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Dossier

Menschen mit Behinderungen in Ausbildung und Beruf

Mit dem Bundesteilhabegesetz und dem Nationalen Aktionsplan 2.0 wurden 2016 zwei wichtige behindertenpolitische Vorhaben angestoßen und in den Folgejahren umgesetzt und weiterentwickelt. Damit soll im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention die Inklusion in Deutschland weiter vorangetrieben werden, indem die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gestärkt werden. Mit dem schrittweisen Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes erfuhren das Recht der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und die Eingliederungshilfe (SGB IX) weitreichende Änderungen. Wie stellt sich die Situation von behinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt dar? Wie lassen sich behindertengerechte Berufsleben und inklusive Arbeitswelten gestalten?
Die Infoplattform stellt zentrale Dokumente und relevante Quellenhinweise zusammen, inhaltlich strukturiert nach den Aspekten der Politik für behinderte Menschen und den diskutierten bzw. realisierten Reformanstrengungen.

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  • Literaturhinweis

    Arbeitnehmerüberlassung als arbeitsmarktpolitisches Instrument für Schwerbehinderte (2000)

    Winkler, Albrecht;

    Zitatform

    Winkler, Albrecht (2000): Arbeitnehmerüberlassung als arbeitsmarktpolitisches Instrument für Schwerbehinderte. Idstein: Schulz-Kirchner, 56 S.

    Abstract

    "Die Eingliederung behinderter Menschen in das Arbeitsleben ist seit Jahren ein wichtiges Anliegen der Sozialpolitik. Die Umsetzung allerdings gestaltet sich besonders schwierig in Zeiten allgemein hoher Arbeitslosigkeit. In dieser Situation kommt es darauf an, das vorhandene Instrumentarium der Behindertenpolitik um innovative Ansätze zu ergänzen. Dazu zählt die vermittlungsorientierte Arbeitnehmerüberlassung. Von ihr erwartet man sich zum einen eine verbesserte Vorbereitung tendenziell benachteiligter Gruppen auf das Arbeitsleben und zum anderen eine Verringerung der Unsicherheit von Arbeitgebern bei der Einstellung von Angehörigen dieser Gruppen. In der Studie werden die Erscheinungsformen der vermittlungsorientierten Arbeitnehmerüberlassung dargestellt und die bisher mit diesem Instrument gemachten Erfahrungen bewertet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wiedereingliederungsmanagement in der beruflichen Rehabilitation (2000)

    Wittwer, Ulrich;

    Zitatform

    Wittwer, Ulrich (2000): Wiedereingliederungsmanagement in der beruflichen Rehabilitation. In: Die Rehabilitation, Jg. 39, H. 6, S. 377-379.

    Abstract

    Der Autor stellt einen Ansatz zur Optimierung der beruflichen Eingliederung Behinderter vor, der vom Ziel der Verbesserung der Situation der Betroffenen und der Qualität auch unter Kosten-Nutzen-Aspekten ausgeht. Bei dem Prozess des Wiedereingliederungsmanagements unterscheidet er folgende Phasen: Kontaktphase, Clearing- und Entscheidungsphase, Qualifizierungsphase und Integrationsphase. Träger des Managements können die Rehabilitationsträger selbst, kompetente Dienstleister wie die Berufsförderungswerke oder unabhängige Institutionen sein. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Fit für Leben und Arbeit: neue Praxismodelle zur sozialen und beruflichen Integration von Jugendlichen (2000)

    Abstract

    Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat im Mai 1999 einen Wettbewerb ausgeschrieben, an dem sich über 400 Projekte und Initiativen, die Jugendliche beim Übergang ins Erwerbsleben unterstützen, beteiligt haben. Das Heft dokumentiert 20 der 100 ausgezeichneten Modelle aus dem Wettbewerb. Die Absicht ist, die Vielfalt der Arbeitsansätze und Problemlösungen zu illustrieren, die angewandten Umsetzungsstrategien - und die bei der Umsetzung aufgetretenen Hindernisse und Schwierigkeiten - nachzuzeichnen und auch die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen anzugeben, unter denen innovative Praxismodelle ihren Beitrag zur Förderung der sozialen und beruflichen Integration von Jugendlichen leisten können. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Reform des Behindertenrechts: Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Fraktion der CDU/CSU (2000)

    Zitatform

    (2000): Reform des Behindertenrechts. Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Fraktion der CDU/CSU. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 14/3681 (28.06.2000)), 41 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung beantwortet Fragen nach ihren Vorhaben im Bereich der Behindertenhilfe. Angesprochen werden die Bereiche
    1. Entwicklungsangebote für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen,
    2. Chancen für Menschen mit Behinderungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt,
    3. Eingliederungshilfe und Nachrang der Sozialhilfe. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Entwurf eines Gesetzes zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter (2000)

    Zitatform

    (2000): Entwurf eines Gesetzes zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 14/3645 (23.06.2000)), 9 S.

    Abstract

    Zur Verbesserung der Beschäftigungssituation schwerbehinderter Menschen sieht der Gesetzentwurf vor, das System von Beschäftigungspflicht und Ausgleichsabgabe neu zu gestalten, das beschäftigungsfördernde Instrumentarium des Schwerbehindertenrechts zu verbessern, die Rechte der Schwerbehinderten und der Schwerbehindertenvertretung zu stärken, die betriebliche Prävention auszubauen und ein flächendeckendes Netz von Integrationsfachdiensten und Integrationsunternehmen, -betrieben und -abteilungen auf- und auszubauen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Rehabilitation im Wandel: Kongreßbericht. 3. Bundeskongress für Rehabilitation, 21.-23. April 1999, Congress Centrum Suhl (2000)

    Abstract

    Ziel des 3. Bundeskongresses für Rehabilitation war es, aktuelle Themen aus dem Rehabilitationsbereich zu behandeln und Trends in der Rehabilitation gemeinsam mit Experten, politisch Verantwortlichen, Betroffenen und der Fachöffentlichkeit zu erörtern. "Der Stellenwert der Rehabilitation muss beibehalten, möglichst gestärkt werden, war übereinstimmender Tenor des Kongresses. Deutlich wurde aber auch, dass eine trägerübergreifende Zusammenarbeit die gemeinsame Entwicklung von Konzeptionen über Zielsetzung, Organisationsformen, Leistungsangebote, Zugangssteuerung und Qualitätssicherung und eine gemeinsame Versorgungsstrukturentwicklung möglich machen muss, um Fehlentwicklungen entgegensteuern zu können. Die Vorgabe der Kostenneutralität kann dazu beitragen, dass unter diesem Druck die Bereitschaft wächst, Ressourcen gemeinsam zu nutzen, den Blick auf die Gesamtperspektive zu richten und damit den Weg für Gesamtkonzepte frei zu machen. Übereinstimmend wurde auch ein Wandel des Leitbildes in der Rehabilitation für erforderlich gehalten. Begriffe wie Partizipation, Eigenaktivität, Selbstbestimmung, Mitwirkung und Mitsprache sowie das Denken und Handeln in persönlichen und sozialen Netzwerken müssen wesentliche Bestandteile eines neuen und modernen Leitbildes der Rehabilitation behinderter Menschen sein." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Eingliederung von Menschen mit Behinderung: Reha-Transparenz-Papier (2000)

    Zitatform

    (2000): Berufliche Eingliederung von Menschen mit Behinderung. Reha-Transparenz-Papier. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 38, S. 3865-3994.

    Abstract

    Im ersten allgemeinen Teil werden zunächst der Personenkreis der Behinderten und die Maßnahmen und Lernorte in der beruflichen Rehabilitation vorgestellt. Im zweiten Teil werden aktuelle Fragen aus dem Reha-Bereich beantwortet, z. B. welche Informationen sich aus den neuen Eingliederungsbilanzen hinsichtlich der Behinderten gewinnen lassen oder welche Konsequenzen aus den Vorschlägen der Arbeitsgruppe "Kostenstrukturen im Reha-Bereich" gezogen werden. Der dritte Teil enthält statistische Übersichten. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Zu einer Novellierung des Schwerbehindertengesetzes und zu einem Sozialgesetzbuch IX: Vorschläge der Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Hauptfürsorgestellen (1999)

    Ernst, Karl-Friedrich;

    Zitatform

    Ernst, Karl-Friedrich (1999): Zu einer Novellierung des Schwerbehindertengesetzes und zu einem Sozialgesetzbuch IX. Vorschläge der Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Hauptfürsorgestellen. In: Behindertenrecht, Jg. 38, H. 6, S. 157-164.

    Abstract

    Die rot-grüne Regierung hat in ihrer Koalitionsvereinbarung vom 20.10.1998 u.a. Ziele formuliert, die unmittelbaren Bezug zum Schwerbehindertengesetz haben. So soll das Recht der Rehabilitation in einem Sozialgesetzbuch IX zusammengefasst und weiterentwickelt werden. Die Hauptfürsorgestellen in Deutschland, die wesentliche Teile des Schwerbehindertengesetzes durchführen, geben in dem Beitrag aus ihren langjährigen Erfahrungen mit dem Gesetz Anregungen hierfür. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Frauen in der beruflichen Rehabilitation: Probleme und Perspektiven der Ausbildung junger Rehabilitandinnen in den neuen Bundesländern. (1999)

    Keune, Saskia;

    Zitatform

    Keune, Saskia (1999): Frauen in der beruflichen Rehabilitation. Probleme und Perspektiven der Ausbildung junger Rehabilitandinnen in den neuen Bundesländern. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 13, S. 1075-1088.

    Abstract

    "Die Studie zur beruflichen Ausbildung von jungen Menschen mit Behinderungen in den neuen Ländern befaßt sich mit der Frage, welche Bedingungen und Probleme in den neu entstandenen Berufsbildungswerken und sonstigen Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation für die Rehabilitandinnen und Rehabilitanden und für das Ausbildungs- und Betreuungspersonal bestehen, welche Erfolge zu verzeichnen sind und wo Verbesserungen notwendig wären. In der Darstellung werden Probleme der weiblichen Rehabilitanden im Ausbildungszusammenhang stärker herausgestellt, um deutlich zu machen, daß für junge Frauen in Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation ein besonderer Handlungsbedarf vorliegt." Der Beitrag basiert auf schriftlichen und mündlichen Befragungen in 12 Berufsbildungswerken in Ostdeutschland, die im Zeitraum 1994 bis Anfang 1997 stattfanden. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Berufsförderung psychisch Behinderter am Beispiel der Arbeit in beruflichen Trainingszentren (1999)

    Merten, Artur;

    Zitatform

    Merten, Artur (1999): Berufsförderung psychisch Behinderter am Beispiel der Arbeit in beruflichen Trainingszentren. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 28, H. 6, S. 38-41.

    Abstract

    In den letzten Jahren hat sich der Umgang mit psychisch kranken und behinderten Menschen in der Gesellschaft verbessert. Trotzdem gelingt nur wenigen Betroffenen eine Eingliederung in Arbeit, Beruf und Gesellschaft. Eine der letzten Empfehlungen des Hauptausschusses des Bundesinstituts für Berufsbildung beschäftigte sich mit der Berufsförderung Erwachsener mit psychischen Behinderungen. Der Beitrag informiert über das Konzept der beruflichen Trainingszentren (BTZ), die mit ihren Angeboten die Maßnahmen der Berufsförderungswerke und der Einrichtungen für psychisch Kranke (RPK) ergänzen. Ziel der Trainingszentren ist es, psychisch Behinderte so zu qualifizieren, daß sie sich auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt behaupten können. (BIBB2)

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  • Literaturhinweis

    Erfolg von Maßnahmen zur beruflichen Rehabilitation (1999)

    Niehaus, Mathilde ; Siebers, Ruth; Blaschke, Dieter; Plath, Hans-Eberhard; Demmin, Michael; Nolteernsting, Elke; Niehaus, Mathilde ; Hamplewski, Vera;

    Zitatform

    Niehaus, Mathilde (Hrsg.) (1999): Erfolg von Maßnahmen zur beruflichen Rehabilitation. (Lambertus Forschung), Freiburg: Lambertus, 72 S.

    Abstract

    In dem Band gehen Vertreterinnen und Vertreter der Leistungsträger, der Bundesanstalt für Arbeit, der Bildungsträger und der Forschung der Frage nach, wie erfolgreich und qualitativ gut Rehabilitationsmaßnahmen zum beruflichen Wiedereinstieg sind. Im ersten Teil wird der Stand der Diskussion zur Bestimmung von Erfolgskriterien im Bereich der beruflichen Rehabilitation aufgezeigt, im zweiten werden die Erfolgsaspekte am Beispiel der Umschulung von Frauen diskutiert. Beiträge:
    1. Plath/Blaschke: Probleme der Erfolgsfeststellung in der beruflichen Rehabilitation
    2. Demmin: Entwicklung von Qualitätsgrundsätzen für den Bereich der beruflichen Rehabilitation
    3. Siebers: Qualität der Lehr-/Lernrealität in den Umschulungen von Frauen in den neuen Bundesländern
    4. Nolteernsting/Niehaus: Wohnortnahe berufliche Rehabilitation von Frauen: Die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Haushalt und die Bedeutung der Wohnortnähe
    5. Hamplewski: Erfolgskriterien bei der Durchführung der beruflichen Rehabilitation am Beispiel der wohnortnahen beruflichen Rehabilitation von Frauen aus der Sicht der Durchführenden. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsassistenz und berufliche Integration in Bayern und Oberösterreich: Theorien, Konzepte, Strategien (1999)

    Paulik, Richard; Matzeder, Karl; Brand, Volker; Wahler, Roland; Hofer, Peter; Arnhard, Ulrike;

    Zitatform

    Paulik, Richard, Karl Matzeder, Volker Brand, Roland Wahler, Ulrike Arnhard & Peter Hofer (1999): Arbeitsassistenz und berufliche Integration in Bayern und Oberösterreich. Theorien, Konzepte, Strategien. Linz: Edition Pro Mente, 257 S.

    Abstract

    In Anlehnung an die Konzepte der bayerischen Arbeitsassistenz wurde in Österreich in den Jahren 1992-1994 das Modellprojekt Arbeitsassistenz durchgeführt. Im ersten Teil des Buches werden die Erfahrungen bis 1997 aufgearbeitet. Im zweiten Teil referieren Verantwortliche über neue Entwicklungen der Arbeitsassistenz in Bayern, welche in Richtung einer stärkeren Koordination der verschiedenen mit beruflicher Integration befassten Institutionen bzw. ihrer Handlungsweisen gehen. Die Beiträge betonen zum Teil stärker arbeits- und sozialpolitische Aspekte und behandeln auch das Casemanagement-Support-System. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Wissenschaftliche Begleitung des Modellversuchs zur beruflichen Qualifizierung schwer lernbehinderter Jugendlicher in vier Berufsbildungswerken (1999)

    Pfeiffer, Gerhard; Neyer, Regine; Knödler, Uwe;

    Zitatform

    Pfeiffer, Gerhard, Uwe Knödler & Regine Neyer (1999): Wissenschaftliche Begleitung des Modellversuchs zur beruflichen Qualifizierung schwer lernbehinderter Jugendlicher in vier Berufsbildungswerken. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 13, H. 3, S. 215-234.

    Abstract

    "Die Frage nach der angemessenen Qualifizierung des Personenkreises der schwer lernbehinderten Jugendlichen und die erschwerte Eingliederung in einen sich strukturell verändernden Arbeitsmarkt haben das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung bewogen, in vier Berufsbildungswerken einen Modellversuch mit wissenschaftlicher Begleitung einzurichten. Die Ergebnisse dieses Modellversuchs aus der ersten Phase (1994-1997) werden hier dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Probleme der Erfolgsfeststellung in der beruflichen Rehabilitation (1999)

    Plath, Hans-Eberhard; Blaschke, Dieter;

    Zitatform

    Plath, Hans-Eberhard & Dieter Blaschke (1999): Probleme der Erfolgsfeststellung in der beruflichen Rehabilitation. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 32, H. 1, S. 61-69.

    Abstract

    "Die Erfolgsfeststellung beruflicher Rehabilitation ist sowohl unter theoretischen als auch unter methodischen Gesichtspunkten problematisch. Einige der dabei zu bedenkenden Zusammenhänge und Einflußfaktoren werden in dem Beitrag erörtert. Da für die Dignität der Erfolgsfeststellung auch die erreichbare Analysetiefe von Einfluß ist, sollte dies bei der Evaluation beruflicher Rehabilitation berücksichtigt werden. Dies gilt insbesondere bei der wertenden Erfolgsbeurteilung. Daher wird unter Einbezug empirischer Befunde in vier Schritten dargestellt, welche Aussagen mit welcher Differenziertheit auf den jeweiligen methodischen Ebenen möglich sind und inwieweit eventuell Restriktionen geltend gemacht werden müßten. Orientierende Analysen verwenden bevorzugt lediglich sozialstatistische Kriterien und Situationsmerkmale, die bei gelungener Vermittlung in Arbeit hauptsächlich Aussagen zum beruflichen Verbleib, differenziert nach Alter, Qualifikation, Geschlecht usw. ermöglichen. Eine Reihe wesentlicher Aussagen zur Erfolgsbeurteilung - wie z.B. zur beruflichen und sozialen Integration - lassen sie nicht zu. Mögliche Auswege könnten in differenzierenden und vertieften inhaltlichen Analysen bestehen, die z.B. das Verhältnis von Anforderungen und Fähigkeiten einbeziehen. Vorläufige Überlegungen hierzu werden ansatzweise vorgestellt. Die Vorteile mehrmethodischer Ansätze, wie sie beispielsweise im Rahmen einer systematischen Kasuistik Anwendung finden, liegen in der bei Fallanalysen möglichen Verknüpfung von aussagekräftigen Daten aus mehreren Kriterienbereichen, z.B. der Belastungserprobung, der sozialpädagogischen Begleitung und der berufspädagogischen Betreuung. Diese Vorteile scheinen vorerst aber hauptsächlich an sog. objektkonkrete Untersuchungen (also in Berufsbildungswerken, Berufsförderungswerken, Rehabilitationskliniken usw.) gebunden zu sein. Dennoch könnte aus der Perspektive eines top-down-Ansatzes, der dem Paradigma eines methodischen Stufenprogramms folgt, an ein Vorgehen gedacht werden, welches über die 'Aggregatebene' hinausgehend weitere Ebenen, sogar auch die 'Fallebene', mit einbezieht. Auf erste Beispiele für dieses Vorgehen, etwa bei der Untersuchung von Abbrüchen bei der Erst- bzw. der Berufsausbildung, wird verwiesen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Junge Frauen in Berufsbildungswerken: eine Erhebung der Bundesarbeitsgemeinschaft Berufsbildungswerk zur Ausbildungssituation (1999)

    Schumacher, Andrea;

    Zitatform

    Schumacher, Andrea (1999): Junge Frauen in Berufsbildungswerken. Eine Erhebung der Bundesarbeitsgemeinschaft Berufsbildungswerk zur Ausbildungssituation. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 13, S. 1061-1073.

    Abstract

    Die im Herbst 1997 durchgeführte Erhebung bei allen 49 Berufsbildungswerken (Rücklaufquote 82%) sollte der Beantwortung folgender Fragestellungen dienen:
    - "Sind behinderte junge Frauen angemessen an Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation in BBWs beteiligt? Diese Frage bezieht sich ebenso auf die Gesamtverteilung wie auf die Verteilung in den einzelnen Berufsfeldern. Die Frage der Geschlechterverteilung wird mit Blick auf künftige Fördermaßnahmen erweitert auf die in BBWs tätigen Ausbilderinnen und Ausbilder, da hier Aspekte wie Vorbildfunktion und Modelllernen von besonderer Bedeutung sind.
    - Wie sieht das Berufswahlverhalten junger behinderter Frauen aus? In welchen Berufsfeldern sind Frauen besonders anzutreffen? - Unterscheidet sich das Berufswahlverhalten behinderter Frauen von denen nicht behinderter Frauen?
    - Welche speziellen Fördermaßnahmen, welche den weiblichen Besonderheiten Rechnung tragen, gibt es derzeit in den BBW? - Welche sind künftig notwendig, gewünscht und in Planung?" Als wesentliches Ergebnis wird konstatiert, dass behinderte junge Frauen sich noch mehr als nicht behinderte auf wenige Ausbildungsberufe konzentrieren. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Zukunft der beruflichen Rehabilitation und Integration in das Arbeitsleben: Arbeitstagung Deutsche Vereinigung für die Rehabilitation Behinderter, 23. bis 25. September 1998 in Amberg/Oberpfalz (1999)

    Seyd, Wolfgang; Kraus, Rudolf; Blumenthal, Wolfgang; Göbel, Jürgen; Nentwig, Armin; Schenke, Klaus; Stein, Ina; Pfeiffer, Friedhelm ;

    Zitatform

    Seyd, Wolfgang, Armin Nentwig & Wolfgang Blumenthal (Hrsg.) (1999): Zukunft der beruflichen Rehabilitation und Integration in das Arbeitsleben. Arbeitstagung Deutsche Vereinigung für die Rehabilitation Behinderter, 23. bis 25. September 1998 in Amberg/Oberpfalz. (Interdisziplinäre Schriften zur Rehabilitation 08), Ulm: Universitätsverlag Ulm, 510 S.

    Abstract

    "Für Menschen mit Behinderungen ist Arbeit, mehr noch als für viele nichtbehinderte Mitmenschen, vielfach Lebensinhalt und sichtbare Integration in die Gesellschaft. Im Spannungsfeld zwischen Wirtschafts- und Sozialpolitik haben sich die Rahmenbedingungen für die berufliche Rehabilitation stark verändert. Die Zukunft der beruflichen Rehabilitation und Integration in das Arbeitsleben bleibt jedoch eine gesamtgesellschaftliche Kernfrage, die auch die Zukunft des deutschen Sozialsystems beeinflussen wird. Das Buch veröffentlicht die Vorträge, Diskussionsbeiträge und Poster der Amberger Tagung der DVfR im September 1998, an der über 400 Fachleute aus vielen Bereichen der beruflichen Rehabilitation, der Sozialpolitik, von Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften, Behindertenverbänden, Selbsthilfegruppen sowie auch aus einigen Wirtschaftsunternehmen teilnahmen. Gemeinsam wurden Konzepte und Erfahrungen zur Weiterentwicklung des Systems der beruflichen Rehabilitation zusammengetragen sowie Wege aus der gegenwärtigen Perspektivlosigkeit beruflicher Integration von Menschen mit Behinderungen diskutiert. Dabei wurden eine Reihe wesentlicher Erkenntnisse und Reformerfahrungen herausgestellt, die bei den künftigen Entwicklungen von Nutzen sein werden." Verzeichnis der Hauptreferate: Rudolf Kraus: Berufliche Rehabilitation und Integration als Zukunftschance für behinderte Menschen; Jürgen Göbel: Flexibilisierung des Arbeitsmarktes und Realisierung des Rehabilitationsauftrags durch die Arbeitsverwaltung; Klaus Schenke: Berufliche Rehabilitation durch die Rentenversicherung im Zeichen sich ändernder Rahmenbedingungen; Ina Stein: Anspruch und Wirklichkeit bei der beruflichen Rehabilitation und Integration; Wolfgang Seyd: Das System der beruflichen Rehabilitation - Kritik und Anstöße; Friedhelm Pfeiffer: Warum haben sie eigentlich keinen behinderten Kollegen? (Informationen zur Kampagne "Aktion Grundgesetz"). (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Gelingt die Reintegration in das Erwerbsleben nach Langzeitarbeitsunfähigkeit?: Zusammenfassung der Ergebnisse der ISSA Studie aus Deutschland (1999)

    Weber, Andreas ; Raspe, Heiner ;

    Zitatform

    Weber, Andreas & Heiner Raspe (1999): Gelingt die Reintegration in das Erwerbsleben nach Langzeitarbeitsunfähigkeit? Zusammenfassung der Ergebnisse der ISSA Studie aus Deutschland. In: Deutsche Rentenversicherung H. 4, S. 219-234.

    Abstract

    Das für die Systeme der sozialen Sicherung bedeutsame Problem der Langzeitarbeitsunfähigkeit hat die International Social Security Association (ISSA) in Genf dazu bewegt, eine prospektive, multinationale Kohortenstudie anzuregen. In Deutschland wurden im Rahmen dieser Studie 410 Personen, die wegen Rückenproblemen durchgehend drei Monate krankgeschrieben waren, wiederholt schriftlich befragt, um ein Bild zu bekommen, ob, wann und wodurch eine Wiedereingliederung in den Erwerbsprozeß erfolgt. Die Selbstangaben wurden durch zusätzliche anonymisierte Daten der Krankenkassen ergänzt. In dem Beitrag wird gezeigt, daß gut die Hälfte der Befragten innerhalb von 23 Monaten die Arbeit wieder aufnahmen, 86 % von ihnen im gleichen Beruf und mit gleichen Aufgaben wie vor der Krankschreibung. Entscheidende Faktoren für die Wiederaufnahme der Arbeit sind geringe körperliche Anforderungen am Arbeitsplatz, hohe Funktionskapazität, eine subjektive positive Arbeitsprognose und mit Einschränkungen der sichere Arbeitsplatz. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Dokumentationssystem Schwerbehinderte und Arbeitswelt: Band 12, Teil 1: Literaturdatenbank, Teil 2: Statistisches Archiv (1999)

    Abstract

    Die Literaturdatenbank weist deutsch- und englischsprachige Bücher und Aufsätze zu den Themenbereichen Lebens- und Arbeitsbedingungen schwerbehinderter Menschen, soziales Umfeld Behinderter, Behindertenpolitik sowie wirtschaftliche Aspekte von Behinderung nach. Jede Literaturangabe wird durch Autoren- und Schlagwortregister erschlossen und durch ein kurzes Referat inhaltlich charakterisiert. Das Statistische Archiv enthält Tabellen und Übersichten zu den Themenbereichen Lebenssituation von Behinderten, Behinderte und Arbeitsmarkt, berufliche Rehabilitation, Beschäftigung Schwerbehinderter in der Automobilindustrie und in Werkstätten. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Integrationsfachdienste für besonders betroffene Schwerbehinderte: eine Zwischenbilanz aus Sicht der Hauptfürsorgestellen (1998)

    Ernst, Karl-Friedrich;

    Zitatform

    Ernst, Karl-Friedrich (1998): Integrationsfachdienste für besonders betroffene Schwerbehinderte. Eine Zwischenbilanz aus Sicht der Hauptfürsorgestellen. In: Behindertenrecht, Jg. 37, H. 6, S. 155-160.

    Abstract

    Seit Ende der 80er Jahre gibt es Bemühungen, die berufliche Erst- und Wiedereingliederung von besonders betroffenen Schwerbehinderten mit Hilfe von Integrationsfachdiensten, die bei freien Trägern angesiedelt sind, zu unterstützen. Hintergrund dafür war die Erkenntnis, daß eine dauerhafte berufliche Integration dieses Personenkreises nur möglich ist, wenn neben den klassischen Instrumenten wie Arbeitsvermittlung und finanziellen Leistungen noch eine zusätzliche persönliche Unterstützung von Schwerbehinderten und Arbeitgebern erfolgt. Der Beitrag beschreibt die Aufgaben der Integrationsfachdienste sowie konzeptionelle und rechtliche Probleme ihrer Einführung. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarkt für Schwerbehinderte nach 1995 weiter verschlechtert (1998)

    Jung-Hammon, Thomas; Henninges, Hasso von;

    Zitatform

    Jung-Hammon, Thomas & Hasso von Henninges (1998): Arbeitsmarkt für Schwerbehinderte nach 1995 weiter verschlechtert. (IAB-Kurzbericht 16/1998), Nürnberg, 4 S.

    Abstract

    Seit der letzten Berichterstattung 1995 stieg die Zahl der Schwerbehinderten im erwerbsfähigen Alter unverändert an, die Zahl der ihnen zur Verfügung stehenden Arbeitsplätze verringerte sich und die Arbeitslosigkeit erhöhte sich noch mehr. Die Wiedereingliederung von arbeitslosen Schwerbehinderten in Arbeit gestaltet sich nach wie vor deutlich schwieriger als die von Nichtbehinderten. Sie sind in allen Altersgruppen länger arbeitslos und können ihre Arbeitslosigkeit seltener durch die Aufnahme einer Arbeit beenden als gleichaltrige Nichtbehinderte. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktsituation von Schwerbehinderten: aktualisierte Zahlen bis 1997 (1998)

    Jung-Hammon, Thomas; Henninges, Hasso von; Gruber, Hannelore;

    Zitatform

    Jung-Hammon, Thomas, Hasso von Henninges & Hannelore Gruber (1998): Arbeitsmarktsituation von Schwerbehinderten. Aktualisierte Zahlen bis 1997. (IAB-Werkstattbericht 13/1998), Nürnberg, 54 S.

    Abstract

    Teil 1 des Berichts enthält einen Wiederabdruck des IAB-Kurzberichts Nr. 16/1998 "Arbeitsmarktlage von Schwerbehinderten nach 1995 weiter verschlechtert". Er bildet die textliche Klammer für den in Teil 2 folgenden Tabellenteil, in dem über fünf Aspekte informiert wird:
    1. über die demografische Struktur und Entwicklung der Schwerbehinderten,
    2. über die Entwicklung der Anzahl der Arbeitsplätze für Schwerbehinderte,
    3. über die Anzahl der arbeitslosen Schwerbehinderten und ihre Arbeitslosenquote,
    4. über die Strukturmerkmale von arbeitslosen Schwerbehinderten,
    5. über die Ergebnisse der arbeitsamtsärztlichen Begutachtungen von Schwerbehinderten. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Studienverhalten, Studienbedingungen und Studienorganisation behinderter Studierender (1998)

    Meister, Johannes-Jürgen;

    Zitatform

    Meister, Johannes-Jürgen (1998): Studienverhalten, Studienbedingungen und Studienorganisation behinderter Studierender. (Bayerisches Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung. Monographien, N.F. 50), München, 163 S.

    Abstract

    Ziel der Untersuchung ist die Analyse und Darstellung der Studiensituation behinderter Studierender. Hierzu wurden an 15 Universitäten in Westdeutschland mehr als 60 Studierende mit unterschiedlichen Behinderungen in qualitativen Interviews nach ihren Erfahrungen im Studium, ihrem Umgang mit Lehrenden und Kommilitonen und behinderungsbedingten Mehraufwendungen, Belastungen und Bedürfnissen befragt. Auf der Grundlage der Befragungsergebnisse werden konkrete Maßnahmen vorgeschlagen, die dazu beitragen sollen, das Studium Behinderter zu erleichtern. Dazu gehören insbesondere:
    - die Wahrnehmung der Aufgaben eines Behindertenbeauftragten an den Hochschulen;
    - die Verbesserung der Koordination und Kooperation der vielfältigen Beratungs- und Hilfsdienste für Behinderte;
    - der Abbau langwieriger, unzumutbarer Zeitverluste bei der Beschaffung und Verfügbarmachung notwendiger Lern- und Hilfsmittel;
    - Instruktionen für Dozenten im Umgang mit behinderten Studenten in Lehrveranstaltungen. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Soziale Betriebe - ein arbeitsmarktpolitisches Instrument zur Integration Schwerbehinderter ins Beschäftigungssystem (1997)

    Christe, Gerhard;

    Zitatform

    Christe, Gerhard (1997): Soziale Betriebe - ein arbeitsmarktpolitisches Instrument zur Integration Schwerbehinderter ins Beschäftigungssystem. In: M. Niehaus & L. Montada (Hrsg.) (1997): Behinderte auf dem Arbeitsmarkt. Wege aus dem Abseits (ADIA-Stiftung zur Erforschung neuer Wege für Arbeit und soziales Leben. Schriftenreihe, 04), S. 86-104.

    Abstract

    Soziale Betriebe sollen am Markt produzieren und sich wirtschaftlich auf Dauer behaupten wie andere Betriebe und dabei schwervermittelbare Arbeitslose in den Arbeitsmarkt wieder eingliedern. Welche Erfahrungen bisher mit der Umsetzung dieses neuen arbeitsmarktpolitischen Instruments gemacht worden sind und welche Bedeutung es insbesondere für die Integration schwerbehinderter Langzeitarbeitsloser hat, wird in dem Beitrag anhand einiger Daten dargestellt, die im Rahmen der Evaluation der Sozialen Betriebe Niedersachsens erhoben wurden. Der Autor kommt zu dem Schluß, "daß mit dem Instrument der Sozialen Betriebe eine innovative Antwort auf die immer drückender werdenden Probleme besonders benachteiligter Langzeitarbeitsloser, zu denen vor allem auch Schwerbehinderte gehören, gefunden wurde. Die deutliche höheren Quoten schwerbehinderter Personen in Sozialen Betrieben im Vergleich zu herkömmlichen Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik unterstreichen dies nachdrücklich." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Die Eingliederung von Schwerbehinderten in das Arbeitsleben aus der Sicht von Unternehmen: Ergebnisse einer empirischen Untersuchung (1997)

    Diery, Hartmuth; Schubert, Hans-Joachim; Zink, Klaus J.;

    Zitatform

    Diery, Hartmuth, Hans-Joachim Schubert & Klaus J. Zink (1997): Die Eingliederung von Schwerbehinderten in das Arbeitsleben aus der Sicht von Unternehmen. Ergebnisse einer empirischen Untersuchung. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 30, H. 2, S. 442-454.

    Abstract

    "In Rheinland-Pfalz wurde im Jahre 1994 ein Projekt ins Leben gerufen, bei dem die (Wieder-)eingliederung von schwerbehinderten Menschen in das Arbeitsleben im Mittelpunkt steht. Um dies zu erreichen, werden von den Projektbeteiligten zwei unterschiedliche Wege beschritten. Zum einen werden in den Unternehmen Vertrauenspersonen und Betriebsräte und zum andernen Personalverantwortliche bzw. Personalleiter angesprochen und jeweils spezielle Unterstützungsleistungen für die Integration von Schwerbehinderten angeboten. Die Wirksamkeit dieser Maßnahmen wird zusätzlich durch eine wissenschaftliche Begleitforschung bewertet. Von Interesse war im Rahmen der Begleitforschung zunächst, auf welches Umfeld die Integrationsbemühungen treffen werden. Zu diesem Zweck wurden in vier Regionen insgesamt 4800 Betriebe um eine Beurteilung der Integration von Schwerbehinderten gebeten. Auffällig ist, daß die Betriebe auf der einen Seite in den vorhandenen Qualifikationen der Behinderten kein gravierendes Hindernis für eine Beschäftigung sehen. Auf der anderen Seite zeigt sich allerdings ein deutlich erkennbares Defizit an Informationen darüber, welche Förderleistungen und Unterstützungsmöglichkeiten für einen Betrieb bestehen, wenn er sich für die Beschäftigung eines behinderten Mitarbeiters entscheidet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Über die große Schwelle: junge Menschen mit Behinderungen auf dem Weg von der Schule in Arbeit und Gesellschaft (1997)

    Ellger-Rüttgardt, Sieglind; Blumenthal, Wolfgang;

    Zitatform

    Ellger-Rüttgardt, Sieglind & Wolfgang Blumenthal (Hrsg.) (1997): Über die große Schwelle. Junge Menschen mit Behinderungen auf dem Weg von der Schule in Arbeit und Gesellschaft. (Interdisziplinäre Schriften zur Rehabilitation 06), Ulm: Universitätsverlag Ulm, 347 S.

    Abstract

    Der Sammelband möchte zum einen in den Gesamtkomplex der beruflichen Rehabilitation Jugendlicher einführen und zum anderen in exemplarischer Weise theoretische und praktische Innovationen präsentieren und befördern, die in jüngster Zeit in den Bereichen von Schule, Ausbildung und Beschäftigung entwickelt und teilweise bereits umgesetzt wurden. Die Titel lauten:
    1. Zielperspektiven beruflicher Bildung vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt
    2. Neue didaktische Konzeptionen in der Berufspädagogik und ihre Bedeutung für die berufliche Qualifizierung Behinderter und Benachteiligter
    3. Sozialpädagogisch orientierte Berufsausbildung in der Benachteiligtenförderung
    4. Die Eingliederung von Absolventen der Berufsbildungswerke in den Arbeitsmarkt - Ergebnisse einer Längsschnittuntersuchung
    5. Berufliche Wiedereingliederung von ehemaligen Rehabilitanden und Rehabilitandinnen - Empirische Ergebnisse der Nachbefragungen der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Berufsförderungswerke
    6. Die Übergangsphase Schule/Arbeitswelt als pädagogische Herausforderung für die Schule für Lernhilfe - Gedanken zu ihrer didaktisch-methodischen Ausgestaltung im Hinblick auf eine existenzsichernde berufliche Eingliederung
    7. Zehntes Schuljahr an der Schule für Lernbehinderte in Berlin
    8. Lehrer/innen als Begleiter und Übergangshelfer im Prozeß der beruflichen Eingliederung lernbeeinträchtigter Jugendlicher - Darstellung der Berliner LBÜ-Maßnahme
    9. "Alltagsbegleitung" - für Berlin ein neues Modell der nachgehenden Betreuung
    10. Berufliche Eingliederung junger Menschen mit Sehschädigung in Schleswig-Holstein
    11. "Fördernetzwerke zur Integration benachteiligter Jugendlicher in die berufliche Bildung" (FÖN) - Entstehung und Realisation eines Landesprojektes in Schleswig-Holstein
    12. Körperbehinderte Jugendliche zwischen Werkstatt für Behinderte und Ausbildung - Ein Konzept zur Vorbereitung auf und Begleitung in das Arbeitsleben an einer Schule für Körperbehinderte
    13. Integrative Förderungslehrgänge in Hamburg - Der Weg geistig behinderter Menschen aus Integrationsklassen in die Arbeitswelt
    14. Berufsvorbereitungsmaßnahme für mehrfach behinderte Jugendliche und junge Erwachsene im Berufsbildungswerk Hamburg
    15. Neue Wege der beruflichen Bildung im Berufsbildungswerk Hamburg - dargestellt am Beispiel eines Modellverscuhs zur beruflichen Ausbildung
    16. Modellversuch zur beruflichen Qualifizierung schwer lernbehinderter Jugendlicher in vier Berufsbildungswerken - Konzeption und erste Erfahrungen
    17. Neue Ausbildungswege im Berufsförderungswerk Hamburg - ein Modellversuch zur Qualifizierung "lernschwächerer" Erwachsener zum Industrieelektroniker
    18. Berufsausbildung und beruflich-soziale Eingliederung Schwerstkörperbehinderter - Erkenntnisse aus einem Projekt am Berufsbildungswerk Neuwied
    19. "Ich will auch in die Lehre gehen!" - Berufliche Ausbildung für Menschen mit geistiger Behinderung
    20. Projekte und Initiativen zur beruflichen Integration von Menschen mit (geistiger) Behinderung
    21. Die Beschäftigung schwerstkörperbehinderter Menschen in einer Integrationsfirma. (IAB2)

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    Probleme der beruflichen Wiedereingliederung von Suchtkranken (1997)

    Faßmann, Hendrik;

    Zitatform

    Faßmann, Hendrik (1997): Probleme der beruflichen Wiedereingliederung von Suchtkranken. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 30, H. 2, S. 491-501.

    Abstract

    "Die zur Verfügung stehenden Informationen signalisieren, daß Berufsförderungsmaßnahmen bei Abhängigen verhältnismäßig selten durchgeführt wurden. Zudem wird deutlich, daß weder über die Zahl, noch über die Erfolge der betreffenden Aktivitäten Daten in quantitativ und qualitativ ausreichendem Maße vorhanden sind, um diese adäquat beurteilen zu können. aufgrund der immensen volkswirtschaftlichen Schäden, die sich infolge nicht, zu spät oder unzureichend erfolgter Rehabilitation Suchtkranker ergeben können, erscheint die Kontrolle der Bemühungen um berufliche Rehabilitation aber besonders dringlich, auch wenn dies wegen der Vielfalt potentieller Aktivitäten und Akteure mit erheblichen Schwierigkeiten bei Dokumentation und Evaluation der Maßnahme verbunden sein dürfte. Vor diesem Hintergrund wird dafür plädiert, die wissenschaftlich fundierte Evaluationsforschung auch auf das Gebiet der beruflichen Rehabilitation Suchtkranker auszudehnen. Voraussetzung ist allerdings ein verbesserter Zugang zu Informationen über die verschiedenen Aktivitäten von Leistungsträgern und Leistungserbringern in diesem Bereich. Diese Daten wären dann vorzugsweise von neutralen Dritten - und nicht wie bisher vorwiegend von den Rehabilitationseinrichtungen auszuwerten, um so zu verläßlichen Aussagen Aussagen über die Struktur-, Prozeß- und Ergebnisqualität der Maßnahmen kommen zu können. Ansatzpunkte böten Qualitätssicherungssysteme, wie sie in jüngerer Zeit etwa im Bereich der medizinischen Rehabilitation der Gesetzlichen Rentenversicherung eingeführt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Arbeitsmarktrelevante Statistiken über Schwerbehinderte (1997)

    Henninges, Hasso von;

    Zitatform

    Henninges, Hasso von (1997): Arbeitsmarktrelevante Statistiken über Schwerbehinderte. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 30, H. 2, S. 474-478.

    Abstract

    "Analysen über die Arbeitsmarktsituation von Schwerbehinderten bedürfen eines differenzierten und aussagefähigen statistischen Informationssystems. In dem Artikel wird aufgezeigt, welche Arbeitsmarktstatistiken Auskunft über Schwerbehinderte geben und mit welchen Merkmalen Schwerbehinderte darin beschrieben werden. Sodann werden die gewichtigsten Lücken der Statistiken benannt und Vorschläge zur Verbesserung der Informationslage unterbreitet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Arbeitsmarktsituation und Merkmale von arbeitslosen Schwerbehinderten (1997)

    Henninges, Hasso von; Gruber, Hannelore;

    Zitatform

    Henninges, Hasso von (1997): Arbeitsmarktsituation und Merkmale von arbeitslosen Schwerbehinderten. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 207), Nürnberg, 45 S., Anhang.

    Abstract

    "Der Bericht geht zurück auf einen Beschluß der Bundesregierung zur Förderung der Einstellung und Beschäftigung Schwerbehinderter im öffentlichen Dienst des Bundes. In diesem wurde die Bundesanstalt für Arbeit gebeten, eine vom IAB erstellte Untersuchung über 'Arbeitsuchende Schwerbehinderte' (BeitrAB 172, 1993) zu vertiefen und zu aktualisieren und dabei auch die Verhältnisse in den neuen Bundesländern zu berücksichtigen.
    Die Untersuchung erstreckt sich auf den Zeitraum von 1990 bis 1995. Sie erbrachte u.a. folgende Ergebnisse:
    - Die wirtschaftliche Entwicklung in den neunziger Jahren wirkte sich auf die Arbeitsmarktlage von Schwerbehinderten besonders nachteilig aus. Angebot und Nachfrage entwickelten sich auf diesem Teilarbeitsmarkt tendenziell gegenläufig zueinander.
    - Die Zahl der arbeitslosen Schwerbehinderten stieg weiterhin an, das Risiko arbeitslos zu werden, erhöhte sich überdurchschnittlich (im Westen auf 15,8%, im Osten auf 16%) und die Chancen, aus der Arbeitslosigkeit herauszukommen und wieder eine Arbeit zu finden nahmen immer stärker ab. Mittlerweile gelangen nur noch rd. 20% der Schwerbehinderten aus der Arbeitslosigkeit wieder in Arbeit - das sind nahezu halb so viele wie noch 1990.
    - Die meisten langzeitarbeitslosen Schwerbehinderten sehen nur geringe Chancen auf eine Wiedereingliederung in eine neue Arbeit. Knapp zwei Drittel von ihnen hatten zwar den Eindruck, daß das Arbeitsamt alles getan habe, was man habe tun können, gleichwohl sei der Handlungsspielraum der Ämter infolge fehlender Stellen sehr gering. Skeptisch beurteilt wurde auch der Erfolg von Weiterbildungsmaßnahmen.
    - Erschwert wurde der Arbeitsmarktausgleich aber auch durch vermittlungshemmende Merkmale auf Seiten der Arbeitslosen. Hierzu zählen zunächst weniger das Qualifikationsniveau, sondern mehr die Schwerbehinderteneigenschaft und das hohe Durchschnittsalter.
    Die Untersuchung basiert auf Arbeitsmarktstatistiken, auf dem Mikrozensus von 1995, auf einer Befragung von Langzeitarbeitslosen von 1992 und auf der Statistik des Ärztlichen Dienstes der Bundesanstalt für Arbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Mögliche Auswirkungen der Neuen Behördensteuerung auf die berufliche Situation Schwerbehinderter (1997)

    Pippke, Wolfgang;

    Zitatform

    Pippke, Wolfgang (1997): Mögliche Auswirkungen der Neuen Behördensteuerung auf die berufliche Situation Schwerbehinderter. In: Behindertenrecht, Jg. 36, H. 4, S. 96-99.

    Abstract

    Der Autor beschreibt zunächst die Ziele und Elemente der Neuen Behördensteuerung, durch die die öffentliche Verwaltung modernisiert werden soll. Anschließend untersucht er mögliche Auswirkungen auf die Schwerbehinderten. Gefahrenpotentiale sieht er z. B., wenn die individuelle Leistungsfähigkeit bei den Zielvorgaben nicht berücksichtigt wird oder die Arbeitsverdichtung zu erhöhter Streßbelastung führt. Abschließend betrachtet er die Mitwirkungsmöglichkeiten der Schwerbehindertenvertretung. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Der Vorrang Schwerbehinderter bei beruflichen Fortbildungsmaßnahmen (1997)

    Sauer, Franz-Josef;

    Zitatform

    Sauer, Franz-Josef (1997): Der Vorrang Schwerbehinderter bei beruflichen Fortbildungsmaßnahmen. In: Behindertenrecht, Jg. 36, H. 7, S. 189-194.

    Abstract

    In dem Beitrag wird über eine Untersuchung in der Landesverwaltung Nordrhein-Westfalen berichtet, mit der geklärt werden sollte, a) inwieweit dem gesetzlichen Vorrang Schwerbehinderter bei der Zulassung zu Fortbildungsveranstaltungen in der Praxis entsprochen wird und b) inwieweit die bestehenden Weiterbildungseinrichtungen, die auch internatsmäßige Unterkünfte anbieten, in diesen Bereichen behindertengerecht gestaltet sind. Hierzu wurde eine schriftliche Befragung bei Schwerbehindertenvertretungen durchgeführt, die einen Rücklauf von 554 Fragebögen erbrachte. Sie ergab, daß der gesetzliche Anspruch Schwerbehinderter auf Vorrang bei Fortbildungsmaßnahmen im Einzelfall beachtet werden mag, institutionell derzeit aber in keiner Weise abgesichert ist. (IAB)

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    Lernbehinderte Jugendliche in der Berufsausbildung: Förderdiagnostik und die Entwicklung gezielter Förderstrategien (1997)

    Schnadt, Pia;

    Zitatform

    Schnadt, Pia (1997): Lernbehinderte Jugendliche in der Berufsausbildung. Förderdiagnostik und die Entwicklung gezielter Förderstrategien. (Hiba-Weiterbildung 30/02), Lübeck: Hiba-Verlag, 89 S.

    Abstract

    "Die Handreichung beinhaltet eine Einführung in das diagnostische Vorgehen und die Entwicklung von Förderstrategien. Das erste Kapitel beschäftigt sich mit Aufgaben und Gegenstand der sonderpädagogischen Diagnostik. In der Ausbildung lernbehinderter Jugendlicher bewegt sich diese im Spannungsfeld eignungs- und förderdiagnostischer Fragen. Die gezielte sonderpädagogische Förderung der Auszubildenden verlangt eine gründliche Diagnose ihrer Kompetenz- und Problembereiche, die nicht nur verbal über Fragebogen, Gespräche und Checklisten zu erfahren sind, sondern ebenso durch Verhaltensbeobachtung und Elemente psychologischer Testverfahren. Im zweiten Kapitel werden ausgewählte Verfahren und methodische Vorgehensweisen zur Informationserhebung exemplarisch vorgestellt. Im dritten Kapitel geht es um die Erhebung des Ist-Zustandes, d.h. der jeweils aktuellen Ausgangssituation. Für die Entwicklung gezielter, auf die individuelle Problemlage des/der Jugendlichen zugeschnittener Fördermaßnahmen ist eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Stärken und Schwächen, also des individuellen Lern- und Leistungsstandes, unerläßlich. Vorgestellt werden Kriterien und Merkmale, die zur Erfassung der Ausgangssituation lernbehinderter Jugendlicher verwendet werden können. Im vierten und letzten Kapitel wird schließlich auf die Arbeit mit dem Ausbildungsinstrument Förderplan eingegangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Welche Auswirkungen hat das am 1. Oktober 1996 in Kraft getretene Arbeitsrechtliche Beschäftigungsförderungsgesetz auf die Durchführung des Kündigungsschutzes nach dem Schwerbehindertengesetz? (1997)

    Seidel, Rainer; Adlhoch, Ulrich;

    Zitatform

    Seidel, Rainer & Ulrich Adlhoch (1997): Welche Auswirkungen hat das am 1. Oktober 1996 in Kraft getretene Arbeitsrechtliche Beschäftigungsförderungsgesetz auf die Durchführung des Kündigungsschutzes nach dem Schwerbehindertengesetz? In: Behindertenrecht, Jg. 36, H. 3, S. 65-74.

    Abstract

    Durch das Arbeitsrechtliche Beschäftigugnsförderungsgesetz wird der allgemeine Kündigungsschutz in Teilbereichen reduziert bzw. inhaltlich zugunsten der Arbeitgeber geändert. In dem Beitrag wird untersucht, wie sich die Neuregelungen im Kündigungsverfahren Schwerbehinderter auf die Evidenzprüfung durch die Hauptfürsorgestellen auswirken und ob die materiell-rechtlichen Änderungen auch Einfluß auf die Berücksichtigung der fürsorgerischen Aspekte des Schwerbehindertengesetzes haben. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Screening- und Kompensationsfunktion alternativer Beschäftigungsformen für Schwerbehinderte (1997)

    Winkler, Albrecht;

    Zitatform

    Winkler, Albrecht (1997): Screening- und Kompensationsfunktion alternativer Beschäftigungsformen für Schwerbehinderte. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 30, H. 2, S. 432-441.

    Abstract

    "Angesichts der überdurchschnittlichen Betroffenheit Schwerbehinderter von Arbeitslosigkeit mit einem hohen Anteil Langzeitarbeitsloser bestehen grundsätzlich zwei Optionen für eine selektive Arbeitsmarktpolitik zum Abbau der Benachteiligung auf dem Arbeitsmarkt. Zum einen kann versucht werden, die Arbeitsmarktchancen besonders benachteiligter Personengruppen über eine Effizienzsteigerung des arbeitsmarktpolitischen Instrumentariums und eine erhöhte Zielgruppenorientierung zu verbessern. Ausgehend von der Annahme, daß oft vermutete Produktivitätsnachteile die geringen Wiedereingliederungschancen Schwerbehinderter bedingen, werden sowohl Arbeitsmarktintermediäre (Arbeitsvermittlung) als auch intermediäre Arbeitsmärkte (alternative Beschäftigungsformen zwischen Arbeitslosigkeit und Normalarbeitsverhältnis) darauf hin untersucht, inwieweit sie den Unternehmen Hinweise auf die Leistungsfähigkeit von Arbeitsplatzbewerbern geben und dadurch die Eingliederungschancen von Problemgruppen des Arbeitsmarktes erhöhen können. Diese Möglichkeit des Screening bietet insbesondere das Instrument der vermittlungsorientierten Arbeitnehmerüberlassung. Zum anderen besteht die Möglichkeit, für diese Personengruppe verstärkt subventionierte Arbeitsplätze in einem komplementären Arbeitsmarkt bereitzustellen, um die ungleichen Beschäftigungschancen zu kompensieren und neue, zielgruppenadäquate Beschäftigungsformen - über die Werkstätten für Behinderte hinaus - zu begründen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    START in Deutschland: eine Brücke in reguläre Beschäftigung für arbeitslose Schwerbehinderte? (1997)

    Winkler, Albrecht; Knappe, Eckhard; Montada, Leo; Niehaus, Mathilde ;

    Zitatform

    Winkler, Albrecht & Eckhard Knappe (1997): START in Deutschland: eine Brücke in reguläre Beschäftigung für arbeitslose Schwerbehinderte? In: (1997): Behinderte auf dem Arbeitsmarkt. Wege aus dem Abseits (ADIA-Stiftung zur Erforschung neuer Wege für Arbeit und soziales Leben. Schriftenreihe, 04), S. 54-74.

    Abstract

    Durch das START-Modell einer nicht-gewerbsmäßigen Arbeitnehmerüberlassung soll schwervermittelbaren Arbeitslosen geholfen werden, wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. In dem Beitrag wird zunächst das Konzept von START in seinen Grundzügen vorgestellt, wobei auf die Funktionsweise, die Besonderheiten gegenüber kommerzieller Leiharbeit, den Entwicklungsverlauf des Modells und die gesetzlichen Rahmenbedingungen eingegangen wird. Anschließend werden die Arbeitsmarktfunktion und der Erfolg von START, wie er sich am Zielgruppenanteil und der gelungenen beruflichen Reintegration ablesen läßt, beschrieben. Am Schluß werden dann die Möglichkeiten und Grenzen aufgezeigt, die das Modell für arbeitslose Schwerbehinderte bietet. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Die Schwerbehindertenvertretung: Aufgaben und Rechte (1997)

    Zellner, Gerhard;

    Zitatform

    Zellner, Gerhard (1997): Die Schwerbehindertenvertretung. Aufgaben und Rechte. In: Behindertenrecht, Jg. 33, H. 2, S. 29-34.

    Abstract

    Nach dem Schwerbehindertengesetz müssen in Betrieben und Dienststellen, in denen mindestens fünf Schwerbehinderte nicht nur vorübergehend beschäftigt werden, eine Vertrauensfrau oder ein Vertrauensmann gewählt werden. Deren/dessen Hauptaufgaben sind es, die berufliche Eingliederung Schwerbehinderter zu fördern und die Interessen behinderter Mitarbeiter zu vertreten. Die Vertrauensleute haben hierzu u. a. Anhörungsrechte, können an Sitzungen und Besprechungen teilnehmen und Versammlungen der Schwerbehinderten durchführen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Rehabilitation in den Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Arbeitgeberverbände e.V. (bfz e.V.): Ergebnisse der statistischen Erfolgskontrolle (1997)

    Zängle, Michael; Trampusch, Christine ;

    Zitatform

    Zängle, Michael & Christine Trampusch (1997): Berufliche Rehabilitation in den Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Arbeitgeberverbände e.V. (bfz e.V.). Ergebnisse der statistischen Erfolgskontrolle. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 30, H. 2, S. 305-318.

    Abstract

    "Statistische Erfolgsbeobachtung (Monitoring) hat in den letzten Jahren wieder an Bedeutung gewonnen, bei einigen Trägern beruflicher Weiterbildung unter dem Einfluß des Qualitätsmanagements, in der Arbeitsverwaltung wegen der Tendenz zur finalen Programmierung, die künftig durch 'Eingliederungsbilanzen' unterstützt werden soll. Auf der Grundlage eines Datensatzes der Abgangsjahrgänge 1988 bis 1995 ambulanter Maßnahmen beruflicher Rehabilitation in Bayern wird über Methoden und Ergebnisse aus der hausinternen statistischen Erfolgskontrolle der Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Arbeitgeberverbände e.V. berichtet. Aggregiert zu Jahreswerten zeigt sich ein Zusammenhang zwischen Quoten der Anschlußarbeitslosigkeit, Eingliederungsquoten einerseits und Indikatoren der Lage auf dem Arbeitsmarkt andererseits. Das Niveau der Eingliederung entspricht demjenigen für FuU, trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigungen und trotz der ungünstigeren Altersstruktur der Teilnehmer." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Post-compulsory education for disabled people (1997)

    Abstract

    Der Band enthält die Ergebnisse einer Studie, in deren Rahmen zwischen 1994 und 1997 in 12 Mitgliedsländern der OECD das Ausbildungssystem für Heranwachsende mit Behinderungen untersucht wurde. (IAB)

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    Schwerbehinderte 1995 (1996)

    Hein, Birgit;

    Zitatform

    Hein, Birgit (1996): Schwerbehinderte 1995. In: Wirtschaft und Statistik H. 12, S. 792-797.

    Abstract

    "Zum Jahresende 1995 waren in Deutschland 6,5 Mill. Schwerbehinderte mit gültigem Ausweis bei den Versorgungsämtern registriert. Im früheren Bundesgebiet hat sich die Zahl der amtlich anerkannten Schwerbehinderten gegenüber der Erhebung 1993 um 0,7 % auf 5,6 Mill. verringert. Demgegenüber gab es in den neuen Ländern, für die zum zweiten Mal Angaben vorliegen, 20,6 % mehr Schwerbehinderte. Bezogen auf die jeweilige Bevölkerung kamen im Westen durchschnittlich 83 Schwerbehinderte auf je 1 000 Einwohner gegenüber nur 62 Schwerbehinderte auf je 1 000 Einwohner im Osten. Behinderungen kamen bei Personen im fortgeschrittenen Alter erwartungsgemäß häufiger vor als bei jüngeren Menschen. Von den amtlich anerkannten Schwerbehinderten litt ein großer Teil unter sehr schweren Behinderungen. In allein 23,9 % der Fälle war vom Versorgungsamt ein Grad der Behinderung von 100 festgestellt worden. Häufigste Behinderungsart war die Beeinträchtigung der Funktion von inneren Organen oder Organsystemen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Zeitarbeitsagentur für Schwerbehinderte: Leistungen der Hauptfürsorgestelle zur Förderung des Arbeitsplatzangebots und zur Schaffung von Arbeitsplätzen (1996)

    Mäder, Werner; Tiemann, Friedrich;

    Zitatform

    Mäder, Werner & Friedrich Tiemann (1996): Die Zeitarbeitsagentur für Schwerbehinderte. Leistungen der Hauptfürsorgestelle zur Förderung des Arbeitsplatzangebots und zur Schaffung von Arbeitsplätzen. In: Zeitschrift für Sozialhilfe und Sozialgesetzbuch, Jg. 35, H. 4, S. 169-188.

    Abstract

    In dem Beitrag wird untersucht, ob neben anderen innovativen Aktionen zur Arbeitsförderung Behinderter wie Selbsthilfefirmen und Qualifizierungswerkstätten eine Zeitarbeitsagentur für Schwerbehinderte sinnvoll ist und wie eventuelle Fehlbeträge bei den Personalkosten ausgeglichen werden können. Die Autoren kommen zu dem Schluß, daß im Falle einer erfolgreichen Erprobung des "Unternehmens" Zeitarbeit Impulse für die weitere Diskussion über die Flexibilisierung der Arbeitsförderung erwartet werden können und Finanzierungslücken aus Mitteln der Ausgleichsabgabe im Rahmen der begleitenden Hilfe im Arbeits- und Berufsleben und aus dem Titel für die Durchführung von Modellvorhaben gedeckt werden können. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Verbleib sowie berufliche und soziale Integration jugendlicher Rehabilitanden nach der beruflichen Erstausbildung (1996)

    Plath, Hans-Eberhard; König, Paul; Jungkunst, Maria;

    Zitatform

    Plath, Hans-Eberhard, Paul König & Maria Jungkunst (1996): Verbleib sowie berufliche und soziale Integration jugendlicher Rehabilitanden nach der beruflichen Erstausbildung. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 29, H. 2, S. 247-278.

    Abstract

    "Der Beitrag befaßt sich im Kern mit der beruflichen Situation - also z.B. mit der Art und den Umständen der beruflichen Einmündung, der beruflichen Konsolidierung bzw. auch der nicht ausbildungsgerechten Eingliederung, der Arbeitslosigkeit usw. - jugendlicher Rehabilitanden nach der beruflichen Erstausbildung. Dabei wird versucht, bei der Betrachtung des weiteren Werdegangs der Rehabilitanden zwischen 'Verbleib' einerseits sowie beruflicher und sozialer 'Integration' andererseits zu unterscheiden. Unter 'Verbleib' wird üblicherweise verstanden, was im Anschluß an ein bestimmtes Lebensereignis (hier der erfolgreichen Beendigung der Berufsausbildung) aus den betreffenden Personen geworden ist. So läßt sich z.B. zeigen, daß zum Zeitpunkt der Erhebung (zweites Halbjahr 1994) rund drei Viertel (76%) der Rehabilitanden in Arbeit waren, knapp ein Viertel (24%) nicht erwerbstätig und etwa die Hälfte von diesen arbeitslos war. Auf dieser Aussagenebene wird eine Reihe von Ergebnissen zu unterscheiden Fragerichtungen mitgeteilt. Demgegenüber geht es bei der 'Integration' um die Einbindung von Menschen in die 'Struktur bestimmter Systeme' (Arbeitssysteme, Sozialsysteme), die nur an Hand operationalisierter (Integrations-)Kriterien beurteilt werden kann. In diesem Sinne handelt es sich bei der beruflichen Integration nicht einfach um die Ausübung einer Erwerbs- bzw. Berufstätigkeit schlechthin, sondern um die Eingliederung in berufliche Tätigkeiten in der Weise, daß - auch entsprechend den Vorstellungen des Gesetzgebers (AFG) - unter anderem 'Eignung', speziell bisher erworbene Fähigkeiten, und 'Neigung' der betreffenden Personen berücksichtigt werden. Ähnlich sind bei der sozialen Integration u.a. Kriterien zur Einbindung in soziale Netze, zur Akzeptanz, Anerkennung, Bestätigung usw. in Betracht zu ziehen. Für die Beurteilung der beruflichen und sozialen Integration von Rehabilitanden werden derartige Kriterien, getrennt für die einzelnen Formen der Integration, nach dem methodischen Prinzip der Kriterienaufschaltung so miteinander verbunden, daß sie dem Muster logischer 'Und'-Verknüpfungen entsprechen. Dieses Vorgehen wurde deshalb gewählt, weil vorerst wohl davon ausgegangen werden muß, daß alle der herangezogenen Kriterien gleichermaßen erfüllt sein müssen, um Integration konstatieren zu können. Dementsprechend geht z.B. bei der beruflichen Integration die Zahl der Rehabilitanden, die alle Kriterien zugleich erfüllen und folglich definitionsgemäß als integriert gelten können gegenüber dem oben separat betrachteten Verbleibsmerkmal 'in Arbeit' (das waren unaufgegliedert 76%) um mehr als die Hälfte zurück. Bei der sozialen Integration sind, mit allerdings geringerer Ausprägung, ähnliche Effekte festzustellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Bestandsanalyse der besonderen Betriebe zur Beschäftigung Schwerbehinderter (1996)

    Salijevic, Meto; Biehl, Lisa; Schwarz, Gerold;

    Zitatform

    Salijevic, Meto, Lisa Biehl & Gerold Schwarz (1996): Bestandsanalyse der besonderen Betriebe zur Beschäftigung Schwerbehinderter. (Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung. Forschungsbericht Sozialforschung 255), Bonn, 193 S.

    Abstract

    Angesichts der angespannten Lage auf dem Arbeitsmarkt gewinnen besondere Betriebe zur Beschäftigung Schwerbehinderter, wie Selbsthilfefirmen, Integrationsbetriebe, Zuverdienstprojekte, Übergangsfirmen, geschützte Abteilungen und gemeinnützige Leiharbeitsfirmen zunehmende Bedeutung. In der Studie wird ein systematischer Gesamtüberblick zu diesen unterschiedlichen Formen und Konzepten erstellt. Hierzu wird eine Typologie der Betriebsformen mit ihren jeweiligen Besonderheiten, den Unterscheidungsmerkmalen und Zielen formuliert und ein statistischer Überblick, der auf einer bundesweiten Datenerhebung und der Auswertung unterschiedlichster Quellen beruht, über alle derzeit arbeitenden besonderen Betriebe gegeben. Die Ergebnisse einer Querschnittsanalyse von ca. 60 % der besonderen Betriebe geben einen Einblick zu Kennziffern der Wirtschaftlichkeit, der Bedeutung und dem Umfang von finanziellen Förderungen und Informationen für die Personalsituation und Organisationsstruktur. In einem weiteren Kapitel wird der Stand der Entwicklungen in den einzelnen Bundesländern dargestellt. Ferner werden Einschätzungen und Stellungnahmen von bundesweiten Wohlfahrts-, Behinderten- und anderen Verbänden zu den besonderen Betrieben beschrieben und ausgewertet. Mit Ausnahme der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände bewerten die Verbände die Betriebe positiv als ein Bindeglied zwischen Werkstätten für Behinderte und dem allgemeinen Arbeitsmarkt, das die Integration wirklich realisiert, da Behinderte und Nichtbehinderte zusammenarbeiten. (IAB)

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    Der Kündigungsschutz nach dem Schwerbehindertengesetz (1996)

    Seidel, Rainer;

    Zitatform

    Seidel, Rainer (1996): Der Kündigungsschutz nach dem Schwerbehindertengesetz. In: Der Betrieb, Jg. 49, H. 27/28, S. 1409-1416.

    Abstract

    In dem Beitrag wurden die Aufgaben der Hauptfürsorgestelle im Rahmen des Kündigungsschutzverfahrens nach dem Schwerbehindertengesetz beschrieben. Dargestellt werden die allgemeinen Verwaltungsgrundsätze, die Praxis der Hauptfürsorgestelle im Hinblick auf die einzelnen Kündigungsgründe, bei Änderungskündigungen und bei außergewöhnlichen Kündigungen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Die wirtschaftliche Lage Schwerbehinderter in Deutschland: Entwicklungen in den alten Bundesländern 1980-1994 (1996)

    Weil, Stefan;

    Zitatform

    Weil, Stefan (1996): Die wirtschaftliche Lage Schwerbehinderter in Deutschland. Entwicklungen in den alten Bundesländern 1980-1994. (Tübinger volkswirtschaftliche Schriften 14), Tübingen u.a.: Francke, 388 S.

    Abstract

    Ziel der Untersuchung ist es, das bisher sehr lückenhafte Bild der wirtschaftlichen Lage der Schwerbehinderten zu vervollständigen. Hierzu wird neben der Beschäftigungssituation schwerpunktmäßig die Einkommenssituation seit 1980 anhand vorliegender empirischer Erhebungen analysiert. Darüber hinaus wird aufgezeigt, inwiefern Nachteilsausgleiche behinderungsbedingte ökonomische Nachteile zu kompensieren und die Sozialhilfe behinderungsbedingte finanzielle Notlagen zu beheben vermögen. Der Autor stellt fest, daß sich die Beschäftigungslage Schwerbehinderter in den vergangenen fünfzehn Jahren deutlich verschlechtert hat. Zwei Drittel der Schwerbehinderten bestreiten ihren Lebensunterhalt überwiegend aus Renten und Pensionen. Das Risiko, in relativer Armut zu leben, ist für Behinderte grundsätzlich höher als für Nichtbehinderte. Die Sozialhilfe bietet insbesondere für solche Schwerbehinderte, die aufgrund der Art und Schwere ihrer Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nicht unterkommen können, eine minimale Sicherung ihrer Subsistenz. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Dokumentationssystem Schwerbehinderte und Arbeitswelt: Band 9, Teil 1: Literaturdatenbank, Teil 2: Statistisches Archiv (1996)

    Abstract

    Die Literaturdatenbank weist deutsch- und englischsprachige Buchveröffentlichungen, Forschungsprojekte und Zeitschriftenaufsätze zu den Themenbereichen Lebens- und Arbeitsbedingungen behinderter Menschen, soziales Umfeld Behinderter, Maßnahmen der Behindertenpolitik sowie wirtschaftliche Aspekte von Behinderung nach. Jede Literaturangabe wird durch Autoren- und Schlagwortregister erschlossen und durch ein kurzes Referat inhaltlich charakterisiert. Das statistische Archiv enthält Tabellen und Übersichten zu den Themenbereichen Lebensbedingungen von Behinderten, Behinderte und Arbeitsmarkt, Behindertenförderung, Institutionen der Behindertenpolitik und Behinderte im internationalen Vergleich. Neben den amtlichen Statistiken werden auch Daten aus Forschungsprojekten abgedruckt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Die verstärkte Beschäftigung Schwerbehinderter im öffentlichen Dienst trotz Haushaltskonsolidierung: eine Herausforderung für Bund, Länder und Gemeinden (1995)

    Adlhoch, Ulrich;

    Zitatform

    Adlhoch, Ulrich (1995): Die verstärkte Beschäftigung Schwerbehinderter im öffentlichen Dienst trotz Haushaltskonsolidierung. Eine Herausforderung für Bund, Länder und Gemeinden. In: Behindertenrecht, Jg. 34, H. 1, S. 1-8.

    Abstract

    In dem Beitrag wird zunächst die Beschäftigungssituation Schwerbehinderter im öffentlichen Dienst beschrieben und insbesondere dargelegt, warum die Pflichtquote von 6% in den letzten Jahren nicht mehr erfüllt wird. Anschließend werden Vorschläge zur Förderung der Beschäftigung gemacht und das Leistungsangebot der Hauptfürsorgestellen hierfür erläutert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Erfahrungen und Perspektiven der psychosozialen Betreuung Schwerbehinderter im Arbeitsleben nach dem Schwerbehindertenrecht (1995)

    Dobbe, Bernhard;

    Zitatform

    Dobbe, Bernhard (1995): Erfahrungen und Perspektiven der psychosozialen Betreuung Schwerbehinderter im Arbeitsleben nach dem Schwerbehindertenrecht. In: Behindertenrecht, Jg. 34, H. 4, S. 85-88.

    Abstract

    In dem Beitrag wird über eine 1993 durchgeführte bundesweite Umfrage berichtet. Erfaßt wurden dabei die Personalentwicklung der psychosozialen Betreuungsdienste für Behinderte und Merkmale der Klienten (z. B. Behinderungsart, Berufsausbildung, Erwerbsstatus am Ende der Betreuung). Es wird festgestellt, daß die Mehrheit der Betreuten psychische Behinderungen aufweisen und im Vordergrund der Hilfen die berufsbegleitende Funktion steht. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Die Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts zum Zusatzurlaub nach dem Schwerbehindertengesetz (1995)

    Dörner, Hans-Jürgen;

    Zitatform

    Dörner, Hans-Jürgen (1995): Die Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts zum Zusatzurlaub nach dem Schwerbehindertengesetz. In: Der Betrieb, Jg. 48, H. 23, S. 1174-1179.

    Abstract

    Eine wesentliche Aussage der Senate zum Thema lautet: Der Zusatzurlaub für Schwerbehinderte folgt, abgesehen vom Merkmal der Schwerbehinderteneigenschaft, hinsichtlich seines Entstehens und Erlöschens dem Anspruch auf Erholungsurlaub. Der Beitrag informiert über die Entstehung, die Dauer, die Übertragung, das Erlöschen, die Abgeltung des Zusatzurlaubs und über etwaigen Schadensersatzanspruch. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Betreuungs- und Beratungsdienste in der beruflichen Eingliederung Schwerbehinderter: Zusammenarbeit zwischen Arbeitsverwaltung und Hauptfürsorgestellen (1995)

    Ernst, Karl-Friedrich;

    Zitatform

    Ernst, Karl-Friedrich (1995): Betreuungs- und Beratungsdienste in der beruflichen Eingliederung Schwerbehinderter. Zusammenarbeit zwischen Arbeitsverwaltung und Hauptfürsorgestellen. In: Behindertenrecht, Jg. 34, H. 5, S. 101-105.

    Abstract

    In dem Beitrag werden konzeptionelle Überlegungen zur gemeinsamen Weiterentwicklung von Projekten und Modellversuchen angestellt, die bisher regional begrenzt vor allem arbeitsuchende geistig und psychisch Behinderte bei der beruflichen Integration unterstützen. Die einzurichtenden Beratungs- und Betreuungsdienste sollen durch psychosoziale und arbeitspädagogische Leistungen sowie durch sonstige persönliche Hilfen dazu beitragen, daß Behinderte mit besonderen Einschränkungen nach Möglichkeit in den allgemeinen Arbeitsmarkt integriert werden und auf ihren Arbeitsplätzen dauerhaft beschäftigt werden können. Der Fachdienst soll dadurch die Arbeitsvermittlung der Arbeitsämter und die Tätigkeit der Hauptfürsorgestellen unterstützen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Schwerbehinderte 1993 (1995)

    Hein, Birgit;

    Zitatform

    Hein, Birgit (1995): Schwerbehinderte 1993. In: Wirtschaft und Statistik H. 5, S. 376-381.

    Abstract

    "Zum Jahresende 1993 waren in Deutschland 6,38 Mill. Schwerbehinderte mit gültigem Ausweis und einem Grad der Behinderung von mindestens 50 bei den Versorgungsämtern registriert. Im früheren Bundesgebiet hat sich die Zahl der amtlich anerkannten Schwerbehinderten gegenüber der letzten Erhebung 1991 um 198 000 auf 5,57 Mill. erhöht. In den neuen Ländern und Berlin-Ost, für die erstmalig Angaben vorliegen, wurden 0,81 Mill. schwerbehinderte Personen gemeldet. Bezogen auf die jeweilige Bevölkerung kamen im Westen durchsnittlich 85 Schwerbehinderte auf je 1 000 Einwohner gegenüber nur 52 Schwerbehinderte auf je 1 000 Einwohner im Osten. Behinderungen kamen bei Personen im fortgeschrittenen Alter erwartungsgemäß häufiger vor als bei jüngeren Menschen. Von den amtlich anerkannten Schwerbehinderten litt ein großer Teil unter sehr schweren Behinderungen. In allein 23,5% der Fälle war vom Versorgungsamt ein Grad der Behinderung von 100 festgestellt worden. Häufigste Behinderungsart war die Beeinträchtigung der Funktion von inneren Organen oder Organsystemen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zweckmäßigkeit von ausgewählten Maßnahmen zur Eingliederung von Schwerbehinderten in den allgemeinen Arbeitsmarkt (1995)

    Pirzer, Alexandra;

    Zitatform

    Pirzer, Alexandra (1995): Zweckmäßigkeit von ausgewählten Maßnahmen zur Eingliederung von Schwerbehinderten in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Erlangen-Nürnberg, 103 S., Anhang.

    Abstract

    Ziel der Arbeit ist es, ausgewählte Maßnahmen zur Förderung der beruflichen Integration Schwerbehinderter hinsichtlich ihrer Wirksamkeit zu beurteilen. Hierzu werden zunächst die Beschäftigungssituation und Arbeitsmarktprobleme Behinderter dargestellt, um damit ihre Lage auf dem Arbeitsmarkt zu charakterisieren. Ferner wird die Arbeitsmarktpolitik für Schwerbehinderte als Teil der Sozialpolitik beschrieben. Danach werden die wichtigsten arbeitsmarktpolitischen Förderinstrumente für Schwerbehinderte erläutert und die Pflichtquote, die Ausgleichsabgabe, Lohnkostenzuschüsse, die Schwerbehindertenvertretung, der besondere Kündigungsschutz und Rehabilitationsmaßnahmen einer Zweckmäßigkeitsanalyse unterzogen. Die Autorin kommt zu dem Schluß, daß das bestehende Instrumentarium insgesamt betrachtet geeignet ist, eine Integration Schwerbehinderter zu fördern. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Erfolge der Umschulung in der beruflichen Rehabilitation: Die Beteiligung der Frauen (1994)

    Blaschke, Dieter;

    Zitatform

    Blaschke, Dieter (1994): Erfolge der Umschulung in der beruflichen Rehabilitation: Die Beteiligung der Frauen. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 52, S. 4033-4038.

    Abstract

    Anhand von Daten der Bundesanstalt für Arbeit aus den Jahren 1982 bis 1990 wird zunächst gezeigt, wieviele Teilnehmer ihre Umschulungsmaßnahmen erfolgreich abgeschlossen haben und ob ihnen die berufliche Wiedereingliederung innerhalb von zwei bzw. vier Jahren gelang. Anschließend wird untersucht, ob Frauen in der beruflichen Rehabilitation angemessen repräsentiert sind. Es wird festgestellt, daß im Beobachtungszeitraum sowohl die Umschulungen insgesamt als auch der Frauenanteil stark angestiegen sind. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Betriebsverfassung und betriebliche Schwerbehindertenbeschäftigung (1994)

    Frick, Bernd ;

    Zitatform

    Frick, Bernd (1994): Betriebsverfassung und betriebliche Schwerbehindertenbeschäftigung. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 3, H. 4, S. 331-345. DOI:10.1515/arbeit-1994-0404

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht die Frage nach dem Einfluß betrieblicher Arbeitnehmervertretungen auf die Umsetzung des Schwerbehindertengesetzes (SchwbG). Anhand bislang unzugänglichen Datenmaterials läßt sich zeigen, daß das Sanktionspotential der Betriebsräte eine zwar unvollkommene, aber dennoch effiziente Rechtsbefolgung sicherstellen kann. Zum einen ist der Anteil Schwerbehinderter an den Beschäftigten, die sogenannte 'Istquote', in Betrieben mit einer Arbeitnehmervertretung signifikant höher als in solchen ohne Interessenvertretung, und zum anderen ist das Entlassungsrisiko Schwerbehinderter in hohem Maße davon abhängig, wie sehr sich der Betriebsrat für eine Weiterbeschäftigung der kündigungsbedrohten Person(en) einsetzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Verbesserung der Eingliederungschancen von älteren langzeitarbeitslosen Schwerbehinderten (1994)

    Wöhrl, Hans-Georg; Nagy, Michael; Winkler, Kurt;

    Zitatform

    Wöhrl, Hans-Georg, Michael Nagy & Kurt Winkler (1994): Verbesserung der Eingliederungschancen von älteren langzeitarbeitslosen Schwerbehinderten. (Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung. Forschungsbericht Sozialforschung 234), Bonn, 111 S.

    Abstract

    "Durch das Projekt sollte geklärt werden, ob ältere langzeitarbeitslose Schwerbehinderte für berufliche Qualifizierungsmaßnahmen geeignet sind, ob sie dazu bereit sind oder dafür motiviert werden können, welche besonderen Hilfen sie benötigen und ob ihre beruflichen Eingliederungsversuche durch Qualifizierungsmaßnahmen verbessert werden können. Hierzu wurde ein Praxisversuch durchgeführt, der die gezielte Ansprache aller zur Zielgruppe gehörenden Personen, ein gestuftes Auswahlverfahren, einen dreimonatigen Motivierungs- und Orientierungskurs sowie eine Nachbetreuung in der anschließenden Integrations- und Qualifizierungsphase beinhaltet. Zur Zielgruppe gehörten alle 40-49jährigen langzeitarbeitslosen Schwerbehinderten aus den Arbeitsamtsbezirken Heidelberg, Mannheim, Karlsruhe und Heilbronn. Vorbereitet, begleitet und evaluiert wurde der Praxisversuch durch Untersuchungen zur Zusammensetzung des Personenkreises, zu den Erfahrungen von Arbeitsvermittlern und Arbeitsberatern mit der Vermittlung und Qualifizierung älterer Schwerbehinderter, zum Auswahlprozeß und zum Verbleib der in die Untersuchung einbezogenen Personen. Hierzu erfolgten Aktenanalysen, Befragungen, statistische Auswertungen und Expertengespräche." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungssituation Schwerbehinderter bei den Bundesdienststellen und Einordnung des Schwerbehindertenrechts in ein neues Sozialgesetzbuch IX: Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Fraktion der SPD (Drucksache 12/6159) (1994)

    Zitatform

    (1994): Beschäftigungssituation Schwerbehinderter bei den Bundesdienststellen und Einordnung des Schwerbehindertenrechts in ein neues Sozialgesetzbuch IX. Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Fraktion der SPD (Drucksache 12/6159). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 12/7139 (23.03.1994)), 36 S.

    Abstract

    "Die Bundesregierung macht mit den Antworten zu den Einzelfragen deutlich, daß sie der Förderung der Einstellung und Beschäftigung Schwerbehinderter im öffentlichen Dienst des Bundes große Bedeutung beimißt. Ziel ist, daß alle Ressorts einschließlich ihres nachgeordneten Bereichs und die sonstigen Bundesdienststellen so schnell wie möglich wieder eine Beschäftigungsquote von 6 v.H. erreichen. Das Neunte Buch Sozialgesetzbuch zielt vor allem darauf ab, die Übersichtlichkeit und Transparenz der Rechtsvorschriften des Rehabilitationsrechts dadurch zu verbessern, daß die Regelungen - soweit wie möglich - in übersichtlicher Form im Sozialgesetzbuch zusammengefaßt werden. Daneben geht es auch um inhaltliche Fortentwicklungen. Im Bereich des Schwerbehindertenrechts sind eine Reihe von rechtlichen Verbesserungen vorgesehen, mit denen der überproportional hohen Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter entgegengewirkt werden soll. Wesentliche Verbesserungen sind auch für die Schwerbehinderten vorgesehen, die einer Arbeit nur unter den besonderen Bedingungen einer Werkstatt für Behinderte nachgehen können. Die Rechtsstellung der dort beschäftigten Behinderten wird an die von Arbeitnehmern angenähert. Ein Bündel von Maßnahmen wird zu einer Verbesserung der Entlohnung führen. Die Mitwirkung in Angelegenheiten der Werkstatt wird gesetzlich geregelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Zustimmung zur Kündigung von Schwerbehinderten aus der Sicht des Arbeitgebers und des Arbeitnehmers (1993)

    Brill, Werner;

    Zitatform

    Brill, Werner (1993): Die Zustimmung zur Kündigung von Schwerbehinderten aus der Sicht des Arbeitgebers und des Arbeitnehmers. In: Behindertenrecht, Jg. 32, H. 5, S. 97-102.

    Abstract

    §15 des Schwerbehindertengesetzes bestimmt, daß die Kündigung des Arbeitsverhältnisses eines Schwerbehinderten durch den Arbeitgeber der vorherigen Zustimmung der Hauptfürsorgestelle bedarf. Trotz der Kürze und Klarheit dieser Vorschrift ist ihre Anwendung im Arbeitsleben nicht problemlos. Der Autor beschreibt die Rechtslage bei typischen Schwierigkeiten, die entstehen können, z.B. wenn der Arbeitgeber nicht weiß, daß der zu kündigende Arbeitnehmer schwerbehindert ist, oder wenn die Kündigung in einem Zeitpunkt ausgesprochen wird, in dem unklar ist, ob die Zustimmung der Hauptfürsorgestelle bereits wirksam erteilt ist. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Autistisch behinderte Menschen in der Werkstatt für Behinderte (1993)

    Dalferth, Matthias;

    Zitatform

    Dalferth, Matthias (1993): Autistisch behinderte Menschen in der Werkstatt für Behinderte. In: Die Rehabilitation, Jg. 32, H. 2, S. 126-133.

    Abstract

    "Erwachsene mit Autismussyndrom geraten in Gefahr, nicht nur vom allgemeinen, sondern auch vom geschützten Arbeitsmarkt, d.h. den Werkstätten für Behinderte (WfB), ausgegrenzt zu werden. Das Ziel der Untersuchung bestand darin, Ursachen für die Ausgliederung und Bedingungen für eine erfolgreiche berufliche Rehabilitation zu eruieren. Eine Erhebung der Förderbedingungen und der individuellen Entwicklung von 40 Beschäftigten aus 12 Werkstätten ergab, daß nur ein Teil der Probanden gut in die WfB integriert zu sein scheint. Ein großer Teil wird nicht nur wegen geringer produktiver Leistungen, sondern wegen typischer autistischer Verhaltensauffälligkeiten negativ beurteilt. Einige, die deshalb in den Förderbereich überstellt wurden, besitzen dadurch auch keinen Sozialversicherungsanspruch. Die Untersuchung ergab, daß das Verhalten autistischer Beschäftigter häufig aus ungünstigen Werkstattbedingungen resultiert. Eine Verlängerung der Förderung im Arbeitstrainingsbereich, die Verringerung der Gruppenstärke, die Erarbeitung individueller Förderpläne, Entlastung und Supervision der Gruppenleiter, Binnendifferenzierung des Werkstattbereichs nach therapeutischen Kriterien, sorgfältige Auswahl geeigneter Arbeiten und die Förderung der Beschäftigten durch sozialpädagogische Maßnahmen könnten die Chance einer beruflichen Rehabilitation entscheidend verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Jugendliche mit Autismussyndrom und autistischen Zügen in Berufsbildungswerken (1993)

    Dalferth, Matthias;

    Zitatform

    Dalferth, Matthias (1993): Jugendliche mit Autismussyndrom und autistischen Zügen in Berufsbildungswerken. In: Die Rehabilitation, Jg. 32, H. 4, S. 217-226.

    Abstract

    "Seit einigen Jahren werden auch Jugendliche mit Autismussyndrom und mit autistischen Zügen in Berufsbildungswerken (BBWs) ausgebildet. Das Ziel der vorliegenden Untersuchung bestand darin, Erfahrungen, die im Verlauf der beruflichen Rehabilitation gewonnen wurden, auszuwerten und Bedingungen für einen erfolgreichen Ausbildungsverlauf und Eingliederungsprozeß zu ergründen. 10 Einrichtungen gaben über ihre Erfahrungen bei der Berufsausbildung von 29 autistischen Jungen und Mädchen Auskunft. Als Ergebnis läßt sich festhalten: In BBWs werden vorwiegend Jugendliche mit qualifizierten Schulabschlüssen und moderaten Verhaltensauffälligkeiten aufgenommen. Sie absolvieren in aller Regel die Ausbildung mit Erfolg. Im Verlauf der Ausbildung treten allerdings erhebliche Probleme beim Erwerb von sozialen und kommunikativen Kompetenzen sowie in kognitiver Hinsicht zutage. Trotz erfolgreicher Ausbildungsabschlüsse konnten nur ca. 25% in eine adäquate Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt vermittelt werden. Kommunikationsprobleme, Auswirkungen der BBW-Infrastruktur, Förder- und Nachbetreuungsmaßnahmen, Vorbereitung und Begleitung der Betreuungspersonen sowie Alternativen zur gegenwärtigen Ausbildungspraxis werden diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Psychosoziale Betreuung Schwerbehinderter im Arbeitsleben nach § 31 SchwbG 1987-1992 (1993)

    Dobbe, Bernhard;

    Zitatform

    Dobbe, Bernhard (1993): Psychosoziale Betreuung Schwerbehinderter im Arbeitsleben nach § 31 SchwbG 1987-1992. Walldorf: Integra Verlag, 187 S.

    Abstract

    Bei der Novellierung des Schwerbehindertengesetzes von 1986 wurde die psychosoziale Betreuung als Teil der begleitenden Hilfe im Arbeits- und Berufsleben insbesondere für psychisch Behinderte eingefügt. Um die optimale Umsetzung des gesetzlichen Auftrages zu ermitteln, wurde zwischen 1987 und 1992 ein Modellversuch von der Hauptfürsorgestelle des Landeswohlfahrtsverbandes Baden durchgeführt und intern evaluiert. Evaluierungsmethoden waren die Auswertung von Klienten- und Betriebsdaten, von Berichten der Fachdienste, ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch der Mitarbeiter und Umfragen. Im Abschlußbericht werden die Aufgaben und die Organisation der psychosozialen Betreuung dargestellt, statistische Merkmale, die betriebliche Situation und die berufliche Entwicklung der Klienten sowie die Betreuungsergebnisse beschrieben und abschließend Zusammenhänge zwischen Maßnahmen und Ergebnisse aufgezeigt. Dabei wird die herausragende Bedeutung von betriebsbezogenen Maßnahmen (Arbeitsplatzanalyse und Betriebsgespräch) für den Arbeitsplatzerhalt festgestellt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsuchende Schwerbehinderte: eine Sekundäranalyse amtlicher Statistiken (1993)

    Henninges, Hasso von;

    Zitatform

    Henninges, Hasso von (1993): Arbeitsuchende Schwerbehinderte. Eine Sekundäranalyse amtlicher Statistiken. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 172), Nürnberg, 82 S.

    Abstract

    Ziel der Untersuchung ist zum einen, die Struktur und Entwicklung von arbeitslosen Schwerbehinderten zu analysieren, zum anderen wird versucht, die Frage nach der Kompatibilität zwischen den beiden Marktseiten, also zwischen dem Leistungsvermögen der arbeitslosen Schwerbehinderten und den für sie geeigneten Beschäftigungsmöglichkeiten (im öffentlichen Dienst) zu klären. Diese Zielsetzung wird in drei Schritten zu erreichen versucht:
    - Ausgangspunkt der Betrachtung ist zunächst eine erneute Analyse des Umfangs der Arbeitslosigkeit und der Struktur der arbeitslosen Schwerbehinderten. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, welche personalen und qualifikationsrelevanten Merkmale die arbeitslosen Schwerbehinderten aufweisen und welche Gruppen von ihnen besonders große Schwierigkeiten haben, wieden einen Arbeitsplatz zu finden.
    - Sodann erfolgt eine Umblendung auf das Beschäftigungssystem. Untersucht wird, wie sich das betriebliche Beschäftigungsverhalten in bezug auf Schwerbehinderte entwickelte und in welchem quantitativen und qualitativen Verhältnis die Struktur der für Schwerbehinderte als geeignet angesehenen Stellen zur Struktur der arbeitsuchenden Schwerbehinderten steht.
    - Anknüpfend an diese Befunde wird schließlich der Frage nachgegangen, wie beide Marktseiten - Personen und Arbeitsplätze - besser als bisher aufeinander bezogen werden könnten. Im Mittelpunkt dieser Betrachtung steht die Arbeitsplatzseite und hier die Frage, in welchen privaten und öffentlichen Bereichen der Arbeitswelt zusätzliche Beschäftigungsfelder für Schwerbehinderte eingerichtet werden könnten und um welche Art von Arbeitsplätzen es sich dabei handeln müßte.
    Die empirische Beantwortung dieser Fragen erfolgt mangels anderer Datenquellen ausschließlich mit Hilfe amtlicher Statistiken. Sie begrenzt sich auf das Gebiet der alten Bundesländer und reicht bis zum Jahr 1990. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Die Zustimmung zur Kündigung von Schwerbehinderten (1993)

    Klare, Henning;

    Zitatform

    Klare, Henning (1993): Die Zustimmung zur Kündigung von Schwerbehinderten. In: Behindertenrecht, Jg. 32, H. 4, S. 73-80.

    Abstract

    Der Autor beschreibt die Funktion des besonderen Kündigungschutzes für Schwerbehinderte, das Verfahren der Hauptfürsorgestelle bei Kündigungsanträgen zur Sachaufklärung und zum Interessenausgleich sowie die Entscheidung über Anträge auf Zustimmung zur ordentlichen bzw. zur außerordentlichen Kündigung, wenn kein Interessenausgleich gefunden werden konnte. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Zur Situation schwerbehinderter Frauen auf dem Arbeitsmarkt (1993)

    Rieß, Walter;

    Zitatform

    Rieß, Walter (1993): Zur Situation schwerbehinderter Frauen auf dem Arbeitsmarkt. In: Behindertenrecht, Jg. 32, H. 2, S. 32-36.

    Abstract

    In dem Beitrag wird zunächst die Entwicklung und Struktur der Arbeitslosigkeit von Schwerbehinderten beschrieben und aufgezeigt, daß es Diskrepanzen zwischen der Präferenzstruktur der arbeitslosen Schwerbehinderten und den Qualifikationsanforderungen der offenen Stellen gibt. Dies gilt auch für den öffentlichen Dienst. Anschließend wird die Beteiligung schwerbehinderter Frauen an arbeitsmarktspezifischen Maßnahmen der Bundesanstalt für Arbeit untersucht und festgestellt, "daß es trotz gleicher rechtlicher Voraussetzungen in der praktischen Teilhabe und Inanspruchnahme Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt, die sich bei Schwerbehinderten noch verstärken. Der Grund liegt dabei vielfach in den Bedingungen für das Erwerbsverhalten, die sich an einer für Männer typischen Lebenssituation und Erwerbsbiographie ausrichtet." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Die Wirkungsweise des Schwerbehindertengesetzes: Vollzugsdefizite und Verbesserungsvorschläge (1993)

    Sadowski, Dieter ; Böck, Ruth; Brühl, Norbert; Frick, Bernd ;

    Zitatform

    Sadowski, Dieter, Ruth Böck, Norbert Brühl & Bernd Frick (1993): Die Wirkungsweise des Schwerbehindertengesetzes. Vollzugsdefizite und Verbesserungsvorschläge. (Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung. Forschungsbericht Sozialforschung 230), Bonn, 202 S.

    Abstract

    Ziel des Forschungsvorhabens war es festzustellen, a) warum die überwiegende Mehrheit der Betriebe lieber Ausgleichsabgabe zahlt als sich aktiv um die Erfüllung der Pflichtquote zur Beschäftigung Schwerbehinderter zu bemühen und b) warum die zur Verbesserung der (Wieder-)Eingliederungschancen Schwerbehinderter eingerichteten Beratungs- und Kostenausgleichsangebote so selten eigeninitiativ von den Betrieben nachgefragt werden. Hierzu wurden zunächst Ansatzpunkte einer ökonomischen Theorie der betrieblichen Schwerbehindertenbeschäftigung entwickelt und diese anschließend empirisch überprüft. Durch schriftliche Befragungen von 1709 Betrieben wurden die Istquote der intern rekrutierten und extern eingestellten Schwerbehinderten sowie beschäftigungsfördernde und beschäftigungshemmende Unternehmensmerkmale erhoben. Die Ergebnisse zeigen, daß die Möglichkeiten der Arbeitsverwaltung, die Wiedereingliederung arbeitsloser Schwerbehinderter zu fördern, vergleichsweise gering, aber dennoch Ansatzpunkte vorhanden sind. Vorgeschlagen wird insbesondere, die Vermittlungsbemühungen auf Kleinbetriebe zu erweitern, mehr Dienstleistungen statt Subventionen anzubieten, die Ausgleichsabgabe zu erhöhen und die Pflichtquote zu senken, die betrieblichen Interessenvertretungen stärker zu beteiligen und Schwerbehinderte mehr zu qualifizieren. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Schwerbehinderte im Betrieb: Rahmenbedingungen und Strategien für die erfolgreiche Integration (1993)

    Wolfin, Eckhard; Schmidt, Hanns;

    Zitatform

    Wolfin, Eckhard & Hanns Schmidt (1993): Schwerbehinderte im Betrieb. Rahmenbedingungen und Strategien für die erfolgreiche Integration. (Arbeitshefte Personalwesen 22), Heidelberg: Sauer, 126 S.

    Abstract

    Der Band betrachtet die betriebliche Integration und Beschäftigung Schwerbehinderter aus betriebswirtschaftlicher Sicht. Zunächst werden die wichtigsten Rahmenbedingungen dargestellt, wobei der Schwerpunkt auf den Bestimmungen des Schwerbehindertengesetzes liegt. Anschließend werden Problembereiche, die im Zusammenhang mit der Einstellung, Beschäftigung und Kündigung von Schwerbehinderten stehen, herausgearbeitet. Dabei wird auch die Umsetzung der gesetzlichen Vorschriften im Betrieb behandelt. Aus der Analyse häufig auftretender Konfliktgebiete werden dann Ansatzpunkte für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen behinderter Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen abgeleitet und das Integrationsmodell der Firma Boehringer Mannheim GmbH vorgestellt. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Neuere Rechtssprechung zum Schwerbehindertengesetz (1993)

    Zanker, Hugo;

    Zitatform

    Zanker, Hugo (1993): Neuere Rechtssprechung zum Schwerbehindertengesetz. In: Zeitschrift für Sozialhilfe und Sozialgesetzbuch, Jg. 32, H. 11, S. 572-586.

    Abstract

    "Die Darstellung beschränkt sich auf einige Entscheidungen, die im Zeitraum von 1987 bis Ende November 1992 bekannt geworden sind. Ausgewählt sind sie danach, wie bedeutend sie für die Beteiligten - Schwerbehinderte, Arbeitgeber, Schwerbehindertenvertretung, Rehabilitationsträger und das Gesetz vollziehende Behörden - erscheinen, ob sie neue Erkenntnisse vermitteln und wie diskussionsanregend sie - auch für die im Zusammenhang mit dem vorgesehenen SGB IX in Gang gekommene Überprüfung der SchwbG - sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Wiedereingliederung von Rehabilitanden (1992)

    Blaschke, Dieter; König, Paul;

    Zitatform

    Blaschke, Dieter & Paul König (1992): Berufliche Wiedereingliederung von Rehabilitanden. (IAB-Werkstattbericht 03/1992), Nürnberg, 50 S.

    Abstract

    In dem Beitrag wird der Erfolg der beruflichen Rehabilitation anhand der Daten verschiedener Geschäftsstatistiken der Bundesanstalt für Arbeit untersucht. In die Analyse einbezogen wurden erwachsene Rehabilitanden, die in den Jahren 1982 bis 1985 eine von der Bundesanstalt für Arbeit finanzierte Umschulung beendet haben. Erfaßt wurde dabei, in welchem Umfang die Rehabilitanden ihre berufliche Umschulung mit Erfolg beenden, in welchem Umfang erfolgreiche und nicht erfolgreiche Umschüler(innen) innerhalb von zwei Jahren eine berufliche Wiedereingliederung erreichen, wann die berufliche Wiedereingliederung erreicht wird, von welcher Dauer sie ist und ob sie im Rahmen der in der Umschulung erworbenen Qualifikation erfolgt. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Problemlagen bei der Integration Schwerbehinderter: eine explorative Analyse von Gesetzeserfolg (1992)

    Brühl, Norbert; Frick, Bernd ;

    Zitatform

    Brühl, Norbert & Bernd Frick (1992): Regionale Problemlagen bei der Integration Schwerbehinderter. Eine explorative Analyse von Gesetzeserfolg. In: D. Sadowski, N. Brühl & R. Krütten (Hrsg.) (1992): Regionale Sozialpolitik. Komparative Perspektiven (Campus. Forschung, 695, Trierer Schriften zu Sozialpolitik und Sozialverwaltung, 09), S. 115-147.

    Abstract

    "Aufgabe dieses Beitrages ist es erstens, die Aussagekraft verschiedener Indikatoren für Erfolg bzw. Mißerfolg des Schwerbehindertengesetzes zu diskutieren. Die sich bei einer empirischen Betrachtung aus regionaler Perspektive ergebenden unerwarteten und widersprüchlichen Ergebnisse ("Parallelität von Erfolg und Mißerfolg") werden dabei insbesondere auf die mangelnde Eignung der Istquote als Indikator für die Integration Schwerbehinderter zurückgeführt. In einem zweiten Schritt wird versucht, auf statistischem Wege die regionale Streuung der Erfolgsmaße durch Indikatoren der regionalen Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsstruktur zu erklären. Abschließend wird die Frage diskutiert, ob die unerklärte, also nicht durch 'exogene' Rahmenbedingungen zu erklärende Varianz der Erfolgsmaße auf diskretionäre Handlungsspielräume der Arbeitsverwaltung schließen läßt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Chancen für Menschen mit autistischem Syndrom (1992)

    Dalferth, Matthias;

    Zitatform

    Dalferth, Matthias (1992): Berufliche Chancen für Menschen mit autistischem Syndrom. In: Soziale Arbeit, Jg. 41, H. 8, S. 275-282.

    Abstract

    In dem Beitrag werden die Rehabilitationsmöglichkeiten und Arbeitsmarktchancen von Menschen mit krankhaft gesteigerter Ichbezogenheit und Kontaktunfähigkeit beschrieben. Angesprochen werden die Integration autistisch behinderter Personen in die Behindertenwerkstätten, in Eingliederungs- und Förderlehrgänge, in Berufsbildungswerke und Trainingszentren sowie die Beschäftigung auf teilgeschützten Arbeitsplätzen und dem allgemeinen Arbeitsmarkt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Contextual issues for vocational placement coordinators: some preliminary findings (1992)

    Flett, Ross; Biggs, Herbert;

    Zitatform

    Flett, Ross & Herbert Biggs (1992): Contextual issues for vocational placement coordinators. Some preliminary findings. In: International journal of rehabilitation research, Jg. 15, H. 3, S. 187-197.

    Abstract

    Bei 16 Arbeitsvermittlern der Accident Compensation Corporation Neuseelands wurden der berufliche Streß und die allgemeine Lebenszufriedenheit mit Hilfe zuvor entwickelter und validierter Meßinstrumente erhoben. Die Versuchspersonen nahmen auch Stellung zu zwei offenen Fragestellungen, durch welche wesentliche Streßfaktoren in ihrer Arbeit und Strategien zur Reduzierung von Streß erfaßt werden sollten. Es ergaben sich hohe negative Korrelationen zwischen beruflichem Streß und Lebenszufriedenheit; auf ein besonders hohes Ausmaß von Rollenkonflikten bei der Arbeit wurde hingewiesen. Folgende Streßfaktoren wurden identifiziert: Probleme des Zeitdrucks/der Arbeitsbelastung, Schwierigkeiten mit negativen Einstellungen gegenüber Behinderung in der Gesellschaft und bei Arbeitgebern, Probleme mit Klienten und Probleme persönlicher Motivation. Die meisten Strategien, die zur Streßreduktion genannt wurden, bezogen sich auf die Herstellung effektiver Prozesse der Kommunikation und der Entscheidungsfindung in der organisatorischen Umgebung. Auf Probleme und Grenzen der Untersuchung wird hingewiesen. Hinweise für zukünftige Forschung werden gegeben. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Gruppenspezifische Lohnsubventionen und Arbeitsvermittlungen Schwerbehinderter (1992)

    Frick, Bernd ;

    Zitatform

    Frick, Bernd (1992): Gruppenspezifische Lohnsubventionen und Arbeitsvermittlungen Schwerbehinderter. In: D. Sadowski, N. Brühl & R. Krütten (Hrsg.) (1992): Regionale Sozialpolitik. Komparative Perspektiven (Campus. Forschung, 695, Trierer Schriften zu Sozialpolitik und Sozialverwaltung, 09), S. 149-182.

    Abstract

    In dem Beitrag wird die Wirksamkeit von Lohnsubventionen untersucht, die zwischen 1976 und 1986 im Rahmen von vier Sonderprogrammen des Bundes und der Länder bei der Einstellung von zuvor arbeitslosen Schwerbehinderten gezahlt wurden. Nach einer Kurzdarstellung möglicher Auswirkungen von Lohnkostenzuschüssen und einem Überblick über empirische Studien zur Inanspruchnahme von Lohnsubventionen für sogenannte Problemgruppen werden der Bekanntheitsgrad, die Akzeptanz und die Determinanten der Inanspruchnahme von Lohnkostenzuschüssen für Schwerbehinderte beschrieben. Der Autor kommt zu dem Schluß, daß die Subventionen keinen nennenswerten Einfluß auf die Vermittlungserfolge der Arbeitsämter hatten. Er plädiert deshalb statt der bisher praktizierten "passiven Subventionsstrategie" für eine "offensive Dienstleistungsstrategie", d.h. den Ausbau betriebsbezogener Beratungsangebote und die Verstärkung der persönlichen Kontakte zwischen den Betrieben und der Arbeitsverwaltung. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Geltendmachung und Nachweis der Schwerbehinderteneigenschaft bei Kündigungen (1992)

    Großmann, Ruprecht;

    Zitatform

    Großmann, Ruprecht (1992): Geltendmachung und Nachweis der Schwerbehinderteneigenschaft bei Kündigungen. In: Neue Zeitschrift für Arbeits- und Sozialrecht, Jg. 9, H. 6, S. 241-250.

    Abstract

    "In der Praxis ist nach wie vor streitig, ob sich der Schwerbehinderte (§ 1 SchwbG) und der Gleichgestellte (§ 2 SchwbG) gegenüber dem Arbeitgeber nach Ausspruch einer Kündigung auf ihren Status innerhalb einer bestimmten Frist berufen und außerdem einen entsprechenden Feststellungs- bzw. Gleichstellungsantrag bei der zuständigen Behörde (§§ 2, 4 SchwbG) schon vor der Kündigung gestellt haben müssen, um den besonderen Kündigungsschutz (§ 15 SchwbG) zu erlangen." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Rehabilitation langfristig arbeitsloser Schwerbehinderter im Rahmen einer Arbeitstrainingsmaßnahme (1992)

    Hardering, J.; Seifert, R.; Oskamp, U.;

    Zitatform

    Hardering, J., R. Seifert & U. Oskamp (1992): Berufliche Rehabilitation langfristig arbeitsloser Schwerbehinderter im Rahmen einer Arbeitstrainingsmaßnahme. In: Die Rehabilitation, Jg. 31, H. 1, S. 43-50.

    Abstract

    "Der Anteil Schwerbehinderter mit einer Arbeitslosigkeit von über zwei Jahren lag im September 1990 bei 30,8% während der Anteil Nichtbehinderter mit einer Arbeitslosigkeit von über zwei Jahren 'nur' 13,7% betrug. Diese empirische Tatsache wird in den letzten Jahren verstärkt in der deutschsprachigen Fachliteratur diskutiert. In dieser Diskussion wird deutlich die Forderung nach einer beruflichen Qualifikation schwerbehinderter Arbeitsloser hervorgehoben, in Verbindung mit begleitenden Maßnahmen. Aus dieser Diskussion ergab sich die Zielsetzung der Untersuchung, nämlich die Darstellung einer solchen Qualifikationsmaßnahme im Verwaltungsbereich des Arbeitsamtes Dortmund und ihre Bewertung durch die Maßnahmeteilnehmer. Zu diesem Zweck wurden in einem Zeitraum von 12 Tagen 21 Absolventen der Maßnahme mit Hilfe eines Fragebogens in der Form eines standardisierten Interviews befragt. Es wurden 45 Fragen gestellt, davon 8 zu persönlichen Lebensdaten. Die Untersuchung zeigt, daß auf der einen Seite nur wenige Teilnehmer einen beruflich qualifizierenden Abschluß erlangen, auf der anderen Seite jedoch die Wiederaufnahme einer Arbeitstätigkeit als eine wesentliche Unterstützung für die individuelle Lebensplanung empfunden wird." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Die Beschäftigung Schwerbehinderter: betriebswirtschaftliche Analysen und politische Empfehlungen (1992)

    Sadowski, Dieter ; Frick, Bernd ;

    Zitatform

    Sadowski, Dieter & Bernd Frick (1992): Die Beschäftigung Schwerbehinderter. Betriebswirtschaftliche Analysen und politische Empfehlungen. Idstein: Schulz-Kirchner, 205 S.

    Abstract

    Unter Rückgriff auf das Konzept des internen Arbeitsmarktes werden in der Studie die wesentlichen Determinanten der betrieblichen (Nicht-)Beschäftigung Schwerbehinderter analysiert. Ferner wird die Arbeitsmarkt- und Beschäftigungssituation schwerbehinderter und nichtbehinderter Arbeitnehemer anhand der Indikatoren Erwerbsquote, Beschäftigungsstabilität und Erwerbseinkommen verglichen. Hierzu wurden Arbeitgeberanzeigen nach § 13 Abs. 2 SchwbG, Kündigungsfälle, Beschäftigten- und Arbeitslosenstichproben sowie Daten des Sozio-ökonomischen Panels ausgewertet und Fallstudien in Betrieben und Dienststellen durchgeführt. Die Autoren kommen zu dem Schluß, daß die These einer systematischen Benachteiligung oder gar Diskriminierung der Schwerbehinderten empirisch kaum haltbar ist. "Angesicht der überdurchschnittlichen Arbeitslosenquote einerseits und der unterdurchschnittlichen Erwerbsquote andererseits kann man zwar kaum von einer zufriedenstellenden Integration Schwerbehinderter in den Arbeitsmarkt sprechen, aber die hohe Beschäftigungsstabilität (vor allem der intern rekrutierten Schwerbehinderten) und die vergleichsweise hohen Einkommen der erwerbstätigen Schwerbehinderten sind ein Hinweis darauf, daß eine erfolgreiche Integration nicht nur möglich, sondern auch bereits in großem Umfang realisiert ist." Zur Verbesserung der Arbeitsmarktchancen Behinderter wird u.a. vorgeschlagen, die begleitende Hilfe im Arbeitsleben zu intensivieren, vor allem Klein- und Mittelbetriebe besser über die Unterstützungsangebote des Schwerbehindertengesetzes zu informieren und den Kontakt zwischen der betrieblichen Schwerbehindertenvertretung und den Hauptfürsorgestellen und Arbeitsämtern zu intensivieren. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Integration von Schwerbehinderten in der Arbeitswelt (1992)

    Schlembach, Rosita;

    Zitatform

    Schlembach, Rosita (1992): Integration von Schwerbehinderten in der Arbeitswelt. In: Behindertenrecht, Jg. 31, H. 3, S. 52-58.

    Abstract

    In dem Beitrag werden zunächst Belastungsfaktoren aufgezeigt, die zu arbeitsbedingtem Verschleiß führen können. Dann werden ergonomische Maßnahmen und Veränderungen der Arbeitsorganisation angesprochen, die solche Belastungen verringern und gleichzeitig der Integration Schwerbehinderter dienen können. Dabei wird darauf hingewiesen, daß durch ein solches "fürsorgliches Management" auch wirtschaftlicher Nutzen erzielt werden kann, z.B. durch die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens aufgrund innovativer Arbeitsplatzgestaltung. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Schwerbehinderte 1991 (1992)

    Seewald, Hermann;

    Zitatform

    Seewald, Hermann (1992): Schwerbehinderte 1991. In: Wirtschaft und Statistik H. 11, S. 814-818.

    Abstract

    "In diesem Beitrag werden die Ergebnisse der am 31. Dezember 1991 im früheren Bundesgebiet durchgeführten Schwerbehindertenstatistik dargestellt. Am Stichtag waren bei den Versorgungsämtern 5,37 Mill. Schwerbehinderte registriert, davon 2,90 Mill. Männer und 2,47 Mill. Frauen. Damit war im Durchschnitt jeder zwölfte Einwohner im früheren Bundesgebiet schwerbehindert. Fast drei Viertel (74%) der Schwerbehinderten waren 55 Jahre und älter. Rund 83% der Behinderungen wurden durch Krankheit verursacht. Unter den Behinderungsarten kamen die Herz- und Kreislauferkrankungen (19%) am häufigsten vor." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Der verfassungsrechtliche Rahmen der Schwerbehindertenabgabe (1992)

    Wendt, Rudolf;

    Zitatform

    Wendt, Rudolf (1992): Der verfassungsrechtliche Rahmen der Schwerbehindertenabgabe. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 38, H. 9, S. 541-560.

    Abstract

    In dem Beitrag werden zunächst die Rechtsgrundlagen der Erhebung und Verwendung der Ausgleichsabgabe nach dem Schwerbehindertengesetz geklärt. Anschließend wird auf den Rechtscharakter der Ausgleichsabgabe eingegangen sowie auf seine Bedeutung für ihre Zulässigkeit und die Verwendung des Aufgabenaufkommens. Von zentraler Bedeutung ist dabei die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zu den Sonderabgaben und namentlich zur Schwerbehindertenabgabe. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Dokumentationssystem Schwerbehinderte und Arbeitswelt: Band 5, Teil 1: Literaturdatenbank, Teil 2: Statistisches Archiv (1992)

    Abstract

    Die Literaturdatenbank weist 400 überwiegend deutschsprachige Buchveröffentlichungen, Forschungprojekte und Zeitschriftenaufsätze zur Behindertenpolitik und zur Arbeits-, Ausbildungs- und Lebenssituation Schwerbehinderter nach. Die einzelnen Titel werden durch Autoren- und Schlagwortregister erschlossen und durch ein kurzes Referat inhaltlich charakterisiert. Das Statistische Archiv enthält 102 Tabellen und Übersichten zu den Themenbereichen Lebensbedingungen von Behinderten, Behinderte und Arbeitsmarkt, Behindertenförderung sowie Institutionen der Behindertenpolitik. Neben den amtlichen Statistiken werden auch Daten aus Forschungsarbeiten abgedruckt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    National trends in vocational rehabilitation: a comparison of individuals with physical disabilities (1991)

    Andrews, Howard; LaRocca, Nicholas; Mars, Larry; Struening, Elmar; Pittman, John; Barker, Joan;

    Zitatform

    Andrews, Howard, Joan Barker, John Pittman, Larry Mars, Elmar Struening & Nicholas LaRocca (1991): National trends in vocational rehabilitation. A comparison of individuals with physical disabilities. In: Journal of rehabilitation, Jg. 58, H. 1, S. 7-16.

    Abstract

    "The Rehabilitation Act of 1973 mandated improved access to services in the state-federal vocational rehabilitation systems for individuals with severe disabilities. Using a 10% national sample of all case closures during the period 1977-1984, we found evidence that this mandate was being implemented: the percentage of all case closures who were severely disabled increased during the study period, both among individuals with physical disabilities and among individuals with psychiatric disabilities. However, on many indicators of change over time, there was a marked disparity between individuals with severe psychiatric disabilities. A key finding is that among individuals with severe physical disabilities there was a 19.9 increase between 1977 and 1984 in the number who obtained employment in the competitive labor market, while among individuals with severe psychiatric disabilities, there was a 3.4% decrease." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Schwerbehindertenrecht im Beitrittsgebiet des Art. 3 des Einigungsvertrages vom 31. August 1990 (1991)

    Dörner, Hans-Jürgen;

    Zitatform

    Dörner, Hans-Jürgen (1991): Schwerbehindertenrecht im Beitrittsgebiet des Art. 3 des Einigungsvertrages vom 31. August 1990. In: Zeitschrift für Sozialhilfe und Sozialgesetzbuch, Jg. 30, H. 12, S. 662-669.

    Abstract

    Nach kurzen Erläuterungen der Entwicklung des Schwerbehindertenrechts in der Bundesrepublik und der DDR werden die Grundzüge des gesamtdeutschen Schwerbehindertenrechts dargestellt. Dabei werden zum besseren Verständnis stets die Verbindungen zum alten DDR-Recht hergestellt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Verlaufsanalysen zur Beschäftigungs(in)stabilität Schwerbehinderter (1991)

    Frick, Bernd ;

    Zitatform

    Frick, Bernd (1991): Verlaufsanalysen zur Beschäftigungs(in)stabilität Schwerbehinderter. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 40, H. 11, S. 270-275.

    Abstract

    In dem Beitrag wird die Betriebszugehörigkeitsdauer Schwerbehinderter untersucht. Datenbasis sind Arbeitgeberanzeigen nach dem Schwerbehindertengesetz von 1171 beschäftigungspflichtigen öffentlichen und privaten Arbeitgebern aus Rheinland-Pfalz des Jahres 1985. Von den 12501 in der Stichprobe enthaltenen Schwerbehinderten sind 11,8% im Laufe des Jahres 1985 ausgeschieden. Die Analyse der Determinanten ihrer Beschäftigungsinstabilität ergab: "Während die weit überwiegende Mehrheit der intern rekrutierten Schwerbehinderten unabhängig von ihrer beruflichen Qualifikation und einer Reihe von Arbeitgebermerkmalen eine überdurchschnittlich hohe Beschäftigungsstabilität aufweist, stellt die betriebliche Integration der im Durchschnitt jüngeren und teilweise sogar höher qualifizierten extern rekrutierten Schwerbehinderten eine von der betrieblichen Personal- und staatlichen Arbeitsmarktpolitik bislang nur unbefriedigend gelöste Aufgabe dar. Die unterdurchschnittliche Betriebszugehörigkeitsdauer extern rekrutierter Schwerbehinderter widerlegt die These, die Beschäftigungsstabilität der gesamten Behindertenpopulation sei durch gesetzliche (Bestandsschutz-)Regelungen 'erzwungen'." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Die Beteiligung der Schwerbehindertenvertretung als Wirksamkeitsvoraussetzung einer Kündigung (1991)

    Großmann, Ruprecht;

    Zitatform

    Großmann, Ruprecht (1991): Die Beteiligung der Schwerbehindertenvertretung als Wirksamkeitsvoraussetzung einer Kündigung. In: Behindertenrecht, Jg. 30, H. 6, S. 145-152.

    Abstract

    In dem Beitrag wird untersucht, ob eine Kündigung eines Schwerbehinderten, bei der die Schwerbehindertenvertretung nicht angehört wurde, wirksam ist. Der Autor kommt zu dem Schluß, daß Wortlaut, Entstehungsgeschichte und Gesetzeszusammenhang des §25 Abs. 2 SchwbG, der die Beteiligung der Schwerbehindertenvertretung regelt, keine eindeutige Antwort auf die Frage der Rechtsfolgen einer unterlassenen oder fehlerhaften Beteiligung gibt, daß sie nach dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz und dem Gebot umfassender Sachprüfung aber eine zwingende Wirksamkeitsvoraussetzung ist. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Situation und Eingliederungschancen von langzeitarbeitslosen älteren Schwerbehinderten (1991)

    Wöhrl, Hans-Georg;

    Zitatform

    Wöhrl, Hans-Georg (1991): Situation und Eingliederungschancen von langzeitarbeitslosen älteren Schwerbehinderten. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 40, H. 11, S. 275-279.

    Abstract

    In dem Beitrag wird über ein Projekt zur Verbesserung der Eingliederungschancen von älteren langzeitarbeitslosen Schwerbehinderten berichtet. Im Rahmen des Projekts wurde 368 langzeitarbeitslosen 40-50jährigen Schwerbehinderten aus vier Arbeitsamtsbezirken ein neu konzipierter dreimonatiger Orientierungskurs angeboten. Parallel dazu wurde die Zusammensetzung, der bisherige berufliche Werdegang, der Verlauf der Arbeitslosigkeit, die gesundheitliche Situation und der Verbleib der Zielgruppe durch Aktenanalyse und Befragungen untersucht. Aus den Erkenntnissen des Projekts werden abschließend arbeitsmarkt- und rehabilitationspolitische Forderungen abgeleitet. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Neue Wege zur Integration Schwerbehinderter auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt (1990)

    Cramer, Horst H.;

    Zitatform

    Cramer, Horst H. (1990): Neue Wege zur Integration Schwerbehinderter auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. In: Zeitschrift für Sozialhilfe und Sozialgesetzbuch, Jg. 29, H. 1, S. 1-2, 6-10.

    Abstract

    In dem Beitrag wird der Frage nachgegangen, wie Behinderten, die in einer Werkstätte für Behinderte beschäftigt sind, der Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt ermöglicht werden kann. Es werden die Voraussetzungen eines solchen Übergangs diskutiert, ferner die Gründung von Beschäftigungsinitiativen und Selbsthilfefirmen angesprochen. Der Autor plädiert dafür, durch Forschungs- und Modellvorhaben Erfahrungen mit solchen alternativen Beschäftigungsmöglichkeiten für Behinderte zu sammeln. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Interne Arbeitsmärkte und betriebliche Schwerbehindertenbeschäftigung: theoretische Analysen und empirische Befunde (1990)

    Frick, Bernd ;

    Zitatform

    Frick, Bernd (1990): Interne Arbeitsmärkte und betriebliche Schwerbehindertenbeschäftigung. Theoretische Analysen und empirische Befunde. Trier, 253 S.

    Abstract

    Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage nach den Ursachen und Bestimmungsgründen der (Nicht-)Beschäftigung Schwerbehinderter. Im theoretischen Teil wird die Binnenstruktur der Betriebe unter Rückgriff auf das Konzept des internen Arbeitsmarktes analysiert und als zentrale Forschungshypothese formuliert, daß die Beschäftigung Schwerbehinderter im Interesse der Unternehmen liegen kann, sofern sie der langfristigen Bindung der gesamten Belegschaft an das Unternehmen dient. Auf der Grundlage vergleichsweise disaggregierter Branchendaten der amtlichen Statistik, in Rheinland-Pfalz bei beschäftigungspflichtigen Arbeitgebern sowie bei beschäftigten und gekündigten Schwerbehinderten erhobener Individualdaten und der Ergebnisse der ersten Welle des Sozio-ökonomischen Panels, wird diese Hypothese im empirischen Teil überprüft. Der Autor kommt zu dem Fazit: "Sofern die Weiterbeschäftigung Schwerbehinderter sowohl den betrieblichen Interessen an einer Minimierung der Arbeits- und Organisationskosten als auch den Reziprozitätserwartungen der Belegschaft entspricht, ist eine gezielte 'Ausgliederung' oder 'Diskriminierung' gesundheitlich beeinträchtigter und leistungsgeminderter Arbeitnehmer wenig wahrscheinlich." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Das Informations- und Anhörungsrecht der Schwerbehindertenvertretung und deren Beteiligung bei der Besetzung freier Arbeitsplätze mit Schwerbehinderten (1990)

    Kaiser, Anton;

    Zitatform

    Kaiser, Anton (1990): Das Informations- und Anhörungsrecht der Schwerbehindertenvertretung und deren Beteiligung bei der Besetzung freier Arbeitsplätze mit Schwerbehinderten. In: Behindertenrecht, Jg. 29, H. Sonderheft, S. 31-34.

    Abstract

    In dem Beitrag wird gezeigt, daß die Rechtsstellung der Schwerbehindertenvertretung durch die Änderung des Schwerbehindertengesetzes von 1986 erheblich gestärkt wurde. So muß der Arbeitgeber die Vertrauensleute in allen Angelegenheiten, die Schwerbehinderte berühren, rechtzeitig und umfassend unterrichten und vor einer Entscheidung hören. Wurde dies versäumt, ist die Entscheidung auszusetzen, die Beteiligung innerhalb von sieben Tagen nachzuholen und dann endgültig zu entscheiden. Ferner ist die Schwerbehindertenvertretung generell bei Überlegungen zur Besetzung einer freien Arbeitsstelle bzw. zu innerbetrieblichen Umsetzungen zu beteiligen und nicht erst - wie nach dem alten Recht - einzuschalten, wenn bereits eine Bewerbung eines Schwerbehinderten vorliegt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Ökonomie der Schwerbehindertenbeschäftigung: eine marktorientierte Perspektive (1990)

    Rendenbach, Ingo;

    Zitatform

    Rendenbach, Ingo (1990): Ökonomie der Schwerbehindertenbeschäftigung. Eine marktorientierte Perspektive. (Campus. Forschung 641), Frankfurt u.a.: Campus-Verl., 287 S.

    Abstract

    Die Arbeit will einen Beitrag zur Fortentwicklung der Schwerbehindertenpolitik leisten. Zunächst wird gezeigt, daß aufgrund der demographischen Entwicklung und des medizinisch-technischen Fortschritts der Problemdruck im Bereich der Schwerbehindertenpolitik weiter zunehmen wird. Danach werden die Ursachen der Schwerbehindertenarbeitslosigkeit vor dem Hintergrund verschiedener Arbeitsmarkttheorien erörtert und ausgewählte arbeitsmarktpolitische Instrumente des Schwerbehindertengesetzes auf ihre Effizienz hin überprüft. Auf der Grundlage dieser ökonomischen Analyse wird im Hauptteil der Arbeit eine ordnungspolitische Konzeption zum Abbau der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter entwickelt. Vorgeschlagen wird dabei ein Verzicht auf den dysfunktionalen, da keineswegs kostenneutralen Kündigungsschutz, eine Angleichung der Pflichtquote zur Beschäftigung Schwerbehinderter und eine deutliche Erhöhung der Ausgleichsabgabe. Ferner wird ein Zertifikatmodell für den Bereich der Schwerbehindertenpolitik vorgestellt. Dieses sieht vor, daß Unternehmen, die die Pflichtquote übererfüllen, dafür Zertifikate erhalten, die sie an "untererfüllende" Unternehmen verkaufen können. Letztere sparen dadurch die erheblich höhere Ausgleichsabgabe. "Entscheidend bei diesem Modell ist, daß somit Unternehmen, die über günstige Strukturmerkmale zur Beschäftigung Schwerbehinderter verfügen, ein Incentive für weitere Einstellungen Schwerbehinderter gegeben wird, da damit verbunden der Erhalt weiterer, ertragbringender Zertifikate ist." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Überlegungen zu einem umfassenden Konzept der beruflichen Eingliederung der Schwerbehinderten als Basis und Voraussetzung ihrer sozialen Integration in die Gesellschaft: Berufswahl, Berufsausbildung, Arbeitsvermittlung und berufliche Weiterqualifikation (1990)

    Schneider, Jürgen ;

    Zitatform

    Schneider, Jürgen (1990): Überlegungen zu einem umfassenden Konzept der beruflichen Eingliederung der Schwerbehinderten als Basis und Voraussetzung ihrer sozialen Integration in die Gesellschaft. Berufswahl, Berufsausbildung, Arbeitsvermittlung und berufliche Weiterqualifikation. In: Behindertenrecht, Jg. 29, H. 2, S. 49-56.

    Abstract

    In dem Beitrag wird eine arbeitswissenschaftliche Konzeption zur beruflichen Integration Behinderter entwickelt. Diese sieht vor, mit Hilfe der Methode der analytischen Arbeitsbewertung Berufsbilder, Ausbildungs- und Arbeitsplätze systematisch zu beschreiben und die Anforderungen mit den Fähigkeiten und Möglichkeiten der Schwerbehinderten zur Deckung zu bringen. Vorurteile in bezug auf die Flexibilität sollen durch trainingsartige Maßnahmen der Erfahrungserweiterung (z.B. durch job rotation, job enlargement und job enrichment) sowohl während der Berufsausbildung als auch in der betrieblichen Praxis abgebaut werden. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Schwerbehinderte 1989 (1990)

    Seewald, Hermann;

    Zitatform

    Seewald, Hermann (1990): Schwerbehinderte 1989. In: Wirtschaft und Statistik H. 12, S. 854-858.

    Abstract

    "In diesem Beitrag werden die Ergebnisse der am 31. Dezember 1989 durchgeführten Schwerbehindertenstatistik dargestellt. Am Stichtag waren bei den Versorgungsämtern 5,31 Mill. Schwerbehinderte registriert, davon 2,86 Mill. Männer und 2,45 Mill. Frauen. Damit war im Durchschnitt jeder zwölfte Einwohner der Bundesrepublik Deutschland schwerbehindert. Fast drei Viertel (74%) der Schwerbehinderten standen im Alter von 55 und mehr Jahren. Rund 82% der Behinderungen wurden durch eine Krankheit verursacht. Unter den Behinderungsarten kamen die Herz- und Kreislauferkrankungen (20%) am häufigsten vor." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Die Sicherung von Arbeitsverhältnissen im Interesse des anfallsleidenden Schwerbehinderten (1990)

    Seidel, Rainer;

    Zitatform

    Seidel, Rainer (1990): Die Sicherung von Arbeitsverhältnissen im Interesse des anfallsleidenden Schwerbehinderten. In: Behindertenrecht, Jg. 29, H. 5, S. 125-129.

    Abstract

    In dem Beitrag werden die Aufgaben der Arbeitsämter und Hauptfürsorgestellen bei der beruflichen Eingliederung von Epileptikern beschrieben. So gilt es, die Unkenntnis über Anfallsleiden bzw. die fehlende Akezptanz bei Arbeitgebern und Mitarbeitern durch Informationen zu verringern, Fähigkeits- und Anforderungsprofile in Einklang zu bringen und dadurch die Unfallgefahren am Arbeitsplatz zu minimieren. Ferner besteht die Möglichkeit, Arbeitgeber bei der Einrichtung behindertengerechter Arbeitsplätze und der psychosozialen Betreuung am Arbeitsplatz aus Mitteln der Ausgleichsabgabe finanziell zu unterstützen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Die begleitende Hilfe im Arbeits- und Berufsleben für Hörbehinderte nach dem Schwerbehindertengesetz (1989)

    Adlhoch, Ulrich; Piel, Petra;

    Zitatform

    Adlhoch, Ulrich & Petra Piel (1989): Die begleitende Hilfe im Arbeits- und Berufsleben für Hörbehinderte nach dem Schwerbehindertengesetz. In: Behindertenrecht, Jg. 28, H. 4, S. 97-107.

    Abstract

    In dem Beitrag wird dafür plädiert, begleitende Hilfen zur Sicherung des Arbeitsplatzes Schwerbehinderter auch an den spezifischen Problemen der einzelnen Behinderungsarten auszurichten. "Im Mittelpunkt begleitender Hilfen für Hörbehinderte müssen Maßnahmen für hörbehinderte Arbeitnehmer und ihre hörenden Arbeitskollegen zur Verbesserung der wechselseitigen Kommunikationsfähigkeit stehen. Die Gebärdensprache sollte dabei berücksichtigt werden. Die begleitende Hilfe muß ferner dahin wirken, daß die Hörbehinderten, vor allem die Gehörlosen
    - am Arbeitsplatz gut eingearbeitet und laufend informiert werden,
    - feste Ansprechpartner im Betrieb - möglichst mit Gebärdensprachengrundkenntnissen - haben,
    - auf einem behinderungsgerecht ausgestatteten Arbeitsplatz eingesetzt werden und
    - an Maßnahmen berufsbegleitender Fortbildung teilnehmen." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Die Schwerbehindertenvertretungen in Hamburg: Fragen und Antworten zur Tätigkeit der Schwerbehindertenvertretungen und zur Beschäftigung Schwerbehinderter (1989)

    Breetz, Hans-Joachim; Deecke, Helmut;

    Zitatform

    (1989): Die Schwerbehindertenvertretungen in Hamburg. Fragen und Antworten zur Tätigkeit der Schwerbehindertenvertretungen und zur Beschäftigung Schwerbehinderter. Hamburg, 51 S.

    Abstract

    Die Broschüre berichtet über eine Ende 1987 von der Hauptfürsorgestelle Hamburg durchgeführte schriftliche Befragung aller 607 Schwerbehindertenvertretungen in Hamburger Betrieben und Dienststellen. Die Untersuchung informiert über soziale Merkmale der Schwerbehindertenvertretungen, nennt die Kooperations- und Aufgabenschwerpunkte der Vertrauensleute und gibt Aufschlüsse über Bewegungen auf dem Arbeitsmarkt für Schwerbehinderte in Hamburg. Die Befragungsergebnisse bestätigen pessimistische Hypothesen zur Novellierung des Schwerbehindertengesetzes im Jahr 1986: Der Abbau der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter kommt nicht voran. Im Gegenteil: Fünf ausscheidenden Schwerbehinderten stehen nur eine Neueinstellung und zwei innerbetriebliche "Selbstrekrutierungen" von Schwerbehinderten gegenüber. Drei Viertel der Betriebe fragen nicht beim Arbeitsamt nach, ob geeignete Schwerbehinderte zur Besetzung freier Arbeitsplätze zur Verfügung stehen. Nur jede vierte Schwerbehindertenvertretung wird vom Arbeitgeber bei der Besetzung freier Stellen beteiligt, obwohl dies generell vorgeschrieben ist. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Die Zahl der arbeitslosen Schwerbehinderten in der Zukunft (1989)

    Brinkmann, Christian;

    Zitatform

    Brinkmann, Christian (1989): Die Zahl der arbeitslosen Schwerbehinderten in der Zukunft. In: D. Sadowski & I. M. Rendenbach (Hrsg.) (1989): Neue Zielgruppen in der Schwerbehindertenpolitik (Campus. Forschung, 623, Trierer Schriften zu Sozialpolitik und Sozialverwaltung, 02), S. 57-77.

    Abstract

    Der Autor beschreibt zunächst die Entwicklung der Arbeitslosigkeit von Schwerbehinderten seit Anfang der 70er Jahre. Er zeigt, daß der Arbeitsmarkt für Behinderte in der Vergangenheit durch Maßnahmen zum vorzeitigen Ausscheiden aus dem Erwerbsleben (z.B. Vorverlegung der Altersgrenze für Schwerbehinderte und arbeitsmarktbedingte Erwerbsunfähigkeitsrente) sowie durch Maßnahmen zur beruflichen Wiedereingliederung nach dem AFG erheblich entlastet wurde. Anschließend betrachtet er auf der Grundlage von IAB-Prognosen die künftige globale Arbeitsmarktentwicklung und zu erwartende Strukturverschiebungen im Arbeitskräfteangebot. Er rechnet mit einem zunehmenden Problemdruck für Behinderte. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Zur Abgrenzung von Schwerbehindertenrecht und Arbeitsrecht bei der Kündigung Schwerbehinderter (1989)

    Düchs, Gerhard;

    Zitatform

    Düchs, Gerhard (1989): Zur Abgrenzung von Schwerbehindertenrecht und Arbeitsrecht bei der Kündigung Schwerbehinderter. In: Behindertenrecht, Jg. 28, H. Sonderheft, S. 25-31.

    Abstract

    Für Schwerbehinderte gilt neben dem allgemeinen auch ein besonderer Kündigungsschutz. Im Falle einer Kündigung muß zunächst die Hauptfürsorgestelle unter dem Aspekt des Schwerbehindertenrechts zustimmen, erst dann kann die Kündigung als privatrechtliche Willenserklärung und gegebenenfalls arbeitsgerichtlich geprüft werden. Da in der Praxis die Trennung zwischen dem Zustimmungsverfahren und dem Kündigungsschutzverfahren nach dem Arbeitsrecht häufig Probleme bereitet, wird in dem Beitrag nach einer praktikablen Abgrenzung gesucht. Der Autor kommt zu dem Ergebnis:
    1. Bei der außerordentlichen Kündigung überlappt sich das verwaltungsrechtliche mit dem arbeitsgerichtlichen Kündigungsschutzverfahren hinsichtlich der Frage des wichtigen Grundes. Die Prüfungsbefugnis der Hauptfürsorgestelle hinsichtlich arbeitsrechtlicher Fragen erstreckt sich hier darauf, ob der angegebene Kündigungsgrund
    - in tatsächlicher Hinsicht offensichtlich nicht vorliegt (Evidenzkontrolle),
    - in rechtlicher Hinsicht zweifelsfrei einen wichtigen Grund i.S.d. § 626 BGB bildet (Schlüssigkeitsprüfung).
    2. Bei der ordentlichen Kündigung kann die Hauptfürsorgestelle rein arbeitsrechtliche Gesichtspunkte nur dann berücksichtigen, wenn offensichtlich die Kündigung im späteren arbeitsgerichtlichen Verfahren daran scheitern wird. Hinsichtlich der in § 1 Abs. 2 Kündigungsschutzgesetz genannten Kriterien für die soziale Rechtfertigung überschneiden sich Schwerbehindertenrecht und Arbeitsrecht. Die nach § 1 Abs. 3 Kündigungsschutzgesetz zu beurteilende Frage der sozialen Auswahl darf im Verwaltungsverfahren von der Hauptfürsorgestelle nicht in die Prüfung einbezogen werden. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungspflicht und Ausgleichsabgabe - Mittel der Chancenangleichung für Schwerbehinderte? (1989)

    Horn, Hans Helmut;

    Zitatform

    Horn, Hans Helmut (1989): Beschäftigungspflicht und Ausgleichsabgabe - Mittel der Chancenangleichung für Schwerbehinderte? (Sozialpolitik und Recht 15), Köln u.a.: Heymanns, 158 S.

    Abstract

    In der Dissertation wird das Recht zur beruflichen Eingliederung Schwerbehinderter dargestellt und bewertet. Insbesondere werden der Inhalt und der Umfang der Beschäftigungspflicht nach dem Schwerbehindertengesetz erfaßt und kritisch gewürdigt sowie die Sanktionsmittel bei der Nichterfüllung betrachtet. Der Autor kommt zu dem Schluß, daß die Beschäftigungspflicht erforderlich ist, damit die zur Realisierung der Chancengleichheit nötigen Arbeits- und Ausbildungsplätze für Behinderte zur Verfügung gestellt werden. Die Ausgleichsabgabe als Sanktionsmittel wird als rechtlich nicht begründbar und untauglich abgelehnt. Stattdessen wird befürwortet, Arbeitgebern, die Behinderte nicht beschäftigen, obwohl sie es könnten, empfindliche Geldbußen aufzuerlegen. Die zwangsweise Durchsetzung einer Einstellung wird dagegen als ungeeignetes Mittel der Chancenangleichung verworfen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Behinderte Frauen als Zielgruppe der Schwerbehindertenpolitik (1989)

    Niehaus, Mathilde ;

    Zitatform

    Niehaus, Mathilde (1989): Behinderte Frauen als Zielgruppe der Schwerbehindertenpolitik. In: D. Sadowski & I. M. Rendenbach (Hrsg.) (1989): Neue Zielgruppen in der Schwerbehindertenpolitik (Campus. Forschung, 623, Trierer Schriften zu Sozialpolitik und Sozialverwaltung, 02), S. 123-136.

    Abstract

    Die wenigen bisher vorliegenden Studien zur Situation behinderter Frauen zeigen, daß sich die Gruppe der schwerbehinderten Frauen von der Gruppe der schwerbehinderten Männer hinsichtlich der Merkmale Familienstand, Behinderungsgrad, Alter, Art und Ursache der Behinderung unterscheidet. Frauen, insbesondere die im erwerbsfähigen Alter, sind in der Bundesbehindertenstatistik unterrepräsentiert. Die Autorin betrachtet die Ursachen hierfür und fragt, ob Frauen trotz Vorliegens einer Schädigung auf eine amtliche Anerkennung verzichten oder ob sie durch die Anerkennungspraxis der Behörden diskriminiert werden. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Berufsbildung, Arbeitsmarktchancen und betriebliche Integration Behinderter: Überblick über die empirische Forschung der 80er Jahre (1989)

    Oyen, Renate;

    Zitatform

    Oyen, Renate (1989): Berufsbildung, Arbeitsmarktchancen und betriebliche Integration Behinderter. Überblick über die empirische Forschung der 80er Jahre. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 22, H. 4, S. 507-522.

    Abstract

    In dem Beitrag wird zunächst die Entwicklung der Rehabilitations- und Behindertenpolitik in der Bundesrepublik Deutschland kurz umrissen. Im Hauptteil werden dann in den 80er Jahren veröffentlichte Forschungsarbeiten vorgestellt, die sich einerseits mit der Berufsausbildung und Umschulung jugendlicher und erwachsener Behinderter - also der beruflichen Rehabilitation - befassen und die andererseits die Situation (Schwer-)Behinderter am Arbeitsmarkt und im Betrieb behandeln.
    Während die betriebliche Ausbildung Behinderter bisher erst wenig untersucht wurde, ist der Ausbau der überbetrieblichen Ausbildung von Anfang an wissenschaftlich begleitet worden. Die Forschungsergebnisse zeigen hier, dass es zwar noch eine Reihe ungelöster Fragen gibt - wie die Vermeidung von Abbrüchen, die Suche nach weiteren geeigneten Ausbildungs- und Umschulungsberufen oder nach der optimalen Ausbildungsorgenisation -, dass die berufliche Rehabilitation aber dennoch als erfolgreich zu bewerten ist, weil die Mehrheit der Absolventen ausbildungsgemäß beruflich integriert werden kann. Die Studien zur Arbeitsmarkt- und Berufssituation der Behinderten insgesamt zeigen u.a., dass Behinderte in un- und angelernten Tätigkeiten überrepräsentiert sind. Mit ihrer Arbeits(platz)situation sind sie überwiegend zufrieden. Ihre Leistungen werden von den Arbeitgebern ebenfalls überwiegend positiv bewertet. Trotzdem ist die Bereitschaft der Unternehmen, weitere Behinderte einzustellen, sehr gering. Daran konnten auch die finanziellen Anreize und Sanktionen des Schwerbehindertengesetzes von 1974 nichts ändern. Die beschäftigungssichernden Instrumente des Gesetzes sind dagegen wirkungsvoller. Infolge des besonderen Kündigungsschutzes werden Schwerbehinderte seltener arbeitslos als die Gesamtheit der Arbeitnehmer. Tritt eine Arbeitslosigkeit aber doch ein, dauert sie länger und führt häufiger zu einem beruflichen Abstieg oder zur Ausgliederung aus dem Arbeitsmarkt als bei Nichtbehinderten. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Ausgleichsabgabe als Mittel der Schwerbehindertenpolitik (1989)

    Ritz, Hans-Günther;

    Zitatform

    Ritz, Hans-Günther (1989): Ausgleichsabgabe als Mittel der Schwerbehindertenpolitik. In: Soziale Arbeit, Jg. 38, H. 10/11, S. 403-406.

    Abstract

    Der Autor beschreibt zunächst, was die Ausgleichsabgabe ist und wie sie sich im Instrumentarium des Schwerbehindertengesetzes darstellt. Anschließend wird erläutert, was die Ausgleichsabgabe als Steuerungsinstrument erreichen soll und wie sie verwendet wird. Gleichfalls erörtert wird, was die Ausgleichsabgabe für Behinderte und Arbeitgeber bedeutet. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Neue Zielgruppen in der Schwerbehindertenpolitik (1989)

    Sadowski, Dieter ; Franken, Werner; Frick, Bernd ; Filipp, Sigrun-Heide; Schubert, Andreas; Aymanns, Peter; Rendenbach, Ingo M.; Brennecke, Ralph; Meinhart, Peter; Semlinger, Klaus; Niehaus, Mathilde ; Brinkmann, Christian; Rosenberg, Peter; Bauer, Karl-Adolf; Schiebeler, Henning;

    Zitatform

    Sadowski, Dieter & Ingo M. Rendenbach (Hrsg.) (1989): Neue Zielgruppen in der Schwerbehindertenpolitik. (Campus. Forschung 623), Frankfurt u.a.: Campus-Verl., 261 S.

    Abstract

    Die Beiträge des Bandes sind überarbeitete Fassungen von Vorträgen, die auf dem Zweiten Sozialpolitischen Symposion des Zentrums für Arbeit und Soziales der Universität Trier am 10. und 11. Oktober 1988 in Trier gehalten wurden. Sie befassen sich mit der Frage, welche Probleme die Behindertenpolitik in den nächsten Jahren und Jahrzehnten zu bewältigen hat.
    Im ersten Teil werden demographische Prognosen der Gesamtzahl der Behinderten bis 2030 vorgestellt und politische Konsequenzen aus dem erwarteten Anstieg der Schwerbehindertenzahlen diskutiert.
    Im zweiten Teil wird die Lage einzelner Behindertengruppen (arbeitslose Schwerbehinderte, psychisch Behinderte und behinderte Frauen) untersucht.
    Im dritten Teil werden Zielgruppendifferenzierungen in der beruflichen Rehabilitation und in der betrieblichen Behindertenarbeit aus der Sicht eines Werksarztes, eines Landesministeriums und eines politikwissenschaftlich orientierten Ökonomen dargestellt. Ferner werden Studien zu den personalen und sozialen Ressourcen bei der Bewältigung chronischer Krankheiten und Behinderungen referiert.
    Im abschließenden vierten Teil wird die praktische Behindertenarbeit betrachtet, und zwar am Beispiel einer großen sozialen Anstalt und der Behindertenpolitik in der DDR. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Schwerbehinderte und Handwerk: eine Stellungnahme der Bundesvereinigung der Fachverbände des Deutschen Handwerks (1989)

    Zitatform

    (1989): Schwerbehinderte und Handwerk. Eine Stellungnahme der Bundesvereinigung der Fachverbände des Deutschen Handwerks. In: Soziale Arbeit, Jg. 38, H. 10/11, S. 416-418.

    Abstract

    Die Stellungnahme weist zunächst auf die Besonderheiten bei der Beschäftigung von Schwerbehinderten in Klein- und Mittelbetrieben des Handwerks hin. Anschließend werden handwerkspolitische Wünsche und Forderungen im Zusammenhang mit dem Schwerbehindertengesetz formuliert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Die neue Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabeverordnung (1988)

    Adlhoch, Ulrich;

    Zitatform

    Adlhoch, Ulrich (1988): Die neue Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabeverordnung. In: Behindertenrecht, Jg. 27, H. 6, S. 126-131.

    Abstract

    "Die durch die Novellierung des SchwbG 1986 sozusagen in Stichworten vorgegebene Erweiterung der Instrumente zur Eingliederung Schwerbehinderter ins Arbeitsleben ist von der neuen SchwbAV detailliert umgesetzt worden. Dies gilt zum einen für die Förderung der Einstellung durch die Arbeitsverwaltung. Gab es früher dazu lediglich befristete Sonderprogramme und Richtlinien, so haben die § 33 Abs. 2 SchwbG und §§ 1 ff. SchwbAV diese finanziellen Hilfen zu Regelleistungen, ja sogar Rechtsansprüchen der Arbeitgeber verdichtet. Zum anderen sind die von den Hauptfürsorgestellen zu erbringenden begleitenden Hilfen im Arbeitsleben um notwendige Leistungstatbestände wie z.B. die berufsbegleitende Fortbildung gemäß § 24 SchwbAV, die Leistungen an Arbeitgeber bei außergewöhnlichen Belastungen gemäß § 27 SchwbAV sowie die psychosoziale Betreuung nach § 28 SchwbAV ergänzt worden. Damit sind jetzt verstärkt auch Hilfen für Hörbehinderte, psychisch und geistig Behinderte möglich. Dies bedingt wiederum, daß die Hauptfürsorgestellen sich spezialisieren und mit eigenem Fachpersonal auf die neuen Aufgaben reagieren müssen. In der Förderungspraxis seit 1978 aufgetretene Probleme sind bei einzelnen begleitenden Hilfen durch Klarstellungen und Leistungserweiterungen sachgerecht gelöst worden; zu begrüßen ist insbesondere die neue Auffangnorm für spezielle betriebliche Maßnahmen gemäß § 26 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 SchwbAV. Leider ungelöst bleibt die leidige Abgrenzungsfrage zu den vorrangigen Rehabilitationsleistungen. Diese Problematik wird noch dadurch verschärft, daß die SchwbAV gemäß § 18 Abs. 2 Nr. 1 die Tendenz zeigt, begleitende Hilfen schon zur Arbeitsaufnahme, also noch im klassischen Zuständigkeitsbereich der Bundesanstalt für Arbeit zu gewähren. Alles in allem gibt die SchwbAV jetzt aber der Arbeitsverwaltung und den Hauptfürsorgestellen ein gut sortiertes Instrumentarium an die Hand, um die berufliche Integration möglichst vieler Schwerbehinderter zu fördern." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Die soziale Situation schwerbehinderter Erwerbspersonen: eine explorative Studie in Rheinland-Pfalz (1988)

    Braun, Hans; Niehaus, Mathilde ;

    Zitatform

    Braun, Hans & Mathilde Niehaus (1988): Die soziale Situation schwerbehinderter Erwerbspersonen. Eine explorative Studie in Rheinland-Pfalz. Trier, 72 S.

    Abstract

    Ziel der Studie war es, die subjektive Einschätzung der Lebenslage Schwerbehinderter zu erfassen. Mit insgesamt 84 arbeitslosen und erwerbstätigen Schwerbehinderten wurden Gespräche über den Verlauf und das Erleben der eigenen Behinderung, über das soziale Netzwerk der Familie, Verwandtschaft und Nachbarschaft, die Wohnsituation und wirtschaftliche Lage sowie über die Erfahrungen am Arbeitsplatz geführt. Im Hinblick auf die Arbeitssituation ergab die Untersuchung, daß die Arbeitsplätze Schwerbehinderter überwiegend sehr sicher sind. Allerdings sehen vier von zehn Befragten ihren Arbeitsplatz als nicht ihrer Behinderung entsprechend an und fast jeder fünfte fühlt sich am Arbeitsplatz überfordert. Schwierigkeiten mit Kollegen gibt nur jeder zehnte erwerbstätige Schwerbehinderte an. (IAB)

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