Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung
Wer einen Ausbildungsplatz sucht, braucht einen möglichst guten Schulabschluss. Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist wiederum ein entscheidender Faktor für die dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft. Viele Jugendliche scheitern jedoch an den beiden Hürden Schulabschluss und Ausbildungsplatzsuche. Neben leistungsschwächeren Jugendlichen sind vor allem sozial Benachteiligte betroffen. Dieses Themendossier präsentiert mit Hinweisen auf Forschungsprojekte sowie weiteren relevanten Internetquellen wissenschaftliche Befunde und Diskussionen zur Übergangsproblematik an der 1. und 2. Schwelle sowie politischen Förderstrategien zur Verbesserung der Einmündung in Ausbildung und Beschäftigung.
Das könnte Sie auch interessieren:
Themendossier Schul- und Ausbildungsabbruch.
Themendossier Ausbildungsstellenmarkt.
Zurück zur Übersicht-
Literaturhinweis
Lieber Jobben als Ausbildung? 15- bis 24-Jährige zwischen Schule, Ausbildung & Co (2023)
Dohmen, Dieter;Zitatform
Dohmen, Dieter (2023): Lieber Jobben als Ausbildung? 15- bis 24-Jährige zwischen Schule, Ausbildung & Co. (FiBS-Forum / Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie 78), Köln, 21 S.
Abstract
"Wie gehen Jugendliche mit schlechter werdenden Ausbildungschancen um? Eine detaillierte Analyse vorliegender Daten mit problematischen Befunden: Das Bildungsniveau sinkt, mehr Jugendliche jobben oder werden zu NEETUs (not in employment, education & training nor unemployed)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Berufseinstiegsverläufe ‒ Eine vergleichende Untersuchung: Berufliche Integration nach vollzeitschulischen, dualen, fachhochschulischen und universitären Berufsabschlüssen (2023)
Dorau, Ralf;Zitatform
Dorau, Ralf (2023): Berufseinstiegsverläufe ‒ Eine vergleichende Untersuchung. Berufliche Integration nach vollzeitschulischen, dualen, fachhochschulischen und universitären Berufsabschlüssen. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 32, H. 1, S. 75-98. DOI:10.1515/arbeit-2023-0005
Abstract
"Ein entscheidender Übergang im Lebensverlauf ist der Einstieg in den Beruf nach Abschluss einer Ausbildung oder eines Studiums. Dieser gelingt allerdings nicht immer. Betrachtet man die berufliche Integration der Berufseinsteiger/-innen, sind etwa ein Drittel der Berufsverläufe in den ersten drei Jahren nach Abschluss (2006 bis 2008) prekär und fast 4 Prozent „entkoppelt“ (Castel), sieht man von denjenigen Verläufen ab, die von weiteren Bildungs-, Ausbildungs-, Elternzeiten oder sonstigen Phasen geprägt sind. Beim Vergleich verschiedener Abschlüsse zeigen sich deutlich erhöhte Anteile von Niedrigeinkommen und Entkopplung in den vollzeitschulischen Ausbildungen. Universitäre Abschlüsse sind besonders von befristeter Beschäftigung betroffen. Die Berufsverläufe nach dualem Abschluss entsprechen weitgehend dem Durchschnitt. Wird aber der Bildungsabschluss berücksichtigt, finden sich in den Berufseinstiegsverläufen kaum höhere Integrationsanteile als nach einer dualen Ausbildung. Die Region ist für akademische Abschlüsse unbedeutend, aber nach einer dualen Ausbildung sind die Verläufe in Ostdeutschland weniger integriert, eher entkoppelt und stärker von Niedrigeinkommen betroffen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © De Gruyter)
-
Literaturhinweis
Erwerbschancen nach Ausbildung langfristig deutlich verbessert - trotz Finanzkrise und Pandemie (2023)
Zitatform
Dummert, Sandra, Andreas Filser, Philipp Grunau & Kevin Ruf (2023): Erwerbschancen nach Ausbildung langfristig deutlich verbessert - trotz Finanzkrise und Pandemie. In: IAB-Forum H. 08.12.2023. DOI:10.48720/IAB.FOO.20231208.01
Abstract
"Die Zahl der Ausbildungsabsolvent*innen ist nach dem deutlichen Rückgang zwischen 2010 und 2018 auf einem niedrigeren Niveau stabil. Sie könnte jedoch aufgrund der rückläufigen Vertragsabschlüsse während der Pandemie in den nächsten Jahren sinken. Der Anteil derer, die ein Jahr nach Ausbildungsabschluss sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind, ist seit Mitte der 2000er Jahre von gut 70 auf über 85 Prozent gestiegen. Allerdings brach die Beschäftigungsquote bei bestimmten Berufsgruppen während der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 vorübergehend deutlich ein. Die Pandemie wirkte sich weniger stark aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Die Vermessung der Probleme am Ausbildungsmarkt: Ein differenzierter Blick auf die Datenlage tut not (2023)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd, Anna Heusler & Leonie Wicht (2023): Die Vermessung der Probleme am Ausbildungsmarkt: Ein differenzierter Blick auf die Datenlage tut not. In: IAB-Forum H. 21.06.2023 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20230621.01
Abstract
"Trotz eines robusten Arbeitsmarktes und substanzieller Arbeitskräfteengpässe hat die Zahl der nicht besetzten Ausbildungsplätze ein bisher ungekanntes Ausmaß erreicht. Gleichzeitig gibt es eine nennenswerte Zahl Jugendlicher, die trotz vorhandenen Ausbildungsinteresses keine Ausbildung starten. Doch wie groß sind Probleme am Ausbildungsmarkt genau? Und haben sich die Ausbildungschancen von Jugendlichen, die maximal einen Hauptschulabschluss vorweisen können, trotz Bewerbermangels tatsächlich verschlechtert? Die Antworten auf diese Fragen hängen auch davon ab, welche Datenbasis man zugrunde legt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Jugendliche gehen ihren Weg - theoretische Perspektiven und institutioneller Rahmen (2023)
Zitatform
Flecker, Jörg, Brigitte Schels & Veronika Wöhrer (2023): Jugendliche gehen ihren Weg - theoretische Perspektiven und institutioneller Rahmen. In: J. Flecker, B. Schels & V. Wöhrer (Hrsg.) (2023): Junge Menschen gehen ihren Weg, Göttingen, V&R unipress S. 11-27, 2022-07-01.
Abstract
"Am Übergang in das Erwachsenenalter sind junge Menschen mit einer Reihe von Herausforderungen in unterschiedlichen Lebensbereichen konfrontiert. Mit ihren Entwicklungsschritten und Entscheidungen stellen sie zentrale Weichen für ihre soziale Integration im Lebensverlauf. Es geht in dieser Phase meist um vieles zugleich: Bildung und Berufswahl, ökonomische Eigenständigkeit, Partnerschaft und Familiengründung sowie politische und soziale Teilhabe. Diese Schritte hängen unter anderem von sozialer Herkunft, Geschlecht, Ethnizität und individuellen Reifungsprozessen ab und sind zugleich institutionell strukturiert, so dass kritische Entscheidungszeitpunkte für Weichenstellungen bestehen, darunter der Übergang nach der obligatorischen allgemeinbildenden Schulzeit, der Sekundastufe I. Die Jugend- und Übergangsforschung stellt sich, vereinfacht gesprochen, die Frage, wie die Werdegänge von jungen Menschen aussehen und wie sie sozial strukturiert sind. Das Forschungsprojekt "Wege in die Zukunft" schließt hier an und stellt junge Menschen in den Mittelpunkt des Interesses, die im Jahr 2017 die letzte Klasse einer Neuen Mittelschule (NMS) in Wien besucht haben... In diesem Kapitel sollen der thematische und theoretische Rahmen der Studie abgesteckt und die ihren Teiluntersuchungen gemeinsamen Fragestellungen aufgezeigt werden. Es enthält grundlegende und das gesamte Projekt betreffende Überlegungen und Vorklärungen,..." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Voices of transition: analyzing inequality and adolescents’ lives after Mittelschule (2023)
Zitatform
Flecker, Jörg, Brigitte Schels & Veronika Wöhrer (2023): Voices of transition: analyzing inequality and adolescents’ lives after Mittelschule. In: Österreichische Zeitschrift für Soziologie, Jg. 48, H. 3, S. 303-308., 2023-06-23. DOI:10.1007/s11614-023-00548-w
Abstract
"Transitions in adolescence are challenges having far-reaching consequences for later stages in life and are essential in reproducing or mitigating educational, economic, and social inequalities. Young people face challenges in various areas of life simultaneously, including education and training, identity formation, sexuality, social and political participation, and many other issues. Consequently, educational and school-to-work transitions research is highly relevant in various social science fields, including education studies, vocational training and labour-market entry, and socialinequality research. While this research is usually highly specialized, a comprehensive analysis of the adolescent life stage considering different spheres of life is crucial to fully comprehend the structural conditions and youth agency. Moreover, the dynamics of transitions during adolescence have to be adequately understood. Longitudinal perspectives allow for analyzing how challenges in adolescence become pressing during transitions, such as participation in the education system, undergoing developmental processes, and experiencing shifts in social expectations (Buchmann and Steinhoff 2017). This special issue draws on thematically comprehensive and mostly longitudinal research to present findings on educational and occupational aspirations, educational pathways, youth political participation, counselling and training measures, and leisure activities. Its research draws from longitudinal data from the “Pathways to the Future” project (Flecker et al. 2020; Flecker et al. 2023), which followed the paths of school leavers from the non-academic track of lower secondary schools in Vienna." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
-
Literaturhinweis
Junge Menschen gehen ihren Weg: Längsschnittanalysen über Jugendliche nach der Neuen Mittelschule (2023)
Zitatform
Flecker, Jörg, Brigitte Schels & Veronika Wöhrer (Hrsg.) (2023): Junge Menschen gehen ihren Weg. Längsschnittanalysen über Jugendliche nach der Neuen Mittelschule. Göttingen: V&R unipress, 306 S.
Abstract
"Die Wege von Jugendlichen nach der Neuen Mittelschule sind vielfältig. Obwohl ihre Bildungs- und Lebenswege unter anderem von sozialer Herkunft und Geschlecht deutlich geprägt sind, können sich auch unerwartete Handlungsmöglichkeiten eröffnen oder neue Risiken auftauchen. Das Projekt »Wege in die Zukunft« hat Schüler_innen an Neuen Mittelschulen in Wien die ersten Jahre nach Schulende begleitet. Die Befunde aus einer quantitativen und qualitativen Panelstudie ergeben ein detailreiches Bild der zentralen Lebensphase, in der die Weichen für zukünftige Lebenschancen gestellt werden. Die Beiträge blicken auf die Bildungs- und Berufsorientierungen der Jugendlichen sowie ihre tatsächlichen Bildungs- bzw. Ausbildungsverläufe, auf Fragen von Geschlecht, Identität und Zukunftsvorstellungen sowie ihren Raum für Freizeitaktivitäten. Zusätzlich zu den strukturellen sozialen Ungleichheiten weist der Band auf die individuelle Handlungsfähigkeit junger Menschen hin." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Vienna University Press)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
(Bildungs-)Wege nach der Neuen Mittelschule (2023)
Zitatform
Flecker, Jörg, Brigitte Schels & Veronika Wöhrer (2023): (Bildungs-)Wege nach der Neuen Mittelschule. In: J. Flecker, B. Schels & V. Wöhrer (Hrsg.) (2023): Junge Menschen gehen ihren Weg, Göttingen, V&R unipress S. 287-302, 2022-07-01.
Abstract
"Im abschließenden Kapitel dieses Sammelbandes möchten wir die wesentlichen bisherigen Ergebnisse der Längsschnittstudie "Wege in die Zukunft" zusammentragen. Wir fassen dafür die Beiträge in Bezug auf Bildungswege, Geschlecht und Handlungsfähigkeit für Jugendliche am Übergang nach der NMS noch einmal zusammen und erläutern methodische Aspekte unserer Herangehensweise. Mit der Studie werden neben kritischen Ereignissen die Lebensverläufe und die Erfahrungen einer besonderen Gruppe von Jugendlichen untersucht: Absolvent_innen von NMS in Wien. Von außen zu Unrecht überwiegend als sozial benachteiligt und als Schüler:innen einer "Restschule" wahrgenommen, ist dies Gruppe tatsächlich sehr heterogen. Entsprechend ist auch für ihren weiteren Lebensverlauf, für ihre Bildungswege und ihre Berufsausbildung mit Vielfalt und Dynamik zu rechnen. Im theoretischen Zugriff sind wir zunächst von den Strukturen sozialer Ungleichheit ausgegangen, welche je nach Positionierung der Familien, aus denen die Jugendlichen kommen, manche Bildungs- und Berufswege wahrscheinlicher und andere unwahrscheinlicher machen. Auf der anderen Seite lag der Fokus auf dem Handeln und den Entscheidungen der jungen Menschen, mit denen sie insbesondere auf Klasse, Geschlecht und Ethnizität bezogene soziale Strukturen nicht nur reproduzieren, sondern auch von diesen abweichen können. Die Befunde der Studie "Wege in die Zukunft" verweisen auf die zentrale Bedeutung von Längsschnittstudien für die Bildungs- und Übergangsforschung, um die Vielfalt der Wege von jungen Menschen nach einem ersten Schulabschluss, hier der NMS, und die damit einhergehenden Fragen der Verstetigung oder Lösung sozialer Ungleichheiten aufzuzeigen." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Task composition and vocational education and training – a firm level perspective (2023)
Zitatform
Friedrich, Anett (2023): Task composition and vocational education and training – a firm level perspective. In: Journal of vocational education and training, Jg. 75, H. 4, S. 744-767. DOI:10.1080/13636820.2021.1956999
Abstract
"In Germany, about half of the school-leavers – irrespective of their school-leaving certificate – start an apprenticeship instead of entering the labour market or university. Firms act as gatekeepers who influence which school-leavers start an apprenticeship. Previous studies have provided important information on the reasons firms train. By analysing tasks, I consider an additional characteristic that probably influences firms’ training decisions. The aim of my study is twofold: I examine whether tasks performed in a firm first correlate with the decision to provide apprenticeship training and second with the school-leaving certificate of newly hired apprentices. I use the BIBB Establishment Panel on Training and Competence Development to estimate hybrid models with the task shares of firms as the main independent variables. The results suggest that firms’ task composition affects their decisions concerning vocational education and training (VET). Firms with a high share of routine or manual tasks are more likely to be involved in VET. Moreover, high shares of manual and routine tasks are accompanied by a higher demand for apprentices with lower secondary certificates, and high shares of interactive tasks by a high demand for apprentices with the highest secondary school-leaving certificate (i.e. the Abitur)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2023: Informationen und Analysen zur Entwicklung der berufliche Bildung (2023)
Zitatform
(2023): Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2023. Informationen und Analysen zur Entwicklung der berufliche Bildung. (Datenreport zum Berufsbildungsbericht ... 15), Bonn, 541 S.
Abstract
"Der Datenreport zum Berufsbildungsbericht wird in diesem Jahr zum fünfzehnten Mal vom BIBB herausgegeben. Er enthält umfassende Informationen und Analysen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung in Deutschland, gibt einen Überblick über Programme des Bundes und der Länder zur Förderung der Berufsausbildung und informiert über internationale Indikatoren und Benchmarks. Im Schwerpunktthema des diesjährigen Datenreports werden „Innovationen in der Berufsbildung durch Programme“ vorgestellt. Programme sind ein wichtiges bildungspolitisches Instrument, um Innovationspotenziale in der beruflichen Bildung zu erschließen und deren Weiterentwicklung in der Praxis zu unterstützen." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Tabellen zum Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2023 im Internet -
Literaturhinweis
Erwerbsverläufe von Erstauszubildenden in Sachsen (2023)
Zitatform
Hennig, Dustin, Anna-Maria Kindt, Uwe Sujata & Antje Weyh (2023): Erwerbsverläufe von Erstauszubildenden in Sachsen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen 01/2023), Nürnberg, 33 S. DOI:10.48720/IAB.RES.2301
Abstract
"Die vorliegende Studie nimmt die Erwerbsverläufe von Erstauszubildenden der Ausbildungsjahrgänge 2000 und 2010 in Sachsen in den Blick. Mit Hilfe der Sequenzmusteranalyse und der Clusteranalyse werden typische Verlaufsmuster identifiziert und beschrieben. Neben dem idealtypischen Verlauf der an eine Ausbildung nahtlos anschließenden sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung wird deutlich, dass einige Auszubildende Schwierigkeiten haben, direkt in Beschäftigung einzumünden. Andere fassen auf dem Arbeitsmarkt kaum Fuß und müssen längere Phasen der Arbeitslosigkeit und Arbeitsuche in Kauf nehmen. Eine weitere Gruppe partizipiert zeitweise nicht am Arbeitsmarkt, was z. B. an weiterer Qualifikation wie einem Hochschulstudium oder Betreuungspflichten liegen kann. Erstauszubildende der Kohorte 2010 haben bessere Chancen auf einen stabilen Erwerbsverlauf als diejenigen der Kohorte 2000. Individuelle Merkmale wie das Geschlecht, das Alter, die Staatsangehörigkeit und der gewählte Beruf, aber auch Merkmale des Ausbildungsbetriebes sowie die Ausbildungsregion beeinflussen den Erwerbsverlauf in den betrachteten zehn Jahren nach Ausbildungsbeginn erheblich. Das Fehlen eines Schulabschlusses hat z. B. sehr negative Auswirkungen auf den Erwerbsverlauf, während z. B. Auszubildende in einem medizinischen oder nichtmedizinischen Gesundheitsberuf stabile Erwerbsverläufe erwarten können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Arbeitsweltbezogene Positionierungen Jugendlicher im Kontext sozialer Benachteiligung (2023)
Zitatform
Hirschfeld, Heidi, Bianca Lenz & Andreas Walther (2023): Arbeitsweltbezogene Positionierungen Jugendlicher im Kontext sozialer Benachteiligung. In: Soziale Passagen, Jg. 15, H. 2, S. 417-434. DOI:10.1007/s12592-023-00487-z
Abstract
"Zusammenfassung Übergänge benachteiligter Jugendlicher und junger Erwachsener, denen der Übergang in eine anerkannte und subjektiv zufriedenstellende Ausbildung und/oder Erwerbsarbeit nicht bruchlos gelingt, werden durch institutionelle Übergangshilfen unter Beteiligung von und Rekurs auf sozialpädagogische Praxis reguliert und prozessiert. Im Kontext des aktivierenden Wohlfahrtsstaats erfolgt dies zunehmend durch individualisierte Fallführung und „Hilfen aus einer Hand“. Mit dem Konzept der arbeitsweltbezogenen Positionierung fragt der Beitrag, wie sich Arbeitsorientierungen und Berufsperspektiven Jugendlicher und junger Erwachsener in einem Wechselverhältnis des Positioniert-Werdens und Sich-Positionierens formieren. Im Beitrag wird zunächst vor dem Hintergrund des deutschsprachigen Forschungsstands zu Arbeitsorientierungen und Berufsperspektiven junger Menschen und des Konzepts Doing Transitions die Heuristik arbeitsweltbezogene Positionierung entwickelt. Anschließend werden im Sinne eines minimal-kontrastiven Vergleichs Entwicklungen institutioneller Fallführung der Übergänge benachteiligter Jugendlicher in Deutschland und der Schweiz beschrieben und an jeweils zwei Fällen ihr Beitrag zu Prozessen arbeitsweltbezogener Positionierung rekonstruiert." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
-
Literaturhinweis
Das Betriebspraktikum als Erfolgsfaktor für einen realisierten Übergang in die Berufsausbildung (2023)
Hochmuth, Melanie;Zitatform
Hochmuth, Melanie (2023): Das Betriebspraktikum als Erfolgsfaktor für einen realisierten Übergang in die Berufsausbildung. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 52, H. 2, S. 46-50.
Abstract
"Einem Großteil der Schüler/-innen, die den Beginn einer Berufsausbildung direkt nach der neunten Klasse anstreben, gelingt der Übergang nicht oder nur nach einer Verzögerung. Dies lässt sich zum Teil auf Schwierigkeiten bei der Berufsorientierung und auf nicht realisierbare berufliche Ziele zurückführen. Praktika sind eine zentrale Möglichkeit der schulischen Berufsorientierung. Der Beitrag zeigt, dass Schüler/-innen, die ein Praktikum absolviert und die dabei gesammelten Erfahrungen positiv wahrgenommen haben, den geplanten Übergang in die Berufsausbildung eher realisieren können und zudem eine geringere Übergangsdauer benötigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Nach den Berufswahlpraktika ist vor der Wahl des Ausbildungsberufs: Vorhersage des Entscheids für die Weiterverfolgung eines Praktikumberufs im Berufswahlprozess (2023)
Zitatform
Hofmann, Jan & Markus P. Neuenschwander (2023): Nach den Berufswahlpraktika ist vor der Wahl des Ausbildungsberufs: Vorhersage des Entscheids für die Weiterverfolgung eines Praktikumberufs im Berufswahlprozess. In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Jg. 26, H. 4, S. 899-919. DOI:10.1007/s11618-023-01174-8
Abstract
"In diesem Artikel wurde untersucht, welche Faktoren dazu führen, dass Jugendliche einen in ihren Schnupperlehren und Berufswahlpraktika ausprobierten Beruf (Praktikumberuf) in ihrem Berufswahlprozess als potenzieller Ausbildungsberuf weiterverfolgen. Als theoretische Grundlage für die Analysen diente Gottfredsons Theory of Circumscription, Compromise, and Self-Creation (TCCSC). Nach Geschlechter getrennt wurde eine Längsschnittstichprobe von 128 weiblichen und 202 männlichen Jugendlichen analysiert, die im siebten und neunten Schuljahr standardisierte Fragebögen ausfüllten und angaben, nach der obligatorischen Schulzeit eine berufliche Grundbildung zu beginnen. Die gerechneten Regressionsmodelle zeigten, dass das Lehrstellenangebot den Weiterverfolgungsentscheid für weibliche wie auch für männliche Jugendliche am stärksten beeinflusst (positiver Effekt). Ausschließlich bei den weiblichen Jugendlichen hat sich gezeigt, dass neben dem Lehrstellenangebot das Ausmaß führend-verkaufender Anforderungen des ausprobierten Praktikumberufs den Entscheid signifikant negativ beeinflusst. Die Ergebnisse stützen die in der TCCSC postulierte Zugänglichkeitsthese, wonach Personen Berufe mit größerer Wahrscheinlichkeit weiterverfolgen, wenn für diese Berufe eine gute Zugänglichkeit im Sinne eines großen Lehrstellenangebots besteht. Eine mögliche Erklärung für den negativen Einfluss führend-verkaufender Anforderungen auf den Weiterverfolgungsentscheid bei weiblichen Jugendlichen ist vor dem Hintergrund des in der TCCSC enthaltenen Kompatibilitätsgedankens, dass weibliche Jugendliche ihre führend-verkaufenden Fähigkeiten möglicherweise als zu gering einschätzen. Infolgedessen nehmen sie Berufe mit hohen führend-verkaufenden Anforderungen als für sich inkompatibel wahr und wenden sich von diesen Berufen ab. Diese Studie konnte mit der Untersuchung der Rolle von Praktikaberufen für den weiteren beruflichen Verlauf eine Lücke in der Berufswahlforschung angehen und bietet wichtige Anknüpfungspunkte für zukünftige Analysen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
-
Literaturhinweis
Labour Market Success of Initial Vocational Education and Training Graduates: A Comparative Study of Three Education Systems in Central Europe (2023)
Zitatform
Hoidn, Sabine & Vít Šťastný (2023): Labour Market Success of Initial Vocational Education and Training Graduates: A Comparative Study of Three Education Systems in Central Europe. In: Journal of vocational education and training, Jg. 75, H. 4, S. 629-653. DOI:10.1080/13636820.2021.1931946
Abstract
"This paper compares within-country programmes of initial vocational education and training (IVET) in Austria, the Czech Republic and Germany and their outcomes. Specifically, it aims to analyse and compare the labour market success of graduates of different tracks at the ISCED 3 level in both early and later stages of their careers. The comparison is based on the analysis of PIAAC 2013 OECD study data. A composite multidimensional indicator was constructed to measure labour market success and subsequently used as a dependent variable in regression models. The results indicate that in the systems with dual IVET at the ISCED 3 level (Germany and Austria), graduates are indeed more successful at the labour market than their counterparts with other ISCED 3 tracks. However, their advantage diminishes in later stages of the career. Additionally, in Austria, the success of dual education young graduates is mediated by individual characteristics. In the system with only school-based IVET (the Czech Republic), this track does not guarantee substantively higher labour market success for young graduates compared to other ISCED 3 tracks and also to those with lower education. Czech apprentices in the later stages of career succeed even less than those with below ISCED 3 education." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Low-Achieving School-Leavers in Germany: Who Are They and Where Do They Go? (2023)
Zitatform
Holtmann, Anne Christine, Laura Menze & Heike Solga (2023): Low-Achieving School-Leavers in Germany: Who Are They and Where Do They Go? In: S. Weinert, G. J. Blossfeld & H.-P. Blossfeld (Hrsg.) (2023): Education, Competence Development and Career Trajectories, S. 273-293. DOI:10.1007/978-3-031-27007-9_12
Abstract
"In light of educational expansion in Germany, school-leavers with a lower secondary school certificate or less are at risk of being left behind. In this chapter, we first compare their parental resources, cognitive skills, and non-cognitive skills to those of school-leavers with an intermediate school certificate. Second, we investigate whether these low achievers can improve their educational attainment after school by either catching up on school certificates or entering vocational training. We analyse their transitions to vocational education using “With” hier streichen sequence analyses. Using data from the National Educational Panel Study (NEPS), we show that although low-achieving school-leavers are, on average, not as well-endowed with agentic and social resources as other groups, they are otherwise quite heterogeneous. Many have similar cognitive and non-cognitive skills to school-leavers with an intermediate school certificate who usually manage to enter vocational training. However, this potential often remains undiscovered, because considerable proportions of low achievers do not improve their school certificates and do not manage to enter vocational education—even several years after leaving school. We also show that transition patterns vary by school type, with students from special needs schools being especially disadvantaged compared to those from regular schools." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer) ((en))
-
Literaturhinweis
Junge Menschen ohne Berufsabschluss – durch Stärkung der Ausbildungsbeteiligung zu mehr Fachkräften (2023)
Zitatform
Kalinowski, Michael & Harald Pfeifer (2023): Junge Menschen ohne Berufsabschluss – durch Stärkung der Ausbildungsbeteiligung zu mehr Fachkräften. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 76, H. 12, S. 3-6.
Abstract
"Auswertungen des BIBB (Bundesinstitut für Berufsbildung 2023, Kapitel A11) zeigen, dass die Zahl der jungen Erwachsenen ohne formalen Berufsabschluss im Alter von 20 bis unter 35 Jahren in den vergangenen Jahren angestiegen ist. Im Jahr 2021 waren dies 2,6 Mio. Personen und damit der höchste Wert seit mehr als 25 Jahren. Der Anteil junger Erwachsener ohne formalen Berufsabschluss an der gleichaltrigen Bevölkerung lag im Jahr 2021 bei 17,8 % (vgl. Abb. 1). Die Quote der nicht formal Qualifizierten (nfQ) ist auch ein wichtiger arbeitsmarktpolitischer Indikator. Personen ohne Berufsausbildung bzw. nicht formal Qualifizierte haben z.B. ein höheres Risiko der Arbeitslosigkeit, insbesondere der Langzeitarbeitslosigkeit (Bundesagentur für Arbeit 2022a), und verdienen im Durchschnitt deutlich weniger als Beschäftigte mit einem Berufsabschluss (Bundesagentur für Arbeit 2022b). Letzteres erhöht auch das Risiko, am Ende des Erwerbslebens von Altersarmut betroffen zu sein." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Warum beginnen Ausbildungssuchende keine Ausbildung?: Deskriptive Analysen auf Basis der BA/BIBB Bewerberbefragung 2021 (2023)
Zitatform
Keßler, Catie, Marcel Heinecke, Alexander Christ & Julia Gei (2023): Warum beginnen Ausbildungssuchende keine Ausbildung? Deskriptive Analysen auf Basis der BA/BIBB Bewerberbefragung 2021. (BIBB discussion paper / Bundesinstitut für Berufsbildung), Bonn, 15 S.
Abstract
"Etwa 50 % der Ausbildungsstellensuchenden, die im Rahmen der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2021 befragt wurden, absolvierten zum Befragungszeitpunkt eine Berufsausbildung, entweder betrieblich, außerbetrieblich oder schulisch. Die andere Hälfte der ausbildungssuchenden Bewerberinnen und Bewerber, die (noch) keine Ausbildung begonnen hat, wird in diesem Beitrag genauer betrachtet. Diese Gruppe ist mit Blick auf den aktuellen Verbleib zum Zeitpunkt der Befragung überaus heterogen: Gut ein Fünftel ist aktuell arbeitslos, ein knappes Fünftel der Bewerberinnen und Bewerber, die zum Befragungszeitpunkt keine Berufsausbildung machen, arbeitet oder jobbt. Insgesamt 14 % sind in Maßnahmen und Angeboten der Berufsvorbereitung bzw. Berufsorientierung (u. a. BvB, BOJ). Knapp 28 % sind (noch oder wieder) Schüler/-in an einer allgemeinbildenden Schule oder in einem teilqualifizierenden Bildungsgang an einer berufsbildenden Schule. Ein gutes Fünftel (22 %) der Studienberechtigten hat ein Studium begonnen. Die Gründe für den Nicht-Beginn einer Ausbildung sind ebenfalls vielfältig: Gut die Hälfte der Befragten konnte nicht mit einer Berufsausbildung starten, weil sie keine Ausbildungsstelle gefunden oder zum Teil eine bereits vorhandene verloren hatte. Dieser Teil ist also „wider Willen“ nicht in Ausbildung. Ein anderer Teil der Befragten hat den anvisierten Ausbildungsbeginn auf später verschoben und befindet sich in einer Übergangsphase wie in Sprachkursen, in Sozialen Diensten oder im Wehrdienst. Etwa ein Fünftel möchte einen höheren Schulabschluss erlangen und dann im Anschluss mit einer Ausbildung beginnen. Die Gruppe der Bewerberinnen und Bewerber, die keine Ausbildung begonnen haben, ist insgesamt deutlich unzufriedener, als diejenigen, die in Ausbildung eingemündet sind. Auch hier erweist sich diese Gruppe aber als sehr heterogen: Erwartungsgemäß sind diejenigen, die arbeitslos sind, mit deutlichem Abstand am wenigsten zufrieden, gefolgt von denjenigen, die jobben (stundenweise, Minijobs). Besonders zufrieden sind die (relativ kleinen) Gruppen der Jugendlichen in Einstiegsqualifizierung sowie in Sozialen Diensten (FSJ, Bufdi) bzw. Wehrdienst. • Die größte Gruppe (ca. 57 %) sind diejenigen, die aktuell noch oder wieder auf Ausbildungsstellensuche sind, d. h. die keine Ausbildungsstelle gefunden haben oder denen gekündigt wurde, die abgebrochen haben und erneut suchen müssen. Teilweise sind die Befragten aktuell arbeitslos, teilweise sind sie übergangsweise oder als Notlösung in einer Alternative, die sie jedoch beenden würden, sobald sie einen Ausbildungsplatz finden. • Die zweitgrößte Gruppe sind diejenigen, die einen sinnhaften Zwischenschritt absolvieren. Sie streben einen höheren Schulabschluss an, um bessere Chancen auf den Wunschberuf bzw. insgesamt bessere Chancen auf dem Ausbildungsmarkt zu haben. Ein kleinerer Teil ist in einer Einstiegsqualifizierung oder in einem sozialen Dienstjahr (z. B. FSJ). Diese Gruppe strebt eine Ausbildung zum Großteil weiterhin an, aber z. T. erst im übernächsten Ausbildungsjahr. • Eine dritte Gruppe, die etwa ein Zehntel der Befragten umfasst, hat aktuell grundsätzlich kein Interesse mehr an einer Ausbildung. Das betrifft vor allem Studienberechtigte, die ein Studium – nicht nur als „Notlösung“ – begonnen haben oder anstreben oder" (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Jugendliche ohne Hauptschulabschluss: Demographische Verknappung und qualifikatorische Vergeudung (2023)
Klemm, Klaus;Zitatform
Klemm, Klaus (2023): Jugendliche ohne Hauptschulabschluss: Demographische Verknappung und qualifikatorische Vergeudung. Gütersloh, 39 S. DOI:10.11586/2023005
Abstract
"Der Schulabschluss ist für junge Menschen ein wichtiger Meilenstein im Leben und gilt als Eintrittskarte in das Berufsleben. Allerdings verlassen in Deutschland jährlich zehntausende Jugendliche die Schule, ohne mindestens einen Hauptschulabschluss erworben zu haben. Die Studie „Jugendliche ohne Hauptschulabschluss. Demographische Verknappung und qualifikatorische Vergeudung“ von Bildungsforscher Prof. Dr. Klaus Klemm zeigt, dass alleine im Jahr 2021 rund 47.500 Schüler:innen keinen Ersten Schulabschluss erzielten. In den vergangenen Jahren konnte die Zahl der Jugendlichen ohne Hauptschulabschluss nicht wesentlich verringert werden. Das hat Folgen, denn für Jugendliche ohne Abschluss bleibt die berufliche Perspektive häufig ungewiss." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Durch eine Ausbildung erworbene Kompetenzen zahlen sich auf dem Arbeitsmarkt aus (2023)
Zitatform
Langer, Christina, Jakob Peiffer & Simon Wiederhold (2023): Durch eine Ausbildung erworbene Kompetenzen zahlen sich auf dem Arbeitsmarkt aus. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 76, H. 7, S. 32-36.
Abstract
"Ein Großteil der Jugendlichen in Deutschland beginnt nach der Schule eine duale Berufsausbildung. Die Inhalte dieser Berufsausbildungen und die dort vermittelten Kompetenzen sind bundesweit einheitlich in Ausbildungsplänen geregelt. Wir erfassen insgesamt mehr als 13 000 verschiedene Kompetenzen aus diesen Ausbildungsplänen, sowie deren genaue Lerndauer. Vor allem kognitive, soziale und digitale Kompetenzen, die während der Ausbildung erworben wurden, zahlen sich auf dem Arbeitsmarkt aus. Dabei steigen die Einkommenserträge höherer Kompetenzen über die Karriere hinweg an. Das zeigt unsere Analyse der Ausbildungsplandaten kombiniert mit administrativen Lohndaten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) über einen Zeitraum von insgesamt 30 Jahren. Außerdem dokumentieren wir steigende Erträge von digitalen und sozialen Kompetenzen seit den 1990er Jahren, während die Erträge von kognitiven Kompetenzen nur geringfügig zugenommen haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Die betriebliche Ausbildung vor und während der Corona-Krise: Besetzungsprobleme nehmen zu, Anteil der Betriebe mit Ausbildungsberechtigung sinkt (2023)
Zitatform
Leber, Ute, Duncan Roth & Barbara Schwengler (2023): Die betriebliche Ausbildung vor und während der Corona-Krise: Besetzungsprobleme nehmen zu, Anteil der Betriebe mit Ausbildungsberechtigung sinkt. (IAB-Kurzbericht 3/2023), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2303
Abstract
"Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels in vielen Branchen ist die Ausbildung für Betriebe ein wichtiges Instrument, um ihren Fachkräftebedarf zu decken. Seit mehreren Jahren fällt es Betrieben in Deutschland zunehmend schwer, ihre Ausbildungsplätze zu besetzen. Diese Entwicklung hat sich im Verlauf der Corona-Krise zugespitzt. Das Autorenteam untersucht auf Basis aktueller Daten aus dem IAB-Betriebspanel, wie sich die Besetzungsprobleme von betrieblichen Ausbildungsstellen sowie die Ausbildungsberechtigung und -beteiligung der Betriebe seit dem Jahr 2010 entwickelt haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Anteil der ausbildungsberechtigten Betriebe
- Beendete Ausbildungen, übernommene Auszubildende und Übernahmequoten
- Anteil der Betriebe mit neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen
- Anteil der ausbildenden Betriebe an allen ausbildungsberechtigten Betrieben (Netto-Ausbildungsbetriebsquote)
- Nichtbesetzungsquote
-
Literaturhinweis
Mobility and stability: post-graduate employment experiences of working-class students (2023)
Zitatform
Lehmann, Wolfgang (2023): Mobility and stability: post-graduate employment experiences of working-class students. In: Journal of education and work, Jg. 36, H. 1, S. 79-93. DOI:10.1080/13639080.2022.2128188
Abstract
"The transition from university to the graduate labour market has become increasingly competitive. As university degrees no longer offer a guarantee for success, graduates mobilise other forms of capital to gain a competitive advantage. First-in-family and working-class students are seen to be disadvantaged as they lack access to the types of economic, social and personal capital employers prefer. This article is based on a qualitative longitudinal study of first-in-family, working-class students in Canada. Starting university in 2005 with very high ambitions and goals for substantial mobility, I will show how most gradually revised these goals over the 16 years they have been followed in the study, and how they engaged in a range of strategies to negotiate their potential working-class disadvantages to find career success. They further evoked a broader notion of mobility beyond career achievement, in that they also discussed personal/intellectual growth through education, their ability to develop and accumulate middle-class cultural capital, while not abandoning their working-class roots, and the importance of stability over status." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
International transfer of vocational education and training: a literature review (2023)
Zitatform
Li, Junmin & Matthias Pilz (2023): International transfer of vocational education and training: a literature review. In: Journal of vocational education and training, Jg. 75, H. 2, S. 185-218. DOI:10.1080/13636820.2020.1847566
Abstract
"The transferability of vocational education and training (VET) systems is a central issue within international comparative VET research. However, scholars working in related disciplines also focus on the international cooperation associated with VET. This literature review presents relevant findings from the field of VET research, but also from the fields of comparative political economy, comparative educational research, and international human resource management. It explores differences and parallels in research about policy transfer between these fields. For example, scholars working in the comparative political economy and educational sciences tend to focus on transfer activities at the systemic level, while those working in international human resource management tend to focus on regional management strategies, and scholars working in VET research focuses on successes and obstacles associated with cooperation. All of these features are interconnected, providing important insights into the transferability of VET systems. The following discussion begins by exploring the rationales underpinning different disciplinary perspectives on policy transfer in VET. Next, it reviews empirical research on the transfer of VET policies from different disciplinary perspectives. It concludes with a critical reflection on the transfer potential – and how scholars in all relevant disciplines stress the need for cultural sensitivity, adaption, and long-term planning when transferring policy from one country to another." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Zukunftsorientierungen von Mädchen und Jungen nach Abschluss der NMS (2023)
Zitatform
Malschinger, Paul & Brigitte Schels (2023): Zukunftsorientierungen von Mädchen und Jungen nach Abschluss der NMS. In: J. Flecker, B. Schels & V. Wöhrer (Hrsg.) (2023): Junge Menschen gehen ihren Weg, Göttingen, V&R unipress S. 153-172, 2022-07-01.
Abstract
"Der Beitrag geht folgenden Forschungsfragen nach: Wie sehen die Zukunftsziele von Mädchen und jungen nach Abschluss der NMS (Neue Mittelschule) aus und wie verändern sie sich weiter? Gibt es dabei Unterschiede nach eingeschlagenem Ausbildungszweig? Diese Fragen werden mit Daten der zweiten, dritten und vierten Erhebungswelle aus dem quantitativen Panel des Forschungsprojekts "Wege in die Zukunft" untersucht." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Long-term scarring from institutional labelling: The risk of NEET of students from schools for learning disability in Germany (2023)
Zitatform
Menze, Laura, Heike Solga & Reinhard Pollak (2023): Long-term scarring from institutional labelling. The risk of NEET of students from schools for learning disability in Germany. In: Acta sociologica, Jg. 66, H. 3, S. 289-306. DOI:10.1177/00016993221114257
Abstract
"This article demonstrates the disadvantages that students leaving special needs schools (Förderschule) face in their school-to-work transition in Germany. We analyse whether the institutional label of ‘having attended a special needs school’ – beyond and above low school attainment – results in scarring effects for students’ chances of integration into training and employment after leaving school. We focus on students classified as having learning disability (Lernbehinderung), the largest group among students with special educational needs (SEN) and examine their NEET risk compared to equally low-attaining students from general schools at age 20/21. The analyses are based on rare longitudinal data for SEN students, the German National Educational Panel Study. Employing matching and regression techniques, we find that the label of ‘having attended a special needs school’ does generate long-term scars above and beyond low school attainment. However, this is only the case for school leavers with a lower secondary school certificate but not for those without school certificate." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Training agencies as intermediary organisations in apprentice training in Norway and Switzerland: general purpose or niche production tools? (2023)
Zitatform
Michelsen, Svein, Håkon Høst, Regula Julia Leemann & Christian Imdorf (2023): Training agencies as intermediary organisations in apprentice training in Norway and Switzerland: general purpose or niche production tools? In: Journal of vocational education and training, Jg. 75, H. 3, S. 522-542. DOI:10.1080/13636820.2021.1904437
Abstract
"In recent years Norway and Switzerland have introduced local training agencies (TAs), local intermediary organisations consisting of firms involved in apprentice training. In both countries, the starting point for the formation of the TA was roughly similar: enabling more firms to participate in apprentice training. Despite similar tasks, TAs have developed differently in the two countries. In Norway TAs have evolved as general-purpose tools in the governance of apprentice training while in Switzerland they are restricted to small niches. The article investigates these different outcomes using theories of intermediary organisations in the governance of collective skill formation systems at the local level." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Where DESO Disappears: Spatial Inequality and Social Stratification at Labour Market Entry (2023)
Zitatform
Morris, Katy (2023): Where DESO Disappears: Spatial Inequality and Social Stratification at Labour Market Entry. In: European Sociological Review, Jg. 39, H. 1, S. 85-103. DOI:10.1093/esr/jcac027
Abstract
"At country-level, a host of evidence suggests there is a sizeable direct effect of social origin (DESO) on initial labour market outcomes, net of educational attainment. What is true at country-level is not always true below country-level, however. Using data from the UK Household Longitudinal Survey and the German Socio-Economic Panel, we show that variable spatial opportunity structures moderate the size of DESO at labour market entry, such that there are places where DESO disappears. Social origins assume greater importance as local labour market conditions deteriorate: in weak local labour markets, non-graduates are approximately 16 percentage points less likely to find employment if their parents are care workers rather than secondary school teachers, while graduates typically obtain first jobs that are 7–9 ISEI points lower in status. These findings highlight the distinctive geography of social stratification processes at labour market entry and potentially beyond." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
What are the medium-term educational and labour market effects of private schooling? (2023)
Zitatform
Moulin, Léonard (2023): What are the medium-term educational and labour market effects of private schooling? In: Applied Economics, Jg. 55, H. 57, S. 6759-6775. DOI:10.1080/00036846.2023.2165620
Abstract
"This article examines the impact of private school attendance on a range of outcomes during adulthood. Students are followed for seventeen years after they enter the sixth grade. The effect of private schooling on educational and labour market outcomes is estimated using propensity score matching. Private schooling has a positive effect on the likelihood of obtaining the baccalauréat and a higher education qualification, as well as obtaining a higher wage, for both girls and boys. A series of robustness tests confirms these results." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Übergang von der Schule in die Berufs(bildungs)welt: Alles besser in der Schweiz? (2023)
Zitatform
Muehlemann, Samuel (2023): Übergang von der Schule in die Berufs(bildungs)welt: Alles besser in der Schweiz? In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 76, H. 12, S. 24-27.
Abstract
"Sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz ist der Anteil junger Erwachsener ohne Berufsabschluss seit dem Jahr 2017 relativ stabil geblieben (vgl. Abb. 1). Der Anteil der Personen ohne Berufsabschluss, die nicht die Schweizer oder die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, ist zudem in beiden Ländern mehr als dreimal so hoch wie bei Personen mit der entsprechenden Staatsangehörigkeit. In Deutschland haben jedoch auch 10 % der Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit keinen Berufsabschluss, während dies für weniger als 4 % der Schweizer zutrifft." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Verzahnte Orientierungsangebote zur beruflichen und akademischen Ausbildung: Die Perspektive der Teilnehmenden (2023)
Neu, Ariane;Zitatform
Neu, Ariane (2023): Verzahnte Orientierungsangebote zur beruflichen und akademischen Ausbildung. Die Perspektive der Teilnehmenden. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 52, H. 3, S. 50-54.
Abstract
"Das BMBF-geförderte Modellvorhaben „VerOnika“ zielt auf die Erprobung verzahnter Orientierungsangebote. Diese sollen den Teilnehmenden gleichwertig Einblicke in ein Hochschulstudium sowie in eine berufliche Ausbildung bieten, um so eine erfahrungsbasierte Bildungsentscheidung zu ermöglichen. Der Beitrag stellt Befunde der wissenschaftlichen Begleitung dieses Modellvorhabens vor. Diese resultieren aus qualitativen und quantitativen Start- und Abschlussbefragungen der Programmteilnehmenden und spiegeln insbesondere deren Perspektive auf die verzahnten Orientierungsprogramme wider." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Aspiration–attainment gaps predict adolescents' subjective well-being after transition to vocational education and training in Germany (2023)
Zitatform
Nießen, Désirée, Alexandra Wicht & Clemens M. Lechner (2023): Aspiration–attainment gaps predict adolescents' subjective well-being after transition to vocational education and training in Germany. In: PLoS ONE, Jg. 18. DOI:10.1371/journal.pone.0287064
Abstract
"An occupational Aspiration-attainment gap (AAG) is defined as a discrepancy between the socioeconomic status (SES) of the aspired occupation and the one attained. We investigated how experiencing an occupational AAG after transition to vocational education and training (VET) affects three domains of subjective well-being (SWB) among adolescents in Germany (general life, job, and income satisfaction). Using longitudinal data from the German Socio-Economic Panel (SOEP), we could track respondents' SWB during the transition to and during VET. Results from latent growth curve models revealed that both under- and overachievement of aspirations (i.e., negative and positive AAGs) reduced initial levels of SWB after VET entry-especially work-related satisfaction (i.e., income and job satisfaction). Individuals with an AAG (both negative and positive) tended to experience a slightly larger increase in SWB during VET than those who met their aspirations. Overall, our results suggest that the decisive factor for adolescents' SWB is not the SES of the VET position they attain, but rather whether that position is the exact type of position to which they aspired." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Schüler*innen teilqualifizierender höherer Berufsfachschulen – ohne Berufsabschluss, aber mit Perspektive?: Allokationseffekte umstrittener Bildungsgänge beruflicher Schulen (2023)
Zitatform
Rahn, Sylvia & Christoph Fuhrmann (2023): Schüler*innen teilqualifizierender höherer Berufsfachschulen – ohne Berufsabschluss, aber mit Perspektive? Allokationseffekte umstrittener Bildungsgänge beruflicher Schulen. In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Jg. 26, H. 1, S. 83-103. DOI:10.1007/s11618-022-01136-6
Abstract
"Jugendliche münden mit der Erwartung in die beruflich teilqualifizierenden höheren Berufsfachschulen ein, durch die Steigerung ihres Schulabschlussniveaus ihre Übergangschancen in eine duale Berufsausbildung verbessern zu können. Allerdings wurde in der Berufsbildungs- und Arbeitsmarktforschung schon vor Jahrzehnten eine Entwertung der Schulabschlüsse beruflicher Schulen prognostiziert und derzeit ist die Effektivität der zweijährigen beruflich teilqualifizierenden höheren Berufsfachschulen umstritten. Auf der Basis einer regionalen Panelstudie wird deshalb mittels Propensity Score Matchings und einer Drop-out-Analyse untersucht, welche Ausbildungschancen die zweijährigen beruflich teilqualifizierenden höheren Berufsfachschulen ihren Absolvent*innen eröffnen und ob die Bildungsgänge im Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung als ihr am stärksten ausgebauter Typ tatsächlich den Weg in die Ausbildung zu kaufmännischen Fachangestelltentätigkeiten ebnen, wie viele Schüler*innen dies hoffen. Die Daten zeigen, dass die Absolvent*innen der zweijährigen beruflich teilqualifizierenden höheren Berufsfachschulen im Vergleich mit den Direktabgänger*innen der Sekundarstufe I mit mittlerem Abschluss ihre Chancen auf dem Ausbildungsmarkt tatsächlich verbessern können. Zugleich verlässt jedoch rund jede*r fünfte Schüler*in den Bildungsgang vorzeitig. Es werden Konsequenzen für die schulische Laufbahnberatung gezogen und Forschungsperspektiven aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
-
Literaturhinweis
Mentoring erhöht die Ausbildungsbeteiligung benachteiligter Jugendlicher (2023)
Zitatform
Resnjanskij, Sven, Jens Ruhose, Katharina Wedel, Simon Wiederhold & Ludger Wößmann (2023): Mentoring erhöht die Ausbildungsbeteiligung benachteiligter Jugendlicher. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 76, H. 12, S. 7-10.
Abstract
"In unserer Studie evaluieren wir die Wirksamkeit eines der größten Mentoring-Programme für benachteiligte Jugendliche in Deutschland. Ziel des Programms »Rock Your Life!« ist der erfolgreiche Übergang der Jugendlichen von der Sekundarstufe I in eine berufliche Ausbildung oder in die schulische Oberstufe. Das Programm wurde vor 15 Jahren von einer Gruppe Universitätsstudierender gegründet und hat seitdem mehr als 10 000 Mentoring-Paare an über 50 Standorten in fünf Ländern zusammengeführt. Das Hauptaugenmerk des Programms richtet sich auf Jugendliche aus benachteiligten Verhältnissen, die oft nur begrenzte Unterstützung aus ihrem Elternhaus erhalten. Es zielt auf Schüler*innen der achten und neunten Klasse ab (Durchschnittsalter 14 Jahre), die Hauptschulen oder ähnliche Schulformen in benachteiligten Stadtvierteln besuchen. Die ehrenamtlichen Mentor*innen sind Studierende, die sich ein bis zwei Jahre lang regelmäßig (etwa alle zwei Wochen) mit den Jugendlichen treffen. Dabei unterstützen sie die Jugendlichen bei der Bewältigung von Stresssituationen in der Schule sowie im familiären Umfeld und bieten ihnen Orientierung in Bezug auf ihre beruflichen Möglichkeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Betriebliche Ausbildung: Höhere Übernahmequoten sind nur teilweise auf einen Anstieg der Übernahmen zurückzuführen (2023)
Zitatform
Roth, Duncan & Barbara Schwengler (2023): Betriebliche Ausbildung: Höhere Übernahmequoten sind nur teilweise auf einen Anstieg der Übernahmen zurückzuführen. In: IAB-Forum – Grafik aktuell H. 14.03.2023.
Abstract
"Zwischen 2010 und 2019 ist die Quote der übernommenen Auszubildenden von 61 Prozent auf 77 Prozent gestiegen. Diese Entwicklung ist auf vermehrte Übernahmen durch die Betriebe (+14%) sowie auf einen Rückgang der Ausbildungsabschlüsse (–10%) zurückzuführen. Mit Beginn der Covid-19-Pandemie im Jahr 2020 gab es einen leichten Anstieg der Abschlüsse, aber auch einem Rückgang der Übernahmen – dadurch sank auch die Übernahmequote vorübergehend. Im weiteren Verlauf der Krise stieg die Übernahmequote und erreichte 2022 wieder das Niveau von 2019, was sich vor allem auf den Rückgang der Ausbildungsabschlüsse zurückführen lässt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Beyond windfall gains: The redistribution of apprenticeship costs and vocational education of care workers (2023)
Zitatform
Schuss, Eric (2023): Beyond windfall gains: The redistribution of apprenticeship costs and vocational education of care workers. In: Economica, Jg. 90, H. 359, S. 978-1002. DOI:10.1111/ecca.12474
Abstract
"In many countries, training subsidies and levy schemes are used to tackle the problem that company-based provision of apprenticeship training is low. In this paper, we consider the introduction of a levy scheme in the care sector and estimate the causal effect exerted by substantial redistribution of care worker apprenticeship costs on the training activity of care facilities. We exploit the fact that the underlying apprenticeship levy was introduced across the German federal states at different points in time. For ambulatory care, we find a positive effect on the probability of hiring new apprentices and on the number of new apprentices. Inpatient care facilities react only at the intensive margin. This suggests that the positive effects in this sector are driven mainly by facilities that have already provided training slots before the reform." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
Ähnliche Treffer
frühere (möglicherweise abweichende) Version erschienen als: Leading house working paper, 176Weiterführende Informationen
Data product DOI: 10.5164/IAB.BHP7521.de.en.v1 -
Literaturhinweis
Youth (Impact) Entrepreneurship in Deutschland: Was junge Menschen an einer Gründung hindert und was sie fördern würde (2023)
Zitatform
Schüler, Jens, Nima Esmaili Konari, Eva Jakob, Matthias Baum & Marc Wolinda (2023): Youth (Impact) Entrepreneurship in Deutschland. Was junge Menschen an einer Gründung hindert und was sie fördern würde. Gütersloh, 38 S. DOI:10.11586/2022138
Abstract
"Die nächste Generation junger Unternehmer:innen kann entscheidende Impulse für die nachhaltige Transformation der Wirtschaft geben. Denn in Deutschland lässt sich rund ein Viertel der unternehmerischen Aktivitäten auf junge Unternehmer:innen – sogenannten Youth Entrepreneurs – zurückführen. Im internationalen Vergleich bewegt sich die Bundesrepublik dabei jedoch nur im Mittelfeld." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Förderung von heterogenen Zielgruppen im Übergang Schule - Beruf: Eine empirische Untersuchung von Landesstrategien und regionalen Förderkonzepten der Beruflichen Orientierung (2023)
Sittig, Melanie;Zitatform
Sittig, Melanie (2023): Förderung von heterogenen Zielgruppen im Übergang Schule - Beruf. Eine empirische Untersuchung von Landesstrategien und regionalen Förderkonzepten der Beruflichen Orientierung. (Berufsbildung, Arbeit und Innovation. Dissertationen, Habilitationen 74), Bielefeld: wbv Publikation, 379 S. DOI:10.3278/9783763973729
Abstract
"Im Übergang von der Schule in den Beruf begegnen Jugendliche verschiedenen Herausforderungen, die ihre Chancen auf eine durch Erwerbstätigkeit gesicherte Zukunft beeinflussen. In den vergangenen Jahren haben sich Landesstrategien und regionale Förderkonzepte zur Unterstützung dieses Prozesses entwickelt. Um diese näher zu ergründen, wurde eine empirische Untersuchung auf quantitativer und qualitativer Ebene durchgeführt. Diese befasst sich mit der Forschungsfrage, welche Strukturen eine Landesstrategie aufweisen sollte, um heterogene Zielgruppen mit spezifischem Unterstützungsbedarf mit Angeboten der Beruflichen Orientierung zu erreichen und somit im Prozess des Übergangs von der Schule in den Beruf zu fördern." (Verlagsangaben, IAB-Doku, ©wbv Publikation)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis -
Literaturhinweis
Bedarfe und Trends in der Bildungs- und Berufsberatung von österreichischen Maturant:innen (2023)
Steiner, Karin; Kachapova, Irina;Zitatform
Steiner, Karin & Irina Kachapova (2023): Bedarfe und Trends in der Bildungs- und Berufsberatung von österreichischen Maturant:innen. (AMS-Report / Arbeitsmarktservice Österreich 175), Wien, 68 S.
Abstract
"Im Auftrag der Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation (ABI) des AMS Österreich wurden vom sozialwissenschaftlichen Forschungs- und Beratungsinstitut abif im Herbst 2023 verschiedene Beratungseinrichtungen, die vor allem MaturantInnen beraten, dahingehend befragt, welchen Beratungsbedarf diese konkret haben und wie sich dieser in den letzten zehn Jahren geändert hat. Im Zuge dessen wurde auf die Situation bei der Studienauswahl an Fachhochschulen, Pädagogischen Hochschulen und Universitäten fokussiert. Im Zuge der Literatur- und Studienanalyse wurden auch die Ergebnisse der schon oben erwähnten Studie des IHS (Maturierendenbefragung 2022) im Auftrag des BMBWF berücksichtigt und in die Analysen miteinbezogen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Problematising engagement with technologies in transitions of young people identified as 'Not in Education, Employment or Training' (NEET) in Scotland (2023)
Szpakowicz, Dorota;Zitatform
Szpakowicz, Dorota (2023): Problematising engagement with technologies in transitions of young people identified as 'Not in Education, Employment or Training' (NEET) in Scotland. In: Journal of Youth Studies, Jg. 26, H. 9, S. 1200-1218. DOI:10.1080/13676261.2022.2080538
Abstract
"Dominant debates and digital upskilling strategies in Scotland have been long underpinned by the notion that engagement with technologies can transform young people’s lives. This paper offers a critique of such dominant understandings and contributes to the scarce research on the impact of technologies on disadvantaged young people’s life chances. It reports on qualitative fieldwork exploring everyday lives, transitions and technology use amongst 22 NEET-identified Scottish young people aged 16–24, drawing on thinking tools from Bourdieu. Findings show that participants followed ‘accelerated’ transitions towards vocational pathways, whilst technologies played a liminal role in making occupational choices. Furthermore, processes underpinning the post-16 transitions policy field were found to strongly shape the young people’s trajectories, directing them towards the least valuable options in terms of work and training. Concurrently, uncertainties about how to navigate the realm of work and perform the self in relation to the labour force constituted a common feature of participants labouring subjectivities and these were reflected in the ways they used technologies while looking for opportunities. However, even when the young people acquired digital employability skills, these had little impact on their transitions as the old social divisions were a much stronger influence." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Paid employment in adolescence and rapid integration into a career-related job in early adulthood among vulnerable youth: The identity connection (2023)
Zitatform
Thouin, Éliane, Véronique Dupéré & Anne-Sophie Denault (2023): Paid employment in adolescence and rapid integration into a career-related job in early adulthood among vulnerable youth: The identity connection. In: Journal of vocational behavior, Jg. 142. DOI:10.1016/j.jvb.2023.103864
Abstract
"For youth transitioning to adulthood, finding a job that matches one's career aspirations is a major challenge. This is especially true for non-college-bound youth, for whom well-paid, meaningful work opportunities are scarce. One avenue often proposed to enhance these youths' chances of successful professional integration is through work experiences during high school, which are thought to help at least in part by supporting identity development processes. The purpose of this study was to test this premise in a Canadian sample (N = 386; 50 % female; 23 % minority) of socioeconomically disadvantaged and academically vulnerable youth (48 % without a post-secondary degree) followed longitudinally from their mid-teens to their early twenties. Beyond potential confounders, no direct association was found between adolescent employment (at both moderate and intensive levels) and integration into a career-related job. However, mediation analyses showed that moderate work in high school (i.e., <20 h per week) was significantly associated with identity commitment (b = 1.82, p < .001), which was in turn linked to integration into a career-related job matching professional goals in early adulthood (b = 0.08, p < .001). Among the control variables, having a vocational degree was a strong predictor of integration into a career-related job. Overall, these results suggest that career counselors accompanying adolescents who do not intend to attend college should consider employment at moderate levels as an option to foster their identity related to future plans, interests, and values, as well as vocational training options." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2023 Elsevier) ((en))
-
Literaturhinweis
The dreams they are a-changin': Mixed-methods longitudinal research on young people's patterns of orientation (2023)
Zitatform
Vogl, Susanne, Ona Valls, Raphaela Kogler & Franz Astleithner (2023): The dreams they are a-changin': Mixed-methods longitudinal research on young people's patterns of orientation. In: Österreichische Zeitschrift für Soziologie, Jg. 48, H. 3, S. 309-331. DOI:10.1007/s11614-023-00540-4
Abstract
"Am Ende der Neuen Mittelschule erleben junge Menschen einen wichtigen Übergang: In Österreich müssen sie dann über ihren weiteren Berufs- und Bildungsweg entscheiden. Dieser Übergang wird von Aspirationen und Entscheidungen gerahmt. In diesem Beitrag untersuchen wir Muster der Entstehung, sowie Stabilität und Wandel von Berufs- und Bildungsaspirationen. Basierend auf einer explorativen, längsschnittlichen Mixed Methods Studie mit Jugendlichen im Alter von 14 Jahren in der ersten Erhebungswelle nähern wir uns dem multidimensionalen Phänomen der Berufs- und Bildungsaspirationen an. Wir analysieren drei Wellen qualitativer Panelinterviews und entwickeln eine Verlaufstypologie des Orientierungsprozesses der jungen Menschen in Bezug auf Beruf und Bildung. In statistischen Analysen von drei Wellen einer Panelbefragung der selben Altersgruppe vergleichen und integrieren wir Ergebnisse zu Stabilität und Wandel der Aspirationen und analysieren den Einfluss sozio-demographischer Aspekt auf diese Muster. Anhang dieses Mixed Methods Längsschnittdesigns erlangen wir ein tiefergehendes Verständnis für die Gedanken, Vorstellungen und Sorgen der jungen Menschen während dieses Übergangs. Außerdem lernen wir mehr darüber, welche Ressourcen den Orientierungsprozess und die damit zusammenhängenden Muster prägen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
-
Literaturhinweis
Soziale Herkunft, Leistung und Aspiration beim Übergang nach der Mittelschule in den Wiener Bezirken (2023)
Zitatform
Vogtenhuber, Stefan (2023): Soziale Herkunft, Leistung und Aspiration beim Übergang nach der Mittelschule in den Wiener Bezirken. In: Österreichische Zeitschrift für Soziologie, Jg. 48, H. 3, S. 451-461. DOI:10.1007/s11614-023-00546-y
Abstract
"In diesem Artikel werden die primären und sekundären sozialen Herkunftseffekte in der Entscheidung über den weiteren Bildungsverlauf nach der Mittelschule (MS) in Wien untersucht. Im Zentrum steht dabei die Frage, ob sich beim Übergang aus dem bereits nach Leistung und sozialer Herkunft homogenisierten MS-Milieu weitere soziale Herkunftseffekte zeigen und ob diese Effekte systematisch zwischen den Wiener Bezirken variieren. Bedingt durch regionale Unterschiede in den schulischen Angebotsstrukturen unterscheiden sich auch die Bezirke Wiens erheblich nach dem Anteil der Schüler*innen, die in der unteren Sekundarstufe in eine MS oder in die Unterstufe einer Allgemeinbildenden höheren Schule gehen. Auf Basis einer Sekundäranalyse der Paneldaten des Projekts „Wege in die Zukunft“ zeigt sich, dass die Bildung der Eltern auch aus der MS heraus einen signifikanten Einfluss auf den Übergang in eine zur Matura führende Schule hat. Dabei gewinnen die sekundären, leistungsunabhängigen Herkunftseffekte an Bedeutung je geringer des MS-Anteil im Bezirk ist. In Bezirken mit hohem MS-Anteil, in denen die Lernumgebung im Hinblick auf die Zusammensetzung der Schüler*innen heterogener ist, ist der Übergang hingegen überwiegend von leistungsabhängigen Faktoren bestimmt. Das entspricht eher dem meritokratischen Ideal, wonach leistungsunabhängige Faktoren keinen Einfluss auf die Übergangschance haben sollten." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
-
Literaturhinweis
Pre-existing company contacts and premature termination of apprenticeship training in Germany (2023)
Zitatform
Weißmann, Markus & Tobias Roth (2023): Pre-existing company contacts and premature termination of apprenticeship training in Germany. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 87. DOI:10.1016/j.rssm.2023.100839
Abstract
"Using longitudinal data from Starting Cohort 4 of the German National Educational Panel Study (NEPS), we examined whether pre-existing strong ties and weak ties in the training company are associated with the risk of premature termination of apprenticeship training in Germany. This is highly relevant for the literature on social capital in the labor market since so far little is known about the role of social contacts for the turnover propensity of labor market entrants. By examining a potentially important factor for a successful labor market integration, our research also adds to both the school-to-work and the social stratification literature. Our empirical results are only partly consistent with our theoretically derived expectations. While contrary to our expectations, we found no association between strong ties and termination probability, weak ties were, as expected, associated with a lower probability of premature training termination among those apprentices who were trained in their desired occupation. Our main results, combined with several robustness checks, let us assume that this is due to better matched training situations." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))
-
Literaturhinweis
Eckpunkte einer regionalen Verbleibsstudie 2021 zur Deskription von Transitionsprozessen bei Jugendlichen aus dem Förderschwerpunkt Lernen (2023)
Werner, Birgit;Zitatform
Werner, Birgit (2023): Eckpunkte einer regionalen Verbleibsstudie 2021 zur Deskription von Transitionsprozessen bei Jugendlichen aus dem Förderschwerpunkt Lernen. In: Lernen fördern, Jg. 43, H. 1, S. 20-28.
Abstract
"(Bildungs-)biografische Übergänge wie beispielsweise von der Grundschule zur Sekundarstufe I oder auch von der Schule in die Ausbildung resp. Erwerbsarbeit sind "sowohl Zielperspektive als auch Anlass für pädagogisches Handeln". Eine regionale Studie zum nachschulischen Verbleib von Jugendlichen mit dem Förderschwerpunkt Lernen im Jahr 2021 (n = 106) geht zwei zentralen Fragen nach: Welche Verbleibswege lassen sich für die Jugendlichen rekonstruieren? Wie realisieren die Jugendlichen diesen Transitionsprozess? Das Spektrum der Ausbildungsberufe und Erwerbstätigkeiten zeigt eine Tendenz hin zu handwerklich-praktischen Tätigkeiten sowie sozialen, hauswirtschaftlichen und kaufmännischen Dienstleistungen. Die beruflich-soziale Integration benachteiligter Jugendlicher bewegt sich im Spannungsfeld zwischen der Bewältigung kritischer Lebensereignisse und der Wahrnehmung verschiedener Unterstützungssysteme." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Methodische Grundlagen und Forschungsdesign der Panelstudie (2023)
Wöhrer, Veronika ; Schels, Brigitte ; Astleithner, Franz ; Mataloni, Barbara; Vogl, Susanne ; Malschinger, Paul ;Zitatform
Wöhrer, Veronika, Susanne Vogl, Brigitte Schels, Barbara Mataloni, Paul Malschinger & Franz Astleithner (2023): Methodische Grundlagen und Forschungsdesign der Panelstudie. In: J. Flecker, B. Schels & V. Wöhrer (Hrsg.) (2023): Junge Menschen gehen ihren Weg, Göttingen, V&R unipress S. 29-56, 2022-07-01.
Abstract
"In der Studie "Wege in die Zukunft" werden Jugendliche aus Wien über fünf Jahre begleitet. Sie standen zum Zeitpunkt der Erstbefragung unmittelbar vor der Entscheidung, welchen Weg sie nach der NMS gehen wollen/sollen/können/werden. In diesem Kapitel stellen wir die methodischen Grundlagen des Projekts vor, vom Gesamtdesign über die Zielgruppe hin zu den Datenerhebungen im qualitativen und quantitativen Strang." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Vocational education and training and the green transition: A compendium of inspiring practices (2023)
Abstract
"The transition to an environmentally sustainable, circular and climate-neutral economy has significant social, economic and employment impacts. Ensuring that all citizens obtain the necessary knowledge, competences, skills and attitudes to cope with these changes is vital to a socially-just transformation of the EU. Vocational education and training (VET) has a key role to play to help young people and adults develop skills so they can thrive in their careers and lives. The European Education Area Working Group on VET and the Green Transition enables technical exchanges and contributions to help countries implement the principles and objectives of the Council Recommendation on vocational education and training, and the Osnabrück Declaration. As part of its mandate, this Working Group has collected a set of inspiring practices from across Europe, presented in a Compendium. These are the key lessons from those practices." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Instrumente des SGB III und des SGB II zur Unterstützung junger Menschen bei der Integration in den Arbeitsmarkt (2023)
Zitatform
(2023): Instrumente des SGB III und des SGB II zur Unterstützung junger Menschen bei der Integration in den Arbeitsmarkt. (Sachstand / Deutscher Bundestag, Wissenschaftliche Dienste WD 6 - 3000 - 070/23), Berlin, 30 S.
Abstract
"Die Integration junger Menschen in den Arbeitsmarkt stellt vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des zunehmenden Fachkräftemangels eine wichtige staatliche Aufgabe dar. Von zentraler Bedeutung sind dabei die Förderungsmaßnahmen nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch - Arbeitsförderung (SGB III) und dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch – Bürgergeld, Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II). Das SGB III sieht unter anderem Maßnahmen zur Berufsorientierung, zur Aus- und Weiterbildung sowie zur Unterstützung bei der Arbeitsplatzsuche vor. Hierbei werden junge Menschen am Übergang von der Schule ins Berufsleben gezielt gefördert, um ihre Qualifikationen und Fähigkeiten zu entwickeln und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Viele dieser Leistungen stehen auch Beziehern von Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II zur Verfügung, das SGB II bietet jedoch auch eigene Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung, von denen sich einige auch speziell an junge Menschen richten. Die vorliegende Arbeit soll einen knappen Überblick über die nach dem SGB III und dem SGB II bestehenden Fördermöglichkeiten geben. Die Darstellung beschränkt sich im Wesentlichen auf die Instrumente und Leistungen, die sich explizit an junge Menschen richten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Übergang von der Schule in den Beruf: Ergebnisse einer repräsentativen Befragung unter 14- bis 21-Jährigen zum Tag der Bildung 2023 (2023)
Abstract
"Im Auftrag der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und der Bertelsmann Stiftung hat forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH eine repräsentative Befragung von 1.075 Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 14 bis 21 Jahren zum Schwerpunktthema „Übergang von der Schule in den Beruf“ zum Tag der Bildung 2023 durchgeführt. Ziel der Befragung war es unter anderem zu ermitteln, was Jugendlichen und jungen Erwachsenen beim Übergang von der Schule in den Beruf wichtig ist, wie gut sie sich beim Erreichen ihres angestrebten Bildungsabschlusses unterstützt fühlen und wie sie das Bildungssystem in punkto Chancengleichheit aktuell und mit Blick in die Zukunft einschätzen. Einige Fragen aus vorangegangenen Erhebungen zur Einschätzung der Chancengleichheit im deutschen Bildungssystem und zu Fähigkeiten und Kenntnissen für die persönliche berufliche Zukunft wurden in der aktuellen Befragung erneut gestellt, um Zeitvergleiche vornehmen und mögliche Veränderungen im Zeitverlauf aufzeigen zu können. Die Erhebung wurde vom 16. August bis 25. September 2023 mithilfe des repräsentativen Online-Panels forsa.omninet durchgeführt. Die ermittelten Ergebnisse können lediglich mit den bei allen Stichprobenerhebungen möglichen Fehlertoleranzen (im vorliegenden Fall +/- 3 Prozentpunkte) auf die Gesamtheit der 14- bis 21-Jährigen in Deutschland übertragen werden. Die Untersuchungsbefunde werden im nachfolgenden Ergebnisbericht vorgestellt." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Berufsbildungsbericht 2023 (2023)
Zitatform
(2023): Berufsbildungsbericht 2023. (Berufsbildungsbericht ... / Bundesministerium für Bildung und Forschung), Bonn, 141 S.
Abstract
"Der Berufsbildungsbericht beschreibt die Lage auf dem Ausbildungsmarkt und die Situation zum Beginn des Ausbildungsjahres zum Stichtag 30. September 2022. Der Bericht zeigt einen Anstieg des Ausbildungsangebotes um 1,4 Prozent auf 544.000. Die traditionelle Ausbildungsnachfrage blieb im Vergleich zum Vorjahr unverändert (+0,0 Prozent auf 497.800). Die erweiterte Nachfrage nach Ausbildungsplätzen ging um 1,0 Prozent auf 535.500 zurück. Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im dualen System ist leicht um 0,4 Prozent auf 475.100 gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl unbesetzter Ausbildungsstellen um 9,0 Prozent auf 68.900. Für die Zahl der unversorgt gebliebenen Bewerberinnen und Bewerber ergab sich ein Rückgang um 7,8 Prozent auf 22.700 Personen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
-
Literaturhinweis
Berufsorientierung und betriebliche Ausbildung stärken, Weiterbildungsförderung Beschäftigter praxistauglich gestalten: Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Aus- und Weiterbildungsförderung (2023)
Abstract
"Zur Stärkung des Ausbildungsmarktes enthält der Gesetzentwurf mit der Einführung eines neuen Programms für Berufsorientierungspraktika und mit der Flexibilisierung der Einstiegsqualifizierung richtige Ansätze. Eine wichtige Klarstellung ist, dass in der Einleitung des Gesetzentwurfs jetzt explizit festgehalten wird, dass die Bundesregierung von der Einführung einer branchenübergreifenden Ausbildungsumlage zur Finanzierung der Ausbildungsgarantie Abstand nimmt. Auch das Bekenntnis zum Vorrang der betrieblichen Ausbildung ist wichtig. Die außerbetriebliche Berufsausbildung (BaE) kann nur dann eine Alternative sein, wenn alle Vermittlungsbemühungen in geeignete unbesetzte Ausbildungsplätze erfolglos geblieben sind. Eine zentrale Verbesserung gegenüber dem Referentenentwurf ist die Eingrenzung auf Regionen mit einer erheblichen Unterversorgung von mehr als 10 % für die Inanspruchnahme von BaE durch sog. marktbenachteiligte Jugendliche. Erforderlich bleibt eine Konkretisierung, unter welchen genauen Voraussetzungen (Bewerbungs- und Vermittlungsbemühungen) diese jungen Menschen förderberechtigt sind. Das Angebot von BaE muss den konkreten regionalen Bedarfen entsprechen und sich auf Berufe konzentrieren, in denen eine hohe Arbeitsmarktnachfrage besteht. Dies kann nur auf regionaler Ebene unter Einbeziehung der Sozialpartner entschieden werden." (Textauszug, IAB-Doku)
