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Dossier

Berufswahl

Was will ich werden? Welche Ausbildung, welches Studium passt zu mir und bietet langfristig sichere Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt? Die Wahl eines Berufes gehört zu den wichtigen biographischen Weichenstellungen, auch wenn sie heute keine Festlegung für ein ganzes (Berufs-)leben mehr darstellt. Sie hat Auswirkungen auf die spätere ökonomische Sicherheit, den sozialen Status und auf Chancen zur Entfaltung der Persönlichkeit.
Dieses Themendossier bietet eine Auswahl von Literatur- und Forschungsprojektnachweisen zur Berufswahlforschung in Deutschland und anderen Ländern. Sie gibt einen Überblick über theoretische Ansätze und empirische Befunde zur Erklärung des Berufswahlverhaltens, zu Motiven der Berufswahl bei besonderen Personengruppen sowie zu Bestimmungsgründen und Einflussfaktoren bei der Entscheidungsfindung.
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im Aspekt "Studienberechtigten"
  • Literaturhinweis

    Abitur und was dann?: junge Frauen und Männer zwischen Berufsorientierung und privater Lebensplanung (2002)

    Oechsle, Mechtild; Rosowski, Elke; Knauf, Helen; Maschetzke, Christiane;

    Zitatform

    Oechsle, Mechtild, Christiane Maschetzke, Elke Rosowski & Helen Knauf (2002): Abitur und was dann? Junge Frauen und Männer zwischen Berufsorientierung und privater Lebensplanung. In: Zeitschrift für Frauenforschung und Geschlechterstudien, Jg. 20, H. 4, S. 17-27.

    Abstract

    "Die Autorinnen untersuchen die Orientierungsprozesse am Ende der Sekundarstufe II bei jungen Frauen und jungen Männern. Sie fragen nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden in der Berufs- und Studienorientierung und untersuchen den Zusammenhang von Berufsorientierung und Lebensplanung. Es wird die Wahrnehmung der modernen Arbeitswelt und ihrer Anforderungen erhoben und welche individuellen Handlungsstrategien die Schülerinnen und Schüler für den Übergang von Schule in Ausbildung und Studium entwickeln. Neben der Analyse individueller Orientierungen und Strategien interessieren sich die Autorinnen für den Einfluss der Eltern, der Schule, der Peers und des Arbeitsamtes auf die Berufs- und Studienorientierung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Kein Bock auf Mechanik: zur Attraktivität naturwissenschaftlicher und technischer Fächer (2002)

    Renn, Ortwin ;

    Zitatform

    Renn, Ortwin (2002): Kein Bock auf Mechanik. Zur Attraktivität naturwissenschaftlicher und technischer Fächer. In: Neue Sammlung, Jg. 42, H. 3, S. 365-377.

    Abstract

    "Der Autor geht der Frage nach, warum immer weniger junge Menschen ein naturwissenschaftlich-technisches Studium aufnehmen. Mögliche Gründe für diese Abstinenz findet er nicht etwa in einer Technikfeindlichkeit der Jugendlichen, sondern in der Vernachlässigung des gestalterisch-konstruktiven Umgangs mit Technik im Alltag zugunsten des reinen Konsums: Es fehle den Jugendlichen an "Erfahrungen, Entdeckungen und Tüfteleien". Um dem Mangel abzuhelfen empfiehlt er, den Berufsalltag von Ingenieuren näher zu bringen und mehr lebensnahen Technikunterricht anzubieten, und zwar in einer "an den Phänomenen orientierten Vermittlung", die schon Kinder mit der faszinierenden "inneren Grammatik der Natur" vertraut macht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Studierende in "Männerfächern": eine Sonderauswertung der Konstanzer Studierendensurveys zu Aspekten der Sozio- und Bildungsbiografie (2002)

    Schreyer, Franziska; Bargel, Tino; Ramm, Michael;

    Zitatform

    Schreyer, Franziska, Michael Ramm & Tino Bargel (2002): Studierende in "Männerfächern". Eine Sonderauswertung der Konstanzer Studierendensurveys zu Aspekten der Sozio- und Bildungsbiografie. (IAB-Werkstattbericht 06/2002), Nürnberg, 13 S.

    Abstract

    In dem Beitrag wird untersucht, ob bzw. wie sich Frauen, die Fächer studieren, in denen der Frauenanteil laut Hochschulstatistik des Statistischen Bundesamtes unter 30 Prozent liegt, in verschiedenen sozialen und bildungsbiographischen Merkmalen von ihren männlichen Kommilitonen bzw. von Frauen in anderen Studienfächern unterscheiden. Datengrundlage sind sechs Erhebungen, die die AG Hochschulforschung zwischen 1985 und 1998 durchgeführt hat. Es wird festgestellt, dass Frauen bei der Studienfachwahl tradierte Geschlechtergrenzen eher überschreiten können, wenn sie über vergleichsweise gute, privilegierte und "überschüssige" Voraussetzungen verfügen. Dies zeigt sich etwa in der tendenziell höheren sozialen Herkunft der Studentinnen, die in Männerfächer eingemündet sind, in ihren vor allem an den Fachhochschulen "überwertigen" Hochschulbefähigungen, in ihrem höheren Anteil bei den Notenbesten im Abitur und möglicherweise auch an ihren an den Universitäten gerade angesichts ihrer sozialen Herkunft erstaunlich hohen Anteilen an absolvierten Berufsausbildungen. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schreyer, Franziska;
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  • Literaturhinweis

    Die Stabilität der Studienwahl als Funktion von Interessenkongruenz, Selbstkontrolle und intellektueller Leistungsfähigkeit (2001)

    Brandstätter, Hermann; Farthofer, Alois; Grillich, Ludwig;

    Zitatform

    Brandstätter, Hermann, Alois Farthofer & Ludwig Grillich (2001): Die Stabilität der Studienwahl als Funktion von Interessenkongruenz, Selbstkontrolle und intellektueller Leistungsfähigkeit. In: Psychologie in Erziehung und Unterricht, Jg. 48, H. 3, S. 200-218.

    Abstract

    "Die an der Universität Linz seit 1991 angebotenen Studienberatungstests sollen dazu beitragen, die Studien- bzw. Berufswahl von Maturanten aus Oberösterreich, die ein Studium an der Universität Linz in Erwägung ziehen, auf verlässliche Informationen über Anforderungen, Interessen und studienfeldspezifische Fähigkeiten zu gründen und so das Risiko von Fehlentscheidungen zu mindern. Die Studie sucht eine Antwort auf die Frage, welchen Einfluss die Rückmeldung der Interessenkongruenz (der Übereinstimmung des individuellen Interessenprofils mit dem studienfeldtypischen Interessenprofil) und der studienfeldspezifischen kognitiven Testleistungen auf die Studienwahl und die Stabilität dieser Wahl hat. 518 Maturanten hatten an den Studienberatungstests der Jahre 1991, 1993, 1995 und 1997 teilgenommen, von denen im Januar 1999, dem Zeitpunkt der Studienbefragung, 371 Personen einen Fragebogen zum Studienverlauf beantwortet haben. Davon studierten 348 Befragte oder hatten bereits ein Studium erfolgreich abgeschlossen. Es zeigte sich, dass die Interessenkongruenz die Studienwahl und deren Stabilität stärker beeinflusst als das Niveau der im Rahmen der Beratung rückgemeldeten kognitiven Testleistungen. Die Erwartung, der Einfluss der Interessenkongruenz sei bei Personen mit geringer Selbstkontrolle höher als bei Personen mit hoher Selbstkontrolle, hat sich nur teilweise bestätigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Theologiestudierende im Berufswahlprozeß: Erträge eines interdisziplinären Forschungsprojektes in Kooperation von Pastoraltheologie und Berufspsychologie (2001)

    Fürst, Walter; Neubauer, Walter; Kläden, Tobias; Feeser-Lichterfeld, Ulrich;

    Zitatform

    Fürst, Walter & Walter Neubauer (Hrsg.) (2001): Theologiestudierende im Berufswahlprozeß. Erträge eines interdisziplinären Forschungsprojektes in Kooperation von Pastoraltheologie und Berufspsychologie. (Empirische Theologie 10), Münster u.a.: LIT, 246 S.

    Abstract

    "Welche Berufe streben Studierende der katholischen Theologie an? Welche Vorstellungen von der eigenen Persönlichkeit und von verschiedenen theologischen Berufsalternativen sind hierbei im Spiel? Wie werden sie im konkreten Berufswahlverhalten umgesetzt? Diese Fragen waren Ausgangspunkt für das in Kooperation von Pastoraltheologie und Berufspsychologie durchgeführte empirische Forschungsprojekt "Entwicklung des beruflichen Selbstkonzeptes und Berufswahlverhalten von Theologinnen und Theologen", in dem knapp 1000 Theologiestudierende über ihre Berufsvorstellungen und -ziele befragt wurden. Der vorliegende Sammelband dokumentiert Konzeption und Erträge dieses interdisziplinären Forschungsprojektes und stellt sie zur Diskussion." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Lebensorientierungen und Studienmotivation von Studienanfängern (2000)

    Heublein, Ulrich; Sommer, Dieter;

    Zitatform

    Heublein, Ulrich & Dieter Sommer (2000): Lebensorientierungen und Studienmotivation von Studienanfängern. (HIS-Kurzinformationen 2000/A05), 39 S.

    Abstract

    "Die Lebensorientierungen der Studienanfänger haben einen wesentlichen Einfluss auf alle Bereich der Studieneinstellungen und des Studienverhaltens. Kennzeichnend für ihre Wertehierarchie ist dabei ihr Streben nach einem unabhängigen, selbständigen Leben in fester Partnerschaft. Viele haben vor, eine Familie zu gründen. Die Studierenden sind leistungsbereit, sie wollen aus ihrem Leben etwas machen, Erfolg haben und kreativ tätig sein. Für viele heißt das auch, zu einem anerkannten Fachmann im Beruf zu werden. Das Streben nach Autonomie erhöht das Niveau fast aller Anforderungen, die die Studienanfänger an das Studium und an sich stellen. Bei dieser Lebensstrategie ist die Studienwahl vor allem durch berufsbezogene Erfolgsambitionen gepr gt. Noch stärker streben sie allerdings nach einem Studium, das ihnen beruflichen Erfolg und Aufstieg verspricht, wenn ihre gesamte Lebensorientierung von Erfolgs- und Leistungsabsichten dominiert wird. Die Studienanfänger erwarten dann von der Hochschule mehr als andere die Vermittlung von Führungsfähigkeiten im Studium. Auch hedonistische Lebensziele begünstigen eine extrinistische Studienwahl. Nur mit Studienfächern, die zu wirtschaftlich erfolgreichen Berufsfeldern führen, lässt sich ein auf Annehmlichkeiten und Genuss ausgerichtetes Leben führen. Soziale Lebensziele korrespondieren mit einer sozial motivierten Studienwahl; es werden Studienfächer gesucht, die berufliche Möglichkeiten für sozialen Kontakt und Hilfe für andere eröffnen und gleichzeitig persönliche Entfaltung erlauben. Vom Studium wird dann vor allem die Vermittlung praktisch-sozialer sowie allgemein fächerübergreifender Fähigkeiten erwartet. Kreativität als Lebensziel erhöht die Bedeutung sowohl interessen- und neigungsgeleiteter Beweggründe als auch von wissenschaftlichen Motiven bei der Studienwahl. Ebenfalls soziale Motive spielen dann eine größere Rolle. Die entsprechenden Studienanfänger erwarten von ihrem Studium besonders den Erwerb intellektueller und allgemein fächerübergreifender Fähigkeiten sowie sozialer Kompetenz. Die Zukunftsorientierungen und Studienerwartungen der neubeginnenden Studierenden greifen allerdings noch häufig auf Berufsbilder zurück, die eher einem traditionellen Verständnis entspringen als heutigen Bedingungen und Tendenzen in der Arbeitswelt. Der zunehmende Flexibilisierungsdruck und Bedarf an fächerüberschreitenden Qualifikationen ist noch nicht in den Vorstellungen der Studierenden angekommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wichtigkeit und erwartete Realisierbarkeit von beruflichen und privaten Zielen als Prädiktoren für Geschlechtsunterschiede in der Attraktivität einer Universitätstätigkeit (2000)

    Spies, Kordelia; Schute, Manuela;

    Zitatform

    Spies, Kordelia & Manuela Schute (2000): Wichtigkeit und erwartete Realisierbarkeit von beruflichen und privaten Zielen als Prädiktoren für Geschlechtsunterschiede in der Attraktivität einer Universitätstätigkeit. In: Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie, Jg. 44, H. 2, S. 90-95.

    Abstract

    "Die Untersuchung beschäftigt sich mit Geschlechtsunterschieden in der Attraktivität einer Universitätstätigkeit und geht der Frage nach, inwieweit solche Geschlechtsdifferenzen auf Unterschiede in der Wichtigkeit und der im Rahmen einer Universitätstätigkeit erwarteten Realisierbarkeit verschiedener beruflicher und privater Ziele zurückzuführen sind. An der Fragebogenstudie nahmen 98 Studierende (46 Frauen, 52 Männer) höherer Semester in den Fächern Biologie und Mathematik teil. Im Vergleich zu Männern beurteilen Frauen eine Universitätstätigkeit als weniger attraktiv. Männer bewerteten die Ziele 'technischer Fortschritt' und 'Wissenschaft' höher als Frauen, während Frauen den Bereichen 'Kollegialität', 'Teilzeitarbeit' und 'Erziehungsurlaub' eine größere Bedeutung zumaßen. Bezüglich der im Rahmen einer Universitätstätigkeit erwarteten Realisierbarkeit der Ziele erwarteten Frauen stärker als Männer, das Ziel, Kinder zu haben, nicht oder nur schwer mit einer Universitätstätigkeit vereinbaren zu können. Die gefundenen Geschlechtsunterschiede in der Attraktivität einer Universitätstätigkeit wurden durch Geschlechtsdifferenzen in der Wichtigkeit der Ziele 'Wissenschaft', 'Kollegialität' und 'Teilzeitarbeit' vermittelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Traumberuf Lehrer/in?: Berufsmotive und die (Un)Sicherheit der Berufsentscheidung (2000)

    Ulich, Klaus;

    Zitatform

    Ulich, Klaus (2000): Traumberuf Lehrer/in? Berufsmotive und die (Un)Sicherheit der Berufsentscheidung. In: Die Deutsche Schule, Jg. 92, H. 1, S. 41-53.

    Abstract

    Im Rahmen eines Projektes über die Berufswahlmotive von Lehramtsstudierenden wurden an sechs Hochschulen 785 Studierende zu Motivationen und zur Sicherheit der Berufsentscheidung befragt. Dabei spielen Motive der Berufswahl, Studiengang und Geschlecht eine Rolle. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Trendwende in der Studierneigung? Die Studien- und Berufswahl von Studienberechtigten des Abschlussjahrgangs 2000 in Sachsen: eine empirische Untersuchung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Dresden (2000)

    Wolter, Andrä; Lenz, Karl; Winter, Jana;

    Zitatform

    Wolter, Andrä, Karl Lenz & Jana Winter (2000): Trendwende in der Studierneigung? Die Studien- und Berufswahl von Studienberechtigten des Abschlussjahrgangs 2000 in Sachsen. Eine empirische Untersuchung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Dresden. Dresden, 55 S., Anhang.

    Abstract

    Die 1990er Jahre zeichneten sich, wie ein Befragung im Jahre 1996 ergab, durch eine geringe Studierneigung der Abiturientinnen und Abiturienten in Sachsen wie auch im gesamten Bundesgebiet, in erster Linie aber in den neuen Bundesländern, aus. Eine erste Wiederholungsstudie 1998 stellte nahezu keine Veränderungen in der Studierbereitschaft fest. Der Bericht umfasst die Ergebnisse der zweiten Wiederholungsstudie zur Studien- und Berufswahl der Studienberechtigten des Abschlussjahrgangs 2000 und belegt, dass die Studierneigungen der (angehenden) sächsischen Studienberechtigten zu Beginn des neuen Jahrtausends gegenüber den Werten aus den neunziger Jahren erstmals deutlich zugenommen hat. Parallel dazu entwickelt sich das Interesse an einer Berufsausbildung rückläufig. Nach den vorliegenden Daten sind die Hauptgründe für den Anstieg der Studierbereitschaft die Verbesserung des arbeitsmarktpolitischen Klimas hinsichtlich der zukünftigen Berufschancen von Hochschulabsolventen und die Verringerung der Unterschiede in der Studierneigung zwischen verschiedenen Teilgruppen. So fällt der Zuwachs unter jungen Frauen aus den mittleren sozialen Herkunftsgruppen und unter Schülern und Schülerinnen mit durchschnittlichen oder unterdurchschnittlichen Leistungen besonders hoch aus. Es zeigt sich aber, dass die Studierneigung weiterhin nach sozialer Herkunft differenziert ist. Verstärkungsmerkmale sind u.a. Herkunft aus einer Akademikerfamilie, überdurchschnittliche Schulleistungen und eine eher postmaterialistische Interessenorientierung.' (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Die Attraktivität von technischen und ingenieurwissenschaftlichen Fächern bei der Studien- und Berufswahl junger Frauen und Männer (2000)

    Zwick, Michael M.; Renn, Ortwin ;

    Zitatform

    Zwick, Michael M. & Ortwin Renn (2000): Die Attraktivität von technischen und ingenieurwissenschaftlichen Fächern bei der Studien- und Berufswahl junger Frauen und Männer. Stuttgart, 121 S.

    Abstract

    "Warum studieren immer weniger Menschen in Baden-Württemberg Natur- und Ingenieurwissenschaften? Der Bedarf an Ingenieuren ist heute offensichtlich hoch, die Zahl derer, die ein ingenieurwissenschaftliches Studium beginnen, sinkt aber seit Jahren und hat sich erst in jüngster Zeit etwas stabilisiert. Die Autoren untersuchen die strukturellen, demographischen Gründe sowie die Motive von Schülern und Studenten für die Studienfachwahl. Erstaunlich für alle: Nicht die Karriereaussichten oder die Arbeitsplatzsicherheit sind die wesentlichen Motive für die Wahl eines Studienfaches, sondern vielmehr das persönliche Interesse am Fach, die eigene Neigung und Empfehlungen durch die primäre Bezugsgruppe, wie Eltern, Lehrer und Freunde." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ingenieurin versus Pädagoge: berufliche Werthaltungen nach Beendigung des Studiums (1999)

    Abele, Andrea E. ; Schute, Manuela; Andrä, Miriam S.;

    Zitatform

    Abele, Andrea E., Manuela Schute & Miriam S. Andrä (1999): Ingenieurin versus Pädagoge. Berufliche Werthaltungen nach Beendigung des Studiums. In: Zeitschrift für Pädagogische Psychologie, Jg. 13, H. 1/2, S. 84-99.

    Abstract

    "In der Erlanger Längsschnittstudie zur beruflichen Entwicklung von Akademikerinnen und Akademikern wurden bei N = 1500 Absolvierenden und sämtlicher an der Universität gelehrter Fachrichtungen berufliche Werthaltungen und retrospektive Studienwahlgründe erfragt. Geschlechtsspezifische Unterschiede in beruflichen Werthaltungen sollten insbesondere über Selektionseffekte vermittelt sein, während fachspezifische Sozialisationseffekte potentielle Geschlechtsunterschiede nivellieren. Die Befunde zeigen, daß Selektionseffekte schulischer Interessen (Lieblingsfächer, die geschlechtsspezifisch variieren) auf die Studienfachwahl bestehen. Innerhalb der Fächer unterscheiden sich die Gründe für die Studienfachwahl und auch die Berufsorientierungen bei der Studiumsgestaltung zwischen Frauen und Männern nicht. Bei den beruflichen Werthaltungen bestehen zwischen den Fächern Unterschiede, während innerhalb der Fächer nur minimale Geschlechtseffekte zu beobachten sind. Gefolgert wird, daß (a) Fachunterschiede in beruflichen Werthaltungen bedeutsamer sind als Geschlechtsunterschiede sowie daß (b) innerhalb von Fächern die nach dem Examen bestehenden beruflichen Werthaltungen kein Prädikator für potentiell geschlechtsdifferente Berufsverläufe sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Image der Landwirtschaft und des Agrarstudiums bei Gymnasiallehrern und Gymnasiasten (1999)

    Hamm, Ulrich; Biernat, Katrin; Müller, Martin ; Klämt, Gundula;

    Zitatform

    Hamm, Ulrich, Katrin Biernat, Gundula Klämt & Martin Müller (1999): Image der Landwirtschaft und des Agrarstudiums bei Gymnasiallehrern und Gymnasiasten. (Schriftenreihe der Fachhochschule Neubrandenburg. Reihe A 10), Neubrandenburg, 105 S.

    Abstract

    "Aufgrund des hohen und künftig noch steigenden Bedarfes an landwirtschaftlichen Fach- und Führungskräften in Mecklenburg-Vorpommern ist es wichtig, in Erfahrung zu bringen, welches Image die Landwirtschaft und insbesondere eine landwirtschaftliche Ausbildung an einer Hochschule bei Schülern und Lehrern hat. Nur mit entsprechenden Kenntnissen hierüber kann festgestellt werden, ob, wo und inwiefern das Image bei diesen Zielgruppen verbessert werden muß, um den künftigen Bedarf des Agrarsektors an gut ausgebildeten Fach- und Führungskräften decken zu können.
    Ziel dieser Arbeit ist es daher, das Image der Landwirtschaft und des Agrarstudiums bei Gymnasiallehr
    ern und Gymnasiasten der Oberstufe in Mecklenburg-Vorpommern zu analysieren. Beleuchtet werden soll hierbei, inwieweit sich die Einstellungen von Lehrern und Schülern zur deutschen Landwirtschaft gleichen bzw. unterscheiden und welchen Quellen sie Informationen über die Landwirtschaft entnehmen.
    Für die Fachhochschule Neubrandenburg, die die Durchführung dieser Studie finanziert hat, bestand darüber hinaus das Interesse, den Bekanntheitsgrad dieser Fachhochschule im allgemeinen und des Studienganges Agrarwirtschaft im besonderen zu erheben. Darüber hinaus interessierte, welches Image ein Fachhochschulstudium bei Gymnasiasten und Gymnasiallehrern hat, da dieser Hochschultyp ja erst nach der Wiedervereinigung in den neuen Bundesländern eingerichtet worden ist."
    Die Studie basiert auf einer Befragung von Schülern und Lehrern an 24 Gymnasien in Mecklenburg-Vorpommern im Frühjahr 1998. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Studierwilligkeit und Arbeitsmarkt: Ergebnisse einer Befragung von Gymnasiasten in Sachsen-Anhalt (1999)

    Lischka, Irene;

    Zitatform

    Lischka, Irene (1999): Studierwilligkeit und Arbeitsmarkt. Ergebnisse einer Befragung von Gymnasiasten in Sachsen-Anhalt. (HoF-Arbeitsberichte 1999/05), S. 1-104.

    Abstract

    "Die veränderte Nachfrage nach Hochschulbildung in Deutschland, insbesondere in den neuen Bundesländern wird pauschal häufig mit der veränderten Arbeitsmarktsituation begründet. Mit den Untersuchungen, einer Befragung von Gymnasiasten aus Regionen unterschiedlicher Arbeitsmarktlage innerhalb des Bundeslandes mit der höchsten Arbeitslosigkeit in Deutschland, wurden entsprechende Annahmen detailliert hinterfragt. Sie ergaben ein sehr differenziertes Bild der Zusammenhänge zwischen Studierwilligkeit und Arbeitsmarkt vor dem Hintergrund der Tatsache, daß den Weg zum Abitur im Prinzip bereits nur solche Schüler wählen, deren Eltern im Ergebnis der Umstrukturierung in einer guten beruflich-sozialen Situation sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Ausbildungsentscheidung deutscher Abiturienten: eine multinomiale Logit Analyse auf Basis des Sozio-ökonomischen Panels (1999)

    Merz, Monika; Schimmelpfennig, Axel;

    Zitatform

    Merz, Monika & Axel Schimmelpfennig (1999): Die Ausbildungsentscheidung deutscher Abiturienten. Eine multinomiale Logit Analyse auf Basis des Sozio-ökonomischen Panels. In: L. Bellmann & V. Steiner (Hrsg.) (1999): Panelanalysen zu Lohnstruktur, Qualifikation und Beschäftigungsdynamik (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 229), S. 249-261.

    Abstract

    Die Autoren untersuchen mit den Daten des Sozio-ökonomischen Panels die Ausbildungsentscheidung von Abiturienten in Deutschland mittels eines diskreten Entscheidungsmodells (multinomiales Logit-Modell). Dabei werden die Alternativen berufliche Ausbildung, berufliche Ausbildung mit anschließendem Studium und ausschließliches Studium betrachtet. Von den individuellen Eigenschaften haben die Variablen Alter beim Abitur und das Qualifikationsniveau der Eltern den stärksten Einfluß auf die Ausbildungsentscheidung. Weitere wichtige Einflußfaktoren sind qualifikationsspezifische Arbeitslosenquoten und die Erwartungen über zukünftige Arbeitsmarktperspektiven. Männliche Abiturienten orientieren sich außerdem auch an erwarteten Einkommensunterschieden. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Kunstgeschichte: Ein von Frauen favorisiertes Studienfach: zur Berufsfindung von Kunsthistorikerinnen in Bayern (1999)

    Stewart, Gerdi;

    Zitatform

    Stewart, Gerdi (1999): Kunstgeschichte: Ein von Frauen favorisiertes Studienfach. Zur Berufsfindung von Kunsthistorikerinnen in Bayern. In: Frauenforschung, Jg. 17, H. 3, S. 60-65.

    Abstract

    "In welchen Beschäftigungsbereichen bewerben sich Kunsthistorikerinnen und wo finden sie eine Stelle? Wie können sie sich während des Studiums auf eine berufliche Tätigkeit vorbereiten? Wie bewerten sie ihr Studium aus der Sicht der Qualifikationsanforderungen ihres derzeitigen Arbeitsplatzes und wie würden sie mit diesem Wissen ihr Studium gestalten? Das Bayerische Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung ist diesen Fragen nachgegangen und hat 1 200 Absolventinnen und Absolventen von kunsthistorischen Studiengängen aus fünf Absolventenjahrgängen zwischen 1988 und 1996 an bayerischen Universitäten nach ihrer Beschäftigungssituation befragt und um eine Bewertung ihrer berufsrelevanten Studienerfahrungen gebeten. Dazu wurden Expertengespräche mit fachnahen Arbeitgebern geführt. Bei einer Rücklaufquote von 33% haben 320 Kunsthistorikerinnen und Kunsthistoriker an der Befragung teilgenommen. Fast drei Viertel waren Frauen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ingenieurstudium und Berufsperspektiven: Sichtweisen, Reaktionen und Wünsche der Studierenden (1998)

    Bargel, Tino; Ramm, Michael;

    Zitatform

    Bargel, Tino & Michael Ramm (1998): Ingenieurstudium und Berufsperspektiven. Sichtweisen, Reaktionen und Wünsche der Studierenden. Bonn, 230 S.

    Abstract

    "Der Bericht liefert empirisch abgesicherte Informationen über berufliche Erwartungen, Reaktionen auf den Arbeitsmarkt, Studiensituation, Motivation und Beratungsbedarf bei den Studierenden der Ingenieurwissenschaft in den Jahren 1985 bis 1995. Er ist eine Sonderauswertung einer umfassenden, repräsentativen Langzeitstudie zur 'Studiensituation und den studentischen Orientierungen'; bei der seit 1983 regelmäßig rund 10.000 deutsche Studierende an Universitäten und Fachhochschulen befragt werden, darunter jeweils über 1.000 Ingenieurstudierende. Anhand des zeitlichen Vergleichs über fünf Erhebungen zwischen 1985 und 1995 werden Einzelanalysen für die Fachrichtungen Maschinenbau, Elektrotechnik und Bauingenieurwesen vorgelegt. Der Bericht zeigt auf, wie sich die Einschätzung der individuellen Berufsaussichten der Ingenieurstudierenden unter Einfluß der Arbeitsmarktsituation in den letzen 10 Jahren entwickelt hat. Sie sind im Maschinenbau und in der Elektrotechnik gänzlich anders verlaufen als im Bauingenieurwesen. Die Ergebnisse der Studie belegen aus der Sicht der Studierenden die Effekte eines ungünstigen Arbeitsmarktes für die Studienaufnahme und die Fachwahlmotive. Die Belastungen im Studium werden von den Studierenden deutlich stärker empfunden bei gleichzeitig deutlich geringerer Fachidentifikation. Bestätigt haben sich die im Ingenieurdialog aufgezeigten Defizite bei der Ingenieurausbildung. Die Urteile der Studierenden decken sich mit diesen Befunden weitgehend. Auch die Studierenden fordern nachdrücklich eine Reform der Ausbildung hin zu einer stärkeren Förderung von mehr fachübergreifenden Bezügen und stärkerem Praxisbezug im Studium, vor allem an den Universitäten. Sie betonen die Notwendigkeit von EDV- und Computerkenntnissen, die Nützlichkeit von Fremdsprachenkenntnissen und Auslandsstudienaufenthalten. Über die Reform der Studieninhalte hinaus gibt die Studie aber auch Anregungen für wichtige Aktionsfelder. So ist das Potential für Selbständige und Existenzgründer unter den Ingenieurstudierenden groß. Es fehlen ihnen aber offensichtlich die nötigen fachübergreifenden Kenntnisse. Die von Bund und Ländern eingeleiteten Maßnahmen zur Förderung der Existenzgründer aus Hochschulen, bei denen der ingenieurwissenschaftliche Bereich einen Schwerpunkt bildet, fällt daher bei den Studierenden auf fruchtbaren Boden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Das Studium der Informatik aus der Sicht der Studentinnen und Studenten: eine Untersuchung an 15 bundesdeutschen Universitäten (1998)

    Schinzel, Britta; Zimmer, Christine; Wegerle, Andrea; Klein, Karin;

    Zitatform

    Schinzel, Britta, Karin Klein, Andrea Wegerle & Christine Zimmer (1998): Das Studium der Informatik aus der Sicht der Studentinnen und Studenten. Eine Untersuchung an 15 bundesdeutschen Universitäten. In: Frauenforschung, Jg. 16, H. 3, S. 76-93.

    Abstract

    Immer weniger Frauen entschließen sich in den letzten Jahren dazu, ein Studium der Informatik zu beginnen. Ziel der 1993 bis 1995 an Studentinnen und Studenten der Informatik an verschiedenen Studienorten und zu verschiedenen Zeitpunkten ihres Studiums durchgeführten Untersuchung war es, den Zugang zum Studium und die Studiensituation zu beleuchten.
    Für die Phase bis zur Aufnahme eines Informatikstudiums, wie sie sich anhand der Aussagen der befragten Studierenden nachzeichnen läßt, waren die folgenden Fragen leitend:
    - Welche Faktoren beeinflussen die Ausbildungswahl?
    - Welche Gründe geben die Studierenden für die Studienfachwahl Informatik an?
    - Welche Erwartungen hatten die Studierenden in bezug auf das Informatikstudium?
    In bezug auf die Studiensituation wurde den Fragen nachgegangen:
    - Welche der Erwartungen werden im Verlauf des Studiums erfüllt, welche nicht?
    - Wie hoch ist die Leistungsbereitschaft für das Studium?
    - Wie gestaltet sich die Studiensituation für die Studentinnen und Studenten und wie wird der Studienalltag geweils erlebt?
    - Wird an einem Studienfachwechsel oder an einen Studienabbruch gedacht? (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Berufswahlmotive angehender LehrerInnen: eine Studie über Unterschiede nach Geschlecht und Lehramt (1998)

    Ulich, Klaus;

    Zitatform

    Ulich, Klaus (1998): Berufswahlmotive angehender LehrerInnen. Eine Studie über Unterschiede nach Geschlecht und Lehramt. In: Die Deutsche Schule, Jg. 90, H. 1, S. 64-78.

    Abstract

    Gestützt auf die Darstellung einiger empirischer Untersuchungen zur Motivation für den LehrerInnen-Beruf und auf einige Befragungen im Rahmen psychologischer Lehrveranstaltungen für Lehramtsstudierende an der Universität München (n=152, 1995-1996) versucht der Autor, Motivkonstellationen zu differenzieren, die die Berufswahl von Lehramtsstudent(inn)en bestimmen. Dabei werden lehramtsspezifische und geschlechtsspezifische Unterschiede in den Berufswahlmotiven aufgezeigt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Berufs- und Arbeitsmarktorientierungen der Studierenden: Entwicklungen in der ersten Hälfte der 90er Jahre (1997)

    Ramm, Michael; Bargel, Tino;

    Zitatform

    Ramm, Michael & Tino Bargel (1997): Berufs- und Arbeitsmarktorientierungen der Studierenden. Entwicklungen in der ersten Hälfte der 90er Jahre. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 212), Nürnberg, 374 S.

    Abstract

    "Angesichts der wechselnden Konjunktur auf dem akademischen Arbeitsmarkt ist Wissen um die Orientierungen von Studierenden gegenüber Studium, Beruf und Arbeitsmarkt von großer Bedeutung, nicht zuletzt um bei ihrer beruflichen Beratung berücksichtigt werden zu können. Die in dieser Studie vorgelegten studentischen Stellungnahmen zu diesem vielschichtigen Themenkomplex basieren im wesentlichen auf zwei umfangreichen Erhebungen im WS 1992/93 und WS 1994/95, bei denen jeweils ca. 9.000 Studierende an 22 Hochschulen in den alten und neuen Ländern befragt wurden.
    Die leitenden Fragestellungen des Berichtes beziehen sich auf die Stabilität oder den Wandel studentischer Sichtweisen und auf Unterschiede und Angleichungen zwischen den Studierenden in den alten und neuen Ländern. Unter den vielfältigen und differenzierten Befunden sind zwei Veränderungen hervorzuheben, weil sie erhebliche Folgen für die Studierenden und das Studium haben.
    Die individuellen Berufsaussichten wie die allgemeine Arbeitsmarktentwicklung werden von den Studierenden zunehmend als schlechter beurteilt, besonders auch von Studierenden an Fachhochschulen und in natur- und ingenieurwissenschafltichen Studiengängen. Die Belastungen im Studium aufgrund der als schlechter eingeschätzten Berufsperspektiven haben stark zugenommen. Sie tragen zur Lösung der Fachidentifikation bei und verstärken die Neigung zum Studienabbruch.
    Die Erwerbstätigkeit der Studierenden in der Vorlesungszeit ist weiter angestiegen, zum Teil weil sie vermehrt zur Finanzierung des Studiums darauf angewiesen sind. Die Erwerbstätigkeit geht zu Lasten der Teilnahme an Lehrveranstaltungen und des Zeitaufwandes für das Selbststudium. Bei umfänglicher Erwerbstätigkeit, von mehr als acht Stunden pro Woche im Semester, wird der Studienabschluß häufiger hinausgeschoben und die Studienzeit verlängert sich.
    Beide Entwicklungen enthalten einige hochschul- und gesellschaftspolitische Brisanz. Denn sie führen zu Auflösungen und Brüchen in der Studentenrolle und vermindern die Konsistenz des Hochschulstudiums. Bei Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt wollen die Studierenden in den alten und neuen Ländern zwar weiterhin flexibel reagieren; sie akzeptieren finanzielle Einbußen und zusätzliche Belastungen, wenn sie dadurch ihre beruflichen Vorstellungen verwirklichen können. Dennoch ist für immer mehr Studierende die Grenze des "Zumutbaren" überschritten. Deshalb nimmt nicht nur ihre Nachfrage nach beruflicher Beratung zu, sondern die Studierenden fordern auch dringlicher günstigere Arbeitsmarktbedingungen für Hochschulabsolventen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildung, Beruf, Studium: zum Entscheidungsverhalten von dual ausgebildeten Fachkräften mit Studienberechtigung (1997)

    Ulrich, Joachim Gerd; Krekel, Elisabeth M.; Herget, Hermann;

    Zitatform

    Ulrich, Joachim Gerd, Elisabeth M. Krekel & Hermann Herget (1997): Ausbildung, Beruf, Studium. Zum Entscheidungsverhalten von dual ausgebildeten Fachkräften mit Studienberechtigung. In: (1997): HIS-Kurzinformationen, 1997/A04, S. 19-31.

    Abstract

    "Eine genuine Neigung der Studienberechtigten, die mit einer dualen Ausbildung beginnen, diese Phase ihrer beruflichen Entwicklung aber lediglich als Durchgangsstation bzw. als Propädeutik und Basisqualifikation ihrer anschließenden universitären Ausbildung nutzen, ist nur relativ selten zu erkennen. Ein Teil der Studienberechtigten sieht seine Begabung offenbar eher im praktischen Bereich und schließt für sich ein Studium als geeignete Form der beruflichen Qualifizierung aus. Darüber hinaus sind die Ansprüche vieler Studienberechtigte an Karriere- und Aufstiegsmöglichkeiten nicht so ausgeprägt, so daß sich hier für die Unternehmen ein wichtiges Reservoir an qualifizierten Sachbearbeitern und Facharbeitern eröffnet. Aber auch diejenigen, die eher zu den leistungsstärkeren Auszubildenden gehören, zeigen sich zu einem beträchtlichen Teil aufgeschlossen für betriebliche und berufliche Entwicklungsmöglichkeiten außerhalb des Hochschulsystems. Allerdings stellen diese Studienberechtigte auch höhere Ansprüche an ihre weiteren Entwicklungsmöglichkeiten im Anschluß an die Ausbildung. Bei einer verstärkten Forcierung personalpolitischer Maßnahmen zur systematischen Förderung leistungsstarker Fachkräfte mit Studienberechtigung können hier beträchtliche Effekte hinsichtlich der Gewinnung und Sicherung von qualifiziertem Personal eingeplant werden. Dabei scheint es vor allem darauf anzukommen, Nachwuchsförderprogramme im Gespräch mit den jungen Fachkräften zu "individualisieren", d.h. den einzelnen konkrete Möglichkeiten ihrer beruflichen Entwicklung zu verdeutlichen. Bleiben diese Gespräche und Förderungsmaßnahmen aus, empfinden viele Studienberechtigte die duale Ausbildung als eine Sackgasse, die sie durch den Wechsel an eine Hochschule zu überwinden versuchen. Ein Wechsel wird aber auch dann verstärkt in Betracht gezogen, wenn die jungen Fachkräfte kein Übernahmeangebot erhalten hatten und alternative Beschäftigungsmöglichkeiten angesichts eines angespannten Arbeitsmarktes begrenzt sind. Dies gilt selbst für solche Studienberechtigte, die ursprünglich überhaupt nicht an ein Studium gedacht hatten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufsfindung und Berufsverläufe von Germanistinnen und Germanisten: eine empirische Untersuchung über Absolventinnen und Absolventen der Fächergruppe Deutsche Philologie der FU Berlin (Examensjahrgänge 1986-1992) (1996)

    Böhnke, Petra;

    Zitatform

    Böhnke, Petra (1996): Berufsfindung und Berufsverläufe von Germanistinnen und Germanisten. Eine empirische Untersuchung über Absolventinnen und Absolventen der Fächergruppe Deutsche Philologie der FU Berlin (Examensjahrgänge 1986-1992). Berlin, 90 S.

    Abstract

    Anliegen dieser Untersuchung von Examinierten der Fächergruppe Deutsche Philologie der Freien Universität Berlin aus den Jahren 1986 bis 1992 ist das konkrete Informationsbedürfnis, welche Arbeitsbereiche Germanistinnen und Germanisten in welchem Maße erschlossen haben. An der schriftlichen, überwiegend standardisierten Befragung nahmen 177 Magisterabsolventinnen und -absolventen teil. Die Rücklaufquote betrug 17,4 Prozent. Für geisteswissenschaftliche Magisterstudiengänge im allgemeinen gilt eine schwierige Berufsfindungsphase mit einer nur langsam voranschreitenden Konsolidierung in den ersten Jahren nach dem Examen. Die Ergebnisse der Studie zur Teilgruppe der Germanisten bestätigen diese Befunde. Mehr als zwei Drittel der Befragten sind in traditionellen germanistiknahen Berufsfeldern untergekommen: im Journalismus, in der Wissenschaft, im Kultur- und Bildungswesen. Der Berufseinstieg ist in der Regel mit einer Vielzahl unsicherer Beschäftigungsverhältnisse wie Praktika, freier Mitarbeit und Zeitverträgen verbunden. Berufserfahrungen, Kontakte und Zusatzqualifikationen sind maßgebend für eine Etablierung. Darüber hinaus führt die Notwendigkeit der Existenzsicherung in einer wachsenden Zahl von Fällen zu Umschulungen und Ausbildungen, die Tätigkeiten im wirtschaftsnahen oder sozialen Bereich einleiten. Die ausgewiesenen Arbeitslosenzahlen gehen nicht über das Maß allgemeiner Akademikerarbeitslosigkeit hinaus. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Interessen bei Jugendlichen (1996)

    Hasebrook, Joachim; Gremm, Markus;

    Zitatform

    Hasebrook, Joachim & Markus Gremm (1996): Berufliche Interessen bei Jugendlichen. In: Zeitschrift für Pädagogische Psychologie, Jg. 10, H. 2, S. 85-97.

    Abstract

    "Aktuelle Tendenzen auf dem Arbeitsmarkt üben einen hohen Qualifizierungsdruck auf Jugendliche aus und erfordern eine bessere pädagogische und psychologische Betreuung in Phasen der Berufsorientierung. Ein Kernkonzept ist dabei die Fähigkeits- und Interessendiagnostik. Es werden zwei Befragungen mit insgesamt 426 Schülerinnen und Schüler zu verschiedenen Aspekten beruflicher Interessen und Einstellungen geschildert. Eine wesentliche Fragestellung der Untersuchung ist, ob sich Strukturen innerhalb dieser Interessen und Einstellungen finden lassen. Interessen und Einstellungen werden für Haupt- und Realschüler sowie Gymnasiasten und Fachoberschüler der Sekundarstufe II getrennt erhoben. Die Ergebnisse zeigen, daß die Interessensstruktur der Haupt- und Realschüler relativ einfach gegliedert und nicht der Situation auf dem Arbeitsmarkt angemessen ist. Gymnasiasten haben ein noch einfacheres Bild betrieblicher Ausbildungen, verfügen dafür aber über eine stark vernetzte Interessenstruktur hinsichtlich akademischer Berufe. Praktische Folgerungen und Verwendungsmöglichkeiten derErgebnisse werden diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Studienwahlprozeß bei türkischen Bildungsinländern an Hochschulen des Landes NRW (1996)

    Sen, Faruk; Ceviker, Esin;

    Zitatform

    (1996): Der Studienwahlprozeß bei türkischen Bildungsinländern an Hochschulen des Landes NRW. (Studien und Arbeiten des Zentrums für Türkeistudien 19), Opladen: Leske und Budrich, 102 S.

    Abstract

    "In dem Untersuchungsbericht wird die Studienwahlsituation türkischer Bildungsinländer beleuchtet. Dabei wird u.a. aufgezeigt, wie weit bereits bestehende Studienberatungsangebote von der Zielgruppe genutzt bzw. nicht genutzt werden und wie weit diese Angebote auf das besondere Anliegen dieser Personengruppe ausgerichtet sind. Dabei soll aus der Darstellung der Studien- und Lebenssituation ein Maßnahmekatalog für eine gezielte und effektive Studienberatung entwickelt werden, der sich an den Bedürfnissen der Zielgruppe orientiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufsorientierungen von Studierenden der Physik und Soziologie: eine komparative Analyse (1995)

    Bayer, Michael; Bergmann, Marc;

    Zitatform

    Bayer, Michael & Marc Bergmann (1995): Berufsorientierungen von Studierenden der Physik und Soziologie. Eine komparative Analyse. In: Sozialwissenschaften und Berufspraxis, Jg. 18, H. 4, S. 397-411.

    Abstract

    Im Zentrum der Untersuchung über die berichtet wird, steht die These, daß unterschiedliche Lebensstile und Lebenskontexte entscheidenden Einfluß auf die Ausprägungen von Arbeitswertprofilen haben. Zur Überprüfung dieser These wurde auf die Daten einer Erhebung zurückgegriffen, bei der Studierende aus zwei unterschiedlichen Fächern und Fakultäten befragt wurden. Erhoben wurden alle im Sommersemester 1994 in den Studiengängen Magister Soziologie und Diplom Physik an der Universität Düsseldorf eingeschriebenen Studierenden. Der Beitrag hebt einerseits die Differenziertheit der Studieninteressen hervor. Andererseits zeigt sich eine große Bedeutung inhaltlicher, berufsbezogener Ansprüche an das Soziologiestudium. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Studienentscheidung und Studienengagement in ausgewählten neuen Bundesländern (1995)

    Buck-Bechler, Gertraude; Jahn, Heidrun; Lewin, Dirk;

    Zitatform

    Buck-Bechler, Gertraude, Heidrun Jahn & Dirk Lewin (1995): Studienentscheidung und Studienengagement in ausgewählten neuen Bundesländern. Berlin, 139 S.

    Abstract

    Es wird über die Ergebnisse einer Untersuchung berichtet, die sich mit der Frage beschäftigte, wie Studienwillige in der Umbruchsituation der neuen Bundesländer ihre Studienentscheidungen treffen, welche Erwartungen sie mit dem Studium verbinden und wie sie das erste Studienjahr erleben. "Im ersten Abschnitt werden der für Studierende sichtbare Umbruch in der ostdeutschen Hochschullandschaft und die Entwicklung des studentischen Zugangs zu dieser Landschaft von 1989 bis 1994 in aller Kürze skizziert. Der zweite Abschnitt enthält die Befunde aus der Studienentscheidung, Erwartungen an die Studiengestaltung und Erleben des Studienalltags im ersten Studienjahr. Im dritten Abschnitt wird der Versuch unternommen, ausgewählte empirische Befunde analysierend zu intepretieren. Methodische Überlegungen zu den Befragungen und die Grundauswertung der Erhebungen sind im Anlagenteil dargestellt. "Die Untersuchungen wurden in Form von schriftlichen Befragungen durchgeführt, und zwar aufgrund der unterschiedlichen Entwicklungsbedingungen hinsichtlich der Hochschullandschaften in vier ausgewählten neuen Bundesländern: in einem Bundesland mit einem existierenden umfangreichen Hochschulsystem (Freistaat Sachsen), in einem Bundesland mit neu zu schaffender Hochschullandschaft (Land Brandenburg) und in einem sich zwischen diesen extremen Ausgangslagen befindenden Bundesland (Thüringen) sowie in Ostberlin wegen der spezifischen Bedingungen der Wiedervereinigung mit Westberlin. In die Befragungen wurden speziell ausgewählte Gruppen von Studienanfängern zu Beginn des ersten Studienjahres (Befragung 1) und am Ende des ersten Studienjahres (Befragung 2) an Universitäten und Fachhochschulen einbezogen; insgesamt konnten 4.058 Personen aus 23 Hochschulen für die Befragung gewonnen werden." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Frauenuntypische Bildungsbiographien: Diplom-Mathematikerinnen (1995)

    Gisbert, Kristin;

    Zitatform

    Gisbert, Kristin (1995): Frauenuntypische Bildungsbiographien: Diplom-Mathematikerinnen. (Europäische Hochschulschriften. Reihe 6, Psychologie 501), Frankfurt am Main u.a.: Lang, 237 S.

    Abstract

    "Die Widersprüche zwischen der Entwicklung einer frauenuntypischen Fachentscheidung und der Entwicklung eines weiblichen Selbstverständnisses bilden den zentralen Gegenstand dieses Buches. Auf der Grundlage umfangreichen psychodiagnostischen Längsschnittmaterials aus der Zeit der gymnasialen Oberstufe und des Studiums sowie auf der Grundlage retrospektiver biographischer Interviews werden die Biographien dreier Diplom-Mathematikerinnen rekonstruiert und vergleichend gegenübergestellt. In den Lebensläufen findet sich eine Vielzahl überindividueller Gemeinsamkeiten, die den frauenuntypischen Bildungsweg gebahnt und ermöglicht haben. Es zeichnen sich aber auch vielfältige Konfliktfelder ab, die es den Frauen erschwert haben, zu einer überdauernden Identität als Mathematikerin zu finden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufsziel Sozialarbeit/Sozialpädagogik: biografischer Hintergrund, Studienmotivation, soziale Lage während des Studiums, Studienverhalten und Berufseinmündung angehender SozialarbeiterInnen/SozialpädagogInnen (1995)

    Maier, Konrad;

    Zitatform

    Maier, Konrad (1995): Berufsziel Sozialarbeit/Sozialpädagogik. Biografischer Hintergrund, Studienmotivation, soziale Lage während des Studiums, Studienverhalten und Berufseinmündung angehender SozialarbeiterInnen/SozialpädagogInnen. (Kontaktstelle für Praxisorientierte Forschung. Forschungs- und Projektbericht 04/95), Freiburg, 270 S.

    Abstract

    "In einer breit angelegten Untersuchung wird auf dem Hintergrund der geschichtlichen Entwicklung des Berufes zunächst gefragt, wer aus welchen Motiven heute Sozialarbeit/Sozialpädagogik studiert, in einem zweiten Schritt wird die soziale Lage der Studierenden in diesen Studiengängen sowie deren Studierverhalten analysiert und danach gefragt, wie die heutigen und ehemaligen Studierenden dieses Studium einschätzen. Aufbauend auf unseren früheren Untersuchungen über Arbeitsmarktchancen und Berufseinmündung von Absolventen der Fachhochschulstudiengänge Sozialarbeit/Sozialpädagogik wird die neuere Entwicklung des Arbeitsmarktes für SozialarbeiterInnen/SozialpädagogInnen nachgezeichnet und die Phase der Berufseinmündung beschrieben. Datenbasis ist eine Erhebung des Studienverlaufs von 1 500 StudienanfängerInnen anhand der Akten von 15 kirchlichen Fachhochschulen sowie eine Fragebogenerhebung bei diesen Personen 2 bis 3 Jahre nach dem Examen; ergänzend wurde an den einbezogenen Fachhochschulen je eine Semesterkohorte von Studierenden zu biographischem Hintergrund, sozialer Lage und Studienverhalten befragt. Durch eine Sekundärauswertung des umfangreichen Datenmaterials des Konstanzer Studentensurveys und der 13. Sozialerhebung des Studentenwerkes können auch die Verhältnisse an den staatlichen Fachhochschulen sowie die Veränderungen seit Anfang der 80er Jahre beschrieben werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Studium, Beruf und Arbeitsmarkt: Orientierungen von Studierenden in West- und Ostdeutschland (1995)

    Ramm, Michael; Bargel, Tino;

    Zitatform

    Ramm, Michael & Tino Bargel (1995): Studium, Beruf und Arbeitsmarkt: Orientierungen von Studierenden in West- und Ostdeutschland. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 193), Nürnberg, 449 S.

    Abstract

    "Berufliche Orientierungen und Arbeitsmarktperspektiven sind das Theme dieser Studie. Sie basiert auf einer umfangreichen Befragung im Wintersemester 1992/93 von Studenten in den alten und neuen Bundesländern, sowohl an Universitäten als auch an Fachhochschulen. Darüberhinaus bezieht sie für die westdeutschen Studierenden frühere, gleich angelegte Erhebungen mit ein, die insgesamt die Zeitreihe von 1983 bis 1993 umfassen. Über den Vergleich der Motive und Werte, der Perspektiven und Orientierungen der Studierenden in West- und Ostdeutschland hinaus, werden in der Studie zugleich für die westdeutschen Studierenden Entwicklungen ihrer Vorstellungen gegenüber Beruf und Arbeitsmarkt dargestellt. Auf einige zentrale Befunde der Studie sei verwiesen:
    -Immer mehr Studierende haben vor dem Studium bereits eine berufliche Ausbildung absolviert und streben eine Doppelqualifikation an.
    -Eine ungenügende Praxis- und Berufsvorbereitung wird vor allem von den Studierenden an den Universitäten bemängelt, in den alten Bundesländern noch deutlich häufiger als in den neuen.
    -Die beruflichen Werte der Studierenden haben sich seit Anfang der 80er Jahre insgesamt verändert. Im Zentrum stehen weiterhin autonome und intrinsische Berufswerte. Allerdings haben unübersehbar extrinsisch-materielle Orientierungen bei den Studierenden zugenommen.
    -Die angestrebten Tätigkeitsbereiche haben sich seit Beginn der 80er Jahre an den Arbeitsmarkt angepaßt. Für die Studierenden an Universitäten hat der Bereich der Privatwirtschaft eine zunehmend bedeutendere Rolle übernommen.
    -Frauen haben in der Sicht der Studierenden nach wie vor mit schlechteren Beschäftigungschancen zu rechnen, insbesondere hinsichtlich des zu erwartenden Einkommens wie der beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten.
    -Bei Problemen auf dem akademischen Arbeitsmarkt reagieren die meisten Studierenden flexibel. Sie sind zu größeren Anpassungen und Belastungen bereit.
    -Die berufliche Mobilitätsbereitschaft im Hinblick auf die Europäische Gemeinschaft ist unter westdeutschen Studierenden weiter verbreitet als unter ostdeutschen Studierenden, die dem europäischen Binnenmarkt noch häufig distanziert gegenüberstehen.
    Die Befunde der Studie ermöglichen Einsichten in wichtige Aspekte des Wandels und des Ost-West-Vergleichs sowie in Probleme der Berufswahl und Berufsfindung von Studierenden. Sie läßt insbesondere eine veränderte Ausgangslage für die studentische Studien- und Berufsberatung erkennen, ihre Möglichkeiten und Anforderungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gemessene versus artikulierte Interessen als Prädiktoren der Berufs- bzw. Studienfachwahl und Anpassung im Studium (1994)

    Bergmann, Christian;

    Zitatform

    Bergmann, Christian (1994): Gemessene versus artikulierte Interessen als Prädiktoren der Berufs- bzw. Studienfachwahl und Anpassung im Studium. In: Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie, Jg. 38, H. 4, S. 142-151.

    Abstract

    "Auf dem Hintergrund einer Analyse angloamerikanischer Untersuchungen zur Validität verschiedener Interessenmaße werden im Rahmen einer Längsschnittuntersuchung bei 309 Maturanten/Abiturienten drei Fragebereiche untersucht: (a) Übereinstimmung von gemessenen Interessen und artikulierten Interessen in Form von Ausbildungs- und Berufswünschen im zeitlichen Verlauf, (b) Vergleich der Vorhersagemöglichkeiten von gemessenen und artikulierten Interessen hinsichtlich der Ausbildungs- und Berufseinmündung und (c) Auswirkungen der Kongruenz gemessener und artikulierter Interessen, sowie von Interessen und tatsächlich gewähltem Fachbereich auf die Anpassung im anschließenden Studium. Übereinstimmend mit vorliegenden Befunden erweisen sich artikulierte Interessen in bezug auf die Einmündungsvorhersage als valider. Die Chancen auf eine interessengemäße Berufs- und Studienfachwahl steigen beträchtlich, wenn artikulierte und gemessene Interessen einander entsprechen (75 Prozent der im letzten Schuljahr kongruenten Studienfachwünsche werden realisiert). Während die Wahl eines den gemessenen Interessen entsprechenden Studienfaches die Studienanpassung begünstigt, sind bei Realisierung des Studienfachwunsches keine vergleichbaren positiven Auswirkungen nachweisbar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Rückgang des Frauenanteils in der Informatik: Überlegungen zu möglichen Ursachen aus psychologischer Sicht (1994)

    Ebach, Judith;

    Zitatform

    Ebach, Judith (1994): Der Rückgang des Frauenanteils in der Informatik. Überlegungen zu möglichen Ursachen aus psychologischer Sicht. In: Frauenforschung, Jg. 12, H. 3, S. 16-27.

    Abstract

    Ziel des Beitrages ist es, aufzuzeigen, welche Ursachen für den Rückgang des Frauenanteils am Informatikstudium mit Blick auf den bisherigen Forschungsstand zu vermuten und zu diskutieren sind. Dabei wird auf psychologische Aspekte des Frau-Technik-Verhältnis insbesondere des Frau-Computer-Verhältnis sowie der Bedingungen der Studienfachwahl eingegangen. (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ingenieurin - warum nicht?: Berufsbild und Berufsmotivation von zukünftigen Ingenieurinnen und Ingenieuren. Ein interkultureller Vergleich (1994)

    Molvaer, Janitha; Stein, Kira;

    Zitatform

    Molvaer, Janitha & Kira Stein (1994): Ingenieurin - warum nicht? Berufsbild und Berufsmotivation von zukünftigen Ingenieurinnen und Ingenieuren. Ein interkultureller Vergleich. (Campus. Forschung 717), Frankfurt am Main u.a.: Campus-Verl., 170 S., Anhang.

    Abstract

    Diese interkulturell vergleichende Studie möchte
    - Probleme und Widerstände aufzeigen, die Frauen daran hindern, Ingenieurwissenschaften zu studieren und/oder als Ingenieurinnen zu arbeiten;
    - Faktoren ermitteln, die den Frauen den Zugang und Verbleib erleichtern;
    - einen Beitrag leisten, um junge Frauen gezielt zum Ingenieurstudium zu motivieren.
    Teil 1 beschäftigt sich mit dem gesellschaftlichen Hintergrund und den Rahmenbedingungen der Ingenieurinnen in den alten und neuen Bundesländern (bzw. in der alten BRD und der DDR) und in Griechenland. Dabei wird zuerst auf die Einstellung junger Menschen zur Technik und den Folgen der Technikentwicklung u.a. aufgrund der Technikvermittlung in der Schule eingegangen. Danach folgt ein kurzer Abriß der Geschichte der Technischen Hochschulen und des Ingenieurwesens sowie deren Folgen für die heutige Ingenieurausbildung und das aktuelle gesellschaftliche Bild des "Ingenieurs". Die aktuelle Situation der Ingenieurinnen wird anhand der Auswertung der Literatur und der statistischen Daten zur Frauenerwerbstätigkeit und ihrer Akzeptanz sowie zur Beschäftigung, zur Beförderung und zum Verdienst von IngenieurInnen, AkademikerInnen und ManagerInnen sowie von Erfahrungsberichten zur Situation von Ingenieurinnen am Arbeitsplatz analysiert. Dabei erfolgt der Vergleich zwischen der Situation in Ost- und Westdeutschland und in Griechenland. Teil 2 und Teil 3 stellen methodisches Vorgehen und Ergebnisse einer Befragung von MaschinenbaustudentInnen und als Kontrollgruppe, PsychologiestudentInnen in den alten und neuen Bundesländern sowie in Griechenland (insgesamt 568 Studenten und 167 Studentinnen) dar. Schwerpunkte dieser Befragung waren: Einschätzung der nationalökonomischen Bedeutung des Maschinenbaus und des Sozialprestiges von MaschinenbauingenieurInnen und PsychologInnen, Determination der Studienwahl, Zufriedenheit mit dem Studium und Studienerfolg, Tätigkeitsfelder und Persönlichkeitsmerkmale, Partnerschaft und Familie. Im Schlußkapitel werden die wichtigsten Ergebnisse im Hinblick auf das Studium und den Beruf der MaschinenbauingenieurInnen vergleichend zusammengestellt und Ansatzpunkte für Verbesserungsmaßnahmen aufgezeigt. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Zur prädiktiven Validität von Berufswahlreifeinstrumenten (1993)

    Seifert, Karl H.;

    Zitatform

    Seifert, Karl H. (1993): Zur prädiktiven Validität von Berufswahlreifeinstrumenten. In: Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie, Jg. 37, H. 4, S. 172-182.

    Abstract

    "Im ersten Teil des Beitrages wird der Forschungsstand hinsichtlich der Frage der kriterienbezogenen Validität von Berufswahlreifeinstrumenten analysiert. Es wird dabei u.a. aufgezeigt, daß bei längerfristigen Vorhersagestudien im Gegensatz zu kurzfristigen und konkurrenten Studien bisher nur selten deutliche Beziehungen zwischen Berufswahlreifemaßen und beruflichen Kriterien gefunden wurden. Als potentielle Ursachen dieser Situation werden Mängel bei den Berufswahlreifemaßen, bei den Kriterien und bei der theoretischen Fundierung diskutiert. Im zweiten Teil werden die Ergebnisse einer drei Jahre nach dem Abitur durchgeführten Follow-up-Studie erörtert. Die Ergebnisse lassen u.a. erkennen, daß mit Hilfe von Berufswahlreifeinstrumenten Indikatoren der Bewältigung des Übertritts ins tertiäre Bildungssystem sowie des subjektiven und objektiven Laufbahnstatus' und der Laufbahnentwicklung vorhergesagt werden können. Es tragen allerdings nur wenige Merkmale in signifikatem Ausmaß zur erklärten Varianz bei." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Berufswahl und Berufsaussichten: Trends und Stabilitäten: Befunde aus dem Konstanzer Projekt "Entwicklung der Studiensituation und studentischer Orientierungen" (1992)

    Sandberger, Johann-Ulrich;

    Zitatform

    Sandberger, Johann-Ulrich (1992): Berufswahl und Berufsaussichten: Trends und Stabilitäten. Befunde aus dem Konstanzer Projekt "Entwicklung der Studiensituation und studentischer Orientierungen". In: M. Kaiser & H. Görlitz (Hrsg.) (1992): Bildung und Beruf im Umbruch. Zur Diskussion der Übergänge in die Hochschule und Beschäftigung im geeinten Deutschland (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 153.3), S. 153-163.

    Abstract

    "Berichtet wird über Orientierungen von Studierenden in den 'alten' Bundesländern gegenüber Arbeit und Beruf. Die Befunde entstammen vier repräsentativen Studentenbefragungen des vom BMBW geförderten Projeks 'Entwicklung der Studiensituation und studentischer Orientierungen' in den Wintersemestern 1982/83, 1984/85, 1986/87 und 1989/90.
    An der Spitze der auf Arbeit und Beruf bezogenen Werthierarchie der Studierenden stehen Autonomie und die intrinsische Qualität der Arbeit, gefolgt von dem Wunsch, mit Menschen zu arbeiten und für die Allgemeinheit Nützliches tun zu können. Extrinsisch-materielle Gratifikationen, eine wissenschaftlich ausgerichtete Berufstätigkeit und erst recht viel Freizeit sind nur für eine Minderheit der Studierenden von großer Bedeutung. Dementsprechend setzen vor allem Ansprüche an die intrinsische Qualität der Arbeit und das Bestreben, die erworbenen Fachkompetenz einzusetzen, Grenzen für die berufliche Flexibilität bei schwieriger Stellenfindung.
    In der Verteilung der Studierenden nach angestrebten Tätigkeitsbereichen sind in den 80er Jahren erhebliche Verschiebungen eingetreten; weg vom öffentlichen Dienst, insbesondere vom Schulbereich, hin zur selbständigen Berufsstellung und insbesondere zur Privatwirtschaft. Dieser Wandel entspricht den veränderten Gegebenheiten des Arbeitsmarktes. Offenbar nimmt auch die Bereitschaft der Studierenden zu, etwa durch den Erwerb von Zusatzqualifikationen oder durch Auslandsemester zur Verbesserung ihrer Beschäftigungschancen beizutragen. Dies kann freilich zu einer Verlängerung der Studienzeit führen, welche die Arbeitsmarktchancen nach Einschätzung der Betroffenen wiederum negativ beeinflussen dürfte." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Fachkultur und Studienfachwahl: Ergebnisse einer Befragung von Studienanfängern (1992)

    Windolf, Paul;

    Zitatform

    Windolf, Paul (1992): Fachkultur und Studienfachwahl. Ergebnisse einer Befragung von Studienanfängern. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 44, H. 1, S. 76-98.

    Abstract

    "Die zentrale These des Beitrags lautet, daß die kognitiven Orientierungen der Studienanfänger und die Normen und Werte der Fachkultur in jedem Studienfach weitgehend übereinstimmen. Die Studienfachwahl beruht auf einer Wahlverwandtschaft zwischen den internalisierten Orientierungen der Studienanfänger und den Normen und Werten, die in den Fachkulturen institutionalisiert sind. Wenn es eine Wahlverwandtschaft zwischen den internalisierten Orientierungen der Studienanfänger und den Normen und Werten einer Fachkultur gibt, ist zu vermuten, daß die Einstellungen und Werte von Studienanfängern bereits vor Beginn des Studiums relativ homogen innerhalb eines Faches sind, während sie sich zwischen den Fächern stark unterscheiden. In dem Beitrag werden die Ergebnisse einer Umfrage unter Studienanfängern präsentiert, die im Wintersemester 1989/90 durchgeführt wurde. Es soll die Frage beantwortet werden, welche kognitiven Orientierungen sich bei Studienanfängern in verschiedenen akademischen Disziplinen nachweisen lassen und ob diese mit den institutionalisierten Normen der Fachkultur übereinstimmen. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Studienmotive oder Klassenhabitus?: strukturelle Beziehungen zwischen sozialer Herkunft und Studienfachwahl (1990)

    Preißer, Rüdiger;

    Zitatform

    Preißer, Rüdiger (1990): Studienmotive oder Klassenhabitus? Strukturelle Beziehungen zwischen sozialer Herkunft und Studienfachwahl. In: Zeitschrift für Sozialisationsforschung und Erziehungssoziologie, Jg. 10, H. 1, S. 53-71.

    Abstract

    "Das Konzept der 'Studienmotive' wird diskutiert und als ungeeignet verworfen, um den Prozeß der Studienfachwahl zu erklären. Eine schichtspezifische Auswertung von Studienmotiven zeigt eine unterschiedliche soziale Wertigkeit der Studienfächer bei Studierenden aus unterschiedlichen Sozialgruppen. Sie verweist auf strukturelle Zusammenhänge zwischen den finanziellen, sozialen und kulturellen Ressourcen der Studienanwärter, der Anforderungsstruktur der Studienfächer und ihren erwartbaren Erträgen auf dem Arbeitsmarkt und im Raum der sozialen Positionen. Sie werden weder nach der Logik eines rationalen Entscheidungsmodells, noch aufgrund von persönlichkeitsstrukturellen Gründen, sondern durch die 'blinde' Wirkungsweise des klassenspezifischen Habitus hergestellt." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Warum wollen sie ins Heim? Warum arbeiten sie im Heim?: Berufswahl- und Berufsmotive von ausgebildeten Heimerziehern (1989)

    Schoch, Jürgen;

    Zitatform

    Schoch, Jürgen (1989): Warum wollen sie ins Heim? Warum arbeiten sie im Heim? Berufswahl- und Berufsmotive von ausgebildeten Heimerziehern. In: Soziale Arbeit, Jg. 38, H. 5, S. 175-181.

    Abstract

    "Die Studie untersucht mit Hilfe schriftlicher Befragungen an über 1000 ausgebildeten Heimerzieher/innen, deren Motivation für diesen Beruf beim Entscheid zum Eintritt in die Ausbildung und die von ihnen in der Arbeit selbst als wichtigste Motivatoren erachteten Aspekte. Es zeigt sich, daß persönliche und altruistische Motive die beiden wichtigsten Motivgruppen bilden. Deutlich wird aber auch, daß die persönlichen Motive ('sich selbst entfalten', 'das eigene Leben bereichern' etc.) in den letzten Jahren auf Kosten der altruistischen ('Helfer'-)Motive klar zugenommen haben. Diese Verschiebung zeigt sich nicht nur zwischen den Kohorten der in den 50er Jahren und im letzten Jahrzehnt Ausgebildeten, sondern auch intraindividuell im Laufe der Berufskarriere der einzelnen Befragten unabhängig vom Diplomierungszeitpunkt. Trotzdem tragen altruistische Motive nicht unwesentlich zur beruflichen Motivation tätiger Heimerzieher/innen bei - sie haben ihre Wurzeln allerdings nicht in einer einzigen, sondern in sehr verschiedenen Weltanschauungen und Grundhaltungen." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Berufswahl und Bundeswehr: zur Funktionalität von Selbstselektionen für den Offizierberuf (1988)

    Koch, Rainer; Kosub, Bernd;

    Zitatform

    Koch, Rainer & Bernd Kosub (1988): Berufswahl und Bundeswehr. Zur Funktionalität von Selbstselektionen für den Offizierberuf. In: (1988): Offizier und Studium, S. 1-20.

    Abstract

    Die Autoren untersuchen "Bestimmungsgrößen der Identifikation von Offizierstudenten mit ihrer Berufswahl. Sie beziehen dabei einerseits antizipatorische Sozialisationsprozesse vor Eintritt eines (späteren) Studenten in die Bundeswehr, andererseits auch Sozialisationserfahrungen nach Bundeswehreintritt in ihre Überlegungen mit ein. Auf der Grundlage einer Befragung von 100 Bundeswehrstudenten im Jahre 1986 zeigen sie dann empirisch u.a., daß die Entschiedenheit des Wunsches, Offizier zu werden, von familialen Hintergrundvariablen und vor allem durch erwartungsentsprechende Arbeitserfahrungen nach Berufseintritt beeinflußt wird. Für die Bundeswehrführung stellt sich hier primär die Aufgabe eine bei Berufseintritt durchaus vorhandene Identifikationsbereitschaft von jungen Offizieranwärtern besser als bisher zu erhalten und zu fördern, wenn eine langfristige Berufsidentifikation bei Offizieren sichergestellt werden soll." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Berufskundliche Information und Berufswahl von Abiturienten: empirische Studie zur Bedeutung der personalen und medialen Berufswahlhilfen (1987)

    Dincher, Roland;

    Zitatform

    Dincher, Roland (1987): Berufskundliche Information und Berufswahl von Abiturienten. Empirische Studie zur Bedeutung der personalen und medialen Berufswahlhilfen. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 115), Nürnberg, 202 S.

    Abstract

    "Die Untersuchung gibt die Ergebnisse einer Befragung von Abiturienten der Entlaßjahrgänge 1982 und 1983 im Bezirk des Arbeitsamtes Ludwigshafen wieder. Nach einer kurzen theoretischen und methodischen Einführung in Kapitel I, werden in Kapitel II die empirischen Ergebnisse dargestellt und analysiert. Sie beziehen sich einerseits auf den Prozeß und die Determinanten der Berufswahl der Abiturienten sowie andererseits auf die Inanspruchnahme, die Wirkung und die Beurteilung der medialen und personalen Berufswahlhilfen. In Kapitel III wird der Versuch unternommen, aus den empirischen Beobachtungen Schlußfolgerungen für die praktische Arbeit der Berufsberatung zu ziehen." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Studienmotivation und Lernbereitschaft angesichts ungünstiger Arbeitsmarktbedingungen: empirische Hinweise aus der Konstanzer Studentenlängsschnittstudie (1987)

    Dippelhofer-Stiem, Barbara;

    Zitatform

    Dippelhofer-Stiem, Barbara (1987): Studienmotivation und Lernbereitschaft angesichts ungünstiger Arbeitsmarktbedingungen. Empirische Hinweise aus der Konstanzer Studentenlängsschnittstudie. In: (1987): Studenten im Schatten des Arbeitsmarktes, S. 114-123.

    Abstract

    Die möglichen Rückwirkungen und Folgen ungünstiger Arbeitsmarktbedingungen auf die Lernbereitschaft, die Studiengestaltung und die Orientierungen der Studenten und Studentinnen sind bislang wenig beleuchtet. Die häufig vorgebrachten Thesen sind:
    "Schlechte Berufsaussichten führen zu einer überwiegend instrumentellen Studienfachwahl und Studienorientierung. Nicht mehr das Interesse am Fach, sondern extrinsische Gratifikationen wie Arbeitsplatzsicherheit, Einkommen und Karriere sowie das Erreichen guter Noten stehen im Vordergrund.
    Schlechte Berufsaussichten steigern die Resignation. Sie unterstützen zugleich jene Eigenschaften und Haltungen, die den 'neuen Sozialisationstyp' auszeichnet - Mißerfolgsangst, Passivität, fehlende Anstrengungsbereitschaft und gemindertes Selbstwertgefühl.
    Schlechte Berufsaussichten bewirken eine Umorientierung in den studentischen Werthaltungen - 'postmaterialistische' und alternative Denkweisen gewinnen an Verbreitung. Gerade weil die Zukunft düster erscheint, entfalten nicht unmittelbar verwertbare Aspekte des Studiums neue Sinnstiftung - Persönlichkeitsbildung, Selbstverwirklichung, das Einbringenkönnen eigener Interessen."
    Der Beitrag versucht den Geltungsbereich dieser Argumentation einzugrenzen. Er stützt sich dabei auf Daten einer Längsschnittstudie, die vom Projekt Hochschulsozialisation an der Universität Konstanz durchgeführt wird. Einbezogen werden Studierende der Fächer Medizin, Germanistik, der Natur-, Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften aus den Universitäten Frankfurt, Freiburg, München, den Technischen Universitäten Darmstadt und München. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Helfen als Beruf: unbewußte Berufswahlmotive bei angehenden Beschäftigungs- und Arbeitstherapeuten (Ergotherapeuten) (1987)

    Hammon, Christian P.;

    Zitatform

    Hammon, Christian P. (1987): Helfen als Beruf. Unbewußte Berufswahlmotive bei angehenden Beschäftigungs- und Arbeitstherapeuten (Ergotherapeuten). In: Berufsberatung und Berufsbildung, Jg. 72, H. 3, S. 12-19.

    Abstract

    "An 66 angehenden Beschäftigungs- und Arbeitstherapeuten (Ergotherapeuten) wird untersucht, ob das Leitmotiv der Berufswahl das Helfenwollen ist, und ob sich das Konzept vom professionellen Helfen mit der Hilfsbereitschaft deckt. Insbesondere aber interessiert die unbewußte Berufswahlmotivation. Da sich der professionelle Helfer über den Beruf zu verwirklichen sucht, wird die unbewußte Motivation als Spannungszustand zwischen einem eher defizitären Selbstbild und dem beruflichen Idealbild operationalisiert. Beide 'Bilder' werden durch den tiefenpsychologisch konzipierten Giessen-Test erfaßt und die Differenzen auf statistische Bedeutsamkeit hin untersucht. Die Ergebnisse zeigen, daß sich professionelles Helfen von der Hilfsbereitschaft unterscheidet. Weiter konnten die Motive, Aggressionen im Beruf ausleben zu wollen und die Suche nach narzistischer Gratifikation statistisch signifikant gefaßt werden. Damit bestätigt sich die psychoanalytische Theorie." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Die Berufswahlentscheidung von jungen Lehrern (1987)

    Oesterreich, Detlef;

    Zitatform

    Oesterreich, Detlef (1987): Die Berufswahlentscheidung von jungen Lehrern. (Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Studien und Berichte 46), Berlin, 115 S.

    Abstract

    "Die Arbeit, die Teil einer Verlaufsuntersuchung des beruflichen Werdeganges von Lehrern ist, befaßt sich mit den Motiven, den Lehrerberuf ergreifen zu wollen, sowie den Gründen der Entscheidung für bestimmte Wahlfächer. Im Zentrum steht dabei die Frage nach Zusammenhängen zwischen der Berufswahlentscheidung und Erfahrungen der individuellen Biographie auf dem Hintergrund einer in den siebziger Jahren veränderten Lehrerausbildung. Für den ersten Teil der Untersuchung, auf den sich dieser Forschungsbericht bezieht, haben im Herbst 1978 257 Absolventen der Pädagogischen Hochschule Berlin einen Fragebogen beantwortet. Es konnte gezeigt werden, daß Erfahrungen der eigenen Schulzeit, aber auch die bei einem Teil der Befragten vorhandenen beruflichen Erfahrungen vor Aufnahme des Studiums Einfluß sowohl auf die Art der Motivierung für den Lehrerberuf als auch auf die Entscheidung für bestimmte Wahlfächer haben." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Wertorientierungen und Laufbahnwahl: eine soziologische Untersuchung am Beispiel der Zentralschweizer Maturanden (1987)

    Schmid-Kaiser, Victor;

    Zitatform

    Schmid-Kaiser, Victor (1987): Wertorientierungen und Laufbahnwahl. Eine soziologische Untersuchung am Beispiel der Zentralschweizer Maturanden. (Europäische Hochschulschriften. Reihe 22, Soziologie 136), Bern u.a.: Lang, 240 S.

    Abstract

    In dem Buch "wird der Versuch unternommen, das Studium- und Berufswahlverhalten von Maturanden theoretisch und empirisch in einen weiteren Kontext zu stellen und mit Wertorientierungen in Beziehung zu bringen. Dazu wurden alle Maturanden der Zentralschweiz in einer umfassenden Untersuchung über ihre Laufbahnwahl, ihre Einstellungen zu Arbeit, Beruf und Zukunft sowie über ihre Wertorientierungen befragt. Dabei zeigt sich u.a., daß die Befragten trotz verschlechterter Berufsaussichten nach wie vor auf das Funktionieren des Zusammenhangs zwischen hoher Bildung und gesicherter Laufbahn vertrauen und sich antizipatorisch mit dem angestrebten Status als Akademiker identifizieren." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Studien- und Berufsausbildungswahl von "Bildungsinländern" (1986)

    Durrer-Guthof, F.; Schaeper, H.;

    Zitatform

    Durrer-Guthof, F. & H. Schaeper (1986): Studien- und Berufsausbildungswahl von "Bildungsinländern". In: (1986): HIS-Kurzinformationen, 1986/A07, S. 37-39.

    Abstract

    Bei dieser Darstellung handelt es sich um eine Kurzfassung der Ergebnisse einer Befragung von ausländischen Studienberechtigten (die im Rahmen einer Längsschnittuntersuchung von Studienberechtigten des Jahres 1983 miterfaßt wurden) zu ihrer Studien- und Berufsausbildungswahl und den dabei zugrundeliegenden Wünschen und Motiven. Die Angaben werden mit denen deutscher Studienberechtigter verglichen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Studien- und Berufswünsche Frankfurter Abiturienten, ihr Alter und die Berufe ihrer Väter: eine statistische Untersuchung der Entlaßjahrgänge 1957 bis 1962 im Arbeitsamtsbezirk Frankfurt am Main (o. J.)

    Steininger, Alexander;

    Zitatform

    Steininger, Alexander (o. J.): Studien- und Berufswünsche Frankfurter Abiturienten, ihr Alter und die Berufe ihrer Väter. Eine statistische Untersuchung der Entlaßjahrgänge 1957 bis 1962 im Arbeitsamtsbezirk Frankfurt am Main. Frankfurt, 32 S.

    Abstract

    Das Heft informiert über eine statistische Untersuchung der Berufsberatung für Abiturienten im Arbeitsamt Frankfurt/Main. Sie zielt auf die Verteilung und Steuerung der Studien- und Berufswünsche schulentlassener Abiturienten der Jahrgänge 1957 bis 1962, deren Alter und die Berufe ihrer Väter. (IAB)

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