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Dossier

Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft

Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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im Aspekt "Brandenburg"
  • Literaturhinweis

    Multimedia- und Medienlandschaft Berlin-Brandenburg: eine Analyse des Standortes mit besonderer Berücksichtigung der dokumentarischen Kompetenz in einem neuen Arbeitsmarkt (1999)

    Hoffmann, Sophie;

    Zitatform

    Hoffmann, Sophie (1999): Multimedia- und Medienlandschaft Berlin-Brandenburg. Eine Analyse des Standortes mit besonderer Berücksichtigung der dokumentarischen Kompetenz in einem neuen Arbeitsmarkt. In: Nachrichten für Dokumentation, Jg. 50, H. 4, S. 221-227.

    Abstract

    "Mit Multimedia bzw. der Entwicklung neuer Technologien oder Medien hat insbesondere der Medien-, Informations- und Kommunikationssektor in den letzten Jahren eine andere Dimension bekommen. Mit eigenständigen Multimedia-Produzenten und -Dienstleistern hat hier eine neue Branche begonnen sich zu etablieren. Unternehmen verschiedener Wirtschaftszweige wollen am Multimedia- und Medienmarkt partiziperen und bestehende Standorte von dessen Potentialen profitieren. Im Beitrag wird die Region Berlin-Brandenburg als Teil der Multimedia- und Medienlandschaft Deutschlands untersucht. Weiterhin wird die Eignung von Dokumentaren daraufhin analysiert, ob und in welchem Umfang sie insbesondere im Arbeitsmarkt Multimedia und den neuen Medien über die nötige Sach- und Fachkompetenz verfügen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Differenzen in der Arbeitsnachfrage zwischen den neuen Bundesländern: regionale Disparitäten auf dem Arbeitsmarkt (1999)

    Kölling, Arnd ; Wolf, Katja;

    Zitatform

    Kölling, Arnd & Katja Wolf (1999): Differenzen in der Arbeitsnachfrage zwischen den neuen Bundesländern. Regionale Disparitäten auf dem Arbeitsmarkt. In: U. Schasse & J. Wagner (Hrsg.) (1999): Entwicklung von Arbeitsplätzen, Exporten und Produktivität im interregionalen Vergleich : empirische Untersuchungen mit Betriebspaneldaten. Beiträge zum Workshop FiDASt '99, Hannover, 7.-8. Oktober (NIW-Vortragsreihe, 13), S. 69-98.

    Abstract

    Der Beitrag untersucht, ob es in den neuen Bundesländern Unterschiede in der Nachfrage nach Arbeit gibt und ob sie beobachtete regionale Verschiedenheiten in der Beschäftigungssituation erklären können. Datenbasis sind die Beschäftigtenstatistik der Bundesanstalt für Arbeit und Daten des IAB-Betriebspanels der Jahre 1996-1998. Mittels deskriptiver und multivariater Analysen werden zunächst regionale Unterschiede bestimmt und danach den Gründen für die Unterschiede nachgegangen. Die gewählte regionale Ebene ist das Bundesland, 'da hier ein besonderes öffentliches Interesse vorliegt und bestimmende politische Entscheidungen getroffen werden.' Mittels eines aufgrund theoretischer Überlegungen abgeleiteten dynamischen Arbeitsnachfragemodells wird simultan die Nachfrage nach qualifizierten und unqualifizierten Arbeitskräften bestimmt. Sowohl die deskriptive Analyse als auch die mit Hilfe des multivariaten Ansatzes auf der Grundlage des theoretisch hergeleiteten Modells mittels der dreistufigen kleinsten Quadrate-Methode (3SLS) ermittelten Schätzungen zeigen, dass die Qualifikationsstruktur der Beschäftigten in den einzelnen Bundesländern Ostdeutschlands variiert und unterschiedliche Entwicklungen der qualifikatorischen Arbeitsnachfrage zwischen Ost- und Westdeutschland zu beobachten sind. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolf, Katja;
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  • Literaturhinweis

    Bleibt alles anders? ABS-Gesellschaften zwischen "Regiegeschäft" und Diversifizierung: Ergebnisse einer Erhebung Ende Juni 1998 (1999)

    Kühnert, Uwe;

    Zitatform

    Kühnert, Uwe (1999): Bleibt alles anders? ABS-Gesellschaften zwischen "Regiegeschäft" und Diversifizierung. Ergebnisse einer Erhebung Ende Juni 1998. (LASA-Studie 33), Potsdam, 54 S.

    Abstract

    "Der seit dem Jahresende 1996, dem Zeitpunkt der letzten ABS-Befragung der LASA, verstrichene Zeitraum ist relativ kurz, dennoch haben sich mit der Einführung der Regelungen des SGB III wesentliche Rahmenbedingungen der Arbeit von ABS-Gesellschaften verändert. Die Auswertung der Mitte 1998 erfolgten Befragung Brandenburger ABSen versucht, den Entwicklungsweg dieser in den neuen Ländern noch immer wichtigsten Träger der Arbeitsförderung seither abzubilden. Dabei wird deutlich, daß sich die Träger zwar mit Neuregelungen der Arbeitsförderung auseinandersetzen mußten, dieser Anpassungsdruck jedoch durch die vom Bund im Frühjahr 1998 gestartete Arbeitsförderungs-Offensive zunehmend überdeckt wurde. Die seither wieder deutlich gestiegenen Beschäftigungszahlen sind dabei vor allem auf eine Vielzahl neubewilligter ABM in Regieträgerschaft zurückzuführen. Die Trägerschaft von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen stellt damit noch immer das mit Abstand prägendste Moment der ABS-Gesellschaften dar. Vor allem im angewachsenen Stellenwert von Maßnahmen der "Arbeit statt Sozialhilfe" zeigt sich aber auch ein stärkeres Zugehen der Träger auf die Kommunen. Diese Tendenz entspricht umgekehrt auch einer zunehmenden Kofinanzierung der Träger durch Kommunen. Innerhalb der ABS-Trägerlandschaft hat es in Auseinandersetzung mit der wechselhaften Ausrichtung der Bundes-Arbeitsförderung sowohl Tendenzen stärkerer Konkurrenz, als auch zunehmender Kooperation gegeben. Die von den Trägern bisher umgesetzten und zukünftig angestrebten Diversifikation richten sich innerhalb des naheliegenden Spektrums vor allem auf die Probleme und Bedürfnisse der Kommunen aus. Dagegen ist die Bereitschaft, mit einer Veränderung der eigenen Unternehmensstruktur eine Einbeziehung in Ausschreibungen von Vergabe-Maßnahmen zu ermöglichen, bisher gering und wird überwiegend auch zukünftig nicht geplant." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Erfahrungen und Probleme bei der regionalen Steuerung von Arbeitsförderung: Dokumentation eines LASA-Kolloquiums am 28. Oktober 1999 in Bad Liebenwerda (1999)

    Kühnert, Uwe;

    Zitatform

    (1999): Erfahrungen und Probleme bei der regionalen Steuerung von Arbeitsförderung. Dokumentation eines LASA-Kolloquiums am 28. Oktober 1999 in Bad Liebenwerda. (LASA-Dokumentation 08), Potsdam, 64 S.

    Abstract

    Das Heft dokumentiert die Beiträge eines Kolloquiums der Landesagentur für Struktur und Arbeit (LASA) Brandenburg, das im Oktober 1999 in Bad Liebenwerda stattfand. Die Auswahl der Beiträge befaßt sich mit Problemen regionalisiert umgesetzter Arbeitsförderung in Brandenburg. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Vernachlässigte Märkte? Eine Analyse der Angebotsprofile Brandenburger Bildungsträger zur Entwicklung kleiner und mittlerer Unternehmen (1999)

    Schuldt, Karsten;

    Zitatform

    Schuldt, Karsten (1999): Vernachlässigte Märkte? Eine Analyse der Angebotsprofile Brandenburger Bildungsträger zur Entwicklung kleiner und mittlerer Unternehmen. (LASA-Studie 34), Potsdam, 63 S.

    Abstract

    "Neben betriebsgrößenbedingten Schwierigkeiten der Nutzung klassischer Bildungsangebote, einer oft mangelhaft ausgeprägten Wahrnehmung von Qualifikationsproblemen in KMU und häufig nicht auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen öffentlichen Förderungen für diesen Bereich, tragen auch die durch die Bildungsträger nur selten auf KMU-Belange ausgerichteten Qualifikationsangebote zu deren insgesamt noch immer recht geringen Weiterbildungsaktivitäten bei. Die Studie widmet sich speziell dem letztgenannten Aspekt und versucht, anhand der Auswertung einer repräsentativen Befragung aller Brandenburger Bildungsträger nachzuspüren, ob und inwieweit sich diese Träger mit der inhaltlichen und organisatorischen Ausrichtung ihrer Angebote bisher an die potentielle Klientel der KMU herangetastet haben. Dabei wird deutlich, daß in vielen Fällen solche Angebote bereits existieren, der im Umsatz sichtbare Stellenwert dieser Kundengruppe bislang dennoch äußerst gering geblieben ist. Die Befunde der Befragung weisen im einzelnen darauf hin, daß die inhaltlichen Angebotsprofile von Bildungsträgern häufig nicht auf die speziellen Kompetenzdefizite von KMU eingehen und auch hinsichtlich der angebotenen Lehrgangs- und Organisationsformen oft keine Paßfähigkeit mit den Bedürfnissen kleiner und mittlerer Unternehmen erreicht werden konnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Verarbeitung von Arbeitslosigkeit durch Betroffene in Ost und West bei typischen Arbeitslosigkeitsverläufen (1999)

    Zitatform

    (1999): Verarbeitung von Arbeitslosigkeit durch Betroffene in Ost und West bei typischen Arbeitslosigkeitsverläufen. In: Sozialreport H. 2, S. 10-19.

    Abstract

    "Auf der Grundlage einer Langzeitstudie zur Entwicklung von Lagen, Befindlichkeiten und Erwerbsverläufen nach Eintritt in Arbeitslosigkeit sollen exemplarisch für eine ostdeutsche Region (Land Brandenburg und Ostberlin) Erkenntnisse über den Stellenwert des Verhaltens Arbeitsloser im System von Determinanten typischer Arbeitslosigkeitsverläufe dargestellt werden. Zuvor wird an Hand repräsentativer Daten des SOEP der Frage nachgegangen, ob mentale Haltungen Arbeitsloser in West und Ost eher Gemeinsamkeiten oder eher Unterschiede aufweisen. Kann man davon ausgehen, daß es hier bzw. dort Bewältigungsvorteile der Arbeitslosigkeit und damit möglicherweise auch Verlaufsvorteile gibt?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gestaltung regionaler Politik: empirische Befunde, Erklärungsansätze und Praxistransfer (1998)

    Benz, Arthur ; Holtmann, Everhard;

    Zitatform

    Benz, Arthur & Everhard Holtmann (Hrsg.) (1998): Gestaltung regionaler Politik. Empirische Befunde, Erklärungsansätze und Praxistransfer. Opladen: Leske und Budrich, 150 S.

    Abstract

    "Regionalisierung ist ein zentrales, aber umstrittenes und wenig präzise bestimmtes Konzept der Modernisierung des Staates. Die praktische Bedeutung regionaler Politik nimmt offensichtlich zu. Dies gilt für die Region als 'Ebene' der Politik wie auch für die Politikfelder, die sich mit regionaler Entwicklung befassen. In der regionalen Politik fallen wichtige Entscheidungen oder sie werden maßgeblich vorbereitet. Es geht um die Gestaltung der Siedlungs- und Infrastrukturentwicklung, die Beeinflussung von Wirtschaftsstrukturen und Arbeitsangeboten, die Erhaltung der natürlichen Umwelt und die Sicherung und Verbesserung von Lebensqualität. Die Beiträge des Bandes befassen sich mit ausgewählten Aspekten der regionalen Politik. Im ersten Teil des Bandes werden Aufgaben, Handlungsformen und Strukturen der Politik in Regionen erörtert. Danach wird die regionale Politik als Prozeß der horizontalen und vertikalen Koordination zwischen Gebietskörperschaften bzw. Ebenen der Politik betrachtet. Am Beispiel Sachsen-Anhalt werden schließlich ökonomische Entwicklungslinien und -potentiale in verschiedenen Regionstypen analysiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Innovative Programme gegen die Jugendarbeitslosigkeit: Entwicklung umsetzungsorientierter Modelle zur Integration junger Erwachsener in den Arbeitsmarkt im Arbeitsamtsbezirk Cottbus (1998)

    Berg, Ulrike; Bläsche, Alexandra; Lappe, Lothar; Ringer, Andreas;

    Zitatform

    Berg, Ulrike, Lothar Lappe, Andreas Ringer & Alexandra Bläsche (1998): Innovative Programme gegen die Jugendarbeitslosigkeit. Entwicklung umsetzungsorientierter Modelle zur Integration junger Erwachsener in den Arbeitsmarkt im Arbeitsamtsbezirk Cottbus. (Arbeitskreis Sozialwissenschaftliche Arbeitsmarktforschung. Arbeitspapier 1998, 02), Cottbus, 138 S.

    Abstract

    In der Studie ist im Rahmen einer Situationsanalyse für den Arbeitsamtsbezirk Cottbus die Arbeitsmarkt- und Beschäftigungssituation junger Erwachsener untersucht worden, um in der Region die spezifischen Problemgruppen unter den Ausbildungsabsolventen zu lokalisieren. Des weiteren wurde eine systematische Bestandsaufnahme der sozial- und arbeitsmarktpolitischen Instrumente zur Vermeidung bzw. Bekämpfung von Arbeitslosigkeit an der zweiten Schwelle durchgeführt, wobei hier insbesondere die Akzeptanz der Instrumente in der Region Cottbus im Mittelpunkt der Analyse standen. Es handelt sich bei der Untersuchung nicht um eine Wirkungsstudie zur Überprüfung der Wirksamkeit bestehender Programme, die ein ganz anderes methodisches Vorgehen erfordert hätte, sondern eher um eine Studie zur Entwicklung von Programmen, die der Erschließung dienen sollen. Dabei werden die Ergebnisse von Expertengesprächen und die Analyse von Modellen zur beruflichen Eingliederung von jungen Erwachsenen an der zweiten Schwelle auf die verfügbaren regionalstatistischen Daten des Arbeitsamtsbezirks Cottbus bezogen. Der Schwerpunkt der Untersuchung lag also auf der Analyse und Entwicklung von Programmen zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit an der zweiten Schwelle. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Integration ins Erwerbsleben durch Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften in der Region Berlin-Brandenburg (1998)

    Birkhölzer, Karl; Lorenz, Günther;

    Zitatform

    Birkhölzer, Karl & Günther Lorenz (1998): Integration ins Erwerbsleben durch Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften in der Region Berlin-Brandenburg. (Lokale Ökonomie 27), Berlin, 27 S.

    Abstract

    "In Kooperation mit dem 'Centre International de Recherches et d'Information sur l'economie publique, sociale et cooperative (CIRIEC)' wurde diese Studie mit dem Schwerpunkt auf Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften in der Region Berlin-Brandenburg erstellt. Im Anschluss an eine historische Darstellung der Entwicklung von BQGs in West- und Ostdeutschland werden die Ergebnisse ihrer Arbeit und die Bedingungen ihres Erfolgs dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die wirtschaftliche Bedeutung Berlins für den Verflechtungsraum Berlin-Brandenburg (1998)

    Eickelpasch, Alexander; Pfeiffer, Ingo;

    Zitatform

    Eickelpasch, Alexander & Ingo Pfeiffer (1998): Die wirtschaftliche Bedeutung Berlins für den Verflechtungsraum Berlin-Brandenburg. (Beiträge zur Strukturforschung 178), Berlin: Duncker & Humblot, 158 S.

    Abstract

    "Derzeit wird über die Reform der Struktur- und Regionalpolitik der EU nach 1999 diskutiert, da die gegenwärtig bestehende regionale Förderbreite nicht aufrechterhalten werden kann. Der Senat von Berlin vertritt die Auffassung, daß bei der Abgrenzung von Fördergebieten im Rahmen der Strukturfonds-Förderung künftig neben den bisher dominierenden administrativen Kriterien wirtschaftliche Verflechtungsbeziehungen von Teilräumen stärker berücksichtigt werden sollen. Dem liegt die These zugrunde, daß wegen der bereits bestehenden Verflechtungsbeziehungen die Berlin umgebende Ziel-1-Region am besten durch Unterstützung des in ihr liegenden Ballungsraums entwickelt werden kann. Die Senatsverwaltung für Wirtschaft und Betriebe des Landes Berlin hat das DIW damit beauftragt, die empirische Relevanz dieser These für die Region Berlin/Brandenburg zu untersuchen. Dazu ist der Stand der räumlich-funktionalen Arbeitsteilung in der Region darzustellen, eine Prognose für die weitere Entwicklung abzugeben und auf dieser Grundlage mögliche Förderstrategien zu bewerten. Der erste Schritt der Untersuchung enthält eine Beschreibung der sozio-ökonomischen Ausgangslage Berlins und Brandenburgs im Zeitraum 1989/1990 und der seitdem eingetretenen Veränderungen an Hand der amtlichen statistischen Daten, insbesondere der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung und der einschlägigen Bereichsstatistiken. Gegenstand des zweiten Teils der Untersuchung ist die Analyse der wirtschaftlichen Verflechtungsbeziehungen in der Region. Dabei lassen sich der Bevölkerungsaustausch anhand der Bevölkerungsstatistik und die Arbeitsmarktverflechtung anhand der Beschäftigtenstatistik der Bundesanstalt für Arbeit nachzeichnen. Über den Leistungsaustausch zwischen den wirtschaftlichen Akteuren der Region bietet die amtliche Statistik keine Daten. Basis der Analyse sind hier Befragungsergebnisse des DIW über Richtung umd Umfang der Wirtschaftsbeziehungen zwischen in der Region ansässigen Unternehmen aus dem verarbeitenden Gewerbe und aus einer Reihe von Dienstleistungszweigen. Anhand einer Sonderauswertung der Befragung wurde untersucht, welche wirtschaftlichen Austauschbeziehungen (Lieferungen, Bezüge, Kooperationen) innerhalb der Region, insbesondere zwischen der Peripherie Brandenburgs, dem Berliner Umland und dem Stadtgebiet im Jahr 1995 - dem Zeitraum der Befragung - bestanden. Auf der Grundlage dieser Analysen und im Rückgriff auf die gesamtwirtschaftlichen Szenarien des DIW für Deutschland und Berlin wird sodann versucht, den weiteren Verlauf des Verflechtungsprozesses einzuschätzen. Zeithorizont dieser Betrachtung ist das Jahr 2010." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beispiele nachhaltiger Regionalentwicklung: Empfehlungen für den ländlichen Raum (1998)

    Meyer-Engelke, Elisabeth; Wagner, Rainer; Heuwinkel, Dirk; Kottkamp, Martina; Schubert, Herbert; Koopmann, Jens-Peter;

    Zitatform

    Meyer-Engelke, Elisabeth, Herbert Schubert & Dirk Heuwinkel (1998): Beispiele nachhaltiger Regionalentwicklung. Empfehlungen für den ländlichen Raum. Stuttgart u.a.: Raabe, 412 S.

    Abstract

    "An vielen Orten strukturschwacher ländlicher Regionen ergreifen Menschen Initiative, sei es in der Landwirtschaft, im Siedlungsbereich oder im Fremdenverkehr. Die schlechte wirtschaftliche Lage, strukturelle Hindernisse und fehlende Zukunftsperspektiven lassen sie erfinderisch werden. So entstehen Projekte zur Strukturentwicklung, über die zu berichten sich lohnt." Der Band enthält solche Beispiele aus Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Werkstattberichte lieferten das Material dafür. Die Autorin hat es eingeordnet in prinzipielle Überlegungen zur Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft bzw. in den einzelnen Bereichen. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsplatzeffekte und Arbeitsförderung in der Tourismusindustrie: eine empirische Untersuchung in ausgewählten Landkreisen Brandenburgs (1998)

    Papies, Udo; Schreiber, Peter;

    Zitatform

    Papies, Udo & Peter Schreiber (1998): Arbeitsplatzeffekte und Arbeitsförderung in der Tourismusindustrie. Eine empirische Untersuchung in ausgewählten Landkreisen Brandenburgs. (LASA-Studie 32), Potsdam, 102 S.

    Abstract

    "In die Beschäftigungswirkungen des Tourismus werden generell hohe Erwartungen gesetzt. Besonders in strukturschwachen Regionen soll der Tourismus beschäftigungspolitische Ausgleichsfunktion erfüllen. In der Arbeit werden am Beispiel der Landkreise Oder-Spree, Potsdam-Mittelmark und Prignitz Arbeitsplatzeffekte des Fremdenverkehrs und Wirkungen des Arbeitsförderungsinstrumentariums in der Fremdenverkehrswirtschaft untersucht. In den Untersuchungsregionen hat die tourismusabhängige Beschäftigung im Zeitraum 1993-1996 deutlich zugenommen. 1997 konnte die positive Beschäftigungsentwicklung nicht fortgesetzt werden. Trotz der Beschäftigungszunahme ist in allen drei Landkreisen in den fremdenverkehrsrelevanten Berufsgruppen die Arbeitslosigkeit stark angestiegen. Besonders 1997 hat die Reduzierung von Arbeitsförderungsmaßnahmen zu einer starken Zunahme der Zahl der Arbeitslosen in den Hotel- und Gaststättenberufen geführt (Verdoppelung im Landkreis Prignitz). Etwa vier Fünftel der Arbeitslosen sind Frauen. Inzwischen ist die Zahl der Arbeitslosen der Hotel- und Gaststättenberufe bereits größer als die Hälfte der gegenwärtig Beschäftigten dieser Berufsgruppe. Das Arbeitskräftepotential für künftige Tourismus-Zuwachsraten ist bereits vorhanden. Arbeitskräftefreisetzungen anderer Branchen können gegenwärtig von der Tourismusbranche nicht kompensiert werden. Potentiale für eine beschäftigungswirksame Weiterentwicklung des Tourismus sind in allen drei Landkreisen vorhanden. Sie liegen vor allem in der Erhöhung der Qualität des Angebotes und in wirksameren Marketingaktivitäten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Chimäre oder Chance? Endogene Entwicklung in ostdeutschen Regionen: das Beispiel Brandenburg (1998)

    Woderich, Rudolf;

    Zitatform

    Woderich, Rudolf (1998): Chimäre oder Chance? Endogene Entwicklung in ostdeutschen Regionen: das Beispiel Brandenburg. In: Deutschland-Archiv, Jg. 31, S. 605-616.

    Abstract

    Der Autor stellt am Fall des Landes Brandenburg exemplarisch dar, wie zur Erzeugung wirtschaftlicher Dynamik "einheimische Potentiale, marktfähige regionale Besonderheiten, ökonomische, soziale und kulturelle Ressourcen neu zu gewichten waren." Er geht u.a. auf strategische Optionen und regionale Traditionen ein, auf Zugriffslogiken auf geschichtliche Muster und Meriten, auf Sinn- und Orientierungsbedarf regionaler Akteure, auf besondere Bedingungen räumlicher Identifikation, auf das "Leopardenfell" der Regionalisierung (räumlich ungleicher Entwicklungen), auf Ansatzpunkte für innovative Produktionsmilieus, auf das Projekt "Lausitz", auf Probleme der Handlungsfähigkeit regionaler Akteure. Es "scheint für strukturschwache ostdeutsche Regionen mit industriellen und qualifizierbaren Potentialen zu endogener Regionalentwicklung keine vernünftige Alternative zu geben. Es handelt sich mithin nicht um eine Chimäre, sondern um die einzige Chance am Horizont der Möglichkeiten. Zudem verdichten sich Eindrücke und Wahrnehmungen, daß ostdeutsche Regionen zu entscheidenden Erfahrungsräumen und Expertimentierfeldern für den strukturellen Wandel in Deutschland werden oder bereits geworden sind." (IAB 2)

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  • Literaturhinweis

    Akzeptanz, Inanspruchnahme, Tätigkeitsspektrum und Handlungspotentiale der Weiterbildungsberatungsstellen im Land Brandenburg (1998)

    Zwick, Martin; Seibert, Franz;

    Zitatform

    Zwick, Martin & Franz Seibert (1998): Akzeptanz, Inanspruchnahme, Tätigkeitsspektrum und Handlungspotentiale der Weiterbildungsberatungsstellen im Land Brandenburg. (Brandenburg, Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen. Reihe Forschungsberichte), Potsdam, 137 S., Anhang.

    Abstract

    Die Untersuchung befaßt sich mit den 1992 als ein Instrument (unter vielen) der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Brandenburg eingerichteten Weiterbildungsberatungsstellen. Die Ziele der Weiterbildungsberatung bestehen darin, einen Beitrag zur bedarfsgerechten und wirtschaftsnahen beruflichen Qualifizierung zu leisten, den Bildungsmarkt überschaubar zu gestalten und konkrete Hilfestellung bei der individuellen Berufswegeplanung zu geben. Damit verbunden ist ein umfangreiches Aufgabenspektrum, in dessen Mittelpunkt die Einzelberatung von Arbeitnehmern und von kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) steht. Auf der Grundlage weiterer Erhebungen (Befragung von Arbeitnehmern, Unternehmen, Beratern) und von Expertengesprächen werden Tätigkeitsspektrum, Akzeptanz des Beratungsangebots, praktischer Nutzen für die verschiedenen Zielgruppen und Schwächen und Stärken der Durchführung untersucht und bewertet. Abschließend werden Schlußfolgerungen und Empfehlungen abgeleitet. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Lebenslagen und -perspektiven junger Menschen in ländlichen Regionen des Landes Brandenburg: Forschungsbericht (1998)

    Zitatform

    (1998): Lebenslagen und -perspektiven junger Menschen in ländlichen Regionen des Landes Brandenburg. Forschungsbericht. (DJI-Arbeitspapier 1-145), München, 245 S.

    Abstract

    Die vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg in Auftrag gegebene Studie wurde in Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Jugendinstitut in München und Leipzig und dem Institut für angewandte Familien-, Kindheits- und Jugendforschung in Vehlefanz durchgeführt. Untersucht wurden Lebenslagen und -perspektiven von Jugendlichen in zwei ausgewählten Landkreisen Brandenburgs (Prignitz, Elbe-Elster) und die individuellen und kollektiven Lebensbewältigungsstrategien sowie die jugendbezogenen Infrastrukturen. In die Analyse einbezogen wurden "sowohl regionale Strukturdaten, Informationen zu Angeboten (Schule, Jugendhilfeeinrichtungen, kommerzielle Freizeitmöglichkeiten u.a.) als auch aktuelle Daten zu den Lebenslagen (z.B. im Hinblick auf Arbeit, Bildung, Wohnen, Kultur, Partizipationschancen) und zu den Befindlichkeiten (z.B. Erwartungen, Befürchtungen, Einschätzungen der eigenen Situation) junger Menschen im Alter von 12 bis 21 Jahren." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Förderung der Arbeitsaufnahme in Unternehmen für Jugendliche und junge Erwachsene: Studie zur Implementation und Wirksamkeit des Brandenburger Forschungsprogramms (1997)

    Bathke, Anja; Grundler, Werner; Gros, Martin; Thünte, Petra-Ida;

    Zitatform

    Bathke, Anja, Werner Grundler, Martin Gros & Petra-Ida Thünte (1997): Förderung der Arbeitsaufnahme in Unternehmen für Jugendliche und junge Erwachsene. Studie zur Implementation und Wirksamkeit des Brandenburger Forschungsprogramms. (Brandenburg, Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen. Reihe Forschungsberichte), Potsdam, 104 S., Anhang.

    Abstract

    Mit dem vorliegenden Endbericht wird ein Forschungsvorhaben des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen des Landes Brandenburg abgeschlossen. Der Bearbeitungszeitraum erstreckte sich über das Jahr 1995. Ziel der Untersuchung ist es, die Praxis, Wirkung und Akzeptanz des Programms "Förderung der Arbeitsaufnahme in Unternehmen für Jugendliche und junge Erwachsene" zu analysieren, um darauf aufbauend konkrete Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Förderkonditionen zu entwickeln. Das Programm, das im Jahr 1996 nicht fortgeführt werden konnte, wurde aus Landesmitteln und Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanziert. Diese dienten der Zahlung von Lohnkostenzuschüssen an Unternehmen, die arbeitslose junge Erwachsene im Alter zwischen 18 und 27 Jahren einstellen. Neben der direkten Firmenförderung wurden auch Arbeitsplatzschecks an Jugendliche vergeben. Diese hatten das Ziel, die persönliche Motivation und Eigeninitiative der jungen Erwachsenen bei der Arbeitsuche zu fördern. Über die bevorzugte Förderung von Personen aus bestimmten Branchen wird desweiteren eine auf die spezifischen brandenburgischen Arbeitsmarktprobleme zugeschnittene Förderung angestrebt. Der Forschungsbericht gliedert sich in drei wesentliche Elemente:
    -Die Ableitung der relevanten Leitfragen für die Evaluierung aus den Rahmenbedingungen und den wesentlichen Inhalten und Zielen des Programms
    -die problemorientierten Zusammenfassung aller Analyseergebnisse zu den einzelnen Fragestellungen der Programmevaluation sowie
    -die Darstellung des Handlungsbedarfs und die Entwicklung von Empfehlungen. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Grenzüberschreitende Beschäftigung: die Situation ausländischer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Berlin und Brandenburg im Zeichen nationaler Arbeitsmarktpolitik, europäischer Integration und EU-Osterweiterung (1997)

    Höhner, Dirk;

    Zitatform

    (1997): Grenzüberschreitende Beschäftigung. Die Situation ausländischer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Berlin und Brandenburg im Zeichen nationaler Arbeitsmarktpolitik, europäischer Integration und EU-Osterweiterung. (Kowa-Schriftenreihe 02), Frankfurt/Oder: Scripvaz-Verlag, 119 S.

    Abstract

    "Die Beschäftigung von Arbeitnehmern aus EU-Mitgliedsstaaten, osteuropäischer Werkvertragsarbeitnehmer und zumeist polnischer Saisonarbeitskräfte in Berlin und Brandenburg hat in den letzten Jahren an Umfang und vor dem Hintergrund der aktuellen Arbeitsmarktsituation an Bedeutung zugenommen. Hinzu kommt die Problematik der illegal beschäftigten Arbeitnehmer. Sozialdumping und die sinkende Bedeutung bzw. Unterwanderung von Tarifverträgen beinhalten für die Region enormen sozialen Sprengstoff. Auf Einladung der Hans-Böckler-Stiftung, der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt an der Europa-Universität Viadrina diskutierten auf einer Tagung im Juni 1996 Vertreter von Wissenschaft, Politik, Gewerkschaften und Institutionen aus Deutschland und Polen unterschiedlichste Aspekte der grenzüberschreitenden Beschäftigung. Die soziale und rechtliche Situation ausländischer Arbeitnehmer wurde genauso erörtert wie die enormen wirtschaftlichen Vorteile der Auslandsbeschäftigung für die Wirtschaft in Polen. So führt beispielweise die Beschäftigung polnischer Beschäftigter in Deutschland zu einer Modernisierung des polnischen Bauwesens. Die Arbeit mit deutschen oder westeuropäischen Maschinen erleichtert den Verkauf dieser Produkte im Ausland." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fortbildung und Umschulung zwischen Langzeitarbeitslosigkeit und wirtschaftlicher Entwicklung: qualitative Analysen zur Entwicklung von Bildungsträgern und beruflicher Weiterbildung in Brandenburg (1997)

    Koop, Werner; Heyne, Conny; Möller, Karen;

    Zitatform

    Koop, Werner, Conny Heyne & Karen Möller (1997): Fortbildung und Umschulung zwischen Langzeitarbeitslosigkeit und wirtschaftlicher Entwicklung. Qualitative Analysen zur Entwicklung von Bildungsträgern und beruflicher Weiterbildung in Brandenburg. (LASA-Studie 29), Potsdam, 70 S.

    Abstract

    Die Studie beschreibt auf der Grundlage von Interviews mit 24 Bildungsträgern und zahlreichen Unternehmen in Brandenburg und mit arbeitsmarktpolitischen Akteuren/Experten die Entwicklung von Bildungsträgern und ihren FuU-Angeboten im Rahmen der Arbeitsförderung im Spannungsfeld einer immer stärkeren Konzentration auf arbeitsmarktpolitische Zielgruppen und gestiegener Qualifikationsanforderungen der Betriebe an ihre Beschäftigten angesichts des wirtschaftlichen Strukturwandels. "Die Autoren kommen u.a. zu dem Schluß, daß sich im Rahmen einer allgemeinen Tendenz zur Höherqualifizierung zunehmend Allround-Kenntnisse im gewerblich-technischen wie kaufmännischen Bereich, vor allem aber extrafunktionale (sogenannte 'Schlüssel'-)Qualifikationen als für die Unternehmen entscheidend wichtig erweisen. Anhand einer Reihe von Fällen wird geschildert, wie einzelne Bildungsträger derartige Qualifikationsbausteine effektiv in ihre Maßnahmen verankert haben, wobei die Autoren den Trägern diesbezüglich insgesamt Defizite attestieren und Anregungen geben. Weiterhin werden verschiedene Beispiele der Kooperation zwischen Bildungsträgern und Unternehmen geschildert, die sich hinsichtlich einer engeren Verzahnung von Theorie und Praxis in der Weiterbildung als erfolgreich erwiesen haben.
    Für den zunehmend wichtiger werdenden Aspekt der anschließenden Vermittlung auf dem Arbeitsmarkt halten die Autoren eine weit konsequentere Erfassung der Reintegrationserfolge ehemaliger Maßnahmeteilnehmer für notwendig, wodurch auf effektive Weise eine noch praxisnahere Ausrichtung von Weiterbildungsangeboten erreicht werden könnte." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Alternative Arbeitszeitmodelle im privaten und öffentlichen Sektor des Landes Brandenburg: Möglichkeiten und Grenzen der Entlastung regionaler Arbeitsmärkte durch Umverteilung des Arbeitsvolumens (1997)

    Kühn, Wolfgang; Schuldt, Karsten;

    Zitatform

    Kühn, Wolfgang & Karsten Schuldt (1997): Alternative Arbeitszeitmodelle im privaten und öffentlichen Sektor des Landes Brandenburg. Möglichkeiten und Grenzen der Entlastung regionaler Arbeitsmärkte durch Umverteilung des Arbeitsvolumens. (LASA-Studie 28), Potsdam, 86 S.

    Abstract

    "Angesichts anhaltend hoher Arbeitslosigkeit in den neuen Bundesländern werden verstärkt auch Modelle alternativer Arbeitszeitgestaltungen hinsichtlich der mit ihnen verbundenen Arbeitsmarkteffekte diskutiert. In Brandenburg kommt derartigen Initiativen durch die Einbeziehung in die 'Arbeitsplatzstrategie' des Landes eine besondere Bedeutung zu. Die Studie beschäftigt sich mit diesem Thema auf der Grundlage einer repräsentativen Unternehmensumfrage in Brandenburg, die das Niveau der bisherigen Umsetzung derartiger Modelle beschreibt. Deutlich wird hierbei, daß im privaten und öffentlichen Sektor z.B. die Teilzeitquote bei weitem noch nicht das Niveau der alten Bundesländer erreicht hat, obgleich in Teilen des öffentlichen Bereiches bereits administrativ initiierte Modelle in die Praxis umgesetzt wurden. Dennoch stellt auch in Brandenburg das klassische Normalarbeitsverhältnis (5-Tage-Woche, normalverteilte Arbeitszeit) vor allem angesichts zunehmender Einbeziehung von Samstags-, Schicht- und Nachtarbeit mittlerweile mehr und mehr die Ausnahme dar. Insgesamt ca. 10% der Brandenburger Unternehmen wenden auch darüberhinaus flexible Arbeitszeitmodelle an, wobei sich dies bisher jedoch kaum arbeitsplatzschaffend, wohl aber stabilisierend auf den Arbeitsmarkt ausgewirkt hat. Die Autoren sehen u.a. in einem Abbau von Überstunden, aktiver Qualifizierungspolitik in Unternehmen, speziell auf die Bedürfnisse von KMU zugeschnittenen Beratungsangeboten zu Arbeitszeitmodellen sowie einer stärker ressortübergreifenden Politik wichtige Rahmenbedingungen für eine bessere Beschäftigungswirkung alternativer Arbeitszeitregelungen und stellen Modellrechnungen für Arbeitsplatzeffekte an." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Neue Arbeitsplätze und Entwicklung "industrieller Kerne" in der Region: Zwischenbilanz in Brandenburg (1997)

    Kühnert, Uwe; Dietrich, Michael; Dreyer, Kristine;

    Zitatform

    Kühnert, Uwe, Kristine Dreyer & Michael Dietrich (1997): Neue Arbeitsplätze und Entwicklung "industrieller Kerne" in der Region. Zwischenbilanz in Brandenburg. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 50, H. 7, S. 501-510.

    Abstract

    "Der hier dargestellte Weg Brandenburgs zum Erhalt und zur Entwicklung sogenannter industrieller Kerne ist positiv herauszustellen, weil er über eine rein betriebsbezogene Sicht der Dinge hinausging und die Entwicklung der gesamten Standorte in den Mittelpunkt stellte. Von vornherein suchte man in diesem Prozeß die Abstimmung mit den politischen Akteuren der Region. Der sich in den Standorten vollziehende Strukturwandel kommt in Auswertung von Unternehmensbefragungen und Betriebsfallstudien jedoch noch immer nur sehr langsam voran. Neben sich vereinzelt abzeichnenden Qualifikationsdefiziten des vor Ort verfügbaren Arbeitskräftepotentials wird vor allem sichtbar, daß ohne ausreichende industrielle Netzwerke die Arbeitsplatzpotentiale im Dienstleistungsbereich begrenzt bleiben und sich Wertschöpfungsketten um die verbliebenen industriellen Kerne herum bisher kaum entwickelt haben. Die Bewertung der Arbeit der Standortarbeitskreise fällt zwiespältig aus. Neben einer verbesserten Kommunikation in der Region ist auf der anderen Seite kritisch zu sehen, daß echte Entscheidungen von diesen Gremien nicht getroffen werden konnten und der eingeschlagene Prozeß der Regionalisierung damit an entscheidender Stelle steckenblieb." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Mühen der Ebene: ABS-Gesellschaften in Brandenburg: Ergebnisse einer Erhebung zum Jahresende 1996 (1997)

    Kühnert, Uwe;

    Zitatform

    Kühnert, Uwe (1997): Die Mühen der Ebene: ABS-Gesellschaften in Brandenburg. Ergebnisse einer Erhebung zum Jahresende 1996. (LASA-Studie 30), Potsdam, 46 S.

    Abstract

    Die Studie gibt zunächst einen Überblick zur Entwicklung der Träger- und Beschäftigtenstrukturen der Brandenburger Beschäftigungsgesellschaften zum Jahresende 1996. Anschließend wird auf die Personalentwicklung, die Maßnahmeninhalte und den Verbleib nach Maßnahmenende eingegangen. Behandelt werden auch die Existenzgründungen aus Beschäftigungsgesellschaften und die Entwicklung der erwerbswirtschaftlichen Geschäftsbereiche. Weitere Untersuchungsergebnisse befassen sich mit der Entwicklung der Finanzierungsstruktur und der Einbindung und Wirkung der Beschäftigungsgesellschaften in der Region. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Zu erwartbaren Entwicklungen neuer Arbeitsplätze im ländlichen Verflechtungsraum Berlin-Brandenburg: Studie, Fallstudien, Zusammenfassung und Fazit. 3 Teile (1997)

    Lietz, Barbara; Schwarze, Irmgard; Kramer, Waltraud; Berszinski, Gudrun; Kunz, Gabriele; Gaspar, Reinhold; Großmann, Dana;

    Zitatform

    (1997): Zu erwartbaren Entwicklungen neuer Arbeitsplätze im ländlichen Verflechtungsraum Berlin-Brandenburg. Studie, Fallstudien, Zusammenfassung und Fazit. 3 Teile. Berlin, 279 S., Anlagen.

    Abstract

    "Die Schaffung von Arbeitsplätzen und der Abbau von Arbeitslosigkeit ist bis ins nächste Jahrtausend hinein eine der größten gesellschaftspolitischen Aufgaben. Die Analyse und Prognose zu erwartbaren neuen Arbeitsplätzen in der Studie soll eine Handreichung für Einschätzungen und Entscheidungen zur Verbindung von arbeitsmarktpolitischen Instrumentarien und herkömmlichen Wirtschaftsförderinstrumenten zu regionalen Konzepten bilden. Sie will Informationen, Daten und Tendenzen zur Entwicklung von neuen Arbeitsplätzen und der Arbeitskräftesituation im Untersuchungsgebiet vermitteln. Besonderes Gewicht wird auf die Herausarbeitung von territorialen Unterschieden gelegt."
    Dazu werden folgende Entwicklungen in bezug auf Beschäftigungsfelder und Entstehung neuer Arbeitsplätze hin untersucht und analysiert:
    - Gewerbegebiete,
    - Dienstleistungen, Verkehr und Handel,
    - Landwirtschaft, ländlicher Tourismus, Landschaftsbau und Landschaftspflege,
    - Telearbeit und Flexibilisierung der Arbeitszeit,
    - Entwicklung des zweiten Arbeitsmarktes.
    Die Studie basiert auf empirischen Untersuchungen, Auswertungen von offiziellen Statistiken und Befragungen.
    Die Studie wird durch einen Fallstudien-Band und eine Zusammenfassung ergänzt. (IAB2)

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    Sicherung und Erneuerung industrieller Kerne in den neuen Ländern: Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Gruppe der PDS (1997)

    Zitatform

    (1997): Sicherung und Erneuerung industrieller Kerne in den neuen Ländern. Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Gruppe der PDS. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 13/8236 (16.07.1997)), 42 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung nimmt in ihrer Antwort zur Sicherung und Erneuerung folgender industrieller Kerne in den neuen Bundesländern Stellung:
    -Mecklenburg-Vorpommern: Schiffbauindustrie und Umfeld der Werften
    -Brandenburg: Braunkohlenbereich, Stahlindustrie
    -Berlin: Maschinenbau, Elektronik, Waggonbau
    -Sachsen: Mikroelektronik, Stahlindustrie, Landmaschinenbau, Chemieanlagenbau, Werkzeugmaschinenbau
    -Sachsen-Anhalt: Chemische Industrie, Chemiedreieck Schwermaschinenbau
    -Thüringen: Automobilindustrie, Landmaschinenbau, Optische Industrie. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Bevölkerungsprognose für das Land Brandenburg 1996-2015 (1997)

    Abstract

    "Mit der Bevölkerungsprognose sollen längerfristige Entwicklungstendenzen der Bevölkerung, deren räumliche Verteilung und strukturelle Veränderung aufgezeigt werden. Die Ergebnisse sind als Orientierungshilfe für alle räumlichen und fachspezifischen Planungen gedacht, die im Zusammenhang mit der Bevölkerungsentwicklung entstehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Länderbericht zur sozialen Situation und deren subjektiver Reflexion in den neuen Bundesländern (1997)

    Zitatform

    (1997): Länderbericht zur sozialen Situation und deren subjektiver Reflexion in den neuen Bundesländern. In: Sozialreport H. Sonderheft 2, S. 3-58.

    Abstract

    Das Sonderheft dokumentiert Daten und Fakten zur sozialen Lage in den einzelnen Bundesländern und der subjektiven Reflexion der Bürger zur Situation und den eingetretenen Veränderungen seit 1990. Es werden folgende Bereiche dargestellt:
    -Bevölkerung,
    -Erwerbsarbeit und Arbeitsmarkt,
    -Wirtschaftliche Situation,
    -Wohnen,
    -Gesundheit,
    -gesellschaftliche Mitwirkung. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsförderungsgesellschaften im Land Brandenburg und ihr Beitrag im Strukturwandel (1996)

    Baur, Michaela; Kühnert, Uwe;

    Zitatform

    Baur, Michaela & Uwe Kühnert (1996): Arbeitsförderungsgesellschaften im Land Brandenburg und ihr Beitrag im Strukturwandel. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 49, H. 3, S. 198-207.

    Abstract

    "Arbeitsförderungsgesellschaften, seit 1991 zur Abfederung und zur Flankierung des Strukturbruchs in Ostdeutschland gegründet, haben eine Vielzahl von Funktionen zugewiesen bekommen. Anhand der Brandenburger Arbeitsförderungsgesellschaft soll im Rahmen des Artikels belegt werden, wie die Abfederungs-, Brücken- und Anpassungsfunktion sowie die Zielgruppenfunktion und die strukturpolitische Funktion eingelöst worden sind und welche Entwicklung die Arbeitsförderungsgesellschaften hinter sich haben. Arbeitsförderungsgesellschaften konnten im Verlauf der letzten Jahre ihr relatives und absolutes Gewicht als Träger arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen ausbauen, nur bei Fortbildung und Umschulung ist ihr Gewicht deutlich zurückgegangen. Nachdem die Phase der großen Entlassungswellen seit 1993 weitestgehend beendet worden ist, ändern sich auch die Anforderungen an Arbeitsförderungsgesellschaften. Gleichwohl bleiben sie im Transformationsprozeß von hoher Bedeutung, wobei sie ihr Profil insbesondere in Richtung einer stärkeren Zielgruppenintegration modifizieren müssen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Aktive Arbeitsmarktpolitik im ländlichen Raum: Integration ehemals in der Landwirtschaft beschäftigter Frauen im Landkreis Ostprignitz-Ruppin (1996)

    Dahms, Vera; Putzing, Monika; Schiemann, Frank;

    Zitatform

    Dahms, Vera, Monika Putzing & Frank Schiemann (1996): Aktive Arbeitsmarktpolitik im ländlichen Raum. Integration ehemals in der Landwirtschaft beschäftigter Frauen im Landkreis Ostprignitz-Ruppin. (LASA-Studie 26), Potsdam, 111 S.

    Abstract

    Die Studie dokumentiert "ausgewählte Daten und Fakten sowie qualitative Einschätzungen zur Wirksamkeit des arbeitsmarktpolitischen Instrumentariums im Land Brandenburg für ehemals in der Landwirtschaft beschäftigte Frauen. Im einzelnen werden in der Studie:
    1. Entwicklung der Beschäftigungs- und Arbeitmarktsituation der benannten Frauengruppe aufgezeigt und deren Arbeitsmarktprobleme identifiziert;
    2. Einschätzungen zur Bedeutung des arbeitsmarktpolitischen Förderinstrumentariums speziell für die genannte Klientel vorgenommen;
    3. arbeitsmarktpolitische Handlungsbedarfe benannt und praxisorientierte Schlußfolgerungen bzw. arbeitsmarktpolitikrelevante Handlungsempfehlungen abgeleitet;
    4. Vorschläge zur weiteren Ausgestaltung aktiver Arbeitsmarktpolitik für diese Frauengruppe unterbreitet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktpolitischer Multiplikatoreffekt der nach dem Verwaltungsabkommen über die Regelung der Finanzierung der ökologischen Altlasten vom 1. Dezember 1992 geförderten Projekte/Maßnahmen der Braunkohlesanierung in der Lausitz und im mitteldeutschen Raum (1996)

    Gensior, Sabine; Miethe, Horst; Fischer, Joachim ; Ringer, Andreas; Wessels, Christiane;

    Zitatform

    Miethe, Horst, Andreas Ringer & Christiane Wessels (1996): Arbeitsmarktpolitischer Multiplikatoreffekt der nach dem Verwaltungsabkommen über die Regelung der Finanzierung der ökologischen Altlasten vom 1. Dezember 1992 geförderten Projekte/Maßnahmen der Braunkohlesanierung in der Lausitz und im mitteldeutschen Raum. Cottbus, 74 S.

    Abstract

    "In dem Gutachten werden Untersuchungsergebnisse zu den Beschäftigungswirkungen der nach dem Verwaltungsabkommen über die Regelung der Finanzierung der ökologischen Altlasten vom 1. Dezember 1992 bzw. vom 10. Januar 1995 geförderten Projekte/Maßnahmen der Braunkohlesanierung im Lausitzer und im mitteldeutschen Raum vorgestellt. Mit der Sanierung von Landschaften und Industriestandorten des stillgelegten Braunkohlebergbaus sind primäre (bzw. direkte) und sekundäre (bzw. indirekte) Beschäftigungswirkungen verbunden. Die zentralen Aussagen dieses Gutachtens beziehen sich insbesondere auf jene sekundären Beschäftigungswirkungen ('Multiplikatoreffekte'), die in den Betrieben auftreten, die als Auftragnehmer der Sanierungsgesellschaften und der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau Verwaltungsgesellschaft (LMBV) im Rahmen der Braunkohlesanierung tätig werden.
    Insbesondere basieren die Aussagen des vorliegenden Gutachtens auf Ergebnissen einer schriftlichen Befragung von Betrieben, die im Jahr 1995 Auftragnehmer der sechs großen Sanierungsgesellschaften sowie der LMBV waren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Neue Bundesländer? Zur Rolle des historischen Erbes in der Reorganisation von Betrieben und Regionen in Brandenburg (1996)

    Grabher, Gernot;

    Zitatform

    Grabher, Gernot (1996): Neue Bundesländer? Zur Rolle des historischen Erbes in der Reorganisation von Betrieben und Regionen in Brandenburg. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers FS 1 96-104), Berlin, 108 S.

    Abstract

    "Der wirtschaftliche Transformationsprozeß in Ostdeutschland wird vielfach in der simplen Dramaturgie von rückstandsloser Paralyse des alten Systems und nachfolgendem Aufbau neuer, historisch nicht kontaminierter betriebs- und regionalwirtschaftlicher Strukturen beschrieben. Wenn vom historischen Erbe der DDR-Wirtschaft überhaupt die Rede ist, so werden allenthalben spezifische Ost-Mentalitäten beklagt oder aber das unheilvolle Wirken der viel bemühten alten Seilschaften verurteilt. Die Untersuchung interessiert sich demgegenüber dafpr in welcher Weise inhaltliche Ausrichtungen und zeitliche Verlaufsmuster betrieblicher und regionaler Reorganisationsprozesse durch ökonomische Ausgangsbedingungen von 24 brandenburgischen Betrieben zwischen Ende 1990 und Mitte 1994 stützt, stehen dabei jene Merkmale, die zum einen das Produktions-, Funktions- und Marktprofil der Untersuchungsbetriebe beschreiben, zum anderen ihre Standortregion im Hinblick auf das Absatzpotential wie auch die Zentralität zumindest grob charakterisieren. Wenngleich der Einfluß dieser Ausgangsbedingungen keineswegs immer signifikante Größen annimmt und auch nicht in allen Fällen in die vermutete Richtung wirkt, so ist er doch zu deutlich, um ignoriert zu werden: Nicht nur in der Privatisierungsdynamik und den Übernahme- und Reorganisationsstrategien der westlichen Investoren in der ersten Transformationsphase, sondern auch in den anschließenden Phasen der Revision und Überprüfung der ursprünglichen Strategien lassen sich Pfadabhängigkeiten rekonstruieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Region Berlin-Brandenburg im Strukturumbruch: Tradierungen, Persistenzen, Innovationspotentiale (1996)

    Koch, Thomas ; Brauer, Kai; Willisch, Andreas; Zierke, Irene; Burkhardt, Manfred; Krambach, Kurt; Misselwitz, Hans-J.; Woderich, Rudolf; Krätke, Stefan; Ernst, Frank; Valerius, Gabriele; Neu, Claudia; Wolf, Andreas;

    Zitatform

    Koch, Thomas, Rudolf Woderich, Andreas Wolf, Gabriele Valerius, Stefan Krätke, Hans-J. Misselwitz, Manfred Burkhardt, Andreas Willisch, Kai Brauer, Frank Ernst, Kurt Krambach, Claudia Neu & Irene Zierke (1996): Die Region Berlin-Brandenburg im Strukturumbruch. Tradierungen, Persistenzen, Innovationspotentiale. In: BISS-public H. 18, S. 1-133.

    Abstract

    Das Heft dokumentiert folgende Beiträge zur 6. Sozialwissenschaftlichen Transformationskonferenz des BISS e.V. (11./12.1.1996):
    -Transformation, Regionalität und Regionalisierung in Ostdeutschland
    -Die Perspektiven des Wirtschaftsstandortes Brandenburg unter dem Aspekt der Mittelstandsförderung
    -Das "Mittelstandswunder" in Brandenburg
    -Ostbrandenburg im Strukturumbruch - Probleme und Potentiale der deutsch-polnischen Grenzregion
    -Regionale Aspekte politischer Kultur - Was bleibt vom "Brandenburger Weg"?
    -Probleme auf dem Weg zur sich selbsttragenden Wirtschaftsentwicklung
    -Kann eine "ABM-Brigade" die LPG ersetzen?
    -Soziale Mobilität einstiger Genossenschaftsbauern und soziale Identität in heutigen landwirtschaftlichen Gemeinschaftsunternehmen
    -Wo sind sie geblieben? Zur beruflichen Mobilität ehemaliger Genossenschaftsbauern - Alltagskulturelle Bestände und soziale Perspektiven im Brandenburger Alternativen Sub-Milieu. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktseitige Wirkungen struktureller Veränderungen im überwiegend agrarisch geprägten Verflechtungsraum Berlin-Brandenburg (1996)

    Römer, Hans-J.; Scholtes, Penja; Kossielny, Marianne; Schmidt, Manfred; Schlobach, Dieter;

    Zitatform

    (1996): Arbeitsmarktseitige Wirkungen struktureller Veränderungen im überwiegend agrarisch geprägten Verflechtungsraum Berlin-Brandenburg. Berlin, 117 S., Anhang.

    Abstract

    "Die wirtschaftlichen, kulturellen, landesplanerischen und sozialen Beziehungen zwischen Berlin und dem Land Brandenburg vertiefen sich im Zuge zunehmender Verflechtung und engerer Kooperation in hoher Dynamik. Im Ergebnis der nunmehr 5-jährigen Entwicklung nach der Wiedervereinigung vollziehen sich in dieser Region bedeutende, nachhaltige Veränderungen Insbesondere in bezug auf die Standortverteilung von Produktion, Dienstleistungen, Gewerbeansiedlungen sowie in enger Verknüpfung damit natürlich auch der Flächen- und Ressourcennutzung. Dieser Prozeß bewirkt auch in den ländlichen Regionen, insbesondere des engeren Verflechtungsraumes, weitgehende Veränderungen. Gebietlich entsteht eine völlig neue Standortprofilierung der wirtschaftlichen Strukturen mit allen Folgewirkungen, insbesondere in bezug auf Beschäftigungsfelder, die jeweilige Beschäftigungssituation und erwartbare Beschäftigungspotentiale." Die Studie basiert weitestgehend auf empirische Untersuchung zu folgenden Schwerpunkten: -"raumordnerische Rahmenbedingungen, demographische Trends und Entwicklungen,
    -Beschäftigungsgrad und Dynamik des Arbeitsplatzangebotes,
    -erwartbare Entwicklungen in der Land- und Ernährungswirtschaft,
    -neu entstehende Arbeitsplätze in sich herausbildenden Gewerbegebieten, -geschaffene Arbeitsplatzpotentiale für Arbeitslose in ländlichen Beschäftigungsgesellschaften,
    -Dynamik der Pendlerbewegungen,
    -neu entstandene Erwerbsplätze in den Tätigkeitsfeldern allgemein und produktionsorientierte Dienstleistungen, ländlicher Tourismus und Umweltpflege." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mobilität auf dem Brandenburger Arbeitsmarkt: Pendlerströme 1994 (1996)

    Schuldt, Karsten;

    Zitatform

    Schuldt, Karsten (1996): Mobilität auf dem Brandenburger Arbeitsmarkt. Pendlerströme 1994. (LASA-Studie 25), Potsdam, 80 S.

    Abstract

    Die Studie ist die dritte, die sich mit Fragen der Arbeitspendelwanderung im Land Brandenburg befasst. Sie basiert auf der Statistik der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, dem Mikrozensus, den Arbeitsmarkt-Monitor und ergänzend auf Befragungen von Erwerbspersonen und Experten. Die empirische Basis ermöglicht neben der zeitlichen Aktualisierung bisher vorliegender Daten nunmehr auch kleinräumige Betrachtungen bis hin zu den Dienststellen der brandenburgischen Arbeitsämter. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Formen, Entwicklungstendenzen und branchenspezifische Aspekte prekärer Beschäftigungsverhältnisse im Land Brandenburg (1996)

    Schultheis, Ludwig; Vintz, Simone; Kerkhey, Norbert; Böhm, Uta; Vojacek, Ralf;

    Zitatform

    Schultheis, Ludwig & Simone Vintz (1996): Formen, Entwicklungstendenzen und branchenspezifische Aspekte prekärer Beschäftigungsverhältnisse im Land Brandenburg. (LASA-Studie 27), Potsdam, 72 S.

    Abstract

    Die Studie zur prekären Beschäftigung in Brandenburg stützt sich auf Experteninterviews, Befragungen von Unternehmensleitungen und Befragungen von bzw. Gruppendiskussionen mit betroffenen ArbeitnehmerInnen. Der Bericht greift zunächst die unterschiedlichen Sichtweisen von Arbeitgebern, Gewerkschaften und Betriebsräten, staatlichen Stellen und ArbeitnehmerInnen zur Prekärität von Beschäftigung auf. Anschließend wird ein systematischer Überblick über die in Brandenburg existierenden Formen prekärer Beschäftigungsverhältnisse gegeben. Das folgende Kapitel "beschäftigt sich mit den Ursachen prekärer Beschäftigungsverhältnisse im Land Brandenburg. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den wirtschaftlichen Bedingungen in den einzelnen Branchen und auf den eventuell noch existierenden unterschiedlichen Bedingungen in den alten und neuen Bundesländern. Darüber hinaus wird auch auf die Bedeutung von sozialen und staatlichen Einflußfaktoren für die Problematik näher eingegangen." Abschließend werden verschiedene Auswirkungen der prekären Beschäftigung (für Frauen, das soziale Sicherungssystem u.a.) sowie gegebene Ansätze für Handlungsmöglichkeiten thematisiert. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktbericht für das Land Brandenburg 1994 (1995)

    Bangel, Bettina; Wagler, Gutliebe; Stefan, Karla; Niesler, Angelika;

    Zitatform

    Bangel, Bettina, Angelika Niesler, Karla Stefan & Gutliebe Wagler (1995): Arbeitsmarktbericht für das Land Brandenburg 1994. Potsdam, 64 S.

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  • Literaturhinweis

    Entwicklung und Perspektiven Brandenburger Arbeitsförderungsgesellschaften: Organisationsmerkmale (1995)

    Baur, Michaela; Kühnert, Uwe; Buck, Gerhard; Schwegler-Rohmeis, Wolfgang;

    Zitatform

    Baur, Michaela, Gerhard Buck & Wolfgang Schwegler-Rohmeis; Uwe Kühnert (Bearb.) (1995): Entwicklung und Perspektiven Brandenburger Arbeitsförderungsgesellschaften. Organisationsmerkmale. In: BRANDaktuell - Arbeitsmarktpolitischer Service der Landesagentur für Struktur und Arbeit H. 1, S. 4-18.

    Abstract

    Die Spezial-Ausgabe der Zeitschrift gibt einen Überblick über die Entwicklung und Perspektiven der Arbeitsförderungsgesellschaften im Bundesland Brandenburg. Es werden die Beschäftigtenstruktur, die Alters- und Qualifikationsstruktur, die Integration von Frauen und anderen Zielgruppen, die Struktur der Maßnahmen und ihre regionale Verteilung, die Finanzierung sowie die Entwicklungsperspektive aufgezeigt. Die Ergebnisse beruhen auf einer Befragung von 96 Arbeitsförderungsgesellschaften in Brandenburg, die im Frühjahr 1994 durchgeführt wurde. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Zur Integration von Frauen in den Arbeitsfördergesellschaften Brandenburgs (1995)

    Baur, Michaela;

    Zitatform

    Baur, Michaela (1995): Zur Integration von Frauen in den Arbeitsfördergesellschaften Brandenburgs. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 48, H. 7, S. 444-450.

    Abstract

    "Frauen stellen in Brandenburg wie in ganz Ostdeutschland ca. zwei Drittel der Arbeitslosen, ihr Anteil an den Langzeitarbeitslosen liegt sogar noch darüber. Damit sind Frauen zu einer wichtigen Zielgruppe der Arbeitsmarktpolitik geworden. Mit Hilfe von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen wie befristeter Beschäftigung und Qualifizierung sollen Übergänge in reguläre Erwerbsarbeit erleichtert werden. Arbeitsfördergesellschaften, in Brandenburg die wichtigsten Träger der aktiven Arbeitsmarktpolitik, sind mit dem Beginn der Massenentlassungen 1991 gegründet worden, um diese Maßnahmen mit einem breiten inhaltlichen Spektrum möglichst betriebsförmig und effizient durchzuführen. Der Artikel zeigt, daß Arbeitsfördergesellschaften Frauen als Zielgruppe erst spät entdeckt haben. In Brandenburg blieb der Anteil von Frauen in Arbeitsfördergesellschaften immer hinter dem Landesdurchschnitt in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen zurück. Wenngleich sich der Frauenanteil in Arbeitsfördergesellschaften allmählich erhöht, ist dennoch bei näherer Betrachtung qualitativer Kriterien eine Benachteiligung von Frauen festzustellen. Mitverursacht hat dies die Vielfalt der Funktionen von Arbeitsfördergesellschaften, in der die Zielgruppenorientierung bisher von zu geringer Bedeutung war. Der Ansatzpunkt zu einer zieladäquaten Integration von Frauen muß damit in der Veränderung des Selbstverständnisses von Arbeitsfördergesellschaften liegen, der ohne Druck von seiten der Förderpolitik nicht zu erwarten ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zum Funktionswandel von Arbeitsförderungsgesellschaften anhand ihrer bisherigen Entwicklung im Land Brandenburg (1995)

    Baur, Michaela; Kühnert, Uwe; Schwegler-Rohmeis, Wolfgang;

    Zitatform

    Baur, Michaela, Uwe Kühnert & Wolfgang Schwegler-Rohmeis (1995): Zum Funktionswandel von Arbeitsförderungsgesellschaften anhand ihrer bisherigen Entwicklung im Land Brandenburg. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 28, H. 4, S. 492-502.

    Abstract

    "ABS-Gesellschaften, in Brandenburg Arbeitsfördergesellschaften genannt, stellen rückblickend das eigentliche innovative Moment einer auf den Strukturbruch der neuen Länder zugeschnittenen Arbeitsmarktpolitik dar und haben in der politischen Diskussion der Öffentlichkeit von Anbeginn an eine gewichtige Rolle gespielt. Der Artikel zeigt am Beispiel des Bundeslandes Brandenburg auf, inwieweit die besonders in den Jahren 1991/1992 geäußerten hohen Erwartungen an diesen innovativen Trägertyp in die Praxis umgesetzt werden konnten. Der Entwicklungsprozeß der Gesellschaften kann anhand des Vergleichs zweier Totalbefragungen aller Brandenburger Gesellschaften in den Jahren 1992 und 1994 nachvollzogen werden. Hierbei ist erkennbar, daß sie bis heute einen Entwicklungsprozeß vollzogen haben, der diese Erwartungen in differenzierter Weise erfüllt." So spielten sie bei der Abfederung des Strukturwandels in Ostdeutschland eine wesentliche Rolle. Die Hoffnungen, daß sie eine Anpassungsfunktion durch Qualifizierung und eine Brückenfunktion zu zwischenzeitlich neuentstandenen Arbeitsplätzen wahrnehmen können, haben sich dagegen nur mit Abstrichen erfüllt. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Zauberformel ABS? Entwicklungen und Perspektiven von Arbeitsförderungsgesellschaften: das Beispiel Brandenburg (1995)

    Baur, Michaela; Schwegler-Rohmeis, Wolfgang; Kühnert, Uwe; Buck, Gerhard;

    Zitatform

    Baur, Michaela, Gerhard Buck, Uwe Kühnert & Wolfgang Schwegler-Rohmeis (1995): Zauberformel ABS? Entwicklungen und Perspektiven von Arbeitsförderungsgesellschaften. Das Beispiel Brandenburg. (Hans-Böckler-Stiftung. Graue Reihe. N.F. 82), Düsseldorf, 179 S.

    Abstract

    "Die Veröffentlichung betrachtet stellvertretend für alle neuen Bundesländer die Entwicklung der Brandenburger ABS-Gesellschaften, dort Arbeitsförderungsgesellschaften genannt, seit ihrer Gründungszeit und kann sich dabei auf den Vergleich von repräsentativen Befragungsergebnissen der Jahre 1992 und 1994 stützen. Sie belegt Potentiale und auch Grenzen dieser Träger. Vor allem wird aber die gewachsene Leistungsfähigkeit dieses innovativen Trägertypus deutlich, die wesentliche Voraussetzung dafür ist, daß sich trotz zunehmender Angleichung an die Arbeitsförderung der alten Bundesländer diese Gesellschaften in Ostdeutschland haben behaupten können. Obgleich mit der Schilderung Brandenburger Entwicklungen vor allem ein Schlaglicht auf die ostdeutsche Situation in Wirtschaft und Arbeitsmarkt geworfen wird, ist der Inhalt auch unter dem Aspekt zukünftig realisierbarer Potentiale von ABS-Gesellschaften in Regionen der alten Bundesländer von Interesse." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Bildungsverhalten der Schulabgänger in Ostprignitz-Ruppin, Uckermark und Oberspreewald-Lausitz (Brandenburg) (1995)

    Bundesmann-Jansen, Jörg; Trentmann, Birgit; Hild, Paul; Höllmer, Peter; Schwalm, Carola; Mohri, Michael;

    Zitatform

    Bundesmann-Jansen, Jörg, Paul Hild, Peter Höllmer & Michael Mohri (1995): Bildungsverhalten der Schulabgänger in Ostprignitz-Ruppin, Uckermark und Oberspreewald-Lausitz (Brandenburg). (Institut zur Erforschung sozialer Chancen. Bericht 51), Köln, 91 S.

    Abstract

    "Die Schülerbefragung erfolgt im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung des 'regionalen Aktionsprogramms berufliche Erstausbildung' in den Landkreisen Ostprignitz-Ruppin, Uckermark und Oberspreewald-Lausitz im Land Brandenburg. Mit der Befragung sämtlicher Schüler des Entlaßjahrgangs 1995 an allgemein- und berufsbildenden Schulen wird das Ziel verfolgt, ein repräsentatives Bild über die weiteren Bildungs- und Ausbildungsabsichten der Schüler für das Ausbildungsjahr 1995/96 zu erhalten. Im einzelnen wurden die Schüler befragt:
    -nach ihren weiteren Bildungs- und Ausbildungsplanungen,
    -nach ihren Berufswünschen und -präferenzen,
    -nach dem Stand ihrer Bewerbung und nach ihrer Versorgung mit Ausbildungsplätzen,
    -nach ihrer räumlichen Mobilitätsbereitschaft,
    -nach ihrer schulischen Herkunft und nach demographischen Daten.
    Die primäre Aufgabe der Untersuchung liegt in der Bestimmung des regionalspezifischen Nachfragepotentials." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wirtschaftliche Aspekte einer Vereinigung der Länder Brandenburg und Berlin (1995)

    Döring, Thomas ; Kutter, Eckhard; Horn, Manfred; Vesper, Dieter; Geppert, Kurt;

    Zitatform

    Döring, Thomas, Kurt Geppert, Manfred Horn, Eckhard Kutter & Dieter Vesper (1995): Wirtschaftliche Aspekte einer Vereinigung der Länder Brandenburg und Berlin. (Beiträge zur Strukturforschung 157), Berlin: Duncker & Humblot, 304 S.

    Abstract

    "Das Gutachten kommt zu dem Schluß, daß erst durch die Zusammenführung der verschiedenen Einflußkomponenten - westeuropäische Integration, Öffnung Mittel- und Osteuropas und Vereinigung Deutschlands - und unter Berücksichtigung der vorhandenen Wirtschaftsstruktur sich ein vollständiges Bild über die Entwicklungsaussichten der Region Brandenburg-Berlin gewinnen läßt: Für das Land Brandenburg ist mit einer regional stark differenzierten Beschäftigungsentwicklung zu rechnen. Die nördlichen und südlichen Landesteile werden in erheblichem Umfang Arbeitsplätze verlieren, während die Beschäftigung im Verflechtungsraum mit Berlin expandieren wird. Insgesamt dürfte sich im Land Brandenburg die Beschäftigung ganz ähnlich entwickeln wie im Durchschnitt Ostdeutschlands. Dies würde bedeuten, daß im Jahr 2010 rund 1,1 Millionen Einwohner des Landes einen Arbeitsplatz hätten. Auch in diesem eher optimistischen Zukunftsbild wären noch knapp 100 000 Menschen als arbeitslos registriert, die Arbeitsmarktlücke insgesamt wäre auf 150 000 bis 170 000 zu veranschlagen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsförderungsgesellschaften im Land Brandenburg: Stellung und Strategie im arbeitsmarktlichen Konzept (1995)

    Fischer, Hendrik; Helmstädter, Wolfgang;

    Zitatform

    Fischer, Hendrik & Wolfgang Helmstädter (1995): Arbeitsförderungsgesellschaften im Land Brandenburg. Stellung und Strategie im arbeitsmarktlichen Konzept. In: Arbeit und Sozialpolitik, Jg. 49, H. 3/4, S. 36-40.

    Abstract

    "Arbeitsförderungsgesellschaften haben sich im Land Brandenburg inzwischen trotz oder gerade wegen der seit 1991 nahezu permanent zu verzeichnenden Einschnitte im finanziellen Engagement des Bundes in der Arbeitsmarktpolitik und der damit im Zusammenhang stehenden ständigen Verschlechterung der Förderkonditionen der Bundesanstalt für Arbeit als Trägerstruktur für die Arbeitsförderung etabliert. Mit Blick auf die gegenwärtige Arbeitsmarktsituation als auch auf Tendenzen der wirtschaftlichen Entwicklung kann festgestellt werden, daß zumindest mittelfristig Arbeitsförderungsgesellschaften in ihrer Rolle als 'Dienstleister Arbeitsförderung' unverzichtbar sind. Gleichwohl scheint es erforderlich, ausgehend vom erreichten Stand, konzeptionelle Vorstellungen den aktuellen Gegebenheiten entsprechend zu präzisieren und zu aktualisieren." Dabei geht es insbesondere um die Erschließung neuer Tätigkeitsfelder. Als mittelfristige Schwerpunkte für innovative Projektarbeit werden die Bereiche Umwelt, Bau, Hilfe für Länder Ost- und Südosteuropas und Afrikas, Konversion und Wirtschaft genannt. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarkttendenzen in der Wirtschaftsregion Oder-Spree: Analyse der Strukturen der Humanressourcen der registrierten Arbeitslosen und des öffentlich finanzierten Arbeitsmarktes (1995)

    Groß, Steffen W.;

    Zitatform

    Groß, Steffen W. (1995): Arbeitsmarkttendenzen in der Wirtschaftsregion Oder-Spree. Analyse der Strukturen der Humanressourcen der registrierten Arbeitslosen und des öffentlich finanzierten Arbeitsmarktes. (LASA-Studie 23), Kleinmachnow, 182 S.

    Abstract

    "In der Wirtschaftsregion Oder-Spree, betrachtet als das Gebiet der Alt-Kreise Eisenhüttenstadt-Land und -Stadt, Guben und das der kreisfreien Stadt Frankfurt/Oder, konzentrieren sich infolge der wirtschaftsgeographischen Randlage und den Problemen des Strukturwandels einiger zu DDR-Zeiten strukturbestimmenden industriellen Standorte heute besonders intensive wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Aktivitäten. Im Bemühen um die Mobilisierung endogener Potentiale ist dabei auch das Wissen um die Strukturen derjenigen in der Region lebenden Menschen unentbehrlich, die heute entweder als arbeitslos registriert sind oder in arbeitsmarktpolitische Maßnahmen integriert wurden. Um Aussagen bezüglich der Strukturen von Arbeitskräfteangebot und -nachfrage zu gewinnen, erfolgte in der Studie erstens eine Strukturanalyse der registrierten Arbeitslosen und der TeilnehmerInnen an FuU, ABM sowie der Maßnahmen nach § 249h (AFG). Zweitens unternimmt es die Studie, die in der Region vorhandenen Nachfragetendenzen nach Arbeitskräften insbesondere hinsichtlich der Qualifikationsanforderungen zu ermitteln. Ziel ist es, diese Angebots- und Nachfragestrukturen empirisch aufbereitet darzustellen und damit den regionalen Akteuren eine Arbeitsgrundlage für regionalpolitische Entscheidungen der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik zu geben. Die Analysen zum Arbeitskräfteangebot des öffentlich finanzierten Arbeitsmarktes erbrachten, daß vielfach Qualifikationen im kaufmännischen und Baubereich - hier findet das Gros der FuU-Maßnahmen statt - sowie im Bereich Umweltsanierung und im Sozialwesen, beides Hauptprofile bei ABM bzw. Maßnahmen nach § 249h (AFG), bestehen. Dabei zeigt die Analyse der Herkunftsberufe der MaßnahmeteilnehmerInnen, daß die Region überdurchschnittlich mit Fachkräften aus ingenieurtechnischen und gewerblich-technischen Berufen ausgestattet ist. Die Region insgesamt verzeichnet eine quantitativ bislang nur verhaltene Arbeitskräftenachfrage. Die nachgefragten Qualifikationen im Bau- und Dienstleistungsbereich belegen, daß die Qualifizierungsbemühungen der Arbeitsämter zumindest formal markt- bzw. nachfragegerecht erfolgen. Abschließend werden einige Maßnahmen diskutiert, die geeignet sein könnten, die bestehenden Diskrepanzen zwischen Angebot und Nachfrage am Arbeitsmarkt wenigstens abzumildern. So sollten z.B. in der Teilregion Guben zusätzliche Anstrengungen beim Aufbau eines öffentlich finanzierten Arbeitsmarktes unternommen werden. Für die gesamte Region gilt es weiterhin, nach Möglichkeiten zu suchen, die Akteure der Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik, z.B. in Form der näher ausgeführten 'Arbeitsmarktgespräche', stärker als bisher miteinander zu vernetzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Marktpotentiale und Unternehmensanforderungen für mittelständische Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg im Zuge der Anwendung von Biotechnologien: Endbericht (1995)

    Große, Ulla; Schäfer, Christiane; Hartmann, Frank; Voß, Brunhilde; Voß, Rainer;

    Zitatform

    Große, Ulla, Frank Hartmann, Rainer Voß, Brunhilde Voß & Christiane Schäfer (1995): Marktpotentiale und Unternehmensanforderungen für mittelständische Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg im Zuge der Anwendung von Biotechnologien. Endbericht. Eschborn, 283 S., Anhang.

    Abstract

    Ziel des 1993-1995 bearbeiteten RKW-Projektes war, zukünftige Markt- und Beschäftigungschancen für kleinere und mittlere Biotechnologieunternehmen in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg zu identifizieren und Empfehlungen für ihre weitere Entwicklung zu geben. Der Text informiert über das methodische Vorgehen des Projektes, die Grundstruktur des Biotechnologiepotentials in beiden Bundesländern und bewertet die regionale Relevanz biotechnologischer Anwendungsfelder. Für die weitere Untersuchung werden folgende Anwendungsfelder ausgewählt und deren Marktpotentiale bzw. Anforderungen an mittelständische Unternehmen auf den genannten Gebieten analysiert:
    -biologische Bodensanierung
    -biologische Abfall- und Reststoffbehandlung
    -medizinische Analytik und Diagnostik. Zu den Ergebnissen aus dem Vergleich der Anwendungsfelder gehört, daß diese Arbeitsplätze geschaffen haben, wenn auch in bescheidenem Maße. Den größten Beschäftigtenanteil (bezogen auf den Bestand) habe Unternehmen der Bodensanierung und Abwasserbehandlung. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Wirtschaftsentwicklung und Raumplanung in der Region Berlin-Brandenburg: Modelle, Tendenzen, Erfordernisse (1995)

    Kohlbrenner, Urs; Römmer, Corinna; Mildenberger, Ulrich; Ring, Peter; Luipold, Uwe; Sternberg, Manfred;

    Zitatform

    Kohlbrenner, Urs, Corinna Römmer, Manfred Sternberg, Uwe Luipold, Ulrich Mildenberger & Peter Ring (1995): Wirtschaftsentwicklung und Raumplanung in der Region Berlin-Brandenburg. Modelle, Tendenzen, Erfordernisse. (Edition StadtWirtschaft), Berlin: Regioverlag Ring, 152 S.

    Abstract

    "Seit dem Fall der Mauer setzt sich die Industrie- und Handelskammer zu Berlin intensiv mit Problemen der sektoralen und räumlichen Wirtschaftsstruktur in der sich neu bildenden Region Berlin-Brandenburg auseinander. Zentrale Bedeutung hat dabei die Frage, ob Berlin quasi zwangsläufig einen Entwicklungsprozeß nachholen wird, wie er in den großen Städten Westdeutschlands nach dem zweiten Weltkrieg stattgefunden hat, oder ob Spielräume für eine an den spezifischen Standortmerkmalen orientierte, eigenständige Gestaltung vorhanden sind. Die vorliegende Arbeit wurde im Auftrag der Industrie- und Handelskammer durchgeführt und gibt erste Antworten auf die angesprochenen Fragen. Der erste Teil vermittelt zunächst einen Überblick über ökonomische Projektionen und raumplanerische Modelle zur Neuordnung der Region Berlin-Brandenburg, die in den Jahren 1990 bis 1992 entworfen wurden. Der zweite Teil der Untersuchung geht von der Überlegung aus, daß die Region Berlin-Brandenburg aus einer Reihe von Teilräumen mit unterschiedlichen Standortqualitäten besteht. Diese transparent zu machen, ist für eine effiziente Ansiedlungspolitik wichtig, sie zu nutzen für die Ausschöpfung der regionalen Ressourcen unabdingbar. Die hier vorgelegte Arbeit stellt einen ersten Ansatz dar, den gesamten Ballungsraum anhand wirtschaftsrelevanter Kriterien zu gliedern. Dieser Ansatz ist weiter zu entwickeln. Auch in seiner jetzigen Form hat er jedoch bereits dazu beigetragen, das Bewußtsein für die Notwendigkeit kleinräumiger Standortprofile zu entwickeln." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Aktuelle Tendenzen der Arbeitspendelwanderung im Land Brandenburg (1995)

    Schuldt, Karsten;

    Zitatform

    Schuldt, Karsten (1995): Aktuelle Tendenzen der Arbeitspendelwanderung im Land Brandenburg. (LASA-Studie 24), Kleinmachnow, 51 S., Anhang.

    Abstract

    Die Studie setzt sich mit folgenden Aspekten der Pendelwanderung auseinander:
    - Umfang der Pendlerströme aus und in das Land Brandenburg
    - Veränderung der quantitativen Dimension der Arbeitspendelwanderung nach brandenburgischen Arbeitsmarktregionen
    - Struktur der Arbeitspendler, Pendelmotivation
    - Stabilisierungserscheinungen des Erwerbsbildes Arbeitspendler
    - Entwicklungstendenz der West-Ost-Pendelwanderung
    - Pendelbeziehungen zwischen Berlin und dem brandenburgischen Umland. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Die Förderung von gewerblichen Investitionen in Ostdeutschland durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung: Fallstudien Ostberlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern (1995)

    Toepel, Kathleen; Weise, Christian;

    Zitatform

    Toepel, Kathleen & Christian Weise (1995): Die Förderung von gewerblichen Investitionen in Ostdeutschland durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung. Fallstudien Ostberlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. (DIW-Diskussionspapiere 108), Berlin, 40 S.

    Abstract

    Das Papier enthält die Kurzfassung eines Gutachtens, das die Länder Ostberlin; Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern als Fallstudien untersucht. "Im Mittelpunkt der Untersuchung steht zunächst die Investitionstätigkeit im Zeitraum 1991 bis Mitte 1993, sowohl auf der Basis der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung als auch anhand der Förderstatistik. Danach werden die Probleme bei der Intervention der Strukturfonds in den neuen Bundesländern untersucht. Abschließend werden grundsätzliche Empfehlungen zur zukünftigen Förderung durch die Strukturfonds und zur Lösung der aufgetretenen Probleme diskutiert und eigene Schlußfolgerungen gezogen." (IAB 2)

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  • Literaturhinweis

    Nachfragepotentiale von Arbeitsförderungsgesellschaften im Land Brandenburg (1995)

    Warich, Bert; Schuldt, Karsten;

    Zitatform

    Warich, Bert & Karsten Schuldt (1995): Nachfragepotentiale von Arbeitsförderungsgesellschaften im Land Brandenburg. Teltow u.a., 52 S., Anhang.

    Abstract

    Die Studie gibt zunächst einen Überblick zur Entwicklung und Struktur von Arbeitsförderungsgesellschaften in Brandenburg und befaßt sich anschließend mit deren Nachfragepotentialen. Dabei werden die Finanzierungs- und die Ausgabenstruktur der Arbeitsförderungsgesellschaften analysiert. Insbesondere wird die Struktur der Nachfrageeffekte durch Auftragsvergabe und Wareneinkäufen untersucht. Es zeigt sich, daß 99% der von Arbeitsförderungsgesellschaften verausgabten Mittel an private Unternehmen fließen. Zwischen den einzelnen Arbeitsförderungsgesellschaften des Landes fließen dagegen keine relevanten Finanzströme. " Es hat sich demnach auf der Basis von Zuschüssen in den "2. Arbeitsmarkt" kein separater, von der Privatwirtschaft abgekoppelter Wirtschaftskreislauf herausgebildet. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Frauen in Brandenburger Arbeitsfördergesellschaften (1994)

    Baur, Michaela;

    Zitatform

    Baur, Michaela (1994): Frauen in Brandenburger Arbeitsfördergesellschaften. In: Deutschland-Archiv, Jg. 27, H. 7, S. 699-707.

    Abstract

    Der Artikel basiert auf der Studie "Baur, M.: Frauen in Arbeitsfördergesellschaften. Eine Untersuchung zur genauen Situation und qualitativen Beteiligung von Frauen in neuen Brandenburger Arbeitsfördergesellschaften. LASA-Studie Nr. 18, Kleinmachnow, März 1994". Darin wurden neun in Bezug auf Größe, Wirtschaftsregion und Maßnahmeprofil heterogene Arbeitsfördergesellschaften untersucht (Spätsommer 1993). Eine Gleichbehandlung der Frauen ist weder quantitativ noch qualitativ gegeben. "Insgesamt läßt sich festhalten, daß Frauen als Zielgruppe in Arbeitsfördergesellschaften Brandenburgs an Bedeutung gewonnen haben, in erster Linie resultierend aus der Zuschneidung der Fördermittel der BA und des Landes Brandenburg auf die Problemgruppen des Arbeitsmarktes. Gleichwohl ist die Maßgabe des AFG, Frauen entsprechend ihres Anteils an den Arbeitslosen in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen zu integrieren, in Arbeitsfördergesellschaften noch nicht annähernd erfüllt. Erste und wichtigste Ausgangsbasis für die Überlegung, welche Maßnahmearten und -inhalte in einer Arbeitsfördergesellschaft durchgeführt werden, sollte die potentielle Klientel mit ihrer Qualifikations-, Geschlechts- und Altersstruktur in der betreffenden Region sein. Primärer Zweck von Arbeitsfördergesellschaften ist die Verbesserung der Vermittlungschancen der Arbeitslosen. Ein weiterer Zweck ist die Verbesserung der strukturellen Bedingungen vor Ort." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Frauen in Arbeitsfördergesellschaften: eine Untersuchung zur quantitativen und qualitativen Beteiligung von Frauen in neun Brandenburger Arbeitsfördergesellschaften (1994)

    Baur, Michaela;

    Zitatform

    Baur, Michaela (1994): Frauen in Arbeitsfördergesellschaften. Eine Untersuchung zur quantitativen und qualitativen Beteiligung von Frauen in neun Brandenburger Arbeitsfördergesellschaften. (LASA-Studie 18), Kleinmachnow, 70 S.

    Abstract

    Die Studie untersucht die quantitative und qualitative Beteiligung von Frauen in neun Arbeitsförderungsgesellschaften in Brandenburg, die so ausgesucht wurden, daß eine Vergleichbarkeit mit der Gesamtheit der Brandenburger AFÖG's weitgehend ermöglicht wird. Einige wichtige Ergebnisse: Sowohl in ABM als auch in den FuU-Maßnahmen sind Frauen kraß unterrepräsentiert. Die Beteiligung von Frauen und Männern folgt inhaltlich den tradierten Geschlechterstrukturen. Ein Aufbrechen dieser Rollenverteilung wird von den AFÖG's nicht aktiv betrieben. In die Leitungsfunktionen der AFÖG's sind Frauen völlig unzureichend einbezogen. In ländlichen Regionen sind Frauen anteilmäßig stärker vertreten, aufgrund der dort besonders hohen Arbeitslosigkeit können die AFÖG's ihre Brückenfunktion zum regulären Arbeitsmarkt aber nur unzureichend erfüllen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Auf dem Weg zur Marktwirtschaft: Beschäftigungsstrukturen, Beschäftigungsperspektiven und Produktivität in Treuhandunternehmen und bereits privatisierten ehemaligen Treuhandfirmen des Bundeslandes Brandenburg 1993 (1994)

    Bernien, Maritta; Wahse, Jürgen;

    Zitatform

    Bernien, Maritta & Jürgen Wahse (1994): Auf dem Weg zur Marktwirtschaft: Beschäftigungsstrukturen, Beschäftigungsperspektiven und Produktivität in Treuhandunternehmen und bereits privatisierten ehemaligen Treuhandfirmen des Bundeslandes Brandenburg 1993. (Brandenburg, Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen. Reihe Forschungsberichte), Potsdam, 69 S., Anhang.

    Abstract

    "Die Forschungsgruppe "Arbeitsmarkt" von SÖSTRA e.V. hat im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeit Nürnberg zum Stichtag 1.4.1993 die noch unter Treuhandverwaltung stehenden Unternehmen sowie die bis Anfang März 1993 bereits vollständig privatisierten ehemaligen Treuhandfirmen zu deren Beschäftigungsstrukturen und Beschäftigungsperspektiven befragt. Dies ist die vierte Welle vergleichbarer halbjährlicher Erhebungen seit Oktober 1991. Damit ist es möglich, Verlauf und künftige Entwicklung der Umstrukturierung betrieblicher Arbeitsmärkte im Zuge der Transformation von der Plan- zur Marktwirtschaft repräsentativ zu analysieren, zwischen den einzelnen neuen Bundesländern zu vergleichen und so wichtige Schlußfolgerungen für die weitere Gestaltung dieser Prozesse abzuleiten. Die Studie analysiert und konkretisiert die insgesamt gewonnenen Daten und Erkenntnisse für das Bundesland Brandenburg." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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