Springe zum Inhalt

Dossier

Fluchtmigrantinnen und -migranten – Bildung und Arbeitsmarkt

Auf der Flucht vor Krieg und politischer Verfolgung verlassen viele Menschen ihr Heimatland und suchen Schutz und neue Perspektiven in Deutschland und beantragen Asyl. Die Beteiligung am Arbeitsmarkt wird häufig als Schlüssel für die gesellschaftliche Integration der Fluchtmigrantinnen und -migranten gesehen. Welche Qualifikationen bringen die Menschen mit, welche arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen sind hilfreich? Wie gehen die einzelnen Bundesländer damit um, welche Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und die Sozialsysteme sind zu erwarten, wie sieht die Situation in anderen Ländern aus?
Dieses Themendossier stellt wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema zusammen und ermöglicht den Zugang zu weiterführenden Informationen sowie zu Positionen der politischen Akteure.
Literatur zur besonderen Situation der Geflüchteten aus der Ukraine finden Sie im Themendossier Auswirkungen des Krieges gegen die Ukraine auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Fluchtmigration in Deutschland

Zurück zur Übersicht
Ergebnisse pro Seite: 20 | 50 | 100
im Aspekt "Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit"
  • Literaturhinweis

    Auswirkungen der Migration auf den deutschen Arbeitsmarkt: Hintergrundinformation (2015)

    Hartmann, Michael; Reimer, Kim;

    Zitatform

    Hartmann, Michael & Kim Reimer (2015): Auswirkungen der Migration auf den deutschen Arbeitsmarkt. Hintergrundinformation. Nürnberg, 32 S.

    Abstract

    "- Die Zuwanderung aus den neuen osteuropäischen EU-Mitgliedsstaaten, den GIPS-Staaten und den Asylzugangsländern hat das Arbeitskräfteangebot in Deutschland erhöht und zu mehr Beschäftigung, aber auch zu mehr Arbeitslosen und Leistungsempfängern aus diesen Ländern geführt. So nahm die Beschäftigung aus diesen Ländern im Juni um 249.000 oder 14 Prozent zu. Gleichzeitig ist die Arbeitslosigkeit im August um 39.000 oder 14,0 Prozent und die Zahl der Leistungsempfänger im SGB II im Mai um 139.000 oder 20,8 Prozent gestiegen. Im Vergleich dazu hat sich die Zahl der Beschäftigten insgesamt um 370.000 oder 1,0 Prozent erhöht, während die Zahl der Arbeitslosen um 106.000 oder 3,7 Prozent und die Zahl der Leistungsempfänger im SGB II um 3.000 oder 0,1 Prozent gesunken ist.
    - Die Beschäftigung von Personen mit einer Staatsangehörigkeit aus einem der neuen EU-Mitgliedstaaten hat gegenüber dem Vorjahr um 189.000 oder 22 Prozent zugenommen. Die Arbeitslosigkeit ist um 14.000 oder 17,5 Prozent und der Leistungsbezug im SGB II um 54.000 oder 29,1 Prozent gestiegen.
    - Im selben Zeitraum erhöhte sich die Beschäftigtenzahl von Personen mit einer Staatsangehörigkeit aus Griechenland, Italien, Portugal und Spanien (GIPS-Länder) um 27.000 oder 5 Prozent. Die Arbeitslosigkeit hat um 200 oder 0,3 Prozent und der Leistungsbezug im SGB II um 10.000 oder 7,3 Prozent zugenommen.
    - Die Beschäftigung von Staatsangehörigen aus den Asylzugangsländern ist um 34.000 oder 7 Prozent gestiegen. Die Arbeitslosigkeit hat um 25.000 oder 18,4 Prozent und der Leistungsbezug im SGB II um 76.000 oder 21,6 Prozent zugenommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Precarious lives: Forced labour, exploitation and asylum (2015)

    Lewis, Hannah ; Dwyer, Peter ; Hodkinson, Stuart ; Waite, Louise;

    Zitatform

    Lewis, Hannah, Peter Dwyer, Stuart Hodkinson & Louise Waite (2015): Precarious lives. Forced labour, exploitation and asylum. Policy Press 221 S.

    Abstract

    "This ground breaking book presents the first evidence of forced labour among displaced migrants who seek refuge in the UK.
    Through a critical engagement with contemporary debates about precarity, unfreedom and socio-legal status, the book explores how asylum and forced labour are linked, and enmeshed in a broader picture of modern slavery produced through globalised working conditions.
    Drawing on original evidence generated in fieldwork with refugees and asylum seekers, this is important reading for students and academics in social policy, social geography, sociology, politics, refugee, labour and migration studies, and policy makers and practitioners working to support migrants and tackle forced labour." (Publisher information, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Betriebliche Ausbildung von Geduldeten: Für den Arbeitsmarkt ein Gewinn, für die jungen Fluchtmigranten eine Chance (2015)

    Schreyer, Franziska; Bauer, Angela; Kohn, Karl-Heinz P.;

    Zitatform

    Schreyer, Franziska, Angela Bauer & Karl-Heinz P. Kohn (2015): Betriebliche Ausbildung von Geduldeten: Für den Arbeitsmarkt ein Gewinn, für die jungen Fluchtmigranten eine Chance. (IAB-Kurzbericht 01/2015), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Die Diskussion um die Fachkräftesicherung hat einen Wechsel in der Zuwanderungs- und Integrationspolitik befördert. Dazu gehört die schrittweise Öffnung des Ausbildungs- und Arbeitsmarktes für bislang ausgeschlossene Flüchtlingsgruppen. Ihr Potenzial rückt nun stärker ins Blickfeld. Dies gilt auch für junge Migranten, die aufenthaltsrechtlich in Deutschland 'geduldet' sind. Wie wird dieser Politikwechsel vor Ort umgesetzt? Aktuelle Befunde geben Hinweise auf eine gelingende Arbeitsmarktintegration von Fluchtmigranten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schreyer, Franziska;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Teilhabe durch Erwerbsarbeit: das Projekt "Arbeitsmarktzugang für Flüchtlinge II" (2015)

    Strübing, Olaf;

    Zitatform

    Strübing, Olaf (2015): Teilhabe durch Erwerbsarbeit. Das Projekt "Arbeitsmarktzugang für Flüchtlinge II". In: Archiv für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit, Jg. 46, H. 4, S. 50-57.

    Abstract

    "Dieser Beitrag fokussiert auf die rechtlichen Rahmenbedingungen, die einen wesentlichen Einfluss auf die Teilhabemöglichkeiten von Flüchtlingen und Asylsuchenden haben. Für Teilhabe spielt insbesondere Erwerbstätigkeit eine wichtige Rolle. Der Zugang von Flüchtlingen und Asylsuchenden zum Arbeitsmarkt wird wesentlich durch das Arbeitserlaubnisrecht, die Sozialgesetzbücher (SGB) III und XII und das Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) bestimmt. Die Rahmenbedingungen werden mit Erfahrungen aus dem Arbeitsmarktprojekt 'Arbeitsmarktzugang für Flüchtlinge II' (AZF II) verknüpft. Darin ging es um die Vermittlung von Flüchtlingen und Asylsuchenden in Arbeits- und Ausbildungsverhältnisse und in Deutschkurse der berufsbezogenen Sprachförderung. Außerdem erfolgt eine politische Bewertung der Rechtslage und daraus werden politische Forderungen abgeleitet.
    " (Autorenreferat, IAB-Doku) Inhaltsverzeichnis
    Carsten Hörich: Aufnahmeverfahren und Lebensbedingungen von Geflüchteten in Deutschland: die rechtlichen Rahmenbedingungen (4-14);
    Berthe Obermanns: Die Neufassung der EU-Aufnahmerichtlinie und ihre Umsetzung in den Mitgliedstaaten (16-23);
    Uwe Lübking: Anforderungen an Kommunen bei der Aufnahme von Flüchtlingen (24-36);
    Nerea González Méndez de Vigo: Fluchtsensibler Kinderschutz? Die geplanten Änderungen im SGB VIII (38-48);
    Olaf Strübing: Teilhabe durch Erwerbsarbeit: das Projekt 'Arbeitsmarktzugang für Flüchtlinge II' (50-57);
    Frank Burmester: Medizinische Versorgung der Leistungsberechtigten nach §§4 und 6 AsylbLG über eine Krankenkasse (5868-);
    Boris Friele: Sichere Orte schaffen: Anforderungen an die Gesundheitsversorgung traumatisierter Asylsuchender (69-74);
    Women in Exile & Friends: Die Situation geflüchteter Frauen (75-78);
    Heike Rabe: Effektiver Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt - auch in Flüchtlingsunterkünften (Auszug) (79-89);
    Martina Kador-Probst, Nicole Brodowski: Auf dem Weg zur eigenen Wohnung: das Leipziger Wohnkonzept für Flüchtlinge (90-95).

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Arbeitsintegration von Flüchtlingen in Deutschland: Humanität, Effektivität, Selbstbestimmung (2015)

    Thränhardt, Dietrich; Reiter, Sibylle;

    Zitatform

    Thränhardt, Dietrich (2015): Die Arbeitsintegration von Flüchtlingen in Deutschland. Humanität, Effektivität, Selbstbestimmung. Gütersloh, 43 S.

    Abstract

    "Die Studie 'Die Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen in Deutschland' untersucht, wie der Zugang von Asylbewerbern zum Arbeitsmarkt geregelt ist und wo Verbesserungen möglich sind. Die Eurostat-Zahlen, die dem internationalen Vergleich zugrunde liegen, umfassen im Unterschied zu den BAMF-Zahlen auch die vor Gericht anhängigen Asylverfahren. Bereits im März hatte die Bertelsmann Stiftung eine Meinungsumfrage zum Thema 'Wie steht es um Deutschlands Willkommenskultur?' veröffentlicht, in der die Haltung der Deutschen gegenüber Zuwanderern untersucht wurde." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Flüchtlinge in Ausbildung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/6965) (2015)

    Zitatform

    (2015): Flüchtlinge in Ausbildung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/6965). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/7137 (21.12.2015)), 4 S.

    Abstract

    "Personen mit Aufenthaltsgestattung, Duldung oder Aufenthaltstitel aus völkerrechtlichen, humanitären oder politischen Gründen unter 25 Jahren: Anzahl, Aufenthaltsstatus, Bildungsstand, Aufnahme einer Ausbildung, Branchenschwerpunkte, Größe der Ausbildungsbetriebe, Ausbildungsvergütung, Unterstützungsleistungen, Sprachkurse, Ausbildungsabbrüche, Angebote von Betrieben an Flüchtlinge (insgesamt 11 Einzelfragen)" (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Jugendliche in unsicheren Aufenthaltsverhältnissen im Übergang Schule-Beruf (2014)

    Müller, Doreen; Nägele, Barbara; Petermann, Fanny;

    Zitatform

    Müller, Doreen, Barbara Nägele & Fanny Petermann (2014): Jugendliche in unsicheren Aufenthaltsverhältnissen im Übergang Schule-Beruf. 114 S.

    Abstract

    "Die Gruppe der Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Migrationshintergrund zeichnet sich durch große Heterogenität aus. Ein wichtiger Aspekt, der in der Bildungsforschung bislang überwiegend unberücksichtigt blieb, ist der Aufenthaltsstatus. Zwar wurde wiederholt kritisiert, dass Jugendliche in unsicheren Aufenthaltsverhältnissen - wie Asylantragsteller/innen, Geduldete und Menschen ohne regulären Aufenthaltsstatus - in diesem Kontext eine besonders benachteiligte Gruppe darstellen, eine systematische Analyse der Problemlagen und eine empirische Fundierung stehen bislang jedoch noch aus. Dabei sind Bildung und Aufenthaltsrecht gerade für junge Menschen in unsicheren Aufenthaltsverhältnissen sehr eng verknüpft: Einerseits behindert eine unsichere Aufenthaltsperspektive oftmals den Zugang zu Bildungs- und Ausbildungswegen, andererseits sind Bildung und Ausbildung oft die Schlüssel zu einem längerfristigen Aufenthaltsrecht.
    Vor dem Hintergrund dieser Dynamik skizziert die vorliegende Studie die rechtlichen Entwicklungen und illustriert insbesondere die Folgen der rechtlichen Rahmenbedingungen anhand der Erfahrungen von betroffenen Jugendlichen und jungen Erwachsenen und anderen Akteuren, die in diesem Feld wirken. Ziel ist es, die Schwierigkeiten und Hürden aber auch Erfolge in den (Aus)Bildungsverläufen von Jugendlichen in unsicheren Aufenthaltsverhältnissen zu untersuchen und dabei die Perspektive der betroffenen Jugendlichen in den Mittelpunkt zu stellen. Im Zentrum der Studie steht der Übergang von der Schule in Ausbildung bzw. Beruf von Jugendlichen mit Duldung oder Gestattung. Mit der über Einzelfälle hinausgehenden Dokumentation und Analyse der Situation von Jugendlichen in unsicheren Aufenthaltsverhältnissen betritt die Studie Neuland in der Bildungsforschung." (Textauszug, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Kurzfassung
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Regional ungleiche Teilhabe: geduldete Fluchtmigranten und duale Ausbildung in Deutschland (2014)

    Schreyer, Franziska; Bauer, Angela;

    Zitatform

    Schreyer, Franziska & Angela Bauer (2014): Regional ungleiche Teilhabe. Geduldete Fluchtmigranten und duale Ausbildung in Deutschland. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 63, H. 11, S. 285-292., 2014-09-30. DOI:10.3790/sfo.63.11.285

    Abstract

    "In Deutschland vollzieht sich ein Politikwechsel: die Öffnung des Arbeitsmarktes für bislang ausgegrenzte Flüchtlingsgruppen. Dies gilt auch für junge Migranten, die aufenthaltsrechtlich nur geduldet und in der Hierarchie der civic stratification weit unten sind. Seit 2009 können sie leichter eine betriebliche Ausbildung aufnehmen. Rechtlich wurden Hürden abgebaut, die finanzielle Förderung verbessert und Perspektiven eröffnet: Mit Ausbildung und qualifizierter Beschäftigung können sie ggf. in Deutschland bleiben. Ausländerbehörden und Arbeitsagenturen setzen den Politikwechsel vor Ort aber unterschiedlich um. In manchen Regionen wird der Zugang zu Ausbildung so eher geöffnet, in anderen bleibt er eher verschlossen. Die rechtlich beschränkte Mobilität von Geduldeten behindert ihre Integration in Ausbildung zusätzlich. Sie haben so regional ungleiche Chancen, in der civic stratification aufzusteigen und sich eine Lebensperspektive aufzubauen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schreyer, Franziska;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Qualitative Befunde zur Lebenssituation von Menschen ohne gültige Aufenthaltspapiere in Hamburg: Bildungszugang - Arbeit - Gesundheit (2009)

    Mitrovic, Emilija;

    Zitatform

    Mitrovic, Emilija (2009): Qualitative Befunde zur Lebenssituation von Menschen ohne gültige Aufenthaltspapiere in Hamburg. Bildungszugang - Arbeit - Gesundheit. In: Diakonisches Werk Hamburg, Fachbereich Migration und Existenzsicherung (Hrsg.) (2009): Leben ohne Papiere : eine empirische Studie zur Lebenssituation von Menschen ohne gültige Aufenthaltspapiere in Hamburg, S. 134-213.

    Abstract

    "Im Zentrum des Beitrages steht die Analyse der qualitativen Aspekte eines Lebens ohne Papiere. Untersucht werden die spezifischen Problemlagen in den Bereichen Gesundheit und Gesundheitsversorgung, Bildung/Schule/Kitas, Arbeit, Wohnen sowie geschlechtsspezifische Ausformungen. Dabei liegt der Schwerpunkt der Betrachtungen auf den Themen Bildung, Gesundheit und Arbeit." (Textauszug, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Hier finden Sie das gesamte Heft.
    mehr Informationen
    weniger Informationen