keine angemessene Existenzsicherung gewährleistet – die OECD definiert den ihn als einen Bruttolohn, der unterhalb von zwei Dritteln des nationalen Medianbruttolohns aller Vollzeitbeschäftigten liegt. Betroffen von Niedriglöhnen sind überdurchschnittlich häufig Personen ohne beruflichen Abschluss, jüngere Erwerbstätige und Frauen.
Bietet der Niedriglohnsektor eine Chance zum Einstieg in den Arbeitsmarkt oder ist er eine Sackgasse? Das IAB-Themendossier erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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im Aspekt "Politik und Maßnahmen"
  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktintegration und sozioökonomische Situation von Alleinerziehenden: ein empirischer Vergleich: Deutschland, Frankreich, Schweden, Vereinigtes Königreich. Forschungsbericht im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (2012)

    Jaehrling, Karen ; Kalina, Thorsten; Erlinghagen, Marcel ; Mümken, Sarah; Schwarzkopf, Manuela; Mesaros, Leila;

    Zitatform

    Jaehrling, Karen, Marcel Erlinghagen, Thorsten Kalina, Sarah Mümken, Leila Mesaros & Manuela Schwarzkopf (2012): Arbeitsmarktintegration und sozioökonomische Situation von Alleinerziehenden. Ein empirischer Vergleich: Deutschland, Frankreich, Schweden, Vereinigtes Königreich. Forschungsbericht im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht Arbeitsmarkt 420), 265 S.

    Abstract

    Diese Bestandsaufnahme steht unter der Leitfragestellung, inwieweit die Lebensform 'alleinerziehend' im Ländervergleich nach wie vor mit unterschiedlichen Teilhabechancen im Vergleich zu anderen Lebensformen verbunden ist. Für die Untersuchung wurden die Europäische Arbeitskräfteerhebung (EU-LFS) und die Statistik der Europäischen Union über Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) ausgewertet. Im Einzelnen analysiert werden die Erwerbsbeteiligung, die materielle Situation sowie die Lebenssituation (Deprivation, Gesundheitszustand) von Alleinerziehenden. Weiterhin wird der Einfluss nationaler institutioneller und kultureller Faktoren untersucht. Für alle vier Länder wird eine steigende Erwerbsbeteiligung von Alleinerziehenden im Zeitverlauf konstatiert, was vor allem auf arbeitsmarktpolitische Reformen und veränderte Geschlechterregime zurückgeführt wird. Trotzdem sind Alleinerziehende gegenüber Müttern in Paar-Haushalten stärker von Armut bedroht. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Selbstständige in der Grundsicherung: Viel Arbeit für wenig Geld (2012)

    Koller, Lena ; Rudolph, Helmut; Neder, Nadja; Trappmann, Mark ;

    Zitatform

    Koller, Lena, Nadja Neder, Helmut Rudolph & Mark Trappmann (2012): Selbstständige in der Grundsicherung: Viel Arbeit für wenig Geld. (IAB-Kurzbericht 22/2012), Nürnberg, 12 S.

    Abstract

    "Von den erwerbstätigen Arbeitslosengeld-II-Empfängern, den sogenannten Aufstockern, üben fast zehn Prozent eine selbstständige Tätigkeit aus. Das zeigt, dass auch selbstständige Tätigkeiten nicht immer ein bedarfsdeckendes Einkommen sichern. Da die Zahl der selbstständigen Aufstocker in den letzten Jahren stetig zugenommen hat, ist diese bisher relativ wenig beachtete Gruppe Gegenstand des Berichts: Wer sind die selbstständigen Aufstocker, was und wie viel arbeiten sie und welche Einkünfte erzielen sie daraus?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Koller, Lena ; Trappmann, Mark ;
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  • Literaturhinweis

    Zur Einführung von gesetzlichen oder branchenspezifischen Mindestlöhnen - Lohnuntergrenzen und ihre Wirkungen: öffentliche Anhörung von Sachverständigen vor dem Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 6. Februar 2012 (2012)

    König, Marion; Stops, Michael ; Walwei, Ulrich ; Möller, Joachim;

    Zitatform

    König, Marion, Joachim Möller, Michael Stops & Ulrich Walwei (2012): Zur Einführung von gesetzlichen oder branchenspezifischen Mindestlöhnen - Lohnuntergrenzen und ihre Wirkungen. Öffentliche Anhörung von Sachverständigen vor dem Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 6. Februar 2012. (IAB-Stellungnahme 02/2012), Nürnberg, 14 S.

    Abstract

    "Die Anträge der drei Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen ('Tarifvertragssysteme stärken - Allgemeinverbindliche Tariflöhne und branchenspezifische Mindestlöhne erleichtern', Bundestagsdrucksache 17/4437), Die Linke ('Tarifsystem stabilisieren', Bundestagsdrucksache 17/8148) und SPD ('Erosion der Tarifvertragssysteme stoppen - Sicherung der Allgemeinverbindlichkeitsregelung von Tarifverträgen', Bundestagsdrucksache 17/8459) zielen darauf ab, das Tarifsystem in Deutschland zu stabilisieren. Durch eine Reform der Allgemeinverbindlicherklärung von Tarifverträgen soll der Ausweitung des Niedriglohnsektors und der Erosion des Tarifvertragssystems entgegengewirkt werden. Dabei wird besonders die Ausweitung des Arbeitnehmerentsendegesetzes auf alle Branchen und die Einführung eines allgemeinen, gesetzlichen Mindestlohns gefordert.
    Das IAB äußert sich in dieser Stellungnahme vor allem zur Thematik von gesetzlichen beziehungsweise branchenspezifischen Mindestlöhnen. Zu tarifrechtlichen Fragen nimmt es keine Stellung. Der Vorschlag, das Arbeitnehmerentsendegesetz auf alle Branchen auszuweiten, erscheint nicht zweckmäßig. Ein System, in dem für jede Branche - möglicherweise mit zusätzlichen Differenzierungen nach Qualifikation beziehungsweise Regionen - eine andere Lohnuntergrenze gilt, dürfte aufgrund seiner Komplexität nur äußerst schwer zu administrieren sein. Ein einheitlicher gesetzlicher Mindestlohn hingegen - gegebenenfalls differenziert nach Ost- und Westdeutschland und mit besonderen Regelungen für Jugendliche und junge Erwachsene - , dessen Höhe mit Augenmaß festgesetzt ist, kann das Tarifsystem als untere Grenze stützen und zur Vermeidung von Fehlentwicklungen im Niedriglohnsektor beitragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Optimal minimum wage policy in competitive labor markets (2012)

    Lee, David ; Saez, Emmanuel;

    Zitatform

    Lee, David & Emmanuel Saez (2012): Optimal minimum wage policy in competitive labor markets. In: Journal of Public Economics, Jg. 96, H. 9/10, S. 739-749. DOI:10.1016/j.jpubeco.2012.06.001

    Abstract

    "This paper provides a theoretical analysis of optimal minimum wage policy in a perfectly competitive labor market and obtains two key results. First, we show that a binding minimum wage - while leading to unemployment - is nevertheless desirable if the government values redistribution toward low wage workers and if unemployment induced by the minimum wage hits the lowest surplus workers first. Importantly, this result remains true in the presence of optimal nonlinear taxes and transfers. In that context, a binding minimum wage enhances the effectiveness of transfers to low-skilled workers as it prevents low-skilled wages from falling through incidence effects. Second, when labor supply responses are along the extensive margin only, which is the empirically relevant case, the co-existence of a minimum wage with a positive tax rate on low-skilled work is always (second-best) Pareto inefficient. A Pareto improving policy consists of reducing the pre-tax minimum wage while keeping constant the post-tax minimum wage by increasing transfers to low-skilled workers, and financing this reform by increasing taxes on higher paid workers. Those results imply that the minimum wage and subsidies for low-skilled workers are complementary policies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    An- und Ungelernte werden zu Fachkräften: abschlussorientierte modulare Nachqualifizierung regional verankern (2012)

    Loebe, Herbert; Severing, Eckart;

    Zitatform

    Loebe, Herbert & Eckart Severing (Hrsg.) (2012): An- und Ungelernte werden zu Fachkräften. Abschlussorientierte modulare Nachqualifizierung regional verankern. (Wirtschaft und Bildung 66), Bielefeld: Bertelsmann, 200 S.

    Abstract

    "Auf dem Arbeitsmarkt fehlen Fachkräfte in allen Branchen. Modulare Nachqualifizierungen für an- und ungelernte Arbeitskräfte sind ein wichtiger Baustein, um diese Lücke zu schließen. Im BMBF-Projekt 'Abschlussorientierte modulare Nachqualifizierung' wurde die Grundlage für eine Umsetzung auf regionaler Basis geschaffen. Die Beiträge des Sammelbandes informieren über die Strategien und Komponenten, die für die Umsetzung von Nachqualifizierungsangeboten auf regionaler Ebene eingesetzt werden müssen: von der Öffentlichkeitsarbeit über die Vernetzung der Bildungsanbieter bis zu Beratungsangeboten sowie Finanzierungs- und Unterstützungsmodellen für benachteiligte Erwachsene. Ein Schwerpunkt liegt auf der Beteiligung von Migrantenorganisationen. Das 'Anerkennungsgesetz' eröffnet Personen mit Migrationshintergrund neue Chancen auf dem Fachkräftemarkt, die mit der Einbindung in regionale Nachqualifizierungen verbessert werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Geförderte Weiterbildung von geringqualifizierten und älteren Beschäftigten durch die Bundesagentur für Arbeit: Ergebnisse einer Betriebsbefragung (2012)

    Lott, Margit;

    Zitatform

    Lott, Margit (2012): Geförderte Weiterbildung von geringqualifizierten und älteren Beschäftigten durch die Bundesagentur für Arbeit. Ergebnisse einer Betriebsbefragung. In: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (Hrsg.) (2012): Fachkräftemangel : ein neues, demografisch bedingtes Phänomen? (BBSR-Online-Publikation, 2012/02), S. 63-70.

    Abstract

    "Die konzeptionellen Anpassungen und die intensive Werbung durch die Bundesagentur für Arbeit haben dazu beigetragen, dass das Programm WeGebAU (Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer) bei mittleren und größeren Betrieben besser bekannt ist und auch stärker genutzt wird. Bei den kleinen Unternehmen konnte dies nicht erreicht werden. Aber hinter kleinen Anteilen stehen große Zahlen, denn der weitaus größte Teil der Unternehmen in Deutschland sind Klein- und Kleinstbetriebe. Das bedeutet, dass eine erhebliche Zahl von Kleinbetrieben die Instrumente kennt und in Anspruch nimmt. Ein weiteres Ergebnis der Betriebsbefragung ist der hohe Anteil an Betrieben, die für die Maßnahmen keinen betrieblichen Bedarf sehen. Für diese Einschätzung können unterschiedliche Gründe ausschlaggebend sein: Unternehmen mit jüngerem und hochqualifiziertem Personal erfüllen die Fördervoraussetzung nicht, weil sie die Zielgruppen von WeGebAU nicht beschäftigen, oder Betriebe bilden eigeninitiativ weiter, so dass sie keiner öffentlichen Förderung bedürfen. Aber auch die präventive Intention von WeGebAU kann den Qualifikationsinteressen der Betriebe entgegen stehen. Möglicherweise sehen manche Betriebe ihren Weiterbildungsbedarf vor allem bei betriebsspezifischen Inhalten. Diese zu fördern fällt jedoch nicht in den Aufgabenbereich der BA, genauso wenig wie eine breit angelegte Finanzierung der betrieblichen Weiterbildung allgemein. WeGebAU sollte vielmehr Anstöße geben, um Betriebe zu mehr Weiterbildungsaktivitäten letztlich aus eigenem Antrieb zu bewegen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Combating in-work poverty in continental Europe: an investigation using the Belgian case (2012)

    Marx, Ive ; Verbist, Gerlinde ; Vanhille, Josefine ;

    Zitatform

    Marx, Ive, Josefine Vanhille & Gerlinde Verbist (2012): Combating in-work poverty in continental Europe. An investigation using the Belgian case. In: Journal of social policy, Jg. 41, H. 1, S. 19-41. DOI:10.1017/S0047279411000341

    Abstract

    "Recent studies find in-work poverty to be a pan-European phenomenon. Yet in-work poverty has come to the fore as a policy issue only recently in most continental European countries. Policies implemented in the United States and the United Kingdom, most notably in-work benefit schemes, are much discussed. This article argues that if it comes to preventing and alleviating poverty among workers, both the policy options and constraints facing Continental European policymakers are fundamentally different from those facing Anglo-Saxon policymakers. Consequently, policies that work in one setting cannot be simply emulated elsewhere. We present microsimulation derived results for Belgium to illustrate some of these points. Policy options discussed and simulated include: higher minimum wages, reductions in employee social security contributions, tax relief for low-paid workers and the implementation of a stylised version of the British Working Tax Credit. The latter measure has the strongest impact on in-work poverty, but in settings where wages are compressed, as in Belgium, a severe trade-off between coverage and budgetary cost presents itself. The article concludes that looking beyond targeted measures to universal benefits and support for employment of carers may be important components of an overall policy package to tackle in-work poverty." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Mind the gap: Net incomes of minimum wage workers in the EU and the US (2012)

    Marx, Ive ; Marchal, Sarah ; Nolan, Brian ;

    Zitatform

    Marx, Ive, Sarah Marchal & Brian Nolan (2012): Mind the gap: Net incomes of minimum wage workers in the EU and the US. (IZA discussion paper 6510), Bonn, 25 S.

    Abstract

    "This paper focuses on the role of minimum wages, tax and benefit policies in protecting workers against financial poverty, covering 21 European countries with a national minimum wage and three US States (New Jersey, Nebraska and Texas). It is shown that only for single persons and only in a number of countries, net income packages at minimum wage level reach or exceed the EU's at-risk-of poverty threshold, set at 60 per cent of median equivalent household income in each country. For lone parents and sole breadwinners with a partner and children to support, net income packages at minimum wage are below this threshold almost everywhere, usually by a wide margin. This is the case despite shifts over the past decade towards tax relief and additional income support provisions for low-paid workers. We argue that there appear to be limits to what minimum wage policies alone can achieve in the fight against in-work poverty. The route of raising minimum wages to eliminate poverty among workers solely reliant on it seems to be inherently constrained, especially in countries where the distance between minimum and average wage levels is already comparatively small and where relative poverty thresholds are mostly a function of the dual-earner living standards. In order to fight in-work poverty new policy routes need to be explored. The paper offers a brief discussion of possible alternatives and cautions against 'one size fits all' policy solutions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wirkungen der Mindestlohnregelungen für Wäschereidienstleistungen im Objektkundengeschäft (2012)

    Mesaros, Leila; Weinkopf, Claudia ;

    Zitatform

    Mesaros, Leila & Claudia Weinkopf (2012): Wirkungen der Mindestlohnregelungen für Wäschereidienstleistungen im Objektkundengeschäft. In: Journal for labour market research, Jg. 45, H. 3/4, S. 279-302., 2011-12-31. DOI:10.1007/s12651-012-0116-8

    Abstract

    "Die Mindestlohnregelungen für Wäschereidienstleistungen im Objektkundengeschäft betreffen Wäschereien, die mehr als 80 % ihres Umsatzes mit gewerblichen Kunden erzielen. Die Wirkungen konnten aufgrund gravierender Datenmängel nur deskriptiv und auf der Basis eigener Erhebungen (Betriebsbefragung, Betriebsfallstudien und Experteninterviews) untersucht werden. Die Ergebnisse der Evaluation legen nahe, dass die Auswirkungen der Mindestlöhne auf die Entlohnung durchaus beachtlich waren. In etwa einem Drittel der Mindestlohn-Betriebe mussten in Folge der Mindestlohnregelungen Löhne erhöht werden, in Ostdeutschland sogar in zwei Drittel der Betriebe. In gut 31 % der Betriebe mit Lohnerhöhungen wurden auch die Löhne in den höheren Lohngruppen angehoben. Nennenswerte Wirkungen auf Beschäftigung und Wettbewerb durch die Einführung der Mindestlohnregelungen konnten dagegen nicht festgestellt werden. Vor allem die Betriebsfallstudien ergaben, dass andere Faktoren als wettbewerbsrelevanter eingeschätzt werden. Die repräsentative Betriebsbefragung hat gezeigt, dass offenbar auch eine Grauzone beim Geltungsbereich des Mindestlohns existiert. Manche Betriebe bezeichneten sich als mindestlohnpflichtig, obwohl sie nach eigenen Angaben einen Umsatzanteil mit gewerblichen Kunden von 80 % oder weniger hatten. Andere Betriebe sahen sich nicht an den Mindestlohn gebunden, obwohl sie ihren Umsatzanteil im Objektkundengeschäft auf über 80 % bezifferten. Diese Unsicherheiten könnten an unklaren Abgrenzungskriterien des Geltungsbereichs der Mindestlöhne und Informationsmängeln liegen. Auch von Seiten der Kontrollbehörden wurde auf Abgrenzungsprobleme verwiesen, die die Aufdeckung von Verstößen erschweren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The impact of a time-limited, targeted in-work benefit in the medium-term: an evaluation of In Work Credit (2012)

    Mike Brewer, Mike; Browne, James ; Chowdry, Haroon; Crawford, Claire ;

    Zitatform

    Mike Brewer, Mike, James Browne, Haroon Chowdry & Claire Crawford (2012): The impact of a time-limited, targeted in-work benefit in the medium-term: an evaluation of In Work Credit. (ISER working paper 2012-04), Colchester, 41 S.

    Abstract

    "Conventional in-work benefits (IWB) are means-tested, open to all workers with sufficiently low income, and usually paid without a time-limit. This paper evaluates an IWB with an alternative design that was aimed at lone parents in the UK and piloted in one third of the country, and that featured a time-limit, and was paid conditional on previous receipt of welfare. It increased flows off welfare and into work, and these positive effects did not diminish when recipients reached the 12 month time-limit for receiving the supplement. Job retention of recipients was good, but this cannot be attributed to the IWB." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Umwege in die Ausbildung: die Rolle von Ungelerntentätigkeit für eine späte Berufsqualifizierung. Wege aus der Ungelerntentätigkeit in die Ausbildung: Junge Erwachsene mit prekären Bildungs- und Erwerbsverläufen (2012)

    Mögling, Tanja; Tillmann, Frank; Lex, Tilly;

    Zitatform

    Mögling, Tanja, Frank Tillmann & Tilly Lex (2012): Umwege in die Ausbildung. Die Rolle von Ungelerntentätigkeit für eine späte Berufsqualifizierung. Wege aus der Ungelerntentätigkeit in die Ausbildung: Junge Erwachsene mit prekären Bildungs- und Erwerbsverläufen. (Wissenschaftliche Texte), Halle, 72 S.

    Abstract

    "Ergebnisse des DJI-Übergangspanels zeigen auf, dass ein Teil der Jugendlichen ihre Ausbildung erst in einem Alter beginnt, in dem die berufliche Qualifikation normalerweise abgeschlossen und der Übergang in die Erwerbsarbeit bereits bewältigt ist. Vor diesem Hintergrund ist das Ziel dieser Studie aufzuklären, unter welchen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen jungen Menschen, die das Bildungs- und Ausbildungssystem schon verlassen haben, der Einstieg in Ausbildung doch noch gelingt. Mit Hilfe eines Samples von Befragten aus dieser Studie wird der Frage nachgegangen, unter welchen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen es diesen jungen Menschen gelingt, eine späte berufliche Ausbildung aufzunehmen bzw. warum andere bis zuletzt ohne Berufsqualifikation bleiben." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zur Mindestlohn-Initiative aus Mecklenburg-Vorpommern: Lohn- und Beschäftigungswirkungen von allgemeinverbindlichen Lohnuntergrenzen. Schriftliche Anhörung des Ausschusses für Arbeit, Gleichstellung und Soziales des Landtags Mecklenburg-Vorpommern (2012)

    Möller, Joachim; Stops, Michael ;

    Zitatform

    Möller, Joachim & Michael Stops (2012): Zur Mindestlohn-Initiative aus Mecklenburg-Vorpommern. Lohn- und Beschäftigungswirkungen von allgemeinverbindlichen Lohnuntergrenzen. Schriftliche Anhörung des Ausschusses für Arbeit, Gleichstellung und Soziales des Landtags Mecklenburg-Vorpommern. (IAB-Stellungnahme 06/2012), Nürnberg, 13 S.

    Abstract

    "Der Antrag der Volksinitiative 'Für einen Mindestlohn von zehn Euro pro Stunde' in Mecklenburg-Vorpommern (Drucksache 6/1020 des Landtags Mecklenburg-Vorpommern) zielt auf einen bundesweit einheitlichen flächendeckenden Mindestlohn in Höhe von zehn Euro je Stunde, zu dessen Einführung das Land Mecklenburg-Vorpommern die Initiative im Bundesrat ergreifen soll. In seiner Stellungnahme hierzu kommt das IAB zu dem Schluss, dass ein allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn in Deutschland das Tarifsystem als untere Grenze stützen kann. Entscheidend ist dabei allerdings, die Höhe des Mindestlohnes mit Augenmaß festzulegen, um mögliche nicht intendierte negative Beschäftigungswirkungen zu vermeiden. Eine regionale Differenzierung des Mindestlohnes würde unterschiedliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen und unterschiedliche Arbeitsmarktchancen in Deutschland berücksichtigen. Allerdings sollte diese nicht zu kleinräumig sein. Im Lichte internationaler Erfahrungen sind zudem besondere Regelungen für Personengruppen empfehlenswert, die nur erschwert Zugang in den Arbeitsmarkt finden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Möller, Joachim; Stops, Michael ;
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  • Literaturhinweis

    Minimum wages in German industries: what does the evidence tell us so far? (2012)

    Möller, Joachim;

    Zitatform

    Möller, Joachim (2012): Minimum wages in German industries. What does the evidence tell us so far? In: Journal for labour market research, Jg. 45, H. 3/4, S. 187-199. DOI:10.1007/s12651-012-0124-8

    Abstract

    "Die Auswirkungen eines Mindestlohns auf Löhne und Beschäftigung hängen von einer Vielzahl von Faktoren ab und lassen sich theoretisch keineswegs eindeutig bestimmen. Hierzu bedarf es einer empirischen Analyse. Deutsche Untersuchungen über Mindestlohneffekte entsprachen in der Vergangenheit oft nicht den internationalen methodischen Standards. Mittlerweile beruhen die Analysen der internationalen Mindestlohnforschung auf Mikrodaten. Dabei wird die Entwicklung von ökonomischen Variablen vor und nach Einführung eines Mindestlohns für eine Gruppe von Betroffenen mit der einer Kontrollgruppe verglichen (Differenz-von-Differenzen-Ansatz). Diese Methode wurde in einer Reihe von neueren deutschen Studien verwendet, die sich der Evaluation der Mindestlohneinführung widmen. Die Mindestlohnforschung in Deutschland hat damit große Fortschritte gemacht und Anschluss an die internationalen Standards gefunden. Der wissenschaftliche Diskurs sollte hier anknüpfen. Allerdings bleiben einige methodische Fragen, die in diesem Beitrag diskutiert werden. Als wesentliches Ergebnis aus den bisher vorliegenden Mindestlohnstudien für Deutschland ist festzuhalten: Beschäftigungsverluste durch einen Mindestlohn sind weitgehend ausgeblieben. Insbesondere in Ostdeutschland lassen sich hingegen deutliche Effekte der Lohnuntergrenze auf die Lohnverteilung nachweisen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Möller, Joachim;
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  • Literaturhinweis

    Evaluation bestehender gesetzlicher Mindestlohnregelungen - Branche: Bauhauptgewerbe: Gutachten (2012)

    Möller, Joachim; König, Marion; Tamm, Marcus ; Dony, Elke; Wolter, Stefanie ; Vom Berge, Philipp ; Fertig, Michael ; Bender, Stefan; Güttler, Detlef; Fausel, Gudrun; Hense, Christine; Frings, Hanna ; Apel, Helmut; Umkehrer, Matthias ; Daumann, Volker; Paloyo, Alfredo; Kleinemeier, Rita; Bachmann, Ronald ; Puhe, Henry; Janßen-Timmen, Ronald; Broszeit, Sandra; Schaffner, Sandra ; Seth, Stefan; Fausel, Gudrun; Voit, Alfons;

    Zitatform

    Möller, Joachim, Stefan Bender, Marion König, Philipp Vom Berge, Matthias Umkehrer, Stefanie Wolter, Sandra Schaffner, Ronald Bachmann, Hanna Frings, Ronald Janßen-Timmen, Alfredo Paloyo, Marcus Tamm, Michael Fertig & Helmut Apel (2012): Evaluation bestehender gesetzlicher Mindestlohnregelungen - Branche: Bauhauptgewerbe. Gutachten. (IAB-Bibliothek 336), Bielefeld: Bertelsmann, 567 S. DOI:10.3278/300783w

    Abstract

    "Die Wirkungen von Mindestlöhnen sind in Politik und Wissenschaft gleichermaßen umstritten. Dies gilt auch für die in Deutschland bestehenden gesetzlichen Regelungen zu branchenspezifischen Mindestlöhnen. Vor diesem Hintergrund haben das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung und das Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik in einer empirisch und methodisch sehr breit angelegten Studie die Wirkungen des 1997 im Bauhauptgewerbe eingeführten Mindestlohns untersucht. Dabei wurden die Effekte der Mindestlohnregelung auf die Entwicklung von Löhnen, Beschäftigung, Arbeitnehmerschutz und betrieblicher Wettbewerbsfähigkeit - jeweils getrennt für West- und Ostdeutschland - analysiert. Während die Auswirkungen auf die Löhne in Ostdeutschland demnach ausgeprägter waren als in Westdeutschland, lassen sich generell keine gravierenden Folgen für die Beschäftigung nachweisen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    E-Book Open Access
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  • Literaturhinweis

    The effects of living wage laws on low-wage workers and low-income families: what do we know now? (2012)

    Neumark, David ; Koyle, Leslie; Thompson, Matthew;

    Zitatform

    Neumark, David, Matthew Thompson & Leslie Koyle (2012): The effects of living wage laws on low-wage workers and low-income families. What do we know now? In: IZA journal of labor policy, Jg. 1, S. 1-44. DOI:10.1186/2193-9004-1-11

    Abstract

    "We provide updated evidence on the effects of living wage laws in U.S. cities, relative to the earlier research covering only the first six or seven years of existence of these laws. There are some challenges to updating the evidence, as the CPS data on which it relies changed geographic coding systems in the mid-2000s. The updated evidence is broadly consistent with the conclusions reached by prior research, including a recent review of that earlier evidence. Living wage laws reduce employment among the least-skilled workers they are intended to help. But they also increase wages for many of them. This implies that living wage laws generate both winners and losers among those affected by them. For broader living wage laws that cover recipients of business or financial assistance from cities, the net effects point to modest reductions in urban poverty." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Determinanten der Weiterbildungsbereitschaft gering qualifizierter Arbeitsloser (2012)

    Osiander, Christopher ;

    Zitatform

    Osiander, Christopher (2012): Determinanten der Weiterbildungsbereitschaft gering qualifizierter Arbeitsloser. (IAB-Discussion Paper 29/2012), Nürnberg, 32 S.

    Abstract

    "Weiterbildungsangebote sind wichtige Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Für ihren Erfolg ist unter anderem von Bedeutung, welche Arbeitslosen zu einer Teilnahme bereit sind. Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit den Determinanten der Weiterbildungsbereitschaft bei gering qualifizierten, d. h. bei Personen ohne (verwertbaren) beruflichen Abschluss. Die vorgenommene Untersuchung beruht auf einer Kombination aus Befragungs- und Prozessdaten und kommt zu dem Ergebnis, dass Personen mit größerer Risikoneigung eher bereit sind, sich weiterzubilden, ebenso wie solche mit ausländischer Staatsbürgerschaft oder Migrationshintergrund. Frühere Teilnahmen an Weiterbildungsangeboten erhöhen ebenfalls die Teilnahmebereitschaft. Eine größere Anzahl an Episoden, in denen Arbeitslosengeld (ALG) II bezogen wurde oder eine längere Dauer im ALG-I-Bezug verringern sie hingegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Osiander, Christopher ;
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  • Literaturhinweis

    Who earns minimum wages in Europe?: new evidence based on household surveys (2012)

    Rycx, François ; Kampelmann, Stephan ;

    Zitatform

    Rycx, François & Stephan Kampelmann (2012): Who earns minimum wages in Europe? New evidence based on household surveys. (Report / European Trade Union Institute 124), Brüssel, 64 S.

    Abstract

    "Minimum wages continue to stir controversial policy debates. This study contributes to a better understanding of minimum wages by providing a solid empirical assessment of minimum wage policies and their socio-economic consequences for a range of European countries. In addition to qualitative differences between minimum wage systems, the report documents international variations in the (absolute and relative) levels of minimum wages. An important contribution of the study is to provide a statistical panorama of the population of minimum wage earners." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Aktivierung in die Prekarität: Folgen der Arbeitsmarktpolitik in Deutschland (2012)

    Scherschel, Karin; Booth, Melanie;

    Zitatform

    Scherschel, Karin & Melanie Booth (2012): Aktivierung in die Prekarität. Folgen der Arbeitsmarktpolitik in Deutschland. In: K. Scherschel, P. Streckeisen & M. Krenn (Hrsg.) (2012): Neue Prekarität : die Folgen aktivierender Arbeitsmarktpolitik - europäische Länder im Vergleich (International labour studies, 02, Internationale Arbeitsstudien, 02), S. 17-46.

    Abstract

    "Wir wollen im Folgenden zunächst die arbeitsmarktpolitischen Entwicklungen, die den Hartz-Reformen vorausgegangen sind, kurz skizzieren (1). Durch die Gegenüberstellung von aktiver und aktivierender Arbeitsmarktpolitik werden die Unterschiede beider Programmatiken sichtbar. In einem zweiten Schritt gehen wir auf die zentralen Neuregelungen ein, die im Zuge der Hartz-Reformen unter der Formel Fördern und Fordern eingeführt wurden (2). Da der Rückgang der Erwerbslosenzahlen dem Erfolg der Hartz-Reformen Recht zu geben scheint, wollen wir in einem dritten Schritt entlang der Diskussion ausgewählter Daten die Erwerbslosen- und Beschäftigungsentwicklung in Deutschland genauer analysieren und dabei ein besonderes Augenmerk auf die Frage nach dem realen Beschäftigungserfolg der Hartz-Gesetzgebung legen (3). Eine eingehendere Betrachtung der Beschäftigungsentwicklung und der Entwicklung im Leistungsbezug zeigt, dass der Erfolg der Hartz-Reformen einem Pyrrhussieg gleichkommt. Der Beitrag schließt mit einer Bilanz (4)." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Expanding New York State's Earned Income Tax Credit Programme: the effect on work, income and poverty (2012)

    Schmeiser, Maximilian D. ;

    Zitatform

    Schmeiser, Maximilian D. (2012): Expanding New York State's Earned Income Tax Credit Programme. The effect on work, income and poverty. In: Applied Economics, Jg. 44, H. 16, S. 2035-2050. DOI:10.1080/00036846.2011.558478

    Abstract

    "Given its favourable employment incentives and ability to target the working poor, the Earned Income Tax Credit (EITC) has become the primary antipoverty programme at both the federal and state levels. However, when evaluating the effect of EITC programmes on income and poverty, governments generally calculate the effect using simple accounting, where the value of the state or federal EITC benefit is added to a person's income. These calculations omit the behavioural incentives created by the existence of these programmes, the corresponding effect on labour supply and hours worked, and therefore the actual effect on income and poverty. This article simulates the full effect of an expansion of the New York State EITC benefit on employment, hours worked, income, poverty and programme expenditures. These results are then compared to those omitting labour supply effects. Relative to estimates excluding labour supply effects, the preferred behavioural results show that an expansion of the New York State EITC increases employment by an additional 14?244 persons, labour earnings by an additional $95.8 million, family income by an additional $84.5 million, decreases poverty by an additional 56?576 persons and increases costs to the State by $29.7 million." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Low-wage lessons (2012)

    Schmitt, John;

    Zitatform

    Schmitt, John (2012): Low-wage lessons. Washington, DC, 13 S.

    Abstract

    "Over the last two decades, high - and, in some countries, rising - rates of low-wage work have emerged as a major political concern. According to the Organization for Economic Cooperation and Development (OECD), in 2009, about one-fourth of U.S. workers were in low-wage jobs, defined as earning less than two-thirds of the national median hourly wage. About one-fifth of workers in the United Kingdom, Canada, Ireland, and Germany were receiving low wages by the same definition. In all but a handful of the rich OECD countries, more than 10 percent of the workforce was in a low-wage job.
    If low-wage jobs act as a stepping stone to higher-paying work, then even a relatively high share of low-wage work may not be a serious social problem. If, however, as appears to be the case in much of the wealthy world, low-wage work is a persistent and recurring state for many workers, then low-wages may contribute to broader income and wealth inequality and constitute a threat to social cohesion. This report draws five lessons on low-wage work from the recent experiences of the United States and other rich economies in the OECD." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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