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Dossier

Niedriglohnarbeitsmarkt

Der Ausbau des Niedriglohnsektors sollte Ende der 1990er Jahre die hohe Arbeitslosigkeit reduzieren. Als Niedriglohn gilt ein Arbeitsentgelt, das trotz Vollzeitbeschäftigung keine angemessene Existenzsicherung gewährleistet – die OECD definiert den ihn als einen Bruttolohn, der unterhalb von zwei Dritteln des nationalen Medianbruttolohns aller Vollzeitbeschäftigten liegt. Betroffen von Niedriglöhnen sind überdurchschnittlich häufig Personen ohne beruflichen Abschluss, jüngere Erwerbstätige und Frauen.
Bietet der Niedriglohnsektor eine Chance zum Einstieg in den Arbeitsmarkt oder ist er eine Sackgasse? Das IAB-Themendossier erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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  • Literaturhinweis

    Household labor supply effects of low-wage subsidies in Germany (2002)

    Bonin, Holger ; Kempe, Wolfram; Schneider, Hilmar;

    Zitatform

    Bonin, Holger, Wolfram Kempe & Hilmar Schneider (2002): Household labor supply effects of low-wage subsidies in Germany. (IZA discussion paper 637), Bonn, 17 S.

    Abstract

    In dem Beitrag wird für drei Modelle von Lohnsubventionen im Niedriglohnbereich simuliert, welche Auswirkungen sie auf das Arbeitsangebot von Ehepartnern hätten. In allen Fällen werden nur geringe Beschäftigungseffekte nachgewiesen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Lohnsubventionen für Niedrigverdiener?: eine Kritik an neueren Reformvorschlägen zur Sozialhilfe (2002)

    Breyer, Friedrich;

    Zitatform

    Breyer, Friedrich (2002): Lohnsubventionen für Niedrigverdiener? Eine Kritik an neueren Reformvorschlägen zur Sozialhilfe. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 82, H. 4, S. 208-211.

    Abstract

    "Der Beitrag befasst sich ausschließlich mit dem deutschen Sozialhilfesystem und identifiziert Ungereimtheiten in der Argumentation von dessen Kritikern: Zum einen wird gezeigt, dass die Kritik am bestehenden Sozialhilfe-System in wichtigen Punkten nicht als Kritik an der Rechtslage, sondern allenfalls an der mangelnden Konsequenz der Umsetzung zu deuten ist. Zum anderen wird gezeigt, dass der Reformvorschlag des ifo-Instituts auf einer Inkonsistenz bezüglich einer wichtigen Informationsannahme beruht und das zudem die ausdrücklich genannten Ziele mit anderen, schon lange diskutierten Maßnahmen besser erreicht werden könnten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Förderung von Agenturen für haushaltsnahe Dienstleistungen schafft Arbeitsplätze für Geringqualifizierte: Vorschlag aus Rheinland-Pfalz kann eine halbe Million Arbeitsplätze bringen (2002)

    Brück, Tilman ; Haisken, John; Zimmermann, Klaus F. ;

    Zitatform

    Brück, Tilman, John Haisken & Klaus F. Zimmermann (2002): Förderung von Agenturen für haushaltsnahe Dienstleistungen schafft Arbeitsplätze für Geringqualifizierte. Vorschlag aus Rheinland-Pfalz kann eine halbe Million Arbeitsplätze bringen. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 69, H. 23, S. 363-369.

    Abstract

    "In dem Bericht wird die kürzlich von Rheinland-Pfalz vorgelegte Gesetzesinitiative bewertet, die darauf abzielt, durch Lohnkostenzuschüsse und die Einrichtung von Dienstleistungsagenturen den legalen Markt für Dienstleistungen in privaten Haushalten zu entwickeln. Die Analyse basiert auf einem Gutachten des Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) sowie auf Berechnungen des DIW Berlin, mit denen die Auswirkungen der Gesetzesinitiative von Rheinland-Pfalz abgeschätzt werden. Die Belastungen für die öffentlichen Haushalte und die Sozialversicherungsträger halten sich in Grenzen, vor allem, wenn überwiegend Arbeitslose oder Sozialhilfeempfänger einen neuen Job finden. Der Vorschlag von Rheinland-Pfalz würde 550.000 Stellen für Geringqualifizierte im haushaltsnahen Dienstleistungssektor schaffen. Im günstigsten Fall würde das Fördervolumen lediglich 3,4 Mrd. Euro betragen. Unter ostdeutschen Haushalten gibt es - auch bei gleichen Lebensumständen - nicht genügend Bedarf an haushaltsnahen Dienstleistungen, um die Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland deutlich zu senken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Do the 'working poor' stay poor?: an analysis of low pay transitions in Italy (2002)

    Cappellari, Lorenzo ;

    Zitatform

    Cappellari, Lorenzo (2002): Do the 'working poor' stay poor? An analysis of low pay transitions in Italy. In: Oxford Bulletin of Economics and Statistics, Jg. 64, H. 2, S. 87-110. DOI:10.1111/1468-0084.00014

    Abstract

    "The paper provides new evidence on low pay transitions in Italy. After describing the data in Section II, in Section III we extend the analytical framework of Cappellari (2000b) and develop a test and a measure of genuine state dependence for our two year panel. We find indications that genuine state dependence plays a rote in creating low pay traps. On the other hand, while labour market experience has no effect an transition probabilities, other indicators of labour demand and supply favour low pay transitions, although to a limited extent. Section IV provides a sensitivity analysis. First, we allow for exits from the earnings distribution. Second, we introduce a model that allows for a polychotomous treatment of the destination wage distribution, thus assessing to what extent parameter estimates are driven by transitions towards quantiles just adjacent to low pay. We find results to be robust in both cases. Section V provides some concluding remarks." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Einstiegsgeld in Baden-Württemberg: Schlussbericht (2002)

    Dann, Sabine; Spermann, Alexander; Volkert, Jürgen ; Kirchmann, Andrea;

    Zitatform

    Dann, Sabine, Andrea Kirchmann, Alexander Spermann & Jürgen Volkert (2002): Einstiegsgeld in Baden-Württemberg. Schlussbericht. Stuttgart, 108 S.

    Abstract

    "Der Schlussbericht gibt einen Gesamtüberblick über den Modellversuch. Im zweiten Kapitel werden die wichtigsten Ergebnisse und Erfahrungen aus dem Modellversuch zusammengefasst und Schlussfolgerungen gezogen. Die Idee und die Grundkonzeption des Einstiegsgeldes sowie die Erfahrungen in der Praxis sind Gegenstand des dritten Kapitels. Im vierten Kapitel wird Bilanz gezogen, indem der Modellversuch in zwei Untersuchungsschritten analysiert wird. Zunächst werden die Teilnehmer am Modellversuch anhand verschiedener Merkmale beschrieben, anschließend steht der Beschäftigungsstatus der Hilfeempfänger nach dem Einstiegsgeld im Mittelpunkt der Untersuchung. In einem zweiten Schritt werden die Beschäftigungswirkungen des Einstiegsgeldes mittels Vergleich von Programm- und Kontrollgruppen am Beispiel der Städte Mannheim und Freiburg untersucht. Ein Leitfaden zur Einführung des Einstiegsgeldes und zur Durchführung von Modellversuchen ist Gegenstand des fünften Kapitels. Im sechsten Kapitel wird das Einstiegsgeld- Konzept in die aktuelle Reformdiskussion eingeordnet, wobei der Vergleich mit dem Mainzer Modell den Schwerpunkt bildet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Modellversuch "Hessischer Kombilohn": wissenschaftliche Begleitforschung des hessischen Modellversuchs. Kurzfassung (2002)

    Dann, Sabine; Volkert, Jürgen ; Kirchmann, Andrea; Spermann, Alexander;

    Zitatform

    Dann, Sabine, Andrea Kirchmann, Alexander Spermann & Jürgen Volkert (2002): Modellversuch "Hessischer Kombilohn". Wissenschaftliche Begleitforschung des hessischen Modellversuchs. Kurzfassung. Tübingen, 24 S.

    Abstract

    Der Modellversuch 'Hessischer Kombilohn' wurde von der Hessischen Landesregierung mit der Erwartung gestartet, zusätzliche Beschäftigungspotenziale im Niedriglohnsektor zu aktivieren. Ziel des Modellversuchs war es, die Erfolgsbedingungen für die Implementierung finanzieller Anreize für Sozialhilfeempfänger herauszufinden. Das zentrale Ergebnis des Modellversuchs ist, dass der 'Hessische Kombilohn' sowohl erfolgreich als auch nicht erfolgreich sein kann. Dabei hängt der Erfolg entscheidend von der Implementation vor Ort ab. Am Beispiel des Landkreises Fulda konnte der Nachweis erbracht werden, dass der 'Hessische Kombilohn' bei professioneller Implementierung und guter Arbeitsmarktlage zu positiven Beschäftigungseffekten im Vergleich zu einer vom Einstiegsgeld ausgeschlossenen Kontrollgruppe führen kann. Finanzielle Anreizinstrumente wie das Einstiegsgeld im Rahmen des Modellversuchs 'Hessischer Kombilohn' können somit einen Beitrag zur Verbesserung der Beschäftigungssituation bestimmter Zielgruppen leisten. Das Anreizinstrument Einstiegsgeld ist dabei lediglich eines von vielen Instrumenten im Bereich der kommunalen Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Der Modellversuch 'Hessischer Kombilohn' ist nur für eine sehr kleine, eng abgegrenzte Zielgruppe umgesetzt worden, da die Sozialämter mit ihren laufenden Aktivitäten bereits voll ausgelastet waren; dabei zielte das Einstiegsgeld auf die Erhöhung der Beschäftigung durch die Ausweitung des Arbeitsangebots. Eine Beschäftigungsausweitung in großem Umfang ist durch dieses Konzept jedoch nur möglich, wenn die Reallöhne nach unten flexibel sind. Als Alternative zu Einkommenssubventionen wird für Subventionen der Arbeitgeber plädiert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Betrieblich-berufliche Weiterbildung von Geringqualifizierten: ein Politikfeld mit wachsendem Handlungsbedarf (2002)

    Dobischat, Rolf; Ahlene, Eva; Seifert, Hartmut;

    Zitatform

    Dobischat, Rolf, Hartmut Seifert & Eva Ahlene (2002): Betrieblich-berufliche Weiterbildung von Geringqualifizierten. Ein Politikfeld mit wachsendem Handlungsbedarf. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 55, H. 1, S. 25-31.

    Abstract

    "Der Beitrag befasst sich mit Weiterbildungschancen von Geringqualifizierten, einem immer wieder thematisierten Problem in der Weiterbildungsdiskussion, deren Argumente zunächst kurz rekapituliert werden. Es lässt sich zeigen, dass die Grundmuster der Segmentation in den Weiterbildungschancen von Beschäftigtengruppen zwar relativ stabil sind. Empirische Befunde belegen aber auch, dass bestimmte Rahmenbedingungen die Zugangsselektionen mindern. Die Weiterbildungschancen von Geringqualifizierten steigen in Betrieben mit hoher Professionalität in der Planung und Steuerung von Weiterbildung, verbindlicher Regulierung und innovativer Verknüpfung von Arbeitszeit, Freizeit und Lernzeit auf Basis von Lernzeitkonten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Workfare zwischen Arbeitsmarkt- und Lebensstilregulierung: beschäftigungsorientierte Sozialpolitik im deutsch-amerikanischen Vergleich (2002)

    Grell, Britta; Sambale, Jens; Eick, Volker ;

    Zitatform

    Grell, Britta, Jens Sambale & Volker Eick (2002): Workfare zwischen Arbeitsmarkt- und Lebensstilregulierung. Beschäftigungsorientierte Sozialpolitik im deutsch-amerikanischen Vergleich. In: Prokla. Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft, Jg. 32, H. 4, S. 557-576.

    Abstract

    Der Beitrag befaßt sich mit der Neuordnung des Verhältnisses von Sozialpolitik und Arbeitsmarkt, die mit dem amerikanischen workfare und dem Prinzip "Fördern und Fordern" verbunden werden. In einem Vergleich der USA mit der Bundesrepublik Deutschland wird die Entwicklung der beschäftigungsorientierten Sozialpolitik nachgezeichnet. Die AutorInnen zeigen, dass workfare als Instrument zur Armutsbekämpfung und gerechteren Verteilung von Lebenschancen wenig tauglich ist. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Fighting poverty: The minimum wage: an underrated tool? (2002)

    Grumiau, Samuel;

    Zitatform

    Grumiau, Samuel (2002): Fighting poverty: The minimum wage. An underrated tool? In: Labour Education H. 128, S. 94-98.

    Abstract

    "European experience has shown that the mininmum wage is particulary useful to workers in countries where trade unions do not have major say in wage negotiations at national level. The problem lies in setting the right level: too high and it may hinder employment, too low and it could reinforce the 'unemployment trap'." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The Earned Income Tax Credit (2002)

    Hotz, V. Joseph ; Scholz, John Karl;

    Zitatform

    Hotz, V. Joseph & John Karl Scholz (2002): The Earned Income Tax Credit. Cambridge, 79 S.

    Abstract

    "Since its inception in 1975, the Earned Income Tax Credit (EITC) has grown into the largest federally funded means-tested cash assistance program in the United States. In this chapter, we review the political history of the EITC, its rules, and its goals, and we provide a broad set of program statistics on its growth and coverage. We summarize conceptual underpinnings of much of the recent economic research on the EITC and discuss participation in the credit and compliance with its provisions, as well as its effects on labor force participation and hours of work, marriage and fertility, skill formation, and consumption. We note that participation rates of the credit are high, as are rates of credit noncompliance, and that there are theoretical reasons to prefer the EITC to other antipoverty programs if the objective is to encourage work among the poor. We also note that the predicted effects of the EITC are not all pro-work, especially with respect to hours and its labor market incentives for two-earner couples. We summarize the existing empirical research on the behavioral effects of the EITC, with particular emphasis on the effects of the 1986, 1990, and 1993 expansions of the credit on labor force participation and hours of work. The literature provides consistent evidence, generated from a variety of empirical approaches, that the EITC positively affects labor force participation. The literature also finds small, negative effects on hours of work for secondary workers. We conclude the chapter with a discussion of ongoing EITC-related policy debates and highlight what, if any, critical economic issues underlie these debates. " (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Kombilöhne im internationalen Vergleich: eine Expertise im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung (2002)

    Kaltenborn, Bruno; Pilz, Lars;

    Zitatform

    Kaltenborn, Bruno & Lars Pilz (2002): Kombilöhne im internationalen Vergleich. Eine Expertise im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung. (IAB-Werkstattbericht 10/2002), Nürnberg, 63 S.

    Abstract

    Mit Kombilöhnen - an die Aufnahme oder die Ausübung einer abhängigen Erwerbstätigkeit gekoppelte staatliche Transfers an Beschäftigte - sollen speziell Personen mit geringem Verdienstpotenzial zur Aufnahme oder Ausübung einer Beschäftigung motiviert werden. In der Expertise wird die Ausgestaltung verschiedener befristeter und dauerhafter Kombilohn-Konzepte beschrieben und verglichen. Insgesamt wird deutlich, dass in den USA, Großbritannien und Irland bereits seit langem eine flächendeckende Bezuschussung von Geringverdienern mit unbefristeten Kombilöhnen vorherrscht. Damit werden oftmals neben arbeitsmarktpolitischen auch verteilungspolitische Ziele verfolgt. Demgegenüber überwiegen bei den kontinentaleuropäischen Staaten befristete Kombilöhne zur Förderung spezifischer Problemgruppen des jeweiligen Arbeitsmarktes. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Kann die Einführung des Kombilohns die Lage am Arbeitsmarkt nachhaltig verbessern? (2002)

    Klös, Hans-Peter; Steiner, Viktor; Schäfer, Holger; Walwei, Ulrich ; Dann, Sabine; Rosemann, Martin;

    Zitatform

    Klös, Hans-Peter, Holger Schäfer, Viktor Steiner, Ulrich Walwei, Sabine Dann & Martin Rosemann (2002): Kann die Einführung des Kombilohns die Lage am Arbeitsmarkt nachhaltig verbessern? In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 55, H. 4, S. 5-18.

    Abstract

    "Nach dem "Mainzer Modell" erhalten Bezieher von niedrigen Erwerbseinkommen bei Neuaufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung Zuschüsse zu ihren Sozialversicherungsbeiträgen. Nach Meinung von Dr. Hans-Peter Klös und Holger Schäfer, Institut der deutschen Wirtschaft Köln, wird dies kaum zu größeren Beschäftigungseffekten führen. Für Viktor Steiner, CESifo, sind sogar negative Beschäftigungseffekte des Mainzer Modells nicht auszuschließen. Dr. Ulrich Walwei, IAB, warnt "vor dem Einstieg in eine flächendeckende und massige Lohnsubventionierung bei einem ansonsten unveränderten Steuer- und Transfersystem". Sabine Dann und Martin Rosemann, IAW, Tübingen, plädieren für die Kombination von Zuschüssen mit einem Einstiegsgeld." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Minimum wages and employment: the positive UK experience (2002)

    Kyloh, Damian;

    Zitatform

    Kyloh, Damian (2002): Minimum wages and employment. The positive UK experience. In: Labour Education H. 128, S. 80-89.

    Abstract

    "Prior to its introduction by the Labour Party in 1999, the minimum wage raised many eyebrows in the United Kingdom. Concervatives predicted that massive unemployment would result. It did not happen. The evidence suggests that the move has benefited the country in general and the poor in particular." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Expertise zur Frage des Zusammenwirkens von Niedrigeinkommen, Sozialhilfe und Mainzer Modell im Verhältnis zum Paritätischen Grundsicherungsvorschlag (2002)

    Martens, Rudolf;

    Zitatform

    Martens, Rudolf (2002): Expertise zur Frage des Zusammenwirkens von Niedrigeinkommen, Sozialhilfe und Mainzer Modell im Verhältnis zum Paritätischen Grundsicherungsvorschlag. Frankfurt am Main, 19 S.

    Abstract

    Die Expertise vergleicht die beschäftigungspolitischen Instrumente Sozialhilfe, Mainzer Modell und Paritätischer Grundsicherungsvorschlag. Die konzeptionellen Unterschiede bezüglich Konstruktion, Verwaltungsaufwand, Arbeitsanreiz, sowie Durchschaubarkeit und Klarheit der Anrechnungsregeln werden herausgearbeitet. Das Konzept des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes sieht vor, dass Leistungen für Arbeitslose vom Arbeitsamt, für Rentner von der Rentenversicherung und für Kinderreiche vom Finanzamt ausgezahlt werden, und dass die Finanzierung nicht mehr wie bisher von den Kommunen übernommen wird, sondern in wesentlichen Teilen vom Bundeshaushalt. Das Grundsicherungsniveau liegt dabei bei allen Haushaltskonstellationen 11 bis 16 Prozent höher als das Sozialhilfeniveau. Bei Erwerbstätigkeit wird ein pauschalierter Mehrbedarfszuschlag und ein Freibetrag auf Erwerbseinkünfte von 20 Prozent gewährt. Im Unterschied zur Sozialhilfe und dem Mainzer Modell ergibt sich eine "glatte" Einkommenskurve ohne Sprungstellen und Degressionsbereiche. Fazit: "Die Anrechnungsregeln von Erwerbseinkommen führen bei der Sozialhilfe (Hilfe zum Lebensunterhalt) und im Falle des Mainzer Modells in Kombination mit Sozialhilfe zu schwerwiegenden Fehlanreizen: Bei der Sozialhilfe lohnen sich nur geringfügige Beschäftigungsverhältnisse, beim Mainzer Modell nur versicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse in der Nähe der Geringfügigkeitsgrenze, was faktisch auf eine Förderung von Teilzeitarbeit hinausläuft. Das Paritätische Grundsicherungsmodell ist frei von solchen Fehlanreizen; insgesamt ist die Freibetragslösung zusammen mit den familienpolitischen Komponenten eine denkbar schlanke Form eines Kombilohnmodells, das ohne weiteren Verwaltungsaufwand auskommt." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Unemployment vouchers versus low-wage subsidies (2002)

    Orszag, J. Michael; Snower, Dennis J.;

    Zitatform

    Orszag, J. Michael & Dennis J. Snower (2002): Unemployment vouchers versus low-wage subsidies. (IZA discussion paper 537), Bonn, 43 S.

    Abstract

    "The paper examines the relative effectiveness of two policy proposals in reducing unemployment and working poverty: unemployment vouchers and low-wage subsidies. The unemployment vouchers are targeted exclusively at the unemployed (especially the longterm unemployed) and are provided only for a limited period of time. The low-wage subsidies, on the other hand, are granted to all low-wage earners regardless of their employment history and are of limitless duration. Our analysis indicates that the relative effectiveness of the two policies depends on workers' prospective wage growth. The more upwardly mobile workers are (i.e. the more their wages rise with employment duration), the more effective will unemployment vouchers be relative to low-wage subsidies. Conversely, the greater the danger that workers come to be trapped in dead-end jobs with flat wage profiles, the more effective will low-wage subsidies be relative to unemployment vouchers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitslosigkeit: Qualifikation bestimmt Position auf dem Arbeitsmarkt (2002)

    Reinberg, Alexander; Hummel, Markus;

    Zitatform

    Reinberg, Alexander & Markus Hummel (2002): Arbeitslosigkeit: Qualifikation bestimmt Position auf dem Arbeitsmarkt. (IAB-Kurzbericht 15/2002), Nürnberg, 7 S.

    Abstract

    Trotz erheblicher methodischer Probleme aufgrund der veränderten Erfassung der Berufsabschlüsse seit dem Mikrozensus 1999 legt das IAB in dem Kurzbericht neue Rechenergebnisse zu den qualifikationsspezifischen Arbeitslosenquoten bis zum Jahr 2000 vor. Es wird festgestellt, dass Ungelernte nach wie vor das höchste Risiko tragen, arbeitslos zu werden und zu bleiben. Insgesamt haben fast 40 Prozent der Arbeitslosen keinen beruflichen Abschluss. Bei Personen mit Hoch- und Fachhochabschluss kann dagegen von Vollbeschäftigung gesprochen werden. Auch die Arbeitslosenquoten der mittleren Qualifikationsebene liegen unterhalb des Durchschnitts. Allgemein ist zu beobachten, dass das Arbeitsmarktrisiko stärker vom beruflichen Abschluss als vom Geschlecht bestimmt ist. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hummel, Markus;
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  • Literaturhinweis

    Qualifikationsspezifische Arbeitslosenquoten - reale Entwicklung oder statistisches Artefakt? (2002)

    Reinberg, Alexander; Hummel, Markus;

    Zitatform

    Reinberg, Alexander & Markus Hummel (2002): Qualifikationsspezifische Arbeitslosenquoten - reale Entwicklung oder statistisches Artefakt? (IAB-Werkstattbericht 04/2002), Nürnberg, 35 S.

    Abstract

    Zuverlässige Informationen über die Arbeitslosigkeitsrisiken unterschiedlicher Qualifikationsgruppen sind besonders wichtig, weil sie Anhaltspunkte für politische Gegenmaßnahmen bieten. Das IAB hat die entsprechenden Zahlen zuletzt bis zum Jahr 1998 veröffentlicht. Die Fortschreibung der Zeitreihen wird jedoch durch methodische Probleme erschwert, die mit geänderten Erfassungsmethoden von Berufsabschlüssen im Mikrozensus zusammenhängen. Der Werkstattbericht geht auf diese Probleme und die notwendigen Bereinigungsverfahren ein und stellt dann die Berechnungsergebnisse bis 2000 vor. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hummel, Markus;
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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungspotenziale einer dualen Förderstrategie im Niedriglohnbereich (2002)

    Schneider, Hilmar; Kempe, Wolfram; Bonin, Holger ; Haisken-DeNew, John; Zimmermann, Klaus F. ; Brenke, Karl;

    Zitatform

    Schneider, Hilmar, Klaus F. Zimmermann, Holger Bonin, Karl Brenke, John Haisken-DeNew & Wolfram Kempe (2002): Beschäftigungspotenziale einer dualen Förderstrategie im Niedriglohnbereich. (IZA research report 05), Bonn, 82 S.

    Abstract

    "Arbeitssuchende, die am Markt nur einen relativ geringen Lohn erzielen können, sehen sich zunehmenden Schwierigkeiten bei der Integration in den Arbeitsmarkt ausgesetzt. Vor allem gering Qualifizierte und Ältere weisen eine überdurchschnittlich hohe Arbeitslosigkeit auf. Häufig wird in der Förderung eines Niedriglohnbereichs die Chance gesehen, Arbeit und Erwerbseinkommen für die Problemgruppen bereit zu stellen.
    Im Hinblick auf technischen Wandel und internationalen Wettbewerb sind die Arbeitskosten gering qualifizierter Arbeit tendenziell zu hoch. Eine Unterstützung der Nachfrageseite durch staatliche Hilfen kann dazu beitragen, Zeit für Anpassungsreaktionen zu gewinnen, so dass sich nach einer Übergangszeit ein Niedriglohnbereich etabliert, der auf Dauer rentabel ist und keiner Stützung mehr bedarf.
    Als wichtiges Hemmnis für die Beschäftigungsfähigkeit von gering Qualifizierten und Älteren kann ebenso das System der sozialen Sicherung angesehen werden. Die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ist für Personen relativ unattraktiv, deren am Markt erzielbare Löhne nicht hinreichend weit über ihrem Transferanspruch aus Arbeitslosenunterstützung oder Sozialhilfe liegen. Das verfügbare Einkommen steigt durch die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit nur unwesentlich an, da das Erwerbseinkommen fast vollständig auf die Transferansprüche angerechnet wird. Eine gezielte staatliche Förderung wird als ein Weg betrachtet, die bei Erwerbsaufnahme geltenden hohen Anrechnungsregeln des Transfersystems zu modifizieren und deutliche Einkommenssteigerungen zu bewirken. Darüber hinaus kann auf diese Weise der Anreiz zur Ausübung von Schwarzarbeit reduziert werden.
    Das IZA hat in einem Gutachten für die nordrhein-westfälische Landesregierung einen Modellvorschlag untersucht, der im Sinne eines dualen Konzepts eine Stimulierung sowohl der Angebots- als auch der Nachfrageseite des Arbeitsmarkts vorsieht. Insofern unterscheidet sich dieses Konzept von den derzeit in der Diskussion oder Erprobung befindlichen Kombilohn-Vorschlägen. Zum einen sollen Arbeitsangebot und Arbeitsnachfrage durch eine die Lohnnebenkosten senkende Förderung der Beiträge zur Sozialversicherung erhöht werden. Zum anderen ist eine spezielle Förderung haushaltsnaher Dienstleistungen in Form steuerlicher Begünstigungen vorgesehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Kombilohn: Die Magdeburger Alternative (2002)

    Schöb, Ronnie ; Weimann, Joachim ;

    Zitatform

    Schöb, Ronnie & Joachim Weimann (2002): Kombilohn: Die Magdeburger Alternative. (Universität Magdeburg, Fakultät für Wirtschaftswissenschaft. Diskussionspapiere 18), Magdeburg, 15 S.

    Abstract

    'Arbeit muss sich wieder lohnen, will man die arbeitsfähigen Hilfebedürftigen wieder in den Arbeitsmarkt integrieren', so die Idee, die hinter dem Mainzer Kombilohnmodell steht. Auch beim dem 'Münchener Modell' (Ifo-Vorschlag) wird auf eine Subvention des Nettolohnes abgestellt, doch sind die Anreizwirkungen wesentlich höher. Die Autoren gehen davon aus, dass beide Modelle auf einer falschen Diagnose der Arbeitsmarktmisere gründen, weil übersehen wird, dass die Arbeitslosigkeit gering qualifizierter Menschen in Deutschland Ursachen auf beiden Seiten des Marktes hat: Die Angebotsseite hat ein Anreizproblem und die Nachfrageseite ist mit zu hohen (Mindest-) Bruttolohnkosten konfrontiert. Ein Kombilohnmodell kann in Deutschland deshalb nur dann zu einer spürbaren Wiederbelebung des Arbeitsmarktes für Geringqualifizierte führen, wenn es Arbeit einerseits wieder attraktiv und andererseits billiger macht. Hierauf setzt die Magdeburger Alternative. Diese beruht auf einem 4-Punkte-Plan: 1. Bruttolohnsubvention in Höhe der Sozialversicherung; 2. Besteuerung des Nichtstuns für die, die nicht arbeiten wollen; 3. Maßnahmen, um eine Verdrängung von Beschäftigten auf regulären Arbeitsplätzen zu verhindern, sowie 4. die unbefristete Hilfe zur Arbeit (Lohnsubvention). Es wird dafür plädiert, dass als flankierende Maßnahmen neben der Reform der Arbeitsverwaltung und dem Einsatz kommunaler Beschäftigungsgesellschaften im nicht tariflich geregelten Raum zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten erschlossen werden sollen. (IAB)

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    Aktivierende Sozialhilfe: Ein Weg zu mehr Beschäftigung und Wachstum (2002)

    Sinn, Hans-Werner; Holzner, Christian ; Meister, Wolfgang; Werding, Martin ; Ochel, Wolfgang;

    Zitatform

    Sinn, Hans-Werner, Christian Holzner, Wolfgang Meister, Wolfgang Ochel & Martin Werding (2002): Aktivierende Sozialhilfe: Ein Weg zu mehr Beschäftigung und Wachstum. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 55, H. 9, S. 1-52.

    Abstract

    "Der Sozialstaat wurde geschaffen, die Fehlfunktionen des Arbeitsmarktes zu korrigieren und mehr soziale Gerechtigkeit herzustellen, als es der Markt vermag. Aber der Sozialstaat trägt seinerseits zu den sichtbaren Defekten des Arbeitsmarktes bei. Besonders problematisch ist die heutige Sozialhilfe, weil sie eine feste Lohnuntergrenze in das Tarifsystem einzieht. Kaum jemand ist bereit, zu einem Lohn unterhalb der Sozialhilfe zu arbeiten. Andererseits stellt kein Unternehmen jemanden ein, dessen Lohn höher ist als die Wertschöpfung, die er zu leisten vermag. Arbeitslosigkeit im Niedriglohnbereich ist die Folge. Das ifo Institut zeigt einen Weg auf, die problematischen Implikationen der Sozialhilfe zu vermeiden und den Arbeitsmarkt im Niedriglohnbereich wieder funktionsfähig zu machen. Im Wesentlichen geht es darum, denjenigen, die durch ihre eigene Arbeit kein hinreichendes Einkommen verdienen können, durch Lohnergänzungsleistungen statt durch Lohnersatzleistungen zu helfen. Die Bedingung für die staatliche Hilfe ist also, dass man gemäß der eigenen Leistungsfähigkeit selbst einen Beitrag leistet. Die Bedingung ist nicht mehr, wie es heute der Fall ist, dass man sich aus dem regulären Arbeitsmarkt zurückzieht. Durch diese Änderung der Bedingung für staatliche Hilfe kämen die Löhne im Niedriglohnbereich ins Rutschen, und es würde für Unternehmen und private Haushalte attraktiv, neue Jobs zu schaffen. Der Vorschlag ist so austariert, dass für den Staat keine zusätzliche Lasten entstehen und dass ehemalige Sozialhilfeempfänger trotz der Lohnsenkung bereits bei einer Halbtagsbeschäftigung in der Summe aus selbst verdientem Lohn und staatlicher Unterstützung mehr Einkommen erzielen, als sie heute an Sozialhilfe erhalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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