Arbeitsmarkt Kinderbetreuung
Seit dem 1. August 2013 haben Eltern einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder zwischen einem und drei Jahren. Qualitativ hochwertige und ausreichende Kinderbetreuungsmöglichkeiten werden von Eltern verstärkt eingefordert. Was bedeutet das für die Beschäftigten in den Betreuungseinrichtungen? Wie ist ihre Arbeitssituation und wie gestaltet sich die Diskussion um die Professionalisierung der Fachkräfte? Dieses Themendossier stellt Literatur- und Projektnachweise und weiterführende Links zu den Qualifikationsanforderungen und dem Fachkräftebedarf an qualifiziertem Personal in der Kinderbetreuung zusammen. Im Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.
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Literaturhinweis
Qualifizierung von Arbeitslosen aus dem SGB II: Begrenztes Potenzial für Erziehungsberufe (2013)
Zitatform
Weimann-Sandig, Nina & Christopher Osiander (2013): Qualifizierung von Arbeitslosen aus dem SGB II: Begrenztes Potenzial für Erziehungsberufe. (IAB-Kurzbericht 08/2013), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Um den neuen Rechtsanspruch von ein- bis dreijährigen Kindern auf einen Betreuungsplatz ab August 2013 zu gewährleisten, muss die Kinderbetreuung in Deutschland deutlich ausgebaut werden. Damit ist ein steigender Fachkräftebedarf verbunden, der kurzfristig nicht durch die Absolventenzahlen der Erzieherinnenausbildung gedeckt werden kann. Aktuell wird diskutiert, ob für diesen Zusatzbedarf auch Personen aus anderen Berufsgruppen rekrutiert werden können, z. B. durch Qualifizierung von Arbeitslosen. Fallbeispiele aus dem SGB II zeigen, dass dort durchaus ein Potenzial an Personen vorhanden ist, das mittelfristig gut qualifizierbar sein könnte. Allerdings darf man das quantitativ mögliche Angebot nicht überschätzen, denn angesichts hoher Ansprüche an das Berufsfeld können hier wohl nur wenige Personengruppen direkt und in relativ kurzer Zeit erschlossen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mehr Erzieherinnen und Erzieher sowie mehr Tagespflegepersonen für die frühkindliche Bildung und Betreuung gewinnen: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der SPD (Drucksache 17/12758) (2013)
Zitatform
(2013): Mehr Erzieherinnen und Erzieher sowie mehr Tagespflegepersonen für die frühkindliche Bildung und Betreuung gewinnen. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der SPD (Drucksache 17/12758). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/12962 (02.04.2013)), 15 S.
Abstract
"Eine ausreichende Anzahl an qualifiziertem pädagogischem Personal ist eine wichtige Voraussetzung für Qualität im Bereich der frühkindlichen Bildung und Betreuung. Hier besteht aktuell und in den kommenden Jahren ein hoher Bedarf an Erzieherinnen und Erziehern sowie Tagespflegepersonen. Laut Presseberichten geht das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) von etwa 14 000 fehlenden Erzieherinnen und Erziehern und 16 000 fehlenden Tagespflegepersonen bis zum 1. August 2013 aus. Am1. August 2013 tritt der Rechtsanspruch auf Förderung in einer Kindertageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab eins in Kraft.
Im Juni 2012 haben die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Dr. Ursula von der Leyen, und der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Frank-JürgenWeise, angekündigt, kurzfristig Arbeitslose zu Erzieherinnen und Erziehern umschulen zu wollen. Es besteht auch angesichts des Inkrafttretens des Rechtsanspruchs in wenigen Monaten dringend Klärungsbedarf, welche Maßnahmen die Bundesregierung seit dieser Ankündigung umgesetzt hat und inwieweit sie Wirksamkeit entfaltet haben." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Fachkräfte in der Kinderbetreuung und -erziehung (2013)
Abstract
"Die Arbeitsmarktanalyse beschreibt die aktuelle Arbeitsmarktsituation von Fachkräften in der Kinderbetreuung und -erziehung und zeigt auf, wo derzeit noch Fachkräftepotenziale vorhanden sind.
Das Wichtigste in Kürze:
Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Bereich der Kinderbetreuung und -erziehung ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen.
Das Beschäftigungsplus zeigt sich in allen Bundesländern, wobei das Plus in den westlichen Ländern deutlich stärker ausfällt als in den östlichen, bei denen das Ausgangsniveau der Kinderbetreuung - historisch bedingt - höher war.
Die regionalen Unterschiede beim Niveau der Kinderbetreuung spiegeln sich in der Zahl der Beschäftigten wider: Die Bandbreite reicht von 9 sozialversicherungspflichtig beschäftigten Erziehungskräften je 100 Kinder unter den Einwohnern Hamburgs bis hin zu mehr als 14 in Berlin und Brandenburg.
In der Kinderbetreuung und -erziehung arbeiten mehr Teilzeit- als Vollzeitbeschäftigte.
Die Arbeitslosigkeit ist in den letzten Jahren überdurchschnittlich zurückgegangen.
Es gibt Hinweise darauf, dass es unter den Arbeitslosen und Arbeitsuchenden ein erhebliches Potenzial an entsprechend qualifizierten Personen gibt, die aber aktuell keine Tätigkeit im Bereich Kinderbetreuung und -erziehung anstreben.
Die Zahl der gemeldeten Stellen hat sich in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppelt. Gemessen an der Gesamtzahl der Beschäftigten im Bereich Kinderbetreuung und -erziehung ist die Zahl der gemeldeten Stellen aber überschaubar.
Gesucht werden sowohl Vollzeit- als auch Teilzeitkräfte, wobei analog zur Beschäftigung der Anteil der Teilzeitstellen überdurchschnittlich hoch ist.
Ein flächendeckender Fachkräfteengpass ist in dieser Berufsgruppe aktuell nicht erkennbar. Unterdurchschnittliche Vakanzzeiten zeigen, dass freie Stellen in der Regel in angemessener Zeit besetzt werden können.
Perspektivisch dürfte der politisch gewollte Ausbau der Kinderbetreuung die Beschäftigungsmöglichkeiten für Personen mit den Berufen Kinderbetreuung und -erziehung weiter ansteigen lassen und örtlich die Suche nach geeigneten Fachkräften schwieriger machen." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Arbeitsbedingungen von Erzieherinnen und Erziehern: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/14535) (2013)
Zitatform
(2013): Arbeitsbedingungen von Erzieherinnen und Erziehern. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/14535). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/14633 (26.08.2013)), 11 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion DIE LINKE angesichts des seit 1. August 2013 geltenden Rechtsanspruchs auf einen Kinderbetreuungsplatz und angesichts des weiter notwendigen Kitaausbaus zu Fragen zur Qualität der Arbeit von Erzieherinnen und Erziehern. Sowohl Beschäftigungsformen, Arbeitszeitmodelle, Entlohnungsbedingungen als auch Belastungsarten stellen dabei relevante Faktoren dar. (IAB)
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Literaturhinweis
Entwurf eines Gesetzes zur zusätzlichen Förderung von Kindern unter drei Jahren in Tageseinrichtungen und in Kindertagespflege: Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und FDP (2013)
Zitatform
(2013): Entwurf eines Gesetzes zur zusätzlichen Förderung von Kindern unter drei Jahren in Tageseinrichtungen und in Kindertagespflege. Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und FDP. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/12057 (15.01.2013)), 21 S.
Abstract
"In Deutschland besteht nach wie vor ein erheblicher Mangel an Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren. Es müssen weiterhin noch große Anstrengungen unternommen werden, um das Ziel eines bedarfsgerechten Angebotes an Betreuungsplätzen zu erreichen. Bund, Länder und Kommunen hatten sich im Zuge des 'Krippengipfels' über den Ausbau der Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren bis 2013 verständigt: Rund 750000 Betreuungsplätze - das entspricht heute einer Quote von circa 38 Prozent - sollten bis 2013 geschaffen werden. Der dritte Zwischenbericht zur Evaluation des Kinderförderungsgesetzes und aktuelle Erhebungen des Deutschen Jugendinstitutes zeigen, dass beim Ausbaustand und beim Betreuungsbedarf nach wie vor erhebliche regionale Unterschiede in Deutschland bestehen und das Ausbauziel insgesamt erhöht werden muss. Im Ergebnis ergibt sich gegenüber dem den Vereinbarungen zum Ausbau 2007/2008 zugrunde gelegten Berechnungen ein Fehlbedarf von rund 30.000 Plätzen. Die Bundesregierung und die Länder sind daher übereingekommen, dass sie zusätzlich zu den beim Krippengipfel vereinbarten 750 000 Plätzen für Kinder in den ersten drei Lebensjahren gemeinsam 30 000 zusätzliche Plätze für die öffentlich geförderte Betreuung von Kindern in den ersten drei Lebensjahren finanzieren wollen. Damit wird das Ausbauziel des Kinderförderungsgesetzes (KiföG) auf 780 000 Plätze insgesamt erhöht." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Vierter Zwischenbericht zur Evaluation des Kinderförderungsgesetzes: Bericht der Bundesregierung 2013 nach § 24a Abs. 5 SGB VIII über den Stand des Ausbaus für ein bedarfsgerechtes Angebot an Kindertagesbetreuung für Kinder unter drei Jahren für das Berichtsjahr 2012 (2013)
Abstract
"Der vorliegende Bericht stellt den Ausbaustand des Betreuungsangebots für unter Dreijährige zum 1. März 2012 dar und behandelt einzelne Fragestellungen der Weiterentwicklung der Kindertagesbetreuung. Er wurde am 13. März 2013 vom Bundeskabinett verabschiedet. Der Bericht enthält Zahlen zum quantitativen Ausbau der Kindertagesbetreuung, dem Betreuungsbedarf der Eltern und den Ausbauplänen der Kommunen. Erstmalig wird zudem auf die Zufriedenheit der Eltern mit der Kindertagesbetreuung ihrer Kinder eingegangen. Kapitel 1 beleuchtet den erreichten Ausbaustand und die Lücke zum Betreuungsbedarf auf Länderebene. In Kapitel 2 wird aufgeschlüsselt, wie viele Plätze für eine bedarfsgerechte Betreuungsinfrastruktur noch geschaffen werden müssen und welche Strategien auf lokaler Ebene verfolgt werden. Kapitel 3 gibt einen Überblick über die finanziellen Ressourcen zur Bewältigung des Ausbaus. In Kapitel 4 wird die Fachkräftesituation analysiert und der zusätzliche Personalbedarf beziffert. Schließlich widmet sich Kapitel 5 der Zufriedenheit der Eltern mit den in Anspruch genommenen Betreuungsplätzen für Kinder unter 3 Jahren." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ausbau betrieblicher Kinderbetreuungsplätze: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/14024) (2013)
Zitatform
(2013): Ausbau betrieblicher Kinderbetreuungsplätze. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/14024). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/14321 (03.07.2013)), 16 S.
Abstract
"Ab 1. August 2013 besteht ein Rechtsanspruch auf ein Betreuungs- und Frühförderungsplatz für alle Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres. Zur Umsetzung des Rechtsanspruches fehlten im März 2012 noch mehr als 220000 Betreuungsplätze. Im Mai 2012 stellte die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Dr. Kristina Schröder ein so genanntes 10-Punkte-Programm für den Kitaausbau vor. Punkt 4 widmet sich dem Ausbau betrieblicher Kinderbetreuung und kündigt eine Weiterentwicklung des 2009 aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) ins Leben gerufenen Programmes 'Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung (BUK)' an. Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion Die Linke zu Stand und Weiterentwicklung der betrieblichen Kinderbetreuung." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsplatz Kita: berufliche und gesundheitliche Belastungen von Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen im Land Bremen (2012)
Almstadt, Esther; Gebauer, Günter; Medjedovic, Irena;Zitatform
Almstadt, Esther, Günter Gebauer & Irena Medjedovic (2012): Arbeitsplatz Kita. Berufliche und gesundheitliche Belastungen von Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen im Land Bremen. (Schriftenreihe Institut Arbeit und Wirtschaft 15), Bremen, 71 S.
Abstract
"Bedeutung und gesellschaftlicher Stellenwert der Kindertageseinrichtungen für die Sozialisation und Bildung der nachwachsenden Generation wurden in den letzten Jahren neu definiert. Politisch sind entsprechende Weichen gestellt worden, um bis 2013 eine Betreuungsquote für unter 3-jährige Kinder (U-3) von 35 % zu erreichen. Das zieht einen erhöhten Bedarf an qualifiziertem pädagogischen Personal nach sich. Auf der einen Seite haben wir es also mit einer neuen gesellschaftlichen Schlüsselrolle der frühkindlichen Bildung zu tun. Dieser Rolle stehen aber auf der anderen Seite Befunde gegenüber, die auf berufliche Belastungen mit gravierenden Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit und Gesundheit der Erzieher/-innen hinweisen. Deshalb wurden im Land Bremen vor allem Interviews mit Verantwortlichen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes (AGS) zur Klärung der gesundheitlichen Belastung in den Kitas geführt. Die Ergebnisse zeigen, dass es nicht nur erhebliche physische und psychische Belastungen gibt, sondern auch den Willen, sich der Gefährdungen präventiv anzunehmen. Der bisherige AGS in den Kitas ist allerdings eher technisch ausgerichtet, die Beteiligungskomponente wenig entwickelt. Hier ist anzusetzen, wenn Prävention Wirkung zeigen und auch den Beruf attraktiver machen soll." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Professionalisierung in der Frühpädagogik: Qualifikationsniveau und -bedingungen des Personals in Kindertagesstätten. Gutachten (2012)
Blossfeld, Hans-Peter; Bos, Wilfried; Hannover, Bettina ; Daniel, Hans-Dieter; Wößmann, Ludger ; Prenzel, Manfred ; Roßbach, Hans-Günther; Tippelt, Rudolf; Lenzen, Dieter;Zitatform
Blossfeld, Hans-Peter, Wilfried Bos, Hans-Dieter Daniel, Bettina Hannover, Dieter Lenzen, Manfred Prenzel, Hans-Günther Roßbach, Rudolf Tippelt & Ludger Wößmann (2012): Professionalisierung in der Frühpädagogik. Qualifikationsniveau und -bedingungen des Personals in Kindertagesstätten. Gutachten. Münster: Waxmann, 99 S.
Abstract
"Die öffentlichen Erwartungen an frühpädagogische Einrichtungen haben sich im vergangenen Jahrzehnt deutlich gewandelt: Kindertageseinrichtungen werden nicht mehr nur als Betreuungs-, sondern vielmehr als zentrale Bildungseinrichtungen wahrgenommen. Der gegenwärtige quantitative Ausbau muss deshalb durch Maßnahmen zur Sicherstellung und Verbesserung der Qualität der Kindertageseinrichtungen begleitet werden. Zu den primären Anforderungen zählen neben der optimalen Förderung der Kinder in allen Bereichen ihrer Entwicklung auch Bemühungen, individuell oder familial bedingte Ungleichheiten der Kinder zu reduzieren. Unter Berücksichtigung der Bildungspläne sollen frühpädagogische Kindertageseinrichtungen zudem den Übergang in die Grundschule erleichtern und die Kinder auf eine erfolgreiche Schullaufbahn vorbereiten. Mit Blick auf die hohen Erwartungen an die Qualität der frühpädagogischen Einrichtungen analysiert der Aktionsrat Bildung in seinem aktuellen Gutachten die Rolle von Qualifikationsniveau und -bedingungen der pädagogischen Fachkräfte. Er zeigt die gegenwärtige Personalstruktur auf und liefert eine Vorausschau auf die Personalbedarfe bis zum Jahr 2020. Unter Zugrundelegung der analysierten Handlungsbedarfe nennt er schließlich konkrete Schritte für deren zeitnahe Umsetzung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Neue Herausforderungen für die Kindertagesstätten: Professionalisierung des Personals in der Frühpädagogik (2012)
Blossfeld, Hans-Peter; Roßbach, Hans-Günther;Zitatform
Blossfeld, Hans-Peter & Hans-Günther Roßbach (2012): Neue Herausforderungen für die Kindertagesstätten. Professionalisierung des Personals in der Frühpädagogik. In: Zeitschrift für Familienforschung, Jg. 24, H. 2, S. 199-225.
Abstract
"Die meisten Experten sind sich heute weitgehend einig, dass das entscheidende Fundament für spätere erfolgreiche Bildungs- und Berufskarrieren im Lebenslauf bereits in der frühkindlichen Entwicklung gelegt wird. Qualitativ hochwertige Bildungsangebote in den Kindertagesstätten sind deswegen auch ein wichtiges Ziel. Allen Kindern muss dort ein Zugang zu vielfältigen Bildungsangeboten und Lerninhalten eröffnet werden. Eine Schlüsselrolle kommt in diesem Zusammenhang der Qualität des frühpädagogischen Personals zu. Der vorliegende Beitrag fasst die Ergebnisse des Gutachtens des Aktionsrats Bildung aus dem Frühjahr 2012 zur Professionalisierung des pädagogischen Personals in der frühkindlichen Bildung zusammen. Er skizziert zunächst die gestiegenen gesellschaftlichen Erwartungen und Anforderungen an die frühpädagogischen Einrichtungen als Bildungseinrichtungen. Dann diskutiert er die Rolle der Qualität frühpädagogischer Einrichtungen. Dabei zeigt sich, dass dort die entscheidenden Qualitätsmerkmale das Ausbildungsniveau und die Kompetenzen des frühpädagogischen Personals sind. Der Beitrag fragt auch, wer auf welcher Ebene ausgebildet wird und welche Ausbildungskapazitäten dem Personalbedarf gegenüberstehen. Dabei stellt sich heraus, dass das frühpädagogische Personal noch auf längere Zeit sowohl auf Fachschul- als auch auf Hochschulebene ausgebildet werden muss. Auf beiden Ebenen werden im vorliegenden Beitrag Handlungsbedarfe für die Politik identifiziert, wobei auch die Fort- und Weiterbildung mit einbezogen wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Länderreport Frühkindliche Bildungssysteme 2011: Transparenz schaffen - Governance stärken (2012)
Bock-Famulla, Kathrin; Lange, Jens;Zitatform
Bock-Famulla, Kathrin & Jens Lange (2012): Länderreport Frühkindliche Bildungssysteme 2011. Transparenz schaffen - Governance stärken. (Länderreport Frühkindliche Bildungssysteme), Bielefeld: Bertelsmann Stiftung, 334 S.
Abstract
"Der 'Länderreport Frühkindliche Bildungssysteme 2011' hat das Schwerpunktthema 'pädagogisches Personal'. Er gibt Auskunft darüber, wie viele Kinder von einer Erzieherin betreut werden, wie das pädagogische Personal qualifiziert ist und was die Bundesländer gegen den drohenden Fachkräftemangel unternehmen. Die aktuellen Daten der dritten Ausgabe stammen aus der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik und einer Befragung aller Länderministerien. 16 Länderprofile mit übersichtlichen Grafiken und Tabellen informieren über Angebote, Rahmenbedingungen und Entwicklungstrends." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Männer in Kitas (2012)
Cremers, Michael; Trautvetter, Mariele; Gerner Wohlgemuth, Ulla; Hocke, Norbert; Krabel, Jens; Icken, Angela; Aigner, Josef Christian; Koch, Bernhard; Andrä, Markus; Melcher, Marc; Brandes, Holger; Mösinger-Strubreither, Barbara; Diaz, Miguel; Nelson, Bryan G.; Farquhar, Sarah-Eve; Neubauer, Gunter; Rohrmann, Tim ; Poscheschnik, Gerald; Aster, Reiner; Puhlmann, Angelika; Emilsen, Kari; Röseler, Wenke; Amann, Ulrike; Schauer, Gabriele; Höyng, Stephan; Schiltz, Alexandra; Cameron, Claire; Schulte, Sandra;Zitatform
Cremers, Michael, Stephan Höyng, Jens Krabel & Tim Rohrmann (Hrsg.) (2012): Männer in Kitas. Opladen: Budrich, 418 S.
Abstract
"Der Band gibt einen breiten Überblick über den aktuellen Stand der Forschung zum Thema 'Männer in Kitas' sowie über politische und pädagogische Strategien zur Gewinnung von mehr männlichen Fachkräften für das Arbeitsfeld Kindertageseinrichtungen. Dies umfasst die Bereiche Berufsorientierung, Ausbildung/Qualifizierung und Praxis, gesellschaftspolitische Fragen sowie politische Strategien, insbesondere das ESF-Modellprogramm 'MEHR Männer in Kitas'. Neben einer Darstellung der Situation in Deutschland stellen Beiträge von führenden internationalen ExpertInnen Forschungsergebnisse, Diskussionen, Strategien und Erfolge in anderen Ländern vor." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Quereinstiege in den Erzieherinnenberuf: Strategien zur Gewinnung zusätzlicher Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen (2012)
Dudeck, Joanna; Gebrande, Johanna;Zitatform
Dudeck, Joanna & Johanna Gebrande (2012): Quereinstiege in den Erzieherinnenberuf. Strategien zur Gewinnung zusätzlicher Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen. (WiFF-Studien 19), München, 74 S.
Abstract
"Quereinstiege in die Ausbildung und in das Berufsfeld von Erzieherinnen und Erziehern haben aufgrund des erhöhten Fachkräftebedarfs eine zunehmende Bedeutung. Die vorliegende Expertise stellt die Möglichkeiten der Zugänge und Qualifizierung für Quereinsteigende dar. Der Fokus liegt dabei auf der sogenannten Externenprüfung - einer Prüfung, die das Nachholen des Berufsabschlusses der Erzieherin / des Erziehers ermöglicht - und auf der Teilzeitausbildung. Weitere Möglichkeiten für einen Quereinstieg in das Berufsfeld werden exemplarisch anhand von fünf länderspezifischen Maßnahmen aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mehr als Qualifizierung: was bedeutet Professionalisierung in der Kindertagespflege? Eine empirische Konkretisierung (2012)
Heitkötter, Martina; Wiemert, Heike; Heeg, Stefan;Zitatform
Heitkötter, Martina, Stefan Heeg & Heike Wiemert (2012): Mehr als Qualifizierung. Was bedeutet Professionalisierung in der Kindertagespflege? Eine empirische Konkretisierung. In: DJI-Impulse H. 2, S. 19-22.
Abstract
"Die aktuelle Professionalisierungsforschung im Bereich der Pädagogik der Kindheit weist drei Verengungen auf: Sie nimmt erstens fast ausschließlich den institutionellen Bereich der Kinderbetreuung in Kitas und Krippen in den Blick, während die andere Säule des Betreuungssystems, die Kindertagespflege, bislang unberücksichtigt bleibt. Sie konzentriert sich zweitens weitgehend auf die Berufsgruppe der Erzieherinnen und Erzieher und fokussiert dabei drittens stark auf den Bereich der Qualifizierung. Dieser Beitrag richtet dagegen den Blick auf Ansätze der Professionalisierung für die Kindertagespflege auf Basis des abgeschlossenen empirischen Forschungsprojekts 'Professionalisierung der Kindertagespflege als Dienstleistung' von der Universität Bielefeld in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Jugendinstitut (Wiemert/Heeg 2012). Dabei wurden im Rahmen von drei Regionalstudien Hemmnisse und Ansätze der Professionalisierung der Kindertagespflege untersucht." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Professionalisierung im Elementarbereich: Personalentwicklung im Spannungsfeld von Anspruch und Wirklichkeit (2012)
Hogrebe, Nina; Böttcher, Wolfgang; Schulz, Sabrina;Zitatform
Hogrebe, Nina, Sabrina Schulz & Wolfgang Böttcher (2012): Professionalisierung im Elementarbereich. Personalentwicklung im Spannungsfeld von Anspruch und Wirklichkeit. In: Soziale Passagen, Jg. 4, H. 2, S. 247-261. DOI:10.1007/s12592-012-0110-6
Abstract
"Im Kontext von erweiterten Anforderungen an Erzieherinnen werden Strategien zum Ausbau und zur Weiterentwicklung der Qualität frühkindlicher Institutionen und Angebote in vielen Ländern mit einem Diskurs zur Professionalität verknüpft. Während Überlegungen zu einer Rekrutierung von geeignetem qualifiziertem Personal vor allem mit einer Diskussion um eine akademische Ausbildung von Frühpädagoginnen einhergehen, fokussiert der vorliegende Beitrag das Feld der Personalentwicklung in Bezug auf das bereits im Feld agierende Fachpersonal. Dabei wird im Sinne eines umfassenden Personalmanagements vor allem das Verhältnis zwischen der geforderten Erweiterung von Qualifikationen der pädagogischen Kräfte und ihren Arbeitsbedingungen überprüft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Frauen und Männer in der Frühpädagogik: genderbezogene Bestandsaufnahme (2012)
Keil, Johannes; Thielemann, Nurdin; Pasternack, Peer;Zitatform
Keil, Johannes, Peer Pasternack & Nurdin Thielemann (2012): Frauen und Männer in der Frühpädagogik. Genderbezogene Bestandsaufnahme. (HoF-Arbeitsberichte 2012/02), 50 S.
Abstract
"In der Frühpädagogik vollzieht sich ein dynamischer Professionalisierungsprozess. Dieser ist dadurch gekennzeichnet, dass die Mehrstufigkeit der anzutreffenden Qualifikationen verstärkt wird: Die Ausbildungswege und -abschlüsse reichen nunmehr von der Berufsfachschule bis zum universitären Master. Mittel- und ggf. langfristig ist dabei von einer Teilakademisierung des Berufsfeldes auszugehen. Neben der Qualitätssteigerung der frühpädagogischen Arbeit ist deren zentrales Motiv, Höherwertigkeit des Erzieher/innen-Berufs zu erzeugen. Damit soll einerseits das Berufsfeld für Männer attraktiver werden. Andererseits soll die Professionalisierung den in diesem Feld quantitativ überwiegend tätigen Frauen Karrierechancen eröffnen. Hier ergibt sich ein Zielkonflikt: Höherwertige Ausbildungen, gesteigertes Sozialprestige und die damit entstehenden beruflichen Chancen werden tendenziell eher von Männern als von Frauen in die Wahrnehmung von Karriereoptionen umgemünzt. Ohne aktive Gegensteuerung ist zu erwarten, dass die gestufte Teilakademisierung zu einer geschlechtsspezifisch gestuften Professionalisierung in der Frühpädagogik führt. Die attraktiveren Berufspositionen würden dann eher von Männern besetzt, während Frauen auf den weniger attraktiven Stellen dominierten. Dabei entsteht eine spannungsreiche Herausforderung: Aus pädagogischen wie gleichstellungspolitischen Gründen sind ebenso Männer für das Berufsfeld unterhalb der Leitungsebenen zu gewinnen, wie dies nicht zu Lasten der Aufstiegschancen für Frauen gehen darf. Der vorliegende Report liefert im Sinne einer geschlechtsspezifischen Eröffnungsbilanz erstmals einen Gesamtüberblick zur Präsenz von Frauen und Männern in den verschiedenen - u.a. hinsichtlich ihrer Attraktivität differenzierten - Berufspositionen des frühpädagogischen Feldes." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Warum wir mehr und bessere Kitas brauchen: zum Zusammenhang von frühkindlicher Betreuung und Fachkräftepotenzialen (2012)
Kettner, Anja;Zitatform
Kettner, Anja (2012): Warum wir mehr und bessere Kitas brauchen. Zum Zusammenhang von frühkindlicher Betreuung und Fachkräftepotenzialen. (IAB-Bibliothek 338), Bielefeld: Bertelsmann, 117 S. DOI:10.3278/300786w
Abstract
"Die Arbeit beschäftigt sich mit der besonderen Bedeutung außerfamiliärer Betreuungs- und Bildungsangebote in Kindertageseinrichtungen (einschl. Kinderkrippen) für die kurz- und langfristige Stärkung des Fachkräfteangebots. Anhand zahlreicher Forschungsergebnisse aus der Hirnforschung, der Psychologie, der Erziehungswissenschaft, der Soziologie und der Ökonomie wird belegt, dass staatliche Investitionen in außerfamiliäre Betreuung besonders hohe individuelle und volkswirtschaftliche Renditen erbringen und - bei hoher Angebotsqualität - gleichzeitig drei Funktionen erfüllen können: a) sorgen sie für eine langfristige Verbesserung des Qualifikationsstandes der Bevölkerung, weil sie Bildungschancen verbessern und die individuelle Lernfähigkeit und Lernbereitschaft nachhaltig fördern, b) stärken sie das Arbeitsangebot langfristig über höhere Geburtenraten und c) stärken sie das Angebot bereits kurzfristig durch eine mögliche Ausweitung des Erwerbsumfangs von Müttern und Vätern. Die Arbeit zeigt anschließend mit umfänglichem Zahlenmaterial, dass der aktuelle Stand des Ausbaus in Deutschland bislang unzureichend ist, sowohl hinsichtlich der angebotenen Zahl von Betreuungsplätzen als auch hinsichtlich ihrer Qualität. Insbesondere gibt es derzeit weder verbindliche Qualitätskriterien noch wird die Qualität von Betreuung evaluiert. In diesem Kontext wird auch diskutiert, dass Angebote in der öffentlich geförderten Kindertagespflege im Durchschnitt eine vergleichsweise geringe Betreuungsqualität haben und deshalb kein Ersatz für professionelle Angebote in Kindertageseinrichtungen sein können. Bislang wird aufgrund der unzureichenden Investitionen in diesen Bildungsbereich beträchtliches Wachstumspotential verschenkt, auf das Deutschland angesichts der zunehmenden relativen Verknappung qualifizierter Arbeitskräfte aber keinesfalls verzichten kann, wenn wirtschaftlicher Erfolg und die Finanzierung der Solidarsysteme auch für die Zukunft gesichert sein sollen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Kettner, Anja;Weiterführende Informationen
E-Book Open Access -
Literaturhinweis
Von der Hochschule an die Kita: berufliche Erfahrungen von Absolventinnen und Absolventen kindheitspädagogischer Bachelorstudiengänge (2012)
Kirstein, Nicole; Fröhlich-Gildhoff, Klaus; Haderlein, Ralf;Zitatform
Kirstein, Nicole, Klaus Fröhlich-Gildhoff & Ralf Haderlein (2012): Von der Hochschule an die Kita. Berufliche Erfahrungen von Absolventinnen und Absolventen kindheitspädagogischer Bachelorstudiengänge. (WiFF-Expertisen 27), München, 44 S.
Abstract
"Welche Erfahrungen machen die Absolventinnen und Absolventen kindheitspädagogischer Studiengänge auf dem Arbeitsmarkt? Die Autorin und die Autoren haben die Ergebnisse von sechs Absolventenstudien zusammengefasst und analysiert. Sie zeigen das Beschäftigungsprofil der ersten graduierten Kindheitspädagoginnen und -pädagogen und informieren über die aktuelle Arbeitsmarktlage." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Struktur und Organisation der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern: eine bundesweite Befragung von Fachschul- und Abteilungsleitungen (2012)
Leygraf, Jan;Zitatform
Leygraf, Jan (2012): Struktur und Organisation der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern. Eine bundesweite Befragung von Fachschul- und Abteilungsleitungen. (WiFF-Studien 16), Halle, 52 S.
Abstract
"Der Großteil der pädagogischen Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen sind Erzieherinnen und Erzieher. In einer bundesweiten Befragung von Schul- bzw. Abteilungsleitungen an Fachschulen und Fachakademien hat die Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF) Daten zur Ausbildung dieser Berufsgruppe erhoben: Wie ist die Ausbildung strukturiert und organisiert? Wie werden die angehenden Erzieherinnen und Erzieher finanziell gefördert? Welche Funktion haben die Fachschulen bei der Weiterbildung und in welchem Umfang werden Leistungen auf ein Hochschulstudium angerechnet?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Fort- und Weiterbildung frühpädagogischer Fachkräfte im europäischen Vergleich (2012)
Zitatform
Oberhuemer, Pamela (2012): Fort- und Weiterbildung frühpädagogischer Fachkräfte im europäischen Vergleich. (WiFF-Studien 17), München, 101 S.
Abstract
"Die Fort- und Weiterbildungslandschaft für frühpädagogische Fachkräfte ist im internationalen Vergleich sehr heterogen. Die Autorin gibt einen systematischen Überblick über die frühpädagogische Weiterbildung in sechs europäischen Ländern - Dänemark, England, Italien, Schweden, Slowenien und Ungarn. Anhand von Länderprofilen stellt sie Unterschiede, Gemeinsamkeiten und Besonderheiten im Vergleich zu Deutschland heraus." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zukunftsfeld Dienstleistungsarbeit: Professionalisierung - Wertschätzung - Interaktion (2012)
Reichwald, Ralf; Pößl, Angelika; Kalkowski, Peter; Munz, Claudia; Isfort, Michael; Niethammer, Manuela; Hoffmann, Anna; Müller, Olaf; Hinding, Barbara; Rottländer, Ruth; Hilger, Stefan; Schlick, Christopher M.; Herms, Isabel; Spitzner, Alexander; Hemmann-Kuhne, Erdmuthe; Thallmaier, Stefan; Hellweg, Susanne; Unger, Tim; Heinen, Simon; Wappenschmidt-Krommus, Ellen; Heeg, Stefan; Zühlke-Robinet, Klaus; Hartmann, Elisa; Möslein, Kathrin; Habicht, Hagen; Marrs, Kira; Götte, Silke Dorethe; Lichtenthaler, Philipp W.; Fuchs-Frohnhofen, Paul; Leyendecker, Markus; Fischer, Evelyne; Kratzer, Nick; Fischbach, Andrea; Kocyba, Hermann; Esch, Karin; Krämer, Tobias; Klatt, Rüdiger; Kinne, Ivonne; Schipanski, Agnes; Kastner, Michael; Dunkel, Wolfgang; Neuhaus, Andrea; Duisburg, Malte; Rhein, Miriam; Duell, Werner; Spanowski, Marion; Djaloeis, Raymond; Tremel, Volker; Diart, Martin; Weihrich, Margit; Decker, Catharina; Möllenhoff, Nikolaus; Ciesinger, Kurt-Georg; Hermann, Sibylle ; Brauckmann, Arno; Frenz, Martin ; Bootz, Ingeborg; Kämpf, Tobias; Boes, Andreas ; Schieferdecker, Richard; Blass, Kerstin; Wagner, Jost; Birken, Thomas; Marfels, Klaus; Beutler, Kai; Keiser, Sarina; Bessin, Claudia; Stock, Gereon; Baukrowitz, Andrea; Krüger, Tim; Baethge, Martin; Müller, Klaus ; Albrecht, Brigitte; Paul, Gerd; Akca, Selda;Zitatform
Reichwald, Ralf, Martin Frenz, Sibylle Hermann & Agnes Schipanski (Hrsg.) (2012): Zukunftsfeld Dienstleistungsarbeit. Professionalisierung - Wertschätzung - Interaktion. Wiesbaden: Gabler, 649 S. DOI:10.1007/978-3-8349-3852-7
Abstract
"Dienstleistungen tragen in Deutschland erheblich zur Wertschöpfung und Schaffung von Arbeitsplätzen bei. Die Generierung von innovativen Dienstleistungen bildet somit eine wesentliche Aufgabe für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Gefragt sind Konzepte für die Professionalisierung von Dienstleistungen und die Zukunft der Dienstleistungsarbeit, die hier von renommierten Autoren aus Wissenschaft und Praxis vorgestellt werden. Das Buch basiert in weiten Teilen auf empirischen Befunden des Förderschwerpunkts 'Dienstleistungsqualität durch professionelle Arbeit', der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wurde." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das Berufsbild der Erzieherinnen und Erzieher im Wandel - Zukunftsperspektiven zur Ausbildung aus Sicht der Fachschulleitungen: eine Studie der Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF) (2012)
Rudolph, Brigitte;Zitatform
Rudolph, Brigitte (2012): Das Berufsbild der Erzieherinnen und Erzieher im Wandel - Zukunftsperspektiven zur Ausbildung aus Sicht der Fachschulleitungen. Eine Studie der Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF). (WiFF-Studien 14), München, 49 S.
Abstract
"Die Einschätzungen von Schulleiterinnen und Schulleitern über Veränderungen im Berufsbild Frühpädagogischer Fachkräften, veränderte Ausbildungswege und die Öffnung der Kindertageseinrichtungen für andere Berufsgruppen sind Themen dieser Studie. Es geht um die Einstellungen und Sichtweisen der Ausbildungsverantwortlichen, die eine zentrale Bedeutung für die Qualifizierung der Fachkräfte haben und deren Meinungen in der fachöffentlichen Diskussion wenig bekannt sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zu wenig Fachkräfte für unter Dreijährige (2012)
Schilling, Matthias; Rauschenbach, Thomas;Zitatform
Schilling, Matthias & Thomas Rauschenbach (2012): Zu wenig Fachkräfte für unter Dreijährige. In: DJI-Impulse H. 2, S. 8-11.
Abstract
"Der Ausbau der frühkindlichen Betreuung, der im Jahr 2008 von der Politik beschlossen wurde, führt unweigerlich zu einem steigenden Personalbedarf. Rund ein Jahr vor Beginn des Rechtsanspruchs auf Betreuung für ein- und zweijährige Kinder im August 2013 ist es mehr denn je notwendig, den künftigen Fachkräftebedarf abzuschätzen. Ansonsten könnten am Ende ausreichend Plätze vorhanden sein, aber nicht genug Personal. Eine modellhafte Rechnung des Forschungsverbunds DJI/TU Dortmund (Schilling 2012) zeigt, dass im August 2013 zwischen 12.000 und 20.000 Fachkräfte fehlen werden - je nachdem, wie stark die Kindertagespflege in Westdeutschland ausgebaut wird. Derzeit arbeiten 300.000 Erzieherinnen und Erzieher in der Kindertagesbetreuung. Ausgehend vom empirisch ermittelten Betreuungsbedarf der Eltern muss zunächst geklärt werden, wie viele Betreuungsplätze im August 2013 rechnerisch notwendig sind. Auf dieser Grundlage wird der Platzbedarf in Tageseinrichtungen sowie in der Tagespflege kalkuliert, aus dem sich dann wiederum der Personalbedarf errechnen lässt." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Fachkräftebedarf in Kindertageseinrichtungen bis zum Jahr 2020: Expertise zum Gutachten "Professionalisierung in der Frühpädagogik". Im Auftrag des Aktionsrats Bildung erstellt von Matthias Schilling (2012)
Schilling, Matthias;Zitatform
Schilling, Matthias (2012): Fachkräftebedarf in Kindertageseinrichtungen bis zum Jahr 2020. Expertise zum Gutachten "Professionalisierung in der Frühpädagogik". Im Auftrag des Aktionsrats Bildung erstellt von Matthias Schilling. München, 27 S.
Abstract
"Für den 14. Kinder- und Jugendhilfetag hat die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe den Personalbedarf für die gesamte Kinder- und Jugendhilfe bis zum Jahr 2025 berechnen lassen. Auf dieser Grundlage wird im Folgenden der Personalbedarf bis zum Jahr 2020 für den Bereich der Kindertagesbetreuung ermittelt und dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Personalbedarfsberechnung für den Bereich Kindertagesbetreuung für den Zeitraum von März 2011 bis August 2013 (2012)
Schilling, Matthias;Zitatform
Schilling, Matthias (2012): Personalbedarfsberechnung für den Bereich Kindertagesbetreuung für den Zeitraum von März 2011 bis August 2013. Dortmund, 34 S.
Abstract
"Anfang 2010 wurde von Rauschenbach/Schilling eine Untersuchung zum Fachkräftebedarf aufgrund des Ausbaus U3 mit sehr differenzierten Länderanalysen vorgelegt. Die Bedarfsberechnungen basierten seinerzeit auf den Ergebnissen der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik zum Stichtag 1.3.2009 sowie der Zielperspektive, im Jahre 2013 für 32% der unter 3-Jährigen in Westdeutschland und für 50% der unter 3-Jährigen in Ostdeutschland (einschl. Berlin) Kinderbetreuungsangebote zu schaffen. Inzwischen sind fast zwei Jahre vergangen, in denen die Angebote ausgeweitet, in umfangreichem Maße Personal eingestellt und die Zielperspektive auf 37% West und 51% Ost neu bestimmt wurde.
Deshalb ist es an der Zeit, die seinerzeit durchgeführten Berechnungen zu aktualisieren und den neuen Rahmenbedingungen anzupassen. Im Folgenden wird diese Aktualisierung vorgenommen. Die Ergebnisse der einzelnen Länder werden in dieser Fassung nicht in eigenen Länderprofilen, sondern in Übersichtstabellen im Abschnitt 6 'Wie groß ist der Fehlbedarf in den Personalbedarfsszenarien?' dargestellt." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Möglichkeiten und Grenzen der Ergebnisse der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik für die Bildungsberichterstattung zur frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung für die der EKD-angeschlossenen Träger sowie der Diakonie (2012)
Schilling, Matthias;Zitatform
Schilling, Matthias (2012): Möglichkeiten und Grenzen der Ergebnisse der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik für die Bildungsberichterstattung zur frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung für die der EKD-angeschlossenen Träger sowie der Diakonie. Dortmund, 138 S.
Abstract
Die vorliegenden Analysen sind im Rahmen eines Forschungsprojektes der Dortmunder Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik zur Erforschung der Möglichkeiten der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik für bereichsspezifische Bildungs- und Sozialberichte entstanden. Die hier weiterentwickelten Indikatoren für eine Bildungsberichterstattung der EKD/Diakonie zur frühkindlichen Bildung orientieren sich an dem Indikatorenkonzept, dass vom Konsortium zur Erstellung des nationalen Bildungsberichts entwickelt wurde. Im einzelnen thematisiert werden Strukturfragen der Einrichtungen und Gruppen, die Bildungsbeteiligung der Kinder (Altersstruktur, Geschlecht, Förderbedarf, Betreuungszeit), der Personalbestand und Qualitätsaspekte. Ein Tabellenanhang enthält statistische Daten zu allen Indikatoren (Entwicklung von 2006 bis 2010, regionaler Vergleich der Bundesländer). (IAB)
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Literaturhinweis
Haushaltsnahe Dienstleistungen (2012)
Sojka, Ewa;Zitatform
Sojka, Ewa (2012): Haushaltsnahe Dienstleistungen. In: P. Bartelheimer (Red.), S. Fromm (Red.) & J. Kädtler (Red.) (2012): Berichterstattung zur sozioökonomischen Entwicklung in Deutschland : Teilhabe im Umbruch. Zweiter Bericht, S. 633-658. DOI:10.1007/978-3-531-94197-4_21
Abstract
"Die Zahl der Ein- und Zweipersonenhaushalte in Deutschland nimmt zu, das Ein-Ernährer- Modell ist in Erosion begriffen. Damit wächst der Bedarf an Dienstleistungen für den Haushalt, und diese können vielfach nicht mehr von den Haushaltsmitgliedern selbst erbracht werden. Die sich verändernde Lebensweise begründet daher einen Trend zur Transformation der 'haushaltsnahen Dienstleistungen' in Erwerbsarbeit. Von Teilen der Politik und auch der Forschung wird hier ein bedeutendes zukünftiges Beschäftigungsfeld gesehen (vgl. Aglietta 2000)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Weiterbildung von Erzieherinnen und Erziehern im ländlichen Raum: Professionalisierungserfordernisse und Mobilitätshindernisse (2012)
Sparschuh, Vera; Rackow, Katja;Zitatform
Sparschuh, Vera & Katja Rackow (2012): Weiterbildung von Erzieherinnen und Erziehern im ländlichen Raum. Professionalisierungserfordernisse und Mobilitätshindernisse. In: Land-Berichte. Sozialwissenschaftliches Journal, Jg. 15, H. 1, S. 9-31.
Abstract
"Im Jahr 2009 wurde im Rahmen eines Lehr-Lern-Forschungsprojektes eine Erhebung zu Weiterbildungsaspirationen von Erzieherinnen in Mecklenburg-Vorpommern vorgenommen. In dem Beitrag werden auf der Basis von mehr als tausend beantworteten Fragebögen Weiterbildungswünsche und Hindernisse diskutiert. Dabei wird insbesondere untersucht, ob die ländlichen Lebensbedingungen die Einstellungen und Berufsperspektiven von Erzieherinnen beeinflussen. Das kann vor allem in Bezug auf die Entfernungen bestätigt werden. Hier haben es Erzieherinnen im ländlichen Raum schwerer, sich an Weiterbildungen, besonders an langfristigen akademischen Weiterbildungen zu beteiligen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mangelware Fachkraft: Fachkräftebedarf in der Freien Wohlfahrtspflege im Land Brandenburg (2012)
Thuns, Manfred;Zitatform
Thuns, Manfred (2012): Mangelware Fachkraft. Fachkräftebedarf in der Freien Wohlfahrtspflege im Land Brandenburg. In: Soziale Arbeit, Jg. 61, H. 6, S. 215-223.
Abstract
"Das Land Brandenburg ist in einem hohen Maße vom Mangel an Fachkräften betroffen. Allerdings darf der Fokus nicht auf gewerbliche Unternehmen eingeschränkt werden, sondern muss sich auch auf die Dienste und Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege mit ihren sozialen und pflegerischen Dienstleistungen berichten. Neben der Pflege sind zunehmend auch die Sektoren der Erziehung und der Sozialberatung betroffen. Die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege haben dazu unter ihren Trägern und Einrichtungen eine Bedarfserhebung vorgenommen, um die Fachkräftesituation in ihren Arbeitsfeldern empirisch festzustellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Dritter Zwischenbericht zur Evaluation des Kinderförderungsgesetzes: Bericht der Bundesregierung 2012 nach § 24a Abs. 5 SGB VIII über den Stand des Ausbaus für ein bedarfsgerechtes Angebot an Kindertagesbetreuung für Kinder unter drei Jahren für das Berichtsjahr 2011 (2012)
Abstract
"Der dritte Zwischenbericht zur Evaluation des Kinderförderungsgesetzes stellt den Ausbaustand des Betreuungsangebots für unter Dreijährige und die Qualität der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung umfassend dar. Er wurde am 30. Mai 2012 vom Bundeskabinett verabschiedet.
Der Bericht enthält Zahlen zum quantitativen Ausbau der Kindertagesbetreuung, dem Betreuungsbedarf der Eltern und den Ausbauplänen der Kommunen. Darüber hinaus wurde dieses Jahr die qualitative Komponente des Betreuungsausbaus verstärkt in den Blick genommen und der Frage nachgegangen, welchen Einfluss gute Betreuungsqualität in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege auf das kindliche Wohlbefinden hat." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Empfehlungen zur Fachkräftegewinnung in der Kindertagesbetreuung: eine Handreichung der Expertengruppe im Rahmen des 10-Punkte-Programms "Bedarfsgerechte Kindertagesbetreuung 2013" der Bundesregierung (2012)
Abstract
"Die Arbeitsgruppe zur Fachkräftegewinnung für die Kindertagesbetreuung (AG Fachkräftegewinnung) hat sich am 13. Juni 2012 konstituiert. Ihr Ziel ist es, gemeinsam Empfehlungen zu erstellen, wie Fachkräfte gewonnen und im System gehalten werden können. Die vorliegenden Empfehlungen stellen in vier Handlungsfeldern eine Ideensammlung dar, schaffen Transparenz über verschiedene in einzelnen Länder bereits erprobte Maßnahmen und enthalten Informationen zu Förderinstrumenten. Wegen der unterschiedlichen landesspezifischen Bedarfe und Strukturen wird davon ausgegangen, dass die verantwortlichen Protagonisten die für sie passenden Maßnahmen auswählen. Die Empfehlungen fokussieren auf kurzfristig wirksame Maßnahmen der Fachkräftegewinnung und -qualifizierung, die umgehend auf den Ausbildungsbeginn ggf. auch unterjährig begonnen werden können. Im ersten Schritt geht es darum, dass möglichst schnell mehr Personal zur Unterstützung in den Kindertageseinrichtungen vorhanden ist. Dazu müssen geeignete Qualifizierungswege genutzt bzw. geschaffen werden, damit perspektivisch vollwertige Fachkräfte in der Kindertagesbetreuung eingesetzt werden können. In den nächsten Schritten wird sich die AG Fachkräftegewinnung den mittel- und langfristig zu ergreifenden Maßnahmen zuwenden, beispielsweise der Steigerung der Attraktivität des Arbeitsfeldes, der Ausbildung selbst sowie den Möglichkeiten und Grenzen der staatlichen Fördersysteme." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Familienreport 2012: Leistungen, Wirkungen, Trends (2012)
Zitatform
(2012): Familienreport 2012. Leistungen, Wirkungen, Trends. (Familienreport ... 4), Berlin, 134 S.
Abstract
"Der Familienreport 2012 informiert umfassend über die Lebenssituation von Familien in Deutschland. Neben den aktuellen Zahlen zur Bevölkerungsentwicklung, zu Familienformen und Familienleistungen stehen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Zeitpolitik für Familien, Kindertagesbetreuung und die gute Entwicklung von Kindern im Zentrum des Familienreports." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kinder in den ersten drei Jahren: Qualifikationsanforderungen an Frühpädagogische Fachkräfte (2011)
Behr, Anna von;Zitatform
Behr, Anna von (2011): Kinder in den ersten drei Jahren. Qualifikationsanforderungen an Frühpädagogische Fachkräfte. (WiFF-Expertisen 04), München, 44 S.
Abstract
"Zahlreiche fachpolitische Stellungnahmen fordern, dass der quantitative 'Ausbau U3' nicht ohne qualitativen Ausbau erfolgen darf. Ein zentraler Ansatzpunkt ist dabei die Frage der Qualifikation des Personals. Da in der derzeitigen Ausbildung zur Erzieherin / zum Erzieher Themen des Bereichs 'Kinder in den ersten drei Lebensjahren' nicht verbindlicher Bestandteil sind, muss das Personal von Kindertagesstätten, die nun zum ersten Mal auch Kinder unter drei Jahren aufnehmen, entsprechend nachqualifiziert werden. Die Autorin stellt in dieser Expertise den Stand der fachlichen und wissenschaftlichen Diskussion zusammen und leitet hieraus Qualifikationsanforderungen an die Fachkräfte ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Stress bei Erzieher/innen: Ergebnisse einer BGW-DAK-Studie über den Zusammenhang von Arbeitsbedingungen und Stressbelastung in ausgewählten Berufen (2011)
Berger, Judith; Schiffhorst, Guido; Genz, Hartmut O.; Kordt, Martin; Nolting, Hans-Dieter; Niemann, Désirée;Zitatform
Berger, Judith, Désirée Niemann, Hans-Dieter Nolting, Guido Schiffhorst, Hartmut O. Genz & Martin Kordt (2011): Stress bei Erzieher/innen. Ergebnisse einer BGW-DAK-Studie über den Zusammenhang von Arbeitsbedingungen und Stressbelastung in ausgewählten Berufen. Hamburg, 44 S.
Abstract
"Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege hat Arbeitsbedingungen und Stress bei Erzieherinnen untersucht. Ein Ergebnis: diese Berufsgruppe weist im Vergleich zur berufstätigen Bevölkerung der Bundesrepublik überdurchschnittlich ausgeprägte Stressreaktionen auf. Dies hängt mit hohen quantitativen und qualitativen Arbeitsbelastungen und engem Handlungsspielraum bei der Arbeit zusammen. Ansatzmöglichkeiten für Verbesserungen werden in kleineren Gruppengrößen gesehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsintensität und gesundheitliche Belastungen aus der Sicht von Beschäftigten im Gesundheits-, Sozial- und Erziehungswesen: eine Analyse mit dem DGB-Index Gute Arbeit (2011)
Dathe, Dietmar; Paul, Franziska;Zitatform
Dathe, Dietmar (2011): Arbeitsintensität und gesundheitliche Belastungen aus der Sicht von Beschäftigten im Gesundheits-, Sozial- und Erziehungswesen. Eine Analyse mit dem DGB-Index Gute Arbeit. (Materialien und Studien), Berlin, 30 S.
Abstract
"Das im Folgenden im Mittelpunkt stehende Gesundheits-, Sozial- und Erziehungswesen ist ein Bereich, der für das Gemeinwohl und die öffentliche Daseinsfürsorge eine große Bedeutung hat. Die Umfrage "DGB-Index 2009: Gute Arbeit aus Arbeitnehmersicht" enthält erstmals Fragen zur Arbeitsintensität und zu gesundheitlichen Belastungen. Vor dem Hintergrund der genannten Fakten zu Deregulierung und einem Wettbewerb zwischen den Dienstleistungseinrichtungen mittels der Kostenfrage, gewinnen Fragen zur Arbeitsintensität und gesundheitlichen Belastungen im Gesundheits-, Sozial- und Erziehungswesen besondere Relevanz.
Aus der Inhaltsübersicht:
- Allgemeine Beschäftigungsmerkmale im Gesundheits-, Sozial- und Erziehungswesen
- Zeit- und Termindruck aus Sicht der Beschäftigten
- Gesundheitliche Beschwerden im Zusammenhang mit der derzeitigen Arbeit aus Sicht der Beschäftigten." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Reformoptionen von "unten": die Rekonstruktion von beruflichen Selbstbeschreibungen im Elementarbereich mit den Mitteln der Argumentationsanalyse (2011)
Dellori, Claudia; Nittel, Dieter;Zitatform
Dellori, Claudia & Dieter Nittel (2011): Reformoptionen von "unten". Die Rekonstruktion von beruflichen Selbstbeschreibungen im Elementarbereich mit den Mitteln der Argumentationsanalyse. In: Sozialer Sinn, Jg. 12, H. 2, S. 173-192.
Abstract
"Der gegenwärtige Wandel des Erziehungs- und Bildungssystems stellt neue Anforderungen an alle pädagogischen Erwerbstätigen. Der Fokus des Beitrags liegt auf dem Elementarbereich mit dem Ziel, berufliche Selbstbeschreibungen von Erzieherinnen zu rekonstruieren und jene Positionen und Einstellungsmuster näher zu betrachten, die im offiziellen Reformdiskurs nur in rudimentärer Form enthalten sind. Datengrundlage ist eine Gruppendiskussion aus dem DFG-geförderten Projekt 'Pädagogische Erwerbsarbeit im System des lebenslangen Lernens. Berufliche Selbstbeschreibungen und wechselseitige Funktions- und Aufgabenzuschreibungen' (PAELL). Mittels der Argumentationsanalyse, die exemplarisch anhand eines Datenbeispiels angewendet wird, werden Elemente der eingehüllten Rationalität der Praxis identifiziert. Dabei wird durch das Aufzeigen argumentativer Spielräume ein konstruktiver Beitrag bei der Konzeptualisierung weiterer Professionalisierungsprozesse zu leisten versucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bildung, Betreuung und Erziehung als neue Aufgabe der Politik: Steuerungsaktivitäten in drei Bundesländern (2011)
Zitatform
Hehl, Susanne von (2011): Bildung, Betreuung und Erziehung als neue Aufgabe der Politik. Steuerungsaktivitäten in drei Bundesländern. (Familie und Familienwissenschaft), Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 406 S.
Abstract
"Die Familien- wie die Bildungspolitik haben in den vergangenen Jahren eine deutliche Aufwertung erfahren, nicht nur im öffentlichen Diskurs. Der Gestaltwandel des deutschen Wohlfahrtsstaates wirkt hier offensichtlich ebenso ursächlich wie die Herausforderungen durch den demografischen Wandel. Die strikte Trennung von privater und öffentlicher Erziehung, von Bildung, Betreuung und Erziehung, wie sie die Bundesrepublik lange verfochten hat, wird mehr und mehr obsolet. Was aber tritt an ihre Stelle? Welche politischen Konzepte existieren in den Ländern, um die bisher getrennten Bereiche der Bildung, Erziehung und Betreuung zu verknüpfen? Welche Steuerungsinstrumente werden zu ihrer Umsetzung eingesetzt; welche Ziele werden in den Konzepten sichtbar? Und welche Notwendigkeiten zur strukturellen Veränderung des Kompetenz- und Akteursgefüges in Politik und Verwaltung lassen sich daraus ableiten? Susanne von Hehl analysiert vergleichend die politischen Steuerungsaktivitäten in drei Bundesländern - Bayern, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen - und erarbeitet Vorschläge für eine Weiterentwicklung politischen Handelns." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erkenntnisse der Bildungsgangforschung für die Erzieherinnen- und Erzieherausbildung: eine transnationale Betrachtung der Ausbildung und der Berufseinstiegsphase (2011)
Hemmerling, Annegert;Zitatform
Hemmerling, Annegert (2011): Erkenntnisse der Bildungsgangforschung für die Erzieherinnen- und Erzieherausbildung. Eine transnationale Betrachtung der Ausbildung und der Berufseinstiegsphase. In: Der pädagogische Blick, Jg. 19, H. 3, S. 168-182. DOI:10.3262/PB1103168
Abstract
"Der Beitrag beschäftigt sich mit der Reform der Erzieherinnen- und Erzieherausbildung und den neuen Studiengängen der Frühpädagogik. Dabei leitet die Autorinnen sowohl aus internationalen Erfahrungen als auch theoretischen und empirischen Befunden Konsequenzen für die Inhalte und Zusammenarbeit alter und neuer Ausbildungsgänge ab. Sie plädiert dabei für eine Öffnung der Fachschulausbildung und Kooperationen mit Hochschulen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Echter Mangel bisher nur in wenigen Berufen: objektive Daten und Antworten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (2011)
Kettner, Anja;Zitatform
Kettner, Anja (2011): Echter Mangel bisher nur in wenigen Berufen. Objektive Daten und Antworten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. In: GIB-Info H. 1, S. 31-35.
Abstract
"Das Thema Fachkräftemangel wird in Deutschland hitzig diskutiert. An Vorschlägen zur Lösung des Problems mangelt es nicht, häufiger aber an belastbaren statistischen Informationen. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) liefert auf der Grundlage seiner regelmäßigen Erhebungen und Forschungen objektive Daten und Antworten zum Thema.
Fazit: Es gibt einen relevanten Fachkräftemangel hauptsächlich in den Ingenieur- und IT-Berufen, bei denen die Lage schon seit 2006 angespannt ist, sowie aktuell in einigen sozialen Berufen - insbesondere bei Erziehern, Alten- und Krankenpflegern. Hier wird Fachkräftemangel weiterhin ein Thema sein. In anderen Berufen kann man derzeit nur von einem Fachkräfteengpass sprechen, der ein vorübergehendes Phänomen in Zeiten eines Wirtschaftsaufschwungs darstellt. Auf längere Sicht sind jedoch größere Anstrengungen aller Akteure auf dem Arbeitsmarkt notwendig, die vorhandenen Potenziale zu mobilisieren, die in bisher vernachlässigten Zielgruppen des Arbeitsmarktes, in Aus- und Fortbildung und auch in der Zuwanderung liegen." (Textauszug, IAB-Doku)Beteiligte aus dem IAB
Kettner, Anja; -
Literaturhinweis
Underpaid and overworked: a cross-national perspective on care workers (2011)
Zitatform
Razavi, Shahra & Silke Staab (2011): Underpaid and overworked: a cross-national perspective on care workers. In: International Labour Review, Jg. 149, H. 4, S. 407-422. DOI:10.1111/j.1564-913X.2010.00095.x
Abstract
"This article defines paid care work and explains why it has become an important arena for research and policy. Drawing on cross-national and countrylevel analyses of selected occupations, it highlights three findings: first, the employment situation of care workers often mirrors broader, country-specific labour market conditions and problems; second, the State's role as an employer of care workers is changing as governments increasingly outsource such work; and third, social policy regimes also shape opportunities for and conditions of care employment. It concludes that both care workers and care recipients are likely to benefit from improved employment conditions of care work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Niedriglohnbeschäftigung in den sozialen Berufen (2011)
Rhein, Thomas;Zitatform
Rhein, Thomas (2011): Niedriglohnbeschäftigung in den sozialen Berufen. In: B. Stolz-Willig & J. Christoforidis (Hrsg.) (2011): Hauptsache billig? : Prekarisierung der Arbeit in den Sozialen Berufen, S. 12-23.
Abstract
"In den letzten eineinhalb Jahren ist der Niedriglohnsektor in Deutschland deutlich expandiert. Der Beitrag befasst sich mit der Frage, inwieweit die Angehörigen der sozialen Berufe davon betroffen sind. Es geht dabei um eine empirische Bestandsaufnahme und das Aufzeigen von Entwicklungstrends seit Ende der 1990er Jahre, genauer zwischen den Jahren 1998 und 2008. Zunächst wird die allgemeine Entwicklung des Niedriglohnsektors in Deutschland skizziert. Die folgenden Abschnitte stellen dann die verwendeten Daten und die Abgrenzung des Niedriglohnsektors und der sozialen Berufe dar. Danach werden die Ergebnisse für den Personenkreis der Vollzeitbeschäftigten präsentiert. Da natürlich auch das Ausmaß der finanziellen Bedürftigkeit von Erwerbstätigen interessiert, befasst sich das folgende Kapitel mit sogenannten 'Aufstockern' unter den Berufsangehörigen (einschließlich Teilzeitbeschäftigte und 'Mini-Jobber'). Abschließend werden die wichtigsten Befunde kurz resümiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Child care voucher and labour market behaviour: experimental evidence from Finland (2011)
Viitanen, Tarja K.;Zitatform
Viitanen, Tarja K. (2011): Child care voucher and labour market behaviour. Experimental evidence from Finland. In: Applied Economics, Jg. 43, H. 23, S. 3203-3212. DOI:10.1080/00036840903508346
Abstract
"This article provides experimental estimates of the impact of a voucher for private care on labour force participation and use of private and public child care within the Nordic system of universal provision of public care. In a market that was providing high-quality, low-cost public child care, a voucher is nevertheless found to have a significant, positive effect for the use of private child care with zero effects on either use of public care or labour force participation. The use of private increased by five percentage points in the whole country and by five to seven percentage points in areas that suffer from excess demand for child care as a result of the introduction of the private child care voucher." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Alleinerziehende unterstützen - Fachkräfte gewinnen (2011)
Abstract
"Der Report führt aktuelle Erkenntnisse zur Arbeits- und Lebenssituation von Alleinerziehenden zusammen (Beteiligung von Alleinerziehenden am Arbeitsmarkt, Kinderbetreuung als Voraussetzung für Erwerbsbeteiligung, Arbeitslose und nach dem SGB II leistungsberechtigte Alleinerziehende, Lebensqualität alleinerziehender Mütter, Lebensqualität von Kindern in Alleinerziehenden-Haushalten), leitet daraus wichtige Handlungsfelder des Bundes und der Länder ab und stellt die bisher erreichten Fortschritte dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Männliche Fachkräfte in Kindertagesstätten: eine Studie zur Situation von Männern in Kindertagesstätten und in der Ausbildung zum Erzieher (2010)
Cremers, Michael; Krabel, Jens; Calmbach, Marc;Zitatform
Calmbach, Marc (2010): Männliche Fachkräfte in Kindertagesstätten. Eine Studie zur Situation von Männern in Kindertagesstätten und in der Ausbildung zum Erzieher. Berlin, 103 S.
Abstract
"Kindertagesstätten (Kitas) sind Institutionen mit einem gesellschaftlich hochrelevanten Auftrag. Sie tragen wesentlich dazu bei, die Integration der nachwachsenden Generationen in die Gesellschaft zu gewährleisten. Insofern ist es nur folgerichtig, dass die gesellschaftliche Anerkennung von Kindertagesstätten als Bildungseinrichtung seit einigen Jahren steigt und Kindertagesstätten eine bildungspolitische Aufwertung erfahren. Deutliche Zeichen dieser Aufwertung in Deutschland sind das Kinderfördergesetz, das den weiteren Ausbau von Betreuungsplätzen bis zum Jahr 2013 gewährleistet, und die mittlerweile in jedem Bundesland aufgelegten Bildungsprogramme, die anspruchsvolle Bildungsziele für die pädagogische Arbeit in Kindertageseinrichtungen festlegen.
Die gesellschaftliche Aufwertung frühkindlicher Erziehung und Bildung fällt in eine Zeit, in der sich auch in der deutschen Gleichstellungspolitik ein Paradigmenwechsel vollzieht. Neben gleichstellungspolitischen Maßnahmen zur Erhöhung der Chancengleichheit von Frauen richtet sich die Politik zunehmend an Männer und Jungen mit dem Ziel, ihnen neue Perspektiven jenseits traditioneller und einengender Männlichkeits- und Lebensentwürfe zu eröffnen.
Die vorliegende Studie verortet sich in diesen beiden gesellschaftspolitischen Themenfeldern. Der Untersuchungsschwerpunkt liegt dabei auf der Situation von Männern in Kindertagesstätten und in der Erzieherausbildung. Die Studie beleuchtet jedoch auch Einstellungen und Praxiserfahrungen weiblicher Auszubildender und Erzieherinnen. Da das empirisch belegte und praktische Wissen über die Situation von Männern in Kindertagesstätten in Deutschland, aber auch in anderen Ländern äußerst gering ist, liefert die Studie eine in dieser Form und Ausführlichkeit einmalige empirische Basis. Die qualitativen und quantitativen Befunde geben eine repräsentative Auskunft über die Akzeptanz und Erwünschtheit von männlichen Erziehern sowie über Vorbehalte und Barrieren, die einer Steigerung des Männeranteils im Wege stehen. Sie lassen darüber hinaus Rückschlüsse zu, welche konkreten Strategien, Initiativen und Maßnahmen notwendig sind, um eine Erhöhung des Männeranteils zu erreichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)Ähnliche Treffer
spätere (möglw. abweichende) Version -
Literaturhinweis
Die berufliche, familiäre und ökonomische Situation von Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen: Sonderauswertung des Mikrozensus. Im Auftrag der Max-Traeger-Stiftung der GEW (2010)
Zitatform
Fuchs-Rechlin, Kirsten (2010): Die berufliche, familiäre und ökonomische Situation von Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen. Sonderauswertung des Mikrozensus. Im Auftrag der Max-Traeger-Stiftung der GEW. (Jugendhilfe und Sozialarbeit), Frankfurt am Main, 72 S.
Abstract
"Mit der Sonderauswertung des Mikrozensus 2008 legt die GEW mit finanzieller Unterstützung durch ihre Max-Traeger-Stiftung zum vierten Mal eine Studie zu den Arbeitsbedingungen sozialpädagogischer Fachkräfte vor. Im Jahr 2007 haben wir 2.000 GEW-Mitglieder und 2.000 Kindertagesstätten nach ihrer Arbeitzufriedenheit, den Belastungen und Erwartungen an die Politik und ihre Gewerkschaft befragt. Die Studie 'Wie geht's im Job?' vermittelte das Ergebnis, dass Erzieherinnen sich sehr stark mit ihrer Arbeit identifizieren und sich im Team wohlfühlen. Andererseits leiden sie unter den schlechten Arbeitsbedingungen, beklagen die mangelnde gesellschaftliche Anerkennung und sind mit ihren Verdienst- und Karrieremöglichkeiten unzufrieden. Die Sonderauswertung des 'DGB-Index Gute Arbeit' legte einen Schwerpunkt auf spezielle Belastungen und die gesundheitliche Situation. Mit der Studie zu den Arbeitbedingungen sozialpädagogischer Fachkräfte an Ganztagsschulen, wiederum eine Befragung von GEW-Mitgliedern und Schulen, wurde der Blickwinkel auf ein sehr stark expandierendes, zugleich hochkomplexes und dereguliertes Arbeitsfeld gelenkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Frühpädagogisch kompetent: Kompetenzorientierung in Qualifikationsrahmen und Ausbildungsprogrammen der Frühpädagogik (2010)
Keil, Johannes; Pasternack, Peer;Zitatform
Keil, Johannes & Peer Pasternack (2010): Frühpädagogisch kompetent. Kompetenzorientierung in Qualifikationsrahmen und Ausbildungsprogrammen der Frühpädagogik. (HoF-Arbeitsberichte 2011/02), Lutherstadt Wittenberg,, 137 S.
Abstract
"Die dynamischen Entwicklungen im frühpädagogischen Ausbildungssektor - Reformen in der Fachschulausbildung und Akademisierung unter Beteiligung sämtlicher Sektoren des tertiären Bereichs - wecken das Bedürfnis nach stärkerer Vergleichbarkeit. Dem widmet sich die hier vorgelegte Studie anhand vergleichender struktureller und inhaltlicher Auswertungen von Ausbildungsdokumenten. Einbezogen werden Qualifikationsrahmen und Curricula. Im Mittelpunkt der Einzelauswertungen stehen folgende Fragen: Welchen Grad an Kompetenzorientierung weisen die Ausbildungsdokumente auf? In welchem Maß bilden sie berufliche Handlungsfelder der Frühpädagogik ab? Inwieweit finden sich Elemente mit hohem Professionalisierungspotenzial? Die vergleichende Auswertung geht folgenden Fragen nach: Welche Kernkompetenzen definieren die Ausbildungsdokumente? Welche Unterschiede weisen Ausbildungsdokumente des akademischen Ausbildungssektors im Unterschied zum nichtakademischen auf? Inwiefern sind Vergleiche von Qualifikationsrahmen und Curricula geeignet, Aussagen zur Qualität der Studiengänge zu treffen?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Anhang -
Literaturhinweis
Was sind uns Erzieherinnen und Erzieher wert?: Fachkräftemangel: Herausforderungen für Praxis und Politik (2010)
Kettner, Anja;Zitatform
Kettner, Anja (2010): Was sind uns Erzieherinnen und Erzieher wert? Fachkräftemangel: Herausforderungen für Praxis und Politik. In: Durchblick H. 01-2010, S. 29-37.
Abstract
Die Autorin berichtet in ihrem Beitrag über den Fachkräftemangel in den Kitas (Kindertageseinrichtungen einschließlich Kinderkrippen). Sie fragt danach, warum der Fachkräftemangel, der bisher nur in Zusammenhang mit Ingenieuren oder IT-Fachkräften genannt wird, nun auch - mitten in der Wirtschaftskrise - die Kitas betrifft. Dies wirft ferner folgende Fragen auf: Wer bestimmt eigentlich darüber, ob hier Fachkräfte fehlen oder nicht? Was können die Kitas selbst tun, um einem Mangel an Fachkräften entgegenzuwirken? Und was muss die Politik dagegen unternehmen? Die Daten und Informationen, die im vorliegenden Aufsatz präsentiert werden, entstammen entweder einer groß angelegten repräsentativen Betriebsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) oder amtlichen Statistiken der Bundesagentur für Arbeit bzw. des Statistischen Bundesamtes. Sie beruhen somit nicht nur auf einzelnen Beispielen, sondern vermitteln ein repräsentatives Bild der gegenwärtigen Arbeits- und Fachkräftesituation in den Kitas und zeigen die Realität politischer Entscheidungen auf. (IAB)
Beteiligte aus dem IAB
Kettner, Anja; -
Literaturhinweis
Supervision und Weiterbildung: Instrumente zur Professionalisierung von ErzieherInnen (2010)
Klein, Ursula;Zitatform
Klein, Ursula (2010): Supervision und Weiterbildung. Instrumente zur Professionalisierung von ErzieherInnen. (VS research), Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 189 S. DOI:10.1007/978-3-531-92264-5
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Literaturhinweis
Kompetenzprofile verschiedener Berufsgruppen in der Praxis der Kinder- und Jugendhilfe: eine ressourcenorientierte Analyse (2010)
König, Magdalena;Zitatform
König, Magdalena (2010): Kompetenzprofile verschiedener Berufsgruppen in der Praxis der Kinder- und Jugendhilfe. Eine ressourcenorientierte Analyse. (Holzmindener Schriften zur Sozialen Arbeit "Sozial Denken und Handeln" 09), Berlin: Mensch und Buch Verlag, 76 S.
Abstract
"Die Praxis in der Kinder- und Jugendhilfe stellt hohe Anforderungen an Fachkräfte; eine gute Ausbildung und persönliche Ressourcen bilden die Grundlage für die Tätigkeit in der Jugendhilfe. Im Vordergrund dieser empirischen Arbeit steht der Umgang mit Kompetenzen in der Praxis: Wie gehen Fachkräfte mit der Frage des kompetenzenorientierten und somit ressourcenorientierten Arbeitens um welche Kompetenzen beschreiben Fachkräfte als notwendig für ihren Berufsalltag, vor welche Anforderungen sehen sie sich gestellt? Mit dieser Arbeit soll zur Transparenz der Kompetenzen von ErzieherInnen und SozialpädagogInnen beigetragen werden; weiterhin wird der (ausbildungsspezifische) Blickwinkel auf die berufliche Praxis in der Jugendhilfe thematisiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The children's workforce: a data scoping study a report for the department of children, school and family (DCSF) (2010)
Zitatform
Machin, Stephen, Sandra McNally & Dongshu Ou (2010): The children's workforce. A data scoping study a report for the department of children, school and family (DCSF). (CEE discussion paper Special report 02), London, 59 S.
Abstract
"This report explores and describes available data sources on the early years children's workforce, focusing particularly on childcare. We have investigated what administrative or survey data sets are available and how the data sources could be linked together. We start the report with a general introduction to what we mean by the =children's workforce' and the sort of questions that could be asked. We summarise the data sets we have looked at, briefly commenting on how they could be used in research. In a detailed appendix, we discuss each of these data sets in turn, highlighting key strengths and limitations. In the core of the text, we provide an analysis of the children's workforce in the Labour Force Survey (occasionally supplemented with information from the Annual Survey of Hours and Earnings). Finally, we discuss future directions for research in this context." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
