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Dossier

Arbeitszeit: Verlängern? Verkürzen? Flexibilisieren?

Verkürzung, Verlängerung oder Flexibilisierung der Arbeitszeit stehen immer wieder im Zentrum der Debatten. Was wünschen sich Unternehmen und Beschäftigte? Wie kann Arbeitszeitpolitik die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Sicherung vorhandener Arbeitsplätze unterstützen?
Dieses Themendossier bietet Publikationen zur Entwicklung der Arbeitszeiten in Deutschland auch im internationalen Vergleich, zur betrieblichen Gestaltung der Arbeitszeit und zu den Arbeitszeitwünschen der Beschäftigten.
Publikationen zur kontroversen Debatte um die Einführung der Vier-Tage-Woche finden Sie in unserem Themendossier Vier-Tage-Woche – Arbeitszeitmodell der Zukunft?
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im Aspekt "Frauen"
  • Literaturhinweis

    Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei Hochschulabsolvent(inn)en (2012)

    Brandt, Gesche ;

    Zitatform

    Brandt, Gesche (2012): Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei Hochschulabsolvent(inn)en. (Forum Hochschule 2012,08), 106 S.

    Abstract

    "Ziel der Studie war es, die Muster familiär begründeter Berufsausstiege und Wiedereinstiege von Hochschulabsolvent(inn)en und die sich daraus ergebenden Auswirkungen für die weitere Karriereentwicklung besser zu verstehen. In der bisherigen Forschung über Karrierewege von Frauen wurden Akademikerinnen als eine besondere Gruppe identifiziert. Ihnen gelingt es im Vergleich zu anderen Frauen aufgrund ihrer hohen Qualifikation nach einer Elternschaft besser, wieder in den Beruf zurückzukehren. Mit der Rückkehr von Müttern ins Erwerbsleben können finanzielle Einbußen entstehen, z. B. durch Zusatzkosten für Kinderbetreuung oder durch den Wegfall geldwerter Leistungen der Sozial- und Steuersysteme. Aufgrund vergleichsweise hoher Einkommen hochqualifizierter Mütter, können diese Einbußen bei der Rückkehr in Erwerbstätigkeit in der Regel kompensiert werden. Zugleich tragen Frauen mit hoher Qualifikation, wenn sie Kinder bekommen, ein großes Risiko, ihre allgemein guten Karrierechancen einzubüßen, sodass viele sich entweder gegen oder erst sehr spät für diesen Schritt entscheiden und nach einer Familiengründung meistens schnell wieder ins Erwerbsleben zurückkehren." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The motherhood penalty in cross-national perspective: the importance of work-family policies and cultural attitudes (2012)

    Budig, Michelle J. ; Misra, Joya ; Boeckmann, Irene ;

    Zitatform

    Budig, Michelle J., Joya Misra & Irene Boeckmann (2012): The motherhood penalty in cross-national perspective. The importance of work-family policies and cultural attitudes. In: Social Politics, Jg. 19, H. 2, S. 163-193. DOI:10.1093/sp/jxs006

    Abstract

    "Mothers' employment and earnings partly depend on social policies and cultural norms supporting women's paid and unpaid work. Previous research suggests that work-family policies are deeply shaped by their cultural context. We examine country variation in the associations between motherhood and earnings, in cultural attitudes surrounding women's employment, and in childcare and parental leave policies. We model how cultural attitudes moderate the impact of policies on women's earnings across countries. Parental leaves and public childcare are associated with higher earnings for mothers when cultural support for maternal employment is high, but have less positive or even negative relationships with earnings where cultural attitudes support the male breadwinner/female caregiver model." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Pflege als doppelte Aufgabe: eine Sekundärdatenanalyse zu Pflegenden mit zusätzlichen privaten Pflegeaufgaben (2012)

    Dichter, Martin Nikolaus; Holle, Bernhard; Schmidt, Sascha Gerd; Schnepp, Wilfried; Simon, Michael ; Hasselhorn, Hans-Martin;

    Zitatform

    Dichter, Martin Nikolaus, Bernhard Holle, Sascha Gerd Schmidt, Hans-Martin Hasselhorn, Wilfried Schnepp & Michael Simon (2012): Pflege als doppelte Aufgabe. Eine Sekundärdatenanalyse zu Pflegenden mit zusätzlichen privaten Pflegeaufgaben. In: Pflege und Gesellschaft, Jg. 17, H. 4, S. 330-346.

    Abstract

    "Aufgrund der in Deutschland erheblichen Anzahl erwerbstätiger Frauen mit privaten Pflegeaufgaben ist anzunehmen, dass auch die Zahl von beruflich Pflegenden mit zusätzlichen privaten Pflegeaufgaben hoch ist. Der Pflegeberuf sowie die private Pflege von Angehörigen gehen jeweils mit hohen physischen und psychischen Belastungen einher, so dass in diesem Zusammenhang von einer Doppelbelastung ausgegangen werden kann. In dieser Studie werden soziodemografische und arbeitsbezogene Merkmale sowie mögliche Unterschiede arbeits- und gesundheitsbezogener Beanspruchungen (Arbeitszufriedenheit, Burnout, Disability, Arbeit-Familie-Konflikt, Familie-Arbeit-Konflikt, Arbeitsfähigkeit, Allgemeine Gesundheit) von Pflegenden mit und ohne zusätzliche private Pflegeaufgabe untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitszeiten von Frauen: Lebenslaufperspektive und europäische Trends (2012)

    Franz, Christine; Anxo, Dominique; Lehndorff, Steffen; Kümmerling, Angelika;

    Zitatform

    Franz, Christine, Angelika Kümmerling, Steffen Lehndorff & Dominique Anxo (2012): Arbeitszeiten von Frauen. Lebenslaufperspektive und europäische Trends. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 65, H. 8, S. 601-608. DOI:10.5771/0342-300X-2012-8-601

    Abstract

    "Die tatsächliche Arbeitsmarktintegration von Frauen hinkt dem gesellschaftlichen Anspruch auf Gleichstellung von Frauen im Berufsleben hinterher. Der Beitrag analysiert die Erwerbstätigkeit von Frauen und Männern im europäischen, speziell deutsch-schwedischen Vergleich und bezieht auch die Zeitaufwendungen für unbezahlte Familien- und Hausarbeit sowie Arbeitszeitpräferenzen mit ein. Vor dem Hintergrund einer Lebenslaufperspektive zeigt sich, dass geschlechtsspezifische Unterschiede hinsichtlich bezahlter und unbezahlter Arbeitszeit in Schweden deutlich geringer ausfallen: Schwedische Frauen sind stärker in den Arbeitsmarkt und schwedische Männer in die Hausarbeit integriert. Während deutsche Frauen in der Familienphase sich längere Arbeitszeiten wünschen, streben Männer eher eine Arbeitszeitverkürzung an. Die geschlechterspezifische Ungleichverteilung von Arbeitszeiten in Deutschland zeigt gleichermaßen Veränderungsbedarf sowie -potenzial auf, was zu einer arbeitszeitpolitischen Berücksichtigung unterschiedlicher Präferenzen in unterschiedlichen Haushaltskonstellationen führen sollte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Elterngeld führt im zweiten Jahr nach Geburt zu höherer Erwerbsbeteiligung von Müttern (2012)

    Geyer, Johannes ; Haan, Peter; Spieß, C. Katharina ; Wrohlich, Katharina ;

    Zitatform

    Geyer, Johannes, Peter Haan, C. Katharina Spieß & Katharina Wrohlich (2012): Elterngeld führt im zweiten Jahr nach Geburt zu höherer Erwerbsbeteiligung von Müttern. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 79, H. 9, S. 3-10.

    Abstract

    "Mit der bundesweiten Einführung des Elterngeldes für Geburten ab dem 1.1.2007 wurde das Erziehungsgeld abgelöst. An die Stelle eines Transfers, der nach Prüfung der Bedürftigkeit gezahlt wurde, trat eine Einkommensersatzleistung. Zudem wurde die Bezugsdauer von maximal zwei Jahren auf in der Regel 12 oder 14 Monate gekürzt. Mit zwei 'Partnermonaten' wurden zusätzlich Anreize für Eltern geschaffen, die Elternzeit untereinander aufzuteilen. Nachdem frühere Reformen des Erziehungsgeldes oder der Elternzeit in der Regel dazu führten, dass Mütter zunehmend länger dem Arbeitsmarkt fern blieben, sind mit dieser Reform erstmalig für bestimmte Gruppen Anreize geschaffen, früher in das Erwerbsleben zurückzukehren. Vier Jahre nach Einführung des Elterngelds hat das DIW Berlin die Auswirkungen des Elterngeldes auf die Erwerbstätigkeit von Müttern untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass die Erwerbstätigkeit von Müttern mit Kindern im ersten Lebensjahr zwar zurückgegangen ist. Mütter mit Kindern im zweiten Lebensjahr haben jedoch aufgrund der Einführung des Elterngeldes eine höhere Wahrscheinlichkeit, in den Beruf zurückzukehren. Die positiven Effekte der Erwerbsbeteiligung finden wir insbesondere für Mütter mit niedrigen Einkommen und für Mütter in Ostdeutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Self-employed mothers and the work-family conflict (2012)

    Giménez-Nadal, José Ignacio ; Molina, José Alberto ; Ortega, Raquel ;

    Zitatform

    Giménez-Nadal, José Ignacio, José Alberto Molina & Raquel Ortega (2012): Self-employed mothers and the work-family conflict. In: Applied Economics, Jg. 44, H. 17, S. 2133-2147. DOI:10.1080/00036846.2011.558486

    Abstract

    "We analyse how self-employed and employed mothers allocate their time throughout the day in order to balance their work and family responsibilities. To that end, we use time diary information from Spain, a country with a low level of women's participation in the labour market (Spanish Time Use Survey (STUS), 2002-2003). We find that self-employed mothers devote less time to market work, and more time to tertiary (e.g. sleeping, eating) and leisure activities, than employed mothers in a working day. We also find differences between employed and self-employed mothers in the timing of market work, child care and housework throughout the day, and we find complementarities between the timing of market work of working mothers and the timing of child care of their male partners. Our results on timing are consistent with the hypothesis that self-employment stands as a possible way for mothers to have greater control over the timing of work (flexible hours), and that they may therefore be able to work odd shifts, when the spouse is available to care for the children." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The employment of mothers: recent developments and their determinants in East and West Germany (2012)

    Hanel, Barbara; Riphahn, Regina T. ;

    Zitatform

    Hanel, Barbara & Regina T. Riphahn (2012): The employment of mothers. Recent developments and their determinants in East and West Germany. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 232, H. 2, S. 146-176. DOI:10.1515/jbnst-2012-0205

    Abstract

    "We apply German Mikrozensus data for the period 1996 to 2004 to investigate the employment status of mothers. Specifically, we ask whether there are behavioral differences between mothers in East and West Germany, whether these differences disappear over time, and whether there are differences in the developments for high vs. low and medium skilled females. We find substantial differences in the employment behavior of East and West German mothers. German family policy sets incentives particularly for low income mothers not to return to the labor market after birth. East German mothers' employment outcomes matches that expected based on these policy incentives: over time East German mothers with low earnings potentials appear to adopt West German low employment patterns." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    How do employed women perceive the reconciliation of work and family life?: a seven-country comparison of the impact of family policies on women's employment (2012)

    Hennig, Marina ; Stuth, Stefan ; Hägglund, Anna Erika; Ebach, Mareike;

    Zitatform

    Hennig, Marina, Stefan Stuth, Mareike Ebach & Anna Erika Hägglund (2012): How do employed women perceive the reconciliation of work and family life? A seven-country comparison of the impact of family policies on women's employment. In: The international journal of sociology and social policy, Jg. 32, H. 9/10, S. 513-529. DOI:10.1108/01443331211257625

    Abstract

    "Purpose - The purpose of this paper is to analyze how employed women perceive the reconciliation of work and family life in Denmark, Germany, France, Finland, Great Britain, Sweden and Switzerland. The paper seeks to explore why women in certain countries are more successful in combining family responsibilities with gainful employment.
    Design/methodology/approach - Drawing on data from the International Social Survey Programme (ISSP) 2005, the questions are addressed by applying country specific linear regression analysis at the individual level, correlations at the country level as well as policy analysis.
    Findings - The analysis shows that the most important factors influencing employed women's perception of the reconciliation are work load, the presence of children in the household and part-time employment. In addition, the findings point at cross-national differences. In countries where family policies focus on integrating men and women into the labour market, women rate the reconciliation of work and family life higher than in countries whose family policies aim at supporting the family.
    Research limitations/implications - By comparing seven European countries the paper shows that family policies are closely related to employed women's perceptions of the reconciliation. In order to understand the interaction between the individual perception and the institutional framework, the paper suggests that further research is needed on women's perceptions in each country.
    Originality/value - The paper explores how employed women perceive the reconciliation of work and family life in seven European countries and explains the differences by means of family policies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    "Ich bin dann selbst in so einer Art Hamsterrad..." - Töchter zwischen Beruf und Pflege: eine qualitative Untersuchung mit Töchtern von hilfe- und pflegebedürftigen Eltern (2012)

    Kohler, Susanne; Döhner, Hanneli; Lüdecke, Daniel; Kofahl, Christopher;

    Zitatform

    Kohler, Susanne, Hanneli Döhner, Christopher Kofahl & Daniel Lüdecke (2012): "Ich bin dann selbst in so einer Art Hamsterrad..." - Töchter zwischen Beruf und Pflege. Eine qualitative Untersuchung mit Töchtern von hilfe- und pflegebedürftigen Eltern. In: Pflege und Gesellschaft, Jg. 17, H. 4, S. 293-311.

    Abstract

    "Die zunehmende Erwerbsbeteiligung von Frauen führte bisher nicht wie befürchtet zu einer Abnahme ihrer Pflegebereitschaft, sondern stellt die Betroffenen vor einen Vereinbarkeitskonflikt. Im Zentrum dieses Beitrags steht die Frage, welche Faktoren weibliche Vereinbarkeitsstrategien beeinflussen. In der Auswertung von 38 qualitativen Interviews mit erwerbstätigen pflegenden Töchtern zeigt sich, dass nicht in erster Linie der Grad der Pflegebedürftigkeit eines Elternteils einen Einfluss auf das Erwerbsverhalten der Frauen hat, sondern vor allem ihre Erwerbsbiographie, determiniert durch die Arbeitsteilung mit dem Partner. Unternehmen können in diesem Kontext konfliktverschärfend oder entlastend wirken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufstätigkeit und familiäre Pflege: zur Praxis betrieblicher Vereinbarkeitsregelungen (2012)

    Kümmerling, Angelika; Bäcker, Gerhard;

    Zitatform

    Kümmerling, Angelika & Gerhard Bäcker (2012): Berufstätigkeit und familiäre Pflege. Zur Praxis betrieblicher Vereinbarkeitsregelungen. In: Pflege und Gesellschaft, Jg. 17, H. 4, S. 312-329.

    Abstract

    "Die Vereinbarung von Familie und Beruf ist vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und zunehmender Frauenerwerbstätigkeit von wachsender Bedeutung. Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit der Wahrnehmung des Problems auf betrieblicher Ebene und untersucht Strategien und Lösungsansätze. Auf Basis von 13 Unternehmensfallstudien wird gezeigt, dass die Unternehmen bislang nur am Rande mit dieser neuen Version der alten Vereinbarkeitsproblematik konfrontiert sind, jedoch ein zunehmendes Bewusstsein festzustellen ist. Betriebliche Maßnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit orientieren hauptsächlich auf die Dauer der Arbeitszeit, seltener auf Lage und Verteilung. Insgesamt sind Instrumente, die sich konkret auf die Vereinbarung von Pflege und Beruf beziehen, selten, häufiger handelt es sich um Maßnahmen, welche die Vereinbarung von Kindern und Erwerbstätigkeit gewähren sollen und die auf die neue Personengruppe übertragen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Hausarbeitsteilung und Erwerbsunterbrechung von Müttern unter den Bedingungen des neuen Elterngeldgesetzes: erste empirische Befunde aus Bayern (2012)

    Schulz, Florian ; Rost, Harald;

    Zitatform

    Schulz, Florian & Harald Rost (2012): Hausarbeitsteilung und Erwerbsunterbrechung von Müttern unter den Bedingungen des neuen Elterngeldgesetzes. Erste empirische Befunde aus Bayern. In: Zeitschrift für Familienforschung, Jg. 24, H. 1, S. 27-45.

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht, ob unterschiedlich lange Erwerbsunterbrechungen von Müttern nach dem Übergang zur Erstelternschaft einen Einfluss auf die Aufteilung der Hausarbeit in Paarbeziehungen haben. Für die empirischen Analysen werden Daten einer repräsentativen Querschnittstudie über bayerische Mütter verwendet, die im Jahr 2007 ihr erstes Kind bekamen und für die damit das neue Eltemgeldgesetz der Bundesregierung galt. Die Ergebnisse zeigen, dass Mütter, die frühzeitig den Wiedereinstieg in den Beruf realisieren und entsprechend den Anreizen des neuen Elterngeldgesetzes maximal für ein Jahr ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen, ein partnerschaftlicheres Modell der Arbeitsteilung im Haushalt praktizieren als Mütter, die eine längere berufliche Pause einlegen. Dennoch ist nach wie vor ein traditionell ausgerichtetes Rollenmodell bei den untersuchten Paaren dominant, so dass sich der Beitrag der Väter zur Hausarbeit insgesamt auf einem niedrigen Niveau bewegt. Im Einklang mit anderen Studien steht der Befund, dass eine hohe Bildung und eine Abkehr von traditionellen Einstellungen eine partnerschaftlichere Hausarbeitsteilung begünstigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Working time preferences, hours mismatch and well-being of couples: are there spillovers? (2012)

    Wunder, Christoph; Heineck, Guido ;

    Zitatform

    Wunder, Christoph & Guido Heineck (2012): Working time preferences, hours mismatch and well-being of couples. Are there spillovers? (IZA discussion paper 6786), Bonn, 39 S.

    Abstract

    "We analyze how well-being is related to working time preferences and hours mismatch. Self-reported measures of life satisfaction are used as an empirical approximation of true wellbeing. Our results indicate that well-being is generally lower among workers with working time mismatch. Particularly underemployment is detrimental for well-being. We further provide first evidence on spillovers from the partner's working time mismatch. However, the spillover becomes insignificant once we control for the partner's well-being. This suggests that well-being is contagious, and the spillover is due to interdependent utilities. Females experience the highest well-being when their partner is working full-time hours. Male wellbeing is unaffected over a wide interval of the partner's working hours." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Work and time use by gender: a new clustering of European welfare systems (2011)

    Galvez-Munoz, Lina; Rodríguez-Modroño, Paula ; Dominguez-Serrano, Monica;

    Zitatform

    Galvez-Munoz, Lina, Paula Rodríguez-Modroño & Monica Dominguez-Serrano (2011): Work and time use by gender. A new clustering of European welfare systems. In: Feminist economics, Jg. 17, H. 4, S. 125-157. DOI:10.1080/13545701.2011.620975

    Abstract

    "Using Harmonised European Time-Use Survey (HETUS) data, this study shows how care work that takes place outside the marketplace represents an essential and distinctive part of national economies. Cross-national comparisons show persistent patterns and differences in observed gender inequalities on total workload and care responsibilities. This country-by-country and group-by-group analysis is based on cluster methodology. The main finding is that including time use in gendered analyses of welfare regimes shows how unpaid care work is at the core of gender inequality in all countries. The results of this analysis indicate that Eastern European countries are very heterogeneous and are distributed across three out of the four clusters obtained, a finding that constitutes a new departure point for analysis. Based on these findings, this study makes public policy recommendations about the importance of time-use surveys and how to improve the quality of care without decreasing women's well-being and autonomy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitszeitwünsche von arbeitslosen und arbeitssuchenden Frauen: eine Befragung von Frauen in den Bezirken der Agenturen für Arbeit Dortmund und Hamm im Rahmen des Projekts Work-Life-Balance in der Logistik (2011)

    Sczesny, Cordula; Klein, Stefanie; Keßler, Catie; Simon, Katharina;

    Zitatform

    Sczesny, Cordula, Stefanie Klein, Katharina Simon & Catie Keßler (2011): Arbeitszeitwünsche von arbeitslosen und arbeitssuchenden Frauen. Eine Befragung von Frauen in den Bezirken der Agenturen für Arbeit Dortmund und Hamm im Rahmen des Projekts Work-Life-Balance in der Logistik. Dortmund: Soziale Innovation GmbH SI research and consult, 43 S.

    Abstract

    Um mehr über die Arbeitszeitwünsche und Einsatzmöglichkeiten arbeitsloser und arbeitssuchender Frauen zu erfahren, wurde ein standardisierter Fragebogen entwickelt und im Januar 2011 an 9281 Frauen verschickt, die bei den Agenturen für Arbeit Dortmund und Hamm gemeldet waren. Damit wurden sowohl aktuell berufstätige als auch nicht berufstätige Frauen befragt. Auf zehn Seiten wurden 40 Fragen zu den folgenden Themenblöcken gestellt: (1) soziodemografische Merkmale der Frauen, (2) bisherige Arbeits(zeit)erfahrungen, (3) gewünschte Arbeitszeiten und -bedingungen, (4) Vereinbarkeit von Familie und Beruf, notwendiger Unterstützungsbedarf und Erwartungen an potenzielle Arbeitgeber und schließlich (5) Interesse an einer Tätigkeit in der Logistik und eventuelle Voraussetzungen dafür. Die Befragung hat gezeigt, dass sehr viele arbeitslose und arbeitssuchende Frauen ein Interesse an einer Tätigkeit in der Logistikwirtschaft haben. Ein gutes Gehalt, ein sicherer Arbeitsplatz, ein gutes Arbeits- und Betriebsklima sowie eine interessante Tätigkeit sind für viele wichtige Kriterien für den Einstieg in die Branche. Eine deutliche Mehrheit der Logistik-Interessierten wünscht sich ganz konkret von ihrem neuen Arbeitgeber eine Unterstützung beim (Wieder-)Einstieg in Form einer Qualifizierung bzw. guten Einarbeitung. Ferner stehen familienfreundliche Arbeitszeiten weit oben auf der Wunschliste der Unterstützungsangebote. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Ungenutzte Potenziale in der Teilzeit: Viele Frauen würden gerne länger arbeiten (2011)

    Wanger, Susanne ;

    Zitatform

    Wanger, Susanne (2011): Ungenutzte Potenziale in der Teilzeit: Viele Frauen würden gerne länger arbeiten. (IAB-Kurzbericht 09/2011), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Frauen haben ihre Position am Arbeitsmarkt selbst in der Krise ausgebaut und stellen mittlerweile fast die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland. Dies allein spiegelt ihre tatsächliche Teilhabe am Erwerbsleben allerdings nur bedingt wider. Die unterschiedlichen Arbeitszeiten von Frauen und Männern müssen mit einbezogen werden, um ein differenziertes Bild ihrer Erwerbsbeteiligung zu zeichnen. In Verbindung mit einer Untersuchung der Arbeitszeitwünsche von Beschäftigten zeigt sich, dass vor allem bei teilzeitbeschäftigten Frauen noch ein beachtliches Arbeitszeitpotenzial besteht. Dieses könnte bei entsprechenden Rahmenbedingungen noch erschlossen werden: Neben Möglichkeiten zur beruflichen Weiterbildung würden eine bessere Betreuung für Kinder im Krippen- und im Schulkindalter, familienfreundliche Arbeitsmodelle sowie eine ausgewogene Arbeitsteilung in den Familien helfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wanger, Susanne ;
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  • Literaturhinweis

    Working mothers in Finland: a cross-country comparison of work to family interference, work characteristics and satisfaction with life (2011)

    Weckström, Sirpa;

    Zitatform

    Weckström, Sirpa (2011): Working mothers in Finland. A cross-country comparison of work to family interference, work characteristics and satisfaction with life. In: Finnish Yearbook of Population Research, Jg. 46, S. 71-94.

    Abstract

    "In this study it was examined whether work-related experiences of Finnish mothers are different from work-related experiences of mothers in 11 other European countries. The data was based on European Social Survey, round 2, conducted in the years 2004-2005. Descriptive statistics and ordinal regression analysis were used to assess the outcomes. Work to home interference was not especially frequent among mothers in Finland. However, interference that comprised other family members was more common than in the other countries investigated. With regard to work characteristics, Finnish mothers differed both negatively and positively from mothers in the other countries. Long working hours increased time-based interference from work to family members. Time pressure at work increased both time- and strain-based interferences. Social support from co-workers decreased strain-based interference. Work to family member interferences, especially strain-based interference, were negatively connected to life satisfaction. Both working and non-working mothers in Finland appeared to be satisfied with their life." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Labor supply responses to the 1990s Japanese tax reforms (2011)

    Yamada, Ken ;

    Zitatform

    Yamada, Ken (2011): Labor supply responses to the 1990s Japanese tax reforms. In: Labour economics, Jg. 18, H. 4, S. 539-546. DOI:10.1016/j.labeco.2010.11.011

    Abstract

    "The consumption-leisure choice model implies that an exogenous change in tax rates will induce a change in labor supply. This implication is expected to be important to labor supplied by secondary earners under a progressive tax system when spousal income alters effective marginal tax rates. This paper examines labor supply responses to the income tax changes associated with Japanese tax reforms during the 1990s. The results indicate that the hours-of-work elasticity with respect to the net-of-tax rate is 0.8 for married women." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Women between part-time and full-time work: The influence of changing hours of work on happiness and life-satisfaction (2010)

    Gash, Vanessa ; Gordo, Laura Romeu ; Mertens, Antje ;

    Zitatform

    Gash, Vanessa, Antje Mertens & Laura Romeu Gordo (2010): Women between part-time and full-time work: The influence of changing hours of work on happiness and life-satisfaction. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 268), Berlin, 42 S.

    Abstract

    "This paper asks whether part-time work makes women happy. Previous research on labour supply has assumed that as workers freely choose their optimal working hours on the basis of their innate preferences and the hourly wage rate, outcome reflects preference. This paper tests this assumption by measuring the impact of changes in working-hours on life satisfaction in two countries (the UK and Germany using the German Socio-Economic Panel and the British Household Panel Survey). We find decreases in working-hours bring about positive and significant improvement on well-being for women." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The timing of maternal work and time with children (2010)

    Stewart, Jay;

    Zitatform

    Stewart, Jay (2010): The timing of maternal work and time with children. In: Industrial and Labor Relations Review, Jg. 64, H. 1, S. 181-200. DOI:10.1177/001979391006400109

    Abstract

    "The author investigates how maternal employment affects when during the day that employed mothers engage in enriching childcare and whether they adjust their work schedules to spend time with their children at more-desirable times of day. Using data from the American Time Use Survey and focusing on mothers of pre-school-aged children, he finds that both full- and part-time employed mothers shift enriching childcare time from workdays to non-workdays. On workdays, full-time employed mothers shift enriching care time to evenings, whereas part-time employed mothers shift care time very little. The author finds no evidence that mothers working full time adjust their work schedules to spend enriching time with their children at more preferred times of the day. In contrast, part-time employed mothers shift their work hours to later in the day in order to spend time with their children at more-desirable times of day." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Hours of work and gender identity: does part-time work make the family happier? (2009)

    Booth, Alison L. ; Ours, Jan C. van ;

    Zitatform

    Booth, Alison L. & Jan C. van Ours (2009): Hours of work and gender identity. Does part-time work make the family happier? In: Economica, Jg. 76, H. 301, S. 176-196. DOI:10.1111/j.1468-0335.2007.00670.x

    Abstract

    "Taking into account interdependence within the family, we investigate the relationship between part-time work and family wellbeing. We use panel data from the Household, Income and Labor Dynamics in Australia (HILDA) Survey. We find that part-time women are more satisfied with working hours than full-time women, and that women's life satisfaction is increased if their partners work full-time. Male partners' life satisfaction is unaffected by their partners' market hours but is increased if they themselves are working full-time. Our results are consistent with the gender identity hypothesis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Gender differences in time availability: evidence from France (2009)

    Devetter, Francois-Xavier ;

    Zitatform

    Devetter, Francois-Xavier (2009): Gender differences in time availability. Evidence from France. In: Gender, Work and Organization, Jg. 16, H. 4, S. 429-450. DOI:10.1111/j.1468-0432.2009.00439.x

    Abstract

    "The aim of the article is to examine differences in work time from a gender perspective. To this end, a concept broader than mere duration of work time is constructed. This concept, which we call time availability, encompasses not only the volume of hours worked but also the scheduling and predictability of those hours. It is measured by a synthetic indicator showing the extent to which a given group of workers exceeds the societal time norm. After a presentation of the French context, we show that women seem to have less time availability, particularly at the ages that are most decisive in career terms. But these differences do not concern the same aspects of time availability. Thus the time constraints experienced mainly by women are less socially visible and hence undervalued by employers. This lower visibility comes, for a large part, from the social perception of women professionals." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    30-Stunden-Woche: das Normalarbeitsverhältnis der Zukunft? (2009)

    Hinz, Silke K. B.;

    Zitatform

    Hinz, Silke K. B. (2009): 30-Stunden-Woche: das Normalarbeitsverhältnis der Zukunft? Tönning: Der Andere Verlag, 248 S.

    Abstract

    "In diesem Buch wird der Fragestellung nachgegangen, ob eine 30-Stunden-Woche das Normalarbeitsverhältnis der Zukunft sein wird bzw. sein kann und wie sich eine stufenweise Einführung der 30-Stunden-Woche auf den deutschen Arbeitsmarkt auswirken könnte. Anhand einer empirischen Untersuchung zu Arbeitszeitwünschen und Akzeptanz einer 30-Stunden-Woche wird dargestellt, ob die vorgeschlagenen Änderungen und die Einführung einer 30-Stunden-Woche überhaupt realisierbar wären und von der Bevölkerung positiv aufgenommen würden. Ferner sollen weitere gesellschaftliche Aspekte im Zusammenhang mit der Einführung einer 30-Stunden-Woche betrachtet werden, wobei Veränderungen der Geschlechterverhältnisse und Familienmodelle, Aspekte wie Gleichstellung, beruflicher Wiedereinstieg und Kinderbetreuungsmöglichkeiten ebenso Berücksichtigung finden wie mögliche Auswirkungen auf die Alterssicherung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Future horizons for work-life balance (2009)

    Hogarth, Terence ; Bosworth, Derek;

    Zitatform

    Hogarth, Terence & Derek Bosworth (2009): Future horizons for work-life balance. London, 11 S.

    Abstract

    Der Begriff 'Work-Life-Balance' steht für einen Zustand, in dem bezahlte Arbeit und Privatleben - von der Kinderbetreuung über Hausarbeit bis zu Freizeitaktivitäten - miteinander in Einklang stehen, wobei die Betonung auf der individuellen Entscheidung und der Selbstorganisation einerseits und dem Abgleich zwischen Arbeitnehmer- und Arbeitgeberinteressen andererseits liegt. Die Autoren geben einen Überblick über die Begriffsgeschichte von Work-Life-Balance ausgehend von dem Kampf um kürzere Arbeitszeiten in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts und die seitdem ergriffenen Maßnahmen von Politik und Arbeitgebern im Sinne der angezielten Ausgewogenheit. Es folgt eine Darstellung gegenwärtiger Manifestierungen der Work-Life-Balance in Großbritannien und der EU wie zum Beispiel reduzierte Arbeitszeiten, Mutter- und Vaterschaftsregelungen, flexible Anwesenheitszeiten. Dabei kommen die Autoren zu dem Schluss, dass die Verwirklichung des Konzepts der Work-Life-Balance alle zu Gewinnern macht; dies gilt sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer und den Staat. Abschließend werden Empfehlungen für die Weiterentwicklung eines effektiven Gleichgewichts von Arbeit und Privatleben in der Zukunft formuliert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Ökonomie der Geschlechterdifferenz: zur Persistenz von gender gaps (2009)

    Kreimer, Margareta;

    Zitatform

    Kreimer, Margareta (2009): Ökonomie der Geschlechterdifferenz. Zur Persistenz von gender gaps. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 406 S.

    Abstract

    "Die Arbeit beinhaltet eine mit empirischen Arbeiten zur österreichischen Situation unterlegte Analyse ökonomisch relevanter Geschlechterdifferenzen (=Gender Gap) sowie deren Veränderungsmöglichkeiten aus einer ökonomisch-feministischen Perspektive. Ausgangspunkt und Problemstellung des Buches bilden die Existenz und Dauerhaftigkeit des Gender Gap, d.h. die Geschlechterdifferenz und der darin festgehaltene Aspekt der Diskriminierung. Nach einer empirischen Darstellung wesentlicher Ausprägungen des Gender Gap für Österreich wird für eine Reihe von Teilaspekten (Beschäftigung, Einkommen, Berufskarriere, Arbeitszeit, Betreuung) gezeigt, wie diese Ungleichheit reproduziert wird, wie die zugrunde liegende Problematik ökonomisch-theoretisch untersucht wird und in einer erweiterten Perspektive untersucht werden kann, und wie Gleichstellungspolitik Gestaltungsspielräume eröffnen und nutzen kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Arbeitszeitwünsche arbeitsloser und arbeitssuchender Frauen in Bremen (2009)

    Schmidt, Sophie; Mahler, Julia; Sczesny, Cordula; Jürgenhake, Uwe;

    Zitatform

    Schmidt, Sophie, Julia Mahler, Cordula Sczesny & Uwe Jürgenhake (2009): Arbeitszeitwünsche arbeitsloser und arbeitssuchender Frauen in Bremen. (PortWork 05/15. Themenheft 06), Dortmund: Soziale Innovation GmbH, 39 S.

    Abstract

    Ziel der repräsentativen Befragung zu Arbeitszeitwünschen in Bremen war es, mehr über die Bedürfnisse von arbeitslosen und arbeitssuchenden Frauen der Region herauszufinden, um daraus Ansätze für eine Verbesserung der Arbeitsmarktchancen von Frauen abzuleiten. Zusätzlich sollten Ansatzpunkte für konkrete betriebliche Arbeitszeitangebote in der Logistik geliefert werden. Der Fragebogen setzt sich aus folgenden fünf Themenblöcken zusammen: (1) soziodemografische Merkmale der Frauen, (2) bisherige Arbeits(zeit)erfahrungen, (3) gewünschte Arbeitszeiten und -bedingungen, (4) notwendige Unterstützungsbedarfe und Erwartungen an potenzielle Arbeitgeber. In einem weiteren Block (5) wurde die konkrete Bereitschaft der Frauen erfragt, in der Logistik- und Hafenwirtschaft - als einer der größten Arbeitgeber in Bremen - zu arbeiten und welche Voraussetzungen dafür gegeben sein müssten. Die Befragung hat gezeigt, dass auf dem bremischen Arbeitsmarkt ein erhebliches weibliches Erwerbspersonenpotenzial in allen Qualifikationsstufen vorhanden ist. Um dieses Potenzial nutzen zu können, müssen die Unternehmen vom oftmals vorhandenen 'Ideal des Vollzeitmitarbeiters' abrücken und flexible Teilzeitangebote anbieten. (IAB)

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    Teilzeitbeschäftigung: Ausmaß und Bestimmungsgründe der Erwerbsübergänge von Frauen (2009)

    Vogel, Claudia;

    Zitatform

    Vogel, Claudia (2009): Teilzeitbeschäftigung: Ausmaß und Bestimmungsgründe der Erwerbsübergänge von Frauen. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 42, H. 2, S. 170-181. DOI:10.1007/s12651-009-0015-9

    Abstract

    "Bislang überwiegt das Normalarbeitsverhältnis in Form der kontinuierlichen Vollzeitbeschäftigung auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Allerdings ist spätestens seit der Wiedervereinigung eine stetige Zunahme der Teilzeitbeschäftigung zu beobachten. Der Beitrag untersucht auf der Grundlage des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) der Jahre 1991 bis 2006, in welchem Umfang Teilzeitarbeit von Frauen und Männern ausgeübt wird, wie die Beteiligung nach Altersgruppen variiert und - mittels logistischer Regressionsmodelle - welche Merkmale die Aufnahme einer Teilzeit- bzw. Vollzeitbeschäftigung bei Frauen begünstigen. Obwohl auch die Teilzeitquoten der männlichen Beschäftigten gestiegen sind - fast jeder zehnte Arbeitnehmer und knapp die Hälfte der Arbeitnehmerinnen sind teilzeitbeschäftigt - stellen Frauen die überwiegende Mehrheit der Teilzeitbeschäftigten: vier von fünf Teilzeitbeschäftigten sind weiblich. Überdurchschnittlich häufig arbeiten Frauen über 35 Jahren in Teilzeit. Außerdem sind ältere Arbeitnehmer sowie Berufseinsteiger besonders von der Zunahme der Teilzeit betroffen. Bei Frauen sprechen sowohl Mutterschaft als auch Ehe für die Aufnahme einer Teilzeitstelle. Allerdings nehmen ostdeutsche Frauen seltener eine Teilzeitstelle an als westdeutsche, und zwar auch dann, wenn sie Kinder haben. Darüber hinaus ist Teilzeitbeschäftigung für ostdeutsche Arbeitnehmerinnen häufiger ein Sprungbrett in eine Vollzeitanstellung. Offensichtlich kann Teilzeiterwerbstätigkeit der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf dienen, allerdings wird dieses Arrangement eher von Frauen und Müttern in Westdeutschland gelebt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Erwerbsbeteiligung von Frauen: Mit halben Zeiten im Spiel (2009)

    Wanger, Susanne ;

    Zitatform

    Wanger, Susanne (2009): Erwerbsbeteiligung von Frauen: Mit halben Zeiten im Spiel. In: IAB-Forum H. 1, S. 10-17. DOI:10.3278/IFO0901W010

    Abstract

    "Die Beschäftigung von Frauen hat kontinuierlich zugenommen und sich auf den ersten Blick jener der Männer angenähert. Zählt man allein die Köpfe, entsteht allerdings ein unvollkommenes Bild der Teilhabe von Frauen und Männern an der Erwerbsarbeit. Tieferen Einblick in die Erwerbsbeteiligung von Frauen und Männern liefern Informationen über das Arbeitsvolumen, dem Produkt aus Erwerbstätigenzahl und Arbeitszeit. Daran gemessen partizipieren Frauen deutlich weniger als Männer. Der Grund hierfür ist im hohen und stark gestiegenen Anteil von Frauen in Teilzeit zu sehen. Dies wird mit Nachteilen beim Einkommen, bei der Karriere und bei der sozialen Sicherung erkauft. Teilzeitarbeit entspricht zwar vordergründig den Wünschen von Frauen. Dies aber oft nur, weil sie wegen ungünstiger Rahmenbedingungen keine bessere Alternative haben, berufliche und familiäre Interessen unter einen Hut zu bringen. Damit sich Erwerbs- und Familienarbeit gleichmäßiger zwischen den Partnern aufteilt, muss sich das traditionelle Familienbild grundsätzlich wandeln. Voraussetzung dafür, und damit für mehr Chancengleichheit, sind auch eine Ausweitung des Angebots an Kinderbetreuungsmöglichkeiten - für Kleinkinder ebenso wie für Kinder während der ersten Schuljahre - sowie familiengerechte Arbeitsplätze." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wanger, Susanne ;
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    Job changes and hours changes: understanding the path of labor supply adjustment (2008)

    Blundell, Richard ; Brewer, Mike ; Francesconi, Marco ;

    Zitatform

    Blundell, Richard, Mike Brewer & Marco Francesconi (2008): Job changes and hours changes. Understanding the path of labor supply adjustment. In: Journal of labor economics, Jg. 26, H. 3, S. 421-453. DOI:10.1086/588245

    Abstract

    "We use British panel data to investigate single women's labor supply changes in response to three reforms that affected individuals' work incentives. We use these reforms to identify changes in labor supply. There is evidence of small hours of work effects for two of such reforms. A third reform in 1999 instead led to a significant increase in single mothers' hours of work. The mechanism by which the labor supply adjustments were made occurred largely through job changes rather than hours changes with the same employer. This is little overall effect of the reforms on wages." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Is part-time employment here to stay?: evidence from the Dutch labour force survey 1992-2005 (2008)

    Bosch, Nicole ; Euwals, Rob ; Deelen, Anja ;

    Zitatform

    Bosch, Nicole, Anja Deelen & Rob Euwals (2008): Is part-time employment here to stay? Evidence from the Dutch labour force survey 1992-2005. (IZA discussion paper 3367), Bonn, 30 S.

    Abstract

    "To balance work and family responsibilities, the Netherlands have chosen a unique model that combines a high female employment rate with a high part-time employment rate. The model is likely to be the result of (societal) preferences as the removal of institutional barriers, like lower marginal tax rates for partners and better childcare facilities, has not led to more working hours. It is, however, an open question whether the model is here to stay or whether younger generations of women will choose full-time jobs in the near future. We investigate the development of working hours over successive generations of women using the Dutch Labour Force Survey 1992-2005. We find evidence of an increasing propensity to work part-time over the successive generations, and a decreasing propensity to work full-time for the generations born after the early 1950s. Our results are in line with results of studies on social norms and attitudes as they find a similar pattern over the successive generations. It therefore seems likely that without changes in (societal) preferences the part-time employment model is indeed here to stay for some more time." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Lower monetary returns for that many overtime hours? Forget it! (2008)

    DeRiviere, Linda;

    Zitatform

    DeRiviere, Linda (2008): Lower monetary returns for that many overtime hours? Forget it! In: The Journal of Socio-Economics, Jg. 37, H. 2, S. 613-626. DOI:10.1016/j.socec.2007.11.005

    Abstract

    "This study uses the Statistics Canada Workplace and Employee Survey (WES) to test gender earnings disparities for management and professional employees who work hours in excess of the full-time weekly standard. The hypothesis is that lower unpaid overtime hours for women leads to a lower overall earnings profile compared to men, despite the achievement of relatively high labour market status. A rat race theory is advanced, which proposes that the majority of women face discrimination in their attempts to compete with men in the labour market based on overtime hours. The econometric analysis, which considers both supply-side and demand-side causal variables, confirms that women's hours over and above the standard workweek significantly influence earnings. However, a unique decomposition technique reveals that men clearly have a more favorable pay structure on the higher echelons of the labour market, while women are forced into inefficiently excessive hours." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Feature: the price of reconciliation: part-time work, families and women's satisfaction (2008)

    Gregory, Mary; Connolly, Sara ;

    Zitatform

    Gregory, Mary & Sara Connolly (2008): Feature: the price of reconciliation: part-time work, families and women's satisfaction. In: The economic journal, Jg. 118, H. 526, S. F1-F7. DOI:10.1111/j.1468-0297.2007.02113.x

    Abstract

    "While the gender pay gap has been narrowing for women in full-time jobs the pay penalty for the 40 % of women who work part-time has risen, reflecting the growing polarisation of part-time jobs in low-wage occupations. A further dimension is that women often experience downgrading from higher-skill full-time into lower-skill part-time occupations. As women reorganise their working lives around the presence of children their reported hours and job satisfaction are highest in part-time work, but life-satisfaction is scarcely affected by hours of work. This Feature explores these issues and their challenge for economic efficiency as well as gender equity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    I'm home for the kids: contradictory implications for work-life balance of teleworking mothers (2008)

    Hilbrecht, Margo; Shaw, Susan M.; Andrey, Jean; Johnson, Laura C.;

    Zitatform

    Hilbrecht, Margo, Susan M. Shaw, Laura C. Johnson & Jean Andrey (2008): I'm home for the kids. Contradictory implications for work-life balance of teleworking mothers. In: Gender, Work and Organization, Jg. 15, H. 5, S. 454-476.

    Abstract

    "This study explores the experience of time flexibility and its relationship to work-life balance among married female teleworkers with school-aged children. Drawing from a larger study of teleworkers from a Canadian financial corporation, 18 mothers employed in professional positions discussed work, leisure and their perceptions of work-life balance in in-depth interviews. Telework was viewed positively because flexible scheduling facilitated optimal time management. A key factor was the pervasiveness of caregiving, which could result in ongoing tensions and contradictions between the ethic of care and their employment responsibilities. The ideology of 'intensive mothering' meant that work schedules were closely tied to the rhythms of children's school and leisure activities. The different temporal demands of motherhood and employment resulted in little opportunity for personal leisure. Time 'saved' from not having to commute to an office was reallocated to caregiving, housework or paid employment rather than to time for their self. The women also experienced a traditional gendered division of household labour and viewed telework as a helpful tool for combining their dual roles. Time flexibility enhanced their sense of balancing work and life and their perceived quality of life. At the same time, they did not question whether having the primary responsibility for caregiving while engaged in paid employment at home was fair or whether it was a form of exploitation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Flexibilisierung durch Telearbeit: ein Beitrag zur Verbesserung der Work-life-Balance? (2008)

    Junghanns, Gisa; Pech, Eberhard;

    Zitatform

    Junghanns, Gisa & Eberhard Pech (2008): Flexibilisierung durch Telearbeit. Ein Beitrag zur Verbesserung der Work-life-Balance? In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 17, H. 3, S. 193-208. DOI:10.1515/arbeit-2008-0306

    Abstract

    "Zunehmende Probleme der Vereinbarkeit von Beruf und Familie aufgrund veränderter Belastungen in der beruflichen Arbeit lassen das Thema Work-Life-Balance eine vermehrte Aufmerksamkeit erfahren. Ziel dieses Beitrages ist es, die Auswirkungen von Telearbeit auf die Work-Life-Balance näher zu beleuchten und dabei Bedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch unter gesundheitlichen Aspekten zu berücksichtigen. Hierbei wird auch auf die Genderfrage eingegangen. Ausgewählte Ergebnisse einer explorativ ausgerichteten Studie im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin werfen vor allem ein insgesamt positives Licht auf die alternierende Telearbeit, die vielfach von Frauen in Teilzeit ausgeführt wird. Angemessene Arbeitsanforderungen, hohe Freiheitsgrade in der Arbeit und Unterstützung durch die Kollegen kennzeichnen diese Arbeitssituation in einem höheren Maße, als es bei den anderen Formen der Telearbeit der Fall ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Jenseits von Zeitnot und Karriereverzicht: Wege aus dem Arbeitszeitdilemma: Arbeitszeiten von Müttern, Vätern und Pflegenden (2008)

    Klenner, Christina; Pfahl, Svenja;

    Zitatform

    Klenner, Christina & Svenja Pfahl (2008): Jenseits von Zeitnot und Karriereverzicht: Wege aus dem Arbeitszeitdilemma. Arbeitszeiten von Müttern, Vätern und Pflegenden. (WSI-Diskussionspapier 158), München, 57 S.

    Abstract

    Die Erwerbstätigkeit von Frauen und insbesondere auch von Müttern kleiner Kinder wird auch in Deutschland zum Normalzustand. Das Diskussionspapier geht von der Zielsetzung aus, dass diese Erwerbstätigkeit so gestaltet werden muss, dass die beiden Lebensbereiche Erwerbstätigkeit und Familie in Balance gebracht werden können und für Kinder wie Pflegeaufgaben genug Zeit bleibt. Eine derart moderne Balance von Familie und Beruf basiert auf Arbeitszeiten, die Zeitnot vermeiden und geschlechtergerecht wirken. Es wird die Hypothese aufgestellt, dass Eltern, vor allem Mütter, unter den gegenwärtigen Bedingungen mit einem Arbeitszeitdilemma zu kämpfen haben: entweder sie arbeiten trotz der familiären Verpflichtungen Vollzeit gemäß der Normalarbeitszeit, die für familiär entlastete Arbeitnehmer konzipiert war und eine traditionelle häusliche Arbeitsteilung unterstellte, mit der Folge, dass sie dann selbst und die Familie von Zeitnot bedroht sind, oder sie lindern die Zeitnot durch Teilzeitarbeit, mit der Folge von Karriereverzicht und ökonomischen und sozialpolitischen Nachteilen. Die Autorinnen entwickeln daher ein Konzept für 'Arbeitszeiten im geschlechtergerechten Zweiverdienermodell', bei dem Zeitnot vermieden wird und die zeitliche Entlastung im Familieninteresse nicht auf Kosten der Frauen geht. Einführend wird ein Überblick über die Arbeitszeitdauer von Müttern und Vätern in Deutschland unter Berücksichtigung der Arbeitszeiten von Pflegenden gegeben. Danach werden zur Analyse der bestehenden Zeitnot in Familien die Arbeitszeitwünsche und die aktuelle Vereinbarkeitsbewertung der Eltern untersucht. Auf Basis der Datenanalyse werden die zu lösenden Probleme resümiert und ein erstes Fazit in Bezug auf das bestehende Arbeitszeitdilemma zwischen Zeitnot und Karriereverzicht gezogen. Abschließend werden Eckpunkte für ein Konzept von Arbeitszeiten im geschlechtergerechten Zweiverdienermodell zur Diskussion gestellt. (IAB)

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    Elternzeit - Teilzeit - Aus(zeit)? Teilzeitrechte in Führungspositionen (2008)

    Koch, Angelika;

    Zitatform

    Koch, Angelika (2008): Elternzeit - Teilzeit - Aus(zeit)? Teilzeitrechte in Führungspositionen. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 61, H. 11/12, S. 612-618. DOI:10.5771/0342-300X-2008-11-612

    Abstract

    "Ungeachtet der zunehmenden Erwerbstätigkeit von Frauen ist ihre Gleichstellung in der Erwerbssphäre nicht eingelöst. In der politischen und wissenschaftlichen Diskussion um Chancengleichheitspolitik und die Modelle der gesellschaftlichen Organisation von Arbeit spielt die Forderung nach einer besseren Kombination von Erwerbstätigkeit und Familienarbeit seit Jahrzehnten eine zentrale Rolle. 2001 traten mit dem Bundeserziehungsgeld- und dem Teilzeit- und Befristungsgesetz erstmals Teilzeitrechte in Kraft, die es Beschäftigten ermöglichen sollten, ihre Arbeitszeit in der Elternzeit oder in weiteren Phasen der Kinderbetreuung zu reduzieren. Mit diesen Rechten wurde der Anspruch auf eine parallele Kombination von Erwerbstätigkeit und Familie bis in hoch qualifizierte Positionen normiert. Wie gehen Personalverantwortliche mit den Arbeitszeitrechten für den Führungskräftebereich um, dem Segment, in dem entgrenzte Arbeitszeiten zur betrieblichen Normalität gehören? Wo liegen Barrieren, wo Potenziale der neuen Normen in der betrieblichen Praxis? Der Beitrag stellt empirische Forschungsergebnisse einer qualitativen Befragung von Managern aus Unternehmen der Privatwirtschaft vor." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Immer mehr Frauen sind erwerbstätig - aber mit kürzeren Wochenarbeitszeiten (2008)

    Kümmerling, Angelika; Lehndorff, Steffen; Jansen, Andreas;

    Zitatform

    Kümmerling, Angelika, Andreas Jansen & Steffen Lehndorff (2008): Immer mehr Frauen sind erwerbstätig - aber mit kürzeren Wochenarbeitszeiten. (IAQ-Report 2008-04), Duisburg u.a., 12 S. DOI:10.17185/duepublico/45628

    Abstract

    "Der Anteil der Frauen in Deutschland, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen, nimmt langfristig zu und betrug 2006 61,5% aller Frauen im Alter von 15 bis 64 Jahren. Auf Vollzeitstellen umgerechnet stagniert dieser Anteil jedoch seit Beginn des Jahrzehnts, weil vor allem durch den Minijob-Boom die Arbeitszeit pro Person abnimmt.
    - Deutschland geht hier im Vergleich mit anderen europäischen Ländern einen Sonderweg. Die auf Vollzeitstellen umgerechnete Beschäftigungsquote von Frauen ist in den letzten Jahren unter den EU-Durchschnitt gesunken. Die Arbeitszeiten von Frauen (Vollzeit und Teilzeit zusammengenommen) sind die zweitkürzesten in Europa, bei den Teilzeitbeschäftigten sogar die kürzesten.
    - Bei den Durchschnittsarbeitszeiten aller Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigten nimmt die Kluft zwischen den Arbeitszeiten von Männern und Frauen in Deutschland weiter zu.
    - Trotz aller öffentlichen Debatten über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat sich der Einfluss von Ehe und Kindern auf die Arbeitszeiten von Frauen in den letzten Jahren weiter verstärkt. Verheiratete Frauen und Frauen mit Kindern arbeiten heute deutlich weniger Stunden pro Woche als 2001, und die Schere zwischen ihren Arbeitszeiten und denen von Männern mit Kindern hat sich weiter geöffnet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Children and women's hours of work (2008)

    Paull, Gillian;

    Zitatform

    Paull, Gillian (2008): Children and women's hours of work. In: The economic journal, Jg. 118, H. 526, S. F8-F27. DOI:10.1111/j.1468-0297.2007.02114.x

    Abstract

    "The prevalence of women in part-time work continues to be a distinguishing feature of female employment in Britain. Using data from the BHPS, this article analyses the evolution of work hours for women and men during family formation and development. A substantial movement towards part-time work for women occurs with the first birth and continues steadily for ten years. The gender gap in hours subsequently diminishes but persists even after children have grown up. Births have little impact on men's hours, although there is some adjustment in the balance of work hours for couples following births and last school entry." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Bestimmungsgründe und Auswirkungen familienfreundlicher Maßnahmen: eine empirische Analyse der Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Unternehmen der Metropolregion Rhein-Neckar (2008)

    Stumpf, Christian ;

    Zitatform

    Stumpf, Christian (2008): Bestimmungsgründe und Auswirkungen familienfreundlicher Maßnahmen. Eine empirische Analyse der Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Unternehmen der Metropolregion Rhein-Neckar. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 17, H. 2, S. 119-132. DOI:10.1515/arbeit-2008-0206

    Abstract

    "In einer schriftlichen Befragung von knapp 500 Unternehmen der Metropolregion Rhein-Neckar wurde das Angebot familienfreundlicher Maßnahmen und die Sicht der Unternehmen auf das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf erhoben. Durch eine differenzierte Analyse familienfreundlicher Maßnahmen lassen sich spezifische Einflussfaktoren für die Bereiche Arbeitszeitmodelle, Elternförderung sowie einfacher und aufwendiger Kinderbetreuung herausarbeiten. Neben betrieblichen Merkmalen erweisen sich insbesondere Einstellungen der Personalverantwortlichen bzw. Geschäftsführer/-innen zur Vereinbarkeit und deren Informationsstand als relevante Einflussgrößen auf das Angebot familienfreundlicher Maßnahmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Regionen Stärken Frauen: Projekte zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf (2008)

    Töpfer, Michaela; Linde, Karin; Keuler, Manfred; Goos, Gisela;

    Zitatform

    Töpfer, Michaela (2008): Regionen Stärken Frauen. Projekte zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. (Gesellschaft für Innovative Beschäftigungsförderung. Arbeitspapiere 19), Bottrop, 44 S.

    Abstract

    "Besserer Kinderbetreuungsservice, neue Dienstleistungen für Unternehmen, Flexibilisierung der Angebote, Rückkehrmanagement für Frauen und Männer in der Elternzeit sowie die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf sind die unterschiedlichen Ansätze der ESF-Kofinanzierten Projekte. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern war das Anliegen von 58 der fast 300 seit 2004 geförderten Projekte und Kooperationen. Die Broschüre 'Regionen Stärken Frauen - Vereinbarkeit von Familie und Beruf' ist die zweite Zusammenstellung ausführlicher Projektdarstellungen. 2006 wurden RSF-Projekte zum Thema 'Projektansätze für junge Unternehmerinnen, Führungsfrauen und Frauen, die einen beruflichen Aufstieg anstreben' von der G.I.B. herausgegeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Die Vielfalt der Work-Life-Balance: aktive Väter - Men Studies, Teilzeitarbeitende Führungskräfte, Vereinbarkeit von Studium und Familie (2008)

    Vedder, Günther; Zukaite-Schmitz, Renata; Feld, Claudia; Weber, Anna; Henschel, Karina; Reuter, Julia ; Kiefer, Michael; Blum, Diana; Krüger, Kerstin; Wagner, Steffen; Mamedow, Rasim; Diwersy, Matthias; Mimler, Cosima; An, Li; Radermacher, Sarah;

    Zitatform

    Vedder, Günther & Julia Reuter (Hrsg.) (2008): Die Vielfalt der Work-Life-Balance. Aktive Väter - Men Studies, Teilzeitarbeitende Führungskräfte, Vereinbarkeit von Studium und Familie. (Trierer Beiträge zum Diversity Management 10), Münchenu.a.: Hampp, 232 S.

    Abstract

    In Hinblick auf das Diversity Management werden die Vereinbarkeit von Familie und Beruf untersucht und an drei Beispielen aus der Region Trier deren vielfältige Formen aufgezeigt. Dazu werden zwanzig Väter befragt, die sich neben ihrem Beruf intensiv mit Kindererziehung und -betreuung und Haushaltsaufgaben beschäftigen. Weiter werden für qualifizierte Teilzeitarbeiter in Führungspositionen im Öffentlichen Dienst die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen untersucht. Dabei geht es vor allem um die Auswirkungen der teilweisen Abwesenheit vom Arbeitsplatz auf die Arbeitseffizienz, die weiteren Karrieremöglichkeiten und das Privatleben gefragt. Schließlich werden 26 Fälle junger Eltern dokumentiert, die noch studieren und mit Problemen der eigenen Qualifizierung, der Kindererziehung und der Sicherung des Lebensunterhalts zeitgleich konfrontiert sind. Insgesamt werden die Einstellungsänderungen, der Wandel der Geschlechterrollen, aber auch die Hindernisse einer Work-Life-Balance deutlich. (IAB)
    Inhalt:
    Günther Vedder, Julia Reuter: Vorwort (III-IV);
    Kerstin Krüger, Michael Kiefer, Claudia Feld, Matthias Diwersy, Li An: Die Work-life-Balance von aktiven Vätern (1-75);
    Diana Blum, Karina Henschel, Sarah Rademacher, Steffen Wagner: Teilzeitarbeitende Führungskräfte (79-144);
    Anna Weber, Cosima Mimler, Rasim Mamedow, Renata Zukaite-Schmitz: Vereinbarkeit von Studium und Familie (147-232).

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  • Literaturhinweis

    Job changes and hours changes: understanding the path of labour supply adjustment (2007)

    Blundell, Richard ; Brewer, Mike ; Francesconi, Marco ;

    Zitatform

    Blundell, Richard, Mike Brewer & Marco Francesconi (2007): Job changes and hours changes. Understanding the path of labour supply adjustment. (IZA discussion paper 3044), Bonn, 40 S.

    Abstract

    "This paper uses British panel data to investigate single women's labour supply changes in response to three tax and benefit policy reforms that occurred in the 1990s. These reforms changed individuals' work incentives and we use them to identify changes in labour supply. We find evidence of small hours of work effects for two of such reforms. A third reform in 1999 instead led to a significant increase in single mothers' hours of work. The mechanism by which the labour supply adjustments were made occurred largely through job changes rather than hours changes with the same employer. These results are confirmed when we look at hours changes by stated labour supply preferences. Finally, we find little overall effect of the reforms on wages." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Teilzeitarbeit zwischen Wunsch und Wirklichkeit (2007)

    Buchinger, Elisabeth; Csoka, Bettina;

    Zitatform

    Buchinger, Elisabeth & Bettina Csoka (2007): Teilzeitarbeit zwischen Wunsch und Wirklichkeit. In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 30, H. 3, S. 113-132.

    Abstract

    "Teilzeitarbeit nimmt bei Frauen enorm zu. In manchen Berufen ist es inzwischen fast unmöglich geworden, eine Vollzeitstelle zu finden. In anderen Branchen und Berufen, insbesondere bei höherer beruflicher Position und Qualifikation, ist es gleichzeitig Frauen und Männern noch immer kaum möglich, vorübergehend die Arbeitszeit auf Wunsch zu reduzieren. Die teilzeitbeschäftigten Frauen selber haben ein sehr nüchternes Bild von ihrer Situation: Viele sehen für sich eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie - auf Kosten von Existenzsicherung und ausreichenden Pensionen, verbunden mit Nachteilen beim beruflichen Aufstieg und der betrieblichen Weiterbildung. Eine gewünschte Aufstockung der Arbeitszeit bis hin zur Vollzeitarbeit beurteilt die Mehrheit als nur schwer zu verwirklichen. Der Handlungsbedarf ist groß. Frauen dürfen wegen zumeist familienbedingter Teilzeitarbeit, die sie vorübergehend eingehen, nicht ins berufliche Abseits gedrängt werden. Nötig sind bessere Chancen auf eine existenzsichernde Arbeit, flexiblere Gestaltungsmöglichkeiten der Arbeitszeit je nach Lebenslagen, Schluss mit Benachteiligungen von Teilzeitkräften gegenüber Vollzeitbeschäftigten. Und dringend nötig ist der Ausbau passender und leistbarer Kinderbetreuungsangebote, damit Beruf und Familie für Väter und Mütter endlich tatsächlich vereinbar wird!" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Total work, gender and social norms (2007)

    Burda, Michael C. ; Weil, Philippe ; Hamermesh, Daniel S. ;

    Zitatform

    Burda, Michael C., Daniel S. Hamermesh & Philippe Weil (2007): Total work, gender and social norms. (IZA discussion paper 2705), Bonn, 45 S.

    Abstract

    "Using time-diary data from 25 countries, we demonstrate that there is a negative relationship between real GDP per capita and the female-male difference in total work time per day - the sum of work for pay and work at home. In rich northern countries on four continents, including the United States, there is no difference - men and women do the same amount of total work. This latter fact has been presented before by several sociologists for a few rich countries; but our survey results show that labor economists, macroeconomists, the general public and sociologists are unaware of it and instead believe that women perform more total work. The facts do not arise from gender differences in the price of time (as measured by market wages), as women's total work is further below men's where their relative wages are lower. Additional tests using U.S. and German data show that they do not arise from differences in marital bargaining, as gender equality is not associated with marital status; nor do they stem from family norms, since most of the variance in the gender total work difference is due to within-couple differences. We offer a theory of social norms to explain the facts. The social-norm explanation is better able to account for within-education group and within-region gender differences in total work being smaller than inter-group differences. It is consistent with evidence using the World Values Surveys that female total work is relatively greater than men's where both men and women believe that scarce jobs should be offered to men first." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The role of nonstandard work hours in maternal caregiving for young children (2007)

    Connelly, Rachel; Kimmel, Jean;

    Zitatform

    Connelly, Rachel & Jean Kimmel (2007): The role of nonstandard work hours in maternal caregiving for young children. (IZA discussion paper 3093), Bonn, 56 S.

    Abstract

    "This paper examines the effect of the timing of mothers' daily work schedules on the amount of maternal caregiving she engages in on that same day. We look at total caregiving time on weekdays, early morning and evening caregiving time on weekdays, and total caregiving time on weekends. Since the timing of employment is, in part, a choice made by mothers, which is sometimes explicitly related to caregiving concerns, we argue that the decision to work nonstandard hours must be modeled jointly with its effect on caregiving time. Using an endogenous switching model, we examine the importance of demographic, spatial, and economic factors in mothers' time choices distinctly by nonstandard work status. We find that the effect of additional children in the household has a larger effect on caregiving time for standard time workers than nonstandard workers, both weekdays and weekend. Especially important is the additional hours of evening care given by those with a young school-aged child if the mother works standard hours only, but no additional hours of evening care given by those with a young school-age child if the mother works any time after 6 pm. Being married reduces early morning and evening caregiving only if the mother is working in the early morning or the evening. In households with mothers working standard hours only, being married has no effect on mothers' caregiving time. Finally, higher working mothers' wages are associated with increased caregiving minutes both during the week and on the weekend only for those mothers who perform some of their paid employment during nonstandard hours." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Why are mothers working longer hours in Austria than in Germany?: a comparative micro simulation analysis (2007)

    Dearing, Helene; Hofer, Helmut; Lietz, Christine; Winter-Ebmer, Rudolf ; Wrohlich, Katharina ;

    Zitatform

    Dearing, Helene, Helmut Hofer, Christine Lietz, Rudolf Winter-Ebmer & Katharina Wrohlich (2007): Why are mothers working longer hours in Austria than in Germany? A comparative micro simulation analysis. (IZA discussion paper 2845), Bonn, 30 S.

    Abstract

    "Labor force participation rates of mothers in Austria and Germany are similar, however full-time employment rates are much higher among Austrian mothers. In order to find out to what extent these differences can be attributed to differences in the tax transfer-system, we perform a comparative micro simulation exercise. After estimating structural labor supply models of both countries, we interchange two important institutional characteristics of the two countries, namely (i) the definition of the tax unit within the personal income tax and (ii) the parental leave benefit scheme. As our analysis shows, differences in mothers' employment patterns can partly be explained by the different tax systems: While Germany has a system of joint taxation with income splitting for married couples, Austria taxes everyone individually, which leads to lower marginal tax rates for secondary earners than the German system." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Betriebliche Familienpolitik: Potenziale und Instrumente aus multidiziplinärer Sicht (2007)

    Dilger, Alexander; Gerlach, Irene; Schneider, Helmut ;

    Zitatform

    Dilger, Alexander, Irene Gerlach & Helmut Schneider (Hrsg.) (2007): Betriebliche Familienpolitik. Potenziale und Instrumente aus multidiziplinärer Sicht. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 249 S.

    Abstract

    "Maßnahmen betrieblicher Familienpolitik, deren Vielfalt von Arbeitszeitflexibilisierung über Betriebskindergärten und Teleheimarbeitsplätzen hin zu Zeitkonten reicht, werden zunehmend als Antwort auf Fragen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Unternehmen praktiziert. Das Sammelwerk nähert sich aus wissenschaftlicher Perspektive heraus dieser familienbewussten Personalpolitik multi- und interdisziplinär. Der Band wendet sich sowohl an Praktiker und Praktikerinnen, die mit den Herausforderungen einer familienorientierten Gestaltung ihres betrieblichen Umfeldes konfrontiert sind, als auch an Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, die das neue Feld der betrieblichen Familienpolitik von dem Hintergrund demographischer wie biographischer Zukunftsaufgaben entdecken möchten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
    Aus dem Inhalt
    Die Auswirkungen des demographischen Wandels auf das Beschäftigungs- und Bildungssystem - Gesamtwirtschaftliche Effekte betrieblicher Familienpolitik - Work-Life-Balance - Doppelkarrierepaare - Familienorientierte Personalpolitik von Unternehmen - Arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen von Elternzeit und Teilzeit, Möglichkeiten und Grenzen - Familienfreundlichkeit von Unternehmen aus arbeitspsychologischer Sicht - Theorie und Empirie der Arbeitszeitflexibilisierung - Kombination von Flexibilisierung und Individualisierung der Arbeitszeit - Erwartungen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern an einen familienfreundlichen Betrieb - Familienbezogene Dienstleistungen stärker an den Familien ausrichten - Potenziale und Entwicklungsperspektiven haushaltsnaher Dienstleistungen: Ergebnisse einer bundesweiten Befragung - Steuerliche Behandlung von Kinderbetreuung und Familientransfers in Unternehmen - Einführung in konzeptionelle Grundlagen der Analyse betriebswirtschaftlicher Effekte einer familienbewussten Personalpolitik.

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  • Literaturhinweis

    Flexible Arbeitszeitgestaltung bei Frauen und Männern (2007)

    Hardarson, Omar;

    Zitatform

    Hardarson, Omar (2007): Flexible Arbeitszeitgestaltung bei Frauen und Männern. (Statistik kurz gefasst. Bevölkerung und soziale Bedingungen 96/2007), Brüssel, 8 S.

    Abstract

    "In der Ausgabe wird untersucht, in welchem Maße erwerbstätige Frauen und Männer in Europa flexible Arbeitszeiten anstelle von festen Arbeitszeiten haben. Diese Studie basiert auf Daten, die für ein spezielles Ad-hoc-Modul der 2004 durchgeführten EU-Arbeitskräfteerhebung über Arbeitsorganisation und Arbeitszeitregelungen gesammelt wurden. Den Schwerpunkt bilden Personen im Alter von 25-49 Jahre, d.h. die Altersgruppe, die am wahrscheinlichsten Arbeit und Kinder unter einen Hut bringen muss. Diese Daten deuten darauf hin, dass etwa drei Viertel der abhängig beschäftigten 25-49-Jährigen in der EU (oder genauer gesagt in den 20 Mitgliedstaaten, für die Daten vorlagen) wöchentlich feste oder Gleitarbeitszeiten hatten. Nur etwa ein Viertel verfügte über eine gewisse Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung, d.h. sie konnten geleistete Zeit 'ansparen', um diese Zeit später frei zu nehmen (12 %) oder sie konnten ihre Arbeitszeitgestaltung variieren (10-12 %). Die Daten zeigen ferner, dass ein etwas geringerer Prozentsatz von Frauen solch flexible Regelungen beanspruchen konnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitszeitwünsche von Frauen und Männern liegen näher beieinander als tatsächliche Arbeitszeiten (2007)

    Holst, Elke;

    Zitatform

    Holst, Elke (2007): Arbeitszeitwünsche von Frauen und Männern liegen näher beieinander als tatsächliche Arbeitszeiten. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 74, H. 14/15, S. 209-215.

    Abstract

    "In Deutschland liegen die von abhängig Beschäftigten gewünschten Wochenarbeitszeiten im Durchschnitt zwischen knapp 30 Stunden (Frauen) und 40 Stunden (Männer). Sehr lange Wochenarbeitszeiten sind weder für eine Mehrheit von Frauen noch für Männer attraktiv; diesen Befund findet man auch in ganz Europa. Männer sind im Durchschnitt insgesamt knapp elf Wochenstunden länger erwerbstätig als Frauen. Dieser geschlechtsspezifische Abstand würde sich auf neun Stunden reduzieren, ließen sich die gewünschten Arbeitszeiten tatsächlich realisieren. Noch geringer wäre dieser Unterschied bei einer Realisierung der vertraglich vereinbarten Wochenarbeitszeit; er betrüge dann acht Stunden. Die hier präsentierten Arbeitszeitanalysen, die für Deutschland auf den Daten des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) beruhen, werden in den Zusammenhang mit nachhaltigen Gesellschaftsentwürfen zu einer besseren Work-Life-Balance gestellt. Vorgeschlagen wird in diesen Ansätzen häufig eine flexible Gestaltung der Wochenarbeitszeit in verschiedenen Lebensphasen, wobei insgesamt eine durchschnittliche Wochenarbeitszeit von etwa 30 Stunden im Erwerbslebensverlauf angestrebt wird. Ein solcher sowohl auf den materiellen als auch den immateriellen Wohlstand bedachte Weg erfordert allerdings noch erhebliche, auch gesellschaftliche Veränderungen insbesondere für Männer." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The Third Work-Life Balance Employee Survey: main findings (2007)

    Hooker, Hülya; Casebourne, Jo; Munro, Miranda; Neathey, Fiona;

    Zitatform

    Hooker, Hülya, Fiona Neathey, Jo Casebourne & Miranda Munro (2007): The Third Work-Life Balance Employee Survey. Main findings. (Employment relations research series 58), London, 243 S.

    Abstract

    "The Third Work-Life Balance Employee Survey, conducted in early 2006, found high levels of employee satisfaction and a significant increase in the availability of most flexible working arrangements since 2003. In all, 87 per cent of employees said they were either satisfied or very satisfied with their current working arrangements - up from 81 per cent in 2003. Almost all employees (90 per cent) reported that at least one flexible working arrangement was available to them if they needed it - an increase from 85 per cent in 2003. The working arrangements most commonly available were part-time working, reduced hours for a limited period, and flexitime. The arrangements most commonly taken up by employees were flexitime, working from home, and part-time work. Unmet employee demand for all flexible working arrangements except term-time working has fallen since 2003. Employees were very positive about their own flexible working experience, and more positive than negative about the flexible working arrangements of colleagues. Seventeen per cent of employees had made a request to change their working arrangements over the last two years. The survey also found a high level of informal and short-term flexible working arrangements in British workplaces, with over half the workforce (56 per cent) saying that they had worked flexibly in the last 12 months. Two-thirds of working parents with young children were aware of their right to request flexible working. More than two-fifths of employees were aware that the Government intended to extend the right to request flexible working to carers of adults." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Mothers' time choices: caregiving, leisure, home production, and paid work (2007)

    Kimmel, Jean; Connelly, Rachel;

    Zitatform

    Kimmel, Jean & Rachel Connelly (2007): Mothers' time choices. Caregiving, leisure, home production, and paid work. In: The Journal of Human Resources, Jg. 42, H. 3, S. 643-681.

    Abstract

    "Using data from the 2003 and 2004 American Time Use Survey, we study the role that socioeconomic factors play in mothers' time choices. We estimate a four-equation system in which the dependent variables are the minutes used in home production, active leisure, market work, and child caregiving. Our results show that mothers' caregiving time increases with the number of children, decreases with age of the child, and increases with the price of child care. We also find a substantial positive wage elasticity for caregiving time, while both leisure and home production time declines with increased wages." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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