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Dossier

Jugendarbeitslosigkeit

Trotz eines Rückgangs ist die EU-Jugendarbeitslosenquote nach wie vor sehr hoch. Laut EU-Kommission sind derzeit 4,5 Millionen junge Menschen (im Alter von 15 bis 24 Jahren) arbeitslos. Einem großen Teil dieser Generation droht durch fehlende Zukunftsperspektiven soziale Ausgrenzung mit weitreichenden Folgen. Mit Maßnahmen wie der Europäischen Ausbildungsallianz und Jugendgarantien der Länder soll entgegengesteuert werden.
Diese Infoplattform bietet einen Einblick in die Literatur zu den Determinanten von und Strategien gegen Jugendarbeitslosigkeit auf nationaler wie internationaler Ebene.

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im Aspekt "Deutschland"
  • Literaturhinweis

    Jugendarbeitslosigkeit und Aktive Arbeitsmarktpolitik für Jugendliche in ausgewählten Europäischen Staaten: Entstaatlichung oder neue Verstaatlichung von Stratifikationssystemen (2003)

    Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans (2003): Jugendarbeitslosigkeit und Aktive Arbeitsmarktpolitik für Jugendliche in ausgewählten Europäischen Staaten. Entstaatlichung oder neue Verstaatlichung von Stratifikationssystemen. In: J. Allmendinger (Hrsg.) (2003): Entstaatlichung und soziale Sicherheit : Verhandlungen des 31. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Leipzig 2002. Teil 1 und 2, S. 1-11.

    Abstract

    Im Zuge der ansteigenden Zahlen arbeitsloser Jugendlicher in der zweiten Hälfte der 90er Jahre wurden staatliche Aktivitäten im Bereich der Aktiven Arbeitsmarktpolitik für Jugendliche in nahezu allen europäischen Ländern systematisch ausgeweitet, wobei angebots- und nachfrageorientierte Aktivitäten in unterschiedlichem Ausmaß zu unterscheiden sind. Auch innerhalb einzelner Länder sind heterogene Zielvorgaben zu erkennen, deren Beziehung nicht eindeutig bestimmt ist. Dennoch lassen sich an Bedeutung gewinnende Institutionalisierungstendenzen einer neuen Übergangsinstitution, dem sog. 'System of Schemes' beobachten. Auch bei verstärkten arbeitsmarktpolitischen Aktivitäten variiert sowohl das Risiko längerer Arbeitslosigkeit als auch der Umfang des Maßnahmeeinsatzes bzw. die Teilnahmewahrscheinlichkeit an einer Maßnahme länderspezifisch beachtlich. Dabei kommen personen-, herkunfts- sowie regionalspezifische Merkmale in unterschiedlichem Umfang zum tragen. Dauer bzw. Häufigkeit der Arbeitslosigkeitsphasen sowie Maßnameteilnahme senken die Wahrscheinlichkeit der Wiederbeschäftigung im gegebenen Beobachtungszeitraum. Wird die Beschäftigungsschwelle erfolgreich überwunden, verlieren Arbeitslosigkeitserfahrungen und Maßnahmeteilnahme in nahezu allen europäischen Ländern gemessen am realisierten Brutto-Stunden-Einkommen weitgehend an Effekt. Lediglich für Deutschland lassen sich längerfristige Effekte von Arbeitslosigkeitserfahrung und Maßnahmeteilnahme beobachten. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    Maßnahmen zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland und in europäischen Nachbarländern (2003)

    Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans (2003): Maßnahmen zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland und in europäischen Nachbarländern. In: Landesagentur für Struktur und Arbeit Brandenburg, Potsdam (Hrsg.) (2003): Arbeit für die Jugend : Ansätze zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit in den neuen Bundesländern. Dokumentation der Fachtagung, S. 17-33.

    Abstract

    "Es werden theoretische Überlegungen und empirische Befunde zum Übergang Jugendlicher von der allgemein bildenden Schule über berufliche Ausbildung in eine stabile Erwerbsphase (Abschnitt 2) dargestellt. In Abschnitt 3 werden analytische Befunde zu Arbeitslosigkeit im Übergang von Ausbildung in Beschäftigung sowie Maßnahmeteilnahme in Deutschland behandelt und im Abschnitt 4 europäisch vergleichende Befunde zu Arbeitslosigkeit und Maßnahmeteilnahme Jugendlicher und junger Erwachsener vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    Förderung auf hohem Niveau: Das Jugendsofortprogramm zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit - 1999 bis 2002 (2003)

    Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans (2003): Förderung auf hohem Niveau: Das Jugendsofortprogramm zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit - 1999 bis 2002. (IAB-Werkstattbericht 09/2003), Nürnberg, 26 S.

    Abstract

    Ausbildungslose und arbeitslose Jugendliche werden in Deutschland durch aktive arbeitsmarktpolitische Instrumente seit Jahren auf hohem quantitativen Niveau gefördert. Wegen der steigenden Zahlen arbeitsloser Jugendlicher und nicht vermittelter Bewerber in einen Ausbildungsplatz wurden mit dem Regierungswechsel 1998 für das neu aufgelegte "Sofortprogramm der Bundesregierung zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit" (JUMP) zusätzliche Mittel in Höhe von jährlich einer Mrd. Euro bereitgestellt. Dem Konzept eines Sofortprogramms folgend traten bereits im Verlauf der ersten vier Fördermonate im Jahr 1999 rund 100.000 Jugendliche in JUMP-Maßnahmen ein. Jahresdurchschnittlich wurde im ersten Programmjahr ein Bestand von 74.000 Jugendlichen gefördert, der bis 2002 auf 96.000 aufgestockt wurde. Das Programm umfasst sowohl Maßnahmen der Ausbildungsvorbereitung, der außerbetrieblichen Ausbildung, der beruflichen Weiterbildung, der Integration in Beschäftigung am ersten und zweiten Arbeitsmarkt als auch Maßnahmen der Aktivierung Jugendlicher mit besonderem Förderbedarf. Im Verlauf der ersten vier Förderjahre ergaben sich deutliche maßnahmebezogene, zielgruppenspezifische und regionale Veränderungen: Die Förderung Jugendlicher in Ostdeutschland wurde merklich erweitert. Inhaltlich wurde ab 2000 die Maßnahmeförderung stärker auf das Ziel der Integration in Beschäftigung konzentriert, insbesondere durch die Ausweitung von Lohnkostenzuschüssen. Demgegenüber wurde das Bewerbertraining ab 2000 nicht mehr fortgesetzt und die Förderung der außerbetrieblichen Ausbildung deutlich zurückgefahren. Diese Verlagerung der Förderziele fand seine Entsprechung in der Struktur der geförderten Jugendlichen. Mit der Rückführung von Förderangeboten für nicht versorgte Bewerber konzentrierte sich die JUMP-Förderung zunehmend auf registrierte arbeitslose Jugendliche mit abgeschlossener Berufsausbildung. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    Youth unemployment: individual risk factors and institutional determinants: a case study of Germany and the United Kingdom (2003)

    Isengard, Bettina ;

    Zitatform

    Isengard, Bettina (2003): Youth unemployment: individual risk factors and institutional determinants. A case study of Germany and the United Kingdom. In: Journal of youth studies, Jg. 6, H. 4, S. 357-376.

    Abstract

    "This paper deals with youth unemployment trends in Europe since the mid-1980s in general, and regards individual risk factors in the mid-1990s for Germany and the United Kingdom in particular. The study of the two selected countries shows that the individual risk of (long-term) unemployment is not equally high for all young people, but rather depends on various socioeconomic and structural factors like gender education, nationality and region of residence. The individual level of education is an important determinant of occupational success, while the country-specific organization of educational systems and labour market institutions also affects different occupational outcomes. In addition, the welfare state structures and policies may determine labour market outcomes. Germany and the United Kingdom responded to the increasing problems of youth unemployment with the active labour market programs 'JUMP' and 'New Deal for Young People'; the concepts and results of these are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Long-term unemployment among young people: the risk of social exclusion (2003)

    Kieselbach, Thomas;

    Zitatform

    Kieselbach, Thomas (2003): Long-term unemployment among young people. The risk of social exclusion. In: American Journal of Community Psychology, Jg. 32, H. 1/2, S. 69-76. DOI:10.1023/A:1025694823396

    Abstract

    "The European Union considers long-term unemployment among youth an impediment to their full integration into society. The Commission of the European Union has, therefore, supported research into the mechanisms by which youth unemployment leads to social exclusion. This paper provides a brief summary of the project's findings. These imply that theories and previous research concerning social exclusion and social support can help explain the effects of youth unemployment although the phenomena vary from country to country. Results also suggest that the construct of social exclusion leads to interventions that reduce the personal and societal costs of youth unemployment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Living on the edge: an empirical analysis on long-term youth unemployment and social exclusion in Europe (2001)

    Kieselbach, Thomas; Borghi, Vando ; Chicchi, Federico; Vanderplasschen, Wouter; Espluga, Josep; La Rosa, Michele; Forsberg, Erik; Sokou, Katerina; Johansson, Marianne; Baltierrez, Josep; Kalander-Blomqvist, Marina; Beelmann, Gert; Löfgren, Ulla-Britta; Heeringen, Kees van; Meyer, Ronald; Starrin, Bengt; Papantoniou, Valentine; Willems, Tine; Rantakeisu, Ulla; Bayetakou, Demetra; Stitzel, Andrea; Lemkow, Louis ; Traiser, Ute;

    Zitatform

    Kieselbach, Thomas, Kees van Heeringen, Michele La Rosa, Louis Lemkow, Katerina Sokou & Bengt Starrin (Hrsg.) (2001): Living on the edge. An empirical analysis on long-term youth unemployment and social exclusion in Europe. (Psychologie sozialer Ungleichheit 11), Opladen: Leske und Budrich, 476 S.

    Abstract

    "In the volume, the European research project YUSEDER ('Youth Unemployment and Social Exclusion: Dimensions, Subjective Experiences and Institutional Responses in Six Countries of the EU'), supported by the EU Commission (Directorate General Research) as a part of the programme Targeted Socio-Economic Research (TSER), addresses the question of what effects long-term unemployment has on young people in regard to their feeling of belonging to society. Does long-term unemployment imply the risk of social exclusion for young people? How does social exclusion develop, and which factors counteract the processes of exclusion? Thus far, research into unemployment has seldom performed comparative studies. This interdisciplinary project in six European countries has conducted for the first time a qualitative study with 300 long-term unemployed young people from age 20 to 25. The inquiry was carried out in the three northern European countries Sweden, Belgium and Germany and in the three southern European countries Greece, Italy and Spain. Researchers from psychology, sociology, public health and psychiatry participated in this research project co-ordinated by Thomas Kieselbach." Content: Executive Summary:
    Kieselbach/ Beelmann/ Stitzel/Traiser: Comparative Report. Empirical analysis of the risk of social exclusion of long-term unemployed young people in six countries of the EU;
    National Reports:
    Rantakeisu/ Forsberg/ Kalander-Blomqvist/ Löfgren/ Johansson/ Starrin: Empirical analysis of the risk of social exclusion of long-term unemployed young people in Sweden; Willems/ Vanderplasschen/ van Heeringen: Empirical analysis of the risk of social exclusion of long-term unemployed young people in Belgium;
    Kieselbach/ Beelmann/ Traiser/ Meyer: Empirical analysis of the risk of social exclusion of long-term unemployed young people in Germany;
    Sokou/ Bayetakou/ Papantoniou: Empirical analysis of the risk of social exclusion of long-term unemployed young people in Greece;
    Borghi/ Chicchi/ La Rosa: Empirical analysis of the risk of social exclusion of long-term unemployed young people in Italy;
    Espluga/ Baltiérrez/ Lemkow: Empirical analysis of the risk of social exclusion of long-term unemployed young people in Spain.
    (IAB2) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitslosigkeit und Lebensgeschichte: eine empirische Untersuchung unter jungen Langzeitarbeitslosen (1992)

    Vonderach, Gerd; Siebers, Ruth; Barr, Ulrich;

    Zitatform

    Vonderach, Gerd, Ruth Siebers & Ulrich Barr (1992): Arbeitslosigkeit und Lebensgeschichte. Eine empirische Untersuchung unter jungen Langzeitarbeitslosen. (Biographie und Gesellschaft 14), Opladen: Leske und Budrich, 217 S.

    Abstract

    Im Rahmen eines Forschungsprojektes "wurde im Jahre 1987 in lebensgeschichtlich ausgerichteten Gesprächen (narrativen Interviews) mit jungen Frauen und Männern im Alter zwischen 18 und 30 Jahren der Frage nachgegangen, wie diese mit langandauernder oder wiederkehrender Arbeitslosigkeit während des Hineinwachsens in die Erwachsenen-Erwerbsgesellschaft umgehen und wie davon ihre Lebenspläne und Lebensführung tangiert werden." Die Erhebung wurde in drei ländlichen Regionen mit überdurchschnittlicher Arbeitslosigkeit durchgeführt. Als Ergebnis der komparativen Analyse wurden sieben Fallreihen mit typischen Bewältigungsmustern gegenüber dem Widerfahrnis der Arbeitslosigkeit herausgearbeitet. In drei größere Blöcke gruppiert zeigt sich Arbeitslosigkeit als Biographieblockierung, als eigener Biographieabschnitt sowie als Übergang zu neuen Biographieabschnitten und Lebensformen. (IAB2)

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