Alleinerziehende – Arbeitsmarktintegration statt Hilfebedürftigkeit?
Alleinerziehende sind in Deutschland fast doppelt so häufig von Armut betroffen wie der Durchschnitt aller Haushalte. Unterbrochene Erwerbsbiografien, mangelnde Angebote für die Kinderbetreuung und die hohe psycho-soziale Belastung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf erfordern komplexe Handlungskonzepte zur verbesserten Arbeitsmarktintegration. Dieses Themendossier bietet einen Literatur- und Forschungsüberblick zum Thema einschließlich eines internationalen Vergleichs.
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Literaturhinweis
Arbeitszeitwünsche von arbeitslosen und arbeitssuchenden Frauen: eine Befragung von Frauen in den Bezirken der Agenturen für Arbeit Dortmund und Hamm im Rahmen des Projekts Work-Life-Balance in der Logistik (2011)
Sczesny, Cordula; Klein, Stefanie; Keßler, Catie; Simon, Katharina;Zitatform
Sczesny, Cordula, Stefanie Klein, Katharina Simon & Catie Keßler (2011): Arbeitszeitwünsche von arbeitslosen und arbeitssuchenden Frauen. Eine Befragung von Frauen in den Bezirken der Agenturen für Arbeit Dortmund und Hamm im Rahmen des Projekts Work-Life-Balance in der Logistik. Dortmund: Soziale Innovation GmbH SI research and consult, 43 S.
Abstract
Um mehr über die Arbeitszeitwünsche und Einsatzmöglichkeiten arbeitsloser und arbeitssuchender Frauen zu erfahren, wurde ein standardisierter Fragebogen entwickelt und im Januar 2011 an 9281 Frauen verschickt, die bei den Agenturen für Arbeit Dortmund und Hamm gemeldet waren. Damit wurden sowohl aktuell berufstätige als auch nicht berufstätige Frauen befragt. Auf zehn Seiten wurden 40 Fragen zu den folgenden Themenblöcken gestellt: (1) soziodemografische Merkmale der Frauen, (2) bisherige Arbeits(zeit)erfahrungen, (3) gewünschte Arbeitszeiten und -bedingungen, (4) Vereinbarkeit von Familie und Beruf, notwendiger Unterstützungsbedarf und Erwartungen an potenzielle Arbeitgeber und schließlich (5) Interesse an einer Tätigkeit in der Logistik und eventuelle Voraussetzungen dafür. Die Befragung hat gezeigt, dass sehr viele arbeitslose und arbeitssuchende Frauen ein Interesse an einer Tätigkeit in der Logistikwirtschaft haben. Ein gutes Gehalt, ein sicherer Arbeitsplatz, ein gutes Arbeits- und Betriebsklima sowie eine interessante Tätigkeit sind für viele wichtige Kriterien für den Einstieg in die Branche. Eine deutliche Mehrheit der Logistik-Interessierten wünscht sich ganz konkret von ihrem neuen Arbeitgeber eine Unterstützung beim (Wieder-)Einstieg in Form einer Qualifizierung bzw. guten Einarbeitung. Ferner stehen familienfreundliche Arbeitszeiten weit oben auf der Wunschliste der Unterstützungsangebote. (IAB)
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Literaturhinweis
Unemployment insurance and low-educated single working mothers before and after welfare reform (2011)
Shaefer, H. Luke; Wu, Liyun;Zitatform
Shaefer, H. Luke & Liyun Wu (2011): Unemployment insurance and low-educated single working mothers before and after welfare reform. (Upjohn Institute working paper 173), Kalamazoo, MI, 32 S.
Abstract
"Using the Survey of Income and Program Participation (SIPP), a nationally representative, longitudinal survey, this study examines changing levels of Unemployment Insurance (UI) eligibility and benefit receipt among working low-educated single mothers, 1990 - 2005. It also examines changing participation in cash welfare and the Food Stamp Program (FSP). Relative to single childless women, there has been no increase in UI benefit receipt among single mothers entering a spell of unemployment in the postreform period, even though single mothers have increased their relative rates of UI eligibility. Because of declining cash assistance receipt, UI became a more common income support than cash assistance for this population during the period 2001 - 2005. Furthermore, the probability of accessing FSP for low-educated single mothers entering a spell of unemployment increased in the years 2001 - 2005. As a result, the proportion of this population accessing benefits from one or more of these programs remained virtually unchanged across the study period." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Doing better for families (2011)
Thévenon, Oliver; Gordine, Tatiana; Fron, Pauline; Ali, Nabil; Salvi Del Pero, Angelica; Bilotta, Marta; Huerta, Maria; Richardson, Dominic; Chapple, Simon ; Zapata, Juliana; Bytchkova, Alexandra; Richardson, Linda;Abstract
"Der Bericht bietet eine Zusammenschau verschiedenster familienpolitischer Aspekte im Vergleich der 34 OECD-Mitgliedsländer. Das Spektrum reicht von veränderten Familienstrukturen, über Geburtentrends und Beschäftigungsanreizen für Eltern bis hin zu unterschiedlichen Ansätzen der Familienförderung in OECD-Ländern.
Alle OECD-Länder sind bestrebt, Eltern mehr Wahlmöglichkeiten bei ihren Entscheidungen in Bezug auf Familie und Beruf zu bieten. In dieser Publikation werden die verschiedenen Methoden erörtert, die in der staatlichen Familienförderung eingesetzt werden. Ziel ist dabei die Beantwortung einer Reihe von Fragen, wie z.B.: Steigen die Ausgaben für Familienleistungen und inwieweit variieren sie je nach Alter des Kindes? Hatte die Krise Auswirkungen auf die staatlichen Hilfen für Familien? Wie kann Menschen am besten dabei geholfen werden, ihre Vorstellungen in Bezug auf die Zahl ihrer Kinder zu realisieren? Welche Effekte haben Elternurlaubsregelungen auf die Erwerbsbeteiligung der Frauen und das Wohlergehen der Kinder? Sind die Kinderbetreuungskosten ein Hindernis für die Erwerbstätigkeit der Eltern, und können flexible Arbeitszeitregelungen hier Abhilfe schaffen? Was ist für Mütter der beste Zeitpunkt, um nach der Geburt ihres Kindes wieder ins Erwerbsleben zurückzukehren? Und welche Maßnahmen sind am besten geeignet, die Armut unter Alleinerziehenden zu mindern?" (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Family dissolution and public policies in Germany: social provisions and institutional changes since the 1980s (2011)
Wörz, Markus;Zitatform
Wörz, Markus (2011): Family dissolution and public policies in Germany. Social provisions and institutional changes since the 1980s. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2011-207), Berlin, 31 S.
Abstract
"Germany has long been faced with low birth rates and a pronounced aging of society. Recently divorces and single parenthood have been on the rise. Family policies and regulations dealing with family break-up are thus confronted with new and greater challenges. After describing important changes in household and family composition in more detail, this paper outlines the regulation of the consequences of family break up in relation to alimony and child support. The main part of the paper focuses on public policies in support of families. Here monetary benefits as well as child care services are considered. Because of the increase of single-parent families a small-subsection specifically looks at special benefits for single parents.
The analysis of child care and parental benefits, and their evolution in Germany, reveals considerable increases in benefits since the mid-1980s. The changes in child benefits and parental allowance can be broadly classified into three periods where benefits rise from low to high: 1) until 1985, benefits were very low; 2) in 1986, parental allowance was introduced, so that from 1986 to 1995 the level of benefits was moderate; 3) in 1996, the period of high benefits began and benefits were increased considerably. The 2007 reform of parental allowance led to an implicit indexation in which the benefit is now related to formerly earned income. This reform entailed clear increases for middle and high earners. However, low income earners and recipients of social transfers clearly lost when the benefit duration was reduced. Not only have cash benefits been increased, but child care services have also been extended in the western federal states. In terms of institutional reforms regarding alimony and child support, there has been little change compared to the development of family policy benefits." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Alleinerziehende ALG-II-Empfängerinnen mit kleinen Kindern: Oft in Ein-Euro-Jobs, selten in betrieblichen Maßnahmen (2011)
Zitatform
Zabel, Cordula (2011): Alleinerziehende ALG-II-Empfängerinnen mit kleinen Kindern: Oft in Ein-Euro-Jobs, selten in betrieblichen Maßnahmen. (IAB-Kurzbericht 21/2011), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Für alleinerziehende Empfängerinnen von Arbeitslosengeld II ist es oft schwer, die Teilnahme an betriebsnahen Fördermaßnahmen mit der Kinderbetreuung zu vereinbaren. Im Allgemeinen erhöhen aber gerade diese Förderungen die Chancen deutlich, anschließend regulär beschäftigt zu sein. Die Studie zeigt, in welche Maßnahmen alleinerziehende Mütter im Vergleich zu Frauen in anderen Familienkonstellationen vermittelt werden und wie sich das Angebot an Kinderbetreuungsplätzen auf ihre Teilnahme auswirkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Teilnahmewahrscheinlichkeit von nicht-erwerbstätigen alleinerziehenden ALG-II-Bezieherinnen an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen
- Einfluss der Ganztagskinderbetreuung auf die Maßnahmeeintritte
- Relative Eintrittsraten von ALG-II-Bezieherinnen für ausgewählte arbeitsmarktpolitische Maßnahmen, Ost- und Westdeutschland
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Literaturhinweis
Lone mothers' participation in labor market programs for means-tested benefit recipients in Germany (2011)
Zitatform
Zabel, Cordula (2011): Lone mothers' participation in labor market programs for means-tested benefit recipients in Germany. (IAB-Discussion Paper 14/2011), Nürnberg, 95 S.
Abstract
"Diese Studie untersucht die Teilnahme von alleinerziehenden erwerbsfähigen Hilfebedürftigen an Programmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik, wie z.B. Zusatzjobs, Trainingsmaßnahmen, Eingliederungszuschuss- oder Einstiegsgeldförderung. Seit den Hartz IV Reformen im Jahr 2005 wird von nicht-erwerbstätigen Eltern in stärkeren Maße erwartet, dass sie zur Beschäftigung oder zur Teilnahme an Arbeitsmarktprogrammen bereit sind. Allerdings haben Fallmanager einen Ermessensspielraum für Vermittlungen in arbeitsmarktpolitische Maßnahmen. Daher wird hier die Teilnahme von Alleinerziehenden an Arbeitsmarktprogrammen empirisch untersucht. Hierzu werden administrative Daten mit Methoden der Ereignisanalyse ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass Übergangsraten von Alleinerziehenden in Zusatzjobs und nicht-betriebliche Trainingsmaßnahmen denen der kinderlosen alleinstehenden Frauen sehr ähnlich sind, sobald das jüngste Kind 3 - 5 Jahre alt ist. Bei Programmen, die eher einen direkten Übergang in reguläre Beschäftigung ermöglichen, wie z.B. betriebliche Trainingsmaßnahmen oder Einstiegsgeld bzw. Eingliederungszuschuss, erreichen die Übergangsraten von Alleinerziehenden dagegen erst dann das Niveau der kinderlosen alleinstehenden Frauen, wenn das jüngste Kind 6 - 9 oder sogar 15 - 17 Jahre alt ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Alleinerziehende in Österreich: Lebensbedingungen und Armutsrisiken. Studie in Kooperation zwischen den Instituten für Soziologie der Universität Wien und der Universität Linz im Auftrag des BMASK (2011)
Zartler, Ulrike ; Beham, Martina; Leitgöb, Heinz ; Friedl, Petra; Kromer, Ingrid; Weber, Christoph ;Zitatform
Zartler, Ulrike, Martina Beham, Ingrid Kromer, Heinz Leitgöb, Christoph Weber & Petra Friedl (2011): Alleinerziehende in Österreich. Lebensbedingungen und Armutsrisiken. Studie in Kooperation zwischen den Instituten für Soziologie der Universität Wien und der Universität Linz im Auftrag des BMASK. (Sozialpolitische Studienreihe 07), Wien, 282 S.
Abstract
"Im Jahr 2009 gab es in Österreich 114.400 Alleinerziehende mit Kindern unter 15 Jahren, davon waren 92% alleinerziehende Mütter und 8% alleinerziehende Väter. Jede achte Frau (14%) und einer von hundert Männern (1%) mit Kindern unter 15 Jahren ist somit Alleinerzieher/-in. Die in Kooperation zwischen den Instituten für Soziologie der Universität Wien und der Universität Linz erstellte Studie 'Alleinerziehende in Österreich' verfolgt das Ziel, die Lebenssituation Alleinerziehender und deren spezifische Herausforderungen darzustellen und zu analysieren und dabei besonders auf die Situation alleinerziehender Mütter einzugehen. Darüber hinaus werden Armuts- und Deprivationsrisiken von Alleinerzieherinnen und ihren Kindern aufgezeigt sowie unterschiedliche Interventionen zur Bekämpfung der Armutsgefährdung in Ein-Eltern-Familien skizziert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Zusammenfassung -
Literaturhinweis
Erleben und Bewältigung von Armut und Arbeitslosigkeit bei Alleinerziehenden: Ergebnisse einer empirischen Studie (2011)
Zitatform
Ziegler, Holger & Udo Seelmeyer (2011): Erleben und Bewältigung von Armut und Arbeitslosigkeit bei Alleinerziehenden. Ergebnisse einer empirischen Studie. In: Archiv für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit, Jg. 42, H. 2, S. 32-42.
Abstract
"Alleinerziehende haben nicht nur besondere Herausforderungen in der Betreuung ihrer Kinder zu meistern, sie zählen auch zu den Gruppen, die es auf dem Arbeitsmarkt besonders schwer haben. Eine Zuspitzung von Problemlagen findet sich bei Alleinerziehenden im Bezug von Arbeitslosengeld (Alg) II. Im Folgenden wird ausgehend von einer empirischen Studie berichtet, vor welchen Problemen und Herausforderungen sich diese Gruppe sieht, welche Belastungen sich ergeben und welche Bewältigungsmechanismen gewählt werden. Dabei werden die Spezifika der Lebenslage der Alleinerziehenden über einen Vergleich mit Zwei-Eltern-Familien im Alg II-Bezug herausgearbeitet. Es lässt sich zeigen, dass Alleinerziehende zwar mit Blick auf einzelne Dimensionen eine spezifische Gruppe darzustellen scheinen, gleichwohl ist ihre Situation vor allem durch lebenslagen- und genderspezifische Einflüsse geprägt, die weitgehend unabhängig von ihrem Status als Alleinerziehende sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Alleinerziehende unterstützen - Fachkräfte gewinnen (2011)
Abstract
"Der Report führt aktuelle Erkenntnisse zur Arbeits- und Lebenssituation von Alleinerziehenden zusammen (Beteiligung von Alleinerziehenden am Arbeitsmarkt, Kinderbetreuung als Voraussetzung für Erwerbsbeteiligung, Arbeitslose und nach dem SGB II leistungsberechtigte Alleinerziehende, Lebensqualität alleinerziehender Mütter, Lebensqualität von Kindern in Alleinerziehenden-Haushalten), leitet daraus wichtige Handlungsfelder des Bundes und der Länder ab und stellt die bisher erreichten Fortschritte dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Alleinerziehende unterstützten - Fachkräfte gewinnen (2011)
Abstract
"Der Report stellt aktuelle Erkenntnisse zur Lebens- und Arbeitssituation von Alleinerziehenden dar, die für die Handlungsfelder des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales relevant sind. Es werden Stärken und Schwächen im System der Hilfen deutlich. Daraus leiten sich neue Aktivitäten des Bundes und der Länder ab, die im dritten Teil vorgestellt werden." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Individualisierung von Leistungen des SGB II: unter Berücksichtigung der familialen Unterhaltsverpflichtungen (2010)
Betzelt, Sigrid; Schwarzkopf, Manuela; Schlote, Kathrin; Hütter, Eliane; El-Ghazi, Mohamad; Rust, Ursula;Zitatform
Betzelt, Sigrid, Ursula Rust, Mohamad El-Ghazi, Eliane Hütter, Kathrin Schlote & Manuela Schwarzkopf (Hrsg.) (2010): Individualisierung von Leistungen des SGB II. Unter Berücksichtigung der familialen Unterhaltsverpflichtungen. Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, 283 S.
Abstract
"Im Sinne des Sozialgesetzbuchs (SGB) II sollen erwerbsfähige Hilfebedürftige gefördert und gefordert werden. Die Träger der Grundsicherung sind zuständig für Arbeitssuchende ab Vollendung des 15. Lebensjahrs bis zum 67 Lebensjahr. Sie sind auch für deren Angehörige im Rahmen der Bedarfsgemeinschaft im Sinne des SGB II zuständig. Ziel der interdisziplinären Untersuchung ist, strukturelle Probleme zu erkennen, die mit dem Konstrukt der Bedarfsgemeinschaft im SGB II verbunden sind und die sowohl eine gleichstellungs- als auch familienpolitische Dimension haben. Die rechtswissenschaftliche Bearbeitung identifiziert dazu rechtliche Probleme. Zu analysieren ist die rechtssystematische und die verfahrenspraktische Seite. Der sozialwissenschaftliche Teil untersucht hierzu jeweils, inwieweit die mit den SGB II- Regelungen verbundenen Problemstellungen praktische Relevanz in Gestalt konkreter geschlechterspezifischer Auswirkungen der Gesetzeslage entfalten. Beide Ergebnisse werden unter der Fragestellung zusammengeführt, wie die Erkenntnisse juristisch oder rechtspolitisch zu bewerten sind. Die interdisziplinäre Untersuchung endet mit Handlungsempfehlungen. Sie werden zu drei besonders relevanten Ergebnissen in einem Arbeitsentwurf für gesetzliche Änderungen aufgegriffen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Lone parent obligations and new services for lone parents: a feasibility study of an impact assessment (2010)
Zitatform
Brewer, Mike, James Browne & Tom Crossley (2010): Lone parent obligations and new services for lone parents. A feasibility study of an impact assessment. (Department for Work and Pensions. Working paper 92), London, 102 S.
Abstract
"Lone Parent Obligations (LPO) were introduced in November 2008. Since then, most lone parents with a youngest child aged 12 or over lost entitlement to Income Support solely on the grounds of being a lone parent. The age of the youngest child was lowered to ten in October 2009 and to seven from October 2010.
This report presents findings from a feasibility study for an impact assessment of LPO. It provides evidence on the suitability of a difference-in-difference methodology and the use of lone parents with younger children as a comparison group. The report also presents the results of analysis carried out to test whether the 'common trends' assumption, needed for any difference-in-difference estimate to be valid, held between the period from 2001 and 2007.
An impact assessment would form part of a programme of evaluation research, using a mixed methods approach, to assess the effects of LPO. The evaluation includes in-depth interviews with customers and staff, a large-scale survey of customers, as well as analysis of in-house and other data sources. It is being carried out by a consortium of independent research organisations, led by the Centre for Economic and Social Inclusion." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Parents' work entry, progression and retention, and child poverty (2010)
Zitatform
Browne, James & Gillian Paull (2010): Parents' work entry, progression and retention, and child poverty. (Department for Work and Pensions. Research report 626), London, 122 S.
Abstract
"Recent policy initiatives have focused on facilitating formal paid employment for parents as a means of lifting children out of poverty. Although entry into employment may not automatically mean that family income rises above poverty thresholds, it might be hoped that progression up the work ladder in terms of earnings and hours would allow those families who do not immediately escape poverty to advance out of poverty. But there is a danger that families may simply move from non-work poverty to a long-term in-work poverty trap. Moreover, retention in work is far from guaranteed: some parents may not remain in employment for very long and find themselves following a cycling pattern into and out of work without permanently escaping poverty.
This report documents the dynamic patterns in work and poverty for families using data for the years 2001 to 2006 from the Families and Children Study. The analysis examines the degree to which simply moving into work is an important factor in lifting families out of poverty or whether significant retention and progression within employment are key elements in allowing families to escape from poverty. It also investigates the relationships between work progression and work retention, considering how failure to remain in work for very long may be related to a lack of employment advancement.
In conclusion, the evidence presented here suggests that while work entry is an important factor in reducing child poverty for all types of parents, work retention and progression only reduce the poverty risk for lone mothers, with little benefit to mothers in couples or fathers. Indeed, although longer work retention guards against the high risk of poverty entry associated with work exit, it is no guarantee against the danger of falling into poverty within work for all groups of parents. All in all, the small role currently played by work retention and work progression in reducing the likelihood of poverty for families with children leaves considerable scope for improvements in advancement within work to help lift working parents and their children out of poverty." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Weiterhin hohes Armutsrisiko in Deutschland: Kinder und junge Erwachsene sind besonders betroffen (2010)
Grabka, Markus; Frick, Joachim R.;Zitatform
Grabka, Markus & Joachim R. Frick (2010): Weiterhin hohes Armutsrisiko in Deutschland. Kinder und junge Erwachsene sind besonders betroffen. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 77, H. 7, S. 2-11.
Abstract
"Die EU-Kommission hat 2010 zum Europäischen Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung ausgerufen. Ein Ziel dieser Aktion ist es, das öffentliche Bewusstsein für die Risiken von Armut und sozialer Ausgrenzung zu stärken und deren Ursachen und Auswirkungen besser zu verstehen. Neue Analysen zur Einkommensverteilung in Deutschland auf Basis der Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) zeigen für das Jahr 2008 eine deutlich höhere relative Einkommensarmut als noch vor zehn Jahren. Rund 11,5 Millionen Menschen lagen mit ihrem verfügbaren Einkommen unter der nach EU-Vorgaben definierten Armutsrisikoschwelle - dies entspricht rund 14 Prozent der Gesamtbevölkerung. Darunter finden sich vor allem Haushalte mit Kindern und jungen Erwachsenen. So unterliegen Alleinerziehende mit Kindern im Alter bis zu drei Jahren einem weit überdurchschnittlichen Armutsrisiko von mehr als 50 Prozent. Auch unter jungen Erwachsenen bis zu einem Alter von 25 Jahren lebt knapp ein Viertel mit einem Haushaltseinkommen unterhalb der Armutsgrenze. Die Analysen zeigen auch, dass die Einführung von zielgruppenspezifischen öffentlichen Transfers in der Pflegeversicherung sowie beim Elterngeld zu einer Senkung des Armutsrisikos bei den von diesen Transfers begünstigten Gruppen beigetragen hat. Ähnliches gilt für den Ausbau der Kinderbetreuungsinfrastruktur, die vor allem Müttern die Erwerbsaufnahme erleichtert und damit das Armutsrisiko von Haushalten mit Kleinkindern reduziert hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Analyse des Arbeitsmarktes für Alleinerziehende 2009 (2010)
Grimm, Christoph; Renner, Konrad;Zitatform
(2010): Analyse des Arbeitsmarktes für Alleinerziehende 2009. (Analytikreport der Statistik), Nürnberg, 52 S.
Abstract
Der Analytikreport beschreibt die Situation von Alleinerziehenden am Arbeitsmarkt hinsichtlich Bevölkerungsdaten, Beteiligung am Erwerbsleben, Stellenangebote, Arbeitslosigkeit, Grundsicherung und Arbeitsmarktpolitik. (IAB)
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Literaturhinweis
Activating lone parents: an evidence-based policy appraisal of the 2008 welfare-to-work reform in Britain (2010)
Zitatform
Haux, Tina (2010): Activating lone parents. An evidence-based policy appraisal of the 2008 welfare-to-work reform in Britain. (ISER working paper 2010-29), Colchester, 22 S.
Abstract
"The recent welfare-to-work reform requires lone parents with older children to be available for work. This article examines the likely effect of this reform and the proposed extension with regards to the employment rate of lone parents. It is argued that it will not lead to the desired increase in the employment rate of lone parents as the target group is too small and the levels of multiple disadvantages within the group too high. Indeed, 'ability to work' cannot be equated with the age of the youngest child but needs to take into account the characteristics of lone parents as well." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Alleinerziehende im SGB II: woran scheitert die Integration in den Arbeitsmarkt? (2010)
Hieming, Bettina; Schwarzkopf, Manuela;Zitatform
Hieming, Bettina & Manuela Schwarzkopf (2010): Alleinerziehende im SGB II. Woran scheitert die Integration in den Arbeitsmarkt? In: K. Jaehrling & C. Rudolph (Hrsg.) (2010): Grundsicherung und Geschlecht : gleichstellungspolitische Befunde zu den Wirkungen von Hartz IV (Arbeit - Demokratie - Geschlecht, 13), S. 132-146.
Abstract
Die Autorinnen fragen nach den Ursachen für den langen Verbleib alleinerziehender Mütter im Hilfebezug nach SGB II. Empirischer Hintergrund der Analyse ist zum einen die deskriptive Analyse Alleinerziehender im SGB II anhand verfügbarer öffentlicher Statistiken des Statistischen Bundesamtes und der Bundesagentur für Arbeit. Zum anderen werden ausgewählte Ergebnisse des Projektes 'Bewertung der SGB II-Umsetzung aus gleichstellungspolitischer Sicht' diskutiert. Es zeigt sich, dass Alleinerziehende im SGB II im Vergleich zu anderen Personengruppen weder besonders jung oder kinderreich, noch bildungsarm oder arbeitsmarktfern sind. Der häufig lange Verbleib im Hilfebezug ist überwiegend auf das noch unzureichende Kinderbetreuungsangebot und auf geringe Chancen, ein existenzsicherndes Einkommen erzielen zu können, zurückzuführen. Die Grundsicherungsstellen reagieren auf die Probleme der Alleinerziehenden mit spezifischen Maßnahmeangeboten, verweisen aber auch häufig auf die Möglichkeiten der 'Freistellung' der Verfügbarkeit aufgrund Paragraph 10 SGB II. (IAB)
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Literaturhinweis
Mothers' work and children's lives: low-income families after welfare reform (2010)
Zitatform
Johnson, Rucker C., Ariel Kalil & Rachel E. Dunifon (2010): Mothers' work and children's lives. Low-income families after welfare reform. Kalamazoo: Upjohn Institute for Employment Research, 147 S.
Abstract
"This book examines the effects of work requirements imposed by welfare reform on low-income women and their families. The authors pay particular attention to the nature of work -- whether it is stable or unstable, the number of hours worked in a week and the regularity and flexibility of work schedules. They also show how these factors make it more difficult for low-income women to balance their work and family requirements." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Beschäftigungszuschuss im SGB II: Ein neues Instrument als Ultima Ratio (2010)
Zitatform
Koch, Susanne, Michael Kvasnicka & Joachim Wolff (2010): Beschäftigungszuschuss im SGB II: Ein neues Instrument als Ultima Ratio. (IAB-Kurzbericht 02/2010), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Mit dem Beschäftigungszuschuss (BEZ) nach § 16e SGB II wurde im Jahr 2007 erstmals in der aktiven Arbeitsmarktpolitik ein Instrument für Langzeitarbeitslose eingeführt, das die unbefristete Förderung einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung vorsieht. Daher kommt der Teilnehmerauswahl hier noch mehr als bei anderen arbeitsmarktpolitischen Instrumenten eine besondere Bedeutung zu. Das IAB hat gemeinsam mit Kooperationspartnern im Auftrag des BMAS untersucht, welche Personen bis Ende 2008 für die Förderung mit dem BEZ ausgewählt wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Wolff, Joachim;Weiterführende Informationen
- Tätigkeitsfelder bei der Förderung mit Beschäftigungszuschuss
- Tätigkeitsfelder bei der Förderung mit Beschäftigungszuschuss (nur bei Maßnahmeträgern) im Vergleich zu denen bei Arbeitsgelegenheiten (Ein-Euro-Jobs)
- Zugänge in die Förderphase des Beschäftigungszuschusses - Oktober 2007 bis September 2009
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Literaturhinweis
Lebensmuster in der Erwerbslosigkeit: eine empirische Untersuchung weiblicher Karrieren und Lebenswelten. Teil I (2010)
Kunzl, Christine;Zitatform
Kunzl, Christine (2010): Lebensmuster in der Erwerbslosigkeit. Eine empirische Untersuchung weiblicher Karrieren und Lebenswelten. Teil I. (SOCIALIA 107.1), Hamburg: Kovac, 624 S.; 577 S.
Abstract
"Die empirische Untersuchung erhellt die subjektiven Lebenswirklichkeiten von Frauen mit unterschiedlichen (berufs)biografischen Hintergründen und Verweildauern in der Erwerbslosigkeit. Ihre alltägliche Lebensbewältigung - in ökonomischer und sozialer, räumlicher und zeitlicher Hinsicht - steht dabei ebenso im Vordergrund wie die Veränderungen im Selbstbild, in der Verhaltensausrichtung, in den Einstellungen und Werthaltungen gegenüber Erwerbstätigkeit und Erwerbslosigkeit.
Als Fazit der Folgestudie zur Lebenswirklichkeit erwerbsloser Frauen ergibt sich, dass es weder die typisch weibliche Karriere in der Erwerbslosigkeit noch das zwangsläufige Bewältigungsverhalten von erwerbslosen Frauen gibt. So wenig wie Frauen eine homogene Gruppe mit identischen Wertausrichtungen, -orientierungen und Lebenslagen bilden, so wenig bilden erwerbslose Frauen eine Gesamtheit mit uniformen Lebenswirklichkeiten und Bewältigungsstrategien.
Die zu konstatierenden pluralen Lebensausrichtungen erwerbsloser Frauen, welche von alternativlos am arbeitsmarktlichen Wiedereinstieg orientierten über die auf dem schattenwirtschaftlichen oder grauen Arbeitsmarkt anzusiedelnden bis hin zu denjenigen reichen, welche auf die traditionellen weiblichen Rollen oder die resignative (arbeits)weltliche Abwendung abzielen, lassen hingegen Folgendes offenbar werden: erwerbslose Frauen befinden sich in einem strukturellen Spannungsverhältnis, das sowohl durch die individuelle ökonomische Lage, die selbst auferlegten als auch zugewiesenen familiären und sonstigen Aufgabenstellungen, die vorhandene Erwerbsbindung und Arbeitsorientierung wie auch die Arbeitsmarktsituation und die sozial- und wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen konstituiert wird." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Zur Dauer der Bedürftigkeit von Müttern: Dauer des Leistungsbezugs im SGB II und Ausstiegschancen (2010)
Zitatform
Lietzmann, Torsten (2010): Zur Dauer der Bedürftigkeit von Müttern. Dauer des Leistungsbezugs im SGB II und Ausstiegschancen. (IAB-Discussion Paper 08/2010), Nürnberg, 40 S.
Abstract
"Die Haushaltsstruktur ist von entscheidender Bedeutung für die materielle Lage von Familien. Die Armutsgefährdung und die Angewiesenheit auf Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende von Alleinerziehenden und Paarhaushalten mit Kindern unterscheiden sich erheblich. In der Untersuchung wird die Länge des Bezugs von Grundsicherungsleistungen nach SGB II von Müttern mit administrativen Daten betrachtet und die Chancen zur Überwindung der Hilfebedürftigkeit mit Hilfe von Verweildauermodellen geschätzt. Beiden Haushaltstypen (Paare und Alleinerziehende) stehen Ressourcen und Handlungsoptionen in unterschiedlichem Ausmaß zur Verfügung. Es wird herausgearbeitet, wie der Kinderbetreuungsaufwand, die individuellen Arbeitsmarktchancen und evtl. subjektive Orientierungen die Chancen zur Beendigung der Hilfebedürftigkeit beeinflussen und wie sich die Einflussfaktoren zwischen den beiden Haushaltskonstellationen unterscheiden. Der Kinderbetreuungsaufwand schränkt die Chancen der Alleinerziehenden stärker ein, Paarhaushalte verfügen über einen strukturellen Vorteil, der dem Vorhandensein von zwei Erwachsenen im Haushalt geschuldet ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Paths to advancement for single parents: the Employment Retention and Advancement Project (2010)
Miller, Cynthia; Deitch, Victoria; Hill, Aaron;Zitatform
Miller, Cynthia, Victoria Deitch & Aaron Hill (2010): Paths to advancement for single parents. The Employment Retention and Advancement Project. New York, NY, 84 S.
Abstract
"Between 2000 and 2003, the Employment Retention and Advancement (ERA) project identified and implemented a diverse set of innovative models designed to promote employment stability and wage or earnings progression among low-income individuals, mostly current or former welfare recipients. While the main objective of ERA was to test a range of program approaches, the data collected as part of the evaluation provide an important opportunity to look in depth at the work experiences over a three-year period of the more than 27,000 single parents targeted by the programs. As single parents - most of whom were current or former welfare recipients - many of them faced considerable barriers to work and advancement.
This report augments the ERA project's experimental findings by examining the work, education, and training experiences of single parents targeted by the programs studied. Specifically, these analyses identify the single parents in the study who advanced, and it compares their experiences with the experiences of parents who did not advance. Although the analyses are descriptive only and cannot be used to identify the exact causes of advancement, examining the characteristics of single parents who advance and the pathways by which they do so can inform the design of the next generation of retention and advancement programs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Lone mothers, ethnicity and welfare dynamics (2010)
Zitatform
Mokhtar, Christina & Lucinda Platt (2010): Lone mothers, ethnicity and welfare dynamics. In: Journal of social policy, Jg. 39, H. 1, S. 95-118. DOI:10.1017/S0047279409990031
Abstract
"This article investigates the ethnic patterning of exit from means-tested benefits in a UK town. Lone parents in the UK face high risks of poverty and high rates of receipt of means-tested, out-of-work benefits. There has been extensive policy concern with lone parents' poverty and with potential 'welfare dependency'. Investigation of welfare dynamics has unpacked the notion of welfare dependency, and has stimulated policy to better understand the factors associated with longer rather than shorter durations. However, within this analysis, there has been little attention paid to ethnicity. This is despite the fact that the extensive literature on the UK's minority ethnic groups has emphasised diversity in both rates of lone parenthood and risks of poverty. To date we have little understanding of ethnic variation in lone parents' welfare dynamics. Using a data set drawn from administrative records, this article analyses the chances of leaving means-tested benefit for a set of lone mothers in a single town, exploring whether there is variation by ethnic group. We find that, controlling for basic demographic characteristics, there is little evidence to suggest that ethnicity affects the chances of benefit exit, even between groups where rates of lone parenthood are very different." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Lone parents and employment: an exploration of findings from the Families and Children Study 2006-08 (2010)
Zitatform
Tomaszewski, Wojtek, Jenny Chanfreau & Matt Barnes (2010): Lone parents and employment. An exploration of findings from the Families and Children Study 2006-08. (Department for Work and Pensions. Working paper 93), London, 62 S.
Abstract
"This working paper presents findings from longitudinal analysis of c.800 lone mothers who responded to the Families and Children Study (FACS) between 2006 and 2008.
The analysis utilises data from the Choices and Constraints question set which was designed to capture the complexities of decision-making for parents around work and caring in order to better understand their decisions, motivations and barriers with regard to employment.
Structural Equation Modelling (SEM) was undertaken to explore the relationship between some of the background characteristics of lone mothers who took part in FACS and how these interact with their attitudes, perceptions and intentions, which in turn impact on their employment outcomes.
This analysis includes substantial technical detail as it was undertaken in order to explore the value of applying SEM to the Choices and Constraints question set. It was commissioned as part of the Lone Parent Obligations evaluation programme." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
"Arbeitslos mit Kindern" - Bewältigungsstrategien und institutionelle Unterstützung: eine Befragung von Bedarfsgemeinschaften und Alleinerziehenden mit Kindern unter 15 Jahren im ALG II Bezug für die Stadt Bielefeld und Arbeitplus in Bielefeld GmbH (2010)
Zitatform
Ziegler, Holger, Udo Seelmeyer & Hans-Uwe Otto (2010): "Arbeitslos mit Kindern" - Bewältigungsstrategien und institutionelle Unterstützung. Eine Befragung von Bedarfsgemeinschaften und Alleinerziehenden mit Kindern unter 15 Jahren im ALG II Bezug für die Stadt Bielefeld und Arbeitplus in Bielefeld GmbH. Bielefeld, 153 S.
Abstract
"Im Auftrag der Arbeitplus in Bielefelds GmbH und der Stadt Bielefeld befragte das Kompetenzzentrum Soziale Dienste und die AG Soziale Arbeit der Universität Bielefeld fast 300 Bedarfsgemeinschaften und Alleinerziehenden mit Kindern unter 15 Jahren im Arbeitslosengeld II Bezug in Bielefeld zu ihrer Lebenssituation und konkreten Unterstützungsbedarfen. Es handelt sich bundesweit um die größte Untersuchung ihrer Art. Die Studie soll ein wissenschaftlich fundiertes Handlungskonzept für die Arbeit mit alleinerziehenden Hilfebedürftigen und Bedarfsgemeinschaften mit Kindern liefern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Alleinerziehende im SGB II (2010)
Abstract
"Für alleinerziehende Eltern stellt es eine große Herausforderung dar, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, die den Bedarf für die ganze Familie deckt. Die Grundsicherung übernimmt daher für 645.000 Ein-Eltern-Bedarfsgemeinschaften eine wichtige Funktion in der Sicherung des Lebensunterhalts. Die Broschüre der Bundesagentur für Arbeit - Arbeitsmarktberichterstattung bietet weiterführende Informationen.
Auf einen Blick:
- 41 Prozent aller Alleinerziehenden-Haushalte in Deutschland waren im Jahr 2009 auf Leistungen aus der Grundsicherung angewiesen.
- Im Jahr 2009 lebten 53 Prozent der Kinder, die Leistungen nach dem SGB II erhielten, in Alleinerziehenden-Bedarfsgemeinschaften.
- Rund 60 Prozent der alleinerziehenden Frauen waren 2009 erwerbstätig, 42 Prozent davon in Vollzeit.
Im Jahr 2009 wurden 88 Prozent der arbeitslosen Alleinerziehenden im Rechtskreis SGB II und lediglich 12 Prozent im SGB III betreut.
- Fast ein Drittel der erwerbsfähigen hilfebedürftigen Alleinerziehenden ging einer Erwerbsarbeit nach.
- 6 Prozent der hilfebedürftigen Alleinerziehenden arbeiteten in Vollzeit. Das war ein Prozentpunkt weniger als unter den erwerbsfähigen Hilfebedürftigen insgesamt.
- Erwerbsfähige alleinerziehende Hilfebedürftige waren doppelt so häufig in Teilzeit beschäftigt, wie die erwerbsfähigen Hilfebedürftigen insgesamt.
- Der Arbeitgeberservice der BA unterstützt die Akquise 'familienfreundlicher' Arbeitsplätze und wirbt bei den Personalverantwortlichen für die Einstellung von Alleinerziehenden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Chancen und Benachteiligungen von Familien mit Kindern auf dem Arbeitsmarkt: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/1658) (2010)
Zitatform
(2010): Chancen und Benachteiligungen von Familien mit Kindern auf dem Arbeitsmarkt. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/1658). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/1838 (26.05.2010)), 12 S.
Abstract
Anläßlich des Internationalen Kindertages zielt die Kleine Anfrage von Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE auf die Beeinflussung von Lebenschancen der Kinder durch das Elternhaus, insbesondere hinsichtlich der Beschäftigungssituation der Eltern. Gefragt wird nach Unterschieden in der Arbeitsmarktlage von Familien mit Kindern (Paare und Alleinerziehende) sowie sonstigen Haushalten bezüglich Verdienst, Umfang der Erwerbstätigkeit, Beschäftigungsform und Anzahl der Beschäftigungen, Arbeitslosigkeit, Gründen für die Nichtaufnahme einer Erwerbstätigkeit sowie des Qualifikationsniveaus. Die Bundesregierung zieht bei der Beantwortung der Fragen Daten des Mikrozensus 2008 heran. Weiter befassen sich die Fragen mit den Gründen für den Bezug von Leistungen nach dem SGB II/SGB III, Wohngeld und Kindergeld bei Paaren mit Kindern und Alleinerziehenden sowie der Teilnahme an Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen und Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik. Ferner werden die Bereitschaft zur Arbeitsaufnahme bei Alleinerziehenden und Pilotprojekte, die die Bedingungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern sollen, thematisiert. Die Bundesregierung verweist hier auf das Programm "Gute Arbeit für Alleinerziehende" mit 79 Projektideen sowie den Aufbau von Unterstützungsnetzwerken zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Alleinerziehende an zwölf ausgewählten Standorten durch das BMFSFJ. (IAB)
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Literaturhinweis
Studie zu den Ursachen eines erhöhten Armutsrisikos bei Alleinerziehenden (2009)
Bieräugel, Roland; Schmid, Alfons; Heid, Sabine; Larsen, Christa;Zitatform
Bieräugel, Roland, Sabine Heid, Christa Larsen & Alfons Schmid (2009): Studie zu den Ursachen eines erhöhten Armutsrisikos bei Alleinerziehenden. Mainz, 64 S.
Abstract
"Seit Jahren steigt die Zahl der Alleinerziehenden in Deutschland stetig an. Während deutschlandweit in den 1970er Jahren der Anteil an Alleinerziehenden-Haushalten bezogen auf alle Haushalte mit Kindern noch weniger als 10% betrug, waren es im Jahr 2007 in Gesamtdeutschland bereits 18,3%. In Rheinland-Pfalz lag der Anteil mit 19,8% noch etwas höher. Diesen Trend einer relativen Zunahme der Alleinerziehenden-Haushalte bestätigen auch die neusten Zahlen des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz. Dort wird für das Jahr 2008 ein Anteil der Alleinerziehenden von 21,1% ausgewiesen. Vor dem Hintergrund eines kontinuierlich gemessenen und signifikant höheren Armutsrisikos von Alleinerziehenden-Haushalten gegenüber Zwei-Eltern-Haushalten stellt der hohe und ansteigende Anteil von Alleinerziehenden eine Herausforderung für Politik und Gesellschaft dar. Auch am häufigen Bezug von Leistungen des SGB-II sowie einer im Vergleich zu Zwei- Eltern-Haushalten deutlich längeren Bezugsdauer der staatlichen Transferleistungen zeigt sich die schwierige Versorgungslage dieses Haushaltstyps. Um Kenntnisse darüber zu gewinnen, worin die besonderen Schwierigkeiten dieser Gruppe liegen, wurden in den letzten Jahren verschiedene Studien und Projekte zur Thematik der Alleinerziehenden durchgeführt. Forschung und Literatur zum erhöhten Armutsrisiko kommen dabei immer wieder zum Ergebnis, dass die Sicherung des Erwerbsstatus einen zentralen Faktor zur Verringerung des Armutsrisikos von Alleinerziehenden darstellt. Welche Ursachen jedoch die tatsächliche Aufnahme einer Erwerbstätigkeit bei Alleinerziehenden bedingen, ist bisher anhand von repräsentativen Datenbeständen nicht systematisch untersucht worden. An dieser Stelle setzt die vorliegende Studie an. Auf der Basis sekundärstatistischer Auswertungen von Mikrozensus (MZ), Sozioökonomischem Panel (SOEP), dem Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS) sowie von Daten aus dem Rechtsbereich SGB II und XII werden die objektive und subjektive Lage von allein erziehenden Frauen sowie das Zusammenwirken unterschiedlicher Ursachen, die in ihrer Gesamtheit das erhöhte Armutsrisiko bedingen, analysiert. Hierdurch können statistisch belastbare und damit verallgemeinerbare Erkenntnisse gewonnen werden, die eine Grundvoraussetzung für zielorientierte Handlungsansätze sind. Zum einen wird aufgezeigt, wie sich die Situation von Alleinerziehenden, gemessen an Kategorien wie Einkommen, Arbeitsmarktstatus, Bildungsgrad, Kinderbetreuungsmöglichkeiten und individueller Motivation in Rheinland-Pfalz im Zeitverlauf entwickelt hat. Über einen Vergleich mit den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg sowie Westdeutschland kann dabei die Situation in Rheinland-Pfalz spezifiziert werden. Zum anderen wird das in der Literatur angenommene Ursachenbündel für ein erhöhtes Armutsrisiko von Alleinerziehenden einer empirisch-wissenschaftlichen Überprüfung unterzogen. Dadurch kann beantwortet werden, welche Faktoren einen statistisch messbaren Einfluss aufweisen, welche Stärke dieser besitzt und welche Wechselwirkungen sich zwischen den einzelnen Faktoren ergeben. Im vorliegenden Endbericht der Untersuchung werden zunächst das Konzept (Kapitel 2) und die Methode (Kapitel 3) der Studie erörtert. Hieran schließen sich die Analyse der strukturellen Lage der Alleinerziehenden (Kapitel 4) sowie die Analyse der Ursachen für ein erhöhtes Armutsrisiko (Kapitel 5) an. Aus den Kernergebnissen der Struktur- und Ursachenanalysen werden die wesentlichen Handlungsbereiche für eine Verbesserung der Lage von Alleinerziehenden abgeleitet (Kapitel 6)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Optimal income taxation of lone mothers: an empirical comparison of the UK and Germany (2009)
Zitatform
Blundell, Richard, Mike Brewer, Peter Haan & Andrew Shephard (2009): Optimal income taxation of lone mothers. An empirical comparison of the UK and Germany. In: The economic journal, Jg. 119, H. 535, S. F101-F121. DOI:10.1111/j.1468-0297.2008.02261.x
Abstract
"Optimal tax rules are used to evaluate the optimality of taxation for lone mothers in Germany and Britain. The theoretical model is combined with elasticities derived from the structural estimation of lone mothers' labour supply. For both countries we do not find that in-work credits with marginal tax rates are optimal. However we show that when the government has a low taste for redistribution, out-of-work transfers and transfer for the working poor are very similar, implying very low marginal tax rates. Further, the current tax and transfer systems in both countries are shown to be optimal only if governments have a much higher welfare value for income received by the non-workers than the working poor." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Child well-being and sole parent family structure in the OECD: an analysis (2009)
Zitatform
Chapple, Simon (2009): Child well-being and sole parent family structure in the OECD. An analysis. (OECD social, employment and migration working papers 82), Paris, 74 S. DOI:10.1787/225407362040
Abstract
"This paper addresses the causal impact of being raised in a sole-parent family on child well-being across the OECD. The question is answered by a cross-OECD meta-analysis and a literature review. The main findings are as follows. There are widely varying rates of sole parenthood across the OECD. Rates of sole parenthood have generally been rising in the past few decades. Inevitably, countries with higher rates of sole parenthood are more concerned about the potential well-being effects on children. The reasons for sole parenthood include never having partnered, having separated and divorced, and being widowed. The composition of sole parents by these reasons varies widely across OECD countries. Views on the desirability of two-parent families for raising children are also divergent across the OECD. The meta-analysis of 122 studies from a cross-section of OECD countries excluding the United States concludes the average negative effect of sole parenthood on child well-being is small, a finding broadly consistent with earlier meta-analyses which were based largely on United States studies. The better the quality of the study, the smaller is the effect size found. Effect sizes also differed across OECD countries, but it was not possible to link this systematically to differences in policies. However, to attribute a causal interpretation to this small effect size requires some strong additional assumptions. Hence, the study turns to considering more sophisticated means of obtaining information on causality which require fewer strong identifying assumptions - fixed-effects-style studies, sibling models, differential exposure to divorce laws, parental death as a natural experiment, and behaviouralgenetic approaches. The method is a traditional narrative literature review. These more sophisticated approaches generally, but not always, show a smaller effect of sole parenthood than more traditional methods, or even suggest no effect whatsoever. However, these methods are also based on some strong and often restrictive assumptions. The overall conclusion is that the literature on the effects of sole parenthood on child well-being, while extensive and growing in sophistication, lacks a clear consensus on the existence of a causal effect. That any such effect is small is a conclusion which can be asserted with more confidence. There is enough in the literature to suggest policy makers should be concerned about the implications of family structure for child well-being. Policy makers should keep a close eye on social trends in terms of changes in family structure, as well as on the developing research literature on the impact of family structure on child well-being. However, there may not be enough in the literature yet, in the absence of extra-scientific priors, to advocate radical policy change, especially if levers to change family form are costly to undertake or uncertain in effect. What should be clear from this review is that this is an area of social science which is rapidly expanding. It may well be that in another decade research will cast a more certain light on the questions addressed here." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Stepping stone or dead end? The effect of the EITC on earnings growth (2009)
Dahl, Molly; Schwabish, Jonathan; DeLeire, Thomas;Zitatform
Dahl, Molly, Thomas DeLeire & Jonathan Schwabish (2009): Stepping stone or dead end? The effect of the EITC on earnings growth. (IZA discussion paper 4146), Bonn, 33 S.
Abstract
"While many studies have found that the EITC increases the employment rates of single mothers, no study to date has examined whether the jobs taken by single mothers as a result of the EITC incentives are 'dead-end' jobs or jobs that have the potential for earnings growth. Using a panel of administrative earnings data linked to nationally representative survey data, we find no evidence that the EITC expansions between 1994 and 1996 induced single mothers to take 'dead-end' jobs. If anything, the increase in earnings growth during the mid-to-late 1990s for single mothers who were particularly affected by the EITC expansion was higher than it was for other similar women. The EITC encourages work among single mothers, and that work continues to pay off through future increases in earnings." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Dynamik im SGB II 2005-2007: Viele Bedarfsgemeinschaften bleiben lange bedürftig (2009)
Graf, Tobias; Rudolph, Helmut;Zitatform
Graf, Tobias & Helmut Rudolph (2009): Dynamik im SGB II 2005-2007: Viele Bedarfsgemeinschaften bleiben lange bedürftig. (IAB-Kurzbericht 05/2009), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Seit Einführung des SGB II im Januar 2005 nahmen bis Ende 2007 insgesamt ca. 11,6 Mio. Personen die Leistungen der neuen Grundsicherung in Anspruch. Das entspricht etwa 18 Prozent der potenziell anspruchsberechtigten Personen. Im gleichen Zeitraum erhielten insgesamt 7,03 Mio. Bedarfsgemeinschaften für mindestens einen Monat SGB-II-Leistungen. Durch Zu- und Abgänge im SGB II fand ein teilweiser Austausch der bedürftigen Haushalte statt. Dieser Turnover wird hier genauer untersucht. In den drei untersuchten Jahren waren 3,15 Mio. Personen bzw. 1,5 Mio. Bedarfsgemeinschaften durchgehend auf Unterstützung angewiesen. Im Dezember 2007 waren 78 Prozent der Leistungsempfänger mindestens 12 Monate ununterbrochen im Leistungsbezug des SGB II. Bei rückläufigen Empfängerzahlen sank die Zahl der Langzeitbezieher kaum. Die Grundsicherung wird damit überwiegend von Bedarfsgemeinschaften geprägt, die über längere Zeiträume durchgehend oder wiederholt bedürftig sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Graf, Tobias;Weiterführende Informationen
- Bestand und Turnover von Bedarfsgemeinschaften im SGB II Januar 2005 bis Dezember 2007
- Verbleib im SGB-II-Leistungsbezug von Alleinstehenden
- Personen und Bedarfsgemeinschaften mit SGB-II-Leistungen 2005 bis 2007
- Verbleib im SGB-II-Leistungsbezug von Alleinstehenden nach 36 Monaten
- Verbleib im Leistungsbezug bei Zugängen im Februar/März des jeweiligen Jahres
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Literaturhinweis
Welfare reform and lone parents in the UK (2009)
Zitatform
Gregg, Paul, Susan Harkness & Sarah Smith (2009): Welfare reform and lone parents in the UK. In: The economic journal, Jg. 119, H. 535, S. F38-F65. DOI:10.1111/j.1468-0297.2008.02226.x
Abstract
"A series of reforms to help low income families with children were introduced in the UK in 1999, including in-work tax credits and welfare-to-work programmes. Lone parents were a key target for these reforms - they comprised 22% of all families by 1998 but 55% of families with children in poverty. Previous studies have shown that the reforms raised employment among lone parents. This article extends the analysis of the effect of the reforms to consider employment dynamics, including hours adjustments, and a broader range of outcomes including partnership and indicators of well-being among lone mothers and their children." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Stability of child-care subsidy use and earnings of low-income families (2009)
Zitatform
Ha, Yoonsook (2009): Stability of child-care subsidy use and earnings of low-income families. In: Social Service Review, Jg. 83, H. 4, S. 495-523. DOI:10.1086/650352
Abstract
"This article explores the duration and effect of childcare subsidy use among low-income working mothers in Wisconsin. Using an event-history model, the study finds that mothers are likely to cycle on and off subsidy systems and that their subsidy spells tend to end relatively quickly. Results from a Tobit model with a lagged dependent variable suggest that long-term use of child-care subsidies is associated with increases in mothers' earnings." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zeit für Beziehungen?: Zeit und Zeitpolitik für Familien (2009)
Heitkötter, Martina; Lange, Andreas; Jurczyk, Karin; Meier-Gräwe, Uta;Zitatform
Heitkötter, Martina, Karin Jurczyk, Andreas Lange & Uta Meier-Gräwe (Hrsg.) (2009): Zeit für Beziehungen? Zeit und Zeitpolitik für Familien. Opladen u.a.: Budrich, 435 S.
Abstract
"Beziehungen brauchen Zeit, damit in Partnerschaften, Familien und sozialen Netzen emotionale Bindungen, Vertrauen und wechselseitige Fürsorge entstehen können. Das Buch schaut auf Zeit unter verschiedenen Blickwinkeln: als Bedingungen für das Gelingen und als Ressource familialen Zusammenlebens in der wissensbasierten Dienstleistungsgesellschaft. Massive Umbrüche in der Arbeitswelt mit Tendenzen zur Entgrenzung und Entstandardisierung von Erwerbsarbeit haben auch die Koordinaten der familialen Lebensführung erheblich verschoben. Dieser Prozess geht einher mit einer steigenden Müttererwerbstätigkeit, der Aufweichung der klassischen Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern, der Differenzierung familialer Lebensformen und wachsenden Anforderungen aus der Arbeitswelt. Vor allem Frauen agieren verstärkt als 'Zeitjongleurinnen' zwischen Familie, öffentlichem Raum und Erwerbssphäre, weil sie sich trotz Erwerbsbeteiligung in einem nach wie vor weitgehend starren System von Alltagszeiten bewegen. Es entstehen für alle Beteiligten Zeitnot, Zeitlücken, Zeitstress und vielfältige Zeitkonflikte. Allerdings entstehen auch entwertete Zeiträume insbesondere für erwerbslose Familien. Die Publikation thematisiert die Problematik wie auch Chancen familialer Alltags- und Lebenszeit aus den unterschiedlichen Perspektiven der Familienmitglieder sowie unter Rückgriff auf aktuelle Forschungsergebnisse aus unterschiedlichen Bereichen. Darüber hinaus werden auch Konzepte und relevante Erfahrungen von gesellschaftlichen, betrieblichen und kommunalen Akteuren aufgenommen, die an diversen Schnittstellen im öffentlichen Raum sowie zwischen Familien- und Arbeitswelt innovative zeitsensible Arrangements zwischen Arbeit und Leben als lokale Zeitpolitik entwerfen und umsetzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The politics of women's economic independence (2009)
Zitatform
Huber, Evelyne, John D. Stephens, David Bradley, Stephanie Moller & François Nielsen (2009): The politics of women's economic independence. In: Social Politics, Jg. 16, H. 1, S. 1-39. DOI:10.1093/sp/jxp005
Abstract
"We identify the political conditions that shape the economic position of married/cohabiting women and of the economically most vulnerable group of women-single mothers. Specifically, we examine the determinants of reductions in single mothers' poverty rate due to taxes and transfers, and women's wages relative to spouses'/ partners' wages. The Luxembourg Income Study archive yields an unbalanced panel with 71 observations on 15 countries. The principal determinants of poverty reduction due to taxes and transfers are left government, constitutional veto points, and welfare generosity. The relative wage of women in couples is a function mainly of female labor force participation, part time work among women, and women's mobilization. In explaining the causal pathways to these outcomes, we highlight the interrelationships of welfare state, care, and labor market policies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zur Einkommenssituation der privaten Haushalte in Deutschland (2009)
Kambeck, Rainer; Kasten, Tanja; Siemers, Lars-H.R.;Zitatform
Kasten, Tanja & Lars-H.R. Siemers (2009): Zur Einkommenssituation der privaten Haushalte in Deutschland. (RWI-Projektberichte), Essen, 62 S.
Abstract
Ziel der Studie ist eine differenzierte Untersuchung der Einkommenssituation privater Haushalte in Deutschland, die insbesondere zeigen soll, wie viel Einkommen unterschiedlichen Haushalten verbleibt, wenn neben den Steuern und Sozialabgaben auch die lebensnotwendigen Ausgaben berücksichtigt werden. Mit der in dieser Studie definierten Zielgröße Netto-Netto-Einkommen sollen die unterschiedlichen finanziellen Möglichkeiten der privaten Haushalte in Deutschland besser beschrieben werden als dies allein mit Bezug auf Brutto- und Nettoeinkommen möglich ist. Grundlage der Untersuchung bilden die Daten der Einkommens- und Verbraucherstichprobe (EVS) für das Jahr 2003 (Grundgesamtheit ca. 60.000 Haushalte). Die Ergebnisse werden in der Studie differenziert nach Bundesländern, Haushaltstypen, Sozialer Stellung und der Höhe des Nettoeinkommens beschrieben. Die Netto-Netto-Einkommen der Haushalte in Deutschland variieren in Abhängigkeit dieser Differenzierungsmerkmale beträchtlich. Aus einem Vergleich der Bundesländer geht beispielsweise eine deutliche West-Ost-Einkommenshierarchie hervor. Haushalte aus den neuen Bundesländern verfügen insgesamt über ein geringeres Netto-Netto-Einkommen als vergleichbare Haushalte aus Westdeutschland. Die Rangfolge der einzelnen Bundesländer hängt allerdings davon ab, ob das Brutto-, das Netto- oder das Netto-Netto-Einkommen zu Grunde gelegt wird. Bei der Auswertung der Ausgaben der Haushalte lassen sich für die verschiedenen Posten - Ausgaben für Mobilität, Kinderbetreuung, Versicherungen, Pauschalreisen und Übernachtungen sowie für die Tilgung von Krediten - jeweils ähnliche Strukturen beobachten. (IAB)
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Literaturhinweis
Bedarfsgemeinschaften im SGB II: Warum Alleinerziehende es besonders schwer haben (2009)
Zitatform
Lietzmann, Torsten (2009): Bedarfsgemeinschaften im SGB II: Warum Alleinerziehende es besonders schwer haben. (IAB-Kurzbericht 12/2009), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Alleinerziehende haben ein erhöhtes Armutsrisiko und sind daher auch stärker auf die Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SBG II angewiesen. Die Studie zur Situation der hilfebedürftigen Alleinerziehenden zeigt die Entwicklung ihres Bestands sowie die Struktur der Zugänge. Sie gibt darüber hinaus Hinweise auf Gründe für den langen Verbleib im Leistungsbezug. Denn Haushalte mit Kindern und nur einem Elternteil erhalten nicht nur öfter sondern auch länger staatliche Transferleistungen: Nach zweieinhalb Jahren hat nur rund die Hälfte der seit Februar 2005 zugegangenen Alleinerziehenden den Bezug beendet. In anderen Bedarfsgemeinschaften gilt dies für über zwei Drittel. Gründe für den langen Leistungsbezug sind vor allem die Betreuungspflichten, aber auch weitere Merkmale: Die Ausstiegschancen werden (mit-)bestimmt von der regionalen Arbeitsmarktlage, dem Qualifikationsniveau und der Staatsangehörigkeit sowie von dem Zeitpunkt im Lebenslauf, an dem der Bezug auftritt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Alleinerziehende in der Grundsicherung: Verzwickte Lage (2009)
Zitatform
Lietzmann, Torsten (2009): Alleinerziehende in der Grundsicherung: Verzwickte Lage. In: IAB-Forum H. 1, S. 70-75. DOI:10.3278/IFO0901W070
Abstract
"Die Familienform der Alleinerziehenden tritt immer häufiger auf, ist ein überwiegend weibliches Phänomen und stellt das soziale Sicherungssystem vor neue Aufgaben. Denn Alleinerziehende sind stärker von Armut bedroht als andere. Gleichzeitig sind sie häufiger und länger auf Grundsicherung angewiesen. Ihre Situation auf dem Arbeitsmarkt ist angesichts fehlender Betreuungseinrichtungen schwierig, aber nicht aussichtslos. Nicht zuletzt, weil sie erstaunlich erwerbsorientiert sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Arbeitsmarktreport NRW 2009: Sonderbericht: Situation der Alleinerziehenden auf dem Arbeitsmarkt (2009)
Mertens, Andreas;Zitatform
Mertens, Andreas (2009): Arbeitsmarktreport NRW 2009. Sonderbericht: Situation der Alleinerziehenden auf dem Arbeitsmarkt. Düsseldorf, 63 S.
Abstract
"Die wichtigsten Ergebnisse zur Arbeitsmarktsituation Alleinerziehender in Nordrhein-Westfalen fasst der Sonderbericht des Arbeitsmarktreport 2009 zusammen, der aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanziert wird. Die Zahl der Alleinerziehenden ist in NRW zwischen 2000 und 2008 um rund 100.000 von 0,45 Mio. auf 0,54 Mio. gestiegen. Der Anteil der Alleinerziehenden an den Familien mit ledigen Kindern ist seit 2000 um rund 4 Prozentpunkte auf 20,4 % angestiegen. Der Anteil der Alleinerziehenden mit Migrationshintergrund beträgt derzeit rund 23 %. Rund 320.000 Alleinerziehende sind erwerbstätig, dies sind 59,1 % aller Alleinerziehenden. Der Anteil der Vollzeitbeschäftigten unter den erwerbstätigen Alleinerziehenden beträgt rund 52 %. Im Juli 2009 waren rund 71.000 Alleinerziehende arbeitslos gemeldet (ohne zugelassene kommunale Träger), zu fast 90 % im Rechtskreis SGB II. Die Zahl der arbeitslosen Alleinerziehenden geht seit Juli 2006 mit 7,3 % nur unterdurchschnittlich zurück, dies gilt insbesondere für den SGB II-Bereich. Arbeitslose Alleinerziehende sind fast zur Hälfte zwischen 25 und 40 Jahre alt. Der Anteil der Langzeitarbeitslosen ist bei den Alleinerziehenden deutlich höher als bei den Arbeitslosen insgesamt. Im Landesdurchschnitt war im April 2009 fast die Hälfte der Alleinerziehenden mit Kindern unter 18 Jahren auf SGB II-Leistungen angewiesen. Dieser Wert hat sich gegenüber April 2008 nur um einen Prozentpunkt verringert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Relationships of care: working lone mothers, their children and employment sustainability (2009)
Zitatform
Millar, Jane & Tess Ridge (2009): Relationships of care: working lone mothers, their children and employment sustainability. In: Journal of social policy, Jg. 38, H. 1, S. 103-121. DOI:10.1017/S0047279408002572
Abstract
"Lone mothers are a key target group for government policies to increase employment participation rates. Employment sustainability is central to achieving this goal and thus it is important to understand the factors that affect sustainability. When the lone mother starts work, her daily life changes in various ways, and so do the lives of her children, and perhaps also other family members who may become involved in childcare, or in other forms of help. These social relationships - at home, in work, in care settings, at school - may be a key element in employment sustainability, and one that has not yet been systematically explored in research. This article draws on data from an ongoing longitudinal qualitative study of lone mothers and their children, which has been following the families from the point that the mothers left income support and started working for at least 16 hours per week. The analysis starts from the assumption that sustaining work over time is a process that actively involves the family as a whole and not just the individual lone mother. In this article we explore how social relationships, inside and outside the family, are central to the 'family-work project' of sustaining employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Are lone mothers responsive to policy changes?: evidence from a workfare reform in a generous welfare state (2009)
Zitatform
Mogstad, Magne & Chiara Pronzato (2009): Are lone mothers responsive to policy changes? Evidence from a workfare reform in a generous welfare state. (IZA discussion paper 4489), Bonn, 27 S.
Abstract
"There is a heated debate in many European countries about a move towards a welfare system that increases the incentives for lone mothers to move off welfare and into work. We analyze the consequences of a major Norwegian workfare reform of the generous welfare system for lone mothers. Our difference-in-differences estimates show that the policy changes were successful in improving labor market attachment and increasing disposable income of new lone mothers. By contrast, the reform led to a substantial decrease in disposable income and a significant increase in poverty among persistent lone mothers, because a sizeable group was unable to offset the loss of out-of-work welfare benefits with gains in earnings. This suggests that the desired effects of the workfare reform were associated with the side-effects of income loss and increased poverty among a substantial number of lone mothers with insurmountable employment barriers. This finding stands in stark contrast to evidence from similar policy changes in Canada, the UK, and the US, and underscores that policymakers from other developed countries should be cautious when drawing lessons from the successful welfare reforms implemented in Anglo-Saxon countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Prekäre Lebenslagen von Kindern und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen: Sozialberichterstattung Nordrhein-Westfalen (2009)
Munz, Eva; Cloos, Bertram;Zitatform
Munz, Eva & Bertram Cloos (2009): Prekäre Lebenslagen von Kindern und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen. Sozialberichterstattung Nordrhein-Westfalen. Düsseldorf, 43 S.
Abstract
"In Westdeutschland hat seit Ende der 1980er-Jahre das Armutsrisiko von Kindern und Jugendlichen zugenommen. Waren in den 1960er- und 1970er-Jahren insbesondere Personen im Rentenalter von materieller Armut bedroht, so tragen heute Minderjährige ein überdurchschnittliches Armutsrisiko. Diese Verlagerung der Armutsrisiken von der älteren auf die jüngere Generation wird häufig als 'Infantilisierung der Armut' bezeichnet. Bereits im Sozialbericht NRW 2007 wurde die Lebenslage von Kindern und Jugendlichen in Nordrhein- Westfalen dargestellt. Der Landessozialberichterstattung liegt dabei ein umfassender Begriff von Armut als einem Mangel von Teilhabe- und Verwirklichungschancen zugrunde. Für die Berichterstattung bedeutet dies, dass neben dem Blick auf die materielle Situation, die bei Kindern und Jugendlichen wesentlich von der Einkommenssituation der Eltern bestimmt ist, weitere Dimensionen der Lebenslage betrachtet und nach Möglichkeit in Beziehung zueinander gesetzt werden. Dabei wurde zum einen deutlich, dass auch in Nordrhein-Westfalen Kinder und Jugendliche ein überdurchschnittliches Risiko tragen, von materieller Armut betroffen zu sein. Zum anderen wurde dargestellt, dass sich materielle Armut und ein niedriger sozialer Status der Eltern häufig sowohl auf die Gesundheits- als auch die Bildungsbiografie der Kinder und Jugendlichen negativ auswirken. Der Sozialbericht NRW 2007 basierte im Wesentlichen auf Daten aus dem Jahr 2005. Der vorliegende Bericht aktualisiert und vertieft die Befunde zu den Lebenslagen von Kindern und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen. Neben der materiellen Armut werden in diesem Bericht die Lebenslagedimensionen Bildungsbeteiligung und Gesundheit der Kinder und Jugendlichen ebenso betrachtet wie das familiäre und soziale Umfeld, die Betreuungssituation sowie die Erwerbsbeteiligung der Eltern." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
'It didn't always work': low-income children's experiences of changes in mothers' working patterns in the UK (2009)
Zitatform
Ridge, Tess (2009): 'It didn't always work': low-income children's experiences of changes in mothers' working patterns in the UK. In: Social policy and society, Jg. 8, H. 4, S. 503-513. DOI:10.1017/S147474640999008X
Abstract
"Underpinning Labour's welfare-to-work policies is an assumption that employment will benefit disadvantaged children and their families. However, the effect of low-income and unstable employment on lone mothers and their children is uncertain. This article draws on interviews with children drawn from a qualitative, longitudinal study of low-income working family life, to explore the accounts of those children whose mother's entry into the labour market was unsuccessful. The article examines how children experienced their mother's employment and the impact of 'failed' work transitions on their well-being and their perceptions of the value of work for them and their families." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Klimawandel für Alleinerziehende - Einelternfamilien als Seismographen für soziale Gerechtigkeit: Dokumentation (2009)
Schutter, Sabina; Liebisch, Peggi;Zitatform
(2009): Klimawandel für Alleinerziehende - Einelternfamilien als Seismographen für soziale Gerechtigkeit. Dokumentation. Berlin, 52 S.
Abstract
Dokumentation der jährlichen Fachtagung des Verbands alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV) in Kiel vom 05. bis 07. Juni 2009.
Vorträge:
Gisela Notz: "Armut hat viele Gesichter - Was Kinder und Frauen (und oft auch Männer) arm macht.
Bettina Hieming, IAQ Universtät Duisburg Essen: "Existenz sichernde Erwerbstätigkeit für Alleinerziehende - Vision und Perspektiven".
Herbert Düll, Bundesministerium für Arbeit und Soziales: "An (guter) Arbeit führt kein Weg vorbei ... Perspektiven für Alleinerziehende aus Sicht des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales". (IAB) -
Literaturhinweis
Doppelt gefordert, wenig gefördert: Alleinerziehende Frauen in der Grundsicherung für Arbeitsuchende (2009)
Schwarzkopf, Manuela;Zitatform
Schwarzkopf, Manuela (2009): Doppelt gefordert, wenig gefördert: Alleinerziehende Frauen in der Grundsicherung für Arbeitsuchende. (sigma elab), Berlin: Edition Sigma, 88 S.
Abstract
"Für Alleinerziehende wirft die jüngste Arbeitsmarktreform ('Hartz IV') ganz besondere Probleme auf - und betroffen sind vor allem Frauen: Sie stellen fast 95% der erwerbsfähigen Hilfebedürftigen. Die Autorin stellt diese Gruppe in den Mittelpunkt ihrer Untersuchung. Trägt das Gesetz zu einer verbesserten Förderung und Arbeitsmarktintegration dieser 'doppelt Geforderten' wirksam bei? Wird die Praxis den gleichstellungspolitischen Zielen, wie sie im Sozialgesetzbuch II ausdrücklich formuliert sind, tatsächlich gerecht? Und wie ist 'Hartz IV' zu bewerten, wenn man Kriterien aus der internationalen feministischen Wohlfahrtsstaatsforschung heranzieht und den Maßstab einer echten Wahlfreiheit zwischen Erwerbsteilhabe und Ausübung von Sorgeverantwortung im Sinne einer sozial inklusiven Staatsbürgerschaft anlegt? Die Autorin untersucht diese Fragen, indem sie die gesetzlichen und institutionellen Rahmenbedingungen aufarbeitet und die sozial- und gleichstellungspolitischen Ziele mit aktuellen empirischen Befunden zur Förderung alleinerziehender Frauen konfrontiert. Die Analyse führt zu einem kritischen Fazit, das Mängel und Widersprüche resümiert und Anforderungen an eine gleichstellungsorientierte Arbeitsmarktpolitik benennt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
BEA Berufliche Eingliederung Alleinerziehender: Studie zur Lebenssituation der Alleinerziehenden im Oberbergischen Kreis im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Durchführungszeitraum Oktober 2008 - Februar 2009 (2009)
Stumpf, Siegfried;Zitatform
Stumpf, Siegfried (2009): BEA Berufliche Eingliederung Alleinerziehender. Studie zur Lebenssituation der Alleinerziehenden im Oberbergischen Kreis im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Durchführungszeitraum Oktober 2008 - Februar 2009. Gummersbach, 52 S.
Abstract
Die Vermittlung allein erziehender Frauen und Männer in eine berufliche Tätigkeit ist eine schwierige Aufgabe. Im September 2008 erhielten laut Statistik der ARGE Oberberg rund 1600 allein erziehende Frauen und Männer aus den 13 oberbergischen Städten und Gemeinden Arbeitslosengeld II. Mit dem Ziel, neue Impulse für Unterstützungsangebote und Maßnahmen für diesen Personenkreis zu gewinnen, untersucht die Studie die Lebenssituation der allein erziehender Personen im Oberbergischen Kreis und deren Sichtweisen, Erfahrungen, Probleme und Bedarfe. Fragebogenuntersuchung und Interviews führen zu einem übereinstimmenden Ergebnisbild: Die Alleinerziehenden, die Arbeitslosengeld II beziehen, sind mit ihrer Lebenssituation deutlich unzufrieden. Für 75 Prozent der Befragten ist eine zukünftige berufliche Tätigkeit sehr wichtig, für weitere 20 Prozent eher wichtig. Die Hauptmotive für die Wunsch nach einer beruflichen Tätigkeit sind, dass die Alleinerziehenden nicht abhängig von Sozialleistungen sein wollen, dass sie einen höheren finanziellen Lebensstandard erreichen wollen und dass sie ihren Kindern ein Vorbild sein möchten. Alleinerziehende müssen dabei aber den Wunsch nach beruflicher Tätigkeit mit ihren Aufgaben als Mutter oder Vater vereinbaren können. Dazu benötigen Alleinerziehende hochwertige und für ihre Belange passende Kinderbetreuungsmöglichkeiten. Die Wunscharbeitszeit liegt bei den meisten Alleinerziehenden im Bereich von 20 bis 30 Wochenstunden, damit besteht vor allem Bedarf nach Teilzeitarbeitsplätzen. Eine zentrale Funktion bei der beruflichen Wiedereingliederung sehen die Befragten bei den Unternehmen und Arbeitgebern im Oberbergischen Kreis: Diese müssen Stellen schaffen, die auch für Alleinerziehende passen. (IAB)
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Literaturhinweis
Child benefit reform and labor market participation (2009)
Tamm, Marcus;Zitatform
Tamm, Marcus (2009): Child benefit reform and labor market participation. (Ruhr economic papers 97), Duisburg u.a., 28 S.
Abstract
"Das Papier untersucht die Auswirkungen einer Änderung im deutschen Kindergeldsystem im Jahr 1996, die zu einer deutlichen Erhöhung der Zahlungen an Familien mit Kindern führte. Im Vordergrund stehen die Effekte auf die Erwerbsbeteiligung der Eltern. Beim Vergleich der Verhaltensveränderung von Erwachsenen mit und ohne Kinder zeigt sich, dass alleinerziehende Mütter und Mütter mit einem arbeitenden Partner ihren Stundenumfang signifikant reduziert haben, die Erwerbsquote jedoch nicht gesunken ist. Bei alleinerziehenden Vätern ergaben sich für beide keine wesentlichen Veränderungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Familienarmut: Ursachen und Gegenstrategien (2009)
Träger, Jutta;Zitatform
Träger, Jutta (2009): Familienarmut. Ursachen und Gegenstrategien. In: Aus Politik und Zeitgeschichte H. 17, S. 33-38.
Abstract
"In Deutschland steigt der Anteil der Familien, die armutsgefährdet sind. Betroffen sind neben Alleinerziehenden auch Familien mit einem Kind oder zwei Kindern. Zentrale Bedingung familialer Armutsbekämpfung ist der Zugang, insbesondere von Müttern, zu qualifizierter Erwerbsarbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Revisiting the class-parity analysis of welfare work requirements (2009)
Zatz, Noah D.;Zitatform
Zatz, Noah D. (2009): Revisiting the class-parity analysis of welfare work requirements. In: Social Service Review, Jg. 83, H. 3, S. 313-350. DOI:10.1086/644607
Abstract
"Work requirements in welfare programs often are interpreted as enforcing cross-class parity in work-family balance; premised on the idea that most mothers are now working in the labor market, such requirements force welfare recipients to do the same. However, this class-parity analysis mischaracterizes both welfare law and prevailing work patterns. A legal analysis of policies toward two-parent families shows that work requirements typically encourage a breadwinner-caretaker division of labor, not a dual-earner pattern. Unlike policies toward single parents, these policies do not simply insist that all parents work. Moreover, longitudinal analysis of survey data reveals lower rates of continuous employment for mothers generally than what welfare rules require from single parents. Thus, relative to what most mothers do, a transfer recipient must work more if she is single but may work less if she is married. These findings show the need to integrate analysis of welfare policy's work and family dimensions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
