Arbeitsbedingungen und Gesundheit von Beschäftigten
Der Zusammenhang von Arbeitsbedingungen bzw. Arbeitsbelastungen und der Gesundheit von Beschäftigten erhält durch die demografische Entwicklung, Digitalisierung und Klimawandel neues Gewicht. Wie muss Arbeit gestaltet sein, damit die Beschäftigten langfristig und gesund erwerbstätig sein können?
Dieses Themendossier dokumentiert die Ergebnisse empirischer Forschung der letzten Jahre.
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Literaturhinweis
Arbeitszeitgestaltung und psychische Gesundheit: Die vermittelnde Rolle von zeit- und belastungsbasierten Konflikten zwischen Berufs- und Privatleben (2019)
Zitatform
Reimann, Mareike (2019): Arbeitszeitgestaltung und psychische Gesundheit: Die vermittelnde Rolle von zeit- und belastungsbasierten Konflikten zwischen Berufs- und Privatleben. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 73, H. 4, S. 453-464. DOI:10.1007/s41449-019-00171-0
Abstract
"Dieser Beitrag untersucht, inwieweit der Zusammenhang zwischen Merkmalen der Arbeitszeitgestaltung und psychischer Gesundheit über zeit- und belastungsbasierte Konflikte zwischen Berufs- und Privatleben (Work-Family Conflicts) mediiert wird. Als Arbeitszeitmerkmale werden Arbeitsstunden, Überstunden, Schichtarbeit, Sonn- und Feiertagsarbeit, Flexible Arbeitszeiten, Tele‑/Heimarbeit und Kommunikation außerhalb der Arbeitszeit analysiert, sowie zusätzlich die Betriebskultur in Form wahrgenommener Arbeitgebererwartungen an die Arbeitszeitgestaltung von Beschäftigten bzgl. Erreichbarkeit und Mehrarbeit. Auf Basis eines längsschnittlichen Untersuchungsdesigns und einer für deutsche Großbetriebe repräsentativen Stichprobe von Beschäftigten (N = 3965) werden Mediationsanalysen in Strukturgleichungsmodellen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass negative Gesundheitseffekte von Schichtarbeit, Sonn- und Feiertagsarbeit, Überstunden sowie Arbeitgebererwartungen an Erreichbarkeit und Mehrarbeit teilweise oder sogar vollständig über solche Konflikte vermittelt werden.
Praktische Relevanz: Die Resultate zeigen, dass ein Teil des Gesundheitsrisikos dadurch erklärt wird, dass Beschäftigte auf Grund der Belastung durch eine bestimmte Arbeitszeitgestaltung größere Konflikte in der Kombination beruflicher und privater Anforderungen erleben, was sich wiederum negativ auf die psychische Gesundheit auswirkt. Dies ist von praktischer Relevanz, da die Vermeidung solcher Konflikte ein greifbarer Ansatzpunkt für betriebliche Gesundheitsförderung ist, durch Arbeitszeitgestaltung bedingte negative Konsequenzen für die Gesundheit von Beschäftigten zu vermeiden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Identifikation von Merkmalen psychisch stark beanspruchter Beschäftigter in kleinen und mittelständischen Unternehmen (2019)
Voss, A.; Amler, N.; Wischlitzki, E.; Drexler, H.;Zitatform
Voss, A., N. Amler, E. Wischlitzki & H. Drexler (2019): Identifikation von Merkmalen psychisch stark beanspruchter Beschäftigter in kleinen und mittelständischen Unternehmen. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 54, H. 2, S. 96-105.
Abstract
"Zielstellung: Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen soll dazu beitragen, arbeitsbezogene Einflüsse auf Beschäftigte gering zu halten und Beanspruchungen abzuwenden. Ob es aufgrund psychischer Belastungen bei den Beschäftigten zu Beanspruchungen kommt, hängt u.a. von deren individuellen Voraussetzungen ab. Das Ziel der vorliegenden Arbeit besteht in der Identifikation von Merkmalen psychisch stark beanspruchter Beschäftigtengruppen als Basis für gezielte Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung und Prävention.
Methode: Über eine Fragebogenerhebung in 12 kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) wurden von n=1280 Mitarbeitern psychische Belastungen und Beanspruchungen erhoben. Mittels einer hierarchischen Clusteranalyse wurden eine Subgruppe mit stärkerer psychischer Beanspruchung und eine Subgruppe mit geringerer psychischer Beanspruchung identifiziert. Die beiden Gruppen wurden daraufhin bzgl. ihrer Unterschiede im Bereich psychischer Belastungen und Ressourcen verglichen.
Ergebnisse: Im psychisch stärker beanspruchten Cluster treten verschiedene Arbeitsbelastungen, Ressourcenmängel und gesundheitliche Mängel gleichzeitig auf, die schließlich auch mit einer schlechteren globalen Bewertung des Arbeitsplatzes einhergehen. Tendenziell sind Männer und Personen über 50 Jahre in der Gruppe mit stärkeren Beanspruchungen häufiger vertreten. Hinsichtlich der psychisch belastenden Merkmalsbereiche berichtet die beanspruchte Gruppe im Bereich 'Arbeitsorganisation' die höchsten bzw. häufigsten Belastungen, insbesondere für die Arbeit unter Zeitdruck und Arbeitsunterbrechungen. In Bezug auf Ressourcen finden sich bei durchgängig signifikanten Unterschieden meist nur kleine Effekte.
Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse bestätigen die bevorzugt umzusetzenden verhältnisorientierten Maßnahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) und unterstreichen gleichzeitig die Bedeutung verhaltenspräventiver Maßnahmen. Arbeitgeber sollten berücksichtigen, dass einige Mitarbeiter auf Arbeitsbedingungen sensibler reagieren als andere. Eine gesunde Unternehmenskultur mit einem ganzheitlichen BGM und einem aufmerksamen Betriebsarzt sollte deren spezifische Bedürfnisse stets im Blick haben, um auch diese möglichst lange gesund und leistungsfähig zu halten." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Mental illness, social suffering and structural antagonism in the labour process (2019)
Zitatform
Woods, Megan, Rob Macklin, Sarah Dawkins & Angela Martin (2019): Mental illness, social suffering and structural antagonism in the labour process. In: Work, Employment and Society, Jg. 33, H. 6, S. 948-965. DOI:10.1177/0950017019866650
Abstract
"Workplace conditions and experiences powerfully influence mental health and individuals experiencing mental illness, including the extent to which people experiencing mental ill-health are 'disabled' by their work environments. This article explains how examination of the social suffering experienced in workplaces by people with mental illness could enhance understanding of the inter-relationships between mental health and workplace conditions, including experiences and characteristics of the overarching labour process. It examines how workplace perceptions and narratives around mental illness act as discursive resources to influence the social realities of people with mental ill-health. It applies Labour Process Theory to highlight how such discursive resources could be used by workers and employers to influence the power, agency and control in workplace environments and the labour process, and the implications such attempts might have for social suffering. It concludes with an agenda for future research exploring these issues." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Arbeitsbezogene psychische Belastungen in Deutschland: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/8159) (2019)
Zitatform
(2019): Arbeitsbezogene psychische Belastungen in Deutschland. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/8159). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/8688 (22.03.2019)), 18 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion DIE LINKE zu arbeitsbezogenen psychischen Belastungen in Deutschland u.a. mit Statistiken zu Arbeitsunfähigkeitstagen, Rentenzugänge nach SGB VI, Produktionsausfallkosten und Ausfall an Bruttowertschöpfung, Psychische Arbeitsanforderungen nach Wirtschaftszweigen sowie Angaben zu besonders betroffenen Branchen und Tätigkeiten. (IAB)
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Work characteristics, motivational orientations, psychological work ability and job mobility intentions of older workers (2018)
Zitatform
Alcover, Carlos-María & Gabriela Topa (2018): Work characteristics, motivational orientations, psychological work ability and job mobility intentions of older workers. In: PLoS one, Jg. 13, H. 4, S. 1-24. DOI:10.1371/journal.pone.0195973
Abstract
"Drawing on job design theories and a conceptual framework of work-related goals and motivation in later adulthood, the aim of this paper is to explore how work-related and individual factors are separately and jointly related to psychological work ability and bridge employment intentions via late job mobility. The cross-sectional study is based on a sample of 171 older Spanish workers aged 45 - 65 and beyond. We differentiated between groups of older workers in mid career (45 - 55 years of age) and in their later careers (56 years and beyond). Our results confirm that task characteristics and, secondarily, knowledge characteristics are the most relevant factors in perceptions of psychological work ability among aged workers. Both age groups display a very marked personal mastery trait, which mediates the relationships between job characteristics and both psychological work ability and late job mobility intentions. The paper concludes with a discussion of theoretical and practical implications and suggestions for future research on the issues implied in the psychological adjustment of older workers in their mid and late careers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Early-life conditions and health at older ages: the mediating role of educational attainment, family and employment trajectories (2018)
Zitatform
Arpino, Bruno, Jordi Gumà & Albert Julià (2018): Early-life conditions and health at older ages. The mediating role of educational attainment, family and employment trajectories. In: PLoS one, Jg. 13, H. 4, S. 1-17. DOI:10.1371/journal.pone.0195320
Abstract
"Objectives: We examine to what extent the effect of early-life conditions (health and socioeconomic status) on health in later life is mediated by educational attainment and life-course trajectories (fertility, partnership, employment).
Methods: Using data from the Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (N = 12,034), we apply, separately by gender, multichannel sequence analysis and cluster analysis to obtain groups of similar family and employment histories. The KHB method is used to disentangle direct and indirect effects of early-life conditions on health.
Results: Early-life-conditions indirectly impact on health in later life as result of their influence on education and family and employment trajectories. For example, between 22% and 42% of the effect of low parental socio-economic status at childhood on the three considered health outcomes at older age is explained by educational attainment for women. Even higher percentages are found for men (35%-57%). On the contrary, the positive effect of poor health at childhood on poor health at older ages is not significantly mediated by education and life-course trajectories. Education captures most of the mediating effect of parental socio-economic status. More specifically, between 66% and 75% of the indirect effect of low parental socio-economic status at childhood on the three considered health outcomes at older age is explained by educational attainment for women. Again, higher percentages are found for men (86%-93%). Early-life conditions, especially socioeconomic status, influence family and employment trajectories indirectly through their impact on education. We also find a persistent direct impact of early-life conditions on health at older ages.
Conclusions: Our findings demonstrate that early-life experiences influence education and life-course trajectories and health in later life, suggesting that public investments in children are expected to produce long lasting effects on people's lives throughout the different phases of their life-course." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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Fehlzeiten-Report 2018: Sinn erleben - Arbeit und Gesundheit. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft (2018)
Zitatform
Badura, Bernhard, Antje Ducki, Helmut Schröder, Joachim Klose & Markus Meyer (Hrsg.) (2018): Fehlzeiten-Report 2018. Sinn erleben - Arbeit und Gesundheit. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft. (Fehlzeiten-Report 2018), Berlin: Springer London, 608 S.
Abstract
"Der vorliegende Fehlzeiten-Report beleuchtet das Thema 'Sinn erleben - Arbeit und Gesundheit' aus gesellschaftlicher, unternehmerischer und individueller Perspektive. Welche Rolle das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) für die Förderung des Sinnerlebens spielen kann erörtern 28 Fachbeiträge u. a. mit folgenden Fragen: Welchen Zusammenhang gibt es zwischen dem Erleben von sinnhafter Erwerbsarbeit und der Gesundheit der Beschäftigten? Wie erleben Beschäftigte den 'Sinn ihrer Arbeit' und wie können Unternehmen ihre Mitarbeiter unterstützen, ihre Arbeit als sinnerfüllte Tätigkeiten zu erleben? Wie können Führungskräfte und das Unternehmensklima das Sinnerleben positiv beeinflussen? Welche Konzepte und Angebote gibt es im Rahmen des BGM, um zur Prävention von Sinnkrisen beizutragen?
Darüber hinaus ist der Report durch umfassende Daten und Analysen ein wertvoller Ratgeber für alle, die Verantwortung für den Arbeits- und Gesundheitsschutz in Unternehmen tragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Einfluss von Teamarbeit auf Wohlbefinden und emotionale Erschöpfung von Mitarbeitern in der medizinischen Rehabilitation (2018)
Becker, S.; Körner, M.; Zimmermann, L.; Reichler, L.; Müller, C.; Konrad, A.; Tomczyk, S.;Zitatform
Becker, S., A. Konrad, L. Zimmermann, C. Müller, S. Tomczyk, L. Reichler & M. Körner (2018): Einfluss von Teamarbeit auf Wohlbefinden und emotionale Erschöpfung von Mitarbeitern in der medizinischen Rehabilitation. In: Das Gesundheitswesen, Jg. 80, H. 3, S. 270-277. DOI:10.1055/s-0042-108581
Abstract
"Ziel der Studie: Emotionale Erschöpfung und Wohlbefinden von Mitarbeitern sind Indikatoren, welche im Zusammenhang mit der hohen Prävalenz psychischer und psychosomatischer Erkrankungen bei Mitarbeitern im Gesundheitswesen von Bedeutung sind. Teamarbeit kann das Wohlbefinden der Mitarbeiter positiv beeinflussen. Dies ist jedoch im Bereich der Rehabilitation noch unzureichend belegt. Ziel der vorliegenden Studie war es, Aspekte von Teamarbeit als Prädiktoren für Wohlbefinden und emotionale Erschöpfung bei Mitarbeitern in deutschen Rehabilitationskliniken zu untersuchen.
Methodik: Die Daten wurden in insgesamt 10 Rehabilitationskliniken in Südwestdeutschland erhoben, davon wurden die Mitarbeiterfragebogen aus 9 Kliniken mittels multipler linearer Regression ausgewertet.
Ergebnisse: Die Mitarbeiter berichteten moderate Maße an emotionaler Erschöpfung und hohes Wohlbefinden. Die Ergebnisse der Regressionsanalysen zeigen, dass Zusammenhalt, Teamorganisation und Alter der Mitarbeiter einen bedeutsamen Teil der Varianz von Wohlbefinden aufklären konnten. Durch das Kriterium Zusammenhalt konnte die emotionale Erschöpfung der Mitarbeiter bedeutsam vorhergesagt werden.
Schlussfolgerung: Diskutiert werden die Auswirkungen der interpersonellen und strukturellen Aspekte von Teamarbeit, sowie die potentielle Relevanz von Interventionsmaßnahmen zur Verbesserung der Teamarbeit, um eine Steigerung des psychischen Wohlbefindens der Mitarbeiter zu erreichen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Umfragen mit Hilfe eines Online Access Panels: methodische Erkenntnisse aus einer Beschäftigtenbefragung zur Prävention psychischer Erkrankungen (2018)
Burgess, S.; Michaelis, M.; Rothermund, E.; Rieger, M. A.; Gündel, H.; Junne, F.; Zipfel, S.;Zitatform
Burgess, S., F. Junne, E. Rothermund, H. Gündel, S. Zipfel, M. A. Rieger & M. Michaelis (2018): Umfragen mit Hilfe eines Online Access Panels. Methodische Erkenntnisse aus einer Beschäftigtenbefragung zur Prävention psychischer Erkrankungen. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 53, H. 8, S. 537-540.
Abstract
"Hintergrund: Auch in der Forschung werden standardisierte Befragungen immer häufiger mit Hilfe des Internets durchgeführt. Neben 'offenen' Online-Befragungen kann hierzu auch auf sog. Online Access Panels (OAP) von Markt- und Meinungsforschungsinstituten zurückgegriffen werden. Diese Adressenpools von Freiwilligen, die eine geringe Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Befragungen erhalten, bieten einen günstigen Stichprobenzugang mit gesicherter Stichprobengröße und hoher Datengüte, müssen hinsichtlich möglicher Verzerrungen jedoch auch kritisch betrachtet werden. In diesem Beitrag sollen die Erfahrungen aus der Befragung einer Beschäftigtenstichprobe berichtet werden.
Methoden: Im Jahr 2016 erfolgte die überbetriebliche Befragung einer OAP-Stichprobe mit a priori definierten Jobtypen zu Erfahrungen und Einstellungen hinsichtlich psychischer und psychosomatischer Erkrankungen, ihrer Ursachen und Prävention. Studienabbrecher wurden hinsichtlich persönlicher Merkmale analysiert.
Ergebnisse: Die angestrebte Zielgruppengröße (600 komplette Datensätze) wurde mit einem im Vergleich zur Planung nahezu verdoppelten Oversampling innerhalb zwei Wochen erreicht. Jobtypbezogene Drop-out-Verzerrungen wurden nicht gefunden.
Diskussion: Der überbetriebliche Zugang zu Beschäftigten mittels OAP hat methodische Limitationen (z.B. fehlende Repräsentativität, 'Volunteer Bias', fehlende Merkmale betrieblicher Grundgesamtheiten), aber auch Vorteile im Vergleich zu einer offenen Internetbefragung (z.B. gezielte branchenbezogene Rekrutierung, Drop-out-Analysemöglichkeiten) oder betriebsbezogenen Befragungen (Datenschutzbedenken, fehlende Genehmigung durch die Betriebsleitung). Der geringere Aufwand für Wissenschaftler und eine höhere Planungssicherheit ist ein ernstzunehmender Vorteil gegenüber betrieblichen Erhebungszugängen.
Schlussfolgerungen: Online-Befragungen mit Hilfe eines OAP stellen auch für wissenschaftliche Fragestellungen nicht zuletzt aufgrund des garantierten Rücklaufs eine günstige Kosten-Nutzen-Relation dar. Eine kritische Diskussion methodischer Limitationen bei der Ergebnisinterpretation ist unbedingt erforderlich." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Auswirkungen von Arbeitsstress auf eine alternde Belegschaft (2018)
Zitatform
Falkenstein, Michael & Claudia Kardys (2018): Auswirkungen von Arbeitsstress auf eine alternde Belegschaft. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 53, H. 9, S. 592-595.
Abstract
"In Anbetracht des demografischen Wandels sowie wachsenden Anforderungen in der Arbeitswelt gewinnt der Erhalt von Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten zunehmend an Bedeutung. Die erhöhte berufliche Komplexität und Dynamik kann zu erhöhtem Stress führen. Ältere leiden stärker unter Stress als Jüngere, v. a. wenn sie stressempfindlich sind. Unternehmen können auf verschiedenen Ebenen für eine Stressreduktion und zugleich für eine Förderung mentaler Fähigkeiten für ältere Beschäftigte sorgen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Umsetzung Betrieblicher Gesundheitsförderung/Betrieblichen Gesundheitsmanagements in Deutschland: Stand und Entwicklungsbedarfe der einschlägigen Forschung (2018)
Zitatform
Faller, G. (2018): Umsetzung Betrieblicher Gesundheitsförderung/Betrieblichen Gesundheitsmanagements in Deutschland. Stand und Entwicklungsbedarfe der einschlägigen Forschung. In: Das Gesundheitswesen, Jg. 80, H. 3, S. 278-285. DOI:10.1055/s-0042-100624
Abstract
"Ziel der Studie: Zur Frage der Verbreitung von Gesundheitsförderung/Gesundheitsmanagement in deutschen Betrieben liegen heterogene Ergebnisse vor. Das Ziel der Studie besteht darin, mehr Transparenz über die Ursachen dieser Diskrepanzen sowie zu möglichen Einflussfaktoren auf die Bereitschaft zur Umsetzung von BGF/BGM zu gewinnen.
Methodik: Auf Basis einer systematischen Datenbankrecherche wurden einschlägige Studien identifiziert und einer vergleichenden inhaltlichen Analyse unterzogen.
Ergebnisse: Die Studien zur Verbreitung von BGF/BGM in Deutschland weisen hinsichtlich Fragestellung, Repräsentativität, Vorgehen und Design erhebliche Unterschiede auf. Dennoch zeichnen sich übereinstimmende Tendenzen hinsichtlich der Identifikation signifikanter Einflussfaktoren auf die Bereitschaft zur Umsetzung von BGF/BGM ab.
Schlussfolgerungen: Bei der Konzeption künftiger Studien zur Analyse der Verbreitung von BGF/BGM ist es wichtig, sich auf eine einheitliche Definition sowie ein vergleichbares Erfassungs- und Kategorisierungsschema der erhobenen Maßnahmen zu einigen. Im Hinblick auf die Auswertung von Auswirkungen der betrieblichen Interventionen wären die quantitativen durch qualitative Daten zu ergänzen, die in der Lage sind, das 'Wie' der Umsetzung sowie darauf bezogene, spezifische organisationskulturelle Deutungsmuster zu erfassen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Was bedeutet uns Arbeiten?: Gesundheitliche Herausforderungen im Hinblick auf den individuellen und sozialen Sinn der Arbeit (2018)
Zitatform
Freier, Carolin (2018): Was bedeutet uns Arbeiten? Gesundheitliche Herausforderungen im Hinblick auf den individuellen und sozialen Sinn der Arbeit. In: B. Badura, A. Ducki, H. Schröder, J. Klose & M. Meyer (Hrsg.) (2018): Fehlzeiten-Report 2018 : Sinn erleben - Arbeit und Gesundheit. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft, S. 63-73, 2018-04-24.
Abstract
"Flexibilisierung, Intensivierung der Arbeit und Work-Life-Balance sind häufige Themen in aktuellen öffentlichen Diskursen. Auch in der Forschung mehren sich Diagnosen der Entgrenzung von Arbeit und Nicht-Arbeit, die von den Chancen für die individuelle Arbeitsgestaltung bis zu den gesundheitlichen Risiken reichen. Dieser Beitrag betrachtet das menschliche Sinnerleben von Arbeit und verweist auf salutogene und pathogene Dimensionen der aktuellen Arbeitswelt. Um gegenwärtige Entwicklungen zu verstehen und zukünftige Diskurse gestalten zu können, wird aus einer historischen Perspektive das Muße-Ideal entwickelt und dem heutigen Arbeitserleben entgegengesetzt, insbesondere dem Aufschwung von Selbstverwirklichung und Sinnfindung in der Arbeit. Der Blick in die Vergangenheit zeigt: Die individuellen und sozialen Sinngebungen sind historisch gewachsen und veränderbar. Ferner fragt der Beitrag, ob sich diese Sinnzuschreibungen nach Berufen unterscheiden: Erachten Müllwerker beispielsweise ihre Arbeit als ebenso sinnvoll wie Steinmetze oder Ärzte? Abschließend werden Chancen und Risiken einer als sinnvoll erachteten Arbeit diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Arbeit und Gesundheit Generation 50+: Schwerpunkt Politik: Interview mit Johann Fuchs und Angela Rauch (2018)
Zitatform
Fuchs, Johann & Angela Rauch (2018): Arbeit und Gesundheit Generation 50+. Schwerpunkt Politik: Interview mit Johann Fuchs und Angela Rauch. In: F. Knieps & H. Pfaff (Hrsg.) (2018): Arbeit und Gesundheit Generation 50+ : Zahlen, Daten, Fakten. BKK Gesundheitsreport 2018 (BKK-Gesundheitsreport, 2018), S. 302-303, 2018-06-29.
Abstract
"Wie werden sich Arbeit und Arbeitsmarkt in den nächsten Jahren entwickeln?
Welche Rolle wird dabei der demografische Wandel spielen?
Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für Arbeitswelt und Unternehmen? Werden wir z.B. alle künftig länger arbeiten müssen?
Welche Rahmenbedingungen sind dazu allgemein nötig, dass Beschäftigte lange gesund arbeiten können? Was muss dabei auch die Politik an Weichenstellungen vornehmen?" (Textauszug, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Hier finden Sie den Volltext des Sammelwerks. -
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Gesund arbeiten im Zeitalter der Digitalisierung: wo liegen die Arbeitsgestaltungspotenziale aus Sicht von Beschäftigten und Unternehmensvertretern? (2018)
Gerlmaier, Anja;Zitatform
Gerlmaier, Anja (2018): Gesund arbeiten im Zeitalter der Digitalisierung. Wo liegen die Arbeitsgestaltungspotenziale aus Sicht von Beschäftigten und Unternehmensvertretern? (IAQ-Report 2018-04), Duisburg, 25 S. DOI:10.17185/duepublico/46679
Abstract
"Digitale Produktionssysteme und Werkzeuge halten Einzug in Fabrik und Büro. Sie treffen vielfach auf Betriebe, die von der derzeitigen Hochkonjunktur profitieren, aber in den letzten Jahren kontinuierlich Personalabbau betrieben haben. Im Beitrag wird der Frage nachgegangen, welche Gestaltungsspielräume es für eine gesundheitsgerechte Arbeitsgestaltung im Bereich der Produktion bzw. produktionsnahen Wissensarbeit gibt und welche Rolle dabei die Arbeitsgestaltungskompetenz von Führungskräften, Arbeitsschutzakteuren und Beschäftigten spielt.
- Fallstudien im Bereich von Anlerntätigkeiten (Maschinenbedienung) verweisen auf bedeutsame Gestaltungspotenziale im Bereich der sozialen Unterstützung sowie Kooperationsmöglichkeiten (z.B. Tätigkeitswechsel). Die Einführung neuer Steuerungssysteme wurde von vielen Beschäftigten als belastungsverstärkend erlebt.
- Facharbeiter_innen wiesen häufig mehr Zeitspielräume als Angelernte auf, diese boten jedoch kaum Entlastungsmöglichkeiten aufgrund einer steigenden Anzahl von neuen Arbeitsaufgaben. Ungenutzte Gestaltungspotenziale zur Belastungsminderung zeigten sich hier vor allem im Bereich der Mitarbeiterführung.
- Bei produktionsnaher Wissensarbeit fanden sich die höchsten Diskrepanzen bei der Einschätzung der Gestaltungspotenziale zwischen Beschäftigten und Unternehmensvertreter_innen. Als kritische Engpassfaktoren für die entlastende Wirkung von digitalen Werkzeugen (z.B. Videokonferenz-Systeme oder Diensthandys) erwiesen sich häufig unzulängliche Einarbeitungszeiten und zu enge Terminplanungen.
- In allen drei Tätigkeitsbereichen stellte vor allem eine dünne Personaldecke einen zentralen Hemmfaktor für die Nutzung vorhandener Ressourcenpotenziale da
- Beschäftigte erlebten mehr Gestaltungspotenziale, wenn ihre Führungskräfte und bereichsbezogenen Arbeitsschutzakteure über eine gute Arbeitsgestaltungskompetenz verfügten." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Produktionsarbeit in Zeiten von Industrie 4.0: was wissen Unternehmen und Beschäftigte über eine gesundheitsgerechte Gestaltung von Arbeit? (2018)
Gerlmaier, Anja; Geiger, Laura;Zitatform
Gerlmaier, Anja & Laura Geiger (2018): Produktionsarbeit in Zeiten von Industrie 4.0. Was wissen Unternehmen und Beschäftigte über eine gesundheitsgerechte Gestaltung von Arbeit? (IAQ-Report 2018-02), Duisburg, 15 S. DOI:10.17185/duepublico/45974
Abstract
"- Seit Jahren nehmen psychische Belastungen in der Arbeit zu - nicht nur in der Pflege oder bei hochqualifizierter Wissensarbeit, sondern auch in der Produktion. Eine zunehmende Arbeitsverdichtung und Zeitdruck werden u.a. als zentrale Verursachungsfaktoren für steigende Fehlzeiten und Frühverrentungen gesehen. Es ist davon auszugehen, dass die zunehmende Digitalisierung und Globalisierung von Wertschöpfungsketten diese Entwicklungen weiter forcieren könnte, weswegen neue betriebliche Präventionskonzepte zur Förderung und Erhaltung der psychischen Gesundheit erforderlich sind.
- Im Rahmen des BMBF-geförderten Vorhabens InGeMo* wurde im Bereich der Produktion und produktionsnaher Wissensarbeit untersucht, über welches arbeitswissenschaftliche Gestaltungswissen Führungskräfte, betriebliche Arbeitsschutzexperten und Mitarbeitende verfügen, um Stress in der Arbeit abzubauen.
- Die Ergebnisse zeigen, dass das Gestaltungswissen bei allen Akteursgruppen als ausbaufähig zu bewerten ist. Insbesondere Führungskräfte weisen tendenziell nur ein geringes Maß an Arbeitsgestaltungswissen auf. Jedoch zeigten die Analysen auch, dass Personen mit einem hoch ausgeprägten Gefahrenwissen schlechtere Gesundheitswerte aufweisen. Möglicherweise setzen sich Personen mit diagnostizierten stressassoziierten Erkrankungen eher mit den Ursachen und Folgen auseinander als gesunde Personen, und verfügen somit über ein besseres Gefahrenwissen." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Arbeitsbedingungen in der sozialen Arbeit: Ausdruck gesellschaftlicher Anerkennung (2018)
Henn, Sarah; Lochner, Barbara; Meiner-Teubner, Christiane;Zitatform
Henn, Sarah, Barbara Lochner & Christiane Meiner-Teubner (2018): Arbeitsbedingungen in der sozialen Arbeit. Ausdruck gesellschaftlicher Anerkennung. In: Soziale Arbeit, Jg. 67, H. 1, S. 2-10.
Abstract
"Auf der Grundlage des Forschungsstandes zu den Arbeitsbedingungen in der Sozialen Arbeit und einer Sonderauswertung des Mikrozensus und des DGB-Index Gute Arbeit wird der Frage nachgegangen, was anhand der konkreten Arbeitsbedingungen und ihrer subjektiven Einschätzungen durch die Betroffenen über das damit verbundene Anerkennungsverhältnis ausgesagt werden kann. Fokussiert werden die Aspekte Sinn der Arbeit, Einkommen und Bindung an den Arbeitgeber." (Autorenreferat, © Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen)
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Literaturhinweis
The effect of physical and cognitive decline at older ages on job mismatch and retirement (2018)
Zitatform
Hudomiet, Péter, Michael D. Hurd, Susann Rohwedder & Robert J. Willis (2018): The effect of physical and cognitive decline at older ages on job mismatch and retirement. (NBER working paper 25229), Cambrige, Mass., 75 S. DOI:10.3386/w25229
Abstract
"Physical and cognitive abilities of older workers decline with age, which can cause a mismatch between abilities and job demands, potentially leading to early retirement. We link longitudinal Health and Retirement Study data to O*NET occupational characteristics to estimate to what extent changes in workers' physical and cognitive resources change their work-limiting health problems, mental health, subjective probabilities of retirement, and labor market status. While we find that physical and cognitive decline strongly predict all outcomes, only the interaction between large-muscle resources and job demands is statistically significant, implying a strong mismatch at older ages in jobs requiring large-muscle strength. The effects of declines in fine motor skills and cognition are not statistically different across differing occupational job demands." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The changing (dis-)utility of work (2018)
Kaplan, Greg; Schulhofer-Wohl, Sam;Zitatform
Kaplan, Greg & Sam Schulhofer-Wohl (2018): The changing (dis-)utility of work. In: The Journal of Economic Perspectives, Jg. 32, H. 3, S. 239-258. DOI:10.1257/jep.32.3.239
Abstract
"We study how changes in the distribution of occupations have affected the aggregate non-pecuniary costs and benefits of working. The physical toll of work is less now than in 1950, with workers shifting away from occupations in which people report experiencing tiredness and pain. The emotional consequences of the changing occupation distribution vary substantially across demographic groups. Work has become happier and more meaningful for women, but more stressful and less meaningful for men. These changes appear to be concentrated at lower education levels." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: NBER working paper , 24738 -
Literaturhinweis
Arbeit und Psyche: Grundlagen, Therapie, Rehabilitation, Prävention - ein Handbuch (2018)
Zitatform
Kawohl, Wolfram & Wulf Rössler (Hrsg.) (2018): Arbeit und Psyche. Grundlagen, Therapie, Rehabilitation, Prävention - ein Handbuch. (Konzepte, Methoden und Praxis der Klinischen Psychiatrie), Stuttgart: Kohlhammer, 336 S.
Abstract
"Die Auswirkungen von Arbeit auf die Psyche der Beschäftigten sind ein Thema, das aktuell in der medialen Öffentlichkeit wie in der Fachwelt intensiv und kontrovers diskutiert wird. Das Werk reflektiert den aktuellen Stand von Forschung und Praxis und wird - in Abgrenzung zu erschienenen populärwissenschaftlichen Publikationen - dabei auch akademisch-wissenschaftlichen Ansprüchen gerecht. Neben den relevanten medizinisch-psychiatrischen Themen werden Grundlagenaspekte wie soziokulturelle, ökonomische und psychologische Bezüge abgebildet. Die jeweiligen Themen werden ausführlich vertieft inkl. epidemiologischer, ätiologischer, pathophysiologischer, therapeutischer und rehabilitativer sowie salutogenetischer Aspekte." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Class-specific gender gaps in health: the role of gender and working conditions within classes (2018)
Zitatform
Kjellsson, Sara (2018): Class-specific gender gaps in health. The role of gender and working conditions within classes. (Swedish Institute for Social Research. Working paper 2018,02), Stockholm, 26 S.
Abstract
"Social scientific health research typically finds higher levels of ill health among women and among the working class, and working conditions is an important mechanism in the literature on class health inequality. Whether gender health differences are similar across classes or whether they are class-specific is less studied. The aim of this study is to explore class-specific gender gaps in self-rated health (SRH), musculoskeletal pain and psychiatric distress, and whether they can be ascribed to working conditions. The study consists of 2597 employed men and women, aged 18-65, with information on class, working conditions and health from the Swedish Level of Living Survey (LNU) in 2010. Linear Probability Models (LPM) are estimated and when including interaction terms between gender and class some class-specific gender gaps are observed. The between-class aspect of these cannot be ascribed to working conditions, but they contribute to the understanding of within-class differences. For SRH the gap is 10 percentage points larger among unskilled workers than higher nonmanual employees. This can partly be ascribed to these women experiencing large psychosocial demands; while at the same time being more vulnerable than male unskilled workers to physically strenuous conditions. In skilled working class women are found to be particularly exposed to psychosocially demanding conditions, which accounts for the gender gap in musculoskeletal pain within this class. This study shows that gender differences in health differs between classes, and that taking class-specific horizontal gender segregation into account is needed in order to understand gender health differences." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Arbeit und Gesundheit Generation 50+: Zahlen, Daten, Fakten. BKK Gesundheitsreport 2018 (2018)
Knieps, Franz; Pfaff, Holger;Zitatform
Knieps, Franz & Holger Pfaff (Hrsg.) (2018): Arbeit und Gesundheit Generation 50+. Zahlen, Daten, Fakten. BKK Gesundheitsreport 2018. (BKK-Gesundheitsreport 2018), Berlin: Medizinische Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, 470 S.
Abstract
"Der diesjährige BKK Gesundheitsreport widmet sich im Themenschwerpunkt der Gesundheit der Beschäftigten in der Generation 50+.
Bedingt durch den demografischen Wandel wird deren Anteil an der Gesamtzahl der Beschäftigten stetig größer. Damit einhergehend wandelt sich auch die Wahrnehmung dieser Beschäftigtengruppe: Wähnten Personalverantwortliche früher oftmals Beschäftigte im Alter jenseits der 50 Jahre gedanklich schon fast im Ruhestand, so gelten diese mittlerweile verstärkt als 'Best Ager' mit Entwicklungspotential. Daraus folgend stellt sich aber auch immer drängender die Frage, wie alter(n)sgerechte Arbeit, genauso wie Prävention, Gesundheitsförderung und schließlich Übergang in den Ruhestand gestaltet werden können, um Arbeitsfähigkeit möglichst lange zu erhalten.
Um dem nachzugehen, wird in dieser, mittlerweile 42. Ausgabe des BKK Gesundheitsreports die gesundheitliche Lage der BKK Versicherten im Allgemeinen sowie anhand von zusätzlichen Sonderanalysen speziell in Hinblick auf die Beschäftigten 50+ betrachtet. Außerdem erweitern und bereichern wieder Beiträge zahlreicher Gastautoren aus Wissenschaft, Politik und Praxis den BKK Gesundheitsreport mit ihrer Expertise zum Schwerpunktthema." (Angaben des Herausgebers, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Diagramme und Tabellen -
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Digitale Arbeit - Digitale Gesundheit: Zahlen, Daten, Fakten. BKK Gesundheitsreport 2017 (2018)
Knieps, Franz; Pfaff, Holger;Zitatform
Knieps, Franz & Holger Pfaff (Hrsg.) (2018): Digitale Arbeit - Digitale Gesundheit. Zahlen, Daten, Fakten. BKK Gesundheitsreport 2017. (BKK-Gesundheitsreport 2017), Berlin: Medizinische Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, 450 S.
Abstract
"Der diesjährige BKK Gesundheitsreport widmet sich dem Schwerpunktthema Digitalisierung. Zwei Kernpunkte werden hierbei näher beleuchtet: Zum einen geht es um die Frage, welchen Einfluss die Digitalisierung auf die Arbeitswelt und damit auch auf die Gesundheit der Beschäftigten ausübt. Zum anderen steht im Fokus, inwieweit die Digitalisierung das Gesundheitswesen bzw. die Gesundheitsversorgung insgesamt verändert. Hierzu werden zentrale Ergebnisse einer im Auftrag des BKK Dachverbandes durchgeführten deutschlandweiten und repräsentativen Umfrage von 3000 Beschäftigten dargestellt. Außerdem erweitern und bereichern wieder Beiträge zahlreicher Gastautoren aus Wissenschaft, Politik und Praxis den BKK Gesundheitsreport 2017 mit ihrer Expertise zum Schwerpunktthema. Daneben legt der Report den besonderen Fokus auf den Zusammenhang zwischen der Arbeitswelt und dem Arbeitsunfähigkeitsgeschehen, sowie der ambulanten und stationären Versorgung und den Arzneimittelverordnungen insbesondere von Erwerbstätigen." (Angaben des Hrsg., IAB-Doku)
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Quantifying the benefits of social insurance: unemployment insurance and health (2018)
Kuka, Elira;Zitatform
Kuka, Elira (2018): Quantifying the benefits of social insurance. Unemployment insurance and health. (IZA discussion paper 11629), Bonn, 55 S.
Abstract
"While the Unemployment Insurance (UI) program is one of the largest safety net program in the U.S., research on its benefits is limited. This paper exploits plausibly exogenous changes in state UI laws to empirically estimate whether UI generosity mitigates any of the previously documented negative health effects of job loss. The results show higher UI generosity increases health insurance coverage and utilization, and leads to improved self-reported health. Moreover, these effects are stronger during periods of high unemployment rates. Finally, I find no effects on risky behaviors nor on health conditions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
"Gute Arbeit" als professions- und arbeitspolitisches Projekt (2018)
Kunkel, Roland; Tietel, Erhard;Zitatform
Kunkel, Roland & Erhard Tietel (2018): "Gute Arbeit" als professions- und arbeitspolitisches Projekt. (Positionen. Beiträge zur Beratung in der Arbeitswelt 02/2018), Kassel: Kassel University Press, 8 S.
Abstract
"In diesem Text wollen wir die Arbeitswelt aus einem anderen Blickwinkel betrachten, als dies im Kontext von Supervision und Coaching in der Regel geschieht. Obgleich wir mit unserem Beratungsschwerpunkt auf betrieblichen Arbeitsbeziehungen und Interessenvertretung, sprich: Gewerkschaften, Betriebs- und Personalräten etc. eher am Rande des Supervisionsdiskurses stehen, ergibt sich aus diesem Grenzgang auch die Chance, arbeitspolitische und professionsorientierte Sichtweisen miteinander ins Gespräch zu bringen und für beide Perspektiven den Blick auf die Arbeitswelt zu weiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Medical expenditure and unmet need of the pre-elderly and the elderly according to job status in Korea: are the elderly indeed most vulnerable? (2018)
Zitatform
Lee, Hwa-Young, Naoki Kondo & Juhwan Oh (2018): Medical expenditure and unmet need of the pre-elderly and the elderly according to job status in Korea. Are the elderly indeed most vulnerable? In: PLoS one, Jg. 13, H. 3, S. 1-12. DOI:10.1371/journal.pone.0193676
Abstract
"Increase in the elderly population and early retirement imposes immense economic burden on societies. Previous studies on the association between medical expenditure and working status in the elderly population have not adequately addressed reverse causality problem. In addition, the pre-elderly group has hardly been discussed in this regard. This study assessed possible causal association between employment status and medical expenditure as well as employment status and medical unmet needs in a representative sample of the Korean elderly (aged?65) and the pre-elderly (aged ?50 and < 65) adults from the Korea Health Panel Data (KHP). Dynamic panel Generalized Method of Moments (GMM) estimation was employed for the analysis of medical expenditure to address reverse causality, and fixed effect panel logistic regression was used for the analysis of unmet need. The results showed no significant association between job status and medical expenditure in the elderly, but a negative and significant influence on the level of medical expenditure in the pre-elderly. Unemployment was a significant determinant of lowering unmet need from lack of time while it was not associated with unmet need from financial burden in the fixed-effect panel model for both the elderly and pre-elderly groups. The pre-elderly adults were more likely to reduce necessary health service utilization due to unemployment compared to the elderly group because there is no proper financial safety net for the pre-elderly, which may cause non-adherence to treatment and therefore lead to negative health effects. The policy dialogue on safety net currently centers only on the elderly, but should be extended to the pre-elderly population." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Work-Life-Balance und Arbeitsbedingungen von wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Deutschland (2018)
Zitatform
Lenkewitz, Sven & Katja Möhring (2018): Work-Life-Balance und Arbeitsbedingungen von wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Deutschland. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 64, H. 2, S. 163-185. DOI:10.1515/zsr-2018-0010
Abstract
"Die Arbeitsbedingungen von wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Deutschland sind durch eine ambivalente Mischung aus hoher Autonomie und interessanten Arbeitsinhalten einerseits, unsicheren Arbeitsverhältnissen und unklaren Karriereaussichten andererseits geprägt. Wir analysieren die Einflussfaktoren der work-life balance in dieser Gruppe und beziehen sowohl den Konflikt von Arbeit und Privatleben (work-life conflict) als auch die wechselseitige Bereicherung (work-life enrichment) ein. Für die empirischen Analysen verwenden wir Daten einer Onlinebefragung von 96 wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften einer deutschen Universität aus dem Jahr 2015. Mit linearen Regressionsanalysen untersuchen wir, wie Arbeitsbedingungen und -ressourcen work-life conflict und work-life enrichment beeinflussen. Zentrales Ergebnis unserer Analyse ist, dass insbesondere befristete Verträge und Wochenendarbeit den work-life conflict erhöhen. Eine gute Arbeitsatmosphäre im Team trägt hingegen zu einer Bereicherung des Privatlebens bei." (Autorenreferat, © De Gruyter)
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Gesundheit am Arbeitsplatz Kindertagesstätte (2018)
Losch, D.;Zitatform
Losch, D. (2018): Gesundheit am Arbeitsplatz Kindertagesstätte. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 53, H. 3, S. 193-196. DOI:10.17147/ASU.2018-03-07-02
Abstract
"Zielstellung: Diese Ausarbeitung beschäftigt sich mit der Frage, wie Erzieherinnen in Kindertagesstätten ihre gesundheitliche Belastung am Arbeitsplatz selbst einschätzen. Durch die Fokussierung auf die Perspektive der Erzieherinnen ergibt sich ein komplementäres Bild zu den Studien, die die Gesundheit aus rein medizinischer Sicht beurteilen.
Methoden: In dieser Arbeit werden die wesentlichen Ergebnisse aus einer Reihe von Publikationen zum Thema Gesundheit in Kindertagesstätten zusammengefasst. Die Publikationen basieren nicht auf Anamnesen von Personen aus der Zielgruppe, sondern stützen sich auf qualitative und quantitative Analysen von Interviews und Fragebögen der Zielgruppe.
Ergebnisse: Die Mehrheit der Erzieherinnen schätzt, dass sie ihren Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht bis zum Eintritt in das Rentenalter ausüben können. Die zwei größten Belastungsfaktoren sind der Lärm und der Stress. Der Stress wird hauptsächlich durch den Personalmangel verursacht. Die hohe Akzeptanz des Lärms seitens der Erzieherinnen erhöht die Gefahr einer gesundheitlichen Schädigung. Es gibt Wissenslücken bezüglich des Betrieblichen Gesundheitsschutzes. Der Präsentismus im Krankheitsfall ist bei den befragten Erzieherinnen höher als im Durchschnitt. Viele Erzieherinnen können sich zuhause nicht gedanklich von den Problemen bei der Arbeit trennen.
Schlussfolgerungen: Eine Reduzierung der Gruppengröße würde nach Meinung der Erzieherinnen zu einer Verringerung des Lärms und des Stresses führen. Der betriebliche Gesundheitsschutz sollte stärker in der Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher berücksichtigt werden. Die erweiterten Dokumentationspflichten sollten weiterhin wissenschaftlich kritisch untersucht werden. Ein vermehrter Austausch mit Arbeitskolleginnen und -kollegen oder häufigere Supervisionen sollten angestrebt werden, um der psychischen Belastung durch das Grübeln entgegenzuwirken." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Intra-individual and crossover effects of work contact in leisure time on satisfaction with work-life balance (2018)
Zitatform
Lott, Yvonne (2018): Intra-individual and crossover effects of work contact in leisure time on satisfaction with work-life balance. (WSI Working paper / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 210), Düsseldorf, 29 S.
Abstract
"Using data from the 2015/2016 German Family Panel (pairfam), this article examines the intra-individual and crossover effects of work contact in lei-sure time on satisfaction with work-life balance. Results of mediation anal-yses show that individuals who have work contact in leisure time are less satisfied with their work-life balance because of the (perceived) obligation to be available after work hours. Partners, by contrast, are less satisfied with work-life balance only when the other partner actually has work contact in leisure time. The negative association between work contact/availability and satisfaction with work-life balance is mediated in both partners by work-home conflict." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Return-to-work for multiple jobholders with a work-related musculoskeletal disorder: a population-based, matched cohort in British Columbia (2018)
Zitatform
Maas, Esther T., Mieke Koehoorn & Christopher B. McLeod (2018): Return-to-work for multiple jobholders with a work-related musculoskeletal disorder. A population-based, matched cohort in British Columbia. In: PLoS one, Jg. 13, H. 4, S. 1-21. DOI:10.1371/journal.pone.0193618
Abstract
"Introduction: Multiple jobholders (MJHs) have a higher risk of injury compared to single jobholders (SJHs), but it is unknown if return-to-work (RTW) after a work injury is affected by multiple jobholding. This study examined the association between multiple versus single jobholding and time to RTW for workers with a work-related musculoskeletal disorder (MSD).
Methods: We used administrative workers' compensation data to identify injured workers with an accepted MSD lost-time claim between 2010-2014 in British Columbia, Canada. The outcome was days until RTW during twelve months after the first day of time-loss. The MJH and SJH cohorts were balanced using coarsened exact matching that yielded a final matched cohort of 8,389 MJHs and 8,389 SJHs. The outcome was estimated with Cox regression, using piecewise models, and the hazard ratios were stratified by type of MSD, a serious injury indicator, gender, weekly workdays preceding MSD, and wage categories.
Results: MJHs were less likely to RTW compared to SJHs within the first six months after the first time-loss day, with greater and longer lasting effects for males, workers with a serious injury, and a higher wage. No difference between MJHs and SJHs was found for workers who had a six- or seven-day work week preceding MSD, for workers with dislocations, and for workers who were still off work after six months.
Conclusions: Overall, MJHs with a workweek of maximum five days are disadvantaged compared to SJHs in terms of RTW following a work-related MSD within the first six months after the first time-loss day. This difference might be caused by more precarious job contracts for MJHs that challenges RTW because of lack of support for modified work, higher workload, and reduced likelihood that MJHs file a workers' compensation claim. Despite adjusting for type of MSD, severity of injury and occupation, the differences persisted for the vast majority of the study sample." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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Arbeit mit digitalen Technologien, psychosoziale Belastungen und potenzielle gesundheitliche Konsequenzen: wo gibt es Zusammenhänge? Short Report (2018)
Zitatform
Müller-Thur, K., Peter Angerer, U. Körner & N. Dragano (2018): Arbeit mit digitalen Technologien, psychosoziale Belastungen und potenzielle gesundheitliche Konsequenzen. Wo gibt es Zusammenhänge? Short Report. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 53, H. 6, S. 388-391.
Abstract
"Hintergrund: Die Nutzung digitaler Technologien ist sowohl im Dienstleistungs- als auch Industriesektor Alltag geworden und die Mehrzahl der Beschäftigten arbeitet mittlerweile in irgendeiner Form digital. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig abzuschätzen, ob die Arbeit mit digitalen Kommunikationsmedien, Software oder Geräten Folgen für die Gesundheit hat. Ziel des Beitrags ist es, einen Überblick über mögliche Einflüsse digitaler Technologien auf psychosoziale Arbeitsbedingungen und deren gesundheitliche Konsequenzen zu geben.
Methode: Es wurde eine explorative Literaturrecherche unter Verwendung verschiedener Schlagworte zur Beschreibung digitaler Technologien, psychosozialer Arbeitsbedingungen und Gesundheit in den Datenbanken PsychInfo und Pubmed durchgeführt. Eingeschlossen wurden 41 Beiträge. Die Befunde werden narrativ unter den Themenschwerpunkten Technologien zur elektronischen Information und Kommunikation und Technologien zur Steuerung von Arbeitsabläufen und Maschinen zusammengefasst.
Ergebnisse: Die Nutzung elektronischer Informations- und Kommunikationstechnologien kann mit Zeitdruck, Unterbrechungen, Multitasking und Entgrenzung einhergehen. Als Konsequenz berichten Beschäftigte (Techno-) Stress, Ängste, Burnout und eine schlechtere Gesundheit. Hinsichtlich Technologien zur Steuerung von Arbeitsabläufen und Maschinen fehlt es an konkreten Befunden zu gesundheitlichen Konsequenzen. Einzelne Studien zeigen jedoch, dass schlechte Bedienbarkeit und technische Störungen mit Stress und Frustrationen einhergehen. Zusätzlich spielen in der Interaktion mit Computern und Robotern Ängste eine Rolle. Es werden aber auch positive Effekte berichtet, etwa in Form einer besseren Arbeitsorganisation durch digitale Unterstützung.
Schlussfolgerung: Die Befundlage zu möglichen Einflüssen digitaler Technologien auf die psychosoziale Gesundheit am Arbeitsplatz ist bislang noch lückenhaft. Es deuten sich jedoch Effekte einzelner Technologien an, die sowohl im betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz als auch beim Design digitaler Arbeitsmittel Berücksichtigung finden sollten." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Arbeitsbedingungen beurteilen - geschlechtergerecht: Gender Mainstreaming in der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen (2018)
Nielbock, Sonja; Gümbel, Michael;Zitatform
Nielbock, Sonja & Michael Gümbel (2018): Arbeitsbedingungen beurteilen - geschlechtergerecht. Gender Mainstreaming in der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen. Berlin, 76 S.
Abstract
"Nach dem Arbeitsschutzgesetz §5 muss der/die Arbeitgeber*in bereits seit 1997 für alle Arbeitsplätze beurteilen, welche Gefährdungen für die Gesundheit bestehen können. Diese Gefährdungsbeurteilung ist so etwas wie der TÜV-Check für die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten im Betrieb. Hierbei spielt das Thema 'Gender im Arbeits- und Gesundheitsschutz' von Anfang an eine bedeutende Rolle, erlangte zunehmend mehr Aufmerksamkeit und hat sich weiterentwickelt. Diese Handlungshilfe beruht in der ersten Fassung auf Ergebnissen eines Projekts 'Gender-Stress. Geschlechterrollen und psychische Belastungen in der Arbeitswelt', das im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung und ver.di und von Sujet Organisationsberatung durchgeführt wurde. Die Ergebnisse flossen in weitere Forschungs- und Praxisvorhaben ein und dienten u.a. als ein wesentliches Beispiel für die Einbeziehung der Geschlechterperspektive in den Arbeits- und Gesundheitsschutz bei gemeinsamen Beschlüssen der Bundesländer zum Thema. Nachdem die erste Auflage des Handlungsleitfadens vergriffen war, haben wir dies zum Anlass genommen, bei den damals beteiligten Projektteilnehmenden nachzufragen, was sich denn nach dem Abschluss des Projekts weiter getan hat. Die Ergebnisse dieser Gespräche und die Erfahrungen mit den verallgemeinerten Projektergebnissen in Beratungen sind nun in dieser überarbeiteten Broschüre aufgenommen worden. Damit hat dieser Handlungsleitfaden eine weitere Konkretisierungsstufe erreicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Self-employment can be good for your health (2018)
Zitatform
Nikolova, Milena (2018): Self-employment can be good for your health. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 226), Maastricht, 51 S.
Abstract
"Drawing upon theoretical insights from the Job Demand-Control model, which links occupational characteristics to health, this paper provides the first causal evidence of the physical and mental health consequences of self-employment. Specifically, I utilize German longitudinal data for the period 2002-2014 and difference-in-differences estimations and find that both switches from unemployment to self-employment (necessity entrepreneurship) and transitions from regular employment to self-employment (opportunity entrepreneurship) lead to health enhancements for entrepreneurs with and without employees. Specifically, necessity entrepreneurs experience improvements in mental but not physical health, while opportunity entrepreneurship is associated with both physical and mental health gains, which is in line with the theoretical predictions. Importantly, the health improvements cannot be explained by changes in income or working conditions and are not driven by personality and risk preferences or the local unemployment conditions. The results have implications for entrepreneurship theory and practice, current and would-be entrepreneurs as well as policy-makers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Das Reproduktionsregime: Sicherung von Arbeits- und Lebenskraft zwischen Effizienz und Resilienz (2018)
Rose, Stephanie;Zitatform
Rose, Stephanie (2018): Das Reproduktionsregime. Sicherung von Arbeits- und Lebenskraft zwischen Effizienz und Resilienz. Wiesbaden: Springer VS, 209 S. DOI:10.1007/978-3-658-21064-9
Abstract
"Dieses Buch geht der Frage nach, wie angesichts einer viel diskutierten Reproduktionskrise die alltägliche Reproduktion und Regeneration gewährleistet werden kann. Die Autorin entwickelt durch die konzeptionelle Neusortierung des Forschungsstandes das Reproduktionsregime als neues Analysekonzept. Der analytische Mehrwert des Reproduktionsregimes entsteht durch die integrierte Betrachtung von politischen Reformen, darauf gründenden personalpolitischen Maßnahmen, individuellen Bewältigungsstrategien und den dahinterstehenden, für verschiedene Beschäftigtengruppen sehr unterschiedlich ausgeprägten Ressourcen. Symptome der Reproduktionskrise sind neben der Zunahme psychischer Belastungen und Erkrankungen eine steigende Zahl erwerbsunfähiger Menschen und der Anstieg von Arbeitsausfällen. Eine nachhaltige Sicherung der alltäglichen Reproduktion scheint vielen Menschen gegenwärtig nicht mehr möglich zu sein." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Does telework stress employees out?: a study on working at home and subjective well-being for wage/salary workers (2018)
Zitatform
Song, Younghwan & Jia Gao (2018): Does telework stress employees out? A study on working at home and subjective well-being for wage/salary workers. (IZA discussion paper 11993), Bonn, 28 S.
Abstract
"Using data from the 2010, 2012, and 2013 American Time Use Survey Well-Being Modules, this paper examines how subjective well-being (SWB) varies between working at home and working in the workplace among wage/salary workers. Both OLS and individual fixed-effects models are employed for estimation, and the results are largely consistent. In general, we find that working at home is associated with a lower level of net affect and a higher probability of having unpleasant feelings relative to working in the workplace. We further decompose homeworking into telework and bringing work home and find that the effect of SWB varies by types of homeworking. In comparison with working in the workplace, telework increases stress in both samples of weekdays and weekends/holidays, and it also reduces net affect and increases unpleasantness in the sample of weekends/ holidays. In contrast, bringing work home on weekdays results in a lower level of net affect due to less happiness received. The only positive effect of homeworking we discover is that telework reduces tiredness on weekdays. As to the existence of gender difference in the effect of homeworking, our OLS results show that working at home is associated with positive affections for males but negative affections for females. However, fixedeffects models suggest that both males and females feel more stressed when teleworking, indicating the existence of individual heterogeneity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Contextual work design and employee innovative work behavior: when does autonomy matter? (2018)
Zitatform
Theurer, Christian P., Andranik Tumasjan & Isabell M. Welpe (2018): Contextual work design and employee innovative work behavior. When does autonomy matter? In: PLoS one, Jg. 13, H. 10, S. 1-35. DOI:10.1371/journal.pone.0204089
Abstract
"In environments experiencing fast technological change in which innovative performance is expected, work design research has found that the degree of autonomy positively predicts behavioral and attitudinal work outcomes. Because extant work design research has tended to examine the direct and mediating effects of autonomy on work outcomes such as job satisfaction, examinations of more situational elements and the degree to which the organizational context strengthens or weakens this relationship has been neglected. This study, therefore, takes a context-contingent perspective to investigate the degree to which psychological climate dimensions such as supervisor support, organizational structure and organizational innovation moderate the effects of autonomy (work scheduling autonomy, work methods autonomy, decision-making autonomy) on employee perceived innovative work behavior (IWB). Using a conjoint experiment based on 9,440 assessments nested within 1,180 employees, it was found that all autonomy dimensions had a significant direct effect on employee perceived IWB. Contrary to the Hypotheses, the multi-level analysis did not reveal any moderating effect of the climate dimensions on the relationship between autonomy and employee IWB. This study provides a context-contingent view for the features of work design and gives a more detailed analysis of autonomy, which has previously been seen primarily as a unidimensional construct." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Age and gender differences in the impact of labour-market transitions on subjective health in Germany (2018)
Zitatform
Unger, Stefanie, Anita Tisch & Silke Tophoven (2018): Age and gender differences in the impact of labour-market transitions on subjective health in Germany. In: Scandinavian Journal of Public Health. Supplement, Jg. 46, H. 19, S. 49-64., 2017-08-28. DOI:10.1177/1403494817738430
Abstract
"Aims: Applying a gender- and age group-sensitive approach, we investigated the effect of labour-market transitions (job loss and re-employment) on subjective physical and mental health.
Methods: A combination of the difference-in-differences approach and propensity score matching controls for selectivity and initial health differences. This allowed us to analyse the causal effect of job loss and re-employment on subjective health. We made use of data from the German Panel Study Labour Market and Social Security and combined survey information with administrative records of the Federal Employment Agency for employed and unemployed men and women 31 - 60 years of age (n = 2213). We controlled for labour-market experiences before the time period under study and for labour-market transitions between the interviews. Subjective health was assessed using the SF-12 health questionnaire, enabling us to differentiate between subjective mental and physical health functioning.
Results: We found that physical health was affected mainly in older persons between 45 and 60 years old. Controlling for covariates using propensity score matching, mental health was affected only when living-wage jobs (i.e. jobs that provide sufficient income to achieve a defined minimum standard of living above the social benefit level) are gained or lost. Younger women showed a significant improvement in mental health after re-employment. In contrast, job loss affected only older individuals' mental health, with a particularly negative effect observed for men.
Conclusions: Our results not only showed that women and men are affected differently by job loss and re-employment, but also that age is an important factor. Older men were affected most severely by job loss, whereas re-employment was found to improve mental health only in women aged 31 - 44 years. It is therefore important to address the health problems of different socio-demographic groups separately, and to apply active labour-market policies with regard to unemployed men and women with health impairments. Based on our results, we suggest the promotion of employment with income levels above the maximum welfare benefit award." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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Collection of biomeasures in a cross-national setting: Experiences in SHARE (2018)
Zitatform
Weiss, Luzia M., Joseph Sakshaug & Axel Börsch-Supan (2018): Collection of biomeasures in a cross-national setting. Experiences in SHARE. In: T. P. Johnson, B.- E. Pennell, I. Stoop & B. Dorer (Hrsg.) (2018): Advances in comparative survey methods : multinational, multiregional and multicultural contexts (3MC), S. 623-642, 2018-03-04.
Abstract
"This chapter provides an overview of strategies and methods used to collect biomeasures cross-nationally. The chapter covers a range of practical issues associated with ensuring comparability of biomeasure collection across multiple countries. The overview is based on the experiences of the Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE), a multinational study that surveys the older adult population and collects biomeasures in 20 European countries (plus Israel). SHARE faces an assortment of operational and legal issues related to the collection of biomeasures. We summarize these issues and describe how they are handled in SHARE. The intent of the chapter is to provide readers with a general understanding of biomeasure collection in a cross-national context and up-to-date knowledge of current practices." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Querschnittsanalyse der gesundheitlichen und sozialen Lage in Deutschland auf Bundeslandebene (2018)
Wittmann, Nadine; Meinlschmidt, Gerhard; Czaja, Mario;Zitatform
Wittmann, Nadine, Gerhard Meinlschmidt & Mario Czaja (2018): Querschnittsanalyse der gesundheitlichen und sozialen Lage in Deutschland auf Bundeslandebene. In: Das Gesundheitswesen, Jg. 80, H. 2, S. 129-131. DOI:10.1055/s-0042-116434
Abstract
"Ziel der Studie war es herauszufinden, wie, und wenn ja, in welchem Maße sich die deutschen Bundesländer in ihrer gesundheitlichen und sozialen Struktur unterscheiden. Der Status quo der gesundheits- und sozialwissenschaftlichen Forschung besteht hier aktuell entweder in national oder in sehr kleinräumig angelegten Ansätzen. Allerdings erscheint es hier - sowohl aus gesundheitswissenschaftlicher als auch aus -politischer Sicht - sinnvoll, zusätzlich zur Meta- und Mikroebene auch die Mesoebene einer differenzierteren Analyse zu unterziehen. Auf diese Weise wird dem spezifischen Informationsbedarf aller vorhandenen Politik- und Planungsebenen bei weiterführenden, versorgungsstrukturellen Fragestellungen umfassend Rechnung getragen. Die für die Analyse verwendete Methodik basiert dabei auf den seit nunmehr 25 Jahren in Berlin etablierten sowie auch international praktizierten Public Health basierten Methoden der Gesundheits- und Sozialberichterstattung. Es erfolgte hierzu eine Sozialraumanalyse unter Verwendung von 53 Indikatoren der amtlichen Statistik, welche entsprechend international anerkannter Kernbereiche der gesundheitswissenschaftlichen und sozialindikativen Planung selektiert wurden. Dabei zeigt sich, dass die gesundheits- und sozialstrukturelle Lage der Bundesländer anhand von 3, auf Basis einer Faktorenanalyse extrahierten, Indizes umfassend beschrieben werden kann. Dabei erklären diese 3 Faktoren insgesamt rund 80% der Gesamtvarianz, wobei rund 38% auf den ersten, gut 31% auf den zweiten sowie knapp 11% auf den dritten Faktor (Index) entfallen. Eine Prüfung der Ergebnisse mittels hierarchischer sowie K-Means Clusteranalyse bestätigt die zutage geförderten Erkenntnisse. Insgesamt divergieren die Bundesländer im Verhältnis zueinander teils stark in ihrer gesundheitlichen und sozialen Lage. Zudem sind dabei mindestens 4, eher jedoch 8 Subregionen zu unterscheiden. Dabei zeigt sich auch, dass die oftmals im Fokus stehende Ost-Westdiskrepanz kein hinreichend differenziertes Bild der Gesamtsituation darstellt. Vielmehr zeigen sind zudem - neben klaren Stadtstaaten-Flächenland Aspekten - auch verschiedene Varianten deutlicher Süd-Nord Gefälle." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Flexible Arbeitsmodelle für die Generation 50+: Wirkungsvolle Maßnahmen gegen den vorzeitigen Austritt aus der späten Erwerbsphase (2018)
Wörwag, Sebastian; Cloots, Alexandra;Zitatform
Wörwag, Sebastian & Alexandra Cloots (2018): Flexible Arbeitsmodelle für die Generation 50+. Wirkungsvolle Maßnahmen gegen den vorzeitigen Austritt aus der späten Erwerbsphase. Wiesbaden: Springer, 234 S.
Abstract
"Dieses Fachbuch präsentiert basierend auf den Ergebnissen einer breit abgestützten Studie flexible Arbeitsmodelle, die bei der Zielgruppe der Erwerbstätigen im Alter von über 50 Jahren zu einer Weiterbeschäftigung bis zum Rentenalter und darüber hinaus führen können. HR-Verantwortliche, Führungskräfte und interessierte Mitarbeitende erlernen Strategien, mit denen sie dem Fachkräftemangel wirksam entgegenwirken sowie zu Gesunderhaltung, Motivationssteigerung und verbesserter Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten beitragen können. Ein systemisches Modell stellt die Einflussfaktoren nachhaltig guter Arbeit dar, ein Trendkapitel zeigt die künftigen Herausforderungen, und konkrete Flexibilisierungsmodelle sowie Fallstudien erleichtern die Umsetzung der Erkenntnisse in die Praxis." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The within and cross domain effects of work-family enrichment: a meta-analysis (2018)
Zitatform
Zhang, Yucheng, Shan Xu, Jiafei Jin & Michael T. Ford (2018): The within and cross domain effects of work-family enrichment. A meta-analysis. In: Journal of vocational behavior, Jg. 104, H. February, S. 210-227. DOI:10.1016/j.jvb.2017.11.003
Abstract
"In work-family interface research, the shift from a conflict perspective to an enrichment perspective has resulted in a growing interest in the consequences of the work-family enrichment. Based on the framework put forth by Greenhaus and Powell (2006), we examined the consequences of work-family enrichment by using meta-analysis. Based on an analysis of 67 studies with 69 independent samples (N = 96,417), results generally support the expected relationships across the four categories of consequences of work-family enrichment, including affective consequences, resource consequences, performance consequences, and general well-being. In addition, results showed work-family enrichment has stronger effects on within-domain consequences than cross-domain consequences. Three types of theoretically grounded moderators, including sample demographic characteristics, national culture, and the type of enrichment construct, partially explained between-study variance in these effects. Theoretical and practical implications are discussed." (Author's abstract, © 2018 Elsevier) ((en))
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Mental health and work: New Zealand (2018)
Zitatform
(2018): Mental health and work: New Zealand. (Mental health and work), Paris, 166 S. DOI:10.1787/9789264307315-en
Abstract
"Tackling mental health problems of the working-age population is a key issue for labour market and social policies in OECD countries, not just for health systems. Governments increasingly recognise that policy has a major role to play in keeping people with mental health conditions in employment or bringing those outside of the labour market into it, and in preventing mental illness. This report on New Zealand is the tenth in a series of reports looking at how broader education, health, welfare and labour market policy challenges are being tackled in a number of countries. The report is also the first one published after the endorsement of the OECD Recommendation of the Council on 'Integrated Mental Health, Skills and Work Policy' and assesses New Zealand's performance against the strategic policy framework agreed by all OECD countries. The report concludes that awareness and policy thinking is well developed in New Zealand but that structural and institutional weaknesses limit the provision of timely, integrated health and employment services, with particularly disappointing outcomes for the indigenous population. Against the background of the OECD Council Recommendation, the report proposes improvements in policy development and policy implementation to make youth, workplace, health and welfare policies ready for the challenge." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Gender inequality in self-reported health among the elderly in contemporary welfare countries: a cross-country analysis of time use activities, socioeconomic positions and family characteristics (2017)
Zitatform
Adjei, Nicholas Kofi, Tilman Brand & Hajo Zeeb (2017): Gender inequality in self-reported health among the elderly in contemporary welfare countries. A cross-country analysis of time use activities, socioeconomic positions and family characteristics. In: PLoS one, Jg. 12, H. 9, S. 1-24. DOI:10.1371/journal.pone.0184676
Abstract
"Background: Paradoxically, despite their longer life expectancy, women report poorer health than men. Time devoted to differing social roles could be an explanation for the observed gender differences in health among the elderly. The objective of this study was to explain gender differences in self-reported health among the elderly by taking time use activities, socio-economic positions, family characteristics and cross-national differences into account.
Methods: Data from the Multinational Time Use Study (MTUS) on 13,223 men and 18,192 women from Germany, Italy, Spain, UK and the US were analyzed. Multiple binary logistic regression models were used to examine the association between social factors and health for men and women separately. We further identified the relative contribution of different factors to total gender inequality in health using the Blinder-Oaxaca decomposition method.
Results: Whereas time allocated to paid work, housework and active leisure activities were positively associated with health, time devoted to passive leisure and personal activities were negatively associated with health among both men and women, but the magnitude of the association varied by gender and country. We found significant gender differences in health in Germany, Italy and Spain, but not in the other countries. The decomposition showed that differences in the time allocated to active leisure and level of educational attainment accounted for the largest health gap.
Conclusions: Our study represents a first step in understanding cross-national differences in the association between health status and time devoted to role-related activities among elderly men and women. The results, therefore, demonstrate the need of using an integrated framework of social factors in analyzing and explaining the gender and cross-national differences in the health of the elderly population." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Psychische Erkrankungen in der Arbeitswelt: Analysen und Ansätze zur therapeutischen und betrieblichen Bewältigung (2017)
Zitatform
Alsdorf, Nora, Ute Engelbach, Sabine Flick, Rolf Haubl & Stephan Voswinkel (2017): Psychische Erkrankungen in der Arbeitswelt. Analysen und Ansätze zur therapeutischen und betrieblichen Bewältigung. (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung 190), Bielefeld: Transcript, 342 S. DOI:10.14361/9783839440308-fm
Abstract
"Welche Arbeitssituationen sind psychisch belastend? Wie gehen Organisationen mit psychischen Erkrankungen um? Und wie wird die Erwerbsarbeit in Therapien thematisiert? Die Autor_innen analysieren Fälle psychisch erkrankter Beschäftigter interdisziplinär und zeigen auf, welche Verbesserungsmöglichkeiten es an den Schnittstellen von Gesundheitssystem und betrieblicher Wiedereingliederung gibt." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Job quality, health and at-work productivity (2017)
Zitatform
Arends, Iris, Christopher Prinz & Femke Abma (2017): Job quality, health and at-work productivity. (OECD social, employment and migration working papers 195), Paris, 39 S. DOI:10.1787/43ff6bdc-en
Abstract
"Many countries invest considerable resources into promoting employment and the creation of jobs. At the same time, policies and institutions still pay relatively little attention to the quality of jobs although job quality has been found to be a major driver of employee wellbeing and may be an important factor for work productivity. Eventually, job quality might also influence labour supply choices and lead to higher employment. Providing robust evidence for the relationship between job quality and worker productivity could make a strong case for labour market policies directed at the improvement of job quality. This paper reviews existing evidence on the relationship between the quality of the work environment and individual at-work productivity, defined as reduced productivity while at work, and assesses the effect of health on this relationship.
After screening 2 319 studies from various fields and disciplines, including economics and medicine, 48 studies are reviewed. Strong evidence is found for a negative relationship between job stress or job strain and individual at-work productivity and for a positive relationship between job rewards and productivity. Moderate evidence is found for a negative relationship between work-family conflict and at-work productivity and for a positive relationship between fairness at work and social support from co-workers and productivity. Health influences the relationship between the quality of the work environment and productivity. Specifically, the relationship is stronger for people in good health.
Job quality needs a more prominent place in labour market policy. More attention needs to be paid to workers' perceptions of the quality of their work environment and how policies and practices at both the level of the worker and the work environment may influence this. Furthermore, as health-related factors significantly influence the relationship between job quality and productivity, multidisciplinary approaches are needed to support at-work productivity" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Unternehmenskultur, Mitarbeiterbindung und Gesundheit (2017)
Badura, Bernhard; Ehresmann, Cona;Zitatform
Badura, Bernhard & Cona Ehresmann (2017): Unternehmenskultur, Mitarbeiterbindung und Gesundheit. In: B. Badura (Hrsg.) (2017): Arbeit und Gesundheit im 21. Jahrhundert : Mitarbeiterbindung durch Kulturentwicklung, S. 189-209. DOI:10.1007/978-3-662-53200-3_10
Abstract
"Aufrufe zum Kulturwandel häufen sich gegenwärtig in Wirtschaft und Politik. Was genau damit gemeint ist, bleibt dabei oft unklar. Vernachlässigung der Unternehmenskultur gilt aber auch als einer der häufigsten Gründe, warum der Wandel von Organisationen misslingt. Im folgenden Beitrag wird ein Vorschlag unterbreitet, wie Unternehmenskultur gemessen und gestaltet werden kann. Unter Kultur werden gemeinsame Überzeugungen, Werte und Regeln verstanden, die in mehr oder weniger tief empfundenen Gefühlen der Billigung oder Missbilligung verankert sind. Behandelt werden Beiträge zur Konzeptualisierung von Kultur, wie sie in den Sozialwissenschaften und der Neuroforschung diskutiert werden. Ihre 'soziale Natur' motiviert Menschen, nach Bindung und Anerkennung durch Mitglieder ihrer Spezies zu streben. Kultur prägt dieses Bedürfnis, allerdings auf sehr vielfältige Weise. Je besser die Kultur einer Organisation mit den erworbenen Überzeugungen, Werten und Regeln ihrer Mitglieder übereinstimmt oder zumindest mit ihnen vereinbar ist, umso wahrscheinlicher ist es, dass sie die emotionale Bindung fördert, die Gesundheit und das Betriebsergebnis. Diese These wird auf Basis einer Stichprobe aus 17 Organisationen (6750 Fälle) überprüft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Psychische Belastungen und Arbeitsschutz: auch in der Arbeitswelt 4.0 ein Thema? (2017)
Balikcioglu, Julia;Zitatform
Balikcioglu, Julia (2017): Psychische Belastungen und Arbeitsschutz. Auch in der Arbeitswelt 4.0 ein Thema? In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 72, H. 1, S. 88-96.
Abstract
"Der Beitrag zeigt auf, wie wichtig unsere Gesundheit, auch unsere psychische Gesundheit, - gerade im modernen Zeitalter der Digitalisierung - ist. Das Betriebliche Gesundheitsmanagement bietet uns diverse Ansatzpunkte, der sich seit Jahren aufzeigenden Entwicklung steigender Fehlzeiten, insbesondere auch aufgrund psychischer Probleme, entgegenzuwirken. Sehr frühzeitig setzt dabei der Arbeitsschutz, die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen bei der Arbeit, an." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt: Ergebnisse einer wissenschaftlichen Standortbestimmung (2017)
Beermann, Beate; Schütte, Martin;Zitatform
Beermann, Beate & Martin Schütte (2017): Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt. Ergebnisse einer wissenschaftlichen Standortbestimmung. In: Soziale Sicherheit, Jg. 66, H. 9, S. 305-310.
Abstract
"Veränderungen in der Arbeitswelt kamen selten mit so einer Geschwindigkeit und einer kaum zu antizipierenden Entwicklungsperspektive wie in den letzten Jahren. Parallel zur Veränderung der Arbeitswelt ist seit Beginn der 2000er Jahre ein deutlicher Anstieg der psychischen Erkrankungen zu beobachten. Arbeitsunfähigkeiten und Berentungen aufgrund von psychischen und Verhaltensstörungen haben deutlich zugenommen. Erwerbstätigenbefragungen weisen parallel dazu einen Anstieg der psychischen Belastung aus. Beklagt werden insbesondere Termin- und Leistungsdruck, der Druck zum schnellen Arbeiten sowie die Anforderung, verschiedene Aufgaben gleichzeitig erledigen zu müssen (Multitasking). Das Projekt 'Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt - wissenschaftliche Standortbestimmung' der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat den Stand des Wissens ermittelt und Handlungsempfehlungen entwickelt. Hier werden die wichtigsten Ergebnisse und Erkenntnisse zusammengefasst." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The mediating role of recovery opportunities on future sickness absence from a gender- and age-sensitive perspective (2017)
Boschman, J. S.; Noor, A.; Hagberg, M.; Sluiter, J. K.;Zitatform
Boschman, J. S., A. Noor, J. K. Sluiter & M. Hagberg (2017): The mediating role of recovery opportunities on future sickness absence from a gender- and age-sensitive perspective. In: PLoS one, Jg. 12, H. 7, S. 1-11. DOI:10.1371/journal.pone.0179657
Abstract
"A lack of sufficient recovery during and after work may help to explain impaired health in the long run. We aimed to increase knowledge on the mediating role of recovery opportunities (RO) during and after work on future sickness absence from a gender- and age-sensitive perspective. We used data on RO from a Swedish national survey in 2011 and linked these to sickness absence (>14 days) two years later among the general working population (N = 7,649). Mediation of the relationship between gender and sickness absence by exposure to RO was studied through linear regression. We conducted separate analyses for RO during and after work and for three different age groups (16 - 29; 30 - 49; 50 - 64). The sample consisted of 3,563 men and 4,086 women. Sickness absence was higher among the women than among the men (11 days vs 5 days, p<0.001). Men reported statistically significantly more positive on their RO than women. RO during (ß 0.3 - 1.8) and after work (ß 0.4 - 0.6) mediated the relationship between gender and sickness absence. Mediation effects existed across age groups, with the strongest effects of RO during work found among the age group between 50 and 64 years of age (attenuation 36%). Our results indicate that gender inequality is also reflected in worse RO among women. This partially explains the increased risk of future sickness absence, particularly among those above 50 years of age. These findings show that RO during work deserve more attention in working life research." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Psychische und psychosomatische Erkrankungen im Erwerbsalter: Einstellungen von Beschäftigten zu Ursachen und Prävention (2017)
Burgess S., ; Rieger, M.A.; Gündel, H.; Rothermund, E.; Michaelis, M.; Junne, F.; Zipfel, S.;Zitatform
Rieger, M.A., F. Junne, E. Rothermund, H. Gündel, S. Zipfel & M. Michaelis (2017): Psychische und psychosomatische Erkrankungen im Erwerbsalter. Einstellungen von Beschäftigten zu Ursachen und Prävention. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 52, H. 8, S. 605-612. DOI:10.17147/ASU.2017-08-01-02
Abstract
"Hintergrund: Psychische und psychosomatische Erkrankungen (PPE) in der Arbeitswelt gewinnen zunehmend an Bedeutung. Umfassende Prävention und effektive frühzeitige Intervention sind dringend notwendig. Das betriebliche Setting spielt hier genauso eine Rolle wie die Schnittstelle zwischen Betrieb und kurativer Versorgung. Zur Ermittlung von Einstellungen zu Ursachen von PPE und zu Möglichkeiten ihrer Prävention und Versorgung wurde 2014 eine multiprofessionelle standardisierte Befragung bei Betriebs- und Hausärzten, Psychotherapeuten sowie Personalverantwortlichen in Betrieben durchgeführt. Bislang unbekannt sind entsprechende Einstellungen der Arbeitnehmer selbst.
In diesem Beitrag werden neben einem kurzen Überblick zur Relevanz der Thematik die Studienkonzeption und der Stichprobenzugang einer 2016 durchgeführten Beschäftigtenbefragung beschrieben. Inhaltliche Ergebnisse und Vergleiche mit den 2014 erhobenen Daten werden an anderer Stelle berichtet.
Methoden: Mittels mehrheitlich selbst konstruierter Fragen wurde ein standardisiertes Instrument zum Einsatz in einer Online-Befragung bei einer Freiwilligenstichprobe ('Access Panel' eines Markt- und Meinungsforschungsinstituts) entwickelt. Erfasst werden u.a. Einstellungen zur Bedeutung verschiedener arbeitsbezogener Anforderungen und individueller Risiken für die Entstehung von PPE, zur Relevanz verschiedener Präventionsansätze und zu eigenen Gestaltungs- und Bewältigungsmöglichkeiten. Zur angemessenen Abbildung von Unterschieden zwischen verschiedenen Jobtypen (verarbeitendes/ produzierendes/ handwerkliches Gewerbe, Dienstleistungs- und Büroberufe) wurden die Antworten von jeweils 300 'White' bzw. 'Blue Collar Worker' angestrebt.
Ergebnisse: Der Zugang über ein Online- Access Panel hat methodische Limitationen (z. B. fehlende Repräsentativität, 'Volunteer Bias'), aber gegenüber einer offenen Internetbefragung auch Vorteile (geschlossene Grundgesamtheit, gezielte branchenbezogene Rekrutierung).
Ausblick: Ausgehend von deskriptiven und vergleichenden Analysen sollen Vorschläge für zielgerechte Prävention und Versorgung abgeleitet werden." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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The contribution of individual, social and work characteristics to employee mental health in a coal mining industry population (2017)
Considine, Robyn ; Handley, Tonelle ; Perkins, David ; Tynan, Ross; Inder, Kerry ; James, Carole ; Lewin, Terry; Kelly, Brian ; Wiggers, John ;Zitatform
Considine, Robyn, Ross Tynan, Carole James, John Wiggers, Terry Lewin, Kerry Inder, David Perkins, Tonelle Handley & Brian Kelly (2017): The contribution of individual, social and work characteristics to employee mental health in a coal mining industry population. In: PLoS one, Jg. 12, H. 1, S. 1-15. DOI:10.1371/journal.pone.0168445
Abstract
"Background: Evidence regarding the extent of mental health problems and the associated characteristics within an employee population is necessary to inform appropriate and tailored workplace mental health programs. Mental health within male dominated industries (such as mining) has received recent public attention, chiefly through observations regarding suicide in such populations in Australia and internationally. Currently there is limited empirical evidence regarding the mental health needs in the mining industry as an exemplar of a male dominated workforce, and the relative contribution to such problems of individual, socio-economic and workplace factors. This study aimed to investigate the mental health and associated characteristics among employees in the Australian coal mining industry with a specific focus on identifying modifiable work characteristics.
Methods: A cross-sectional study was conducted among employees (n = 1457) across eight coal mines stratified by key mine characteristics (state, mine type and employee commute arrangements). Participants completed measures of psychological distress (K10+) and key variables across four categories (socio-demographic characteristics, health history, current health behaviours, work attitudes and characteristics).
Results: Psychological distress levels within this sample were significantly higher in comparison with a community sample of employed Australians. The following factors contributed significantly to levels of psychological distress using hierarchical linear regression analysis: lower social networks; a past history of depression, anxiety or drug/alcohol problems; high recent alcohol use; work role (managers) and a set of work characteristics (level of satisfaction with work, financial factors and job insecurity; perception of lower workplace support for people with mental health problems.
Conclusion: This is the first study to examine the characteristics associated with mental health problems in the Australian coal mining industry. The findings indicate the salience of mental health needs in this population, and the associated interplay of personal, social and work characteristics. The work characteristics associated with psychological distress are modifiable and can guide an industry response, as well as help inform the understanding of the role of workplace factors in mental health problems in a male dominated workforce more generally." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
