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Dossier

matching – Suchprozesse am Arbeitsmarkt

Offene Stellen bei gleichzeitiger Arbeitslosigkeit - was Arbeitsmarkttheorien u. a. mit "unvollkommener Information" begründen, ist für Unternehmen und Arbeitsuchende oft nur schwer nachzuvollziehen: Unternehmen können freie Stellen nicht besetzen, trotzdem finden Arbeitsuchende nur schwer den passenden Job. Wie gestalten sich die Suchprozesse bei Unternehmen und Arbeitsuchenden, welche Konzessionen sind beide Seiten bereit einzugehen, wie lässt sich das "matching" verbessern?
Diese Infoplattform bietet wissenschaftliche Literatur zur theoretischen und empirischen Auseinandersetzung mit dem Thema.

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im Aspekt "offene Stellen, Dauer der Stellenbesetzung"
  • Literaturhinweis

    Using internet data to analyse the labour market: a methodological enquiry (2014)

    Kureková, Lucia Mýtna ; Thum, Anna-Elisabeth; Beblavý, Miroslav ;

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    Kureková, Lucia Mýtna, Miroslav Beblavý & Anna-Elisabeth Thum (2014): Using internet data to analyse the labour market. A methodological enquiry. (IZA discussion paper 8555), Bonn, 25 S.

    Abstract

    "With the growth of the Internet, online job portals have become an important medium for job matching. This paper focuses on methodological issues arising from the usage of online job vacancy data and voluntary web-based surveys to analyse the labour market. In addition to providing a comprehensive review of the literature based on online data, we highlight the advantages and possible disadvantages of using online data and suggest strategies for overcoming selected methodological issues. We underline the difficulties in adjusting for representativeness of online job vacancies, but nevertheless argue that this rich source of data should be exploited." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Internet-based employer search and vacancy duration: evidence from Finland (2014)

    Nivalainen, Henna;

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    Nivalainen, Henna (2014): Internet-based employer search and vacancy duration. Evidence from Finland. In: Labour, Jg. 28, H. 1, S. 112-140. DOI:10.1111/labr.12027

    Abstract

    "This study investigates the effect of the introduction of the public employment agency's Internet-based service on the duration of employer search. The analysis exploits the introduction of a web-based service by the Finnish Employment Agency in October 2002. The results, based on information on job vacancies announced via the public employment agency between 2002 and 2003, indicate that the introduction of the web service, in general, shortened the duration of employer search. However, we find that the introduction of the web-based service shortened the average duration of vacancies in some regions but not in others. In addition, employers in urban areas were more likely to benefit from the introduction of the online service." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Inefficient hiring in entry-level labor markets (2014)

    Pallais, Amanda;

    Zitatform

    Pallais, Amanda (2014): Inefficient hiring in entry-level labor markets. In: The American Economic Review, Jg. 104, H. 11, S. 3565-3599. DOI:10.1257/aer.104.11.3565

    Abstract

    "Hiring inexperienced workers generates information about their abilities. If this information is public, workers obtain its benefits. If workers cannot compensate firms for hiring them, firms will hire too few inexperienced workers. I determine the effects of hiring workers and revealing more information about their abilities through a field experiment in an online marketplace. I hired 952 randomly-selected workers, giving them either detailed or coarse public evaluations. Both hiring workers and providing more detailed evaluations substantially improved workers' subsequent employment outcomes. Under plausible assumptions, the experiment's market-level benefits exceeded its cost, suggesting that some experimental workers had been inefficiently unemployed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Stellenbesetzungsprozesse am deutschen Arbeitsmarkt: Schwierigkeiten und die besondere Bedeutung sozialer Netzwerke (2014)

    Rebien, Martina;

    Zitatform

    Rebien, Martina (2014): Stellenbesetzungsprozesse am deutschen Arbeitsmarkt. Schwierigkeiten und die besondere Bedeutung sozialer Netzwerke. (IAB-Bibliothek 349), Bielefeld: Bertelsmann, 137 S. DOI:10.3278/300855w

    Abstract

    "Was zeichnet schwierige Stellenbesetzungen bei der betrieblichen Personalsuche aus? Welche Rolle spielen dabei soziale Netzwerke - also Freunde, Verwandte und andere persönliche Kontakte? Sind Jobs, die über soziale Netzwerke gefunden wurden, tatsächlich 'bessere' Jobs? Und welche Vorteile haben Betriebe, die ihr Personal über soziale Netzwerke rekrutieren? Diesen Fragen geht Martina Rebien in ihrer Dissertationsschrift nach. Sie legt dar, dass einige gängige Annahmen über Schwierigkeiten bei der Stellenbesetzung und über die Bedeutung sozialer Netzwerke am Arbeitsmarkt einer tieferen empirischen Überprüfung nicht standhalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Success and failure in the operational recruitment process: contrasting the outcomes of search (2014)

    Rebien, Martina; Kubis, Alexander; Müller, Anne;

    Zitatform

    Rebien, Martina, Alexander Kubis & Anne Müller (2014): Success and failure in the operational recruitment process. Contrasting the outcomes of search. (IAB-Discussion Paper 07/2014), Nürnberg, 19 S.

    Abstract

    "In der Theorie sollte jede offene Stelle über kurz oder lang durch eine geeignete Arbeitskraft besetzt werden. Aus empirischer Sicht zeigt sich jedoch, dass offene Stellen unbesetzt bleiben, wenn Firmen die Suche nach einem geeigneten Kandidaten aufgeben.
    Die IAB-Stellenerhebung (IAB-SE) ist eine repräsentative Betriebsbefragung zu offenen Stellen und Stellenbesetzungsprozessen in Deutschland. Sie bietet Informationen sowohl zu aktuellen Stellenbesetzungen als auch zu erfolgloser Bewerbersuche. Die Analyse stützt sich dabei auf eine binäre abhängige Variable die für einen bestimmten Betrieb die erfolgreiche und nicht erfolgreiche Personalsuche identifiziert (Abbruchwahrscheinlichkeit).
    Unsere Ergebnisse zeigen, dass eine längere Dauer der Personalsuche zu einer höheren Wahrscheinlichkeit von Abbrüchen führt. Zudem wird deutlich, dass ein Abbruch der Personalsuche stark mit den Anforderungen, die ein Kandidat für die offene Stelle aufweisen muss und der Art und Weise wie die Personalsuche organisiert ist, zusammenhängt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kubis, Alexander; Müller, Anne;
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  • Literaturhinweis

    Match efficiency and firms' hiring standards (2014)

    Sedláček, Petr ;

    Zitatform

    Sedláček, Petr (2014): Match efficiency and firms' hiring standards. In: Journal of monetary economics, Jg. 62, H. March, S. 123-133. DOI:10.1016/j.jmoneco.2013.10.001

    Abstract

    "During the last recession, new hires were lower than what would be predicted by a standard matching function and the observed ratio of searching workers and firms. This paper first estimates U.S. match efficiency as an exogenous residual in the matching function using a simple search and matching model. It finds match efficiency to be pro-cyclical and to account for about 1/4 of unemployment increases during the most severe recessions. Second, this paper proposes a model with endogenous separations and firing costs that endogenizes match efficiency, which is driven by firms' hiring standards. The model can explain almost 1/2 of the variation in the initial estimate of match efficiency." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Active labour-market policies in Germany: do regional labour markets benefit? (2014)

    Wapler, Rüdiger; Werner, Daniel; Wolf, Katja ;

    Zitatform

    Wapler, Rüdiger, Daniel Werner & Katja Wolf (2014): Active labour-market policies in Germany. Do regional labour markets benefit? (IAB-Discussion Paper 28/2014), Nürnberg, 52 S.

    Abstract

    "Aktive Arbeitsmarktpolitik (AAMP) beeinflusst nicht nur den Arbeitsmarkterfolg der Teilnehmer sondern kann durch indirekte Effekte auch den Arbeitsmarkterfolg von Nichtteilnehmern beeinflussen. Auch wenn AAMP eine positive Wirkung auf die Teilnehmer hat, kann somit nicht geschlussfolgert werden, dass der Einsatz von AAMP mit einer allgemeinen Verbesserung der Arbeitsmarktsituation einhergeht. Diese Arbeit beschäftigt sich daher mit der Frage, ob es durch den Einsatz von AAMP gelingt, den Matching-Prozess zwischen Arbeitsuchenden und offenen Stellen zu verbessern und somit die Gesamtzahl der Übergänge aus Arbeitsuche in Beschäftigung zu erhöhen. Untersucht wird dies auf Ebene der Agenturen für Arbeit für den Zeitraum 2006 bis 2010 für Arbeitsuchende (Arbeitslose und Maßnahmeteilnehmer) im Rechtskreis Sozialgesetzbuch III (SGB III). Aus mikroökonomischen Evaluationsstudien ist bekannt, dass die Sucheffektivität der Teilnehmer während der Maßnahme aufgrund des Einbindungseffekts niedrig ist, gegen Ende der Maßnahme aber ansteigt. Im Gegensatz zu bisherigen Studien berücksichtigen wir dies in unseren Analysen und unterscheiden zwischen aktuellen und ehemaligen Maßnahmeteilnehmern. Wie unsere Ergebnisse auf Basis einer erweiterten Matching-Funktion zeigen, ist der Einbindungseffekt auch auf der regionalen Ebene zu beobachten. Eine höhere Sucheffektivität durch die Teilnahme an einer Maßnahme wird auf regionaler Ebene jedoch nicht (vollständig) durch mögliche indirekte Effekte auf die Nichtteilnehmer überlagert. Ein höherer Anteil von ehemaligen Maßnahmeteilnehmern unter den Arbeitssuchenden geht mit einem Anstieg der Übergänge aus Arbeitslosigkeit in Beschäftigung einher. Wie diese Ergebnisse verdeutlichen, verbessert der Einsatz von AAMP den regionalen Matching-Prozess. Dieser Effekt variiert deutlich zwischen verschiedenen Arten von Maßnahmen. Positive Effekte zeigen sich für den Anteil ehemaliger Teilnehmer im Fall des Eingliederungszuschusses und Maßnahmen zur Förderung der beruflichen Weiterbildung, die länger als sechs Monate dauern, sowie für Teilnehmer an betrieblichen Trainingsmaßnahmen. Weiterhin zeigen unsere Ergebnisse, dass der Effekt der verschiedenen Maßnahmen teils von der regionalen Arbeitsmarktsituation beeinflusst wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wapler, Rüdiger; Wolf, Katja ;
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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel Sachsen-Anhalt: Ergebnisse der achtzehnten Welle 2013 (2014)

    Abstract

    "Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) führt seit 1996 jährlich eine Arbeitgeberbefragung in den Betrieben Sachsen-Anhalts durch. Im Jahr 2013 fand diese Befragung zum 18. Mal statt. Für Auswertungen in Sachsen-Anhalt lag für die Befragungswelle 2013 eine repräsentative Stichprobe von 1.022 Betrieben vor.
    Die Ergebnisse:
    Leichte Verringerung der Zahl der Betriebe und kein weiterer Anstieg der Beschäftigung,
    Zunahme von Arbeitnehmerkündigungen,
    Weiterhin hohe qualifikatorische Anforderungen an die Beschäftigten,
    Atypische Beschäftigung verbleibt auf Vorjahresniveau,
    Weiterer Rückgang des Fachkräftebedarfs, leichte Entspannung bei Stellenbesetzung,
    Einstellungen mit Kompromissen erleichterten den Betrieben Deckung des Fachkräftebedarfs,
    Seit drei Jahren gestiegene Ausbildungsbeteiligung der Betriebe,
    Jugendliche ohne Schulabschluss mit nur geringen Chancen auf einen Ausbildungsplatz,
    Übernahmequote weiterhin auf hohem Niveau,
    Geringere Weiterbildungsbeteiligung der Betriebe und rückläufige Weiterbildungsquote,
    Keine Verringerung des Produktivitätsabstands zu Westdeutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Do employers discriminate less if vacancies are difficult to fill?: evidence from a field experiment (2013)

    Baert, Stijn ; Vandamme, Cora; Cockx, Bart ; Gheyle, Niels;

    Zitatform

    Baert, Stijn, Bart Cockx, Niels Gheyle & Cora Vandamme (2013): Do employers discriminate less if vacancies are difficult to fill? Evidence from a field experiment. (CESifo working paper 4093), München, 28 S.

    Abstract

    "We empirically test the relationship between hiring discrimination and labour market tightness at the level of the occupation. To this end, we conduct a correspondence test in the youth labour market. In line with theoretical expectations, we find that, compared to natives, candidates with a foreign sounding name are equally often invited to a job interview if they apply for occupations for which vacancies are difficult to fill, but they have to send twice as many applications for occupations for which labour market tightness is low. Our findings are robust against various sensitivity checks." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Mismatch unemployment: evidence from Germany 2000-2010 (2013)

    Bauer, Anja ;

    Zitatform

    Bauer, Anja (2013): Mismatch unemployment. Evidence from Germany 2000-2010. (IAB-Discussion Paper 10/2013), Nürnberg, 35 S.

    Abstract

    "In diesem Papier wird das Ausmaß der Mismatch-Arbeitslosigkeit mittels eines umfangreichen administrativen Datensatzes, durch welchen Industrien, Berufe und Regionen in unterschiedlichen Disaggregationsstufen analysiert werden können, quantifiziert. Regionaler Mismatch spielt eine untergeordnete Rolle für die Entwicklung der Arbeitslosenquote in Deutschland. Auf Industrie- und Berufsebene kann festgestellt werden, dass die Mismatch-Arbeitslosenquote von über 5% auf unter 4% fällt (auf der detailliertesten Disaggregationsstufe), aber der Anteil der Mismatch-Arbeitslosigkeit an der aggregierten Arbeitslosenquote in der Beobachtungsperiode von 2000 bis 2010 nahezu unverändert bleibt. Es gibt keine Evidenz, dass die Hartz-Reformen Mismatch substantiell reduziert haben. Diese Beobachtung wird dadurch bestärkt, dass die Reformen berufliche Reallokationsprozesse ebenfalls nicht beschleunigen konnten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Employment policies, hiring practices and firm performance (2013)

    Blasco, Sylvie ; Pertold-Gebicka, Barbara ;

    Zitatform

    Blasco, Sylvie & Barbara Pertold-Gebicka (2013): Employment policies, hiring practices and firm performance. In: Labour economics, Jg. 25, H. December, S. 12-24. DOI:10.1016/j.labeco.2013.04.011

    Abstract

    "In this paper we investigate how active labor market policy programs affect firms' hiring strategies and, eventually, firms' performance. We focus on counselling and monitoring which may reduce search costs for employers, but which may also have ambiguous effect on the employer - employee matching quality and thus on firms' performance. Using a large scale experiment which was conducted in Denmark in 2005 - 2006 and induced a greater provision of activation, we find that small firms hiring in the districts where the social experiment was conducted changed their hiring practices in favor of unemployed workers and experienced greater turnover than other firms. Treated firms also experienced no change or a marginal reduction in value added and total factor productivity during the first years after the experiment. These results are consistent with the idea that monitoring creates compulsion effects which counteract the possible improvement in the matching process expected from job search assistance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Neueinstellungen im Jahr 2012: Strukturwandel und Demografie prägten die Personalsuche (2013)

    Brenzel, Hanna; Szameitat, Jörg; Rebien, Martina; Kubis, Alexander; Müller, Anne; Moczall, Andreas; Röttger, Christof; Kettner, Anja;

    Zitatform

    Brenzel, Hanna, Anja Kettner, Alexander Kubis, Andreas Moczall, Anne Müller, Martina Rebien, Christof Röttger & Jörg Szameitat (2013): Neueinstellungen im Jahr 2012: Strukturwandel und Demografie prägten die Personalsuche. (IAB-Kurzbericht 17/2013), Nürnberg, 7 S.

    Abstract

    "Im Jahr 2012 haben die Betriebe und Verwaltungen in Deutschland insgesamt 5,3 Mio. Personen neu eingestellt. Dabei wurden die Stellenbesetzungen - als Ergebnis des Zusammenspiels von Arbeitskräftebedarf und Arbeitskräfteangebot - zunehmend vom strukturellen und vom demografischen Wandel beeinflusst. Mit rund 4,4 Mio. in Westdeutschland und etwa 0,9 Mio. in Ostdeutschland lag die Zahl der Neueinstellungen in beiden Landesteilen auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Dabei ist die Personalrekrutierung in Teilbereichen des Arbeitsmarktes schwieriger geworden. Die ostdeutschen Betriebe sahen sich im Jahr 2012 erstmals stärker von Besetzungsschwierigkeiten und lange dauernden Besetzungsprozessen betroffen als die westdeutschen. Das zeigt eine repräsentative Arbeitgeberbefragung des IAB, die Erhebung des Gesamtwirtschaftlichen Stellenangebots (EGS)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The establishment-level behavior of vacancies and hiring (2013)

    Davis, Steven J. ; Faberman, R. Jason ; Haltiwanger, John C.;

    Zitatform

    Davis, Steven J., R. Jason Faberman & John C. Haltiwanger (2013): The establishment-level behavior of vacancies and hiring. In: The Quarterly Journal of Economics, Jg. 128, H. 2, S. 581-622. DOI:10.1093/qje/qjt002

    Abstract

    "This paper is the first to study vacancies, hires, and vacancy yields at the establishment level in the Job Openings and Labor Turnover Survey, a large sample of US employers. To interpret the data, we develop a simple model that identifies the flow of new vacancies and the job-filling rate for vacant positions. The fill rate moves counter to aggregate employment but rises steeply with employer growth rates in the cross section. It falls with employer size, rises with worker turnover rates, and varies by a factor of four across major industry groups. We also develop evidence that the employer-level hiring technology exhibits mild increasing returns in vacancies, and that employers rely heavily on other instruments, in addition to vacancies, as they vary hires. Building from our evidence and a generalized matching function, we construct a new index of recruiting intensity (per vacancy). Recruiting intensity partly explains the recent breakdown in the standard matching function, delivers a better-fitting empirical Beveridge curve, and accounts for a large share of fluctuations in aggregate hires. Our evidence and analysis provide useful inputs for assessing, developing, and calibrating theoretical models of search, matching, and hiring in the labor market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Personalsuche in Deutschland: Kleine und mittlere Betriebe im Wettbewerb um Fachkräfte (2013)

    Dietz, Martin ; Kubis, Alexander; Leber, Ute; Stegmaier, Jens ; Müller, Anne;

    Zitatform

    Dietz, Martin, Alexander Kubis, Ute Leber, Anne Müller & Jens Stegmaier (2013): Personalsuche in Deutschland: Kleine und mittlere Betriebe im Wettbewerb um Fachkräfte. (IAB-Kurzbericht 10/2013), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Mit der konjunkturellen Erholung nach der Wirtschaftskrise hat die Fachkräftediskussion in Deutschland wieder an Fahrt gewonnen. Der Wettbewerb um gut ausgebildete Mitarbeiter stellt vor allem kleine und mittlere Betriebe vor besondere Herausforderungen. Kleine Betriebe bieten zwar mehr offene Stellen an als die mittleren und die großen Betriebe zusammen. Sie haben aber deutlich weniger Bewerber als große Betriebe und nutzen im Durchschnitt weniger Suchwege pro Stellenangebot. Fast ein Viertel ihrer Suchprozesse führt nicht zu einer Stellenbesetzung. Dass die Handlungsoptionen der kleinen Betriebe bei der Personalrekrutierung allerdings noch nicht ausgeschöpft sind, zeigen die Ergebnisse aus zwei Betriebsbefragungen des IAB." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Expertenbefragung zu Abbrüchen bei der Personalsuche in der IAB-Erhebung des Gesamtwirtschaftlichen Stellenangebots (2013)

    Kubis, Alexander; Dony, Elke; Hense, Christine; Müller, Anne; Knapp, Barbara; Szameitat, Jörg; Voit, Alfons; Daumann, Volker; Rebien, Martina; Woitschig, Christian;

    Zitatform

    Kubis, Alexander, Anne Müller, Martina Rebien, Jörg Szameitat & Christian Woitschig (2013): Expertenbefragung zu Abbrüchen bei der Personalsuche in der IAB-Erhebung des Gesamtwirtschaftlichen Stellenangebots. (IAB-Forschungsbericht 06/2013), Nürnberg, 32 S.

    Abstract

    "Im Rahmen der IAB-Erhebung des Gesamtwirtschaftlichen Stellenangebots (EGS) werden Betriebe gefragt, ob sie im Jahr der Befragung die Personalsuche für offene Stellen abbrechen mussten, weil keine geeigneten Bewerber zu finden waren. Unklar bleibt bisher jedoch, ob dieser Suchabbruch das tatsächliche Ende der Personalsuche bedeutet und die offene Stelle vom Markt verschwindet, oder ob Betriebe einen Suchvorgang abbrechen, um dann erneut, möglicherweise unter anderen Bedingungen oder zu einem späteren Zeitpunkt, die Suche wieder aufnehmen. Der Pretest 2013 der EGS versucht diese Frage auf der Basis von 50 Experteninterviews zu beantworten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kubis, Alexander; Müller, Anne;
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  • Literaturhinweis

    Können offene Stellen als Vorlaufindikator für Neueinstellungen dienen?: Ergebnisse aus der IAB-Erhebung des gesamtwirtschaftlichen Stellenangebots (2012)

    Bleninger, Philipp; Szameitat, Jörg; Kettner, Anja; Pausch, Stephanie;

    Zitatform

    Bleninger, Philipp, Anja Kettner, Stephanie Pausch & Jörg Szameitat (2012): Können offene Stellen als Vorlaufindikator für Neueinstellungen dienen? Ergebnisse aus der IAB-Erhebung des gesamtwirtschaftlichen Stellenangebots. (IAB-Forschungsbericht 04/2012), Nürnberg, 38 S.

    Abstract

    "In der ökonomischen Forschung fehlt bislang gesamtwirtschaftlich repräsentative empirische Evidenz zu der Frage, ob offene Stellen als Vorlaufindikator für die Beschäftigungsentwicklung gelten können. Bei der Interpretation der aktuellen Entwicklung des Stellenangebots wird dies häufig angenommen und ein Anstieg des Stellenangebots wird mit positiven Beschäftigungsaussichten verknüpft, empirisch belegt ist ein solcher Zusammenhang allerdings nicht. Dies liegt vor allem daran, dass bisher kein ausreichendes Datenmaterial über die Gesamtzahl der offenen Stellen vorlag, das sowohl die bei den öffentlichen Arbeitsverwaltungen gemeldeten offenen Stellen als auch die nicht gemeldeten offenen Stellen einschließt.
    Basierend auf der IAB-Erhebung des gesamtwirtschaftlichen Stellenangebots (EGS) beleuchten wir das Verhältnis zwischen offenen Stellen und Neueinstellungen erstmals mit gesamtwirtschaftlich repräsentativen Daten. Wir nutzen dafür ein dynamisches lineares Panelmodell, das die Zeitreihenstruktur der Daten und unterschiedliche Lag-Strukturen berücksichtigt. Es zeigt sich ein signifikant positiver Zusammenhang zwischen den sofort zu besetzenden offenen Stellen aus der EGS und den begonnenen Beschäftigungsverhältnissen, deren Zahl aus umfänglich bereinigten Daten der Bundesagentur für Arbeit stammt. Am stärksten ist der Effekt mit einer Zeitverzögerung von zwei Quartalen. Wird neben der sozialversicherungspflichtigen auch die geringfügige Beschäftigung berücksichtigt, wie in unserem Modell, ist auch ein positiver signifikanter Zusammenhang im gleichen Quartal zu beobachten. Die hier vorgestellten Ergebnisse sind der Ausgangspunkt unserer weiteren Forschungsarbeit zur Bedeutung offener Stellen für die Entwicklung von Einstellungen und Beschäftigung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kettner, Anja;
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    Statistical discrimination and employers' recruitment practices for low-skilled workers (2012)

    Bonoli, Giuliano ; Hinrichs, Karl ;

    Zitatform

    Bonoli, Giuliano & Karl Hinrichs (2012): Statistical discrimination and employers' recruitment practices for low-skilled workers. In: European Societies, Jg. 14, H. 3, S. 338-361. DOI:10.1080/14616696.2012.677050

    Abstract

    "This paper deals with the recruitment strategies of employers in the low-skilled segment of the labour market. We focus on low-skilled workers because they are overrepresented among jobless people and constitute the bulk of the clientele included in various activation and labour market programmes. A better understanding of the constraints and opportunities of interventions in this labour market segment may help improve their quality and effectiveness. On the basis of qualitative interviews with 41 employers in six European countries, we find that the traditional signals known to be used as statistical discrimination devices (old age, immigrant status and unemployment) play a somewhat reduced role, since these profiles are overrepresented among applicants for low skill positions. However, we find that other signals, mostly considered to be indicators of motivation, have a bigger impact in the selection process. These tend to concern the channel through which the contact with a prospective candidate is made. Unsolicited applications and recommendations from already employed workers emit a positive signal, whereas the fact of being referred by the public employment office is associated with the likelihood of lower motivation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Vacancy referrals, job search, and the duration of unemployment: a randomized experiment (2012)

    Engström, Per ; Hesselius, Patrik; Holmlund, Bertil;

    Zitatform

    Engström, Per, Patrik Hesselius & Bertil Holmlund (2012): Vacancy referrals, job search, and the duration of unemployment. A randomized experiment. In: Labour, Jg. 26, H. 4, S. 419-435. DOI:10.1111/j.1467-9914.2012.00545.x

    Abstract

    "One goal of the Public Employment Service is to facilitate matching between unemployed job-seekers and job vacancies; another goal is to monitor job search so as to bring search efforts among the unemployed in line with search requirements. The referral of job-seekers to vacancies is one instrument used for these purposes. We report results from a randomized Swedish experiment where the outcome of referrals is examined. To what extent do unemployed individuals actually apply for the jobs they are referred to? Does information to job-seekers about increased monitoring affect the probability of applying and the probability of leaving unemployment? The experiment indicates that a relatively large fraction (one-third) of the referrals do not result in job applications. Information about intensified monitoring causes an increase in the probability of job application, especially among young people. However, we find no significant impact on the duration of unemployment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    What is the right profile for getting a job?: a stated choice experiment of the recruitment process (2012)

    Eriksson, Stefan ; Langenskiöld, Sophie ; Johansson, Per ;

    Zitatform

    Eriksson, Stefan, Per Johansson & Sophie Langenskiöld (2012): What is the right profile for getting a job? A stated choice experiment of the recruitment process. (Working papers / Institute for Evaluation of Labour Market and Education Policy 2012,13), Uppsala, 55 S.

    Abstract

    "We study the recruitment behavior of Swedish employers using data from a stated choice experiment. In the experiment, the employers are first asked to describe an employee who recently and voluntarily left the firm, and then to choose between two hypothetical applicants to invite to a job interview or to hire as a replacement for their previous employee. The two applicants differ with respect to characteristics such as gender, age, education, experience, ethnicity, religious beliefs, family situation, weight, and health. Our results show that employers discriminate against applicants who are old, non-European, Muslim, Jewish, obese, have several children, or have a history of sickness absence. Moreover, increasing the firms' cost of uncertainty in hiring - through more firm co-payment in the sickness benefit system - may reduce hiring, but does not affect the degree of discrimination. Also, there are only small differences in the degree of discrimination between different types of recruiters and firms. Overall, our results suggest that the discrimination, at least partially, should reflect statistical discrimination." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Pilotprojekt "Anonymisierte Bewerbungsverfahren": Abschlussbericht. Ergebnisse der Evaluierung durch die Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt an der Europa-Universität Viadrina (KOWA) sowie das Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) (2012)

    Krause, Annabelle; Zimmermann, Klaus F. ; Böschen, Ines; Alt, Ramona; Rinne, Ulf ;

    Zitatform

    Krause, Annabelle, Ulf Rinne, Klaus F. Zimmermann, Ines Böschen & Ramona Alt (2012): Pilotprojekt "Anonymisierte Bewerbungsverfahren". Abschlussbericht. Ergebnisse der Evaluierung durch die Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt an der Europa-Universität Viadrina (KOWA) sowie das Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA). (IZA research report 44), Berlin, 71 S.

    Abstract

    "Anonymisierung wirkt: Die Evaluierung des bundesweiten Pilotprojekts hat gezeigt, dass in anonymisierten Bewerbungsverfahren Chancengleichheit für alle herrscht. Und potenziell von Benachteiligung betroffene Gruppen wie Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund haben hier bessere Chancen, zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden, als bei herkömmlichen Rekrutierungsmethoden. Dagegen spielen mögliche Überlegungen wie 'eine alleinerziehende Frau mit Kindern ist unflexibel' oder 'türkische Bewerberinnen und Bewerber können nicht so gut Deutsch' keine Rolle mehr.
    Am bundesweit ersten Pilotprojekt zu anonymisierten Bewerbungsverfahren haben sich im Zeitraum von November 2010 bis Dezember 2011 fünf Unternehmen und drei öffentliche Arbeitgeber beteiligt. Dabei wurden 246 Stellen besetzt, mehr als 8.550 Bewerberinnen und Bewerber haben sich anonymisiert beworben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Referral-based job search networks (2011)

    Dustmann, Christian ; Schönberg, Uta; Glitz, Albrecht ;

    Zitatform

    Dustmann, Christian, Albrecht Glitz & Uta Schönberg (2011): Referral-based job search networks. (IZA discussion paper 5777), Bonn, 48 S.

    Abstract

    "This paper develops a model and derives novel testable implications of referral-based job search networks in which employees provide employers with information about potential job market candidates that they otherwise would not have. Using unique matched employer-employee data that cover the entire workforce in one large metropolitan labor market over a 20 year period, we find strong support for the predictions of our model. We first show that firms are more likely to hire minority workers from a particular group if the existing share of workers from that group employed in the firm is higher. We then provide evidence that workers earn higher wages, and are less likely to leave their firms, if they were hired by a firm with a larger share of minority workers from their own group and are therefore more likely to have obtained the job through a referral. The effects are particularly strong at the beginning of the employment relationship and decline with tenure in the firm. These findings have important implications in suggesting that job search networks help to reduce informational deficiencies in the labor market and lead to productivity gains for workers and firms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Dustmann, Christian ; Schönberg, Uta;
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  • Literaturhinweis

    Referral hiring, endogenous social networks, and inequality: an agent-based analysis (2011)

    Gemkow, Simon; Neugart, Michael ;

    Zitatform

    Gemkow, Simon & Michael Neugart (2011): Referral hiring, endogenous social networks, and inequality. An agent-based analysis. In: Journal of Evolutionary Economics, Jg. 21, H. 4, S. 703-719. DOI:10.1007/s00191-011-0219-3

    Abstract

    "The importance of referral hiring, which is workers finding employment via social contacts, is nowadays an empirically well documented fact. It also has been shown that social networks for finding jobs can create stratification. These analyses are, by and large, based on exogenous network structures. We go beyond the existing work by building an agent-based model of the labor market in which the social network of potential referees is endogenous. Workers invest some of their endowments into building up and fostering their social networks as an insurance device against future job losses. We look into the manner in which social networks and inequality respond to increased uncertainty in the labor market. We find that larger variability in firms' labor demand reduces workers' efforts put into social networks, leading to lower inequality." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Betriebsbefragung: Soziale Netzwerke helfen bei der Personalsuche (2009)

    Klinger, Sabine ; Rebien, Martina;

    Zitatform

    Klinger, Sabine & Martina Rebien (2009): Betriebsbefragung: Soziale Netzwerke helfen bei der Personalsuche. (IAB-Kurzbericht 24/2009), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Persönliche Kontakte und soziale Netzwerke sind in vielen Lebensbereichen förderlich - so auch am Arbeitsmarkt. Im Jahr 2008 nutzte etwa die Hälfte der Betriebe mit Neueinstellungen Netzwerke für die Personalsuche, und knapp ein Drittel der Neueinstellungen wurde tatsächlich auf diesem Weg realisiert. Der Kurzbericht untersucht aus betrieblicher Perspektive, welche Unternehmen Netzwerke nutzen, für welche Stellen sie dies tun und warum Netzwerke für sie attraktiv sind.
    Je kleiner ein Betrieb ist, desto wahrscheinlicher läuft die Mitarbeitersuche über persönliche Kontakte. Jobs für gering Qualifizierte werden häufig auf diesem Weg vergeben und auch Jobs mit ungünstigen Arbeitsbedingungen wie Schichtarbeit oder Lärmbelastung. Aber auch bei Stellen für Führungskräfte werden Netzwerke verstärkt genutzt. In den Wirtschaftszweigen Land- und Forstwirtschaft, Baugewerbe sowie Handel, Gastgewerbe und Verkehr suchten mehr als die Hälfte der Betriebe 2008 neue Mitarbeiter über Netzwerke." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Erscheinungsformen und Ausmaß ungedeckter Arbeitskräftenachfrage in der Verlaufsperspektive (2009)

    Noll, Susanne; Heckmann, Markus ; Rebien, Martina;

    Zitatform

    Noll, Susanne, Markus Heckmann & Martina Rebien (2009): Erscheinungsformen und Ausmaß ungedeckter Arbeitskräftenachfrage in der Verlaufsperspektive. (IAB-Forschungsbericht 07/2009), Nürnberg, 72 S.

    Abstract

    "Stellenbesetzungsprozesse am Arbeitsmarkt können völlig unterschiedlich verlaufen und sich als mehr oder weniger zeitintensiv herausstellen. Oft verstreichen geplante Einstellungstermine, ohne dass die betreffende Stelle besetzt ist. Stellen werden dann verzögert besetzt, manchmal wird die Suche nach einem geeigneten Kandidaten auch abgebrochen. Unbesetzte Stellen verkörpern ungedeckte Arbeitskräftenachfrage und damit letztlich verschwendetes Mehrbeschäftigungspotenzial. Dieser Beitrag analysiert Erscheinungsformen und Ausmaß ungedeckter Arbeitskräftenachfrage in der Verlaufsperspektive: Stellenbesetzungsvorhaben werden zunächst mit einer trennscharfen Verlaufstypologie unterschieden. Die entwickelten Verlaufstypen werden anschließend auf bivariate Zusammenhänge mit Merkmalen der zu besetzenden Stelle, des Betriebs und der letztlich eingestellten Person hin ausgewertet. Dabei werden Daten aus den jährlichen IAB-Erhebungen des gesamtwirtschaftlichen Stellenangebots für den deutschen Stellenmarkt von 2000 bis 2007 verwendet. Es wird gezeigt, dass unter den letztlich erfolgreichen Einstellungen 55 bis 60 % plangemäß verlaufen. Insofern funktioniert ein Großteil der Stellenbesetzungen ohne Friktionen. Bei den verbleibenden 40 bis 45 % verstreichen Einstellungstermine, ohne dass die betreffende Stelle besetzt ist. In rund 20 % der Fälle geschieht dies, weil auf einen bereits gefundenen Kandidaten gewartet wird, in 20 bis 25 % der Fälle, weil noch nach einem geeigneten Bewerber gesucht werden muss. Insbesondere in den letzteren Fällen wird überdurchschnittlich häufig die Arbeitsagentur in die Stellensuche eingeschaltet. Von einem Suchabbruch waren während der letzten Jahre etwa 6 bis 12 % der Personal suchenden Betriebe betroffen. Stellenbesetzungsprobleme - ob in Form von verzögerten Einstellungen oder von Suchabbrüchen - treten offenbar vor allem im Zusammenhang mit höheren qualifikatorischen Anforderungen an die Bewerber auf. Das kann einerseits ein Zeichen für tatsächlichen Fachkräftemangel sein, andererseits geben die Daten auch Hinweise auf überhöhte betriebliche Ansprüche. Bei Besetzungsschwierigkeiten greifen Betriebe unter anderem überdurchschnittlich häufig auf Lohnzugeständnisse zurück." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Heckmann, Markus ;
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  • Literaturhinweis

    Mismatch auf dem Arbeitsmarkt: Ursachen für die Nichtbesetzung offener Stellen am Beispiel des Arbeitsamtsbezirkes Kassel. (2002)

    Schmid, Alfons; Schaade, Peter; Weinbörner, Andreas; Wagner, Birgit ; Klems, Wolfgang;

    Zitatform

    Schmid, Alfons, Birgit Wagner & Andreas Weinbörner (2002): Mismatch auf dem Arbeitsmarkt. Ursachen für die Nichtbesetzung offener Stellen am Beispiel des Arbeitsamtsbezirkes Kassel. Frankfurt am Main, 51 S.

    Abstract

    "In bisherigen Untersuchungen wurden Ursachen für Mismatchprobleme überwiegend aus betrieblicher Perspektive analysiert. Die Gründe für die Nichtbesetzung aus Sicht der Arbeitslosen sind bisher wenig eruiert worden. Hier setzt die Studie an. Anhand von drei exemplarisch ausgewählten Fällen von offenen Stellen im Arbeitsamtsbezirk Kassel wurde untersucht, welche Gründe die beteiligten Akteure -Betrieb, Arbeitsvermittler, Arbeitslose - angeben, warum eine offene Stelle nicht besetzt werden konnte. Ein erstes 'unbeabsichtigtes' und überraschendes Ergebnis der Untersuchung betrifft die 'Offenheit' der offenen Stellen. Beim Auswahlprozess der drei Untersuchungsfälle stellte sich heraus, dass mehr als die Hälfte der beim Arbeitsamt als offen gemeldeten Stellen bereits besetzt bzw. nicht mehr offen waren. Unzureichende Informationen auf der Seite der Betriebe und unvollkommene Informationen über die Arbeitslosen beschränken die Effektivität der Vermittlung, zumindest in den untersuchten drei Fällen. Eine zentrale Bedingung für eine Erhöhung der Vermittlungseffizienz besteht daher darin, die Information bei den einzelnen Akteuren zu erhöhen und genauere Informationen an die anderen Akteure weiter zu geben bzw. bei der Vermittlung zu nutzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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