Springe zum Inhalt

Dossier

Evaluation der Arbeitsmarktpolitik

Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.

Zurück zur Übersicht
Ergebnisse pro Seite: 20 | 50 | 100
  • Literaturhinweis

    Innovationen in der Arbeitsmarktpolitik durch Freie Förderung: Begleitforschung zu Modellversuchen (2002)

    Brinkmann, Christian; Wießner, Frank;

    Zitatform

    Brinkmann, Christian & Frank Wießner (Hrsg.) (2002): Innovationen in der Arbeitsmarktpolitik durch Freie Förderung. Begleitforschung zu Modellversuchen. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 260), Nürnberg, 244 S.

    Abstract

    Der Beitragsband stellt verschiedene bislang abgeschlossene Evaluationen von Modellprojekten der Freien Förderung nach § 10 SGB III vor. Genau wie die Projekte selbst verfolgten auch die Evaluationen unterschiedliche Zielsetzungen und unterschiedlich war auch die jeweilige Ausstattung mit Forschungskapazitäten. Die Spannweite der Beiträge reicht von einer dreimonatigen Kurzexpertise (im Wesenlichen zu Fragen der Implementation) bis hin zu einem Feldexperiment (zur quantitativen Ermittlung von Netto-Effekten der Förderung). Neben der Beschreibung der Maßnahme und der Begleitforschung (Hauptfragestellung, Methoden) geben die Beiträge Informationen zur Finanzierung, zu Implementationsaspekten und Erfolgsaspekten auf der Mikroebene (Zielgruppenerreichung, Abschluss/Abbruch, Verbleib nach der Maßnahme u.a.) als auch auf der Makroebene (regionaler Arbeitsmarkt) sowie eine Ursachenanalyse (hemmende/fördernde Faktoren, Verbesserungsmöglichkeiten, Gesamtbeurteilung). Außerdem enthält der Band einen ersten Vergleich dieser Studien mit dem Ziel eines Zwischenresümees. Dies betrifft zum einen die Durchführung von Modellprojekten, zum anderen aber auch die Evaluation solcher Projekte (Monitoring und Begleitforschung). (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Job-AQTIV Gesetz - Eine kritische Würdigung der neuen Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik (2002)

    Buscher, Herbert; Hagen, Tobias ;

    Zitatform

    Buscher, Herbert & Tobias Hagen (2002): Job-AQTIV Gesetz - Eine kritische Würdigung der neuen Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 8, H. 11, S. 324-330.

    Abstract

    "Seit dem 1. Januar 2002 ist das Job-AQTIV Gesetz in Deutschland in Kraft. Das Gesetz hat nicht nur die Absicht, gemeldete Stellen möglichst schnell und passgenau zu besetzen, sondern Personen, die zum Teil Arbeitslosigkeits- und Maßnahme-Karrieren hinter sich haben, intensiv zu betreuen, deren Suchaktivitäten zu überwachen und sie - bei Bedarf - in die für sie effektivsten Maßnahmen zu vermitteln. Diese Zielsetzung erklärt, wofür das Akronym AQTIV steht: Aktivieren, Qualifizieren, Trainieren, Investieren und Vermitteln. Aus einigen Neuregelungen durch das Job-AQTIV Gesetz ergeben sich neue Herausforderungen für die praktische Arbeitsmarktpolitik, aber auch die Evaluationsforschung. Natürlich ist es noch nicht möglich, die Auswirkungen des Job-AQTIV Gesetzes empirisch zu überprüfen. Gleichwohl sollen einige Erfahrungen aus der Evaluation Aktiver Arbeitsmarktpolitik (AAMP) sowie theoretische Überlegungen dazu genutzt werden, auf mögliche kritische Punkte hinzuweisen um Fehlentwicklungen zu vermeiden und Bedarf an Evaluationsforschung aufzuzeigen. Dazu werden wichtige Neuerungen aufgrund des Job-AQTIV Gesetzes dargestellt und deren Bedeutung eingeschätzt. Als Fazit ergibt sich, dass das Job-AQTIV Gesetz in vielen Punkten in die richtige Richtung geht. Viel wird allerdings davon abhängen, inwieweit es gelingt, die Qualität der Beratungs- und Vermittlungstätigkeiten zu verbessern, private Arbeitsvermittler verstärkt einzuschalten und die gesamte Arbeitsmarktpolitik mittels geeigneter Evaluationsstudien fortlaufend auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Soziale Wirtschaftsbetriebe in Nordrhein-Westfalen: Endbericht der wissenschaftlichen Begleitung (2002)

    Christe, Gerhard; May-Strobl, Eva;

    Zitatform

    Christe, Gerhard & Eva May-Strobl (2002): Soziale Wirtschaftsbetriebe in Nordrhein-Westfalen. Endbericht der wissenschaftlichen Begleitung. Düsseldorf, 215 S., Anhang.

    Abstract

    "Das in Arbeitsmarktprogramms "Soziale Betriebe" entwickelte nordrhein-westfälische Modellprogramm "Soziale Wirtschaftsbetriebe" versucht Arbeitsmarktpolitik, Beschäftigungspolitik und Wirtschaftspolitik miteinander zu verknüpfen durch die Förderung von Existenzgründungen, die neue Dauerarbeitsplätze für speziell aus den genannten Problemgruppen des Arbeitsmarktes rekrutierte Beschäftigte schaffen. In einer vierjährigen Begleituntersuchung wurde aus der Betriebsperspektive, der Arbeitsmarktperspektive und der Beschäftigtenperspektive untersucht, ob das Programm "Soziale Wirtschaftsbetriebe" (potentielle) Existenzgründer erreicht und wie es von diesen umgesetzt wird; ob es mit diesem Programm gelingt, Langzeitarbeitslose und andere Problemgruppen des Arbeitsmarktes dauerhaft ins Beschäftigungssystem zu integrieren; ob es Sozialen Wirtschaftsbetrieben gelingt, bei degressiver Förderung längerfristig am Markt zu bestehen und wie sich dabei das mögliche Spannungsverhältnis zwischen arbeitsmarktpolitischer und erwerbswirtschaftlicher Zielsetzung darstellt. Darüber hinaus ging es darum, wie das Programm von denjenigen, für die es letztlich eingeführt worden ist - die arbeitsmarktlichen Zielgruppen - eingeschätzt wird. Weiterhin ging die Begleituntersuchung der Frage nach, welchen Stellenwert das nordrhein-westfälische Modellprogramm "Soziale Wirtschaftsbetriebe" im Spektrum der anderen arbeitsmarktpolitischen Instrumente hat, inwiefern sich die nordrhein-westfälischen Erfahrungen mit der praktischen Umsetzung des Programms von den niedersächsischen Erfahrungen unterscheiden und welche weiterführenden Erkenntnisse und Anregungen sich aus den nordrhein-westfälischen Erfahrungen für die aktive Arbeitsmarktpolitik, insbesondere für arbeitsmarktpolitisch orientierte Existenzgründungen und ggf. neue Formen der Beschäftigungsförderung gewinnen lassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Modellprojekte zur Erprobung des § 18 Absatz 5 BSHG in Nordrhein-Westfalen (2002)

    Czommer, Lars; Weinkopf, Claudia ;

    Zitatform

    Czommer, Lars & Claudia Weinkopf (2002): Modellprojekte zur Erprobung des § 18 Absatz 5 BSHG in Nordrhein-Westfalen. In: S. Dann, A. Kirchmann, A. Spermann & J. Volkert (Hrsg.) (2002): Kombi-Einkommen : ein Weg aus der Sozialhilfe?, S. 87-105.

    Abstract

    "Im Mittelpunkt des Beitrags stehen erste Erfahrungen mit Modellprojekten zur Erprobung des § 18 Absatz 5 des Bundessozialhilfegesetzes (BSHG) in Nordrhein-Westfalen. Mit diesen zeitlich befristeten Einkommensbeihilfen, die Sozialämter an Sozialhilfebeziehende, die eine Arbeit aufnehmen, gewähren können, besteht schon seit einigen Jahren die Möglichkeit, eine spezielle Art von 'Kombilöhnen' umzusetzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Kombi-Einkommen: ein Weg aus der Sozialhilfe? (2002)

    Dann, Sabine; Klös, Hans-Peter; Kaltenborn, Bruno; Weinkopf, Claudia ; Kirchmann, Andrea; Volkert, Jürgen ; Ochel, Wolfgang; Hollederer, Alfons ; Rudolph, Helmut; Czommer, Lars; Schelke, Waltraud; Spermann, Alexander; Schneider, Hilmar;

    Zitatform

    Dann, Sabine, Andrea Kirchmann, Alexander Spermann & Jürgen Volkert (Hrsg.) (2002): Kombi-Einkommen. Ein Weg aus der Sozialhilfe? Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, 175 S.

    Abstract

    "Zur Überwindung von Sozialhilfefallen und Langzeitarbeitslosigkeit werden Kombi-Einkommen vorgeschlagen. Mit Kombilöhnen soll zum Ausbau des Niedriglohnsektors in Deutschland beigetragen werden. Doch welcher Beitrag ist von solchen Anreizinstrumenten für eine bessere Arbeitsmarktintegration tatsächlich zu erwarten? Der Band enthält die Beiträge einer Tagung, die vom Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung Tübingen (IAW) im Herbst 2001 durchgeführt wurde. Für die Veranstaltung und den Tagungsband konnten Wissenschaftler gewonnen werden, die mit der Begleitforschung aller wesentlichen in Deutschland laufenden Modellversuche zu Kombi-Einkommen beauftragt sind. Im Einzelnen werden in den Beiträgen die Wirkungen des gesetzlichen Lohnabstandsgebotes, Berechnungen zu Beschäftigungs- und fiskalischen Effekten unterschiedlicher Kombi-Einkommen sowie die ersten Erfahrungen mit den verschiedenen deutschen Modellversuchen erörtert. Weitere Themenschwerpunkte sind die Aufstiegschancen aus subventionierten Beschäftigungsverhältnissen, die Bedeutung von Kombi-Einkommen für Alleinerziehende und die internationalen Erfahrungen mit vergleichbaren Ansätzen." Inhalt: Jürgen Volkert: Lohnabstandsgebot, Verpflichtung zur Arbeit und Sozialhilfefallen; Hilmar Schneider: Kombi-Einkommen. Arbeitsangebotseffekte mit und ohne Zielgruppenbegrenzung; Alfons Hollederer, Helmut Rudolph: Arbeitsanreize und Niedriglöhne. Konzeption und erste Erfahrungen des Mainzer Modells und des SGI-Modells; Sabine Dann, Andrea Kirchmann, Alexander Spermann, Jürgen Volkert: Das Einstiegsgeld - eine zielgruppenorientierte negative Einkommenssteuer. Konzeption, Umsetzung und erste Zwischenbilanz nach 15 Monaten in Baden-Württemberg; Lars Czommer, Claudia Weinkopf: Modellprojekte zur Erprobung des § 18 Absatz 5 BSHG; Waltraud Schelke: "Making Work Pay". Ziele und Wirkungen finanzieller Arbeitsanreize in den USA; Wolfgang Ochel: Finanzielle Arbeitsanreize - Konzeptionen und Ergebnisse in Großbritannien, Irland und Kanada; Bruno Kaltenborn, Hans-Peter Klös: Niedriglöhne und Kombi-Einkommen - Sackgasse oder Ausgangspunkt einer Karriere? Eine Mobilitätsuntersuchung für Westdeutschland 1984/96; Sabine Dann, Andrea Kirchmann, Alexander Spermann: Kombi-Einkommen - ein Königsweg für allein Erziehende? (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Das "ESF-BA-Programm 2000-2006" und seine Umsetzung im ersten Jahr (2002)

    Deeke, Axel; Schuler, Werner; Kruppe, Thomas ; Müller, Petra;

    Zitatform

    Deeke, Axel, Thomas Kruppe, Petra Müller & Werner Schuler (2002): Das "ESF-BA-Programm 2000-2006" und seine Umsetzung im ersten Jahr. (IAB-Werkstattbericht 05/2002), Nürnberg, 39 S.

    Abstract

    Das "ESF-BA-Programm 2000-2006" kombiniert Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) mit der individuellen Arbeitsförderung nach dem Sozialgesetzbuch III durch die Bundesanstalt für Arbeit (BA). Der Werkstattbericht analysiert das Programm selbst und gibt einen Überblick über seine Einführung und Umsetzung im ersten Jahr der Programmlaufzeit. Im ersten Teil werden zunächst die Aufgaben der IAB-Begleitforschung und der gewählte Untersuchungsansatz kurz skizziert. Im zweiten Teil werden die förderrechtlichen Grundlagen der Umsetzung und die insitutionellen und strukturellen Rahmenbedingungen des Programms beschrieben. Der dritte Teil widmet sich der Programmeinführung und -umsetzung im Jahr 2000. Hier werden die Besonderheiten der Einführungsphase und ihre Konsequenzen für die weitere Umsetzung diskutiert. Außerdem wird der finanzielle und materielle Verlauf des Programms im Jahr 2000 untersucht, und es werden erste Ergebnisse sowohl zur Zielgruppenerreichung als auch zur Umsetzung der Maßnahmen und Instrumente vorgestellt. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Prozess- und kontextorientierte Begleitforschung zu arbeitsmarktpolitischen Programmen (2002)

    Deeke, Axel; Kruppe, Thomas ;

    Zitatform

    Deeke, Axel & Thomas Kruppe (2002): Prozess- und kontextorientierte Begleitforschung zu arbeitsmarktpolitischen Programmen. In: G. Kleinhenz (Hrsg.) (2002): IAB-Kompendium Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 250), S. 399-414.

    Abstract

    "Begleitforschung zu arbeitsmarktpolitischen Programmen stellt einen spezifischen Typ von Evaluationsforschung dar, der von neueren Steuerungsmodellen von Arbeitsmarktpolitik und darauf bezogenen Evaluationsaufgaben begründet wird. Ausgehend von einer Darstellung der traditionellen Arbeitsteilung zwischen Ex ante-Evaluation, begleitender Evaluation und Ex post-Evaluation werden in diesem Beitrag neuere Ansätze der Verknüpfung von Implementations- und Wirkungsanalyse aufgegriffen, die sich vom herkömmlichen Verständnis allein implementationsbezogener Begleitforschung unterscheiden. Dazu wird ein integrierter Ansatz der prozess- und kontextorientierten Begleitforschung vorgestellt. Die konzeptionellen Überlegungen und deren Umsetzung werden am Beispiel eines derzeit laufenden Projekts illustriert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Begleitforschung zum "ESF-BA-Programm 2000-2006": zweiter Zwischenbericht (2002)

    Deeke, Axel; Oertel, Martina; Kruppe, Thomas ; Müller, Petra; Schuler, Werner; Kurtz, Beate;

    Zitatform

    Deeke, Axel, Thomas Kruppe, Beate Kurtz, Petra Müller, Martina Oertel & Werner Schuler (2002): Begleitforschung zum "ESF-BA-Programm 2000-2006". Zweiter Zwischenbericht. (IAB-Projektbericht), Nürnberg, Getr. Sz.

    Abstract

    Das IAB führt die wissenschaftliche Evaluation des ESF-BA-Programms in Form einer Begleituntersuchung durch. Der zweite Projektbericht berichtet im ersten Teil über Fortschritte in ausgewählten Teilprojekten zum Aufbau der Individualdatenbank, zur Implementation des Programms, zur Zielgruppenerreichung im Spektrum der individuellen Hilfen des ESF-BA-Programms, zur Förderung beruflicher Weiterbildung, zu Trainingsmaßnahmen, Existenzgründungen und Qualifizierung bei Kurzarbeit. Daneben werden die übergreifende Programmevaluation und die Arbeitsplanung skizziert.
    Im zweiten Teil werden bisherige inhaltliche Erträge der Erhebungen und Analysen vorgestellt:
    Existenzgründungsförderung im Rahmen des ESF-BA-Programms im Zusammenspiel mit der Regelförderung des SGB III (Kurtz); Erste Ergebnisse zur Umsetzung des ESF-BA-Programms auf dezentraler Ebene (Müller/ Schuler); Die Individualdatenbank für die Evaluation des ESF-BA-Programms 2000-2006 (Kruppe/ Oertel/ Deeke) (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Oertel, Martina;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Evaluierung aktiver Arbeitsmarktpolitik und Datengrundlagen: Bericht von einem Workshop in der Bundesanstalt für Arbeit am 9. November 2001 (2002)

    Deeke, Axel; Wiedemann, Eberhard;

    Zitatform

    Deeke, Axel & Eberhard Wiedemann (2002): Evaluierung aktiver Arbeitsmarktpolitik und Datengrundlagen. Bericht von einem Workshop in der Bundesanstalt für Arbeit am 9. November 2001. (IAB-Werkstattbericht 02/2002), Nürnberg, 22 S., Anhang.

    Abstract

    Der Workshop-Bericht enthält die Zusammenfassung der Referate und der Diskussion zu drei Themenblöcken. Im ersten ging es um die Darstellung der laufenden Grundlagenarbeiten zur Erschließung von Daten in der Bundesanstalt für Arbeit, die den unterschiedlichen gesetzlichen Verwendungszwecken wie Statistik, Controlling, Arbeitsmarkt- und Berufsforschung einschließlich Wirkungsforschung Rechnung zu tragen haben. Im zweiten Themenblock wurden Pilotprojekte vorgestellt. Diese betreffen unmittelbar den Datenzugang für externe Forscher, sei es über scientific use-files, sei es durch Übermittlung von Sozialdaten für Forschung, die im öffentlichen Interesse durchgeführt wird, sei es durch infrastrukturelle Vorkehrungen. Im letzten Themenblock wurden die neuen gesetzlichen Vorgaben für Wirkungsforschung im Bereich der Arbeitsförderung angesprochen und skizziert, welche Vorkehrungen zum Aufbau einer Forschungsdatenstelle zurzeit im IAB getroffen werden. Im Anhang finden sich die Langfassungen der Referate. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Design der IAB-Begleitforschung zum Jugendsofortprogramm im Kontext des IAB-Forschungsschwerpunkts School-to-Work-Transition (2002)

    Dietrich, Hans ; Rothe, Thomas ; Behle, Heike ; Eigenhüller, Lutz; Böhm, Rudolf;

    Zitatform

    Dietrich, Hans, Heike Behle, Rudolf Böhm, Lutz Eigenhüller & Thomas Rothe (2002): Design der IAB-Begleitforschung zum Jugendsofortprogramm im Kontext des IAB-Forschungsschwerpunkts School-to-Work-Transition. Nürnberg, 27 S.

    Abstract

    Die IAB-Begleitforschung zum Jugendsofortprogramm ist untergliedert in fünf Einzelprojekte. Ein erstes Projekt orientiert sich am Aufbau der Datenbank "Teilnehmer am Sofortprogramm", auf dessen Grundlage weitere Teilstudien basieren, welche aber auch unmittelbar zu Analysen auf der Basis der Grundgesamtheit der Förderfälle eingesetzt werden kann. Im Rahmen eines zweiten Projekts wird eine Mehrfachbefragung von bis zu 9000 Teilnehmern an Maßnahmen des Sofortprogramms durchgeführt, wobei im Rahmen von Cati-Interviews der Lebensverlauf der Maßnahmeteilnehmer differenziert bis zu einem Jahr nach Abschluss der Sofortprogramm-Maßnahme erfasst werden. Siebzig Teilnehmer an Maßnahmen des Sofortprogramms wurden mittels qualitativer Interviews vertieft befragt. Die ausgewählten Jugendlichen weisen aufgrund einer Kumulation vermittlungshemmender Merkmale besondere Schwierigkeiten bei ihrem Weg in Ausbildung und Beschäftigung auf. Mehrheitlich wird von diesen Jugendlichen das Sofortprogramm als (weitere) Chance begriffen, die eigenen Zukunftsperspektiven verbessern zu können. Eine qualitative Studie beschäftigt sich mit der Umsetzung des Sofortprogramms in zehn ausgewählten Arbeitsamtsbezirken und befragt Vertreter aus Arbeitsämtern, von Maßnahmeträgern, aus Betrieben sowie Sozial- und Wirtschaftsexperten bei Kommunen und Verbänden. Das Sofortprogramm wird dabei vielfach als Anstoß zu einer verbesserten Kooperation und Vernetzung bewertet; offen muss jedoch noch bleiben, welche Wirkungen aus diesen neuen Kooperationsformen resultieren. Im Rahmen einer allgemeinen Bevölkerungsumfragen wurde der Bekanntheitsgrad des Sofortprogramms ermittelt. Dabei wurde deutlich, dass insbesondere bei der eigentlichen Zielgruppe den jugendlichen Arbeitslosen das Programm trotz intensiver Bewerbung in den Medien am wenigsten bekannt war. Weiterhin wurde deutlich, dass dem Abbau der Jugendarbeitslosigkeit eine hohe Priorität zugemessen wurde, unabhängig davon, ob das Programm selbst bekannt war oder nicht. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ; Eigenhüller, Lutz;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The long-run effects of unemployment monitoring and work-search programs: experimental evidence from the United Kingdom (2002)

    Dolton, Peter ; O'Neill, Donal;

    Zitatform

    Dolton, Peter & Donal O'Neill (2002): The long-run effects of unemployment monitoring and work-search programs. Experimental evidence from the United Kingdom. In: Journal of labor economics, Jg. 20, H. 2, S. 381-403.

    Abstract

    "This article examines the long-run effects of the Restart unemployment program in the United Kingdom. The program, aimed at the long-term unemployed, involved a combination of tighter monitoring of benefit eligibility rules and increased job search assistance. We compare the employment behaviour of a treatment group who participated in the scheme with that of a randomly chosen control group for whom participation was delayed. While there is little evidence of a long-term benefit for women the unemployment rate among males in the treatment group was six percentage pints lower than that of the control group 5 years after the initial experiment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Targeting employment services (2002)

    Eberts, Randall W. ; O'Leary, Christopher J. ; Wandner, Stephen A.;

    Zitatform

    Eberts, Randall W., Christopher J. O'Leary & Stephen A. Wandner (Hrsg.) (2002): Targeting employment services. Kalamazoo: Upjohn Institute for Employment Research, 425 S.

    Abstract

    "Der Band enthält die Beiträge einer Konferenz, die sich mit der Neuausrichtung der Arbeitsmarktpolitik in den Vereinigten Staaten befasst hat. Mit dem Workforce Investment Act von 1998 sollten die arbeitsmarktpolitischen Programme effektiver gestaltet werden. Als ein Mittel der Teilnehmerauswahl wird das "targeting" oder "profiling" eingesetzt. Damit sollen die Arbeitslosen identifiziert werden, bei denen der Erfolg einer Maßnahme am wahrscheinlichsten ist. Hierfür werden statistische Verfahren angewandt. Die Evaluation bezieht sich auf Maßnahmen zur Förderung der beruflichen Selbständigkeit, ein Bonussystem bei der Wiederbeschäftigung und Welfare-to-Work-Programme für Sozialhilfeempfänger. Ergänzende Beiträge befassen sich mit ähnlichen Maßnahmen in Kanada." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Alternative methods of estimating program effects in event history models (2002)

    Eberwein, Curtis; Ham, John C.; LaLonde, Robert J.;

    Zitatform

    Eberwein, Curtis, John C. Ham & Robert J. LaLonde (2002): Alternative methods of estimating program effects in event history models. In: Labour economics, Jg. 9, H. 2, S. 249-278. DOI:10.1016/S0927-5371(02)00005-2

    Abstract

    "This paper first investigates the sensitivity of estimates of duration models to the specification of duration dependence. Using data from an experiment involving disadvantaged women in the U.S., we find that estimates of the parameters of hazard models are not sensitive to the way one models duration dependence as long as one uses a flexible functional form. We find that estimates of the expected duration in a state are insensitive to the way one models duration dependence if long spells are observed in the data, but that these are very sensitive to the specification when there are only relatively short spells in the data. We propose and implement alternative summary measures based on the median duration in a spell and show that these are quite robust to the specification of duration dependence." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    An evaluation of public employment programmes in the East German State of Sachsen-Anhalt (2002)

    Eichler, Martin ; Lechner, Michael ;

    Zitatform

    Eichler, Martin & Michael Lechner (2002): An evaluation of public employment programmes in the East German State of Sachsen-Anhalt. In: Labour economics, Jg. 9, H. 2, S. 143-186. DOI:10.1016/S0927-5371(02)00039-8

    Abstract

    "In East Germany, active labour market policies (ALMPs) have been used on a large scale to contain the widespread unemployment that emerged after unification. This paper evaluates the effects for participants in public employment programmes (PEPs), an important component of ALMP in the East German States (Länder). The paper focuses on individual unemployment probabilities. By concentrating on the state of Sachsen-Anhalt, the econometric analysis can use a large new panel data set available only for that state, the Arbeitsmarktmonitor Sachsen-Anhalt (AMM-SA). We aim at nonparametric identification of the effects of PEPs by combining the use of comparison groups with differencing over time to correct for selection effects. Our results indicate that PEP participation reduces participants' prohability of unemployment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Probleme an den Übergängen in Ausbildung und Arbeit: Berufsbiographien und Maßnahmeerfahrungen von Jugendlichen: eine qualitative Befragung von 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Sofortprogramm zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit (IAB-Projekt 4-486.2) (2002)

    Eigenhüller, Lutz;

    Zitatform

    Eigenhüller, Lutz (2002): Probleme an den Übergängen in Ausbildung und Arbeit: Berufsbiographien und Maßnahmeerfahrungen von Jugendlichen. Eine qualitative Befragung von 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Sofortprogramm zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit (IAB-Projekt 4-486.2). Nürnberg, 114 S.

    Abstract

    Im Januar 1999 startete das von der Bundesregierung verabschiedete Sofortprogramm zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit. Im Rahmen der vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) durchgeführten Begleitforschung wurden 70 Teilnehmer und Teilnehmerinnen, die in mehrfacher Hinsicht benachteiligt waren, zweimal qualitativ befragt. Im einzelnen thematisiert werden die beruflichen Erwartungen der Befragten und ihre Übergangsbemühungen in Ausbildung und Arbeit, ihre Kontakte zum Arbeitsamt sowie ihre Erfahrungen mit den Maßnahmen des Jugendsofortprogramms und ihr Verbleib nach den Maßnahmen. Ein wichtiger Aspekt der Teilnahme am Jugendsofortprogramm war für die Jugendlichen die Verbesserung ihrer beruflichen Zukunftsperspektiven. Dabei reichte das Spektrum von der Hoffnung auf eine Ausbildungsstelle oder eine Weiterbeschäftigung durch ihren Praktikums-Betrieb bis hin zur Vermittlung von Qualifikationen, die sie in den Maßnahmen erhielten, und von denen sie sich generell größere Möglichkeiten erhofften, den Übergang in Ausbildung und Arbeit bewältigen zu können. Ein förderlicher Einfluss des Sofortprogramms hinsichtlich der Arbeitsmarktintegration ist in vielen Fällen unverkennbar. Er reichte von der Verbesserung von Deutschkenntnissen, dem Erwerb sozialer Kompetenzen und extrafunktionaler Qualifikationen bis zu weiterverwendbaren beruflichen Kenntnissen und der Weiterbeschäftigung durch Betriebe, die Lohnkostenzuschüsse erhalten hatten. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Eigenhüller, Lutz;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Evaluierung von Vermittlungsagenturen auf kommunaler Ebene: "Förderung von Maßnahmen zur Erprobung zusätzlicher Wege in der Arbeitsmarktpolitik". Projektübergreifender Ergebnisbericht (2002)

    Eisentraut, Roswitha; Wagner, Gerald;

    Zitatform

    Eisentraut, Roswitha (2002): Evaluierung von Vermittlungsagenturen auf kommunaler Ebene. "Förderung von Maßnahmen zur Erprobung zusätzlicher Wege in der Arbeitsmarktpolitik". Projektübergreifender Ergebnisbericht. (Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung. Forschungsbericht Arbeitsmarkt 293), Bonn, 131 S.

    Abstract

    Das Bundesarbeitsministerium hat 1998 bis 2001 bundesweit 10 "Vermittlungsagenturen auf kommunaler Ebene" gefördert, durch die insbesondere Erkenntnisse darüber gewonnen werden sollten, ob durch kommunale Agenturen zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten für schwer vermittelbare Arbeitslose ermittelt werden können und ob schwer vermittelbare Arbeitslose auf zusätzlich aquirierte Stellen des ersten Arbeitsmarktes vermittelt werden können, wenn durch einen günstigen Personalschlüssel eine intensivere und individuellere Betreuung des Personenkreises ermöglicht wird. Die in diesem Forschungsbericht resümierte Evaluation der Vermittlungsagenturen untersucht
    - den durch Förderziele und -bedingungen bestimmten Handlungsspielraum der Agenturen,
    - Umfang und Zusammensetzung der Klienten-Pools,
    - die Zusammenarbeit der Agenturen mit wichtigen regionalen Akteuren (insbesondere Arbeits- und Sozialämter),
    - die Situation auf den regionalen Arbeitsmärkten. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Evaluation des Europäischen Vermittlungsdienstleistungsangebotes EURES der Bundesanstalt für Arbeit (2002)

    Ertelt, Bernd-Joachim; Baigger, Dieter;

    Zitatform

    Ertelt, Bernd-Joachim & Dieter Baigger (2002): Evaluation des Europäischen Vermittlungsdienstleistungsangebotes EURES der Bundesanstalt für Arbeit. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 43, S. 2915-2926.

    Abstract

    "In diesem Artikel werden die wichtigsten Ergebnisse der Evaluation des Dienstleistungsangebots der Bundesanstalt für Arbeit (BA) im Rahmen des Netzwerkes EURES (European Employment Services) vorgestellt. Die Ergebnisse der EURES-Evaluation sollten vor allem folgenden Zielen dienen:_a) Einschätzung der Qualität der EURES-Beratung in der BA im Sinne einer Standortbestimmung,_b) Weiterentwicklung von EURES im Sinne der Optimierung, einschließlich des Marketings. Die Untersuchung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit Instituten und Personen aus der Wissenschaft, denn eine wissenschaftsgeleitete externe Evaluation erweist sich gerade in Anbetracht einer zunehmend kritischen Diskussion über die Dienste der BA als außerordentlich wichtig. Aber auch aus europäischer Perspektive trägt die Studie zu den Bemühungen innerhalb des EURES Netzwerkes zum Qualitätsmanagement bei, denn die EU-Kommission fordert nationale Evaluierungsaktivitäten. Die hier vorgenommene Evaluation konzentrierte sich auf die Arbeit von EURES innerhalb der BA und war so angelegt, dass soweit wie möglich Vergleiche mit der im 4. Quartal 1999 durchgeführten Untersuchung der Europäischen Berufsberatungszentren (EBZ) der BA angestellt werden können. Die Ergebnisse der EURES-Evaluation zeichnen insgesamt ein außerordentlich positives Bild, ähnlich dem aus der EBZ-Untersuchung. Offenbar treffen sowohl die Inhalte als auch die Methoden der EURES-Beratung die Bedürfnisse der Kunden. Das bedeutet jedoch noch nicht, dass bereits alle Möglichkeiten einer Optimierung der Dienste ausgeschöpft sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Active labor market policy in Germany: is there a successful policy strategy? (2002)

    Fertig, Michael ; Schneider, Hilmar; Schmidt, Christoph M.;

    Zitatform

    Fertig, Michael, Christoph M. Schmidt & Hilmar Schneider (2002): Active labor market policy in Germany. Is there a successful policy strategy? (IZA discussion paper 576), Bonn, 32 S.

    Abstract

    "Each year Germany and many other developed economies spend tens of billions of Euros on active measures of employment promotion with the explicit aim of contributing to the reduction of unemployment. Yet, high unemployment has universally been a persistent problem throughout the last two decades, raising the question as to the actual effect of the measures of employment promotion. This paper contributes to the received literature by investigating whether a specific strategy of active labor market policy measures can contribute to a significant reduction of unemployment on the (semi-) aggregate level of the local labor offices in Germany. To this end, we analyze ALMP in Germany in a spatially augmented regression framework. Our results suggest that a policy strategy focusing on monetary incentive schemes rather than on public employment programs is more successful." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Stand und Perspektiven der Evaluation der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland (2002)

    Fitzenberger, Bernd ; Hujer, Reinhard;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd & Reinhard Hujer (2002): Stand und Perspektiven der Evaluation der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland. (ZEW discussion paper 2002-13), Mannheim, 20 S.

    Abstract

    "Diese Arbeit gibt einen Überblick der Konzeption und der Evaluation der Aktiven Arbeitsmarktpolitik (AAMP) in Deutschland. Die rechtliche Grundlage der AAMP stellte von 1969 bis 1997 das Arbeitsförderungsgesetz (AFG) dar. 1998 wurde dieses durch das Sozialgesetzbuch (SGB) III abgelöst. Während das AFG noch unter Bedingungen der Vollbeschäftigung eingeführt wurde und auch eine generelle Verbesserung der Funktionsweise des Arbeitsmarktes vorsah, erfolgte im Zeitablauf eine stärkere Ausrichtung der AAMP auf die Wiedereingliederung von Problemgruppen in den Arbeitsmarkt. Das SGB III in Ansätzen eine Erfolgskontrolle der AAMP vorsieht und trotz der hohen fiskalischen Kosten (43 Mrd DM im Jahr 2001) fehlt bisher eine umfassende Evaluation der Wirkungen der AAMP unter Berücksichtigung der Kosten. Die Arbeit stellt die grundlegenden methodischen Probleme einer aussagekräftigen Evaluation dar. Die mikroökonomische Evaluation untersucht, ob die Teilnahme an einem arbeitsmarktpolitischen Programm zu einem Erfolg im Hinblick auf individuelle Zielgrößen wie Beschäftigung oder Verdienst führt. Um den durchschnittlichen Erfolg zu bestimmen, muss geschätzt werden, wie die individuelle Zielerreichung ausgefallen wäre, hätte die Person nicht an dem Programm teilgenommen. Eine solche Schätzung erfolgt typischerweise auf Basis der Informationen der Nichtteilnehmer, wobei dem möglichen Problem der Nichtvergleichbarkeit von Teilnehmern und Nichtteilnehmern (Selektionsverzerrung) Rechnung zu tragen ist. Die Selektionsverzerrung kann auf beobachteten und nicht beobachteten Variablen beruhen. Die Arbeit skizziert die wichtigsten methodischen Ansätze, einen adäquaten Vergleichsmaßstab zur Erfolgsmessung zu schätzen. Zur umfassenden mikroökonomischen Erfolgsmessung ist der geschätzte individuelle Erfolg den Kosten der Maßnahme gegenüberzustellen. Eine makroökonomische Evaluation muss auch die Rückwirkungen der AAMP auf die Nichtteilnehmer und die Funktionsweise des Arbeitsmarktes mit einbeziehen. Außerdem ist zu berücksichtigen, dass AAMP meist gerade dann ausgeweitet wird, wenn die Arbeitsmarktprobleme zunehmen (Endogenität der AAMP). Im weiteren Teil der Arbeit wird die Ausgestaltung und Umfang der AAMP in Deutschland nach dem AFG und dem SGB III beschrieben. Die wichtigsten Maßnahmen sind die verschiedenen Formen der Förderung der beruflichen Weiterbildung und der öffentlich geförderten Beschäftigung. Weiterhin werden neuere arbeitsmarktpolitische Ansätze und die damit einhergehenden Anstrengungen zur Evaluation ihrer Wirkungen dargestellt. Es zeigt sich, dass auf der politischen Seite in der Vergangenheit offenbar kein großes Interesse an einer wissenschaftlichen Evaluation der gelegentlich erratischen AAMP bestand. Dementsprechend wurden der Wissenschaft keine angemessenen Datensätze für eine wissenschaftliche Evaluation der mikroökonomischen Wirkungen der AAMP zur Verfügung gestellt. Die bisher von wissenschaftlicher Seite vorgelegten Evaluationsstudien zeichnen ein eher negatives Bild der Wirkungen der AAMP. Allerdings beruhen diese Studien auf Umfragedaten, die wegen geringer Fallzahlen und zu geringer Detailinformationen kein verlässlichen Schlussfolgerungen ermöglichen. In der jüngeren Vergangenheit wächst auf politischer Seite das Interesse an einer aussagekräftigen Evaluation der AAMP (siehe Job-Aqtiv-Gesetz). Allerdings besteht das Risiko, dass sich einige in jüngster Zeit von der politischen Seite unternommenen Anstrengungen zur Förderung der Evaluation als kontraproduktiv erweisen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Stand und Perspektiven der Evaluation der Aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland (2002)

    Fitzenberger, Bernd ; Hujer, Reinhard;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd & Reinhard Hujer (2002): Stand und Perspektiven der Evaluation der Aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland. In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Jg. 3, H. 2, S. 139-158. DOI:10.1111/1468-2516.00083

    Abstract

    Überblick über Maßnahmen der aktiven Arbeitspolitik in Deutschland und Ansätze und Probleme der Evaluation. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Weiterbildungsmaßnahmen in Ostdeutschland: ein Misserfolg der Arbeitsmarktpolitik? (2002)

    Fitzenberger, Bernd ; Speckesser, Stefan ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd & Stefan Speckesser (2002): Weiterbildungsmaßnahmen in Ostdeutschland. Ein Misserfolg der Arbeitsmarktpolitik? (ZEW discussion paper 2002-16), Mannheim, 26 S.

    Abstract

    "Über die Wirkung der Förderung der beruflichen Weiterbildung in Ostdeutschland sind in den letzten Jahren zahlreiche empirische Studien durchgeführt worden, die auf den methodischen Fortschritten der Evaluationsforschung aufbauen. Dieser Beitrag stellt die empirische Evidenz im Kontext der institutionellen Regelungen und der methodischen Probleme einer angemessenen mikro- oder makroökonomischen Evaluation dar. Insbesondere behandeln die Autoren die im ostdeutschen Kontext wichtigen Probleme der Mehrfachteilnahmen und der Reduktion der Beschäftigungsquoten für die Teilnehmer kurz vor einer Weiterbildung ('Ashenfelters Tal'), die bislang in empirischen Analysen kaum Berücksichtigung finden. Die durchgeführten mikroökonomischen Evaluationsstudien basieren auf Umfragedaten mit kleinen Teilnehmerzahlen. Die erzielten Evaluationsergebnisse ergeben ein ernüchterndes Bild der Wirkung geförderter Weiterbildung: Es zeigen sich eher negative als positive Maßnahmeneffekte auf die Beschäftigung. Aufgrund der schwachen Datenbasis und verbleibender methodischer Probleme erlaubt die bisherige Evidenz jedoch noch keine wirtschaftspolitischen Schlussfolgerungen. Stattdessen sollten die eher negativen Ergebnisse von der politischen Seite zum Anlass genommen werden, die Voraussetzungen für eine angemessene und kontinuierliche Evaluation der aktiven Arbeitsmarktpolitik zu schaffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Inhalt, Akzeptanz und Wirksamkeit des aktiven Bewerber-Coachings (2002)

    Flasse, Maritta;

    Zitatform

    Flasse, Maritta (2002): Inhalt, Akzeptanz und Wirksamkeit des aktiven Bewerber-Coachings. In: C. Brinkmann & F. Wießner (Hrsg.) (2002): Innovationen in der Arbeitsmarktpolitik durch Freie Förderung : Begleitforschung zu Modellversuchen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 260), S. 95-131.

    Abstract

    "Vorgestellt und kritisch-bewertend diskutiert wird ein Berliner Modellprojekt, das ein aktives Bewerber-Coaching von Arbeitslosen und die passgerechte Vermittlung auf offene Stellen zum Inhalt hat. Mit seinem innovativen Ansatz werden aktuelle Anforderungen an die Arbeitsverwaltung umgesetzt: einerseits wird der Aufgabe der Beratung und passgerechten Vermittlung von Arbeitslosen entsprochen und andererseits soll die Zusammenarbeit mit Unternehmen bei der Besetzung von offenen Stellen intensiviert werden. Bei dieser Innovation geht es seitens der Arbeitsuchenden primär weder um ihre fachliche Qualifizierung, wie das bei traditionellen arbeitsmarktpolitischen Instrumenten vorgesehen ist, noch steht die Beratung über Einstiegschancen und Einstiegsmöglichkeiten in den Arbeitsmarkt im Mittelpunkt. Vielmehr ist das eigentlich Neue an diesem Modell, dass die Arbeitslosen bei ihrer Suche nach Arbeit über einen längeren Zeitraum ganz individuell begleitet und regelrecht gecoacht werden. Damit wird die Erkenntnis aufgegriffen, dass die traditionelle Beratungsarbeit oft nicht die gewünschten Erfolge mit sich bringt, weil nicht langfristig, bedarfsgerecht sowie problem- und zeitnah genug begleitet wird. Diese neue Form von Dienstleistungen wird aber zunehmend notwendig, weil sich der Markt inzwischen derart ausdifferenziert hat, dass nur noch ganz individuelle Strategien den gewünschten Erfolg bringen können und "Konfektionsberatung" daher nicht nur zunehmend ineffizient ist, sondern sogar kontraproduktiv sein kann. Ziel dieses erprobten Ansatzes ist es, für Arbeitslose eine wirksamere Integration in reguläre Beschäftigung zu erreichen. Im Ergebnis des Modells kann eingeschätzt werden, dass mit ihm ein Ansatz gefunden wurde, der Arbeitslose effizienter in den regulären Arbeitsmarkt integriert als es das "Regelsystem" vermag. Die wichtigste Schlussfolgerung bei der Implementation und weiteren Profilierung des erprobten Ansatzes ist, dass er sehr intensiv nach außen wie auch nach innen sowohl zwischen verschiedenen Akteuren als auch auf verschiedenen Ebenen kommuniziert werden muss." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Programme evaluation with multiple treatments (2002)

    Frölich, Markus;

    Zitatform

    Frölich, Markus (2002): Programme evaluation with multiple treatments. (IZA discussion paper 542), Bonn, 51 S.

    Abstract

    "This paper reviews the main identification and estimation strategies for microeconomic policy evaluation. Particular emphasis is laid on evaluating policies consisting of multiple programmes, which is of high relevance in practice. For example, active labour market policies may consist of different training programmes, employment programmes and wage subsidies. Similarly, sickness rehabilitation policies often offer different vocational as well as non-vocational rehabilitation measures. First, the main identification strategies (control-for confounding-variables, difference-in difference, instrumental-variable, and regression discontinuity identification) are discussed in the multiple-programme setting. Thereafter, the different nonparametric matching and weighting estimators of the average treatment effects and their properties are examined" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Does subsidised temporary employment get the unemployed back to work?: an econometric analysis of two different schemes (2002)

    Gerfin, Michael ; Steiger, Heidi; Lechner, Michael ;

    Zitatform

    Gerfin, Michael, Michael Lechner & Heidi Steiger (2002): Does subsidised temporary employment get the unemployed back to work? An econometric analysis of two different schemes. (IZA discussion paper 606), Bonn, 48 S.

    Abstract

    "Subsidised employment is an important tool of active labour market policies to improve the chances of the unemployed to find permanent employment. Using informative individual administrative data we investigate the effects of two different schemes of subsidised temporary employment implemented in Switzerland. One scheme operates as a non-profit employment programme (EP), whereas the other one is a subsidy for temporary jobs (TEMP) in firms operating in competitive markets. Using econometric matching methods we find that TEMP is considerably more successful in getting the unemployed back into work than EP. We also find that compared to nonparticipation both programmes are ineffective for unemployed who find job easily anyway as well as for those with short unemployment duration. For unemployed with potentially long unemployment duration and for actual long term unemployed, both programmes may have positive effects, but the effect of TEMP is much larger." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    A microeconometric evaluation of the active labour market policy in Switzerland (2002)

    Gerfin, Michael ; Lechner, Michael ;

    Zitatform

    Gerfin, Michael & Michael Lechner (2002): A microeconometric evaluation of the active labour market policy in Switzerland. In: The economic journal, Jg. 112, H. 482, S. 854-893.

    Abstract

    "In the late 1990s, Switzerland introduced an ambitious active labour market policy (ALMP) encompassing several programmes. We evaluate their effects on the individual employment probability using unusually informative data from administrative records. Using a matching estimator for multiple programmes, we find positive effects for one particular programme unique to the Swiss ALMP. It consists of a wage subsidy for temporary jobs in the regular labour market that would otherwise not be taken up by the unemployed. We also find negative effects for traditional employment programmes operated in sheltered labour markets. For training courses, the results are mixed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Neue Impulse in der Arbeitsmarktforschung (2002)

    Heyer, Gerd; Hammer, Roswitha;

    Zitatform

    Heyer, Gerd & Roswitha Hammer (2002): Neue Impulse in der Arbeitsmarktforschung. In: Arbeit und Sozialpolitik, Jg. 56, H. 5/6, S. 34-39.

    Abstract

    "Selten waren aktive Arbeitsmarktpolitik und Arbeitsmarktforschung in der öffentlichen Diskussion und den Medien so präsent wie zur Zeit. Vor dem Hintergrund eines tiefgreifenden strukturellen Wandels und einer hohen Sockelarbeitslosigkeit wird aus den unterschiedlichen gesellschaftlichen Lagern eine Intensivierung der Politikberatung und Erfolgskontrolle durch Wissenschaft und Forschung angemahnt. Hoher Beitragssatz und Mittelaufwand für die aktive Arbeitsmarktpolitik werfen Fragen nach Effizienz und Effektivität des Einsatzes der arbeitsmarktpolitischen Instrumente auf und sind Gegenstand kontroverser Diskussionen. Die angebotenen Empfehlungen und Lösungsvorschläge sind nicht immer ausreichend fundiert und signalisieren, dass die Wirkungsforschung neuer Impulse bedarf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsanreize und Niedriglöhne: Konzeptionen und erste Erfahrungen des Mainzer Modells und des SGI-Modells (2002)

    Hollederer, Alfons ; Rudolph, Helmut;

    Zitatform

    Hollederer, Alfons & Helmut Rudolph (2002): Arbeitsanreize und Niedriglöhne. Konzeptionen und erste Erfahrungen des Mainzer Modells und des SGI-Modells. In: S. Dann, A. Kirchmann, A. Spermann & J. Volkert (Hrsg.) (2002): Kombi-Einkommen : ein Weg aus der Sozialhilfe?, S. 53-66.

    Abstract

    Im Rahmen der Diskussionen um die Beschäftigungsförderung im Niedriglohnsektor erläutern die Autoren die Konzeptionen und ersten Erfahrungen mit den beiden Modellprojekten des arbeitsmarktpolitischen Sonderprogramms CAST, die allgemeine Zuschüsse zu den Sozialversicherungsbeiträgen der Arbeitnehmer ('Mainzer Modell') bzw. der Arbeitgeber (Saar-Gemeinschaftsinitiative, SGI) vorsehen. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Vom arbeitsmarktpolitischen Sonderprogramm CAST zur bundesweiten Erprobung des Mainzer Modells: 2. Zwischenbericht (2002)

    Hollederer, Alfons ; Rudolph, Helmut; Vanselow, Achim; Hartmann, Josef; Kaltenborn, Bruno; Wiedemann, Eberhard; Weinkopf, Claudia ;

    Zitatform

    Hollederer, Alfons, Bruno Kaltenborn, Helmut Rudolph, Achim Vanselow, Claudia Weinkopf & Eberhard Wiedemann (2002): Vom arbeitsmarktpolitischen Sonderprogramm CAST zur bundesweiten Erprobung des Mainzer Modells. 2. Zwischenbericht. (Forschungsverbund CAST, 2. Zwischenbericht), Nürnberg, 201 S.

    Abstract

    "Das Mainzer Modell und das SGI-Modell sehen die Förderung neuer sozialversicherungspflichtiger Beschäftigungsverhältnisse vor. Schwerpunkt des vorliegenden Berichts sind die Erfahrungen mit dem "Mainzer Modell" und dem "SGI-Modell" der Saar-Gemeinschaftsinitiative in den ursprünglichen Förderregionen. Über Inanspruchnahme und Förderstrukturen auch seit der bundesweiten Ausdehnung des Mainzer Modells wird anhand der CAST-Förderdatei berichtet. Ergänzend liegen inzwischen aus einer Aktenrecherche des IAB Angaben zu Förderbeträgen, Löhnen und Einkommen der Förderzugänge bis zum Jahresende 2001 vor. Darüber hinaus werden vertiefende Angaben zu den Förderstrukturen anhand erster Ergebnisse der Befragungen von Geförderten vorgestellt. Befragt wurde auch eine ungeförderte Vergleichsgruppe. Der Vergleich zwischen Geförderten und Vergleichsgruppe gibt Hinweise auf die Zielgruppenerreichung. Die begleitende Implementationsforschung gibt Aufschluss über die konkrete Umsetzung in den Förderregionen und insbesondere anhand von Erfahrungsberichten der regionalen Akteure auch über aufgetretene Probleme. Für das Verständnis der bisherigen Entwicklung sind neben der Ausgestaltung der Förderkonzepte auch die Ausgangslage auf den regionalen Arbeitsmärkten in den Förderregionen bedeutsam.
    Teil I befasst sich mit dem Mainzer Modell, Teil II mit dem SGI-Modell, wobei die Berichtsstruktur jeweils ähnlich gegliedert ist. In Kapitel 1 wird jeweils das Förderkonzept vorgestellt, in Kapitel 2 wird auf die Arbeitsmarktlage in den ursprünglichen Förderregionen eingegangen. Kapitel 3 zeigt die Umsetzungsaktivitäten in den bisherigen Förderregionen auf. Das zentrale Kapitel 4 befasst sich mit der bisherigen Resonanz auf die Förderkonzepte in den ursprünglichen Förderregionen. Ergänzend gibt das Kapitel 5 beim Mainzer Modell einen Überblick über die bisherige bundesweite Resonanz. Geschlossen wird jeweils mit einer Zusammenfassung. Das abschließende Resümee geht wieder auf beide Förderkonzepte ein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Bisher erreichte Zielgruppen in den CAST-Modellarbeitsämtern (2002)

    Hollederer, Alfons ; Rudolph, Helmut;

    Zitatform

    Hollederer, Alfons & Helmut Rudolph (2002): Bisher erreichte Zielgruppen in den CAST-Modellarbeitsämtern. (Forschungsverbund CAST. Projektbrief 06), Bonn, 28 S.

    Abstract

    "Das Mainzer Modell steht nun nach dem regional begrenzten Einsatz in Teilen der Bundesländer Brandenburg und Rheinland-Pfalz im arbeitsmarktpolitischen Sonderprogramm CAST (Chancen und Anreize zur Aufnahme sozialversicherungspflichtiger Tätigkeiten) seit dem 1. März 2002 bundesweit zur Verfügung. Durch die Gewährung eines Zuschusses zu den Sozialversicherungsbeiträgen und/oder eines Kindergeldzuschlages an Arbeitnehmer/innen soll ein zusätzlicher finanzieller Anreiz zur Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung geschaffen werden. Mit dem Projektbericht wird über die erreichten Zielgruppen der beiden Modellprojekte informiert. Neben den Informationen aus der Förderstatistik werden erstmals Ergebnisse zur Verteilung der Höhe der monatlich bewilligten Zuschüsse aus einer Aktenrecherche vorgestellt (Kapitel 2 und 3). Ebenso liegen erstmalig auch Ergebnisse eines Datenvergleichs von Förderteilnehmer/innen mit ungeförderten Abgänger/innen aus Arbeitslosigkeit in den Modellarbeitsämtern vor (vgl. Kapitel 4). In Kapitel 5 wird abschließend ein kurzes Fazit gezogen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Wege zur Chancengleichheit - weiter geht's mit Job-AQTIV: Chancengleichheit von Frauen und Männern am Arbeitsplatz (2002)

    Holst, Elke; Parsch-Haertel, Ingrid; Peters, Anke; Mirtschin, Ilona; Knapp, Ulla; Wenner, Ulrike; Tischer, Ute; Minks, Karl-Heinz;

    Zitatform

    Holst, Elke, Ulla Knapp, Karl-Heinz Minks, Anke Peters, Ulrike Wenner, Ute Tischer, Ingrid Parsch-Haertel & Ilona Mirtschin (2002): Wege zur Chancengleichheit - weiter geht's mit Job-AQTIV. Chancengleichheit von Frauen und Männern am Arbeitsplatz. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 13, S. 1103-1230.

    Abstract

    Das Sonderheft der ibv über "Chancengleichheit von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt" enthält Dokumente und kürzere und längere Beiträge zu den Themen Arbeits- und Ausbildungsmarkt, Arbeitsförderung, Beschäftigungspolitik unter dem Gesichtspunkt der Situation von Frauen und der Gleichstellung der Geschlechter. Aus dem Inhalt:
    -Beschäftigungspolitische Leitlinien der Europäischen Union 2002. Beschluss des Rates vom 18. Februar 2002.
    -Beschäftigungspolitik in Deutschland - Chance zur Verbesserung. Auszug aus den Empfehlungen des Rates der EU zur Durchführung der Beschäftigungspolitik der Mitgliedstaaten vom 18. Februar 2002.
    -"Frauenförderung in den Wechseljahren - vom kreativen Lippenbekenntnis zum klaren Leistungsnachweis im Sinne des Gender Mainstreaming" (Ulrike Wenner)
    -Ziel: Gleichstellung von Frauen und Männern am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Aktuelle gesetzliche und geschäftspolitische Vorgaben und deren Bedeutung für die Umsetzung in den Arbeitsämtern (Ute Tischer)
    -Auswirkungen der neuen Förderquote Frauen. Auswertung des Job-AQTIV-Gesetzes in Bezug auf die Änderung des § 8 Abs. 2 SGB III (Ingrid Parsch-Haertel)
    -Frauen - Arbeitslosigkeit und aktive Arbeitsförderung im Jahr 2001. Ein erster Kurzbericht (Ilona Mirtschin, Ute Tischler)
    -Junge Frauen auf dem Ausbildungsmarkt. Situation - Maßnahmen - Forderungen
    -"Auf dem Weg zur Geschlechterdemokratie" - Stand und Perspektiven (Elke Holst)
    -Arbeitslosigkeit und (Frauen-)Erwerbsangebot - Eine andere Sicht des Beschäftigungsproblems (Ulla Knapp)
    -Auf der Suche nach zusätzlicher Beschäftigung. Institut Arbeit und Technik rät zur Förderung von Pools und Agenturen im Bereich haushaltsbezogener Dienstleistungen
    -Ingenieurinnen und Naturwissenschaftlerinnen - neue Chancen zwischen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft. Ergebnisse einer Längsschnittuntersuchung zur beruflichen Integration von Frauen aus technischen und naturwissenschaftlichen Studiengängen (Karl-Heinz Minks)
    -Frauenerwerbstätigkeit. Auszüge aus der IAB-Literaturdatenbank (Anke Peters). (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Macroeconometric evaluation of active labour market policies in Germany: a dynamic panel approach using regional data (2002)

    Hujer, Reinhard; Zeiss, Christopher; Caliendo, Marco ; Blien, Uwe ;

    Zitatform

    Hujer, Reinhard, Uwe Blien, Marco Caliendo & Christopher Zeiss (2002): Macroeconometric evaluation of active labour market policies in Germany. A dynamic panel approach using regional data. In: European Regional Science Association (Hrsg.) (2002): From industry to advanced services : perspectives of European metropolitan regions, S. 1-41.

    Abstract

    Die meisten Evaluationsstudien aktiver Arbeitsmarktpolitik bedienen sich eines mikroökonomischen Ansatzes, der sich auf individuelle Daten der Teilnehmer stützt, Nichtteilnehmer jedoch unberücksichtigt lässt. Die Autoren betrachten mikroökonomische Analysen als ersten Schritt im Rahmen einer umfassenden Wirkungsforschung, der durch makroökonomische Analysen ergänzt werden sollte. In dem Beitrag werden die Auswirkungen aktiver Arbeitsmarktpolitik zunächst arbeitsmarkttheoretisch diskutiert. Empirisch untersucht werden die Beschäftigungseffekte aktiver Arbeitsmarktpolitik in Deutschland im Zeitraum von 1999 bis 2001 auf der Basis regionaler Daten aus 175 Arbeitsamtsbezirken. Aufgrund der starken Persistenz deutscher Arbeitsmarktdaten ist die Anwendung eines dynamischen Modells entscheidend. Weiterhin wird bei der Analyse auch das Problem der Simultaneität aktiver Arbeitsmarktpolitik berücksichtigt. Für Westdeutschland werden positive Beschäftigungseffekte von Berufsbildungs- und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen ermittelt, während die Ergebnisse für Ostdeutschland nicht eindeutig sind. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Macroeconometric evaluation of active labour market policies in Germany: a dynamic panel approach using regional data (2002)

    Hujer, Reinhard; Zeiss, Christopher; Caliendo, Marco ; Blien, Uwe ;

    Zitatform

    Hujer, Reinhard, Uwe Blien, Marco Caliendo & Christopher Zeiss (2002): Macroeconometric evaluation of active labour market policies in Germany. A dynamic panel approach using regional data. (IZA discussion paper 616), Bonn, 40 S.

    Abstract

    Die meisten Evaluationsstudien aktiver Arbeitsmarktpolitik bedienen sich eines mikroökonomischen Ansatzes, der sich auf individuelle Daten der Teilnehmer stützt, Nichtteilnehmer jedoch unberücksichtigt lässt. Die Autoren betrachten mikroökonomische Analysen als ersten Schritt im Rahmen einer umfassenden Wirkungsforschung, der durch makroökonomische Analysen ergänzt werden sollte. In dem Beitrag werden die Auswirkungen aktiver Arbeitsmarktpolitik zunächst arbeitsmarkttheoretisch diskutiert. Empirisch untersucht werden die Beschäftigungseffekte aktiver Arbeitsmarktpolitik in Deutschland im Zeitraum von 1999 bis 2001 auf der Basis regionaler Daten aus 175 Arbeitsamtsbezirken. Aufgrund der starken Persistenz deutscher Arbeitsmarktdaten ist die Anwendung eines dynamischen Modells entscheidend. Weiterhin wird bei der Analyse auch das Problem der Simultaneität aktiver Arbeitsmarktpolitik berücksichtigt. Für Westdeutschland werden positive Beschäftigungseffekte von Berufsbildungs- und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen ermittelt, während die Ergebnisse für Ostdeutschland nicht eindeutig sind. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Lohnkostenzuschüsse und individuelle Arbeitslosigkeit: Analysen auf der Grundlage kombinierter Erhebungs- und Prozessdaten unter Anwendung von Propensity Score Matching (2002)

    Jaenichen, Ursula;

    Zitatform

    Jaenichen, Ursula (2002): Lohnkostenzuschüsse und individuelle Arbeitslosigkeit. Analysen auf der Grundlage kombinierter Erhebungs- und Prozessdaten unter Anwendung von Propensity Score Matching. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 35, H. 3, S. 327-351.

    Abstract

    "Der Beitrag präsentiert Ergebnisse einer mikroökonometrischen Evaluation zielgruppenorientierter Lohnkostenzuschüsse für die Bundesrepublik Deutschland. Hierbei wird der Einfluss von Lohnkostenzuschüssen auf die Arbeitslosigkeitszeiten der geförderten Personen untersucht. Die Datengrundlage ist eine Anfang 1999 für Evaluationszwecke durchgeführte IAB-Erhebung in ausgewählten Arbeitsämtern. Verbleibsinformationen für geförderte und nicht geförderte Personen werden aus Geschäftsstatistiken der Bundesanstalt für Arbeit gewonnen. Der gewählte methodische Ansatz für die Schätzung der Förderwirkungen berücksichtigt die mögliche Korrelation von Zugangswahrscheinlichkeiten und Ergebnisvariablen. Die Ergebnisse der Untersuchung deuten für alle Förderarten darauf hin, dass im Durchschnitt der geförderten Personen die Arbeitslosigkeitszeiten durch die Förderung verringert werden. Allerdings dauern für die stärker zielgruppenorientierten Instrumente die Förderzeiträume oder Nachbeschäftigungszeiten häufig noch an. Für die schwach zielgruppenorientierten Instrumente sind die geschätzten Förderwirkungen in mehreren Fällen nach Auslaufen der Förderzeiträume nicht mehr signifikant von Null verschieden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jaenichen, Ursula;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Mikroevaluation: Bildung von Vergleichsgruppen zur Schätzung individueller Förderwirkungen (2002)

    Jaenichen, Ursula;

    Zitatform

    Jaenichen, Ursula (2002): Mikroevaluation. Bildung von Vergleichsgruppen zur Schätzung individueller Förderwirkungen. In: G. Kleinhenz (Hrsg.) (2002): IAB-Kompendium Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 250), S. 387-397.

    Abstract

    "Der Beitrag behandelt grundlegende Aspekte der Bildung von Vergleichsgruppen für die mikroökonometrische Evaluation arbeitsmarktpolitischer Instrumente. Besteht ein Zusammenhang zwischen der Wahrscheinlichkeit des Förderzugangs und dem Ergebnis der Förderung und unterscheiden sich geförderte und nicht geförderte Personen hinsichtlich ihrer Wahrscheinlichkeit des Förderzugangs, führt ein einfacher Vergleich der Ergebnisse beider Gruppen zu einer verzerrten Schätzung des Fördererfolgs. Dieses Problem wird auch durch arbeitsmarktpolitische Experimente mit zufälliger Auswahl von Teilnehmer/innen und Nichtteilnehmer/innen nicht unbedingt gelöst." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jaenichen, Ursula;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Do labor market programs affect labor force participation? (2002)

    Johansson, Kerstin;

    Zitatform

    Johansson, Kerstin (2002): Do labor market programs affect labor force participation? (Institute for Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2002,03), Uppsala, 23 S.

    Abstract

    "This paper estimates the macroeconomic effect of labor market programs on labor force participation. Labor market programs could counteract business cycle variation in the participation rate that is due to the discouraged-worker effect, and they could prevent labor force outflow. An equation that determines the participation rate is estimated using panel data (1986-1998) for Sweden's municipalities. The results indicate that labor market programs have relatively large and positive effects on labor force participation. If the number of participants in labor market programs increases temporarily by 100, the labor force increases by around 63 persons. The effect is temporary so the number of participants in the labor force returns to the old level in the next period. If the number of participants in programs is permanently increased, the labor force increases by around 70 persons. The results indicate that programs prevent labor force outflow because participants who would have left the labor force in the absence of programs are now participating because of the programs, Income and vacancies have positive long- and short-run effects on participation rate. Open unemployment, job destruction rate, and proportion of persons between ages 18-24 and 55-65 have negative long-run effects on the participation rate." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Labor market programs, the discouraged-worker effect, and labor force participation (2002)

    Johansson, Kerstin;

    Zitatform

    Johansson, Kerstin (2002): Labor market programs, the discouraged-worker effect, and labor force participation. (Institute for Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2002,09), Uppsala, 53 S.

    Abstract

    "This paper estimates the macroeconomic effect of labor market programs on labor force participation. Labor market programs could counteract business-cycle variation in the participation rate that is due to the discouraged-worker effect, and they could prevent labor force outflow. An equation that determines the participation rate is estimated with GMM, using panel data (1986-1998) for Sweden's municipalities. The results indicate that labor market programs have relatively large and positive effects on labor force participation. If the number of participants in labor market programs increases temporarily by 100, the labor force increases immediately by around 63 persons. The effect is temporary so the number of participants in the labor force returns to the old level in the next period. If the number of participants in programs is permanently increased, the labor force increases by about 70 persons in the long run. Programs are reducing the business-cycle variation in labor force participation because the effect is positive and programs are counter-cyclical and they counteract the discouraged-worker effect in the long run. The results indicate that programs could prevent labor force outflow; participants who would have left labor force in the absence of programs are may now be participating because of the programs. Wages and vacancies have positive long- and short-run effects on participation rate. Open unemployment, the job destruction rate, and proportions of persons between ages 18-24 and 55-65 have negative long run effects on the participation rate." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Can training and employment subsidies combat European unemployment? (2002)

    Kluve, Jochen; Schmidt, Christoph M.;

    Zitatform

    Kluve, Jochen & Christoph M. Schmidt (2002): Can training and employment subsidies combat European unemployment? In: Economic Policy. A European Forum, Jg. 17, H. 35, S. 411-448.

    Abstract

    "European countries with poorly performing labour markets and labour market institutions conducive to high unemployment also feature considerable expenditures on active labour market policy, and such policies are emphasized by the European Union's employment strategy. However, the practice of these programme's evaluation is much less well developed in Europe than in the United States. We outline key issues facing such evaluation and offer a review and formal assessment of European evaluation studies over the last three decades. We find that programme effects are very heterogeneous across types of interventions and target groups, that training and job search assistance can be effective, and that the young the unemployed are typically difficult to assist." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsvermittlung: In Österreich gehen die Uhren schon anders (2002)

    Konle-Seidl, Regina ; Winkler, Werner;

    Zitatform

    Konle-Seidl, Regina & Werner Winkler (2002): Arbeitsvermittlung: In Österreich gehen die Uhren schon anders. (IAB-Kurzbericht 05/2002), Nürnberg, 5 S.

    Abstract

    1994 wurde in Österreich der Arbeitsmarktservice (AMS) reformiert, um Effizienz und Kundenorientierung zu steigern. Vermittlungsferne Aufgaben wurden ausgegliedert, die Besoldungsgrundlagen geändert, ein leistungsorientiertes Prämiensystem eingeführt und Entscheidungen dezentralisiert. Von insgesamt 4200 Beschäftigten arbeitet heute rund die Hälfte in der Vermittlung. Wichtige Indikatoren, wie die Verkürzung der Laufzeit von offenen Stellen oder die stärkere Einschaltung der AMS durch die Betriebe, geben Hinweise auf den Erfolg der Reform. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Konle-Seidl, Regina ; Winkler, Werner;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Aktivierende Arbeitsmarktpolitik: IAB-Colloquium "Praxis trifft Wissenschaft" am 21. März 2002 in Mannheim - eine Tagungsdokumentation (2002)

    Krupp, Hans-Jürgen; Blien, Uwe ; Walwei, Ulrich ; Rudolph, Helmut; Dietrich, Hans ; Brinkmann, Christian; Schmid, Günther; Egle, Franz;

    Zitatform

    Krupp, Hans-Jürgen, Ulrich Walwei, Uwe Blien, Hans Dietrich, Helmut Rudolph, Günther Schmid, Franz Egle & Christian Brinkmann (2002): Aktivierende Arbeitsmarktpolitik. IAB-Colloquium "Praxis trifft Wissenschaft" am 21. März 2002 in Mannheim - eine Tagungsdokumentation. (IAB-Werkstattbericht 09/2002), Nürnberg, 50 S.

    Abstract

    Der Werkstattbericht enthält die Beiträge einer Tagung, bei der über 70 Vertreter aus Wissenschaft und Praxis zusammengekommen waren, um Befunde und Empfehlungen für eine Reform der Arbeitsvermittlung zu diskutieren. Der Hauptaugenmerk galt der Frage, welche Erwartungen man angesichts ungünstiger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen mit einer Strategie der Aktivierung von Arbeitslosen berechtigterweise verbinden könne.

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ; Dietrich, Hans ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Förderung von Existenzgründungen: Das ESF-BA-Programm im Zusammenspiel mit der Regelförderung des SGB III (2002)

    Kurtz, Beate;

    Zitatform

    Kurtz, Beate (2002): Förderung von Existenzgründungen: Das ESF-BA-Programm im Zusammenspiel mit der Regelförderung des SGB III. (IAB-Werkstattbericht 08/2002), Nürnberg, 34 S.

    Abstract

    Das "ESF-BA-Programm 2000-2006" kombiniert Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) mit der individuellen Arbeitsförderung nach dem Sozialgesetzbuch III durch die Bundesanstalt für Arbeit (BA). Einer der Programmschwerpunkte ist die Förderung des "Unternehmergeistes". Der Bericht präsentiert erste Ergebnisse der Begleitforschung dieses Teilprojekts. Es wird untersucht, welche Personengruppen im Zeitraum zwischen Juli 2000 und Juni 2001 mit den Förderinstrumenten zur Existenzgründung erreicht wurden. Dazu werden zunächst die untersuchten Förderinstrumente beschrieben und Informationen über Anzahl und Struktur der geförderten Fälle gegeben. Begonnen wird dabei mit den Förderinstrumenten des SGB III, also Überbrückungsgeld und Existenzgründungshilfe im Rahmen der Freien Förderung, bevor auf die ergänzenden Fördermöglichkeiten für arbeitslose Existenzgründer im Rahmen des ESF-BA-Programms - Existenzgründungsseminar und Coaching - eingegangen wird. In einem weiteren Schritt erfolgt der Übergang von der fallbezogenen zur teilnehmerbezogenen Ebene, indem die verschiedenen Datenquellen miteinander verknüpft werden. Dadurch kann man die ESF-spezifische Förderung der BA in ihrem Zusammenspiel mit der Regelförderung betrachten und analysieren, wie sich die "reinen" Überbrückungsgeldbezieher und die Empfänger aus der Freien Förderung von den Personen unterscheiden, die sowohl diese Leistungen als auch ESF-BA-Leistungen erhalten haben. Abschließend wird der Frage nachgegangen, wie viele der Teilnehmer, die ein ESF-gefördertes Existenzgründungsseminar besucht haben, zu einem späteren Zeitpunkt tatsächlich gegründet haben. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktpolitik - Quadratur des Kreises?: die bundesdeutsche Arbeitsförderung als Spiegelbild breit gefächerter Zielstellungen und Erwartungen. Eine Literaturstudie (2002)

    Kühl, Alexander; Schiemann, Frank;

    Zitatform

    Kühl, Alexander & Frank Schiemann (2002): Arbeitsmarktpolitik - Quadratur des Kreises? Die bundesdeutsche Arbeitsförderung als Spiegelbild breit gefächerter Zielstellungen und Erwartungen. Eine Literaturstudie. (LASA-Studie 38), Potsdam, 147 S.

    Abstract

    "Anhand in jüngster Zeit veröffentlichter Positionspapiere maßgeblicher arbeitsmarktpolitischer Akteure wurden wesentliche Argumentationsstränge zu einer Reform der Arbeitsförderung nachgezeichnet. Die Aufgabenstellung war methodisch so angelegt, anhand einzelner Akteurspositionen zu hinterfragen, ob und in wie weit in deren Wahrnehmung ein Bewusstsein für ein einheitliches, in sich konsistentes Zielsystem der Arbeitsmarktpolitik besteht. Die Beantwortung der Frage nach der Effektivität und Effizienz arbeitsmarktpolitischer Interventionen lässt sich jedoch nur vor dem Hintergrund bestimmter formulierter Ziele, die mit dem Einsatz der Interventionen erreicht werden sollen, leisten. Neben einer Darstellung wichtiger Akteurspositionen zur Reform der Arbeitsförderung wurde eine Übersicht wesentlicher Veröffentlichungen zur Evaluierung arbeitsmarktpolitischer Instrumente erarbeitet. Diese Ergebnisse sind zugleich in das breite Zielspektrum der Arbeitsförderung eingeordnet worden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Eine wirkungsorientierte aktive Arbeitsmarktpolitik in Deutschland und der Schweiz: Eine Vision - zwei Realitäten (2002)

    Lechner, Michael ;

    Zitatform

    Lechner, Michael (2002): Eine wirkungsorientierte aktive Arbeitsmarktpolitik in Deutschland und der Schweiz: Eine Vision - zwei Realitäten. In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Jg. 3, H. 2, S. 159-174. DOI:10.1111/1468-2516.00084

    Abstract

    "Heutzutage betreiben viele europäische Länder neben einer passiven Einkommensabsicherung der Arbeitslosen auch eine substantielle aktive Arbeitsmarktpolitik (Fortbildungskurse, Beschäftigungsprogramme, etc.), um deren Wiederbeschäftigung zu beschleunigen. Dieses Papier entwickelt in groben Zügen die Vision einer gezielten wirkungsorientierten aktiven Arbeitsmarktpolitik, wie sie in entwickelten Volkswirtschaften durchgeführt werden könnte. Es wird argumentiert, dass diese Vision sowohl wünschenswert als auch umsetzbar ist, auch wenn die gegenwärtige Situation in der Schweiz und in Deutschland noch weit davon entfernt ist. Es zeigt sich ausserdem, dass zwischen Deutschland und der Schweiz erhebliche Unterschiede bestehen, wobei die Schweiz auf dem Weg zu einer wirkungsorientierten aktiven Arbeitsmarktpolitik schon wesentlich weiter vorangeschritten ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    New forms of labour administration: actors in development (2002)

    Lecuyer, Normand; Courdouan, Jean;

    Zitatform

    Lecuyer, Normand & Jean Courdouan (Hrsg.) (2002): New forms of labour administration. Actors in development. Geneva, 370 S.

    Abstract

    "In the rapidly changing world of work, labour administrations face significant challenges. This volume examines how they are coping with globalization, modernization, and political and financial constraints while also contributing to the economic and social development of their countries. Providing valuable real-life examples of effective and innovative practice, this work includes 27 case studies from countries around the world covering labour, employment and vocational training, industrial relations, and evaluation. In all these fields, the book considers how labour administrations can better promote social democracy, the legal and social protection of workers, and stronger ties between the social partners. It examines the management, organization and internal functioning of labour administration while identifying issues that require close and high-priority attention. It also focuses on the difficulties of managing change and discusses various methods to help organizations become more effective and efficient as they modernize." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Competition and efficiency in public funded services (2002)

    Lundsgaard, Jens;

    Zitatform

    Lundsgaard, Jens (2002): Competition and efficiency in public funded services. In: OECD Journal: Economic Studies, Jg. 35, S. 79-128. DOI:10.1787/eco_studies-v2002-2-en

    Abstract

    "This paper reviews the extent to which OECD countries have opened the provision of publicly funded services to competition among public and private suppliers. The paper lays out an analytical framework identifying the inherent incentive and efficiency issues associated with the provision of publicly funded services and outlines how they may be addressed via performance-related funding, benchmarking, contracting-out by public agencies and voucher schemes which allow users to choose among suppliers while maintaining public funding. Also, the empirical literature on contracting-out of technical and support services and on school choice is reviewed. In compulsory education, the provision mode is relatively uniform across OECD countries with most students by far attending public schools. However, the involvement of private institutions increase with education level and orientation towards occupational skills, and in many countries funding arrangements for public institutions are being reformed like introducing per-student funding. In childcare and long-term care for elderly and disabled, tax-credits and cash-benefits for purchase of care are frequently used as an alternative to provision by public institutions. Sub-contracting of support services is common, but seems generally to be applied less in public administration than in business services. The overall picture that emerges is that OECD countries use quite different arrangements -- there is no 'one way' of providing publicly funded services." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Competition and efficiency in public funded services (2002)

    Lundsgaard, Jens;

    Zitatform

    Lundsgaard, Jens (2002): Competition and efficiency in public funded services. (OECD Economics Department working papers 331), Paris, 68 S. DOI:10.1787/282126010667

    Abstract

    "This paper reviews the extent to which OECD countries have opened the provision of publicly funded services to competition among public and private suppliers. The paper lays out an analytical framework identifying the inherent incentive and efficiency issues associated with the provision of publicly funded services and outlines how they may be addressed via performance-related funding, benchmarking, contracting-out by public agencies and voucher schemes which allow users to choose among suppliers while maintaining public funding. Also, the empirical literature on contracting-out of technical and support services and on school choice is reviewed. In compulsory education, the provision mode is relatively uniform across OECD countries with most students by far attending public schools. However, the involvement of private institutions increase with education level and orientation towards occupational skills, and in many countries funding arrangements for public institutions are being reformed like introducing per-student funding. In childcare and long-term care for elderly and disabled, tax-credits and cash-benefits for purchase of care are frequently used as an alternative to provision by public institutions. Sub-contracting of support services is common, but seems generally to be applied less in public administration than in business services. The overall picture that emerges is that OECD countries use quite different arrangements -- there is no 'one way' of providing publicly funded services." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Effizienzmobilisierung der Arbeitsverwaltung: Leistungsvergleich und Lernen von guten Praktiken (Benchmarking) (2002)

    Mosley, Hugh; Gauss, Sandra; Schütz, Holger ; Wilke, Sina; Schmid, Günther; Manning, Stephan ; Müller, Kai-Uwe;

    Zitatform

    Mosley, Hugh, Holger Schütz & Günther Schmid (2002): Effizienzmobilisierung der Arbeitsverwaltung. Leistungsvergleich und Lernen von guten Praktiken (Benchmarking). (Discussion papers / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung WZB, Abteilung Arbeitsmarktpolitik und Beschäftigung 02-209), Berlin, 36 S.

    Abstract

    "Die Arbeitsämter im Bundesgebiet West unterscheiden sich beträchtlich hinsichtlich ihrer Effizienz. Dies zeigen Berechnungen mit dem Ansatz der 'technischen Effizienzanalyse'. Effizienz wurde auf zwei Niveaus berechnet: Aktivität, z. B. Zahl der Vermittlungen und Zahl der Teilnehmer in Maßnahmen, bezogen auf den Personaleinsatz, und Effektivität, z. B. Verbleib und Eingliederung in nicht subventionierte Beschäftigung. Die 'Umschlagsgeschwindigkeit' der Arbeitslosigkeit (gemessen an den Zu- und Abgangsraten), der Auslastungsgrad (Arbeitsbelastung) und die Arbeitsamtgröße sind wichtige Einflussfaktoren für die Leistungsunterschiede.
    Fallstudien in acht Arbeitsämtern ergeben, dass die Flut und Details von Rechtsvorschriften und der andauernde Aktionismus in der deutschen Arbeitsmarktpolitik es den Arbeitsämtern erschweren, ihre Potenziale wirksam zu entfalten. Lernen von guten Beispielen und nachhaltige Leistungssteigerungen sind unter diesen Bedingungen kaum möglich. Die Fallstudien zeigen u.a. eine mangelhafte Arbeitgeberorientierung in der Arbeitsvermittlung und Defizite bei der Förderung der beruflichen Weiterbildung auf. Die Einführung des Organisationsmodells 'Arbeitsamt 2000' bringt deutliche Umstellungsprobleme hervor.
    Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die räumlichen Zuschnitte und Größenordnungen der Arbeitsämter auf den Prüfstand zu stellen sind. Die Arbeitsämter sollten im Hinblick auf Budget- und Personalsteuerung zukünftig mehr Gestaltungsspielraum erhalten. Gleichzeitig sind die Erfolgsindikatoren der Arbeitsmarktstatistik zu verbessern und flächendeckend anzuwenden. Die Marktorientierung der Vermittlung ist entschieden zu stärken, und die Betreuungsrelationen von Vermittlern zu Arbeitslosen sind deutlich zu verbessern. Bei der absehbaren Neugestaltung der Teamarbeit im AA 2000 sollte die Mitbestimmung der Mitarbeiter/innen in den Arbeitsämtern sichergestellt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Begleitforschung zur Freien Förderung nach § 10 SGB III: einige Reflexionen zu sozialen Experimenten und der Evaluation von Modellversuchen (2002)

    Müntnich, Michael; Wießner, Frank;

    Zitatform

    Müntnich, Michael & Frank Wießner (2002): Begleitforschung zur Freien Förderung nach § 10 SGB III. Einige Reflexionen zu sozialen Experimenten und der Evaluation von Modellversuchen. In: C. Brinkmann & F. Wießner (Hrsg.) (2002): Innovationen in der Arbeitsmarktpolitik durch Freie Förderung : Begleitforschung zu Modellversuchen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 260), S. 219-238.

    Abstract

    "Die Freie Förderung (§ 10 SGB III), seit 1998 im neuen SGB III, ist nicht nur als Förderinstrument eine bedeutende Innovation, sondern zugleich auch ein bedeutsamer Schritt in Richtung Dezentralisierung und Regionalisierung der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Die Arbeitsämter haben nun die Möglichkeit, bis zu zehn Prozent ihres örtlichen Eingliederungstitels für Neuansätze, Modellversuche und das Schließen von Regelungslücken zu verwenden. Die wissenschaftlich fundierte Praxisbegleitung ausgesuchter, besonders innovativer Modellversuche folgt nicht allein der kodifizierten Aufforderung des Gesetzgebers an die Bundesanstalt für Arbeit die Wirkungen der aktiven Arbeitsförderung zu beobachten, zu untersuchen und auszuwerten (§ 280 SGB 111), sondern liegt zugleich auch im Eigeninteresse der lokalen Arbeitsmarktakteure, Beispiele für "Good Practice" aufzuspüren und interne Lernprozesse zu initiieren. Begleitforschung bildet die Grundlage für Einschätzungen zu Wirkungen und Wirkungsweisen der Neuansätze und im weiteren Sinne auch die Voraussetzung für belastbare Aussagen zur Politikberatung. Unterschiedliche Förderansätze erfordern unterschiedliche Designs der Begleitforschung, sodass in dem nicht selten kontrovers diskutierten Spannungsfeld zwischen experimentellen und ökonometrischen Untersuchungsansätzen kein genereller Königsweg in Sicht ist. In jedem Falle anzustreben ist jedoch die Bildung von Vergleichsgruppen, um Netto-Effekte der Förderung einschätzen und Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge erhellen zu können. Weniger entscheidend ist es hingegen, ob im Rahmen, sozialer Experimente auf "natürliche" Gruppen zurückgegriffen wird, oder die Vergleichsgruppen durch statistische Matching-Verfahren oder Radomisierung der Teilnehmer erzeugt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Soziale Experimente und Modellversuche: ein Beitrag zur Evaluation von Neuansätzen in der Arbeitsmarktpolitik (2002)

    Müntnich, Michael; Wießner, Frank;

    Zitatform

    Müntnich, Michael & Frank Wießner (2002): Soziale Experimente und Modellversuche. Ein Beitrag zur Evaluation von Neuansätzen in der Arbeitsmarktpolitik. In: G. Kleinhenz (Hrsg.) (2002): IAB-Kompendium Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 250), S. 415-427.

    Abstract

    "Der Druck auf den Arbeitsmarkt gebietet es, neue Ansätze zur Bekämpfung der anhaltend hohen Arbeitslosigkeit zu forcieren. Angesichts öffentlicher Budgets und hoher Belastung der Beitragszahler gilt die Aufmerksamkeit insbesondere der Effektivität und der Effizienz von Programmen. Modellversuche und soziale Experimente bieten ein probates Mittel, innovative Wege zu erkunden. Zeitlich und räumlich begrenzte Feldversuche können einerseits testen, inwieweit ein bestimmter Ansatz tatsächlich die gewünschte Wirkungen realisiert. Denn erst der Praxistest bietet Aufschluss über Implementationsaspekte, förderliche Rahmenbedingungen und die Rolle weiterer Kontextgrößen. Zugleich können so aber auch unerwünschte Nebenwirkungen besser kontrolliert werden. Voraussetzung für generalisierbare Befunde ist jedoch ein schlüssiges Kontrollgruppendesign, das Zufallseinflüsse weitgehend ausschließt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Unemployment vouchers versus low-wage subsidies (2002)

    Orszag, J. Michael; Snower, Dennis J.;

    Zitatform

    Orszag, J. Michael & Dennis J. Snower (2002): Unemployment vouchers versus low-wage subsidies. (IZA discussion paper 537), Bonn, 43 S.

    Abstract

    "The paper examines the relative effectiveness of two policy proposals in reducing unemployment and working poverty: unemployment vouchers and low-wage subsidies. The unemployment vouchers are targeted exclusively at the unemployed (especially the longterm unemployed) and are provided only for a limited period of time. The low-wage subsidies, on the other hand, are granted to all low-wage earners regardless of their employment history and are of limitless duration. Our analysis indicates that the relative effectiveness of the two policies depends on workers' prospective wage growth. The more upwardly mobile workers are (i.e. the more their wages rise with employment duration), the more effective will unemployment vouchers be relative to low-wage subsidies. Conversely, the greater the danger that workers come to be trapped in dead-end jobs with flat wage profiles, the more effective will low-wage subsidies be relative to unemployment vouchers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The locking-in effect of subsidized jobs (2002)

    Ours, Jan C. van ;

    Zitatform

    Ours, Jan C. van (2002): The locking-in effect of subsidized jobs. (IZA discussion paper 527), Bonn, 35 S., Anhang.

    Abstract

    "Recent evaluations of active labor market policies are not very optimistic about their effectiveness to bring unemployed back to work. An important reason is that unemployed get locked-in, that is they reduce their effort to find a regular job. This paper uses an administrative dataset from the Slovak Republic on durations of individual unemployment spells. The focus of the analysis is temporary subsidized jobs. By exploiting the variation in the duration of these jobs it is possible to investigate whether or not the locking-in effect is important. It turns out that it is." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen

Aspekt auswählen: