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Dossier

Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft

Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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im Aspekt "Arbeitslosigkeit"
  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarkt und Erwerbsquote im Freistaat Sachsen (1994)

    Münstermann, Ulrike; Vogler-Ludwig, Kurt; Riedel, Jürgen;

    Zitatform

    Münstermann, Ulrike, Jürgen Riedel & Kurt Vogler-Ludwig (1994): Arbeitsmarkt und Erwerbsquote im Freistaat Sachsen. (Ifo-Dresden-Studien 01), München u.a., 167 S.

    Abstract

    "Die Studie soll einen empirisch-wissenschaftlichen Beitrag zur Lösung der Arbeitsmarktprobleme in Sachsen leisten, die mit dem Systemwechsel entstanden sind. Sie untersucht erstens die verschiedenen Angebots- und Nachfragefaktoren, die die bisherige Arbeitsmarktentwicklung in Sachsen seit der Wende geprägt haben und zeigt zweitens Tendenzen bis zum Jahre 1997/2000 auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Kehrseite des Wandels: Strukturelle Arbeitslosigkeit (1994)

    Rudolph, Helmut;

    Zitatform

    Rudolph, Helmut (1994): Die Kehrseite des Wandels: Strukturelle Arbeitslosigkeit. In: H. G. Merk (Hrsg.) (1994): Wirtschaftsstruktur und Arbeitsplätze im Wandel der Zeit, S. 239-258.

    Abstract

    "Zu Beginn der fünfziger und seit Mitte der siebziger Jahre ist der Arbeitsmarkt der Bundesrepublik Deutschland durch verschiedene Formen struktureller Arbeitslosigkeit gekennzeichnet. Die Perioden gingen einher mit jeweils einem starken Bevölkerungswachstum, durch das das Erwerbspersonenpotential erhöht wurde. In den fünfziger Jahren konnte durch ein hohes Wirtschaftswachstum und starke Wanderungsbewegungen von ländlichen Regionen in die städtischen Ballungszentren der Zustrom von Vertriebenen und Flüchtlingen aus den ehemaligen Ostgebieten und aus der ehemaligen DDR allmählich integriert werden. In Landwirtschaft und schrumpfenden Branchen entlassene Arbeitnehmer fanden in den wachsenden, meist exportorientierten Zweigen der Industrie neue Arbeitsplätze. Geburtenstarke Jahrgänge, Rationalisierungen nach der ersten Ölkrise und eine langsamer wachsende Industrie führten in den siebziger Jahren erneut zu einem Defizit an Arbeitsplätzen und einem Anstieg von struktureller Arbeitslosigkeit. Dieses Defizit wurde durch die Rezession in Folge der zweiten Ölkrise verschärft. Gleichzeitig verringerten sich durch den Strukturwandel von Industrie- zu Dienstleistungsbeschäftigung die Chancen geringqualifzierter Industriearbeiter. Durch eine zunehmende Erwerbsbeteiligung von Frauen stieg auch der Angebotsdruck auf dem Arbeitsmarkt, der durch Zuwanderung von Aussiedlern, Übersiedlern und Flüchtlingen aus aller Welt verstärkt wurde. Die höheren Qualifikationsanforderungn technisch immer komplizierterer Arbeitsplätze konnten von einer wachsenden Anzahl geringqualifizierter Arbeitsloser trotz breit angelegter Qualifizierungsprogramme nicht erfüllt werden, so daß in Teilbereichen der Wirtschaft Arbeitslosigkeit und Fachkräftemangel nebeneinander bestanden und bestehen. Strukturelle Arbeitslosigkeit bedeutet vor allem ein Defizit an Arbeitsplätzen mit geringen Qualifikationsanforderungen. Unter diesen Bedingungen wirkten die Auswahlmechanismen im westdeutschen Arbeitsmarkt immer stärker zu ungunsten älterer und gesundheitlich eingeschränkter Arbeitnehmer sowie von Arbeitslosen ohne Ausbildung. Frauen sind - trotz steigender Erwerbsbeteiligung und gestiegener Frauenbeschäftigung - in Teilbereichen des Arbeitsmarktes nach wie vor benachteiligt. Der tiefgreifende Strukturwandel in den neuen Ländern und Berlin-Ost, dem ein Drittel der früheren Arbeitsplätze zum Opfer fielen, hinterließ trotz beträchtlicher Entlassungsmaßnahmen seitens der Arbeitsmarktpolitik mehr als eine Million Arbeitsloser. Die strukturelle Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland ist durch erheblich höhere Frauenanteile und bisher geringere Anteile von Älteren und gering Qualifizierten als in Westdeutschland geprägt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitslosigkeit im vereinten Deutschland (1994)

    Sakowsky, Dagmar;

    Zitatform

    Sakowsky, Dagmar (1994): Arbeitslosigkeit im vereinten Deutschland. In: Deutschland-Archiv, Jg. 27, H. 2, S. 118-129.

    Abstract

    Der Artikel gibt einen Überblick über die Lage am Arbeitsmarkt, Ursachen der Arbeitslosigkeit, Stellenabbau in der gewerblichen Wirtschaft, Problemgruppen des Arbeitsmarktes, die Entwicklung des Arbeitsmarktes in den neuen Bundesländern, die Kosten der Arbeitslosigkeit, den zweiten Arbeitsmarkt und Wege aus der Beschäftigungskrise. Dabei stellt sich die Frage, ob Konsens oder Konfrontation dominieren sollen. "Um die sozialen, politischen und finanziellen Probleme, die mit Arbeitslosigkeit als Dauerproblem verbunden sind, nicht bestimmend für das gesellschaftliche Klima der Republik werden zu lassen, sind neben den notwendigen betrieblichen Reorganisationen und Innovationen, die allein die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft sichern können, neue Modelle der gesellschaftlichen und betrieblichen Verteilung des Arbeitsvolumens erforderlich." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Erwerbstätigkeit, Arbeitslosigkeit und Weiterbildung von Frauen in den neuen Bundesländern (1994)

    Sessar-Karpp, Ellen; Harder, Elke;

    Zitatform

    Sessar-Karpp, Ellen & Elke Harder (1994): Erwerbstätigkeit, Arbeitslosigkeit und Weiterbildung von Frauen in den neuen Bundesländern. In: P. Beckmann & G. Engelbrech (Hrsg.) (1994): Arbeitsmarkt für Frauen 2000 - Ein Schritt vor oder ein Schritt zurück? Kompendium zur Erwerbstätigkeit von Frauen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 179), S. 567-614.

    Abstract

    In dem Bericht werden zunächst die Struktur der Frauenerwerbstätigkeit in der ehemaligen DDR und daran anschließend die Veränderungen im Zuge des Übergangs von der Plan- zur Marktwirtschaft dargestellt. Im Ergebnis zeigt sich, daß gemessen an der Beteiligung an Beschäftigung und Weiterbildung in den neuen Bundesländern, sich die Probleme nicht eingelöster Chancengleichheit gebündelt wiederfinden. "Die berufliche Situation von Frauen in den neuen Bundesländern ist gegenwärtig gekennzeichnet durch einen - im Vergleich zu den Männern - überproportionalen Abbau der Beschäftigung. Von Frühverrentungen, herabgestuften Eingruppierungen und Kurzarbeit sind Frauen ebenfalls überproportional betroffen, sie partizipieren demgegenüber in weit geringerem Umfange an ABM-Projekten und sind in Fortbildungsmaßnahmen quantitativ und qualitativ häufig schlechter gestellt.
    Die volle Berufstätigkeit und Einbeziehung in die Erwerbsarbeit allein reicht offensichtlich nicht aus, die Chancenungleichheit am Arbeitsmarkt aufzubrechen. Die Ausrichtung der Frauen am Maßstab der männlichen Erwerbsbiographie läßt die gesellschaftliche Arbeitsteilung im wesentlichen unberührt, die Verantwortung für die häusliche Arbeit verbleibt weiterhin überwiegend bei den Frauen. Die daraus folgenden konkreten oder vorweggenommenen Probleme der Mehrfachbelastung erschweren eine Chancengleichheit mit männlichen Konkurrenten und konservieren zugleich die gesellschaftliche Arbeitsteilung.
    Unabhängig davon kommt - vor dem Hintergrund der beschriebenen Benachteiligungen und Ausgrenzungen von Frauen auf dem Arbeitsmarkt - frauenfördernder Weiterbildung in Richtung auf eine zukunftsbezogene Qualifikation aktuelle Bedeutung zu. Am Beispiel der FrauenTechnikZentren wird dargelegt, daß berufsbezogene Weiterbildung für Frauen mehr als eine ausschließlich fachliche Anpassung bzw. Höherqualifizierung leisten muß; sie zielt darüber hinaus auf eine ganzheitliche Förderung, die die Teilnehmerinnen der Weiterbildung in die Lage versetzt, sich in den Konkurrenzstrukturen des Arbeitsmarktes durchzusetzen und zu behaupten." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Langzeitarbeitslosigkeit während des Übergangs zur Marktwirtschaft: Ostdeutschland nach der Vereinigung (1994)

    Steiner, Viktor;

    Zitatform

    Steiner, Viktor (1994): Langzeitarbeitslosigkeit während des Übergangs zur Marktwirtschaft. Ostdeutschland nach der Vereinigung. In: V. König & V. Steiner (Hrsg.) (1994): Arbeitsmarktdynamik und Unternehmensentwicklung in Ostdeutschland. Erfahrungen und Perspektiven des Transformationsprozesses. Beiträge eines Workshops des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am 4. und 5. März 1993 in Mannheim, S. 253-276.

    Abstract

    "Die Entwicklung und die Determinanten der Langzeitarbeitslosigkeit in Ostdeutschland in den ersten zwei Jahren der Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion werden im Rahmen eines diskreten Wahrscheinlichkeitsmodells des individuellen Abgangsverhaltens aus der Arbeitslosigkeit auf der Basis der ersten drei Wellen des Sozio-ökonomischen Panels analysiert. Obwohl der Großteil der Zugänge in die Arbeitslosigkeit innerhalb weniger Monate wieder in Beschäftigung abgeht, ist Langzeitarbeitslosigkeit bereits zu einem wichtigen Phänomen des ostdeutschen Transformationsprozesses geworden. Während verheiratete Männer im Haupterwerbsalter kaum von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind, ist diese stark auf ältere Arbeitnehmer und Frauen, insbesondere solche mit kleineren Kindern konzentriert, Die Schätzergebnisse weisen auf starke Statusabhängigkeit im individuellen Arbeitslosigkeitsprozeß hin: Die Abgangsrate aus der Arbeitslosigkeit in Beschäftigung nimmt nach den ersten paar Monaten stark ab und verbleibt längerfristig auf einem relativ niedrigen Niveau. Außerdem reduziert frühere Arbeitslosigkeit die zukünftigen individuellen Wiederbeschäftigungschancen singnifikant." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Frauen - soziale Problemgruppe ländlicher Arbeitsmärkte: eine soziologische Studie aus der Umlandregion Rostock (1993)

    Ackermann, Eberhard; Dolk, Bodo; Schönrock, Rüdiger; Braun, Margot; Lindner, Kerstin;

    Zitatform

    Ackermann, Eberhard, Margot Braun, Bodo Dolk, Kerstin Lindner & Rüdiger Schönrock (1993): Frauen - soziale Problemgruppe ländlicher Arbeitsmärkte. Eine soziologische Studie aus der Umlandregion Rostock. Rostock, 64 S.

    Abstract

    Vom Umbruch der ländlichen Arbeitsmärkte in der ehemaligen DDR sind vor allem die Frauen betroffen. Die AutorInnen berichten über die Lage in der Region Rostock zunächst anhand vorliegender Daten und stellen dann die Ergebnisse einer Befragung von 413 Frauen in drei Landkreisen vor, die entweder arbeitslos und/oder Teilnehmerinnen an Lehrgängen nach § 41a AFG, an kombinierten AB- und FuU-Maßnahmen oder an AB-Maßnahmen waren. Kernfragen sind die Einschätzung ihrer Beschäftigungschancen, die Erwartungen an die künftige Arbeit incl. Arbeitszeitwünsche, die Bereitschaft zur Mobilität. Im abschließenden Kapitel werden Vorschläge für diverse Maßnahmen und Aktivitäten gemacht, die die Beschäftigungschancen und die Rahmenbedingungen für die Frauenerwerbstätigkeit verbessern könnten. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitslosigkeit in ostdeutschen Familien: der Einfluß des Familienkontexts auf das individuelle Arbeitslosigkeitsrisiko (1993)

    Beckmann, Petra; Bender, Stefan;

    Zitatform

    Beckmann, Petra & Stefan Bender (1993): Arbeitslosigkeit in ostdeutschen Familien. Der Einfluß des Familienkontexts auf das individuelle Arbeitslosigkeitsrisiko. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 26, H. 2, S. 222-235.

    Abstract

    Grundlage der empirischen Analysen war eine Ende 1991 durchgeführte persönliche Befragung von 9695 repräsentativ ausgewählten ostdeutschen Frauen und Männern im Alter zwischen 15 und 60 Jahren. Kern der Untersuchung war, die Arbeitslosigkeit eines Individuums in Zusammenhang zu bringen mit dem Familienkontext, in den der einzelne eingebunden ist. Auf diese Weise sollte zum einen dargestellt werden, wie groß der Kreis der durch die Arbeitslosigkeit eines Individuums direkt Betroffenen ist und wie sich dieser zusammensetzt. Zum anderen sollte untersucht werden, welchen Einfluß das Vorhandensein von Kindern tatsächlich auf das Arbeitslosigkeitsrisiko des einzelnen ausübt. Die überdurchschnittlich hohe Arbeitslosenquote bei den Alleinerziehenden und Alleinlebenden ließ bereits erkennen, daß man nicht generell von einem erhöhten Arbeitslosenrisiko von Familien mit Kindern im Unterschied zu Familien ohne Kinder sprechen kann. Dieser Befund wurde erhärtet durch die Ergebnisse der sich anschließenden Logit-Analyse, indem der zunächst festgestellte grundsätzliche Einfluß des Familienkontexts auf das Arbeitslosigkeitsrisiko letztendlich nicht auf das Vorhandensein von Kindern, sondern auf das Fehlen eines Partners im Haushalt zurückgeführt werden konnte. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Langzeitarbeitslosigkeit in Ostdeutschland (1993)

    Brinkmann, Christian;

    Zitatform

    Brinkmann, Christian (1993): Langzeitarbeitslosigkeit in Ostdeutschland. In: Ministerium für Arbeit und Soziales Sachsen-Anhalt (Hrsg.) (1993): Der Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt nach zwei Jahren Marktwirtschaft. Strukturen, Trends und politische Konzepte. Fachtagung am 9. November 1992 in Magdeburg (Forschungsbeiträge zum Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt, 02), S. 78-95.

    Abstract

    "Die Daten zur beginnenden Strukturalisierung der Arbeitslosigkeit im Osten entsprechen den Erfahrungen im Westen. Wie im Westen z.Z. des Aufbaus der Massenarbeitslosigkeit Anfang der 80er Jahre halten sich im Osten solche Tendenzen jedoch noch in Grenzen, weil gegenwärtig viele Neuzugänge die Struktur der Arbeitslosigkeit bestimmen. Sie werden (z.B. im Zusammenhang mit Massenentlassungen) stark auch durch die Zugehörigkeit zu bestimmten Berufsgruppen, Wirtschaftszweigen und Regionen geprägt. Ein Beispiel aus Sachsen-Anhalt: 34 % der Arbeitslosen vom März 1992, die ein Jahr zuvor erwerbstätig waren, kamen aus der Landwirtschaft oder dem Handel, im Vergleich zu 16 % der Erwerbstätigen. Nur 11 % der Arbeitslosen stammten aus den Bereichen Bau, Verkehr, Bahn, Post und öffentliche Verwaltung, im Vergleich zu 26 % der Erwerbstätigen.
    Trotzdem ist angesichts der im Vergleich zum alten Bundesgebiet im Osten viel höheren Arbeitslosigkeit zu erwarten, daß Selektion am Arbeitsmarkt und Siebungsprozesse unter den Arbeitslosen hier künftig noch eine größere Rolle spielen werden als in der Vergangenheit im Westen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Modelling exits from unemployment in Eastern Germany: a matching function approach (1993)

    Burda, Michael C. ;

    Zitatform

    Burda, Michael C. (1993): Modelling exits from unemployment in Eastern Germany. A matching function approach. (Centre for Economic Policy Research. Discussion paper 800), London, 27 S., Anhang.

    Abstract

    Der Beitrag befaßt sich mit Abgangsprozessen aus Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland und in der Tschechischen Republik. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitslosigkeit in der vereinigten Bundesrepublik Deutschland (1993)

    Kühl, Jürgen;

    Zitatform

    Kühl, Jürgen (1993): Arbeitslosigkeit in der vereinigten Bundesrepublik Deutschland. In: Aus Politik und Zeitgeschichte H. B 35, S. 3-15.

    Abstract

    "Mitte 1993 waren in den alten Bundesländern 2,2, in den neuen 1,1 Millionen Menschen arbeitslos. Zu den zusammengenommen 3,3 kommen 2,2 Millionen Menschen, die sich in Maßnahmen des Arbeitsförderungsgesetzes befinden, und knapp eine Million Menschen, die in den Vorruhestand geschickt wurden, hinzu. Weder im Westen noch im Osten der Bundesrepublik wird bis zum Jahr 2000 mit einer Beschäftigungszunahme gerechnet, so daß Massenarbeitslosigkeit die neunziger Jahre prägen wird. Wegen der enormen Ausgaben für Arbeitslose und Vorrentner von 65 Milliarden DM allein im Jahr 1993 wird - wie schon in den Rezessionen 1975/76 und 1981/82 - auch 1993/94 mit erheblichen Kürzungen aktiver und passiver Leistungen reagiert. Künftig sollte es jedoch darum gehen, die immense Staatsverschuldung statt passiver Zahlung von Arbeitslosenunterstützung und Zinsen in aktive Förderung von Investitionen und Beschäftigung zu überführen. Greift diese Beschäftigungspolitik zu wenig, wird ein eigener Beschäftigungssektor zwischen Staat und Wirtschaft erforderlich und eine flankierende Arbeitszeitverkürzung und -flexibilisierung nötig". (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Long-term unemployment during the transition to a market economy - Eastern Germany after unification (1993)

    Steiner, Viktor;

    Zitatform

    Steiner, Viktor (1993): Long-term unemployment during the transition to a market economy - Eastern Germany after unification. (ZEW discussion paper 1993-14), Mannheim, 20 S.

    Abstract

    Auf der Grundlage des sozioökonomischen Panels wird die individuelle Wahrscheinlichkeit der Wiederbeschäftigung von Arbeitslosen in Ostdeutschland analysiert. Dabei findet sich die Annahme bestätigt, daß eine vorangegangene Arbeitslosigkeit die Wiederbeschäftigungschancen reduziert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Der Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt nach zwei Jahren Marktwirtschaft: Strukturen, Trends und politische Konzepte. Fachtagung am 9. November 1992 in Magdeburg (1993)

    Zitatform

    (1993): Der Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt nach zwei Jahren Marktwirtschaft. Strukturen, Trends und politische Konzepte. Fachtagung am 9. November 1992 in Magdeburg. (Forschungsbeiträge zum Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt 02), Magdeburg, 110 S.

    Abstract

    "Bei den Beiträgen des Bandes handelt es sich um die schriftlichen Ausarbeitungen von Vorträgen, die anläßlich einer arbeitsmarktpolitischen Konferenz in Magdeburg im November 1992 gehalten wurden, um verschiedene Aspekte des Arbeitsmarktes in Sachsen-Anhalt wissenschaftlich auszuleuchten." In den Vorträgen werden folgende Sachverhalte thematisiert:
    - Arbeitsmarktentwicklung Sachsen-Anhalt
    - Beschäftigungsentwicklung von Treuhand- und Ex-Treuhandunternehmen
    - Sanierungsgesellschaften
    - Langzeitarbeitslosigkeit in Ostdeutschland
    - Folgen veränderter Arbeitsmarktstrukturen für die Frauen. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Langzeitarbeitslosigkeit - auch in den neuen Bundesländern? (1992)

    Bach, Heinz Willi;

    Zitatform

    Bach, Heinz Willi (1992): Langzeitarbeitslosigkeit - auch in den neuen Bundesländern? In: Sozialer Fortschritt, Jg. 41, H. 4, S. 89-96.

    Abstract

    Da man bislang in Ostdeutschland kaum auf empirisches Material zurückgreifen kann, wird die Untersuchung wie folgt aufgebaut: Nach der Klärung des Begriffs Langzeitarbeitslosigkeit wird ihre Entwicklung in Westeuropa und Westdeutschland betrachtet, dies vor allem, um Rückschlüsse auf wichtige Verursachungsfaktoren tätigen zu können. Anschließend wird auf der Basis des vorhandenen empirischen Materials die Diagnose und Prognose von Arbeitslosigkeit und Langzeitarbeitslosigkeit in Ostdeutschland versucht sowie die Klärung der Frage, wen Langzeitarbeitslosigkeit in Ostdeutschland vermutlich besonders stark treffen wird (Betroffenheitsfrage). Schließlich wird versucht, in Umrissen Ansätze zur Therapie der Langzeitarbeitslosigkeit in Ostdeutschland zu skizzieren. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarkt-Monitor für die neuen Bundesländer: eine Arbeitsmarktumfrage der Bundesanstalt für Arbeit: Zwischenbilanz und ausgewählte Ergebnisse (1992)

    Bielenski, Harald; Parmentier, Klaus; Magvas, Emil;

    Zitatform

    Bielenski, Harald, Emil Magvas & Klaus Parmentier (1992): Arbeitsmarkt-Monitor für die neuen Bundesländer. Eine Arbeitsmarktumfrage der Bundesanstalt für Arbeit: Zwischenbilanz und ausgewählte Ergebnisse. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 25, H. 2, S. 136-157.

    Abstract

    Die Bundesanstalt für Arbeit hat im Herbst 1990 Infratest Sozialforschung damit beauftragt, in den neuen Bundesländern in regelmäßigen Abständen Arbeitsmarkt-Umfragen bei 10 000 repräsentativ ausgewählten Bürgern im Alter von 16 bis 64 Jahren durchzuführen. Der Beitrag beschreibt Zielsetzung, Datenbasis und Themenbereiche dieses sog. Arbeitsmarkt-Monitors und stellt ausgewählte Ergebnisse kurz dar. Die Entwicklung der Erwerbstätigkeit zwischen Herbst 1989 und November 1991 wird anhand der Monitordaten der ersten vier Erhebungen beschrieben. "Dabei wird u.a. auf die Bewegungen am Arbeitsmarkt und die Pendlerstrukturen eingegangen. Die Zugänge in und die Abgänge aus der Arbeitslosigkeit sowie die Entwicklung bei Arbeitsbeschaffungs- und Qualifizierungsmaßnahmen werden dargestellt. Erstmals nach der Wende bietet der Arbeitsmarkt-Monitor auch die Möglichkeit, auf breiterer empirischer Basis Qualifikations- und Berufsstrukturen der Erwerbstätigen in Ostdeutschland mit denen in Westdeutschland zu vergleichen. Es wird dargestellt, welche Unterschiede sich zu den westdeutschen Qualifikations- und Berufsstrukturen nach dem Mikrozensus ergeben und inwieweit sich die Qualifikationsanforderungen zwischen November 1990 und November 1991 geändert haben. Schließlich werden der nach Bildungsebenen und in Abhängigkeit von der beruflichen Tätigkeit unterschiedliche Erwerbsverlauf sowie die ausbildungs- und geschlechtsspezifischen Arbeitslosenquoten im November 1991 skizziert." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Die ökonomische Situation der Frau in den neuen Bundesländern (1992)

    Stieler, Brigitte;

    Zitatform

    Stieler, Brigitte (1992): Die ökonomische Situation der Frau in den neuen Bundesländern. In: Berliner Journal für Soziologie, Jg. 2, H. 1, S. 59-66.

    Abstract

    "Im vorliegenden Text werden zunächst die grundsätzlichen politischen und ökonomischen Veränderungen beim Übergang der ehemaligen DDR-Planwirtschaft zur Marktwirtschaft für den Zeitraum 1989 bis Frühjahr 1991, insbesondere hinsichtlich der Konsequenzen für die Arbeitsmarktentwicklung, herausgearbeitet. Danach folgt die Analyse der Entwicklung der Situation der Frauen in den neuen Bundesländern auf dem Arbeitsmarkt und der Nachweis, daß Frauen überproportional von Arbeitslosigkeit betroffen sind. In 4 Thesen werden Ursachen und Bedingungen für diese Entwicklung aufgezeigt. Der Beitrag schließt ab mit dem Nachweis der gravierenden sozialökonomischen Konsequenzen für die Lage der Frauen, insbesondere der alleinstehenden und alten Frauen in den neuen Bundesländern." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit in Ostdeutschland: Februar 1990 bis Januar 1992 (1992)

    Wahse, Jürgen; Schaefer, Rainer; Dahms, Vera; Fitzner, Sibylle;

    Zitatform

    Wahse, Jürgen, Vera Dahms, Sibylle Fitzner & Rainer Schaefer (1992): Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit in Ostdeutschland: Februar 1990 bis Januar 1992. Berlin: Trafo Verlag, 114 S.

    Abstract

    Der Band vermittelt eine Vielzahl von Fakten zur Entwicklung von Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit in den neuen Bundesländern. "In einem einleitenden Teil wird die sich ständig zuspitzende Situation auf dem ostdeutschen Arbeitsmarkt dargestellt. Es wird auf Ursachen verwiesen, die in der Vergangenheit liegen, es werden die mit dem dramatischen Beschäftigungsrückgang verbundenen Probleme aufgezeigt und auch die arbeitsmarktentlastenden Faktoren nicht aus der Analyse ausgespart. Ein umfangreicher Tabellenteil (etwa 70 Seiten) liefert Angaben über Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit in den neuen Bundesländern
    - in ihrem zeitlichen Verlauf seit Anfang bzw. Mitte 1990
    - nach Berufsgruppen und Branchen
    - in regionaler Gliederung
    - für weibliche Erwerbspersonen.
    Alle Angaben beruhen im wesentlichen auf Berichterstattungen der ehemaligen Zentralen Arbeitsverwaltung Berlin, des Statistischen Bundesamtes (Außenstelle Berlin), der Landesarbeitsämter Berlin/Brandenburg, Nord, Sachsen-Anhalt/Thüringen, Sachsen sowie auf eigenen Berechnungen." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigtenabbau in den neuen Bundesländern seit Ende 1989: Bestandsaufnahme und Analyse (1992)

    Wahse, Jürgen; Fitzner, Sibylle; Dahms, Vera;

    Zitatform

    Wahse, Jürgen, Vera Dahms & Sibylle Fitzner (1992): Beschäftigtenabbau in den neuen Bundesländern seit Ende 1989. Bestandsaufnahme und Analyse. (Kommission für die Erforschung des Sozialen und Politischen Wandels in den Neuen Bundesländern. Graue Reihe 205), Halle, 39 S.

    Abstract

    Seit Mitte 1990 nahm "die Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland in raschem Tempo zu und hat inzwischen das Ausmaß von Massenarbeitslosigkeit erreicht. Waren es im Februar 1990 erst 9.000 Arbeitslose (das entspricht einer Arbeitslosenquote von 0,1 Prozent), so stieg ihre Zahl mit der Währungsunion im Juli 1990 bereits auf 272.000 (3,1 Prozent). Im November 1990 überstieg die Arbeitslosenquote Ostdeutschlands mit 6.7 Prozent erstmalig die Westdeutschlands (6,4 Prozent). Im Juli 1991 wurde die Millionengrenze an Arbeitslosen überschritten, und im Januar 1992 gab es infolge Kündigungen großen Ausmaßes in Ostdeutschland mehr als 1,3 Millionen Arbeitslose bei einer Arbeitslosenquote von 16,5 Prozent. Die Angaben zur Arbeitslosigkeit spiegeln nicht das tatsächliche Ausmaß der Unterbeschäftigung wider. Insgesamt ist die Lage auf dem ostdeutschen Arbeitsmarkt kritischer, als das Arbeitslosenzahl bzw. -quote ausdrücken können. Dies liegt zu einem ganz entscheidenden Teil in der hohen Zahl von Kurzarbeitern begründet. Im Januar 1992 arbeiten 520.000 Erwerbstätige, d.h. 6,8 Prozent der Erwerbstätigen verkürzt, ein nicht unbeträchtlicher Teil davon mit einem Arbeitsausfall von 100 Prozent. Insgesamt waren von Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit im Januar 1992 etwa 1,9 Millionen Personen betroffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Kurzberichte 1991 (1992)

    Zitatform

    (1992): Kurzberichte 1991. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 42.13), Nürnberg, 247 S.

    Abstract

    Der Band enthält die 1991 vom IAB herausgegebenen Kurzberichte. Diese Berichte sollen zu aktuellen Fragen des Arbeitsmarktes rasch und knapp aus dem wissenschaftlichem Raum Auskünfte geben. Die Auskünfte fallen entweder als spezifische Recherche aus gegebenem Anlaß oder frühes Teilresultat aus laufenden Forschungsprojekten an. Die Kurzberichte 1991 behandeln größtenteils Entwicklungen in den neuen Bundesländern, z.B. den Beschäftigungsabbau in Problembranchen, die Entwicklung der Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit, den Ausbildungsstellenmarkt und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitslosigkeit in der DDR bzw. in den neuen Bundesländern im Jahr 1990 (1991)

    Belwe, Katharina;

    Zitatform

    Belwe, Katharina (1991): Arbeitslosigkeit in der DDR bzw. in den neuen Bundesländern im Jahr 1990. In: Deutschland-Archiv, Jg. 24, H. 2, S. 121-130.

    Abstract

    Der Artikel stellt die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in der DDR bzw. in den neuen Bundesländern im Jahr 1990 dar und beschreibt Maßnahmen zur finanziellen Absicherung der Arbeitslosen, Aufbau von Arbeitslosenversicherung und Arbeitsämtern, DDR-Varianten des Arbeitsförderungsgesetzes (Kurzarbeitergeld, Umschulung und Weiterbildung, Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen). Außerdem wird die Struktur der Arbeitslosen analysiert und es werden Prognosen über die zu erwartende Höhe der Arbeitslosigkeit mit der tatsächlichen Entwicklung konfrontiert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitslosigkeit in Deutschland: Lösungen für einen neuen Ost-West-Konflikt (1991)

    Egle, Franz;

    Zitatform

    Egle, Franz (1991): Arbeitslosigkeit in Deutschland: Lösungen für einen neuen Ost-West-Konflikt. In: Orientierungen zur Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik H. 47, S. 34-40.

    Abstract

    "Mit der Währungsunion verbesserte sich die Güterversorgung für die Menschen in der ehemaligen DDR schlagartig. Mit dieser Schocktherapie wurde die mitteldeutsche Wirtschaft aber zugleich der internationalen Konkurrenz ausgesetzt. Die Politik steht vor der schweren Aufgabe, die eklatanten Unterschiede auf wirtschaftlichem und sozialem Gebiet so bald wie möglich einzuebnen. Der Beitrag versucht, einen Überblick über die Ziele, die Ausgangssituation sowie die voraussichtliche Entwicklung von Beschäftigung und Arbeitsmarkt zu geben, um daraus die notwendigen arbeitsmarktpolitischen Schlußfolgerungen ziehen zu können." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitslosigkeit in den neuen Bundesländern: Ursachen, Ausmaß, Entwicklungstendenzen, beschäftigungspolitische Probleme und sozialpolitische Implikationen (1991)

    Heier, Dieter;

    Zitatform

    Heier, Dieter (1991): Arbeitslosigkeit in den neuen Bundesländern. Ursachen, Ausmaß, Entwicklungstendenzen, beschäftigungspolitische Probleme und sozialpolitische Implikationen. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 40, H. 4, S. 83-95.

    Abstract

    "Der Beschäftigungspolitik - durch die seit Jahren anhaltende hohe Arbeitslosigkeit in der vormaligen Bundesrepublik in ihrer Reputation bereits deutlich angeschlagen - droht in der ehemaligen DDR ein weiteres Desaster. Zum einen verbieten die spezifischen Gegebenheiten in der Ex-DDR den unmodifizierten Einsatz des beschäftigungspolitischen Instrumentariums; zum anderen gerät die Beschäftigungspolitik aufgrund dieser Gegebenheiten in eine Zwickmühle: Instrumente, die aus jeweils einer konkreten Perspektive heraus eingesetzt werden sollen, erscheinen aus anderen Perspektiven als dysfunktional zur Erreichung des Beschäftigungszieles und kollidieren mit den aus diesen Perspektiven einzusetzenden Instrumenten. Darüber hinaus beeinträchtigen sinnvolle beschäftigungspolitische Maßnahmen in den neuen Bundesländern die Beschäftigungsinteressen in der alten Bundesrepublik. Die Beschäftigungspolitik gerät in ein operatives Dilemma." Der Beitrag beschreibt zunächst Ursachen, Ausmaß und Entwicklungsperspektiven der Arbeitslosigkeit in den neuen Bundesländern, diskutiert dann die damit verbundenen beschäftigungspolitischen Probleme und geht abschließend auf sozialpolitische Implikationen ein. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Massenarbeitslosigkeit in der ehemaligen DDR: soziale Konstruktion und individuelle Bewältigung (1991)

    Kieselbach, Thomas;

    Zitatform

    Kieselbach, Thomas (1991): Massenarbeitslosigkeit in der ehemaligen DDR. Soziale Konstruktion und individuelle Bewältigung. In: Memo-Forum H. 17, S. 70-82.

    Abstract

    In dem Beitrag werden wissenschaftliche Ergebnisse betrachtet, "die in den vergangenen Dekaden im Bereich sozial- und humanwissenschaftlicher Forschung zu den individuellen psychosozialen Folgen von Arbeitslosigkeit erarbeitet worden sind, um jene Probleme antizipieren zu können, die auf einen großen Teil der Bevölkerung in den neuen Bundesländern zukommen werden." Der Autor geht dabei davon aus, daß für die individuelle Bewältigung von Arbeitslosigkeit gesellschaftliche Erklärungs- und Bewältigungsmechanismen der Massenarbeitslosigkeit von erheblicher Bedeutung sind. Als zentrale Determinanten der sozialen Konstruktion behandelt der Autor die Faktoren Bagatellisierung, Individualisierung und Naturalisierung, die bei vielen langfristig oder dauerhaft von Arbeitslosigkeit Betroffenen Passivität, Demoralisierung und Selbstzerstörung produzieren. Weiterhin wird auf die Konzepte der 'verdeckten Arbeitslosigkeit' und der 'schöpferischen Zerstörung' eingegangen, mit dem das Ausmaß an Arbeitslosigkeit in den neuen Bundesländern zu erklären versucht wird. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitslosigkeit in den neuen Bundesländern: Umfang, Ursachen, Befindlichkeiten und Bewältigungsstrategien (1991)

    Roesler, Jörg;

    Zitatform

    Roesler, Jörg (1991): Arbeitslosigkeit in den neuen Bundesländern. Umfang, Ursachen, Befindlichkeiten und Bewältigungsstrategien. In: Rissener Rundbrief H. 5, S. 127-138.

    Abstract

    Der Autor beschreibt zunächst den Anstieg der Arbeitslosigkeit in den neuen Bundesländern seit dem Wirksamwerden der Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion. Anschließend befaßt er sich mit den Ursachen der Arbeitslosigkeit und Fragen der Beschäftigungspolitik. Dabei wird auf die Politik der DDR-Regierung 1989/90 und der Bundesregierung seit 1. Juli 1990 eingegangen. Abschließend wird die Bewältigung der Arbeitslosigkeit durch die Betroffenen thematisiert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit in Ostdeutschland (1991)

    Wahse, Jürgen; Fitzner, Sibylle; Dahms, Vera; Schaefer, Reinhard;

    Zitatform

    Wahse, Jürgen, Vera Dahms, Sibylle Fitzner & Reinhard Schaefer (1991): Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit in Ostdeutschland. (IWW-trends and facts special 03), Berlin, 120 S.

    Abstract

    "Der Arbeitsmarkt Ostdeutschlands steht vor dem Kollaps. Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit nehmen immer beängstigendere Ausmaße an. Band 3 der Reihe "trends & facts special" aus dem IWW Berlin vermittelt eine Vielzahl von Fakten über dieses zentrale wirtschaftspolitische und soziale Problemfeld in den neuen Bundesländern.
    Die Autoren analysieren in einem einleitenden Teil die sich ständig zuspitzende Situation auf dem osteuropäischen Arbeitsmarkt. Sie verweisen auf Ursachen, die in der Vergangenheit liegen, zeigen Probleme und Ursachen des dramatischen Beschäftigungsrückganges auf und gehen auch auf die arbeitsmarktentlastenden Faktoren ein. Ein umfangreicher Tabellenteil (etwa 80 Seiten) enthält Angaben über Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit - in ihrem zeitlichen Verlauf Anfang/Mitte 1990
    - nach Berufsgruppen und Branchen
    - in regionaler Gliederung
    - für weibliche Erwerbspersonen." (Autorenreferat)

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