Ältere im Betrieb
Die zunehmende Alterung und die abnehmende Zahl der Erwerbspersonen sowie die Anhebung des Rentenalters bleiben nicht ohne Auswirkungen auf die Betriebe. Es ist eine alter(n)ssensible Personalpolitik gefordert, die sich der verändernden Altersstruktur im Betrieb stellt. Die Infoplattform bietet zum Thema Ältere im Betrieb Literaturhinweise, Volltexte und Informationen über Forschungsprojekte. Es werden die Positionen der Politik, der Verbände und Betriebe sowie die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema deutlich.
In dieser Infoplattform sind erstmals alle Literaturhinweise - neben der Themeneinordnung - dem Punkt "wissenschaftliche Literatur" oder "politik-/praxisbezogene Literatur" zugeordnet. "Wissenschaftliche Literatur" beinhaltet Veröffentlichungen in SSCI-Journals, referierten Zeitschriften, wissenschaftlichen Veröffentlichungsreihen und Discussion Papers. "Politik/Praxis" bezieht sich auf die aktuelle politische Diskussion bzw. auf betriebs-praktische Hinweise zum Thema Ältere im Betrieb.
- Wissenschaft / Politik und Praxis
- Ergebnisse aus dem IAB
- Arbeitsmarktsituation Älterer
- Auswirkungen des demografischen Wandels
- betriebliche Personalpraxis vs. alter(n)ssensible Personalpolitik
- Berufsausstieg und Übergang in Rente
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Literaturhinweis
Beware of the employer: financial incentives for employees may fail to prolong old age employment (2020)
Zitatform
Lorenz, Svenja, Mona Pfister & Thomas Zwick (2020): Beware of the employer: financial incentives for employees may fail to prolong old age employment. (ZEW discussion paper 2020-007), Mannheim, 39 S.
Abstract
"This paper shows that increasing the normal retirement age and introducing pension deductions for retirement before normal retirement age in Germany did not prolong employment of older men. The reason for this surprising result is that employers encouraged their employees to use the bridge options unemployment or partial retirement instead of the early retirement option for the long-term insured. Bridge options allowed employers to terminate employment considerably earlier than the pension for long-term insured. Employers however had to compensate their employees for the substantially higher costs of the bridge options. Therefore mainly employers with high employment adaption costs induced employees to use a bridge option during the implementation phase of the pension reform." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Vom Ruhestand zu (Un-)Ruheständen: Ergebnisse der Studie „Transitions and Old Age Potential“ (TOP) von 2013 bis 2019 (2020)
Zitatform
Mergenthaler, Andreas, Laura Konzelmann, Volker Cihlar, Frank Micheel & Norbert F. Schneider (2020): Vom Ruhestand zu (Un-)Ruheständen. Ergebnisse der Studie „Transitions and Old Age Potential“ (TOP) von 2013 bis 2019. Wiesbaden, 82 S.
Abstract
"Die BiB-Studie „Transitions and Old Age Potential: Übergänge und Alternspotenziale“ (TOP) hat zwischen den Jahren 2013 und 2019 den Übergang in den Ruhestand von älteren Menschen in Deutschland untersucht. Die Broschüre umfasst neue Erkenntnisse zu Ruhestandsübergängen von Paaren." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufliche Weiterbildungsbeteiligung von Älteren im europäischen Vergleich – Welche Rolle spielen Institutionen? (2020)
Zitatform
Philipps, Veronika (2020): Berufliche Weiterbildungsbeteiligung von Älteren im europäischen Vergleich – Welche Rolle spielen Institutionen? In: Zeitschrift für Weiterbildungsforschung - Report, Jg. 43, H. 2, S. 197-226. DOI:10.1007/s40955-020-00156-1
Abstract
"Personen in der späten Erwerbsphase sind in Europa selten in berufliche Weiterbildung eingebunden. Der Beitrag betrachtet Länderdifferenzen in der Weiterbildungsteilnahme Älterer aus institutionentheoretischer Perspektive und berücksichtigt dabei, dass Institutionen in Verbindung miteinander funktionieren. Daher werden Zusammenhänge zwischen institutionellen Konfigurationen des Arbeitsmarktes und Bildungssystems für die relativen Weiterbildungsnachteile Älterer in 26 europäischen Ländern untersucht und es wird aufgezeigt, dass institutionelle Konfigurationen eine hohe Bedeutung für die Erklärung von Weiterbildungsdisparitäten besitzen. Für geringe Weiterbildungsnachteile Älterer sind insbesondere das Vorhandensein weitreichender staatlicher und betrieblicher Weiterbildungsstrukturen sowie ein duales Berufsausbildungssystem bedeutsam." (Autorenreferat, IAB-Doku, © W. Bertelsmann Verlag)
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Literaturhinweis
Institutional reforms of 2006 and the dramatic rise in old-age employment in Germany (2020)
Zitatform
Riphahn, Regina T. & Rebecca Schrader (2020): Institutional reforms of 2006 and the dramatic rise in old-age employment in Germany. In: ILR review, Jg. 73, H. 5, S. 1185-1225. DOI:10.1177/0019793919863378
Abstract
"The authors investigate whether a cut in unemployment benefit payout periods enacted in Germany in 2006 affected older workers' labor market transitions. The authors use rich administrative data and exploit a difference-in-differences approach. During 2004 - 2007, using monthly observations, they compare a reference group of 40 - 44 year olds with constant benefit payout periods to older treatment groups with reduced payout durations. Compared to the reference group, those groups with reduced payout periods had lower job exit rates, higher rates of finding a job, higher propensity to remain employed, and lower propensity to remain unemployed. These patterns suggest that the reform may have contributed to the recent rise in old-age employment in Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Gutes Leben und Arbeiten in der zweiten Lebenshälfte: Frühzeitig den Weg zum Älterwerden gestalten (2020)
Schröder-Kunz, Sabine;Zitatform
Schröder-Kunz, Sabine (2020): Gutes Leben und Arbeiten in der zweiten Lebenshälfte. Frühzeitig den Weg zum Älterwerden gestalten. Wiesbaden: Springer VS, 279 S. DOI:10.1007/978-3-658-25362-2
Abstract
"Dieses Buch zeigt Ihnen, wie man das Älterwerden frühzeitig in den Blick nehmen und aktiv gestalten kann. Mit vielen Beispielen, Übungen, Denkanstößen und Tipps dient es als praktischer Leitfaden für Menschen, die sich am Beginn der zweiten Lebenshälfte befinden, bereits mittendrin sind oder sich darauf vorbereiten möchten.
Im ersten Teil des Buches wird definiert, was Alter ist: Welche Alter gibt es in uns und welche Stärken treten wann neu hervor? Wie kann man mit den Schwierigkeiten umgehen? Was verändert sich in Beziehungen, z.B. zur jüngeren Generation oder in einer Partnerschaft? Im zweiten Teil wird das Älterwerden im Zusammenhang mit der Arbeit betrachtet. Die Autorin erläutert, wie das Berufsleben entsprechend gestaltet werden kann, z.B. im Hinblick auf den Wandel der Arbeitswelt, berufliche Beziehungen, Arbeitsfähigkeit oder eine ausgewogene Work-Life-Balance." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Der Zusammenhang zwischen Bildung und der Freiwilligkeit von Erwerbsaustritten (2020)
Zitatform
Stiemke, Philipp & Moritz Heẞ (2020): Der Zusammenhang zwischen Bildung und der Freiwilligkeit von Erwerbsaustritten. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 73, H. 4, S. 238-246. DOI:10.5771/0342-300X-2020-4-238
Abstract
"Die demografische Alterung stellt die (Alters-)Sicherungssysteme langfristig vor große finanzielle Herausforderungen. Daher wurden verschiedene Reformen implementiert, die auf eine Verlängerung des Erwerbslebens abzielen. So wurden unter anderem Frühverrentungsmöglichkeiten eingeschränkt, die Regelaltersgrenze erhöht und aktive Arbeitsmarktpolitiken eingeführt. Fraglich ist jedoch, ob alle älteren Arbeitnehmer*innen die nötigen Ressourcen besitzen, um ihre Erwerbstätigkeit bis zum regulären Renteneintrittsalter auszuüben und ob sie den Erwerbsaustritt als freiwillig empfinden. Der Beitrag untersucht, ob und inwieweit Bildung als sozioökonomische Determinante die Freiwilligkeit des Erwerbsaustritts beeinflusst. Basierend auf Daten des Deutschen Alterssurveys wird für zwei Renteneintrittskohorten (1999–2006; 2007–2014) dieser Zusammenhang analysiert. Es zeigt sich, dass bei Männern der jüngeren Renteneintrittskohorte ein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen Bildung und der Freiwilligkeit des Erwerbsaustritts besteht, nicht jedoch bei Frauen und Männern der älteren Renteneintrittskohorte. Dieser Befund kann darauf hinweisen, dass sozioökonomische Faktoren wie die Bildung künftig, also bei folgenden Kohorten, die Freiwilligkeit des Erwerbsaustritts zunehmend beeinflusst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
How skill requirements affect the likelihood of recruitment of older workers in Poland: The indirect role of age stereotypes (2020)
Zitatform
Turek, Konrad & Kène Henkens (2020): How skill requirements affect the likelihood of recruitment of older workers in Poland. The indirect role of age stereotypes. In: Work, employment and society, Jg. 34, H. 4, S. 550-570. DOI:10.1177/0950017019847943
Abstract
"This article analyses the role of age stereotypes in the employability of older people. Unlike in existing studies, we shift emphasis from a direct consideration of stereotypes, focusing instead on skill requirements during recruitment. Using five waves of an employer survey from Poland, we assess how the likelihood of recruiting people over 50 years old depends on the skill requirements of the post. This study uses a real-life framework by referring to existing vacancies and actual requirements that reflect labour demands at the scale of an entire national labour market. The results suggest that some requirements lead to age bias during recruitment, and the chances of an older candidate being hired are especially hindered in jobs requiring computer, physical, social, creative and training skills. By illustrating an indirect link between age stereotypes and age discrimination, this study contributes to an understanding of the mechanisms that reduce employability of older people." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
IAB-Stellenerhebung: Betriebe wollten 2018 deutlich mehr rentenberechtigte Mitarbeiter halten als 2015 (2020)
Zitatform
Westermeier, Christian & Mario Wolf (2020): IAB-Stellenerhebung: Betriebe wollten 2018 deutlich mehr rentenberechtigte Mitarbeiter halten als 2015. (IAB-Kurzbericht 18/2020), Nürnberg, 12 S.
Abstract
"Der demografische Wandel in Deutschland erfordert zunehmend Flexibilität von Beschäftigten und Betrieben. Eine attraktivere Gestaltung der Weiterbeschäftigung bei gleichzeitigem Rentenbezug ist dabei eine wichtige Option, um ältere Menschen länger auf dem Arbeitsmarkt zu halten. Auf Basis repräsentativer Betriebsbefragungen jeweils im 4. Quartal 2015 und 2018 untersuchen die Autoren diese Fragen: Wie viele und welche Betriebe haben überhaupt Interesse an einer Weiterbeschäftigung von rentenberechtigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern? Welche der verfügbaren Maßnahmen gelten als besonders hilfreich und welche werden tatsächlich genutzt? Die Ergebnisse zeigen, dass sich der Anteil der rentenberechtigten Beschäftigten, die die Betriebe halten wollten, zwischen 2015 und 2018 mehr als verdoppelt hat. Am häufigsten wird die Weiterbeschäftigung über den Wechsel in einen Minijob realisiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Trifft die Corona-Krise ältere Erwerbstätige stärker als jüngere? (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Zitatform
Westermeier, Christian (2020): Trifft die Corona-Krise ältere Erwerbstätige stärker als jüngere? (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 08.07.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-07-07.
Abstract
"Im Zuge der demografischen Entwicklung und des Arbeitsmarktaufschwungs seit der Finanzkrise 2009 hat die Erwerbstätigkeit von Älteren weiter zugenommen. Eine neue monatliche Befragung des IAB über Leben und Erwerbstätigkeit in Zeiten von Corona und aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit liefern nun erste empirische Befunde zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf die Beschäftigung älterer Erwerbspersonen. Die Arbeitslosenquote steigt bei den Älteren nur mäßig. Allerdings dürften viele ältere Minijobber, die in der Krise ihren Job verloren haben, darin nicht erfasst sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Work history, economic resources, and women's labour market withdrawal after the birth of the first grandchild (2020)
Zitatform
Zanasi, Francesca, Inge Sieben & Wilfred Uunk (2020): Work history, economic resources, and women's labour market withdrawal after the birth of the first grandchild. In: European Journal of Ageing, Jg. 17, H. 1, S. 109-118. DOI:10.1007/s10433-019-00525-x
Abstract
"Typically, grandmothers are actively involved in the lives of their grandchildren, most frequently as care providers. At the same time, these individuals become grandparents while still employed. These two roles - of active grandparent and worker - might conflict, since both demand time and energy. This study examines whether the birth of the first grandchild leads to labour market withdrawal for women, and whether there are differences between grandmothers according to their work history and household economic resources. We considered the work history of women both as a measure of work–family preferences and a source of opportunities and constraints to labour market behaviour later in life. Our analyses of data from the English Longitudinal Study of Ageing (ELSA) 2002–2017 using hybrid logistic models show that the probability of labour market withdrawal increases after the birth of the first grandchild. Women who had continuous working careers, or short employment interruptions, were more likely to withdraw from the labour market after the birth of the first grandchild than their counterparts with non-continuous careers, as well as women living in wealthy households. The explanation lies in the lower opportunity cost these women encounter in withdrawing from the labour market. Our findings relate to policies aimed at increasing retirement ages all over Europe, advocating that these measures could conflict with grandmothers' involvement in their grandchildren's lives." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Alternde Belegschaften und psychische Belastungen bei der Arbeit: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/23898) (2020)
Zitatform
(2020): Alternde Belegschaften und psychische Belastungen bei der Arbeit. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/23898). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/25224 (14.12.2020)), 91 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion DIE LINKE zu alternden Belegschaften und psychische Belastungen bei der Arbeit. (IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Promoting an Age-Inclusive Workforce: Living, Learning and Earning Longer (2020)
Abstract
"All OECD economies are undergoing rapid population ageing, leading to more age diversity in workplaces than ever before as people are not only living longer but working longer. Greater diversity of experience, generations and skills gives employers an important opportunity to harness the talent that different age groups bring to the workplace and improve productivity and profitability. What can employers do to maximise the benefits of a multigenerational workforce? This report presents a business case for embracing greater age diversity at the workplace and debunks several myths about generational differences in work performance, attitudes and motivations towards work. It points to key employer policies and offers practical examples in three key areas to support and promote an age-inclusive workforce. This includes designing and putting in place all-age and life-stage policies covering the full span of workers careers through best practice in recruitment, retention and retirement, as well as the promotion of life-long learning and good health at work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Working conditions and retirement: How important are HR policies in prolonging working life? (2019)
Zitatform
Barslund, Mikkel, Jürgen Bauknecht & Andreas Cebulla (2019): Working conditions and retirement: How important are HR policies in prolonging working life? In: Management Revue, Jg. 30, H. 1, S. 120-141. DOI:10.5771/0935-9915-2019-1-120
Abstract
"Human resource (HR) measures to improve job satisfaction can prolong working lives, yet there is little evidence about the size of such effect. We provide a comprehensive literature review and an analysis of the link between the length of the remaining working life of older workers and a number of indicators of job satisfaction for 12 European countries, using the panel dimension of the Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE). We simulate the best-case potential for HR policies to extend working lives. Results suggest that this potential is at around three additional working months. This effect is small in comparison to other policies to extend working lives." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Structural changes in the labor market and the rise of early retirement in France and Germany (2019)
Zitatform
Batyra, Anna, David de la Croix, Olivier Pierrard & Henri R. Sneessens (2019): Structural changes in the labor market and the rise of early retirement in France and Germany. In: German economic review, Jg. 20, H. 4, S. e38-e69. DOI:10.1111/geer.12150
Abstract
"The rise of early retirement in Europe is typically attributed to the European system of taxes and transfers. A model with an imperfectly competitive labor market allows us to consider also the effects of bargaining power and of matching efficiency on pre-retirement. We find that lower bargaining power of workers and declining matching efficiency have been important determinants of early retirement in France and Germany. These structural changes, combined with early retirement transfers and population aging, are also consistent with the employment and unemployment rates, labor share and seniority premia." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Literaturhinweis
Working conditions and health of older workers (2019)
Zitatform
Belloni, Michele, Raluca Elena Buia, Matija Kovacic & Elena Meschi (2019): Working conditions and health of older workers. In: A. Börsch-Supan, J. Bristle, K. Andersen-Ranberg, A. Brugiavini, F. Jusot, H. Litwin & G. Weber (Hrsg.) (2019): Health and socio-economic status over the life course : First results from SHARE Waves 6 and 7, S. 157-163. DOI:10.1515/9783110617245-016
Abstract
"In this chapter, we studied the relationship between working conditions and three health outcomes in a large sample of older workers in Europe. Our results suggest that job quality is an important predictor of individual health and show that some job features are more important than others. For example, physical environment and work intensity are particularly relevant predictors of general health, whereas low job security and uncertain career prospects are significantly associated with affective or emotional disorders.
Our findings have some potentially important policy implications. First, older workers appear sensitive to some specific job features. Therefore, effort needs to be made to monitor and improve these features, and the tasks and duties of the individual worker can be redesigned to reduce physical health risks. Second, policymakers should consider that staying longer in the workforce might have adverse effects on workers' health, especially in occupations characterised by poor job quality. Therefore, any increase in the legal retirement age should be accompanied by policies that benefit the most vulnerable workers and jobs. We should acknowledge that our empirical strategy does not allow us to determine a causal effect among the variables at this stage. It might be the case that a selection process occurs in which people's health status channels them into certain types of jobs. Therefore, future research should be undertaken to uncover the mechanisms that lie behind the work/health nexus." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Hitting the 'glass wall': Investigating everyday ageism in the advertising industry (2019)
Zitatform
Brodmerkel, Sven & Richie Barker (2019): Hitting the 'glass wall': Investigating everyday ageism in the advertising industry. In: The sociological review, Jg. 67, H. 6, S. 1383-1399. DOI:10.1177/0038026119837147
Abstract
"This article contributes to the growing research into the structural inequalities characterising the cultural industries by investigating the lived experience of older cultural workers. By drawing on 22 in-depth interviews with experienced advertising creatives it explores how ageism manifests itself in the creative departments of advertising agencies and how older creatives negotiate their professional identities in response to ageist representations, discourses and practices. By focusing on one of the so far mostly neglected inequality regimes prevalent in the cultural industries, this research adds to recent attempts to empirically explicate the formation of entrepreneurial subjectivities of cultural workers and the 'psychic life of neoliberalism'. In all, the accounts provided by older advertising creatives paint a complex but also a consistent picture of entrenched ageist work cultures, which require considerable efforts on the part of older practitioners to successfully navigate. They do this by adopting an attitude we describe as resigned resilience. This notion encapsulates the ambivalence expressed by these older creatives towards their prospects in the industry and adds nuance to overly simple portrayals of the entrepreneurial subjectivities of cultural workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
After early retirement: the variety of human-resource strategies of firms towards older employees (2019)
Zitatform
Brussig, Martin & Ute Leber (2019): After early retirement: the variety of human-resource strategies of firms towards older employees. In: Journal for labour market research, Jg. 53, S. 1-13., 2019-11-27. DOI:10.1186/s12651-019-0266-z
Abstract
"Over the last years, the employment rate of older workers has increased sharply in Germany. Against this background, the question arose as to whether firms have contributed actively to the growing share of older employees, either by offering special human resource management (HRM) measures, such as further training (internal strategy) or by hiring older employees from the external labour market (external strategy). Our paper analyses the interrelation between both strategies. By using data from the IAB Establishment Panel, we investigate the determinants of the firms' decision to use one or the other strategy or to combine both strategies. Our analyses show that some factors, such as firm size, experiences with older staff or a shortage of skilled workers promote the decision for both strategies. Other characteristics, in contrast, have a positive effect on one strategy only. This applies in particular to industrial relations, but also to the share of qualified workers within a company." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))
Beteiligte aus dem IAB
Leber, Ute; -
Literaturhinweis
The effects of early retirement incentives on retirement decisions (2019)
Zitatform
Dolls, Mathias & Carla Krolage (2019): The effects of early retirement incentives on retirement decisions. (Ifo working paper 291), München, 31 S.
Abstract
"This paper analyzes behavioral responses to a reform in the German public pension system that allowed individuals with a long contribution history to retire without deductions before reaching the regular retirement age. Following the 2014 reform, individuals with 45 contribution years could retire without deductions as early as age 63 instead of age 65. Using high-quality administrative data from public pension insurance accounts, we first conduct an event study to quantify responses to becoming eligible for the early retirement scheme. Our results indicate that the probability of retiring immediately increases by more than 10 percentage points upon becoming eligible, relative to the counterfactual probability of retiring at the same age with deductions. Second, we employ a coarsened exact matching procedure to compare retirement entry decisions of eligible and non-eligible individuals. Results are in line with the event study and show that individuals who are eligible for the early retirement scheme retire on average 5.4 months earlier than non-eligible individuals with identical characteristics. With additional pension insurance expenditures of 3.4 billion euro and aggregate fiscal costs of 6.5 billion euro in 2016, our subsequent fiscal cost projections are at the upper end of the range of previous back-of-the-envelope estimates." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Vertikale und horizontale soziale Ungleichheit und Motivation zum vorzeitigen Erwerbsausstieg (2019)
Zitatform
Du Prel, Jean-Baptist, Christine Schrettenbrunner & Hans-Martin Hasselhorn (2019): Vertikale und horizontale soziale Ungleichheit und Motivation zum vorzeitigen Erwerbsausstieg. In: Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie, Jg. 52, H. Supplement 1, S. 3-13. DOI:10.1007/s00391-018-1450-4
Abstract
"Hintergrund
Die Dauer des Erwerbsverbleibs wird im Zuge des demografischen Wandels mit alternden und schrumpfenden Belegschaften immer bedeutsamer. Vorangegangene Studien zeigten, dass sich soziale Gruppen in arbeitsbezogenen und individuellen Merkmalen unterscheiden, die ihrerseits mit einer vorzeitigem Erwerbsausstiegsmotivation assoziiert sind.
Ziel der Arbeit
Ziel war es daher zu untersuchen, ob sich ältere Arbeitnehmer aus verschiedenen sozialen Gruppen in ihrer Motivation und den Determinanten zum vorzeitigem Erwerbsausstieg unterscheiden.
Material und Methoden
In der prospektiven lidA-Kohortenstudie (www.lida-studie.de) wurden sozialversichert Beschäftigte der Geburtsjahrgänge 1959 und 1965 zu Arbeit, Gesundheit und Erwerbsteilhabe befragt. Basierend auf den Daten der 3961 Beschäftigten, die zu beiden Studienwellen (2011, 2014) in Arbeit waren, wurden Assoziationen zwischen Merkmalen der horizontalen (Geschlecht, Migrationshintergrund) und vertikalen (Bildung) sozialen Ungleichheit und der Erwerbsausstiegsmotivation mittels hierarchischer logistischer Regression und Interaktionsanalyse untersucht.
Ergebnisse
Es zeigt sich ein Bildungsgradient in Bezug auf die Erwerbsausstiegsmotivation in erwarteter Richtung. Männliche ältere Beschäftigte wollen seltener als weibliche vor dem 65. Lebensjahr aus dem Erwerbsleben ausscheiden; in niedrigen Bildungsschichten wollen dies zugewanderte Arbeitnehmer (1. Generation) seltener als solche ohne eigene Migrationserfahrung. In der Interaktionsanalyse zeigten sich neben der Interaktion von Migrationsstatus und Bildung keine weiteren moderierenden Effekte arbeitsbezogener und nichtarbeitsbezogener Variablen auf die Beziehung der Sozialvariablen und den Erwerbsausstiegswunsch.
Schlussfolgerung
Die vorgestellten Befunde legen nahe, dass sich die Frage der Erwerbsperspektive im höheren Erwerbsalter für soziale Gruppen unterschiedlich darstellt. Deren Beweggründe und die letztendliche Umsetzung müssen noch weiter untersucht werden. Daraus können sich Konsequenzen für Betriebe und die Politik in Bezug auf den Erhalt von Arbeitskraft ergeben." (Autorenreferat, © Springer-Verlag) -
Literaturhinweis
Zu alt für den Arbeitsmarkt?! Eine Vignettenstudie zu Altersdiskriminierung unter Personalverantwortlichen in Österreich: AK-Wissenschaftspreis. Zweiter Teil (2019)
Dörfler, Laura;Zitatform
Dörfler, Laura (2019): Zu alt für den Arbeitsmarkt?! Eine Vignettenstudie zu Altersdiskriminierung unter Personalverantwortlichen in Österreich. AK-Wissenschaftspreis. Zweiter Teil. In: WISO, Jg. 42, H. 3, S. 123-130.
Abstract
"Die vorliegende Studie zielt darauf ab, diese Forschungslücke zu schließen. Zur Vorhersage zukünftiger Herausforderungen für die Arbeitsmärkte aufgrund des demografischen Wandels ist es wichtig, die Nachfrageseite und somit die Entscheidungen der ArbeitgeberInnen bei der Personalauswahl besser zu verstehen. Die stärkere Einbindung älterer ArbeitnehmerInnen in das Erwerbsleben hat in der europäischen Agenda eine hohe Priorität, dieses Ziel kann jedoch nur mit der Unterstützung und dem Verständnis der ArbeitgeberInnen erreicht werden, die solche Personalentscheidungen treffen (Conen, Henkens und Schippers, 2011). Die Untersuchung befasst sich vorrangig mit der Bedeutung des Alters bei der Personalauswahl in einem breiten Spektrum von Industriezweigen. Darüber hinaus untersucht das Projekt auch die Bedeutung weiterer Faktoren, die sich auf die Entscheidungsfindung von Führungskräften auswirken können, wie z.B. das Geschlecht, die Einbindung in soziale Netzwerke, das Sozialkapital oder die Berufserfahrung. Welche Faktoren verbessern oder verschlechtern die Einstellungschancen von BewerberInnen unterschiedlichen Alters? Außerdem werden Merkmale der Unternehmen (z.B. Größe, Branche) und der Befragten (z.B. Alter, Geschlecht) in die Analyse einbezogen." (Textauszug, © ISW-Linz)
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Literaturhinweis
Whom do employers want? The role of recent employment and unemployment status and age (2019)
Zitatform
Farber, Henry S., Chris M. Herbst, Dan Silverman & Till von Wachter (2019): Whom do employers want? The role of recent employment and unemployment status and age. In: Journal of labor economics, Jg. 37, H. 2, S. 323-349. DOI:10.1086/700184
Abstract
"We use a r┐esum┐e audit study to investigate the role of employment and unemploy- ment histories in callbacks to job applications. We find that applicants with 52 weeks of unemployment have a lower callback rate than those with shorter spells. There is no relationship, however, between spell length and callback among applicants with spells of 24 weeks or less. We also find that both younger and older applicants having a lower callback probability than prime-aged applicants. Finally, we find that applicants who are employed at the time of application have a lower callback rate than do unemployed applicants." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: NBER working paper , 24605 -
Literaturhinweis
Locate your nearest exit: mass layoffs and local labor market response (2019)
Zitatform
Foote, Andrew, Michel Grosz & Ann Huff Stevens (2019): Locate your nearest exit. Mass layoffs and local labor market response. In: ILR review, Jg. 72, H. 1, S. 101-126. DOI:10.1177/0019793917753095
Abstract
"Large shocks to local labor markets can cause long-lasting changes to employment, unemployment, and the local labor force. This study examines the relationship between mass layoffs and the long-run size of the local labor force. The authors consider four main channels through which the local labor force may adjust: in-migration, out-migration, retirement, and disability insurance enrollment. These channels, primarily out-migration, account for more than half of the labor force reduction over the past two decades. Findings show, however, that during and after the Great Recession, instead of out-migration, non-participation in the labor force grew to account for most of the local labor force exits following a mass layoff." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: NBER working paper , 21618 -
Literaturhinweis
Labour supply of older people in advanced economies: The impact of changes to statutory retirement ages (2019)
Geppert, Christian; Turner, David; Morgavi, Hermes; Guillemette, Yvan;Zitatform
Geppert, Christian, Yvan Guillemette, Hermes Morgavi & David Turner (2019): Labour supply of older people in advanced economies. The impact of changes to statutory retirement ages. (OECD Economics Department working papers 1554), Paris, 43 S. DOI:10.1787/b9f8d292-en
Abstract
"A decomposition of changes to participation rates of 55-to-74 year-olds between 2002 and 2017 based on an estimated equation attributes more than two thirds of the median increase (of 10.9 percentage points) to rising life expectancy and educational attainment. About 1 percentage point is attributable to changes in statutory retirement ages, although part of the reason these effects are not larger is that in most countries, statutory retirement ages have not kept pace with life expectancy. Although difficult to incorporate in the empirical framework, evidence of falling disability pension rolls and reduced sensitivity of old-age participation to the level of unemployment suggests that the tightening of alternative early retirement pathways through unemployment or disability schemes has been a major factor in the turnaround in the participation rate of older workers. Projections indicate that participation rates for 55-to-74 year-olds should keep rising through 2030, by 3.4 percentage points for the median country. Rising life expectancy and educational attainment are projected to make the largest contributions, more than compensating for the negative contribution of population ageing in most countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Erwerbstätigkeit am Übergang zwischen der Erwerbs- und Ruhestandsphase: Expertise (2019)
Zitatform
Geyer, Johannes, Anna Hammerschmid, Elisabeth Kurz & Carla Rowold (2019): Erwerbstätigkeit am Übergang zwischen der Erwerbs- und Ruhestandsphase. Expertise. Gütersloh, 62 S. DOI:10.11586/2018025
Abstract
"Der Rückgang der Zahl der Arbeitskräfte durch den demografischen Wandel könnte zum Teil kompensiert werden, wenn ältere Arbeitnehmer in Zukunft noch länger arbeiten. Allerdings stößt die Beschäftigung im rentennahen Alter auf vielfache Hindernisse. Und sie benachteiligt jene Älteren mit ohnehin geringeren Erwerbsmöglichkeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Declining labor turnover in the United States: evidence and implications from the Panel Study of Income Dynamics (2019)
Zitatform
Gittleman, Maury (2019): Declining labor turnover in the United States. Evidence and implications from the Panel Study of Income Dynamics. In: Monthly labor review, Jg. 142, H. January, S. 1-19. DOI:10.21916/mlr.2019.1
Abstract
"A growing body of literature points to a decline in employment dynamics in the United States. While aspects of this phenomenon have been documented, its causes remain murky. I examine job-to-job transitions using the Panel Study of Income Dynamics, a dataset that allows users to classify transitions as voluntary or involuntary. This distinction is important for identifying causes of the decline in transitions and for assessing the benefits and costs of changes in labor market fluidity. Using this data, I find that the aging of the workforce is responsible for nearly three-fifths of the measured decline in job-to-job transition rates." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Job requirement level, work demands, and health: a prospective study among older workers (2019)
Zitatform
Hiesinger, Karolin & Silke Tophoven (2019): Job requirement level, work demands, and health: a prospective study among older workers. In: International Archives of Occupational and Environmental Health, Jg. 92, H. 8, S. 1139-1149., 2019-06-04. DOI:10.1007/s00420-019-01451-2
Abstract
"Persons in lower occupational positions experience higher rates of morbidity compared to workers in higher advantaged positions. Working conditions may explain this occupational health gradient. Most studies consider either psychosocial or physical work demands at one point in time. In our study, we examine both physical and psychosocial work demands and their association with health status differentiated by job requirement level. We further distinguish between constant and changing work demands.
Using data from the first two waves of the German cohort study on work, age and health, we analyse a sample of 3644 older workers born in 1959 and 1965. We test direct and mediating effects of high physical and psychosocial work demands on functional physical and mental health. For this, we estimate a prospective path model using multiple linear regression models.
Our results show that (1) constant high physical and psychosocial work demands affect physical and mental health negatively and (2) high physical workload partly mediates the relationship between job requirement level and physical health. Moreover, at least for men, a reduction of physical and psychosocial workload improves mental health status.
Research and prevention measures currently focus particularly on psychosocial work demands. Our study shows that high physical workload is still present among older workers. Its negative health effect refers to occupational safety and health measures that take into account both the physical and psychosocial work environment as well as workers' occupational positions. " (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en)) -
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Do informational nudges alter firms' hiring behavior of older workers? (2019)
Zitatform
Homrighausen, Pia & Julia Lang (2019): Do informational nudges alter firms' hiring behavior of older workers? (IAB-Discussion Paper 23/2019), Nürnberg, 29 S.
Abstract
"Die Studie analysiert eine Informationskampagne, die zum Ziel hatte, die Vorbehalte von Firmen gegenüber Arbeitnehmern abzubauen und die Bereitschaft, ältere Arbeitslose einzustellen, zu erhöhen. Unsere Ergebnisse auf Basis umfangreicher administrativer Daten zeigen, dass die Informationskampagne, welche u.a. Plakate, Experteninterviews, Informationsbroschüren und Job-messen zum Thema beinhaltete, die Beschäftigungsrate älterer Arbeitnehmer im Durchschnitt um etwa drei Prozentpunkte erhöhte. Der Anstieg in der Beschäftigungsrate Älterer scheint jedoch weniger bedingt durch einen Anstieg der Einstellungsquote, sondern vielmehr durch eine stabilere Beschäftigung älterer Arbeitnehmer." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Alter(n)sgrechte Arbeitsbedingungen und Lebenslagen - Fiktionen und Fakten (2019)
Kistler, Ernst; Schneider, Daniela; Holler, Markus;Zitatform
Kistler, Ernst, Markus Holler & Daniela Schneider (2019): Alter(n)sgrechte Arbeitsbedingungen und Lebenslagen - Fiktionen und Fakten. In: W. Schneider & S. Stadelbacher (Hrsg.) (2019): Der Altersübergang als Neuarrangement von Arbeit und Leben : Kooperative Dienstleistungen für das Alter(n) in Vielfalt, S. 89-113. DOI:10.1007/978-3-658-21974-1_5
Abstract
"Die Lebenserwartung streut gruppenspezifisch. Die Gesundheit sowie die Erwerbsintegration nimmt bei Vielen schon vor dem Rentenalter deutlich ab. Dies erfordert neben verhaltenspräventiven Maßnahmen auch Verhältnisprävention in den Betrieben. Zwar nimmt der Anteil Älterer in den Belegschaften zu, von einem stärkeren oder zunehmenden Engagement der Betriebe für altersgerechte Arbeitsbedingungen kann aber nicht gesprochen werden. Obwohl der Anteil der Beschäftigten, die nicht daran glauben, in ihrer Tätigkeit das Regelrentenalter erreichen zu können, in den letzten Jahren deutlich abgenommen hat, sind immer noch gut ein Drittel diesbezüglich pessimistisch. Das betrifft insbesondere Beschäftigte, die aktuell bzw. schon lange unter belastenden Arbeitsbedingungen tätig sind. Dabei nehmen psychische Belastungen deutlich zu, während sich umgekehrt bei physischen Belastungen keine deutliche Abnahme feststellen lässt. Unter Beschäftigten zwischen 40 und 65 Jahren haben sich zeitliche und nervliche sowie körperliche Belastungen in den letzten Jahren erhöht. Ein anderer Befund belegt eine Verschiebung von Belastungen und Beanspruchungen durch körperlich schwere Arbeit hin zu älteren Beschäftigten. Zudem hat sich im Gegensatz zu den ab 65-Jährigen die funktionale Gesundheit der 40- bis 65-Jährigen in den letzten Jahren verschlechtert. Dies könnte Ausdruck einer gestiegenen Belastung von Älteren durch das Privat- und Berufsleben sein, z. B. durch den vollzogenen Abbau von frühzeitigen Austrittswegen aus dem Erwerbsleben. Dies verdeutlicht, dass die Erhöhung des Renteneintrittsalters mit dem Ziel eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit im höheren Alter zu erreichen, allein zu kurz greift." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Understanding older workers' decisions to participate in voluntary training opportunities (2019)
Zitatform
Lopina, Erika C., Steven G. Rogelberg & Haley Woznyi (2019): Understanding older workers' decisions to participate in voluntary training opportunities. In: Journal of personnel psychology, Jg. 18, H. 4, S. 189-200. DOI:10.1027/1866-5888/a000235
Abstract
"Age-related changes in training decisions were examined using a within-subject experimental design presenting training framing cues of topic (generativity vs. non-generativity), goal (direction: approach vs. avoidance; referent: mastery vs. performance), and structure (self-paced vs. instructor-paced). As age increased, age-related cues were hypothesized to be more strongly and positively related to the training decision. One hundred and twenty-nine participants completed a policy-capturing study and self-report survey. Age moderated the relationship between the training topic and the training decision. Contrary to the hypothesis, as age increased, the non-generativity topic (rather than the generativity topic) was more strongly and positively related to the training decision. Age did not moderate the relationship between the other training features and the training decision." (Author's abstract, © 2019 Hogrefe Verlag) ((en))
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Working later in the USA and Ireland: implications for precariously and securely employed women (2019)
Léime, Á Ní; Street, Debra;Zitatform
Léime, Á Ní & Debra Street (2019): Working later in the USA and Ireland. Implications for precariously and securely employed women. In: Ageing and society, Jg. 39, H. 10, S. 2194-2218. DOI:10.1017/S0144686X18000508
Abstract
"Policies to extend working life (EWL) assume homogeneous workers face similar choices about working longer: this may be difficult for women, workers in physically onerous jobs or in low-paid precarious employment. Work-life trajectories are gendered; women interrupt employment and pension-building to provide care. There is occupational variation in capacities to prolong working lives: physically demanding jobs cause work-related health deficits. The precariously employed cannot contribute regularly to pensions and may face age discrimination. This research provides an inter-occupational and cross-national dimension to EWL research, comparing women teachers and health-care workers in the United States of America (USA) and Republic of Ireland. It documents intra-cohort distinctions that emerge among women when considering educational opportunities and occupational tracks expressed in lifecourse trajectories and accumulated capacities for extended work. Analysis draws on interview data from ten teachers and ten health-care workers in each country, comparing the implications of EWL policies for women workers: in precarious versus secure occupations and occupations with different physical demands. It reveals work-life trajectories leading to poorer financial and health outcomes for older health-care workers, especially in the USA. Most women (regardless of occupation or country) opposed extending working life, with concerns ranging from health status and ability to work to the desire to have healthy years in retirement. The most important distinctions are between the occupational categories considered, rather than cross-national differences. Implications for national and work-place policy and research are considered." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Older workers and occupational identity in the telecommunications industry: navigating employment transitions through the life course (2019)
Zitatform
MacKenzie, Robert & Abigail Marks (2019): Older workers and occupational identity in the telecommunications industry. Navigating employment transitions through the life course. In: Work, employment and society, Jg. 33, H. 1, S. 39-55. DOI:10.1177/0950017018760212
Abstract
"The article examines the relationship between restructuring and work-based identity among older workers, exploring occupational identity, occupational community and their roles in navigating transitions in the life course. Based on working-life biographical interviews with late career and retired telecoms engineers, the article explores the role of occupational identity in dealing with change prior to and following the end of careers at BT, the UK's national telecommunications provider. Restructuring and perpetual organizational change undermined key aspects of the engineering occupational identity, inspiring many to seek alternative employment outside BT. For older workers, some seeking bridge employment in the transition to retirement, the occupational community not only served as a mechanism for finding work but also provided a sustained collective identity resource. Distinctively, the research points to a dialectical relationship between occupational identity and the navigation of change as opposed to the former simply facilitating the latter." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Late career job loss and the decision to retire (2019)
Zitatform
Merkurieva, Irina (2019): Late career job loss and the decision to retire. In: International Economic Review, Jg. 60, H. 1, S. 259-282. DOI:10.1111/iere.12352
Abstract
"This article provides an empirical analysis of the effect of involuntary job loss on the lifetime income and labor supply of older workers. I develop and estimate a dynamic programming model of retirement with savings, costly job search, and exogenous layoffs. The average cost of job loss is equivalent to one year of predisplacement earnings, 70% due to the wage reduction and 30% to the search frictions. Displaced workers on average retire 14 months earlier. Workers who approached retirement during the Great Recession will work approximately five months longer in response to the contemporaneous financial and labor market shocks." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Work stress among older employees in Germany: Effects on health and retirement age (2019)
Zitatform
Mäcken, Jana (2019): Work stress among older employees in Germany: Effects on health and retirement age. In: PLoS ONE, Jg. 14, H. 2. DOI:10.1371/journal.pone.0211487
Abstract
"Background Policy makers in aging societies aim for the extension of work lives by increasing the official retirement age. Despite these efforts, many people stop working before reaching this retirement age. The main reason for early retirement is poor health. Health in turn is influenced by exposure to the work environment. Furthermore, health and work stress are influenced by education, which may lead to different effects for the lowly and the highly educated. Objective This study examines the relationship between work stress and retirement age. It investigates whether this relationship is mediated by health and moderated by education. Three dimensions of health are taken into account: self-rated health (SRH), depressive symptoms, and high cardiovascular risk diseases (HCVR). Methods A German subsample of the longitudinal Survey of Health, Aging and Retirement in Europe (SHARE) was linked with register data of the German Public Pension Scheme (SHARE-RV). The sample followed 302 individuals aged 50 to 65 years at baseline from 2004 to 2014. The data contains information on work stress, measured by job control and effort–reward–imbalance (ERI), health, and age of retirement. Multi-group structural equation modeling was applied to analyze the direct and indirect effects of work stress on retirement age via health. Work stress was lagged so that it temporally preceded health and retirement age. Results Lower job control and poorer SRH lead to a lower retirement age. Health does not operate as a mediator in the relationship between work stress and retirement age. Education moderates the relationship between work stress and health: high ERI leads to better SRH and better physical health of higher educated persons. Low job control increases the risk of depressive symptoms for persons with less education. Conclusions Improving stressful working conditions, particularly improving job control, can prolong the working lives of employees and postpone retirement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Mehr als ein gesetzlicher Auftrag (2019)
Pauscha, Kerstin;Zitatform
Pauscha, Kerstin (2019): Mehr als ein gesetzlicher Auftrag. In: Gute Arbeit, Jg. 31, H. 5, S. 21-24.
Abstract
"Der Arbeits- und Gesundheitsschutz nach Recht und Gesetz ist die erste und beste Grundlage für alter(n)sgerechte Arbeit. Die Minderung der psychischen Belastungen ist dabei ein zentraler Punkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Die Bedeutung von Institutionen für die Weiterbildung Älterer: Eine vergleichende Studie erwerbsbezogener Weiterbildungsteilnahme in Europa (2019)
Zitatform
Philipps, Veronika (2019): Die Bedeutung von Institutionen für die Weiterbildung Älterer. Eine vergleichende Studie erwerbsbezogener Weiterbildungsteilnahme in Europa. (Research), Wiesbaden: Springer VS, 281 S. DOI:10.1007/978-3-658-28004-8
Abstract
"Veronika Philipps untersucht in ihrer empirischen Studie, welche Institutionen die Länderunterschiede in Europa bei den relativen Nachteilen Älterer in der erwerbsbezogenen Weiterbildung erklären. Die Befunde unterstreichen die hohe Bedeutung von Arbeitsmarkt- und Bildungsinstitutionen für die Weiterbildungsbeteiligung von Personen in der späten Erwerbsphase, insbesondere weitreichende staatliche und betriebliche Weiterbildungsstrukturen sowie ein duales Berufsausbildungssystem. Damit werden neue Erkenntnisse zur in der Weiterbildung unterrepräsentierten Gruppe der Älteren gewonnen, indem das Verfahren der Qualitative Comparative Analysis zur Analyse der Wirkung von Kombinationen von Institutionen genutzt wird.
Der Inhalt:
Strukturelle und institutionelle Bedingungen der Weiterbildungsteilnahme
Theoretische Perspektiven auf Weiterbildung und altersbezogene Unterschiede
Überblick über weiterbildungsrelevante institutionelle Faktoren in Europa
Länderspezifische relative Nachteile Älterer in der Weiterbildung" (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Arbeitsfähig bis ins Rentenalter: Wie können Produktionsunternehmen ihre älteren Mitarbeitenden in Einfacharbeit dabei unterstützen? (2019)
Zitatform
Reber, Melanie & Anne Jansen (2019): Arbeitsfähig bis ins Rentenalter: Wie können Produktionsunternehmen ihre älteren Mitarbeitenden in Einfacharbeit dabei unterstützen? In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 28, H. 2, S. 149-175. DOI:10.1515/arbeit-2019-0010
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Literaturhinweis
Gesund und motiviert älter werden (2019)
Szymanski, Hans;Zitatform
Szymanski, Hans (2019): Gesund und motiviert älter werden. In: Gute Arbeit, Jg. 31, H. 5, S. 12-16.
Abstract
"Der demografische Wandel ist ein Faktum. Die Unternehmen suchen nach Wegen, langjährige Fachkräfte gesund im Unternehmen zu halten. Diese sollen zudem ihr Wissen mit den Nachwuchskräften teilen. Wichtige Faktoren dabei sind Beteiligung, Wertschätzung und alternsgerechte Arbeitsgestaltung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Health, cognition and work capacity beyond the age of 50: international evidence on the extensive and intensive margin of work (2019)
Zitatform
Vandenberghe, Vincent (2019): Health, cognition and work capacity beyond the age of 50. International evidence on the extensive and intensive margin of work. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 295), Maastricht, 42 S.
Abstract
"The rising cost of old-age dependency in Europe and elsewhere invariably leads to reforms aimed at raising the effective age or retirement. But do older individuals have the health/cognitive capacity to work longer? Following Cutler et al. (2012), this paper asks how much older individuals could work if they worked as much as their younger (50-54) counterparts in similar health/with equal cognitive performance. Contrary to existing papers, this one uses international, European, comparable panel evidence available in the Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE). It considers both physical health and cognition; and health consists of subjective and objective measures. Also, it examines the extensive and intensive margins of work (employment and hours): existing papers only consider the former. Results are essentially fivefold. First, declines in health significantly affect employment. Second, the impact on hours is statistical significant but of much smaller magnitude. People suffering from ill health rarely adjust hours; they rather stop working altogether. Third, cognition is not fundamentally affected by ageing, and it adds little to our capacity to predict how work capacity evolves with age. Fourth, identification issues exist and must be addressed. They comprise unobserved heterogeneity across respondents, justification bias or proxying/measurement errors regarding health. Finally, declining health/cognition explain at most 31% of the actual labour supply reduction between 50 and 70. This confirms the existence of a, currently largely underused, work capacity among older individuals." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Frauen und Männer in der zweiten Lebenshälfte - Älterwerden im sozialen Wandel: Zentrale Befunde des Deutschen Alterssurveys (DEAS) 1996 bis 2017 (2019)
Vogel, Claudia; Wettstein, Markus; Tesch-Römer, Clemens;Zitatform
Vogel, Claudia, Markus Wettstein & Clemens Tesch-Römer (2019): Frauen und Männer in der zweiten Lebenshälfte - Älterwerden im sozialen Wandel. Zentrale Befunde des Deutschen Alterssurveys (DEAS) 1996 bis 2017. Berlin, 40 S.
Abstract
"Der Deutsche Alterssurvey (DEAS) wird seit 1996 regelmäßig durchgeführt. Die repräsentative Langzeitstudie erhebt Daten zu den Lebensverhältnissen der Menschen im mittleren und höheren Erwachsenenalter (ab 40 Jahre und älter). Die Untersuchung zeigt, wie sich die Lebenssituation älterer Menschen über die Zeit entwickelt und verändert hat. Die Erkenntnisse zur zweiten Lebenshälfte werden regelmäßig veröffentlicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Ältere am Arbeitsmarkt: Eine stabile Beschäftigung vor dem Rentenalter begünstigt die Weiterarbeit (2019)
Zitatform
Westermeier, Christian (2019): Ältere am Arbeitsmarkt: Eine stabile Beschäftigung vor dem Rentenalter begünstigt die Weiterarbeit. (IAB-Kurzbericht 15/2019), Nürnberg, 12 S.
Abstract
"In den letzten Jahren ist die Erwerbstätigkeit von Älteren in Deutschland deutlich gestiegen. Gesetzesänderungen zur Verlängerung der Lebensarbeitszeit und zur Flexibilisierung des Rentenübergangs flankieren diesen Trend. Der Autor untersucht, wie sich die Erwerbsarbeit nach der Regelaltersgrenze in den vergangenen Jahren entwickelt hat und ob es einen messbaren Zusammenhang zwischen den Erwerbsmustern vor dem gesetzlichen Renteneintrittsalter 65+ und der Beschäftigung danach gibt. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Beschäftigung von Älteren kurz nach dem Renteneintrittsalter von der Geburtskohorte 1945 bis zu der von 1950 in absoluten Zahlen verdoppelt hat. Relativ zur Kohortengröße ist sie um 3 Prozentpunkte auf zuletzt 14 Prozent gestiegen. Dabei gibt es nach Art und Umfang der Erwerbsarbeit kaum Unterschiede zwischen Frauen und Männern oder zwischen Ost- und Westdeutschen, obwohl sich die Erwerbsbiografien dieser Gruppen vor dem Renteneintritt deutlich unterscheiden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Vorhergesagte Wahrscheinlichkeiten eines Arbeitgeberwechsels von Personen im Alter von 58 bis 65+ Jahren, die tatsächlich über das gesetzliche Rentenalter hinaus beschäftigt bleiben nach Branchen
- Erwerbsstatus von Älteren sechs Monate nach Erreichen des gesetzlichen Renteneintrittsalters 65+ in West- und Ostdeutschland
- Zahl der abhängig Beschäftigten sechs Monate nach Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze 65+ sowie deren Anteil an allen gemeldeten Personen in der Sozialversicherung nach Geschlecht
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Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen (2018)
Althoff, Jörg; Moczall, Andreas; Möller, Joachim; Anger, Silke ; Osiander, Christopher ; Bossler, Mario ; Rauch, Angela ; Brücker, Herbert ; Reichelt, Malte ; Dummert, Sandra ; Reims, Nancy ; Gürtzgen, Nicole ; Rhein, Thomas; Hohendanner, Christian ; Rothe, Thomas ; Kaufmann, Klara; Schwengler, Barbara; Kruppe, Thomas ; Seibert, Holger; Kupka, Peter ; Sirries, Steffen; Ramos Lobato, Philipp; Sperber, Carina; Matthes, Britta ; Stüber, Heiko ; Bauer, Frank; Sujata, Uwe; Dietrich, Hans ; Vallizadeh, Ehsan ; Haller, Peter; Vicari, Basha ; Konle-Seidl, Regina ; Walwei, Ulrich ; Lietzmann, Torsten ; Weber, Enzo ; Kubis, Alexander; Ludewig, Oliver ; Fuchs, Johann ; Bruckmeier, Kerstin ; Jahn, Elke ; Zika, Gerd ; Wolff, Joachim;Zitatform
Althoff, Jörg, Silke Anger, Frank Bauer, Mario Bossler, Kerstin Bruckmeier, Herbert Brücker, Hans Dietrich, Sandra Dummert, Johann Fuchs, Nicole Gürtzgen, Peter Haller, Christian Hohendanner, Elke Jahn, Klara Kaufmann, Regina Konle-Seidl, Thomas Kruppe, Alexander Kubis, Peter Kupka, Torsten Lietzmann, Philipp Ramos Lobato, Oliver Ludewig, Britta Matthes, Andreas Moczall, Joachim Möller, Christopher Osiander, Angela Rauch, Malte Reichelt, Nancy Reims, Thomas Rhein, Thomas Rothe, Barbara Schwengler, Holger Seibert, Steffen Sirries, Carina Sperber, Heiko Stüber, Uwe Sujata, Ehsan Vallizadeh, Basha Vicari, Ulrich Walwei, Enzo Weber, Gerd Zika & Joachim Wolff (2018): Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen. Nürnberg, 43 S.
Abstract
"Die hiesige Arbeitsmarktentwicklung ist nicht nur im Zeitvergleich bemerkenswert. Aus einer international vergleichenden Perspektive zeigt sich ebenfalls eine beachtliche Erfolgsgeschichte. Gleichwohl bestehen auch Schwachstellen und Risiken. So ist die Vererbung von schlechten Bildungs- und Arbeitsmarktchancen hierzulande stark ausgeprägt. Und als exportorientierte Volkswirtschaft kann sich Deutschland nicht von internationalen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen abkoppeln.
Die deutsche Arbeitsmarktpolitik steht zudem aus anderen Gründen vor großen Herausforderungen. Insbesondere gilt es, die Arbeit in der digitalisierten Welt zu gestalten, die Langzeitarbeitslosigkeit weiter abzubauen, die Aufstiegsmobilität zu verbessern, den Fachkräftebedarf zu sichern und Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten zu fördern.
In der neu aufgelegten und erweiterten IAB-Broschüre 'Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen' werden Ergebnisse aus der Forschungsarbeit des IAB zusammengefasst. Neben einer Standortbestimmung für den deutschen Arbeitsmarkt auch im internationalen Kontext gibt sie einen Überblick zu den Themen Struktur der Beschäftigung, Fachkräftesicherung, Arbeitslosigkeit und Leistungsbezug, Bildung und Beruf sowie zu arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)Beteiligte aus dem IAB
Moczall, Andreas; Möller, Joachim; Anger, Silke ; Osiander, Christopher ; Bossler, Mario ; Rauch, Angela ; Brücker, Herbert ; Reichelt, Malte ; Dummert, Sandra ; Reims, Nancy ; Gürtzgen, Nicole ; Hohendanner, Christian ; Schwengler, Barbara; Seibert, Holger; Ramos Lobato, Philipp; Sperber, Carina; Matthes, Britta ; Bauer, Frank; Sujata, Uwe; Dietrich, Hans ; Vicari, Basha ; Konle-Seidl, Regina ; Walwei, Ulrich ; Lietzmann, Torsten ; Weber, Enzo ; Kubis, Alexander; Ludewig, Oliver ; Bruckmeier, Kerstin ; Jahn, Elke ; Zika, Gerd ; Wolff, Joachim; -
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Alter(n)sgerechte Arbeitsgestaltung: Ziele, Orientierungen und Erfolgsfaktoren bei betrieblichen Gestaltungsprojekten (2018)
Anlauft, Wolfgang;Zitatform
Anlauft, Wolfgang (2018): Alter(n)sgerechte Arbeitsgestaltung: Ziele, Orientierungen und Erfolgsfaktoren bei betrieblichen Gestaltungsprojekten. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 71, H. 1, S. 66-70. DOI:10.5771/0342-300X-2018-1-66
Abstract
"Seit mehr als 15 Jahren steigt das Durchschnittsalter der Beschäftigten. Dieser Prozess wird auch in den nächsten zehn Jahren anhalten. Gleichzeitig weisen Arbeitsbedingungen ein erhebliches Potenzial alter(n)skritischer Bedingungen auf. Betriebe müssen unter diesen Bedingungen sowohl präventiv (durch die Schaffung von Bedingungen für ein gesundes und kompetentes Älterwerden in Beschäftigung) als auch kurativ (durch spezielle Regelungen für Mitarbeiter mit eingeschränkter Leistungsfähigkeit) agieren. Der Beitrag beschreibt ein exemplarisches Vorgehen von der Analyse bis zur Gestaltung von Arbeitsbedingungen. Aus einem breiten Fundus von Gestaltungserfahrungen werden dabei Herausforderungen, Orientierungen, Widersprüche und Erfolgsfaktoren im Veränderungsprozess reflektiert. Ausführlich wird dabei die Rolle von Beschäftigtenbeteiligung und Mitbestimmung reflektiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Unemployment among younger and older individuals: does conventional data about unemployment tell us the whole story? (2018)
Zitatform
Axelrad, Hila, Miki Malul & Israel Luski (2018): Unemployment among younger and older individuals. Does conventional data about unemployment tell us the whole story? In: Journal for labour market research, Jg. 52, S. 1-12. DOI:10.1186/s12651-018-0237-9
Abstract
"In this research we show that workers aged 30 - 44 were significantly more likely than those aged 45 - 59 to find a job a year after being unemployed. The main contribution is demonstrating empirically that since older workers' difficulties are related to their age, while for younger individuals the difficulties are more related to the business cycle, policy makers must devise different programs to address unemployment among young and older individuals. The solution to youth unemployment is the creation of more jobs, and combining differential minimum wage levels and earned income tax credits might improve the rate of employment for older individuals." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))
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Altern in Betrieb. Alterung und Alter(n)smanagement in kleineren und mittleren Unternehmen: vom Einzelfall zur professionalisierten Systematik (2018)
Zitatform
Bellmann, Lutz, Sebastian Brandl, Sandra Dummert, Peter Guggemos, Ute Leber & Ingo Matuschek (2018): Altern in Betrieb. Alterung und Alter(n)smanagement in kleineren und mittleren Unternehmen. Vom Einzelfall zur professionalisierten Systematik. (Hans-Böckler-Stiftung. Study 393), Düsseldorf, 376 S.
Abstract
"Debatte und empirische Erkenntnisse zum betrieblichen Umgang mit der alternden Erwerbsbevölkerung sind disparat. Die Ergebnisse des Projekts 'Einstellung und (Weiter)Beschäftigung Älterer in der Chemischen Industrie' zeigen, das einzelfallorientierte Problemlösungen vor systemisch-professionalisierten Ansätzen (noch) dominieren. Professionalisierung verläuft durchaus unstet. Positiv wirken Informationen, Vernetzung, Weiterbildung zu Demografie-Instrumenten und eine systemisch-proaktive Personalentwicklung. Demografie- bzw. Lebensphasentarifverträge rahmen, brauchen aber eigene Bottom-up-Prozesse in den Betrieben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Konstanz altersgerechter Maßnahmen trotz steigender Beschäftigung Älterer (2018)
Zitatform
Bellmann, Lutz, Sandra Dummert & Ute Leber (2018): Konstanz altersgerechter Maßnahmen trotz steigender Beschäftigung Älterer. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 71, H. 1, S. 20-27., 2017-10-31. DOI:10.5771/0342-300X-2018-1-20
Abstract
"Die Anzahl älterer Beschäftigter in den deutschen Betrieben hat in den letzten Jahren zugenommen. Um die Beschäftigungsfähigkeit bis zum Eintritt in den Ruhestand aufrechtzuerhalten, können Betriebe personalpolitische Maßnahmen wie die Weiterbildung oder die Gesundheitsförderung durchführen. Der Beitrag untersucht die Verbreitung solcher Instrumente in der betrieblichen Praxis und ihre Entwicklung im Zeitverlauf. Datenbasis hierfür sind das IAB-Betriebspanel, eine repräsentative Befragung von Betrieben aller Branchen und Größen, sowie eine spezielle Befragung von Betrieben der Chemieindustrie. Es zeigt sich, dass die steigende Beschäftigung Älterer nicht mit einem verstärkten Einsatz altersgerechter Maßnahmen einhergeht. Betriebe scheinen allgemeine Lösungen, die sich an die gesamte Belegschaft richten, gegenüber altersspezifischen Maßnahmen vorzuziehen. Im Branchenvergleich ist zu erkennen, dass die Betriebe der Chemieindustrie in Hinsicht auf die Durchführung von Maßnahmen zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit überdurchschnittlich aktiv sind. Aufgrund der hier bestehenden Demografie-Tarifverträge kann der Chemiesektor als Vorreiterbranche betrachtet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Nur eine Minderheit der Betriebe führt spezifische Personalmaßnahmen für Ältere durch (Serie "Leben und Arbeiten in der Zukunft") (2018)
Zitatform
Bellmann, Lutz, Sandra Dummert & Ute Leber (2018): Nur eine Minderheit der Betriebe führt spezifische Personalmaßnahmen für Ältere durch (Serie "Leben und Arbeiten in der Zukunft"). In: IAB-Forum H. 08.10.2018, o. Sz., 2018-09-28.
Abstract
"Der demografische Wandel ist mittlerweile auch in den Betrieben angekommen. Nach Daten der Bundesagentur für Arbeit gab es im Jahr 2017 gut sechs Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Alter von 55 bis unter 65 Jahren; und damit mehr als doppelt so viele wie im Jahr 2000. Aber geht die steigende Beschäftigung Älterer in den deutschen Unternehmen auch mit einem verstärkten Einsatz altersspezifischer Personalmaßnahmen einher? Aufschluss hierüber geben die aktuellen Daten des IAB-Betriebspanels." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Vom Einzelfall zum systematischen Alter(n)smanagement in KMU (2018)
Brandl, Sebastian; Guggemos, Peter; Matuschek, Ingo;Zitatform
Brandl, Sebastian, Peter Guggemos & Ingo Matuschek (2018): Vom Einzelfall zum systematischen Alter(n)smanagement in KMU. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 71, H. 1, S. 51-58. DOI:10.5771/0342-300X-2018-1-51
Abstract
"Der demografische Wandel ist in den Betrieben heute Realität. Ein frühes Ausscheiden älterer Beschäftigter ist (v. a. wegen des Auslaufens der geförderten Altersteilzeit) seltener möglich, und die Rekrutierung Jüngerer wird schwieriger. Zugleich ist eine verlängerte Lebensarbeitszeit eine Herausforderung. Belastungen können mit zunehmendem Alter schwieriger kompensiert werden. Das ruft nach innovativen, alter(n)sgerechten Lösungen. Dafür müssen Betriebe Formate entwickeln, die den veränderten Belegschaften Rechnung tragen. Jedoch zeigt etwa das IAB-Betriebspanel, dass trotz eines hohen Problembewusstseins seit Jahren konstant nur wenige betriebliche Aktivitäten zu verzeichnen sind. Dabei bieten die Tarifvertragsparteien und Initiativen wie INQA hierfür Vereinbarungen und Instrumente an. Demografietarifverträge zielen darauf, den Betrieben einen Anstoß für eine betriebsspezifische Problembearbeitung zu geben. Wie kleine und mittlere Betriebe mit dem steigenden Problemdruck umgehen, welche Lösungen sie implementieren und wovon diese abhängen, und ob KMU ein systematisches Alternsmanagement entwickeln, behandelt der Beitrag auf Grundlage von zwölf Betriebsfallstudien." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Kosten der doppelten Haltelinie (2018)
Zitatform
Börsch-Supan, Axel & Johannes Rausch (2018): Die Kosten der doppelten Haltelinie. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 71, H. 9, S. 23-30.
Abstract
"Im Koalitionsvertrag vom 14. März 2018 wird angekündigt, die Leistungen und Beiträge der Gesetzlichen Rentenversicherung durch eine sogenannte 'doppelte Haltelinie' festzuschreiben. Konkret soll das Netto-Standardrentenniveau vor Steuern nicht unter 48% absinken und gleichzeitig der Beitragssatz nicht über 20% ansteigen. Diese Haltelinien sollen zunächst bis 2025 gelten. Da in dieser Zeit die Zahl der Rentenempfänger stark steigen wird, wird eine Finanzierungslücke entstehen. Hierzu sagt der Koalitionsvertrag, dass deren Finanzierung 'bei Bedarf durch Steuermittel sicher[zu]stellen' ist. Axel Börsch-Supan und Johannes Rausch, Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik, München, quantifizieren in ihrem Artikel den entsprechenden Finanzierungsbedarf und rechnen ihn in Mehrwertsteuerpunkte um. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass der Finanzierungsbedarf bis 2025 relativ gering ist, sich dann jedoch dramatisch erhöht. Allein in den folgenden fünf Jahren bis 2030 müsste die Mehrwertsteuer über den normalen Bundeszuschuss hinaus um ca. 3 Prozentpunkte angehoben werden, langfristig sogar um zwischen 6 und 7 Prozentpunkte. Auch Alternativen sind teuer. Würde man die Fixierung von Rentenniveau und Beitragssatz durch eine Erhöhung des Regelrenteneintrittsalters kompensieren, müsste dieses bis 2030 auf 69 und bis 2045 auf 71 Jahre angehoben werden. Verzichtet man auf die Haltelinie beim Beitragssatz, bedeutet die Einhaltung der anderen Haltelinie einen Beitragssatzanstieg um das Doppelte der jetzt avisierten Erhöhung. Deshalb kann nur ein intelligenter Mix der in der umlagefinanzierten Rentenversicherung zur Verfügung stehenden Stellschrauben den dramatischen Anstieg einzelner Parameter der Gesetzlichen Rentenversicherung verhindern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Protecting older workers' employability: a survey study of the role of transformational leadership (2018)
Zitatform
Böttcher, Katrin, Anne-Grit Albrecht, Laura Venz & Jörg Felfe (2018): Protecting older workers' employability. A survey study of the role of transformational leadership. In: German journal of human resource management, Jg. 32, H. 2, S. 120-148. DOI:10.1177/2397002218763001
Abstract
"Demographic and labour market changes increase the need to enhance the employability of employees across all ages. The purpose of this study is to explore the role of transformational leadership in employees' employability. While we hypothesised that age is negatively related to perceived internal and external employability, we expected a positive relationship for transformational leadership, and that transformational leadership would moderate the relationship between age and employability. Hypotheses were tested using a sample of 1006 employees in the German automotive industry. Results show age to be negatively related to internal and external employability, with both relationships being comparably strong. Transformational leadership was positively related to internal and external employability, with the relationship with internal employability being stronger. Moreover, transformational leadership buffered the negative relationship between age and internal employability. These results suggest that transformational leadership is crucial in protecting lifetime employability and that it should be promoted." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Karriere 50plus - neue Perspektiven schaffen: erste Ergebnisse einer qualitativen Branchenerhebung (2018)
Debler, Christiane; Schlegel, Ute; Leunig, Cornelia; Osterwald, Julia;Zitatform
Debler, Christiane, Cornelia Leunig, Julia Osterwald & Ute Schlegel (2018): Karriere 50plus - neue Perspektiven schaffen. Erste Ergebnisse einer qualitativen Branchenerhebung. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 71, H. 1, S. 59-65. DOI:10.5771/0342-300X-2018-1-59
Abstract
"Die Personalentwicklung braucht Konzepte, um dem demografischen Wandel gerecht zu werden. Unternehmen werden die vorhandenen Potenziale stärker sichern und erfahrene sowie gut ausgebildete Beschäftigte in den Fokus nehmen müssen. In einer auf qualitative Befragungen gestützten Analyse, über deren ersten Ergebnisse in diesem Beitrag berichtet wird, wurde die Arbeits- und Lebenssituation Beschäftigter der chemischen Industrie im Alter von über 50 Jahren untersucht. Betrachtet wurden ihre Entwicklungschancen und potenziellen Karrieremöglichkeiten bis zum Ausstieg aus dem Berufsleben. Dabei wurde deutlich, was Unternehmen leisten müssten, um die Beschäftigungsfähigkeit über die gesamte Lebensarbeitszeit zu sichern. Veränderungswünsche und berufliche Ziele stoßen auf noch unzureichende betriebliche Angebote. Voraussetzung für eine Veränderung ist Offenheit im Umgang mit diesem Thema, die Sensibilisierungbeider Sozialpartner im Unternehmen für neue Modelle von Berufslaufbahnen ab 50 Jahren und die Schaffung entsprechender Experimentierräume." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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- Wissenschaft / Politik und Praxis
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