Fluchtmigrantinnen und -migranten – Bildung und Arbeitsmarkt
Auf der Flucht vor Krieg und politischer Verfolgung verlassen viele Menschen ihr Heimatland und suchen Schutz und neue Perspektiven in Deutschland und beantragen Asyl. Die Beteiligung am Arbeitsmarkt wird häufig als Schlüssel für die gesellschaftliche Integration der Fluchtmigrantinnen und -migranten gesehen.
Welche Qualifikationen bringen die Menschen mit, welche arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen sind hilfreich? Wie gehen die einzelnen Bundesländer damit um, welche Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und die Sozialsysteme sind zu erwarten, wie sieht die Situation in anderen Ländern aus?
Dieses Themendossier stellt wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema zusammen und ermöglicht den Zugang zu weiterführenden Informationen sowie zu Positionen der politischen Akteure.
Literatur zur besonderen Situation der Geflüchteten aus der Ukraine finden Sie im
Themendossier Auswirkungen des Krieges gegen die Ukraine auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Fluchtmigration in Deutschland
- Literatur und Forschung aus dem IAB
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Zur Situation in Deutschland
- Positionen und Stellungnahmen
- zur Rechtslage
- Bildungstand und -förderung / Anerkennung von Qualifikation
- betriebliche Berufsausbildung/Berufsorientierung
- Studium
- Arbeitsmarktintegration, Maßnahmen und Programme
- Betriebe und Wirtschaftsbereiche
- Beschäftigungsformen
- Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit
- Geflüchtete im SGB II
- Löhne
- Arbeitsmarkteffekte der Flüchtlingszuwanderung
- Regionale Aspekte, Wohnsitzauflage
- Rückwanderung
- Daten und Statistik
- Quellen mit Unterscheidung nach Herkunftsregion
- Quellen mit Geschlechtsbezug
- Quellen mit Altersbezug
- Quellen mit regionalem Bezug
- Zur Situation in anderen Ländern
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Literaturhinweis
Fünf Jahre seit der Fluchtmigration 2015: Integration in Arbeitsmarkt und Bildungssystem macht weitere Fortschritte (2020)
Zitatform
Brücker, Herbert, Yuliya Kosyakova & Eric Schuss (2020): Fünf Jahre seit der Fluchtmigration 2015: Integration in Arbeitsmarkt und Bildungssystem macht weitere Fortschritte. (IAB-Kurzbericht 04/2020), Nürnberg, 16 S.
Abstract
"Im Jahr 2015 wurden in Deutschland die höchsten Zuzüge von Geflüchteten seit den Flucht- und Vertreibungsbewegungen am Ende des zweiten Weltkriegs erreicht. Insgesamt ist die Zahl der Geflüchteten von Jahresanfang 2013 bis Jahresende 2018 um 1,2 Millionen Personen gestiegen. Die große Mehrheit dieser Menschen hat einen anerkannten Schutzstatus. Auf Basis der dritten Welle der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten werden in diesem Kurzbericht Integrationsverläufe der Schutzsuchenden untersucht, die von Jahresanfang 2013 bis Ende 2016 zugezogen sind. Die Ergebnisse zeigen, dass ihre Arbeitsmarktintegration schneller erfolgt als bei früheren Geflüchteten und dass die Teilnahme an Sprach- und anderen Integrationsprogrammen sowie der Besuch von Bildungseinrichtungen deutlich zugenommen hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Kumulativer Anteil entschiedener Asylverfahren nach Zuzugskohorten
- Antworten auf häufig gestellte Fragen, Beitrag im IAB-Forum
- Bruttomonatsverdienste der erwerbstätigen Geflüchteten
- Erwerbstätigenquoten der Geflüchteten nach Geschlecht und Jahren seit dem Zuzug nach Deutschland
- Aufnahme der ersten Erwerbstätigkeit von Geflüchteten nach Zuzugskohorten
- Sektorstruktur der Geflüchteten vor und nach dem Zuzug nach Deutschland
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Literaturhinweis
Fünf Jahre "Wir schaffen das" - Eine Bilanz aus der Perspektive des Arbeitsmarktes (2020)
Brücker, Herbert ; Vallizadeh, Ehsan ; Gundacker, Lidwina ; Keita, Sekou ; Guichard, Lucas; Kosyakova, Yuliya ; Fendel, Tanja ; Jaschke, Philipp ;Zitatform
Brücker, Herbert, Tanja Fendel, Lucas Guichard, Lidwina Gundacker, Philipp Jaschke, Sekou Keita, Yuliya Kosyakova & Ehsan Vallizadeh (2020): Fünf Jahre "Wir schaffen das" - Eine Bilanz aus der Perspektive des Arbeitsmarktes. (IAB-Forschungsbericht 11/2020), Nürnberg, 65 S.
Abstract
"Dieser Bericht untersucht die Arbeitsmarktintegration der 2013 bis einschließlich 2016 zugezogenen Schutzsuchenden auf Grundlage der dritten Welle der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten, die mit Daten aus den Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) verknüpft wurden sowie aktuellen Daten der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit. Unter den Geflüchteten, die sich bis zum Jahresende 2019 fünf Jahre in Deutschland aufgehalten haben, waren 55 Prozent beschäftigt, unter denjenigen, die sich wie die 2015 zugezogenen Geflüchteten, vier bis fünf Jahre in Deutschland aufgehalten haben, waren es 46 Prozent. Im zweiten Halbjahr 2018 waren unter den erwerbstätigen Geflüchteten 57 Prozent als Fachkräfte, Spezialisten und Experten tätig. Die Geflüchteten sind sehr viel stärker als andere Beschäftigtengruppen von den wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie betroffen: Während die Beschäftigung vom Jahresende 2019 bis Juni 2020 insgesamt um ein Prozent gesunken ist, belief sich der Beschäftigungsrückgang bei den Staatsangehörigen aus den Asylherkunftsländern auf drei Prozent und war damit rund drei Mal so hoch wie im Durchschnitt. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres war die Beschäftigung von Staatsangehörigen aus den Asylherkunftsländern noch um sieben Prozent gewachsen. Vor diesem Hintergrund werden die 2015 zugezogenen Geflüchteten im Jahr 2020 voraussichtlich deutlich unter einer Beschäftigungsquote von 50 Prozent bleiben. Die Beschäftigungsquoten geflüchteter Frauen liegen erheblich unter denjenigen geflüchteter Männer. Dies steht in einem engen Zusammenhang mit der Familienkonstellation geflüchteter Frauen, vor allem mit den hohen Anteilen von Frauen mit Kindern im betreuungsbedürftigen Alter." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Brücker, Herbert ; Gundacker, Lidwina ; Keita, Sekou ; Kosyakova, Yuliya ; Fendel, Tanja ; Jaschke, Philipp ; -
Literaturhinweis
Zuwanderungsmonitor (2020)
Zitatform
Brücker, Herbert, Andreas Hauptmann, Sekou Keita & Ehsan Vallizadeh (2020): Zuwanderungsmonitor. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren), Nürnberg, 4 S.
Abstract
Der monatlich erscheinende Zuwanderungsmonitor analysiert Zuwanderung, Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und SGB-II-Hilfequote dieser Personengruppen:
EU-28: Mitgliedsstaaten der Europäischen Union seit 01. Juli 2013
EU-2: Beitrittsstaaten vom 01. Januar 2007: Bulgarien und Rumänien.
EU-8: Beitrittsstaaten vom 01. Mai 2004: Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowenien, Slowakei, Tschechien, und Ungarn.
EU-4: die südeuropäischen Mitgliedsstaaten: Griechenland, Italien, Portugal und Spanien.
Balkanstaaten: Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien.
Kriegs- und Krisenländer: Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien. (IAB)Weiterführende Informationen
- Zuwanderungsmonitor August 2020
- Zuwanderungsmonitor Mai 2020
- Zuwanderungsmonitor Dezember 2020
- Zuwanderungsmonitor April 2020
- Zuwanderungsmonitor Oktober 2020
- Zuwanderungsmonitor März 2020
- Zuwanderungsmonitor Juli 2020
- Zuwanderungsmonitor Februar 2020
- Zuwanderungsmonitor November 2020
- Zuwanderungsmonitor Januar 2020
- Zuwanderungsmonitor Juni 2020
- Sämtliche Ausgaben des Zuwanderungsmonitors im Grafik- und Datenportal des IAB
- Zuwanderungsmonitor September 2020
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Literaturhinweis
Has there been a "refugee crisis"?: New insights on the recent refugee arrivals in Germany and integration prospects (2020)
Zitatform
Brücker, Herbert, Yuliya Kosyakova & Ehsan Vallizadeh (2020): Has there been a "refugee crisis"? New insights on the recent refugee arrivals in Germany and integration prospects. In: Soziale Welt, Jg. 71, H. 1/2, S. 24-53., 2020-01-07. DOI:10.5771/0038-6073-2020-1-2-24
Abstract
"Rund 1,2 Millionen Geflüchtete sind 2015 und 2016 nach Deutschland gekommen. Der nationale und internationale öffentliche Diskurs über die Aufnahme dieser Geflüchteten deckt das gesamte Meinungsspektrum ab. Diese Auffassungen reichen von der skeptischen Charakterisierung des Anstiegs der Fluchtmigration 2015 als „Flüchtlingskrise“ bis hin zu optimistischen Einschätzungen, wonach die Zuwanderung von Geflüchteten eine Lösung für den demografischen Wandel und den Arbeitskräftemangel darstellt. Diese Meinungen und Einschätzungen werden oft von Ideologie und Emotionen getrieben, sie sind in der Regel nicht durch Evidenz fundiert. In diesem Beitrag verwenden wir Daten aus einer einzigartigen, national repräsentativen Haushaltsbefragung von Geflüchteten, die zwischen 2013 und 2016 nach Deutschland gekommen sind. Auf dieser Grundlage beschreiben wir die Eigenschaften der Geflüchteten, insbesondere ihre demografischen Charakteristika und Qualifikationsmerkmale, die für eine erfolgreiche und nachhaltige wirtschaftliche Integration relevant sind. Wir diskutieren auch das institutionelle Umfeld und verschiedene Politiken in Deutschland in Hinblick auf ihre Rolle bei der Förderung der Integration. Unsere deskriptive Analyse zeigt, dass die Bearbeitung von Asylanträgen und die Bereitstellung von Unterkünften, die soziale Unterstützung und verschiedene Integrationsprogramme durch Politik und Verwaltung die Integration insgesamt vorangetrieben haben, obwohl zahlreiche Mängel anfangs weit verbreitet waren. Im Laufe der Jahre haben sich die Institutionen jedoch verstärkt dafür geöffnet, die Integration von Geflüchteten und anderen Migrantinnen und Migranten dabei zu unterstützen, in Deutschland Fuß zu fassen. Die Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung stehen jedoch weiterhin vor erheblichen Herausforderungen. Ein solches Problem sind die Genderdifferenzen in verschiedenen Dimensionen der Integration, die unter anderem auf der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung bei der Betreuung von Kindern beruhen und den Spracherwerb und andere Fortschritte bei der Integration von Frauen behindern. Die empirische Evidenz bietet jedoch, im Unterschied zu vielfältig geäußerten Erwartungen, keine Hinweise darauf, dass die Zuwanderung von Asylbewerberinnen und -bewerber im Jahr 2015 zu einer „Flüchtlingskrise“ in Deutschland geführt hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Erratum -
Literaturhinweis
Geschlechterverhältnisse im Kontext von Unternehmen und Gesellschaft (2020)
Zitatform
Carl, Andrea-Hilla, Stefanie Kunze, Yasmin Olteanu, Özlem Yildiz & Aysel Yollu-Tok (Hrsg.) (2020): Geschlechterverhältnisse im Kontext von Unternehmen und Gesellschaft. (HWR Berlin Forschung 70), Baden-Baden: Nomos, 291 S. DOI:10.5771/9783748907077
Abstract
Claudia Gather: Feministin, Forscherin, Netzwerkerin und Mentorin sowie unermüdliche Hochschulgestalterin und Hochschullehrerin; sie hat durch ihr Schaffen, Denken und Handeln in den letzten Jahrzehnten bleibende Eindrücke hinterlassen, nicht nur in den Gender Studies in Forschung, Lehre und Praxis, sondern auch bei Menschen, die sie im Laufe der Jahre umsichtig und selbstverständlich unterstützt hat. Ein Grund, sie mit dieser Festschrift für ihr wissenschaftliches Lebenswerk zu würdigen. Die Festschrift versammelt Aufsätze von Wegbegleiter*innen zu den Themenkomplexen Arbeit, Gründung, Macht und Nachhaltigkeit, die in ihren Kontexten jeweils kritisch die Frage nach Wegen zu mehr Geschlechtergleichheit und Pluralismus in Wissenschaft und Gesellschaft diskutieren.
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Literaturhinweis
Die Entwicklung des Rechts der Arbeitsmigration in der Bundesrepublik Deutschland (2020)
Conradt, Roland; Hornung, Ulrike;Zitatform
Conradt, Roland & Ulrike Hornung (2020): Die Entwicklung des Rechts der Arbeitsmigration in der Bundesrepublik Deutschland. In: Zeitschrift für Ausländerrecht und Ausländerpolitik, Jg. 40, H. 5/6, S. 171-176.
Abstract
"Das Recht der Arbeitsmigration hat den Anspruch, entsprechend § AUFENTHG § 1 AufenthG Zuwanderung zu steuern und zu begrenzen. Der Aufsatz untersucht, wie die Arbeitsmigration in der Bundesrepublik in unterschiedlichen Phasen geregelt wurde und ob ihre Geschichte tatsächlich eine „Abfolge meist unzureichend gesteuerter und verdrängter Entwicklungen“ ist. Im Fokus steht dabei die Frage nach den jeweiligen Steuerungskriterien." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Dritte Welle der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten: Geflüchtete verbessern ihre Deutschkenntnisse und fühlen sich in Deutschland weiterhin willkommen (2020)
Zitatform
De Paiva Lareiro, Cristina, Nina Rother & Manuel Siegert (2020): Dritte Welle der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten. Geflüchtete verbessern ihre Deutschkenntnisse und fühlen sich in Deutschland weiterhin willkommen. (BAMF-Kurzanalyse 2020,01), Nürnberg, 19 S.
Abstract
"Die selbsteingeschätzten Deutschkenntnisse der in den Jahren 2013 bis einschließlich 2016 eingereisten Geflüchteten verbessern sich 2018 weiter: 44 Prozent gaben an, (sehr) gute Kenntnisse zu haben. Über den Zeitverlauf zeigt sich, dass insbesondere Personen mit einem mittleren Bildungsniveau im letzten Jahr deutliche Fortschritte gemacht haben. Auf der anderen Seite entwickeln sich die Deutschkenntnisse bei Frauen mit Kindern nur langsam weiter. Die Teilnahme an verschiedenen Sprachkursangeboten schreitet weiter fort. Nur 15 Prozent haben bisher an noch keiner Maßnahme teilgenommen. Erste Aufholprozesse hinsichtlich der Teilnahme an Sprachkursen zeigen sich bei Personen mit niedrigem Bildungsniveau und Frauen mit älteren Kindern, nicht aber bei Frauen mit Kleinkindern. Geflüchtete sind mit ihrem Leben im Durchschnitt weitgehend zufrieden – nur geringfügig weniger als Personen der Aufnahmegesellschaft. Drei Viertel fühlten sich in Deutschland willkommen. Diese Werte sind seit 2016 stabil. Die wirtschaftliche Situation macht drei Vierteln der Geflüchteten Sorgen. Die Zufriedenheit mit der Erwerbs- und Einkommenssituation variiert, erwartungsgemäß, je nach individueller Erwerbstätigkeit. Geflüchtete machen sich anteilig seltener Sorgen bezüglich Ausländerfeindlichkeit in Deutschland als Personen der Aufnahmegesellschaft. Dafür haben Geflüchtete häufiger das Gefühl, schon mal aufgrund der Herkunft benachteiligt worden zu sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
From Refugee to Entrepreneur?: Challenges to Refugee Self-reliance in Berlin, Germany (2020)
Embiricos, Alexandra;Zitatform
Embiricos, Alexandra (2020): From Refugee to Entrepreneur? Challenges to Refugee Self-reliance in Berlin, Germany. In: Journal of Refugee Studies, Jg. 33, H. 1, S. 245-267. DOI:10.1093/jrs/fez073
Abstract
"The years following the so-called 'refugee crisis' of 2015 saw unprecedented efforts to promote the social and economic inclusion of refugees and asylum seekers. Entrepreneurship has been praised as a promising route to refugee self-reliance, but its viability remains contested and under-researched in developed economies such as Germany. Limited literature on the topic suggests entrepreneurship is a useful route to self-sufficiency, although refugees face more barriers than other immigrant entrepreneurs, such as language barriers and bureaucratic processes. This article uses semi-structured interviews with refugee entrepreneurs, civil society, social enterprises and the public sector to identify the main challenges for refugee entrepreneurs and to examine whether entrepreneurship is effective for achieving self-reliance in one of the most important centres for creating innovative projects supporting refugee inclusion and entrepreneurship, namely Berlin. Though it is too early to demonstrate whether entrepreneurship has long-term economic gains, this research shows that entrepreneurship is not a 'fast track' to economic self-reliance, but has several benefits for social inclusion. It also demonstrates the importance of holistic support systems for refugee entrepreneurs and the difficulty of refugee entrepreneurial success even in the most developed economies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Was Betriebe tun, damit die Einstellung von Geflüchteten zum Erfolg führt (2020)
Zitatform
Falkenhain, Mariella, Andreas Hirseland, Kristina Seidelsohn & Thomas Verlage (2020): Was Betriebe tun, damit die Einstellung von Geflüchteten zum Erfolg führt. In: IAB-Forum H. 24.06.2020, o. Sz., 2020-06-22.
Abstract
"Viele Betriebe haben – zumindest in der Zeit vor dem Beginn der Covid-19-Pandemie – Geflüchtete eingestellt. Dabei sahen sie sich jedoch vor viele Fragen gestellt: Wie sind die Berufserfahrungen und Qualifikationen der Geflüchteten einzuschätzen? Wie gut sind ihre berufsbezogenen Deutschkenntnisse? Wie ist ihre Bleibeperspektive? In zwei fallstudienbasierten Untersuchungen des IAB haben Betriebe berichtet, wie sie mit derartigen Unsicherheiten umgehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Beschäftigte mit Fluchthistorie kommen in der Corona-Krise unterschiedlich gut zurecht (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Falkenhain, Mariella ; Verlage, Thomas; Seidelsohn, Kristina; Schilling, Anna Lena; Naji, Shahed; Flick, Uwe; Hirseland, Andreas;Zitatform
Falkenhain, Mariella, Uwe Flick, Andreas Hirseland, Shahed Naji, Anna Lena Schilling, Kristina Seidelsohn & Thomas Verlage (2020): Beschäftigte mit Fluchthistorie kommen in der Corona-Krise unterschiedlich gut zurecht (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 11.11.2020, o. Sz., 2020-11-09.
Abstract
"Die Corona-Krise hat das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben in Deutschland stark beeinträchtigt. Dies betrifft auch Geflüchtete, deren Weg in Arbeitsmarkt und Gesellschaft erst am Anfang steht. Macht die Krise erreichte Fortschritte der Arbeitsmarktintegration wieder zunichte? Aus einer Befragung während des ersten Lockdowns ergibt sich ein sehr differenziertes Bild." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Lift the Ban? Initial Employment Restrictions and Refugee Labour Market Outcomes (2020)
Zitatform
Fasani, Francesco, Tommaso Frattini & Luigi Minale (2020): Lift the Ban? Initial Employment Restrictions and Refugee Labour Market Outcomes. (CReAM discussion paper 2020,10), London, 55 S.
Abstract
"This article investigates the medium to long-term effects on refugee labour market outcomes of the temporary employment bans being imposed in many countries on recently arrived asylum seekers. Using a newly collected dataset covering almost 30 years of employment restrictions together with individual data for refugees entering European countries between 1985 and 2012, our empirical strategy exploits the geographical and temporal variation in employment bans generated by staggered introduction and removal coupled with frequent changes at the intensive margin. We find that exposure to a ban at arrival reduces refugee employment probability in post-ban years by 15%, an impact driven primarily by lower labour market participation. These effects are not mechanical, since we exclude refugees who may still be subject to employment restrictions, are non-linear in ban length, confirming that the very first months following arrival play a key role in shaping integration prospects, and last up to 10 years post arrival. We further demonstrate that the detrimental effects of employment bans are concentrated among less educated refugees, translate into lower occupational quality, and seem not to be driven by selective migration. Our causal estimates are robust to several identification tests accounting for the potential endogeneity of employment ban policies, including placebo analysis of non-refugee migrants and an instrumental variable strategy. To illustrate the costs of these employment restrictions, we estimate a EUR 37.6 billion output loss from the bans imposed on asylum seekers who arrived in Europe during the so-called 2015 refugee crisis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Integrationspfade geflüchteter Frauen in Arbeitsmarkt und Gesellschaft (2020)
Zitatform
Fendel, Tanja & Özlem Yildiz (2020): Integrationspfade geflüchteter Frauen in Arbeitsmarkt und Gesellschaft. In: A.-H. Carl, S. Kunze, Y. Olteanu, Ö. Yildiz & A. Yollu-Tok (Hrsg.) (2020): Geschlechterverhältnisse im Kontext von Unternehmen und Gesellschaft, S. 55-72, 2019-12-30. DOI:10.5771/9783748907077-55
Abstract
"Im Jahr 2016 erreichte die Zahl der geflüchteten Menschen in Deutschland seinen Höhepunkt. Seitdem sind die Zahlen zurückgegangen und die Struktur der Gruppe hat sich geändert. Vor allem kommen im Rahmen des Familiennachzugs immer mehr Frauen aus den Krisengebieten. Auf Basis der quantitativen IAB-BAMF-SOEP Befragung von Geflüchteten und einer qualitativen Vorstudie, wurden die Einflussfaktoren, die die Integration von geflüchteten Frauen in Deutschland befördern oder erschweren analysiert. Die Ergebnisse zeigen u.a., dass geflüchtete Frauen weniger über Netzwerke außerhalb des Haushalts verfügen, die für den Spracherwerb und den Eintritt in die Erwerbstätigkeit von hoher Relevanz sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Integrating refugees through active labour market policy: A comparative survey experiment (2020)
Zitatform
Fossati, Flavia & Fabienne Liechti (2020): Integrating refugees through active labour market policy: A comparative survey experiment. In: Journal of European Social Policy, Jg. 30, H. 5, S. 601-615. DOI:10.1177/0958928720951112
Abstract
"In the wake of the recent increase in the inflows of refugees to Europe, governments have made considerable investments in public policies aimed at facilitating the labour market integration of refugees. Despite these efforts, the labour market participation of refugees remains low. This situation raises the question of whether employers actually appreciate these public policies and whether refugees’ participation in specific active labour market policies (ALMPs), such as work practice or wage subsidies, increases their likelihood of being hired. In this article, we take a novel approach and combine employers’ evaluations of specific ALMPs with their attitudes towards refugees. We argue that these labour market policies can only be successful when employers hold positive attitudes towards refugees in the first place. We investigate this question by means of a factorial survey experiment with employers in Austria, Germany and Sweden. Our results show that, indeed, employers’ evaluations of fictional refugee candidates who participated in ALMPs are influenced by their attitudes towards this group. Participation in these policy measures is regarded positively only by those employers who already hold positive attitudes towards refugees." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zur Integration von Geflüchteten in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt: Einflussfaktoren und Prozesssteuerung durch die Jobcenter (2020)
Franzke, Bettina;Zitatform
Franzke, Bettina (2020): Zur Integration von Geflüchteten in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Einflussfaktoren und Prozesssteuerung durch die Jobcenter. In: Verwaltung & Management, Jg. 26, H. 3, S. 145-152. DOI:10.5771/0947-9856-2020-3-145
Abstract
"Die Integration von Geflüchteten ist eine zentrale gesellschaftspolitische Aufgabe in Deutschland. Die Jobcenter steuern dabei den Gesamtprozess für Menschen mit guter Bleibeperspektive. Vorgestellt werden Erkenntnisse aus einem Projekt der Regionalforschung, in dem die Erfahrungen von auf Geflüchtete spezialisierten Fachkräften in einem Jobcenter ausgewertet wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass ein bis zu sechs Jahre umfassender nachhaltiger Integrationsprozess sich von einer Stabilisierung der Lebenssituation über Sprachförderung, Berufsorientierung und Qualifizierung/Ausbildung bis hin zur Vermittlung in Erwerbsarbeit vollzieht. Einfluss auf die Integration nehmen Merkmale der Geflüchteten, die Beratung und Angebote von Arbeitsmarktinstitutionen und Bildungsträgern, betriebliche Bedarfe und Praktiken sowie die gesetzlichen Rahmenbedingungen. Es werden Handlungsempfehlungen zur zielgerichteten Steuerung des Integrationsprozesses von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt abgeleitet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen. Teil 1: Vergleichende Analyse regionaler und kommunaler Förderkonzepte (2020)
Fritsche, Christiane; Pfeffer-Hoffmann, Christian; Ziegler, Janine; Pallmann, Ildikó;Zitatform
Fritsche, Christiane, Ildikó Pallmann, Janine Ziegler & Christian Pfeffer-Hoffmann (Hrsg.) (2020): Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen. Teil 1: Vergleichende Analyse regionaler und kommunaler Förderkonzepte. Berlin: Mensch und Buch Verlag, 73 S.
Abstract
"Die vorliegende Fallstudie zur Integration von Migrantinnen in den deutschen Arbeitsmarkt basiert auf den Antworten von 88 Jobcentern, Agenturen für Arbeit und Jobcentern zugelassener kommunaler Träger (zkT) in der ganzen Bundesrepublik, die sich an einer Online-Befragung der IQ Fachstelle Einwanderung beteiligt haben. Der Band analysiert das Vorgehen der Dienststellen statistisch und stellt vielversprechende Ansätze heraus, insbesondere strukturelle Modelle, bei denen Agenturen für Arbeit und Jobcenter die Arbeitsmarktförderung von Migrantinnen nicht nur über Einzelmaßnahmen, sondern mit einer langfristigen Strategie angehen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebliche Integration von Geflüchteten: Handlungsperspektiven und soziales Innovationspotential (2020)
Gonser, Monika;Zitatform
Gonser, Monika (2020): Betriebliche Integration von Geflüchteten: Handlungsperspektiven und soziales Innovationspotential. In: Z'Flucht. Zeitschrift für Flucht- und Flüchtlingsforschung, Jg. 4, H. 2, S. 213-243. DOI:10.5771/2509-9485-2020-2-213
Abstract
"Der vorliegende Beitrag diskutiert den strategischen Fokus sowie die institutionellen Logiken, Strukturen und Maßnahmen der betrieblichen Integration von Geflüchteten und untersucht das soziale Innovationspotential dieses Bereichs nach Nicholls und Murdock (2012). Aufbauend auf empirischen Daten von 14 Unternehmen, die in den Jahren 2016 und 2017 Geflüchtete beschäftigten, sowie einer NRO, bietet die Studie einen Überblick über relevante Motivationen, Ansätze und Mittel betrieblicher Integration Geflüchteter in den untersuchten Fällen. Als zentrale Befunde sind günstige Vorbedingungen für soziale Innovationen bei a) neuen Formen der Kooperation zwischen Wirtschaft und Zivilgesellschaft und b) der Nutzung der Digitalisierung im Matching-Prozess zu nennen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Hohe Erwartungen der Geflüchteten an die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit haben sich teilweise realisiert (2020)
Zitatform
Graeber, Daniel & Felicitas Schikora (2020): Hohe Erwartungen der Geflüchteten an die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit haben sich teilweise realisiert. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 87, H. 34, S. 571-578.
Abstract
"Auf Grundlage der IAB-BAMF-SOEP-Befragung Geflüchteter in Deutschland vergleicht dieser Bericht die im Jahr 2016 geäußerten Erwartungen zu einer Erwerbstätigkeit in Deutschland mit der realisierten Beschäftigung im Jahr 2018. Die überwiegende Mehrheit der Geflüchteten hat im Jahr 2016 angenommen, mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Beschäftigung in den kommenden zwei Jahren zu finden. Bei 54 Prozent aller Geflüchteten haben sich die Erwartungen erfüllt. Etwa 35 Prozent der Geflüchteten hatten im Jahr 2016 jedoch hohe Erwartungen und konnten sich diese nicht erfüllen. Die Ergebnisse legen nahe, dass sowohl strukturelle Bedingungen als auch individuelle Merkmale, wie beispielsweise fehlende Kinderbetreuung oder die psychische Gesundheit Geflüchteter, die Aufnahme einer Beschäftigung erschwert haben. Maßnahmen, wie zusätzliche Beratungs- und Hintergrundgespräche über den deutschen Arbeitsmarkt, ein geeignetes Angebot für Kinderbetreuung und die Unterstützung von Geflüchteten mit schlechterer psychischer Gesundheit könnten dazu beitragen, dass sich die Beschäftigungserwartungen von Geflüchteten häufiger erfüllen. Weitere Untersuchungen sind notwendig, um die zugrundeliegenden Mechanismen besser zu verstehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Migrantinnen und Migranten am deutschen Arbeitsmarkt: Qualität der Arbeitsplätze als wichtiger Gradmesser einer gelungenen Integration (2020)
Zitatform
Gundert, Stefanie, Yuliya Kosyakova & Tanja Fendel (2020): Migrantinnen und Migranten am deutschen Arbeitsmarkt: Qualität der Arbeitsplätze als wichtiger Gradmesser einer gelungenen Integration. (IAB-Kurzbericht 25/2020), Nürnberg, 12 S.
Abstract
"Die Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Migrationshintergrund ist ein wichtiges Thema im öffentlichen Diskurs in Deutschland. Ob und wie schnell Zugewanderte und deren Nachkommen am Arbeitsmarkt Fuß fassen, ist maßgeblich für ihre gesellschaftliche Integration und ihre Chancen auf soziale und wirtschaftliche Teilhabe. Eine besonders wichtige Rolle spielt dabei die Qualität der Arbeitsplätze, die hier für abhängig Beschäftigte mit und ohne Migrationshintergrund vergleichend untersucht wird. Die Studie zeigt, dass sich Zugewanderte bezüglich der Arbeitsplatzqualität deutlich unterscheiden von Beschäftigten ohne Migrationshintergrund, insbesondere in den ersten Jahren nach dem Zuzug. Untersucht werden objektive und subjektive Faktoren wie Einkommen, berufliche Stellung, intrinsische Arbeitsqualität, psychosoziale und physische Belastungen oder Arbeitsplatzsicherheit. Die Befunde deuten darauf hin, dass die Arbeitsqualität mit der Aufenthaltsdauer und über Generationen hinweg steigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Lebenswelten und soziale Netzwerke von jungen Geflüchteten und Zugewanderten am Übergang in Ausbildung und Beruf (2020)
Zitatform
Heisler, Dietmar & Susanne Schemmer (2020): Lebenswelten und soziale Netzwerke von jungen Geflüchteten und Zugewanderten am Übergang in Ausbildung und Beruf. In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. 38, S. 1-23.
Abstract
"Jugend wird als eine eigenständige Lebens- und Entwicklungsphase betrachtet. Für junge Geflüchtete stellt sie eine besondere Herausforderung dar. Für sie geht es nicht nur um die Bewältigung alterstypischer Entwicklungsaufgaben, sondern auch um eine gelingende Integration in die Aufnahmegesellschaft. Dazu gehören u. a. das Kennenlernen und die Aneignung von Sprache, Kultur und Werten, genauso die Erschließung von Alltagsräumen und Lebenswelten, z. B. von Freizeitmöglichkeiten, Bildung und von beruflichen Erfahrungsräumen. Die Frage zur gelingenden Integration und Gestaltung von Lebenswelten junger Geflüchteter wurde im Kontext der wissenschaftlichen Begleitung des Projekts „angekommen in Deiner Stadt“ der Walter Blüchert Stiftung genauer untersucht. Der Beitrag referiert u. a. die Ergebnisse einer in diesem Kontext durchgeführten egozentrierten Netzwerkanalyse. Die Ergebnisse zeigen, dass die Angebote den Rahmen für den Aufbau und die Erweiterung kommunikativer, sozialer Netzwerke darstellen und lebensweltliche Zugänge öffnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Five Years Later, One Million Refugees Are Thriving in Germany (2020)
Zitatform
Keita, Sekou & Helen Dempster (2020): Five Years Later, One Million Refugees Are Thriving in Germany. In: Expanding Labor Market Access for Refugees and Forced Migrants H. 04.12.2020 Washington, DC, o. Sz., 2020-12-03.
Abstract
"Despite progress, challenges to full economic inclusion for refugees remain. The German labor market is complicated and bureaucratic, creating barriers for foreign qualification recognition, and those who don’t speak German. Women have poorer prospects, especially those with young children, and healthcare access remains low for recently arrived refugees. COVID-19 has amplified these challenges. Refugees typically work in lower-paid and more precarious roles, which have been hit harder by the pandemic. As a result, they have seen the largest increase in unemployment, compared to both other migrants and German locals. The suspension of learning opportunities and social interactions are particularly detrimental, meaning refugees are receiving less support. These challenges have been recognised by the Chancellor, who hosted a national integration summit in October. There it was decided that services such as German language courses, counselling, and job support should all be provided digitally to improve access during and after the pandemic. What is now needed is a set of policies that precisely target well-identified barriers to labor market integration. The main issue is training and the certification of existing skills." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Sprachkenntnisse und Arbeitsmarktpartizipation Geflüchteter in Deutschland (2020)
Knoll, Stefanie;Zitatform
Knoll, Stefanie (2020): Sprachkenntnisse und Arbeitsmarktpartizipation Geflüchteter in Deutschland. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 27, H. 2, S. 10-13.
Abstract
"Seit der sogenannten Flüchtlingskrise ist die Integration der Geflüchteten Teil der politischen und öffentlichen Debatte. Eine wichtige Frage lautet, wie ein schneller und nachhaltiger Eintritt in den Arbeitsmarkt gefördert werden kann. Ein wichtiger Integrationsfaktor sind Sprachkenntnisse. In diesem Beitrag zeige ich für Geflüchtete in Deutschland, dass die Wahrscheinlichkeit auf dem Arbeitsmarkt aktiv zu sein steigt, je besser ihre Deutschkenntnisse sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The role of length of asylum procedure and legal status in the labour market integration of refugees in Germany (2020)
Zitatform
Kosyakova, Yuliya & Hanna Brenzel (2020): The role of length of asylum procedure and legal status in the labour market integration of refugees in Germany. In: Soziale Welt, Jg. 71, H. 1/2, S. 123-159., 2020-01-15. DOI:10.5771/0038-6073-2020-1-2-123
Abstract
"Die vorliegende Studie untersucht die Rolle der Asylverfahrensdauer und des rechtlichen Status im Integrationsprozess von kürzlich in Deutschland angekommenen Flüchtlingen. Insbesondere konzentrieren wir uns auf den Übergang in den ersten Deutschkurs und den Übergang in die erste Erwerbstätigkeit. Für unsere empirische Untersuchung stützen wir uns auf die neuesten Daten aus der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten und wenden Verweildauermodelle an. Die Ergebnisse zeigen, dass sowohl die Verfahrensdauer als auch der Rechtsstatus die Integrationsprozesse prägen. Erstens behindern langwierige Asylverfahren Investitionen in den Erwerb der deutschen Sprache und verzögern den Eintritt in den Arbeitsmarkt. Zweitens erhöht die Entscheidung über den Asylantrag (unabhängig vom Ergebnis) die Übergangsrate in die erste Erwerbstätigkeit und fördert den Einstieg in den ersten Sprachkurs. Vermutlich sind Rechtssicherheit und eine entsprechende Aufenthaltserlaubnis (auch mit kurzfristiger Perspektive) für die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit oder Investition in den Spracherwerb im Gastland entscheidender. Über das Ergebnis und die Dauer des Asylverfahrens hinaus ist das Herkunftsland von Bedeutung: Flüchtlinge aus Ländern mit relativ hohen Aufenthaltsaussichten übergehen schneller in einen Sprachkurs, während Flüchtlinge mit schlechten Aufenthaltsaussichten schneller auf den Arbeitsmarkt drängen, eventuell um ihre Aussichten auf einen Aufenthalt in Deutschland zu verbessern. Die politischen Entscheidungsträger sollten dementsprechend effiziente Asylverfahren priorisieren, um rechtzeitige Rechtssicherheit zu schaffen und den Integrationsprozess der Flüchtlinge zu fördern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mehr als nur ein Job: Die qualitative Dimension der Integration in Arbeit von Geflüchteten in Deutschland (2020)
Zitatform
Kosyakova, Yuliya (2020): Mehr als nur ein Job: Die qualitative Dimension der Integration in Arbeit von Geflüchteten in Deutschland. (WISO Diskurs 2020,09), Bonn, 28 S.
Abstract
"Die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten in Deutschland hatte zuletzt große Fortschritte gemacht. Doch wie steht es um die Qualität dieser Arbeitsverhältnisse? In dieser Studie analysiert die Autorin auf Basis der IAB-BAMF-SOEP-Befragung die aktuelle Situation für Geflüchtete auf dem Arbeitsmarkt im Hinblick auf die Arbeitsqualität bedingende Faktoren. Zusätzlich werden andere Datensätze, wie auch der DGB-Index Gute Arbeit in die Betrachtung einbezogen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
What do we know about the employment of refugees in Germany? Answers to some frequently asked questions (Interview) (2020)
Zitatform
Kosyakova, Yuliya & Herbert Brücker (interviewte Person) (2020): What do we know about the employment of refugees in Germany? Answers to some frequently asked questions (Interview). In: IAB-Forum H. 18.06.2020, o. Sz., 2020-06-17.
Abstract
"In 2015, the highest number of refugees arrived in Germany since the end of the Second World War. The overall number of refugees in Germany increased by 1.2 million people until the end of 2018. A recent analysis implies faster labour market integration of refugees who arrived in Germany between 2013 to 2016 than was the case for refugees from previous years. The results show that the employment rate increases with the duration of stay. These figures are an important indicator for the integration of refugees into the labour market and have therefore been widely discussed in Germany. In this interview, the authors Herbert Brücker and Yuliya Kosyakova answer key questions about the study, which was co-authored with Eric Schuß." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Projekt: Frauen mit Fluchterfahrung gründen: Erfahrungen, Erkenntnisse, Handlungsempfehlungen (2020)
Leicht, René; Lange, Ramona;Zitatform
Leicht, René & Ramona Lange (2020): Projekt: Frauen mit Fluchterfahrung gründen. Erfahrungen, Erkenntnisse, Handlungsempfehlungen. Mannheim, 32 S.
Abstract
"Der Bericht geht der Frage nach, ob und unter welchen Bedingungen berufliche Selbständigkeit für Frauen Chancen zur Überwindung der Hürden am Arbeitsmarkt bietet. Die Autoren berichten über direkte Gründungserfahrungen, Ergebnisse ihrer Analyse und geben Handlungsempfehlungen für die Politik." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Frauen mit Fluchterfahrung als Adressat_innen lokaler Arbeitsmarktintegration? Ein Analyserahmen kommunaler Gestaltungsspielräume (2020)
Zitatform
Menke, Katrin (2020): Frauen mit Fluchterfahrung als Adressat_innen lokaler Arbeitsmarktintegration? Ein Analyserahmen kommunaler Gestaltungsspielräume. In: K. Jepkens, L. Scholten & A. v. Rießen (Hrsg.) (2020): Integration im Sozialraum, S. 339-353. DOI:10.1007/978-3-658-28202-8_22
Abstract
"Vor dem Hintergrund jüngster Fluchtzuwanderungen wird in der Literatur über die unterschiedlichen Ausgestaltungen von Fluchtpolitik in der kommunalen Praxis verhandelt. Die Bedeutung der Kategorie Geschlecht bleibt dabei jedoch stets unterbelichtet, wenn nicht vollkommen ausgeblendet. Dieser Beitrag zeigt die systematische Bedeutung der sozialen Kategorie Geschlecht für Divergenzen lokaler Politikgestaltung auf, indem er Kommunen als lokale Sozialräume begreift und theoretisch mit Gender verknüpft. Am Beispiel gegenwärtiger Zielgruppen der lokalen arbeitsmarktpolitischen Verwaltungen, wie die von geflüchteten Frauen, werden geschlechterpolitische Paradoxien im aktivierenden Sozialstaat in ihrer Verwobenheit unterschiedlicher Politikfelder (erneut) sichtbar und aufgezeigt. Die Analyse macht deutlich, dass die Arbeitsmarktintegration geflüchteter Frauen nicht allein durch die gegenwärtige Fluchtpolitik in Deutschland bestimmt ist, sondern durch Paradoxien im Zusammenspiel mit dem schon länger etablierten aktivierenden Sozialstaat." (Autorenreferat, IAB-Doku,© Springer)
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Erfolgreiche Integration: Mehr Geflüchtete in Ausbildung und Beschäftigung (2020)
Pierenkemper, Sarah; Heuer, Christoph;Zitatform
Pierenkemper, Sarah & Christoph Heuer (2020): Erfolgreiche Integration. Mehr Geflüchtete in Ausbildung und Beschäftigung. (KOFA-Studie / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2020,2), Köln, 23 S.
Abstract
"Die Zahl der Unternehmen, die Geflüchtete beschäftigen, ist seit 2016 weiter gestiegen. Aktuell beschäftigt knapp jedes vierte Unternehmen (24 Prozent) Geflüchtete oder hat dies in den letzten drei Jahren getan. Hochgerechnet auf alle Unternehmen in Deutschland sind dies 429.000 Unternehmen, die sich bei der Integration von Geflüchteten engagieren. Insgesamt ist der Anteil der Unternehmen, die Geflüchtete beschäftigen, damit um einen Prozentpunkt gestiegen, was in etwa 18.000 Unternehmen entspricht. Dies ist eine positive Entwicklung und zeigt, dass sich Aufwand für Integration für Unternehmen rechnet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
"Ich brauche gute Arbeit. Nicht einfach Arbeit, aber gute Arbeit" Bedeutung, Hürden und Einflussfaktoren der Arbeitsmarktintegration Geflüchteter aus Sicht von Geflüchteten und Jobcentern (2020)
Zitatform
Scheu, Tobias, Julia Schmidtke & Jürgen Volkert (2020): "Ich brauche gute Arbeit. Nicht einfach Arbeit, aber gute Arbeit" Bedeutung, Hürden und Einflussfaktoren der Arbeitsmarktintegration Geflüchteter aus Sicht von Geflüchteten und Jobcentern. In: Z'Flucht. Zeitschrift für Flucht- und Flüchtlingsforschung, Jg. 4, H. 2, S. 181-212., 2020-11-09. DOI:10.5771/2509-9485-2020-2-181
Abstract
"Basierend auf qualitativen Interviews mit Geflüchteten und Beschäftigten in Jobcentern ermittelt der Beitrag, welche Bedeutungen Geflüchtete einer Arbeit beimessen und stellt dieser Wahrnehmung den Blickwinkel der Jobcenter gegenüber. Konzeptionelle Grundlage ist Amartya Sens Capability Approach, der auf reale Freiheiten, insbesondere von vulnerablen Personengruppen, fokussiert. Im Blick auf Geflüchtete stellt sich damit die Frage, ob diese im Integrationsprozess über ausreichende Verwirklichungschancen und Handlungsfähigkeit verfügen, um ein Leben entsprechend ihrer Lebensziele zu führen. Die Analyse der Interviews zeigt, dass die persönliche Bedeutung von Arbeit für Geflüchtete weit über den bloßen Einkommenserwerb hinausgeht und die Mehrdimensionalität menschlicher Verwirklichungschancen unterstreicht. Daraus folgt eine hohe Eigenmotivation Geflüchteter, die von Jobcentern ambivalent wahrgenommen wird. Zugleich erschweren Stereotype und Unsicherheiten im Umgang mit Geflüchteten deren soziale und betriebliche Inklusion." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Geflüchtete im Betrieb: Integration und Arbeitsbeziehungen zwischen Ressentiment und Kollegialität (2020)
Zitatform
Schmidt, Werner (2020): Geflüchtete im Betrieb. Integration und Arbeitsbeziehungen zwischen Ressentiment und Kollegialität. (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung 195), Bielefeld: Transcript, 249 S. DOI:10.14361/9783839452042
Abstract
Wie kann die Integration von Geflüchteten in die Arbeitswelt gelingen? Werner Schmidt beschäftigt sich ausführlich mit dieser vielgestaltigen Frage und gibt durch zahlreiche Interviews mit betrieblichen Akteur*innen, Beschäftigten und Geflüchteten direkte Einblicke in alltägliche Chancen und Konfliktfelder. Dabei wird deutlich, dass die gegenwärtigen Bedingungen anders, aber keineswegs schlechter sind als bei der ersten »Gastarbeiter«-Generation. Größtes Problem ist heute jedoch das Eindringen rechtspopulistischer Diskurse. Die alltägliche Zusammenarbeit und die Anwendung gleicher Regeln für alle sind dagegen nützliche Mittel und sorgen für die Entwicklung von Kollegialität und Respekt unter Beschäftigten unterschiedlicher Herkunft. (Verlagsinformation)
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Literaturhinweis
Heute Flüchtling – morgen Prekariat? Zu Kapitaleinsatz und Teilhabeeffekten von Geflüchteten aus Eritrea und Syrien beim Übergang in Arbeit (2020)
Zitatform
Seidelsohn, Kristina, Thomas Verlage, Uwe Flick & Andreas Hirseland (2020): Heute Flüchtling – morgen Prekariat? Zu Kapitaleinsatz und Teilhabeeffekten von Geflüchteten aus Eritrea und Syrien beim Übergang in Arbeit. In: Z'Flucht. Zeitschrift für Flucht- und Flüchtlingsforschung, Jg. 4, H. 2, S. 244-277., 2020-05-20. DOI:10.5771/2509-9485-2020-2-244
Abstract
"Arbeitsmarktteilhabe spielt eine zentrale Rolle für gesellschaftliche Integration und soziale Anerkennung von Geflüchteten. Die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit führt häufig zunächst nicht in stabile, existenzsichernde Vollzeitarbeitsverhältnisse, sondern in ›prekäre‹ Randgebiete des Arbeitsmarkts. Angesichts der Unterschiede der Bildungsbiographien wird in dem Beitrag untersucht, wie verschiedene Gruppen von Geflüchteten in Herkunftsländern erworbenes formelles und informelles Kapital nutzen, um Arbeit in Deutschland zu finden. An zwei Teilsamples (N=14 aus Eritrea und N=23 aus Syrien) einer laufenden Studie wird gezeigt, wie Herkunftssituationen, soziale und ethnische Zugehörigkeiten die Konvertierbarkeit ›mitgebrachten‹ und den Erwerb neuen Kapitals im Zielland moderieren können. Interviews mit arbeitsmarktbezogenen Akteur*innen beleuchten institutionelle und strukturelle Aspekte der Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten. Es zeigt sich, dass neben der Relevanz einer Anerkennung von Zertifikaten aus den Herkunftsländern auch anderes (soziales, symbolisches und inkorporiertes kulturelles) Kapital für das Übergangsgeschehen und die weiteren Erwerbsverläufe von Bedeutung sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Übergänge Geflüchteter in Erwerbsarbeit: Akteure, soziale Prozesse und Perspektiven - Eine Einführung (2020)
Zitatform
Seidelsohn, Kristina, Thomas Verlage, Uwe Flick & Andreas Hirseland (2020): Übergänge Geflüchteter in Erwerbsarbeit. Akteure, soziale Prozesse und Perspektiven - Eine Einführung. In: Z'Flucht. Zeitschrift für Flucht- und Flüchtlingsforschung, Jg. 4, H. 2, S. 161-180., 2020-05-20. DOI:10.5771/2509-9485-2020-2-161
Abstract
"Über die erfolgreiche Vermittlung von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt und die Bedingungen gelingender, bedarfsdeckender und nachhaltiger Übergänge in Arbeit für diese Gruppe in Deutschland liegen bislang kaum Erkenntnisse vor. Doch welche Faktoren erleichtern oder behindern die Übergänge in Erwerbsarbeit entscheidend? Als besondere Herausforderungen in diesem Kontext stellt dieser einführende Beitrag zum Themenheft die ausgeprägte Heterogenität der Gruppe der Schutzsuchenden, die Vielzahl an arbeitsmarktrelevanten Akteuren und Perspektiven sowie Fragen von gelungener Sozialintegration heraus, welche neben der betrieblichen Integration auch die gesellschaftliche Teilhabe vor Ort umfasst. Des Weiteren werden die Ziele des Themenheftes erläutert und die interdisziplinären wissenschaftlichen Artikel, Praxisberichte und Rezensionen vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Refugees' labor market integration in the context of a polarized public discourse (2020)
Zitatform
Seidelsohn, Kristina, Uwe Flick & Andreas Hirseland (2020): Refugees' labor market integration in the context of a polarized public discourse. In: Qualitative Inquiry, Jg. 26, H. 2, S. 216-226., 2019-04-06. DOI:10.1177/1077800419857097
Abstract
"The public discourse on the integration of refugees into the German society and the labor market in Germany in particular is polarized. How does the transition of refugees to work can be made possible and how does it currently take place? There is little evidence, how refugees can be successfully placed on the labor market. Exemplary qualitative case studies are presented that address processes and mechanisms which facilitate or hinder effective transitions. In a tense social and political climate, the interplay between employment integration, recognition options, and the social participation of refugees as essential factors of sustainability should be considered." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Migranten auf dem Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen in den Jahren 2008 bis 2018 (2020)
Sieglen, Georg;Zitatform
Sieglen, Georg (2020): Migranten auf dem Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen in den Jahren 2008 bis 2018. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nordrhein-Westfalen 01/2020), Nürnberg, 61 S.
Abstract
"In den vergangenen zehn Jahren ist die Nettomigration (Zuzüge minus Fortzüge) in Deutschland und Nordrhein-Westfalen deutlich gestiegen. Insbesondere im Zusammenhang mit der EU-Osterweiterung und der Fluchtmigration aus Regionen, in denen gewaltsame Konflikte zum Ausbruch kamen, haben sich auch für den Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen Veränderungen ergeben. Dies gibt Anlass, die Arbeitsmarktsituation von Zugewanderten und Ausländern im Land genauer zu beleuchten.
Mit der gestiegenen Zuwanderung ist auch die Zahl ausländischer sozialversicherungspflichtig Beschäftigter im Land in den vergangenen Jahren gestiegen. Während Beschäftigte aus den Asylherkunftsländern relativ gleichmäßig über das Land verteilt sind, zeigen sich bei nichtdeutschen, von der Arbeitnehmerfreizügigkeit profitierenden EU-Bürgern je nach Herkunftsregion unterschiedliche regionale Beschäftigungsschwerpunkte. Ebenso ergeben sich bei den nach der Staatsangehörigkeit differenzierten Gruppen von Beschäftigten deutliche Unterschiede im Hinblick auf die Berufs- und die Wirtschaftsstruktur. Eine Rolle dürften dabei unter anderem unterschiedliche Einstiegsbarrieren in Bezug auf Sprache und Qualifikation spielen. Abgesehen von den europäischen Nachbarstaaten im Westen verfügen ausländische Beschäftigte zu höheren Anteilen über keinen formalen Ausbildungsabschluss und arbeiten häufiger in Helfertätigkeiten. Auch bei einer nach Anforderungsniveaus differenzierten Betrachtung der Medianentgelte sozialversicherungspflichtiger Vollzeitbeschäftigter zeigen sich deutliche Unterschiede. Entsprechend sind auch die Anteile von Beschäftigten mit Niedriglöhnen bei Ausländern überwiegend höher als bei Deutschen. Zwar zeichnen sich in den vergangenen Jahren vielfach Verbesserungen im Hinblick auf die Arbeitsmarktintegration von Migranten im Land ab, gleichwohl sollten Maßnahmen zur Verbesserung der Qualifikationsstruktur von Migranten als arbeitsmarktpolitische Aufgabe an Bedeutung gewinnen. Dies legen die nach wie vor deutlich schlechtere Qualifikationsstruktur vieler Migrantengruppen und der im Zusammenhang mit dem demografischen Wandel und dem Strukturwandel in Folge technologischer Neuerungen zukünftig zu erwartende Fachkräftebedarf nahe." (Autorenreferat, IAB-Doku)Beteiligte aus dem IAB
Sieglen, Georg; -
Literaturhinweis
Ethnic networks and the employment of asylum seekers: Evidence from Germany (2020)
Zitatform
Stips, Felix & Krisztina Kis-Katos (2020): Ethnic networks and the employment of asylum seekers. Evidence from Germany. (IZA discussion paper 12903), Bonn, 23 S.
Abstract
"Using novel registry data on the population of asylum seekers in Germany for the period from 2010 to 2016, and quasi-experimental variation induced by German allocation policies, we identify causal effects of the size and composition of local co-national networks on formal labor market access of asylum seekers. While the individual employment probability is not linked to network size, it increases with the number of employed local co-national asylum seekers and decreases with the number of non-employed network members, thereby underlining the central importance of network quality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Psychological distress among refugees in Germany: a cross-sectional analysis of individual and contextual risk factors and potential consequences for integration using a nationally representative survey (2020)
Walther, Lena ; von Scheve, Christian ; Bajbouj, Malek ; Ta, Thi Minh Tam ; Schupp, Jürgen ; Tibubos, Ana Nanette; Hahn, Eric ; Kröger, Hannes ;Zitatform
Walther, Lena, Hannes Kröger, Ana Nanette Tibubos, Thi Minh Tam Ta, Christian von Scheve, Jürgen Schupp, Eric Hahn & Malek Bajbouj (2020): Psychological distress among refugees in Germany: a cross-sectional analysis of individual and contextual risk factors and potential consequences for integration using a nationally representative survey. In: BMJ open, Jg. 10. DOI:10.1136/bmjopen-2019-033658
Abstract
"Objectives: Responding to the mental health needs of refugees remains a pressing challenge worldwide. We estimated the prevalence of psychological distress in a large refugee population in Germany and assessed its association with host country factors amenable to policy intervention and integration indicators. Design: A cross-sectional and population-based secondary analysis of the 2017 wave of the IAB-BAMF-SOEP refugee survey. Setting: Germany. Participants: 2639 adult refugees who arrived in Germany between 2013 and 2016. Main outcome measures: Psychological distress involving symptoms of depression, anxiety and post-traumatic stress disorder was measured using the Refugee Health Screener-13. Results: Almost half of the population surveyed (41.2% (95% CI: 37.9% to 44.6%)) was affected by mild, moderate or severe levels of psychological distress. 10.9% (8.4% to 13.5%) of the population screened positive for severe distress indicative of an urgent need for care. Prevalence of distress was particularly high for females (53.0% (47.2% to 58.8%)), older refugees (aged ≥55, 70.4% (58.5% to 82.2%)) and Afghans (61.5% (53.5% to 69.5%)). Individuals under threat of deportation were at a greater risk of distress than protection status holder (risk ratio: 1.55 (95% CI: 1.14 to 2.10)), single males at a greater risk than males with nuclear families living in Germany (1.34 (1.04 to 1.74)) and those in refugee housing facilities at a greater risk than those in private housing (1.21 (1.02 to 1.43)). Distressed males had a lower likelihood of employment (0.67 (0.52 to 0.86)) and reduced participation in integration courses (0.90 (0.81 to 0.99)). A trend of reduced participation in educational programs was observed in affected females (0.42 (0.17 to 1.01)). Conclusion: The finding that a substantial minority of refugees in Germany exhibits symptoms of distress calls for an expansion of mental health services for this population. Service providers and policy-makers should consider the increased prevalence among female, older and Afghan refugees, as well as among single males, residents in housing facilities and those under threat of deportation. The associations between mental health and integration processes such as labor market, educational program and integration course participation also warrant consideration." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktprogramm Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 19/17260) (2020)
Zitatform
(2020): Arbeitsmarktprogramm Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 19/17260). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/17678 (06.03.2020)), 11 S.
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Literaturhinweis
Lohnender Langstreckenlauf - ein Praxisbericht zur betrieblichen Integration von Geflüchteten (2019)
Albrecht, Benjamin;Zitatform
Albrecht, Benjamin (2019): Lohnender Langstreckenlauf - ein Praxisbericht zur betrieblichen Integration von Geflüchteten. In: IAB-Forum H. 03.01.2019, o. Sz., 2018-12-17.
Abstract
"Mit einem Projekt zur Integration von Geflüchteten hat die Wiegel-Gruppe, ein europaweit agierender Firmenverbund aus dem metallverarbeitenden Gewerbe mit rund 2.000 Beschäftigten, vor zwei Jahren völliges Neuland betreten. Heute arbeiten bei Wiegel über 50 Menschen mit Fluchthintergrund. Die Rückschau zeigt: Die zahlreichen Hürden auf dem Weg zur Integration lassen sich nur mit individuellen und flexiblen Lösungen meistern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Reallabor Asylsuchende in der Rhein-Neckar-Region: Vielfalt an Problemen - Vielfalt an Lösungen (2019)
Bahn, Mareike; Uebel, Corinna; Kovtun-Hensel, Oksana; Kück, Svenja; Berkemeier, Anne; Lange, Martin ; Engin, Havva; Mildenberger, Georg; Höhr, Rebecca; Pfeiffer, Friedhelm ; Deger, Petra; Schmid, Verena ; Werner, Birgit; Sommerfeld, Katrin; Evers, Adalbert ; West, Christina;Zitatform
Bahn, Mareike, Anne Berkemeier, Petra Deger, Havva Engin, Adalbert Evers, Rebecca Höhr, Oksana Kovtun-Hensel, Svenja Kück, Martin Lange, Georg Mildenberger, Friedhelm Pfeiffer, Verena Schmid, Katrin Sommerfeld, Corinna Uebel, Birgit Werner & Christina West (2019): Reallabor Asylsuchende in der Rhein-Neckar-Region. Vielfalt an Problemen - Vielfalt an Lösungen. (ZEW policy Brief / ZEW - Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung 2019-04), Mannheim, 9 S.
Abstract
"Deutschland steht vor der Aufgabe, viele Geflüchtete unterzubringen und ihnen neue Lebensperspektiven zu eröffnen. Die Menschen, die in den vergangenen Jahren gekommen sind, um Schutz zu suchen, sind keine homogene Gruppe. Sie unterscheiden sich nach Geschlecht, Alter, Herkunft, kulturellem Hintergrund, Bildung, Arbeitserfahrung, Sprachkompetenz, Migrations- und Fluchterfahrung, Zukunftsentwürfen und vielerlei mehr. Standardmaßnahmen für alle laufen so oftmals ins Leere, Ressourcen werden schlecht genutzt und Chancen verschenkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Role of public services in integrating refugees and asylum seekers (2019)
Bešić, Almina ; Ulcica, Irina; Rose, Norma; Konle-Seidl, Regina ; Puts, Elbereth; Fóti, Klára ; Nierop, Petra van; Vajai, Dóra; Vasileva, Veronika;Zitatform
Bešić, Almina, Klára Fóti, Veronika Vasileva, Petra van Nierop, Elbereth Puts, Norma Rose, Irina Ulcica, Dóra Vajai & Regina Konle-Seidl (2019): Role of public services in integrating refugees and asylum seekers. (Eurofound research report / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Luxembourg, 58 S. DOI:10.2806/595692
Abstract
"This study explores the role of public services in the social integration of refugees and asylum seekers. It focuses not only on employment, but also on aspects such as housing, social inclusion, health and education services. It examines a range of integration measures adopted in five EU Member States (Austria, Finland, Germany, the Netherlands and Sweden) in an attempt to identify the main challenges and the lessons learnt. The countries selected vary in terms of the scale of the inflow, tradition of receiving refugees, labour market conditions, social assistance systems and presence of other migrant groups." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Refugee-Specific Government Aid, Institutional Embeddedness and Child Refugees' Economic Success Later in Life: Evidence from Post-WWII GDR Refugees (2019)
Zitatform
Black, Sandra E., Hannah Liepmann, Camille Remigereau & Alexandra Spitz-Oener (2019): Refugee-Specific Government Aid, Institutional Embeddedness and Child Refugees' Economic Success Later in Life. Evidence from Post-WWII GDR Refugees. (Discussion paper / Rationality & Competition, CCR TRR 190 224), München ; Berlin, 41 S.
Abstract
"We exploit a unique historical setting to investigate how refugee-specific government aid affects the medium-term outcomes of refugees who migrate as children and young adults. German Democratic Republic (GDR) refugees who escaped to West Germany between 1946 and 1961 who were acknowledged to be “political refugees” were eligible for refugee-targeted aid, but only after 1953. We combine several approaches to address identification issues resulting from the fact that refugees eligible for aid are both self-selected and screened by local authorities. We find positive effects of aid-eligibility on educational attainment, job quality and income among the refugees who migrated as young adults (aged 15-24). We do not find similar effects of aid-eligibility for refugees who migrated as children (aged 1-14). The overall results suggest that factors coming from the refugee experience per se do not impact negatively on the later-in-life socio-economic success of refugees. The often-found negative effects in various measures of integration in other refugee episodes are therefore likely driven by confounding factors that our unique historical setting allows mitigates." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Beteiligte aus dem IAB
Spitz-Oener, Alexandra; -
Literaturhinweis
Geflüchtete auf dem deutschen Arbeitsmarkt: Längere Asylverfahren verzögern Integration und Spracherwerb (2019)
Zitatform
Brenzel, Hanna & Yuliya Kosyakova (2019): Geflüchtete auf dem deutschen Arbeitsmarkt: Längere Asylverfahren verzögern Integration und Spracherwerb. (IAB-Kurzbericht 06/2019), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Ob beziehungsweise wie die Dauer des Asylverfahrens und der aktuelle Asylstatus die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten beeinflussen, wird in diesem Kurzbericht untersucht. Vor allem von rechtlichen Beschränkungen der Beschäftigungsmöglichkeiten während des Verfahrens würde man wohl negative Effekte erwarten. Neben diesen direkten Effekten auf die Arbeitsmarktintegration wirken aber auch indirekte Effekte, beispielsweise durch Investitionen in die deutsche Sprache, die hier auch analysiert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Flüchtlingsmonitoring: Endbericht (2019)
Brenzel, Hanna; Brücker, Herbert ; Fendel, Tanja ; Jaschke, Philipp ; Vallizadeh, Ehsan ; Guichard, Lucas; Olbrich, Lukas ; Trübswetter, Parvati; Kosyakova, Yuliya ; Keita, Sekou ;Zitatform
Brenzel, Hanna, Herbert Brücker, Tanja Fendel, Lucas Guichard, Philipp Jaschke, Sekou Keita, Yuliya Kosyakova, Lukas Olbrich, Parvati Trübswetter & Ehsan Vallizadeh (2019): Flüchtlingsmonitoring: Endbericht. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 528), Berlin, 119 S.
Abstract
"Der hohe Zustrom von Flüchtlingen nach Deutschland in den letzten Jahren hat Politik und Gesellschaft vor die Herausforderung gestellt, eine effektive Integrationspolitik mit begrenzten Informationen zu fördern. Die vorliegende Untersuchung zielt darauf ab, anhand fundierter wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Debatte und Entscheidungsfindung beizutragen.
Hierfür wird auf die repräsentative IAB-BAMF-SOEP Befragung von Geflüchteten zurückgegriffen, die 2016 und 2017 erhoben wurde und die in Kapitel 1 genauer vorgestellt wird.
In Kapitel 2 werden zunächst die Situation der Geflüchteten in den Herkunftsländern, ihre Entscheidung die Heimat zu verlassen und nach Deutschland zu fliehen, sowie die Dauer und Kosten der Flucht analysiert.
Das dritte Kapitel untersucht bestehende Unterschiede zwischen den Persönlichkeitsmerkmalen von Geflüchteten und der Bevölkerung in Deutschland ohne und mit Migrationshintergrund.
Anschließend werden in Kapitel 4 die Fertigkeiten, Kompetenzen und Arbeitsmarkterfahrung präsentiert, die die Geflüchteten nach Deutschland mitbringen und weiterhin untersucht, inwieweit die Geflüchteten ihre mitgebrachten beruflichen Qualifikationen anerkennen lassen.
Kapitel 5 erörtert den Fortschritt der Deutschsprachkompetenzen der Geflüchteten sowie dessen Determinanten.
Werte und Einstellungen, soziale Kontakte sowie Diskriminierungserfahrungen der Geflüchteten werden in Kapitel 6 behandelt. Die Entwicklung der Arbeitsmarktintegration der Geflüchteten in Deutschland ist zentrales Thema des Abschlusskapitels." (Autorenreferat, IAB-Doku)Beteiligte aus dem IAB
Brücker, Herbert ; Fendel, Tanja ; Jaschke, Philipp ; Olbrich, Lukas ; Trübswetter, Parvati; Kosyakova, Yuliya ; Keita, Sekou ; -
Literaturhinweis
Integrating refugees and asylum seekers into the German economy and society: empirical evidence and policy objectives (2019)
Zitatform
Brücker, Herbert, Philipp Jaschke & Yuliya Kosyakova (2019): Integrating refugees and asylum seekers into the German economy and society: empirical evidence and policy objectives. Washington, DC: Migration Policy Institute, 31 S.
Abstract
"Germany has become a top destination for asylum seekers in the European Union, receiving around half of the 3.1 million asylum applications submitted between 2015 and 2017. The number of people in Germany with a 'refugee background' - those with pending, approved, or denied asylum applications, as well as those who receive subsidiary protection, protection against deportation, or so-called tolerated status - has more than doubled, from 744,000 at the end of 2014 to 1.8 million in December 2018. In response, German policymakers have adopted a variety of strategies to support the integration of newcomers - an effort that is of crucial importance to both refugees and the broader society. This report analyzes how refugees who arrived in Germany between 2013 and 2016 are faring, in terms of both economic and social integration. Based on that analysis, the authors find that the policy changes to date have had somewhat ambiguous implications for integration. To provide insights into the integration process, the report analyzes a new dataset derived from a survey conducted by the German Institute for Employment Research (IAB), the German Federal Office for Migration and Refugees (BAMF), and the Socioeconomic Panel at the German Institute for Economic Research (SOEP). Among its key findings are that, despite heightened exposure to traumatic events and uneven levels of education, recently arrived refugees are finding their footing in the German labor market more quickly than previous cohorts. However, their average monthly earnings remain below those of both other immigrants and of German natives. The labor market outcomes of refugee women were also worse than those of men, suggesting that more could be done to expand the availability and uptake of tailored integration programs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zum Entwurf der Bundesregierung eines dritten Gesetzes zur Änderung des Asylbewerberleistungsgesetzes: Stellungnahme des IAB zur Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 3. Juni 2019 (2019)
Zitatform
Brücker, Herbert, Sekou Keita & Ehsan Vallizadeh (2019): Zum Entwurf der Bundesregierung eines dritten Gesetzes zur Änderung des Asylbewerberleistungsgesetzes. Stellungnahme des IAB zur Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 3. Juni 2019. (IAB-Stellungnahme 09/2019), Nürnberg, 13 S.
Abstract
"Die vorliegende Stellungnahme bezieht sich auf die öffentliche Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages am 3.6.2019. Sie befasst sich mit dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Änderung des Asylbewerberleistungsgesetzes, welcher mehrere Änderungsvorgänge der bestehenden Rechtsgrundlage zur Leistungsberechtigung von Asylbewerbern und Flüchtlingen durchführt. Das übergreifende Ziel des Gesetzentwurfs ist die Integration von geflüchteten Menschen in Deutschland. Die Änderungsvorgänge können im Wesentlichen in drei Punkten zusammengefasst werden. Erstens, soll die Rückabwicklung von Leistungsansprüchen für Asylbewerber, Geduldete und Inhaber bestimmter humanitärer Aufenthaltserlaubnisse, deren Asylanträge zwar anerkannt wurden, aber noch angefochten werden können, vermieden werden. Diese Änderung ist sinnvoll, da sie die Rechtssicherheit für die Leistungsberechtigten erhöht. Zweitens, wird eine Förderlücke für Asylbewerber und Geduldete geschlossen, die sich in förderfähiger Bildung oder Ausbildung befinden, deren Förderanspruch aber bei einer 15-monatigen Aufenthaltsdauer durch den Übergang vom Geltungsbereich des Asylbewerberleistungsgesetzes zum Zwölften Sozialgesetzbuch entsteht. So soll vermieden werden, dass Ausbildungsmaßnahmen aufgrund fehlender Sicherung des Lebensunterhalts abgebrochen oder erst gar nicht begonnen werden. Diese Änderung ist ebenfalls sinnvoll, da sie Geflüchteten eine mögliche Entscheidung zwischen der Sicherung des Lebensunterhaltes und dem Bildungserwerb ersparen wird. Drittens, sollen die Leistungen für Asylbewerber auf Basis der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2013 und des Regelbedarfs-Ermittlungsgesetzes neu ermittelt und festgelegt werden. Hintergrund hierfür ist die Anforderung des Bundesverfassungsgerichts, die den Gesetzgeber zu einer transparenten und bedarfsgerechten Bemessung der Leistungssätze und deren Fortschreibung verpflichtet. Insbesondere wurde betont, dass der Gesetzgeber bei der Festlegung eines menschenwürdigen Existenzminimums die Besonderheiten bestimmter Personengruppen berücksichtigen kann, bei der konkreten Ausgestaltung existenzsichernder Leistungen aber nicht pauschal nach dem Aufenthaltsstatus differenzieren darf. Die neue Ermittlung der Bedarfe ist einerseits transparent, was die Bemessung der Leistungssätze angeht. Andererseits werden jedoch Einsparungen durch die Ausgliederung mehrerer Ausgaben aus den Bedarfen und einer Neuordnung der Bedarfsstufen erzielt. Vor dem Hintergrund der Anforderung des Bundesverfassungsgerichts fällt die Begründung dieser Neuerungen teilweise wenig überzeugend aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Zur Integration von Geflüchteten in den deutschen Arbeitsmarkt: Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 9. Oktober 2019 (2019)
Zitatform
Brücker, Herbert, Philipp Jaschke, Eric Schuss & Parvati Trübswetter (2019): Zur Integration von Geflüchteten in den deutschen Arbeitsmarkt. Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 9. Oktober 2019. (IAB-Stellungnahme 19/2019), Nürnberg, 9 S.
Abstract
"Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2019/2020 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zur Integration von Geflüchteten in den deutschen Arbeitsmarkt gebeten. Die Erkenntnisse, die das IAB im Herbst 2019 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zuwanderung und Asyl, Integrationsfähigkeit und Fachkräfteeinwanderungsgesetz: Stellungnahme (zum Antrag der AfD-Fraktion vom 4.12.2018) bei der öffentlichen Anhörung des Integrationsausschusses des Landtags Nordrhein-Westfalen am 22.3.2019 (2019)
Zitatform
Brücker, Herbert, Philipp Jaschke & Sekou Keita (2019): Zuwanderung und Asyl, Integrationsfähigkeit und Fachkräfteeinwanderungsgesetz. Stellungnahme (zum Antrag der AfD-Fraktion vom 4.12.2018) bei der öffentlichen Anhörung des Integrationsausschusses des Landtags Nordrhein-Westfalen am 22.3.2019. (IAB-Stellungnahme 03/2019), Nürnberg, 18 S.
Abstract
"Die vorliegende Stellungnahme befasst sich - im Rahmen der Anhörung des Integrationsausschusses des Landtags Nordrhein-Westfalen am 22. März 2019 - mit dem Antrag der AfD-Fraktion vom 4. Dezember 2018 'Zuwanderung und Asyl sind grundsätzlich voneinander zu trennen. Die Landesregierung muss sich auf allen Ebenen ausschließlich für eine qualifizierte Zuwanderung einsetzen'. Der Antrag der AfD-Fraktion spricht den meisten Geflüchteten in Deutschland die Fähigkeit zur Integration in den Arbeitsmarkt ab und fordert die Trennung von Asyl und Zuwanderung. Zahlreiche Aussagen im Antrag der AfD-Fraktion zum Analphabetismus, zu den Sprachkenntnissen und der Bildung der Geflüchteten entsprechen allerdings nicht dem Stand der vorliegenden Erkenntnisse. Auch gehen inzwischen mehr als ein Drittel der Geflüchteten einer Beschäftigung nach, davon gut die Hälfte als Fachkräfte, Experten oder Spezialisten. Die geforderte Trennung der Aufenthaltszwecke von Schutzbedürftigen und anderen Migrantengruppen ist geltendes Recht und wird auch durch den Entwurf der Bundesregierung für ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz nicht in Frage gestellt. Schließlich legt der Antrag der AfD-Fraktion nahe, dass die große Mehrheit der Geflüchteten keine legitimen Schutzansprüche geltend machen könne. Auch dies trifft nicht zu, zwei Drittel der Personen mit Fluchthintergrund haben einen anerkannten Schutzstatus, ein weiteres Fünftel befindet sich noch in den Asylverfahren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zweite Welle der IAB-BAMF-SOEP-Befragung: Geflüchtete machen Fortschritte bei Sprache und Beschäftigung (2019)
Brücker, Herbert ; Kosyakova, Yuliya ; Pietrantuono, Giuseppe; Kröger, Hannes ; Croisier, Johannes; Rother, Nina ; Schupp, Jürgen ;Zitatform
Brücker, Herbert, Johannes Croisier, Yuliya Kosyakova, Hannes Kröger, Giuseppe Pietrantuono, Nina Rother & Jürgen Schupp (2019): Zweite Welle der IAB-BAMF-SOEP-Befragung: Geflüchtete machen Fortschritte bei Sprache und Beschäftigung. (IAB-Kurzbericht 03/2019 (de)), 16 S.
Abstract
"Die Migration von Schutzsuchenden nach Deutschland steht nach wie vor im Mittelpunkt der gesellschaftlichen Debatten. Die zweite Welle einer Längsschnittbefragung von Geflüchteten zeigt, dass es deutliche Integrationsfortschritte gibt, obwohl die Geflüchteten beim Zuzug zum Teil ungünstige Voraussetzungen hinsichtlich Gesundheit und Bildungsniveau mitbringen. So haben sich ihre Deutschkenntnisse 2017 im Vergleich zum Vorjahr verbessert und ihre Beteiligung am Erwerbsleben sowie an Bildung und Ausbildung ist gestiegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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- Besuch allgemeinbildender und beruflicher Bildungseinrichtungen von Geflüchteten in Deutschland
- Erwerbstätigenquote der Geflüchteten, nach Geschlecht und Kindern im Haushalt
- Gute und sehr gute Deutschkenntnisse der Geflüchteten, nach Geschlecht und Kindern im Haushalt
- English version
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Literaturhinweis
Zum Gesetzesentwurf der Bundesregierung zur Förderung der Ausbildung und Beschäftigung von Ausländerinnen und Ausländern - Ausländerbeschäftigungsförderungsgesetz: Stellungnahme des IAB zur Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 3. Juni 2019 (2019)
Zitatform
Brücker, Herbert, Philipp Jaschke & Eric Schuss (2019): Zum Gesetzesentwurf der Bundesregierung zur Förderung der Ausbildung und Beschäftigung von Ausländerinnen und Ausländern - Ausländerbeschäftigungsförderungsgesetz. Stellungnahme des IAB zur Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 3. Juni 2019. (IAB-Stellungnahme 10/2019), Nürnberg, 18 S.
Abstract
"Die vorliegende Stellungnahme bezieht sich auf die öffentliche Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 3.6.2019 zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Förderung der Ausbildung und Beschäftigung von Ausländerinnen und Ausländern. Mit dem Ziel der Verbesserung der Integration von Migrantinnen und Migranten in den deutschen Arbeitsmarkt wird der berechtigte Personenkreis zur allgemeinen Förderung der Berufsausbildung und -vorbereitung als auch für frühzeitige Sprachförderung erweitert. Diese Ansätze sind aus Sicht der Arbeitsmarkt- und Integrationsforschung sinnvoll, weil sie die Integration in Ausbildung und Arbeitsmarkt unterstützen. Zunächst wird mit dem neuen Gesetz grundsätzlich der Zugang zu verschiedenen Fördermaßnahmen zur Vermittlung, Förderung von Berufsausbildung und -vorbereitung sowie Ausbildungsvorbereitung des SGB III für EU- und Drittstaatsangehörige mit Arbeitserlaubnis geöffnet. Hierdurch entfallen komplizierte, an verschiedenen Stellen des Gesetzestextes formulierte Zugangsbeschränkungen. Hürden für Personen mit humanitären Aufenthaltserlaubnissen werden zwar beibehalten, zur besseren Nachvollziehbarkeit und Vereinfachung der Regelungen jedoch unmittelbar bei den entsprechenden Förderinstrumenten geregelt. Aus Sicht des IAB verfolgt die Bundesregierung mit der Öffnung von Fördermaßnahmen grundsätzlich einen sinnvollen Ansatz, der die Integrationschancen erhöht. Auf die Beibehaltung von Wartezeiten und den Ausschluss von Personen aus sogenannten sicheren Herkunftsländern hätte jedoch verzichtet werden können. Des Weiteren ermöglicht der Gesetzesentwurf die Teilnahme an Integrations- und berufsbezogenen Sprachkursen für weitere Personengruppen. So war die Teilnahme bisher Gestatteten (im Asylverfahren) nur aus Ländern mit guter Bleibeperspektive möglich. Zwar wird nach wie vor kein Rechtsanspruch auf Teilnahme gewährt, jedoch können nun auch Personen aus Ländern 'ohne gute Bleibeperspektive' im Rahmen freier Kursplätze zugelassen werden, sofern sie sich bereits für mindestens neun Monate in Deutschland aufhalten und nicht aus einem sicheren Herkunftsstaat stammen. Dieser Schritt ist sinnvoll, da Integration entscheidend vom (frühzeitigen) Spracherwerb abhängt. Insbesondere Schutzsuchende, die aufgrund von Krieg und Verfolgung meist unvorbereitet migrieren, bringen vergleichsweise geringe Sprachkenntnisse mit nach Deutschland. Aus diesem Grund wäre ein Verzicht auf die neunmonatige Wartezeit sowie die Einbeziehung von Personen aus sicheren Herkunftsländern zu bevorzugen. Hierdurch würde sowohl Personen, die in vielen Fällen mehrjährige Aufenthaltsdauer aufweisen, eine frühe Integrationsperspektive eröffnet als auch die Gesamtwirtschaft und die öffentlichen Haushalte in Deutschland voraussichtlich entlastet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Zugang zur Video-Aufnahme der Anhörung -
Literaturhinweis
Zweite Welle der IAB-BAMF-SOEP-Befragung: Geflüchtete machen Fortschritte bei Sprache und Beschäftigung (2019)
Brücker, Herbert ; Kröger, Hannes ; Pietrantuono, Giuseppe; Croisier, Johannes; Rother, Nina ; Kosyakova, Yuliya ; Schupp, Jürgen ;Zitatform
Brücker, Herbert, Johannes Croisier, Yuliya Kosyakova, Hannes Kröger, Giuseppe Pietrantuono, Nina Rother & Jürgen Schupp (2019): Zweite Welle der IAB-BAMF-SOEP-Befragung: Geflüchtete machen Fortschritte bei Sprache und Beschäftigung. (BAMF-Kurzanalyse 2019,01), Nürnberg, 19 S.
Abstract
"Die Migration von Schutzsuchenden nach Deutschland steht nach wie vor im Mittelpunkt der gesellschaftlichen Debatten. Die zweite Welle einer Längsschnittbefragung von Geflüchteten zeigt, dass es deutliche Integrationsfortschritte gibt, obwohl die Geflüchteten beim Zuzug zum Teil ungünstige Voraussetzungen hinsichtlich Gesundheit und Bildungsniveau mitbringen. So haben sich ihre Deutschkenntnisse im Vergleich zum Vorjahr verbessert und ihre Beteiligung am Erwerbsleben sowie an Bildung und Ausbildung ist gestiegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Second wave of the IAB-BAMF-SOEP Survey: Language skills and employment rate of refugees improving with time (2019)
Brücker, Herbert ; Schupp, Jürgen ; Croisier, Johannes; Rother, Nina ; Pietrantuono, Giuseppe; Kröger, Hannes ; Kosyakova, Yuliya ;Zitatform
Brücker, Herbert, Johannes Croisier, Yuliya Kosyakova, Hannes Kröger, Giuseppe Pietrantuono, Nina Rother & Jürgen Schupp (2019): Second wave of the IAB-BAMF-SOEP Survey: Language skills and employment rate of refugees improving with time. (IAB-Kurzbericht 03/2019 (en)), Nürnberg, 15 S.
Abstract
"Asylum seekers migrating to Germany remains a hotly debated topic. The second wave of a longitudinal survey of refugees shows that their integration has progressed significantly, even though some refugees came to Germany in poor health with little formal education. Compared to the previous year, in 2017 refugees' German skills have improved, as have their participation rates in the workforce, education, and training." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
- Good or very good language proficiency of refugees, by course participation
- Monthly gross income of refugees, total and for full-time employees, by year of arrival
- Average employment rate of refugees, by year of arrival
- Employment rates of refugees, by programme participation and completion
- Participation in the general or occupational education system by refugees in Germany, by gender and children in household
- Congruence between qualification of refugees and the required skill level in their jobs
- Participation in the general or occupational education system by refugees in Germany
- Employment of refugees, by sex and children in the household
- Good or very good language proficiency of refugees, by gender and children in the household
- Ausgabe in deutscher Sprache
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- Literatur und Forschung aus dem IAB
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Zur Situation in Deutschland
- Positionen und Stellungnahmen
- zur Rechtslage
- Bildungstand und -förderung / Anerkennung von Qualifikation
- betriebliche Berufsausbildung/Berufsorientierung
- Studium
- Arbeitsmarktintegration, Maßnahmen und Programme
- Betriebe und Wirtschaftsbereiche
- Beschäftigungsformen
- Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit
- Geflüchtete im SGB II
- Löhne
- Arbeitsmarkteffekte der Flüchtlingszuwanderung
- Regionale Aspekte, Wohnsitzauflage
- Rückwanderung
- Daten und Statistik
- Quellen mit Unterscheidung nach Herkunftsregion
- Quellen mit Geschlechtsbezug
- Quellen mit Altersbezug
- Quellen mit regionalem Bezug
- Zur Situation in anderen Ländern
