Regionale Arbeitsmärkte in Deutschland
Unter den einheitlichen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland finden sich Regionen, die von einer tiefen Arbeitsmarktkrise betroffen sind, und andere, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Welches sind die Ursachen dieser regionalen Disparitäten? Wie werden sich der Arbeitskräftebedarf und das Erwerbspersonenpotenzial in den Regionen zukünftig entwickeln? Welche regionalen Beschäftigungsaussichten bestehen, für Jüngere und Ältere, in Wirtschaftszweigen, in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten? Dieser IABInfoPool erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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Literaturhinweis
Analyse der Übergänge aus Arbeitsuche in Beschäftigung in der Arbeitsmarktregion Lübeck: Befunde für die Teilregion Stadt Lübeck (2014)
Harder, Veronika; Peters, Cornelius; Bauer, Ben; Wiegand, Julia; Niebuhr, Annekatrin ; Herrmann, Hayo; Ollech, Daniel; Lüth, Hendrik;Zitatform
Harder, Veronika, Cornelius Peters, Julia Wiegand, Hayo Herrmann, Hendrik Lüth, Ben Bauer, Daniel Ollech & Annekatrin Niebuhr (2014): Analyse der Übergänge aus Arbeitsuche in Beschäftigung in der Arbeitsmarktregion Lübeck. Befunde für die Teilregion Stadt Lübeck. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 01/2014), Nürnberg, 115 S.
Abstract
"Analysen des Arbeitsmarktgeschehens zielen in der Regel auf Nettoveränderungen ab, also auf die Salden aus Zu- und Abgängen in Beschäftigung oder Arbeitslosigkeit. Diese Nettoveränderungen haben verglichen mit den entsprechenden Bruttoströmen ein relativ geringes Volumen und lassen keine Rückschlüsse auf den Arbeitsplatzumschlag des regionalen Arbeitsmarktes zu. Eine Analyse des auf dem Arbeitsmarkt ablaufenden 'Matching' von Arbeitskräften und offenen Stellen liefert im Gegensatz dazu wichtige Erkenntnisse über die Arbeitsnachfrage, das Arbeitsangebot und mögliche Mismatch-Probleme am Arbeitsmarkt.
Die vorliegende Studie konzentriert sich auf den im Sinne der Arbeitsmarktpolitik positiven Aspekt des Arbeitsplatzumschlags und liefert für die Arbeitsmarktregion Lübeck, die sich aus der Stadt Lübeck und dem Kreis Ostholstein zusammensetzt, detaillierte Erkenntnisse zu den Übergängen aus Arbeitsuche in Beschäftigung." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Industry space and skill-relatedness of economic activities: comparative case studies of three eastern German automotive regions (2014)
Zitatform
Otto, Anne & Antje Weyh (2014): Industry space and skill-relatedness of economic activities. Comparative case studies of three eastern German automotive regions. (IAB-Forschungsbericht 08/2014), Nürnberg, 48 S.
Abstract
"Die Resilienz einer regionalen Ökonomie hängt maßgeblich davon ab, inwiefern relevantes spezifisches Humankapital zwischen deren Wirtschaftsaktivitäten wieder verwertet werden kann. Zu diesem Zweck wird das Instrumentarium Industry Space, das sich auf die Ähnlichkeiten in der Nutzung von Humankapital bzw. Skill-Relatedness zwischen Branchen stützt, zur Beschreibung der Wissensbasis zwischen den vorhandenen Wirtschaftszweigen einer Region sowie zur Analyse von dessen Wachstumsperspektiven und Resilienz vorgestellt. Beim Industry Space handelt es sich um ein Netzwerk von Branchen, die skill-related sind. Das Instrumentartium Industry Space wird im Rahmen von drei vergleichenden Fallstudien der ostdeutschen Automobilregionen Südwestsachsen (SWS), Eisenach (EIS) und Leipzig (LEI) eingesetzt für den Zeitraum 1999 bis 2008. Zum einen wird mit Hilfe des Industry Space die zwischen den regionalen Wirtschaftsaktivitäten vorhandene Wissensbasis in jeder Automobilregion dargestellt. Zum anderen wird die Einbettung der Automobilhersteller und der Automobilzulieferindustrie durch deren skillrelatedness mit anderen Wirtschaftszweigen jeder Regionen detailliert aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Entwicklung der beruflichen Segregation in Berlin und Brandenburg: eine Analyse anhand von Berufsordnungen (2014)
Schönwetter, Stephanie; Bogai, Dieter; Wiethölter, Doris;Zitatform
Schönwetter, Stephanie, Dieter Bogai & Doris Wiethölter (2014): Die Entwicklung der beruflichen Segregation in Berlin und Brandenburg. Eine Analyse anhand von Berufsordnungen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 01/2014), Nürnberg, 46 S.
Abstract
"In diesem Bericht wird die Entwicklung der horizontalen beruflichen Geschlechtersegregation in Berlin und Brandenburg im Zeitraum von 1995 bis 2010 analysiert. Untersucht werden die Berufsordnungen der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Wohnort. In beiden Bundesländern zeigen Segregationskurven sowie die quantitativen Verteilungsmaße (Ginikoeffizient und Dissimiliariätsindex) eine Abnahme der geschlechtsspezifischen Arbeitsmarktspaltung, wobei sich diese in der ersten Betrachtungsperiode (1995-2002) stärker erwies als im zweiten Untersuchungszeitraum (2002-2010). Die Segregation war sowohl im Jahr 1995 als auch im Jahre 2010 in Brandenburg deutlich ausgeprägter als in der Bundeshauptstadt, und die Abnahme der Segregation zwischen diesen beiden Zeitpunkten war im Land Brandenburg vergleichsweise gering. In beiden Regionen trugen Veränderungen in den von Frauen und Männern besonders häufig ausgeübten Berufen über den gesamten Untersuchungszeitraum stärker zum Rückgang der Segregation bei als Veränderungen in der Geschlechterzusammensetzung einzelner Berufsordnungen. Der Blick auf den Beitrag einzelner Berufsordnungen zur Veränderung der Segregation verdeutlicht neben den stärksten Einzeleffekten, dass in erster Linie Beschäftigungsverluste in männlich dominierten Berufen die Segregation insgesamt verringerten. Die geschlechtsspezifischen Berufsunterschiede wurden daneben tendenziell von steigenden Männeranteilen in weiblich dominierten Berufen abgemildert. Insgesamt hat der Trend zu Dienstleistungen in Berlin und Brandenburg die berufliche Segregation zwischen Männern und Frauen verringert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Wiethölter, Doris; -
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Mobilities and neighbourhood belonging in cities and suburbs (2014)
Watt, Paul; Kajdanek, Katarzyna; Hellinga, Annemette; Huq, Rupa; Andreotti, Alberta ; Smets, Peer; Fuentes Moreno, Francisco Javier; Keil, Roger; Giglia, Angela; Le Galés, Patrick; Bohlin, Anna; Le Grand, Elias; Young, Douglas; Millington, Gareth; Gato Assuncao, Maria; Oppenchaim, Nicolas;Zitatform
Watt, Paul & Peer Smets (Hrsg.) (2014): Mobilities and neighbourhood belonging in cities and suburbs. New York: Palgrave Macmillan, 257 S. DOI:10.1057/9781137003638
Abstract
"Contemporary city and suburban dwellers are constantly on the move - commuting to work and travelling for leisure as well as moving homes. Does this mean that people are rootless and lack a sense of belonging to particular places, and especially to the neighbourhoods in which they live? Or does enhanced mobility coexist with feelings of community, belonging and being at home? These questions are examined in the chapters of this collection through an exciting series of neighbourhood-based case studies drawn from original research undertaken in the cities and suburbs of Europe, North America and Africa. This book discusses place belonging, gated communities, social mixing in post-regeneration neighbourhoods, transnational and forced mobility, suburban youth, and everyday social relations between 'newcomers' and 'old-timer'. The chapters illustrate how neighbourhoods are made and remade through flows of people as they circulate in and out of, within and around these residential locales via everyday travel and periodic residential relocation. This interdisciplinary collection employs a range of theoretical approaches drawn from urban studies, sociology, social anthropology, geography and planning." (Publisher information, IAB-Doku) ((en))
Inhalt:
Paul Watt, Peer Smets: Introduction ( 1-22);
Alberta Andreotti, Patrick Le Gaks, Francisco Javier Moreno Fuentes: Local and Transnational Everyday Practices in Four European Cities: Are New Barbarians an the Road? ( 23-41);
Angela Giglia: Consumption Practices and Local Belonging Among Condominium Residents in Mexico City ( 42-59);
Maria Assuncao Gato: Living in a(n) (un)Gated Community: Neighbourhood Belonging in Lisbon's Parque das Nacoes ( 60-79);
Peer Smets, Annemette Hellinga: Belonging and Microsettings in a Rotterdam Housing Complex (80-99);
Anna Bohlin: Neighbours, Newcomers and Nation-Building: Producing Neighbourhood as Locality in a Post-Apartheid Cape Town Suburb (100-120);
Paul Watt, Gareth Millington, Rupa Huq: East London Mobilities: The 'Cockney Diaspora' and the Remaking of the Essex Ethnoscape (121-144);
Nicolas Oppenchaim: Teenagers' Mobilities and Sense of Belonging in the Parisian Sensitive Urban Areas (145-163);
Elias le Grand: Class, Community and Belonging in a 'Chav Town' (164-181);
Katarzyna Kajdanek: Newcomers vs. Old-Timers? Community, Cooperation and Conflict in the Post-Socialist Suburbs of Wroclaw, Poland ( 182-200);
Roger Keil, Douglas Young: In-Between Mobility in Toronto's New (Sub)urban Neighbourhoods (201-221);
Paul Watt, Peer Smets: Conclusion (222-228). -
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Die Kultur- und Kreativwirtschaft in der Stadt Leipzig (2014)
Weyh, Antje; Pohl, Anja; Sujata, Uwe;Zitatform
Weyh, Antje, Anja Pohl & Uwe Sujata (2014): Die Kultur- und Kreativwirtschaft in der Stadt Leipzig. In: A. f. S. u. W. Stadt Leipzig (Hrsg.) (2014): Statistischer Quartalsbericht III/2013, S. 34-41.
Abstract
"In einer zunehmend wissensbasierten Ökonomie spielt die Kultur- und Kreativwirtschaft (KKW) nicht nur für das Image und die Standortattraktivität einer Region eine Rolle, sondern gilt als eigenständiger Wirtschaftsbereich mit einer hohen Wachstumsdynamik. Die Studie analysiert die KKW als Arbeitgeber für die Stadt Leipzig." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Erfolgskontrolle der regionalen Wirtschaftsförderung: Möglichkeiten und Grenzen der ökonometrischen Wirkungsforschung (2013)
Alm, Bastian;Zitatform
Alm, Bastian (2013): Erfolgskontrolle der regionalen Wirtschaftsförderung. Möglichkeiten und Grenzen der ökonometrischen Wirkungsforschung. (Volkswirtschaftliche Schriften 565), Berlin: Duncker & Humblot, 237 S.
Abstract
"Das zentrale Ziel der Arbeit besteht darin, einen systematischen Überblick über die verschiedenen Charakteristika, Möglichkeiten und Limitationen von Erfolgskontrollen staatlicher Beihilfen im Allgemeinen und der ökonometrischen Wirkungsforschung im Speziellen am Beispiel der nationalen regionalen Wirtschaftsförderung zu liefern. Deren Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte sowie Intention wird in einem eigenen Kapitel umrissen.
Die große Bandbreite verschiedener Ansätze und bisheriger Studien auf Betriebs- und gesamtwirtschaftlicher Ebene lässt sich als klares Zeichen dafür interpretieren, dass zu diesem Zweck noch kein bestimmtes Verfahren vorgeschlagen wurde, das unabhängig von dem spezifischen Forschungsinteresse und verfügbaren empirischen Material zur Anwendung kommen sollte. Im Anschluss an die ausführliche Darstellung der einzelnen Methoden wird im empirischen Teil der Arbeit sodann gezeigt, wie die datentechnischen Voraussetzungen für eine mikroökonometrische Wirkungsanalyse gewerblicher Subventionen geschaffen werden können. Die Resultate der Wirkungsanalyse für den Zeitraum 1999 bis 2008 stützen die Hypothese, dass die betriebliche Investitionsförderung durch die nationale regionale Wirtschaftsförderung tatsächlich zur Verbesserung der Beschäftigungssituation in entwicklungsschwachen Gebieten beitragen kann." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Agglomeration and regional employment dynamics (2013)
Zitatform
Dauth, Wolfgang (2013): Agglomeration and regional employment dynamics. In: Papers in regional science, Jg. 92, H. 2, S. 419-435., 2012-05-09. DOI:10.1111/j.1435-5957.2012.00447.x
Abstract
"In this paper we combine two strands of the empirical literature on agglomeration economics. We calculate two indices to identify local industries where agglomeration externalities could be expected to be particularly strong. The main part of the paper is an econometric analysis using a dynamic panel data model to test whether dynamic employment growth is indeed stronger in these observations. Spatial dependence is taken into account by including spatially lagged exogenous variables. We use panel data on all Western German employees subject to social security from 1989 to 2006 in 326 districts and 191 industries. We find evidence that long run employment growth is significantly more persistent in industrial agglomerations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Inter-industrial relations and sectoral employment development in German regions (2013)
Kowalewski, Julia;Zitatform
Kowalewski, Julia (2013): Inter-industrial relations and sectoral employment development in German regions. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 233, H. 4, S. 486-504. DOI:10.1515/jbnst-2013-0404
Abstract
"This paper aims to find evidence for the positive impact of cluster structures on employment development in Germany. It develops a new way of measuring the co-location of suppliers and buyers of intermediate goods in a region as well as the importance for the employment development in individual industries. The findings indicate that co-location of inter-connected industries did have a positive effect on employment growth in 16 out of 56 industries between 1998 and 2007 supporting the assumption that agglomeration advantages tend to occur within regional clusters rather than within single industries. However, for the majority of industries such advantages cannot be identified." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Human capital and employment growth in German metropolitan areas: new evidence (2013)
Zitatform
Poelhekke, Steven (2013): Human capital and employment growth in German metropolitan areas. New evidence. In: Regional Studies. Journal of the Regional Studies Association, Jg. 47, H. 2, S. 245-263. DOI:10.1080/00343404.2011.571667
Abstract
"In den deutschen Metropolitangebieten mit hochqualifizierten Arbeitskräften nahm die Qualifikation zwischen 1975 und 2003 sowohl in der ehemaligen DDR als auch im Westen zu, was zu einem rascheren Anstieg des Beschäftigungsniveaus in den Städten führte. Allerdings zeigt sich bei einer Verwendung von Metropolitangebieten statt Verwaltungsregionen und bei einer Korrektur von wichtigen Verzerrungen, dass die Auswirkung des Anteils der Hochschulabsolventen auf das Wachstum mindestens um ein Drittel geringer ausfällt und dass eine 10%ige Steigerung des Humankapitals eher mit einem 0,5%igen Anstieg des Beschäftigungsniveaus verbunden ist. Darüber hinaus lassen sich insbesondere bei einer hohen Konzentration von technischen Fachkräften positive Auswirkungen von Hochschulabsolventen mit Berufsausbildung feststellen. Der Erfolg einer Stadt kann daher von der Anwerbung der 'richtigen' Kombination von Qualifikationen abhängen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Die Gesundheitswirtschaft in Berlin-Brandenburg (2013)
Wiethölter, Doris; Bogai, Dieter; Carstensen, Jeanette;Zitatform
Wiethölter, Doris, Jeanette Carstensen & Dieter Bogai (2013): Die Gesundheitswirtschaft in Berlin-Brandenburg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 01/2013), Nürnberg, 74 S.
Abstract
"Die Gesundheitswirtschaft gilt als ein beschäftigungspolitischer Hoffnungsträger in der Region Berlin-Brandenburg. Günstige Voraussetzung für weiteres Wertschöpfungs- und Beschäftigungswachstum ist, dass die verschiedenen Elemente der Wertschöpfungskette gesundheitlicher Produkte und Dienstleistungen in Berlin und Brandenburg vorhanden sind. Ein Ziel der beiden Landesregierungen ist, die Einrichtungen der Gesundheitswissenschaften, Gesundheitswirtschaft und Gesundheitsversorgung länderübergreifend weiter zu vernetzen und somit die Wettbewerbsfähigkeit des Gesundheitsclusters Berlin-Brandenburg zu stärken. Im Zentrum dieser Untersuchung steht die Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in den verschiedenen Bereichen der Gesundheitswirtschaft. Neben dem sog. Kernbereich der Gesundheitswirtschaft werden auch Erweiterungsbereiche (der Handel sowie die Herstellung und die Produktion von medizinischen und pharmazeutischen Erzeugnissen) einbezogen. Neben verschiedenen Strukturanalysen zum Alter, der Qualifikation, dem Geschlecht und der Arbeitszeit der Beschäftigten werden die Löhne und die Bedeutung der Zeitarbeit für ausgewählte Berufe des Gesundheitswesens untersucht. Die Entgelte werden in ausgewählten Berufen verglichen und in ihrer zeitlichen Entwicklung analysiert. Angesichts des zusammenwachsenden Arbeitsmarktes werden außerdem die Berufspendler zwischen den beiden Bundesländern erörtert. Für die Regionen in Brandenburg wird die Bedeutung von Gesundheitsberufen untersucht. Der in diesem Bundesland besonders rasch einsetzende demografische Wandel stellt besondere Herausforderungen an die Gewinnung von Fachkräften in der Gesundheitswirtschaft dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Agglomeration, congestion, and regional unemployment disparities (2013)
Zierahn, Ulrich Theodor;Zitatform
Zierahn, Ulrich Theodor (2013): Agglomeration, congestion, and regional unemployment disparities. In: The annals of regional science, Jg. 51, H. 2, S. 435-457. DOI:10.1007/s00168-013-0555-3
Abstract
"Regional labor markets are characterized by huge disparities between unemployment rates. Models of the New Economic Geography explain how disparities between regional goods markets endogenously arise but usually assume full employment. This paper discusses regional unemployment disparities by introducing a wage curve based on efficiency wages into the New Economic Geography. The model shows how disparities between regional goods and labor markets endogenously arise through the interplay of increasing returns to scale, transport costs, congestion costs, and migration. The level and stability of regional labor market disparities depends on the extend of labor market frictions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Bevölkerungsentwicklung und Wirtschaftswachstum in der Region Dresden (REGKLAM) bis 2025 (2012)
Zitatform
Baum, Katja & Wolfgang Nagl (2012): Bevölkerungsentwicklung und Wirtschaftswachstum in der Region Dresden (REGKLAM) bis 2025. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 19, H. 3, S. 30-34.
Abstract
"Ob und wie stark die Bevölkerung schrumpft und wie stark sie gleichzeitig altert, kann regional sehr unterschiedlich sein. Für die Modellregion Dresden (REGKLAM) wird in einer kleinräumigen Analyse gezeigt, welche Tendenzen sich bei der Bevölkerungsentwicklung abzeichnen und welche Folgen sich daraus für die wirtschaftliche Entwicklung bis 2025 ergeben. Die Wirtschaft wird sich in der REGKLAM-Region aufgrund des Bevölkerungsrückganges weniger dynamisch entwickeln. Die Stadt Dresden wächst aber gegen den Trend, sodass deren Bedeutung in der Region noch weiter zunimmt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wachstum und Beschäftigung am Wirtschaftsstandort Dresden: Gutachten im Auftrag der Landeshauptstadt Dresden (2012)
Zitatform
Kluge, Jan, Anna Montén, Wolfgang Nagl, Beate Schirwitz & Marcel Thum (2012): Wachstum und Beschäftigung am Wirtschaftsstandort Dresden. Gutachten im Auftrag der Landeshauptstadt Dresden. (Ifo-Dresden-Studien 64), Dresden, 49 S.
Abstract
"Während Dresden viele Jahre lang ein stärkeres Wirtschaftswachstum als der sächsische Durchschnitt aufwies, wächst Dresden seit 2005 nur noch unterdurchschnittlich. Gleichzeitig ist aber die Beschäftigung in der Stadt weiter überdurchschnittlich gewachsen. Die Analyse dieser auf den ersten Blick widersprüchlichen Befunde ist einer der Schwerpunkte der Studie, die ifo Dresden im Jahr 2011 im Auftrag der Landeshauptstadt Dresden erstellte. Weiterhin werden demographische Trends aufgezeigt und Veränderungen am Dresdner Arbeitsmarkt untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Beschäftigungsprognose 2013/2014 für die Region Rhein-Main: IWAK-Betriebsbefragung im Herbst 2012 (2012)
Nüchter, Oliver; Schmid, Alfons;Zitatform
Nüchter, Oliver & Alfons Schmid (2012): Beschäftigungsprognose 2013/2014 für die Region Rhein-Main. IWAK-Betriebsbefragung im Herbst 2012. Frankfurt, Main, 8 S.
Abstract
"Ziel der Untersuchung ist es, Einschätzungen der Betriebe über künftige Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt der Region zu erhalten und mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen. Eine solche, auf die Zukunft gerichtete Untersuchung bietet allen Arbeitsmarktakteuren eine wertvolle Informationsbasis für problemadäquates Handeln. Die Abgrenzung der Region Rhein-Main umfasst die IHK-Bezirke Rheinhessen, Wiesbaden, Frankfurt, Limburg, Gießen-Friedberg, Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern, Offenbach, Darmstadt sowie Aschaffenburg. Bei der Befragung wurden im Herbst 2012 knapp 6.800 Fragebögen verschickt. Der Rücklauf umfasste 1.068 Fragebögen (Rücklaufquote 15,7 Prozent), von denen 1.054 auswertbar waren. Da es sich um eine nach Betriebsgröße und Wirtschaftszweigen geschichtete Stichprobe handelt, wurden die Daten für die Auswertungen anhand der Schichtungsmerkmale gewichtet. Nach der Gewichtung stehen die befragten Betriebe für fast 185.800 Beschäftigte aus rund 8.400 Betrieben. Der vorliegende Report prognostiziert auf Basis der betrieblichen Einschätzungen die Beschäftigung bis Ende 2013 bzw. Ende 2014." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Stellenbesetzungsprobleme und erwartete Beschäftigungsentwicklung für ausgewählte Berufsgruppen in der Region Rhein-Main: IWAK-Betriebsbefragung im Herbst 2011 (2012)
Schmid, Alfons; Baden, Christian;Zitatform
Schmid, Alfons & Christian Baden (2012): Stellenbesetzungsprobleme und erwartete Beschäftigungsentwicklung für ausgewählte Berufsgruppen in der Region Rhein-Main. IWAK-Betriebsbefragung im Herbst 2011. (IWAK-Report 2012,01), Frankfurt am Main, 17 S.
Abstract
"Der Report zeigt auf, welche Berufsgruppen in den Betrieben derzeit beschäftigt sind und prognostiziert auf Basis der betrieblichen Einschätzungen die erwartete Entwicklung der Beschäftigung innerhalb des nächsten halben Jahres. Unterschieden wird hierbei zwischen bestehenden Problemen, offene Stellen mit geeigneten Bewerbern zu besetzten, sowie der generellen Einschätzung, dass in der jeweiligen Beschäftigtengruppe künftig eher mit Einstellungen oder aber einem Stellenabbau gerechnet wird." (Textauszug, IAB-Doku)
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Regional labor market disparities: a new economic geography perspective (2012)
Zierahn, Ulrich Theodor;Zitatform
Zierahn, Ulrich Theodor (2012): Regional labor market disparities. A new economic geography perspective. Kassel, 191 S.
Abstract
"Regionale Arbeitsmärkte unterscheiden sich erheblich hinsichtlich wesentlicher Kennzahlen wie der Arbeitslosenquote, des Lohnniveaus oder der Beschäftigungsentwicklung. Wegen ihrer Persistenz sind diese Unterschiede von hoher Relevanz für die Politik. Die wirtschaftswissenschaftliche Literatur liefert bereits theoretische Modelle für die Analyse regionaler Arbeitsmärkte. In der Regel sind diese Modelle aber nicht dazu geeignet, regionale Arbeitsmarktunterschiede endogen zu erklären. Das bedeutet, dass sich die Unterschiede regionaler Arbeitsmärkte in der Regel nicht aus den Modellzusammenhängen selbst ergeben, sondern 'von außen' eingebracht werden müssen. Die empirische Literatur liefert Hinweise, dass die Unterschiede zwischen regionalen Arbeitsmärkten auf die Höhe der regionalen Arbeitsnachfrage zurückzuführen sind. Die Arbeitsnachfrage wiederum leitet sich aus den Gütermärkten ab: Es hängt von der Entwicklung der regionalen Gütermärkte ab, wie viele Arbeitskräfte benötigt werden. Daraus folgt, dass die Ursachen für Unterschiede regionaler Arbeitsmärkte in den Unterschieden zwischen den regionalen Gütermärkten zu suchen sind. Letztere werden durch die Literatur zur Neuen Ökonomischen Geographie (NÖG) untersucht. Die Literatur zur NÖG erklärt Unterschiede regionaler Gütermärkte, indem sie zentripetale und zentrifugale Kräfte gegenüberstellt. Zentripetale Kräfte sind solche, welche hin zur Agglomeration ökonomischer Aktivität wirken. Im Zentrum dieser Diskussion steht vor allem das Marktpotenzial: Unternehmen siedeln sich bevorzugt an solchen Standorten an, welche nahe an großen Märkten liegen. Erwerbspersonen wiederum bevorzugen solche Regionen, welche ihnen entsprechende Erwerbsaussichten bieten. Beides zusammen bildet einen sich selbst verstärkenden Prozess, der zur Agglomeration ökonomischer Aktivität führt. Dem stehen jedoch zentrifugale Kräfte gegenüber, welche eine gleichmäßigere Verteilung ökonomischer Aktivität bewirken. Diese entstehen beispielsweise durch immobile Produktionsfaktoren oder Ballungskosten wie etwa Umweltverschmutzung, Staus oder hohe Mietpreise. Sind die zentripetalen Kräfte hinreichend stark, so bilden sich Zentren heraus, in denen sich die ökonomische Aktivität konzentriert, während die Peripherie ausdünnt. In welchem Ausmaß dies geschieht, hängt von dem Verhältnis beider Kräfte ab. Üblicherweise konzentriert sich die Literatur zur NÖG auf Unterschiede zwischen regionalen Gütermärkten und geht von der Annahme perfekter Arbeitsmärkte ohne Arbeitslosigkeit aus. Die Entstehung und Persistenz regionaler Arbeitsmarktunterschiede kann die NÖG daher üblicherweise nicht erklären. An dieser Stelle setzt die Dissertation an. Sie erweitert die NÖG um Friktionen auf dem Arbeitsmarkt, um die Entstehung und Persistenz regionaler Arbeitsmarktunterschiede zu erklären. Sie greift dazu auf eine empirische Regelmäßigkeit zurück: Zahlreiche Studien belegen einen negativen Zusammenhang zwischen Lohn und Arbeitslosigkeit. In Regionen, in denen die Arbeitslosigkeit hoch ist, ist das Lohnniveau gering und umgekehrt. Dieser Zusammenhang wird als Lohnkurve bezeichnet. Auf regionaler Ebene lässt sich die Lohnkurve mithilfe der Effizienzlohntheorie erklären, die als theoretische Grundlage in der Dissertation Anwendung findet. Konzentriert sich nun die ökonomische Aktivität aufgrund der zentripetalen Kräfte in einer Region, so ist in diesem Zentrum die Arbeitsnachfrage höher. Damit befindet sich das Zentrum auf einer günstigen Position der Lohnkurve mit geringer Arbeitslosigkeit und hohem Lohnniveau. Umgekehrt findet sich die Peripherie auf einer ungünstigen Position mit hoher Arbeitslosigkeit und geringem Lohnniveau wieder. Allerdings kann sich die Lohnkurve in Abhängigkeit des Agglomerationsgrades verschieben. Das komplexe Zusammenspiel der endogenen Agglomeration mit den Arbeitsmarktfriktionen kann dann unterschiedliche Muster regionaler Arbeitsmarktdisparitäten hervorrufen. Die Dissertation zeigt auf, wie im Zusammenspiel der NÖG mit Effizienzlöhnen regionale Arbeitsmarktdisparitäten hervorgerufen werden. Es werden theoretische Modelle formuliert, die diese Interaktionen erklären und welche die bestehende Literatur durch spezifische Beiträge erweitern. Darüber hinaus werden die zentralen Argumente der Theorie einem empirischen Test unterworfen. Es kann gezeigt werden, dass das zentrale Argument - der positive Effekt des Marktpotentials auf die Arbeitsnachfrage - relevant ist. Außerdem werden Politikimplikationen abgeleitet und der weitere Forschungsbedarf aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie die Dissertation -
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Beschäftigungsprognose 2012/2013 für die Region Rhein-Main: IWAK-Betriebsbefragung im Herbst 2011 (2011)
Baden, Christian; Schmid, Alfons;Zitatform
Baden, Christian & Alfons Schmid (2011): Beschäftigungsprognose 2012/2013 für die Region Rhein-Main. IWAK-Betriebsbefragung im Herbst 2011. (IWAK-Report 2011,02), Frankfurt am Main, 11 S.
Abstract
"Ziel der Untersuchung ist es, Einschätzungen der Betriebe über künftige Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt der Region zu erhalten und mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen. Die Abgrenzung der Region Rhein- Main umfasst die IHK-Bezirke Rheinhessen, Wiesbaden, Frankfurt, Limburg, Gießen-Friedberg, Hanau- Gelnhausen-Schlüchtern, Offenbach, Darmstadt sowie Aschaffenburg. Bei der Befragung wurden im Herbst 2011 6.800 Fragebögen verschickt. Der Rücklauf umfasste 1.300 Fragebögen, von denen fast alle verwertbar waren. Da es sich um eine geschichtete Stichprobe handelt, wurden die Daten nach Betriebsgröße und Wirtschaftszweigen gewichtet. Nach der Gewichtung stehen diese für 305.000 Beschäftigte aus 14.000 Betrieben. Der Report prognostiziert auf Basis der betrieblichen Einschätzungen die Beschäftigung bis Ende 2012 bzw. Ende 2013." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bestimmungsfaktoren regionaler Beschäftigungsentwicklung: Starkes Gefälle - nicht nur zwischen Ost und West (2011)
Zitatform
Fuchs, Michaela (2011): Bestimmungsfaktoren regionaler Beschäftigungsentwicklung: Starkes Gefälle - nicht nur zwischen Ost und West. In: IAB-Forum H. 2, S. 16-21. DOI:10.3278/IFO1102W016
Abstract
"Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat sich in den vergangenen zehn Jahren regional sehr unterschiedlich entwickelt: Die Spannweite reicht von einem Rückgang um 26 Prozent bis zu einem Zuwachs von 22 Prozent. Die noch vor einigen Jahren sehr ausgeprägten Unterschiede zwischen West- und Ostdeutschland werden zunehmend von Disparitäten innerhalb beider Landesteile überlagert. Neben regionalen Faktoren wie der Stärke der lokalen Märkte und dem Branchenmix beeinflussen auch Größe, Alter und Innovationsfreudigkeit der örtlichen Betriebe die Beschäftigungsentwicklung einer Region." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Neue ökonomische Kerne in nordrhein-westfälischen Stadtregionen: Postsuburbanisierung und Restrukturierung kernstädtischer Räume (2011)
Zitatform
Knapp, Wolfgang & Kati Volgmann (2011): Neue ökonomische Kerne in nordrhein-westfälischen Stadtregionen. Postsuburbanisierung und Restrukturierung kernstädtischer Räume. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 69, H. 5, S. 303-317. DOI:10.1007/s13147-011-0112-4
Abstract
"Die aktuelle Transformation der Stadtregionen ist geprägt durch postsuburbane Entwicklungen in der städtischen Peripherie und durch die gleichzeitige Restrukturierung der Kernstädte. Um die traditionellen City-Bereiche und im Umland entstehen neue ökonomische Kerne in Form von Beschäftigungs- oder Unternehmenskonzentrationen, die arbeitsteilig verflochten sind. Der Beitrag untersucht diese Entwicklungen am Beispiel der nordrhein-westfälischen Stadtregionen. Dabei wird von der These ausgegangen, dass die neuen ökonomischen Kerne innerhalb der Stadtregionen Nordrhein-Westfalens in ihrem Funktions- und Aufgabenspektrum zunehmend eigenständiger gegenüber den traditionellen und neuen Zentren der Kernstädte werden und sich zwischen den Kernen arbeitsteilige Verflechtungen auf unterschiedlichen Maßstabsebenen ausbilden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die regionale Arbeitsplatzdynamik in Deutschland: mehr Bewegung im Osten (2011)
Zitatform
Ludewig, Oliver & Antje Weyh (2011): Die regionale Arbeitsplatzdynamik in Deutschland. Mehr Bewegung im Osten. In: Review of regional research, Jg. 31, H. 1, S. 27-56., 2011-04-18. DOI:10.1007/s10037-011-0052-z
Abstract
"Von 2001 bis 2006 gingen jährlich insgesamt etwa 150.000 Stellen am deutschen Arbeitsmarkt verloren. Hinter dieser eher geringen Gesamtveränderung stehen erhebliche Ströme. Die Nettostellenentwicklung von 150.000 ergibt sich aus 2,16 Mio. gewonnenen Stellen in wachsenden und gegründeten Betrieben sowie 2,31 Mio. verlorenen Stellen in schrumpfenden und geschlossenen Betrieben. Sowohl die Nettostellenentwicklung als auch die Einzelströme - Stellenentstehung und -verluste - sind über Deutschland ungleich verteilt. Neben den bekannten Nord-Süd- und Ost-West-Unterschieden zeigt sich für Kreise in Regionen mit mittlerem Agglomerationsgrad eine bessere Entwicklung als für Kreise in hoch agglomerierten oder ländlichen Gebieten. Stellenentstehung und Stellenverluste sind stark positiv korreliert. Eine hohe Stellenentstehungsrate geht aber nicht immer mit einer positiven Nettostellenentwicklung einher. Im Gegenteil, der Stellenumschlag, also die Summe aus Stellenentstehung und Stellenverlusten, korreliert negativ mit der Nettostellenentwicklung. Die räumliche Verteilung der Komponenten des Stellenumschlages legt nahe, dass benachbarte Regionen sich gegenseitig beeinflussen bzw. durch ähnliche Faktoren in gleicher Weise beeinflusst werden, was die hohen und signifikanten Moran-Indizes bestätigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Testing the neoclassical migration model: overall and age-group specific results for German regions (2011)
Zitatform
Mitze, Timo & Janina Reinkowski (2011): Testing the neoclassical migration model: overall and age-group specific results for German regions. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 43, H. 4, S. 277-297. DOI:10.1007/s12651-010-0046-2
Abstract
"Das Papier untersucht die empirische Validität des neoklassischen Migrationsmodells zur Erklärung interner Migrationsströme in Deutschland. Die Schätzungen basieren auf Daten für 97 Raumordnungsregionen im Zeitraum 1996 bis 2006. Neben einer aggregierten Migrationsgleichung werden auch disaggregierte Modelle für verschiedene Altersgruppen geschätzt. Sowohl die aggregierten als auch altersgruppenspezifischen Resultate bestätigen den durch das neoklassische Migrationsmodell vorhergesagten Zusammenhang zwischen interner Migration und regionalen Arbeitsmarktungleichgewichten. Dabei zeigen die Ergebnisse, dass insbesondere junge Alterskohorten zwischen 18 und 25 sowie 25 und 30 Jahren stark auf Unterschiede im regionalen Lohnniveau und der Arbeitslosenquote reagieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Dresdner Arbeitsmarkt - die qualifizierte Beschäftigung nimmt zu (2011)
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Montén, Anna & Wolfgang Nagl (2011): Der Dresdner Arbeitsmarkt - die qualifizierte Beschäftigung nimmt zu. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 18, H. 6, S. 14-20.
Abstract
"Seit 2005 steigt die Beschäftigung in der Landeshauptstadt Dresden. Der Beschäftigungsaufbau ist durch den Dienstleistungsbereich getrieben. Damit einher geht eine verstärkte Beschäftigung von (hoch)qualifizierten Arbeitnehmern. Im Gegensatz zu Sachsen oder Ostdeutschland weist Dresden eine positive Bevölkerungsentwicklung auf. Die Alterung und Schrumpfung der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter kann kompensiert werden. Als attraktiver Wohnort und Hochschulstandort ist Dresden prinzipiell gut aufgestellt, um auch in Zukunft gut ausgebildete Arbeitnehmer anzuziehen. Durch die Verknappung qualifizierter Arbeitskräfte ist zukünftig mit einem verstärkten Lohndruck zu rechnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regional employment growth in the cultural and creative industries in Germany 2003-2008 (2011)
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Mossig, Ivo (2011): Regional employment growth in the cultural and creative industries in Germany 2003-2008. In: European Planning Studies, Jg. 19, H. 6, S. 967-990. DOI:10.1080/09654313.2011.568807
Abstract
"Since the end of the 1990s cultural and creative industries have generated increasing attention in academic, public and political discourse. Nowadays, these industries are seen to be important factors of regional development. Because an urban environment offers a special quality of place, which is stimulating, motivating, challenging and inspiring for creative people, cultural and creative industries are spatially highly concentrated in the major cities of each country. Furthermore, urban places have an advantage compared to more peripheral or rural regions by offering the creative talents particular surroundings with openness, diversity, tolerance and internationality to realize their individual life styles. Overall, it can be assumed, that the cultural and creative industries fulfil their role as engines of innovation, growth and increasing employment rates predominantly in major cities. The empirical analysis of regional employment shifts in the cultural and creative industries in Germany shows that the main hubs of the cultural and creative industries in Germany generated above-average growth rates between 2003 and 2008. The more rural regions declined in most cases against the overall employment growth of the cultural and creative industries in Germany by 5.0%. Hence, the peripheral regions afar from the urban cores could not benefit from the growth of cultural and creative industries. Furthermore, a shift analysis shows the importance of locational effects in explaining the regional employment dynamics in these industries" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit im Arbeitsagenturbezirk Siegen im Zeitraum 2007 bis 2010 (2011)
Pohl, Carsten; Wachsmann, Janin;Zitatform
Pohl, Carsten & Janin Wachsmann (2011): Die Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit im Arbeitsagenturbezirk Siegen im Zeitraum 2007 bis 2010. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nordrhein-Westfalen 03/2011), Nürnberg, 51 S.
Abstract
"Gegenstand der Untersuchung ist die Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit im Arbeitsagenturbezirk Siegen. Um das Ausmaß und den Verlauf der Arbeitslosigkeit sowie der Beschäftigung der Jugendlichen einordnen zu können, werden zunächst die wichtigsten Fakten zu diesem regionalen Arbeitsmarkt dargestellt. Dabei wird deutlich, dass die Arbeitslosenquote der 15- bis 24-Jährigen in dieser Region im Vergleich zum nordrhein-westfälischen Durchschnitt deutlich geringer ausfällt. Auffällig sind allerdings die relativ starken Anstiege sowie Rückgänge im Bestand der Jugendarbeitslosigkeit in den Jahren 2007 bis 2010. Während die Beschäftigung und die Arbeitslosigkeit für die 15- bis 19-Jährigen in diesem Zeitraum nahezu konstant verliefen, kam es insbesondere bei den 20- bis 24- Jährigen zu vergleichsweise starken Schwankungen. Die zeitliche Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit im Arbeitsagenturbezirk Siegen wird mit Bezug zur einschlägigen Fachliteratur anhand individueller, struktureller und konjunktureller Faktoren untersucht. Demnach besteht ein positiver Zusammenhang zwischen der Jugendarbeitslosigkeit und dem Eintritt stark besetzter jüngerer Alterskohorten in den regionalen Arbeitsmarkt. Mit der steigenden Zahl an Schulabsolventen erhöhte sich zunächst die Beschäftigung im Zeitraum von 2007 bis 2008, allerdings nahm in der zweiten Jahreshälfte 2008 auch die Arbeitslosigkeit unter den Jugendlichen zu. Durch die Finanz- und Wirtschaftskrise und aufgrund der relativ starken Exportabhängigkeit der Kreise Olpe und Siegen-Wittgenstein wurden ab dem 4. Quartal 2008 Arbeitsplätze insbesondere im verarbeitenden Gewerbe abgebaut. Als Ergebnis dieser Entwicklung stieg die Jugendarbeitslosigkeit an, wobei sich die Zunahme nahezu ausschließlich auf die 20- bis 24-Jährigen konzentriert. Mit Erholung der konjunkturellen Lage hat sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt für Jugendliche wieder verbessert. In den vergangenen zwölf Monaten haben sich die Arbeitslosenquoten für Jugendliche in den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein deutlich reduziert. Im September 2010 lag die Jugendarbeitslosenquote im Kreis Olpe bei 4,9 Prozent bzw. im Kreis Siegen-Wittgenstein bei 5,9 Prozent und damit um fast 3 bzw. 2 Prozentpunkte unter dem nordrhein-westfälischen Durchschnitt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Trends in den Pendlerströmen der Stadt Dresden (2011)
Schirwitz, Beate;Zitatform
Schirwitz, Beate (2011): Trends in den Pendlerströmen der Stadt Dresden. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 18, H. 6, S. 21-24.
Abstract
"Die sächsische Landeshauptstadt Dresden ist zur Deckung seiner Arbeitsnachfrage stark auf Einpendler angewiesen. Gleichzeitig ist in der Stadt seit Jahren ein zunehmender Trend steigender Auspendlerzahlen zu verzeichnen. Der Artikel fasst aktuelle Trends in den Pendlerströmen von und nach Dresden zusammen und diskutiert deren Bedeutung für den dortigen Arbeitsmarkt. In diesem Zusammenhang werden auch die Effekte der momentan beobachtbaren Reurbanisierung untersucht. Durch den demographisch bedingten Bevölkerungsrückgang im Umland muss Dresden zur langfristigen Deckung seiner Arbeitsnachfrage jedoch in verstärktem Maße auch Personen aus weiter entfernten Regionen anziehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Arbeitsplatzangebot auf dem Land defizitär (2011)
Sturm, Gabriele; Walther, Antje;Zitatform
Sturm, Gabriele & Antje Walther (2011): Arbeitsplatzangebot auf dem Land defizitär. In: Ländlicher Raum, Jg. 62, H. 3, S. 12-13.
Abstract
"Seit Mitte der 1980er Jahre lässt das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) jährlich die Urteile der erwachsenen Bevölkerung zu ihren Wohn- und Lebensbedingungen erheben. Dazu gehört regelmäßig auch die Frage an die Erwerbstätigen nach der Sicherheit ihres Arbeitsplatzes. Diesbezügliche Befunde aus der Umfrage 2010 werden hier regional differenziert vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zur Entwicklung der deutschen Regionen in den langfristigen Konjunkturzyklen (2011)
Zarth, Michael;Zitatform
Zarth, Michael (2011): Zur Entwicklung der deutschen Regionen in den langfristigen Konjunkturzyklen. In: Informationen zur Raumentwicklung H. 2, S. 99-112.
Abstract
"Der Zusammenbruch der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers, die dadurch ausgelöste Vertrauenskrise im internationalen Finanzsektor und die milliardenschweren Rettungspakete der einzelnen Staaten bis hin zur Verstaatlichung einzelner Großbanken sind besondere Kennzeichen der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009. In der Bundesrepublik führte sie zu einem deutlichen Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Leistung und schlug in den einzelnen Regionen je nach wirtschaftsstruktureller Spezialisierung und Exportabhängigkeit unterschiedlich stark zu Buche. Vor diesem Hintergrund werden im Beitrag zunächst die Konjunkturzyklen der deutschen Wirtschaft und darauf aufbauend die längerfristige Entwicklung der deutschen Regionen ab 1977 beschrieben. Die Analyse fokussiert auf die westdeutschen Regionen, da für diese lange Zeitreihen aus der Statistik der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten vorliegen. Die Analyse für Westdeutschland wird ergänzt um eine gesonderte Analyse der ostdeutschen Regionen sowie um eine gesamtdeutsche Betrachtung der beiden letzten Konjunkturzyklen. Dabei wird deutlich, dass die Gewinner des vorherigen Aufschwungs letztlich am stärksten von der Rezession betroffen waren und dass die Arbeitslosigkeit in einzelnen ostdeutschen Regionen weiter zurückging. Schließlich zeigt die Entwicklung der deutschen Regionen über alle Konjunkturzyklen, dass dem verarbeitenden Gewerbe als 'konjunkturellem Treiber' eine Schlüsselfunktion für das Wachstum der deutschen Volkswirtschaft und ihrer Regionen zukommt, auch wenn hieraus während einer Rezession ein höheres Gefährdungspotenzial resultiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Fachkräftemangel und demographischer Wandel bis 2020: Gutachten im Auftrag der Region Hannover. Teil II: Handlungsansätze für kleine und mittlere Unternehmen in der wissensintensiven Wirtschaft in der Region Hannover (2010)
Brandt, Arno; Ketzmerick, Thomas; Gehrke, Jan-Philipp; Brunken, Kerstin; Wiekert, Ingo;Zitatform
Brandt, Arno, Kerstin Brunken, Jan-Philipp Gehrke, Thomas Ketzmerick & Ingo Wiekert (2010): Fachkräftemangel und demographischer Wandel bis 2020. Gutachten im Auftrag der Region Hannover. Teil II: Handlungsansätze für kleine und mittlere Unternehmen in der wissensintensiven Wirtschaft in der Region Hannover. Hannover, 207 S.
Abstract
"Der Untersuchung liegt eine repräsentative Befragung von etwa 300 kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) der Region Hannover aus wissensintensiven Branchen zugrunde. Untersucht wurde, ob und wie sich die Unternehmen bereits heute vom demographischen Wandel betroffen fühlen, welche Schritte unternommen werden oder in Frage kommen. Die Studie zeigt Chancen auf: KMU müssen angesichts der Überalterung ihrer Belegschaften und des zurückgehenden Angebots qualifizierter Fachkräfte künftig bei der Personalakquise neue Wege gehen. Zielgruppen wie Frauen bzw. Berufsrückkehrerinnen, Ältere, Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund und Langzeitarbeitslose müssen stärker in den Fokus rücken. Fachkräfte lassen sich sichern, indem verstärkt im Betrieb ausgebildet wird, aber auch, indem diese Zielgruppen weitergebildet und qualifiziert werden. Die Untersuchung benennt auch die Probleme: Zahlreiche Unternehmen verfolgen noch keine strategische Personalentwicklung. Auch bestehen Vorbehalte, Personen aus den oben genannten Zielgruppen bei Einstellungen zu berücksichtigen. Im Ergebnis formulieren die Gutachter eine Reihe von Handlungsempfehlungen - nicht nur für Unternehmen, sondern auch für die Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung der Region Hannover, Kammern und andere Arbeitsmarktakteure." (Textauszug, IAB-Doku)
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Qualifikationsspezifische Wanderungsbilanzen deutscher Metropolen: Hamburg im Städtevergleich (2010)
Zitatform
Buch, Tanja, Silke Hamann & Annekatrin Niebuhr (2010): Qualifikationsspezifische Wanderungsbilanzen deutscher Metropolen: Hamburg im Städtevergleich. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 02/2010), Nürnberg, 47 S.
Abstract
"Im Zuge der demografischen Veränderungen wird die Zahl der Erwerbspersonen in Deutschland in den kommenden Jahren spürbar sinken. Damit verbunden ist die Gefahr eines Fachkräftemangels vor allem bei Akademikern und in technischen Berufen. Es ist daher absehbar, dass sich der Wettbewerb von Regionen um qualifizierte Fachkräfte national und international verschärfen wird. Die Attraktivität eines Standortes für mobile Arbeitskräfte spiegelt sich in seiner Wanderungsbilanz wider. Die Studie liefert detaillierte Befunde zum qualifikationsspezifischen Wanderungsgeschehen von Arbeitnehmern für die 13 größten Städte Deutschlands, wobei ein Schwerpunkt auf die Position der Hansestadt Hamburg gelegt wird. Neben der reinen Wanderungsbilanz von Wohnortverlegungen wird auch eine separate Analyse jener Wanderungen vorgenommen, die neben dem Wohnortwechsel auch mit einem Wechsel des Arbeitsortes verbunden sind. So kann mehr Aufschluss über vorrangig arbeitsmarktbezogene Wanderungen erlangt werden. Zudem werden auch die Wanderungsströme zwischen ost- und westdeutschen Regionen betrachtet. Im Vergleich der Agglomerationen ist die Wanderungsbilanz Hamburgs insgesamt positiv zu bewerten: Gemeinsam mit München erzielt Hamburg sowohl bei den wohnort- als auch bei den arbeitsmarktbedingten Wanderungen das beste Wanderungsergebnis. Auch in Bezug auf die Qualifikationsstruktur der Wanderer stellt sich das Wanderungsgeschehen für die Hansestadt aufgrund der ausgeprägten Zuwanderung insbesondere von hoch Qualifizierten sehr positiv dar. Vor allem die Entwicklung am aktuellen Rand deutet darauf hin, dass die Stadt als Zielregion für mobile qualifizierte Arbeitskräfte an Attraktivität gewonnen hat. Im Kontext der Wirtschaftskrise ist jedoch ein deutlicher Rückgang des Wanderungsaufkommens und damit eine Abschwächung dieses Trends zu erwarten. Mittel- und langfristig gilt es, die Attraktivität der Stadt als Wohn- und Arbeitsort zu festigen bzw. auszubauen, um den Folgen des demografischen Wandels erfolgreich zu begegnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Qualifikationsspezifische Wanderungsbilanzen deutscher Metropolen: Stuttgart im Städtevergleich (2010)
Zitatform
Buch, Tanja, Silke Hamann & Annekatrin Niebuhr (2010): Qualifikationsspezifische Wanderungsbilanzen deutscher Metropolen: Stuttgart im Städtevergleich. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Baden-Württemberg 01/2010), Nürnberg, 47 S.
Abstract
"Im Zuge der demografischen Veränderungen wird die Zahl der Erwerbspersonen in Deutschland in den kommenden Jahren spürbar sinken. Damit verbunden ist die Gefahr eines Fachkräftemangels vor allem bei Akademikern und in technischen Berufen. Gerade für die innovativen Regionen, in denen Forschung und Entwicklung eine hohe Bedeutung für die Wertschöpfung haben, ist es jedoch unerlässlich, dass genügend Beschäftigte mit Fachwissen vorhanden sind. Es ist daher absehbar, dass sich der Wettbewerb von Regionen um qualifizierte Fachkräfte national und international verschärfen wird. Die Studie liefert detaillierte Befunde zum qualifikationsspezifischen Wanderungsgeschehen von Arbeitnehmern für die 13 größten Städte Deutschlands, wobei die Resultate für Stuttgart im Mittelpunkt der Untersuchung stehen. Neben dem reinen Wanderungsergebnis von Wohnortverlegungen wird auch eine separate Analyse jener Wanderungen vorgenommen, die neben dem Wohnortwechsel auch mit einem Wechsel des Arbeitsortes verbunden sind. So kann mehr Aufschluss über vorrangig arbeitsmarktbezogene Wanderungen erlangt werden. Im Vergleich der Kernstädte ist das Wanderungsergebnis Stuttgarts insgesamt kritisch zu sehen. Zum einen fällt die Zahl der Beschäftigten, die Stuttgart an das Umland verloren hat, absolut und relativ betrachtet überdurchschnittlich hoch aus verglichen mit den anderen Agglomerationszentren. Zum anderen ist auch der Saldo der arbeitsmarktbedingten Zuzüge für Stuttgart vergleichweise gering. Stuttgart profitiert zwar von der Zuwanderung aus Ostdeutschland, gibt aber Arbeitskräfte an westdeutsche Kreise ab. Besonders bedenklich ist in diesem Zusammenhang, dass auch bei den hoch Qualifizierten mehr Beschäftigte verloren gehen als gewonnen werden. Gegenwärtig stellt sich die Qualifikationsstruktur der Beschäftigten vor Ort nach wie vor überdurchschnittlich gut dar. Diesen Standortvorteil gilt es zu halten und auszubauen. Für Stuttgart wird es daher mittel- und langfristig zur Aufgabe, die Attraktivität der Landeshauptstadt als Wohn- und Arbeitsort zu erhöhen, um den Folgen des demografischen Wandels erfolgreich zu begegnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Wanderungsbilanzen deutscher Metropolen: Der Wettbewerb um kluge Köpfe nimmt zu (2010)
Zitatform
Buch, Tanja, Silke Hamann & Annekatrin Niebuhr (2010): Wanderungsbilanzen deutscher Metropolen: Der Wettbewerb um kluge Köpfe nimmt zu. (IAB-Kurzbericht 16/2010), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Regionen, die für mobile und gut ausgebildete Fachkräfte attraktiv sind, haben einen bedeutenden Standortvorteil: Mit der Zuwanderung von hoch Qualifizierten steigen die regionalen Wachstumsaussichten. Angesichts der schrumpfenden und alternden Erwerbsbevölkerung wird sich der Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte zunehmend verschärfen. Die Arbeitskräfte wählen dabei über eine 'Abstimmung mit den Füßen' den Wohn- und Arbeitsort, der ihnen die bestmöglichen Perspektiven eröffnet.
Welche Städte schneiden nun in diesem Wettbewerb um die klügsten Köpfe besonders gut ab? In der Studie untersuchen die Autorinnen die Wanderungsbilanzen deutscher Großstädte mit mehr als 500.000 Einwohnern sowie den Zusammenhang zwischen ihrer Wanderungsbilanz und den regionalen Arbeitsmarktbedingungen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Qualifikatorischer Strukturwandel und regionale Beschäftigungsentwicklung: eine empirische Analyse für Westdeutschland (2010)
Cordes, Alexander;Zitatform
Cordes, Alexander (2010): Qualifikatorischer Strukturwandel und regionale Beschäftigungsentwicklung. Eine empirische Analyse für Westdeutschland. (Forschungsberichte des NIW 37), Hannover, 128 S.
Abstract
"Der qualifikatorische Strukturwandel wird häufig gleichgesetzt mit steigender Beschäftigung hoch Qualifizierter und sinkender Nachfrage nach gering Qualifizierten. Dabei besteht in zweierlei Hinsicht Bedarf an weiterer empirischer Differenzierung. Zum einen sind auch Tätigkeiten, für die eine (duale) Berufsausbildung erforderlich ist, von der zunehmenden internationalen Arbeitsteilung bzw. vom technologischen Fortschritt betroffen. Zum anderen gilt der einfache Zusammenhang zwischen Qualifikationsniveau und Beschäftigungsentwicklung nicht per se auf regionaler Ebene. Im Gegenteil: Theoretisch ist eine räumliche Segmentation der Beschäftigungsentwicklung von hoch und gering Qualifizierten zu erwarten, insbesondere im Vergleich von Ballungsräumen und peripher gelegenen Regionen. Der erste empirische Hauptteil der Arbeit zielt auf eine stärkere Differenzierung der Qualifikation der Erwerbstätigen ab. Eine zweistufige Clusteranalyse von über 300 Berufen auf Grundlage des durchschnittlichen, mehrdimensionalen Qualifikationsniveaus der Erwerbstätigen (Schul- und Berufsbildung, Stellung im Betrieb, Weiterbildung) führt zu fünf Klassen unterschiedlichster Berufe. Es lässt sich zwischen 1998 und 2004 annähernd eine Polarisierung der Erwerbstätigkeit beobachten: Einige Berufe mit vielen ausgebildeten Erwerbstätigen verlieren stark, während die Berufe mit den geringsten Anforderungen im Aggregat stabil bleiben. Ein Großteil der positiven Entwicklung gering qualifizierter Berufe ist auf die Reform der geringfügigen Beschäftigung zurückzuführen. Der zweite empirische Teil ist eine ökonometrische Analyse der Beschäftigungsentwicklung in den westdeutschen Landkreisen und kreisfreien Städten zwischen 2000 und 2006. Es zeigt sich eine deutliche Segmentation der Beschäftigung zwischen mittel bis hoch qualifizierten Berufen in Ballungsräumen einerseits und mittel bis gering qualifizierten Berufen in weniger verdichteten Regionen andererseits. Dies gilt unabhängig von der - in Ballungsräumen tendenziell günstigeren - Branchenstruktur und weiteren Spezialisierungsvorteilen, von denen gering Qualifizierte nur selten profitieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The mysteries of the trade: employment effects of urban interindustry spillovers (2010)
Zitatform
Dauth, Wolfgang (2010): The mysteries of the trade: employment effects of urban interindustry spillovers. (IAB-Discussion Paper 15/2010), Nürnberg, 27 S.
Abstract
"Theorien der Regionalforschung sagen voraus, dass Betriebe von ihrer gegenseitigen räumlichen Nähe profitieren, wenn sie in einer Lieferbeziehung stehen, einen gemeinsamen Arbeitsmarkt haben, oder es zur Übertragung von Wissen kommt (die drei Marshall'schen Kräfte). Während die Existenz dieser externen Effekte als Ganzes durch die empirische Literatur gestützt wird, gibt es nur wenige Studien, welche zwischen den einzelnen Erklärungen unterscheiden. Diese Arbeit stellt einen neuen Ansatz vor, um die Bedeutung und die Größenordnung der einzelnen Marschall'schen Kräfte zu beurteilen. Anstatt externe Skalenerträge innerhalb einzelner Wirtschaftszweige zu messen, werden Beziehungen zwischen verschiedenen Branchen am gleichen Ort modelliert. In einer empirischen Untersuchung werden Wechselwirkungen in der Beschäftigungsentwicklung von 55 Wirtschaftszweigen in den Arbeitsmarktregionen der fünf größten Städte Westdeutschlands im Zeitraum von 1989 bis 2006 gemessen. Dazu werden Methoden der räumlichen Ökonometrie angepasst, wobei in diesem Kontext die Stärke der Wechselwirkungen durch die ökonomische anstelle der geographischen Nähe bestimmt wird. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass jede der drei Marschall'schen Kräfte dazu beitragen kann, Agglomerationsvorteile zu erklären." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Agglomeration and regional employment growth (2010)
Zitatform
Dauth, Wolfgang (2010): Agglomeration and regional employment growth. (IAB-Discussion Paper 07/2010), Nürnberg, 34 S.
Abstract
"Seit dem Aufkommen der Neuen Ökonomischen Geographie hat auch das Interesse an den Fragen der Agglomeration wieder zugenommen. Die Arbeit erweitert die bestehenden Erkenntnisse über die Auswirkungen von Agglomerationsvorteilen auf das Beschäftigungswachstum, indem sie zwei unterschiedliche Zweige der empirischen Literatur vereint. Zunächst werden ein Lokalisationsmaß und ein Clusterindex berechnet, um die Verbreitung von geographischer Konzentration zu messen. Der Kern des Papiers ist eine ökonometrische Analyse. In einem dynamischen Panelmodell werden diese Indizes explizit genutzt, um das zusätzliche dynamische Beschäftigungswachstum in lokalisierten Wirtschaftszweigen zu messen. Für die Schätzungen wird ein Paneldatensatz mit allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Westdeutschland in 326 Landkreisen und kreisfreien Städten über den Zeitraum 1989 bis 2006 verwendet. Anhand dieser Daten wird analysiert, welche regionalen Gegebenheiten das Beschäftigungswachstum in 191 Wirtschaftszweigen des verarbeitenden Gewerbes und des Dienstleistungssektors begünstigen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass agglomerierte Branchen/Regions-Zellen ein besonders starkes dynamisches Wachstum aufweisen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Langzeitarbeitslosigkeit in der Metropolregion Rhein-Neckar (2010)
Zitatform
Hagen, Tobias (2010): Langzeitarbeitslosigkeit in der Metropolregion Rhein-Neckar. (Arbeit und Bildung des Heinrich-Vetter-Forschungsinstituts e.V. 01), Frankfurt am Main: Lang, 151 S.
Abstract
"Das Ergebnis der Studie zeigt, dass die gut ausgebauten Verkehrsverbindungen kaum ausgleichende Wirkung bei der Höhe der Langzeitarbeitslosigkeit erzielen können, obwohl die Entfernungen zwischen ländlich und städtisch geprägten Kreisen in der Metropolregion Rhein-Neckar gering sind. Ausschlaggebend für die teilweise recht deutlichen Unterschiede sind insbesondere die sozio-ökonomischen Merkmale der Arbeitssuchenden, wie Herkunft, Bildungsstand und Qualifikation. In Städten leben mehr Menschen mit Migrationshintergrund und niedrigem Bildungsstand. Gleichzeitig werden dort immer stärker qualifizierte Arbeitskräfte nachgefragt, die allerdings häufig von außerhalb einpendeln. Dennoch konnte in den städtisch geprägten Kreisen, allen voran Mannheim, das Nichtzusammenpassen von offenen Stellen und Arbeitssuchenden (sog. Mismatch) von Mitte 2005 bis Ende 2008 deutlich verringert werden. Der überdurchschnittliche Abbau des Mismatch in den Städten kann dabei möglicherweise auf einen 'Hartz IV'-Effekt ('Fördern und Fordern') zurückgeführt werden. Da die Nachfrage nach höherqualifizierten Arbeitskräften weiter steigen wird, muss nach Überzeugung der Autoren zukünftig noch mehr im Bereich Bildung und Ausbildung getan werden - insbesondere in städtisch geprägten Kreisen. Zudem müssen Städte wieder attraktiver für höherqualifizierte Arbeitskräfte werden.
Räumliche Nähe und Infrastruktur - Langzeitarbeitslosigkeit in den Gebietskörperschaften der Metropolregion Rhein-Neckar - Arbeitsmarktstruktur - Sozial- und Wirtschaftsstruktur - Arbeitsmarktpolitik - Ökonometrische Analyse basierend auf Kreisdaten." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Arbeitsmarkt und Beschäftigung in der Metropolregion Rhein-Neckar (2010)
Oechsler, Walter A.; Müller, Eva M.;Zitatform
Oechsler, Walter A. & Eva M. Müller (2010): Arbeitsmarkt und Beschäftigung in der Metropolregion Rhein-Neckar. (Schriftenreihe Arbeit und Bildung des Heinrich-Vetter-Forschungsinstituts e.V. 02), Frankfurt am Main: Lang, 184 S.
Abstract
"In dieser Studie, die von der Heinrich-Vetter-Stiftung gefördert wurde, stehen die bisherige und zukünftige Entwicklung des Arbeitsmarktes sowie der Beschäftigung in der Europäischen Metropolregion Rhein-Neckar im Zentrum des Interesses. Neben einer eigenen Datenerhebung werden die Daten des Betriebs-Historik-Panels des IAB in einem Zeitraum von 6 Jahren ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass der Trend von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft in der Metropolregion deutlich zu erkennen ist, wenngleich erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Kreisen der Region festzustellen sind. Insgesamt kann im Dienstleistungsbereich ein stark positives Wachstum der Anzahl der Betriebe festgestellt werden, wohingegen diese im produzierenden Sektor eher rückläufig ist. Auch die Entwicklung der Beschäftigungsstruktur unterstreicht den Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft, wobei gerade in diesem Bereich die Teilzeitbeschäftigung einen starken Zuwachs zu verzeichnen hat. Um weiterhin die Zukunftsfähigkeit der Region zu analysieren, wurde eine zweistufige Expertenbefragung zu den Themengebieten 'Megatrends', 'Standortfaktoren' sowie 'Zukunftsbranchen und Zukunftscluster' durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass vor allem dem demografischen Wandel, dem Gesundheitswesen sowie dem Wandel der Arbeitswelt eine große Bedeutung für die Region zugeschrieben werden. In Bezug auf die Zukunftsfähigkeit der Region ist zu empfehlen, eine engere Verknüpfung der einzelnen Branchen mit der IT-Branche zu fördern und Standortfaktoren auszubauen (Ausbildung, Attraktivität für Mitarbeiter) und zu verbessern (Steuerbelastung, Genehmigungsverfahren)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regionale Bildungsdisparitäten und Beschäftigungsentwicklung (2010)
Tarazona, Mareike;Zitatform
Tarazona, Mareike (2010): Regionale Bildungsdisparitäten und Beschäftigungsentwicklung. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 68, H. 6, S. 471-481. DOI:10.1007/s13147-010-0057-z
Abstract
"Bildung spielt in ökonomischen Studien und Theorien eine erhebliche Rolle für das Wachstum einer Volkswirtschaft. Internationale Analysen zum Zusammenhang von Bildung und Wachstum sind jedoch mit dem Problem schlechter Datenqualität und mangelnder Vergleichbarkeit behaftet, in regionalökonomischen Studien wird Bildung oft eher am Rande thematisiert. Die Studie legt Analysen zum regionalen Zusammenhang von Bildung und Beschäftigung in Deutschland vor, zeigt regionale Bildungsdisparitäten der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auf und vergleicht verschiedene Bildungsvariablen. In einer Regression über 97 Raumordnungsregionen erweist sich das Wachstum verschiedener Bildungsvariablen, des Kapitalstocks und der erwerbsfähigen Bevölkerung als hochsignifikant für die Erklärung von Beschäftigungsentwicklung. Ein weiteres Ergebnis ist, dass sich regionale Bildungsdisparitäten im Zeitverlauf signifikant verstärken und somit auch zu einer regional disparaten Beschäftigungsentwicklung beitragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Pendlerbericht Berlin-Brandenburg 2009 (2010)
Wiethölter, Doris; Bogai, Dieter; Carstensen, Jeanette;Zitatform
Wiethölter, Doris, Dieter Bogai & Jeanette Carstensen (2010): Pendlerbericht Berlin-Brandenburg 2009. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 03/2010), Nürnberg, 58 S.
Abstract
"Der Arbeitsort Berlin gewinnt für Pendler weiter an Attraktivität. Vor allem die Pendlerverflechtungen zwischen Berlin und Brandenburg haben sich 2009 erneut intensiviert. Eine Rolle spielen dabei die hauptstädtischen Suburbanisierungsprozesse von Bevölkerung und Betrieben. Gleichzeitig trägt eine günstige Beschäftigungsentwicklung in Berlin zu steigenden Einpendlerzahlen aus Brandenburg bei; aber auch die überregionale Anziehungskraft Berlins hat zugenommen. Neben der länderübergreifenden Pendlersituation wird auch diejenige der Brandenburger Kreise und Mittelzentren untersucht. Die innerbrandenburgischen Arbeitspendler werden nach spezifischen Merkmalen wie Geschlecht, Alter und Qualifikation untersucht und den Strukturmerkmalen der Pendler über die Landesgrenze gegenübergestellt. Ein weiterer Aspekt sind die überregionalen Pendlerverflechtungen Berlins und Brandenburgs. Abschließend wird das Pendleraufkommen des Berliner Raums mit dem anderer ausgewählter Großstädte verglichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Multivariate Analyse der Streuung der Langzeitarbeitslosigkeit in der Metropolregion Rhein-Neckar. Schlussbericht (2009)
Zitatform
Hagen, Tobias (2009): Multivariate Analyse der Streuung der Langzeitarbeitslosigkeit in der Metropolregion Rhein-Neckar. Schlussbericht. Mannheim, 98 S.
Abstract
Mittels ökonometrischen multivariaten Analysen wird in der Studie folgenden beiden Grundfragen nachgegangen: 1. Inwieweit lässt sich die Streuung der Langzeitarbeitslosigkeit zwischen den Kreisen (Gebietskörperschaften) der Metropolregion Rhein-Neckar auf Unterschiede in (a) den Arbeitsmarkt- und Sozialstrukturen, (b) den Wirtschaftsstrukturen und (c) dem Einsatz aktiver Arbeitsmarktpolitik (SGB II und SGB III) zurückführen. Es wird gezeigt, dass sich die Streuung zum überwiegenden Anteil aus (a) und (b) erklären lässt. 2. Was sind die kausalen Effekte der oben genannten Faktoren? Um wie viel verändert sich bspw. Langzeitarbeitslosigkeit, wenn sich Strukturmerkmale ändern. Es zeigt sich, dass es fundamentale Unterschiede zwischen ländlich und städtisch geprägten Kreisen gibt. Die Ergebnisse der multivariaten Analysen bestätigen, dass sich Strukturmerkmale identifizieren lassen, die die Varianz der Langzeitarbeitslosigkeit (bzw. der Wiederbeschäftigungschancen) erklären können und dass sich diese Strukturmerkmale deutlich zwischen den Kreisen sowie 'Stadt' und 'Land' unterscheiden. Aus den Ergebnissen werden Empfehlungen für verstärkte Anstrengungen im Bereich Bildung und Ausbildung in städtisch geprägten Kreisen und die Schaffung von Anreizen für Pendler, ihren Wohnsitz in diese Kreise zu verlegen, formuliert. (IAB)
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Literaturhinweis
Im Fokus: Ist Abwanderung typisch ostdeutsch?: regionale Mobilität im West-Ost-Vergleich (2009)
Zitatform
Kubis, Alexander & Lutz Schneider (2009): Im Fokus: Ist Abwanderung typisch ostdeutsch? Regionale Mobilität im West-Ost-Vergleich. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 15, H. 4, S. 152-157.
Abstract
"In der Diskussion um die anhaltenden Wanderungsdefizite zahlreicher ostdeutscher Regionen wird von wissenschaftlicher Seite häufig darauf verwiesen, dass in Ostdeutschland ein Zuwanderungs-, aber kein Abwanderungsproblem besteht. Gemäß dieser Auffassung lägen die regionalen Fortzugsraten - ein gängiges Maß für die Mobilität der Bevölkerung - in den Neuen Bundesländern gar nicht signifikant über den Raten der Alten Länder. Diese Beobachtung soll in dem Beitrag einer differenzierten Analyse unterzogen werden. Die Differenzierungen, die fokussiert werden, betreffen die Wanderungsdistanz (Nahwanderungen vs. überregionale Wanderungen), alters- und geschlechtsspezifische sowie räumliche Muster des Abwanderungsgeschehens." (Textauszug, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Kubis, Alexander; -
Literaturhinweis
Regionale Arbeitskräftemobilität: Bundesweite Trends und aktuelle Befunde für die Hansestadt Hamburg (2009)
Zitatform
Niebuhr, Annekatrin & Volker Kotte (2009): Regionale Arbeitskräftemobilität: Bundesweite Trends und aktuelle Befunde für die Hansestadt Hamburg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 01/2009), Nürnberg, 31 S.
Abstract
"Ziel der Studie ist es, aktuelle Befunde über die Tendenzen der Arbeitskräftewanderungen in Deutschland und Hamburg in unterschiedlichen Qualifikationssegmenten zu geben.
Zwischen 2000 und 2006 hat die Hansestadt Hamburg rund 3.400 Arbeitskräfte durch Abwanderung verloren. Mit einer durchschnittlichen Nettomigrationsquote von -1,1 ┐ steht Hamburg gegen den Trend der westdeutschen Länder. Zu bedenken ist hierbei aber, dass Wanderungsverluste für Städte aufgrund von Suburbanisierungsprozessen nicht unüblich sind. Im direkten Vergleich mit den Stadtstaaten Berlin und Bremen weist Hamburg eine vergleichsweise günstige Wanderungsbilanz auf. Negative Wanderungssalden sind für die Hansestadt auf allen Qualifikationsebenen festzustellen. Absolut sind die Wanderungsverluste bei den Erwerbspersonen mit Berufsabschluss am höchsten, gefolgt von den Beschäftigten ohne Berufsausbildung und den hoch Qualifizierten. Berücksichtigt man die Größenunterschiede zwischen den verschiedenen Qualifikationsgruppen, sind die Beschäftigten ohne formale Berufsausbildung durch die höchsten (relativen) Wanderungsverluste gekennzeichnet.
Für die Wanderungsbilanz Hamburgs sind die ostdeutschen Bundesländer von besonderer Bedeutung. Fast jeder sechste Zuwanderer kommt aus Ostdeutschland, aber nur jeder Zwölfte der Abwanderer geht nach Ostdeutschland. Ohne den Zuwanderungsüberschuss gegenüber den ostdeutschen Bundesländern würde die Wanderungsbilanz für Hamburg wesentlich ungünstiger ausfallen. Angesichts des demographischen Wandels und eines zunehmenden Fachkräftebedarfs in Ostdeutschland ist fraglich, ob auch in Zukunft dieses Zuwanderungspotential quantitativ und qualitativ für den Hamburger Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen wird." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Quantifizierung regionaler Wachstums- und Beschäftigungseffekte der Gesundheitswirtschaft: am Beispiel ausgewählter Metropolregionen (2009)
Ranscht, Anja;Zitatform
Ranscht, Anja (2009): Quantifizierung regionaler Wachstums- und Beschäftigungseffekte der Gesundheitswirtschaft. Am Beispiel ausgewählter Metropolregionen. (HealthCapital Papers), Berlin: Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsges., 291 S.
Abstract
"Bereits seit einigen Jahren werden der sozioökonomische und der demografische Wandel sowie der medizinisch-technische Fortschritt in Deutschland im Zusammenhang mit der langfristigen Entwicklung der Ausgaben für Gesundheit diskutiert. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen werden in der deutschen Gesundheitsbranche überdurchschnittliche Wachstums- und Beschäftigungspotenziale gesehen. Unklar ist jedoch, in welchen Regionen in Deutschland Wachstum und Beschäftigung in der Gesundheitswirtschaft generiert werden. Zahlreiche Regionen versuchen sich als Gesundheitswirtschaftsregionen zu etablieren und haben Maßnahmen zur Förderung der Gesundheitswirtschaft ergriffen, um sich in dieser Zukunftsbranche im nationalen und internationalen Wettbewerb zu positionieren. Dieser regionale Wettbewerb wird sich durch die Ausschreibung des BMBF 'Gesundheitsregion der Zukunft' noch verstärken. Die Dissertation quantifiziert erstmals regionale Wachstums- und Beschäftigungseffekte für einzelne Wirtschaftszweige der Gesundheitswirtschaft auf Basis der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen. Am Beispiel der Metropolregionen Berlin-Brandenburg, Hamburg, Halle/Leipzig-Sachsendreieck und Rhein-Main wird gezeigt, dass anhand geeigneter Indikatoren ein objektiver Vergleich dieser Gesundheitsregionen möglich ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Dynamik des regionalen Arbeitsmarktes Bremen: Auszüge aus dem Ergebnisbericht zum Projekt "Abgrenzung, Dynamik und Aufnahmefähigkeit des regionalen Arbeitsmarktes Bremen" im Auftrag der Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales des Landes Bremen (2009)
Smets, Florian;Zitatform
Smets, Florian (2009): Dynamik des regionalen Arbeitsmarktes Bremen. Auszüge aus dem Ergebnisbericht zum Projekt "Abgrenzung, Dynamik und Aufnahmefähigkeit des regionalen Arbeitsmarktes Bremen" im Auftrag der Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales des Landes Bremen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Niedersachsen-Bremen 02/2009), Nürnberg, 45 S.
Abstract
"Gegenstand dieses Berichts ist eine detaillierte Analyse des beschäftigungsseitigen Arbeitsmarktgeschehens in der Arbeitsmarktregion Bremen. Hierzu wird für die Jahre 2001 bis 2007 der Gesamtumfang aller Einstellungen und Entlassungen sozialversicherungspflichtig Beschäftigter nach Branchen und Betriebsgrößen analysiert. Die Auswertung zeigt, dass etwa jeder zehnte Arbeitsplatz im Laufe eines Jahres erneuert wird. Dabei finden zeitgleich gegenläufige Bewegungen statt: Den jährlich rund 43.500 neu geschaffenen Arbeitsplätzen stehen etwa 49.200 Stellen gegenüber, die abgebaut werden Besonders dynamisch sind dabei die kleinen Betriebe, mittelständische Unternehmen federn den Arbeitsplatzabbau des regionalen Arbeitsmarktes Bremen ab. Die Betriebe der Arbeitsmarktregion Bremen nehmen jedes Jahr rund 166.000 Einstellungen vor - dies bedeutet auch für Arbeitslose eine Vielzahl von Integrationschancen. Als Branchen mit besonders vielen Personalbewegungen konnten neben der Zeitarbeit auch der Logistikbereich, die Gastronomie, Wach- und Sicherheitsdienste, das Reinigungsgewerbe sowie Call-Center identifiziert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zur Beschäftigungsentwicklung in der Region Hannover: ein Vergleich mit 12 deutschen Verdichtungsräumen (2009)
Zitatform
Vogel, Alexander, Joachim Wagner, Kerstin Brunken & Arno Brandt (2009): Zur Beschäftigungsentwicklung in der Region Hannover. Ein Vergleich mit 12 deutschen Verdichtungsräumen. (Universität Lüneburg. Working paper series in economics 156), Lüneburg, 27 S.
Abstract
"Der Beitrag untersucht die Beschäftigungsentwicklung in der Region Hannover für den Zeitraum 1999 bis 2006 und stellt sie zwölf weiteren deutschen Verdichtungsräumen gegenüber. Unter Verwendung des Betriebs-Historik-Panels des Institutes für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) werden neben der Beschäftigungsentwicklung im Aggregat auch die dahinter liegenden Bruttoströme analysiert, um somit auch Aussagen über die Dynamik der Beschäftigungsentwicklung treffen zu können. Insgesamt weist die Region Hannover zwischen 1999 und 2006 ein Nettobeschäftigungswachstum von 2,2 Prozent auf, was mit Blick auf die Vergleichsregionen als relativ ungünstig einzuschätzen ist. Zieht man die Bruttoströme zur Betrachtung hinzu, wird deutlich, dass hinter der relativ geringen Nettowachstumsrate eine beachtliche Dynamik an Beschäftigungsauf- und -abbau steht. So weist die Region Hannover eine Bruttowachstumsrate der Beschäftigung von 35,1 Prozent sowie eine Bruttoabbaurate der Beschäftigung von -32,9 Prozent auf. Im Vergleich zu den anderen Verdichtungsräumen zeigt sich, dass die relativ ungünstige Nettobeschäftigungsentwicklung in der Region Hannover insbesondere auf eine vergleichsweise geringe Bruttowachstumsrate zurückzuführen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Beschäftigungsentwicklung in Dortmund (2008)
Bauer, Frank;Zitatform
Bauer, Frank (2008): Beschäftigungsentwicklung in Dortmund. In: E. Beerheide & J. Howald (2008): Zukunft der Arbeit in Dortmund : Abschlussbericht, S. 53-81.
Abstract
"In dem Beitrag wird in zwei Perspektiven die Beschäftigungsentwicklung in Dortmund betrachtet. Zunächst geht es um Ergebnisse eines IAB-Projekts, das die Beschäftigungsentwicklung in Westdeutschland zwischen 1993 und 2001 in allen Kreisen Westdeutschlands untersucht hat und Erklärungen für die erheblichen regionalen Disparitäten liefert, die auf einem theoretisch-empirischen Modell basieren. Der zweite Zugang ist demgegenüber gänzlich deskriptiv, nimmt aber aktuellere Entwicklungen in den Blick. Hier wird für einen Zeitraum zwischen zwei Stichtagen in 2003 und 2006 beschrieben, wie sich die Beschäftigung im westdeutschen Durchschnitt, im NRW-Durchschnitt, in Dortmund und Essen entwickelt hat. Dabei wird zwischen sozialversicherungspflichtiger und geringfügiger Beschäftigung unterschieden; die Entwicklung von Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigung wird ebenso thematisiert wie die weniger verzerrungsanfällige Betrachtung in Vollzeitäquivalenten. Gegenstand ist auch das Verhältnis von Frauen- und Männeranteilen in verschiedenen Branchen und der Stellenwert von geringfügiger Beschäftigung. Ausgewählte Branchen sind dabei neben dem Durchschnitt über alle Branchen die Metallindustrie, die Informations- und Kommunikationsindustrie (ITK) und die Gesundheitsbranche." (Textauszug, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bauer, Frank; -
Literaturhinweis
Zukunft der Arbeit in Dortmund: Abschlussbericht (2008)
Beerheide, Emanuel; Howald, Jürgen;Zitatform
Beerheide, Emanuel & Jürgen Howald (2008): Zukunft der Arbeit in Dortmund. Abschlussbericht. Dortmund, 52 S., Anhang.
Abstract
Ziel des Projektes 'Zukunft der Arbeit in Dortmund' ist eine Analyse der zentralen Entwicklungslinien des Arbeits- und Beschäftigungssystems in Dortmund, eine Beschreibung zukunftsweisender Trends sowie die Erarbeitung von Handlungsstrategien für die Arbeitswelt. Bei der branchenspezifischen Betrachtung lag der Fokus exemplarisch auf der Gesundheitswirtschaft (personenbezogene Dienstleistungen), der Informations- und Kommunikationstechnik sowie der Metallindustrie. Zur empirischen Erhebung wurden zwei Teilprojekte definiert. Im Mittelpunkt des Teilprojektes I stand eine Analyse des Beschäftigungsvolumens und der Struktur der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in Dortmund auf Basis von Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung Regional Nordrhein-Westfalen. Im Fokus des Teilprojektes II stand die Ausprägung und Entwicklung der nicht-standardisierten Beschäftigungsformen. Der Abschlussbericht fasst die Ergebnisse der empirischen Untersuchungen des Projektes zusammen. Grundlegende Veränderungen in der Arbeitswelt werden herausgearbeitet, insbesondere der Trend zur zunehmenden Bedeutung von nichtstandardisierten Beschäftigungsverhältnissen, während das klassische Standardarbeitsverhältnis sowohl an faktischer Bedeutung als auch an normativer Kraft verliert. Die Auswirkungen dieser Entwicklungen sind für Beschäftigte und Unternehmen ambivalent. Zugleich machen die Untersuchungen deutlich, dass angesichts des demografischen Wandels und des sich abzeichnenden Fachkräftemangels die Fähigkeit der Unternehmen, qualifizierte MitarbeiterInnen auszubilden, anzuwerben und längerfristig an sich zu binden, zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor wird. In diesem Kontext bleibt das klassische Standardarbeitsverhältnis in bestimmten Branchen, z.B. im produzierenden Gewerbe und der IT-Branche, weiterhin eine wichtige Option zur Bindung von Fachkräften. Zugleich wird es für Unternehmen zukünftig wichtiger, attraktive Arbeitsplätze anbieten zu können. Fragen nach der Qualität der Arbeit werden wieder an Bedeutung gewinnen. Die Ergebnisse des Projektes lassen vermuten, dass das Thema 'Zukunft der Arbeit' im Hinblick auf den Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Dortmund an Bedeutung gewinnen wird. Insbesondere das Thema Qualifizierung und die Schaffung innovativer Milieus in Arbeit- und Lebenswelt wird hier eine wichtige Rolle spielen. (IAB)
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Literaturhinweis
Betriebsgründungen in Nordrhein-Westfalen (2008)
Zitatform
Brixy, Udo & Matthias Klumpe (2008): Betriebsgründungen in Nordrhein-Westfalen. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Nordrhein-Westfalen 01/2008), Nürnberg, 14 S.
Abstract
"Nordrhein-Westfalen verfügt im Vergleich zu anderen deutschen Flächenländern über viele verdichtete und hoch verdichtete Regionen. Die Städte entlang der 'Rheinschiene' wie auch des Ruhrgebiets weisen einen hohen Zentralitätsgrad auf. Dies sollten gute Voraussetzungen für Unternehmensgründungen und insbesondere Gründungen in innovativen und wissensintensiven Bereichen sein. Diesen eigentlich guten Voraussetzungen zum Trotz, werden aber in Nordrhein-Westfalen deutlich weniger Betriebe gegründet als im Bundesdurchschnitt. Allerdings existieren innerhalb des Landes erhebliche regionale Unterschiede. Vor allem im Ruhrgebiet werden vergleichsweise wenige Betriebe gegründet, während die Regionen entlang der Rheinschiene viel besser dastehen und nicht nur in Nordrhein-Westfalen, sondern auch im Bundesdurchschnitt, zur Spitzengruppe zählen. Aus diesen Ergebnissen folgt, dass die Förderung von Gründungen weiterhin notwendig ist, nicht zuletzt auch um den strukturellen Wandel zu stärken und die mittelständische Basis im traditionell von Großbetrieben dominierten Nordrhein-Westfalen zu verbreitern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Deutschland 2018 - Die Arbeitsplätze der Zukunft: Regionen im Wettbewerb - Faktoren, Chancen und Szenarien (2008)
Zitatform
Bräuninger, Michael, Friso Schlitte, Silvia Stiller & Ulrich Zierahn (2008): Deutschland 2018 - Die Arbeitsplätze der Zukunft. Regionen im Wettbewerb - Faktoren, Chancen und Szenarien. Hamburg u.a., 54 S.
Abstract
"Die Studie prognostiziert die Entwicklung der Erwerbstätigkeit in den 429 deutschen Kreisen und kreisfreien Städten bis 2018. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass auf der einen Seite Regionen mit einem wachsenden Angebot an hoch qualifizierten Arbeitskräften (Humankapital) langfristig eine bessere Erwerbstätigenentwicklung aufweisen als solche mit gleichbleibendem oder sinkendem Qualifikationsniveau der Beschäftigten. Auf der anderen Seite droht vielen Kreisen in Ostdeutschland und in ländlichen Gegenden Westdeutschlands bis 2018 ein deutlicher Rückgang der Erwerbstätigkeit, wenn sie nicht gezielt in die Bildungsinfrastruktur investieren und Anreize zur Ansiedlung wissensintensiver Branchen schaffen. Das für die Studie entwickelte Modell beruht auf der Annahme, dass die Bruttowertschöpfung in den kommenden zehn Jahren im bundesweiten Durchschnitt mit der gleichen Rate wie zwischen 1994 und 2006 zunimmt. Für die regionale Differenzierung geben abweichende Wirtschaftsstrukturen und Standortbedingungen in den einzelnen Kreisen und kreisfreien Städten den Ausschlag." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
What drives skill-biased regional employment growth in West Germany? (2008)
Cordes, Alexander; Brandt, Oliver;Zitatform
Cordes, Alexander & Oliver Brandt (2008): What drives skill-biased regional employment growth in West Germany? (NIW-Diskussionspapier 02), Hannover, 29 S.
Abstract
"Die qualifikationsspezifische Beschäftigungsentwicklung wird im Gegensatz zu anderen regionalen Entwicklungskennzahlen relativ weniger beachtet. Mit Hilfe einer ökonometrischen Variante des Shift-Share-Ansatzes wird auf Ebene westdeutscher Landkreise und kreisfreier Städte das in 5 Qualifikationsklassen differenzierte Beschäftigungswachstum zerlegt. Während die Betriebsgrößenstruktur relativ einheitliche Effekte über die Qualifikationen ausübt und auch der Branchenmix in Kernstädten für alle Beschäftigtengruppen im Vergleich zu peripheren Regionen günstiger ist, gibt es Hinweise auf eine zunehmende räumliche Segmentation der Qualifikationsklassen. Während sich qualifizierte Berufe am Besten in Zentren entwickeln, wo weniger Qualifizierte offensichtlich schlechtere Aussichten haben, verhält es sich für ländliche Räume umgekehrt. Dies wird auf eine funktionale Spezialisierung (räumliche Arbeitsteilung) innerhalb der Wirtschaftszweige zurückgeführt. Die kreisspezifischen Effekte stellen sich, insbesondere für die hoch Qualifizierten als die bedeutendste Komponente dar, womit bestimmte Ausstattungsmerkmale oder die lokale Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik in den Vordergrund rücken. Es zudem wird ein kurzfristig negativer Beschäftigungseffekt durch hoch Qualifizierte auf alle Gruppen gefunden, der technisch, aber auch ökonomisch erklärt werden kann. Die Hinweise auf Komplementaritäten zwischen den Qualifikationsgruppen sowie mögliche Spillover-Effekte untereinander erhöhen grundsätzlich die Beschäftigungschancen gering Qualifizierter, jedoch besteht die Gefahr, dass die räumliche Segmentation diesen Effekten den Boden entzieht" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Economic growth of agglomerations and geographic concentration of industries: evidence for West Germany (2008)
Zitatform
Geppert, Kurt, Martin Gornig & Axel Werwatz (2008): Economic growth of agglomerations and geographic concentration of industries. Evidence for West Germany. In: Regional Studies. Journal of the Regional Studies Association, Jg. 42, H. 3, S. 413-421. DOI:10.1080/00343400701291518
Abstract
"In den zwei Jahrzehnten von 1980 bis 2000 gab es keinen klaren Gesamttrend der ökonomischen Konvergenz oder Divergenz unter den westdeutschen Regionen. Allerdings gelang es mehreren bereits wohlhabenden Regionen - in der Regel großen Ballungsgebieten -, sich noch weiter vom Rest zu distanzieren. Gleichzeitig identifizieren wir wissensintensive Dienstleistungen als Branchen, deren geografische Konzentration schon zu Beginn hoch lag und weiter gewachsen ist. In logistischen und nichtparametrischen Regressionsschätzungen zeigt sich, dass die Wahrscheinlichkeit, dass eine Region als wohlhabend klassifiziert wird und noch wohlhabender wird, umso höher liegt, je größer in dieser Region der Anteil der Arbeitnehmer in diesen Dienstleistungssektoren ausfällt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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